Eure Lieblingszitate

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    • Nixon: "When the Chairman [Mao] says he voted for me, he voted for the lesser of two evils."

      Mao: "I like rightists. People say you are rightists, that the Republican Party is to the right, that Prime Minister Heath [UK] is also to the right."

      Nixon: "And General De Gaulle [Frankreich]."

      Mao: "De Gaulle is a different question. They also say the Christian Democratic Party of West Germany is also to the right. I am comparatively happy when these people on the right come into power."


      Quelle: On China - Henry Kissinger (Ohrenzeuge dieses Gespräches)
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Henry Kissinger schrieb:

      One of the obstacles to continuity in America's foreign policy is the sweeping nature of its periodic changes of government. As a result of term limits, every presidential appointment down to the level of Deputy Assistant Secretary is replaced at least every eight years - a change of personnel involving as many as five thousand key positions. The successors have to undergo a prolonged vetting process. In practice, a vacuum exists for the first nine months or so of the incoming administration, in which it is obliged to act by improvisation or on the recommendations of holdover personnel, as it gradually adjusts to exercising its own authority. The inevitable learning period is complicated by the desire of the new administration to legitimize its rise to office by alleging that all inherited problems are the policy faults of its predeccessor and not inherent problems; they are deemed soluble and in a finite time. Continuity of policy becomes a secondary consideration if not an invidious claim. Since new Presidents have just won an election campaign, they may also overestimate the range of flexibility that objective circumstances permit or rely excessively on their persuasive power. For countries relying on American policy, the perpetual psychodrama of democratic transitions is a constant invitation to hedge their bets.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Ein Zitat, mit dem ich nicht gerechnet habe.

      Henry Kissinger schrieb:

      A market economy will, in time, enhance general well-being, but the essence of competition is that somebody wins and somebody loses. In the early stages of a market economy, the winnings are likely to be disproportionate. The losers are tempted to blame the "system" rather than their own failure. Often they are right.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Wir sind nicht das, was die Leute von uns erwarten, oder so wie sie sich uns wünschen. Wir sind, wer wir zu sein beschlossen haben. Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, aber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich.
    • Max Goldt (Kurzgeschichte bei der sueddeutschen) schrieb:

      Zwei Stunden glotzte ich auf den Bildschirm. Ich war unglaublich durstig, sah mich aber außer Stande, in die Küche zu gehen, um mir etwas zu Trinken zu holen. Immerhin war ich in der Lage, einen nicht sehr guten Satz in mein Notizbuch zu schreiben: „Weltgeschichte kotzt mich gerade an wie eine unangeleinte Kampfqualle.“ Eine erste Ernüchterung trat ein, als Angela Merkel im Studio erschien. Mein Gott, warum interviewen sie die denn jetzt ? Angela Merkel sagte das, was Angela Merkel halt zu sagen pflegt, wenn Terroristen in Hochhäuser hineinfliegen, und dann kam auch noch Edmund Stoiber, und ich glaube, er war es, von dem ich zuerst den Satz hörte, nun sei nichts mehr wie zuvor.

      Nach Edmund Stoiber stellte ich den Fernseher aus. Leicht weggetreten wanderte ich, dem Panther von Rilke recht ähnlich, eine nicht gemessene Zeit lang durch die Wohnung, öffnete sinnlos Schubladen und schob sie wieder zu, betätigte sinnlos Lichtschalter und trat sinnlos auf den Treter vom Trittmüll eimer. Ich rief Oliver, den Frankfurter Freund, an, und fragte ihn, ob Adrian, sein Besuch, denn nun noch Interesse habe, einen viertägigen Ausflug durchs Fränkische zu unternehmen, als New Yorker. Oliver sagte, Adrian säße seit drei Stunden erstarrt vor dem Fernseher, habe aber gerade eben die Absicht geäußert, diesen Zustand nicht auf vier Tage auszudehnen. Der Ausflug finde also statt.

      Ich stellte noch einmal das Radio an, ob da vielleicht was anderes zu erfahren sei als aus dem Fernseher. Bei Info-Radio war man bereits bei der Befindlichkeit der Berliner Bevölkerung angelangt. Eine merkwürdige Stille würde über der Stadt liegen.

