Marvel Comics/ MCU

    • Spoiler
    • Also mich stört die Veränderung von Thanos nicht so sehr. Einfach weil man ihn ja nie wirklich über einen längeren Zeitraum gesehen hat.
      Hier und da hatte er ein bisschen Screentime, aber sonst hat man nicht viel von ihm gesehen.
      Er war zwar immer irgendwo im Hinterkopf, aber mehr mit seiner Person, als mit seinem Äußeren.
      Ich hätte viel mehr mit einer Person die ich schon über meherer Stunden gesehen habe, also wie beim Hulk z. B.
      Aber bei Thanos stört mich das jetzt nicht so wirklich.
      Avengers
      Infinity War
    • Da es wohl vorerst am Ehesten Marvel betreffen und großen Einfluss auf Phase 4 des MCU haben dürfte, packe ich es mal hier rein:

      Disney hat heute für 52,4 Milliarden $ weite Teile von 21st Century Fox erwoben. Darunter sämtliche Film- und TV-Produktionsrechte, Rechte am Streamingdienst Hulu, National Geographic, sowie Sky Europa. Lediglich die Sender Fox, Fox News, sowie der Sportbereich verbleiben im Unternehmen.

      Heißt im Klartext: Ab heute sind die Rechte von Fantastic Four, Deadpool und X-Men wieder bei Marvel und können daher fürs MCU genutzt werden.

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    • Naja, das hatte sich in den letzten Wochen ja bereits angekündigt. Für die Fantastic Four dürfte das ne sehr geile Sache sein, da Fox mit denen irgendwie nichts anzufangen wusste. Bei den X-Men bzw. der geplanten X-Force bin ich mir - ehrlich gesagt - nicht so sicher.

      Gerade bei den X-Men hat Fox in der Vergangenheit viel richtig gemacht und mit die, mMn, besten Superheldenfilme geschaffen.
      Speziell bei Deadpool bin ich - als bekennender, begnadeter Fan - echt hin und her gerissen. Auf der einen Seite hätte ich zwar richtig Bock auf fetzige Wortgefechte zwischen ihm und Spiderman, auf der anderen Seite ... Deadpool lebt von seiner däftigen Sprache. Deadpool lebt von seinem täglichen Blutbad. Wie soll dieser Charakter bitte im kinderfreundlichen MCU funktionieren? Meiner Meinung nach: Gar nicht. So wie die gesamte X-Force nicht.

      Von daher dürfte das zwar grundsätzlich eine gute Nachricht fürs MCU sein, der R-Rating-Apparat, der sich zuletzt bei Fox heraus kristallisierte, soll aber auch bitte beim R-Rating bleiben und durch ne Einbindung nicht zwangsläufig weichgespült werden. Gegen diverse Querverweise diesbetreffend hätte ich zwar nichts, aber mehr muss dann nicht sein. Das würde dem MCU - insbesondere halt speziellen Charakteren - letztlich mehr schaden, als nutzen.
      Push yourself, because no one else is going to do it for you.

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    • Es steht überall nur geschrieben, dass das Kartellamt zustimmen muss.

      Ich sehe aber kein Problem darin weil sie haben die Medien ausgeklammert und damit kann Disney rein von der Medienseite nicht zu monopolistisch werden. Das andere sind natürlich die Filme resp. die Rechten an Filmrollen und da ist die Frage kann man darauf ein Monopol deuten? Nur weil jetzt alles was Marvel hat Disney gehört (fast alles is schon klar) von einem Monopol reden wenn doch jeder Mensch zu jeder Zeit ein neues Filmuniversum mit charakteren etc. entwerfen kann? Es ist ja auch so das diese Figuren kein patent haben oder irgendwo in den "Fähigkeiten" geschützt sind. Zumidnest ist mir kein Fall bekannt diesbezüglich.
    • Áyu schrieb:

      Es steht überall nur geschrieben, dass das Kartellamt zustimmen muss.

