The Vampire Diaries & The Originals

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      Ja, The CW hat den beiden Mystery-Vampir-Serien »The Vampire Diaries« und »The Originals« eine neue Staffel gewährt und schickt sie somit in der TV-Season 2016/2017 in ihre achte bzw. vierte Runde. Daher dachten ich und TT (Sorry Buddy, aber ich zieh dich hier oben schon mit rein :P), dass ein Thread dazu bestimmt noch ganz passend wäre, da wir beiden bestimmt nicht die einzigen Fans der Blutsauger aus Mystic Falls respektive New Orleans sind.

      Was alles bei The Vampire Diaries als seichtes Liebesdreieck zwischen Stefan (Pauls Wesley), Elena (Nina Dobrev) und Damon (Ian Somerhalder) begann - und gerade in der ersten Hälfte von Staffel 1 noch grauenhafte Züge von Twilight inne hatte - entwickelte sich in Laufe von sieben Staffeln zu einem echten Genuss für Fantasyfreunde, die eine gute Musikauswahl, faszinierende Charakterstudien und ein wenig Herzschmerz mitten von Vampiren, Werwölfen und Hexen zu schätzen wissen. Denn gerade dazu hat sich der seichte Twilight-Verschnitt entwickelt, was vor allem den hervorragenden Antagonisten - Katherine Pierce (Nina Dobrev) oder Klaus Mikaelson (Joseph Morgan) - und dem Zusammenspiel gewisser Figuren (Wesley & Somerhalder) geschuldet ist.
      Den Touch und Fluch ihres Genres [Vampir-Dramedy] konnte The Vampire Diaries zwar nie vollkommen abschütteln, aber es gelang vor allem zwischen Staffel 2 und Staffel 5 sich soweit von Klischees und Vorurteilen zu distanzieren, dass ich mittlerweile sogar stolz darauf sein kann, dass eine gute Freundin von mir, mich damals regelrecht dazu genötigt hat, diese Serie anzufangen. Schon damals (und als Mädchen!) mit den Worten, dass man die ersten zehn seichten Folgen à la Twilight überstehen musste, um das wahre Potential der Serie erkennen zu können und sie hielt in meinen - und in den Augen der Kritiker - damit recht. [Vorweg: Wer die erwachsenere Version des ganzen sehen möchte, kann auch gleich zu The Originals im nächsten Absatz vorspringen].
      Im Zuge der sieben Staffeln geht es um den Kern der Gruppe, bestehen aus den oben bereits genannten Brüderpaar Stefan und Damon Salvatore, die sich beide in das menschliche Mädchen Elena Gilbertverliebten. Hinzu kommen ihre besten Freundinnen Bonnie Bennett (Kat Graham) und Caroline Forbes (Candice Accola-King), sowie der Werwolf Tyler Lockwood (Michael Trevino) und der Mensch Matt Donovan (Zack Roehrig). Sie alle leben im kleinen Städtchen Mystic Falls, welches im Zuge der Ankunft der Salvatore-Brüder zum wahren Moloch und Anziehungspunkt der verschiedensten übernatürlichen Rassen und Phänomene wird. Alles scheint sich dabei um das Mädchen Elena bzw. ihre Blutlinie zu drehen, die über fast alle Staffeln hinweg zum Kernelement und Objekt der Begierde verschiedenster Parteien wird.
      Es würde wohl zu weit führen, um eine Inhaltsangabe von sieben Staffeln zu machen und ich denke, dass diejenigen, die sich in diesen Thread verirren, wohl nicht zum ersten Mal in die Serie schauen. Andererseits ist es dann sowieso gut, wenn ich mich ein wenig bedeckt halte, ehe ich mich dem Spin-Off The Originals widme. Diejenigen, welche die Folgen seit Staffel 5 noch nicht gesehen haben, sollten hierbei gewarnt sein, dass sie gespoilert werden könnten.

      Bei The Originals dreht sich alles, um die älteste Familie von Vampiren - den sogenannten Urvampiren (engl. Originals)- überhaupt, die im Zuge von Staffel 3 in The Vampire Diaries eingeführt wurde. Die Geschwister Klaus (Joseph Morgan), Elijah (Daniel Gillies), Rebekah (Claire Holt), Kol (Nathaniel Buzolic) und Finn (Caspar Zafer) kehren hierbei zurück nach New Orleans, welches sie im Zuge ihres, ein Millennium umfassenden Lebens gegründet und einst ihre Heimat genannt haben. Dabei müssen sie feststellen, dass der mächtige Vampir Marcel (Charles Michael Davis) nicht nur mit uneingeschränkter Macht über Vampire und Werwölfe des sogenannten French Quarters herrscht, sondern auch gar nicht erpicht darüber ist, dass Klaus und Elijah den alten Platz an der Spitze der Elite von New Orleans zurückfordern.
      Mit in das Familiendrama zwischen den Mikaelsons und ihren Ziehsohn Marcel werden dabei die Psychiaterin Cami O'Connel (Leah Phipes), die Hexe Davina Claire (Danielle Campbell) und die Werwöfling Haley Marshall (Pheobe Tonkin), welche zusätzlich unerwarteterweise mit Klaus' Baby schwanger ist.
      Im Zuge der bisher ausgestrahlten drei Staffeln wird New Orleans immer wieder zum Mittelpunkt und zur Zielscheibe des Krieges und der blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Mikaelsons und ihrer Gegner, die sie sich im Zuge ihres Tausend Jahre währenden Lebens geschaffen haben. Die Serie profitiert deutlich von ihrer Abnabelung von der Mutterserie The Vampire Diaries und schlägt hierbei einen deutlich erwachseneren, düsteren und vielschichtigeren Ton an und verzichtet Stellenweise auf größere Soap-Anteile. Dies speist sich einerseits aus der Tatsache heraus, dass man weniger der Buchvorlage und dem bisherigen Zielpublikum verpflichtet ist, sowie der - zumindest in meinen Augen subjektiven -Tatsache, dass das schauspielerische Vermögen der hiesigen Schauspieler deutlich über den Durchschnittsniveau von Vampire Diaries liegt.

      Alles in allem muss man aber sagen, dass die Serien einen mit ihrer eigenen Mystik und Mythologie durchaus zu fesseln wissen und ich gerade The Vampire Diaries zwischen Staffel 2 und 5 durch gebinged habe.
      The Vampire Diaries wird im Herbst 2016 mit seiner achten Staffel ins Rennen gehen, während wir uns bei The Originals wohl noch bis zum Anfang des Jahres gedulden müssen, um zu sehen, wie es für die Urvampire in Staffel 4 weitergeht.

