DC Comics/ DC Extended Universe

    • Spoiler
    • Zu dem ganzen Thema rund um den Erfolg von Filmen in China wollte ich nur noch eine kleine kurze Anmerkung bringen, nämlich dass man dem insofern nicht wirklich vertrauen kann, als in China gnadenlos manipuliert wird. Da kauft man sich eine Kinokarte für Film X, aber auf der Karte steht Y, um Y zu puschen. Ich sollte ja eigentlich eine Quelle angeben, aber die Quelle ist meine Freundin (chinesische Staatsbürgerin), die mir sagte, es sei allgemein bekannt, dass man Zahlen bezüglich Filmen in China nicht vertrauen kann.

      Es kann natürlich auch Filme geben, bei denen diese Tricks nicht angewendet werden, vielleicht ist es bei Ant-Man ja so, aber das erfodert dann mehr Recherche, wenn man es überhaupt herausfinden kann. Also nur als Denkanstoß, bevor sich da mal wieder eine Diskussion verhärtet :)
    • Joker Solo-Film in Arbeit

      Was zum eigentlichen Fick Warner Bros.?

      Anscheinend arbeiten die jetzt an einem Joker Solo-Film, welcher in den 80ern spielen soll. Es soll ein Ursprungsfilm für den Joker werden, und Jared Leto soll eben NICHT wie zuvor in Suicide Squad den Joker spielen.

      Der Film soll nicht wie ein "Comicbuch-Film" sein, sondern sich eher wie Filme von Martin Scorcese aus der Zeit wie "Taxi Driver" oder "Raging Bull" etc. anfühlen.

      Der Regisseur von "Hangover" soll Regie fühlen.

      Quelle:Deadline.com

      *seufz* Wo fange ich jetzt da mit meinem "Mimimimi" an?

      1. Es ist meiner Meinung nach absolut keine Gute Idee jetzt schon Schauspieler umzubesetzen.

      2. Was den Joker "mysteriös" oder interessant macht, ist die Tatsache das man seinen wahren Ursprung nicht kennt. Auch in den Comics ist bis heute nicht bekannt wer der Joker "wirklich ist" bzw. "vorher war". Natürlich wurden bestimmte Sachen hierhingehend sehr stark impliziert, aber alles in allem weiß man es trotzdem nicht mit Sicherheit. So ein Film würde den Joker diesen Teil seines Charakters absprechen, und die Figur selbst in meinen Augen deutlich weniger interessant machen. Ich hasse übrigens Jack Nicholsons Joker.

      3. Rein theoretisch bräuchte man dann auch einen anderen Batman, weil Ben Affleck dann ja wohl ebenfalls zu alt wäre, wenn der Film bereits in den 80ern spielt. Damit könnten die Gerüchte um eine Neubesetzung von Ben Affleck wieder neue Fahrt aufnehmen.

      Auf der anderen Seite muss ich aber sagen ist es positiv, dass WB jetzt wohl verstanden hat das Solo-Filme notwendig sind. Außerdem ergibt sich hier die kleine Chance auch wirklich einmal den Joker der Comics zu sehen, und nicht dieses mit Tattoos vollgeklatschte Meth-Opfer aus Suicide Squad.


      BDO
    • Bacon D. Orian schrieb:

      1. Es ist meiner Meinung nach absolut keine Gute Idee jetzt schon Schauspieler umzubesetzen.
      Man muss aber dazu sagen, dass der Joker ausschließlich für diesen Film umbesetzt wird, der dann auch außerhalb des DCEU angesiedelt ist. In Suicide Squad 2 beispielsweise wird weiterhin Leto den Joker spielen. Wieso genau man nun noch Filme außerhalb des Universums produzieren muss, bevor dieses überhaupt erstmal wirklich richtig etabliert ist erschließt sich mir allerding auch nicht. Die breite Masse wird das im Endeffekt vermutlich eher verwirren.

      Darüber hinaus wird nach Suicide Squad ein Joker & Harley Quinn Film erscheinen mit Margot Robbie und Jared Leto, der dann ebenso zum DCEU gehören wird. Es kommt also eine ganze Menge Joker in der nächsten Jahren auf uns zu, wenn sich diese Planungen denn tatsächlich alle derart aufgehen.
    • Das Problem generell ist die komplette verwirrung. Ich bin kein DC kenner. Ich kenne mich weder gross aus und schaue maximal die Filme und versuche zusammenhänge zu verstehen. Bei mir kritet die Verwirrung maximal weil für mich wird es hier zu kompliziert zu verstehen warum im Film 1 Schauspieler 1 ist und jetzt der 2. und dann wieder der 1. und was gehört jetzt zu was im übegreifendem Storytelling und was nicht?

      Und ja - zur Origin story vom Joker hab ich mich auch mal gefragt und nichts wirkliches gefunden und jetzt will man es als Quoten-Umsatz im DCEU verscherbeln? Kommt das bei Hardcore-Fans überhaupt gut an? Der laie interessiert es ja nicht was in einem COmic steht aber die Hardcorefans, für die muss das doch eine art von Misshandlung des ganzen anfühlen.

