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Beiträge von Buggy


  • Was gefällt euch nicht an One Piece?

    • Buggy
    • 19. Juni 2025 um 17:15

    Hedonist

    Dir ist klar, dass du da auf einen Beitrag von 2007 antwortest?^^ Ist mir auch nur aufgefallen, weil ich den Avatar des alten Vodkatrinkers kostja erblickt hab, der hier schon seit Unzeiten nicht mehr gesehen wurde. Zeigt aber auf ziemlich krasse Weise, wie lange es das alles hier schon gibt:S

    Aber zurück zur Auserwähltenthematik. Die Diskussion ist denke ich zwar interessant, und beide Seiten haben m.E. gute Argumente für ihre jeweiligen Sichtweisen. Aber ob diese Auserwähltenthematik nun von Anfangan geplant war oder nicht, werden wir nicht auflösen können. Das weiß nur Oda und ggf. ein Personenkreis um ihn herum, daher wird es immer spekulativ bleiben.

    Aber welche Rolle spielt das denn überhaupt? Der entscheidende Punkt ist aus meiner Sicht vielmehr, wie gut sich die Auserwähltenthematik in die bisherige Geschichte einfügt. Für mich könnte Oda sich Nika auch erst eine Woche vor der ersten Erwähnung durch Page One im Suff in der Kneipe ausgedacht haben, so lange er es hinbekommt, das Ganze organisch in die bis dahin laufende Story zu integrieren. Wäre natürlich wesentlich schwerer, als wenn er von vorneherein einen Plan hätte, aber so lange ein stimmiges Ergebnis dabei herauskommt, ist der Weg dahin doch eigentlich zweitrangig, oder?

    Und hier liegt m.E. der Knackpunkt: Allein diese ausufernde Diskussion hier zeigt finde ich mehr als deutlich, dass das Ergebnis eben alles andere als stimmig ist. Oder zumindest von vielen, und da schließe ich mich selbst an, als unstimmig empfunden wird. Auf eine gewisse Weise würde es aus meiner Sicht sogar viel mehr gegen Oda sprechen, wenn er Nika von Anfang an geplant hat, ihn aber so spärlich aufgebaut hat, dass er wie ein "Asspull" herüberkommt und eventuelle Foreshadowings nur mit der Lupe erkennbar und höchst spekulativ sind. Ein erst späteres Erdenken von Nika würde zumindest eine nachvollziehbare Erklärung dafür liefern, eine Planung von Anfang an wäre aus meiner Sicht handwerklich einfach schlecht gemacht.

    Ansonsten sollte die Diskussion denke ich ein wenig weniger "militant" geführt werden. Nur weil man es für möglich oder wahrscheinlich hält, dass Nika von Anfang an geplant war, heißt das nicht, dass man Oda als unfehlbaren Gott huldigt.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 18. Juni 2025 um 17:39

    Die Schließung des Politikthreads finde ich wirklich schade. Nicht unbedingt, weil ich dort selbst aktiv teilnehme, dazu haben umfassende Online-Diskussionen einfach nicht mehr die Priorität in meinem Leben (selbst meine Antwort auf Thors Beitrag vor einiger Zeit, habe ich immer wieder "prokrastiniert"). Aber als stiller Mitleser habe ich gerne über den Thread geschaut. Die vorgeschlagenen Alternativen, etwa Kommentarbereiche von Onlinezeitungen, sind nicht mal im Ansatz mit dem Niveau hier vergleichbar. Weder vom Diskussionsklima untereinander, noch von der Moderation her, die meiner Erfahrung nach politisch oft ziemlich einseitig moderiert bzw. zensiert nach dem politischen Gusto der jeweiligen Zeitschrift. So sitzt z.B. im Zeit-Online Forum der Löschfinger wesentlich lockerer, wenn man ein grün besetztes Thema kritisiert, während man es im eher konservativen Welt Online Forum deutlich schwerer hat, mit einem Israel-kritischen Post durchzukommen. Hier fand ich die Moderation wirklich angenehm, da sie beide Seiten meiner Wahrnehmung nach ziemlich gleich behandelt hat. Dafür auf jeden Fall ein großes Dankeschön.

    Dennoch kann ich natürlich nachvollziehen, dass die Moderation hier einen Schlusstrich zieht. Bei einem zum Hauptthema des Forums nicht passenden Thread, der wahrscheinlich mehr moderative Arbeit macht als die meisten One Piece Threads zusammen, ist eine Reflektion der Verhältnismäßigkeit auf jeden Fall naheliegend. Zumal man als Plattformbetreiber in einem immer repressiveren gesellschaftlichen Diskussionsklima durchaus schneller zur Rechenschaft gezogen werden kann. Ich finde es allgemein sehr bedauerlich, dass auf diese Weise der Debattenraum immer mehr eingeengt wird bzw. man zunehmend in Bereiche mit nicht mehr wirklich freier
    Diskussionskultur gedrängt wird. Auch wenn ich die Entscheidung wie gesagt vollkommen nachvollziehen kann.

    Was mich etwas irritiert sind die Empfehlungen für alternative Informations- und Diskussionsplatformen. Empfinde ich persönlich als etwas bevormundend und unnötig, da die Konsumenten und Diskutierenden des Threads denke ich erwachsen genug sind, um das selbst zu regeln. Zumal die m.E. recht selektive Auswahl der Quellen und die Betonung von deren Seriosität ein wenig wie eine Art Absicherung nach Außen wirkt. Ich hoffe daher, dass es nicht schon Druck oder Ärger von außen gegeben hat.

    Eine "faktencheckende" Moderation, die als eine Art Wahrheitsministerium fungiert, braucht es aber nun wirklich nicht.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 11. März 2025 um 15:28

    Diese Diskussion um den Dislike-Button gibt es ja immer wieder und ich denke die Gründe dagegen überwiegen in einem Diskussionsforum.

    Ich persönlich denke auch, es braucht die Palette an Emoticons nicht. Sehe hier wenig Mehrwert, außer dass es zu Verwirrungen kommt. Was bedeutet denn ein weinender Smiley? Dass ich den Sachverhalt, den der Autor beschreibt, traurig finde oder die Meinung, die der Autor vertritt? Ähnlich der Lachsmiley, findet man einen Beitrag ehrlich lustig oder will man jemanden verspotten? Es ist ohnehin schon schwer genug, etwas in der schriftlichen Kommunikation so darzustellen, dass es garantiert nicht falsch rüberkommt. Da braucht es denke ich nicht noch weitere Möglichkeiten für Missverständnisse. Weniger ist manchmal mehr. Der gute alte Daumenhoch-Button (Zustimmung oder Bedanken für Beitrag, was meist Hand-in-Hand geht) ist m.E. völlig ausreichend.

