Game of Thrones

    • Spoiler

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Áyu schrieb:

      KoalaD schrieb:

      Den Einsatz der Dothraki fand ich sehr unrealistisch. Sorry. Wie hat Sie diese Menge an Soldaten übergesetzt (vor allem mit den Pferden) und wie hat sie die so schnell vor die Tore von Königsmund bekommen?
      Eiinmal mehr. Die Zeit vergeht in GOT komplett anders. Wenn man sich die Karten anschaut und die dazugehörende MEilen welche man zurücklegt müssen zwischen den ganzen Szenen teils Wochen vergehen. Allein der Weg welchen z.B. John gemacht hat. Das machst du ja nicht in ein paar Tagen. Aber auch der Weg den Jamie zurück legen muss dauert eben. Aber die macher von GOT machen es schon richtig, sie sagen nie "3 Wochen später" oder irgendwas so das man gar nicht erst anfangen kann darüber zu sinnieren ob das jetzt "realistisch" ist. Es ist einfach so - Deal with it - sagen sich die Macher eben.

      Beim Rest stimme ich dir zu, aber genau das ist leider nicht richtig. Cersei in S07E03 zum Typen der Iron Bank: "Bleibt zwei Wochen hier als mein persönlicher Gast. Und wenn ihr abreist wird meine Schuld komplett beglichen sein."
      Damit machen sich die Showrunner meiner Meinung nach das Leben unnötig schwer. In der Zeit nach Highgarden, die Burg einnehmen und wieder zurück? Also nur etwa eine Woche für eine Strecke von 600 Meilen? Naja...
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )
    • Es ist schon richtig das es knapp ist. Aber für mich ist es eben eine Aussage die wir nicht bestätigt bekommen. Ich sehe das wie in Projekten. ich gebe auch immer an das ich bis "dann und dann" meine Arbeit erledigt habe und manchmal zieht sich das. Bei mir wird das aber kommuniziert und hier erfahren wir es nicht. Es ist für mich mehr ein "wir gehen davon aus, das in 2 Wochen wenn du gehst alles erledigt ist - bist aber nicht enttäuscht wenn es 3 Wochen dauert".

      Klar die knapp 900km entsprechen ca. einmal Deutschland von oben nach unten zu laufen und bei täglichen 10h marsch haste immerhin 16 Tagen. Insofern ja es mag knapp sein aber eben. Die macher geben dir keine Bestätigung wie lange es jetzt wirklich war.
    • Áyu schrieb:

      Es ist schon richtig das es knapp ist. Aber für mich ist es eben eine Aussage die wir nicht bestätigt bekommen. Ich sehe das wie in Projekten. ich gebe auch immer an das ich bis "dann und dann" meine Arbeit erledigt habe und manchmal zieht sich das. Bei mir wird das aber kommuniziert und hier erfahren wir es nicht. Es ist für mich mehr ein "wir gehen davon aus, das in 2 Wochen wenn du gehst alles erledigt ist - bist aber nicht enttäuscht wenn es 3 Wochen dauert".

      Klar die knapp 900km entsprechen ca. einmal Deutschland von oben nach unten zu laufen und bei täglichen 10h marsch haste immerhin 16 Tagen. Insofern ja es mag knapp sein aber eben. Die macher geben dir keine Bestätigung wie lange es jetzt wirklich war.
      Naja. Unabhängig von der Zeitfrage... Aber Daenerys hat nebenden Dothraki auch 8.000? Unbefleckte mit ins Land gebracht. Dazu offensichtlich 10.000+ Dothraki mitsamt ihrer Pferde. Also auf jeden Dothraki ein Pferd. Es ist nicht wirklich realistisch, dass Sie dafür genug Schiffe hatte und auch die Versorgung erscheint mir schleierhaft. Für mich ist das Ganze einfach ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Macher vom Realismus verabschieden und es jetzt mehr um Bilder geht und darum zum Ende zu kommen.

      Schmälert aber nicht die Folge. Die war absolut genial
    • Nun ich denke wenn dsa die Vorstellung von G.R.R. Marting ist müssen sie diesen Zahlen folge leisten. In einem Buch ist das halt immer einfach. Du schreibst eine Zahl und so ist es. Keiner denkt dabei wirklich über dinge wie Logistischer Aufwand etc. nach. Was bedeutet es den schon 10'000 Mann bei Laune (Alkohol) und Nahrung zu halten + noch Pferde etc. Ich meine alleine was so eine Horde pferder an Fläche wegfrisst und das pro Tag wäre irgendwo doch recht krass. Bei der Grossviehtierhaltung spricht man oftmals von 0.25 hektaren bis 1 hektare pro Tier, je nach grösse heisst das also 50x50m bis 100x100m.

      Man hat also 0,0025 km^2 für 1 Pferd. Macht also 25km^2 für 10'000 Pferde oder Quadratisch ausgedrückt 5x5km fläche :D.

      In einem Buch ist das ja egal weil es der eigenen Vorstellung beruht aber das auf die Leinwand zu bringen ist eben schwer und ich denke da gibt es eben halt auch Grenzen und die muss man akzeptieren das es zwar schlecht ist aber man kann den Produzenten auch keine Vorwürfe machen in diesem Detail das zuschulden von GRR ist und nicht Game of Thrones selbst (Serie)
    • Was war das bitte für eine geile Folge? Ich hatte am Ende 20 Minuten durchgängig eine Gänsehaut. Das war mal wieder richtiges Game of Thrones Feeling und da bin ich auch froh, dass man sich anscheinend letzte Woche etwas Budget angespart hatte.
      Nach Jons Rat nicht die Red Keep direkt anzugreifen und sich selbst als Tyrannin darzustellen, deutet das Daenny einfach mal dahin um den Goldtransport anzugreifen. Sicher nicht das was Jon im Kopf hatte, allerdings aus taktischer Sicht die absolut beste Entscheidung die sie treffen konnte. Die Lannister Armee befand sich auf flachen Grund und die Dothrakis konnten schön vom Berg einreiten, etwas analog zu Gandalfs Rettung in Herr der Ringe und die Zwei Türme.

      Was dann geschieht ist einfach nur krass. Drogon grillt einfach mal die halbe Armee. Es wurde richtig schön verdeutlicht wie machtlos eine normale Armee gegen einen ausgewachsenen Drachen ist und was für ein Chaos solche Feuerangriffe entfachen. Die zuvor angeteasedte Lösung mit der Speerschleuder entpuppte sich dann als nur semi-wirksam. Zwar schaffte es Bronn Drogon zu verwunden, es wirkte aber nicht so als ob dieser außer Gefecht wäre. Ich denke einzig ein Schuss direkt ins Maul des Drachen kann ihn sofort ausschalten. Wurde ja auch erst so angedeutet, letztlich war es dann doch nur die Schulter.
      Jamie kann hier auch von Glück reden dass er so freundliche Helfer hat. Zuerst musste er von Dickon (bester Name) dann von Bronn gerettet werden. Inwiefern er jetzt mit voller Rüstung aus einem entflammten See wieder raus kommen will steht allerdings noch offen, denke aber er wird einfach gefangen genommen. So könnte man auch wieder einen Austausch vereinbaren (oder zumindest verhandeln) und es wird wieder ausgeglichener.
      Cersei wird sich nun erstmal gegenüber der Iron Bank erklären müssen, die sie ja zunächst noch so selbstsicher hingehalten hat. Denn sofern das Gold nicht einfach weggeschmolzen ist, wird es wieder in Daennys Hände fallen.

      Meine Schlussfolgerung hieraus ist, dass man den Drachen niemals frontal auf flachem Grund begegnen kann. Man könnte vielleicht eine Burg wie die Red Keep gegen sie verteidigen, vor allem mit mehreren bemannten Speerschleudern, aber wie man jemals Daenny aus Westeros vertreiben soll wäre mir ein Rätsel. Natürlich könnte man versuchen Daenerys selbst von einem Drachen herunterzusnipen, stelle mir das aber sehr schwierig vor, da sie sich ja sehr eng an den Drachen anlegt.
      Der Blutdurst der Dothraki wurde nun auch erstmal gestillt, die waren vermutlich schon ganz unruhig. Wieder kommt hier die offene Feldschlacht zugunsten von Daenny. Eine Belagerung würden Dothraki nicht so einfach durchziehen können, aber auf offenem Feld (vor allem mit einem Anritt vom Berg) sind sie eine absolute Macht.