      Alles in allem versteh ich das Vorgehen der Macher des DCEU irgendwie nicht richtig.
    • An sich habe ich ja nichts gegen den Gedanken an einen Joker Solo Film, aber nicht über seine Anfänge.
      Joker ist seit heute ein Mysterium man was so gut wie nicht über ihn, vor allem nicht wer er ist.
      Außerdem wird es der Storyline sicherlich nicht sonderlich gut tun, jetzt in der Zeit zurück zu gehen einen anderen Schauspieler zu nehmen nur um dann wieder ins hier und jetzt zu springen und Jared Leto wieder zu besetzten.
      Avengers
      Infinity War
    • Batman Umfrage & Meinungsaustausch

      Wer ist der Beste Batman Darsteller? 19
      1.  
        Michael Keaton (2) 11%
      2.  
        Val Kilmer (0) 0%
      3.  
        George Clooney (0) 0%
      4.  
        Christian Bale (12) 63%
      5.  
        Ben Affleck (4) 21%
      6.  
        Adam West (TV Batman) (1) 5%
      Dieser Beitrag gilt für alle Fans der dunklen Fledermaus aus Gotham City!

      Batman - der Dunkle Ritter von Gotham City
      Batman - dessen wahre Identität Bruce Wayne ist
      Batman - der einen Helfer hat (Robin) einen loyalen Butler (Alfred) und viele wichtige Verbündete im Kampf gegen das Verbrechen
      Batman - dessen Kindheit und Vergangenheit so düster und traurig als auch grausam ist wie die Kriminalität in Gotham City
      Batman - der seine Angst als Waffe für den Kampf gegen seine Feinde nutzt
      Batman - der etliche Comics Variationen, 8 Kino Filme (+ Lego Batman Film), 1 TV Serie und einige Cartoon Serien hat
      (Stand September 2017)
      Batman - dessen Fankultur mit den Jahren stets steigt als fällt
      Batman - dessen Schauspiel Darsteller für viele Fans für Freude oder für Unmut sorgte
      Batman - dessen "Welt" noch so viel Potenzial hat für etliche Verfilmungen bietet
      Batman - dessen Schöpfer Bob Kane war

      -> Umfrage würde ich mich freuen, wenn viele daran teilnehmen würden

      Batman Kinofilme:

      1. Kinofilm: 1989 Batman (Regie: Tim Burton)
      2. Kinofilm: 1992 Batman´s Rückkehr (Regie: Tim Burton)

      Michael Keaton als Bruce Wayne aka Batman in beiden Burton Filme

      Jack Nicholson als Joker im 1. Kinofilm
      Michelle Pfeiffer als Selina Kyle aka Catwoman & Danny de Vito als Oswald Copplepot aka Pinguin im 2. Kinofilm

      Meine Meinung:
      Tim Burton 2 Batman Filme waren der Beginn der Kinofilm Reihe um den Dunklen Ritter
      Ich liebe Michael Keaton als Batman in beiden Filmen , wobei Batman (1989) mein absoluter Lieblingsfilm ist
      Jack Nicholson als Joker (Jack Napier) finde ich noch heute als meine Lieblingsversion des psychopathischen Clowns
      Michelle Pfeiffer als Catwoman in Batman´s Rückkehr fande ich eher als schwache Darstellung auch wenn Frau Pfeiffer als Selina Kyle an sich gut darstellte
      Danny de Vito verkörperte Oswald Copplepot aka Penguin perfekt! Es war für de Vito wie aus dem Leib geschneidert diese Filmrolle und ich liebe in Batman´s Rückkehr das Ende und den schon bitter-traurigen Tod von Pinguin.

      3. Kinofilm: 1995 Batman Forever (Regie: Joel Schumacher)
      4. Kinofilm: 1997 Batman & Robin (Regie: Joel Schumacher)

      Val Kilmer als Bruce Wayne aka Batman in Batman Forever
      George Clooney als Bruce Wayne aka Batman in Batman & Robin

      Tommy Lee Jones als Harvey Dent aka Two-Face in Batman Forever
      Jim Carrey als Edward Nygma alka Riddler in Batman Forever
      Chris O´Donnell als Richard "Dick" Grayson aka Robin in Batman Forever & Batman & Robin

      Alice Silverstone als Barbara Wilson aka Batgirl in Batman & Robin
      Arnold Schwarzenegger als Viktor Fries aka Mr. Freeze in Batman & Robin
      Uma Thurman als Dr. Pamela Isley aka Poison Ivy in Batman & Robin
      Jeep Swenson als Bane in Batman & Robin

      Meine Meinung:
      Regisseur Joel Schumacher hatte mit seinen 2 Batman Filmen beinahe ein Mega Fiasko angerichtet
      Allein die 2 verschiedenen Batman Darsteller - Val Kilmer & George Clooney - waren ein Griff ins Klo
      Beide Filme hatten auch extrem wirre Darstellungen zu bieten und passten kaum zum Batman Comic
      So wurden auch fast alle Bösewichte in beiden Filmen z.T. völlig falsch dargestellt oder ihre charakterliche Darstellung war völlig falsch interpretiert

      George Clooney Batman Outfit war (mit Robin & Batgirl in Batman & Robin) eine Lachnummer mit ihren Nippel-Brustpanzerung
      George Clooney selbst hatte Jahre nach dem Film in einem Interview ehrlich gesagt, dass er die Rolle bis heute bereute und dass das Kostüm ihm nur noch schämte
      Val Kilmer fand sich selbst gut aber bei aller Liebe, da war George Clooney als etwas "älterer" Batman Darsteller noch hinnehmbarer als ER!