  • Kapitel 1133 - "Ich möchte ein Lob"

    • Buggy
    • 9. Dezember 2024 um 08:45

    Ein Kapitel, bei dem zwei Herzen in mir schlagen. Rein handwerklich bzw. inszenatorisch war die Wiederbegegnung von Robin und Sauro in meinen Augen spitze. Von Sauros vorgetäuschtem Liegen am Strand, um das Eis zu brechen, über eine Robin, die den Tick sofort durchschaut weil sie Sauro kennt, bis hin zu Robins titelgebenden, kindlich anmutenden Satz "Ich möchte ein Lob!" hat man hier wirklich das Gefühl, dass beide in ihren Worten und ihrem Handeln so abgebildet werden, wie man es von diesen Charakteren erwarten kann. Für mich fühlte sich das sehr authentisch an. Hinzu kommt die in meinen Augen wirklich emotionale Inszenierung, die bei aller mittlerweile herrschenden Kritik zeigt, dass es Oda prinzipiell immer noch drauf hat, gute Momente zu zeichnen. Auch die Reaktion der Shb hat mir gefallen, wobei mich besonders Sanji berührt hat, von dem man solch einen Gefühlsausbruch eher weniger gewohnt ist.

    Dennoch stören mich zwei Aspekte. Der erste ist eher fundamenaler Natur und mein grundsätzliches Problem mit den mangelnden Toden in One Piece. Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob ein nachträgliches Überleben das vorherige Opfer entwertet oder nicht. In jedem Fall beeinflusst es denke ich aber die Wahrnehmung von zukünftigen Opfern und kann den emotionalen Impact reduzieren, wenn man davon ausgeht, dass die sich opfernde Person ohnehin überlebt und dem Opfer damit die Endgültigkeit genommen wird. Zumindest geht es mir so. Noch wichtiger ist m.E. aber der Aspekt der mangelnden Transparenz, der damit einhergeht. Es ist nicht wirklich rational erklärbar, warum ein Peruh aus nächster Nähe eine Bombe überlebt, die alles Leben in zig Kilometern Umkreis vernichten sollte oder ein Bon Curry, nachdem ihn Magellan nach seinen letzten Worten gefragt hat, hinterher Ivas Platz als Travestiekönigin im Impel Down eingenommen hat. Genausowenig eben wie das Überleben eines Buster Calls, der lange Zeit ultimativen, tödlichen, inselvernichtenden Bestrafungsaktion der Weltregierung durch einen Sauro, der nun wirklich nicht zu übersehen war. Während im Gegenzug ein Izo auf Wano Kuni einfach tot geblieben ist. Diese mangelnde Transparenz schafft m.E. eine Beliebigkeit, die dazu führt, dass Tod und Überleben in One Piece nicht mehr von den Regeln abhängen, die Oda als Autor dieser Welt etabliert hat, sondern rein von seiner Willkür im jeweiligen Moment, in deren Zuge er sogar vorher etablierte Regeln über Bord wirft. Ich denke, dass es der Qualität einer Geschichte schadet, wenn man sich auf vorher etablierte Regeln nicht mehr verlassen kann, ohne dass es eine überzeugende Begründung gibt. Mit der Art und Weise, die Oda hier an den Tag legt, könnte er selbst eine Kuina, Bellemere, Bankina oder einen Doc Bader, Rociante, selbst einen Maron Noland oder Gold Roger mit irgendeiner kurzen Erklärung wieder erscheinen lassen, nur weil es ihm gerade in den Kram passt. Das meine ich mit Beliebigkeit.

    Auf der anderen Seite bin ich mir nicht ganz sicher, mit welcher primären Intention Oda hier Sauro wieder in die Story bringt. Logisch nachvollziehbar aufgrund seines Status als D und der Erfahrungen auf Ohara ist seine derzeitige Rolle als Hüter der Bibilothek auf jeden Fall. Ich hoffe bei dieser Rolle als Supportcharakter bleibt es dann auch. Was ich nicht hoffe ist, dass Oda Sauro primär zurückgeholt hat, um an unsere nostalgischen Gefühle zu appelieren und weiteres Drama zu erzeugen. Ein wesentlicher Teil von Robins Charakterentwicklung war es, ihr Kindheitstrauma zu überwinden und echte Freunde zu finden. Es wäre in meinen Augen absolut unnötig, Robin wieder zu traumatisieren, in dem sich Sauro in vergleichbarer Weise wie damals auf Ohara erneut opfert, vielleicht diesmal endgültig. Ich denke das braucht es einfach nicht und daher hoffe ich wirklich, dass Oda diesen in meinen Augen billigen Weg des Dramarecyclings nicht gehen wird. Leider bin ich mir jedoch nicht ganz sicher, ob es nicht genauso kommen könnte.

    Ansonsten, und da kommt jetzt doch der Nostalgiker in mir durch, wünsche ich mir jetzt auch ein paar schöne und witzige Interaktionen zwischen Sauro und dem Rest der Strohutbande, bei denen der Riese total über die verrückte Truppe abfeiert und erkennt, dass Robin hier wirklich gute Freunde gefunden hat, die genau dem Ideal entsprechen, das er ihr damals beigebracht hat. Diese Zeit sollte und wird sich Oda denke ich auch nehmen.

  • Kapitel 1125 - "Was sehen wir als Tod an"

    • Buggy
    • 7. September 2024 um 08:58

    Die Kritik bzgl. Dragon kann ich dahingehend nachvollziehen, dass er häufig gezeigt wird, ohne dass irgendetwas dabei erzählt wird. Wie oft hat man "..." Panels mit bösem Blick von ihm gesehen? Ende des W7/EL Arcs in den frühen 400er Chaptern hat er das Kopfgeld von Luffy gesehen und gesagt, dass sie sich wiedersehen werden. Klar, kein Zeitpunkt genannt, aber man hätte jetzt nicht erwartet dass ca. 800 Kapitel später immer noch nichts passiert ist. Zumal es denke ich immer schwerer wird, ihn jetzt noch sinnvoll einzubauen. Ruffy hat mittlerweile Kaiserniveau. Ist Dragon schwächer, ist es irgendwie enttäuschend weil man sich fragt, warum Oda diesen Charakter so lange hinterm Berg gehalten hat. Ist er auf diesem Niveau oder sogar stärker, wirft es storymäßig wiederum Unlogik auf, warum er nicht schon mehr in Aktion getreten bzw. diese Stärke nicht besser für die Revolutionsarmee eingesetzt hat.

