Don Quichotte de Flamingo

    • OneBrunou schrieb:

      Dasselbe Prinzip greift jetzt auch bei Flamingo. Er kann seine Fäden nicht mehr einsetzen, mit seinen Seesteinhandschellen, doch die bereits produzierten Fäden, mit denen er sich seine Organe wieder geflickt hat, lösen sich deswegen nicht einfach in Luft auf. Diese bleiben auch weiterhin bestehen, weil diese einen einmaligen Verwendungszweck hatten und nicht permanent von Doffy kontrolliert werden müssen


      Aber hätten sich die Fäden nicht eigentlich mit dem K.O. Schlag von Ruffy auflösen müssen? Ich mein sein Bird Cage wurde damit ja auch annulliert, wieso sollten dann die Fäden mit denen er seine Organe geflickt hat, noch bestand haben? Also ich kann den Standpunkt schon verstehen, es seiden Flamingo hat auch eine hohe Regeneration (das weiß ich jetzt leider nicht) so das seine Blutungen sofort damit gestoppt waren, egal ob er die Fäden dann hat oder nicht.

      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
    • Das lag vermutlich daran, dass Doffy den Birdcage bewusst kontrollieren musste. Andernfalls ließe sich nicht erklären wieso sich dieser von selbst zusammen gezogen hat. Bei der Flickung seiner Organe gab es keinen zweiten Verwendungszweck, durch den eine stetige Kontrolle der Fäden benötigt wird. Beim Birdcage gab es einen.
      Der Satz des Curlthagoras:

      Curl² + Fleisch² = Leib²
    • Vexor schrieb:

      So Leute, jetzt mal ganz ruhig!

      Ich glaube, dass hier genügend über Flamingos Auge, Sonnenbrille, etc. geschrieben wurde und man sich sowieso nur auf folgendes einigen kann: Wir wissen es nicht!
      Wir wissen nicht, ob Oda da mehr geplant oder ob es nur ein "Gag" war. Flamingo ist momentan aber erst einmal aus der Geschichte und bis wir irgendetwas neues zu ihm erfahren (Manga, Cover, SBS, etc.) hat die DIskussion über seine Sonnenbrille auch keinen Sinn.

      Wenn es noch User gibt, die weiter über Doflas Brille und seine Augen diskutieren und spekulieren wollen, ist hier noch nicht genügend diskutiert worden.
      Das die Diskussion keinen Sinn hat würde ich nicht so bestätigen. Wenn es doch einen tieferen Sinn dahinter gibt kann man auch darüber diskutieren, unabhängig von Doflas Präsens in den aktuellen Mangakapiteln. (Wobei es noch garnicht so lange her ist, dass er im Manga aufgetreten ist, von daher hat diese Diskussion durchaus ihren Zweck!!)
    • Die Diskussion hat allerdings dann keinen Sinn, wenn man sich mit seinen Argumenten im Kreis dreht.
      Ich weiß ja nicht, inwiefern du dir mal die letzten 5-10 Seiten hier durchgelesen hast, aber es ist nicht das erste Mal, dass über Flamingos Augen geschrieben wurde und zwar mit dem gleichen Ergebnis wie jetzt: Es gibt keine eindeutigen Hinweise darauf, dass an seinen Augen etwas besonders ist, noch, dass er irgendwelche narutomäßigen Spezialaugen hat, noch sonst etwas.

      Der einzige Pseudohinweis ist, dass Oda Flamingos Augen bisher nicht gezeigt hat und wie ich bereits geschrieben hab, könnte das vieles bedeuten. Genau genommen so viel, dass eine Diskussion darüber in einem Thread, der sich mit gehaltvollen Diskussionen beschäftigt einfach im Moment ohne neuen Informationen keinen Sinn macht. Da wird man in keiner Diskussion auf einen produktiven, grünen Zweig kommen und sich über Seiten hinweg nur Theorien an den Kopf zu werfen, die - manche mehr, manche weniger - einfach nicht überprüfbar sind nach dem momentanen Stand im Manga und das macht nun einmal keinen Sinn. Es ist im Gegensatz zu Sanji auch einfach der Fall, dass Flamingo nach momentanen Kenntnisstand einfach in den nächsten Kapitel keine Rolle mehr spielen wird. Sollte Oda überhaupt noch ein etwaiges Geheimnis um Flamingos Augen lüften hat er es sich für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben, andererseits hätte er es wohl in dem Arc gemacht, in dem er, seine Familie und seine Vergangenheit im MIttelpunkt standen, oder?

