Game of Thrones

    • Spoiler
    • Deny eignet sich nicht als Königin


      Sie zwingt durch ihre Drachen die Leute sie als ihre Königin zu akzeptieren.
      Statt Vater und Sohn am Leben zulassen um sie einzusperren, verbrennt sie diese Familie vor den Tullys um so die Gefolgschaft erhalten. Diese Gefolgschaft wurde aus angst geknüpft und nicht weil sie in Deny eine Art anderes Wesen sehen. Sie ist nicht so anders wie der verrückte König oder Cersei. Sie geht zwar auf ihr Volk mehr ein aber von der Grundart der Politik sind diese drei Personen unterienander nicht so verschieden.



      Glaubt Deny ernsthaft das die Tullys sie als ihre Königin so akzeptieren?
      Ich glaube die Tullys werden einen ähnlichen Zug wie Cersei planen.
      Auf jeden fall will ich nicht Deny auf den eisernen Thron sehen.

      Da wäre mir heiße Pastete auf den eisernen Thron viel genehmer..
    • Ging freecss schrieb:

      Deny eignet sich nicht als Königin


      Sie zwingt durch ihre Drachen die Leute sie als ihre Königin zu akzeptieren.
      Statt Vater und Sohn am Leben zulassen um sie einzusperren, verbrennt sie diese Familie vor den Tullys um so die Gefolgschaft erhalten. Diese Gefolgschaft wurde aus angst geknüpft und nicht weil sie in Deny eine Art anderes Wesen sehen. Sie ist nicht so anders wie der verrückte König oder Cersei. Sie geht zwar auf ihr Volk mehr ein aber von der Grundart der Politik sind diese drei Personen unterienander nicht so verschieden.



      Glaubt Deny ernsthaft das die Tullys sie als ihre Königin so akzeptieren?
      Ich glaube die Tullys werden einen ähnlichen Zug wie Cersei planen.
      Auf jeden fall will ich nicht Deny auf den eisernen Thron sehen.

      Da wäre mir heiße Pastete auf den eisernen Thron viel genehmer..

      Nur als kleine Anmerkung. Die Familie heißt Tarly. Nicht zu verwechseln mit den Tullys der Flusslande(Was treibt Edmure jetzt eigentlich?).

      Ich empfinde die Hinrichtung der Tarlys jedenfalls durchaus als gerechtfertigt im Kontext von GoT. Ich vermute mal, dass dein liebster Anwärter Jon ist. Auch Jon hat Feinde(Ramsay) und Verräter(Thorn/Oli etc) getötet. (Sansa hätte Ramsay nie ohne Jons Einverständnis töten können) Die Tarlys sind aus Danys Sicht nichts weiter als Verräter, die die rechtmäßige Königin nicht anerkennen und dazu auch noch ihren Eid gegenüber den Tyrells gebrochen haben. Ich denke Cersei hätte den beiden nicht mal ein Angebot gemacht, sondern sie direkt zum Tode verurteilt.

      KoalaD schrieb:

      Gut. Eine Genfer Konvention gibt es in Westeros sicherlich nicht. Ich finde es aber weit hergeholt, dass es normal ist Kriegsgefangene zu verbrennen. Gerade Tyrions Reaktion darauf zeigt, dass das absolut verrückt ist und in Westeros keinesfalls üblich. Gar nicht unbedingt verrückt auf dem Niveau ihres Vaters. Eher auf dem von Geoffrey bei Eddard.In Westeros wurden bisher immer Kriegsgefangene genommen. Selbst Jamie und Tyrion. Gibt es da aus den Buch andere Infos, dass keine Kriegsgefangenen genommen werden und stattdessen alle hingerichtet werden?

      Der einzige Grund aus dem Jamie noch lebt ist, dass er von Nutzen war. Wäre Jamie getötet worden, hätte man mit dem Tod von Sansa und Arya rechnen müssen. Tyrion war in dem Sinne auch kein Kriegsgefangener, da er für den Mordversuch an Bran verantwortlich gemacht werden sollte und nicht für Kriegsverbrechen/Verrat/Eidbruch. Da muss denke ich unterschieden werden, da Verrat/Eidbruch in einer mittelalterlichen Welt fast immer die Todesstrafe als Konsequenz haben.
      _______________________________________________________________________
      Team RookieMarines

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Corazon ()

    • Ja das muss man eben auch annerkennen. Wir haben hier eine Serie die im Mittelalter spielt +/- in dem Zeitraum und das war hier in Europa nicht anders. Du hast dem gedient der Oben sass und hast das nicht im Ansatz hinterfragt. Dinge wie "Aufklärung" gab es auch hier in Europa nicht. Wurde der König ermordet und es kam ein neuer, war der neue eben der Boss. Dinge wie eine Genfer Konvention wie oben von KoalaD eingebracht sind dahingehend auch stumpfsinn denn für das bräuchte es eben erst einmal die Aufklärung im Volk und das kann noch nicht mal bis 5 zählen.

      Jeder der Anführer, egal wer hat aus unserer Aufgeklärten Sicht dreck am stecken aber aus deren Sicht ist es nur lebendige Praktik. Man tötet die, die im Weg sind, schüchtert jene ein die man für sich gewinnen will und der eingeschüchterte Soldat ist so lange dein Treuer Freund solange du ihn bezahlst und essen gibst. Du hackst dir nicht einfach so die Hand ab welche dich füttert weil es kann sogar sein das die Feinde deines Herren welche du verrätst dich auch Hinrichten weil für Verräter man tendenziell nichts hat denn aus sicht jener bist du eine Gefahr das du diese auch verraten wirst.

      Insofern ist "kopf ab" keine schlechte lösung in jenem Zeitalter wo der Mensch oft eben aus unserer Sicht deutlich zurückgeblieben ist.
    • PirateKing T. Law schrieb:

      Ist der Brief den Arya gefunden hat, nicht der Brief den Sansa verfassen musste, bei dem Robb aufgefordert wird das Knie vor Joffery zu beugen? Erinnere mich, dass Cersei sie gezwungen hatte.
      Korrigiert mich wenn ich falsch liege
      Mfg

      Ja das ist der Brief.

      Littflefinger hat das alles geplant. Er wollte das Arya den Brief findet, denn Arya weiß nicht das Sansa gezwungen wurde den Brief zu schreiben. Nun wird wohl Arya denken das Sansa die Familie verraten hat ( bzw. wollte ) und so ensteht ein Streit zwischen den beiden, die ohnehin schon nicht gerade gut auf einander anzusprechen sind wie wir ja in der Folge gesehen haben.

      Schön zu sehen das Littlefinger das Spiel um den Thron noch genau so spielt wie in Staffel 1. Ach was wünsch ich mir seinen Tod xD
      ワンピース
    • Diesmal bin ich nun ein bisschen früher dazugekommen die neue Folge zu sehen.

      Also nun mein Feedback:

      Das Ende der Schlacht:

      Jaimie und Bronn haben beide überlebt. War zwar zu erwarten, aber ich finde es trotzdem gut, insbesondere da ich während der Schlacht auch echt mit den beiden mitgefiebert habe.
      Danys "Angebot" finde ich auch sehr hart, da schon viele Gegner von den Siegern an die Mauer geschickt wurden. Bestes Beispiel hierfür ist Ser Alliser Thorn, der ein Targaryen-Loyalist war und von Robert Baratheon an die Mauer geschickt wurde. Als Randyll Tarly ihr Angebot abgelehnt hat, hatte Dany dann auch keine andere Wahl mehr, ABER das Verbrennen von Gegner genießt nicht nur in Westeros einen sehr schlechten Ruf (Wer einen Mann zum Tode verurteilt, sollte auch das Schwert führen). Dany hat vergessen, was einen guten Herrscher ausmacht: Seine Anhänger folgen ihm freiwillig. Indem sie ihre Gegner verbrennt, verbreitet sie nur Furcht und Schrecken. Sie baut sich eine Herrschaft der Furcht auf. Auch wenn das Köpfen von Menschen in unserer Zeit als grausam gilt, so ist es in der Welt von Game of Thrones doch ehrenvoller einen Mann zu köpfen, als ihn zu verbrennen. Das sollte Dany vielleicht bedenken, insbesondere da das Köpfen eine westerosische Tradition ist...

      Drachenstein:
      Jon verlässt endlich Drachenstein. Nett das Dany ihn darauf hinweist, nicht das Knie vor dem Nachtkönig zu beugen. Momentan scheint man aber auf Drachenstein den Plan zu schmieden, gemeinsam, also mit Jon, Dany und Cersei gegen den Nachtkönig kämpfen zu wollen. Damit hatte ich nicht gerechnet und mal sehen, wie der Plan aufgeht.
      Tyrion und Varys unterhalten sich auch gleichzeitig über Danys Herrschaftsstil und tun hoffentlich etwas dagegen, die Entwicklung von Dany sagt mit gar nicht zu. Jon hat auf jeden Fall einen positiven Einfluss auf die Drachenkönigin.