      Also wo seid ihr Fans der blutsaugenden Nachtgeschöpfe? Ich habe die Startbeiträge eher allgemein gehalten, um niemanden zu Spoilern, aber der Thread ist durchaus dazu angedacht - und wird von TT und mir sicherlich dazu genutzt werden - auch über das aktuelle Staffelfinale (welches diese Woche über die amerikanischen Fernsehbildschirme geflackert ist), als auch den aktuellen Staffelverlauf zu diskutieren. Ich freue mich auf jeden Fall auf eure Meinungen und Einschätzungen zu dieser Serie :)
    • Clever, wie er mich da direkt im Startpost mit einbaut, denn mein ursprünglicher Plan war es eigentlich, Vexor dazu zu bringen, sich hier zu outen, und mich dann über ihn lustig zu machen:

      "WTF?! DU guckst diesen Twilight-Mist? Gayyyyyyyyy!!!"

      Mit solchen Vorurteilen geht man erst einmal an die Serie heran und ich bin auch jemand, der der Meinung ist, dass man die Twilight-Filme effektiv zur Folter einsetzen könnte. Auch mit Vexors anderen Lieblingsserien - Grey's Anatomy und Gilmore Girls - kann ich nur sehr wenig anfangen, aber die Vampir-Serien auf dem CW verfolge ich persönlich genauso gerne wie die DC-Superhelden-Serien auf CW oder Supernatural, ebenfalls auf CW. Mhhh... ich vermute hier irgendein Schema. Der Sender hat echt viel Ramsch, aber durchaus unterhaltsamen Ramsch, der auch irgendwie nie abgesetzt wird... xD

      Finanziert wird das Ganze ja offensichtlich auch durch die amerikanische Bourbon-Industrie, da es scheinbar vertraglich geregelt ist, dass jede Folge mindestens ein Glas und am Besten gleich eine ganze Flasche von dem Zeug getrunken wird. Ein weiterer Running der Serie(n) ist die Tatsache, dass Vampire und Werwölfe über einen Genickbruch "betäubt" werden, was manchmal absolut abstruse Ausmaße annimmt. Da kann man ein schönes Trinkspiel daraus machen, wofür ich ja Bourbon nehmen würden, wenn das Zeug nicht so widerlich wäre.



      Auf die Serie(n) bin ich über Pro 7 gekommen, wo ich früher die Angewohnheit hatte, den Sender nebenbei laufen zu lassen. Und dabei hat man eben mitbekommen, dass Vampire Diaries doch nicht einfach nur "Twilight in Serie" ist, sondern durchaus auch Unterhaltungspotential bietet, was die Serie auch primär ihren charismatischen Charakteren und Schauspielern zu verdanken hat, allen voran Nina Dobrev und Ian Sommerholder. Besonders gut gefällt mir dabei, dass einige Schauspieler (insbesondere Wesley Paul und Nina Dobrev) oft auch mehrere Charaktere verkörpern, die im Verhalten eben komplett anders sind. Vor allem Nina Dobrev als die verschlagene Katherine Pierce war immer absolut sehenswert und einer meiner Lieblingscharaktere in der Serie. Da kann sich eine Kristen Stewart eine Scheibe von abschneiden. Und was für mich in meiner Jugend Buffy - The Vampire Slayer und Angel waren, sind eben heutzutage eben diese beiden Serien, trotz des Stigmas der dank Twilight darauf lastet.

      Ab Staffel 5 habe ich dann daher angefangen, die U.S.-Ausstrahlungen zu verfolgen. Zur selben Zeit ging dann auch die neue Serie The Originals los, die ich dann einfach mal mit verfolgt habe. Und hier muss ich sagen, dass mir die Spinoff-Serie anfangs nicht so gefallen wollte. Das Potential war hier natürlich voll da, einfach weil die Urvampire unangefochten die besten Antagonisten in Vampire Diaries waren, die Staffel 3 zu der besten Staffel der Serie gemacht hatten. Da kam auch nichts mehr ran. Und Daniel Gillies und Joseph Morgan sind in ihren Rollen auch absolut sehenswert, siehe zum Beispiel her:



      Einfach herrlich. Allerdings wollte mir das Setting von New Orleans nicht sonderlich gefallen und der Großteil der Charaktere, die mit der Serie eingeführt wurden, haben mir auch nicht so zugesagt. Vor allem die Tatsache, dass die Stadt überrannt wird von Vampiren, Werwölfen und Hexen, war mir doch zu abstrus und unglaubwürdig, was auch generell eine Schwäche der beiden Serien ist. Anfangs in Vampire Diaries schien es noch ein erschreckendes Geheimnis für normale Menschen zu sein, dass es überhaupt Vampire gibt. Dann wurden schleichend Werwölfe eingeführt, wo die selbst beiden 150 Jahre alten Vampirbrüder geglaubt haben, dass Werwölfe nur ein Mythos sind. Ebenso waren die Urvampire nur eine Gespenstergeschichte für Vampire. Heutzutage hat man aber in jeder Waldgegend scheinbar ein Werwolfsrudel und jeder kennt die Familie Mikaelson. Und Hexen gibt es sowieso in jeder Straßenecke.

      Zumindest hat mir bei der Mythologie immer gut gefallen, dass alles auf Magie basiert und sowohl Werwölfe, als auch Vampire durch Flüche entstanden sind. Magie ist also das eine übernatürliche Element, was alles erklärt, wodurch die Welt von Vampire Diaries eigentlich meist ganz gut funktioniert, außer die Autoren brauchen wieder irgendeinen aus dem Hut gezauberten Ausweg. Aber dieses Problem haben viele Serien, besonders auf CW, wo man sich mit dem Magie-Gebrabbel zumindest meist irgendwie noch abfinden kann. Besser als die pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen anderswo... ^^

      Mit Staffel 3 hat The Originals aber für mich echt aufgeholt und sich sogar zu einer meiner Lieblingsserien in der aktuellen Serienlandschaft etablieren können. Das Bösewicht-Trio Lucien, Aurora und Tristan hat einfach viel geboten, das mit der Prophezeiung ist gut aufgegangen und viele Charaktere, die ich echt nicht mehr sehen wollte, wurden endlich gekillt, während gleichzeitig Kol zurückgeholt wurde. Dafür dass die Serie nach den Urvampiren benannt wurde, spielen nämlich echt zu wenige Urvampire hier mit, wo Kol, Finn und Rebekah einfach meist tot oder auf der Ersatzbank sind. Eine komplette Wiedervereinigung gab es in dieser Staffel zwar nicht, da Rebekah Finns Tod verschlafen hat, aber zumindest ist die Familie Mikaelson nicht mehr ganz so klein wie anfangs. Auch Freya weiß immer gut zu gefallen. Hier bin ich mal gespannt, wie es da 2017 weitergeht, wo die Serie ja auch einen Zeitsprung von mindestens drei Jahren machen dürfte, um wieder mit Vampire Diaries aufzuholen.

