Filmrezensionen

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    • Grundsätzlich kann ich @OneBrunou zum neuesten Marvel Film, Thor: Ragnarök, nur zustimmen. Einen Punkt wollte ich allerdings doch ansprechen den ich nicht unter den Teppich kehren möchte: der Humor.

      Dieser Film setzt einen Trend fort, der seit dem Erfolg von Guardians Of The Galaxy immer öfter zu bemerken ist. Nicht nur im Hause Marvel sondern auch bei DC oder auch anderen Blockbustern.
      An allen Ecken und Enden findet man eingestreute Witze und Sarkasmus um dem Zuschauer ein locker flockiges Kinoerlebnis zu bieten. An sich ist das auch kein verwerfliches Ziel, birgt jedoch die Gefahr der Story und den Charakteren einiges an Relevanz zu kosten. Es kommt einem manchmal so vor als hätte man Angst oder würde sich gar schämen Emotionen zu zeigen und das Publikum, mit dem Erzählten fesseln, zu wollen.
      Vielleicht pochen die Studios darauf, weil sie ein geringeres Risiko mit so einem Weg eingehen oder man traut dem Zielpublikum nicht genügend reife zu.

      Filme wie Wonder Woman, Logan und ironischerweise Guardians Of The Galaxy 1&2 haben mehr als bewiesen, dass es sich auszahlt sein Publikum zu respektieren und zu fordern.
      Logan hat ein Statement gesetzt indem er zeigte, dass Superhelden durchaus ein erwachsenes Publikum ansprechen können, welches auch vor brachialen Bildern nicht zurückschreckt.
      Wonder Women zeigte, dass Handeln mit Herz, um schlicht das Richtige zu tun, nach wie vor ein Publikum begeistern kann, wobei die klassischen Good Guys heutzutage ein schweres Leben im Schatten der Badasses und Antihelden führen.
      Und Guardians Of The Galaxy haben die unbekannten Weirdos zu absoluten Rockstars gemacht, was nicht nur am Humor lag. Von allen Marvel Filmen hatte GOTG2 das wohl emotional packendste Ende, weil man sich in den richtigen Momenten sowohl selber als auch das Publikum ernst nahm. Anders hätte es nicht funktioniert einen weinenden Waschbär als letztes Bild des Films zu zeigen.
      Eins haben all diese Filme gemein: sie trauen sich etwas und gehen Risiken ein. Und gerade bei Marvel muss ich schon Schmunzeln, weil sie sich inzwischen Narrenfreiheit erarbeitet haben. Sie könnten ohne Problem den Namen ihres nächsten Films unter Verschluss halten und man würde ihnen trotzdem die Tickets aus den Händen reißen. Deswegen ist es für mich immer noch ein Rätsel warum man in Deutschland Ragnarök nicht zu vermarkten wusste, obwohl es einerseits unfassbar cool klingt und prinzipiell irrelevant ist, aber gut ich bin kein Marktforscher.

      Ich gehe ins Kino um mich von den Geschichten und den Charakteren fesseln zu lassen. Ich möchte lachen, weinen, mich fürchten, mich ärgern, Neugier entwickeln und Gänsehaut bekommen. Wenn mir allerdings ein Höhepunkt oder ein wichtiger Moment mit einem Witz genommen wird muss das fast schon eine Dekonstruktion eines Genres sein, denn sonst reißt man mich aus dem Film raus indem man versucht mir einen fehlplatzierten Witz den Rachen runterzuwürgen. Ich kann mit schwerwiegenden Momenten umgehen, dann gebt sie mir auch bitte.
      Wenn ich einen Film schaue, der sich Ragnarök nennt, dann will ich keine Witzeparade sehen sondern eine über alles schwebende Angst vor dem bevorstehenden Weltuntergang spüren! Gut gesetzter Humor kann das Gesamtbild abrunden, aber ganz sicher nicht mit einem Teufelsanus-Portal oder Penis Metaphern wenn die Valkyre eine dicke Kanone an ihren Unterleib hält und durch die Gegend ballert.
      Egal ob OB's Theorie im Spoilerkasten stimmt oder nicht, Banner musste eine wichtige Entscheidung treffen und statt das zu zelebrieren opfert man diesen Moment für einen schlechten und vorhersehbaren Gag! Das ist absolute Verschwendung!
      Auch einigen Interaktionen zwischen Thor und Loki wird das Gewicht durch die lockeren Sprüche und Witze genommen obwohl diese Momente wirklich stark hätten sein können. Das nimmt auch Odins Schicksal die Relevanz. Wozu war sein Charakter Arc gut wenn nicht seine beiden Söhne wachsen zu lassen? Stimmt den Höhepunkt ihrer Interaktionen bilden ja Witze, wie konnte ich das vergessen /s.