      Es gab aber auch Lichtblicke:
      Chris O´Donnell spielte in beiden Schumacher Filme den Robin und in meinen Augen war er neben Alica Silverstone als Batgirl da beste an beiden Filmen - Positiv gesehen
      Zudem fand ich Jim Carrey als Riddler durchaus passend besetzt nur war die gesamte Riddler Darstellung in dem Film z.T. einfach zu abgedreht als der eigentliche Comic Riddler
      Uma Thurman als Poison Ivy konnte in meinen Augen auch sehr gut - fast schon perfekt - brillieren nur wie beim Riddler war die Darstellung z.T. auch hier etwas too much

      Nun zu den Total Ausfällen der Bösewichte:
      Tommy Lee Jones als Two-Face war in meinen Augen eine schlechte Wahl
      Two-Face wurde an sich schon gut interpretiert aber Tommy Lee Jones passte 0 in diese Rolle aber ich mochte die Maskendarstellung seiner verbrannten Säure-Gesichtshälfte
      Mr. Universum Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze ... ich liebe fast alle Arnie Filme aber als Mr. Freeze war die völlig falsche Wah
      Arnie machte seinen Job schon gut aber seit wann war Mr. Freeze ein Schrank mit Oberarmen wie Oberschenkel? WTF Joel Schumacher :cursing:

      Nun zu der mit Abstand lächerlichen Darstellung in beiden Joel Schumacher Filmen: BANE
      nicht nur das Bane in Batman & Robin wie ein Idiot mit einem IQ von 0 dargestellt wurde, Nein auch seine "menschliche Form" war eine Beleidigung für diesen durchaus intelligenten Bösewicht aus dem Batman Universum
      Mit Bane hatte Joel Schumacher es endgültig geschafft, dass Batman Universum durch den Kakao zu ziehen.

      Ich bin den Filmstudio dankbar, die damals Joel Schumacher aus dem Verkehr gezogen hatten.
      Leider bin ich auch etwas sauer auf Tim Burton, da er an Batman Forever als Produzent mitgewirkt hatte, konnte er das drohende Fiasko durch Joel Schumacher´s Regie Arbeit nicht verhindern zumal seine 2 Batman Filme Klasse waren.

      Ich sage es auch zum letzten Mal: F*** U Joel Schumacher :cursing: :cursing: :cursing:

      5. Kinofilm: 2005 Batman Begins (Regie: Christopher Nolan)
      6. Kinofilm: 2008 Batman - The Dark Knight (Regie: Christopher Nolan)
      7. Kinofilm: 2012 Batman - The Dark Knight Rises (Regie: Christopher Nolan)

      Christian Bale als Bruce Wayne aka Batman in allen 3 Nolan Filmen
      Liam Neeson als Henry Ducard aka Ra´s al Ghul in Batman Begins
      Cillian Murphy als Jonathan Crane aka Scarecrow in allen 3 Nolan Filmen
      Heath Ledger als Joker in Batman - The Dark Knight
      Aaron Eckert als Harvey Dent aka Two-Face in Batman - The Dark Knight
      Tom Hardy als Bane in Batman - The Dark Knight Rises
      Anne Hathaway als Selina Kyle aka Catwoman in Batman - The Dark Knight Rises
      Marion Cotillard als Miranda Tate aka Talia al Ghul in Batman - The Dark Knight Rises
      Joseph Gordon-Levitt als John Blake in Batman - The Dark Knight Rises

      Meine Meinung:
      Christopher Nolan´s "The Dark Knight Trilogie" gilt unter den Batman Fans als die beste Adaption des Dunklen Ritters
      Ich finde die Trilogie an sich auch super gut inszeniert und von den Darstellern her ideal besetzt
      Christian Bale als Batman als auch als Bruce Wayne überzeugte mich in allen 3 Filmen am meisten
      Er verkörperte beide Seiten so gut, als wäre es für ihn geschrieben worden
      Auch die Storys in den 3 Filmen sich extrem düster und spannend inszeniert und laden regelrecht dazu ein die Batman Comics wieder zu lesen

      Heath Ledger verkörperte den Joker auf eine kranke Art und Weise wie es Jack Nicholson nicht 100% hinbekam und Jared Leto in Suicide Squad es im Ansatz nacheiferte
      Wäre nicht Ledger´s tragischer Selbstmord gewesen, wäre er vielleicht noch Heute der ideale Joker Darsteller als Jared Leto oder Jack Nicholson
      (Gerüchten zu folge soll es einen Joker Film geben indem Leonardo Dicaprio den Joker spielen soll ... WTF o,O?)

      Tom Hardy als Bane war die Ideal Besetzung und Darstellung als in Batman & Robin und Bane´s boshafte Charakterdarstellung wurde in meinen Augen perfekt dargeboten in The Dark Knight Rises
      Alle anderen Darsteller und Batman Verbündete wie auch Feinde waren auch zum Großteil super inszeniert & dargestellt

      8. Kinofilm: 2016 Batman vs. Superman - Dawn of Justice (Regie: Zack Snyder)

      Ben Affleck als Bruce Wayne aka Batman

      Meine Meinung:
      Als 2014 heraus kam, dass es einen VS Kampf zwischen Batman und Superman geben wurde waren so gut wie alle Batman Fans entsetzt gewesen, mich eingeschlossen, dass ausgerechnet Daredevil Flop Darsteller Ben Affleck den Dunklen Ritter spielen soll
      Ben Affleck hat aber zum großen Erstaunen, meinerseits, die Rolle des Bruce Wayne und des Batman super inszeniert und dargestellt
      Auch wenn dieser Film kein reiner Batman Film war, so lernte man Ben Affleck als Batman kennen und man sollte durchaus positiv gestimmt sein auf den eigentlichen 8. Batman Film der 2018/2019 erschein soll unter den bisherigen Titel: The Batman

      Fazit:

      Tim Burton erweckte Batman zum Leben, während Joel Schumacher mit seiner Interpretation den Dunklen Ritter beinahe für die Ewigkeit des DC Universum begraben hätte ehe Christoper Nolan mit seiner Dark Knight Trilogie Batman einen düsteren und aggressiveren Touch wiederbelebte und die Zukunft wird es zeigen wie Batman weiter leben wird.
      Für mich bleibt Batman von Tim Burton (1989) mein absoluter Lieblingsfilm und Michael Keaton als Dunkler Ritter der beste Batman Darsteller.

