[Umfrage] FanFiction Turnier 2016

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  • [Umfrage] FanFiction Turnier 2016

    Nachdem ich schon bei Niklas angefragt habe, wende ich mich nun an die Öffentlichkeit :P

    Also, zur Zeit läuft ja das Coloration Battle, weil sich schließlich viele Leute Anhänger des Colorierens sind. Deswegen würde ich vorschlagen, vielleicht auch ein Battle für FanFictions zu machen, schließlich gibt es hier auch einige fleißige Autoren

    Auch über den Ablauf eines solchen Turniers habe ich mir deshalb schon Gedanken gemacht, u.a. Parathion oder -Friendly Devil- habe ich diese Vorschläge auch schon gemacht.
    Demnach werden die Teilnehmer, sofern es genug wären, wie beim Coloration Battle in Paare aufgelost, denen schließlich ein Thema für eine Geschichte gegeben wird, die aber auch eine maximale Wörtergrenze dann haben wird. Beide Autoren schreiben ihre Geschichte, danach kann man öffentlich im Board abstimmen oder eine speziell ausgesuchte Jury nach Kategorien wie zb. Grammatik, Sprache, Spannung usw. entscheidet.

    Jetzt möchte ich die Meinung von euch dazu hören!
  • Also ich find die Idee einfach genial^^.
    Ich wäre auf jedenfall dabei xD.
    Und wies gedacht ist ist auch ok die Idee.
    Man kriegt halt vllt paar Stichworte und ne ungefähre Situations beschreibung oder einfach nur die Charas vorgegeben und muss daraus ne Geschichte schreiben.
    Muss halt einfach nur Wörterzahl wie du schon gesagt hast ausmachen dann passt.
    Vllt ca. ne Word Seite Schriftgröße 12 Schriftart Arial oder so.

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    Mein Let´s Play Kanal JUST INZANE auf YouTube
  • Ja, sprech ich mich einfach mal voll dagegen aus. Was soll das? Schonmal Marquez mit Allende verglichen? Auch muss man nicht zu allem was geht, ein Battle veranstalten. Und ein FanFic Battle? Wenn ihr Moderatoren findet, die euch da unterstützen, viel Spass aber ohne mich.
  • Bin auch dagegen, schlicht und einfach aus dem Grund weil eine objektive Bewertung nahezu unmöglich ist und Rechtschreib-/Grammatikfehler wohl kaum in großen Mengen auftauchen werden. Bilder kann man miteinander vergleichen, aber das geschriebene Wort? Nene, da kommt nur Murks raus...

    Klar dagegen
    Avatar-Artwork by bonggo
  • Nun ja, eigentlich eine gute Idee, aber aus den von meinen Vorrednern gesagten Gründen meiner Meinung nach nicht möglich, da zu objektiv ;)

    Muss ja nicht unbedingt ein Battle sein, man kann ja trotzdem mehrer Leute zu einer Situation eine Geschichte schreiben lassen ... just 4 entertainment ;)
  • Die Idee gefällt mir gut, aber wie schon die 2 Mods sagten ist es nicht beurteilbar was besser ist, wenn man so was macht dann mit genauen Vorgaben von Manga, Genre, Zweitgenre etc.

    Falls es zustande kommt bin ich dabei, egal wie bewetet wird.
    It’s rotating, the sand, rotating.
    If destiny is made of gears, and we are the sand in between that is torn apart, there’s nothing left to do but being powerless.
    I just want power. If I cannot protect by just extending my hand, I want a blade so I can reach in front of her.
    The power to crush destiny looks like a blade that is swung down.

    Thus the blade is swung down.
  • Was soll ich noch großartig sagen, was meine Vorredner nicht schon gesagt haben? Spreche mich auch dagegen aus, allein aus dem Grund, dass ein Vergleich einfach nicht möglich ist, ein objektiver sowieso nicht, anhand welcher Kriterien sollen wir denn da bewerten, wie sollen die Battles organisiert werden, welche Aufgabenstellungen sollen die Teilnehmer denn erfüllen? Das ist einfach nicht möglich, weil einfach nicht vergleichbar, weil das Leseempfinden einfach viel zu subjektiv ist, vorallem wenn die Thematik einem Liegt/nicht liegt.