    Den zwangaften Hang Odas, emotionale Tode wieder rückgängig zu machen, habe ich schon früher bei Charakteren wie Peruh nicht verstanden und verstehe ihn auch jetzt bei den Vegapunks nicht. Warum mussten sie unbedingt überleben? Für einen Deus Ex Machina Moment in der finalen Schlacht, bei dem sie plötzlich angeschwebt kommen und in einem kritischen Moment die Lage retten? Kann ich mir richtig bildlich vorstellen. Es wirkt m.E. mittlerweile einfach nur noch lächerlich, diese Zelebrierung trauriger Abschiedsszenen, die dann doch keine sind.

    Ein paar interessante Erkenntnisse hat dieses Chapter aber schon gebracht:
    - anhand der ähnlichen Optik dürfte das "Beschwören" der Weisen an einem Ort höchstwahrscheinlich auch Imus Kraft sein
    - die Weisen können, bedingt höchstwahrscheinlich durch Imus Kraft, unnatürlich lange leben
    - die Weisen rekrutieren sich scheinbar aus den Reihen der Weltaristokraten und sind (m.E. glücklicherweise) nicht Teile/Ableger von Imu
    - auch die Weisen haben kein vollständiges Wissen über die Vergangenheit zu haben, sonst hätte Saturn kein so großes Interesse gehabt, den Roboter zu studieren

    Im Übrigen denke ich nicht, dass Imu ein absolut unnachgiebiger "Boss" ist, der seine Leute beim kleinsten Fehler umbringt. Sonst hätte ihm Saturn wahrscheinlich nicht jahrhundertelang gedient. Und auch die anderen Weisen haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert auf Egghead, scheinen aber nicht bestraft worden zu sein. Aber Saturn hat vor 200 Jahren entgegen einem ausdrücklichen Befehl gehandelt, mit dramatischen Folgen für die Gegenwart. Nicht nur dass deshalb die Übertragung von Vegapunkt so lange aufrechterhalten bzw. schwer unterbrochen werden konnte, es hat auch noch die Flucht von Imus gefährlichstem Feind ermöglicht, evtl. sogar den Verlust von Phunk Records, der vielleicht hätte verhindert werden können, wären die Weisen noch da gewesen. Da haben Oberschurken ihre Diener schon für weitaus weniger folgenschwere Fehler ausgeschaltet.

    Interessant dürfte jetzt Garlings Rolle innerhalb der Weisen werden. Ist er ihnen gleichgestellt oder hat er eine Sonderrolle? Seine Attitüde gegenüber den anderen kommt jedenfalls recht herablassend bzw. überheblich herüber.

  • Fußball

    • Buggy
    • 8. Juli 2024 um 06:35

    In meinen Augen war es ein völlig klares Handspiel...Arm weit abgestreckt und einen direkten Torschuss verhindert. Da ist es völlig egal, ob nun absichtlich oder nicht. Es wurden bei dieser EM schon wesentlich unklarere Handelfmeter gegeben, in meinen Augen. Ein Aufwiegen mit anderen Entscheidungen wie um Kroos halte ich für unangebracht, weil es hier um einen Moment mit klar spielentscheidendem Charakter war, weil ein Tor bei einem Elfmeter nun mal extrem wahrscheinlich gewesen wäre. Bzw. der geblockten Torschuss gehandelt hat.

    Aber in meinen Augen ist der eigentlich wichtige Punkt ein anderer. Wieso um Himmels willen meldet sich der Videoschiedsrichter nicht und der Schiedsrichter schaut sich die Szene nochmal an? Bei keinem Tor kann man sich sofort freuen, weil man erstmal warten muss, ob nucht ein Millimeter Nasenspitze im Abseits gewesen sein könnte, bei jedem Sturz wird nachträglich vom Videoschiedsrichter ein Foul gemeldet, wenn auch nur ein Hauch von Berührung im Video zu sehen war. Aber bei solchen Momenten schaut der Schiedsrichter nicht mal hin? Pardon, aber wenn die Technik so eingesetzt wird, kann man sie auch abschaffen. Ich sehe nicht, dass sie den Fußball fairer macht, sondern nur an anderen Stellen neue Diskussionen aufwirft.

  • Kapitel 1109 - "Verhinderung"

    • Buggy
    • 29. Februar 2024 um 13:37
    Zitat von XDurance

    Dieser Quatsch nimmt wirklich kein Ende mehr. Erstmal schönen Gruß an Hidan aus Naruto für die Ideevorlage mit dem Beschwörungszirkel und Shoutouts gehen dann auch an Pain raus, weil die 5 Weisen vermutlich auch nur Marionetten von Imu sind und damit mal wieder eine Flucht der Strawhats unausweichlich wird, außer eine weitere Partei wie beispielsweise Shanks mischt sich sein.
    Mache gerade einen Rerun von One Piece und es ist krass wie wenig One Piece von damals noch mit One Piece von heute zu tun hat. Klar hat Oda jedes Recht dazu zu tun und lassen was er will, aber das er Charakterentwicklungen, gute Kämpfe, Powerscaling usw. für Science-fiction-Blödsinn eintauscht ist wirklich schade.
    Und diese ganzen Logikfehler die dadurch entstehen machen es auch nicht besser. Vorher hatte man als Argument ja noch, wieso sie vorher nicht gehandelt haben, dass man ja auch ne ewig lange Reisezeit über das Meer hat, aber das Argument fällt ja jetzt auch (achtung Wortwitz) ins Wasser.
    Wieso haben die 5 Weisen nicht einfach jeden Piraten im Tag-Team aus dem Weg geräumt ? Reicht doch wenn man mit einem zu dem Feind fährt, die anderen beschwört und dann aufräumt.
    Blackbeard dürfte kein Problem sein, Ruffy wäre kein Problem gewesen, ja selbst Dragon hätte man ohne Probleme aus dem Weg räumen können.
    Stattdessen hocken 5 Weisen 20 Jahre lang im trockenen und warten darauf, dass Ruffy so stark wird, dass ein Weiser+Admiral schon gar nicht mehr reicht und man auf den Trumpf angewiesen ist seine Buddys zu rufen. Wow, einfach nur wow.