      Von Staffel 7 von Vampire Diaries war ich allerdins eher enttäuscht. Es ist ja die erste Staffel ohne Nina Dobrev gewesen, wo ich im Voraus eigentlich guter Dinge war, dass die Serie auch ohne sie funktionieren kann. Mit ihrem Charakter ging es ab einem gewissen Punkt eh nicht weiter und für mich war da bereits nach Katherines Tod Schluss. Und solange die Brüder Stefan und Damon ihr Ding machen, kann die Serie auch weiter funktionieren, aber für meinen Geschmack wurde doch noch zu oft das Wort "Elena" in den Mund genommen, was vor allem im Staffelfinale dann absolut albern war. Auch das Prinzip des Cliffhangers, wo ein Charakter nun wieder böse ist oder vom Bösen übernommen wurde, hatten wir schon einmal zu oft, selbst bereits in dieser Staffel, weshalb ich da jetzt bei Staffel 8 keine allzu großen Hoffnungen habe. Viele Charaktere sind auch echt ausgelutscht, wo wir wieder mal etwas frischen Wind brauchen, nur bitte keine pseudo-coole Jägerin mehr.
    • Vexor schrieb:

      Also wo seid ihr Fans der blutsaugenden Nachtgeschöpfe?
      Hier! :D

      Also, ich versuche schon seit Jahren meiner Schwester diese Serien schmackhaft zu machen, wie ich es bereits zuvor mit Supernatural, The Walking Dead und sämtlichen Superheldenverfilmungen getan habe. Als Antwort bekam ich immer: "Nee, das ist doch so eine Hausfrauenserie, oder...?!"
      Jetzt wo ich weiß, dass Vexor und TT ebenfalls Fans sind habe ich die Befürchtung, dass sie damit wahrscheinlich doch Recht hatte. xD

      Ich habe The Vampire Diaries auch eher durch Zufall entdeckt. Und nachdem ich ein paar Minuten geschaut hatte, dachte ich mir etwas verwirrt: "Hey, die mit den dunklen Haaren gibt es ja doppelt! Was da denn los?" Außerdem fand ich Damon echt amüsant, weil es bei ihm zum Frühstück Whiskey und Fahrradfahrer gab. Also hab ich mir mal fix die ersten 2 Staffeln angeschaut und da die mir echt gut gefallen haben, bin ich dran hängen geblieben. :thumbup:

      The Originals habe ich dann natürlich auch angefangen und die Serie gefällt mir eigentlich noch besser. Liegt weniger an der Story, sondern viel mehr an Elijah, den ich schon zuvor bei The Vampire Diaries extrem mochte. Der arme Kerl hat einfach kein Glück mit den Frauen. Entweder sterben sie, oder er verliebt sich in die, die er nicht haben kann. Und weil ich das selber nur allzu gut kenne, habe ich jedes Mal mit ihm gelitten, wenn er Hayley "für die Familie" gehen lassen musste... Es gibt eindeutig viel zu wenige solcher Männer!

      So. Das reicht erstmal als "Coming Out". Da ich bei beiden Serien jeweils 1 Staffel im Rückstand bin, werde ich mich wohl vorerst nicht weiter dazu äußern können. Ich werde das aber schnellstens aufarbeiten, damit sich Vexor und TT hier nicht so einsam fühlen. :)
    • Ich muss ja sagen, ich bin ziemlich überrascht von euch, Vexor und TT. xD Nachdem sich der Kollege Honk hier nun auch gemeldet hat, werde ich dann auch mal etwas zu den beiden Serien sagen.

      Ich glaube, ich war so ziemlich seit Beginn der Ausstrahlung der ersten Staffel im deutschen Free-TV dabei. Die Serie hat mir eigentlich auf Anhieb gefallen und mir war auch schnell klar, dass sie nicht in die "Twilight-Kerbe" schlagen würde. Von Beginn an fand ich Ian Somerhalder als Damon klasse. Er war einfach ungeheuer charmant und äußerst amüsant. Ich erinnere mich da auch an eine Szene, als er ein Buch in der Hand hatte und meinte "Edward ist 'ne Flache". Dafür hab ich ihn gefeiert. xD Vor allem aber hat er mir gefallen, weil er nicht der Typ Vampir war, der ständig sagt "Ich möchte niemanden verletzen", sondern er hat einfach sein Ding gemacht und das als Hauptcharakter.

      Die Entwicklung der Serie war dann auch insbesondere wegen der Antagonisten sehr gut. Es wurde zunehmend spannender und dramatischer. Katherine Pierce und Klaus Mikaelson haben ihre Rollen meiner Meinung nach beide sehr gut ausgefüllt. Die Einführung der Urvampire fand ich ziemlich genial, gerade weil es unter ihnen auch verschiedenste Charaktere gab. Das fiel gerade bei Elijah und Klaus auf, die ja unterschiedlicher kaum hätten sein können. Meine Favoritin war dabei natürlich Rebekah. Sie bzw. Claire Holt ist eben echt ein Traum. ^^

      Ein bisschen Kitsch war immer vorhanden und hat mich eigentlich auch nie besonders gestört, mir teilweise auch ganz gut gefallen, aber mit der Zeit nahm die Qualität der Serie dann doch nach und nach ab. Die Story wurde in meinen Augen zunehmend platter und dann kehrte auch plötzlich dieser und jener Charakter von den Toten zurück, was mir teilweise wirklich nicht zusagte. Da ich mit Staffel 6 überhaupt nicht mehr zufrieden war und auch wenig Hoffnung auf Besserung sah, hab ich den Ausstieg von Nina Dobrev dann genutzt, um mich von der Serie erst mal zu distanzieren.
      Eine Zeit lang habe ich sogar die Bücher gelesen, wobei ich da mittlerweile den Anschluss verloren habe. Dort verläuft die Geschichte ja fast komplett anders, die großen Antagonisten Katherine und Klaus sind zwar die gleichen, aber die Serie ging im Grunde komplett eigene Wege. Klaus beispielsweise war eigentlich relativ schnell vom Weg vom Fenster. Die Bücher haben mir allerdings sehr gut gefallen und mir fiel auch auf, dass sie in einigen Aspekten doch deutlich düsterer sind und später auch deutlich fantastischere Elemente enthalten. Das nur so am Rande.

      Bei The Originals hatte ich nach der ersten Staffel zunächst nicht den Drang, unbedingt weitersehen zu wollen und habe das bislang auch noch nicht getan, obwohl mir diese aufgrund der Dramatik zum Ende hin eigentlich ziemlich gut gefiel. Zwischendurch waren jedoch einige Schwächen vorhanden und ich bin noch am Überlegen, ob ich die Serie wieder aufnehme.

    • Der Vampirismus lebt auch in mir!

