Star Wars

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    • Steins;Gate schrieb:

      Allerdings passt es einfach auf keine Kuh-Haut, dass ausgerechnet Disney das jetzt übernimmt.
      Disney soll sterben dafür .. also das Unternehmen jetzt, meine ich.

      Dann muss ich dich kontkret Frage, wer hätte es sonst kaufen sollen? Disney hat in den letzten Jahren alle grossen Studios aufgekauft.

      • Walt Disney Pictures (Fluch der Karibik, Tron usw.)
      • Touchstone Pictures (Herbie Fully Loaded)
      • Hollywood pictures (The Sixth Sense)
      • Pixxar (Monster AG)
      • Disney animation studios (Der Schatzplanet)
      • Image Movers Digital (Die Legende von Beowulf)

      Die gehören alle zum Disneykonzern. Das ist ein riesending. Viele andere gibt es nicht mehr in der Filmindustrie.
      :!:
    • @MercenaryKing
      Sorry, ich habe aber auch überreagiert, da zurzeit im Internet wieder diese "Disney vergewaltigt Franchise 987" stimmung herrscht, wo man Leute immer und immer wieder aufklären muss, da ihabe ich keinen Kopf mehr für überspitzten humor. Wollte dich echt nicht anfahren da du einer der User bist, die ich am liebsten verfolge.

      Und wie gesagt, sicher hat Disney auch sachen gemacht die ich hart kritisiere, wie die Geschichte Miramax oder das was sie mit den Muppets anstellten, zurzeit kritisiere ich aber nur eine Tatsache: Anstatt neues zu erschaffen verlässt Disney sich nur noch auf alte Franchises, kauft diese auf und tut so mit neuen Künstlern nur noch mehr weh. Brauchen wir wieder Star Wars? Oder Indiana Jones? Lucas hat den Ruf seiner eigenen Produkte so sehr geschadet, da gibt es nichts mehr groß zu retten. Warum also versucht man nichts neues? Ich hasse die Pirates Filme, aber da hat man zumindest ein eigenständiges Franchise erschaffen.

      Alles in allem ist der Kauf mir relativ gleichgültig: Ich liebe die alten Star Wars Filme, bei den neuen mochte ich nur den letzten, wobei grade der zweite mit seinen ekligen Green Screen mir auf die Eier ging. Wenns gut wird wirds gut wenns schlecht wird kann man ja wieder Youtube Kommentatoren einheizen, die stehen auf sowas.

      Sorry nochmal, aber ich bin es echt leid jeden (du nicht, du kennst dich ja mit der Materie doch aus) wieder erklären zu müssen, was der Unterschied zwischen Image und Geschäftsführung ist bei der Maus...
    • Der Kauf wird mir imo zu Stark nur auf das Franchise Star Wars reduziert. Der Kauf bedeutet auch, dass neben Star Wars, das fast gleichwertig anerkannte Franchise Indiana Jones(!) ebenso im Besitz Disneys jetzt ist und eine Masse Kohle ins Unternehmen zurückspülen wird. Viel wichtiger jedoch: Durch den Erwerb von Lucasfilm verfügt Disney jetzt auch über das komplette Special-Effect-Team der Firma und kann und wird dies imo für zukünftrige Filme nutzen können. Auch wenn man wenig von der neuen Star Wars Trilogie hielt, so gilt LucasFilms zmd. auf dem Gebiet der Special Effects (gearde im Sci-Fi-Bereich) als absolute Referenz.

      Man stelle sich mal vor: Disney kann jetzt einen Avengers 2 mit den technischen Know How von LucasFilms realisieren. Gefällt.
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      Durch den Erwerb von Lucasfilm verfügt Disney jetzt auch über das komplette Special-Effect-Team der Firma und kann und wird dies imo für zukünftrige Filme nutzen können. Auch wenn man wenig von der neuen Star Wars Trilogie hielt, so gilt LucasFilms zmd. auf dem Gebiet der Special Effects (gearde im Sci-Fi-Bereich) als absolute Referenz.

      Man stelle sich mal vor: Disney kann jetzt einen Avengers 2 mit den technischen Know How von LucasFilms realisieren. Gefällt.


      ILM hat den ersten Avengers Film bereits in Teilen animiert. In der Hinsicht muss ich sogar zugeben, dass Disney mit dem zusätzlichen Erwerb von ILM ein Coup gelungen ist. Es ist eine der führendsten Special Effects Schmieden und hat damals diesen Bereich revolutioniert. Vor allem wird diese Schmiede sehr wahrscheinlich nur noch exklusiv für Disney entwickeln, alles andere wäre auch eine Dummheit seitens Disney. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.



      Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, werde ich mich nun in aller Ausführlichkeit darüber äußern.


      Ich kann immer noch nicht verstehen, warum George Lucas das getan hat. Vor Jahren hat er selbst noch gesagt, dass unter Garantie keine Episoden VII - IX erscheinen werden. Jetzt sind wir auf dem besten Weg dahin, dass es eben doch passiert und anstatt das Lucas die Zügel selbst in der Hand hält, überlässt er diesen Job einem Geld gierigen Großkonzern. Aber anscheinend besteht da sowieso kaum noch Unterschied, hat doch Lucas in den letzten Jahren bewiesen, das er selbst zu einem Geld gierigen Menschen mutiert ist. Ich weiß nicht inwiefern ihr in diesem Forum über den Entstehungsprozess der originalen Star Wars Trilogie Bescheid wisst, aber ursprünglich sollte eben jene Saga den Untertitel "The Tragedy of Darth Vader" haben. Ich persönlich würde diesen Untertitel nun lieber in "The Tragedy of George Lucas" umtaufen.

      Als Lucas damals mit dem Filme machen anfing ging es ihm vor allem um eine Sache: UM UNABHÄNGIGKEIT VON GROSSEN FILMSTUDIOS.