    Und ja, natürlich bleibt One Piece interessant, da wir seit Ewigkeiten wissen wollen wie alles endet. Trotzdem ist (fast) jede Enthüllung und jedes Powerup mittlerweile einfach nur noch ein Schlag ins Gesicht der Leute die One Piece seit den Anfängen schauen. Wieso, weshalb, warum wird hier ja auch schon seit Monaten diskutiert, daher spare ich mir mal jeden einzelnen Punkt.
    Auf Tik Tok kann man aber ganz gut nachvollziehen, wieso Oda auch an dieser Linie fest hält. Es ist schlicht und ergreifend erfolgreicher wenn man 5 außerirdische gegen den Auserwählten antreten lässt, anstatt Lysopp ne vernünftige Entwicklung zu geben.

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    Ich stimme dir im Kern zu, dass One Piece dieses Piraten- und Entdeckerfeeling mittlerweile völlig vermissen lässt...selbst ein Blackbeard wirkt inzwischen mehr und mehr wie ein politischer Hütchenspieler oder Geheimdienstler als wie ein böser Gegenpart von Ruffy, mit seinen ganzen Ränkelspielchen und Missionen.

    Warum die WR mit ihrer Macht aber nicht alle Piraten auslöscht, ist denke ich leicht zu erklären: Sie hat gar kein Interesse daran, weil sie die Piraten braucht. Weil sie durch sie ihre Legitimation erhält. Raubende und mordende Piraten sind das, was die Menschen veranlasst, ein totalitäres Regime wie die WR dauerhaft zu akzeptieren ist, da es ihnen einen gewissen Schutz und eine gewisse Stabilität verschafft. Jedes totalitäre Regime braucht so einen Feind, um die Existenz fragwürdiger Strukturen und Methoden zu rechtfertigen. Die immer währende Angst vor Piraten lenkt die Leute ab und verhindert, dass sie die WR hinterfragen. Ich hoffe darauf läuft es hinaus denn es ist m.E. die einzig logische Erklärung, warum die WR ihre vermeintliche Übermacht nicht effektiver nutzt.

    Ansonsten wird mit diesem Chapter natürlich wieder der klassische Countdown gesetzt...im Gegensatz zu sonst diesmal nicht, dass dann etwas Schlimmes passiert was verhindert werden soll, sondern dass etwas Gutes passiert, was ermöglicht werden soll. Alles in allem wirken diese 10 min ziemlich künstlich. Der schlaueste Mann der Welt hätte auch gleich loslegen und die Nachricht in Endlosschleife abspielen lassen können, anstatt dem Gegner die Möglichkeit zu geben, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen um das Ganze zu stoppen. Das ist Spannungserzeugung auf Kosten der Logik. Ich finde auch den Gedanken eher nervtötend als spannend, jetzt wahrscheinlich zig Chapter voller rennender Leute auf die Auflösung warten zu müssen. Auch das Auftauchen aller 5 Weisen und ihre damit verbundene schlagartige Entmystifizierung finde ich einen ziemlichen Overkill - ich denke Saturn hätte gereicht.

    Es macht mir zwar momentan sehr viel Spaß, One Piece zu lesen, weil die Geschehnisse ziemlich interessant sind, aber ob hier gerade wirklich eine gute Geschichte erzählt wird, wir werden sehen.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 14. November 2023 um 21:57

    Derartige Diskussionen sind m.E. wirklich nichts Neues, sonder eher welche, die regelmäßig hier aufploppen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde der Thriller Bark Arc sehr kontrovers diskutiert und es kam zu Zankereien zwischen Beführwortern und Kritikern.

    Die Community des PB ist altersmäßig sehr breit aufgestellt...von alten Hasen, die One Piece bereits seit Jahrzehnten verfolgen und längst erwachsen sind bis hin zu Jugendlichen, die vielleicht ihre ersten Berührungspunkte mit dem Anime haben. Das schafft natürlich zwangsweise Reibungspunkte, da die Erwartungen und Ansprüche an das Forum ebenso unterschiedlich sein können wie die Fähigkeiten, sich im Forum Ausdruck zu verschaffen.

    Das Zauberwort heißt aus meiner Sicht gegenseitiges Verständnis, anstatt die eigene Sicht als allgemeingültiges Maß aller Dinge anzusehen.

    Diejenigen, die One Piece hier nur zum Spaß genießen wollen, ohne groß darüber nachzudenken, haben eine genau so große Berechtigung, hier im Forum zu sein, wie Freunde detaillierterer und tiefgreifender Analysen. Und auch wenn man One Piece in jeglicher Hinsicht toll findet, sollte man sich bewusst machen, dass es eben Leute gibt, die anders denken und kritische Beiträge nicht als persönlichen Affont ansehen. Umgekehrt sollte sich die oft sehr analytische Kritikerseite ins Gedächtnis rufen, dass vielleicht nicht jeder ein Akademiker ist oder die Zeit und Lust hat, stets aufwändige, gut strukturierte und garantiert fehlerfreie Beiträge in ein Freizeitforum zu posten. Und dass eine Meinung nicht nur dann Berechtigung hat, wenn sie in langen Beiträgen mit grandioser Eloquenz vorgebracht wird. Und wenn man erstmal verinnerlicht hat, dass vermeintliche "Aufreger-Beiträge" in erster Linie daraus resultieren, dass andere einfach nur anders denken und funktionieren, fällt es viel leichter, damit umzugehen.

    Ähnlich reflektiert sollte man auch im direkten Miteinander umgehen: Einfach mal kurz darüber nachdenken, ob die Spitze genen den anderen User wirklich diskussionsfördernd ist oder doch nur das eigene Ego aufwertet. Auf der anderen Seite sollte man sich auch bewusst machen, dass eine Person aus dem Internet einen im Grunde gar nicht wirklich persönlich angreifen kann, weil sie einen in der Regel gar nicht persönlich kennt. Und daher muss man vielleicht auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wer doch seine Grenze überschritten fühlt, kann aber immer noch die Meldefunktion nutzen, sollte sich aber bewusst machen, dass die persönliche Grenze nicht zwangsweise die der Moderation ist. Ansonsten kann man auch aus nervigen Diskussionen aussteigen anstatt unbedingt das letzte Wort haben zu wollen.

    Aber wie schon gesagt, man braucht in diesem Thread nur auf die Seiten weiter vorne zu schauen, um festzustellen, dass solche Diskussionen schon immer mal Thema waren. Nicht schön, aber ein sich vergrößerndes Problem der allgemeinen Diskussionskultur hier sehe ich jetzt auch nicht.