      Königsmund:
      Das Treffen von Jaimie und Tyrion war wirklich sehr politisch und die beiden haben kaum über Tywin oder Joffrey gesprochen. Sehr professionell.
      Auch ist Gendry wieder aufgetaucht, was ich sehr gut fand. Insbesondere sein Gespräch mit Jon war klasse. Man merkt wirklich das er ein Sohn von Robert Baratheon ist und ich glaube irgendwie, dass Gendry der neue Lord von Sturmkap werden wird, am Ende der Serie. Wenn er überlebt...
      PS: Übrigens finde ich Davos Antwort auf Tyrions "Als ich zum letzten Mal hier war..." sehr passend. Es ist in der Serie schon einiges an Zeit vergangen. Außerdem weiß Davos wie das Leben läuft, er ist schließlich in Flohloch aufgewachsen, und es war Krieg. Ist ja nicht so das Tyrion Davos Sohn persönlich ermordet hat. Trotzdem schien Davos doch nicht gerade erfreut über seinen kleinen Begleiter zu sein, aber er hat seine Pflicht mal wieder vorne an gestellt.

      Winterfell:
      Zwischen Sansa und Arya braut sich was zusammen. Und ich glaube Baelish spielt die beiden gegeneinander aus. Langsam habe ich das Gefühl das der alte Baelish langsam zurückkehrt. Seine Aktion in Winterfell wirkte in jeden Fall so.

      Altsass:
      Sam gibt seinen Traum auf ein Maester zu werden. Finde ich ein bisschen schade und hoffe in den Büchern beißt er sich durch. Obwohl sie wirklich sehr kritisch sind, sind die Maester, mit Ausnahme von Pycelle, doch alle Menschen mit dem Herz am richtigen Fleck.
      Und ganz nebenbei posaunt Goldy auch noch heraus, dass Rhaegar Targaryen im Geheimen eine Unbekannte Frau geheiratet hat...

      Ostwacht an der See:
      Die titelgebende Festung der Nachtwache hatte nur einen kurzen Auftritt. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Trotzdem hat sich da ja einige bunt zusammengewürfelte Truppe gefunden, die auch nicht allzu gut miteinander klar kommt. Ich bin mal sehr gespannt, wie das Abenteuer jenseits der Mauer wird...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Malakiel () aus folgendem Grund: Beinahe hätte ich Altsass vergessen :D

    • Áyu schrieb:

      KoalaD schrieb:

      In Westeros wurden bisher immer Kriegsgefangene genommen. Selbst Jamie und Tyrion. Gibt es da aus den Buch andere Infos, dass keine Kriegsgefangenen genommen werden und stattdessen alle hingerichtet werden?
      Nun einfach als Vergleich die erste Szene aus GOT. Da flüchtet einer von der Nachtwache weil er was sah das absolut verstörend ist und statt das man ihm zuhört wird ihm einfach der Kopf abgehauen. Das ist im Grundsatz auch total verstörend denn man hat ihm nicht einmal zugehört.
      Die Regel war. Wer flüchtet der stirbt, ende. Auch hier könnte man diskutieren warum? Warum nihmt man ihn nicht gefangen und er muss Strafe zahlen.
      Im Norden wird so jemand als Störenfrid empfunden der seinen Job den er tun sollte nicht nachkommt und für den ist kein Platz mehr.

      Das gleiche ist hier jetzt. Diese 2 Herren zeigen eindeutig Anzeichen davon, das sie nie gehorchen werden und sie nie als Königin annerkennen werden. Da Danerys ja davon ausgeht das sie einst in Zukunft über das ganze Reich regieren wird hast du also jetzt 2 Querolanten die sich nie in die Gesellschaft einleben werden welche von der Königin regiert werden. Insofern ist für sie kein Platz und jetzt kann man über die Praktik reden was man tun will

      Köpfen oder aber Verbrennen? Klar ist verbrennen ein um vielfaches grauenhafteres Sterben aber Ned Stark hat man auch geköpft. Von daher ist es für mich einfach eine Praktik der Hinrichtung. Sie ein Drache, also verbrennen, spart Zeit und hinterlässt keine Spuren.

      Das ist allerdings nicht die Argumentation einer gütigen Herrscherin, sondern die einer gnadenlosen Tyrannin die mit gnadenloser Härte und absolutistischer Macht regieren will. Weiterhin sind die Fälle auch nicht vergleichbar. Der Desserteur hat einen heiligen Schwur gebrochen. Die Tarlys haben sich geweigert einen zu brechen.

      Deine Argumentation bzgl. Querolanten ist im übrigen aus von mir genannten Gründen schwach. Was ist mit den gefangenen Lannisters gewesen? Hat man die hingerichtet? Es ist im übrigen auch im Mittelalter nicht üblich gewesen, dass man (insbesondere adlige) Kriegsgefangene abschlachtet. Wenn keiner Gnade zu erwarten hat (und Danys Angebot war keine Gnade), dann kämpft auch jeder bis zum Tod und das ist für alle Seiten unvorteilhaft. Gerade Adlige wurden für Lösegeld (eig.) immer freigelassen.
      Hier ein kleiner Abriss
      de.wikipedia.org/wiki/Kriegsge…sche_Entwicklung_bis_1907

      Dazu kommt dann eben die unglaublich grausame Praxis des Verbrennens.

      Bis Staffel 6 hat sich Daenerys die Gefolgschaft ihrer Anhänger noch verdient. Sie wurde als gütiger Gegenentwurf zu den üblichen Herrschern gezeigt. Ist sie das jetzt noch?

      PS: Die Tarlys wären auch eine starke Rückversicherung als Geisel gewesen. Für Verhandlungen. Möglicherweise auch zum Gefangenenaustausch.
    • KoalaD schrieb:

      Das ist allerdings nicht die Argumentation einer gütigen Herrscherin, sondern die einer gnadenlosen Tyrannin die mit gnadenloser Härte und absolutistischer Macht regieren will. Weiterhin sind die Fälle auch nicht vergleichbar. Der Desserteur hat einen heiligen Schwur gebrochen. Die Tarlys haben sich geweigert einen zu brechen.
      Die Tarlys haben aus Danys Sicht nunmal den Treueschwur IHRER Familie gegenüber gebrochen, als sie erst den Baratheons und inzwischen dann den Lannisters Treue geschworen haben. :rolleyes:
      Dementsprechend sind die Fälle durchaus vergleichbar.



      Zur Folge: sehe ich mir auf jeden Fall nochmal an, glaube das war zu früh für mich heute X/
      Hätte mich aber auf jeden Fall über etwas Tyrion-Bronn Gespräch gefreut. Fand die Dynamik der beiden eigentlich auch immer relativ gut, aber davon gabs ja wirklich nichts :|
      Ansonsten kommt LF vielleicht endlich mal wieder ins Spiel, wäre sonst doch eine sehr langweilige Staffel, was ihn betrifft. Der hat in KL am Anfang definitiv mehr Spaß gemacht.
    • KoalaD schrieb:

      Daenerys ist nun endgültig eine verrückte Tyrannin. Das wohl die Quintessenz dieser Folge. Ansonsten hatte die Folge eher wenig zu bieten. Es wurden jetzt lediglich die Weichen für die letzten Folgen gestellt. Gefällt mir alles im allem weniger gut. Schwächste Folge der Staffel bisher.

      Ich bin normalerweise der Letzte, der Dany versucht zu verteidigen, aber die Hinrichtung in dieser Folge empfand ich zwar als übertrieben, allerdings entstammt Dany´s Denkprozess auch einer anderen Kultur. Die Dothraki nehmen meiner Kenntnis nach beispielsweise keine potentiellen Gegner gefangen und unter denen ist Dany zur Königin herangewachsen.

      Man kann damit Argumentieren, dass sie meistens Berater aus Westeros an ihrer Seite hatte und sie deshalb auf das Denken der Westerosi eingestellt sein sollte.
      Trotzdem ist dieses Land mit ihren eigenen Kulturen/ Adelsfamilien neu für sie.
      Bis dato hat sie Kriege gegen Sklavenhändler und Söldner geführt wo Kriegsgefangene recht unnötig waren. Sie entmachtete einfach die Sklavenhändler, ohne diese in ein Gefängnis zu stecken oder alle umzubringen, und ihre Soldaten wären niemals wegen eines Treueschwurs hingerichtet worden (waren den Sklavenhändlern natürlich nicht Treu ergeben).
      Es ist einfach noch alles etwas anders in Westeros, das wird sie (hoffentlich) noch lernen.

