Game of Thrones

    • Spoiler
    • 555Luffy schrieb:

      @eagle1989

      Allerdings hat Bran keine hellseherischen Fähigkeiten, sondern kann alles aus der Gegenwart und der Vergangenheit sehen. Das ist dann doch ein Unterschied. Eventuell ist ja der Nightking dann das Gegenstück und kann bis zu einem gewissem Grad in die Zukunft schauen (Ähnlich wie Katakuri vielleicht?). Allerdings fände ich das nicht so elegant als Lösung. Ich bin da eher ein Anhänger der Theorie, dass es auch eine andere Möglichkeit gegeben hätte, nur mit dem Drachen ist es etwas angenehmer geworden.
      Unabhängig davon, wie es in den Büchern steht, kam es bis Ende Staffel 2 der Serie bereits zwei mal vor, dass Bran sich als Hellseher bewiesen hat. Das erste mal bevor Ned geköpft wurde. Bran (und auch Ricon) hat in seinen Träumen seinen Vater unten in der Gruft wo alle Stark begraben wurden gesehen.
      Das zweite mal ist es passiert, bevor Theon Winterfell mit seinen Eisenmänner überfallen und eingenommen hat. Bran hat geträumt, wie Wellen gegen die Festung schlagen und das Wasser über die Mauer schwappt (und Leute ertrinken). Natürlich symbolisch gemeint für die Eisenmänner.

      Das wissend, halte ich die Erklärung für die bisher beste (auch wenn es nicht stimmen sollte oder nie thematisiert wird, so habe ich zumindest damit kein Problem). Immerhin lebt der Nachtkönig schon seit 10.000 Jahren, warum sollte er also nicht auch dazu in der Lage sein, eine Vision von einem See umgeben von Feuer zu haben?

      Letzten Endes ist es vermutlich viel einfacher. Martins hat erzählt, dass der Nachtkönig mit einem Drachen von Dany die Mauer durchbrechen wird, und die Macher mussten es irgendwie realisieren. Wie sollte man es bitte auch logisch erklären, dass die Mutter der Drachen kurz bei den Toten vorbeischaut?
    • Ich glaube nicht, dass Bran die Vergangenheit wirklich ändern kann. Für mich vollendet er eher die Vergangenheit, wie man am Beispiel von Hodor recht gut sehen kann. Das ist eine Zeitschleife (Zeitbrücke) deren Ereignisse schon geschehen waren bevor Bran geboren wurde. Er selbst musste sie nur noch erleben um das Ereignis zu vollenden, was irgendwie dann aber einen Determinismus darstellt. Zu erkennen ist das an der Szene mit dem jungen Ned Stark, in der Bran ihn ruft und Ned ihn scheinbar hört. Denn diese Szene wiederholt sich später und dabei dreht sich Ned auch um, ohne das Bran ihn erneut gerufen hat. Die Vergangenheit steht also fest, aber die Ereignisse müssen in der Zukunft vollendet werden. Das sogenannte "Eingreifen" Brans, hat die Zeitlinie nicht verändert, sondern komplettiert. Soweit zumindest mein Verständnis von dem Zeitphänomen. Und was die ominösen Träume betrifft, die Bran und Rikon hatten bevor Bran der 3-äugige Rabe wurde, glaube ich nicht, dass Bran die Zukunft im Traum gesehen hat, sondern, dass der Bran der Zukunft ihn warnen wollte. Denn zum einen hat Bran diese Fähigkeit erst weit später erlernt und er hat auch nicht die verdrehten weissen Augen dabei gehabt. Das legt nahe, dass der zukünftige Bran versucht hat die Geschichte zu verändern, aber damit nur die vergangenen Ereignisse (Träume/Visionen) vollendet hat. In die Zukunft sehen kann Bran laut eigner Aussage nicht und auch der alte 3-äugige Rabe hat keine Anzeichen dafür gezeigt.
      Zu viel Toleranz macht ignorant - Mir doch egal!!! :thumbsup:

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    • @secundus
      Genau so ist es. Es gibt in solchen werken für gewöhnlich zwei verschiedene Arten von Zeitreiseprinzipien:

      1. Man kann den Lauf der Zeit verändern. (Zurück in die Zukunft, DBZ, Star Trek)

      2. Das Prinzip "Whatever happened, happened." und durch seine Taten in der Vergangenheit führt man nur den Status Quo herbei (Harry Potter, Gargoyles, LOST, Game of Thrones)
      Forscher vergleichen erstmals erfolgreich Äpfel mit Birnen:

      der-postillon.com/2017/05/aepfel-birnen.html

      (um mal einen weiteren zu oft genutzten Satz zu entlarven ;) )