  • Eigenen Shounen kreieren - Klischees, Aufbau & mehr

    • Buggy
    • 4. April 2023 um 18:53

    Thema Kämpfe in Shounen:

    Spontan würde mir etwas einfallen, was ich als Fillermaterial bei Kämpfen bezeichnen würde. Um es mal mit einem Beispiel zu veranschaulichen, zwei Gegner liefern sich einen Fight über 10 Kapitel lang, nur damit im 11. Kapitel dann gesagt wird, dass jetzt der eigentliche Kampf beginnt, da beide noch nicht wirklich ernst gemacht haben. Ganz toll, damit werden die vorherigen 10 Kapitel quasi als bedeutungsloses Fillermaterial entwertet, das eigentlich nichts zum Fortschreiten der Story beigetragen hat. Mal abgesehen davon, dass ein solches in In-die-Länge-Ziehen viel vom Spannungsbogen nimmt. Ein Negativbeispiel in dieser Hinsicht ist imo der endlos in die Länge gezogene Kampf Goku vs Freezer auf Namek, wo beide Ewigkeiten herumgespielt haben, trotz Zeitlimit im Nacken (drohende Explosion des Planeten). Das mag interessant für Leute sein, die gerne Kämpfe sehen, aus storytechnischer Sicht macht dieses Herumgespiele vor dem ernsthaft Kämpfen aber in der Regel absolut null Sinn. Als Positivbeispiel, wenn auch kein Shonen, führe ich mal Onepunch Man auf, wo die Kämpfe imo relativ schnell und dynamisch sind und man das Gefühl hat, dass jede Attacke eine Bedeutung oder Wirkung hat (klar spielt auch Saitama herum, aber das ist aus dem Storykontext her nachvollziehbar).

    Ebenfalls störend finde ich solche Kämpfe mit absolut unausgeglichener Balance zweier eigentlich gleichwertiger Gegner, sprich mit einer sehr ungleichen wechselseitigen Dominanz. Zum Beispiel, dass sich ein Charakter erst halb tot schlagen lässt, bevor er mal auf die Idee kommt, seine ernsthaften Attacken herauszuholen. Oder dass ein Charakter den ganzen Kampf über haushoch dominiert und dann am Ende doch verliert, obwohl sein Gegner am Rande des Todes ist. Es mag der Dramatik geschuldet uund bis zu einem gewissen Grad auch okay sein, aber auch in einem Shonen wirkt das unrealistisch und ich denke nicht, dass ein solches Schreiben der Kämpfe alternativlos ist, um Spannung zu erzeugen.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 18. März 2023 um 21:02
    Zitat von Giorgio

    Ihr habt was geändert. Ich bin damit nicht zufrieden gefällt mir einfach nicht Punkt. Das ist mein Recht das zum Ausdruck zu bringen.

    Das ist dein gutes Recht...aber der Ton macht ein Stück weit die Musik. Andere als Pöbel zu beschimpfen oder überzogene Dramatik an den Tag zu legen ("sehr enttäuscht", "Verzweiflungstat", "Resignation") mag vieles sein, konstruktive Kritik aber sicher nicht. Euer Verhalten in diesem Thread bestätigt daher ironischerweise, dass diese Entscheidung scheinbar nicht die schlechteste Idee ist.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 18. März 2023 um 15:42

    Meine Fresse, manche Leute haben aber auch eine melodramatische Ader und reden gleich den Untergang der Meinungsfreiheit daher, nur weil ein paar Threads nicht mehr ganz oben auftauchen. Dás ist eben primär ein OP-Forum, keines um primär problematische Themen zu diskutieren. Die Threads sind weiterhin in den Bereichen findbar sichtbar und es gibt eine Abo-Funktion, die einen über Neuigkeiten informiert. Wenn man denn will. Von Unsichtbarkeit kann also nicht die Rede sein. Wenn dieser neue Zustand angeblich interessierte Nutzer überfordert, dann frage ich mich, wie groß ihr Interesse überhaupt ist?

    Ironisch wird es, wenn es gerade User sind die sich beschweren, die zuweilen (wenn auch nicht ständig) selbst nicht gerade das netteste Diskusionsverhalten an den Tag legen und daher m.E. mit zu dieser Vorgehensweise beigetragen haben.

    Ich würde also empfehlen, mal ein wenig runterzukommen und die vorhandenen Möglichkeiten optimal zu nutzen. Ich persönlich habe schon vorher überhaupt nicht mehr die Liste mit den aktuellsten Beiträgen, sondern die Benachrichtigungsfunktion genutzt. Ist kein bisschen aufwändiger und man erkennt sogar besser, wenn man direkt von jemandem zitiert wurde. Just my two cents.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 1. März 2023 um 13:00
    Zitat von TourianTourist

    Das lässt sich aktuell nur für ganze Bereiche festlegen, also wir könnten jetzt die Diskussionsecke komplett aus der Top6 ausschließen, aber nicht einzelne Themen dort. Allerdings finden sich alle schwierigen Themen auch in diesem Bereich wieder, von daher wäre es eine Überlegung wert und man hätte da keinen größeren Verwaltungsaufwand.

    Halte ich durchaus für eine sinnvolle Maßnahme, ich denke so bedeutsam ist auch der Rest des Bereiches nicht. Wie hier schon gesagt wurde, viele langjärige Nutzer sind schon älter, wodurch sich natürlich ihr Interesse verändert, und diskutieren teilweise lieber über solche Themen als über One Piece. Dazu zähle ich mich auch. Natürlich könnte ich auch irgendwo anderes hingehen und mich über diese Themen austauschen. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ich hänge an dieser Community, sie ist für mich vertraut und das Diskussionsniveau ist trotz einiger Schwierigkeiten bei kontroversen Themen immer noch deutlich höher als anderswo. Deshalb finde ich es viel attraktiver, hier zu diskutieren, anstatt in einer irgendwelchen politischen Communities (die zudem meist eher einseitig ausgerichtet sind) neu anzufangen oder noch anonymer irgendwelche Kommentarbereiche unter Artikeln zu benutzen. Ich könnte mir vorstellen so geht es vielen der in diesen Themen Diskutierenden.