      Das Verbrennen etwas brutaler ist als Köpfen (wobei das Feuer sie schon innerhalb von Sekunden in Staub verwandelt hat, solage mussten sie dann nicht leiden) ist zwar klar, aber es passt schon zur ihr als "Mutter der Drachen".
      Die einzige logische gnädige Option mit der Nachtwache ist Dany zum einen kaum bekannt und zum anderen hat es Tarly selbst verneint.

      Außerdem kam es mir so vor, als wäre die Verbrennungsszene für Dany doch nicht so trivial gewesen, dafür war mir zuviel Emotion in ihrem Gesicht (oder bilde ich mir das ein? :D ).

      Meines Erachtens nach ist Dany schon eine "gute" Herrscherin, WENN sie richtige Beratung bekommt, etwas von ihrem hohen Ross runterkommt und mehr über die Menschen in Westeros lernt.
      "Die Jugend will angeregt werden. Nicht unterrichtet!" *Harald Lesch*

      "Eine Person stirbt nicht wenn die Hülle zerfällt! Sie stirbt wenn sie vergessen wird!" *Doc Bader*
    • Neu

      KoalaD schrieb:

      Das ist allerdings nicht die Argumentation einer gütigen Herrscherin, sondern die einer gnadenlosen Tyrannin die mit gnadenloser Härte und absolutistischer Macht regieren will. Weiterhin sind die Fälle auch nicht vergleichbar. Der Desserteur hat einen heiligen Schwur gebrochen. Die Tarlys haben sich geweigert einen zu brechen.
      Deine Argumentation bzgl. Querolanten ist im übrigen aus von mir genannten Gründen schwach. Was ist mit den gefangenen Lannisters gewesen? Hat man die hingerichtet? Es ist im übrigen auch im Mittelalter nicht üblich gewesen, dass man (insbesondere adlige) Kriegsgefangene abschlachtet. Wenn keiner Gnade zu erwarten hat (und Danys Angebot war keine Gnade), dann kämpft auch jeder bis zum Tod und das ist für alle Seiten unvorteilhaft. Gerade Adlige wurden für Lösegeld (eig.) immer freigelassen.
      Hier ein kleiner Abriss
      de.wikipedia.org/wiki/Kriegsge…sche_Entwicklung_bis_1907

      Dazu kommt dann eben die unglaublich grausame Praxis des Verbrennens.

      Bis Staffel 6 hat sich Daenerys die Gefolgschaft ihrer Anhänger noch verdient. Sie wurde als gütiger Gegenentwurf zu den üblichen Herrschern gezeigt. Ist sie das jetzt noch?

      PS: Die Tarlys wären auch eine starke Rückversicherung als Geisel gewesen. Für Verhandlungen. Möglicherweise auch zum Gefangenenaustausch.
      Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und um ehrlich zu sein, sind darin genau die Punkte, die Dany anwendet. Es heißt: Die Gefangenen wurden laufen gelassen, wenn sie schwören, sich nicht mehr in den Konflikt einzumischen. Was die Tarlys aber durch ihr Bekenntniss zu Cersei allerdings tun. Wenn man etwas recherchiert, findet man auch sehr schnell, dass auf Landesverrat (aus Danys Sicht, da Sie die rechtmäßige Herrscherin ist) , was dem Eidbruch wohl am nähsten kommt, bis nach der Weimarer Republik die Todesstrafe stand:

      de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe

      Außerdem habe ich deinen Punkt mit den Lannisters weiter oben schon angesprochen und meiner Meinung nach entkräftet. Wäre nett, wenn du darauf eingehst und es nicht einfach ignorierst und es darunter wieder als Argument anführst.
      _______________________________________________________________________
      Team RookieMarines
    • Neu

      Corazon schrieb:

      KoalaD schrieb:

      Das ist allerdings nicht die Argumentation einer gütigen Herrscherin, sondern die einer gnadenlosen Tyrannin die mit gnadenloser Härte und absolutistischer Macht regieren will. Weiterhin sind die Fälle auch nicht vergleichbar. Der Desserteur hat einen heiligen Schwur gebrochen. Die Tarlys haben sich geweigert einen zu brechen.
      Deine Argumentation bzgl. Querolanten ist im übrigen aus von mir genannten Gründen schwach. Was ist mit den gefangenen Lannisters gewesen? Hat man die hingerichtet? Es ist im übrigen auch im Mittelalter nicht üblich gewesen, dass man (insbesondere adlige) Kriegsgefangene abschlachtet. Wenn keiner Gnade zu erwarten hat (und Danys Angebot war keine Gnade), dann kämpft auch jeder bis zum Tod und das ist für alle Seiten unvorteilhaft. Gerade Adlige wurden für Lösegeld (eig.) immer freigelassen.
      Hier ein kleiner Abriss
      de.wikipedia.org/wiki/Kriegsge…sche_Entwicklung_bis_1907

      Dazu kommt dann eben die unglaublich grausame Praxis des Verbrennens.

      Bis Staffel 6 hat sich Daenerys die Gefolgschaft ihrer Anhänger noch verdient. Sie wurde als gütiger Gegenentwurf zu den üblichen Herrschern gezeigt. Ist sie das jetzt noch?

      PS: Die Tarlys wären auch eine starke Rückversicherung als Geisel gewesen. Für Verhandlungen. Möglicherweise auch zum Gefangenenaustausch.
      Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und um ehrlich zu sein, sind darin genau die Punkte, die Dany anwendet. Es heißt: Die Gefangenen wurden laufen gelassen, wenn sie schwören, sich nicht mehr in den Konflikt einzumischen. Was die Tarlys aber durch ihr Bekenntniss zu Cersei allerdings tun. Wenn man etwas recherchiert, findet man auch sehr schnell, dass auf Landesverrat (aus Danys Sicht, da Sie die rechtmäßige Herrscherin ist) , was dem Eidbruch wohl am nähsten kommt, bis nach der Weimarer Republik die Todesstrafe stand:
      de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe

      Außerdem habe ich deinen Punkt mit den Lannisters weiter oben schon angesprochen und meiner Meinung nach entkräftet. Wäre nett, wenn du darauf eingehst und es nicht einfach ignorierst und es darunter wieder als Argument anführst.
      Die Tarlys haben nicht die Möglichkeit bekommen sich aus einen Konflikt rauszuhalten. Es hieß knie oder stirb. Das ist nicht üblich gewesen. Auch nicht im Mittelalter. Bei Adligen schon gar nicht (der Punkt auf den du dich beziehst bezieht sich auf Fußvolk nicht auf Adlige). Und es ist bisher in Westeros auch nicht üblich gewesen.
      Das Thema Landesverrat kann ja wohl nicht dein ernst. Es sind 2 verfeindete Parteien. Du könntest genausowenig einen Franzosen des Landesverrat beschuldigen, weil er Deutschland angreift. Das Dany eine Rebellion führt ändert daran nichts. Sie kommt als Herrscherin eines fremden Landes. Dazu... Komische Vorstellung einer Judikativen hast du ^^

      Die Versuche das zu legitimieren sind einfach albern. Das wurde bisher weder in Westeros gemacht, noch hat es eine Grundlage in der Realität. Sind ja auch ganz logische Abwägungen. Wenn keine Gnade zu erwarten ist, dann kämpft man bis zum Tod und zum anderen wird der Feind mit den eigenen Leuten ja identisch verfahren. Dazu ist es bei den zivilisierteren Völkern dieser Erde eher verpönnt unbewaffnete und wehrlose Männer abzuschlachten (gut dazu gehören die Dotraki eher nicht).
      Letztlich sagt die Reaktion von Tyrion und Varys eig. auch alles dazu.

      Zum Thema Jamie:
      Du bestätigst im Endeffekt nur mein Argument. Jamie war eine wichtige Geisel und wurde daher nicht getötet. Auch die Tarlys wären wichtige Geiseln gewesen (darauf hat Tyrion sie auch hingewiesen). Daenerys hatte noch keine Rückmeldungen von der Flotte und den Unsullied. Es muss ihr bewusst gewesen sein, dass es auch die Möglichkeit gegeben hat, dass inbesondere beim Angriff auf die Flotte auch Gefangene genommen wurden sind. Wie es ja auch tatsächlich passiert ist. Dazu hätte man mit den Tarlys ggf. ein Treffen erzwingen können ohne das Risiko einzugehen, dass Tyrion getötet wird.

      Tyrion passt nicht ganz ins Schema. Das ist richtig.