    Also ich ziehe mich hier mal hiermit zurück, müsst Ihr jmd. anderen finden, sorry!

    „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

    Friedrich Wilhelm Nietzsche
  • Also, ich weiß ja nicht, wie es den meisten hier so geht, aber von den vielen Fanfics, die wir bei uns im Forum haben, habe ich noch keine einzige gelesen... und das wird sich auch nicht ändern. Wer gerne Fanfics schreibt, schön für denjenigen, aber in meinen Augen ist das Interesse an so etwas einfach zu gering, mal davon abgesehen, dass das relativ schwer zu bewerten wäre.

    Und auch noch ein Punkt, den Kostja schon angesprochen hatte, bräuchtet ihr schon einen Moderator, der den Battle leitet... dürfte aber eher schwierig werden, da einen zu finden.
  • Ich versteh nicht ganz, wieso man Texte nicht miteinander vergleichen kann, bitte? Ich glaub ich muss mal kurz lachen oder so. Ich würde sogar sagen, dass es verdammt viele Kriterien gibt, unter denen man verschiedene Texte miteinander vergleichen kann. Es sollte der Einfachheit halber nur jeweils dieselbe Textsorte sein, aber da wohl niemand seine FF als Epos oder als Gedicht schreibt, sollte das kein Problem sein.

    Ich denke aber genauso wie Fierce, das die meisten User keine Lust haben, länger irgendwelche Geschichtchen zu lesen, weshalb dieses Battle wohl auch nicht zustande kommen wird - und selbst wenn es zustande kommt, wird es keine große Resonanz erfahren. Beim Colo- Battle guckt man drauf und sieht nach spätestens 10 Sekunden, welches Bild einem besser gefällt. Eine FF muss man erstmal lesen, selbst wenn sie nur aus 1000 oder 2000 Wörtern besteht. Am besten zweimal lesen, für den guten Vergleich. Wer macht das schon? Da wird wahrscheinlich keine Usermasse zusammenkommen und wenn nur die Autoren und 2, 3 andere Hanseln abstimmen, kann man sich ja auch kaum über einen Sieg freuen...
    Ein Klavier, ein Klavier!

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  • Generell kann man Texte natürlich vergleichen, aber nach welcher Vorlage sollen die beiden Teilnehmer denn bitte jeweils schreiben, hmmm? Schon mal daran gedacht? Soll man den Teilnehmern ein Grundgerüst mit mehreren Punkten geben, die drin vorkommen, oder wie stellst Du Dir das vor, darüberhinaus ist der Schreibstil/-qualität hier unter den Teilnehmern ja grundverschieden, wenn da mal wenigstens ein halbwegs einheitlich (am besten hoher) Level wäre, aber ist ja leider nicht der Fall, aber gut, ich halte mich da ja sowieso raus, möchte hier ja jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass ich mich hier rechtfertigen müsse, von daher belasse ich es mal dabei.

    „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

    Friedrich Wilhelm Nietzsche
  • @ Kostja und McFranky:
    Soll ich Lachen oder weinen? Weil eure Begründung in die Tonne gehört. Wenn man Geschichten nicht vergleichen kann, kann man auch keine Musik vergleichen, keine Bilder, keine Filme, keine Form von Kunst könnte man in sich selbst vergleichen und bewerten. Das kann man aber. Man geht hin, schaut es sich an (oder hört es sich an, in der Musik) und sagt es gefällt mir. Man kann in den meisten Fällen auch sagen warum. Und Personen die sich in den künstlerischen Bereichen auskennen, können sogar mit spezifischen Aspekten ihre Entscheidung begründen. Kostja, alles was verglichen werden kann, wird verglichen. Wettstreit ist ein natürlich Aspekt des Menschen. Man will sich immer untereinander messen. Und McFranky du glaubst gar nicht, wieviele Fehler man in einem Text entdecken, wenn man sich auf die Suche macht. Nobody is perfect. Außerdem 100%ige Objektivität erreichst du niemals. Weil egal welchen Vergleich du vornimmst, fließt immer der persönliche Geschmack des Vergleichenden in seine Entscheidung mit ein.
    Außerdem unterschätzt du den Wert des Wortes. Bilder kannsu vergleichen, aber bei dem geschrieben Wort kommt nur Murks raus, ja? Ein Bild kannst du verhauen und es als moderne abstrakte Kunst dennoch an den Mann bringen (es gibt nen AFFEN !!! dessen Bilder für paar tausend Doller verkauft wird, so weit sind wir schon). Ein Lied kannst du vermurksen und es als neue Musikrichtung etablieren und es gibt genug die es sich anhören werden. Geschichten die mies sind, bleiben mies. Sind sie öde, bleiben sie öde. Und vor allem bleibt gute Literatur zeitlos. Oder wer hört heute noch Musik aus den 80ern?? Aber Sherlock Homes wird noch heute gelesen!

