Was macht ihr für Sportarten??

    • Einen wunderschönen gewünscht,

      Ich bin zwar schon lange Mitleser in diesem Forum, aber nie wirklich aktiv dabei gewesen. Und irgendwie habe ich nun lust bekommen, mich hier auch mal zu Wort zu melden :)

      Für mich ist Sport meine Droge. Ich mach seit meinem 4. Lebensjahr bewusst Sport. Angefangen mit Bodenturnen, Akrobatik und viel mit meinem Vater rumgetobt^^
      Nach und nach kam durch mein Vater der Kampfsport dazu. Erst was es hieß sich selbstzuverteidigen und später dann richtig im Verein. Habe mich da in Tae Kwon Do vertieft und auch den 1. Dan erreicht. Kurz davor konnte mich eine Tanzaufführung begeistern mich beim Tanzen auszuprobieren, was ich bis heute immer wieder mache. Gott sei Dank ging ich zum Tanzen, denn dort lernte ich einen langjährigen sehr guten Freund kennen, der mich zum American Football brachte. 6 Jahre habe ich Football gespielt. Einfach herrlich dieser Sport und mit den bekloppten dort hat man den Spaß seines Lebens^^ Nach mehreren größeren Verletzungen (Kreuzbandriss, mehrmals die Kniescheibe rausgesprungen und Schulter ausgekugelt) musste ich vorerst den Sport beenden. Da ich den Kontaktsport lieben gelernt habe, habe ich mich entschieden zu Boxen. Auch das mache ich nun schon seit einigen Jahren. Mehr zum fit bleiben als für Wettkämpfe, aber es ist einfach ein sehr ausgewogenes und intensives Training, was meine Vorposter bestimmt bestätigen können ;) Seit 3 Wochen hab ich das Squash spielen für mich entdeckt, man macht das Fun =D

      Joah, das zu dem Thema xD
    • Seit meinem letzten Umzug Ende Januar /Anfang Februar habe ich Schmerzen in der rechten Hüft-/Leistengegend. Mein Arzt meinte es kommt von Überlastung der Muskulatur. Und mein Arzt hat mich zu Pausen verdonnert. Was mir überhaupt nicht gefällt. Aber meiner Muskulatur zu liebe gönne ich ihr die Pause.

      Worauf ich eigentlich hinaus möchte. Ich muss meinen heißgeliebten Sport für erstmal 3 Wochen einstellen. Das nervt mich. Sport, Bewegung, Training... das ist etwas geniales was der Körper brauch. Nichts geht über das geniale Gefühl der wohltuenden Erschöpfung nach einer geilen Trainingseinheit. Ob das nun ein etwas langsamerer 10km-Lauf ist oder eine intensiver kurzer Intervall-Lauf von 5 km. Ob das ein wenig Zirkeltraining ist oder kraftvolle Hochintervall-Supersätze beim Fitnesstraining. Das Gefühl nach oder während dem Sport ist einfach gewaltig und genial.

      3 Wochen Pause klingt nicht viel. Aber für mich ist es die Qual, wenn ich kein Sport machen kann. Ich gehe wahnsinnig gerne Joggen und mache sehr gerne Ganzkörper-Fitnesstraining ohne irgendwelche Fitnessgeräte.

      Letztes Jahr hatte ich eine Monatschallenge voll durchgezogen zwischen August und September. Jeden Tag 45 Minuten Joggen und das ganze einen Monat lang. Am Ende kam ich auf insgesamt 220 km in einem Monat. Das war für mich schon Höchstleistung. Normalerweise gehe ich 2-3 mal die Woche joggen. Es war sehr heftig, das für einen kompletten Monat durchzuziehen. Ich war stolz auch mich, dass ich es durchgezogen habe. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben war.

      Ich hoffe natürlich, dass ich bald wieder durchstarten kann. Das Wetter ist hierfür aktuell ideal. Aber nicht falsch verstehen. Schönwetter-Sportler bin ich nicht. Ich gehe auch bei Kälte, Schnee und Regen joggen.


      Außerdem gehe ich mit Freunden sehr gerne in der Natur wandern. Nichts geht über eine mehrstündige schöne Wandertour am Wochenende mit guten Freunden. Bei mir in Südhessen gibt es ein paar kleine Berge. Höchste Erhebung liegt bei ca. 600 Metern. Des Weiteren gibt es viele Steinbrüche an diesen Bergen, die eine wunderbare Plattform bieten für geniale Ausblicke in die Ferne oder über die Ebene. Mir sind die Wandertouren auf den Bergen am liebsten, da man erstmal einen gewissen Anstieg schaffen muss, um anschließend auf der Spitze des Berges die Aussicht genießen zu können. Und die Wettrennen bergabwärts machen auch extrem Laune.


      Ich spiele in letzter Zeit mit dem Gedanken zum Boxen zu gehen. Kampfsport wäre für mich eine völlig neue Erfahrung. Es ist auf jeden Fall etwas, was ich gerne ausprobiert hätte, bevor ich irgendwann den Löffel abgebe.
    • Mase schrieb:

      Ich spiele in letzter Zeit mit dem Gedanken zum Boxen zu gehen.
      Willkommen im Club. Ich bin mittlerweile seit gut zwei Jahren in einem kleinen, aber sehr feinen, Fitnessstudio angemeldet, wo ich aber erst seit einigen Monaten wirklich regelmäßig und intensiv trainieren gehe. Das wirklich Tolle an dem Gym ist aber nicht nur der leicht rustikale Eindruck, den man durch die alten Geräte erhält (und mich unweigerlich an filmische Perlen wie Warrior erinnert), sondern auch, dass dort viele Kampfsportarten angeboten werden, die alle schon im monatlichen Betrag mit enthalten sind. Da ist im Grunde auch alles dabei, vom klassischen Boxen, zum MMA, bis hin zum Krav Maga. Auch bleibt es einem offen, ob man nur für sich normal da mittrainiert und auch an Wettkämpfen teilnimmt, wenn man sich selbst dafür bereit sieht. Und der Trainer ebenfalls sein OK gibt.
      Das klassische Boxen ist aber so die Kampfsportart, die mich davon mit am Ehesten reizt und an die ich mich auch heran begeben werde, sobald ich mich persönlich fit genug dafür fühle und körperlich in etwa da angelangt bin, wo ich auch hin will. Denn wenn ich mir da so manche Trainingseinheit ansehe, dann wird mir erst richtig bewusst, wie untrainiert ich eigentlich noch bin. Ich find's schlicht erstaunlich mit anzusehen, wie die Jungs und Mädels da beispielsweise mit nem LKW Reifen, den sie sich mit nem Seil um die Hüfte gebunden haben, die Halle rauf und runter rennen. Absolut beeindruckend und etwas, was ich wohl aktuell nur mit Mühe und Not auf die Reihe kriegen würde, ohne gleich zu kollabieren xD
      Abgesehen vom Krafttraining (und bald wohl auch dem Boxen) sind meine Interessen, was Sport betrifft, aber relativ breit gefächert. Von Basketball zu Handball, gerne auch mal Rugby, Football oder Baseball, von Badminton zu Tischtennis, bis hin zum Schwimmen ... Es gibt schlicht nichts Besseres, als sich körperlich zu betätigen. Ob in einem Team, als auch als Einzelperson. Wobei man im Teamsport auch sagen muss, dass es da eben auch stark von den Kameraden abhängt. Ich z.B. habe damals im Basketball eher eine Negativerfahrung diesbezüglich gemacht, weil die meisten im Team immer nur für sich gespielt haben. Und am Ende hat man sich dann gewundert, warum wir ständig verloren haben und selbst in der Kreisliga nachher kaum noch einen festen Stand hatten.
      Dieses Problem hat man beim Einzelsport eben nicht. Da lob ich mir dann Sportarten wie eben Badminton oder Tischtennis, wo man meistens für sich alleine spielt. Beim Einzelsport geht für mich persönlich dann aber auch wieder nichts übers Schwimmen. Neben dem Krafttraining definitiv der Sport, den ich am Liebsten betreibe und den ich, wenn möglich, jedes Wochenende ausübe. Je nach Tagesform ziehe ich da auch mal gerne 50 Bahnen durch und genieße es einfach, wie meine Muskeln anfangen um Gnade zu flehen, weil sie nicht mehr können. Gibt wohl kaum eine Sportart, die den ganzen Körper besser trainiert, als es das Schwimmen tut. Und ne Wasserratte war ich schon immer, das kommt mir da noch sehr entgegen.

      Ansonsten hab ich mich auch mal ne kurze Zeit an Freeletics gewagt, musste aber schnell feststellen, dass das nichts für mich war. Das war mir dann doch ne Spur zu kräftezehrend xD


      Falls ihr mal Bock auf ein zwangloses Treffen mit mir und anderen Verrückten des Boards habt, schaut doch mal hier vorbei! ;)

      #FT18
    • Ich habe seit meinen 7. Lebensjahr Fussball gespielt in verschiedenen Vereinen. Dort ging es,bis zur Verbandsliga(Jugend). Sonst nur auf Stadtliga Niveau bei den Herren.

      Nebenbei trainierte ich immer in Fitnesstudios 2 bis 3 mal die Woche seit ich 16 Jahre alt war.

      In der Schulzeit gehörte ich für 2 Jahre den Leichtathleten an. Spielte auch gerne in Volleyballturnieren und Federballturnieren mit.

      Mein Fortbewegungsmittel Nummer 1 war mein Mountainbike , mit dem ich auch mal Abkürzungen über gewisse Landwege nahm.

      Von meiner damaligen Realschule wurde auch Nachmittags ein Judokurs einmal die Woche angeboten , wo ich gerne dran teilnahm.

      Nun spiele ich seit 5 Monaten American Football und es macht mega Laune auch wenn ich sehr viele Blaue Flecken habe xd
      Masked Deuce wird das 11.Mitglied der SHB.
    • OneBrunou schrieb:

      Willkommen im Club. Ich bin mittlerweile seit gut zwei Jahren in einem kleinen, aber sehr feinen, Fitnessstudio angemeldet, wo ich aber erst seit einigen Monaten wirklich regelmäßig und intensiv trainieren gehe. Das wirklich Tolle an dem Gym ist aber nicht nur der leicht rustikale Eindruck, den man durch die alten Geräte erhält (und mich unweigerlich an filmische Perlen wie Warrior erinnert), sondern auch, dass dort viele Kampfsportarten angeboten werden, die alle schon im monatlichen Betrag mit enthalten sind. Da ist im Grunde auch alles dabei, vom klassischen Boxen, zum MMA, bis hin zum Krav Maga. Auch bleibt es einem offen, ob man nur für sich normal da mittrainiert und auch an Wettkämpfen teilnimmt, wenn man sich selbst dafür bereit sieht. Und der Trainer ebenfalls sein OK gibt.
      Das klassische Boxen ist aber so die Kampfsportart, die mich davon mit am Ehesten reizt und an die ich mich auch heran begeben werde, sobald ich mich persönlich fit genug dafür fühle und körperlich in etwa da angelangt bin, wo ich auch hin will. Denn wenn ich mir da so manche Trainingseinheit ansehe, dann wird mir erst richtig bewusst, wie untrainiert ich eigentlich noch bin. Ich find's schlicht erstaunlich mit anzusehen, wie die Jungs und Mädels da beispielsweise mit nem LKW Reifen, den sie sich mit nem Seil um die Hüfte gebunden haben, die Halle rauf und runter rennen. Absolut beeindruckend und etwas, was ich wohl aktuell nur mit Mühe und Not auf die Reihe kriegen würde, ohne gleich zu kollabieren xD