      PS: Man sollte vlt. auch mal bedenken wie Cersei die Adligen auf ihre Seite gezogen hat. Die Ermordung der Tarlys stärkt ihre innenpolitische Lage. Was wäre bei der Freilassung passiert? Die Tarlys wissen genauso wie Jamie das man die Drachen nicht so einfach besiegen kann. Aber Sie hätten ihre Meinung vmtl. auch öffentlich geäußert und damit die innenpolitische Lage Cerseis geschwächt.
      Die Ermordung der Tarlys war grausam und dumm. Witzigerweise die Eigenschaften mit denen Dany ihren Bruder charakterisiert hat. Liegt wohl in der Familie.
    • Neu

      Ich habe ja heute wirklich gehoft das jemand in der Szene von Sam genau zugehört hat, denn heute haben wir en Beweis bekommen das John anrecht auf den Thron hat, denn in der Aussage wurde die Anulierung der Heirat von Rhaegar und seiner damaligen Frau ausgesprochen und gleichzeitig eine geheime Vermählung zwischen Rhaegar und einer Frau vollzogen, im geheimen, in Dorne.

      Dieses Aussage kommt nicht einfach so. Mit dem Beweis in der letzten Staffel, dieser Notiz im Buch neben den Counter von scheisshaufen (welches sie zu 100% mitnehmen wird) und dem wissen von Bran lässt sich somit beweisen das John kein Bastard-Sohn ist sondern ein Rechtmässiger Thronfolge von Rhaegar Targaryen der selbst Kronprinz war.
    • Neu

      Áyu schrieb:

      Ich habe ja heute wirklich gehoft das jemand in der Szene von Sam genau zugehört hat, denn heute haben wir en Beweis bekommen das John anrecht auf den Thron hat, denn in der Aussage wurde die Anulierung der Heirat von Rhaegar und seiner damaligen Frau ausgesprochen und gleichzeitig eine geheime Vermählung zwischen Rhaegar und einer Frau vollzogen, im geheimen, in Dorne.

      Dieses Aussage kommt nicht einfach so. Mit dem Beweis in der letzten Staffel, dieser Notiz im Buch neben den Counter von scheisshaufen (welches sie zu 100% mitnehmen wird) und dem wissen von Bran lässt sich somit beweisen das John kein Bastard-Sohn ist sondern ein Rechtmässiger Thronfolge von Rhaegar Targaryen der selbst Kronprinz war.
      Die Frage ist doch ob das eine Rolle spielt? Militärisch hat Jon wenig zu melden und das Interesse am Thron sehe ich auch nicht. Ein Anspruch entscheidet gar nichts. Siehe Stannis. Denke das wird eher als "Schock" Moment in eine etwaige Liebesbeziehung von Jon und Dany reingebracht ^^
    • Neu

      KoalaD schrieb:

      Áyu schrieb:

      KoalaD schrieb:

      In Westeros wurden bisher immer Kriegsgefangene genommen. Selbst Jamie und Tyrion. Gibt es da aus den Buch andere Infos, dass keine Kriegsgefangenen genommen werden und stattdessen alle hingerichtet werden?
      Nun einfach als Vergleich die erste Szene aus GOT. Da flüchtet einer von der Nachtwache weil er was sah das absolut verstörend ist und statt das man ihm zuhört wird ihm einfach der Kopf abgehauen. Das ist im Grundsatz auch total verstörend denn man hat ihm nicht einmal zugehört.Die Regel war. Wer flüchtet der stirbt, ende. Auch hier könnte man diskutieren warum? Warum nihmt man ihn nicht gefangen und er muss Strafe zahlen.
      Im Norden wird so jemand als Störenfrid empfunden der seinen Job den er tun sollte nicht nachkommt und für den ist kein Platz mehr.

      Das gleiche ist hier jetzt. Diese 2 Herren zeigen eindeutig Anzeichen davon, das sie nie gehorchen werden und sie nie als Königin annerkennen werden. Da Danerys ja davon ausgeht das sie einst in Zukunft über das ganze Reich regieren wird hast du also jetzt 2 Querolanten die sich nie in die Gesellschaft einleben werden welche von der Königin regiert werden. Insofern ist für sie kein Platz und jetzt kann man über die Praktik reden was man tun will

      Köpfen oder aber Verbrennen? Klar ist verbrennen ein um vielfaches grauenhafteres Sterben aber Ned Stark hat man auch geköpft. Von daher ist es für mich einfach eine Praktik der Hinrichtung. Sie ein Drache, also verbrennen, spart Zeit und hinterlässt keine Spuren.
      Das ist allerdings nicht die Argumentation einer gütigen Herrscherin, sondern die einer gnadenlosen Tyrannin die mit gnadenloser Härte und absolutistischer Macht regieren will. Weiterhin sind die Fälle auch nicht vergleichbar. Der Desserteur hat einen heiligen Schwur gebrochen. Die Tarlys haben sich geweigert einen zu brechen.

      Deine Argumentation bzgl. Querolanten ist im übrigen aus von mir genannten Gründen schwach. Was ist mit den gefangenen Lannisters gewesen? Hat man die hingerichtet? Es ist im übrigen auch im Mittelalter nicht üblich gewesen, dass man (insbesondere adlige) Kriegsgefangene abschlachtet. Wenn keiner Gnade zu erwarten hat (und Danys Angebot war keine Gnade), dann kämpft auch jeder bis zum Tod und das ist für alle Seiten unvorteilhaft. Gerade Adlige wurden für Lösegeld (eig.) immer freigelassen.
      Hier ein kleiner Abriss
      de.wikipedia.org/wiki/Kriegsge…sche_Entwicklung_bis_1907

      Dazu kommt dann eben die unglaublich grausame Praxis des Verbrennens.

      Bis Staffel 6 hat sich Daenerys die Gefolgschaft ihrer Anhänger noch verdient. Sie wurde als gütiger Gegenentwurf zu den üblichen Herrschern gezeigt. Ist sie das jetzt noch?

      PS: Die Tarlys wären auch eine starke Rückversicherung als Geisel gewesen. Für Verhandlungen. Möglicherweise auch zum Gefangenenaustausch.

      Mal abgesehen davon wie sowas im Mittelalter gehandhabt wurde, ich finde Danys vorgehen hier nur konsequent und richtig. Wie sie selbst schon gesagt hat, sie ist nicht hier um Leute in Ketten zu legen, ich mein nach all der Zeit in Essos ist ziemlich klar was sie von Ketten hält. Außerdem hat Sie den beiden 3 Alternativen zur Auswahl gestellt, Tot, Mauer oder anschließen. Bzw das mit der Mauer kam von Tyrion aber ich denke Sie hätte dem zugestimmt wenn Randyl dazu bereit gewesen wäre, war er aber nicht. Sie hat beiden eine Wahl gelassen, und beide haben ihre Wahl getroffen. Ob nun Köpfen besser ist als von Drogon gebraten zu werden, wer weiß. Anders als bei einer regulären Verbrennung wie es Melissandre immer praktiziert dürften die beiden beinahe augenblicklich gestorben sein, wirklich grausam war das also nicht.

      Dany hat sich bisher immer die Gefolgschaft ihrer Anhänger verdient und ist immer auch für Kompromisse offen gewesen, und ich denke das ist sie noch, siehe Jon. Aber sie war auch nie zimperlich wenn es um ihre Gegner oder ihre Überzeugungen ging. Siehe die Meister von Meeren die sie entlang der Straße aufgespießt hat oder den Jungen aus Meeren der gegen ihre Anweisung einen Meister getötet hat. Der Umgang mit den Tarlys passt da imo gut in ihr bisheriges Profil rein. Ob einem das profil nun gefällt ist natürlich eine andere Sache.
    • Neu

      Naja. Nur noch 2 kurze Anmerkungen, dann lassen wir das. 1.) Das Abschlachten der Meister wurde ebenfalls als übertriebene Grausamkeit aufgefasst und war der 1. große Fehler ihrer Herrschaft. 2.) Eigentlich schließen sich alle Rezensenten der Serie mir in soweit an, dass Danys "Dunke Seite" in der 7. Staffel erwacht. So zumindest in den 4 Rezensionen die ich zur Folge gelesen habe. Deine Interpretation (konsequente Charakterentwicklung) habe ich noch nirgendwo gelesen. Und ist halt auch nicht schlüssig.
    • Neu

      KoalaD schrieb:

      Naja. Nur noch 2 kurze Anmerkungen, dann lassen wir das. 1.) Das Abschlachten der Meister wurde ebenfalls als übertriebene Grausamkeit aufgefasst und war der 1. große Fehler ihrer Herrschaft. 2.) Eigentlich schließen sich alle Rezensenten der Serie mir in soweit an, dass Danys "Dunke Seite" in der 7. Staffel erwacht. So zumindest in den 4 Rezensionen die ich zur Folge gelesen habe. Deine Interpretation (konsequente Charakterentwicklung) habe ich noch nirgendwo gelesen. Und ist halt auch nicht schlüssig.
      Man muss aber auch eingestehen, dass es relativ gut zu Daenerys passt. Schließlich ist sie mehr oder weniger in Essos groß geworden und stellt wie Randyl Tarly es heute noch einmal festgehalten hat, eine Fremde dar. Wenn man Dannys Werdegang betrachtet, war dieser in der Tat relativ grausam, allein wenn man ihn mit Jons Kindheit vergleicht, welcher an sich "nur" unter Catelyn und der allgemein üblichen Diffamierung von Bastards gelitten hat.
      Zwar mögen die freien Städte in gewisser Weise von der zivilisatorischen Entwicklung über den meisten Käffern Westeros stehen, aber das Klima ist ungemein rauer in Essos, allgemein betrachtet. Was Dannys Werdegang in Essos angeht, es wurde ihr mehrmals gezeigt, dass sie Stärke demonstrieren muss, damit ihre Widersacher brechen.