      Das klingt jetzt alles unfassbar harsch und das obwohl ich Thor 3 wirklich gut fand und zum oberen Drittel der Marvel Filme zähle, aber dieser Trend gefällt mir nicht. Dementsprechend wollte ich das auch ansprechen.
      Einerseits weil dieser Trend Gefahren birgt. Auf kurze Sicht mag das nicht so wild sein und wer gerade erst aus dem Kino kommt denkt sich wahrscheinlich "was will der Depp eigentlich", aber auf lange Sicht nimmt diese Art des Humors dem Geschehen sämtliche Relevanz.
      Und auf der anderen Seite haben andere Filme des Genres und auch des gleichen Hauses bewiesen, dass es anders geht.

      Nichtsdestotrotz, der Film lohnt sich definitiv auch wenn ich viel gemosert habe.
      In dem Sinne, habt Spaß im Kino.
      "I shall grieve, and I shall weep. But I shall never regret"
      - Rider
    • Hallo zusammen,

      Toller Marvel und auch ich finde den besser als seine Vorgänger. Ich habe meine Vorredner nur überflogen -Verzeihung im Voraus^^- daher sollte folgendes schon themtisiert sein gebt mit bitte Bescheid.

      Neben dem teils zu sehr ala Gotg2 erzwungenen Humor ""stört"" mich an Thor 3 eigentlich nur die Sprache! Und das wiegt fast am schwersten. Ich hatte nicht mehr das Gefühl mit dem Asen eine uralte Rasse vor mir zu haben, da gerade Thor selbst in seinem Vokabular gefühlt wie ein 0815 Stadtdepp daherkam... In Teil 1 nd 2 sowie in Avengers 1 und ich meine auch Teil 2 hörte man klar heraus, dass er nicht aus unserer Gegenwart stammt, dass er etwas um nicht zu sagen mittelalterlich geschwollen spricht, wobei ich leider wirklich nicht weiß wie ich das korrekt benennen soll. Ich schätze aber ihr wisst was ich meine.

      Das ist nicht mega schlimm, aber es ist schade. Beinahe so schade wie das Weglassen von ACDC ab Iron Man 3.... Man war ich sauer! Ich weiß noch wie ich in Avengers im Kino war und sich meine Mundwinkel empor zogen als im Funk des Quinjets plötzlich ACDC läuft und Iron Man die Show in Deutschland betritt und Loki umhaut - herrlich. Leider sollte es der letzte Moment dieser Art sein :/

      Insgesamt hat Thor 3 natürlich trotzdem mega Spaß gemacht, trotz der üblichen Marvel-Schwäche genannt: Vilian. Wobei es dieses Mal relativ Ok war, der das Ende des eigentlichen Bösen durch den anderen Bösen schon recht cool war xD

      -dD.
    • Justice League


      Da ist sie also endlich ... DC's Antwort auf Marvel's The Avengers, der vor fünf Jahren für heftig Furore sorgte und das Kino - was den Ausbau von cinematischen Universen betrifft - komplett revolutionierte. Egal ob nun Marvel, Transformers, Fast and Furious oder DC auf dem Plakat steht: Alle wollen sich nun an diesem Konzept vergreifen und es möglichst umfassend ausreizen. Standalone's, Sequels, Prequels und Ensemble-Filme. Die Möglichkeiten sind schlichtweg endlos, vor allem eben für die beiden, großen Comic-Häuser, deren Regale und Schränke voll von mitreißenden und brachialen Geschichten sind. Es liegt eine Menge an Potenzial herum, das vor allem Marvel in den vergangenen 9, fast 10, Jahren doch hervorragend für sich zu nutzen wusste. DC hat da ein wenig den Start verpennt, nachdem Christopher Nolan den dunklen Ritter zurück auf die Leinwand brachte und man sich zwischenzeitlich noch an einem Green Lantern Film versuchte, der aber komplett in die Hose ging. Erst 2013 kam das DCEU mal so langsam aus dem Quark, schlief dann aber auch einfach wieder drei Jahre durch, bis es mit Batman v Superman weiterging. Seitdem geht es rasant weiter. Mal erfolgreicher (Wonder Woman), mal weniger erfolgreich (Suicide Squad). Aber es scheint vorwärts zu gehen. Und nun gipfelt also alles in dem Zusammenschluss der DC-Helden ... Oder vielleicht doch nicht? Tatsächlich sehe ich Justice League weniger als ein Ende von etwas, einen Cut, wie ihn The Avengers einst bei Marvel setzte und damit die bekannte Phase 1 abschloss (gleichzeitig entsprechend aber natürlich auch die Phase 2 einläutete, wenn auch nur mäßig vorbereitete), sondern sehe ich in diesem Film vielmehr einen Anfang von etwas. Weil er einfach - wenn man ihn schon mit einem Marvel Film vergleichen möchte - wohl am meisten Ähnlichkeit mit Age of Ultron hat. Was genau ich damit meine, dazu komme ich später noch.