      Freut mich hier jemanden gefunden zu haben, den Boxen ebenso reizt wie mich. An meinem alten Wohnort war ich ebenso in einem Fitnessstudio angemeldet und habe dort regelmäßig trainiert. Allerdings gab es dort nur die typischen Fitnessstudio-Programme/Kurse. Also sowas wie Zumba, Aerobic Dance, Bauch&Rücken-Kurse, etc. Eher Kurse, die hauptsächlich von weiblichen Studiomitgliedern genutzt wurden. Da gab es nicht mal eine Art Light-Variante von Kampfkunst-Kurse wie z.B. Fitnessboxen oder etwas ähnliches. Ich haben den Vertrag aufgrund meines Umzuges gekündigt. Allerdings läuft der Vertrag noch bis Ende Juli 2017. Sonderkündigung war laut AGB's nicht machbar, da ich von einem Standort der Fitnessstudio-Kette nicht über 30km entfernt wohne. Es sind nur 24km. Für mich ist es mittlerweile sehr mühsam, diesen Standort zu erreichen. Bzw. habe ich nicht sonderlich viel Lust soweit für das Training zu fahren.
      Allerdings habe ich mich schon informiert, wo in meiner neuen Wohngegend oder in der Nähe meines Arbeitsplatzes Boxschulen mit integrierten Fitnessstudio sind. Habe 2 Stück gefunden, die für mich in Frage kommen würden und die ich gerne demnächst austesten möchte. Wahrscheinlich nachdem ich meiner Hüft-/Leisten-/Bauchmuskulatur genug Pause zum Regenerieren gegönnt habe, und es nicht mehr aushalte ohne Sport weiterzuleben. :D

      Finde es krass, dass dein Fitnessstudio solch vielseitige Kampfsportarten anbieten und hierfür auch qualifizierte Trainer hat. Vor allem Krav Maga finde ich schon sehr speziell für ein Fitnessstudio, da ich es für nicht so weitverbreitet und eher exotisch halte.
      Die Übungseinheit mit dem LKW-Reifen in Verbindung mit dem Hüftseil, ist wahrscheinlich nur die Aufwärmübung. Das Hauptworkout wird dann mit dem kompletten LKW stattfinden. ;D

      Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht genau sagen, warum mich das Boxen mehr fasziniert, wie die anderen Kampfsportarten. Ich habe mir andere angeschaut, wie Aikido, Karate, Taekwondo, Wing Tsun und ein paar weitere, aber keine hat mich so in den Bann gezogen wie das Boxen. Kennt ihr das? Ihr seid von etwas so fasziniert, könnte es aber gar nicht beschreiben.
      Vielleicht ist mir das bei den anderen Kampfsportarten zu viel Beinarbeit und ich will unterbewusst lieber nur mit den Fäusten arbeiten. Klar müssen beim Boxen auch die Beine mitarbeiten, aber sie werden nicht genutzt, um Attacken auszuteilen. Naja, egal.. Was weiß ich, woran das liegt.

      @OneBrunou

      Würde mich auf jeden Fall interessieren, wie sich das bei dir entwickelt und ob du dich wirklich bei Gegebenheit und entsprechender Fitness an den Boxsport heranwagst und es für dich ausprobierst.
    • Da es sich gerade anbietet, und es anscheinend ein paar interessiert, kann ich gerne auch mal über meinen Erfahrungen zum Boxsport schreiben^^ Schön, dass es Interessenten gibt :)

      Kaum zu glauben, dass mein letzter (und erster..) Beitrag in diesem Thema schon Monate her ist. Damals fing ich gerade erst mit dem Boxsport an. Glaubt es oder nicht: Alles wegen dem Anime "Hajime no Ippo". Bisher hat es noch nichts geschafft mich zu einem Sport zu bringen, den ich noch nicht kannte und bei welchem ich seit Längerem so ein großes Interesses besitze. Im Endeffekt ist es egal, wie man zum Boxsport kam: Ich bin froh, dass es überhaupt passiert ist! :)

      Eines kann ich Euch sagen: Boxen ist das Härteste, dass ich jemals gemacht habe. Beim ersten Training waren meine Arme und Beine gefühlt so schwer wie Beton. Nie hatte ich solche Anstrengungen spüren müssen. Ich war kraft- und energielos. Ja, und dann fing das Training erst richtig an! :D Die anderen Boxer fragten sich, ob sie die "Neuen" jemals wieder sehen würden. Verständlich. Aber ich hatte schon ein zu langes Interesse an den Sport, um nach einer Stunde damit aufzuhören. Ich habe regelmäßig den Boxunterricht besucht, habe mich immer besser halten können, mich immer mehr daran gewöhnen können, und nun kann ich Euch sagen: Das heutige Training war der härteste Tag, den ich überhaupt hatte, haha.