      "Das Böse schläft niemals für immer ..."
      "Es liegt an den Guten, dass Böse in den ewigen Schlaf zu bringen ehe das Böse das Gute tötet"


    • Da ist vor wenigen Stunden scheinbar ein neuer Trailer gedropt.

      Ich bin gespannt auf den Film, allerdings finde ich die DC Trailer immer völlig überladen. Dieses ganze CGI, es wirkt oft einfach, ich will nicht sagen amateurhaft, aber irgendwie hab ich das Gefühl, das Marvel dies einfach viel besser in die Filme integriert.
      Ansonsten, ja , scheint es halt wieder ein Riesen CGI Overkill zu werden, aber ich hoffe, der Film wird da mehr hergeben. Möcht mich nur ungern blenden lassen von den Trailern xD
    • Für mich ist das jetzt so'n Trailer, den die Welt irgendwie nich mehr gebraucht hätte. Ich weiß nich, ob Warner gerade ein bisschen die Hosen voll hat, weil morgen wohl der neue Trailer zum kommenden Star Wars Film released wird und man nun Schiss hat, dass die potenziellen Kunden sich die Kohle lieber für den neuen Blockbuster aus dem Hause Disney aufsparen wollen (zumal Thor auch noch Ende Oktober / Anfang November startet), aber ja, wirklich gebraucht habe ich einen vierten Trailer zur Justice League nun wirklich nicht.

      Ich bin nach wie vor heiß auf den Film, bin vor allem gespannt inwieweit Joss Whedon's Einfluss letztlich zu spüren sein wird, der da ja mittlerweile das Ruder übernommen hat. Überhaupt will sich DC wohl etwas von Synder lösen, was ich persönlich nur begrüße, denn Bilder visuell aufzublähen versteht der Mann zwar wie kein Zweiter, aber dafür leidet oftmals eben auch das Zwischenmenschliche zwischen Figuren und generell auch die Handlung als solche. Für mich wird daher vor allem spannend zu sehen sein, inwiefern Whedon es hier nun schafft seine eigene Fußnote zu hinterlassen. Sowohl was das Visuelle, als auch das Erzählerische betrifft.

      Wie auch immer: Ich freu mich weiterhin auf den Film, auch wenn er derzeit noch nen CGI-Overkill zu versprechen scheint, den ich persönlich - in dieser Form - nun wirklich nicht bräuchte. Freu mich aber vor allem auf Batfleck, Wondergadot und Aquamomoa, die ich allesamt - nach wie vor - absolut top besetzt finde! Ebenso wie J.K. Simmons als Commissioner Gordon, wobei dessen Rolle vermutlich recht überschaubar bleiben dürfte. Bei diesem CGI-Fest wird für den wohl nicht viel Platz bleiben, weswegen ich auch jetzt schon gespannt auf den Solo-Film bzgl. Batman blicke ... Sollte dieser jemals wirklich Gestalt annehmen.
    • Was haltet ihr eigentlich von der Nachricht, dass DC nun nicht mehr an dem einen Cinematic Universe arbeitet?

      theverge.com/2017/9/29/1638770…se-warner-bros-standalone

      Ich finde es eigentlich ganz gut, da das einen so holprigen (= miserablen aus meiner Sicht) Start hatte, dass ich schon keinen großen Bock mehr hatte, da ich so etwas immer auch als ganzes bewerte.
      Nun, da nicht mehr alles zwangsweise zusammen hängt, ist es für mich viel entspannter.
      SHUT UP, CRIME!
    • neithan schrieb:

      Was haltet ihr eigentlich von der Nachricht, dass DC nun nicht mehr an dem einen Cinematic Universe arbeitet?

      theverge.com/2017/9/29/1638770…se-warner-bros-standalone

      Ich finde es eigentlich ganz gut, da das einen so holprigen (= miserablen aus meiner Sicht) Start hatte, dass ich schon keinen großen Bock mehr hatte, da ich so etwas immer auch als ganzes bewerte.
      Nun, da nicht mehr alles zwangsweise zusammen hängt, ist es für mich viel entspannter.
      Naja, ich weiß ja nicht so Recht.
      Einerseits finde ich das eine gute Richtung, weil sie so ihre Stärken mehr ausspielen können und den Fokus auf die Charaktere legen können, andererseits hinterlässt es bei mir einen sehr sehr faden Beigeschmack, da das DCEU ja schon "angekratzt" wurde und jetzt wird eher zurückgerudert, weil sie merken, sie kriegens nicht so richtig hin.
      Man hätte von Anfang an diesen Weg wählen sollen, wen interessiert es denn, ob es dann so läuft wie bei Marvel, wenn dann aber die Filme einfach besser sind und hinterher sogar Sinn machen bei der Zusammenführung, nicht dass sie jetzt keinen Sinn machen aber mal ehrlich, Marvel war da etwas schneller und DC kam dann zu spät und wollte zu viel.
      In diesen Branchen gibt es ein Sprichwort, dass es ziemlich auf den Punkt bringt, woran DC hätte sich orientieren sollen "besser gut geklaut, als schlecht kopiert" - das ist jetzt keine Kopie, aber ich denke man weiß worauf ich hinauswill.