      Superman ist tot. Hoffnung wurde begraben. Die Welt fängt an verrückt zu spielen. Terrorismus ist allgegenwärtig, die Menschen drohen - buchstäblich - damit sich selbst zurück ins Mittelalter zu werfen. Und inmitten dieses Wahnsinns, der nach der Eröffnung des Films leider nicht mehr näher thematisiert wird, taucht plötzlich eine intergalaktische Macht auf der Erde auf, die droht jene zu vernichten. Steppenwolf erscheint. Mitsamt seinen Parademons. Auf der Suche nach den drei Mutterboxen ist ihm jedes Mittel recht. Nach einer nie enden wollenden Zeit im Exil kehrt er an jenen Ort zurück, an dem er einst vernichtend geschlagen wurde, um das zu vollenden, was er begonnen hatte.
      Wer sich von Steppenwolf ein Individuum erhofft, das so etwas wie nachvollziehbare Beweggründe besitzt, wird wohl bitter enttäuscht werden. Dem ist nämlich ganz und gar nicht so. Steppenwolf hat mit denselben Problemen zu kämpfen, die auch schon die zwei zuvor abgearbeiteten Superschurken - Doomsday und Ares, die ebenso wie Steppenwolf dank CGI zum Leben erweckt wurden - des DCEU gebrandmarkt haben: Es fehlt ihm schlichtweg an einer klaren Charakterzeichnung. Doomsday wurde lediglich erschaffen, um Superman zu töten. Joar, kann ich mit leben. Befähigt zur Intelligenz war das Ding ja auch nicht. Ares verachtete die Menschen als Geschöpfe, weil reasons und wollte diese - notgedrungen auch durch ihre eigenen Hände - deswegen vernichten. Aber wieso genau und woher diese Motivation kam, war kaum der Rede wert. Und Steppenwolf? Er ist ein Eroberer. Er lebt nur, um zu erobern ... Und das war's im Grunde auch schon. Das ist die komplette Charakterzeichnung des Antagonisten von Justice League. Er erobert, weil er halt erobert. Mmmmkay?
      Anders als bspw. Ares in Wonder Woman bekommt Steppenwolf allerdings reichlich Screentime, die man gut dafür hätte verwenden können, um ihn nicht ganz so offensichtlich in eine eindimensionale Schublade zu stecken. Genutzt wurde diese Zeit allerdings lediglich dafür zu zeigen, wie stark der Kerl doch ist und das er es problemlos mit der noch-nicht-ganz-so-vereinten Justice League aufnehmen könnte (naja, fast). Es fehlt ihm, wie so vielen Antagonisten von Comic-Adaptionen, an einer nachvollziehbaren Motivation. Dies ist ein Problem, das sich sowohl durchs DCEU (ausgenommen ggf. Zod), als auch durchs MCU zieht, wobei Letzteres sich dahingehend derzeit ein Stück weit wandelt. Das ist zwar schade, weil damit ein wenig an Potenzial liegen gelassen wird - denn am Ende ist Steppenwolf hier nur der nächste CGI-Boss des DCEU, an den man in wenigen Monaten nicht mehr zurückdenken wird - allerdings erfüllt auch er seine Aufgabe als Antagonist in diesem Ensemble-Film mit Bravour. Denn letztlich dient er, wie so viele Villains vor ihm, maßgeblich als ein Ventil, an dem sich die Helden die Zähne ausbeißen müssen. Ein Hindernis, das sie zwingt sich selbst zu hinterfragen, neue Wege zu bestreiten und eine Allianz zu schließen, mit der sie eigentlich nichts zu tun haben wollen. Umgangssprachlich ausgedrückt: Durch seine Anwesenheit werden sie gezwungen über ihren eigenen Schatten zu springen. Dieses Konzept mag jetzt nichts sonderlich Innovatives sein, insbesondere mit dem MCU auf der anderen Seite, das sich diese Vorgehensweise auch schon mehrfach zunutze gemacht hat (The Avengers; Guardians of the Galaxy), aber es funktioniert.