      Diese Diskussion wurde nicht zum ersten Mal geführt, denn als Flamingo besiegt wurde und später gefangen genommen wurde, fanden die gleichen Spekulationen, Aufschreie und Klagerufe statt, die sich mit dieser ominösen Sonnenbrille und seinen Augen beschäftigt haben. Es kam damals nichts zu Tage und es wird sich auch dieses Mal daran nichts ändern.

      Zudem möchte ich betonen, dass das dort oben keine persönliche Meinungskundgebung, sondern ein moderierendes Eingreifen war.
    • De flamingo tot?

      Ich hab so eben das Band 79 gelesen und mir ist nun was aufgefallen, was mir bei den Spoilern dazumals völlig unbemerkt blieb. Als de Flamingo nach seinem Niedergang in Seesteinketten gefesselt wird, müsste er doch eigentlich sterben, aufgrund von seiner Verletzung, durch Laws gamma knife?!
      De Flamingo ist damals nur nicht draufgegangen, weil er all seine organe mit fäden zusammen nähte, aber wie wir alle wissen verlieren teufelskraftnutzer ihre kraft im wasser oder seesteinketten..
      Also wäre er eigentlich als er in ketten gelegt wurde unwissend von der marine und von law passiv getötet worden?!

      Vlt. Hab ich auch was übersehen, mir persönlich scheint da jedoch ein plothole.

      Tut mir leid falls es schon ein solcher Thread geben sollte, habe gesucht, jedoch nichts gefunden.

      :-D
    • Im Prinzip hätte das bereits vorher passieren müssen als er ohnmächtig wurde, denn dann haben sich auch alle anderen Fäden einschließlich des Vogelkäfigs aufgelöst. Vielleicht wurde er nach seiner Inhaftierung schnell genug verarztet, immerhin lassen die Marine als die Guten ja normal nicht einfach so jemanden sterben.
    • Ruffy ist auch noch aus Gummi, auch wenn er Unterwasser ist. Seine Kraft wird nur geraubt aber nicht seine Fähigkeit.
      Als Ruffy von arlong ins Wasser geworfen wurde konnte man auch seinen Kopf aus dem Wasser ziehen, wo er sich unendlich lang gedehnt hatte.
      Ähnlich könnte es bei doffy sein, dass er durch Seestein einfach nur die Fähigkeit verliert neue Fäden herzustellen aber das alte bleibt vorhanden.
      Picas Veränderungen an der Landschaft von Dress Rosa haben sich ja auch nicht geändert.
      Sind nunmal keine logia nutzer
    • Doflamingo hat mindestens einen sichtbaren Verband als er im Marineschiff in der Zelle liegt. Einen Kopfverband. Hinzu kommt, dass Tsuru und Sengoku erst ca 2 Tage nach Ende des Kampfes angekommen sind. Wenn Laws Gamma Knife es nach über 2 Tagen immernoch nicht geschafft hat Doflamingo zu töten, dann ist der Schaden meiner Ansicht nach so klein, dass Doffy sich die Mühe mit den internen Fäden genausogut hätte sparen können. Daraus würde ich schließen, dass Doffys interne Fäden entweder noch intakt sind oder er auf anderem Wege stabilisiert wurde.

      Ansonsten wäre er nicht der erste Charakter der entgegen Sinn und Verstand Verletzungen überlebt. Lysop läuft auch trotz massiver Schädelfraktur im Frontalbereich via 4 Tonnen Baseballschläger putzmunter herum. Nachdem Mr 1 eine Säule HINTER Zorro zersäbelt hat müsste der eigentlich ne Lunge und n Herz haben die wie ein Hamburger aussehen...von ner zerschredderten Wirbelsäule mal nicht anzufangen. Läuft auch putzmunter herum.

