The Walking Dead

    • Spoiler

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    • So, dann me3lde ich mich hier auch mal zu Wort.
      Habe bereits vor Monaten die letzten beiden Folgen der ersten Staffel im Free-TV ( ich glaub war auch rtl 2, wenn ich mich nicht täusche ...) gesehen und war sofort Feuer und Flamme! Die Atmosphäre, die Charaktere, einfach nur super! Habe mir dannach lange überlegt, ob ich mir die Staffel auf DVD kaufen soll, oder nicht. Schließlich hat es mich schon gereizt auch den Anfang mal zu sehen :) Habs dann aber gelassen und die Serie ist langsam bei mir in Vergessenheit geraten ( ... ich schäm mich dafür :pinch: )

      Umso mehr hat es mich gefreut, als ich anfang letzter Woche erfahren habe, dass an Halloween die komplette 1. Staffel am Stück ausgestrahlt werden würde, sowie an den nächsten 4 Tagen die komplette 2. Staffel!
      Und ich muss schon sagen, ich war sofort wieder gefangen von der beklemmenden, bedrohenden Gefahr/ Atmosphäre der Serie. Es ist schon selten, dass mich eine Serie über die gesamte Staffel hinweg so gut zu unterhalten weiß. Okay, es waren jetzt zwar "nur" 6 Folgen, aber die waren dafür auf einem wirklich gleichbleibend hohen Niveau, ohne auch nur für kurze Zeit nachzulassen. Alleine schon das Setting: Sheriff erwacht aus dem Koma und findet sich in einer einsamen, zerstörten Welt voller Untoter wieder ... brrr... da läuft einem doch gleich ein Schauer über den Rücken ... und dann auch der weitere Storyverlauf, die Suche nach der Familie, Atlanta, das Seuchenzentrum, das ständige auf der Flucht sein, etc. .... dazu die andauernde, gut dargestellte Bedrohung durch die Beisser, ohne dabei aber auch an emotionalen Szenen zu sparen :thumbsup:
      Abgesehen von kleinen Logikfehlern ( z.B. wieso die Zombies sich von einem Bett aufhalten lassen in das Krankenzimmer von Rick zu gehen, noch dazu, wenn die Türe nach innen(!) aufgeht 8| ) eine runde Sache, die Lust macht auf mehr. Top!

      Und dann die 2. Staffel ... ich möchte nicht sagen, dass sie durchwegs schlecht ist, nein, aber ich hatte doch ziemlich viel an ihr auszusetzen.
      Doch erst einmal die guten Dinge:
      Die Serie knüpft nahezu perfekt an das Feeling der 1.Staffel an. Die Bedrohung, die Angst, die Anti-Beisser-Action, ... super! Auch als Carl dann angeschossen wurde und die Gruppe nach und nach auf die Farm kam, konnten mich ausnahmslos überzeugen. Die neuen Figuren wurden (mehr oder weniger) plausibel eingeführt und gefallen mir eig. doch recht gut. Vor allem die anbahnende Romanze zwischen Glenn und Maggie hat mir sehr gefallen! Auch die "Wende" mit den Beissern in der Scheune war gut umgesetzt, ohne zu deplatziert zu wirken.

      Tja, das wars dann auch mit Positivem. Was mich am meisten gestört hat waren an sich 3 Dinge:

      1) In Staffel 1 eingeführte ( ich nenne es jetzt einfach mal) "Gegebenheiten" wurden zum großen Teil einfach so missachtet. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Wurde in Staffel 1 noch ziemlich penibel darauf aufmerksam gemacht, man solle die Beisser doch am liebsten leise(!) um die Ecke bringen, da durch einen einzelnen Schuss bereits Beisser im Umkreis von 2 Meilen aufmerksam auf einen würde, so wird in Staffel 2 einfach so jeder einzelne Zombie kurzerhand per Headshot abgeknallt. Und nicht nur das, warum denn nicht gleich auch noch ein Schießtraining veranstalten auf freier Wildbahn?! Was kümmern einen schon die ansonsten ach so gefährlichen Beisser oder die drohende Munitionsknappheit, wenn man einer hirnlosen, selbstmordgeneigten Andrea das Schießen beibringen kann ... X( ich kann ja verstehen, dass das Training auch zur verbesserten Beisser-Abwehr führt, aber dass das ganze Training ohne Folgen bleibt ... Idylle hin oder her, einfach nur schlecht gemacht.
      Dann hätten wir da auch gleich zu Begin noch die Szene auf der Autobahn, bei der sich alle unter den Autos verstecken ... hieß es nicht mal, dass die Zombies "Frischfleisch" riechen können? Noch dazu, wenn sie keine 30 Zentimeter von ihnen entfernt an ihnen vorbeischlürfen?

      2) Die Suche nach Sophia
      An sich ja gut gemacht, aber einfach viel zu sehr in die Länge gezogen! 7 Folgen lang steht die Suche im Mittelpunkt, das ist einfach viel zu viel und nagt mit der Zeit an den Nerven der Zuschauer ...

