The Walking Dead

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    • The Walking Dead

      1. Infos:

      The Walking Dead ist eine amerikanische Fernsehserie und basiert auf die gleichnamige Comicreihe von Kirkmann und Moore, welcher seit 2003 in regelmäßigen Abständen erscheint und sich großer Beliebtheit erfreut. Die Serie erschien zum ersten Mal 2010 auf dem US-Sender AMC, umfasst im Moment zwei Staffeln, wobei erstere abgeschlossen ist und über eine über 60-minütige Pilotserie verfügt. Kurz zum Inhalt, welcher relataiv einfach zu erklären und auch keine Neuheit ist.

      2. Handlung:

      Hauptfigur ist der Police-Officer Rick Grimes, welcher bei einem Polizeieinsatz verletzt wird und ins Koma fällt. Wochen später (ähnlich wie bei Resident Evil ll) wacht Grimes auf und findet sich in einem völlig verlassenen Krankenhaus wieder, vor dessen Toren sich Leichenberge häufen. Später efährt Grimes von Überlebenden, dass sich Menschen auf der ganzen Welt mit einem Virus (surprise, Surprise) infiziert haben, welches sie in Zombies verwandelt. Nun beginnt die Suche nach seiner Familie, sowie der Kampf ums nackte Überleben....(mehr Infos unter 4.)

      3. Austrahlung:

      In Deutschland wird die erste Staffel seit dem 5. November 2010 auf FOX im Zweikanalton ausgestrahlt. Seit dem 7. November ist die erste Folge ebenfalls auf sevenload kostenlos verfügbar. Weitere Episoden sollen vorerst nicht online gezeigt werden. Der Pilot war jedoch bei FOX und sevenload um ca. 20 Minuten gekürzt. Zudem wurde die Serie bereits in 120 Länder verkauft. Die Ausstrahlung soll weitestgehend parallel erfolgen. Die Ausstrahlung der Serie im deutschen Free-TVwird voraussichtlich erst nach dem Sommer 2012 auf RTL ll erfolgen


      4. Inhalt der Pilotfolge "Gute alte Zeit" (Days Gone by)


      Rick Grimes wird während eines Polizeieinsatzes schwer verletzt und fällt ins Koma. Nach mehreren Wochen wacht Grimes in einer menschenleeen Stadt auf, Leichenberge verraten ihm, das während seines Komas etwas schreckliches passiert sein muss, vor dem Hospital türmen sich Leichenberge. Auf der Suche nach seiner Familie triift er auf zwei Überlebende (Morgan Jnes samt Sohn), welcher in darüber informiert, dass sich ein Großteil der Menschheit mit einem Zombie-Virus (sicher die verdammten Umbrella-Pisser) angesteckt hat, welche die Erde vollkommen entvölkert/ausgelöscht haben. Es scheint jedoch einen Funken Hoffnung zu geben: Eine Bundesbehörde hat in der Stadt Atlanta eine Quarantänezone eingerichtet, dort vermutet Grimes auch seine Familie und macht sich deshalb mit den anderen beiden Überlebenden auf den Weg nach Atlanta. Grimes Ehefrau lebt mit anderen Überlebenden in einem Wald (!), wo sie sich vor den Untoten verstecken. Lori (Name der Frau) hat mittlerweile (man wird ja auch nicht jünger) eine romantische Beziehung zu Grimes ehemaligen Streifenkollegen Walsh angefangen. In Atlanta wird Rick von Untoten angegriffen, worauf er sich in einem Panzer versteckt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von GreenBull ()

    • Wurde Zeit, dass jemand einen Thread zu der Serie aufmacht. :thumbup:
      Bin seit US-Folge 1 Stammzuschauer der Serie und einfach begeistert von der ganzen Gestaltung und Aufmachung. Man hat zwar einerseits das typische Szenario einer Zombie-Apokalypse, anderserseits jedoch besitzt man durch den wesentlich größeren Umfang, den man gegenüber bekannten Filmen des Genres hat, einfach umgemein mehr Möglichkeiten die Figuren auszubauen, zu vertiefen und emotional am Zuseher zu binden.

      Ohne jetzt zu viel zu spoilern. Aber allein der Aufbau von Staffel 2 mit dem stattgefundenen Halbstaffel-Finale (Serie macht bis Februar Pause) wäre in einem Film so nicht möglich gewesen, da einfach die nötige Zeit gefehlt hätte.
    • Die Comics sind schon sehr sehr geil gemacht und ich hätte nicht gedacht, dass sie es schaffen, die Serie so gut zu gestalten. Man schaut die erste Folge und muss direkt weiter schauen. Nur wenige Serien schaffen es den Zuschauer zu fesseln. Ich bin jedoch verwundert, warum die Serie nicht 1 zu 1 nach der Comicvorlage geht. Allerdings ist das nicht negativ, sonst hätte man schon auf div. Charakter verzichten müssen.

      @Triple: Was heißt sie machen ne Pause? Also aktuell kann man Staffel 2, Episode 7 anschauen ( german dubbed). Wie weit hast du die Folgen schon gesehen?
    • Folge 7 der 2. Staffel war das Halbstaffelfinale. Die deutschen Folgen auf Fox sind gerade mal 1 Woche hinter denen der USA zurück. Und dort ist jetzt bis Februar Pause bis es dann mit dem Rest der 2. Staffel weitergeht. ;)
    • Oh Nein, das bedeutet für meine Freundin und mich heute letzte Folge für dieses Jahr :(

      Und wenn ein bösartiger Cliffhanger kommt, was bei einem Finale zu erwarten ist ( auch wenns nur Halbstaffelfinale ist), werde ich heute Abend ganz viel Pippi in den Augen haben. :((

      Back2Topic:

      Insgesamt bin ich u.a. gespannt auf die Entwicklung von Shane in der Serie, um jetzt mal bisschen Disskusion reinzubringen.

      Wird er....