      Das ist mit der Marine eh seltsam. Die haben ihm eine Ersatz-Sonnenbrille besorgt. Zudem eine, die genauso aussieht wie das Original. Den selben Spass haben sie mit Crocodile und seinem Haken gemacht. Man fragt sich fast ob sie auch den geheimen Gifthaken für Crocodile ersetzt haben.

      Ansonsten würde ich die Logik da nicht zu sehr hinterfragen. Die Marine/Regierung hat auch Verbrecher wie Crocodile, die in Level 6 vergessen werden sollen, einfach am Leben gelassen. Man könnte fast meinen Gold Roger, Ace und der Fake Captain Black sind die einzigen Piraten die je hingerichtet wurden. Grade im Falle von Teufelskraft Nutzern wie Crocodile erscheint es recht unsinnig sie am Leben zu lassen wenn sie eh von der Welt vergessen werden sollen. Da muss die Angst davor diese Teufelskräfte versehentlich nicht zu finden und wieder an Piraten zu verlieren ja ziemlich groß sein xD
    • OneBrunou schrieb:

      Jared schrieb:

      Hier muss ich aber mal kurz einhaken. Doffy hat doch seine Bande nicht als Zweckgemeinschaft gesehen.
      Natürlich hat er das. Seine "Familie" diente ihm nur als Mittel zum Zweck für seine eigenen, diabolischen Ziele. Er mag seinen Leuten zwar verbunden gewesen zu sein, aber eben nur bis zu einem bestimmten Punkt. Nie wäre er bereit gewesen für einen seiner Kameraden zu sterben. Stattdessen bat er Mone, wie du ja auch schon angemerkt hast, sich für seine Ziele zu opfern. Zwar hatte sie dies ohnehin vor, doch zeigt das auch mal wieder, dass seine Leute ihm gegenüber so dermaßen loyal waren, dass sie für ihn gestorben wären. Einen derartigen Loyalitätsbeweis hat Doffy dagegen nie erbracht. Und hätte er auch nie, so sehr wie er von seiner Herkunft - und seinem damit einhergehenden Geburtsrecht - besessen war.Seine "Familie" galt für ihn nur deshalb als Familie, weil diese taten, was er von ihnen verlangte. Weil sie ihm gegenüber loyal waren, aber er nicht unbedingt ihnen gegenüber. Dies zeigt sich auch in Kapitel 766, als er erfährt, dass Rocinante in Wahrheit ein Spitzel der Marine war. Sein Kommentar dazu? Dass sie seine einzige Familie waren. Aus dem simplen Grund, weil sie ihm eben loyal gegenüber waren. Weil er einen Nutzen aus ihnen ziehen konnte. Seinen leiblichen Bruder hat er dagegen eiskalt erschossen, ebenso wie seinen Vater zuvor. Weil beide ihn enttäuschten.
      In der Familie lag eine eindeutig einseitiggeprägte Loyalität vor. Um nichts anderes ging es mir in meinem vorherigen Beitrag. Und ja, eine derartige Hierarchie ist für mich nicht mehr, als eine reine Zweckgemeinschaft, aus der lediglich eine Person einen wirklichen Nutzen ziehen kann: Und zwar der Kopf der Gruppierung.


      ...

      Da ich einerseits diese Diskussion nicht am falschen Ort weiterführen, andererseits das aber auch keinesfalls einfach so stehenlassen wollte, antworte ich mal in diesem Thread darauf.

      Wenn ich nicht wüsste, wer du bist und, dass du dich auf einem genau so hohen Niveau mit OP auskennst, wie die meisten hier, hätte ich aufgrund dieser Aussage gedacht, dass du den Charakter Doflamingo einfach nicht verstanden hast. Dann hab ich den Text noch zweimal gelesen und gemerkt, dass es wohl eher an deiner persönlichen Definition des Wortes "Zweckgemeinschaft" liegt. Dennoch möchte ich das etwas ausformulieren. Natürlich ist auch das zu einem gewissen Grad Interpretation, aber ich schildere mal, wie ich diesen Charakter wahrgenommen habe.