      Alles in allem also das perfekte Schlachtszenario für Daenny und endlich mal ein Sieg für sie. Unabhängig davon ob man sie mag oder nicht, nach den ganzen Niederlagen brauchte es so einen definitiven Sieg um es wieder spannend zu halten.


      Die restliche Folge - so cool sie auch war - stinkte gegen die Schlacht ein bisschen ab. Wir haben Aryas Ankunft in Winterfell, wo sie sich auch gleich ebenbürtig mit Brienne duelliert. Finde es gut, dass es hier als Unentschieden dargestellt wird. So sehen wir doch noch ein Limit für Arya, es ist aber logisch dass sie nach ihrer Ausbildung mithalten kann, da sie sich auch viel flinker bewegen kann. Ähnlich wie ein Bronn kämpft.
      Bran bleibt völlig wirr. Irgendwie kann ich ihn gar nicht mehr leiden und man versteht ihn auch recht schlecht imo. Immer noch unklar was er genau für eine Rolle einnehmen wird, vermutlich wird das erst mit dem Gespräch mit Jon klar werden.
      Interessant auch Sansas Blick am Ende als sie den Zweikampf mit Arya beobachtet. Was war das? Eifersucht? Missgunst? Zwar ist Sansa nun sehr selbstständig und souverän, im Grunde aber immer noch absolut schwach und auf die Hilfe anderer angewiesen. Als sie sieht wie selbstbewusst und fähig Arya ist stößt ihr das vielleicht sauer auf. Ich tendiere auch immer noch dazu, dass Sansa noch etwas kontroverses tun wird. Ich weiß nicht der Charakter wird irgendwie so aufgebaut. Ich glaube nicht dass die Stark Kinder jetzt friedlich bis zum Ende zusammenarbeiten werden.
      Ich fand es auch sehr schön wie Littlefinger von Bran bei einer weiteren Chaosansprache unterbrochen wurde. Littlefinger wurde deutlich gemacht dass Bran mehr ist als er scheint und gleichzeitig wurde dem endlich mal das Maul gestopft mit seinen edgy Ansprachen kann es echt nicht mehr hören.

      Ansonsten treffen Jon und Theon aufeinander, letzterer hat wiedermal Glück nicht direkt gelyncht zu werden. Aber ich bleibe dabei ich mag Theon. Ein absolut menschlicher Charakter der sich nicht einfach einordnen lässt.
      Jon zeigt Daenny außerdem am Anfang die Drachenglas Mine zusammen mit Wandmalereien der Children of the Forest und First Men wie sie gegen die White Walker kämpfen. Ob sich da noch mehr rausholen lässt? Eventuell später mit Sam falls er lernt die Sachen zu lesen oder mit Bran.

      Insgesamt jetzt schon eine meiner Lieblingsfolgen wegen der Schlacht am Ende. Richtig gut.
      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Zeonom ()

    • Hat Bronn nen neuen Synchronsprecher? Klingt irgendwie anders.

      Cersei macht nen guten Deal mit der Eisernen Bank, ich hätte mir aber eher einen gesichtslosen Attentäter gekauft und Dany meucheln lassen. Da fehlt aber der Pomp einer großen Schlacht und des Sieges.
      Dabei kam mir auch die Frage: was machen die Drachen, wenn Dany an einem eingewachsenen Zehennagel stirbt? Nehmen die Westeros dann auseinander? Die kann ja sonst keiner kontrollieren.

      Dann kommt die schlechte LF-Szene und die Autoren haben bei ihm, wie damals bei den Tyrells, keine Ahnung, wie man ihn weiter sinnvoll einbauen kann.

      Meera verlässt Bran und ich denke sie sehen sich und ihren Vater Howland irgendwann wieder. Ansonsten passt der Vergleich von Bran zu Dr. Manhattan aus Watchmen sehr gut. Der war auch von Gefühlen los gelöst.

      Danach trifft Arya auf Dick und Doof, die schlechtesten Wachen ever. Dann treffen sich alle Starkkinder wieder und mich berührt das kaum, da ich keinen von den dreien als sympathisch empfinde. Auch das Sparring von Arya und Brienne war albern. Arya hat weder die Reichweite noch die Kraft, eine Frau solchen Formats aufzuhalten, wenn sie ernst macht. Bei dem Tritt hätten ihre Rippen brechen müssen.

      Und Jon entdeckt als erster Dude die Petroglyphen? Zum Glück hat vorher kein Maester jahrelang auf DS gelebt. Für mich ist die Szene so unnötig wie der Sex zwischen Grauer Wur und Missandei. Aber das dient ja eh einem anderen Zweck. Ich hoffe das Drachenglas ist bald abgebaut und Jon kehrt in den Norden zurück und wir finden heraus, was die Spirale bedeutet.

      Theon geht hoffentlich bald in die Endphase seiner Entwicklung des Phönix aus der Asche ein. Das jeder ihn dumm von der Seite anmacht, ist doch sehr eintönig.

      Zu der Schlacht am Ende sei gesagt, das Jaime ein schlechter Kommandeur ist. Rasten in offener Formation, mit Wasser im Rücken? Nicht sehr schlau und dabei warnt er am Anfang noch Bronn, das gerade Krieg ist.
      Naja, die Lannisters und Tarlys gehen in der schlechtesten Formation, die sie wählen konnten, in Position. Die Optik wirkt bei Anritt der Dothraki wie bei einem alten "Cowboy und Indianer"-Film, beim Überfall einiger Planwagen. Bis der Drache Feuer speit. Die Szenen danach erinnerten mich teilweise an Filmmaterial aus WW I und die Industrialisierung des Krieges. Mir war danach zugegebenermaßen etwas anders.
      Eigentlich soll die Szene, sowie die gesamte Serie, die Schrecken von Rache, Gewalt und Krieg zu zeigen. GRRM beschreibt die Drachen als Analogie zur Atombombe. Und trotzdem erfolgt GoT das gleiche Schicksal, wie z.B. Starship Troopers oder andere Werke, die in Form von Satire den Krieg kritisieren: die Kritik an der Gewalt wird missinterpretiert und umgekehrt in deren Glorifizierung. Z.B. den Auftakt der Staffel fanden viele gut, es wurden ja die "Richtigen" gemeuchelt.
      Ich schaue mir die Serie gerne an und mag auch die gut in Szene gesetzte Schlacht dieser Folge, vor allem die lange Einstellung mit Bronn. Aber ich frage mich langsam, wieviele Zuschauer das wirklich kritisch anschauen.

      Wie auch immer, Dany hat große Nahrungsvorräte zerstört, das Gold war schon komplett durch. Warum Tyrion mit gewatschelt ist, wissen wohl nur die Autoren. Wäre sich die Serie treu geblieben, wäre Euron aus diesem See mit der Silence aufgetaucht und hätte alles kaputt katapultiert. Und Jaimie wäre für seinen Angriff auch gestorben.
      Alles in allem eine optisch ansprechende Folge.
      lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.
      ~ Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, wenn man sich nicht kennt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bruno ()

    • Soweit nichts unvorhergesehenes.

      Ich habe nach der letzten Folge schon vermutet, dass man doch jetzt einfach den Goldtransport angreifen sollte. Auch dass ein Drache verletzt wird, war klar. Ich hätte vielleicht sogar schon mit einem Tod gerechnet, weil Daenerys doch schon seit einigen Folgen betont, wie unbesiegbar sie mit ihren Drachen ist. Verletzt oder tot, ist auch egal - sie weiß nun, dass auch ihre Drachen/Kinder sterben können und wird in Zukunft weniger arrogant ("sieht nur von oben aus wie Selbstsicherheit") agieren.
      Dass Tyrion anwesend war ist natürlich absoluter Quatsch. Was soll er da? Außer seinem Bruder beim Kämpfen zugucken...