    @ Ichigo:
    Eine Vorgabe wäre ein Anfang. Unter dem Stichpunkt "Battles" fänd ich das ganze nicht machbar, aber wenn man einfach einen Wettbewerb daraus macht mit gezielten Vorgaben, wäre dies ein mögliches Unterfangen. Man kann eine Themenvorgabe machen. Man kann zusätzlich eine maximale Seitenzahl angeben und das Schriftformat, damit alle auch unter den gleichen Bedingungen arbeiten.
    Ich meine auf diese Weise werden schließlich auch literarische Wettbewerbe abgehalten, wie etwa der Hohlbein-Preis!

    Vor allem wer sagt, dass unbedingt ein Moderator den WB leiten muss? Ich meine, wenn sich ein User als Leiter ausspricht und dann auch nicht mitmacht, kann das doch trotzdem stattfinden. In anderen Foren werden auch einige Wettbewerbe von Usern abgehalten oder mitgeplant. Wo ist das Problem frag ich da?

    MfG Sirus.0
    F*ck dich, Gott!
    Die fetteste Party des Universums feiern und wir müssen ohne all diese Helden auskommen?!
  • ich denke, Sirus.0 hat recht. man kann alle texte vergleichen, selbst wenns nur ein "das gefällt mir besser als das" ist.

    einen mod dafür zu bemühen ist doch wirklich unnötig, es braucht bloß einen leiter, der selbst nicht mitmacht.

    zum wahlsystem: ich stell mir das so vor: als erstes bewerben sich die autoren (hier oder in einem extra thread), am ehesten fünf leute, mehr sind zuviel. dann, wenn wir unsere teilnehmer haben, gibt der leiter das thema bekannt: zB ein paar kurze allgemeine charakterbeschreibungen des hauptcharas und vielleicht einiger nebencharas und ein schlagwort, sagen wir zum beispiel "Schwarzer Kosar" oder "Feuerinsel"; und eine mindest- und maximallänge. dann haben die autoren 1-3 wochen zeit. eingereicht wird die geschichte per PM beim leiter. dieser veröffentlicht dann die storys, nachdem er sie kontrolliert hat, und eröffnet die umfrage. allerdings sollten die autoren bei der veröffentlichung nicht genannt werden und auch keine kommentare zu den einzelnen geschichten geschrieben werden, beides wenn erst nach ende der abstimmung, damit kein leser beeinflusst wird.

    der preis: der sieger darf dies groß in seiner signatur verkünden :D

    und wenn es wirklich keinen intressiert, gibt es halt keinen zweiten wettbewerb dieser art.
  • Um einen Preis sollte es vllt gar nicht gehen. Ich meine als Preis könnte man auch machen, dass der Sieger das nächste Wettbewerbsthema angibt.
    Als Thema dachte ich mehr sowas wie vllt: "Abschied" oder "Freundschaft"
    Die Texte sollten dann vllt in dem ersten WB als KGs gehandhabt werden und so 5 Seiten a Arial 10 oder so als Maß haben.
    Wichtig wäre erst einmal zu schauen wieviele Schreiberlinge sich überhaupt als Interessenten oder Mitwirkende finden würden.
    Später könnte man auch auf größere Werke hinarbeiten, je nachdem wie die Reaktion ausfällt.