      Noch zwei Serien die ich anschaue, obwohl diese ja eine weibliche Zielgruppe eher anspricht. Erstmal würde ich gerne die beiden Serien voneinander trennen, auch wenn die eine Serie ein Spin off der anderen Serie darstellt. Beginnen möchte ich mit der Stammserie The Vampire Diaries:

      Aufmerksam wurde ich erst, als die Twilightreihe bekannt wurde (Noch nie angeschaut, so feminin bin ich auch wieder nicht). Ab dem Zeitpunkt begann die Inflation der Vampire! Zufällig sprachen meine Mitschüler über die Serie. Da ich Vampire eigentlich schon immer mochte (Supernatural), lauschte ich weiter wie ein Vampir/Werwolf dem Gespräch. Da ich früher ein kleiner Seriennerd war, der sich fast jede Serie (meistens von CW) gegeben hat, aufgrund viel Zeit, hab ich eben auch mit der Serie angefangen. Die Serie konnte nicht besser anfangen. Wir haben hier eine nettes verschlossenes Mädchen namens Elena, einen Nephelim Vampir Stefan/Stephen und sein Bruder Damon, der schon viele besondere Auftritte in meinen Lieblingsserien hatte (Lost, Smallville..). Eine klassische blutdürstige Liebesgeschichte von Stephen und Elena, bis dann Damon dazwischen funkte. Doch dazu gleich mehr. Es ging mit der Serie nur bergauf, jedoch ab einem bestimmten Zeitpunkt, dieser war als Elena zum Vampir wurde, kippte für mich die Serie zum schlechteren. Natürlich braucht die Serie Veränderungen, doch so müsste es nicht laufen. Sie könnte eine Jägerin werden oder sonstiges, aber nicht ein Vampir. Die Serie hat sich quasi nur darum gedreht, Elena zu beschützen und sie menschlich zu halten, aber durch die Verwandlung passierten einige Dinge, wodurch ich Elena so gar nicht mehr mochte:

      Nachdem sie sich verwandelt hatte, verlor sie ihre ganze Menschlichkeit, jetzt meint man zu mir, dass es eben die Symptome der Vampire sei. Das weiß ich auch, doch zur Rolle von Elena hat es eben gar nicht gepasst. Sie war immer ruhig, verschlossen und hat sich Stephen hingegeben, weil er immer für sie da war, falls nicht, hatte es Gründe wie Klaus oder sonstige. Erstmal Respekt an Nina Dobrev, weil sie ihre Rolle von 0 auf 100 komplett verändern konnte! Nicht nur, dass sie schlimmer als Catherine wurde, nein sie war noch an Damon gebunden. Oh mann.. Sie tat, was er wollte. Als diese Gebundenheit aufgeklärt wurde, wollte sie sich beweißen, dass sie immer noch in Damon verliebt ist. Na klar, super geregelt. Ein Mädchen will ja wohl ihre eigene Meinung bilden, wenn man mit solchen Prophezeiungen, wie die Doppelgänger kommen immer zusammen, kommt, ist es ja wohl klar, dass Elena sich für Dämon entscheidet, damit sie ihre eigene Entscheidung trifft. Ich bin zwar kein Damon und Elena Feind (Waren ja auch im RL zusammen, was bestimmt Auswirkungen auf die Regie hatte), aber Stephen und Elena waren einfach Seelenpartner. Liebe werde ich wohl nie verstehen.. Glaubt es mir oder nicht, bis HEUTE glaub ich immer noch daran, dass Elena an Damon gebunden ist, denn wenn er Menschen tötet, verknallt sich Elena umso mehr in ihn. Irgendwie fehlte mir da die Logik, die von Anfang an aufgebaut wurde. Irgendwann drehte sich die Serie nur noch um die beiden, was mir einfach den spaß an der Serie verdorben hatte. Die Staffel, wo Elena sterben soll, hab ich bis heute wegen Zeitmangel nicht angeschaut, doch aus den Gründen wie oben genannt, freue ich mich, dass sie endlich raus geht, denn ich wollte schon immer, dass sich die Serie mehr um Damon und Stephen dreht. (Kann auch gespoilert werden, ist nicht schlimm).

      Das ist auch eigentlich der einzige Grund gewesen, weshalb mir die Pause von der Serien gut getan hat. Nichtsdestotrotz hab ich das verlangen an der Serie, weil ich meine Zeit damit verbracht hatte und mir die Serie ans Herz gewachsen ist, um meinen Spaß an der Serie zu verdeutlichen, hab ich mal ein paar Auflistungen:


      1. Da wäre zum Beispiel Matt, der wirklich in JEDER Folge bei einem Aufbau wegen einer Veranstaltung mithilft, irgendwann habe ich da eine Strichliste geführt, die ich leider nicht zu Hand habe. Ich frag mich ehrlich, wie dieser keinen guten Job bekommt, mit so vielen Verdientsmedaillen.
      2. Alles Bonies Schuld, es gab keine VOLLE Folge, wo sie ihre Kräfte wirklich hatte. Entweder nur für paar Minuten oder hat ihre Kraft für dummes verschwendet, wodurch neue und stärkere Gegner dadurch entstanden sind. Auch werde ich ihre Schreie als Anker nicht vergessen. Nennt mich verrückt, aber ich habe immer gelacht, wenn sie diese Töne von sich gab :thumbsup: .
      3. Jemerys Wandlung vom Milchbubi zum Milchbubi mit Papai der Seemann Armen. Glaub in der Serie wurde es sogar mal erwähnt.
      4. Catherine die verrückte, Applaus an Nina Dobrev nochmal!


      Ich kann es kaum erwarten Ende Sommer die Serie nachzuholen, bis dahin halte ich mich von diesem Thread (Auch Board) fern, werde meine Meinung zu den neusten Staffeln also erst spät äußern ^^.


      Nun aber zu The Originals:

      Hier fasse ich mich mal kurz, ich habe die 1.Staffel geliebt. Es ging darum, die Stadt zu erobern, dazu hab ich hier auch ein nettes Zitat von Klaus: ""Diese Stadt war einmal meine Heimat. Und während ich fort war, hat Marcel all das bekommen, was ich immer wollte. Macht. Loyalität. Familie. Ich hab ihn geformt nach meinem Vorbild. Der hat mich übertroffen. Ich will was er hat. Ich will es mir hol'n. Ich will der König sein."


      Da ich Klaus schon immer mochte, sowie Elijah, war es also umso mehr wert, die Serie anzuschauen. Doch nach der 1.Staffel war es irgendwie wie in The Vampire Diaries. Gegner kommt, Gegner geht, Gegner kommt, Gegner geht usw. Da würde ich eine Serie nur um das beschaffen der Stadt eher mögen. Staffel 1 hat mich einfach nur geflasht und ich konnte es nicht erwarten, was als nächstes passiert. Ab der 2.Staffel hab ich dann auch hier eine Pause eingelegt, auch wenn ich es Liebe wenn Klaus sich vor seinem Vater in die Hosen scheißt. Aber auch in der Serie habe ich witzige Momente, wodurch mir die Lust nicht vergeht:

      Rebecca, die ja wohl jede Folge verschwinden und dann in der nächsten wiederkommt. Selbst als sie endlich frei war, mit ihrem Caprio auf der Autobahn wegfuhr, hab ich nichtmal mit dem Gesicht gezuckt, da sie spätestens in ein paar Folgen wiederkommt. So war es auch, irgendwann hab ich daraus ein Trinkspiel gemacht (Cola, ich trinke kein Alk.). Es ist immer wieder witzig ^^.