      Nun werden Jamie und Bron wohl gefangen genommen. Damit wird Tyrion mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als Jamie ihn frei gelassen hat.
      Die Situation ist nun natürlich eine vollkommen anderen, aber Jamie wird das nicht so sehen und seinem Bruder ins Gewissen reden. Damals ging es um die Hinrichtung als Kingslayer, hier geht es um die Eroberung von Westeros. Tyrion kann Jamie unter keinen Umständen frei lassen. Das wäre Verrat an der eigenen Sache. Jamie würde auch niemals an die Mauer gehen, bzw da bleiben, solange Cersei in Gefahr ist. Daher: Drama Baby!
      Bron dürfte auch keine Gnade erfahren. Er hat schließlich Drogon verletzt -> Sorry aber das dürfte es für ihn gewesen sein.

      Jon dürfte dann jetzt auch hoffentlich mal die Heimreise antreten. Dragonglass ist gefunden, seine Geschwister sind zu Haus -> Ab dafür!

      Die schlacht war sicher cool - Kingslanding war langweilig - und der Winterfell Plot lässt einen immer etwas ungewiss stehen.
      Bran ist Mr Manhatten geworden. Sein Abschied von Meera war wirklich seltsam. Seine Begegnung mit Arya oder Littlefinger auch. Aber gut. Er wird schon noch zeigen, was er kann.
      Die Chemie zwischen Arya und Sansa fand ich gut. DIe beiden konnten sich eigentlich nie leiden und nun stehen sie sich endlich wieder gegenüber, versuchen sich zu freuen und wirken trotzdem etwas kühl. Das gefällt mir. Allein Sansas Abgang bei Aryas Kampf sagt imo viel aus.
      Wie die Entwicklung von diesen beiden weitergeht, hängt besonders von Littlefinger ab. Falls der Sansa etwas antut, könnte Arya sie retten. Falls Arya ihn tötet, weil er Jeoffrey ermordet hat - Info von Bran? - dann könnte es auch zum Bruch zwischen ihnen kommen. Falls er hingerichtet wird, weil er Ned Starks Tod zu verantworten hat, dann könnten sie wieder Freunde werden. Die entscheidende Info könnte auch aus den Abschriften der Briefe von Maester Leuwen kommen. KP wie das weiter geht.
      Ich bin aber fest davon überzeugt, dass Littlefinger die Staffel nicht überlebt. Er ist der große Planer, der mit seinen netten Worten die Lords und Ladys steuert, doch stößt er hier in Winterfell an seine Grenzen. Bran interessiert sich nicht für ihn, Arya fällt locker nicht auf ihn rein, Jon vertraut ihm nicht und Sansa... Sie könnte das Zünglein an der Waage sein.
    • KoalaD schrieb:

      Das ist nicht richtig. Das Gold war bereits in Königsmund. Das wurde am Anfang der Szene direkt gesagt. Das werden eher Nahrungsmittel gewesen sein. Weswegen es auch dumm war sie zu verbrennen.

      Jop, genau das gleiche habe ich mir auch gedacht als Daenerys mit Drogon die Nahrungsmittel anvisiert hat statt die Lannister-Soldaten. Da dachte ich mir WTF? Wenn man schon kaum Nahrung hat verbrennt man doch nicht das meiste was man sich gerade erbeutet hat.

      Bis auf diese Dummheit war die Folge bis her die beste von Staffel 7. Und jetzt wissen wir auch wieso es in Folge 3 keine richtige Schlacht gab sondern die Schlachten nur erzählt wurden, das Budget ging für Folge 4 drauf :D


      Bruno schrieb:

      Und Jon entdeckt als erster Dude die Petroglyphen? Zum Glück hat vorher kein Maester jahrelang auf DS gelebt. Für mich ist die Szene so unnötig

      Wer sagt den das Jon die Höhle als erstes Entdeckt hat? Sicher haben schon viele vorher die Höhle bzw die Malereien gesehen. Aber das war für die meisten wohl einfach nicht mehr als ... Malereien von Legenden. Jon hat einfach den Zusammenhang mit den White Walkern erkannt, da er die ja selbst gesehen hat.
      ワンピース
    • Bruno schrieb:

      Zu der Schlacht am Ende sei gesagt, das Jaime ein schlechter Kommandeur ist. Rasten in offener Formation, mit Wasser im Rücken? Nicht sehr schlau und dabei warnt er am Anfang noch Bronn, das gerade Krieg ist.
      Dir ist aber folgendes schon klar:

      1. Bei einem Wagen ging ein Rad kaputt weswegen der ganze Trupp warten musste
      2. Jamie kann nichts dafür das Wasser genau dort ist und damit 1 Seite abgewendet ist
      3. Der Angriff kam völlig überraschend. Man hatte nicht mehr Zeit als ein Wehr/Barrikade zu bauen.

      Bronn selbst sagte noch zu Jamie das siegleich überrannt werden und das sie keine Chance hätten. Er sah es kommen das sie dieser übermacht nicht trotzden konnten auch wenn Jamie der überzeugung war. Als dann noch der Drache ins Spiel kam war die schlacht gelaufen ehe sie startete. Man merkte es auch den Männern an die gezittert haben.


      Anbei noch die Promo zur nächsten Folge:


      Spoiler anzeigen
      Was sehen wir?


      • Daenerys die eine Art "Tribunal" vor den überlebenden der Lannister hält welche doch noch an die 100 sind. Oh Wunder, mit dem Vermerkt, das man ihr die Treue schwört oder flüchtet udn stirbt. --> Man darf hier gespannt sein was mit Tyrion und Bronn ist. Das er gefangen genommen wird glaube ich nicht. Er kann/darf nach Kingslanding zurück kehren. Ich bin deshalb überzeugt weil es in Tyrions Hand liegen wird das er davon kommt. Wie kann ich mir nicht vorstellen aber so ein "lächerlicher" tot von Jamie glaube ich nicht.
      • Tyrion und Varys - Eine Diskussion. Was führen die 2 im schilde?
      • Eine kurze Szene von Cersai - die scheint richtig pissed zu sein. (Verständlich)
      • Bran der die Raben einsetzt ---> Kombiniert mit den Szenen aus dem S7 - 2 trailer ist das der Moment wo der Nachtkönig ihn bemerkt. Die Armee des Nachtkönigs wird also gezeigt. Da aber schon so viel in der Folge passiert kann ich mir vorstellen das die Schlacht dann in Folge 6 ist, denn John ist immer noch auf Drachenstein in der Folge.
      • Der wohl für mich zwar kleiner Part aber wichtiger, John vor dem Drachen auf dem Daenerys sitzt. Wie wird das wohl ausgehen?[/spoiler]
    • Áyu schrieb:

      Bruno schrieb:

      Zu der Schlacht am Ende sei gesagt, das Jaime ein schlechter Kommandeur ist. Rasten in offener Formation, mit Wasser im Rücken? Nicht sehr schlau und dabei warnt er am Anfang noch Bronn, das gerade Krieg ist.
      Dir ist aber folgendes schon klar:
      1. Bei einem Wagen ging ein Rad kaputt weswegen der ganze Trupp warten musste
      2. Jamie kann nichts dafür das Wasser genau dort ist und damit 1 Seite abgewendet ist
      3. Der Angriff kam völlig überraschend. Man hatte nicht mehr Zeit als ein Wehr/Barrikade zu bauen.
      1. Ist ein Hollywoodklischee. Wegen einem Wagen hält nicht der ganze Tross an. Man lässt idealerweise eine Mannschaft für Reparatur und Begleitung zurück.
      2. Im Mittelalter hat man seine Feinde gern ins Wasser getrieben, weil sie da kaum fliehen konnten. Jamie hätte einfach eine halbe Stunde weiter marschieren können, bis er besseres Gelände vorfindet bzw. komplett durchmarschieren können.
      3. Wenn man schon im offenen Feld rastet, stellt man zumindest Wachen in der Nähe, vorzugsweise auf Erhöhungen, auf. Dieser Überraschungsangriff war genau so realistisch wie die letzten beiden von Euron. Und selbst Barrikaden aus den Planwagen hätten wenig genutzt.

      Jaime hätte durch marschieren müssen, u.a. auch mit der Peitsche, wie Tarly das beschrieb. Er war nur einen Tagesmarsch von Königsmund entfernt und seine Rücksichtnahme auf die Soldaten wurde denen zum Verhängnis. D.h. ist er ein schlechter Kommandeur, der die Lage falsch eingeschätzt hat. Und dank Plotarmor überlebt er das wohl auch noch.