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      ....wie im Comic noch von Carl erschossen und "untot" begraben? Mittlerweile bekommt Carl ja Schießtraining und ist somit in der Lage diese Situation hervor zu rufen


      Ich freu mich auf Februar :)

      Edit: So Episode 7 von Staffel 2 gerade gesehen und die Folge war sooooooo hammer. Die Entwicklung von Shane geht in eine echt interessante Richtung. Er wird immer mehr aggro, forsch und würde über "echte" Leichen gehen. Obwohl er die richtigen Prinzipien verfolgt ( Schutz und Überleben) zeigt er es auf eine sehr riskante Art.

      Das Ende war unbeschreiblich klasse. Sowas schaffen echt nicht viele Serien. Kanns kaum erwarten im Februar die neuen Folgen zu sehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Feuerfrucht ()

    • Eben wie es Tripple schon geschrieben hat, bietet die Serie einen wesentlich groesseren Handlungsspielraum als alle anderen existierenden Zombie/Zombieapokalypse-Movies die ich bisher gesehen habe.

      Highlights fuer mich waren bisher natuerlich das Finale der ersten Staffel, welches den Ueberlebenden noch einmal alle Hoffungen auf eine Rettung (welche auch immer) zu Nichte macht. Desweiteren gefaellt mir natuerlich die Darstellung der Untoten, absolut nach meinem Geschmack,obwohl es mir bei Sophia (Folge 7/Staffel 2) wirklich kalt den Ruecken hinunter gelaufen ist. Bisher hatte ich mit solchen Szenen, in denen Kindern vom Virus infiziert werden kein Problem (REC), aber nachdem man ueber mehrere Folgen mitbekommen hat, wie verzweifelt die Gruppe nach der Kleinen sucht, es immer wieder Hoffnungsschimmer gab und am Ende......sieht man wie sie als Zombie aus der Scheune kommt.

      Auf glueckliche Zufaelle darf man in der Storyline von "The Walking Dead" nicht hoffen, aber gerade dieses Element, die absolute Ungewissheit, die Verluste, die Gewissheit, dass es eigentlich einfacher waere sich eine Kugel in den Kopf zu schiessen, jedoch trotzdem weiter zu gehen und auf ein sicheres (lol) Plaetzchen zu treffen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von GreenBull ()

    • Sooo nach langer langer Pause, ist es endlich soweit.

      Die 2te Staffel geht weiter mit Episode Nummer 8 = Nebraska.

      Die warterrei war schon schlimm in meinen Augen. Ich wollte unbedingt wissen wies weitergeht. Mittlerweile sind die Folgen bei Nummer 11, also man kann sich jetzt wieder 2 bis 3 neue Folgen anschauen, wenn man das noch nicht getan hat.
      Die Serie macht mit dem Potential weiter, mit dem sie aufgehört hat. Ich habe mir heute die 11te Folge angeschaut und ich muss sagen einfach nur geil geil geil.

      Nicht nur, dass

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      Durch die "Aufnahme" von Randell die Gruppe langsam wirklich gespalten wird, zwischen Rick und Shane hat es endlich zum erstne mal richtig gekracht. In den Comics scheidet der Charakter erstmals am Ende des ersten Buches aus. Hier wird die Spannung zwischen Rick und Shane ausgebaut und sorgt für einen Gruppenspalt. In Folge 11 jetzt denkt Shane zum ersten mal über einen Putsch gegenüber Rick nach, welche sicherlich in den nächsten Folgen zu sehen sein wird. Und dann natürlich das Ende von Folge 11, welches ich niemals erwartet hätte. Das Dale stirbt ist wirklich sehr tragisch und unerwartet gewesen, zugleich ein Schritt Richtung "Krieg" zwischen Rick und Shane. So war Dale noch eine Blockade und Friedensstifter zwischen den beiden und "Balsam" für die gesamte Gruppe. Jetzt nach seinem Tod wird eine Spaltung der Gruppe bzw. ein weiterer Konflikt mit schweren Folgen nichts im Wege stehen. Ich bin gespannt und würde am liebsten die nächsten 10 Folgen schauen. :pinch:


      Ich freue mich schon auf Folge 12 nächste Woche.
    • Sorry Brother.......

      Nach der längeren Pause die restlichen Episoden angesehen, teilweise hielt ich es vor Spannung nicht mehr aus und verfluchte meinen langsamen Uploader, welcher mir die Folgen immer mit kleinen regelmäßigen Unterbrechungen geliefert hat. Die jetzigen Folgen sind wesentlich mehr von den inneren Streitigkeiten der Gruppe gekennzeichnet als von großen Walkerangriffen, wie wir sie noch in der ersten Staffel hatten. Eben das typische Prinzip dieses Genres, das die Hauptgefahr nicht von den Untoten ausgeht, sondern von den Überlebenden, ihrern Misstrauen und das sich immer rasser zeigende abgestumpfte Verhalten.

      Folge 11
      Rick und Shame werden in den nächsten Folgen wohl noch deutlich um die Vormachtsstellung kämpfen, alleine da Rick es nicht schaffte, den Gefangenen zu exekutieren.
      Das Dale sterben musste fand ich ziemlich hart und ich fand die letzten Abschiedsworte/Szene sehr hart, dies alles geschah schließlich auch durch die Mitschuld von Ricks Sohn, der sein Aufeinandertreffen mit dem Ziegenbart-Walker nicht meldete (zudem haben sie jetzt eine Pistole weniger). Die Gruppe wird jetzt denke ich auch das Anwesen verlassen, hocken da auch schon einige Folgen herum xD.

      Die Serie bleibt auf einem konstant gutem Niveau, aber langsam sollte mal die Lokation wechseln.
    • Ich muss meinen "Zorn" ein wenig im Zaum halten, da mich die Entwicklung seit dem Halbstaffelfinale doch mittlerweile extremst nervt.

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      Wo soll man fangen?