    Das Problem, was ich daran aber sehe, ist die Außenwahrnehmung des Forums, was eigentlich ein One Piece Forum sein will. Momentan ist das noch völlig in Ordnung aber sollte es zuküftig noch mehr solcher Threads geben, in denen eifrig diskutiert wird, kann es eventuell passieren, dass diese Themen oben in den aktuellen Themen, die zuallererst gesehen werden, mehr Raum einnehmen als One Piece Themen. Das also, der Eindruck eines Missverhältnisses zwischen dem entsteht, was das Forum eigentlich sein will und dem, worüber tatsächlich diskutiert wird. Möglicherweise schreckt das dann ein wenig die Hauptzielgruppe für dieses Forum ab, die über One Piece diskutieren will, oder es registrieren sich eher Leute, die mehr Interesse an politisch-ideologischen Diskussionen haben, was das Missverhältnis weiter verstärkt. Das ist vielleicht ein etwas übertriebenes Gedankenspiel. Dennoch fände ich es eine durchaus sinnvolle Maßnahme, diese Diskussionen nicht komplett zu unterbinden (obwohl sich selbst dies m.E. nachvollziehbar begründen ließe), aber ihre Präsenz verglichen mit den Themen der eigentlichen Forenausrichtung herabzusetzen.

  • Feedback rund ums Pirateboard

    • Buggy
    • 1. März 2023 um 08:55

    Wer legt fest, was Fake-News ist und was nicht? Ich empfehle diesbezüglich die Lektüre von Orwells Buch "1984", da gibt es auch ein Wahrheitsministerium. Der Gedanke, es bräuchte eine übergeordnete Instanz, die Informationen prüft und ggf. zensiert, ist m.E. zutiefst undemokratisch.

    Die Aufgabe der Moderation ist es, für die Einhaltung der Forenregeln zu sorgen, nicht, den Wahrheitsgehalt von jedem Post zu prüfen. So wenig wie sie den Wahrheitsgehalt zu Aussagen von One Piece überprüft so wenig muss sie auch Aussagen im Politikthread auf Wahrheitsgehalt überprüfen. Wenn ein Beitrag nicht gegen die Forenregeln verstößt, dann gibt es keinen Grund für die Moderation, einzugreifen. Zumal es, auch wenn diese Erkenntnis scheinbar immer schwerer fällt in unserer Gesellschaft, in den seltensten Fellen eine klare, objektive Wahrheit, sondern oft nur eine unterschiedliche Interpretation von Fakten gibt, die beeinflusst von den verschiedensten individuellen und sozialen Faktoren ist. Wenn jemand also der Ansicht ist, ein Post ist unwahr oder eine Quelle wäre angebracht, kann er das ja gerne in der Diskussion begründen. Meine Meinung.

    Meines Erachtens sind mangelnde Quellenangaben in einem Freizeitforum wie diesem nicht das entscheidende Problem. Das entscheidende Problem ist aus meiner Sicht die mangelnde Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Und daran ändert die Angabe von Quellen rein gar nichts, denn wenn man seine eigene Meinung als unumstößliche Wahrheit betrachtet, kann das Gegenüber Quellen angeben wie es will, da diese ohnehin nicht anerkannt werden. Viel förderlicher für eine besseres Diskussionsklima wäre m.E. ein anderes Verständnis von Diskussionen, nämlich das, unterschiedliche Positionen als Bereicherung wahrzunehmen und nicht als etwas, was man "vernichten" muss. Und, dass Emotionalisierungen und Moralisierungen Gift für jede vernünftige Diskussion sind.

    Edit: Vielleicht noch ein Vorschlag zum Umgang mit solchen heiß diskutierten Threads wie der Corona-Thread oder den aktuellen politischen Entwicklungen. Es ist schön, dass in diesem Forum auch Diskussionsmöglichkeit für solche kontroversen Themen herrscht und ich fände es gut, wenn es so bleibt. Allerdings muss man konstatieren, es handelt sich um ein One Piece Forum und daher sollten diese Diskussionen denke ich eher Beiwerk sein und auch bleiben. Vielleicht wäre es sinnvoll, Threads wie den Coronathread oder die politischen Entwicklungen nicht oben in den letzten sechs Beiträgen erscheinen zu lassen, wenn dies technisch für einzelne Threads machbar ist. Wer sich für die Diskussionen interessiert, kann die Themen abbonieren oder extra reinschauen. Aber die Themen wären so weniger präsent, so dass sich z.B. wahrscheinlich niemand nur deshalb registriert, weil er sich von Beiträgen in diesen Threads getriggert fühlt (denn es ist sicherlich nicht der Sinn einer Registrierung in diesem Forum, politische Diskussionen zu führen).

  • Fußball Weltmeisterschaft 2022 Katar

    • Buggy
    • 23. November 2022 um 22:06

    Irgendwie lache ich mir gerade den Ast ab über den biederen deutschen Moralismus. Man empört sich über die schrecklichen Zustände und die Menschenrechtssituation in Katar, als wenn das etwas völlig Unerwartetes wäre. Ganz schlimm ist das alles, hämmert uns jetzt ein auf moralische Empörung gebürsteter Medienapparat ein. Vor nicht allzulanger Zeit hat unser grüner Wirtschaftsminister aber den Bückling vor genau denselben Scheichs gemacht, in der Hoffnung, an Flüssiggas heranzukommen, was umwelt- und klimaschädlich nach Deutschland geschippert wird. Komischerweise war die Berichterstattung da weit weniger negativ...wie man es eben gerade braucht.

    Vielleicht hätte man sich mehr auf das Sportliche konzentrieren sollen, anstatt erst alberne Diskussionen um Regenbogenarmbinden zu führen und den großen Moralapostel heraushängen zu lassen, um dann doch letztendlich zu kneifen. Die in meinen Augen peinliche Geste vor Spielbeginn wird durch die anschließende Niederlage nur noch lächerlicher. Gibt es eigentlich noch ein anderes Land außer Deutschland, was solch ein Bohei um die Regenbogenfarben bei der WM macht?

    Im Grunde weiß ich gar nicht, was ich im Zusammenhang mit dieser WM lächerlicher finden soll:

    - der durch eine korrupte Fifa beschlossene Austragungsort
    - das Gebahren der Fifa, für Toleranz und Menschenrechte einzutreten
    - ein scheinbar immer noch in Deutschland vorhandenes Kolonialdenken, das meint, Ländern mit anderen Kulturen bestimmte moralische Werte aufdrücken zu müssen (ohne überhaupt ansatzweise selbst moralische Integrität zu besitzen, da für diese Werte völlig selektiv immer nur dann eingetreten wird, wenn es gerade irgendwie in den Kram passt)
    - das letztendliche Duckmäusertum, obwohl man sich vorher als so moralisch überlegen dargestellt hat.