      Da ich eh vorhatte, mir auf Grund der septemberuntypischen Kühle für die Frankenfahrt eine Übergangsjacke zu kaufen, beschloss ich, runterzugehen und mir die merkwürdige Stille genauer zu Gemüte zu führen. Autos donnerten umher, Menschen saßen in Cafes, quakten munter in ihre Telefone und erledigten ihre Einkäufe. Von Stille keine Spur, schon gar nicht von einer merkwürdigen. Ich aber lief nun durch die Stadt so ziellos wie zuvor durch meine Wohnung, kam an manchem Bekleidungsgeschäft vorbei, war aber zu unruhig, hineinzugehen und dachte an das Wort Übergangsjacke, dass das ja an diesem Wendepunkt, zu einer Zeit, in der nichts wie zuvor sein würde, eine ganz neue Bedeutung erlangte, und beschloss, eine alte Strickjacke mit auf die Reise zu nehmen.



      > Wem gilt heute unser Mitgefühl? Den Opfern? Klar, in erster Linie denen. Aber unser Mitgefühl gilt auch jenen eitlen Kommentarwichsmaschinen des öffentlichen Lebens, die gestern vergeblich den ganzen Abend neben dem Telefon standen. Wie muss sich so einer heute fühlen? Das World Trade Center (>Hamburg<) stürzt ein, und niemand bittet ihn um eine Stellungnahme.

      Unbekannter Nutzer eines Medienforums schrieb:

      Über den 11. September eine "lustige" Kurzgeschichte zu verfassen ist gewagt aber wie Woody Alan mal sagte: Komödie = Tragödie +Zeit.
      Direkt nach dem 11. September wäre das natürlich undenkbar gewesen.

      Torsten Gellner (aus dem (wiss.) Rezensionsforum literaturkritik.de) schrieb:

      Die von Gräfin Gloria von Thurn und Taxis und von Sibyl Gräfin Schönfeldt in ihren Schriften kontrovers beantwortete Frage, ob ein Weinglas an der Coppa oder, um die geschmacksmindernde Aufwärmung des Tropfens zu vermeiden, besser am Stil angepackt werden sollte, findet bei Goldt eine höchst sympathische Lösung: In seinen Kreisen "wird dem Wein gar keine Gelegenheit gegeben, sich unnötig mit Wärme aufzuladen".

      Franz Kafka schrieb:

      Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn [sic!] wie vor dem Eingang zur Hölle.“

      "Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit." B.P.
    • The Warp Zone schrieb:

      Spider-man / Spider-man / Aunt is hotter than Pakistan / In my bed, on the stairs / Tap that ass everywhere / Watch out! I get to feel her cans
      Spider-man / Spider-man / Wears a hoodie from H&M / Is he quirky? Listen Bud / he learned his riffs from Paul Rudd / By the way, this movie is really a fourth Iron Man.

      Lmao -> If Marvel Had Facebook 2
      #Alpha
    • Henry Kissinger (2012) schrieb:

      The "rise" of China is not primarily the result of its military strength. It reflects importantly a declining (US)-American competitive position, expressed by obsolescent infrastructure, inadequate attention to research and development and a seemingly dysfunctional governmental process.

      Dieses Gefühl, wenn man erkennt, was im eigenen Land schief läuft, und es nicht ändern kann.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Martin Luther King schrieb:

      Injustice anywhere is a threat to justice everywhere.


      Bertolt Brecht schrieb:

      Mögen andere von ihrer Schande sprechen, ich spreche von der meinen.


      Unknown schrieb:

      The internet can't love anything without destroying it.


      Konfuzius schrieb:

      Ein vornehmlicher Mensch tadelt sich selbst, ein normaler die anderen.


      Carl Gustav Jung (Schweizer Psychiater) schrieb:

      Die Welt ist riesengroß, und es gibt nicht nur eine Theorie, um alles zu erklären.


      Hans Joas (Soziologe & Sozialphilosoph) schrieb:

      Theoriefragen reichen von empirischen Generalisierungen bis hin zu umfassenden Deutungssystemen, in denen philosophische, metaphysische, politische, moralische Grundhaltungen zur Welt verknüpft sind.
      Wer zur Welt der Sozialwissenschaften gehören will, kann deshalb nicht umhin, sich in die argumentative Auseinandersetzung auf all diesen Ebenen einzuschalten.
      > Die Hoffnung, sich auf rein empirische Theorien beschränken zu können, lässt sich nicht erfüllen(!).

      "Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit." B.P.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kizaru (大将) ()

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      “Allah says in Surah Ar-Rahman that everything in the Heavens and the Earth begs Allah for its needs. The argument can be made that an atheist doesn’t ask Allah for anything at all. The answer to that is simple: His throat begs to Allah when it is thirsty, his heart seeks permission from Allah before beating each and every single time, and every blood cell asks Allah’s permission before traveling through his veins. There is only one small part of his heart - his free will - that is in disobedience to Allah. And even that part will beg to Allah on Judgement Day.”


      — Nouman Ali Khan