      1. Bis auf Rick, Shane und Daryl kann man den Rest der Gruppe komplett vergessen.

      - Glenn: Unscheinbar und in einer Liebesgeschichte verstrickt, die nicht groß vorankommt

      - Andrea: Dumme, egozentrische, waffenliebende Irre, die beinahe Daryl gekillt hätte, weil sie es nicht warten konnte, auf etwas zu ballern. Obwohl mit Shane, T-Dog, Rick, Glenn 4 Leute in dr Nähe des blutverschmierten Daryl waren und alle 4 demonstrativ die Waffen runternahmen. Sorry, solche Leute wie Andrea sollten zur Strafe die Straße bitte überwachen gehen.:rolleyes:

      - Sophias Mutter, deren Name mir nicht mal einfällt, was deutlich dafür spricht, dass deren Existenz in der Serie mittlerweile irrelevant geworden ist. Wird hoffentlich bald sterben. Nützlich ist die Dame seit Serienbeginn eh nicht.

      - T-Dog: Pff, hatte der überhaupt in Staffel 2 mehr als 2 Sätze Dialog? Wenn er Ende letzter Folge nicht durchs Bild gestolpert wäre, hätte ich vermutet, dass er schon längst Off-Screen gestorben ist. Aber hey, als Schwarzer hat er immerhin die 2. Staffel einer Horrorserie erreicht, was schon als Erfolg im US-Film zu werten ist.

      - Dayl: Zum Glück hat sich das mit ihm nun erledigt. Zum Ende hin nervte er nur noch mit seinen Moralpredigten und konnte eh nichts bewrkstelligen. Das sein Tod an Dummheit nicht zu überbieten ist, ist ein anderes Thema.

      - Herschel und co.: Sind eh nur noch so lange am Leben bis es zum Staffelfinale kommt.

      Kommen wir aber zu meinen beiden absoluten Hasscharakteren der Serie: Lori und Carl. Zombie-Bella und ihr Blag

      Loris Rolle in der Serie besteht darin, ihren Mann zu hintergehen, unvorsichtige und dumme Entscheidungen zu begehen (bspw. das Auto zu klauen und damit einen Unfall zu bauen) oder gleich andere Leute für ihre eigenen Zwecke in Gefahr zu bringen (siehe Schwangerschaftstestklau, den Glenn durchziehen sollte). Was anderes ausser Heulen, traurig schauen, sich über ihre eigene, ach so schwere Situation zu beklagen, habe ich von der Dame noch nicht gehört und wird auch nicht mehr kommen. Man könnte meinen, dass die Autoren der Serie einen unterschwelligen Hass auf Frauen haben, so unsympathisch und unfähig wie die in dieser Serie dargestellt werden.

      Noch schlimmer als Lori ist allerdings Carl, der es in Folge 11 auf so vielfältige Weise geschafft hat, auf meiner "Möge doch bitte ein Zombie kommen und ihn/sie gewaltsam verspeisen"-Liste weit nach oben zu steigen. Fassen wir die Highlights von Klein Karlchen mal zusammen:

      - hat eine Frau beleidigt, die gerade ihre Tochter verloren hatte, die auch zufällig seine einzige Freundin war.
      - klaut der Gruppe eine Waffe und geht damit in den Wald. Der Ort, an dem Sophia bekanntlich starb, an dem er selbst von Otis niedergeballert wurde, in dem Daryl beinahe draufgegangen wäre, nur um dort mit dem Ding zu spielen.
      - dort trifft er, weil der Plot es so verlangt, natürlich einen im Schlamm steckenden Zombie. Was macht Carl nun? Anstatt wegzugehen und bescheid zu sagen, bewirft er ihn mit Steinen und spielt "Zombie ärger' dich nicht" --> Ergebnis: Zombie löst sich, greift Carl an, der gerade so fliehen kann und dabei eine der Waffen im Wald verliert. *Facepalm*
      - und dieser Zombie tötet nun auch noch Dayl.

      Klasse Job Carl. Klasse Job. Mal ehrlich: Welcher 10Jährige ist bitte so bescheuert in einer Zombiecalypse derart schwachsinnige Aktionen zu bringen? Ich bin 27 und nichtmal ich würde freiwllig in einen Wald voller Zombies gehen. Das hat nichts damit zu tun, dass er ein Kind ist. Er ist schlichtweg ein Vollidiot, der nicht mitdenkt und der es verdient hätte, angeknabbert zu werden. Wenn man in einem Duell zwischen einem 10Jährigen und einem Zombie, für den Zombie ist, ist dies kein gutes Zeichen für eine Figur.

      2. Dumme Menschen begehen dumme Handlungen.
      So könnte der Untertitel der Serie mittlerweile lauten. In Staffel 2 hat man das Idiotenlevel nochmal ein ganzes Stück nach oben getrieben, um den Plot irgendwie spannend zu machen, der aufgrund des lokal arg eingeschränkten Handlungsortes mittlerweile wenig Überraschungen bietet. Dumme Hanldungen sind:

      1) Gruppe versucht fetten Zombie aus Brunnen zu heben, weil sie Angst haben, er könnte das Wasser verseuchen. Duh! Der Zombie saß da vermutlich über Wochen drin, und HAT das Wasser längst verseucht. Warum bitte der Versuch den Dicken da rauszuholen, der natürlich auch noch gnadenlos scheiterte? Schwachsinniger Filler.

      2) Die Gruppe rettet den Jungen vor einem Zombieangriff und nimmt ihn auf die Farm mit, nur um ihn gefesselt wenig später auf einem Schulgelände wieder freizulassen. Sinn? Man hätte ihn auch gleich töten können, anstatt diesen Umweg zu gehen.

      3) Carl + Lori: Genug erzählt

      Wenigstens haben sie aber allesamt verstanden, dass ein Zombie-Biss nicht heilbar ist und schreiten gleich zur Tat.