      Er wollte verhindern, dass sich 20th Century Fox komplett in die Angelegenheiten des Films einmischt und diesen unter seine Kontrolle bringt. Nachdem dann Episode IV ein so großer Erfolg wurde, bezahlte er Episode V Hollywooduntypisch aus eigener Tasche. Dies war für damalige Verhältnisse ungewöhnlich, aber so konnte er seine Unabhängigkeit wahren. Es ist schlimm mitansehen zu müssen, dass er 35 Jahre später letztenendes selbst dafür sorgt, dass sein "Kind" in die Hände eines riesigen Filmkonzerns fällt. Das ist meiner Meinung nach eine traurige Entwicklung, nachdem er sein ganzes Leben die Unabhängigkeit seiner Filme wahren wollte. Aber anscheinend hat wohl die Geldgier über den Wunsch nach Unabhängigkeit gesiegt, sonst hätte er wohl seine Filme in den letzten Jahren wohl kaum weiter wie eine Weihnachtsgangs ausgenommen.



      Aber Disney gibt sich natürlich nicht nur damit zufrieden gerade eines der größten Franchises der Filmgeschichte zu übernehmen:

      Disney plant 2015 Episode 7 rauszubringen!

      Einen Tag später bin ich immer noch geschockt über diese Ankündigung, sehe aber mittlerweile auch eine geringe Chance für ein Revival. Genug Geschichten gibt es noch zu erzählen, wenn man bedenkt wie groß das Erweiterte Star Wars Universum ist.

      Das Problem das ich aber jetzt sehe ist die Frage nach einem geeigneten Regisseur. Wer kommt als geeigneter Regisseur in Frage? Die Fußstapfen der neuen Trilogie sind nicht sonderlich groß, aber die der alten Trilogie umso mehr. Von den Regisseuren, die in letzter Zeit geniale Filme gemacht haben, würde mir jetzt spontan Christopher Nolan in den Kopf schießen. Wenn man mich fragt, gehören die Dark Knight Trilogie als Ganzes und Inception zu den besten Filmen der letzten Jahre und eben diese wurden von Nolan gedreht. Nolan hat auch bereits bewiesen, das er gut auf Vorlagen zurückgreifen kann, wie er bereis bei der Batman Trilogie bewiesen hat und an Vorlagen mangelt es Star Wars keineswegs.

      Welcher Name mir jetzt auch gerade in diesem Moment in den Kopf schießt, wäre Peter Jackson. Dieser hat mit "Der Herr der Ringe" Trilogie einen nachhaltigen Eindruck in Hollywood hinterlasse. Auch das King Kong Remake war ein guter Film, darüber hinaus ist er auch, wer hätte das gedacht, Star Wars Fan. Außerdem gelang es Peter Jackson mit der genialen Inszenierung von Herr der Ringe einen Roman zu verfilmen, der lange Zeit als unverfilmbar galt. Darüber hinaus hat Peter Jackson bereits Erfahrungen mit dem Fantasy Genre, in das Star Wars teilweise eingeordnet wird.

      Das wären zwei Regisseure die mir spontan einfallen würden. Aber ob Disney einen der beiden überhaupt verpflichten würde oder einer der beiden sich überhaupt dafür bereits erklären würde, wage ich zu bezweifeln. (Bevor ihr mich dafür steinigt sage ich nochmal, dass das nur ein Gedankengang war^^)

      Das ist aber meiner Meinung nach der entscheidende Faktor, der zu einem Revival führen könnte.

      MercenaryKing schrieb:

      Dazu kommt dann ein "hochqualifizierter" Regisseur, der dafür sorgt, dass Disney aus den Filmen auch den letzten Dollar herauspressen kann (a.k.a. Michael Bay) und ich erschieße mich inzwischen einfach. Wo ist eigentlich der Todesstern, wenn man ihn mal braucht?


      Wenn sowas passieren würde, wäre das aufjeden Fall der Super GAU. Leider muss man sagen, dass man das gerade bei Disney annehmen kann.

      Abschließend kann ich nur hoffen, dass Disney einen besseren Job macht als ich ihnen momentan zutraue.
    • Christopher Nolan soll die Finger von Star Wars lassen. Das ist nicht das Genre in das er passt, in dem er wirklich hineingehört und in dem er seine Stärken hat, auch wenn Inception ein guter Film war. Nolan hat noch nie Fantasy-Welten entworfen, die NICHT mit unsererer Welt übereinstimmen. Er hat noch NIE Filme gedreht, die zu über 90% nur aus CGI bestehen. Er hat noch keinen Film gedreht, in dem ein Großteil der Darsteller eben nicht menschlich aussehen soll. Mit anderen Worten: Der soll sich gefälligst weit von dem Franchise fernhalten. Es reichte schon, dass den neuen Batman-Film jewegder Comic-Flair genommen und die Vorlage dekonstruiert wurde, er muss nicht auch noch Star Wars nach "seiner" Idee hin komplett umändern.
    • Das Thema bewegt ja geradezu die Massen hier und auch im übrigen Internet, irgendwo kann ich es ja auch verstehen. Star Wars ist einfach bezüglich der Fanbasis immernoch ein Bigplayer und Disney wurde ja eigentlich schon immer kritisch gesehen. Eigentlich hatte ich auch garnicht vor mich überhaupt dazu zu äussern...klar der Deal war etwas überraschend, aber mal ganz ernsthaft. Das ist ein ziemlich ordentlicher Deal, natürlich zuallererst für Disney und George Lucas, aber doch auch alle Fans. Wer sich beschwert George Lucas wäre jetzt entgültig von allen guten Geistern verloren den erinnere ich, abgesehen von den neueren Star Wars Filmen, gerne nochmal an Indiana Jones 4. Ich sag nur Kühlschrank.