      Ich sehe aber kein Problem darin weil sie haben die Medien ausgeklammert und damit kann Disney rein von der Medienseite nicht zu monopolistisch werden. Das andere sind natürlich die Filme resp. die Rechten an Filmrollen und da ist die Frage kann man darauf ein Monopol deuten? Nur weil jetzt alles was Marvel hat Disney gehört (fast alles is schon klar) von einem Monopol reden wenn doch jeder Mensch zu jeder Zeit ein neues Filmuniversum mit charakteren etc. entwerfen kann? Es ist ja auch so das diese Figuren kein patent haben oder irgendwo in den "Fähigkeiten" geschützt sind. Zumidnest ist mir kein Fall bekannt diesbezüglich.

      Die Filmbranche ist ein Multi- Milliarden Dollar Markt und unterliegt daher grundsätzlich auch dem Kartellrecht. Natürlich kann jederzeit ein neues "Universum" entworfen werden, aber das gilt im Grundsatz auf (fast) jedem Markt. Überall könnte noch ein Mitbewerber einsteigen. Der Markteintritt rentiert sich idR nur auf vielen großen Märkten nicht (Produktlebenszyklus, hohe Markteintrittsbarrieren, starke Konkurrenz, hoher Preisdruck), außerhalb von Nischen.

      In der Filmbranche sieht das ganze nicht unähnlich aus. Blockbuster kann nicht einfach jeder drehen. Du brauchst einiges an Kapital, Know- How und Marketing. Dazu hast du das Problem, dass viele Stars, Drehbuchautoren etc.pp. bereits irgendwo unter Vertrag stehen.

      Im Endeffekt kann Disney aus seiner Marktstellung heraus einiges an Unsinn machen. Preise für die Kinos und Zweitverwerter diktieren, Streamingdienste unter Druck setzen (Disney zieht ja bereits alle eigenen Produktionen bei Netflix ab für einen eigenen Dienst), Gehälter im Spitzensegment diktieren u.v.m. und das nur im Bereich der Filme. Aber es gehört ja noch einiges mehr dazu.

      Disney hat für ihr Marvel- Paket damals 4 Milliarden gezahlt und du glaubst, dass Sie für die paar Marvel-Rechte von Fox nun über 50 Milliarden bezahlt haben sollen? Zu Fox gehören Sky und Star India (sollte ausschlaggebend für den Kauf sein. Die fehlenden Marvel- Rechte werden da keine Rolle gespielt haben), der Streamingdienst Hulu (Know How für den Aufbau eines eigenen Streamingdienstes), tausende Titel im Unterhaltungsbereich (Stirb Langsam, Star Wars, Planet der Affen, Simpsons, Avatar, Family Guy, Futurama, Dr. House, Ice Age, Alien/Predator, X-Men; Auch hier noch mal der Hinweis auf den eigenen Streamingdienst), große Marktmacht im US- Fernsehen (ABC + Fox sollten da sehr starke Quoten haben).

      Siehe auch den Weg bei AT & T
      zeit.de/wirtschaft/unternehmen…klage-usa-att-time-warner

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    • X-Men: Dark Phoenix (leckere Infohäppchen) + Deadpool (2)

      X-Men: Dark Phoenix

      Ich bin ehrlich gesagt ein wenig überrascht, dass der Film bei mir - und scheinbar auch so manch anderem - bisher noch irgendwie unterhalb des Radars fliegt. Dürfte vermutlich daran liegen, dass nach X-Men Apocalypse erst einmal unklar war, inwieweit man noch einen vierten Teil mit dem Hauptcast - bestehend aus James McAvoy (Professor X), Michael Fassbender (Magneto) und Jennifer Lawrence (Mystique) - drehen können würde, da deren Verträge ausliefen und auch untereinander eher unschlüssig waren, ob sie als Gruppe noch mal für einen vierten Film vor die Kamera treten wollen würden. Die Infos zeigen jedoch: Jop, wir dürfen uns auf einen vierten Teil mit dieser jungen Truppe einstellen. Was mich persönlich extrem freut, da ich vor allem Michael Fassbender als Magneto einfach nur abnormal hart feiere.

      filmstarts.de schrieb:

      In „X-Men: Dark Phoenix“ geht es in das Jahr 1992. Die Mutanten von Charles Xavier (James McAvoy) sind nun gefeierte Helden, was aber einen Nachteil hat: Der damit einhergehende Ruhm steigt dem an den Rollstuhl gefesselten Telepathen zu Kopf. Getrieben von seinem immer weiter anwachsenden Ego schickt er sein junges Team auf immer gefährlichere Missionen. Als Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult) und Co. im Weltall einige verunglückte Astronauten retten sollen, kommt es fast zur Katastrophe. Jean Grey (Sophie Turner) kann diese zwar verhindern – doch mit sehr fatalen Nebenwirkungen...
      Für weitere Informationen bzgl. des Films, speziell was die Handlung und den Villain betrifft (übrigens verkörpert von Jessica Chastains) empfehle ich euch diesem Link zu folgen. Besonders interessant fand ich bspw. die Aussagen von Jennifer Lawrence, die die Rolle der Mystique im Grunde nur deswegen wieder spielt, weil sie sich mit Simon Kinberg dahingehend einigte es wieder zu tun, wenn er dieses Mal Regie führen würde. Das tut er nun, folglich schlüpft sie wieder in die Rolle von Mystique. Außerdem solle der Film der Größte, bisher gemachte, X-Men Film sein, was visuelle Effekt und Action betrifft. Allerdings nur den Figuren wegen und weniger der Größe wegen, was im Grunde nur gut ist. Gleichzeitig solle es aber auch so düster wie nie zuvor in einem X-Men Film werden. Es sei der emotionalste X-Men Film, den sie je gemacht hätten, mit dem meisten Pathos, so McAvoy. Es gebe jede Menge Aufopferung und Leid. Jennifer Lawrence würde den Film hauptsächlich als Drama klassifizieren. Außerdem wisse Simon Kinberg mittlerweile, wie er mit den Figuren des X-Men Universums richtig umzugehen hätte, nachdem er bereits seit "Der letzte Widerstand" als Autor und Produzent dabei ist. Insofern halte sich die Verfilmung wohl auch sehr nahe an die Comic-Vorlage, speziell was den titelgebenden "Dark Phoenix" betrifft.

      Klingt für den Anfang alles auf jeden Fall schon mal ziemlich fancy. Auch wenn ich, speziell was die Emotionalität des Films betrifft, zurzeit noch etwas Zweifel dahingehend hege, dass es der emotionalste X-Men Film werden soll. Das kann ich mir nach Logan nur schwer vorstellen, wobei ich daher auch eher annehme, dass sich diese Aussage auf die Filme des jungen Casts - also First Class, Days of Future Past, Apocalypse und nun Dark Phoenix - beschränkt. Das würde ich dem Film jedenfalls sofort abnehmen, dass er die drei Vorgänger, aus emotionaler Sicht her, noch einmal übertreffen können dürfte.

      Inszeniert wird der Film jedenfalls vom langjährigen Autor der X-Men Filme Simon Kinberg. Erscheinen soll der Film am 01. November 2018.

      Anbei noch mal ein paar Bilder, die bisher von den Jungs und Mädels von Entertainment Weekly (und eins von EMPIRE) veröffentlicht worden sind:


      Ich persönlich freue mich schon riesig auf diesen Film. Ich find diesen jungen Cast, nach wie vor, unheimlich gut - speziell von Michael Fassbender bin ich seit vielen, vielen Jahren ein begnadeter Fan - und bin daher sehr froh, dass man die Crew auch für einen vierten, gemeinsamen Film wieder zusammenkriegen konnte. Und die Bilder versprechen auf jeden Fall schon mal wieder Großes!
      Überhaupt scheint es nächstes Jahr wieder so viele Marvel Filme wie selten zuvor zu geben. Dieses Jahr machte die X-Men Reihe ja etwas langsamer, in dem man lediglich Logan veröffentlichte. Nächstes Jahr kommt aber nicht nur Dark Phoenix raus, sondern auch noch Deadpool 2 (01. Juni 2018) sowie X-Men: New Mutants (13. April 2018). Das MCU natürlich nicht zu vergessen, wo uns nicht nur Black Panther (15. Februar 2018) und Infinity War (26. April 2018), sondern auch noch Ant-Man and the Wasp (6. Juli 2018) erwartet. Mit dem einzigen DC-Eintrag im nächsten Jahr, in Form von Aquaman (20.12.2018) sind das einfach mal wieder 7 (!) Comic-Adaptionen, die uns im nächsten Jahr erwarten. Die Dominanz von Comic-Adaptionen im Kino bleibt also erst mal weiterhin ungebrochen. Wobei Marvel hier, speziell nach dem Deal zwischen Disney und Fox, weiterhin die totale Marktmacht hat.
      Deadpool (2)