    MfG Sirus.0
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  • also ich finde es ist eine sehr gute idee ein solches battle zu veranstalten denn es gibt hier im forum wahrscheinlich sehr viele unentdeckte talente und natürlich kann man geschichten vergleichen vielleicht nicht von der grammatik her aber vom inhalt also wer dagegen ist hat entweder keine ahnung oder er hat keine lust zu lesen^^
  • Hm, also in gewisser Weise muss ich ja Ichigo recht geben zu dem, was er mir damals geantwortet hat. Aber da das hier nun nochmal aufgeflammt ist, hab ich auch noch ein bisschen Senf dazuzugeben.
    Da ein Thema schon sein muss, eine Begrenzung nötig ist und eine Bewertungsgrundlage dasein muss (klar), folgende Vorschläge:

    Thema: Der Beginn der Coverstory um die CP9, vielleicht nur die ersten 3, 4 Bilder, also wo sie auf den Schienen langlaufen und dann mit eigenem Ende. D.h. 50/50, 50% Vorgegebene Story in Bildern, zu der man eine Atmosphäre schaffen muss und 50% vollkommen eigene, zum entsprechend vorangegangenen Teil stimmige Fortführung.

    Begrenzung: Würde sagen 1000 Wörter. Bei Times New Roman, 12pt, anderthalbfacher Zeilenabstand sind das etwa 3 Word- Seiten. 1000 Wörter sind verdammt wenig, zugegeben, es muss dann also wirklich eine short story werden, ohne sich lange damit aufzuhalten, was der anhat und wo der überall Narben und Tatoos hat, medias in res eben. Aber viel mehr als 1000 Wörter kann man der lieben Publikumsgeduld nicht zumuten, da die Leser ja 1000 mal X Seiten lesen und bewerten müssen.

    Bewertungsgrundlage:
    Zuerstmal allgemein Fehlerindex, also Fehler mal 100 durch Wörter, kennt man aus der Schule. "nähmlich" statt "nämlich" (Rechtschreibfehler) zählt genauso wie "nciht" statt "nicht" (Tippfehler), Satzzeichenfehler sind halbe Fehler.
    Dann Grammatik: eingehaltener Tempus, Wortstellung, Nebensätze richtig aufgelöst, Satzzeichen.
    Jetzt zum größten Problem, wie auch bereits von Ichigo bemerkt: Stil: Das ist sicher eine z.T. sehr subjektive Sache. Man könnte versuchen, vorsichtig Oberkriterien zu schaffen, die nicht von Vornherein einen gewissen Schreibstil ausgrenzen (bspw. kann man natürlich nicht Th. Mann besser als E. Hemingway finden, nur weil ersterer so schöne lange Sätze schreibt und letzterer nicht).
    Daher zB: - Verhältnis von den einzelnen Elementen der Handlung und der Anordnung der einzelnen Handlngselemente, also bspw. erzählt Opa Jabura das alles seinen Kindern, oder wird innerhalb mit FBs gearbeitet oder wird alles straight erzählt?
    - Zieht jemand einen parataktischen Schreibstil durch und wenn ja, macht er es gut, schreibt jemand anders eher sehr verschachtelt und macht er seine Sache gut dabei?
    - wie werden Dialoge eingebunden, nur indirekte oder nur direkte Rede oder beides? Ist der gesprochene Text lebensnah oder zu hochgestochen für gesprochene Sprache?
    - Kann in der Geschichte zumindest eine Persönlichkeit einen eigenständigen Stil in Redeweise und Auftreten erlangen? (Ich würde hier nicht verlangen, dass alle Figuren bei nur 1000 Wörtern glänzen müssen...)
    - Gibt es Spannung? Kommt die Spannung beim Leser an?
    - Blumiger Stil mit schönen Metaphern und anderen Stilmitteln? Und wenn ja, gelungene Metaphern?
    - Oder direkte, unumwundene Beschreibung, hart an der Realität? Klappt das wiederum?
    - Schließlich, Gesamteindruck, Stimmigkeit des Textes von Atmosphäre, Zusammenspiel der verwendeten Stilmittel usw.

    ---> Es gibt sicher noch weitere Kriterien. Bei Stil würde ich aufpassen (und ich habe es entsprechend versucht, hier so darzustellen), dass man eben nicht Parataxe vs. Hypotaxe setzt oder metaphorischer Stil vs. nicht metaphorischer Stil, sondern jedes Element nur in sich bewertet und guckt, ob es gut oder schlecht genutzt wurde.