      Das ist nur ein Beispiel von vielen, das der Semi-Realismus die Serie verlassen hat und große Bilder jetzt den Vorrang haben.
      lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.
      ~ Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, wenn man sich nicht kennt.
    • Sich über Logik in seiner Serie zu streiten oder zu ärgern führt wohl zu nichts. Es ist nur eine Serie und nichts weiter. Manchmal ruiniere ich mir selbst den Spass an Filmen und Serien, indem ich mir die schauspielernden Personen ansehe und mir sage, es sind doch nur Schauspieler. Nichts davon ist echt und frage mich wie oft eine Szene gedreht werden musste, bis sie es hinbekommen haben ohne lachen zu müssen. Logikfehler sind gerade wegen der Unechtheit kaum zu vermeiden, weil unmöglich jedes einzelne Detail alleine schon aus Zeit und Kostengründen bedacht oder berücksichtigt werden kann, selbst dann nicht, wenn man sich Experten zu Rate zieht. So ist das halt.

      Wobei die Zeitangabe von zwei Wochen an den Vertreter der eisernen Bank könnte man noch damit rechtfertigen, dass wir nicht wissen wie lange Jamie schon auf Mission ist. Womöglich war er da schon vor Wochen abgereist aus Königsmund. Oder war er da noch anwesend? Habe ich gerade nicht mehr in Erinnerung.
    • Capone Gang Pez schrieb:

      Sich über Logik in seiner Serie zu streiten oder zu ärgern führt wohl zu nichts. Es ist nur eine Serie und nichts weiter.

      GolD. Roger schrieb:

      Weil es halt ein Film ist.
      Nur weil es eine Serie ist und nicht real, soll man das kritische Denken abstellen und alles einfach so hinnehmen, was einem vorgesetzt wird? Man sollte schon mit einer gewissen kritischen Sicht an so etwas gehen, vor allem wenn die ersten vier Staffeln so gut waren und bei dem Erfolg und der Popularität der Serie. Es gibt einen Unterschied zwischen einem Vergleich mit unserer Realität und der in sich geschlossenen Logik einer fiktiven Welt. Es wird sich bestimmt niemand beschweren, dass es unrealistisch ist, dass Drachen in GoT existieren oder Ruffy seinen Arm dehnen kann. Wenn dann aber Euron plötzlich einen sehr effektiven Schiffs-Spawner aus dem Hut zaubert und zusätzlich noch Portale, die das Schnellreisen ermöglichen, ist die innere Logik verletzt. Vor allem wenn es die ersten 4 Staffeln besser berücksichtig wurde und es in den Büchern auch so gut wie immer stimmig und gut durchdacht ist (@ Áyu). Wenn von Anfang an nicht so genau auf die Distanzen geachtet worden wäre, wäre das kein Problem. Es gibt Kleinigkeiten über die man hinwegsehen kann, wie zum Beispiel, dass die Bogenschützen auf Casterlystein auf erhöte Podeste steigen um zu schießen und somit ihre komplette Deckung und den Sinn der Zinnen völlig ignorieren. Oder warum hat Casterlystein zum komplett offenen Feld keinen verdammten Burggraben, so dass man einfach so Leitern aufstellen kann, obwohl Tyrion sagte, dass die Burg eine der Besten in Westeros sei? Aber wenn plötzlich Armeen und Flotten schon nahezu über den ganzen Kontinent hin und her teleportieren oder eine Brienne zufällig beide Stark-Töchter auf dem gigantischen Kontinent über dem Weg läuft, stößt das mir jedenfalls sauer auf. Gut, wenn jemand so etwas nicht weiter stört und dennoch denselben Spaß an der Serie hat, dem möchte ich seinen Spaß auch nicht verderben.

      Es gibt aber noch mehr, dass mir seit drei Staffeln und in der Aktuellen ganz besonders stört und das sind die Handlung und auch ein wenig die Dialoge. Seit dem sich die Serie in Staffel 5 stärker von den Büchern entfernt, später auch zwangsweise, wird die Handlung an sich immer vorhersehbarer und langweilig. Um das gleich mal klar zu stellen mir gefällt die Serie immer noch wirklich sehr gut, die Inszenierung und Produktion wird von Staffel zu Staffel besser und man ist auch immer noch sehr gut Unterhalten. Der Battle of Basdards war zum Beispiel eine sehr geniale Folge. Leider merkt man deutlich, dass die Handlung unter dem Abstand zum Buch bzw. der fehlenden Vorlage leidet. (und das ist mir schon aufgefallen bevor ich die Bücher überhaupt gelesen habe) Da wären zum Beispiel die Wiederbelebung von Jon oder die Heilung von Jorah. Beide Ereignisse haben bis jetzt null Impact auf die Handlung gehabt. Jons Werdegang seit dem hätte man locker auch ohne seinen Tod umsetzen können. Nicht mal das Alibi, dass so sein Eid aufgelöst wäre (was nicht stimmt, weil es heißt "in allen Nächten") greift hier, da so gut wie keiner der Anführer im Norden weiß, dass Jon tot war. Somit war sein Tod in der Serie bis jetzt nichts weiter als ein krasser Cliffhanger am Ende einer Staffel und das gibt der ganzen Sache einen faden Beigeschmack. Auch die ganze Auflösung des Konflikts im Norden ist völlig an den Haaren herbeigezogen, an dieser Stelle kann man allerdings auch nicht den Büchern gerecht werden, da der Konflikt dort so komplex ist, dass viele Fans Doktorarbeit lange Theorien zu dem Thema verfasst haben. Das ist in der Serie einfach nicht umsetzbar. Aber man hätte wenigstens ein bisschen auf die Logik achten sollen. Jon hätte niemals einfach so alle Häußer im Norden vereinen und deren König werden können. Man merkt einfach, dass Jon in der 6. Staffel komplett die Rolle von Stannis in den Büchern übernommen hat. (heißt das etwa für die Bücher, dass Stannis den Kampf um Winterfell gewinnt?)
      Wenn Jorah jetzt wirklich ganz geheilt ist, dann war die ganze Erkrankung auch völlig sinnlos, außer um kurzfristig ein wenig Drama einzubauen und ihn weiterhin von Dany fernzuhalten. Jon Connington, dem in den Büchern das Schicksal passiert ist, hat durch seinen sicheren Tod, eine stark Charakterentwicklung durchgemacht und seine Story war dadurch ziemlich interessant. Aber Jorah als Serienpendant dazu ist jetzt null dadurch beeinflusst. Ähnliches gilt für viele Tode seit Staffel 5 wie Mance, Roose, Sommer, Barristan, Doran, die Ausrottung aller Tyrells um nur ein paar zu nennen. Die meisten sind nur des Schocks wegen und nicht wirklich um die Handlung sinnvoll voran zu bringen oder einfach weil man nicht weiß, wie man mit dem Charakter sonst weiter machen soll. Andere wie das Verbrennen von Shireen wird damit gerechtfertigt, dass es auch in den Büchern so passieren soll. Das mag zwar so sein, aber der Kontext wird ein völlig anderer sein. Ich vermute, dass wird während dem White Walker War passieren. Aber das Stannis sie zu dem Zeitpunkt wie in der Serie verbrennen wird und mit der Begründung, wird so in den Büchern zum Glück niemals passieren.