      Batman ahnte es bereits, nachdem Superman gestorben ist und er Lex Luthor einen Besuch in dessen Einzelzelle abgestattet hatte. Er ahnte, dass es zu einem Angriff eines Feindes kommen würde, der von weither zur Erde reisen würde. Neben der Inspiration, die Supermans selbstloses Opfer im Kampf gegen Doomsday für ihn dargestellt hat, zwang ihn dieser Verdacht - der sich schnell bestätigte - letztlich dazu sein tristes Leben als Einzelgänger hinter sich zu lassen und endlich damit anzufangen wieder im Team zu arbeiten. Anderen Menschen zu vertrauen. Batman v Superman zeichnete ihn als seelisch gebrochenen Mann, dessen zahlreiche Verluste ihn kalt und verbittert machten, wodurch er seine eigene Menschlichkeit zu verlieren drohte. Die findet er nun ausgerechnet dadurch wieder, indem er eine Allianz mit Speedstern, Cyborgs und (Halb-)Göttern schmiedet. In diesem Kreis von Helden, in dem er eigentlich - augenscheinlich - der Menschlichste von allen sein müsste, muss er diesen Teil seines Selbst erst wiederfinden.
      Behilflich ist ihm dabei vor allem Wonder Woman, der man deutlich anmerkt, wie gut ihr ihr vorangegangener Solo-Film doch getan hat. Diverse Querverweise machen deutlich, wie sehr sie von ihrer Vergangenheit doch geprägt wurde. Und wie sehr sie dadurch in ihren eigenen Charakterzügen geformt wurde. In Batman v Superman schimmerte es bereits leicht durch, hier wurde es nun überdeutlich gezeichnet: Sie ist letztlich diejenige, die alles zusammenhält, auch wenn Batman, wie auch - ohne jetzt zu viel vorweg nehmen zu wollen - Superman im Zentrum der Liga stehen. Denn während Batman das Hirn und Superman die Muskeln der Liga verkörpert, stellt sie das Herz dar.
      Aquaman dagegen hat seinen ganz eigenen Kampf zu führen, will mit der Liga eigentlich gar nichts zu tun haben. Will eigentlich grundsätzlich am liebsten alleine gelassen werden. Dies ändert sich erst, als es auch für ihn plötzlich zu einer persönlichen Angelegenheit wird. Selbes gilt im Grunde auch für Cyborg, wobei sein Kampf eher mit ihm selbst stattfindet. Und Flash? Er ist derjenige, der maßgeblich dafür sorgt, dass Justice League deutlich leichtfüßiger und unbeschwerter daherkommt, als es eben noch Filme wie Man of Steel oder Batman v Superman getan haben.

      Die Justice League ist folglich ein ziemlich wilder Haufen von Individuen und starken Persönlichkeiten, die lernen müssen einander zu vertrauen, um erfolgreich zu sein. Und dies ist - meiner Meinung nach - auch durchaus geglückt, was vor allem daran liegt, dass die Dynamik der einzelnen Figuren untereinander einfach nur hervorragend war. Zwar sorgte Barry für die meisten Lacher, aber auch seine Kameraden durften durch humoristische Einlagen unterhalten. Dies geht allerdings weniger auf zwanghafte Oneliner zurück, sondern einfach auf die grundlegende, vorhandene Chemie, die die Mitglieder der Gerechtigkeitsliga untereinander pflegen. Tatsächlich wirkte das Team auf mich teils deutlich organischer, als es die Avengers manchmal tun.
      Dass das Zack Snyder, sowie auch Joss Whedon, überhaupt gelungen ist, verwundert mich persönlich doch etwas, da der Film mit knapp 120 Minuten der mit Abstand kürzeste Film des bisherigen DCEU war. Doch scheint ihm auch genau das zugute zu kommen. War vor allem Batman v Superman noch ein Film, der so manche Längen aufwies, durch die man sich kämpfen musste (bspw. übermäßige Nachrichtensendungen und ständiger, ausgeübter Journalismus), ist Justice League hier wesentlich kompakter inszeniert. Er ist straffer, weil die Inhalte aufs Wesentliche komprimiert wurden. Dies betrifft nicht nur die Gruppendynamik, sondern ebenso die Action, als auch die grundlegenden Charakterzeichnungen. Und vor allem Letzteres war zwingend notwendig, da der Zuschauer bis dato noch keinerlei Bezug zu Flash, Aquaman und Cyborg knüpfen konnte, da sie schließlich erst jetzt so richtig eingeführt wurden. Viel Zeit wird dafür nicht aufgewendet, aber es reicht, um sie zumindest glaubhaft in die Liga zu integrieren. Alles Weitere dürfte dann noch in den kommenden Jahren folgen. Wie gesagt, es fühlt sich für mich mehr nach einem Anfang, als nach einem Ende an.