      Der Typ ist schon seit einer kleinen Ewigkeit der größte Feind seiner eigenen Serienschöpfungen, das er nun nicht mehr ernsthaft (wenn überhaupt) in die Weiterbehandlung des Franchise eingreife kann ist ein Glückfall. Sowohl Star Wars als auch Indiana Jones haben mit ihren letzten Teilen ihren Tiefpunkt erreicht. Ein Wandel kann eigentlich nur ein Wandel zum guten sein und nur weil es Disney ist, die zugegebenermaßen auch einen nicht zu unterschätzenden Anteil an Müll produzieren, heißt es ja nicht, dass eine Reboot von Star Wars zum Scheitern verurteilt ist. Können mögliche neue Filme wirklich schlechter sein als das was wir zuletzt bekommen haben? Ich für meinen Teil seh dem ganzen einfach mal optimistisch entgegen. Star Wars ist für mich persönlich schon länger uninteressant geworden, wenn da 2015 Müll rauskommt ist das nun wirklich keine Krise sondern eine Randnotiz...

      Triple_D_Sixx schrieb:

      Christopher Nolan soll die Finger von Star Wars lassen. Das ist nicht das Genre in das er passt, in dem er wirklich hineingehört und in dem er seine Stärken hat, auch wenn Inception ein guter Film war. Nolan hat noch nie Fantasy-Welten entworfen, die NICHT mit unsererer Welt übereinstimmen. Er hat noch NIE Filme gedreht, die zu über 90% nur aus CGI bestehen. Er hat noch keinen Film gedreht, in dem ein Großteil der Darsteller eben nicht menschlich aussehen soll. Mit anderen Worten: Der soll sich gefälligst weit von dem Franchise fernhalten. Es reichte schon, dass den neuen Batman-Film jewegder Comic-Flair genommen und die Vorlage dekonstruiert wurde, er muss nicht auch noch Star Wars nach "seiner" Idee hin komplett umändern.

      Ich sehe ja ein das man Christopher Nolan auch sehr kritisch sehen kann und ob er nun der richtige Regisseur für Star Wars wäre will ich nicht beurteilen. Allerdings ist es absolut idiotisch zu sagen, dass er ungeeignet ist weil er bisher noch keine Filme gedreht haben die größtenteils aus CGI bestehen. Wenn er es noch nicht gemacht hat, wer sagt dir denn ob ers kann oder nicht? Ich bin z.b. auch noch nie Motorrad gefahren, soll ich deswegen für den Rest meines Lebens den Finger von Motorrädern lassen und lieber bei normalen Pkw's bleiben weil ich mit denen ja Erfahrung habe und Erfolge (xD) gefeiert hab? Merkst schon wo so eine Argumentation hinführt...

      Abgesehen davon finde ich jetzt Peter Jackson als möglichen Regisseur nicht total abwegig, wenn auch unwahrscheinlich. Am Ende läuft es wahrscheinlich auf einen hinaus der für sich genommen noch kein Star ist...
      Das illustriert meine Meinung nochmal xD
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von McFranky ()

    • Wenn es eine Sache gibt die unsere Gesellschaft besonders gut kann ist es, auf hohem Niveau zu jammern.

      Wenn man die 2te Tiologie (I-III) im gesammten betrachtet, sind dies keine schlechten Filme. Es gab eine sehr hohe Messlate an der die Filme leider gescheitert sind.
      Trotzalledem warn die 3 Filme allesammt unter den 10 Erfolgreichsten ihres Filmjahres, wobei die Konkurenz Harry Potter, Herr der Ringe , Ice Age, Ocean's XX, James Bond, Matrix etc heißt.
      Es hat jeder bei dem Namen "star wars" einen Film erwartet von dem man noch seinen Enkeln erzählen wird.

      Die Handlung der Triologie war vorgegeben und die Rahmenbedingungen waren sehr eng.
      George hat vor Jahren geäußert das er Teil VII-IX nicht drehen wird weil die Chancen das Ende der 3ten Trilogie zu erleben nicht hoch genug sind und das kein anderer bei den Filmen Regie führen soll.
      Im Gegensatz dazu sollten die aktuellen Geschehnisse doch eher positiv bewertet. Schlechter als "Die Episoden 7-9 werden niemals gedreht werden" kann es nicht werden und Disney weiß wie man gute Filme macht, uns kann es ziehmlich egal sein, wir zahlen eh brav unsere Tickets
    • Ich weiß gar nicht warum sich alle so mega darüber aufregen das nun Disney die Star Wars Saga weiterführt. Klar Disney hat den einen oder anderen Müll produziert, aber vergessen hier wohl alle das Disney auch wirklich richtig gute Filme produziert hat und zuletzt nicht auch hinter den ganzen Marvel Filmen steckt wenn mans genau nimmt.



      Natürlich hab auch ich erstmal noch meine zweifel ob das wirklich gut geht, aber nur weil nun bekannt ist das Disney Star Wars weiterführt nun Disney und Star Wars erneut oder zum jetzigen Zeitpunkt unberechtigt fertig zu machen erachte ich als falsch. Wenn die Filme mal da sind und doch wirklich ein einzige Müllhaufen ist dann kann hier dazu jeder doch seine eigene Meinung wieder geben, aber jetzt schon etwas zu kritisieren was noch gar nicht vorhandenn ist halte ich für bisschen für sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
      Ich freue mich daher eigentlich eher auf die weiteren Star Wars filme und kann es kaum abwarten bis diese hier in Deutschland zu sehen sind. :)

      Smoka schrieb:

      Wenn es eine Sache gibt die unsere Gesellschaft besonders gut kann ist es, auf hohem Niveau zu jammern.
      Kann meinem Vorposter eigentlich nur in jedglicher Hinsicht zustimmen, ich möchte jetzt nicht den kompletten Beitrag zitieren und auch kann ich leider nur einmal auf "Zustimmen" drücken, weil wenn ich es 10 mal machen könnte würde ich auch 10 mal drauf drücken weil Smoka hier den Nagel vollkommen auf den Kopf trifft!
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      the dreams we have ...
    • Nunja, was soll man sagen. Es war natürlich auch für mich extrem überraschend, und die erste Reaktion war: "Na toll, Disneys SternenBallet - Krieg der Tanzprinzessinen oder was?" aber mittlerweile ist Disney nichtmehr nur Die Schöne und das Biest oder Arielle. Der ganze Komplex hat viele Sachen in den letzten Jahren rausgebracht, die einen schon mitgerissen haben.