      Wenn man sich mal ab und zu die Blurayversion mit Audiokommentaren von Benioff und Weiss anschaut, dann kann man eventuell ein paar Gründe erahnen, warum die Qualität mancher Handlungsstränge darunter leidet, wenn die beiden nicht mehr GRRM Vorlage haben. Und zwar wäre da Stannis ganzer Werdegang in Staffel 5. In den Büchern sah seine Ausgangslage im noch bevorstehenden Kampf um Winterfell nämlich ziemlich gut aus und eigentlich genau im Gegenteil zur Serie. In den Audiokommentaren sagen die beiden ständig, dass sie das WTF-Gesicht von Stephen Dillane extrem genial finden, sodass sie für ihn extra mehr Szenen geschrieben haben, in denen er sein WTF-Gesicht zeigen kann. Dasselbe gilt auch für die komplette Dorne Storyline. Sie wollten Dorne eigentlich gar nicht wirklich umsetzen, aber sie waren so fasziniert von Indira Varma und wie sie eine Bitch spielt, dass sie die Dorne Handlung so geschrieben haben, dass sie das zeigen kann, obwohl Ellaria Sand in den Bücher das genaue Gegenteil. Benioff und Weiss haben in den Beispielen die Storylines also nicht für die Handlung oder den Charakter geschrieben, den die Schauspieler darstellen, sondern für die Schauspieler selbst. Bis zu einem gewissen Grad ist das ja auch vertretbar und Gang und Geben aber hier sind das wirklich massive Veränderungen, die unter anderem im kompletten Disaster der Dorne und Stannis Storyline geendet sind. Mit der Begründung von den beiden macht es das ziemlich traurig, da sie die Inszenierung von Schauspielern über das gute Schreiben der Story stellen. Wenn bei Dorne wenigstens eine gut geschriebene Handlung rausgekommen wäre, wäre es ja noch gut gewesen, aber ich glaube wirklich jeder ist froh, dass Dorne endlich Geschichte ist, denn alles nach Oberyns Tod war wirklich furchtbar.

      Die oben angesprochen Dialoge möchte ich nur kurz anreißen. Es gibt zwar immer noch viele gute Dialoge wie zum Beispiel Oleannas Gespräch mit Jamie. Aber es fehlt irgendwie ein wenig das Feuer, das in den ersten vier Staffeln vorhanden war. Charaktere wie Tyrion, Varys, Kleinfinger und Davos haben nicht mehr denselben Biss. Das Gespräch zwischen Jon und Dany fand ich auch ziemlich langweilig. Aber vielleicht sehe ich das hier nur so.

      Zum Schluss bleibt zu sagen, GRRM hat gesagt, dass das Ende von ASOIAF bittersüß wird. Für die Serie wird es auf jeden Fall auf eine Weise zu treffen. Wie schon gesagt, die Serie ist immer noch extrem unterhaltsam, die Inszenierung wird immer besser und hochwertiger und die Serie ist immer noch weit davon entfernt schlecht zu sein, aber es ist einfach so viel verschwendetes Potenzial vorhanden, dass zumindest bei mir immer ein fader Beigeschmack bleiben wird. Denn besonders Staffel 6 und 7 leben eher von Fans lang ersehnten Aufeinandertreffen und der exzellenten Inszenierung als von der Handlung selbst. Insgesamt klingt das alles negativer als ich die aktuellen Ereignisse sehe, aber die angesprochenen Punkte stören mich schon etwas länger.
    • Nun, zu der aktuell laufenden Debatte bzgl. "Plotholes" in der Serie möchte ich mich gar nicht näher befassen, da das eigentlich nichts ist, worauf ich im Speziellen geachtet habe, weil's mir eigentlich noch nie unangenehm aufgefallen ist. Ich persönlich empfinde es zwar auch so, dass der Serie nicht mehr ganz die Magie innewohnt, die sie noch zu Zeiten gehabt hat, als sie noch die Bücher als Vorlage hatte, allerdings fehlt mir auch hierzu der Kontext, um das Ganze genauer beurteilen zu können. Einfach aus dem simplen Grund, weil die Bücher etwas sind, auf das ich mich nach dem Ende der Serie freue und was ich mir entsprechend auch bis dahin noch aufgeschoben habe, um möglichst frei von Vergleichen aller Art der Serie folgen zu können. Deswegen werde ich hier auch weiterhin nur meinen Senf bzgl. der aktuellen Folge zum Besten geben. Das aber nur mal am Rande ...
      Die Folge selbst hat mir jedenfalls wieder außerordentlich gut gefallen. Man merkt mittlerweile doch immer deutlicher, dass sich die Serie ihrem Ende zuneigt. Eine Schlacht jagt hier inzwischen der Nächsten und es dürfte wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis der Krieg der fünf Könige ein endgültiges Ende findet. Derzeit sieht's auch so aus, als würde sich ebenso der Rest der Staffel maßgeblich darum drehen, wer am Ende denn nun auf dem eisernen Thron sitzen darf, wenn der wahre Krieg über Westeros - dann wohl in der finalen achten Staffel - losbricht: Daenerys oder Cersei. Persönlich würde ich da ja lieber Jon sitzen sehen, da mich Daenerys mittlerweile fast genauso sehr ankotzt, wie Cersei, aber Jon hat nicht nur andere Pflichten, sondern vor allem auch ganz andere Interessen, denen er von Königsmund aus schlichtweg nicht richtig nachkommen könnte.
      Wobei man auch Kleinfinger gewiss noch nicht ganz abschreiben sollte, der ja wohl noch seine eigenen Intrigen zu schmieden scheint. Und wohl auch weiterhin bemüht ist Sansa zu manipulieren, ggf. sie auch gegen Jon anzustacheln, der ihm gegenüber ja auch schon unmissverständlich deutlich gemacht hat, was er mit ihm anstellen würde, würde er sich von Sansa nicht fern halten. Wobei ich in der Tat glaube, dass Kleinfinger - womöglich auch noch in dieser Staffel - von Arya gemeuchelt wird und seine Intrigen damit dann auch endlich ihr Ende finden.

      Und wo ich gerade schon davon spreche: Es freut mich immens, dass Arya mittlerweile auch wieder in Winterfell ist. Und dabei auch direkt ordentlich Eindruck macht. Nicht nur, wie sie mit den beiden Pappnasen umgesprungen ist, die sie zunächst noch abweisen wollten, sondern auch wie sie sich mit Brienne gemessen hat. Was Arya an körperlicher Stärke und Robustheit fehlt - und Brienne dagegen aufweist - macht sie mit ihrer Raffinesse, Geschwindigkeit und Wendigkeit wieder wett. Und spätestens jetzt, wo Bran ihr den Dolch aus valyrischem Stahl geschenkt hat, steht für mich fest, dass sie ebenso wie Jon einen gewaltigen Beitrag dazu leisten wird die weißen Wanderer letztlich - und zwar endgültig - zu besiegen. Schließlich besitzt valyrischer Stahl dieselbe Wirkung auf die weißen Wanderer, wie es das Drachenglas hat, das in Kürze abgebaut werden dürfte.
      Ansonsten freue ich mich einfach aufs Wiedersehen zwischen ihr und Jon, von dem sie ihr Schwert - mit dem sie Brienne stellenweise recht alt aussehen ließ - ja überhaupt erst erhalten hat.

      Das Gespräch zwischen Jon und Daenerys fand ich eher ... semigeil. Was aber auch wieder maßgeblich an Daenerys gelegen hat. Predigt Jon davon, dass er ja angeblich zu stolz wäre das Knie vor ihr zu beugen, wohingegen sie jedoch zu stolz dafür zu sein scheint ihm auf gleicher Augenhöhe zu begegnen, statt von oben auf ihn herabzublicken.
      Dass Jon sich hier auch weiterhin zu sträuben scheint, gefällt mir. Der Linie darf er auch gerne treu bleiben, sowie Daenerys von ihrem aktuellen Feldzug zurück auf Drachenstein ist. Auch wenn's - nach der Anmerkung von Davos bzgl. der Blicke, die Jon ihr zuwirft - danach zurzeit nicht wirklich aussieht. Würde mich auch nicht wundern, wenn die beiden am Ende noch in der Kiste landen und die (inzestuösen) Traditionen der Targaryen damit auch, wenn auch eher unbewusst, treu bleiben. Und wenn in der Serie auch Bruder und Schwester - sprich Jaime und Cersei - es krachen lassen können, dann ja wohl auch Tante und Neffe.

      Apropo: Die Schlacht am Ende war einfach wieder ganz großes Kino und erinnerte mich in groben Zügen an die Schlacht der Bastarde, insbesondere was Inszenierung / Kameraführung betraf, als Bronn sich aufmachte Drogon zu töten. Generell war die ganze Schlacht einfach wieder überragend inszeniert. Man mag sich zwar etwas über die Kurzsichtigkeit dahingehend stören, dass Daenerys die Vorräte der Lennister verbrannt hat, statt sie für sich selbst zu beanspruchen, aber so hat Cersei davon eben auch nichts.