      3) die Charakterentwicklung/-Darstellung einiger Gruppenmitglieder
      An und für sich ist es ja nicht schlecht, wie dargestellt wurde, wie die Gruppe langsam zu zerfallen droht und innere Konflikte eine immer größere Rolle spielten, als die eigentliche Gefahr, die von den Zombies ausgeht. Auch die zunehmende Abstumpfung und Neigung zur Brutalität und Gnadenlosigkeit wird verständlich und gut rübergebracht. Dennoch haben mich die einzelnen Charaktere größtenteils einfach nur noch genervt mit der Zeit.
      Aber gehen wir sie doch einfach mal einzeln durch:
      -Rick: die Anführerrolle + Baby steigt ihm wohl langsam zu Kopf ...
      - Shane: die Entwicklung mit Otis fand ich äußerst spannend mit anzusehen, aber dannach war es stets nur das selbe Konzept: Hauptsache immer anderer Meinung wie Rick sein und immer schön brutal alles beseitigen, was für Problemchen einen auch in den Weg geraten ...
      - Dale: Die letzte moralische Instanz. Hat mir als einer der wenigen, gut gefallen. Vor allem die Doppeldeutigkeit bei seinem Tod, dass mit ihm auch das letzte Bisschen Moral und Anstand der Gruppe verstirbt gefällt mir sehr .... wenngleich es um den Charakter an sich sehr schade ist, dass er uns in den nächsten Staffeln nicht mehr beehrt ...
      - Lori: Nun ja .... ist jetzt schwanger ... und macht lauter unsinnige Entscheidungen ( Auto klauen, etc. ...) ... ob man das alleine auf Hormonschwankungen zurückführen kann? ;)
      - Carl: Zu Begin, wie bereits in Staffel 1 recht unauffällig, aber im Verlauf der 2. Staffel einfach nur noch ätzend!!! Vorlaut, frech, lügt, vorwitzig, abgestumpft ( Exekutionsszene in der Scheune: "Töte ihn Dad, los, TÖTE IHN!!" 8| ), diebisch, ... alles in allem: einfach nur unsympathisch und wenn es nach mir ginge der nächste auf der " Ich lass mich von Zombies anknabbern"-Liste ...
      - Mutter von Sophia: Bla, bla, heul, heul .... mehr Aufgaben hatte sie nicht in der Staffel
      - T-Dog : ... was der kam bisher vor? ....
      - Andrea: eine der Personen, die gleich nach Carl auf meiner Abschuß-Liste steht. Selbstmörderisch veranlagt, schießwütig, ...
      - Daryl: gefählt mir hier sehr gut! Vor allem zu Begin der Staffel, als er sich aktiv und besorgt an der Suche nach Sophia beteiligt.
      - Glenn: Gefällt mir sehr gut, sogar noch um einiges mehr als in Staffel 1! Ist zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden, zusammen mit Meggie!
      - Meggie: Das selbe wie Glenn!
      - Hershel and co: gut eingefügt, jeder mit seinen Eigenheiten und Überzeugungen. Gut.

      ... so das müssen alle gewesen sein. Wenn nicht, dann sind sie eh egal für den Storyverlauf ;)


      Hmmm, tja, kommt jetzt beim zweiten mal durchlesen doch ziemlich negativ rüber mein Post. Aber wie bereits gesagt: Trotz dieser von mir negativ empfundenen Dinge bin ich immer noch von der Serie überaus überzeugt und finde sie bis jetzt spannend und großartig. Nur eben im Vergleich zur ersten Staffel mit einigen kleinen Schwächen ...

      PS: mein Stand ist momentan Folge 11 der zweiten Staffel. Das Staffelfinale fehlt mir noch, wird aber heute abend angeschaut :D.
    • Staffel 3 Folge 4

      Ohh man die Folge war echt Hart gleich 2 Alte Charas Sterben.
      Spoiler anzeigen

      T-Dog
      T-Dogs Tod hat mich i-wie überhaupt nicht berührt da er schon in den ersten beiden Staffeln eher nur eine Nebenfigur war und einfach nur unintressant ist.
      Ein wenig seltsam finde ich aber trotzdem das die Typen in Zombie Filmen immer die Zombies erst merken wenn diese sich in ihren Nacken festgebissen haben..
      Naja, er hat seinen zweck für die Serie erfüllt und sich schön auf geopfert.


      Lori
      Loris Tod war dafür umso epischer, ich mochte diese Frau zwar nie aber ihr tod ging mir dann doch näher als gedacht.
      Ihr Kind muss auch genau dann schlüpfen wenn die Zombies ins Haus hineinstürzen^^
      Sie möchte ihr Kind umbedingt gebehren also führt Maggie einen provisorischen Kaiserschnitt durch an den Lori Letzendlich stirbt.
      Das Krasse an der sache ist das Carl sie letzendlich erschießt da sie ja, wie jeder, nach den Tod zum beisser Mutiert.

      Eine Richtig gute Folge ^.^
    • Achtung: bisschen Spoiler
      Ich find Andrew Lincoln als Rick ja eigentlich ziemlich genial, aber habt ihr euch mal angehört wie er in der aktuellen Folge weint?^^
      Das hört sich irgendwie ziemlich scheiße geschauspielert an - entweder das oder Lincoln weint auch persönlich extrem seltsam...