      Übrigens auch ne nette Info dazu: Ich, und manch anderer auch, war anfangs besorgt, was das nun für die geplanten weiteren X-Men Filme, wie die drei für 2018, bedeuten würde. Besonders was Deadpool betrifft war ich doch ziemlich in Sorge. In der Hinsicht gibt es inzwischen aber auch schon Entwarnung und treffender, als es Ryan Reynolds auf Twitter publik gemacht hat, geht's eigentlich - mal wieder - gar nicht mehr :D


      Apparently you can’t actually blow the Matterhorn. - Ryan Reynolds

      Im Klartext hat Disney-Boss Bob Iger - laut Hollywood Reporter - gegenüber Investoren per Telefonkonferenz bereits erklärt, dass Deadpool weiterhin R-Rated bleiben soll und folglich einfach mittels Tochterfirmen produziert werden wird, statt von Disney direkt. Es sei sogar vorstellbar, dass es künftig eine extra Marvel-Sparte für R-Rated-Filme gebe, es also unter dem Dach von Disney sogar mehr Comicverfilmungen für Erwachsene als bislang geben wird.

      Quelle: filmstarts.de

      Und last but not least ein weiteres, wundervolles Gemälde aus der Feder vom Merc with a Mouth, das ich einfach mal für sich sprechen lasse ... :D


      Kurzum: 2018 kann kommen!
      Push yourself, because no one else is going to do it for you.

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    • Neu

      Es ist zwar nur ein erster kleiner Schritt, aber es könnte tatsächlich in nicht allzu ferner Zukunft passieren, dass Black Widow auch noch ihren Solo-Film im MCU erhält. Auch wenn der Film offiziell noch nicht in Entwicklung ist wurde nun in Person von Jac Schaeffer eine Drehbuchautorin engagiert die das Skript beisteuern soll. Vermutlich wird erst nach der ersten Fertigstellung des Drehbuchs ein weiteres Vorgehen konkretisiert, um sicher zu gehen, dass Black Widow ihren Solo Film auch alleine stemmen kann und er sich sinnvoll in das MCU integriert.

      Da Natasha leider durch die zunehmende Anzahl an Superhelden und Superschurken, immer mehr an Gewichtung verliert, da sie rein vom Leistungsniveau einfach mit vielen nicht mehr mithalten kann würde ich mir hier vielleicht ähnlich wie bei Captain Marvel einen Film aus ihrer Vergangenheit wünschen. Einen Spionage Thriller zu der Zeit, als sie noch für die Gegenseite aktiv war und Barton den Auftrag bekam sie auszuschalten, wodurch ihre innige Freundschaft entstand. Dies birgt zwar die Gefahr, dass man Natasha ein wenig entmystifiziert, aber es würde die Genre-Reichweite des MCU wieder mal erweitern und somit ihrem Film noch eine zusätzliche Berechtigungsgrundlage erteilen.

      Insgesamt freue ich mich allerdings über diese Nachricht, ganz egal in welche Richtung es denn nun gehen wird, denn Black Widow hat sich ihren Solo-Film definitiv mehr als verdient.

      Kleine News: Das positive zuerst, Deadpool 2 wurde um 2 Wochen vorverlegt und startet nun bereits am 18. Mai im Kino. Leider wurde zeitgleich der potentielle Horrorstreifen New Mutants um 10 Monate nach hinten verschoben und startet somit nicht diesen April, sondern erst nächstes Jahr im Februar.

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