      Mein Fazit:

      Wer wirklich Freizeit hat und sich mal eine gelunge Serie anschauen möchte, darf sich an den beiden bedienen. TVD hat mehr Staffeln, also mehr Blut für euch. Dagegen TheOriginals mit wenigen Staffeln (Spin off von TVD), aber ist auch sehr gelungen. Ich würde also erst mit TVD anfangen bis TO vorrankommt. Gebt euch die beiden Serien, sind sehr zu empfehlen!

      Mfg :)
      Konformitätsdruck:

      Begriff aus der Gruppenpsychologie. Konformität bezeichnet einen auf das Individuum wirkenden Druck, sich so zu verhalten, wie es in der Gruppe von ihm erwartet wird.
      Dieses Phänomen findet sich beispielsweise in Foren wieder. Liebe Leser, lasst euch nicht runterkriegen, evtl. seid ihr ja doch der richtigen Ansicht :)
    • Ein Schuss Testosteron und die männliche Meinung zum Staffelfinale von TVD & TO

      So damit der chauvenistische, im 19. Jahrhundert verankerte Teil dieses Forums zufrieden ist, werde ich meinen Beitrag mit etwas beginnen, was den Testesteronspiegel für alle Beteiligten wieder ansteigen lässt:



      Dr.Honk schrieb:


      So. Das reicht erstmal als "Coming Out". Da ich bei beiden Serien jeweils 1 Staffel im Rückstand bin, werde ich mich wohl vorerst nicht weiter dazu äußern können. Ich werde das aber schnellstens aufarbeiten, damit sich Vexor und TT hier nicht so einsam fühlen.

      Ja bitte, aber sag dann deiner Schwester, dass sie hier auch bitte posten soll, denn anscheinend haben wir hier eine Frauenquote zu bedienen, die wir gerade drastisch unterbieten. Im Sinne der Emanzipation und so.

      Ab hier Spoiler-Gefahr für diejenigen, die noch nicht auf dem aktuellen Stand sind:

      Ich habe mittlerweile beide Staffelfinals ein wenig sacken lassen und muss sagen, dass mir Originals wesentlich besser gefallen hat, als Vampire Diaries, auch wenn die sich - im Gegensatz zu den teilweise haarsträubenden Folgen der letzten Staffel - wirklich steigern und mich ebenfalls unterhalten zu wusste.

      Bei The Vampire Diaries waren mir das Muster einfach ein wenig zu repetitiv und ich fühlte mich ein wenig verarscht. Zwei Tode in Form von Matt und Enzo anzuteasern, um sie dann im letzten Moment aufzulösen? Das ist gar kein guter Stil, Frau Plec. Zumal ich es beiden Charakteren gegönnt hätte. Enzo wegen den negativen impact den das auf Bonnie hinterlassen und Donovan aus dem Grund, dass seine Figur einfach ausgedient hat. Schon in Dobrevs letzter Staffel merkte man, dass man für den blonden Möchtegernsheriff der Stadt einfach keinen angemessenen plot mehr hatte. Er war von den weiblichen Bezugspersonen losgelöst und nach dem Ausstieg von Jeremy (Steven R. Knight) und Tyler in Staffel 6/7 war Matt einfach zu isoliert, um ihn sinnvoll in die Story zu integrieren. Sein Konzept des Vampirhassers wurde nur halbgar nachgegangen, wobei er hier von Enzo in Punkt halbgaren Plots sogar noch übertroffen wird.
      Den bindet man (wieder) an Damon und ich frage mich, wohin uns diese Reise führen wird. Ein kaltblütiger Damon und ein besessener Enzo sind bestimmt nicht der Gipfel der Originalität, aber ich möchte die neue Staffel noch nicht verteufeln.
      [Über das Desaster in Punkto love triangle zwischen Caroline, Stefan und Alaric möchte ich mal keine Worte verlieren].

      The Originals überzeugte mal wieder mit einer gut durchgeplanten Staffel, die insgesamt einfach rund wirkte. Vielleicht ein wenig zu kitschig, aber wenn man bedenkt, dass in den Folgen davor zwei wichtige Charaktere dieser Serie ihr Ende gefunden haben, kann man das ganze so stehen lassen. Vincent ist wohl hier der einzige, der die Wahrheit erkennt und sie offen ausspricht, auch wenn ich mir gedacht habe, dass ihm das vielleicht auch mal ein paar Folgen eher hätte einfallen können.
      Aber gerade mit den neu formierten Hexen unter seiner Führung erwarte ich spannende Wendungen. Allerdings muss ich sagen, dass ich das damals bei Davina nach Staffel 2 auch gedacht habe und was wurde daraus? Pustekuchen.
      Ich bin jedenfalls froh, dass uns Nathaniel Buzolic (Kol) und Claire Holt (Rebekah) noch nicht verlassen habe. ich mag beide Schauspieler und Charaktere sehr gerne und hoffe einfach, dass uns wenigstens einer von beiden als reguläres Castmitglied präsentiert wird. Die Riege an Schauspielerin wurde eh eine wenig ausgedünnt ;)
      Hier Frage ich mich, was jetzt allerdings noch kommen mag? Wir hatten in Staffel 2 die Bedrohung aus der eigenen Familie in Form von Michael, Esther und Dahlia, sowie in Staffel 3 den sirelink-War. Die Hexen haben wir in Staffel 1 eigentlich mit Celeste und Genevieve auch ziemlich gut abgedeckt...mal schauen. Bei The Originals mache ich mir allerdings eher weniger Sorgen, was eine vernünftige Geschichte angeht.
    • VD: Ende nach 8. Staffel

      Für viele war es abzusehen, andere haben die Hoffnung gehegt, dass die Vampire aus Mystic Falls ein ähnliches Schicksal ereilt wie die Winchester-Brüder, die sich auch über etliche Tiefphasen in eine mittlerweile 11. Staffel gehangelt haben, aber leider wurde auf der San Diego Comic Con bekanntgegeben, dass die kommende Staffel zum Herbst auch die letzte sein wird.

      Deutlich wurde das bereits, als Kat Graham (Bonnie Bennett) und Ian Somerhalder (Damon Salvatore) bereits gewisse Aussagen in der Richtung machten, die darauf hinwiesen, dass das Ende naht.
      Interessant hierbei ist zudem, dass die finale Staffel nur 16 Folgen haben wird und eigentlicher Serienschöpfer, Kevin Williamson, für die Arbeiten an der letzten Staffel zurückkehrt und das Team um Julie Plec unterstützen wird, wenn es darum geht, den Vampiren ein würdiges Serienfinale zu gönnen. Ob auch Nina Dobrev in ihre Rolle der Elena Gilbert zurückkehren wird, ist bisher noch nicht bekannt. Ebenso wenig wurde bisher eine Aussage getroffen, ob Schwesterserie, The Originals, nun auch auch ein Ende ereilt. Ich persönlich hoffe es ja nicht.