      Naja, ansonsten kann man nichts gegen die Folge sagen, außer vll die Tatsache, dass offentsichtlich da alles schief gegangen ist, was schiefgehen kann (Murphys Gesetz halt - das gesamte Timing und die Tatsache, dass die Walker einfach sofort überall waren, kann einfach nicht durch eine Person geplant worden sein, dass war einfach mal wieder typisch filmisch auf den Moment konzentriert)
    • Als ich heute mittag schon den Post von Gol D. Roger gelesen habe dachte ich mir, was in drei Teufelsnamen passiert in der vierten Episode, dass gleich zwei Charaktere sterben, welche nun schon seit der ersten Folge dabei sind. Es beginnt ja wirklich alles sehr harmonisch, die Walker werden verbrannt, Barrikaden errichtet, es scheint sich fast alles zu normalisieren, gerade eben ist Hershel aus dem Koma aufgewacht, alle freuen sich. Ich habe dann nicht ganz verstanden wie die ganzen Walker auftauchen konnten, bzw. in diesem Moment nicht, jedoch schienen sich zu diesem Zeitpunkt alle Zellentüren geöffnet zu haben und durc h das Alarmgeräusch wurden noch sämtliche Walker aus der Umgebung angelockt. Shit happens, Murphys Gesetz wie es Unwissender richtig ausdrückt.

      Ich muss sagen ich hatte mit T-Dogs Ende nicht gerechnet, kaum das ich ihn in seiner Rolle gut fand, okay, wohl eher weil mir seine Zombieabschlachtszenen gut gefallen haben xD. Loris Ende sah ich ehrlich noch nicht gekommen, ich hätte ihre Ermordung eher später beim Angriff auf das Gefängnis gesehen und nicht schon jetzt. Heftig natürlich die Szenerie (auch wenn der Schuss nur im Off zu hören war) die präventive Kugel durch die Hand ihres Sohnes.

      Ricks Weinerei fand ich auch recht unglaubwürdig, bei allem Verständnis der Situation, bleibt abzuwarten wie sich Ricks psychischer Zustand (und der seines Sohnes) auf seine Rolle als Anführer auswirken, die Vorschau hat ja schon einige heftige Szenen gezeigt. Witzig fand ich noch, das der Häftling, welchen Rick in der letzten Folge in den Innenhof samt Walker gesperrt hatte, dort ohne Bisswunden wieder herausgekommen ist xD.

      Trotzdem einen verdammt starke Folge, die Location ist wirklich hervorragend geeignet um selbst als Zuschauer Panik zu bekommen, besonders wenn dann noch flackerndes Flurlicht eingebaut wird und die vielen Gänge und Türen den Eindruck eines Labyrinths erwecken, voll von gierigen Wächtern und Häftlingen.....
    • Also, ich habe mir eben die 5 Folge angesehen und muss sagen,
      da kommt ordentlich Story rein. Nach dem unsäglichen geeier der Farm wird es richtig deftig.
      Yihar. Norman Reedus hat nicht zu viel versprochen, some nice Zombie Kills.
      Ich hab mich die ganze Zeit darauf vorbereitet, ne Schwangere, geteilte Lorie als Walker zu sehen...
      Naja, ihr Tod war nicht überraschend und tut der Wandlung von Rick ganz gut. Wird mal ein bisschen düster.
      Um T Dog tat es mir auch leid, seine Rolle hab ich gemocht, zumindest gibts gleich Nachschub an Etnischen Minderheiten.
      Der Governeur war mir sofort unsymphatisch, endlich weis man auch warum.
      Das Einzig Spannende an dieser Zivilisation ist der Professor, der einzige Charakter der mich wirklich interessiert.
      Die Brot und Spiele a la Römisches Reich Sache gefällt auch, genauso hab ich es erwartet,
      von wegen die Menschen sind entwickelt..Haha. Da haben sich die Macher wirklich Gedanken gemacht.

      Eine Folge in der sehr viel passiert, gut gemacht. Inzwischen wird man auch wirklich hibbelig,
      zu erfahren was passiert...richtig hibbelig.
      Und es wird nie enttäuscht, bisher.
      Ich bin besser! in was? ALLEM!
    • Also, ich muss sagen, dass sich die 3. Staffel (gerade im Vergleich zur 2.) sehr spannend entwickelt. Die Vorstellung der "Gesellschaft" rund um den Governor, das Auftauchen von Michonne, die Geburt des Babys und der Loris und T-Dogs Tode sind doch schon eine sehr gute Fortsetzung und Weiterentwicklung der Geschichte, die in Staffel 2 etwas an Fahrt verloren hatte. Was ich als besonders gelungen empfinde ist, wie die Charakterentwicklung dargestellt wird. Dies sieht man besonders gut bei Rick, Carl und Darryl.
      Rick entwickelt sich immer mehr zum "Alleinherrscher", wie er es zum Ende der 2. Staffel ja angekündigt hat. Allerdings bin ich sehr gespannt darauf zu sehen, wie er sich nach dem Tod seiner Frau und der Geburt seiner Tochter verhalten wird.
      Vor allem bin ich sehr gespannt, ob er weiterhin denkt mit den Toten reden/telefonieren zu können.
      Was Carl angeht, bin ich gespaltener Meinung. Zum einen geht mir dieses kleine Psychokind tierisch auf die Nerven. Wenn irgendjemand sich zum Serienmörder entwickelt, dann sojemand. Allerdings muss ich auch sagen, dass solche Charakterzüge nicht von ungefähr kommen. Wenn man eine solch lange Zeit in einer Welt voller lebender Toter aufwächst, man schon fast nach dem Credo "fressen oder gefressen werden" zu leben lernt, und immer wieder miterleben muss, dass Freunde oder Bekannte entweder getötet werden oder aber selbst töten, stumpft man mit Sicherheit ziemlich ab und erhält einen leichten psychischen Knacks. Man sieht es dem kleinen auch irgendwie an.
      Zu Darryl kann ich nur sagen, dass ich diesen Typen einfach spitze finde. Extra für die Serie entworfen hat er sich nach und nach zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass er immer häufiger seine menschliche Seite zum Vorschein kommen lässt und er, nach Shanes Tod, quasi zum "Vize" wurde (so kommt es mir zumindest vor). Man muss gespannt sein, wie es mit ihm weitergeht, jetzt, wo es quasi sicher ist, dass die Gruppe um Rick auf die des Governors trifft und Darryl somit seinem Bruder Merle wiederbegegnet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tiago Herrero ()