    Ernsthaft, meine inneren Doppelmoral- und Heucheleisensoren sind gerade völlig überreizt durch diese "Brot und Spiele"-Veranstaltung ;)

  • Kapitel 1063 - "Meine einzige Familie"

    • Buggy
    • 14. Oktober 2022 um 20:53

    Mit dem Lesen des vollen Chapters denke ich nicht, dass Oda hier bewusst frauenfeindliche oder transphobe Botschaften in seinen Manga einbringt, da Krankheit bzw. Plage hier scheinbar eher die Übertragbarkeit einer von Doc Q festgelegten körperlichen Zustandsveränderung beschreibt. Dass er ausgerechnet eine Geschlechtsumwandlung gewählt hat, sehe ich am ehesten in einer Mischung aus angestrebten Gagmonent und Fanservice begründet. Auch eine verdeckte Meinungsäußerung gegenüber den Genderdebatten der westlichen Welt halte ich für arg unwahrscheinlich, da ich bezweifle, dass diese Oda überhaupt bekannt sind. Hierzulande dürften ja auch nur die wenigsten wissen, welche gesellschaftlichen Themen in Japan heiß diskutiert werden. Es bleibt in meinen Augen schlicht und einfach eine Darstellung, die in zwei unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedlich bewertet wird.

    Das gesagt finde ich die durch die Krankheitsfrucht ausgelöste Geschlechtsumwandlung zur Verwirrung des Gegners reichlich unkreativ und an dieser Stelle auch unpassend. Hätte wesentlich besser zu Iwa im Marineford-Arc gepasst. Zumal eine TF mit scheinbar beliebig ausdenkbaren körperlichen Veränderungen arg overpowered erscheint und man sich fragt, warum Doc Q sich nichts ausgedacht hat, was seinen Gegnern ernsthaften Schaden zufügt oder sie auf Anhieb tötet. Eine Beschränkung auf normale Krankheiten hätte denke ich in diesem Fall völlig ausgereicht.

    Auch die sonstigen Mitglieder der BBB haben ziemlich perfekt auf sie zugeschnittene TFs, was in Anbetracht der Tatsache, dass sie gezielt auf TF-Jagd waren, storytechnisch durchaus Sinn ergibt. Wie Law im Chapter sagte haben alle der genannten Früchte imo das Potential, overpowered zu sein. Die Frucht von Burgess mag zwar simpel klingen, sie kann aber je nach Obergrenze enorm mächtig sein, wenn sich die Frucht z.B. auch auf die Stärke seiner Schläge auswirkt. Da ich angeichts von Burgess Ansprache denke, dass er diese Frucht bei seinem Kampf mit Sabo noch nicht hatte, ergänzt sie sich zu seiner ohnehin enormen Körperkraft. Auch die Teleportfrucht dürfte für einen Scharfschützen wie Auger extrem nützlich sein, da sie ihm schnelle Positionswechsel eröglicht. Da er scheinbar auch andere Personen bzw. Dinge teleportieren kann, scheint mir diese Kraft äußerst vielseitig zu sein, z.B. könnte er einen Gegner mit TF einfach ins Wasser teleportieren. Ich denke Oda muss mit allen diesen Früchten reflektiert umgehen und ihnen sinnvolle Grenzen verschaffen, um nicht in zu große Unlogik abzudriften.

  • Kapitel 1063 - "Meine einzige Familie"

    • Buggy
    • 13. Oktober 2022 um 08:57

    Eine Diskussion, die ich selbst zwiespältig betrachte. Ich gehe mal davon aus, dass die Übersetzung mit Krankheitsfrucht schon in irgendeiner Form akkurat ist, da eine Krankheitsfrucht einerseits extrem zu Doc Q passt und ich mir andererseits einen derartig großen Übersetzungspatzer kaum vorstellen kann.

    Einerseits finde ich die Fähigkeit einer Krankheitsfrucht, Menschen in Frauen zu verwandeln, mehr als seltsam und kann schon verstehen, warum dies aus moralischer Sicht äußerst kritisch betrachtet wird bzw. eine mehr als nur fragwürdige Message implizieren kann. Wobei diese Message wenn dann eher frauenfeindlich als transphob ist, denke ich.

    Auf der anderen Seite macht es auch storytechnisch wenig Sinn, da die Fähigkeit, Menschen in Frauen zu verwandeln, bereits vergeben ist. Zudem hätte Oda mit einer Krankheitsfrucht genügend andere Möglichkeiten gehabt, Law auch in einer Situation visuell darzustellen, aus der er sich mit Haki befreit (z.B. farbig anlaufen, Geschwüre, extremen Schweißausbruch bei Fieber etc.). Ihn gerade in eine Frau zu verwandeln war vollkommen unnötig, zumal es auch aus der internen Logik des Mangas heraus die berechtigte Frage aufwirft, was die Krankheitsfrucht eigentlich alles kann? Kann sie nur das Geschlecht verändern oder auch allgemein Körperstrukturen? Ersteres wäre vollkommen unlogisch weil selektiv, letzteres vollkommen overpowered und würde Früchte wie die von Iwa oder Bonney überflüssig machen

    Ich persönlich denke nicht, dass Oda damit bewusst irgendwelche Botschaften vermitteln will, sondern sehe es viel simpler: Er hatte einfach Bock, Law als Frau zu zeichnen und es besteht durchaus die Chance, dass wir diese Fähigkeit der Frucht nur dieses eine Mal sehen. Ändert aber nichts daran, dass ich es aus genannten Gründen für äußerst kritikwürdig halte.