      3. Das On the Road-Feeling ist weg:
      Die Beschränkung auf die Farm als Handlungsort ist zwar eine nette Hommage an Night of the Living Dead, wirkt auf 14 Episoden gestreckt, jedoch unglaublich eintönig. Zwischendurch gab es ja sogar Folgen, in denen nur geredet wurde, ohne einen einzigen Walker-Angriff zu haben. Für eine Zombie-Serie einfach viel zu wenig. Man hätte die Serie auch gut in Staffel 2 etwas kürzen können


      Man sieht: Ich bin ein wenig angepisst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Triple_D_Sixx ()

    • "Tut mir leid, Carl, aber egal was dein Vater sagt – es WAR deine Schuld"

      Folge 12
      Nach der schwachen letzten oder letzteren Folgen war ich von dieser sehr angetan, besonders vom Finale und dem Cliffanger, welchen ich seit langem mal wieder gut fand. Den Anfang, bei der ein Teil der Gruppe ihre Wut über den Tod des alten Mannes an einer Zombiegruppe auslassen, krass, seit langem mal wieder ein kleines Scharmützel, wo doch Walker in den letzten Folgen (bis auf Ziegenbart) kaum auftauchten. Was mich nervte waren die ganzen Aktionen mit dem Gefangenen (schade das der Genickbruc offscreen war) und Shanes fingierter Zombieüberfall, welcher die Gruppe in Gefahr brachte, dazu der kleine Scheisser mit Papas Hut......was hat der ne neue Knarre verdammt? Zwischendruch spulte ich auch ein wenig, da mir die ganzen zwischenmenschliche Scheiße auf den Sack ging, besonders zwischen Lori und Shane. T-Dog, kam leider zu kurz, naja....

      Den Tod von Shane....naja, damit verliert die Gruppe einen guten Kämpfer, auch wird sich der Rst der Gruppe fragen, wie es dazu kommen konnte, aber da sie jetzt ohnehin vor der näher kommenden Zombieherde (das war ein geiles finales Bild, mein lieber Scholli) wird sich diese Frage wohl vertragen, oder mal sehen, was Sheriff und Filius dem Rest erzählen. Fakt, der Farm-Arc ist zu Ende und das von Tripple vermisste On the Road-Feeling kommt bald wieder, hoffentlich, denn die Farm wird diesem Ansturm nicht standhalten können.
      Was ich immer wieder krass finde, ist dieses Virus, welches einem auch infiziert, wenn man nicht durch einen Zombie direkt gebissen wird, vllt. erfährt man dazu irgendwann einmal wieder etwas mehr, genauso wie ich mich nach Rückblenden sehne ^^.


      "This is not a democracy anymore"

      Folge 13
      Das Finale der zweiten Staffel lief vor wenigen Tagen über die Bildschirme und ich bin zum größten Teil positiv überrascht. Wir können die Folge zwar wieder einmal in zwei Parts cutten, zum einen der actionreiche Anfang mit der wirklich gut inszinierten Zombieinvasion, man konnte (wenn ich richtig gesehen habe) alle bisher dagewesenen Schauplätze wiedersehen, Atlanta, den Sammelpunkt auf dem Highway, auch der Hubschrauber sahen wir wieder. Genau diese Strecke legt der gewaltige Zombiemob zurück, bis er eben (glücklicherweise) in die Nähe von Hershels Farm kommt, angelockt vom finalen Rettungsschuss der Sherrifplage. Das Auftauchen der Walker, welche sich Rick und Sohn nähern (man kann gut sehen wie sich der schwarze Hintergrund des Waldes langsam auflöst) war richtig gut in Szene gesetzt. Der Fight gegen die Walker war spannend, jedoch hätte ich mit mehr als zwei Toten auf Seiten der Überlebenden gerechnet, aber wenn man bedenkt, das wir sowohl Shane als auch Dane in den letzten Folgen verloren haben doch angebracht, die eine Tochter habe ich bis zu ihrem Tod nicht einmal wahrgenommen, der Stallknecht, naja, da tat es mir um Danes Wohnmobil mehr leid. Lustig ist, wie Hershel mit seiner Flinte, die Walker zielgenau trifft und dabei wirklich kaum nachladen muss, hab die Schüsse jedoch nicht gezählt. Ich rechnete auch mit Hershels Tod, welcher seine Farm bis zum Tod verteidigt, war dann aber nicht so und auch besser.
      Der zweite Part war eben gekennzeichnet durch die Reunion der Gruppe am Highway und Ricks Erklärung, was mit Shane passiert ist. Die Reaktionen von Lori gehen mir nur noch auf den Keks, ich kommentier das jetzt auch nicht weiter, Tripple hat zu ihr schon alles Wichtige zusammengefasst. Gut fand ich Ricks düsteren Moment am Lagerfeuer „this is not a democracy anymore" zeigt auch den gruppeninternen Richtungswechsel, welcher, nun ohne Shane wesentlich autoritärer werden wird. Mit der dritten Staffel soll es im Herbst weitergehen (....), dann erwartet uns (creo) der Gouverneur, aber auch ein Wiedersehen mit Daryls Bruder. Schlussendlich gefällt mir die momentane Entwicklung der Serie (bezogen auf die letzten drei Folgen) wirklich, einzig Lori, T-Dog und der Sohn dessen Namen ich mir nie merke, handeln für mich nicht rational aber auch teilweise (T-Dog) nicht existent, die Pause bietet den Machern sicher eine gute Gelegenheit die Kritik der Fans anzunehmen und auch umzusetzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von GreenBull () aus folgendem Grund: Folge 13

    • Schreib ich mal auch was dazu, weil ich das schon länger vor hatte.