      Wie ich bereits vor ein paar Tagen geschrieben habe, ist für mich die Zeichnung von Big Moms Familie das genaue Gegenstück zu der Doffies. Auf der einen Seite haben wir einen Haufen Leute, die nicht miteinander verwandt sind, sich aber selbst als Familie bezeichnen und auch in einem gewissen Grad so zusammenleben und interagieren (hat man gut beim Flashback erkennen können, wie Law, Baby5 und Buffalo dort aufgewachsen sind). Dem entgegen steht Big Moms Familie in der alle miteinander verwandt sind, jedoch kein familiärer Zusammenhalt besteht, sondern eher das komplette Gegenteil. Einem Doffy wäre sowas wie mit Opera nie passiert.

      Das, was sowohl du als auch Jared schildern, unterscheidet sich ja größtenteils gar nicht von einander und ist soweit auch richtig. Ich würde es jedoch anders interpretieren.

      Die Tatsache, dass Doffy bereit ist, seine Mitglieder zu opfern, wenn es nötig ist, bedeutet nicht automatisch, dass diese ihm egal seien oder seine Zuneigung nur vorgetäuscht wäre. So wie er aufgewachsen ist, hat er offensichtlich versucht, sich seine Familie selbst zusammenzustellen. So hat er auch nicht jeden x-beliebigen in seine Bande aufgenommen, sondern nur diejenigen, für die er auch Sympathie empfand. Und er verzeiht seinen Leuten wenn sie scheitern auch, weil ihm etwas an ihnen liegt und nicht, weil er so schnell keinen Ersatz findet.

      Wenn man seinen Werdegang betrachtet, dann kann man sagen, dass Doflamingo für seine "Familie" soviel Zuneigung empfindet, wie es einem kaputten Psycho wie ihm überhaupt möglich ist. Natürlich stellt er seine eigenen Ziele über deren Wohl, weil das einfach in seinem kaputten Charakter liegt. Daraus aber zu schließen, Doffy wären seine Leute völlig egal oder die Familie wäre nur eine "Zweckgemeinschaft" ist einfach nicht richtig. So wie er sich für Pica "eingesetzt" hat oder die Tatsache, dass Monet ihm von sich aus vorschlagen wollte, sich zu opfern zeigt, dass er im Bezug auf seine Leute einiges richtig gemacht haben muss. So etwas erreicht man nicht durch Angst, Unterdrückung oder nur vorgetäuschte Sympathie.

      Kurz gesagt: Natürlich ist der Zusammenhalt bei Doffy ganz anders als der in der SHB und es gibt einige Schattenseiten und negative Punkte, aber seine Leute haben ihm tatsächlich etwas bedeutet. Dies mit der Bande Big Moms gleichzusetzen ist einfach nur absurd. Big Moms Piratenbande sowie die BBB sind absolute Negativbeispiele und die Doflamingo-Familie ist da in dieser Anordnung einige Stufen weiter oben anzusiedeln.
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )
    • Ich werde mich kurz fassen, da ich deinem Beitrag im Grunde vollständig zustimme, dieser aber ein wenig an dem vorbeiredet, worum es mir persönlich geht: Nämlich um Big Mom's Vergangenheit.

      In meiner gesamten Argumentation setze ich nämlich voraus, dass Big Mom nicht immer das Scheusal war, das sie heute ist. Dass auch ihr ihre Familie einst viel bedeutet hat, sie aber aus irgendeinem Grund vollkommen abgestumpft ist und irgendwann auf einen Pfad geraten ist, von dem es kein Zurück mehr gab und durch den sie letztlich das psychopatische Monster wurde, das sie heute ist.