      Ich war schon sehr an das Training gewöhnt, auch wenn es immer anstrengend bleiben wird, aber heute war echt eine Nummer für sich. Der Fokus lag diesmal hauptsächlich auf den Beinen.
      Erstmal über einen Kilometer zum "warm machen", dann ein paar weitere Aufwärmübungen, die einen vorkamen, als wären sie das Haupttraining, und es gab dann gefühlt einen Marathon, in welchem wir immer wieder, wenn der Trainer es sagte, sprinten mussten. Und es kam oft vor^^ Die ersten haben natürlich schon schlapp gemacht. Dann ging es weiter: 10x 100 m-Sprints mit nur wenigen Sekunden Pause, mit geschlossenen Beinen 15 oder 20 mal Treppen hoch springen (und runter laufen) die größer als ich waren, dort dann nochmal abwechselnd die Beine rauf und runter mit einem kleinen Sprung, Schattenboxen, dazwischen gab es dann auch nochmal eine härtere Art der Liegestütze, anschließend noch eine Armübung, weil wir bisher nur die Beine zerstört haben (nach den ersten paar "knacken" in den Schultern habe ich aufgehört zu zählen..) und dann nochmal "gemütlich" einen halben Kilometer joggen. Klingt hart, war aber noch wesentlich härter xD Ich habe sogar das Gefühl, als hätte ich was vergessen^^
      Wir haben ein paar Neulinge, die ebenfalls mitgemacht haben. Ach ja. Ich werde die Kollegen vermutlich nie wieder sehen :-D Es verlangt keiner das komplett wie der langjährige Boxer durchzuziehen, aber der eine hat sich gefühlt alle zwei Minuten hingesetzt, während alle anderen die Übungen gemacht haben. Das ist mMn das Schlimmste was man machen kann. Ich konnte schon nach den Aufwärmübungen nicht mehr, habe aber trotzdem von vorne bis hinten alles durchgezogen. Mein Trainer dachte sogar, ich würde jeden Moment zusammenbrechen, haha.
      Mein Körper konnte längst nicht mehr, aber der Wille war da. Meine Körper dachte sich: "Bruder, hör auf!". Aber mein Wille meinte: "Kollege, hör auf ihn! Da geht noch was!"
      Am Ende interessiert es keinen, wenn man die Sprints mit 10 Sekunden pro 100 m abschließt, oder 20 Sekunden braucht. Hauptsache ist, dass man es versucht und nicht sich nicht alle paar Minuten hinsetzt, wenn keine Krankheit oder dergleichen im Spiel ist. Und ganz ehrlich: Meistens fehlt der Wille.


      Ich werde schauen, dass ich da weiterhin gut weitermache. Versucht dranzubleiben und lasst Euch keine Ausreden einfallen. Mir macht das Boxen so Spaß, dass ich auch nach anstrengenden Tagen regelmäßig dort hingehe. Um 06:00 Uhr aufgestanden, 08:00 Uhr beginn der Arbeit, gegen 18:00 Uhr wieder zuhause und direkt danach die Sachen gepackt und zum Boxen. Klingt das anmaßend? Sry, wollte nur etwas motivieren :-D Viele machen bestimmt wesentlich mehr als ich, aber wenn ich das schaffe, also bitte :P

      Soviel dazu. Viel Glück und vor allem Spaß Euch mit dem Boxen!! :)
    • Daje, solange das Topic noch oben ist, nutze ich diese Gelegenheit, bevor es wieder in den undurchschaubaren Untiefen der Sunny dahinsiecht und Speck Staub anlegt.

      Ich habe 20 Jahre in zwei Vereinen Fußball gespielt. Bis einschließlich der C-Jugend lediglich Kreisliga. Dann habe ich den Verein gewechselt und spielte in der dortigen B-Jugend zwei Jahre Rheinlandliga, in der A-Jugend Bezirksliga. Danach hatte ich zunächst ein, zwei Jahre den Spaß daran verloren, aufgehört und anderweitige Prioritäten gesetzt. Als die Füße wieder zu jucken begannen bin ich in die erste Mannschaft meines Heimatvereins in die A-Klasse gewechselt. Das ging leider nur knapp zwei Jahre gut, da mir durch meine damalige berufliche Tätigkeit allzu oft die Zeit für das Training fehlte. Daraufhin habe ich noch ca. ein Jahr in der Zweiten gespielt, bevor ich studienbedingt umgezogen bin.

      Hier habe ich mich zunächst mit einfachen Fitnesstrainings, (Beach-)Volleyball sowie allerlei Spielen mit dem Frisbee fit gehalten. Insbesondere für die beiden Letztgenannten habe ich in den vergangenen fünf, sechs Jahren eine große Leidenschaft entwickelt und mich zeitweise intensiv mit den technischen Feinheiten des Frisbee auseinander gesetzt. Mittlerweile gehe ich in der Zeit März - September nicht mehr ohne meine Scheibe aus der Wohnung, da sich so gut wie überall die Gelegenheit bietet, ein wenig mit anderen zu kreiseln oder an seinem freestyle zu feilen und sowieso weder ins Gewicht fällt, noch nennenswerten Platz benötigt. Nebenbei bemerkt wer denkt, Frisbee wäre ein kraftschonendes, wenig forderndes Spiel, dem rate ich dringendst alsbald den nächstgelegenen Verein aufzusuchen und ein Probetraining zu absolvieren.

      Natürlich habe ich auch hier zuweilen gegen den Ball getreten, musste jedoch feststellen, dass mir mittlerweile einfaches, ambitionsloses Gekicke im Park oder auf Bolzplätzen kaum, um nicht zu sagen keinen Spaß mehr bereitet.

      Zudem habe ich etwa zehn Jahre vereinsmäßig Tennis gespielt, musste dies später jedoch aufgrund zeitlicher Überschneidungen mit den Fußballspielen aufgeben. Seitdem gehe ich lediglich unregelmäßig, für den Spaß den ich daran habe viel zu selten, mit spiel- und trainingserfahrenen Freunden und/oder Bekannten spielen. Beim Squash, was ich seit meinem 19 Lebensjahr gelegentlich und wenn ich flüssiger bin, da die Platte für zwei Stunden für einen Studenten nicht gerade wenig kostet, wesentlich öfter ausübe, verhält es sich genauso: Hier brauche ich fordernde Gegner, keine Opfer oder Anfänger, da bekomme ich die Krise und bereitet mir nicht im entferntesten auch nur ein Gramm Freude. Das klingt vielleicht paradox, aber Tennis oder Squash, mithin Duelle Mann gegen Mann, machen mir nur mit jemanden Laune der mit vollem Einsatz und nötigen Ernst spielt sowie Können, Anspruch und Ambition auf die Asche bringt. Belanglose Daddelei gibt es hier nicht, nach ein paar Aufwärmrunden wird um Punkte gespielt und der Verlierer zahlt hinterher im Vereinshaus die ethanolhaltige Getränke.