      Zu der Thematik "Episode 7" und "Was man da wohl für ne Story zusammen spinnt...." - Nun, die Geschichte für 7-9 existiert schon als Drehbuchvorlage. Klar, Lucas hat immer alles wage gehalten, doch sind die Ideen da, und auch Teil des Geschäftes mit Disney. Ich denke, grade die Romanleser und Extended-Universe-Kenner werden mit den Filmen auf ihre Kosten kommen. Aber hey, bei Lucas und bei Disney weiss man nie :)
      Vorsicht, macht phaxen.
    • Ich war zunächst einmal ziemlich überrascht als ich diese Nachricht im Fernsehen mitbekam ( ja es gibt tatsächlich noch Leute die Nachrichten schaun! ), immerhin war von George Lucas in letzter Zeit nichts mehr in der breiten Öffentlichkeit zu hören. Die zeitgleiche Ankündigung der Übernahme seiner Firma durch den Disney-Konzern und des Erscheinens einer weiteren Triologie hat ihre Absicht völlig erfüllt : ein breites Publikum zu erreichen, die Thematik wiederbeleben und ein gewaltiges Interesse zu wecken - allein die unzähligen Diskussionen im Internet belegen dies.
      Da es sich bei Star Wars mittlerweile um ein ganzes Marketingimperium und nicht nur eine reine Fimreihe handelt, macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn die Geldmaschine erneut anzuwerfen, denn sollte der erste Teil kein völliger Flop werden, darf man getrost von satten Milliardeneinnahmen ausgehen.
      Ich selbst war immer ein großer Star Wars Fan, habe mich jedoch abseits der beiden Triologien und der Serie *Clone Wars* nie mit dem weiteren Verlauf der Geschichte befasst, ergo fände ich eine Fortsetzung durchaus interessant. In welche Richtung eine Sequenz qualitativ gehen wird wage ich nicht vorrauszusagen - mit Batman und Herr der Ringe ( wie schon öfters genannt ) gibt es durchaus positive Beispiele für gelungene Umsetzungen, auf der anderen Seite stehen Fortsetzungen wie z.B Rambo, bei denen man sich gewünscht hätte der Drehbuchautor samt S.Stallone würde sich neue Medikamente verschreiben lassen...

      Eine Frage stellt sich mir aber doch : Warum regen sich immer mehr Leute über den Wachstum des Disney-Konzerns auf, schließlich ist er nur eine Folge des witschaftlichen Abschwungs der Filmindustrie an der wir alle einen gewissen Anteil haben ( dem Internet sei Dank ), ich sehe durchaus Sinn im 'Zusammenschluss um witschaftlich überleben zu können - und das der Meistbietende den Zuschlag erhält sollte in der Marktwirtschaft nicht verwunderlich sein.

      Die wie Pilze aus dem Boden wachsenden Neuverfilmungen von Klassikern zeugen auch von einer gewissen Ideenarmut die in Hollywood vorherrscht, ein Umstand der mich manchmal ein wenig traurig stimmt denn man hat immer öfter das Gefühl alles schon mal gesehen, gehört und erlebt zu haben, eigentlich schade....
    • Ich muss auch sagen, dass ich im ersten Moment ein wenig geschockt von dieser Nachricht war, da ich bei Disney in erster Linie irgendwie immer an Kinderfilme denken muss. Ich habe dann allerdings ein bisschen darüber nachgedacht und durfte feststellen, dass Fluch der Karibik auch von Disney ist und dieser Film wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Sicher ist Star Wars noch einmal eine ganz andere Liga, da es einfach ein „Klassiker“ ist, denn man kennen muss. Ich habe meinen ersten Teil auch mit 10 gesehen und das war die heutige Episode vier, also früher Teil 1. Meine Mutter hatte damals noch die originalen Videokassetten und in weitere Folge bin ich quasi mit Star Wars aufgewachsen.

      Ich muss sagen, dass ich mich schon darauf freue, dass doch noch neue Episoden kommen, auch wenn die jetzt von Disney sind. Ich gehe dem zwar nicht mit so hohen Erwartungen entgegen, jedoch freut es mich jetzt schon, wenn ich daran denke unsere Freunde wie C3PO und R2D2 wieder auf der Leinwand zu sehen. Auch auf die Umsetzung bin ich sehr gespannt, da heutzutage ja schon ganz andere Möglichkeiten vorhanden sind, um so einen Film umzusetzen. Nun heißt es also gespannt warten bis 2015.

      Lg Viva
      Die Ursache der eigenen Handlung in der Gegenwart liegt in der Zukunft.
    • Genau das ist das Problem. Leute assozieren mit Disney zum Großteil nur Kinderfilme. Auch ich war im ersten Augenblick, als ich die Nachricht erfuhr, ein wenig, um es milde auszudrücken, überrascht. Aber dann kam ich auch schnell zur Einsicht, dass es vielleicht gar nicht so schlecht sein könnte.

      1. Disney hat zwar auch Filme ala John Carter gemacht, aber dann auch Avengers. Also nicht nur komplett schlechte Filme, sondern auch gute, zumindest unterhaltsame Filme.