      Persönlich frage ich mich jetzt allerdings, wie es mit Jaime weitergeht. Bekanntlich zählt er zu meinen Lieblingscharakteren der Serie, bei dem ich mir einfach noch einen starken Sinneswandel erhoffe. Irgendwer wird ihn jedenfalls aus dem Wasser fischen müssen und es würde mich nicht wundern, wenn diese Aufgabe die Dothraki übernehmen würden. Damit könnten Jaime und Bronn endlich mal wieder auf Tyrion treffen, der ihnen wiederum etwas den Kopf waschen bzw. ins Gewissen reden könnte. Reden kann der kleine Mann bekanntlich wie kein Zweiter.

      Alles in allem wieder eine durchaus gelungene Folge, die in einer brillanten Schlacht gipfelte, die sich - rein vom Standpunkt der Inszenierung gesehen - keineswegs vor der Schlacht der Bastarde zu verstrecken braucht!


      Falls ihr mal Bock auf ein zwangloses Treffen mit mir und anderen Verrückten des Boards habt, schaut doch mal hier vorbei! ;)

      #FT18

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Capone Gang Pez schrieb:

      Wobei die Zeitangabe von zwei Wochen an den Vertreter der eisernen Bank könnte man noch damit rechtfertigen, dass wir nicht wissen wie lange Jamie schon auf Mission ist. Womöglich war er da schon vor Wochen abgereist aus Königsmund. Oder war er da noch anwesend? Habe ich gerade nicht mehr in Erinnerung.
      Leider nein, dies geschah unmittelbar nachdem Cersei mit Jaime geschlafen hatte und aufgestanden ist. Da war schon der Typ von der Iron Bank angekommen. Dazwischen wird wohl maximal ne halbe Stunde vergangen sein. Wie gesagt, manchmal machen D&D es sich selbst einfach unnötig schwer. Warum nicht einfach "zwei Monate" sagen und fertig? Naja gibt schlimmeres, fällt halt nur unangenehm auf.

      OneBrunou schrieb:

      Und wo ich gerade schon davon spreche: Es freut mich immens, dass Arya mittlerweile auch wieder in Winterfell ist. Und dabei auch direkt ordentlich Eindruck macht. Nicht nur, wie sie mit den beiden Pappnasen umgesprungen ist, die sie zunächst noch abweisen wollten, sondern auch wie sich mit Brienne gemessen hat. Was Arya an körperlicher Stärke und Robustheit fehlt - und Brienne dagegen aufweist - macht sie mit ihrer Raffinesse, Geschwindigkeit und Wendigkeit wieder wett. Und spätestens jetzt, wo Bran ihr den Dolch aus valyrischem Stahl geschenkt hat, steht für mich fest, dass sie ebenso wie Jon einen gewaltigen Beitrag dazu leisten wird die weißen Wanderer letztlich - und zwar endgültig - zu besiegen. Schließlich besitzt valyrischer Stahl dieselbe Wirkung auf die weißen Wanderer, wie es das Drachenglas hat, das in Kürze abgebaut werden dürfte.

      Bei diesen Worten fällt mir auf, dass es mich extrem stört, dass Jon bei seinen Nordmännern bisher mit keinem Wort valyrischen Stahl erwähnt hat! Mit Samwell hatte er ja bereits darüber geredet, dass sie valyrische Waffen gebrauchen können und wenn die Häuser Stark, Mormont oder Tarly im Besitz solcher Waffen sind, dann wird es doch sicherlich ein-zwei weitere Nordhäuser geben, die ein solches Schwert haben - beispielsweise Glower oder Manderly. Jedenfalls hätte Jon das erwähnen müssen und am besten noch zusätzlich verfügen, dass sämtliche valyrischen Schwerter im Norden nach Winterfell geschickt werden.

      ich werde jetzt mal eben nachgucken, welche Häuser denn noch solche Schwerter haben...

      EDIT: Ok hab nachgeguckt, es gibt immerhin ein valyrisches Schwert von Haus Corbray, welches zum Tal von Arryn gehört. Das wäre also durchaus "im Reichweite". Wenn der Lord Protektor des grünen Tals sagt, dass er sich das "ausleihen" muss für den Krieg, müsste dieses Haus dem eigentlich Folge leisten.

      Außerdem haben diverse Maester Kettenglieder aus valyrischem Stahl (Luwin hatte so eines und dieser Wolkan evtl auch). Zwar keine Waffe, aber wenn bereits eine Berührung damit reichen sollte...
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trafalgar D. Water Law ()

    • Chopper Man schrieb:

      Capone Gang Pez schrieb:

      Die oben angesprochen Dialoge möchte ich nur kurz anreißen. Es gibt zwar immer noch viele gute Dialoge wie zum Beispiel Oleannas Gespräch mit Jamie. Aber es fehlt irgendwie ein wenig das Feuer, das in den ersten vier Staffeln vorhanden war. Charaktere wie Tyrion, Varys, Kleinfinger und Davos haben nicht mehr denselben Biss. Das Gespräch zwischen Jon und Dany fand ich auch ziemlich langweilig. Aber vielleicht sehe ich das hier nur so.

      Sie haben nicht mehr den selben Biss weil sie keinen Biss mehr haben. Sie wurden lange als DIE Strippenzieher aufgebaut, konnten alle gegeneinander ausspielen, was zurzeit einfach nicht mehr geht. Denn jene die jetzt oben stehen, schenken diesen Personen kaum Beachtung. Sie sind mehr oder weniger raus aus dem Spiel, während die "Underdogs" von früher nun die sind, die das Spiel spielen. Sansa, Arya, Cersei, Jon, Daenny, Bran.. die lassen sich alle sogut wie nix mehr einreden und wenn doch, dann nur um die Leute dies glauben zu lassen. Finde diese Entwicklung aber auch richtig und konsequent. Ich glaube allerdings, dass da Seitens Varys und Baelish nochmal ein letzter Versuch kommen wird. Vor allem könnt ich mir vorstellen, dass es Kleinfinger selber war, der Bran töten lassen wollte um das GoT erst zu starten wie er es selber sagte und den Satz "Chaos ist eine Treppe" wird wohl auch noch Bedeutung innewohnen. Könnte sogar tippen dass er erneut versuchen wird Bran zu meucheln, damit Kleinfingers Wahrheit nicht ans Licht kommt, was Arya dann mitbekommt und ihn lynchen wird.

      Ps; kann das zitat am handy grad nicht so recht bearbeiten :<
    • Zum Satz mit "Chaos is a ladder", dies hatte Littlefinger in der epischen Szene gesagt, als er und Varys alleine im Thronsaal von King's Landing waren, ich meine das war irgendwann in Staffel 3. Die Szene lässt sich bequem auch bei Youtube finden.


      Zur momentan Staffel aber muss ich hier einen Moment ausholen. Seit der ersten Episode, als Cersei auf der Karte von Westeros stand, habe ich mich sehr stark an das Strategiebrettspiel "Der Eisnere Thron" oder in Englisch "A Game of Thrones: The Board Game" erinnert gefühlt. Auch habe ich fast den Eindruck, dass die Macher der Serie fast zu viel dieses Spiel gespielt haben. Ist mehr oder weniger wie eine Art Risiko, in der es kein Würfelglück gibt und man Armeen in die verschiedenen Regionen von Westeros verschieben kann. Und auch da gibt es die Möglichkeit mittels Schiffen "unglaubliche" Distanzen in kürzester Zeit zu überbrücken, was oft zu Überraschungen führen kann. Dieses Spiel lebt sehr stark davon, dass man Allianzen schmiedet und diese auch bricht. Ich kann es jedem empfehlen, der sich ein Faible für Brettspiele erhalten hat und eine genügend große Gruppe hat/findet, die auch die Ausdauer besitzt, ein Brettspiel drei bis vier Stunden zu spielen, optimalerweise zu siebt.