      Aber freut mich doch irgendwie, dann muss ich mir kein Kopfzerbrechen machen und nehme jeden Film einfach wie er ist ohne mir Gedanken darum zu machen, wie man dies dies und das integrieren könnte, wobei ich das jetzt schwer wegdenken kann - sollte ein Aquamanfilm kommen, welcher nach JL spielt, macht es für mich kaum Sinn, die anderen Helden groß aussen vor zu lassen.
      Nungut, ich steck nich ganz so tief im DC Universum drin und sehe das ganze eher als "Casual" DC Serie/Filme Zuschauer, aber so ist eben die Sicht des "Normalkinogängers".
    • Erste Stimmen zur Justice League sind da

      Ursprünglicher Beitrag
      Nun, wie der User @neithan weiter oben ja gesagt hatte will man sich bei DC nun wohl ein wenig von dem Konzept einer zusammenhängenden Filmreihe, in der alles miteinander verknüpft ist, lösen. Wirklich gefallen tut mir das zwar nicht, da Marvel ja vorgemacht hat wie's geht und DC durchaus den nötigen Stoff hätte, um da mitzuziehen. Doch dem gegenüber stehen natürlich wiederum die kreativen Freiheiten der Regisseure, denen dadurch ermöglicht wird ihre eigenen Interpretationen der Vorlagen zu verwirklichen. Gerade Wonder Woman von Petty Jenkins hat doch gezeigt, dass dies dem DCEU - sofern man das in Zukunft denn noch so nennen kann - nur gut tun kann.

      Ein mittlerweile getätigter Eintrag von Warner Bros. - betreffend des Sequels von Wonder Woman - macht dies deutlich: Aus diesem geht nämlich hervor, dass der zweite Teil wohl in den 1980er Jahren, zu Zeiten des Kalten Krieges, stattfinden soll. Was sich ein wenig mit der Aussage von Diana aus Batman v Superman beißt, dass sie der Menschheit vor 100 Jahren den Rücken gekehrt hat, weil der Mensch eine Welt erschaffen hat, in der Zusammenhalt unmöglich ist. Diese Aussage wird durch diesen Eintrag nun revidiert, wodurch deutlich wird, dass man bei DC nicht mehr den ganz großen Sinn darin sieht die Filme miteinander eng zu verknüpfen. Das kann gut, aber auch schlecht sein. Ich denke da müssen wir abwarten, wie die kommenden Filme funktionieren werden. Mir persönlich fällt es bspw. schwer mir vorzustellen, dass der kommende Film zu Aquaman praktisch alles außer Acht lässt, was in Justice League - Arthur betreffend - passieren wird.
      Weitere Neuigkeiten (die meisten bezogen auf Justice League), wenngleich vor allem die ersten beiden davon nun schon einige Tage / Wochen zurückliegen, wären u.A.:
      • Zurzeit kursiert immer häufiger das Gerücht, dass auch Chris Pine, dessen Figur des Steve Trevor eigentlich im ersten Teil gestorben ist, für Wonder Woman 2 wieder zurückkehren wird. Auf diversen Portalen werden bereits die Möglichkeiten ausgelotet. Von Traumsequenzen, bis hin zu einem Nachfahren ist da bisher alles zu finden. Persönlich könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass er das Unglück irgendwie überlebt hat. Petty Jenkins hat sich dahingehend die Tür einen Spalt weit offen gehalten, da man im Film lediglich gesehen hat, wie er seine Waffe auf das Gas gerichtet hat, ehe man aus der Ferne dann die Explosion sehen konnte. Man sah jedoch nicht, wie er abdrückte. Und ganz ehrlich, nachdem das MCU Bucky als Winter Soldier zurückbrachte, der seinen Sturz im ersten Cap Film eigentlich auch nicht hätte überleben dürfen, halte ich hier tatsächlich alles für möglich.
      • Mit 121 Minuten stellt Justice League den bis dato kürzesten Film des DCEU dar. Gerade mit Blick auf die Laufzeit von Batman v Superman (dessen Ultimate Cut gar eine volle Stunde länger andauerte) ist das doch eine kleine Überraschung.
      • Der Vorverkauf zur Justice League hat in den USA bereits begonnen und die Branchenexperten von Deadline rechnen derzeit damit, dass der Film mit Einnahmen von 110 bis 120 Millionen Dollar - in Nordamerika - an den Start gehen wird. Zum Vergleich: Wonder Woman startete mit 103,2 Millionen, Batman v Superman mit 166 Millionen. Gerade Letzterer zeigt jedoch auch, dass ein gutes Startwochenende natürlich wichtig, aber auch nicht alles ist. Wichtig wird es sein, dass der Film auch über mehrere Wochen stabile Einnahmen erzielt. Dies fehlte bei BvS bekanntlich, der kurz darauf Einbrüche von 60 - 70% zu verzeichnen hatte.
      • Offenbar scheinen DC und Warner die Zukunft ihres filmischen Universums nun von dem Erfolg von Justice League abhängig zu machen. So verriet Variety-Autor Justin Kroll bei Meet the Movie Press, dass die Suche nach einem neuen Regisseur für die geplante The Flash Verfilmung erst mal noch verzögert wird, weil man abwarten will, wie sich die Justice League an den Kinokassen schlägt. Und er führte weiter aus, dass „sie [Warner Brothers] meinten, sie wollen erstmal sehen wie [Justice League] läuft, ehe sie mit dieser Art von Filmen weitermachen“.
      • Man kann daher getrost festhalten, dass von der Justice League tatsächlich die Zukunft der DC Adaptionen abhängt. Wird dieser kein Erfolg, so werden auch Filmrealisierungen wie ein Standalone-Film für Cyborg oder ein Man of Steel 2 immer unwahrscheinlicher. Selbiges gilt folglich auch für die The Flash Verfilmung.
      • Man kann es jetzt mögen oder nicht, Ben Affleck stellte nun jedoch unmissverständlich klar: Auch wenn Joss Whedon mittlerweile den Regiestuhl zur Justice League übernommen hat, so bleibt dies nach wie vor Zack Synders Film. Das bisherige DCEU trug komplett seine Handschrift (so produzierte er bspw. auch Wonder Woman mit, sowie er die Story mit konzipierte) und auch Justice League wurde maßgeblich von ihm abgedreht. Ben Affleck, der bekanntlich auch selber als Regisseur tätig ist, weiß daher, dass „der Film Zacks DNA hat. Er hat den Film besetzt, er hat ihn designt. Es gibt etwas, dass die Menschen, die nicht selbst im Filmgeschäft arbeiten, nicht verstehen - nämlich wie viel eines Films bereits in der Vorbereitung gemacht wird: das Casting, die Sets werden gebaut, die Story wird geschrieben. Ich bin selbst ein Regisseur und habe die Erfahrung gemacht, dass man vielleicht 10 bis 15% oder so noch beim Dreh ändern kann. Das Schiff ist daher mit Zack abgefahren“. Man solle sich, beim Anschauen des Films, daher nicht permanent die Frage stellen welche Szene nun von welchem Regisseur stammt, zumal er eh das Gefühl habe „dass Joss das umgesetzt hat, was er vorher mit Zack diskutiert hat.“
      • Auch ganz interessant: Eine Umfrage von Online-Tickethändler Fandango hat ergeben, dass weder Batman, noch Superman der Hauptgrund zum Kauf einer Karte ist. Stattdessen wollen die meisten Vorbesteller vor allem Gal Gadot als Wonder Woman wiedersehen, die in den letzten Wochen ja auch immer mehr ins Zentrum des Marketings gerückt wurde, was letztlich auf ihren erfolgreichen Standalone-Film zurückzuführen ist. Zudem sind sie neugierig auf den ersten richtigen Auftritt von Jason Momoa als Aquaman.
      Alles in allem bleibt mir persönlich nur zu hoffen, dass Wonder Woman kein einzelner Glücksgriff bleiben wird, sondern das DCEU - nun mit der Justice League - endgültig die Kurve kriegen kann. Schlägt der Film nun ein, würde wohl auch das DCEU weiterhin Bestand haben und fortgesetzt werden, wenn auch nicht mehr in dem vorherigen Ausmaß und ohne den Einfluss von Zack Synder. Die anfänglichen Misserfolge könnten dadurch jedoch zu etwas sehr Speziellem beigetragen haben, wenn man bei DC nicht nur weiterhin ein zusammenhängendes, filmisches Universum inszeniert bekommt, sondern gleichzeitig den jeweiligen Regisseuren ihren Raum zur kreativen Entfaltung lässt. Das sind ja auch u.A. Gründe, wegen denen man Leute wie Joss Whedon oder auch Petty Jenkins, die beide erst für Marvel arbeiteten bzw. arbeiten sollten, mittlerweile bei DC zu Werke gehen sieht.