      2. 4 Millarden Dollar sind für niemanden wenig Geld. Disney hat sich damit verpflichtet, Filme zu produzieren, die zumindest ansehenswert sind und auch Kohle einspielen müssen. Ich erwarte somit keine reinen Nerd Star Wars Filme, die keinen Umsatz machen, aber dafür Fans befriedigen, sondern eher einen Mittelweg zwischen einen Film für Nerds und einen Film für die Masse. Eben ala Avengers.

      Ein Problem an der neuen Trilogie sahen ja viele an Lucas selbst, wobei er meiner Meinung nach auch nicht ganz die Freiheiten hatte, wie in der 1. Trilogie, obwohl ihm das immer das Wichtigste war. Jetzt ist er aber auch "nur" noch Consultant und genau das könnte es sein, was Star Wars braucht.

      Frisches Blut

      Am besten mit Leute, die "uns Nerds" auch verstehen, oder sogar selbst sind. So wäre ich sofort dabei, wenn ein Joss Whedon irgendwie an den Star Wars Filmen beteiligt wären. Egal, ob als Schreiber, Regisseur, Produzent oder was auch immer. Er hat immer überzeugen können, mit den Sachen, die er gemacht hat. Egal, ob Buffy (wobei ich das jetzt nie selbst sah), Firefly oder eben Avengers.
      Vorallem dank dem Erfolg des letzterwähnten, dürfte er auch auch sich aufmerksam gemacht haben.

      Wie dem auch sei, ich freue mich darauf und jeder, der sich für Star Wars auch nur ansatzweise interessiert, sollte abwarten bei Episode VII erscheint und sich dann erst erlauben ein Bild zu malen, ob das ganze nun gut oder schlecht war.
      Ad Astra Per Aspera
    • Die beste und wohl treffendste Feststellung in dieser unnötigen Debatte dürfte die Seite College Humor gebracht haben.

      collegehumor.com/article/68436…are-already-disney-movies

      Und wisst ihr was? Die Seite hat vollkommen Recht. Keiner der Star Wars-Filme war jemals NUR für Erwachsene. Es waren eskapistische Weltraum-Märchen (was schon die berühmt berüchtige Introsequenz der Filme offen preis gibt --> "A long time ago...") in denen Prinzessinen gerettet werden mussten, mutige Helden für den endgültigen Sieg über das Böde trainierten und eine allgegenwärte, nicht näher zu bestimmende "magische" Kraft alles bestimmte. Nebenbei gab es Auftritte von brabbelnden Comic-Reliefs, pubertierenden Humor (Jabba The Hut ist fett, hi hi) und sogar ein Muppet durfte sich in aller Herzen spielen (Yoda). Das im Internet jetzt geheult wird, weil das böse, böse, böse Imperium mit der Maus sich ein Franchise geschnappt hat, das in wirklich dermaßen vielen Elementen bereits seit Episode IV den Disney-Stil selbst adaptiert hat (!), ist an Heuchlerei nicht zu überbieten. Star Wars war, ist und wird immer ein riesiges Weltraum-Märchen für alle Altersstufen bleiben und passt daher zu Disney wie die Faust aufs Auge.
    • Also ich für meinen Teil stehe der ganzen Sache noch etwas misstrauisch gegenüber. Das Ganze hat doch nur einen Sinn gehabt: Proftigier.
      Zum einen die Profitgier Lucas', der sein Star-Wars-Unterhalt sowieso nur noch aus der
      Merchandising-Industrie zog. Mit dem Verkauf der Rechte hat er 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
      Erstens erhält er ne Menge Kohle und zweitens löst er sich damit aus der Zwickmühle, falls Episode 7 ein Flopp wird oder die ganze Reihe mit Episode 7 zumindest aus dem sonst so stabilen Rahmen gerissen wird. Auf der anderen Seite steht natürlich die Profitgier Disneys, die sich sowieso schon beinahe alle anderen Rechte der Filmgeschichte eingeheimst haben und zu den "dunklen Lords" Hollywoods gemausert haben.

      Oben erwähnte ich schon den "stabilen Rahmen" der Star Wars-Saga. Ich finde es erschreckend und zugleich enttäuschend, wenn eine Filmreihe oder auch eine Serie einen würdigen Abschluss erhält und der Kreis sich so schließt. Man behält alles so im Guten im Gedächtnis. Die Profitgier sorgt jedoch dafür, dass dieser Rahmen wieder gesprengt wird, die schon abgeschlossene Geschichte wird radikal aufgerissen und verliert so an Stabilität und Bedeutung. Man nehme nur mal "Scrubs" als eines der besten Beispiele für übersteigerte Profitgier, die zum absoluten "Down" führt: Das Ende der 8. Staffel war ergreifend, mitreißend und es war vor allem eines: Ein Ende. Mit Staffel 9 haben die Produzenten alles wieder aufgerissen, die Serie sollte mit neuen Figuren aufgepuscht werden, das Ende wurde zu einer Farse. In der Filmgeschichte sieht es ähnlich aus. Wie schon einmal hier erwähnt wurde, hat Disney zum Glück nicht die Rechte an "Herr der Ringe"
      bekommen, denn sonst hätten wir sicherlich schon Teil 4 und 5 in der Kinos sehen dürfen, wobei dazu überhaupt keine Bücher mehr als Grundlage existieren...

      Harry Potter ist ebenfalls ein solches Mega-Konstrukt: Mit dem Sieg über Voldemort im letzten Teil wurde die Geschichte geschlossen, ja sogar noch ein Blick in die Zukunft in den letzten Versen geworfen, in dem die "neue Potter-Generation" am Gleis 9 3/4 nach Hogwarts bereit steht und unsere damaligen Protagonisten - bis auf den 60 Jahre alten aussehenden Malfoy - erwachsen daneben stehen. Ein würdiges Ende. Wollen wir da noch einen neuen Harry Potter-Film sehen, in welchem die deren Kinder nun die Abenteuer im zerstörten Hogwarts erleben? Mit Nichten.