      Ich verfolge die Serie schon seit dem Beginn auf AMC und sie gefiel mir schon sofort von Anfang an. Die Comics kannte ich nicht zu dem Zeitpunkt und habe sie auch bis heute nicht gelesen, auch wenn ich einiges gutes über diese gehört habe. Eine Zombieserie, auch als Comic-Adaption fand ich schon damals innovativ und es war eine erfrischende Abwechslung zu anderen Serien die ich damals verfolgte. Zudem noch Frank Darabont, der einige Stephen King Bücher schon wirklich geil als Film umgesetzt hatte, als Produzent hat mich schon vor Beginn der Serie überzeugt diese zu schauen. Der Anfang der Serie gefiel mir vor allem, weil es mich an den Film 28 Days Later erinnerte, welcher einer meiner absoluten Lieblings-Zombiefilme ist. Allgemein die Idee, dass jemand plötzlich aus einem Koma erwacht und sich in Mitten einer Zombie Apocalypse befindet, ist recht cool. Die erste Staffel fand ich auch im allgemeinen sehr gut umgesetzt, das Gefühl man befände sich in ständiger Bedrohung vor Zombies und dass man einen sicheren Ort sucht, wurde meines Erachtens stark rübergebracht. Desweiteren gefielen mir die Charaktere, Rick als Anführer, Shane der hasserfülte, alte Freund, zudem noch Glenn und Daryl, die auch ganz cool waren, sogar Andrea mag ich irgendwie. Lori und Carl fand ich eher etwas nervig, aber waren im Grunde in Ordnung.

      Die zweite Staffel, die bis März dieses Jahres lief, war allerdings nicht ganz so kurzweilig wie die erste. Der Beginn war nicht so gut wie ich es mir erhofft hatte. Auch merkte man schon etwas, dass das Budget gekürzt wurde, vorallem an den Zombies und dem Fakeblut. Der Beginn der ersten Folge war zwar recht gut, jedoch war die Suche nach Sophia die etwa 6 Folgen gedauert hat zu viel. Zu viel bei einer Serie die pro Staffel nur 13 Folgen hat. Auch gefiel es mir nicht, dass die Autoren sich dazu entschieden haben die ganze Staffel auf Herschels Farm stattfinden zu lassen. Ich hab mich mal etwas über die Comics informiert und habe erfahren, dass die Fernsehserie noch ziemlich am Anfang der Comics sei, die immerhin bisher etwa 85 Ausgaben hatte. Viele Charaktere haben angefangen nervig zu werden, allen voran Lori und Carl und weitere wie T-Dog, der abgesehen vom Finale in der ganzen Staffel vielleicht 2 Sätzte gesprochen hatte und Dale mit seinen Moralpredigten. Allerdings ging es nach den ersten 6 Folgen wieder aufwärts mit der Serie. Das Tempo wurde erhöht genauso wie die Spannung. Zugespitzt hat sich alles beim Staffelfinale, welches wirklich gandios war. Das Actionspektakel, in dem die Farm von den Walkers überrannt wurde war wirklich sehr toll mitanzusehen. Zudem sind in den letzten 3 Folgen mit Dale und Shane zwei wichtige Charaktere gestorben, so wie ein paar No Names im Staffelfinale, deren Tode wohl nur für den Charakteraufbau von Herschel und seinen zwei Töchtern wichtig war.

      Ich freue mich trotz der zu Beginn etwas schwachen zweiten Staffel sehr auf die dritte Staffel. Nicht nur dass der Handlungsort nun etwas interessanter aussehen dürfte, es kommen auch einige neue Charaktere hinzu und es könnte sehr gut eine Portion mehr Survival Horror enthalten als die zweite Staffel, was ich auch sehr begrüßen würde.
    • Die Serie hat auf jedenfall ihre Vor- und Nachteile!

      Die erste Staffel war abgesehen von einigen Logikfehlern total spannend. Die zweite Staffel hingegen zog sich die erste Hälfte ein wenig, nahm dann gegen Ende aber wieder ordentlich an Fahrt an.
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      Die ganze Story rund um die Farm erinnerte mich ein wenig an Mc Clouds Töchter mit Zombies ^^


      Besonders die letzte Folge der zweiten Staffel wusste zu gefallen als
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      der neue Charakter mit dem Katana und den 2 Zombie Haustieren gezeigt wurde
      das macht das warten auf die dritte Staffel nicht wirklich leichter ^^

      Aber ich habe persönlich noch keine Serie gesehen in der mir bis auf eine Ausnahme alle weiblichen Charaktere dermaßen auf die Nerven gegangen sind. Bei jeder Folge sind bei mir mindestens 2 Facepalms vorprogrammiert :D
    • Was ich euch noch wirklich empfehlen kann, sind die "Webisodes" von The Walking Dead" welche sechs kurze Ausschnitte vom ersten Tag der globalen Katastrophe zeigen. Zum Beispiel: Erinnert ihr euch noch an die allerste Episode von TWD? Die Szene, als der ahnungslose Rick aus dem Krankenhaus fluechtet und diesen einen Zombie auf der Strasse liegen sieht, die Frau ohne Unterkoerper? Um diese Frau und ihre Famiilie drehen sich diese Episoden, welche damals wahrend der Wartezeit auf Season 2 von AMC herauskamen.
      Ich geb euch mal den Link, kann es euch nur wirklich empfehlen:

      The Walking Dead- Webisods
    • Malathion schrieb:

      Was ich euch noch wirklich empfehlen kann, sind die "Webisodes" von The Walking Dead" welche sechs kurze Ausschnitte vom ersten Tag der globalen Katastrophe zeigen. Zum Beispiel: Erinnert ihr euch noch an die allerste Episode von TWD? Die Szene, als der ahnungslose Rick aus dem Krankenhaus fluechtet und diesen einen Zombie auf der Strasse liegen sieht, die Frau ohne Unterkoerper? Um diese Frau und ihre Famiilie drehen sich diese Episoden, welche damals wahrend der Wartezeit auf Season 2 von AMC herauskamen.
      Ich geb euch mal den Link, kann es euch nur wirklich empfehlen:

      The Walking Dead- Webisods

      Greetings



      Na solche Folgen sind mal richtig interessant. Danke werde ich mir mal bei gelegenheit anschauen.
      Mein Problem mit der Serie ist allerdings folgendes. Ich würde sehr sehr gerne mir die Staffeln auf Deutsch auf DVD oder Blue Ray kaufen, allerdings gibt es diese nur geschnitten. In der ersten Staffel sind glaub 2 Folgen von Cuts betroffen auch wenns nur Gore Szenen sind.