    • Als Leser des Comics möchte ich mich auch mal zu Wort melden, vor allem nach dem Kommentar von Tiago Herrero (nein, ich kritisiere deinen Beitrag nicht, denn der Beitrag ist gut, keine Frage :) ... und sogar richtig irgendwie ^^) möchte ich etwas zur Charaktergestaltung und zur (krassen) Abweichung von der Originalgeschichte (also dem Comic) sagen.

      Erstmal die besagten Abweichungen: Die Geschichte der Comics weicht zwar nicht vom Inhalt ab, denn so kann man wenig sagen, aber sehr stark von der Gestaltung der Geschichte ^^. Zwar traf die Gruppe z. B. auf Woodbury, aber nie war dort Andrea zu sehen :D. Und Michonne war zwar mit dabei, als Woodbury aktuell war, aber auch zuerst in der Gruppe ^^. Für weitere Fragen zu Details der Comic-Story wendet euch an mich, ich bin auf fast aktuellem Stand ^^.

      Jedenfalls möchte ich die Umsetzung der Charakteristika von Rick und Carl loben. Man könnte praktisch sagen, sie wurden 1:1 übernommen.
      Rick hat sich auch im Comic gleich als Anführer profiliert, was den Neid von Shane auf sich zog (der Streit, der zum Tod von Shane führte, war auch so im Comic, nur dass Carl dann Shane erschoss, weil er Rick bedrohte ^^). Auch die große Last erinnerte mich sofort an den Comic. Also die große Last, die zu den krassen Entscheidungen von Rick führte. Ebenfalls übrigens auch das Telefonat mit den Toten (nur dass es im Comic nur Lori war).
      Der Wahnsinn, der aus dem Verlust von Lori führte (kein böser wahnsinn zum Glück ^^) und auch die Entscheidungen, die zu den Toden führten, wurde gut widergespiegelt, das finde ich gut dargestellt von Andrew Lincoln.

      Auch Carl fand ich gut dargestellt von dem Jungen mit dem mir unbekannten Namen. Was du, Tiago Herrero, als Psychokind bezeichnest, ist in meinen Augen eher eine kleinere Version von Rick mit einer kleineren Moral. Das möchte ich gern erklären: Rick trifft die Entscheidungen, die er trifft, zum Schutz der Gruppe. Und Carl schaut sich das alles an und merkt, dass auch er etwas beitragen muss, um zu helfen, selbst wenn er noch ein Kind ist. Und so hat er eine Art "eigene Moral" entwickelt. Er sieht seine Taten als richtig an, weil sie seiner Meinung nach der Gruppe dienen. Er ist praktisch die "Generation Post-Apokalypse", die alles ausschaltet, was der Gruppe, die überleben will, schaden könnte. Das ist eine Art Reife, die weder du noch ich noch jemand von uns verstehen könnten. Und das find ich das Erstaunliche und gleichzeitig Grausame am Verhalten von Carl. Diese Abgeklärtheit, wie er redet und handelt, teilweise besser als manch Erwachsener.

      So, das wars von mir, ich melde mich wieder, sobald ich etwas neues reden kann zu dem Thema :D.
      Immer schön Smiley bleiben :thumbup: .

      Aktualisierung meiner FF: Missionsbericht 4 - Abschnitt 6 (Stand: 18.07.2015)
    • Da es ja nur noch 2 Folgen bis zur Pause sind, möchte ich mich auch mal erneut melden.

      Folge 6 war echt ein Höhepunkt der Staffel, da Merle auf Glenn, und somit auf einen Teil der Gruppe trifft. Merle an sich ist, wie ich finde, ein echt toller Charakter, schert sich nicht wirklich um andere und macht alles was der Gouvernor ihm sagt. Da kommt auch die Frage auf, ob er sich wirklich Gedanken um seinen Bruder macht oder ob er seine Seele schon komplett an den Gouvernor verkauft hat. Denn dadurch, dass er Glenn und Maggie entführt, bekommt er nicht mal von Daryl Symphatie, der ja mittlerweile schon sehr mit der Gruppe um Rick zusammengewachsen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Merle wohl versuchen wird Daryl auf seine Seite zu bekommen und dabei scheitern wird, so dass wohlmöglich ein Showdown zwischen den beiden Brüdern bevorsteht. Ich freue mich jedenfalls auf das zweifellos stattfindende Zusammentreffen von Daryl und Merle, dazu aber mehr wenn es auch soweit ist.