      Jetzt aber zur eigentlich Handlung der letzten beiden Folgen. Diese haben mir sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich etwas seltsam wirkte, wie schnell aufeinmal die Protagonisten und ganze Armeen/Flotten von A nach B kommen. Wie gesagt, kennt man oben genanntes Spiel, ließe es sich noch halb verschmerzen. Trotzdem wirkt es schon seltsam. Vor allem, da irgendwie alle Seiten versagen, so etwas wie Späher zu benutzen. Wenn man vor allem bedenkt, dass die Drachenreiter Valyrias nicht nur so mächtig wurden, weil sie einfach mit ihren Drachen alles weggebrutzelt haben, sondern ihre Drachen auch zur Erkundung und Nachrichtenübertragung und Koordinierung größerer Truppenbewegungen benutzt haben. Dass Danny konsequent abgeraten wird ihre Drachen zur Erkundung einzusetzen halte ich auch für fatal, auch wenn ich verstehen kann, dass Tyrion und Co wohl Angst hätten, dass unsere Heißblütige eben nicht nur Informationen sammeln würde.
      Auf der anderen Seite ist es mir auch schleierhaft, warum Dragonstone nicht konsequent von kleinen Schiffen umgeben ist, welche beobachten, ob da größere Flottenbewegungen stattfinden. Oder einfach nur Beobachtungsposten an der Küste.

      Das ist genauso ein kleines, verschmerzbares Plothole wie die Tatsache, dass es schon seltsam ist, dass die Eiserne Bank in den Sklavenhandel verwickelt sein soll, ist doch Sklaverei in jeglicher Form in Braavos als ehemalige geheime Fluchtstätte der geflohenen Sklaven Valyrias verboten.

      Auch bin ich kein Freund davon, dass aufeinmal eine geheime Höhle gefunden wurde, die mehr oder weniger seit Jahrtausenden die Existenz der Weißen Wanderer belegt, ganz zu schweigen davon, dass Danny so partout anfangs nicht glaubte, dass es Untote geben könnte, nachdem was sie alles erlebt hat (die Blutzauberin, die Drachen, die Zauberer in Quarth, die Zauberin aus Asshai, etc...).

      Aber die Folgen waren trotzdem voller guter Momente. Allein die letzten zwei Male die letzten 20 Minuten. Die Eroberung Casterly Rocks war schon vorteilhaft, da Tyrion wohl der einzige war, der wirklich über diese Schwachstelle Bescheid wusste. Zwar war ich etwas enttäuscht von Casterly Rock, da ich mir doch eine etwas epischere Festung vorgestellt habe, die wirklich in und auf ein Felsmassiv gebaut wurde, aber geschenkt.
      Jamie hat bewiesen, dass er an sich nicht zu unterschätzen ist. Viele haben ihn jahrelang nur für seine kämpferischen Fähigkeiten geschätzt und mit seinem Schachzug gegen die Tyrells hat er Cersei erstmal (unnötigerweise) länger im Spiel gehalten. Dass er in der Folge darauf gleich überrascht wird und nicht nur er, auch Randell Tarly, also damit zwei der erfahrensten Feldherren in Westeros, obwohl beide wussten, dass Danny noch die Dothraki und die Drachen hat, wirkt umso seltsamer. Wenn man bedenkt, dass Robert Baratheon aus genau diesem Grund, in Hinsicht der Dothraki, es verhindern wollte, dass die Targaryen irgendwie sich mit den Dothraki verbünden, da ihre Reiterhorden den Armeen Westeros im offenen Feld überlegen sind. Die Parallelen zur Realität mit den Mongolen und den bis dato konventionellen Ritterheeren ist mehr als offensichtlich.

      Schade finde ich aber, dass die gesamte Storyline um Dorne jetzt wohl endgültig vom Tisch ist. Im Buch hat diese so viel mehr Potential und jetzt im Nachhinein frage ich mich, wozu diese Storyline überhaupt da war? Vor allem, da Dorne an sich wohl noch die ausgeruhteste und vollständigste Armee aller Sieben Königreiche hat. Zwar sind die Martells weg vom Fenster, aber an sich gibt es genügend andere Häuser dort, die jetzt die Kontrolle übernehmen könnten, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Sandsnakes alle aus dem Weg geschafft haben.

      Neben den grandiosen Schlachten der letzten beiden Folgen, hat mir vor allem die Wiedervereinigung der Stark Geschwister gefallen. Klar, Bran wirkt sehr seltsam, er sieht vieles und alles, aber warum erzählt er nicht mal ein bissl mehr? Klar, es scheint so, dass er noch nicht alles konkret erfassen und erfahren kann, aber mal etwas aus dem Nähkästen der Alten Götter/Weirwood Bäume zu erzählen sollte doch nicht so schwer sein.

      Schade fande ich aber, dass wir die letzte Folge nichts von Sam gesehen haben. Trotz allem finde ich seine Handlungslinie momentan mit am interessantesten. Und ich weiß nicht, wie ich momentan den Erzmaester Ebrose einschätzen soll. Muss Sam zur Strafe uralte Familienchroniken von irgendwelchen unbedeutenden Häusern des Südens vervielständigen oder ist es nur eine indirekte, offizielle Bestrafung, aber insgeheim eine Unterstützung, da es eben wirklich alte Schriftstücke sind, welche vielleicht Informationen beherbergen, welche bis zur langen Nacht zurückreichen. Immerhin sehe ich Sams Aussage aus Band 1/Staffel 1 immer noch als prophetisch an, dass er am Ende wirklich ein Zauberer wird, dies hat er damals schon gesagt, was er eigentlich sein will, warum sollte es ihm verwehrt bleiben.

      Schlußendlich möchte ich noch einmal zu Theon kommen. Was seine Rolle sein soll ist mir momentan völlig unklar. Er ist die ärmste Wurst (oder der ärmste Wurstlose, je nachdem wie euer Humor ist) seitdem ihn Ramsay zwischen die Finger bekommen hat und so wirklich Verständnis oder Mitleid hat er bisher nicht erfahren, ihm wird permanent noch eins auf den Deckel gegeben. Aber wozu dient seine Figur noch? Wird er noch einmal große Relevanz haben? Meiner Meinung nach kann er eigentlich nur noch von Bedeutung sein, wenn es irgendwann Euron ans Leder geht, auch wenn ich mir da momentan keine Situation ausmalen kann.

      Naja, heißt es auf die nächste Folge warten, anscheinend wird sich die Armee der Untoten in Bewegung versetzen. Mir ist immer noch unklar wie diese Staffel zu Ende geht. Drei Folgen haben wir noch und ob bis dahin wirklich Cersei besiegt ist und endlich Frieden oder wenigstens längerer Waffenstillstand im Süden herrscht, kann ich gerade nicht abschätzen. Die letzten Folgen haben solch ein schnelles Tempo vorgelegt, aber immerhin hat Cersei nun erstmal die Unterstützung der Iron Bank, auch wenn ich mich frage, wie diese hofft, diese große Goldlieferung sicher aus Kings Landing heraus zu bekommen, und es gibt da noch die Unbekannte mit Euron, welcher zwar wirklich gute Auftritte hat, aber innerhalb der Show wohl nur so etwas wie ein gekrönter psychopatischer Pirat ist, während der Euron des Buches von einem Nimbus von Mysterien und wohl auch Magie umgeben ist.

      Endgültiges Fazit meinerseits: Man sollte Bron das nächstbeste Valyrische Stahlschwert in die Hand drücken und ihn auf den Nachtkönig hetzen. Als Belohnung bekommt er den Red Keep und all die jahrhunderte alten Fehden haben ein Ende ... ;)
      SHUT UP, MIMSY!!!
    • Bee schrieb:

      Letzten Endes würde ich persönlich es einfach spannend finden, wenn das Spiel der Throne, damit startete, dass Kleinfinger eine passende Gelegenheit abgewartet hatte um einzugreifen und alles ins Rollen zu bringen, daher erwarte ich mir für die Serie auch noch einige Auflösungen seitens Bran.
      Eventuell hab ich auch einiges an Szenen verdrängt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diesbezüglich noch etwas Erklärungsnot besteht.
      Genau so war es auch! Womit hat die ganze Geschichte von GoT begonnen? Mit dem Tod von Jon Arryn. Nur deswegen ist der König nach Winterfell gereist und hat Eddard zur Hand erklärt. Und wer ist im Endeffekt für den Tod von Jon verantwortlich? Lysa Arryn, die dies für Littlefinger getan hat (erfahren wir Mitte der vierten Staffel). Lysa hat später außerdem Catelyn einen Brief geschrieben, in dem Sie den Konflikt zwischen Lannisters und Starks anheizt bzw. entfacht. Außerdem hat Littlefinger Ned dabei geholfen, die Bastarde von Robert zu finden und letztendlich hat er auch dazu beigetragen, dass Ned von der wahren Abstammung von Joffrey, Tommen und Myrcella erfahren hat.