      Um auf den Punkt zu kommen: Star Wars ist (filmtechnisch) auch ein solches abgeschlossenenes Konstrukt mit einem ordentlichen Ende. Ich verstehe auch nicht die vielen Star Wars-Nostalgiker, welche immer mit "die neue Trilogie ist bullshit" daherkommen. Natürlich ist die Storyline eingeengt, aber das musste sie auch sein, wird sie als Vorgeschichte der alten Teile durch eben jene doch begerenzt. Platz für viele Freiheiten war da nicht mehr, denn das Ende von Anakin stand von vornerein fest. Und doch gefiel mir die neue Trilogie als Vorgeschichte sehr gut, man erfährt über all die Charaktere mehr, die in der alten Trilogie nur abseits Bedeutung erhielten. So über Obi-Wan, welcher vom jungen Padawan zum weisen Meister heranreift, Yodas Preisungen vom alten Obi-Wan finden auch hier im Kampf gegen Dooku und Sidious festen Boden, haben wir ihn in der alten Trilogie doch nur als alten bettlegerichen Alien-Opa erfahren, der aber trotzdem zu den besten Yedi seiner Zeit gezählt haben sollte. "Wie das?", dachten wir damals, konnten wir dieses Bild eines berühmten Helden doch nicht mit dem des grünen Zwerges mit der Krücke in der Kralle vereinen. Die neue Trilogie hat Yoda seinem angepriesenen Ruhm gerecht gemacht, aber auch viele andere Figuren wurden "hübsch angerichtet". Daneben möchte ich noch die viel bessere technische Leistung der Schauspieler betonen. Im Endkampf Luke gegen Vader sieht man noch das alte große Makel der Filmindustrie, wenn es um ein Schwert-Duell geht: Egal ob in Star Wars oder einer mittelalterlichen Verfilmung, bei einem Schwertkampf-Duell schlugen die Kontrahenten immer nur auf das gegnerische Schwert, wobei der eigentliche Sinn im Treffen des gegnerischen Körpers liegt. Dieses Schauspiel gleicht einer Homage an den eigentlichen Schwertkampf. Im Endkampf Vader vs. Luke ist erkennbar, dass nicht viel Wert auf Glaubwürdigkeit des Kampfes gelegt wurde, gleicht er für mich doch eher einem Geplänkel von Kleinkindern, die mehr oder minder gut mit Stöckern auf sich einprügeln. Ganz anders dagagen der Enkampf von Obi-Wan vs. Anakin:
      Hier erkennt man deutlich, dass beide Schauspieler diesen einen Kampf mehrere Wochen über geübt haben.

      Aber ich komme mal wieder vom Thema ab, was ich ausdrücken möchte: Ebenso wie bei anderen Filmen/Serien wird Star Wars mit Episode 7 wieder aufgerissen, eine doppelte Trilogie, die dadurch schon doppeltes Ende bekam. Und wie die Wirkung der neuen Trilogie als erster kleiner Aufriss des Endes war, sieht man an solchen Reaktionen auf die neuen Filme wie oben schon erwähnt. Obwohl ich bei der neuen Trilogie nicht unbedingt von einem Aufriss der Storyline bzw. des Filmkonstruktes sprechen würde, denn es ist eine Vorgeschichte. Vorgeschichten reißen nie das konstruierte Ende auf, da das Ende der Vorgeschichte stehts im Anfang des ersten alten Teils liegt (Episode III -> Episode IV). Somit wurde mit Episode I-III das Ende von Episode VI gar nicht aufgegriffen, sondern auf das Gesamtergebnis einer Figur abgespielt: Wie wurde Anakin zu Darth Vader.

      Wie steht es aber nun um unser so stabiles Konstrukt der Star Wars-Reihe? Episode VII? Mit Sicherheit erwarten uns neue Schauspieler, denn wenn Episode VII an die vorigen anschließen soll, stehen Mark Hamill etc. nicht mehr wirklich zur Verfügung. Es werden also mit Sicherheit neue Figuren auftauchen, evtl die Kinder von Leia und Han.
      Doch ist es mit neuen Figuren einfach so getan? Man sollte sich mal eins ausmahlen: Das Ende von Star Wars wird nun gewaltsam aufgerissen, Epsiode VII wird angekündigt. Da das Ende nun übergangen wird und zum Scheinende mutiert, ist weiteren Filmen also keine Grenze gesetzt. Es wurde Episode VII angekündigt, keine weitere in sich stimmige und abgeschlossene Trilogie. Das bedeutet, es werden mit Sicherheit noch weitere Filme nach Episode VII folgen, falls sich diese in den Kinos bewährt. Und das wird sie objektiv betrachtet, denn alle kleinen Kinder, die immer schon "Clone Wars" auf SuperRTL gesehen haben, werden in die Kinos stürzen. Zufriedenstellend? Es sind eben jene Kinder, jene Altersgruppe, für die Filme wie "Niko 2" oder "Hotel Transsilvanien"
      produziert werden. Ist Episode VII also nichts anderes als "Hotel Transsilvanien"?

      Es gibt zwar unzählige Bücher über die Abenteuer der Kinder von Leia und Co im Handel, aber es sind eher wahllos zusammengestellte Titel im Bücherregal, die zusammen keine in sich Stimmige Atmosphäre und abgeschlossene Handlung bieten. Dagegen sind die beiden Trilogien, aber vor allem die alte, eben genau das: Ein in sich stimmiges Konstrukt der Filmgeschichte mit Anfang und Ende. Nun wird dieses Konstrukt zerissen, das Ende und somit die aufgebaute Storyline bis zum Ende wird transparent und nahezu bedeutungslos.