      Dann war da ja noch Carol, die noch lebt, was auch abzusehen war. Wäre auch etwas sinnlos gerade sie Offscreen sterben zu lassen. Inwiefern die Sache jetzt notwendig für den Charakter war, ist auch eine Überlegung Wert, aber interessiert mich ehrlich gesagt eher weniger, da sie wohl auch früher oder später sterben wird. Was ich aber ganz geil fand, war das Telefonat von Rick mit seiner toten Frau. Ich weiß, dass er auch in den Comics mit Lori telefoniert, obwohl ihm bewusst ist, dass sie tot ist und finde es daher umso besser, dass es auch in die Serie übernommen wurde. Ich denke besonders der Moment, als Rick den vollgefressenen Zombie sah und er ihn sogar fast aufschneiden wollte, so erschien es mir, um die Reste von Lori herauszuholen, hat in ihm etwas ausgelöst. Die Umsetzung war sehr gelungen.

      Was mir eher weniger zusagt ist jedoch diese "Beziehung" zwischen dem Gouvernor und Andrea. Die Folge war so spannend als Michone da ihre Szenen hatte mit Merle, auch als sie sich bei der Szene mit Glenn und Maggie hinter den Autos versteckte. Aber was muss passieren? Szenen mit Philip und Andrea zwischendrin. Waren im Endeffekt doch eher an der Grenze des Ertragbaren, sogar schon nervig, als die beiden dann auch noch ins Bett hüpften. ^^
    • Ok, wieder eine Überzeugende Folge, die komplette 3te Staffel ist die Beste Walking Dead Staffel bis jetzt!
      Mir Gefällt sogar Mittlerweile der Junge, nicht zu vergleichen mit der 2ten Staffel wo ich nur noch hoffte das er bald stirbt.
      Die Komplette sache mit den Banditen Dorf hat nen ganz neuen schwung in die Serie gebracht, mir kamen die paar Walking Dead Folgen der 3ten Staffel schon 10x mal spannender als die komplette 2te Staffel vor.
      Ich kanns kaum erwarten bis die nächste Folge Ausgestrahlt wird..

      EDIT: Jetzt ist erstmal Pause oder? ;(
    • GolD. Roger schrieb:

      Mir Gefällt sogar Mittlerweile der Junge, nicht zu vergleichen mit der 2ten Staffel wo ich nur noch hoffte das er bald stirbt.

      Dito, Carl in S2 war einfach mal unerträglich (wie irgendwie die Hälfte aller Charakter zu der Zeit), aber er hat sich echt gemacht, genau wie die Serie. Vergessen sind die Schwangerschaftshormon-Zeiten aus Staffel 2 und das rotzlangweilige Setting der Farm, Staffel 3 ist intensiv und wahrscheinlich genau das, was die Fans wollen.

      Interessant ist auch, dass nun Tyrese eingeführt wurde, ein eigentlich echt cooler Charakter, der in den Comics bereits wesentlich früher eingeführt wurde und da nach Shanes Tod die rechte Hand von Rick bildete. Ich hab die Comics nur bis zum Gefängnis gelesen, daher weiß ich jetzt gar nicht, was man noch von ihm erwarten sollte, aber unzufrieden bin ich mit dieser Entwicklungs keineswegs. Eigentlich dacht ich mir in den Comics immer, "schade, dass es den nicht auch in der Serie gibt". Und die Tochter samt komischen Freund scheint es auch nicht zu geben, zum Glück. Interessanterweise ist aber scheinbar immer nur Platz für einen männlichen, schwarzen Charakter in der Serie. So wurde T-Dog durch den einzig "anständigen" Typen aus dem Gefängnis ersetzt, nur damit der gleich das Zeitliche segnet... xD Fragt sich nur, ob es überhaupt sinnvoll war, die Gefängnisinsassen einzuführen, denn jetzt bleibt nur noch der eklige Pedophile übrig, der es vermutlich nicht lange machen wird...

      Daryls und Merles Wiedervereinigung war einfach mal großartig inszeniert. Und auch geschieht das Merle recht, dass er für den Govenor als der Sündenbock herhalten muss. Wer loyal zu so jemanden ist, ist selber Schuld. Bei Andrea dürfte es aber dadurch langsam auch *knipps* gemacht haben und der Govenor hat sich hiermit selbst ins Bein geschossen. Ich muss aber sagen, dass Daryl und Merle - zwei Charaktere, die ja für die Serie entworfen worden sind - hier erst richtig Dynamik in die ganze Geschichte reingebracht haben. Tolle Entwicklung.

      Am 10. Februar geht es weiter mit nochmal 8 Folgen, d.h. Staffel 3 wird die bislang längste Staffel der Serie. Sehr schön.
    • also ich muss sagen das mit Carl geht mir genau so
      in den vorherigen staffel dachte ich mir nur ohrrrr geht mir der kleien pisser aufm sack muss immer den helden spielen und waffen klauen und was weiß ich
      aber mittlerweile mag ich ihn sehr und ich denke das geht den meisten so

      staffel 3 geht mal wieder gut ab
    • hallo

      ich fand bis jetzt alle Staffeln gut :D

      In der 1.Staffel dachte ich Merle hatte in der Serie auch nur ein kleinen Auftritt aber jetzt in der 3.Staffel finde ich einfach super :thumbsup:

      Die neueste Folge auf Deutsch war super, schade das jetzt dann bald Pause ist.