      Generell muss ich sagen, dass ich die Serie zwar immer noch gerne sehe, aber einfach darauf hoffe, dass man die verkürzte Staffel und die bewusste Entscheidung, dass es die letzte sein wird, dazu nutzt, um wirklich eine tolle Staffel auf die Beine zu stellen, die an die Glanzzeiten von Staffel 2&3 heranreicht. Im Anschluss poste ich noch ein Video, welches Producer und Schauspieler zusammengestellt haben und noch einmal ihre persönliche Entwicklung/Meinung im Lauf der bisherigen 7 Jahre skizziert:

    • [08x01] Hello Brother

      Letzten Freitag haben wir also das achte und letzte Kapitel der Vampir-Sage aufgeschlagen und sind in die neue Staffel mit der Folge 'Hello Brother' gestartet.
      Staffel 6 hinterließ uns ja mit dem großen Fragezeichen, was in der mysteriösen Vault gelauert und sich offensichtlich Damons und Enzos bemächtigt hat und die Antwort erhalten wir sogar sofort zum Staffelauftakt samt aufreizenden Gesichts. Ich persönlich hätte gedacht, dass uns Julie Plec und Kevin Williamson zumindest noch eine weitere Folge zappeln lassen, aber vielleicht wird dies einer der positiven Nebeneffekte der reduzierten Staffellänge sein. Mehr Fokus auf das Wesentliche und weniger überkonstruierte Plot Holes.

      Die restlichen Entwicklungen der Folge stechen dann aber weniger positiv herauf und beziehen sich ein wenig auf altbekannte Muster: Die Protagonisten überwinden die Schrecken des letzten Staffelfinale, indem sie einerseits nach Lösungen suchen (Stefan & Bonnie) oder ihr neues Liebes/Lebensglück genießen (Alaric, Caroline & Stefan). Am härtesten trifft es hierbei mal wieder Bonnie, die beinahe noch mehr Scheiße fressen musste im Laufe der Serie, als Stefan und auch hier wieder am schlechtesten wegkommt. Sie hat keine Magie mehr, die Liebes ihres Lebens, sowie ihr bester Freund sind verschwunden. Letzterer droht sogar (mal wieder) damit sie töten zu müssen, wenn sie nicht verschwindet. Arme Bon-Bon.
      Die Auflösung um Caroline und Alaric muss man wohl zähneknirschend hinnehmen. Dieses Liebesdreieck gehört wohl zu den konstruiertesten, die ich jemals sehen durfte und man sollte lieber den Mantel des Vergessens über die amourösen Gefühle Rics legen. Warum er jetzt allerdings in Carolines Geburtshaus zieht, während jene in die Salvatore-Villa zieht, ist mir unklar. Gibt es sonst keine Mietwohnungen in Mystic Falls, wo Ric hinziehen kann?

      Kommen wir abschließend noch zur großen Endgegnerin der finalen Staffel: einer Sirene. Sicherlich nicht das ausgefallenste Wesen, um das ultimative Böse zu verkörpern, wie es die bisherigen Trailer angepriesen hat. Jene muss sich erst einmal gegen den Charme einer Katherine Pierce oder der Brutalität von Klaus Mikaelson behaupten. Nach den Travellers, den Häretikern und Rayna Cruz liegen die Maßstäbe allerdings auch sehr niedrig. Einzig Kai in der jüngeren Vergangenheit konnte hier überzeugen. Optisch macht die Sirene allerdings schon etwas her und die Ähnlichkeiten zu Nina Dobrev sind nicht von der Hand zu weisen, während der Teaser auf Folge 2 bereits deutlich macht, dass jene wohl an die kostbaren Erinnerungen an Delena gelangen möchte, die Damons einziger Rückzugsort zu sein scheinen.
      Von unserem Schneewittchen gibt es immer noch keine präzisen Einzelheiten, wie und ob es ein erneutes Auftreten von Nina Dobrev in ihrer Rolle als Elena Gilbert geben wird. Ich hoffe es weiterhin, nicht weil mir ihr Charakter unbedingt abgeht, aber weil ein Staffelfinale ohne DEN Doppelgänger, der 6 Staffeln Dreh- und Angelpunkt der Serie war, irgendwie schal schmecken würde.
    • Dear Elena,

      despite the fact that your actress doesn't star on the show anymore, we will constantly remind the viewer that our entire universe revolves around you...

      Es ist zwar schön, dass die Serie mit den Tagebüchern für Elena ihrem Titel gerecht bleibt, aber irgendwo ist es traurig, dass irgendwie jede Folge mindestens zehnmal der Name "Elena" fällt. Glücklicherweise gibt es da eine tolle Antagonistin, die im wahrsten Sinne versucht, alle Erinnerungen an sie zu tilgen. Irgendwer muss ja mal die Arbeit machen und zusehen, dass man weiterkommt. Immerhin bewegen wir uns in schnellen Schritten auf das Finale zu.

      Ich muss sagen, dass es mir zumindest gut gefällt, dass die Serie zum Ende hin noch eine neue mythologische Figur auspackt, nachdem sich das Universum auf Vampire, Werwölfe, Hexen, Geister und Mischformen beschränkt hat. Da jetzt eine Sirene einzuführen, ist erfrischend und bietet eigentlich viele neue Möglichkeiten, wenn man sich weiter der griechischen Mythologie bedient. Das würde dann aber wahrscheinlich erst in The Originals passieren, denn mit Vampire Diaries war's das ja. Und hier finde ich, dass Sybil zwar eine ausgesprochen gute Figur macht, aber es einem Serienfinale nicht so wirklich gerecht wird. Es wirkt mehr so wie die nächste Geschichte, aber kein würdiger Plot, der die Serie wirklich zu Ende bringt. Das ist auch irgendwo verständlich, da die Absetzung das Team wahrscheinlich auf dem falschen Fuß erwischt hat, und ich bin mal gespannt, ob das Ruder noch herumgerissen werden kann.

      Tyler umzubringen, interessiert zumindest aber schon mal keinen. Das ist doch ein Furz im Wind. Den Charakter hat ich längst vergessen und war mir nie groß sympathisch. Wenn Damon schon dabei ist, kann er auch gleich noch Matt und Jeremy abmurksen, denn die vermisst sicher auch keiner mehr. Der Einsatz muss hier irgendwo einfach erhöht werden, wo in der letzten Episode Schlimmeres hätte passieren können und müssen. Jetzt irgendwelche Charaktere auszugraben, die aus der Story komplett raus sind, nur um sie dann umzubringen, ist irgendwo lahm.