      1. Disney hat zwar auch Filme ala John Carter gemacht, aber dann auch Avengers. Also nicht nur komplett schlechte Filme, sondern auch gute, zumindest unterhaltsame Filme.


      Zu diesem Argument nur noch kurz etwas: Disney hat bei beiden Filmen nicht bewiesen, dass es sich auf diesem Markt behaupten kann. Es hapert an den Grundbausteinen: Einer Story und gut aufgebauten Charakteren. Avengers war ein reiner Actionstreifen, bei dem altbekannte Superhelden alle in einem Topf geworfen wurden und natürlich gegen irgendeinen übermächtigen Feind kämpfen. Von "Story" bzw. guter Story kann man wohl nicht sprechen, schließlich hat Disney einfach nur bekannte Superhelden zusammengewürfelt hat. Womit wir beim Charakterproblem wären:
      Disney brauchte sich in diesem Film nicht groß um das Charakterdesign der Protagonisten kümmern, schließlich waren es alles Helden, die den meisten Zuschauern bekannt sind.
      John Carter. Auch hier hat Disney nicht gerade Großes bewiesen, denn sowohl Story als auch Charaktere beruhen auf einer Buchgeschichte ähnlich wie bei Herr der Ringe. Rühmt man Peter Jackson für die tollen Charaktere und die Story in den Filmen? Nope, es ist Tolkien den man rühmen muss, schließlich beruht alles auf der Buchgeschichte. Nicht anders hielt es sich bei "John Carter", Disney brauchte sich aufgrund der Buchvorlage nicht groß um Story und Charaktere kümmern, sondern einfach nur ordentlich lesen...

      Natürlich werde ich mir Episode VII anschauen, aber mit der Stimmung im Herzen, dass dieser Film das so wunderbar aufgebaute Konstrukt der Star Wars-Trilogie(n) zerstört. Und das ist sehr schade. Möglicherweise mag der Film sogar Gefallen finden, möglicherweise weist er sogar mehr oder minder gute Strukturen auf, eröffnet eine neue Storyline, knüpft an Altbekannten an, aber all
      das macht das damit begründete Ende des großen Konstruktes für mich nicht wieder wett...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Horus ()

    • Und das wird sie objektiv betrachtet, denn alle kleinen Kinder, die
      immer schon "Clone Wars" auf SuperRTL gesehen haben, werden in die Kinos
      stürzen. Zufriedenstellend? Es sind eben jene Kinder, jene
      Altersgruppe, für die Filme wie "Niko 2" oder "Hotel Transsilvanien"

      produziert werden. Ist Episode VII also nichts anderes als "Hotel Transsilvanien"?
      Man könnte sich natürlich noch an die Hardcore-Fangruppe der etwa 40 Jahre alten Nerds, die bei Mutti im keller leben, Nachos als Hauptnahrungsquelle haben, ein fragwürdiges Prinzessin Leia-Kostüm in einer Glasvitrine unter Verschluss halten und je 100.000 Wörter lange Fanfictions im Internet schreiben, halten, um die zufriedenzustellen (was selbst dann vermutlich nicht der Fall wäre), dürfte dann allerdings einen grandiosen Flop an der Kinokasse erleben.

      Kinder stellen, ob man es eingestehen will oder nicht, eine wichtige Zielgruppe dar, die das Recht hat ebenso gehört und angesprochen zu werden, wie die selbsternannten "Warsies" (mir fällt kein anderer Begriff analog zum Begriff Trekkie ein), die "Stars Wars" mit geradezu religiöser Verklärung betrachten.

      Der Reihe kann im Grunde nichts besseres passieren als einen "Neustart" mit Episode 7 zu vollziehen und eine Geschichte im Star Wars Universum zu erzählen, die sich vollkommen von den anderen 6 Episoden unterscheidet und einer neuen Generation die Chance bietet, sich einen eigenen Filmmythos anzueignen.
    • Disney hat inzwischen den Autoren für die neue Star Wars Reihe bestätigt, den Job bekommt niemand anderes als der Oskar-Gewinner Michael Arndt!!!

      Arndt schrieb den Film Little Miss Sunshine als auch Toy Story 3, des weiteren ist er einer der Autoren zurzeit bei Pixar. Arndt ist mit abstand zurzeit eines der heißesten Eisen in Hollywood und damit hat Disney somit zumindest einen Schritt in die richtige Richtung gemacht meines erachtens:

      Quelle
    • Jaguar D Sauro schrieb:

      Disney hat inzwischen den Autoren für die neue Star Wars Reihe bestätigt, den Job bekommt niemand anderes als der Oskar-Gewinner Michael Arndt!!!

      Arndt schrieb den Film Little Miss Sunshine als auch Toy Story 3, des weiteren ist er einer der Autoren zurzeit bei Pixar. Arndt ist mit abstand zurzeit eines der heißesten Eisen in Hollywood und damit hat Disney somit zumindest einen Schritt in die richtige Richtung gemacht meines erachtens:

      Quelle
      Das waren aber auch schon alle Filme und beide Filme haben für mich jetzt so viel mit dem Genre Sci-Fi zu tun wie meine Mutter ein Model ist. ^^ Also ich bin mir nicht sicher ob das eine gute wahl ist. Aber nun gut. Soll er einen Film machen bin gespannt ob er die erwartungen an die Gemeinde halten kann, denn wie gesagt ich habe nur diese 2 Filme von ihm gefunden. er hat zwar einen Arsch von Auszeichnungen (Beziehen sich zu 99% auf seine 2 Filme die er schrieb) aber ich habe von ihm noch nichts richtung Sci-Fi gelesen.