      Möchte zu gerne wissen was der "The Governor" vor hat :)


      Mal sehen was passiert wenn Merle auf Daryl bzw. auf Rick :D

      Gruß Daniel
    • TourianTourist schrieb:

      So wurde T-Dog durch den einzig "anständigen" Typen aus dem Gefängnis ersetzt, nur damit der gleich das Zeitliche segnet...

      Das war ja wieder einmal so eine typische TWD-Wendung welche ich einfach nur dumm fand. Die Szene, in der unser neuer schwarzer Freund erschossen wird (und ich meine er ist entgültig tot, hat man ihn noch eine präventive Kugel in den Kopf verpasst) habe ich nicht verstanden, wir haben vor zwei Episoden T-Dog verloren, worüber ich eigentlich froh war und bekamen dafür den einzig symphatischen Sträfling vor die Nase gesetzt. Der kassierte heute ausgerechnet in der Episode, in welcher der nächste schwarze Protagonist auftaucht.....Ich fand Tyrese wirklich gut und ich habe mir wirklich mehr von seiner Rolle erhofft. allein schon nach der Szene im Generatorraum, wo er eher seinen Kumpel anstatt Rick erschossen hat. Jetzt haben wir nur noch diesen ekligen Pädophilen, welcher ganz sicher durch die Hand Ricks oder der Ur-Gruppe stirbt bei dem Versuch, die 17-jährige Farmerstochter anzugraben. Die dritte Staffel überzeugt einfach, leider gehen wir jetzt in die Pause, ebeso wie SoA, was mich ein Bischen nervt. Egal, die Vorfreude auf die nächsten acht Folgen ist da, wenn es endlich zum Kampf um das Gefängnis (sicher ein Grund warum die neue Gruppe im Gefängnis angekommen ist, beim Kampf um den Knast braucht unsere Gruppe wirklich einiges an Verstärkung) und dem Ende des Governeurs kommt.
    • Oh meinn Gott. Ich könnte ausrasten. Da schicken die uns mit so einem Cliffhanger in eine 10-wöchige Pause. Wie holen sie Darryl da jetzt wieder raus? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie all out gehen. Das wäre an dieser Stelle zu hart. Ich frage mich überhaupt, wie sich das ganze nun weiterentwickeln wird.

      - Wie wird Andrea sich im weiteren Verlauf verhalten, jetzt, wo sie weiß, dass ihre alte Gruppe als Feindobjekt angesehen wird?
      - Was passiert mit der dritten Gruppe, die nun im Gefängnis angekommen ist? Zum einen wird Ricks Gruppe Unterstützung benötigen, wenn es jetzt auf Konfrontationskurs geht, zum anderen ist aber auch bekannt, dass Rick & co. im ersten Moment eher skeptisch und nicht gerade offen gegenüber Fremden sind. Hier liegt, für meinen Geschmack, ein gewisses Konfliktpotenzial.
      - Wie wird sich Merle verhalt (gesetz den Fall er kommt da lebend heraus)? Wird er sich, um seine eigene Haut zu retten gegen seinen Bruder wenden, oder ist Blut doch dicker als Wasser?
      Man darf gespannt sein.

      Ansonsten muss ich sagen, dass ich mit der dritten Staffel bisher mehr als zufrieden bin, zumal die Story nicht, wie in Staffel 2 teilweise, dauernd ins Stocken gerät.
    • Was eine Folge!! Wow.
      Hut ab, da haben sich die Macher wirklich was gutes dabei gedacht.
      Lange hat mich kein Film mehr so gefesselt wie die 3. Staffel Walking dead.
      Endlich auch mal ein Auge um Auge Kampf!! So ne ordentliche Keilerei sieht man selten.
      Dabei hätte ich erwartet, dass Andrea ihr eine Kugel verpasst. Zum Glück nicht.
      Die Figuren sind wirklich gut ausgearbeitet, der Coverneur ist vom ersten Moment an sowas von unsympathisch..wäh.
      Der Einzig Interessante in Woodbury ist der Professor, kein Killer, dafür aber sowas wie Moral.
      Was ich von der Gruppe neuer halten soll..njaa, zumindest hat es die Ethnische Vielfalt erhöht.

      Youre not a lesbian? but you have short hair!! so, youre not a lesbian..
      Hähä..selten so gelacht!!

      Das ist das Schlimmste an Serien, wie können die einen immer so lange hinhalten...
      Ich bin besser! in was? ALLEM!
    • Als Leser des Comics muss ich sagen: Echt genial wie die Macher mich immer wieder durch plötzliche Twists überraschen können, v.a. mit Charakteren
      wie z.B. Tyrese, wo ich bereits geglaubt habe, der Knastbruder muss als (schlechter) Ersatz herhalten.
      Generell ist diese Staffel aufgrund der Rückgriffe auf das Comic um Welten besser als die ersten beiden Staffeln zusammen....ich habe die Serie eigentlich schon
      aufgegeben gehabt. Was bin ich froh dass ich weitergeschaut habe, das ist wohl DAS Seriencomeback überhaupt.
      Und ich finde es auch gut dass nicht alles stur nach dem Comic geht, denn so gibts auch für mich immer wieder Überraschungen, wie z.B. der Tod von Lori, der im
      Comic nicht in dieser Form geschieht. Außerdem wäre der Governour des Comics viel zu krank um ihn ernstzunehmend im Fernsehen darzustellen (ich bin mir eigentlich auch nicht
      sicher, ob mir die Fernsehversion nicht eigentlich viel besser gefällt ^^)
      Auch die in der Vorlage nicht vorkommenden Redneck-Brüder sind eine echte Berreicherung.

