Berserk

    • Spoiler
    • All right folks!

      Eine neue vermutlich grausam vergwaltigte Staffel Berserk steht uns nun bald ins Haus! (mal so nebenbei? Wirds wer verfolgen, oder seid ihr noch so traumatisiert von der ersten Staffel^^?).
      Passend dazu wird Miura seine Aktivitäten wieder hochfahren und aus seinem dornröschenhaften Winterschlaf erwachen, yahaha! Berserk wird weitergehen, monatlich!
      Wenn zumindest erstere News kein Grund ist den Thread wiederzubeleben, dann doch sicherlich diese. Wer wettet mit mir, dass wir nicht über 7 Kapitel hinauskommen werden? :D.
      Inhaltlich hoffe ich jetzt mit dem neuen Kapitel weiter Kjaskars Traum zu sehen!

      Hier die Quelle, wie immer von ANN, am 24. März gehts los, meint in 2 Wochen!

      Bis in zwei Wochen!
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫
    • Nach langer abstinenz möchte ich wieder einen Sinnvollen Beitrag in diesem Tread leisten und fange gleich mit meiner neuen Hassliebe an die sich Berserk the Band of the Hawk nennt. Jap ich dachte mir ich Reviewe es in diesem Tread da es sich für Berserk Fans eher interesannt sein sollte.





      Das Spiel erschien ende Februar und Konkurierte etwas mit der Switch da diese kurz danach raus kam. Was mich an dem Spiel zunächst störte war die Sprachpolitik die da betrieben wurde. Monatelang gab es keine Informationen welche Sprachen verfügbar sein würden, man kannte schließlich nur die Japanische Version die auch keine Englischen Untertitel besaß, was hoffnung machte das es dann doch auf Deutsch kommen würde. Beim Erhalt des Spieles war ich allerdings zunächst sehr entzückt da die komplette Hülle auf Deutsch war. Beim Starten des Spieles wurde dann einem aber klar das es doch Japanisch mit Englischen Untertitel sein würde, dann schaute ich mir die Hülle genauer an und bemerkte eine Mikrosopisch kleine Infotafel die die Sprachen angab. Wieso versteckt man so Akkribisch die Sprache anstatt Butter bei den Fischen, die Leute vernünftig zu Informieren was sie da eigendlich kaufen. Jemand der das sonst irgendwo im Elektrofachhandel kaufen würde, der hätte sicher nicht diese Infotafel bemerkt. Aber egal es ist Dynasie Warriors also braucht man nicht wirklich was zu verstehen.

      Das Spiel selber ist für Dynasie Warriors Kenner ziemlich Simpel und Stump, aber das ist bei dieser Reihe ja nichts Ungewöhnliches. Man schlachtet Gegnerische Feinde ab, besiegt ihre Offiziere und läuft sich dumm und dämlich. Gut fande ich das es diesmal keine Basen zum einnehmen gab, dafür aber den ein oder anderen Bosskampf. Wunderbar fande ich auch das die Kapitel nicht all zu lange gingen und es sogar Minikapitel gab die keine 5 Min. dauerten. Das war bei Dynastie Warriors immer so ein Manko das man nach ende der Mission etwas fertig mit den Nerven war weil zuviel zu tun war und man erstmal verschnaufen musste.

      Was mir bei den Kämpfen negativ aufgefallen ist das die Charakter an sich sich Unterschiedlich spielen, jedoch gibt es keine Charakterentwicklung. Ein lvl 1 Guts wird sich genauso gleich spielen wie einer auf lvl 99, lediglich die Kostüme sorgen für eine Abgeänderte Kampfführung. Neu ist das es hier Pferde gibt die man in verschiedene Missionen benutzen darf. Sie gewähren Bestimmte Boni sollange man auf dem Pferd ist allerdings sind sie in nur einigen wenigen Missionen antreffen. Was aber kein Abbruch ist da ich mit den Pferden nie umgehen konnte, sie sind für meinen geschmack viel zu schnell sind sorgen auch dafür das man einzelne oder fixierte Gegner nur schwer treffen kann, deswegen bin ich auch immer Abgesattelt, die Pferde sind zum glück kein muss. Ab einem Gewissen Punkt werden Kostüme und Charaktere Freigeschaltet die es einem erlauben sich zu verwandeln, sei es in einem Bestimmten Modus (Guts im Berserk Modus) oder seien es Apsotel die ihre Apostel Gestalt einnehmen, hierbei ist zu positiv zu erwähnen das diese Verwandlungen einige Zeit dauern und man sich in diesen Verwandlungen austoben kann, es fühlt sich wie eine richtige Trumpfkarte an.