    Eine Prise Subjektivität wird am Ende bei der Bewertung nicht ausbleiben, aber ganz ehrlich, ich kenne keinen Kritiker, der davon nicht immer etwas mit einfließen lässt, schließlich sind wir alle nur Menschen.


    Die Mod- Frage ist natürlich so eine Sache. Ihr braucht schon einen Mod, der euch immer die Threads öffnet. (aber jetzt ist es um 11 und ich hab jetzt keine Zeit zum weiterschreiben hehe)
    Ein Klavier, ein Klavier!
  • Ganz ehrlich? Man kann aus einem einfachen WB eine Wissenschaft für sich machen. Wir sind hier keine Tolstois oder Arthur Conan Doyles. Noch sind wir Edgar Allan Poes oder Francis Skott Key Fitzgeralds! Die Idee eines Literarischen Wettstreits (ich will weg von diesem "Battle" Gedanken) ist geboren aus dem Gedanken auch Spaß dabei zu haben. Wenn man daraus nun einen Wettbewerb nach Verlagsstandard machen will, kann man es auch sein lassen. Dafür ist das Maß an Teilnehmern einfach nicht gegeben. Seien wir doch mal ehrlich. Das PB ist mit 2300 angemeldeten Mitgliedern groß und damit "überlebensfähig", doch wieviele davon sind wirklich aktiv dabei? Ich meine ich sehe in fast allen Bereichen immer wieder die selben Namen. Außerdem ist der Bereich mit Freunden der Colorierung besser besetzt, als der FanFiction Bereich. Zumindest ist das so mein Eindruck, auch in Bezug hin zur Aktivität.
    Wenn dieser WB stattfinden und klappen soll, muss man ihn in erster Linie an die Schreiberlinge richten. 1000 Wörter, das ist ein Witz. 1000 Wörter sind nicht einmal eine Kurzgeschichte. Zumindest nicht wenn du als Thema einen 50/50 Bezug zu OP machen willst. 1000 Wörter klappen vllt bei sehr allgemeinen Themenvorgaben wie meinen vorgeschlagenen "Abschied" oder "Freundschaft"! Und selbst dann, ist das nichts was sämtlichen potentiellen Teilnehmern liegt. Generell - auch wenn dies ein OP spezifisches Forum ist - muss nicht jeder Wettbewerb dauernd in Zusammenhang zu OP stehen. Das ist Einschränkung pur.
    Außerdem wie schon gesagt, werden diejenigen, die die Storys bewerten werden, vermutlich hauptsächlich andere Schreiberlinge / Teilnehmer sein. Das heißt, dass eine solche Bewertungs- oder Kriterienvorlage, wie Cailon sie vorschlug, ebenfalls nur bedingt zum Einsatz kommt. Ich meine wenn ich schon sehe wie einige Kritiken zu FF's schreiben, bezweifle ich, dass hierbei mehr als "mag ich mehr als das"-Bewertungen rauskommen. Meiner Meinung nach ist es auch vollkommen OK. Ich meine, ich würde bei einem solchen Forumsinternen WB eh nicht mitmachen, um mich hinterher als Sieger fühlen zu wollen. Weil es hängt einfach vom Geschmack der Bewertenden ab ob ich gewählt werden würde. Ich würde mitmachen wollen, aus dem Spaß heraus teilgenommen zu haben und mein Glück versucht zu haben. Die Freude, wenn man seinen Text in den Vergleich zu anderen stellt.

    Daher wäre auch ein anonymes online stellen der Texte entscheidend. Der Vorschlag, dass die Texte an den Leiter gesandt werden, der sie dann nur in seinen Eröffnungspost reinsetzt, ist meiner Meinung nach ein Muss. Aber eine Korrektur seitens des Leiters, sollte unterlassen werden. Es würde zur Verfälschung des Textes führen. Mit allen Fehlern sollte das Werk gepostet werden.