      Neuerdings hat Baseball spontan und grundlos mein Interesse geweckt und habe die letzten Wochen ein paar Trainingseinheiten bei meinem nächstgelegenen Verein absolviert, was super spaßig war, aber in mehrerer Hinsicht Geduld fordert. Das umfangreiche Regelwerk konnte ich in dieser kurzen Zeit mitnichten durchblicken. Einen runden Ball mit einem runden Schläger treffen zu wollen, ist eigentlich Irrsinn, das macht es spannend.

      Wenn ich in der Heimat bin, gehe ich in seltenen Fällen mit erfahrenen Freunden oder meinem alten Lehrer der Mathematik, der ein absoluter Sportfreak ist, klettern, in- und outdoor. Wobei ich selbstverständlich die Kletterfelsen bevorzuge, zumal sie direkt in den Weinbergen meines Dorfes liegen. Früher bin ich auch viele Fahrradtouren, am liebsten diversen Flüssen entlang, gefahren, seitdem ich jedoch in der Stadt wohne und fast täglich im Sattel sitze, mache ich das nicht mehr. Auch das Tischtennis spielt schon seit Schulabschluss kaum mehr eine Rolle. Dagegen fahre ich im Sommer hin und wieder Wakeboard und Wasserski, idealerweise besitzt ein Kumpel das nötige Boot und die erforderliche Ausrüstung. Von daher war es naheliegend, den Bootsführerschein Binnen zu machen.

      Sportarten die ich nicht mag, obwohl ich nicht schlecht darin bin, sind Handball und Basketball. Auch das Laufen, also ödes Jogging, hat mich bis heute nicht gepackt. Auch im Schießen habe ich mich schon probiert, fand es nicht mal schlecht. Aber die damaligen, vornehmlich betagten Mitglieder waren mir ein, zwei Spuren zu skurril.

      Mich reizende, jedoch bisher nicht ausgeführte Sportarten sind vor allen Dingen der überaus teure, komplexe und ziemlich lernaufwendige Segelflug (den ich wohl erst in ferner Zukunft angehen kann), Rugby, die ein oder andere Kampfsportart und Schach. Ich bereue es mittlerweile etwas, mich früher nicht dafür interessiert zu haben.

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    • @Vinsmoke
      Das klingt nach verdammt viel Sport. Aber es gibt einfach sehr viel Arten davon und jede davon ist auf seine Weise faszinierend. Finde ich klasse, dass du dich so vielseitig in den verschiedensten Sportarten ausprobierst.

      In meiner Grundschulzeit vor knapp 20 Jahren hatten ich und ein paar Jungs das Interesse an Baseball gefunden. Das müsste so 3. und 4. Klasse gewesen sein. Wie wir darauf kamen, keine Ahnung. Aber es hatte total Laune gemacht. Wir haben neben der Grundschule auf einer Wiese in einem kleinen Park gespielt. Haben uns meist immer nach der Schule dort getroffen. In der Anfangszeit waren wir noch wenige. Aber es wurden immer mehr Gleichaltrige, die sich dafür begeistern konnten. Und unsere Baseball-Gruppe wuchs und wuchs. Bis wir bei den in der Nähe gelegenen Häusern ein paar Fenster kaputt geballert haben. Dadurch haben wir zwar bemerkt, dass unsere Treffsicherheit besser wurde und wir mehr Stärke in die Schläge bekamen, da die Bälle immer weiter flogen. Allerdings war das nur ein schwacher Trost. Der Ärger über kaputte Fenster war größer. Uns wurde verboten auf der Wiese im Park zu spielen. Und da wir nirgendwo einen ähnlichen Platz fürs Baseball gefunden hatten, sind wir wieder auf Fussball umgestiegen.

      An die Gesichte musste ich mich dem letzt erst wieder erinnern, als ich bei meinem Umzug den alten Baseballschläger aus Holz und den schwarzen Leder-Fanghandschuh auf dem Dachboden entdeckt hatte.

      Vinsmoke schrieb:

      Mich reizende, jedoch bisher nicht ausgeführte Sportarten sind vor allen Dingen der überaus teure, komplexe und ziemlich lernaufwendige Segelflug (den ich wohl erst in ferner Zukunft angehen kann)

      Dafür habe ich mich letztes Jahr sehr begeistert und tue es eigentlich immer noch. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal bei zwei Ortsansässigen Flugvereinen. Die veranstalten jedes Jahr einen Flugtag oder auch Tag der offenen Tür. Man kann sich die Schuppen anschauen, wo die Segler, Motorsegler oder Motorflugzeuge untergebracht sind. Man kann sich natürlich die Segler und Motorflugzeuge auch von nahem betrachten und auch mal reinsetzen. Und sie bieten relativ günstig Rundflüge an mit dem Motorsegler oder auch Motorflugzeug.
      Der eine Verein lässt für diesen Flugtag sogar eine Junkers Ju 52 aus der Schweiz anfliegen, um den Leuten mit dieser uralten Maschine Rundflüge anzubieten und einen Teil Flugzeug-Geschichte näher zu bringen.
      Natürlich habe ich mir auch einen Rundflug über meine Heimat an diesen Flugtagen nicht nehmen lassen. Es war sehr schön seine Heimat mal von oben zu betrachten. Sieht man nicht alle Tage.