      Für die Berserk Fans sei gesagt das das Spiel zwar Band of the Hawk heißt, es aber zum glück nicht nur das Golden Age Arc beinhaltet. Tatsächlich geht es bis zum Millenium Arc, den End kampf fand ich zwar cool allerdings war es nicht getreu dem Manga entnommen. Insgesammt waren es für ein Story Modus lang genug und nimmt sicher seine 10-15 std in Zeit. Nach dem Story Modus kann man sich die Zeit mit dem Free Modus vertreiben um die Story Kapitel mit seinem Lieblingscharakter durchzuspielen oder man schaltet weitere Kostüme und Equip im Endless Eclipse Mode frei.

      Der Endless Eclipse Mode ist die eigendliche dauerbeschäftigung nach dem Story Modus, hierbei bewältigt man mit seinem gewählten Charakter bestimmte Missionen die in verschiedenen Ebenen unterteilt sind. Schafft man eine Ebene so geht es in die nächste etc. hierbei ist wichtig das wenn man diesen Modus verlässt man von vorne anfangen muss, nach jeder 20. Ebenen wird ein Checkpoint für diesen Charakter freigeschaltet so das er danach nicht mehr von Ebene 1 anfangen muss. Diese Checkpoints sind auch wichtig denn nur nach der 20. Ebene darf man seine Items wieder auffrischen. Jede Ebene geht nur 1-2 Minuten und sind nicht sonderlich schwierig, ab Ebene 86 ändert sich das allerdings und dort fängt dieser Modus an seine Schwierigkeitsstufe richtig zu entfalten. Den davor war es kein Problem mit seinen Heilitems 20 Ebene zu überstehen, aber dann fingen die richtigen Kämpfe an und wurde noch nie in einem Dynasie Warriors ähnlichen Spiel so sehr gefordert wie hier. Jeder Charakter schaltet nach jeder 10. Ebenen eine für ihn Spezifische Belohnung frei, sei es eine Item oder ein Kostüm. Für jeden Charakter der sich verwandeln kann lohnt sich der Eclipse Modus ganz besonder denn nach bewältigen der 100. Ebene erhällt er seine Verwandlung als Normalen Dauerzustand (wisst ihr wie geil das ist? Guts im Beast of Darkness Modus als Normalzustand? ***__***).

      Die Charaktere und auch die Gegner sind nicht wirklich gebalanct. Es gibt Gegner wie Femuth, Kelpi und Oger bei der man am liebsten den Controller wegwerfen würden weil sie andauernd die selbe Unfaire Attacke Spamen, genauso verhält es sich auf der Spieler Seite. Mit Casca und Judeau sehe ich auf den höheren Eclipse Modi kein Land, wenn ich aber mit Guts im Beast of Darkness Modus antrete kann die Kamera mir garnicht mehr folgen weil die Gegner schneller Umfallen als jede Fliege. Aber genau deswegen habe ich auch meinen Spaß mit dem Spiel, als nichtFan würde ich mich sicherlich über diese Punkte ärgern, aber als Beserk Fan kann ich genau das tun was ich immer tun wollte (mit der Berserk Rüstung alles niederschnetzeln was auf 0,1 Sec. auf den Bäumen ist), man Spürt einfach die Macht und Gewalt die von einigen Charaktere und Transformationen ausgeht, dagegen könnte ein normaler Mensch (wie eben Casca und Judeau) nicht mithalten.

      Allerdings finde ich es schade das es so wenige Charaktere zum Spielen gibt, im Story Modus kann man meist nur Guts auswählen (ok nur logisch) und auch der ein order andere Charakter scheint sich identisch zu spielen ganz besonders die schnellen Charaktere (Judeau, Griffith und Serpico). Ich hoffe jedenfalls das im laufe der Zeit mittels DLC Charaktere nachgereicht werden, den viele wurden noch nicht genutz (Skullknight oder Grunbert)

      Alles in allem gebe ich dem Spiel 7/10 Punkte, für Berserk Fans und Dynastie Warriors liebhaber ist es aufjedem fall Spielenswert, die anderen werden sich sicher an der Monothonie stören, da ja immer nur geschnetzelt wird.

      Entschuldigt meine Rechtschreibfehler, war nicht geplant so lange dran zu schreiben^^
      Die Warheit verändert sich nicht durch die anzahl der Menschen die dadran glauben.
      Die Warheit bleibt immer die Warheit und die mehrheit der Menschen irrt sich immer.
      (Giordano Bruno/Martin Luther King)

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    • Kapitel 348

      Ich hatte schon völlig vergessen, dass wir ein festes Datum für das neue Kapitel hatten. Vor kurzem stellte ich dann plötzlich fest, dass das neue Kapitel schon da ist. War ne schöne Überraschung. Da noch niemand was dazu geschrieben hat, übernehm ich das jetzt mal.