    Daher wäre ich für einen allgemeinen WB mit folgenden Punkten:
    - Leiter bekommt alle Einsendungen der Teilnehmer und stellt sie nach Ablauf der Frist online
    - Das Thema sollte allgemein gehalten werden, zB "Abschied". Die Handlung kann vom Autor anschließend immer noch auf OP bezogen werden.
    - Max. Seitenanzahl (zB 5 Seiten) mit einer vereinbarten Schriftgröße (vielleicht Arial 10 oder Times New Roman 12) und ohne Zeilenabstand, da der dadurch eingesparrte Platz effektiver genutzt werden kann
    - Das Wahlsystem sollte nicht durch eine Umfrage abgehalten werden, da es essentiell für die Anfänge eines solchen WBs ist, dass auch die Autoren die Werke der anderen bewerten können, da es sonst Gefahr läuft keine oder kaum Bewertende zu haben. Die Stimmen sollten daher an den Leiter geschickt werden, dieser kann dadurch auch überprüfen ob jemand illegaler Weise für sich selbst stimmt. Diese Überprüfung wäre bei einer Umfrage nicht möglich.


    Und wer sich Sorgen macht, dass die armen Leser 6 Texte a 5 Seiten Lesen muss, scheint meiner Meinung nach Fehl am Platz zu sein. Ich bin mir 100% sicher, das 90% der Teilnehmer kein Problem damit haben werden die Texte der anderen zu lesen. Und die, die ein Problem haben das zu lesen, sind eh Personen die zu faul sind oder die einfach den Wert einer Geschichte nicht zu schätzen wissen. Jemand der keine Lust hat 5 Seiten verschiedener Autoren zu lesen, sollte sich nicht - sry ist einfach meine Meinung - an ein Buch von Hohlbein, Roberts oder King wagen, geschweige den Werke von Poe, Hitchcock, Doyle oder Christie.
    Der WB wird für die Schreiberlinge gemacht, sie schreiben, sie messen sich, sie wollen Spaß dabei haben. Wer sich dabei als Außenstehender mit einem Kommentar, einer Bewertung oder einer Kritik einbindet ist gern willkommen, aber wer nicht will wird nicht gezwungen.

    MfG Sirus.0


    P.S.: Zur Themenfrage könnte man widerum eine Umfrage unter den Teilnehmern starten. Oder potentiellen Teilnehmern.
    F*ck dich, Gott!
    Die fetteste Party des Universums feiern und wir müssen ohne all diese Helden auskommen?!
  • @Cailon: so wie du dir das denkst, bräuchten wir eigens eine jury dafür. meiner meinung sollte jedoch jeder seine stimme abgeben können.

    @ Sirus.0: so ungefähr stell ich mir das auch vor. allerdings mit ein paar unterschieden. zuerst mal glaube ich, dass du mein "kontrolliert" missverstanden hast. damit meine ich nicht, dass der leiter die geschichten korregiert, sondern er schlichtweg die geschichten durchliest, um sicher zu stelllen, dass das thema eingehalten wurde, die maximallänge, etc.
    allerdings bin ich im gegensatz zu dir für eine umfrage. denn der leiter könnte die ergebnisse immer noch manipulieren :D außerdem, warum darf man den nicht für sich selbst stimmen? bei wahlen dürfen die kandidaten doch auch wählen... abgesehen davon, an man es delm leiter nicht zumuten, dass er sich durch dutzende PNs liest, um an das ergebnis zu kommen.
  • Ho Ho Ho, den Thread habe ich ja vollkommen übersehen, sowas, sowas....


    Naja, wie dem auch sei, nachdem ich aufgrund verschiedenster Posts festgestellt habe, dass meine Meinung in die Tonne gehört und ich auch keine Ahnung habe, könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie groß meine Lust ist, mich hier weiterhin zu äußern.

    Da ich aber die Grundschule seit einiger Zeit verlassen habe, klammere ich das mal aus und sage dennoch was. Wenn ihr meint, dass man alles vergleichen kann, dann ist das zwar, um es mal harmlos auszudrücken, stupider Unsinn aber bitte, mir egal.
    Zeit zu leben, Zeit zu sterben, zum Beispiel mit der Verwandlung. LOL? Man vergleicht auch keinen Kubisten mit einem Impressionisten. So schaut es nunmal aus. Also wäre mein Vorschlag, auch wenn man dadurch keine so schöne Aussicht mehr hat, mal vom hohen Ross abzusteigen und sich selbst einzugestehen, dass man die Welt noch nicht bis zum kleinsten Partikel verstanden hat und immer noch was neues dazulernen kann.