      Ich für meinen Teil freue mich nach wie vor auf die Justice League und hoffe wirklich inständig, dass der Film nicht nur die Kassen bei Warner zum Klingeln bringt, sondern auch qualitativ - zumindest ansatzweise - ähnlich gut wegkommen wird, wie Wonder Woman. Wenn DC und Warner das schaffen, dann könnte sich das DCEU womöglich doch noch zu der lange herbeigesehnten, ernstzunehmenden Konkurrenz fürs MCU entwickeln, das es eigentlich schon vor Jahren hätte sein können.


      Die ersten Pressestimmen zur Justice League, die über die sozialen Medien bereits verbreitet werden dürfen, ehe es ab Mitte nächster Woche ausführliche Reviews gibt, sind da. Das Urteil ist dabei einstimmig: Der Film mache Spaß, speziell wegen der großartigen Gruppendynamik zwischen den DC-Helden. Vor allem Aquaman und The Flash drücken wohl aufs Humorpedal. Cyborg dagegen solle der "schwächste" Held des Ensembles sein. Justice League fühle sich einfach leichtfüßiger an. Gerade Leute, die sich bisher darüber beschwert haben, dass das DCEU zu düster sei, würden nun "das Licht zu sehen bekommen".
      Überhaupt würde der Film die Helden verstehen und sie vernünftig adaptieren, was es für den neutralen Zuschauer schwer macht einen Favoriten zu bestimmen. Es soll tolle Action geben. Die Story dagegen soll manche Schwachstelle aufweisen, ebenso wie der Antagonist nur die Wenigstens überzeugen konnte, was beides ggf. auch der knackigen Länge des Films - mit etwa 120 Minuten - zugeschrieben werden könnte.
      Allgemein gesprochen sehe der Film wie ein Werk von Zack Synder aus, fühle sich aber wie eins von Joss Whedon an. Auch soll es der bisher beste Ensemble-Film des DCEU sein und damit also Batman v Superman und Suicide Squad ausstechen, was vor allem bei Letzterem aber auch nicht allzu schwer war. Überhaupt wird auch darauf verwiesen, dass der Film wohl vor allem den Zuschauern gefallen dürfte, die BvS weniger gut fanden.