      Dies versucht sie auch hier, vor allem im Kontext der vorherigen Niederlagen ihrer Verbündeten, zu demonstrieren. Und ob köpfen oder verbrennen, natürlich erinnert es an den Mad King, aber sie ist nun einmal eine Targaryen und seit Jahrhunderten eine, die den Namen auch wirklich verdient. Die Targayen bezogen zu keinen Zeitpunkt ihre Tradition auf die üblichen feudalen Verhältnisse wie sie in Westeros seit der Invasion der Andalen bestehen. Sie betrachten sich immer noch als Nachkommen (wohl die letzten) Valyrias und die Drachen haben dies in den ersten Jahren auch unterstrichen.
      Trotzdem haben sich die Targayen über die Jahre angepasst und wurden quasi teilweise assimiliert, da sie sehr viele Traditionen übernahmen, aber stets blieben sie auch eigen. Bspw. die übliche Praxis der Heirat unter Geschwistern, was bei Jamie und Cersei ein Tabu wäre, war bis zum Mad King bei den Targayen übliche Praxis.

      Nun Danny, die eben nicht die üblichen Traditionen kennengelernt hat, vielleicht vom erzählen und hören sagen, aber ihre Zeit in Pentos, in der sie vom Wohlwollen anderer abhängig waren, ihre Zeit bei den Dothraki, in Quarth, in Slaver Bay, alles Orte, die eher chaotisch zu der doch eher feudalen, und damit eher dezentralen, Ordnung Westeros'.

      Dass Danny die Tarlys verbrannt hat war imo auch dumm und schon sehr hart. Aber imo gänge es immer noch eine Schippe heftiger. Sie hätte es wie die Römer machen können, wenn eine Legion abtrünnig geworden ist und bestraft wurde, einfach die Praxis des "Dezimieren", zufällig in eine Reihe aufstellen und jeder Zehnte muss von seinen eigenen Kameraden gelyncht werden. Oder wie die Mongolen direkt, an die die Dothraki angelehnt sind, vierteilen und häuten, alles schön um Angst und Schrecken zu erzeugen und schon allein vom Ruf her sämtlichen Widerstand zu brechen.

      Und ganz ehrlich, wie witzlos sind solche Forderungen, dass sie selbst das Schwert zum enthaupten schwingen sollte? Ich kenne mich mit sterben nicht so aus, aber gab es da nicht die Szene mit Theon, als er mehrere Schläge zum Enthaupten brauchte? Ich würde dem damaligen Theon eigentlich mehr Kraft und können unterstellen als Danny. Und meine Güte, die Tarlys hatten immerhin eine Wahl, selbst die Nachtwache und Randyl war ein Arsch, er hatte die Wahl und kannte die Konsequenzen. Tja dumm nur, dass er seinen "perfekten" Sohn zu einem Soldaten erzogen hat, der am Ende keinen Grips bewiesen hat. Randyl Tarly gab viel auf Schwüre und Recht und Ordnung. Trotzdem folgte er anfangs den Tyrells mit Renly Baratheon, obwohl Stannis an sich den rechtmäßigen Anspruch hatte oder eben Joffrey. Dann der Umschwung auf Cersei und jetzt nicht mehr. Aber vor allem hat er seinen Erstgeboren ausgestoßen, weil er ihm nicht passte und hat ihm gedroht, dass er ihn entweder umbringen würde oder er zur Nachtwache geht. Im gleichen Moment wirft er aber Tyrion vor, seinen Vater ermordet zu haben.

      Schlußendlich, ja, es war grausam, aber offensichtlich ist dies das Ergebnis von Dannys Werdegang, die gelernt hat, dass es eben solche grausame, harte Stärke braucht, wenn man etwas erreichen will, siehe allein ihr herumirren in Slaver's Bay.


      Zur restlichen Folge, puh, war jetzt nicht sooo viel unerwartetes. Sam hat den Nagel auf den Kopf getroffen, würden die arroganten Maester einsehen, dass die Gefahr real ist, wäre sie neben der Königin, welche es auch sei, diejenigen, die wohl die verbleibenden Massen nach all den Kriegen und Kämpfen, mobilisieren könnten. Es ist schon seltsam, erst Danny, welche mehr als nur das Wunder der Drachen auf ihrem Weg erlebt hat und nun die Maester, welche die Drachen für ausgestorben hielten, die alle samt die Untoten als Quatsch abtun.
      Ich weiß auch nicht was ich von dem Plan halten soll, einen Untoten nach King's Landing zu bringen. Da befindet sich doch momentan kein anerkannter Maester der Zitadelle. Wie es wirkte, würden die Erzmaester es wohl erst glauben, wenn ein Untoter vor ihnen wäre und dann würden sie wohl nach alternativen "Erklärungen" suchen.

      Sam reicht es aber und beweist wieder einmal, dass er der "Meisterdieb" für wertvolle und nützliche Sachen ist, die aber sinnloser weise verstauben, erst die Valyrische Klinge seiner Familie, nun hoffentlich nützliche Schriftrollen und Bücher. Zur Kingsmaker(in) Gilly komme ich am Ende ... ;)

      Tja ansonsten? Cersei weiß zwar, dass sie eigentlich keinen Stich sieht, aber will doch nicht aufgeben. Keine Ahnung wie ihr Plan aussehen könnte. Ich habe ja eher im Verdacht, dass sie selbst mit nem Untoten vor der Nase nichts machen wird und eher es als Chance sieht, das sie momentan dermaßen im Schwarz-Weiß denken ist, sollen doch die anderen sich darum kümmern und am besten gleich von der Horde erledigt werden.
      Große Frage aber trotzdem, verarscht sie hier Jamie? Ist sie wirklich schwanger? Was ist mit der Prophezeihung von Maggy the Frog geworden. Nur drei Kinder? Und selbst wenn? Ein weiteres blondes Kind? In welchem Zeitraum, wenn sie am Ende Euron heiraten muss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich so einfach wie Robert verarschen lässt.

      Ja und was ist eigentlich mit ihm? An sich ist er doch der einzige, der noch relativ unangekratzt ist. Bleibt er weiterhin Cersei "treu"? Was hätte er für Alternativen? Danny wird ihm wohl kaum eine umfassende Amnestie gestatten, dafür wäre er allein zu gefährlich.
      Was ist mit den Unsullied? Hocken die jetzt auf dem Felsen? Und Euron belagert sie? Oder setzen sie sich in Marsch. Meine Güte, an sich könnte Danny sie doch ganz bequem mit den Drachen besuchen und den umliegenden Lords die noch verblieben sind klar machen, dass sie doch bitte ihre Elitetruppen angenehm nach Hause geleiten...


      Und noch kurz vor meinen Höhepunkt der Folge, Winterfell. Hat Littlefinger nun erst angefangen zu planen, nachdem Jon ihm die harte Grenze gezogen hat oder schon vorher? Er versucht Glover und Bronze irgendwas aus dem Tal so auszuspielen, dass diese sich hinter Sansa und nicht John stellen und er wohl wieder zur Rettung eilen kann. Auch hat er nun den Zankapfel zwischen Sansa und Arya geworfen, da diese die Nachricht von Sansa liest, welche diese unter Zwang für Rob schrieb.
      Ich weiß nicht, klar, es wird Spannung geben und Littlefinger ist ein Meister der Intrige. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass am Ende die Stark Geschwister irgendwie aufeinander losgehen. Littlefinger ist definitiv erfahren, er lebte jahrelang im Sumpf der Intrigen. Aber Bran und Arya verändern einfach mal die Spielregeln, da sie cheaten können. Warum Bran es bei seiner Omniszienz es nicht grob schafft, seine Geschwister über das nötigste zu informieren, keine Ahnung, ich glaube mein Hirn würde auch platzen, wenn ich das gesamte Internet downloaden würde. Tja und am Ende kann Arya immer noch ihre Gestalt wandeln.
      Wie das alles ausgeht, ich bin gespannt, ob das nötig ist, ich weiß nicht, meiner Meinung nach ist es eher dumm, denn wenn LF seine eigenen Worte etwas ernst nehmen würde, sollte er an einem Sieg über die Untoten schon interessiert sein...

