Wie gesagt die Spoiler klingen versprechend aber zugleich gibt es viele fragen. Ein Tenryubito besucht das Königreich. Unmittelbar danach erkrankt die Kämpferin und die Königin Candelle für eine lange Zeit schwer ? Wenn die Weltregierung sie vergiften oder ausschalten wollte, warum tun sie das nach einem offiziellen Besuch? War das geplannt? Warum bricht die Krankheit erst aus, nachdem das Schiff weg ist? Und noch unlogischer: Warum führt ihre Genesung dazu, dass Reuven plötzlich die Verlobung bekannt gibt? Wurde er physisch manipuliert oder woran liegt das ? Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen dem Besuch eines Himmelsdrachen und einer plötzlichen Verlobung aufgrund einer überstandenen Krankheit, außer Oda lässt hier extrem wichtige Details aus welchen in sehr späteren Kapitel vorkommen werden. Auch zu Domi Reversi hat man fragen. Warum hat er am Ende plötzlich selbst Teufelsflügel und Hörner? Wenn er unter dem Einfluss von Domi Reversi stand, warum hat er dann überhaupt einen Widerstandskrieg gegen die Weltregierung angezettelt? Ein kontrolliertes Werkzeug der Weltregierung würde nicht gegen die Truppen der Weltregierung kämpfen. Es sei denn es wurde alles von der Regierung geplannt. Es macht absolut keinen Sinn, dass das Reuven und die Shuri beide verwandelt sind, während sie gegeneinander kämpfen.
Der ganze Plan der Weltregierung scheint komplett in Absurdität zu gehen. Sie will den „Himmlischen Tribut“ (das Geld). Weil der Nebel die Musikinstrumente zerstört, gibt es kein Geld mehr. Anstatt den Nebel zu lüften was möglicherweise nicht ging evtl magisch, damit die Wirtschaft wieder läuft und das Geld fließt, schickt die Weltregierung Truppen, um das Land im Krieg komplett in Brand zu stecken und die Bürger zu versklaven. Ein zerstörtes, niedergebranntes Königreich bringt der Weltregierung langfristig überhaupt keine Steuern mehr. Das ist wirtschaftlicher und strategischer Selbstmord für die Weltregierung und macht als reine "Bestrafung" für eine Naturkatastrophe (den Nebel) null Sinn. Das ist ungefähr so du baust ein Dorf oder eine Stadt neben einem Vulkan und er bricht aus die Verantwortlichen sind dann die Regierung welche plötzlich aufzwingen Vulkansteuer zu bezahlen, aber die ganzen Felder sind zerstört und es bricht ein Bürgerkrieg auf weil kein Gemüse angebaut werden kann.
Im vorherigen Kapitel 1184 wurde Shuri als junge Frau gezeigt die von jeden angehimmelt wurde, die zwar stark ist, aber vor allem mit Brook herumalbert und stolz auf ihre Fähigkeiten ist. Ihr Vater Reuven ist der König und ein mächtiger Herrscher wirkte vorher wie überforderte Person, der einen ganzen Krieg gegen die Weltregierung anführt. Dass Shuri ihn im Palast einfach so absticht, während draußen das Königreich brennt, wirkt mechanisch völlig deplatziert. Selbst mit der dämonischen Kraft von Domi Reversi wird nicht erklärt, wie sie unbemerkt an den Wachen vorbeikam, um mitten im Krieg den eigenen Anführer zu eliminieren. Das ist hunderprozentig abgesprochen.
Der Nebel hüllt das Königreich über Jahre hinweg ein und zerstört langsam die Gesundheit der Bürger. Warum wurde sowas nicht in Elbaf gemacht es wirkt wie eine Testphase für irgendwas. Ein Krieg bricht erst aus, als die Weltregierung Sklaven fordert. Was hat das Königreich und vor allem der König in all den Jahren davor getan? Wenn ein mysteriöser Nebel das eigene Volk schleichend vergiftet und die Wirtschaft ruiniert, wartet ein Herrscher nicht jahrelang ab, bis die Steuerfahndung der Weltregierung vor der Tür steht. Dass keine Gegenmaßnahmen ergriffen wurden und alle einfach abgewartet haben, ist völlig irrational.
Ich habe vorher in vorigen post gesagt, es wirkt erzählerisch exakt wie das Detektivspiel Return of the Obra Dinn! Am Ende des Kapitels stürmt Brook in den Palast und friert quasi in einem Schockmoment ein: Er sieht Prinzessin Shuri, die ihren eigenen Vater, König Reuven, mit einem Dolch ersticht, während beiden plötzlich Teufelsflügel und Hörner wachsen. Das ist die klassische Obra Dinn-Erzählweise. Oda wirft uns mitten in eine eingefrorene, hochgradig traumatische Mordszene ohne Kontext. Genau wie im Spiel stehen wir (und Brook) fassungslos vor diesem Bild und haben keine Ahnung, wie die Charaktere an diesen Punkt gelangt sind oder warum sich geliebte Menschen plötzlich abschlachten. Brook spult die Jahre im Schnelldurchlauf ab Ausbildung dann zu Krankheit dann zu Todesnebel dann zum Krieg und anschließend zum Mord des Königs). Es fühlt sich an, als würde Brook in seinem Kopf die Obra Dinn-Taschenuhr aktivieren, um zu den Schlüsselmomenten des Untergangs zu springen. Man kriegt keine flüssige Geschichte, sondern nur die "visuellen Beweisstücke" geliefert