      Quelle: filmstarts.de

      Ich bin ganz ehrlich ... So wirklich gefallen tun mir die Pressestimmen gerade nicht. Grundsätzlich finde ich es zwar gut, dass die Justice League nun wohl ein breiteres Publikum ansprechen wird und damit die Chancen darauf, dass es auch weiterhin Bestand hat und sich künftig als Konkurrent zum MCU entwickeln könnte wieder deutlich steigen. Allerdings klingen die bisherigen Stimmen auch so, als würde DC nun endgültig auf die "Marvel-Schiene" umschwenken. Alles, was von den bisher veröffentlichten, kurzen Kritiken ausgeht und einen besseren Film verspricht, klingt für mich nach einem typischen MCU Film. Flacher Antagonist, viel Humor, schwächelnde Story. Es klingt alles nach einem sehr kurzweiligen Film, der zwar gewiss Spaß machen dürfte, bei dem ich mich allerdings auch frage, ob die DC Filme damit nicht ein Stück weit ihre eigene, bisherige filmische Identität verlieren könnten. Angedeutet hat sich das ja bereits bei Wonder Woman, den ich zwar absolut klasse finde, der aber eben auch eine ganz andere Schiene gefahren ist, als bspw. die Nolan Trilogie oder BvS. Der dort angegangene Stil hat aber eben auch super zu ihrem Charakter gepasst, weswegen das für mich nie wirklich als angebrachter Kritikpunkt aufgeführt werden durfte.
      Ich persönlich brauche aber kein DCEU, das ähnliche Schwerpunkte setzt, wie das MCU. Alleine deswegen schon nicht, weil damit endgültig eine Übersättigung droht, wenn die Universen sich vom Stil her nicht mehr länger unterscheiden. Neben dem extrem leichtfüßigen MCU, dem humorvollen, aber nicht derartig kurzweiligem "X-Verse" von Fox, das einfach bodenständiger ist, gefiel mir dieser "Trinity-Effekt" mit dem DCEU eigentlich ziemlich gut, das dagegen deutlich düsterer daher kam. Ich brauche dabei keine Melodramatik wie bei BvS, aber ein filmisches Universum, das sich am Stil der Nolan Trilogie - je nach dem welcher Charakter im Fokus steht (bei Wonder Woman würd's bspw. weniger gut passen) - orientiert, wäre mir grundsätzlich doch am liebsten, um weiterhin diese stilistischen Unterschiede zwischen den einzelnen Universen zu haben.

      Bei der Justice League, mit einem Gegner wie Steppenwolf vor der Nase, hatte ich einfach mit etwas ganz Anderem gerechnet. Eher an eine Kombination aus dem Stil von Wonder Woman und dem von Batman v Superman. Ähnlich leichtfüßig und hoffnungsvoll wie Wonder Woman, aber eben auch mit einer ähnlichen Stimmung, wie bei Batman v Superman, wenngleich nicht ganz so melodramatisch.
      Mut machen mir aber vor allem zwei Aspekte der Stimmen: A) dass der Film äußerlich weiterhin wie ein Synder Film wirkt, wodurch er womöglich auch wieder ein etwas "düsteres" Gewand trägt und B) dass man die Helden zu verstehen und richtig zu interpretieren weiß. Vor allem im Bezug auf weitere Filme des DCEU. In The Batman möchte ich bspw. keinen Bruce Wayne sehen, der ähnlich unbeschwert durchs Leben schreitet, wie es Marvels Tony Stark, fast durchgehend, im MCU macht.

      Ich bleibe auf jeden Fall gespannt und freue mich bereits auf kommenden Mittwoch, wo ich den Film endlich selber gucken können werde. Dabei hoffe ich weiterhin darauf, dass der Film sowohl meine Erwartungen - halbwegs - erfüllen kann, als auch gleichzeitig das Zeug hat, um das DCEU endlich fest im Kino zu etablieren. Figuren wie Wonder Woman, Aquaman, The Flash, Batman und Superman hätten ein eigenes, funktionierendes, filmisches Universum einfach verdient.

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    • Wie sieht Batman's Zukunft im DCEU aus?

      (Man möge mir den Doppelpost verzeihen, aber andernfalls wird obiger Beitrag einfach nur komplett unübersichtlich ...)