      Aber ich sehe es einfach nicht ein, volles Geld für geschnipsel zu löhnen. Obwohl die Serie wirklich hammer ist und ich gerne mal DVD Abende mit Freunden machen würde, um ihnen diese Serie zu zeigen, muss man sich sowas bieten lassen. Frechheit. Dabei haben die DVDs schon ne FSK 18 und dennoch geschnitten. Da brauchen sich die Menschen nicht wundern, wenn ich das Internet vorziehe....
    • Spoiler Staffel 3

      Gerade eben durch einen Kumpel in den Staaten auf einen Youtube-Link aufmerksam gemacht worden, welcher gewaltige Ausschnitte und Spoiler ueber die Dritte Staffel "The Walking Dead" enthaelt. Die Staffel spielt nach dem Fall von Hershels Farm und der folgenden Flucht der Gruppe, welche danach ein leer-stehendes (naja, fast) Gefaengnis findet, mit Bergen an Nahrung, Wasser und Munition und natuerlich denm wesentlich hoeheren Sicherheitsfaktor durch die stabilen Mauern.

      Auch kommt der erste menschliche Antagonist in Spiel "der Gouverneur" welcher sich mit vielen anderen Ueberlebenden zu einer Stadtgemeinschaft zusammen-geschlossen hat, "Woodbury". Dieser Gouverneur setzt nun Alles daran, das Gefaengnis mitamt seiner Ressourcen fuer sich zu beanspruchen.

      Bei den kurzen Ausschnitten kam bei mir eine richtige Vorfreude auf, die Enge und Dunkelheit des Gefaegnisses mitsamt der Untoten, mich ueberkam eine richtige Beklemmung, da das Ganze nicht mehr in den weiten Waeldern und Strassen spielt, sondern in dunklen Knastgaengen. Dagegen der Kontrast zu Woodbury, dem Paradies, wo man quasi leben kann, ohne staendig Angst haben zu muessen, das man einen Zombieknutschfleck verpasst bekommt.
    • GreenBull schrieb:

      Gerade eben durch einen Kumpel in den Staaten auf einen Youtube-Link aufmerksam gemacht worden, welcher gewaltige Ausschnitte und Spiler ueber die Dritte Staffel "The Walking Dead" enthaelt. Die Staffel spielt nach dem Fall von Hershels Farm und der folgenden Flucht der Gruppe, welche danach ein leer-stehendes (naja, fast) Gefaengnis findet, mit Bergen an Nahrung, Wasser und Munition und natuerlich denm wesentlich hoeheren Sicherheitsfaktor durch die stabilen Mauern.

      Auch kommt der erste menschliche Antagonist in Spiel "der Gouverneur" welcher sich mit vielen anderen Ueberlebenden zu einer Stadtgemeinschaft zusammen-geschlossen hat, "Woodbury". Dieser Gouverneur setzt nun Alles daran, das Gefaengnis mitamt seiner Ressourcen fuer sich zu beanspruchen.

      Bei den kurzen Ausschnitten kam bei mir eine richtige Vorfreude auf, die Enge und Dunkelheit des Gefaegnisses mitsamt der Untoten, mich ueberkam eine richtige Beklemmung, da das Ganze nicht mehr in den weiten Waeldern und Strassen spielt, sondern in dunklen Knastgaengen. Dagegen der Kontrast zu Woodbury, dem Paradies, wo man quasi leben kann, ohne staendig Angst haben zu muessen, das man einen Zombieknutschfleck verpasst bekommt.

      Hier das Video und viel Spass




      Ich meine den Trailer während der comiccon gesehen zu haben. dort waren ja die Darsteller um für die 3te Staffel zu promoten.

      Wer die Comics liest und kennt, weiß das sich im Gefägnis einiges abspielen wird. Der Trailer gefällt mir übrigens sehr gut und ich bin gespannt was sie genau alles zeigen und machen und was ausgelassen wird oder verändert.
      Ich kann es kaum erwarten, das die Serie wieder anfängt :))
    • Eine der absolut besten Serien aus dem grossen Land von weit weit weg..
      Eines muss man den Amis zu gute halten, Serien können die einfach.

      Nun, ich hab mich auch ein wenig auf den Neuesten Spoiler Stand gebracht und die Sache mit dem Alcatraz ähnlichen Ort geschnallt.
      Spoiler anzeigen
      Ich freu mich auch auf die Samurai Amazone, welche Andrea gerettet hat.
      Merle taucht auch auf, der alte Stummelchen..
      Schön Schön.
      Die Storyentwicklung in der 2sten Staffel fand ich stellenweisse etwas lahm, allerdings gefiel mir in der letzten Episode, wie sich Rick plötzlich
      doch eher Richtung Shane entwickelt hat. If you stay, its not a democrazy any more!
      Ehehe. Schöar.
      Die Tatsache, dass alle Lebenden das Virus in sich haben, macht die Möglichkeit einer lebenden Kolonie nochmals schwerer, man muss immer zusehen, dass alle Verstorbenen
      entsorgt werden, damit es nicht wieder von vorn losgeht.
      Dem Comic lese ich allerdings nicht, taucht mir irgendwie nicht so wirklich, aber ich bin sehr gespannt, ob und wie sich die Entstehung des Virus entwickelt hat.

      Alles in allem hoffe ich sehr, dass AMC es nicht zu trashig werden lässt, aber da Robert Kirkman meines Wissens nach an der 3ten Staffel mitwirkt, bin ich guter Dinge.
      Nun muss man nur noch den Serienstart bis Mitte Oktober geduldig aussitzen, und alles wird gut!

      darker, harder, faster, deeeeper!
      some grose Zombie kills..
      Ich bin besser! in was? ALLEM!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CherryGunn ()

    • Nun, letzte Nacht lief ja der Auftakt zur dritten Staffel, welche die Serie hoffentlich aus dem Loch herausholt, das sie sich mit Staffel 2 gebuddelt hatte.