      Eingangs erwähnte ich, dass ich diesen Film - wenn ich ihn schon mit einem Streifen aus dem MCU vergleichen müsste - noch am Ehesten mit Age of Ultron gleichsetzen würde. Denn Justice League ist ein wirklich guter Film geworden. Großartig ist er allerdings nicht. Er weist durchaus ein paar Schwächen auf, so sticht Wonder Woman aus dem Großteil der Liga doch heraus, weil sie von der Vorarbeit zu ihrer Person, die mit ihrem Standalone-Film geschaffen wurde, deutlich profitiert hat. Gerade die neueingeführten Figuren fallen hier dann doch ein wenig ab, wenn auch nicht allzu gravierend. Genauso wie bspw. auch Iron Man und Captain America im zweiten Avengers Film bereits gestandene Helden waren. Im Gegensatz zu den Newcomern, die damals in Form von Quicksilver, Scarlett Witch und Vision ins MCU integriert wurden, wenngleich nur zwei davon überlebten. Auch in der Justice League wird der Zuschauer mit drei Charakteren konfrontiert, die er erst in diesem Film kennenlernen muss. In Age of Ultron wurden - neben dem offensichtlichen Konflikt mit dem Antagonisten - diverse andere, noch kommende Filme wie etwa Civil War und Black Panther bereits langsam vorbereitet. Und genauso stellt Justice League nunmehr die Weichen für kommende Filme wie Aquaman, Wonder Woman 2, Flashpoint, Justice League Part 2 und The Batman, sofern letzterer denn nun auch nach dem aktuellen Plan verläuft und "Batfleck" nicht plötzlich doch noch die Kurve kratzt.
      Und trotz all dieser Filme, die hier angerissen werden, bleibt der Film - in seiner Narration - straff und organisch. Was maßgeblich daran liegt, dass besagte Ausblicke tatsächlich nur sehr wage, zwischen den Zeilen, gegeben werden. Als neutraler Zuschauer werden einem diese Querverweise wohl kaum auffallen.

      Letztlich erfindet Justice League das Rad gewiss nicht neu. Eher passt sich DC hier ein Stück weit den gängigen Konventionen an, geht den leichten, den sicheren, Weg und bedient nun weniger die hartgesottenen DC Fans, sondern zielt vielmehr darauf ab die breite Masse anzusprechen. Und das funktioniert über die meisten Strecken des Films auch sehr gut.
      In meinen Augen scheint der Film weniger darauf abzuzielen eine Phase zu beenden und einen Cut zu setzen, so wie es Marvel 2012 gehandhabt hat, sondern soll er vielmehr die noch kommenden Dinge einläuten. Die vielen Standalone-Filme und Sequels, die noch in der Timeline stehen und gigantisches Potenzial aufweisen, werden hier nicht nur langsam vorbereitet, sondern sollen durch den leichten Weg, den man mit Justice League nun gegangen ist, wohl auch gesichert werden.
      Ich selbst kann nur hoffen, dass Warner und DC dies auch gelingen wird, da ich mir - was hier kein Geheimnis sein dürfte - ein funktionierendes DCEU wirklich nur wünschen kann. Superman, Batman und Wonder Woman sind Figuren, mit denen ich als Kind aufgewachsen bin, während mir von der anderen Seite lange Zeit nur Spiderman so wirklich vertraut war. Und solch ikonische Figuren, wie DC sie zu bieten hat, verdienen es einfach, dass auch sie in einem funktionierenden, filmischen Universum vertreten sind. Der Weg, den DC und Warner seit Wonder Woman gehen, könnte dafür sorgen, dass letztlich auch genau das gelingt. Man ist auf einem guten Weg, wenngleich auch weiterhin noch Potenzial nach oben besteht.

      Abschließend sei gesagt, dass mich der Film sehr gut zu unterhalten gewusst hat. Er überfordert die Zuschauer nicht so, wie es Batman v Superman noch getan hat, ist deutlich straffer und kompakter erzählt, kommt deutlich lockerer daher, ohne dabei jedoch in einen Film auszuarten, der nur wegen der Witze witzig ist, ist sehr actionlastig und kurzweilig und weist eine tolle Teamchemie auf. Ich hatte sehr viel Spaß mit Justice League und hoffe, dass mit diesem - ebenso wie mit Wonder Woman zuvor - nun endlich ein anständiges Fundament errichtet wurde, auf dem das DCEU aufbauen kann. Auf dem es sich entwickeln kann. Das Potenzial ist da. Jetzt muss es nur noch genutzt werden.


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      #FT18

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    • Verborgene Schönheit



      "We're here to connect. Love, time, death. Now these three things connect every single human being on earth. We long for love, we wish we had more time and we fear death."

      Dieses Zitat, mit dem der Film den Zuschauer direkt in der Eröffnungssequenz konfrontiert, umschreibt eigentlich schon sehr zutreffend, worum es in dem Film eigentlich geht. Die Geschichte handelt vom erfolgreichen Werbefachmann Howard Inlet (Will Smith), der in eine tiefe Depression fällt, nachdem seine kleine Tochter verstorben ist. Er schottet sich von allem und jedem ab, ist komplett introvertiert und ist kaum mehr ansprechbar. Freunde und Arbeitskollegen sorgen sich um ihn und versuchen ihn mit einer höchst ungewöhnlichen Therapie-Idee wieder zurück ins Leben zu holen, wofür sie drei Theaterschauspieler engagieren: Brigitte (Helen Mirren), Aimee (Keira Knightley) und Raffi (Jacob Latimore). Interessant daran sind vor allem die daraus entstandenen Zweiergruppen zwischen je einem Freund und einem Schauspieler. Denn die Rollen, die die Darsteller verkörperten, um so zu Howard durchzudringen, ließen sich ebenso auf die jeweiligen Freunde ummünzen, was ein doch recht interessanter Ansatz war, um diese etwas näher zu beleuchten und auch zu zeigen, dass jeder von ihnen auch sein eigenes Kreuz zu tragen hat. Auch wenn sie sich maßgeblich wegen Howard diesem Projekt gewidmet haben, so ziehen sie auch ihre eigenen Lehren aus dieser Therapie-Idee.