      Zumindest Alaric hat sich aber gut gemacht und zeigt in der aktuellen Staffel ordentlich Einsatz. Gefällt mir. Nur auf die Tatsache, dass man da eine Stimmgabel in der Hand hält, hätte man ein weeeeeenig früher kommen können. Das sah man doch auf den ersten Blick und machte bei einer Sirene mehr als Sinn. Wenn man Mindfucks kreieren will, dann doch bitte ohne die Charaktere wie die letzten Idioten dastehen zu lassen. "Höhö, guck mal, das ist die Gabel des Teufels."

      Apropos Teufel... ich bin nicht sicher, seit wann die Hölle auf einmal ein Ding in der Serie ist, aber ich weiß nicht, ob ich davon fasziniert oder gelangweilt sein soll, denn es wirkt irgendwo jetzt nicht sonderlich originell, nachdem man in Sachen Nachleben in der Serie bereits zu viel gemacht hatte. Mal schauen, was das soll.

      Hab ich auch was Positives außer der Tatsache, dass die Sirene sexy ist? Nope...
    • Dear Elena,

      ....TT made a really good point and nothing has changed over the past two episodes...unfortunately...


      Tyler ist tot und sollte jetzt jemand schockiert sein, kann er mir ja ein bisschen was von der Emotion abgeben. Selbst in der Staffel, als er als einziger Hybrid eine persönliche Vendetta gegen Klaus ausgetragen hat, war der Typ kaum mehr als ein Nebendarsteller. Liegt vielleicht auch einfach daran, dass Michael Trevino einfach nicht schauspielern kann. Mit einem Gesichtsausdruck bleibt ihm leider nicht viel übrig, als ein wenig seine Muskeln spielen zu lassen. Dass er jetzt gestorben ist, um als größeres Mahnmal zu dienen, finde ich hierbei etwas lächerlich.
      Denn wenn wir ähnlich sind, hat Damon Tyler in der letzten Staffel schon einmal beinahe getötet und andererseits interessiert es niemanden, zuletzt wohl Elena, die ja kaum eine enge Bindung zu unserem Lookwolf hatte. Da hätte sich doch Jeremy viel mehr angeboten, um die Bande zu Elena endgültig zu kappen. Aber anscheinend will der Schauspieler - Gott sei Dank - gerade nicht mehr in die Serie zurückkehren, oder man hebt sich ihn für einen späteren Moment auf.

      Ansonsten bin ich bei den Folgen immer absolut zwiespältig. Die gesamte Entwicklung rund um die Sirenen gefällt mir soweit ganz gut, hingegen hinkt der Plot an anderen Stellen gewaltig.
      Damons radikale Abkehr von allem, Stefans Narzissmus an dieser Stelle, umgelegte Menschlichkeitsschalter oder eine Bonnie, für deren Schicksal sich irgendwie niemand interessiert...irgendwie alles schon einmal gesehen und daher nicht wirklich neu.
      Sibyll - respektive Seline - wirken leider auch nur wie eine Mischung aus Silas, Quetsiyah und Katherine. (Die ja immerhin noch zu den stärksten Antagonisten der Serie zählen), aber irgendwie kann ich nicht nicht damit anfreunden, dass man schon wieder eine Mythologie ausgräbt, die neu ist. Klar kann man nicht auf 1000 Jahre Lebensgeschichte der Originals zurückgreifen, um Gegner heraufzubeschwören, die irgendwie logisch in den Plot passen, aber hatten wir hier nicht mal einen Gemini-Zirkel, Häretiker, entflohene Vampirseelen aus einem Höllenstein, etc., die man implementieren könnte?

      Es wirkt halt ein wenig überstrapaziert, dass unsere Crew aus Mystic Falls sich jetzt mit dem Teufel persönlich auseinandersetzen muss. Davon abgesehen mag ich die Sirenen aber, was man von Cade nicht behaupten kann. Immerhin wurde uns jetzt die Hölle als etwas gezeigt, was wir schon mal gesehen habe und zwar in Staffel 5, als Katherine davon eingesaugt wurde und auch die anderen Geschöpfe der anderen Seite...zumindest teilweise! Hier hoffe ich aber einfach noch auf weitere Erklärungen.
      Immerhin wurde in der aktuellen Folge die arme Praktikantin Georgie vom Teufel geholt, die "nur" ihre Freundin betrunken überfahren hat. Sicherlich kein Kavaliersdelikt, aber wie kann es dann sein, dass Lexie (Stefans blonde Freundin) Frieden findet, nur weil sie in ihren letzten Minuten etwas Gutes getan hat? Immerhin ist sie ein Vampir und hat sicherlich mehr als eine Person kaltblütig getötet. Generell stellt sich dann die Frage, wer überhaupt der Hölle entgehen kann.
      Damon, Stefan, Caroline, Enzo ja schon einmal sicherlich nicht. Immerhin hatten die alle schon ihre kurze Ripper-Phase oder ihren Menschlichkeitsschalter umgelegt. Matt hat seine Freundin in der letzten Staffel aus Versehen erschossen, aber bleibt ein Mord, den ich jetzt auch nicht besser oder schlechter einschätzen wurde, als Georgies Tat.
      Bleiben noch Bonnie und Elena als Heilige der Serie, auch wenn man sich natürlich fragen kann, ob Bonnies Ausflüge zur Schwarzen Magie und ihre Zusammenarbeit mit diversen Bösen (Klaus, etc.) nicht kurzzeitig auch schon reichen, um in der Hölle zu landen...und ja...auch unsere Dear, dear Elena hat so manche Seele auf dem Gewissen und kann es sich dann doch eigentlich gleich mit Damon in einer gemütlichen Suite bequem machen.

      Darüber hinaus verstehe ich nicht, warum Matt jetzt über Umwege und irgendwie ebenso konstruiert, in die Handlung wieder gezogen werden muss. Jetzt hatten seine Vorfahren auch zufällig etwas mit den Sirenen zu tun? Ach come on. Immerhin scheint Mystic Falls aus irgendeinen Grund ja wieder Mittelpunkt des großen Sirenenplans zu sein. Schauen wir mal wieso.+

      Klingt jetzt vielleicht alles stark negativ, aber ich kann mich TT nur anschließen. Die Staffel ist bisher nicht schlecht, sie ist streckenweise sogar recht unterhaltsam, aber wenn ich bedenke, dass wir jetzt noch 12 Folgen vom absoluten Serienfinale entfernt sind, geht mir die Handlung in gewissen Belangen einfach zu schleppend oder konstruiert voran. Von der Wiederholung gewisser Stereotypen und Tropen der Serie mal ganz zu schweigen.
    • The Feast of All Sinners

      Beautiful.