      Begonnen hat meine Begeisterung für den Flugsport mit meinem Wunsch einen Tandem-Fallschirmsprung zu machen. An Weihnachten 2014 übergibt mir meine Familie einen Briefumschlag. Darin? Rate mal! Ja, ein Gutschein für einen Tandem-Fallschirmsprung. Ich freute mich wie ein kleiner Bengel.
      Mai 2015 kam es dann auch zu dem sehnlichst erwarteten Sprung aus 4.000 Metern Höhe über der deutsch-französischen Grenze. Es war ein genialer Tag. Das Wetter hatte perfekt mitgemacht.
      Ich kam dort an dem Flugplatz an. Machte zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Typ, der mich oben auf 4.000 Metern Höhe aus dem Flugzeug stoßen wird und den ganzen Flug/Sprung über an mich gekettet sein wird. Also der Typ, in dessen Hände ich mein Leben für 10 Minuten gegeben habe.
      Dann hat mir seine Assistent geholfen die passende Sprung und Schutzkleidung herauszusuchen. Es ging dann auch direkt ab in die Kleidung und weiter zur Einweisung. Dabei wurde mir erklärt, was zu beachten ist bei dem ganzen Sprung und vor allem die Haltung bei der Landung. Das war extrem wichtig. Dann war erstmal 30 Minuten warten angesagt, weil der Flieger schon mit anderen Fallschirmsprung-Begeisterten in der Luft unterwegs war. Nach den 30 Minuten ging es zum Flieger. Es waren noch mit mir und dem Typ, an den ich gekettet war, 5 weitere Sprung-Begeisterte im Flieger. 3 Profis, die alleine springen und schon an dem Tag den 3. oder 4. Sprung absolvierten. Und noch eine Frau, die genauso wie ich einen Gutschein für einen Tandem-Fallschirmsprung eingelöst hatte und an ihrem Fallschirmspringer angekettet war. 15-20 Minuten dauerte es, bis der Flieger die 4.000 Höhenmeter erreicht hatte.
      Beim Flug nach oben war ich schon total nervös, ich habe es zu dem Zeitpunkt auch noch nicht bereut in dem Flieger zu sitzen. Ganz im Gegenteil. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Ich wurde noch nervöser, als einer der Profis oben dann die Tür aufmachte, als er das "Go" vom Piloten bekam. Meine Nervosität hat sich nochmals gesteigert, als die drei Profis ganz schnell hintereinander aus der Tür sprangen und ich mit meinem Fallschirmspringer-Typen am Rücken weiter vor zur offenen Fliegertür gerutscht war. Und ich möchte nicht wissen, wie hoch mein Puls war, als der Typ, an den ich gekettet war, dann vorne auf der Türschwelle saß. Wir waren noch nicht gesprungen, er saß auf der Türschwelle des Fliegers und ich hing vor ihm in der Luft. Ich hatte keinen Boden mehr unter den Füßen. Ich hatte Spaß und Angst.
      Nachdem mich mein Fallschirmspringer-Typ ein paar Sekunden hat zappeln lassen in der Luft, gab er mir das Startzeichen. Und los ging es...

      Es war einfach atemberaubend. Es war genial. Es war herrlich klares Wetter und man konnte extrem weit sehen. Auf der deutschen Seite die Pfalz und das Rheinland, auf der französischen Seite die Vorläufer der Vogesen. Es war kalt und zugig. Aber das ignorierte ich. Ich war zu sehr von dem freien Fall geflasht und mit meiner Angst konfrontiert. Und dann war es auch schon vorbei. Nach einer Minute freiem Fall und dem Zurücklegen von ca. 2.500 Höhenmeter ging der Fallschirm auf. Der Fallschirm bremste uns aus und plötzlich zog es durch den bremsenden Ruck höllisch an Oberschenkel und Schultern. Die nächsten 6-8 Minuten gleiteten wir mit dem Schirm die restlichen 1.500 Meter bis zum Boden. Dabei lies mich mein Fallschirmspringer kurz die Zügel übernehmen und ich durfte ein paar nette Drehungen mit dem Schirm machen.
      Das Lenken des Schirmes war nochmal ein kurzes Highlight und der Ausblick beim Gleiten den restlichen Weg war auch nett. Es war halt das komplette Gegenteil zu dem 60-sekündigen freien Fall. Es war dann zwischenzeitlich kurz relativ langweilig, bis dann der Boden sehr nah war.
      Da ich es am Ende nicht bei einer langweiligen Sitzlandung belassen wollte, habe ich statt meine Beine zu strecken, wieder angewinkelt. Da ich größer war, wie mein Fallschirmspringer hinter mir. Kam ich selbst mit angewinkelten Beinen zuerst auf den Boden und nicht er, wie es eigentlich geplant war.
      Uns hat es dabei total in den Sand gelatzt und wir haben eine ordentliche Staubwolke erzeugt. Da haben wir nochmal schön eine aktionreiche Landung hingelegt.

      Aber okay, um ehrlich zu sein, habe ich die Landung total verpatzt und es vergessen meine Beine richtig zu strecken. Mein Fallschirmspringer nahm die Landung ganz lustig auf, auch wenn ich kurzzeitig das Gefühl hatte, dass er angepisst war. Aber egal. Meine Familie und Freunde lachten sich kaputt über meine Landung und irgendein anderer Fallschirmsprung-Lehrer hat mich noch im Nachhinein belehrt, was ich da eigentlich falsch gemacht habe. Es hätte mir peinlich sein können, war es aber nicht. Ich hatte meinen Spaß und nach der ganzen Aktion kurzzeitig Kopfschmerzen und Schwindel. Was wohl daran lag, dass ich an dem Tag zu wenig gegessen hatte. Aber nach 15 Minuten und fast einem Liter herrlich zuckerhaltiger Cola war alles wieder gut.


      Das war ein Erlebnis, dass mich dem Flugsport etwas näher brachte und ich gefallen daran gefunden habe. Allerdings bin ich darüber hinaus, wie oben erwähnt, nur zu diesen Flugtagen der ortsansässigen Flugverein gegangen. Selbst einen Segler oder ein Motorflugzeug gesteuert habe ich leider noch nie. Und wenn es nicht ganz so teuer wäre, hätte ich es schon längst in Angriff genommen. Es ist ein faszinierender Sport.