      Ich habe nur eine Befürchtung:

      Spoiler anzeigen
      Da Tyrese im Comic die eigentliche Rolle der Rechten Hand von Rick spielt, könnte es sein, dass er unsern allseitsgeliebten Crossbow-Redneck ablösen könnte.
      .
      .
      .
      .
      apropos "rechter Hand"....schade, dass sich der Governour und Rick nicht begegnet sind...if you know what I mean ;)
      Why is the rum gone?
    • Daryls und Merles Wiedervereinigung war einfach mal großartig inszeniert. Und auch geschieht das Merle recht, dass er für den Govenor als der Sündenbock herhalten muss. Wer loyal zu so jemanden ist, ist selber Schuld. Bei Andrea dürfte es aber dadurch langsam auch *knipps* gemacht haben und der Govenor hat sich hiermit selbst ins Bein geschossen. Ich muss aber sagen, dass Daryl und Merle - zwei Charaktere, die ja für die Serie entworfen worden sind - hier erst richtig Dynamik in die ganze Geschichte reingebracht haben. Tolle Entwicklung.


      Da stimme ich dir absolut zu, nur die sache mit Merle ist ein bisschen anders. Es wurde dem guten Merle einfach zum Verhängnis das er den Governor angelogen hat, bezüglich Michionne. Dadurch verlor er sein Auge und seine zombifizierte Tochter die er (in seinem paranoiden Zustand) immer noch liebte. Finde es richtig cool das Merles Lüge ihm jetzt zum Verhängis wird, obwohl wie in der vorschau gesehen die letzte Gasgranate von Daryl die beiden wohl retten wird. Aber wie soll es weitergehen? Merle hat mit Rick noch ne Rechnung offen und die Gruppe wird ihn kaum mit offenen Armen empfangen, er kann theoretisch nirgens hin. Woodbury sieht ihn als Verräter und Ricks gruppe fällt aus, die einzige Möglichkeit die bleibt ist das Daryl bei ihm bleibt oder versucht ihn irgentwie zu integrieren, was aber an den internen Konflikten und den gerade passierten Eeignissen scheitern dürfte

      Bezüglich des Governors und des bevorstehenden Konfliktes/Krieges:
      Dadurch das er die beiden Dixon Brüder nutzt um die Leute aufzustacheln, kann er sich sicher sein das er ganz Woodbury hinter sich hat, wen er den Krieg gegen Ricks Gruppe/die Gefängnisgruppe plant/eröffnet. und spätestens jetzt wird es zum tragen kommen, das sie das Kriegsmaterial und die Ausrüstung der Nationalgarde/armee erbeutet haben.

      Rick und co dürften kaum Mittel gegen gepanzerte Jeps mit schweren MG haben, falls der Governor plant diese einzusetzen.

      Mit der ersten hälfte bin ausnahmslos zufrieden, TWD macht richtig Spaß und im Gegensatz zu der gesamten Mitte der Zweiten Staffel, war sie durchweg spannend.

      Kann es kaum abwarten bis Februar.
    • SPOILER!

      Hab mir dann jetzt mal die neue Folge gegeben und ich weiß noch nich so Recht ob mir das Gesehene gefallen soll. Dass Deryl die Gruppe (vorerst) verlässt wenn Merle das will war eigentlich schon so zu erwarten, die Reaktionen von Carol und dem überlebenden Häftling wegen ihrer Verluste auch und das ist so weit auch in Ordnung. Die Reaktion von Ben (Einem der Neuen) ist aber schon wieder so berechenbar und eintönig, dass ich mich ziemlich daran störe. Ähnlich auch wieder Ricks Haltung zu den Neuen, alles schon gehabt und schon beim ersten Mal scheiße gefunden. Und was sollen dann auch noch diese dämlichen Halluzinationen? Einfach viel zu konstruiert und nicht stimmig. Interessant scheint aber langsam Beth zu werden, während sie bisher ja immer mit dem kleinen emotionslosen Möchtegernsherrif umher zog, spielt sie nun Mummy und gibt unserem schizophrenen Teilzeit-Diktator Rick einen Begrüßungskuss...wer weiß was da noch läuft. Auch gut ist die Erleuchtung von Andrea, auch wenn die eig etwas spät kommt, und dass der Governor sein wahres Gesicht zeigt.