      Was mir ganz klar gefallen hat, war das Gefühl, dass man hier mal eine Gruppe von Leute hat, die auch wissen, was sie tun. Strategisches und koordiniertes Vorgehen, selbst gebastelte Schalldämpfer, clevere Methoden - vorher war das einfach nur ein Haufen Idioten, der einen dummen Fehler nach dem anderen gemacht hat und manchmal Glück hatte, manchmal nicht. Schön zu sehen, dass man hier einen kleinen Zeitsprung eingebaut hat, um die Charaktere Erfahrungen sammeln und reifen zu lassen. Denn diese Entwicklung war dringend nötig, damit der Zuschauer sich nicht die ganze Zeit die Hand vor's Gesicht hält.

      Zum Teil nahm das Ganze aber fast schon Videospielcharakter an. Okay, nächster Level, jetzt haben die Zombies Helm und Rüstung! xD Als Nächstes kommt dann der fette Megazombie, der eine Minigun als Arm hat. Wobei die Botschaft der dritten Staffel wohl sein wird, dass selbst in einer Welt voller Zombies, die schlimmsten Feinde immer noch Menschen sein können. Ansätze dafür gab es auch schon in Staffel 2, aber hier wird das wohl ausgebaut. Ich bin gespannt, wie sich das mit dem "Govenor" entwickeln wird, der ja in den Comics einer der zentralen Antagonisten ist.

      Die Comics habe ich heute mal angefangen zu lesen, allerdings nur bis zum Gefängnis (Anfang Ausgabe #14), weil ich mir nicht die Serie spoilern will. Ich werd wohl Staffel für Staffel weiterlesen. Insgesamt ist der Comic doch aber sehr andersartig. Ich habe jetzt keine 1zu1-Umsetzung erwartet - Dexter kommt beispielsweise prima klar, obwohl die Serie komplett von der Buchvorlage weg ist-, und vieles muss natürlich in einem Serienformat anders gehandhabt werden. Dass sich die Farm eine ganze Staffel lang gezogen hat, war so zum Beispiel wahrscheinlich aus Budgetgründen. Man liest doch häufiger, dass der Comic so viel besser als die Serie sein soll und die Serie den Comic nur verhunzt. Ich bin noch unentschlossen, ob der Comic nun wirklich so viel besser ist, aber er hat schon wesentlich weniger von dem ganzen aufgesetzten Draaaamaaaaa, welches die Serie so plagt und unnötig in die Länge zieht. Die Charaktere sind in der Serie auch sehr anders als im Comic, einige teilen sich mit der Comicvorlage nur den Namen und teilweise hat man komplett andere Charaktere. Besonders hart getroffen hat es hier Carl, der in der Serie mal so gar nicht klar geht, während ich ihn im Comic echt fetzig finde.

      Naja, mal schauen, ich bin auf jeden Fall auf nächste Woche gespannt.
    • Richtig gut, dass momentan alle meine Serien wieder anlaufen (Sons of Anarchy, Homeland, The Walking Dead, Person of Interest und Star Wars the Clone Wars xD) besonders die Pause bei TWD war doch sehr lange, seit April, wenn ich mich richtig erinnere. Wir wissen alle, um was es in dieser Staffel gehen wird, die Eroberung und Befestigung des Gefängnisses, den Gouverneur und seine Siedlung und die anschließende Schlacht, bzw. Eroberungsversuche vonseiten des ersten menschlichen Antagonisten auf die noch Überlebenden. Ich werde versuchen parallel die neue Folge zu sehen und meine Beobachtungen hier nebenbei festhalten. Ich hoffe vorab das sich die Macher die Kritik an der zweiten Staffel zu Herzen genommen haben, den rückblickend hatte diese, nur wenige gute Momente wie das Staffelfinale und evtl. vorletzte Folge mit der Ermordung von Shane. Vamos a ver.....

      - Knapp die ersten sechs Minuten incl. des Intros wird nicht gesprochen. Die Gruppe wirkt bei der Erstürmung des Hauses wesentlich routinierter und auch kaltblütiger als in den Folgen zuvor. Alles verläuft bereits nach einem Schema, selbst die später auftauchenden Walker erschrecken kaum einen der Überlebenden mehr
      - Neues Intro, im Gegensatz zum Intro der ersten und zweiten Staffel werden in diesem auch Walker gezeigt sowie der Dreh und Angelpunkt der Staffel.
      - Hatte ich noch Bedenken, die Suche nach dem Gefängnis würde lange dauern, von wegen, ebenso wenig die Planung. Kaum hatte Rick die Strafanstalt ausfindig gemacht, wurde diese auch schon gestürmt.
      - Die Erstürmung von Hershels Farm ist gute acht bis neun Monate her, gut zu erkennen am Bauch von Ricks nerviger Ehefrau.
      - Das Abfeuern mancher Pistolen war schlecht gemacht, sah man hier bspw. das Zurückgleiten des Schlittens nicht, die Knarren wirkten eher wie Soft-Airs.
      - Die Gruppe erledigt Dutzende von Häftlingen und geht auch hier systematisch vor, so werden die meisten mit Macheten umgebracht oder an den Stacheldraht gelockt, wo man ihnen eine Eisenstange durch den Kopf jagt.
      - Lustig empfand ich die Spezialeinheiten des Gefängnisses, welche deutlich schwerer zu töten waren aufgrund ihrer Ausrüstung, jedoch waren sie in diesem Zustand kaum gefährlich, das sie aufgrund des Helmes nicht zubeißen konnten xD.
      - Die Szene mit dem amputierten Bein wird auch umgesetzt, nur ist es hier nicht wie im Comic "Dale" sondern "Hershel". Mal sehen, ob es auf das Gleiche hinauslaufen wird.
      - Die dunklen Gänge der Haftanstalt, die ganze Szenerie wirkt richtig gruselig auf mich und bringt so ein wenig, das Resident Evil-Feeling herüber, welches ich damals beim Zocken der Videogames hatte.