      Laut den Flugvereinen kostet das 1.Jahr Segelflug im Verein + die Ausbildungskosten für Erwachsene zwischen 1.600-1.800 €. Das 2.Jahr dann nur noch ca. 1.000€. Da die Ausbildungskosten dann entfallen. Allerdings können die Kosten auch in den nächsten Jahren, nach dem ersten Jahr etwas teurer werden, je nachdem wie viel man halt im Jahr fliegt.
      Ich bin dabei mir das nötige Kleingeld anzusparen, um mir irgendwann den Traum vom Segelflugschein erfüllen zu können.

      Ich kann es nur weiterempfehlen. Wer adrenalingeil ist und sich für Flug-/Luftsport begeistern kann, es auf jeden Fall mal auszuprobieren. Egal ob das nun ein Tandem-Fallschirmsprung, Paragliding, Segelflug, Kunstflug oder auch Drachenfliegen ist. Man kann natürlich auch harmlos mit einem Ballonflug beginnen. Bungee-Jumping ist auch eine tolle Sache.

      Wer Höhenangst hat, sollte vielleicht die Finger davon lassen. Es sei denn, man möchte sie besiegen oder abtrainieren.
    • @Mase : Haha, ja, das hatte ich mir nach dem Abschicken auch gedacht und leider konterkariert meine mittlerweile zugelegte kleine Wohlstandsplautze das auch etwas. :-D

      Bis ich 18 war hatte ich mich hauptsächlich nur auf Fußball und Tennis fokussiert, was ich beides im Verein trieb und danach erstmal nicht weiterverfolgte. Dadurch habe ich mich damals nach Alternativen umgesehen. (Abgesehen von dem damals noch relativ jung hinzu gekommenen Hochleistungssport Nachtleben)

      Squash war als Ersatz des Tennis’, insbesondere die Wintermonate über, nahe liegend und hat mich direkt begeistert, weil es super intensiv wird, sobald beide Spieler den Dreh raus haben. Volleyball habe ich nie von der Pike auf gelernt. Das Interesse kam in einem Urlaub auf, als wir jeden Tag auf einem Feld gepritscht und gebaggert haben. Da war die Freude im Freundeskreis auch relativ groß und flott vorhanden. Wie es zur Frisbee kam, weiß ich gar nicht mehr, aber losgelassen hat sie mich jedenfalls nicht mehr.

      Baseball finde ich bisher recht spannend, ist doch noch mal eine komplett andere Sportart als das Meiste was ich davor tat. Aber man merkt schon, dass es eine Minderheitensportart ist. Der Verein, wo ich momentan mittrainiere, ist froh am Wochenende eine komplette Mannschaft aufstellen zu können und das Training ist nicht immer hoch frequentiert. Klasse ist aber, dass hier von 18-89 Jährige (da käme ich mir im Übrigen als topfiter 90 jähriger leicht diskriminiert vor) zusammenspielen können, der älteste Mitspieler, natürlich ein Ami, ist 66 Jahre alt. Der spielt seine ganze Erfahrung aus.

      Die Sache bei mir ist, dass ich gerne Sport mache, ohne mir im Klaren sein zu müssen, in dem Moment Sport zu treiben. Also Jogging, Fitnesstrainings etc. begeistern mich daher eher wenig, Ball- und Bewegungsspiele dagegen umso mehr. Und ja, es gibt mittlerweile so eine Diversifikation an Sportarten, die dazu noch spannend sind, dass ich, sofern möglich, da überall mal reinschnuppern möchte.

      Jetzt wo du es schreibst, auf so einem Tag der offenen Tür eines Flugvereins war ich auch mal gewesen und tatsächlich hatte ich auch so einen Rundflug über mein Dörfchen gemacht. :-D Ich habe mir die letzten Jahre zu Weihnachten auch immer eine Albert-Schweitzer-Box oder was vergleichbares schenken lassen. Damit hatte ich auch einmal einen Tandemsprung, einen Flug mit dem Gyrocopter und einen Gleitschirm-Schnupperkurs absolvieren können und fand alle drei auf ihre jeweilige Art äußerst klasse. Wobei das Adrenalin bei dem Tandemsprung und Gleitschirm nochmal eine gute Ecke intensiver aus den Adern geschossen kam. Eine Box habe ich noch zu Hause rum liegen, mal sehen, was es dieses Jahr wird.

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    • Faszination Bouldern

      Mein letzter Beitrag hier ist nun schon ein halbes Jahr her und seitdem hat sich doch schon wieder so manches bei mir getan ... So gehe ich mittlerweile nicht mehr vier - fünf Mal die Woche ins Fitnessstudio, sondern "nur noch" drei Mal. Das liegt vor allem daran, dass es mir auf Dauer doch etwas zu monoton wurde einfach nur Eisenplatten zu stemmen. Egal ob mit Hanteln, am Seilzug oder an der Langhantel... Irgendwann schrie mein Körper, schrie mein Kopf, nach Abwechslung.
      Dadurch habe ich meinen Gang ins Gym nun reduziert und gehe dafür nun wieder regelmäßig zwei weiteren Sportarten nach, meistens am Wochenende: Schwimmen und Bouldern. Und gerade das Bouldern ist für mich etwas vollkommen Neues, etwas Unbekanntes, gewesen, das mich schon länger fasziniert und gereizt hat. Vor einigen Wochen habe ich es nun zum ersten Mal probiert und bin seitdem auch jede Woche mindestens einmal bouldern gewesen, weil es einfach nur unheimlich viel Spaß macht. Aber auch - und das ist für mich ebenso wichtig - extrem anstrengend und kräftezehrend ist.