    Wenn man schon etwas vergleicht, müssen die Kriterien und Rahmenbedingungen ähnlich sein. Das ist das worauf es ankommt. Man kann kein Bild von Picasso mit dem von Kandinsky vergleichen, zumindest nicht objektiv. Man kann sagen, es gefällt einem besser, klar, das geht immer. Aber der Stil ist ein anderer, die Epoche auch, teilweise auch der Anspruch usw. usw. So ist es auch mit Literatur. Wer mir ernsthaft erzählen will, dass man ein autobiografisches Werk über den Zweiten Weltkrieg, objektiv mit mit einer Detektivgeschichte von Poe vergleichen kann, nur weil beide zur Gattung des geschriebenen Wortes gehören, der kann mir gestohlen bleiben und auf weitergehende Unterhaltungen mit dieser Person würde ich auch nicht eingehen, da sinnlos, sry.

    Ihr könnt gerne mehrere Geschichten zum gleichen Thema schreiben, in etwa der gleichen Länge, mit vorgegebenen Inhalt und anderen starren Restriktionen. Dann ist ein Vergleich durchaus im Bereich des möglichen. Jeder kann dann sagen, was ihm besser gefällt und fein sein Stimmchen abgeben. Hat keiner was dagegen.
    Ob ich da nun unterstützend mitwirken werde oder nicht, mache ich mal vom weiteren Umgang in diesem Thread abhängig.


    Kleine Anmerkung: Es ist zwar klar, dass wenn man selbst in einer gewissen Kunstform unterwegs ist, versucht sie auf ein Podest zu heben. Aber es ist nunmal so, dass ein Hesse auch in 30 jährigen Zyklen beliebt ist und dann wieder in den Abgrund gestoßen wird. Ebenso gibt es Menschen, wie Monet, Manet, Aiwasowski oder eben Beethoven, Schubert oder Händel, die absolut zeitlos sind.
    Und ich höre sehr gerne Musik aus den Achzigern oder Siebzigern, siehe Led Zeppelin, Pink Floyd, Cash usw. usw.
    Deswegen sind deine Argumente diese Thematik betreffend, leider aus der Luft gegriffen und teilweise widersprichst du dir damit auch selbst. Homes wird heute noch gelesen aber Mozart nicht mehr gehört???


    Ansonsten nichts für Ungut aber ich bleibe dabei: Der Ton macht die Musik. Deswegen mal ein etwas "härterer" Post von mir, in der Sache.
  • Kostja, mit dieser aussage hast du völlig recht. allerdings entstand die aussage "man kann alles vergleichen" durch die aussage, dass man texte eben nicht vergleichen kann. aber echt, was wird hier von Poe und Doyle und ich-weiß-nicht-von-wem-alles-noch gefaselt? das hier soll kein literaturseminar sein, sondern ein wettbewerb von hobby-autoren! das man so was nur mit bildern oder videos machen kann, ist schwachsinn. nehmen wir jetzt mal den AMV Wettbewerb. zwei unterschiedliche videos, eins ein kampf/tribute-to-, das andere ein spaßvideo. trotzdem kann man "das gefällt mir besser als das" sagen. sogar "weil..." kam zu stande. und mir kann echt keiner erzählen, dass ihr ohne interpretation des textes mit vergleich mit einem heldenepos, einem krimi und einem wörterbuch sagen könnt, welcher text euch besser gefällt.
  • Es ist aber nunmal so, dass eine Bewertung (imo) von verschiedenen Fanfics nicht wirklich fair bewertet werden kann. Fanfics entspringen aus der Phantasie des Autoren, und ich finde nicht, dass man diese Ideen bezüglich einer Story wirklich kritisieren kann (ausser von der Form her). Wieso sollte ich z.B. die Ideen von Person A kritisieren, nur weil sie mir nicht gefallen? Das wäre doch unfair...