      Viel passiert ist eigentlich nicht und den Blick auf die Sonnenfinsternis für Schielke und Farnese, auf den ich mich gefreut hatte, weil er ihnen die ganzen Dimensionen des Schreckens offenbart hätte, den Guts und Kjaskar erlebt haben, gab es auch noch nicht. Aber das Kapitel war trotzdem großartig. Und zwar wegen der hervorragenden Darstellung von Kjaskars Innenleben und der starken Metaphern, derer Miura sich hierbei bedient hat.

      Allein schon das Bild des von Wunden übersähten Hundes, dem der linke Vorderlauf fehlt, der sich aber dennoch abmüht und den schweren Sarg mit dem Wappen der Falken darauf weiter hinter sich herzieht, ist einfach grandios. Das symbolisiert das ganze Leid und die Verluste, die Guts ertragen musste. Und in diesem Sarg liegt eine zerbrochene Puppe, die Kjaskar darstellt. Trotz seines geschundenen Körpers verteidigt der Hund immer noch treu das, was ihm auf der Welt am meisten bedeutet und geht weiter unauhörlich vorwärts. Das ist verdammt traurig, aber diese Treue und Aufopferung ist auch einfach großartig anzuschauen. Dieser Hund ist wirklich die perfekte Metapher für Guts. Und hat mir persönlich noch einmal vor Augen geführt, wie unglaublich viel dieser Mann für die Frau, die er liebt, auf sich genommen hat und wie viel das eigentlich wert ist. Guts ist einfach ein großartiger Charakter.

      Auf der anderen Seite ist die zerbrochene Puppe wohl das perfekte Bild ist, um Kjaskar darzustellen. Sie ist an dem, was sie erlebt hat, schlichtweg zerbrochen und übrig ist nur dieser kleine, verspielte, unschuldige Teil von ihr, der die Welt ganz unbefangen betrachtet. Wenn man in das Bild jetzt noch mehr reininterpretieren wollte, könnte man sagen, dass die Puppe genau am Herzen und am Kopf zerbrochen ist. Ihr Herz und ihr Verstand konnten die Geschehnisse einfach nicht verarbeiten.
      Die Parallelen zum Ablauf der Opferung waren auch sehr deutlich. Als etwa die schattenhäften Dämonen den Sarg angriffen, brüllte der Hund wütend auf. Und als die zebrochene Puppe ans Licht kam, heulte er den Wind an. Das hatte wirklich etwas Herzzereißendes.

      Ich bin gespannt, was Schielke und Farnese in Kjaskars Gedankenwelt noch so alles erleben und ob sie tatsächlich noch einen Blick auf die Sonnenfinsternis erhaschen.

    • Death the Kid schrieb:

      Ich hatte schon völlig vergessen, dass wir ein festes Datum für das neue Kapitel hatten. Vor kurzem stellte ich dann plötzlich fest, dass das neue Kapitel schon da ist. War ne schöne Überraschung.
      I know that feel bro :D Ich war völlig verwundert als diese furchtbar programmierte Manga-Reader App die ich noch auf meinem Smartphone habe, mir auf einmal ne Push-Benachrichtigung geschickt hat das jetzt das neue Berserk Kapitel da ist. Dachte zuerst das wäre Spam und wollte das Ding runter schmeißen. Dann hab ich aber voller Entzückung bemerkt, dass es tatsächlich ein neues Kapitel gibt :D

      Death the Kid schrieb:

      Dieser Hund ist wirklich die perfekte Metapher für Guts.
      Kann deinen Ausführungen da nur zustimmen. Es ist wunderbar wie passend und griffig Miura sich hier dieser Bildsprache bedient. Guts ist genau so wie er wohl von Kjaskar wahrgenommen wird. Auch hier noch einmal gut zu sehen, das Guts der "tollwütige Hund" ist. Es soll ja immer noch Leute geben die glauben, dass Guts i.wann noch einen Beheliten benutzen würde. Ich glaube nicht daran, aber wenn es jemals dazu kommen sollte, dann wird Guts definitiv dieser "Höllenhund".