      Aber eins gleichmal vorab: Der Film ist gewiss kein Meisterwerk. Er hätte durchaus das Zeug dazu gehabt, alleine schon der Thematik und des herausragenden Casts wegen - zu dem u.A. auch noch Edward Norton und Kate Winslet gehören - allerdings weist vor allem das Drehbuch so manche Schwäche auf. Der Film fängt stark und emotional an, tritt dann aber leider auch etwas auf der Stelle und verheddert sich zum Teil in recht bedeutungsschwangeren Plottwists, die den Zuschauer womöglich zum Nachdenken anregen sollen, teils aber leider vollkommen verfehlt sind und arg konstruiert wirken. Speziell der Charakter von Helen Mirren ist davon betroffen und leidet daher auch in seiner Darstellung ein wenig unter dem Skript.
      Davon aber mal ganz abgesehen erzählt Verborgene Schönheit eine Geschichte, die einfach unter die Haut geht. Das ist vor allem der Darstellung von Will Smith zu verdanken, der den leidenden Vater einfach grandios weiß zu interpretieren. Gerade die - vermeintliche - Schlussszene des Films, die Interessierte sich hier ansehen können, zeigt mal wieder, wie unglaublich gut dieser Kerl einfach nur sein kann, wenn er denn will. In den vergangenen Jahren hat sein Image zwar etwas gelitten, was meist daran lag, dass er sich mit seinen gewählten Rollen öfter mal vergriffen hat und ständig seinen Sohn mitschleppen musste, aber für mich bleibt Will Smith ein Schauspieler, der vor allem in Dramen komplett aufgeht. Das geht maßgeblich auf seine Performance in Das Streben nach Glück zurück, was auch heute noch eines meiner Lieblingsdramen ist.

      Und auch wenn sich die Geschichte maßgeblich um ihn dreht, so werden zumindest auch seine drei Freunde etwas näher beleuchtet und mit eigenen Motivationen ausgestattet. Whit ist Vater einer kleinen Tochter, die ihn jedoch für die Scheidung ihrer Eltern verantwortlich macht und keinen Kontakt zu ihm haben möchte. Claire hat ihr Leben der Agentur gewidmet, sehnt sich jedoch auch nach einer eigenen Familie. Simon hat zwar eine intakte Familie, hat aber dennoch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Sie alle haben eigene Motive, um Howard dabei zu helfen wieder einen Sinn im Leben zu finden, die der Film jedoch auch etwas versäumt tiefer auszuarbeiten.
      Letztlich helfen sie Howard nicht nur, weil sie sich um ihn sorgen, sondern weil sie sich selbst davon auch einen gewissen Eigennutzen versprechen. Mancher tut es aus Freundschaft, mancher zum Schutz der Familie und mancher auch maßgeblich für die Agentur und die Menschen, die in dieser beschäftigt sind ... Doch letztlich nehmen sie alle eine wertvolle Lehre aus der Geschichte mit und können nicht nur Howard bei der Bewältigung seines Traumas helfen, sondern gleichzeitig auch sich selbst helfen. Sich selbst verwirklichen.

      Alles in allem hat mir der Film doch recht gut gefallen. Das Skript wies zwar so manche Schwachstelle auf und auch dem ein oder anderen Charakter hätte etwas mehr Tiefe gewiss nicht geschadet, doch die Emotionen - gerade dank der Performance von Will Smith - waren stets greifbar und einfach packend. Und nichts Anderes hatte ich mir auch von einem Film, mit einer derartigen Thematik, erhofft.


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      #FT18
    • Star Wars Episode 8 - The Last Jedi