      Insgesamt eine sehr wechselhafte Folge was die Story angeht, an Spannung war es aber mal wieder kaum zu überbieten.
    • Merle ist einfach der Geilste. Ich liebe seine deutsche Synchrostimme. Er ist einfach mein Favorit in der Serie, auch wenn er am Anfang nur kurz eine Rolle spielte, stellte sich mir immer wieder die Frage, wann er wieder auftaucht. Ansonsten hätte man ihn ja gleich sterben lassen können, wenn er nicht noch storyrelevant wäre. Einfach ein krasser Typ. :D

      Andrea geht einem durchgehend mit ihrer Dummheit besonders auf die Nerven. Waffennärrin hoch drei, wird wohl besonders klar als sie Deryl anschießt. Sie denkt durch und durch oberflächlich, ist naiv, etc.. Aber so sind viele Charakter, zumindest teilwese, da in der Gruppe halt nicht so hammerharte Survival Typen drinne sind. Ich kann ja verstehen das der Verlust eines geliebten Mensches schmerzlich ist, aber wer schon so lange in so einer Welt lebt, sollte in dieser Hinsicht auchmal abgestumpft werden. Manche Verluste werden einfach viel mehr betrauerd als andere. Es ist irgendwie nervtötend. Die Charakter in der Gruppe sind einfach utopisch - in so einer Welt würde jeder egoistisch sein, nicht nur einzelne Gruppen. In dieser Hinsicht war Shane menschlich. Er hatte Recht. In so einer Welt würde jeder nurnoch daran denken wie er sicher durch den Tag kommt. Nichts destotrotz macht jede Folge Spaß zu schauen, dabei mitzuraten, wer als nächste abschmiert.

      Was doch mittlerweile mal ein Problem darstellen sollte ist die Lebensmittelknappheit oder? Vieles müsste doch inzwischen verdorben sein, ohne Kühlung und so weiter. Und es ist wohl unrealistisch das irgendwo noch jemand groß was anbaut oder so. Früher oder später müssen sie doch alle verhungern, solange kein Happy End in Sicht ist. Man kann nicht dauerhaft vom Plündern von Supermärkten leben.
    • Die Rettung der beiden Brüder war zumindest für mich abzusehen, klar das Rick und der Rest der Gruppe sie da raushauen, dass beschwerte den Governor nochmal einige Verluste, ebenso konnten durch den ganzen Tumult einige Walker in die Siedlung gelangen, womit die Idyle der Kleinsiedlung nun endgültig zerstört sein dürfte. Der Ansturm auf das Gefängnis dürfte demnach auch bald bevorstehen, Rick hat nun Daryl, sowie diesen afroamrikanischen Ex-Sträfling verloren, bekommt nun allerdings rechtzeitig Verstärkung durch die Gruppe Überlebender, jedoch fällt es Rick hier deutlich schwer Vertrauen aufzubauen, nach der Geschichte mit Tomas, welcher Rick ja umbringen wollte (Tomas war der Latino mit dem Messer im Schädel). Dazu kommen Ricks psychotische Anfälle und er sieht nun zum gehäuften Mal die verstorbene Lori im Gefängnis, diese Reaktionen verschrecken natürlich die Neuankömmlinge.

      Die Frage ist: Wer übernimmt die Leitung der Gruppe, jetzt wo Rick seine Psychosen durchlebt? Es kommt für mich momentan keiner in Frage, da die Übrigen entweder zu jung, zu traumatisiert, nicht vertrauenswürdig oder schwach sind. Hershel als Stimme der Vernunft kann ich mir da noch am Besten vorstellen. Rick ist in seinem jetzigen Status nicht fähig die Gruppe zu führen, kein Wunder, bedenkt man was in den letzten Episoden alles passiert ist.
    • Teutonic Knight schrieb:

      Was doch mittlerweile mal ein Problem darstellen sollte ist die Lebensmittelknappheit oder? Vieles müsste doch inzwischen verdorben sein, ohne Kühlung und so weiter. Und es ist wohl unrealistisch das irgendwo noch jemand groß was anbaut oder so. Früher oder später müssen sie doch alle verhungern, solange kein Happy End in Sicht ist. Man kann nicht dauerhaft vom Plündern von Supermärkten leben.
      Naja, hier hätte man ja noch den Fall der Mindesthaltbarkeitsdaten ... es gibt genug Lebensmittel, die ohne Kühlung zwei Jahre halte (steht ja auf den Deckeln) ... dann gibts ja diese Konservennahrung, die sowieso noch viel länger haltbar sind. Auf deutsch, es würde der Gruppe und allen überlebenden Gruppen in der Serie noch ein, zwei Jahre "ohne Probleme" bleiben.

      Im Comic wurde dieses Problem übrigens um einiges später angeschnitten, was einen weiteren Handlungsstrang bedeutet hat ^^. Ob es dazu auch in der Serie kommen wird, da kann ich dazu nix sagen, aber
      Spoiler anzeigen
      im Comic ist es so, dass die Gruppe bzw. die Gemeinschaft auf eine andere Gruppe gestoßen ist, die eine Art utopische Gesellschaft aufgebaut haben ... diese haben mehrere Felder angelegt. Mit denen handeln die dann auch später bzw. wollen sie handeln, Nahrung im Austausch mit Waffen (da dieser anderen Gruppe die Munition ausgegangen ist).
      Der Spoiler ist jetzt nur gesetzt, weil ich niemanden was erzählen will und ihn damit den Spaß an der Serie nehmen will. Kurz gesagt, um nichts großes zu verraten, aber auch ein wenig den Spoiler zu erklären: Es gibt sicher noch Gruppen, die Felder angelegt haben und ihren kleinen Kreis der Gemeinschaft schützen.
      Immer schön Smiley bleiben :thumbup: .

      Aktualisierung meiner FF: Missionsbericht 4 - Abschnitt 6 (Stand: 18.07.2015)