      Gerade weil Miura uns nun so eine schöne Bildsprache beschert hat, bin ich nun umso gespannter darauf, wie uns Griffith aus Kjaskars Blickwinkel verkauft wird. Vermutlich eine Art Heiligen-Figur die spontan zum Anti-Christen mutiert :D Hier bin ich wirklich sehr, sehr gespannt was Miura sich dafür ausdenkt. Auch interessant ob Kjaskar in ihrem jetzigen Status sich den Geschehnissen der Sonnenfinsternis bewusst ist. Ich meine klar, i.wo wird sie es aufgenommen haben: sonst wäre sie ja nicht in dem jetzigen Zustand.

      Trotzdem stell sich mir die Frage, wie die Erinnerung an diese Gräueltat aus ihrer jetzigen, halb kindlichen Sichtweise in ihrem Bewuststein verankert ist. Wie will Miura uns das Ganze präsentieren? Ich glaube nicht daran, dass er hier einfach copy+paste machen wird.

      Ich bin gespannt!

      'till next time!

      BDO
    • Kapitel 349

      Ach, es ist doch schön, wenn man wieder vom neuen Berserk Kapitel überrascht wird. Es geht zwar zugegebenermaßen nur schleppend voran, aber das tut der Qualität des Kapitels keinen Abbruch, zumal sich jetzt einschätzen lässt, wie die ganze Sache mit der Wiedererlangung von Kjaskars Erinnerungen ablaufen wird.

      Zunächst hatte ich allerdings befürchtet, dass mit der Feier zu Beginn zu viele Seiten verschwendet würden. Bei dem eher geringen Erzähltempo in dieser so sehnlich erwarteten Phase und dem monatlichen Veröffentlichungsrhythmus achtet man da schon etwas mehr drauf. Aber glücklicherweise war das nicht der Fall. So war immerhin zu beobachten, dass sich Guts' Truppe und die Inselbewohner nun näherkommen und manches Panel war schon ziemlich amüsant. Wie etwa das, auf dem ein paar junge Hexen Isma kochen wollten. xD

      Am interessantesten war da aber sicherlich das Gespräch zwischen Guts, Serpico und dem Kapitän. Schön, mal so einem Gespräch unter den Männern der Truppe beizuwohnen. Guts gab hier mal einen Einblick in seine Gefühle, die lange Reise betreffend. Da hat er sehr treffend beschrieben, was für einen Unterschied es macht, allein zu kämpfen und mit seinem Leben so umgehen zu können, wie man will, als jemanden zu haben, den man um jeden Preis schützen will. Man kann nicht mehr so kämpfen, als wäre einem der Tod völlig egal. Und er hat hier eingestanden, dass er das ohne Hilfe nicht geschafft hätte und sich deshalb erstmals wieder auf andere verlassen musste. Besonders gefallen hat mir der Dank, den er für die Hilfe ausgesprochen hat. Eine schöne Szene.

      Serpico gewährte auch noch einmal Einblick in seine Gefühlswelt, was ich bei ihm prinzipiell immer sehr interessant finde. Dass er hier zugegeben hat, dass er oft darüber nachgedacht hat, Guts zu töten, war schon recht brisant, zeigt aber auch, wie vertrauensvoll das Verhältnis der beiden mittlerweile ist. Dass er noch einmal das enge Band zwischen Farnes eund Kjaskar hervorgehoben hat, ist sicher auch kein Zufall. Ebenso wenig wie die Erinnnerung daran, dass Kjaskars Wunsch sich vielleicht nicht mit dem von Guts decken mag. Da denke ich immer gleich an das Schlimmste. Ich hoffe aber mal, dass das bloß noch einmal zeigen sollte, wie besorgt Guts ist, dass Kjaskar ihm seine Entscheidung nachtragen könnte.

      Was mir an Kjaskars Gedankenwelt nun sehr gut gefällt, ist die Art, auf die ihre Erinnerungen eingesammelt werden. Der Hund und der Sarg sind, wie sich nun zeigt, nur die Mittel dazu. Wann immer man eine neue Erinnerung findet, fügt der Hund diese in Form einer Scherbe der Puppe hinzu, wodurch sie nach und nach vervollständigt wird. Eine sehr passende Methode und ein schönes Bild, wie ich finde.
      Einerseits bin ich nun natürlich sehr gespannt, wie Schielke und Farnese auf Kjaskars Erinnerungen reagieren werden, andererseits sollte einem eines doch Sorgen bereiten: Die beiden sind nämlich in der Lage die Gefühle zu empfinden, die Kjaskar in der jeweiligen Situation empfand. Wenn ich da an die Sonnenfinsternis denke...da schwant mir Böses.

      Insgesamt wieder ein großartiges Kapitel. Ich bin sehr gespannt, wie es nun weitergeht.