      Die erste Folge kann sich sehen lassen und ich denke, dies wird eine ziemlich coole Staffel, einfach weil wir jetzt nicht mehr die freien Wälder und Felder rund um Hershels Farm haben, sondern enge, labyrinthartige Gänge voll von Untoten.
    • Wochenlang hab ich auf Start der 3sten Staffel gewartet..und ihn glatt verpennt.

      Die ersten Sekunden waren schon grossartig, mal wieder.
      Stille und Gewalt, sogar Carl hat Eier bekommen und killt um sein Leben.
      Endlich keine Skrupel die Wallker zu töten.
      Die Samurai Tante gefällt mir ebenfalls sehr gut.
      Die Szenerie im Knast, viel besser als erwartet, zum Glück nicht trashig geworden.
      Die Dynamik in der Gruppe und die Look sind viel besser, die ganze Zeit waren alle noch so gepflegt.
      Ricks neue Rolle ist gut gemacht, der Mann ist eine ausgezeichnete Besetzung.
      Brüller sind auch immer wieder mal dabei, dank Daryl.
      Eiskalt den Kukuck verdrückt, Federn brauch man schliesslich auch für Pfeile.
      Super, ich freue mich wahnsinnig dass es wieder los geht.
      Welch brilliante Serie.
      Ich bin besser! in was? ALLEM!
    • Wenn ich bedenke, dass die dritte Staffel tatsächlich 16 Episoden enthält, bin ich mit dem bisherigen Tempo recht zufrieden, auch wenn ich nach 2 Folgen erst noch nicht zu voreilig sein möchte. Jedoch hab ich schon das Gefühl, dass die Staffel viel besser anfängt, als die vorherige, auch wenn die Gruppe jetzt im Grunde, von der Farm ins Gefängnis, nur den Standort gewechselt zu haben scheint. Dafür bietet das Gefängnis natürlich viel mehr Potenzial, da sie im Gegenzug zur Farm, wo sie ja eigentlich nur Gäste waren, hier das Gefängnis eingenommen haben um sich dort, zu mindestens für eine gewisse Zeit, niederzulassen. Das konnte man übrigens ganz schön an der neuen Folge sehen; das Spiel läuft nicht nach denen, die zu erst da waren, sondern nach den Regeln der Stärkeren, hier die Gruppe von Rick, die jede Gefahr, egal ob seitens Mensch oder Walker, neutralisieren.

      Auch wenn es jetzt erst einmal sicher im Gefängnis zu sein scheint, ist das Potenzial für den folgenden Storyfortschritt sehr hoch, da wir einerseits noch Michonne und Andrea haben, die noch eher wenig Screentime bekommen haben, so wie auch das Problem, dass der Gruppenarzt selbst nun schwere Schäden erlitten hat. Das macht es der schwangeren Lori natürlich nicht leichter und auch Carol, die mal einen Kaiserschnitt an einem toten Zombie übt, wird da, denke ich, keine allzu große Hilfe sein.

      Insgesamt ein guter Auftakt in die neue Staffel, mit einer großen Ration an Splatter und Gemetzel, wie man es von dieser Serie gewohnt sein sollte. Das einzige was ich, neben dem etwas nervigen Carl, bisher bemängeln kann ist eben, dass Andrea recht wenig Screentime erhielt, wobei mich ihre Perspektive der Geschichte, doch ein wenig mehr Interessiert, als die der Gruppe um Rick. Da jedoch das Gefängnis erst mal aufgeräumt wurde, darf da wohl demnächst etwas mehr kommen.
    • Rosskur

      Die Gruppe ist nun also auf eine Gruppe überlebender Häftlinge gestoßen, welche von der Katastrophe, welche sich in der Welt außerhalb des Zellblocks zugetragen hat noch nichts wussten. Natürlich herrscht erst mal großes Misstrauen zwischen den beiden Gruppen. Allerdings wird sich darauf geeinigt, dass die Häftlinge der Gruppe Lebensmittel und Waffen aushändigen, wenn sie sich im Gegenzug dazu bereit erklären, einen Zellblock von Walker zu befreien, so dass jede der Parteien einen Bereich zum Leben hat. Zwischen Rick und dem Anführer der Überlebenden bahnt sich ein Konflikt an und wenn ich ehrlich bin, war ich doch sehr überrascht, das dieser bereits in derselben Episode geklärt wird, in dem Rick Tomas seine Machete in den Kopf rammt, nachdem dieser vorher Rick indirekt töten wollte, indem er einen Walker auf ihn schubste. Auch einige andere Sträflinge kommen dabei um. Am Ende wird der Zellblock an die beiden letzten Überlebenden Knastis übergeben.
      Hershel wird derweil ans Bett gefesselt, da mit seinem Tod und der damit verbundenen Auferstehung als Walker zu rechnen ist. Dann gab es noch einige Szenen mit Lori und ihrer Schwangerschaft, welche mich absolut nicht interessieren. Diese Folge war ebenso hochwertig wie die letzte Episode, was den Faktor Gemetzel/Grausamkeit angeht. Rick ist wirklich durch und durch abgestumpft, so tötet er Tomas präventiv mit der Machete, ein Anderer wird bei Lebendigen Leib in einen von Walker verseuchten Innenhof gesperrt. Hershel wird wohl in der übernächsten Episode aufwachen, zwar mit einen Bein weniger, jedoch ohne die Verwandlung in einen Zombie (das war zumindest im Comic so).

      Hier nochmal der Link zu den vier neuen "The Walking Dead Webisodes 2012 ", auf jeden Fall einen Klick wert.