      Das Tag Team gefällt mir schon sehr, sehr viele sympathische Charaktere darunter und ich will nicht wissen, was für Wetten jetzt laufen, wer überleben wird. Ich hoffe inständig, dass Gendry überlebt, denn sonst wäre seine Wiedereinführung einfach nur zum schocken da gewesen, was an sich im Endeffekt sinnlos wäre. Mein persönlicher Tipp wäre ja John, Gendry, Jora und ich hoffe Tormund. Aber eigentlich müsste allein der Hound für Arya noch überleben. Ich denke aber schon, dass es wohl Wunschdenken bleibt, die Serie ist mit dem Sterben lassen / töten nicht zimperlich und nächste Folge werden wir uns wohl von einigen dieser Charaktere verabschieden müssen.


      Sooo, und zum Schluss zum Star der Episode, Gilly, the Kingsmaker! Egal was Bran am Ende behaupten wird, wer würde ihm wirklich glauben? Aber hier hätten wir den Beweis schwarz auf weiß und falls Sam innerhalb der nächsten zwei Folgen in Norden teleportiert und Gilly das Buch für die Guten Abend Lektüre mitgenommen hat, dann wäre der Beweis da. Und ich schreibe Meera noch nicht komplett ab, wäre ihr Vater doch der letzte Zeuge, der aussagen könnte, er mag zwar kein normgerechter Edelmann sein, aber er hat einen Titel und niemand kann verleugnen, dass er einer der Getreusten von Ned Stark war.
      Somit haben wir das Fundament, dass allerwelt ein "WTF!!!"-Gesicht in Westeros zaubern wird, vor allem da wohl John und Danny womöglich gute alte Targayen Traditionen aufleben lassen könnten. Nur hätte zwar John den rechtmäßigen Anspruch, aber ich kenne mich da jetzt nicht so gut aus, wurden die Targayens nicht defakto abgesetzt. Da ich der Serie jetzt nicht sooo sehr die Tiefe verschreibe oder erwarte, wird es wahrscheinlich so am Ende kommen oder es wird in der Tat Bron ... ;)



      PS: Das meiste Geld dieser Staffel ging wohl für den Cast von Drogon drauf. Aber ich muss schon sagen, da haben sie sich ordentlich Mühe gegeben, um ihn beeindruckend darzustellen. Wenn man sich an Drachenanimationen älterer Spielfilme erinnert und vielleicht schon mit ein paar VR-Demos zu tun hätte, ich glaube eine VR mit einem auf einen zukommenden Drogon, wäre wohl nichts für schwache Nerven ...
      SHUT UP, MIMSY!!!
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      Nun ja, auch meine Begeisterung für Daenerys hält sich - eben auch wieder bestärkt durch ihr jetziges Auftreten - mittlerweile doch stark in Grenzen. Denn mir persönlich hallen immer noch die Worte von Varys durch den Kopf, mit denen er es geschafft hat Tyrion davon zu überzeugen, die Mutter der Drachen - und ihren Anspruch auf den eisernen Thron - zu unterstützen.

      Varys - S5E01 schrieb:

      The seven kingdoms need someone stronger than Tommen but gentler than Stannis. A monarch who can intimidate the High Lords and inspire the people. A ruler loved by millions with a powerful army and the right family name.
      Nun, manche Kriterien erfüllt sie ja durchaus. Andere hingegen erfüllte sie vielleicht mal, doch hat sie diese Attitüden mit ihrem Eintritt nach Westeros scheinbar komplett abgelegt. Sie folgte ihren Pflichten als Herrscherin zwar auch schon in Meereen, war dabei jedoch immer gerecht und tat dies meist, um eben die Machtlosen vor denjenigen mit Macht zu beschützen. In aller erster Linie eben, um die Sklaverei abzuschaffen. Sie hatte hohe, ehrenvolle Ziele, die sie strikt verfolgte und bei deren Erfüllung sie folglich auch gerne mal gnadenlos sein konnte.

      Doch gerade der fettmarkierte Teil ist es, der mir bei ihr - mehr und mehr - abhanden kommt. Natürlich hat sie ihre Armee, in Form der Dothraki und der Unbefleckten (auch wenn das Schicksal von Letzteren noch offen steht), doch wird sie sich mit ihrem derzeitigen Verhalten eben nicht die Liebe der Millionen Einwohner von Westeros sichern. Alles, was sie derzeit erreicht, ist Angst zu schüren. Die Kriegsgefangenen beugen vor ihr nicht das Knie, weil sie an sie glauben - geschweige denn an ihre Worte, mit denen sie ihnen gegenüber beteuert, dass sie doch eigentlich nur eine bessere Welt erschaffen möchte - sondern weil sie sich vor ihr, und vor allem vor ihren Drachen, fürchten. Mit ihrer derzeitigen Vorgehensweise mag sie am Ende vielleicht den Krieg um den eisernen Thron gewinnen können - wäre da nicht der geplante Waffenstillstand, den Cersei allerdings für sich entsprechend ausnutzen möchte - doch die Gunst der Bevölkerung wird sie eben nicht ernten können, wenn sie weiterhin so auftritt, wie sie es derzeit tut. Sie tritt damit nämlich nicht als eine Form von Befreierin, sondern vielmehr als gnadenlose und skrupellose Eroberin auf.
      Und gemessen an dem verhaltenen Auftreten von Tyrion ihr gegenüber - und seinem, von Zweifeln geplagten, Gespräch mit Varys zu urteilen - weiß auch er derzeit nicht mehr so recht, ob er sich hier tatsächlich für eine würdige Herrscherin, oder nur für eine weitere Tyrannin, die ihr wahres Wesen lange Zeit gut zu verschleiern wusste, stark macht. Und diese Zweifel sind, wie ich finde, durchaus angemessen, da sie mittlerweile längst nicht mehr so besonnen auftritt, wie sie es noch vor ihrer Zeit in Westeros - meistens - getan hat. Das ist ein Problem, dem sich ihr gesamter Stab - und damit vor allem Tyrion - schleunigst annehmen sollten. Aber wer weiß, vielleicht ist die Rückkehr von Jorah Mormont hier auch der erste Schritt in die richtige Richtung, der ihr ursprünglich ja aus ganz ähnlichen Gründen gefolgt ist. Wenn er nicht in sie verliebt wäre und wüsste, wie sie derzeit von sich reden macht ... Fraglich, ob er ihr dann auch noch so bedingungslos folgen würde, mMn.

      Ansonsten hat diese Folge - mal wieder - auch noch diverse andere Highlights geboten. Dass Drogon gegenüber Jon so zutraulich war, macht natürlich heiß auf, so vermute ich mal, die kommende und finale Staffel, in der auch er hoffentlich auf einem Drachen reiten können wird. Überhaupt tut sich mir, auch oder gerade wegen Daenery's aktuellem Fehlverhalten, mehr und mehr die Frage auf, ob es am Ende nicht doch er sein wird, der das Game of Thrones gewinnen und auf dem eisernen Thron sitzen wird. Denn Stand jetzt ist er definitiv derjenige, der als Einziger wirkliche Führungsqualitäten, in allen Belangen, zu besitzen scheint. Zwar halte ich den Einspruch, dass es ihn überhaupt nicht schert, für durchaus angemessen und faktisch auch korrekt, doch König des Nordens wollte er ursprünglich ja auch nicht werden, ist es aber jetzt nun mal. Vielleicht liegt genau darin auch die Bedeutung eines fairen / wahren Herrschers. Wenn dies jemand ist, der per sé nicht nach einem Thron verlangt hat - geschweige denn einen solchen fordert - sondern diesen eben bekommt, weil er sich bewiesen hat. Bewiesen hat, dass es ihm nicht darum geht die Machtlosen auszunutzen und auszubeuten, um sich selbst in eine machtvolle Position zu bringen, sondern dass es ihm eben vielmehr darum geht, den kleinen Leuten zu helfen und eine Einheit zu schaffen. Nichts Anderes ist ihm ja auch im Norden gelungen, wenngleich dieser Erfolg derzeit - noch semierfolgreich - von Kleinfinger untergraben wird. Im Grunde ja eine Eigenschaft, die auch Daenerys durchaus aufzuweisen weiß (wusste), sie zurzeit aber leider nur mäßig zu zeigen weiß, da sie den Krieg mit äußerst harten Bandagen führt.
      Auch hat Jon, auch wenn dies in der Vergangenheit eher weniger von Bedeutung war, durchaus das Geburtsrecht auf seiner Seite, was auch in der aktuellen Folge wieder leicht angerissen wurde. Und überhaupt ist es ohnehin nur noch eine Frage der Zeit, bis auch er, sowie Daenerys, von seiner Herkunft erfahren. Daenerys dürfte hier schon etwas gewittert haben, nachdem wie gut sich Jon und Drogon verstanden haben, und mit Bran wartet auf Winterfell ja bereits der Schlüssel, um auch Jon die Wahrheit - endlich - mitteilen zu können. Wenn dieser doch nur nicht meinen müsste jetzt wieder in die komplett entgegengesetzte Richtung marschieren zu müssen ... ^^