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      Okay, bevor ich loslege will ich vorab mal ganz ehrlich sein: Überraschenderweise verspürte ich auf diesen Film so gut wie gar keine Vorfreude, was bei mir wohl daran liegt, dass sich das Konzept der Rahmenhandlung vom Star Wars Universum allmählich bei mir abnutzt. Die Macht, die Lichtschwerter, die Jedi (und die Sith), die helle Seite, die dunkle Seite. Die Rahmenhandlung, die Kulisse, ist eigentlich immer dieselbe, weswegen sich bei mir schon jetzt - nachdem Disney den dritten Star Wars Film in drei Jahren veröffentlicht hat - eine leichte Reizüberflutung bemerkbar macht.
      Und auch nach dem Ansehen des Films muss ich sagen ... Meh, ich weiß ja nicht. Ungeachtet meiner vorangegangenen Skepsis ist dies für mich wohl der Film schlechthin, wenn es darum geht mich mit einem zwiespältigen Gesamteindruck zurückzulassen. Selten hat mich ein Film so gespalten, wie Episode 8. Auf der einen Seite bin ich hochzufrieden, auf der anderen Seite bin ich unzufrieden. Auf der einen Seite bin ich glücklich mit dem Verlauf des Films, auf der anderen Seite schäume ich ein bisschen vor Wut, was so manch narrativen Weg betrifft, den man gewählt hat. Auf der einen Seite gefiel mir der Film, auf der anderen Seite gefiel er mir aber auch nicht. Es fällt mir echt schwer hier eine gerade Linie zu finden, deswegen werde ich alles Folgende mal in zwei - drei verschiedene Unterpunkte gliedern.

      Der Humor

      Bereits Episode 7 war vom Ton her doch sehr locker aufgelegt, sorgte für einige Schmunzler und Lacher. Er fühlte sich deutlich leichter an, als so mancher Vorgänger, was vor allem dem neuen MVP - BB 8 - zu verdanken war. Daran knüpft Episode 8 auch an, allerdings ... Für meinen Geschmack etwas too much. Gerade in dem ersten Drittel des Films wird hier mit derartig vielen, teils auch völlig deplatzierten und unlustigen, Gags um sich geworfen, sodass der Humor einfach nur krampfhaft aufgesetzt und erzwungen wirkt. Mit dem weiteren Verlauf des Films pendelt sich das Ganze auf ein erträgliches Minimum ein, aber zu Beginn fühlte ich mich doch leicht an Thor: Ragnarok zurückerinnert, der mir zwar prinzipiell auch - wegen bzw. trotz des übermäßigen Gebrauchs von Humor - durchaus gefallen hat, bei dem ich aber dasselbe Problem gesehen habe, wie hier: Der Grundton des Films passte schlichtweg nicht zur Thematik des Films. Selbiges spielte sich auch hier ab, doch zumindest wusste sich The Last Jedi hier noch rechtzeitig zu fangen. Dennoch: Ein fader Beigeschmack bleibt für mich. Vor allem eben, was das erste Drittel des Films betrifft. Disney bewegt sich mit dem Humor für mich zunehmends in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefällt. Wenn der Infinity War ähnlich auf lustig getrimmt wird, na dann Prost Mahlzeit.

      Die Handlung

      Wo fang ich hier am besten an? Ich denke ganz am Anfang, denn der Film macht eines doch - wieder einmal - ganz deutlich: Es fällt unfassbar schwer die Filme der Trilogie(n) als Einzelne zu bewerten, da sie alle aufeinander aufbauen. Dies wird nicht nur durch diverse Referenzen an Episode 7 deutlich, sondern eben auch an der eigentlichen (Binnen-)Handlung des Films, die vor allem die Geschichten der vier, neuen Protagonisten des Franchise fortsetzt: Ben, Rey, Finn und Poe. Sie sind die neue Generation, die - Stück für Stück - die alte Generation aus der ersten Trilogie ablöst. Ihre jeweiligen Geschichten werden hier - mehr oder weniger - konsequent fortgeführt. Sie sind alle jung, haben noch viel zu lernen und dürften sich wohl - zum Ende von Episode 9 - dann fest im Kosmos von Star Wars etabliert haben. Ihren Platz gefunden haben.
      Allerdings gibt es auch hier so manche Schattenseite, die mir doch arg missfallen hat. Und das betrifft hauptsächlich so manche, narrative Entscheidung, die man auf halbem Wege getroffen hat. Da dachte ich mir teilweise einfach nur ...


      Denn der Film, so mein Eindruck, spielt gewollt sehr aggressiv mit den Erwartungen des Zuschauers, die auch auf den Titel des Films zurückgeführt werden können. Zu aggressiv sogar, für meinen Geschmack. Denn das Potenzial, was dieser Film - betreffend der bereits vom Titel suggerierten Thematik - besessen hat, war schier grenzenlos. Neue Möglichkeiten, neue Wege. All das war in Reichweite, nicht zuletzt aufgrund der dargestellten Sichtweise von Luke, die er (fast) den ganzen Film über gezeigt hat, doch am Ende ... Nun, bei Episode 7 wurde sich viel darüber beklagt, dass Disney den leichtesten Weg gegangen ist, um bloß kein finanzielles Risiko eingehen zu müssen. Und es ist kurios: Episode 8 trifft so manche, narrative Entscheidung, die durchaus mit bekannten Konventionen zu brechen scheint ... Und geht trotzdem wieder den einfachen Weg.
      In Episode 7 habe ich dieses Vorgehen noch verteidigt, weil ich eigentlich fest geglaubt - oder vielleicht auch nur gehofft - habe, dass der schwerere, aber zugleich auch frischere, Weg in naher Zukunft noch beschritten werden würde. Mittlerweile tue ich mich schwer daran das noch zu glauben, denn dafür waren einige Entwicklungen dann eben doch zu eindeutig. Die Vorbereitungen, die Episode 8 nun für das Finale, den Höhepunkt, der Trilogie in Episode 9 in die Wege geleitet hat, rauben mir derzeit leider meine Hoffnungen nach eben diesen frischen Elementen, die das Franchise durchaus gebrauchen könnte. Auf die naheliegende, logische und erwachsene Auflösung der Saga wird verzichtet. Und das ist schade, es kotzt mich regelrecht an!