      Wer nicht weiß, was Bouldern ist: Bei dieser Klettersportart ist man komplett ungesichert. Es gibt keinen Klettergurt und kein Kletterseil, mit dem man sich absichert. Die Verletzungsgefahr ist dennoch sehr gering, weil die Wände nicht allzu hoch, und damit in Absprunghöhe, sind. In den dafür vorgesehenen Kletterhallen werden zusätzlich noch Matten ausgelegt, die die Landung dämpfen und zusätzlichen Schutz bieten. Dennoch, trotz geringer Verletzungsgefahr, sollte man vorsichtig sein. Ich z.B. bin vor knapp einer Woche beim Absprung unglücklich gelandet und habe mir dadurch eine Bänderdehnung im rechten Fuß zugezogen, durch die ich leider derzeit wieder zum Pausieren gezwungen wurde.


      Mich hat diese Sportart in erster Linie deswegen gereizt, weil ich zum einen nach Abwechslung gesucht habe, eine neue Sportart für mich suchte, die den ganzen Körper belastet (je nach dem wie man sich an den Wänden bewegt), aber ebenso sehr den Nervenkitzel des Kletterns ohne Sicherung kennenlernen wollte. Was für mich alles andere als einfach war, da ich keine allzu guten Erinnerungen ans Klettern - speziell in Kletterwäldern - habe und daher damit auch ein wenig Angst und Ehrfurcht verbunden war. Beim ersten Mal in einer solchen Halle stand ich daher auch gefühlt 30 Minuten nur da und hab den anderen beim Bouldern zugesehen, bis ich mich dann endlich mal getraut habe. Seit dem habe ich allerdings großen Gefallen daran gefunden und kann es auch wirklich jedem nur empfehlen, der nach einem abwechslungsreichen Sport sucht, um Körper, wie auch Geist, zu trainieren. Letzterer ist nämlich ebenfalls wichtig - je nach dem wie anspruchsvoll man die Wände angehen möchte - da man sich oft im Vorfeld bereits eine geeignete Route heraussuchen muss, ehe man sich an die Strecke begibt. Improvisieren fällt da vor allem mir noch etwas schwer, da ich das Klettern noch nicht so gewohnt bin und dann auch gerne mal den Halt verliere, wenn ich nicht mehr weiter weiß und ausharren muss, bis sich mir ein neuer Weg erschließt.

      Mittlerweile gibt es auch viele Kletterhallen, die das Bouldern entweder zusätzlich anbieten oder aber sich voll drauf spezialisiert haben. Denn die Nachfrage danach ist enorm und scheint auch immer weiter zu zunehmen. Persönlich beneide ich jedoch jene Leute, die gut genug wohnen, um auch Outdoor zu bouldern. Dieses Privileg habe ich leider nicht. Dennoch: Auch Indoor macht es unheimlich viel Spaß die Wände hochzuklettern (vor allem die Schrägen sind enorm anspruchsvoll) und einfach über sich selbst hinauszuwachsen ... Und im Anschluss dann seinen Körper - mit jeder einzelnen Faser - vor Schmerzen schreien zu hören ^^

      Ich kann's wirklich jedem nur empfehlen, der nach einer Sportart sucht, die Körper und Geist stärkt und beansprucht.


      Falls ihr mal Bock auf ein zwangloses Treffen mit mir und anderen Verrückten des Boards habt, schaut doch mal hier vorbei! ;)

      #FT18
    • Hi @ all,


      denke mal die Grundfrage war mal an alle gerichtet, weswegen ich mich hier einmal etwas extremer auslasse :)

      Ich habe dies in meiner Vergangenheit ziemlich wild betrieben, was ich jetzt nur noch etwas auslaufen lass^^

      Hier rede ich von
      Eishockey & Fußball (Leistungssport)
      Mixed Martial Arts
      und manchmal noch das ein oder andere Beach-Volleyball-Turnier oder mal Klettern gehen ( @OneBrunou schicke Boulderhalle :) )


      Finden sich hier gleichgesinnte?!?! ^^


      Greetz,
      D
    • Auch wenn es viele nicht akzeptieren, wenn ich das als Sport bezeichne, ist es sehr wohl Sport zwar Luftsport aber immerhin.
      Ich bin begeisterter Segelflieger und die Leidenschaft die man zur Freiheit in den Lüften hat ist unvorstellbar. Leider ist das Hobby heute eher weniger bei der Jugend vertreten was sehr bedauerlich ist.
      Wer es nich nicht ausprobiert hat, sollte dies nachholen
    • Luftsport ist ein Stichwort für mich! Allerdings nicht mit Flugzeug drumrum sondern hängenderweise an verschiedenen luftartistischen Geräten, namentlich Vertikaltuch, Trapez, seltener auch Vertikalseil und Cloudswing.
      Ich habe mit der Luftartistik vor ziemlich genau 9 Jahren angefangen und sie hat ihren Reiz bis heute nicht verloren, im Gegenteil. In diversen Youtube- und Instagramkanälen gibt es immer wieder so viele neue reizvolle Figuren, Klettertechniken und Abfaller, daß die Trainingszeiten eigentlich kaum ausreichen, um alles zu probieren (und leider scheitert es auch manchmal schlicht an der Hallenhöhe ^^').

      Luftartistik erfordert sowohl Flexibilität als auch Kraft und beansprucht eigentlich so ziemlich alle Muskelgruppen, die man so hat, das macht es für mich so spannend und man ist einfach wahnsinnig stolz auf sich selbst, wenn man einen neuen (großen) Faller aufbaut und ihn schlußendlich auch fällt. Das erfordert manchmal schon einiges an Überwindung. :)
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      "Ein Mensch verbringt sein Leben in nur zwei Stätten: entweder in seinem Bett oder in seinen Schuhen."