      Mein persönliches Highlight spielte sich dann allerdings wieder auf Winterfell ab, als Arya das alte Schreiben von Sansa gefunden hat. An dieser Stelle klammere ich einfach mal aus, wie unfassbar gut mir Arya auch weiterhin - mit ihren vielen, neu erworbenen Fähigkeiten - doch gefällt, denn wirklich interessant daran ist natürlich, dass nicht nur sie Kleinfinger beschattet hat, sondern dieser selbiges auch mit ihr gemacht hat.
      Hier zeigen sich endlich mal wieder die wahren Qualitäten von Kleinfinger, die ich die gesamte Staffel über bisher doch noch komplett vermisst habe. Ein Streit zwischen den Schwestern dürfte damit nun - vor allem nach dem vorangegangenen Gespräch der beiden - unausweichlich sein. Bleibt die Frage, wie dieser ausgehen wird und ob sich Arya nun linken lässt oder eventuell doch längst ahnt, dass Kleinfinger versucht sie gegen Sansa auszuspielen.
      Letzteres würde mir persönlich unheimlich gut gefallen, weil Arya dadurch nicht nur ihre physische Entwicklung untermauern konnte, sondern ebenso eine deutliche psychische Entwicklung zu verzeichnen hätte. Immerhin verbrachte sie auch einige Zeit in Bravos mit einem Mann, der gerne in Rätseln gesprochen und sie an der Nase herumgeführt hat. Wäre irgendwie schade, wenn sie dies nicht ebenso sehr geprägt hätte, wie die physischen Torturen, die sie zu durchleiden hatte.
      So oder so, ich hoffe, dass Arya in Kürze Littlefinger lynchen wird. Der Kerl atmet eigentlich eh schon viel zu lange und hat so viel Unheil - mit seinen dauernden Intrigen - gestiftet, dass es endlich mal Zeit wird, dass er dafür auch die Quittung erhält. Und ich persönlich sehe diese Aufgabe für niemanden besser zugeschnitten, als für Arya.

      Zu guter Letzt noch zwei kurze Anmerkungen: Schön, dass der Bluthund endlich wieder gezeigt wurde (wann darf der sich denn endlich mal mit dem Berg prügeln?!) und das auch Gendry endlich wieder zurück ist, der sich doch ordentlich gemacht hat. Das Gespräch zwischen Tyrion und Jaime - an das ich aber wohl einfach zu hohe Erwartungen gehabt hatte - hat mich dann leider doch etwas enttäuscht. Zu kurz mit einem zu abrupten Szenenwechsel. Gerade der Zwiespalt, in dem sich Jaime derzeit befindet bzw. befinden sollte, wird mir auch weiterhin viel zu oberflächlich behandelt. Und derzeit habe ich irgendwie noch nicht den Eindruck, als würde sich daran zeitig etwas ändern. Ganz besonders jetzt, wo Cersei anscheinend schon wieder einen inzestuösen Blondschopf werfen soll.
      Wobei das angestrebte Treffen aller Parteien zu potenziellen Friedensverhandlungen - an denen Cersei nur eben wieder keinerlei Interesse zu haben scheint - hier durchaus ein Schlüsselereignis werden könnte, in dem die Karten komplett neu gemischt werden und vor allem Unsicherheitsfaktoren, wie eben Jaime einer ist, ihre derzeitige Rolle komplett überdenken und sich - und sei es aus einem Affekt heraus - für einen anderen Weg entscheiden könnten. Und wenn dieser emotionale Impuls dadurch ausgelöst wird, dass Cersei dem armen Tyrion dennoch ans Leder will, obwohl er seiner Familie im Grunde nichts Unrechtes angetan hat (was Jaime nun mal jetzt weiß), dann soll's mir recht sein.

      Alles in allem auch dieses Mal wieder eine Folge, die mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn die ständigen Teleportationen allmählich doch arg lächerlich wirken.

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      Aber ist es überhaupt möglich das zu haben was Varys im bestreben wünscht? Ich meine diese 7 Königreiche zu einen sehe ich schon als Grundsätzliche Hürde. Die Lebensarten des Nordens und des Südens sind grundverschieden. Ich meine das ist wie die EU und haben die sich alle lieb? Kaum und wir sind dahingehend einiges Intelligenter,......sollte man meinen. Irgendwo ist die Vorstellung, einen König/in oder Herrscher zu haben der alle 7 Königreiche unter sich hält und gleichwertend führt und von allen geliebt wird eine Aufgabe die so nie vollzogen werden kann weil es zu viele Punkte gibt die zu streit führen.

      So was ist aus meiner Sicht eine Ideologie, ein Traum einer Person die fähig ist weiter zu denken aber alleine steht. Auch weil der Rest es nicht verstehen kann.
    • Neu

      KoalaD schrieb:

      Die Tarlys haben nicht die Möglichkeit bekommen sich aus einen Konflikt rauszuhalten. Es hieß knie oder stirb. Das ist nicht üblich gewesen. Auch nicht im Mittelalter. Bei Adligen schon gar nicht (der Punkt auf den du dich beziehst bezieht sich auf Fußvolk nicht auf Adlige). Und es ist bisher in Westeros auch nicht üblich gewesen.Das Thema Landesverrat kann ja wohl nicht dein ernst. Es sind 2 verfeindete Parteien. Du könntest genausowenig einen Franzosen des Landesverrat beschuldigen, weil er Deutschland angreift. Das Dany eine Rebellion führt ändert daran nichts. Sie kommt als Herrscherin eines fremden Landes. Dazu... Komische Vorstellung einer Judikativen hast du ^^

      Die Versuche das zu legitimieren sind einfach albern. Das wurde bisher weder in Westeros gemacht, noch hat es eine Grundlage in der Realität. Sind ja auch ganz logische Abwägungen. Wenn keine Gnade zu erwarten ist, dann kämpft man bis zum Tod und zum anderen wird der Feind mit den eigenen Leuten ja identisch verfahren. Dazu ist es bei den zivilisierteren Völkern dieser Erde eher verpönnt unbewaffnete und wehrlose Männer abzuschlachten (gut dazu gehören die Dotraki eher nicht).
      Letztlich sagt die Reaktion von Tyrion und Varys eig. auch alles dazu.

      Zum Thema Jamie:
      Du bestätigst im Endeffekt nur mein Argument. Jamie war eine wichtige Geisel und wurde daher nicht getötet. Auch die Tarlys wären wichtige Geiseln gewesen (darauf hat Tyrion sie auch hingewiesen). Daenerys hatte noch keine Rückmeldungen von der Flotte und den Unsullied. Es muss ihr bewusst gewesen sein, dass es auch die Möglichkeit gegeben hat, dass inbesondere beim Angriff auf die Flotte auch Gefangene genommen wurden sind. Wie es ja auch tatsächlich passiert ist. Dazu hätte man mit den Tarlys ggf. ein Treffen erzwingen können ohne das Risiko einzugehen, dass Tyrion getötet wird.

      Tyrion passt nicht ganz ins Schema. Das ist richtig.

      PS: Man sollte vlt. auch mal bedenken wie Cersei die Adligen auf ihre Seite gezogen hat. Die Ermordung der Tarlys stärkt ihre innenpolitische Lage. Was wäre bei der Freilassung passiert? Die Tarlys wissen genauso wie Jamie das man die Drachen nicht so einfach besiegen kann. Aber Sie hätten ihre Meinung vmtl. auch öffentlich geäußert und damit die innenpolitische Lage Cerseis geschwächt.
      Die Ermordung der Tarlys war grausam und dumm. Witzigerweise die Eigenschaften mit denen Dany ihren Bruder charakterisiert hat. Liegt wohl in der Familie.

      Und weiter gehts :D

      Punkt 1: Knie oder Stirb aka aus dem Konflikt raus halten

      Spätestens nach Tyrions Vorschlag mit der Nachtwache bestand die Mögichkeit sich aus dem Konflikt rauszuhalten. Die Tarlys haben vor Dany betont, dass sie Cersei treu ergeben sind. Damit sagen sie im Prinzip aus, dass sie, wenn auf freiem Fuß, weiter für Cersei kämpfen werden. Sie hatten ihre Chance auf Gnade und wollten diese aus Ehrgefühl nicht nutzen.