      Der Grad zwischen den Verhältnissen innerhalb ihrer Familie und denen der Flamingo Familie ist einfach extrem schmal, da es einfach an der unerschütterlichen Loyalität mangelt. Und zwar in beiden Fällen. Denn wenn eine Bande für dieses Maß an Ergebenheit füreinander steht, dann die SHB und vor dem TS ebenso die WBB.
      Bei Doffy war diese Ergebenheit einfach sehr stark von der Seite seiner Anhänger geprägt, er jedoch war sich selbst immer der Nächste. Das haben seine Taten ganz deutlich aufgezeigt - Was nicht bedeutet, dass ihm seine Leute vollkommen egal waren, das will ich damit auch überhaupt nicht sagen, aber eben, dass sie ihm nie so wichtig waren, wie er ihnen wichtig war.

      Bei Big Mom ist selbst die einseitige Loyalität nicht mehr länger vorhanden. Diese ist längst der Furcht vor Konsequenzen gewichen. Und dies macht für mich aktuell auch den Unterschied bei ihr aus: Sie ist ein Yonkou, hat einen größeren Einflussbereich, als es Doffy je hatte, verfügt dafür allerdings über ein noch wackligeres Machtgefüge, als es der Broker besessen hatte.
      Für mich stellt sie damit genau das dar, was auch aus Doffy hätte werden können, wenn er seine eigenen Ambitionen nur ein wenig mehr vorangetrieben hätte. Der Fall Bellamy zeigt, dass Doffy durchaus Tendenzen in diese Richtung besaß. Und niemand von uns, weder du noch ich, wissen, wie er mit seinen Leuten umgegangen wäre, wenn er noch mächtiger geworden wäre und ihm sein Geburtsrecht noch mehr zu Kopf gestiegen wäre.
      Der Satz des Curlthagoras:

      Curl² + Fleisch² = Leib²
    • Ich kann @Trafalgar D. Water Law hier nur zustimmen. Ich sehe es ebenso, dass die "Familienstruktur" von Doflamingo eine gänzlich andere ist, als die der BigMom Familie.

      Natürlich würde Doflamingo sich selber wohl niemals opfern, um eines seiner Familienmitglieder zu retten. Dies liegt jedoch nicht, daran, dass er ihnen gegenüber nicht loyal wäre, sondern dass er einfach ein anderes Familienverständnis hat, als wir es beispielsweise bei der Strohhutbande sehen.
      Vergleichen kann man, dass sich Doffys Familie sowie die SHB jederzeit für ihren Kapitän und seinen Traum opfern würden, siehe Zorro/Sanji auf der Thriller Bark oder Monet auf Punk Hazard. Des Weiteren verzeiht sowohl Doffy als auch Ruffy seiner Bande, wenn diesen Fehler unterliefen oder sie ihre Aufträge nicht richtig zuende fühen konnten, siehe Trebol der Sugar nicht beschützen konnte/ Diamante der die Feuerfrucht verloren hat/ Baby5 und Buffalo die auf Punk Hazard versagt haben/ Dellinger der Bellamy nicht hinrichten konnte. Dass Ruffy hier keine Probleme hat diesbezüglich muss wohl nicht erwähnt werden.
      Der entscheidende Unterschied ist nun, dass Doflamingo eine Erziehung genossen hat bzw in einer Umwelt lebte, die ihn glauben gelassen hat, dass er durch seine Abstammung ein höheres Recht hat als alle anderen. Er ist ein klassischer Monarch, wie aus dem Mittelalter, der an der Spitze seines Königreiches steht und dem somit nichts passieren darf und wenn dafür einer seiner engsten Vertrauten sterben muss (Monet), dann nimmt er es "schweren Herzens" hin, weil sein Schicksal das ist, welches es zu erfüllen gilt. Trotzdem ist ihm seine Crew keineswegs egal oder nur Mittel zum Zweck.
      Wenn man ihn vor die Wahl stelllen würde "Du wirst jetzt Piratenkönig, du brauchst niemanden mehr und bist der unangefochtene Herrscher. Willst du deine Crew behalten oder nicht?", dann bin ich mir sicher, dass er sagen würde dass er alle Kommandanten behalten würde. Denn wie bereits vor mir schon angemerkt wurde, kann er es gar nicht leiden, wenn jemand über Pica lacht. Seine Familie ist ihm definitv wichtig, dessen bin ich mir sicher!
      Für ihn bedeutet Familie nicht blutsverwandt zu sein, sondern sich gegenseitig loyal und treu zu sein und solange dass der Fall ist, braucht keiner etwas unter ihm zu befürchten.