      Mit dem Wort will ich das Staffel-4-Finale von Originals doch mal beschreiben, weil ich es doch schön inszeniert fand, wie die Familie Mikaelson zum Wohle von Hope getrennte Wege gegangen ist. Das hatte einfach was und besonders gut hat mir gefallen, mal Elijah ganz anders zu erleben, wenn auch nur für einen kurzen Moment, wo ich mich aber dann auf die fünfte Staffel freue, die ja bereits abgesegnet wurde und wo die Serie wieder wohl einen Zeitsprung von mehreren Jahren machen wird.

      Die vierte Staffel war auch insgesamt recht solide, auch wenn der Gegner wieder mal nur eine besonders starke Hexe war, wo in dem Zuge diesmal die Ursprünge des Werwolf-Fluches beleuchtet wurden. Das fand ich schon fast ein wenig deplatziert, aber zumindest wurde hier der "Lore" dieses Universums wieder etwas gestärkt...

      Echt sexy war diesmal Taylor Cole in der Rolle der Sofya und insgesamt fand ich es recht positiv, dass mehr mit frischem Blut (höhö) gearbeitet wurde, nachdem man da in Staffel 3 doch gut im Cast aussortiert hatte. Davina weilt inzwischen zwar (leider) wieder unter den Lebenden, aber ihr Charakter scheint sich ja zusammen mit Kol lieber vom Geschehen fern zu halten. Unnötig fand ich auch die Beziehung zwischen Keelin und Freya. Hätte man hier nicht wenigstens eine Schauspielerin suchen können, die etwas attraktiver ist, um Freya da auch gerecht zu werden...? :D


      Was war noch? Ach ja... irgendwann ging The Vampire Diaries zu Ende, was ich inzwischen wieder komplett verdrängt habe. Nachdem die Serie nach und nach nur Elena nachgeweint hat, war es sicher für alle total schön und befriedigend, Nina Dobrev doch noch für das Finale gewinnen zu können. Ich fand in dem Zuge es zumindest geil, dass man hier nicht nur Elena, sondern auch Katherine wieder ins Geschehen gerückt hatte und das nicht wenig. Dass sie sich quasi als die wahre Königin der Hölle entpuppt hat, war ein schöner Twist und schlug auch gute eine Brücke zu damals, als sie vom Nichts aufgesaugt wurde und leider nie zurückkam... xD

      Zumindest ein Teil der Serie lebt ja auch in The Originals weiter, wo Hope nun die Schule von Elarik und Calorine besucht...
    • The Feast of All Sinners

      Habe nun auch die vierte Staffel der Urvampire beendet und bin weiterhin sehr angetan.

      Wenn man die Qual bedenkt, mit der ich mich teilweise durch die letzten zwei bis drei Staffeln Vampire Diaries navigiert habe..durch abstruse Charakterentwicklungen und narrative Irrungen, ist Originals glatt eine Offenbarung. Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Und die Staffeln haben durchaus auch mal ihre Längen. Jedoch merkt man der Serie einfach ein ausgeklügelteres Gesamtkonzept, einen ausgeglichenen Cast und das erwachsenere Setting an.

      Gerade die vierte Staffel hat durchaus von der Entscheidung CWs profitiert, die Staffel auf dreizehn Folgen zu kürzen. Es war sogar gegenteilig so, dass ich mir 1-2 Folgen mehr Raum gewünscht hätte, um noch ein paar Dinge genauer zu beleuchten. Denn the Hollow aka Inadu blieb über die gesamte Staffel hinweg leider etwas blass. Wobei man sicherlich mehr als der Verbindung zu Hayley und Hope hätte schlagen können. Gerade, da man ja den Werwolffluch jetzt "endlich" auch mal aus der Lore heraus erklärt hat. (Was ich jetzt davon halten so, dass es so war, wie es war...weiß ich auch nicht, aber ich nicke es mal ab).

      Am meisten zugesagt hat mir an der Staffel aber die Entwicklungen rund um Klaus und Elijah, die wohl ein wenig Rollenwechsel betrieben oder sich zumindest in einer grauen Zone angenähert haben. Elijah wurde - teilweise freiwillig, teilweise unbewusst - zu einem Monster, um Klaus davor zu bewahren, diese Rolle vor seiner Tochter einnehmen zu müssen.
      Ebenso erfreulich war, dass man Kol und Rebekha auch für ein paar Folgen mehr als dem gewöhnlichen (Midseasons-)Finale sehen konnte. Etwas, was ich mich von einer kürzen Episodenzahl und Ausstrahlung zur Midseason generell erhoffe. Das sollte ja für Claire Holt und Nathaniel Buzolic dann auch eher zu stemmen sein, als bei einer vollen Staffel als Maincast zu agieren.

      Nicht so zugesagt hat mir hingegen die Rolle von Vincent. Genauso selbstgerecht wie Davina teilt er gerne mal den Mikaelsons die Schuld zu, ohne dabei eigentlich mal zu bedenken, dass er es war, der das Nichts in diese Welt gelassen hat; einmal, als er es damals studierte und das andere mal, als er Davina die Verbindung zu den Ahnen trennen ließ. Natürlich erwähnt er es ab und an, aber eine wirkliche Buße dafür hab ich nicht gesehen.
      Das andere war dann eben das Nichts. Wie eingangs schon beschrieben, blieb sie die ganze Staffel über recht blass. Vielleicht wirkte das Konzept einer superstarken Hexe nach diversen Charakteren, die dieses Attribut schon getragen haben (Kai aus VD, Esther, Dahlia) ein wenig ausgelutscht. Aber naja...das ist halt das Problem, wenn man eine Serie von Staffel zu Staffel plant.
      Generell hätte ich mir sogar gewünscht, wenn man mal wieder einen Gegner kreieren würde, der einfach über mehrere Staffeln hin präsent ist. So wie man es bei den Urvampiren oder Katherine in ihrer ursprünglichen Funktion auch geschafft hat. Dadurch könnten vielleicht solche Eindrücke vermieden werden.

      Für die fünfte Staffel, die ja wohl so zehn Jahre später spielen wird, hoffe ich auf jeden Fall, dass man die Karten mal kräftig durchmischt und nicht nach drei Folgen wieder alles beim alten ist, man in New Orleans sitzt und sich Klaus und Marcel gegenseitig an die Gurgel gehen, um die Herrschaft über die Stadt zu erlangen. Gerade ein Fokus auf Hope und vielleicht Bedrohungen, die auf sie zugeschnitten sind oder auch ein wenig mehr alltägliches Leben, würde mir gefallen.
      Auch Elijah, Klaus, Rebekah und Kol mal in ihrem neuen Leben zu sehen, hätte etwas für sich.

      Ansonsten bin ich aber froh, dass es noch weitergehen darf. Ich liebe den Cast und die Staffel hat mir wirklich Spaß gemacht. Auch die kleine Hope Mikaelsons war eine wahre Ergänzung und ich bin beinahe ein wenig traurig, dass wir sie nicht mehr sehen werden.

      Zu VD werde ich mich wohl nicht mehr äußern.