      Punkt 2: Landesverrat

      Ich bezog mich bisher immer auf Danys Sicht, nicht auf die Objektive Sicht des Lesers. Aus Danys Sicht ist sie die rechtmäßige Königin. Das bedeutet ihr gehören die 7 Knöigslande. Jeder der dies nicht anerkannt befindet sich, wie auch schon Jon gegenüber erwähnt, in offener Rebellion gegen den legitimen Herrscher. Deshalb ist es durchaus Landesverrat aus Danys Sicht. In dem Fall ist meine Vorstellung auch nicht komisch.

      Punkt 3: Jamie

      Sehe ich auf Grund der damaligen Situation etwas anders gewichtet, aber deine Auslegung ist durchaus auch zutreffend.

      Punkt 4: Stärkung von Cerseis Argumentation

      Ja Cerseis Argument wird dadurch natürlich gestärkt. Allerdings sah man ja die Wirkung auf die Gefangenen, die bis dahin nicht knieten. Ich denke die Machtdemonstration wirkt sich dann im Endeffekt doch eher für Dany als Cersei aus. Außerdem sehe ich keine Parteien die noch unentschlossen sind. Also hat Cersei vorher bereits alle Leute überzeugt, die möglich waren und es bringt ihr gar nichts, wenn ihre Argumente gestärkt werden.

      Allgemein:

      Versteh mich nicht falsch ich bin keinesfalls ein Befürworter von Dany auf dem Thron (Gut im Vergleich zu Cersei schon), geschweige den von dem politischen System in Westeros allgemein. Ich finde nur, dass Danys Handeln in dieser Folge auf Basis ihres Selbstverständnisses durchaus vertretbar ist.
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      Team RookieMarines

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      Áyu schrieb:

      Aber ist es überhaupt möglich das zu haben was Varys im bestreben wünscht? Ich meine diese 7 Königreiche zu einen sehe ich schon als Grundsätzliche Hürde. Die Lebensarten des Nordens und des Südens sind grundverschieden. Ich meine das ist wie die EU und haben die sich alle lieb? Kaum und wir sind dahingehend einiges Intelligenter,......sollte man meinen. Irgendwo ist die Vorstellung, einen König/in oder Herrscher zu haben der alle 7 Königreiche unter sich hält und gleichwertend führt und von allen geliebt wird eine Aufgabe die so nie vollzogen werden kann weil es zu viele Punkte gibt die zu streit führen.

      So was ist aus meiner Sicht eine Ideologie, ein Traum einer Person die fähig ist weiter zu denken aber alleine steht. Auch weil der Rest es nicht verstehen kann.
      Aber genau darauf läuft es doch hinaus.
      Dass man bei den Blicken von Dany Richtung Jon keine funkelnden Sterne gesehen hat, lag wohl am Budget. Ansonsten wurde doch mehr als deutlich gemacht, dass es von ihrer Seite aus mal so richtig gefackelt hat.
      Dazu dann die Bestätigung, dass auch ihre Kinder den kalten Jon akzeptieren.

      GoT ist brutal in Sachen "wie nehme ich Hauptcharaktere aus der Story", aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Danny oder Jon drauf gehen. Die werden letztendlich beide zusammen die 7 Königreiche regieren. Nicht, dass ich mir dieses Zenario wünsche, aber ich gehe fest davon aus, denn keine andere Konstellation würde die Bedürfnisse aller beser verstehen. Das kann Dany nicht alleine, und das kann auch Jon nicht alleine. Genau aus den von dir genannten Gründen.

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      Áyu schrieb:

      Aber ist es überhaupt möglich das zu haben was Varys im bestreben wünscht?
      Durchaus fraglich, zumal Varys damalige Umschreibung doch sehr von Idealismus gezeichnet war. Bei Daenerys sehe ich momentan einfach das grundlegende Problem, dass sie von der Lebensart in Westeros eigentlich gar keine Ahnung hat und nun mit Gewalt bestrebt ist die Königslande zu erobern und damit auch zu "einen".
      Jon dagegen besitzt den Vorteil, dass er nicht nur bereits Erfahrung dabei hat zerstrittene Häuser wieder zu vereinen - auch wenn sich da zurzeit, wohl dank Kleinfinger, deutlicher Widerstand zu regen scheint - sondern eben auch das Kind zweier, großer Häuser / Völker ist. Vor allem den Norden zu bändigen galt ja immer als besonders schwierig, dies wäre ihm allerdings bereits, dank seiner Herkunft und seiner erbrachten Leistungen, unlängst gelungen.

      Persönlich kann ich nur sagen, dass ich mir für das durch Krieg und Verrat gebeutelte Westeros hier durchaus mal eine friedvolle Zeit wünschen würde. Ein neuer Herrscher, der nur durch das Säen von Angst auf dem eisernen Thron gelandet ist, würde im Grunde nicht viel ändern, da weiterer Widerstand, um sich gegen den Invasor zu erheben, letztlich nur eine Frage der Zeit wäre.
      In meinen Augen muss Daenerys ihre bisherige Strategie, vor allem ihr öffentliches Auftreten, noch einmal komplett überdenken, denn andernfalls droht ihr nicht nur ein Konflikt von außen, sondern mit Tyrion und Varys, deren Zweifel an ihr schon jetzt deutlich zu spüren waren, vor allem auch ein massiver Konflikt von innen heraus, an dem sie zugrunde gehen könnte.
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      OneBrunou schrieb:

      Doch gerade der fettmarkierte Teil ist es, der mir bei ihr - mehr und mehr - abhanden kommt. Natürlich hat sie ihre Armee, in Form der Dothraki und der Unbefleckten (auch wenn das Schicksal von Letzteren noch offen steht), doch wird sie sich mit ihrem derzeitigen Verhalten eben nicht die Liebe der Millionen Einwohner von Westeros sichern. Alles, was sie derzeit erreicht, ist Angst zu schüren. Die Kriegsgefangenen beugen vor ihr nicht das Knie, weil sie an sie glauben - geschweige denn an ihre Worte, mit denen sie ihnen gegenüber beteuert, dass sie doch eigentlich nur eine bessere Welt erschaffen möchte - sondern weil sie sich vor ihr, und vor allem vor ihren Drachen, fürchten. Mit ihrer derzeitigen Vorgehensweise mag sie am Ende vielleicht den Krieg um den eisernen Thron gewinnen können - wäre da nicht der geplante Waffenstillstand, den Cersei allerdings für sich entsprechend ausnutzen möchte - doch die Gunst der Bevölkerung wird sie eben nicht ernten können, wenn sie weiterhin so auftritt, wie sie es derzeit tut. Sie tritt damit nämlich nicht als eine Form von Befreierin, sondern vielmehr als gnadenlose und skrupellose Eroberin auf.

      Die Frage ist doch, wie soll Dany den Thron bekommen, der ihr ja von rechts wegen ganz klar zusteht (zumindest wenn man Jons tatsächliche Herkunft ausser acht lässt), ohne sich dabei Feinde zu machen? Geschweige denn beim Volk beliebt zu werden? Wir haben es in Westeros, anders als in Essos, nicht mit Städten voller unterdrückter Sklaven zu tun die sich aus Hoffnung auf eine bessere Zukunft sofort Dany anschließen. Die Menschen in Westeros sind sicherlich nicht unbedingt glücklich mit der herrschenden Kaste, aber sie sind eben trotzdem gezwungen für diese Kaste zu kämpfen. Und am Ende des Tages wird Dany über die Leichen dieser Leute nach Königsmund laufen müssen um auf den Thron zu kommen, realistisch betrachtet führt da kein weg dran vorbei. Und wenn Sie die Soldaten auf dem Feld tötet macht sie sich zwangsläufig unbeliebt bei den Hinterbliebenen. Ganz abgesehen davon das die meisten Menschen im zweifelsfall lieber mit den Dämonen die sie kennen vorlieb nehmen werden.

      Ich denke die Art wie das im Augenblick läuft ist vieleicht nicht ideal, aber realistisch. Eine fortsetzung von Essos in Westeros wo Danny die ganze Bevölkerung durch irgendwelche guten Taten hinter sich schart während sie nebenher einen Krieg führt (und gewinnt) ohne dabei irgendwen zu töten wäre ziemlich haarstreubend und unrealistisch gewesen. Jeder Soldat der jetzt aus Angst das Knie beugt ist ein Toter weniger und es ist ja nun auch nicht so das sie aus Überzeugung für Cersei kämpfen. Beweisen das sie die bessere Königin ist kann sie letztlich erst wenn der Krieg vorbei ist.

      Du sagst sie muss ihr auftreten ändern, aber was hätte Sie denn deiner Meinung nach den Gefangenen Soldaten sagen sollen das diese freiwillig, ohne Einschüchterung direkt sagen "jap, das ist meine neue Königin"? Natürlich ist es besser durch Überzeugung und Inspiration zu führen als durch Angst, aber es ist schlicht nicht immer möglich dies zu tun.