      Da bin ich echt gespannt ob er den Charme der Filme reinbringen kann.
      :!:
    • Auf der einen Seite mag das stimmen, dass die beiden Filme fern jeglicher Science Fiction sind.
      Aber: Little Miss Sunshine ist einfach ein perfekter Film. Punkt. Und Toy Story 3 einer der besten Animationsfilme der letzten 5-10 Jahre.

      Ich persönlich bin positiv überrascht, hatte auch eher andere Kandidaten erwartet. Aber mit Michael Arndt sehe ich definitiv Hoffnung für das SW Franchise.
      SHUT UP, CRIME!
    • Im Netz geht rum, dass JJ Abrams bei Episode 7 Regie führen wird. Abrams ist unter anderem bekannt für die Serie Lost oder den letzten und den kommenden Star Trek Film.

      Ein paar Internetquellen:

      deadline.com/2013/01/j-j-abram…lvr.it&utm_medium=twitter
      news.moviefone.com/2013/01/24/…ncid=edlinkusaolp00000003
      moviereporter.de/posts/j-dot-j…fur-star-wars-episode-vii
      crackajack.de/2013/01/24/jj-abrams-does-star-wars/
    • Find ich nicht schlimm. Bin ein Fan von Lost, Super8 war auch nicht schlecht und Star Trek gefiel mir gut, obgleich er doch einen schlimmen Stilbruch bei Spock begangen hat. Pille merzte das aber größtenteils aus.

      Sehe J.J. aber auch als einen der besten "jüngeren" Regisseure.

      Wenn man sich da die Namen durchliest, wer zuvor mit im Rennen war, bin ich doch glücklich, dass es JJ ist. Da waren ja Namen wie Ben Affleck (wtf?), Guillermo del Toro (einzig gutes von ihm war Pans Labyrinth), David Fincher (sehr guter Reggiseur, aber hat mit Ausnahme von Alien3 so gar nix mit SciFi am Hut), Jon Favreau (Iron Man, ich weiß nicht ob das gut oder schlecht für Star Wars wäre) oder Joe Johnston (hätte mir auch gefallen können) im Rennen.

      Ich hoffe J.J. kann etwas neues Leben in Star Wars einhauchen. Und hoffentlich gibt es keine Episode 7.
      Ich will keine Episode 7, sondern etwas was weit nach den Filmen oder besser noch, etwas aus den Anfängen der Geschichte.
      "Ich bin aus den gleichen 4 Gründen Arzt geworden wie jeder andere auch.
      Frauen, Macht, Geld und Frauen."
      (Dr. Cox)
    • Ich weiß nicht wie ich das finden soll.

      Start Trek war ganz annehmbar (bin jetzt nicht der absolute Trekie aber ein Noob bin ich auf dem Gebiet auch nicht) aber Super 8 fand ich totalen Mist.
      Zu LOST selbst kann ich nicht viel sagen da ich i.wann in der 2en Staffel den Anschluss verloren habe, aber die Serie hat ja viele Fans und muss daher eine gewisse Qualität haben.
      Alias fand ich persöhnlich auch abgedroschenen Mist.

      Es ist jetzt nicht so das ich mit J.J. Abrams unzufrieden wäre, ich stelle mir nur die Frage ob er da wirklich einen guten Film abliefern kann der die Fans zufriedenstellt. Immerhin ist das für ihn ein komplett neues Genre, und bevor jetzt jemand mahnend den Finger hebt: nein. Nur weil er Filme gemacht hat die im Weltraum spielen oder etwas mit Außerirdischen zu tun haben, ist das noch lange nicht dasselbe Genre.

      Ein Zack Snyder oder Joss Whedon die auch mal ganz kurz gehandelt wurden, hätten mir da besser gefallen. Nicht nur weil ich ihre bisherigen Filme klasse umgesetzt fand, sondern auch weil sie in ihrem Filmen ein Verständniss für die Fans gezeigt haben etc.

      Ich weiß ja nicht so recht ob Herr Abrams das auch so handhaben wird. Er sagt es jetzt zwar noch, aber ob das letztlich so bleibt wenn das Studio ihn zu i.etwas drängen möchte wird sich dann erst zeigen.

      Bleiben wir erstmal nach wie vor skeptisch. Wenigstens kommt die Sache jetzt wirklich ins rollen.
    • Nik schrieb:

      Im Netz geht rum, dass JJ Abrams bei Episode 7 Regie führen wird. Abrams ist unter anderem bekannt für die Serie Lost oder den letzten und den kommenden Star Trek Film.


      giga.de/filme/star-wars-7/news…-j-abrams-lost-star-trek/

      Mittlerweile ist es bestätigt. Nach dem Dreh zu Star Trek: Into Darkness wird JJ Abrams mit seiner Produktionsfirma Bad Robot als Regisseur für den 2015 erscheinenden Star Wars 7 Film einsteigen.

      Ich fand den Star Trek Film mit Abrams auch nicht schlecht, weil ich eben auch kein Trekkie bin. Mir sind da Ungereimtheiten mit Spock echt egal. Es war halt ein viel besserer Film als Nemesis (auch wenn da Picard mitgespielt hat), mit mehr Action und Witz. Darum wird Into Darkness wohl auch meinen Geschmack treffen. Jetzt ist es natürlich Blasphemie, wenn ich sage, dass 2 gute Star Trek Filme wohl auch zu einem guten Star Wars Film führen. Mir gehts aber eher um die Regiearbeit, die ich bei Abrams nicht immer prall fand, aber wie gesagt, Star Trek war ok. Und wenn man sich die Teile 1-3 der Serie anschaut, kann man froh sein, wenn sich der Stil ändert. Es braucht vor allem einen guten Luke Skywalker Darsteller. Und hoffentlich kommen nicht zu viele Auftritter alter Schauspieler als Geister. Das würde echt nerven. Ich mag Ewan McGregor und Liam Neeson, aber mir haben diese Erinnerungsauftritte schon beim Hobbit missfallen.