      Seine Familie sieht ihn genauso, als ihren persönlichen Heilsbringer, der eines Tages Piratenkönig werden muss, weshalb sie auch bereit sind sich für ihn zu opfern. Daher würde ich Doflamingos Bande in gewissem Maße fast mit der SHB gleichsetzen, wenn nicht der folgenschwere Unterschied zwischen Ruffy und Doflamingo wäre, in dem Maße als was sie sich selbst betrachten (Ruffy = gleichgestellt, Doflamingo = König)

      Um auf das ursprüngliche Thema zurück zukommen, den Vergleich mit der Crew von BigMom, so sehe ich hier auch ausschließlich den "NutzenAspekt". Jeder der sie enttäuscht wird hingerichtet, weil er seien Job nicht gemacht hat. Ein einziges Konstrukt aus Angst, was früher oder später in sich zusammenbrechen wird. Daher bin ich der Meinung, dass man die Bande von Doflamingo und BigMom nicht gleichsetzen kann.


      EDIT: Okay, unter den Gesichtspunkten von OB kann man das ganze nochmal etwas anders betrachten, aber wie gesagt setzt einige Argumente voraus, die aktuell noch rein spekulativ sind. Aktuell wissen wir noch kaum etwas von BigMoms Vergangenheit und ebenso werden wir nie erfahren, wie Doffy sich wirklich verhalten hätte, wenn er sein Ziel erreicht haben könnte. Wenn wir demnächst erfahren, dass BigMom einst ihre Kinder alle geliebt hat und das Scheitern von Missionen keine Konsequenzen für sie hatte, dann will ich meine Meinung zu dem Thema gerne gänzlich ändern. Solange allerdings BigMoms Vergangenheit nicht näher beleuchtet wird und wirklich gezeigt wird, dass sie früher einmal ihre Familie anders gesehen hat, bleibe ich dabei, dass man ihre Familie und Doflamingos doch eher separiert betrachten sollte.

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    • OneBrunou schrieb:

      Der Grad zwischen den Verhältnissen innerhalb ihrer Familie und denen der Flamingo Familie ist einfach extrem schmal, da es einfach an der unerschütterlichen Loyalität mangelt.
      Hier möchte ich widersprechen. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen BM und Flamingo, der sich in diesem Kapitel gezeigt hat. Opera hat eine Heidenangst, das BM ihn für sein versagen mit dem Tode bestraft. Bei Flamingo gab es ebenfalls den Fall eines total Versagens, seitens von Baby 5 und Buffalo, als diese Cesar nicht retten konnten. Flamingo ist hier persönlich gekommen um nach dem Rechten zu sehen. Man kann das natürlich als einen Zug seines Charakters auslegen, der einfach alles kontrollieren will und deshalb selbst geht. Aber er hat B5 und Buffalo auch gerettet. Ebenso hat er Trebol und Diamante vergeben, die beide ziemlich versagt haben. Trebols Versagen hat sogar dazu geführt, das Flamingos Imperium ins Wanken geriet, da Sugar ohnmächtig wurde. Flamingo hat keinen davon bestraft, er war nicht mal wütend. Im Gegenteil, selbst nachdem sie ihm so enttäuscht haben hat er die familiären Bande noch einmal bestätigt. Sehr gut zu sehen an der Stelle, als einer Untergebenen über Pikas Stimme lacht. Flamingo wurde sofort wütend. BM hingegen lacht noch als eine ihrer eigenen Schöpfungen, Prometheus, sich darüber beklagt das seine Wunden wieder aufgehen. Und hier liegt der große Unterschied zu BM. Eine BM würde sowas nie vergeben und würde auch niemals eine solche Gefühlsregung zeigen, wenn es ihren Kindern schlecht ght. Sie würde ihre Kinder sofort mit dem Tode bestrafen in dem sie ihnen die Lebenskraft nimm. Das einzige mal wo sie sich wirklich für eines ihre Kinder eingesetzt hat, war nach der Niederlage von Cracker. Und selbst hier kann man diskutieren, ob BM wütend war weil Cracker jetzt verletzt ist oder einfach nur, weil Ruffy und Co sich weiter ihren Plänen widersetzten. Wo ein Flamingo seine Untergebenen zumindest noch als Menschen wahrnimmt, sieht eine BM ihre Kinder als reine Ressourcen.
      It's astounding. Time is fleeting. Madness takes its toll...