    Jetzt macht euch mal aber nicht so einen Kopf, wir sind schon am überlegen wie man einen solchen Wettbewerb trotzdem auf eine faire Art und Weise durchziehen könnte. ;)
  • Sirius.0 du scheinst nicht zu merken, wenn jemand eigentlich auf deiner Seite ist. Wenn du so einen Beitrag schon nicht richtig liest, wie soll das dann erst bei ca. 3500 Wörtern werden (a.k.a. 5 Seiten, einfacher Zeilenabstand, Arial 10). Weißt du eigentlich, wieviele Buchseiten 1000 Wörter sind? Ca. 7- 8. Nun schlage ich meine paar geliebten, griffbereiten short story- Pappenheimer mal kurz auf und siehe da, oft sind es sogar weniger als 7 Seiten, die sie da schreiben. Natürlich gibt es auch längere Geschichten und es mag auch sein, dass den FF Usern das besser liegt, aber ich sag es nochmal, wenn ihr Publikum haben wollt - und damit meine ich externes, Nicht- Autoren Publikum - dann sind 3000 Wörter mal X zuviel. Das hat nichts damit zu tun, dass ich oder andere lesefaule Geschichtenmiesepeter wären, wie du attestierst, sondern eher, dass ich auch andere Sachen am Tag zu tun habe als FFs zu lesen und sie zu bewerten. Unter anderem: lesen. Okay?
    Gerade wegen der von mir vorgeschlagenen Kürze würde ich auch auf eine unglaublich einschränkende Themenauswahl pochen (wenn nicht OP, dann was anderes bekanntes), da wir alle wissen, wo Ruffy, Lucci, Naruto oder sonstwer seine Narben hat, welche Eigenheiten er hat, was er anhat usw. Wenn jemand nicht OP etc. machen will, kann ers ja versuchen, aber um dem Leser eine völlig neue Figur schön vor Augen zu führen, braucht man entweder auch mehr als 3500 Wörter oder man musst sehr gut sein.
    Imo ist es Fakt, dass ihr Vorgaben und Richlinien braucht, sowohl während ihr schreibt als auch zur anschließenden Bewertung (der Form, genau). Aber wenn manchen ein "Ich mag das" reicht, nagut... was soll man da entgegnen.
    Phh, aber was geht mich das alles eigentlich an, ich hab irgendwie leicht die Nase voll von der Diskussion, weil sie sich (von einigen Beiträgen abgesehen) im Kreis dreht. Ich halt mich da ganz einfach raus in Zukunft.
    Ein Klavier, ein Klavier!

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  • Nun ja, im Allgemeinen spricht imo eigentlich nichts dagegen, so einen Battle zu veranstalten. Vergleichen kann man unterschiedliche Fanfics an sich schon, zumindest dann, wenn man den Beteiligten einen roten Faden liefert, an den sie sich orientieren müssen(z.B. gestaltet einen Kampf Zorro vs Mihawk in ca. 1500 Worten oder so), aber das scheint ja hier der Fall zu sein. Klar werden die Bewertungen niemals wirklich völlig objektiv sein, aber wo ist das denn sonst schon der Fall? Dürfte nicht schwer sein, zu erraten, welche Wahl zwischen 2 gleichguten Bildern ein Zorro Fanboy treffen würde, wenn auf dem einem sein Lieblingschara zu sehen ist.^^ Ist bei Fanfics sicher nicht anders, aber kann man halt nix gegen machen, dann dürfte man gar keine Battles mehr veranstalten. xD

    Allerdings würde ich aus der Bewertung jetzt keine Wissenschaft machen, ein paar einfache Oberpunkte wie Story, Kreativität und Schreibstil reichen imo völlig aus. Möglicherweise auch alles in einer Frage zusammengefasst, nämlich welche Story dem Bewertenden nun am besten gefällt, denn das ist ja schließlich das Entscheidende. So etwas wie Rechtschreibfehler würde ich völlig rausnehmen, immerhin ist das hier kein Diktat, zumal alle Beteiligten imo sehr gut der deutschen Sprache mächtig und eventuelle Fehler in dieser Hinsicht wohl eher als Flüchtigkeitstippfehler zu werten sind. Begrenzungen in dem Umfang der Fics sollte es imo auf jeden Fall geben, denke nicht, dass sie Kurzgeschichtenformat überschreiten sollten. Imo zeigt sich hier erst der wirklich gute Schreiber, der aus begrenzten Vorgaben dennoch viel herausholen kann. Außerdem wäre eine vergleichende Bewertung zweier total unterschiedlich langer FFs meiner Meinung nach etwas unfair, daher würde ich vorher auf jeden Fall in bestimmtes Format festlegen. Natürlich nicht aufs Wort genau. xD