ECHOES - Kurzfilm

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    • ECHOES - Kurzfilm

      Hallo liebe Leute,ich hoffe, dass ich hier richtig bin. Ich habe mich hier mal ein bischen umgeschaut und festgestellt, dass hier nicht nur User-Arbeiten aus dem Bereich Manga/Anime zu finden sind. Da in diesem Forum ein generelles Interesse an Kunst/Kultur und Medien besteht, dachte ich mir, dass meine Arbeit den ein oder anderen User interessieren könnte. Falls ich mich irren sollte, oder hier gänzlich falsch bin, bitte ich einen der Mods darum diesen Beitrag zu verschieben, oder, falls notwendig, zu löschen.


      Ich bin Student der Europäischen Medienwissenschaften an der Uni Potsdam und habe letztes Sommersemester einen praktischen Videokurs belegt. Jeder Teilnehmer sollte als Abschlussprojekt einen drei- bis zehnminütigen Film drehen, ganz egal ob Doku, Spielfilm oder experimenteller Art. Die einzige Vorgabe war, dass der Film medienreflexiv sein solle. Wir sollten also Kunst mit Hilfe von Medien machen, die Medien zum Inhalt hat.



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      Thema meines Films ist Musik im digitalen Zeitalter. Inspiriert wurde ich vor allem durch die Arbeit "The Ghost in the MP3" von Ryan Maguire, die aufzeigt, dass Teile (Höhen und Tiefen) eines Musikstücks verloren gehen, wenn wir Musik von analogen Tonträgern in digitale Datein komprimieren (de.wikipedia.org/wiki/Digitalsignal). Des Weiteren greife ich wissenschaftliche Arbeiten ab dem 17en Jahrhundert auf, die sich mit der Wirkung von Musik auf den Menschen befassen. Dass die Musik ihr berauschendes Potenzial durch Digitalisierung verliert ist die These, die ich versuche zu verdeutlichen.

      Es gab eine Menge Probleme beim Dreh. Zum Beispiel ist mein Plattenspieler eine halbe Stunde vor Drehbeginn kaputtgegangen, weshalb wir den Drehtermin nochmal um eine Woche verschieben mussten. Das bedeutete, dass wir teilweise geliehenes Equipment beim tatsächlichen Dreh nicht mehr zur Verfügung hatten. Vor allem das Licht litt extrem darunter. Wir mussten komplett auf Softboxen verzichten und hatten lediglich einen Bouncer und drei kleine Lampen im Zimmer. Leider ist das Licht am Anfang des Films dadurch viel zu warm geraten. Außerdem musste ich die ganze Zeit mit Offenblende drehen, was bei einem 35 1.4er schonmal zu Unsauberkeiten führt. Für ein vernünftiges Color Grading war am Ende schlichtweg keine Zeit mehr, da die Deadline durch den verschobenen Dreh bedrohlich nah gekommen war.

      Insgesamt habe ich mich dann zwei Wochen von der Außenwelt abgeriegelt und mich hauptsächlich mit YouTube-Tutorials für After-Effects und Premiere durchgeschlagen. Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden. Das Lernen und Erfahrung sammeln stand im Vordergrund und das habe ich definitiv gemacht. Aus technischen oder inhaltlichen Mängeln kann man seine Schlüsse ziehen und beim nächsten mal probieren sie auszumerzen.

      Lange Rede, langer Sinn. Viel Spaß beim Gucken. Pink Floyd Fans kommen definitiv auf ihre Kosten. Ich würde mich über konstruktive Kritik, Anregungen und Fragen freuen, falls es welche gibt.

      Liebe Grüße

      PS: Den Film bitte mit bestmöglicher Sound-Hardware und laut sehen/hören. Pink Floyd macht Psychedelic Rock und der muss richtig scheppern, sonst schockt das nicht. ;)