    • Manchmal habe ich das Gefühl ich rede hier nur gegen Wände oder man wolle einfach den Kontext als solchen, in dem manche Aussagen zu betrachten sind, nicht sehen ...

      Weder stelle ich in Frage, dass Doffy seine Leute etwas bedeutet haben, noch dass diese ihm gegenüber nicht loyal waren. Was ich in Frage stelle ist, dass Doffy sich selbst immer der Nächste war. Er war seinen Leuten verbunden, würde für diese aber niemals sterben. Da er - seit seiner Kindheit - mit dem Hintergedanken daran aufgewachsen ist, dass er von einer höheren Art abstammt. Dass es sein Geburtsrecht wäre über andere zu herrschen. Ein Gedanke, der durch Trebol sogar noch weiter verstärkt wurde.
      Und ich persönlich vermag es eben nicht zu sagen, ob diese eingeschränkte Loyalität innerhalb der Familie nicht eines Tages in ähnliche Züge hätte ausarten können, die wir aktuell bei Big Mom vorfinden. Denn wissen wir, ob es innerhalb der Charlotte Familie schon immer so ablief, wie aktuell? Nö, wissen wir nicht. Und da Oda gerne mal dazu neigt auch seinen Antagonisten passende Hintergrundgeschichten zu verpassen - bestes Beispiel ist da natürlich nun auch Doffy - darf man doch zumindest annehmen, dass es irgendwann mal anders gewesen sein könnte, oder nicht?

      Im Grunde sehe ich es so: Die Charlotte Familie ist das Worst-Case-Scenario, das zeigt, in welche Richtung sich die Flamingo Familie im schlimmsten Fall hätte entwickeln können. Die SHB, oder auch die WBB, sind dagegen die Szenarien, die den bestmöglichen Fall aufzeigen, wohin es hätte gehen können. Dafür hätte aber seine Kindheit auch vollkommen anders ablaufen müssen.

      Das war's jetzt auch von mir zu diesem Thema.
      Der Satz des Curlthagoras:

      Curl² + Fleisch² = Leib²
    • OneBrunou schrieb:

      Und ich persönlich vermag es eben nicht zu sagen, ob diese eingeschränkte Loyalität innerhalb der Familie nicht eines Tages in ähnliche Züge hätte ausarten können, die wir aktuell bei Big Mom vorfinden.
      Genau das ist aber ein Punkt wo es einen unterschied gibt: Flamingos Leute hatten keine Angst vor ihm. Respekt ja, Verehrung auch. Flamingo war ein charismatischer Anführer, so wurde er beschrieben. Seine Leute folgten ihm nicht aus Angst sondern weil sie an ihn glaubten. Und das sehe ich bei BM überhaupt nicht. Das wurde in diesem Kapitel ebenfalls gesagt, wer BM verlassen will, der wird umgebracht. Opera fürchtet um sein Leben. Flamingos Leute waren bereit für ihn zu sterben, ein Opera hat zu sehr Angst um sein eigenes Leben als das er einen Fehler eingestehen würde. Das ganze Gefüge ist bei BM komplett anders aufgebaut als bei Flamingo.
      It's astounding. Time is fleeting. Madness takes its toll...