      Für mich persönlich ist es deswegen auch nur noch zum Haare raufen, weil sich - für Episode 9 - nun leider eines doch sehr deutlich abzuzeichnen scheint: Es ist immer dasselbe. Die Charaktere, mit ihren großen wie kleinen Problemen, wirken durchaus frisch und gerade Ben, mit dem ich in Episode 7 eigentlich gar nichts anfangen konnte, gefiel mir in diesem Film - bis zu einem gewissen Punkt - überraschend gut. Das Visuelle ist, natürlich, besser und imposanter denn je. Doch im Kern bleibt Disney mit dieser Trilogie den großen Wurf, so scheint es bisher zumindest, dann eben doch schuldig, weil man sich scheinbar nicht dazu durchringen kann sich von den bekannten Elementen zu lösen und einen neuen Weg zu bestreiten. Einen frischeren und erwachseneren Weg, der dem Franchise nur gut tun würde. Statt einfach nur wieder aufgewärmtes Essen in ner neuen Verpackung verkaufen zu wollen.
      Der Film spielt praktisch mit den Erwartungen des Zuschauers, wie kaum ein anderer zuvor. Neue Wege bahnen sich über einen Großteil des Filmes an, werden dann aber im Finale, das - und das möchte ich an dieser Stelle besonders betonen - durchaus seinen Reiz besitzt und für mich durchaus zu den Highlights des Films gehört, mit einem Mal zerschlagen.

      Das Fazit

      Ich weiß, das Ganze klingt jetzt vermutlich härter, als es eigentlich von mir gemeint ist. Denn: Ich hatte durchaus Freude mit dem Film. Das Visuelle war absolut top, der Humor - wie gesagt - wurde stetig angenehmer und auch erzählerisch hat der Film durchaus seine Stärken und erzählt die begonnene Geschichte durchaus konsequent weiter.
      Das Problem liegt für mich tatsächlich im Kern. In der Geschichte selbst, die das Potenzial hatte das Star Wars Franchise in neue, bisher noch unbekannte Bahnen zu lenken, dieses Potenzial letztlich aber komplett verstreichen ließ. Vielleicht erfolgt dieser Wandel noch in Episode 9, aber mit dem momentanem Kurs und JJ Abrams als Regisseur, sehe ich in der Hinsicht eher schwarz. Und das ist schade, weil ein Tapetenwechsel der Reihe durchaus gut tun würde. So fürchte ich, mit der nächsten, bereits geplanten Trilogie vor der Tür, dass sich Star Wars in den nächsten Jahren tatsächlich ziemlich abnutzen könnte, weil sich das Franchise einfach zu wenig traut und zu wenig mit den Möglichkeiten macht, die ihm geboten werden. Aktuell kann ich für mich nur sagen: Episode 9 schau ich mir mit Sicherheit noch an, doch danach kann ich auch erst mal wieder 10 - 20 Jahre auf Star Wars verzichten.

      Zu guter Letzt noch ein kleines, spoilerlastiges Fazit meinerseits:

      Spoiler anzeigen
      Yoda ist und bleibt der MVP des Star Wars Kosmos ( ͡° ͜ʖ ͡°)

      Alles in allem ... Der Film bietet durchaus gute Unterhaltung, ist aber nicht der große Wurf geworden, der er hätte sein können. Es ist tatsächlich der misslungenste, großartigste Film des Franchise geworden. Ein Widerspruch in sich eben.

      Um Spoiler zu vermeiden, habe ich mich in dieser Rezension möglichst vage ausgedrückt. Wem das womöglich zu abstrakt ist, der kann sich gerne mal diesen Beitrag von mir im Star Wars Thread ansehen. Da gehe ich auf die Kernproblematik, die dieser Film für mich hat und die - in gewisser Weise - auch bezeichnend fürs gesamte Franchise ist, deutlich konkreter ein. Der größte und wichtigste Teil ist aber natürlich nicht grundlos in eine Spoilerbox gepackt, da der doch sehr ins Detail des Films geht und daher am besten nur gelesen werden sollte, wenn man den Film bereits gesehen hat.


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      #FT18

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