      Jetzt, wo Justice League allmählich auf dem Vormarsch ist und kommende Woche endlich starten wird, häufen sich natürlich auch wieder die Interviews, die mit Schauspielern geführt werden. Ben Affleck scheint dabei besonders im Fokus zu stehen. Erst sprach er davon, dass Justice League auch weiterhin Synders Film wäre, dann sprach er davon, wie viel Spaß ihm die Arbeit an dem Ensemble-Film doch gemacht hat und nun wurde er abermals darauf angesprochen, wie lange er denn noch das Kostüm tragen würde. Zählt man Suicide Squad dazu, dann verkörperte er Batman bisher in drei Filmen, jedoch ohne seinen eigenen Solo-Film zu bekommen. Und mit dem bevorstehenden Flashpoint Film zu The Flash könnte DC womöglich darauf abzielen ihn komplett gegen jemand anderen auszutauschen. Hält man sich dabei an die Vorlage, so würde der neue Batman wohl Jeffrey Dean Morgan heißen, der in Batman v Superman den Vater von Bruce - Thomas Wayne - verkörperte. Übrigens wünscht sich auch Flash-Darsteller Ezra Miller, dass man doch bitte Jeffrey Dean Morgan für Flashpoint casten würde.
      Hätte ich grundsätzlich nichts gegen einzuwenden, auch wenn das dann die Frage aufwirft, wie sich das auf weitere Filme auswirken würde. Insbesondere natürlich auf die geplante The Batman Trilogie, bei der ich bisher eher geglaubt hatte, dass Ben Affleck dort wenigstens in zwei Filmen mitwirken würde. Im ersten Teil könnte er sich wieder einen neuen Schüler nehmen, der dann zu Robin / Nightwing wird, während er im zweiten Teil dann endgültig das Zepter übergibt und im dritten Teil dann folglich der neue Batman die Hauptrolle spielen würde. In diesem ganzen Gewirr fände ich bspw. eine Red Hood und Nightwing Storyline extrem spannend! Bliebe es bei diesem Muster, könnte man sich aber womöglich zumindest auf einen Film mit Jeffrey Dean Morgan als Batman freuen (Flashpoint), sofern dieser dafür zu haben ist, Ben Affleck weiterhin - erstmal - Batman spielen wird und überhaupt auch Justice League gut genug ankommt, damit Warner & DC mit ihren Plänen weitermachen können. Ich denke vor allem Letzteres wird entscheidend sein und maßgeblich die Entscheidung von Ben Affleck beeinflussen.
      Er selbst zeigt sich in besagtem Interview nun jedenfalls etwas verhalten. Grundsätzlich nichts Neues, schließlich weicht er dieser Frage eigentlich so gut wie immer aus. Speziell auch, nachdem im Sommer plötzlich Schreie laut wurden DC und Warner würden intern daran arbeiten ihn komplett abzusägen. Allerdings hat er erst vor einem Monat noch, gegenüber dem 'Geek-Magazine', gesagt, dass "Jeder im Studio mir versichert hat, dass ich ihr Batman bin und das glaube ich. […] Das DC-Universum steht vor einer spannenden Zeit und es freut mich, dass ich Batman bin."

      Da tut sich mir persönlich nun die Frage auf: Was hat sich in diesem Monat denn jetzt schon wieder geändert? Hat's hinter den Kulissen etwa wieder gerummst? Für mich wirkt es derzeit jedoch lediglich so, als wolle er sich selbst seine Zukunft im DCEU offen halten. Unvergessen bleibt wohl seine Reaktion, als man ihm vor Augen führte wie schlecht Batman v Superman doch allgemein aufgenommen wurde, die im Internet unter dem Hashtag #sadaffleck viral ging.
      Von daher halte ich es durchaus für denkbar, dass er jetzt erst einmal abwarten möchte, wie sich die Justice League an den Kinokassen und bei den Kritikern schlagen wird, ehe er sich endgültig festlegt, ob er weiterhin als Batman - wenigstens noch für ein oder zwei Filme - zur Verfügung stehen wird oder nicht.
      Grundsätzlich ist mir heute jedoch noch ein Gedanke gekommen, den ich hier gerne mit Interessierten teilen möchte, weil ich mich doch frage, ob ich der Einzige bin, dem es so geht. Denn mir persönlich fehlt im DCEU derweil noch vor allem eines: Ein Aushängeschild. Wie es das MCU auch mit Robert Downey Junior, und mittlerweile eigentlich auch mit Chris Evans, ja ebenfalls hat.
      Begonnen hat man mit Man of Steel, was in Anbetracht der Historie bzgl. Comics auch durchaus Sinn gemacht hat. Dann kam Batman v Superman, in dem Batman und Wonder Woman dem Superman den Rang abgelaufen sind. Und dann kam schließlich Wonder Woman, womit DC ein voller Erfolg glückte. Und auch das bisherige Marketing zu Justice League zeigt doch, dass vor allem Batman und Wonder Woman im Fokus stehen werden, auch wenn da wohl prinzipiell niemand großartig weniger Screentime bekommen soll, als der andere Held (ausgenommen wohl Superman). Wohl gerade deswegen, weil sie es letztlich sind, die die Justice League begründen und zusammenhalten müssen. Steigt Affleck nun allerdings tatsächlich aus, so bliebe wohl vor allem Gal Gadot übrig, die sich als Aushängeschild des DCEU endgültig etablieren könnte. Anzeichen dafür gibt es übrigens auch schon reichlich, da mittlerweile auch schon durchgesickert ist, dass sie ebenfalls in Flashpoint dabei sein dürfte und sie eben auch das erste Mitglied der Justice League ist, deren zweiter Film bereits fest eingeplant ist und wohl noch 2019 erscheinen soll (auch wenn sie das an gewisse Bedingungen geknüpft hat) ... Während Ben Affleck's Solo-Film erst wage für irgendwann 2019/2020 terminiert ist und damit noch komplett in der Schwebe hängt.

      Abschließend hier vielleicht noch zwei ganz interessante Meldungen:

      • Jason Momoa hat kürzlich, ob gewollt oder ungewollt, bekannt gegeben, dass Justice League eine (mittlerweile ist bekannt, dass es wohl gleich zwei sein werden) Post-Credit-Szene geben wird, wie man sie sonst bisher eigentlich nur von Marvel gekannt hat. Mit Ausnahme von Suicide Squad.
      • Dem DCEU fehlt es, trotz kürzlichem, leichtem Aufschwung, nach wie vor bekanntlich an einer vernünftigen Strukturierung, auch wenn diese inzwischen langsam zu kommen scheint. Bisherige Einträge waren meist ja auch eher semierfolgreich, ausgenommen Wonder Woman. Und ausgerechnet dieser erfolgreiche Eintrag im DCEU wurde nun, auf Rotten Tomatoes, zum besten Superhelden-Film aller Zeiten gewählt. Da sieht man halt einfach mal wieder, dass DC es doch kann, wenn man's nur will und vernünftig angeht!