      Ich denke Littlefingers Handeln ist eine Mischung aus konkretem Planen, um etwas ins Rollen zu bringen und dem cleveren Nutzen unvorhergesehener Ereignisse wie z. B. dem Sturz von Bran und dem Mordversuch. Es ist unmöglich, dass LF jeden Schritt bis zu dem Punkt, wo er heute ist vorausgeplant hat. Es ist eher so, dass er bewusst Chaos stiftet, dann schaut, wie sich die Dinge entwickeln und dann überlegt, wie er nun als nächstes am besten handelt, um für sich den größtmöglichen Vorteil zu erhalten (Verrat an Ned, Blidung der Lannister-Tyrell-Allianz, Hochzeit mit Lysa, Mord an Lysa...).
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )
    • Trafalgar D. Water Law schrieb:

      Bee schrieb:

      Letzten Endes würde ich persönlich es einfach spannend finden, wenn das Spiel der Throne, damit startete, dass Kleinfinger eine passende Gelegenheit abgewartet hatte um einzugreifen und alles ins Rollen zu bringen, daher erwarte ich mir für die Serie auch noch einige Auflösungen seitens Bran.
      Eventuell hab ich auch einiges an Szenen verdrängt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diesbezüglich noch etwas Erklärungsnot besteht.
      Genau so war es auch! Womit hat die ganze Geschichte von GoT begonnen? Mit dem Tod von Jon Arryn. Nur deswegen ist der König nach Winterfell gereist und hat Eddard zur Hand erklärt. Und wer ist im Endeffekt für den Tod von Jon verantwortlich? Lysa Arryn, die dies für Littlefinger getan hat (erfahren wir Mitte der vierten Staffel). Lysa hat später außerdem Catelyn einen Brief geschrieben, in dem Sie den Konflikt zwischen Lannisters und Starks anheizt bzw. entfacht. Außerdem hat Littlefinger Ned dabei geholfen, die Bastarde von Robert zu finden und letztendlich hat er auch dazu beigetragen, dass Ned von der wahren Abstammung von Joffrey, Tommen und Myrcella erfahren hat.
      Ich denke Littlefingers Handeln ist eine Mischung aus konkretem Planen, um etwas ins Rollen zu bringen und dem cleveren Nutzen unvorhergesehener Ereignisse wie z. B. dem Sturz von Bran und dem Mordversuch. Es ist unmöglich, dass LF jeden Schritt bis zu dem Punkt, wo er heute ist vorausgeplant hat. Es ist eher so, dass er bewusst Chaos stiftet, dann schaut, wie sich die Dinge entwickeln und dann überlegt, wie er nun als nächstes am besten handelt, um für sich den größtmöglichen Vorteil zu erhalten (Verrat an Ned, Blidung der Lannister-Tyrell-Allianz, Hochzeit mit Lysa, Mord an Lysa...).
      Littlefinger hat uns ja schon "Einblicke" in seine Vorgehensweise gegeben. Indem er Sansa rät, alle möglichen Ergebnisse einer Handlung in Betracht zu ziehen und sich auf jedes Szenario dementsprechend auch vorzubereiten.
      Mit dieser Einstellung ist er imo diese ganzen Handlungen angegangen. Ich glaube LF überlässt nur sehr sehr wenig dem Zufall, deshalb bin ich zur Zeit auch etwas enttäuscht von seiner Passivität in Winterfell. Er wirkt etwas überfordert mit Sansa, die er scheinbar nicht ganz so biegen kann, wie er es möchte.
      Am Ende glaube ich aber trotzdem, dass er Sansa dahingehend manipulieren wird, dass für ihn ein Nutzen entstehen wird (was mir persönlich für Sansa leidtut, da ich sie eigentlich ziemlich gerne mag)

      Genauso enttäuscht wie von LF bin ich zur Zeit von Varys. Der scheint auch mit Danny und ihrer Art überfordert zu sein und nicht mehr die "Spinne" zu sein, die er einmal war.

      Generell finde ich es schade, dass zur Zeit Figuren, wie Varys, LF und Tyrion etwas untergehen neben den "Hauptcharakteren" Jon, Danny und Cersei. Gerade ihre Art, Konflikte durch Intelligenz und Sprachgewandheit zu vermeiden/lösen macht ihren Charme aus und das funktioniert in der aktuellen "Angriff ist die einzige Option"-Mentalität die zur Zeit herrscht, nicht wirklich. Mit Olenna haben wir ja auch eine Hintergrund-Strippenzieherin verloren, was ich auf der einen Seite schade, aber auf der anderen Seite auch mal nötig finde ^^

      tl;dr Ich hoffe Little Finger, Varys und Tyrion erreichen bald wieder ihren alten Glanz!

      Greetz,
      EH
      Time for a Shokugeki!

    • @EmperorsHaki: Das die Intriganten gerade nicht viel reißen, liegt wohl an der fehlenden Buchvorlage. In denen ist das Ziel von LF noch nicht bekannt und Varys Ziel wurde für die Serie abgeändert.
      Zudem ist LF in den Büchern nicht in Winterfell, sondern noch im grünen Tal, wo er besser agieren kann. Wie er sein Serienziel, auf dem Eisernen Thron zusammen mit Sansa zu sitzen, erreichen will, k.A.. Sansa heiraten, Wächter des Nordens werden und dann ein neuer Krieg gegen Cersei? Danys Drachen und die WW sollten seine Pläne schon durcheinander gebracht haben. Vlt. hat er die aber jetzt auf seiner Rechnung mit drauf, mir fehlt da die Herangehensweise dieses Quantencomputers auf zwei Beinen.
      lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.
      ~ Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, wenn man sich nicht kennt.
    • Hier noch einmal der Hinweis: Bitte unterlasst die Diskussion über Leaks! Posts mit Leaks oder die Diskussion darüber werden gelöscht. Verderbt anderen Nutzern doch bitte nicht den Spaß an der Serie damit.


      Ebenso Spoiler, die aus den Buchreihen stammen und so in der Serie noch nicht besprochen wurden. Für die Buchreihe gibt es einen eigenen Thread! Ein kurzer Absatz und in Spoilern gekennzeichnet, geht allerdings in Ordnung.

      Grüße

      -V.



      Konversation mit Monkey D. Ip Man

      Monkey D. Ip Man schrieb:

      EDIT:
      Liebe Mods, seid doch dann aber bitte auch so konsequent und löscht auch alle Leaks und Diskussionen darüber, die vor dieser Seite geschrieben wurden
      Lieber User,

      dann sei doch bitte so lieb und konsequent und melde diese Beiträge auch entsprechend. Ich habe keinen Plan von GoT und weiß dementsprechend nicht, was Leaks sind ;)

      Monkey D. Ip Man schrieb:

      Lieber Vexor, das kann ich gerne machen, allerdings finde ich es etwas verwirrend, wenn ein Mod sich über Leaks und Diskussionen darüber beschwert und im nächsten Satz zugibt, keine Ahnung von der diskutierten Materie zu haben...
      Wo habe ich mich denn beschwert?
      Ich bin dem Wunsch der Userschaft, die sich mit der Materie beschäftigen, nachgegangen, noch einmal moderativ darauf hinzuweisen, dass Leaks und Diskussionen über ebensolche hier nicht erwünscht sind.
      Dazu fühle ich mich auch ohne tiefergehende Kenntnisse durchaus in der Lage. Normalerweise schauen auch Moderatoren wie TT oder GB, die mehr Sachahnung haben, in diesen Thread, um ihn zu moderieren. (So wie gestern auch).
      Einen allgemeinen Hinweis, kann ich aber auch erledigen :)