    Dennoch denke ich, einige hier geäußerten Meinungen schießen etwas das über das Ziel hinaus bzw. berücksichtigen nicht die Tatsache, dass Oda aus Japan und damit aus einem anderen Kulturkreis stammt. Ich bin jetzt kein Japanexperte, aber ich vermute nicht, dass man in Japan Geschlechterdebatten wie in Deutschland und anderen westlichen Staaten führt, noch vergleichbare Vorstellungen in dieser Hinsicht hegt. Allein die Tatsache, dass Oda zwar dieses Kapitel gezeichnet hat, es aber vor der Veröffentlichung sicher durch zig Qualitätskontrollen gegangen ist, zeigt doch, dass diese Passage in Japan scheinbar überhaupt nicht als problematisch wahrgenommen wird. Das muss man nicht mögen, das kann man kritisieren, alles okay und berechtigt. Problematisch wird es aus meiner Sicht dann, wenn man verlangt, dass Oda sein Werk nach den eigenen, in diesem Fall westlich orientierten Moral- und Wertevorstellungen auszurichten hat. Nicht nur, weil dies übergriffig ist, sondern vor allem, weil man damit die moralische Überlegenheit der eigenen Wertvorstellungen impliziert. Und moralisches Überlegenheitsdenken kann aus meiner Sicht niemals gut sein, sondern ist die Basis für sehr viel Schlechtes in der Welt, da es die Legitimationsbasis für Gewalt und Unterdrückung bietet. Toleranz (abgeleitet von lateinischen Verb tolerare=ertragen) heißt für mich aber, Unterschiede zu akzeptieren, ohne eine moralische Wertung dieser Unterschiede mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit vorzunehmen (eine persönliche moralische Wertung ist natürlich vollkommen in Ordnung). Das sei aber mehr als Denkanstoß anstatt als Vorwurf an irgendwen in diesem Thread gesagt.

  • Kapitel 1060 - "Ruffys Traum"

    • Buggy
    • 16. September 2022 um 23:13

    Okay, das letzte und dieses Chapter fallen unter die Kategorie "Das Imperium schlägt zurück". Ich hatte je schon mal kritisch angemerkt, dass etwas passieren muss, um die WR wieder als ernstzunehmende Bedrohung erscheinen zu lassen und in dieser Hinsicht hat Oda in Form der Seraphim und der in diesem Chapter präsentierten Waffe definitiv geliefert.

    Ich hoffe nur, Oda geht mit beidem "verantwortungsvoll" um, denn ich sehe hier leider auch Potential, die Story weiter zu verhunzen. Bei den Seraphim bin ich etwas zwiegespalten, mich begeistert die Anlehnung an die Samurai nicht übermäßig, weil ich einzigartige Charaktere mehr schätze. Wenn sich die Seraphim auf die Samurai beschränken, die sie ja auch ersetzen sollen, kann ich damit denke ich leben. Was mir aber überhaupt nicht schmecken würde ist, wenn Oda sie zum Charakter-Recycling nutzt. Auf einen Kaidou oder Big-Mom in dieser Form habe ich definitiv keine Lust und auf einen Ace-, Whitebeard-, Roger- oder Rocks-Seraphim erst recht nicht. Der Gedanke an eine Naruto-Situation, wo wie beim Edo-Tensei jeder der zahlreichen Verbündeten von Ruffy einen eigenen charakterrecycelten Seraphim als Gegner vorgesetzt bekommt, schüttelt mich ehrlich gesagt. Aber gut, ich will den Teufel nicht an die Wand malen, da sollte man denke ich abwarten. Was die in diesem Chapter gezeigte Waffe betrifft so sollte Oda denke ich schauen, dass er sich nicht in storymäßige Unlogik verstrickt, z.B., warum die Waffe nicht in der Vergangenheit (z.B. Ohara) oder Gegenwart (z. B. Wa-No Kuni, wo die WR 2 Kaiser und die Mehrheit der Worst Generation samt Crews mit einem Schlag hätte ausschalten können) eingesetzt wurde. Ich denke dafür lassen sich logische Erklärungen ausdenken und ich hoffe das ist Oda ein Anliegen.

    Noch ein paar weitere Gedanken zur Waffe aus diesem Chapter:

    1. Dass es eine antike Waffe ist halte ich für relativ wahrscheinlich in Anbetracht der Power bzw. Zerstörungskraft. Wäre es keine anitke Waffe, würde es ja bedeuten, dass die antiken Waffen in dieser Hinsicht nochmal einen draufsetzen müssten, was ich einfach zu übertrieben fänd.

    2. Dass die Waffe nicht gezielt gegen Sabo gerichtet ist, sondern er sich nur zufällig auf der zum Ziel auserkorenen Insel befindet, wird m. E. mehr als deutlich im Chapter dargestellt. Interessant finde ich in diesem Zusammehang die Darstellung der 5 Weisen, die m. E. einen leichten Ausdruck von Bedauern/Mitleid zeigen, zumindest kommt es ein wenig so rüber.

    3. Eine Waffe von dieser Zerstörungskraft, erst recht wenn es sich um eine antike Waffe handelt, sollte alle platt machen, einschließlich Logia-Usern. Wenn es eine Logia ermöglichen würde, dieser Vernichtung zu entgehen, würde die Waffe m. E. viel an gefühltem Bedrohungspotential verlieren.

    4. Folgerichtig dürfte Sabo den Angriff eigentlich nicht überlebt haben. Auf der anderen Seite wäre dieser Tod aber sehr aprupt und nicht wirklich mit emotionalem Impact behaftet (verglichen mit dem Tod von Ace) und man würde sich die Frage stellen, warum Sabo überhaupt wieder eingeführt wurde, wenn er wenig beleuchtet und ohne nennenswerten Storyeinfluss gleich wieder über den Jordan geht. Daher denke ich, Sabo hat überlebt und hoffe, Oda findet eine Erklärung, die nicht das Bedrohungspotential der neuen Waffe mindert (z.B. dass Sabo nicht direkt auf der Insel, sondern nur nahe dran war oder noch was Besseres).

  • Kapitel 1058 - "Neue Kaiser"

    • Buggy
    • 28. August 2022 um 22:35

    Die Geschichte mit dem Zusammenschluss zu Cross Guild gefällt mir und macht denke ich auch Sinn, auch wenn ich beim Lesen des Chapters irgendwie das Gefühl hatte, man hätte sie mit derselben Aussagekraft auch in der Hälfte der Seiten abhandeln können. Dass meine Wenigkeit nun einer der Kaiser ist, setzt natürlich die bisherige Geschichte von Buggy konsequent fort. Ich bin darüber etwas zwiegespalten, muss ich sagen: Einerseit freue ich mich, dass Buggy weiterhin Relevanz in der Geschichte hat, andererseits sehe ich es kritisch, dass die Geschichte für reines Gagpotential aus meiner Sicht an Glaubwürdigkeit verliert, vorallem dahingehend, dass die WR m.E.als zunehmend inkompetent dargestellt wird. Ohne jegliche Hintergrundinfo wird Buggy einfach zum Kaiser ernannt, wegen eines Bildes? Nun ja...

    Überhaupt stellt sich mir die Frage, warum die Weltregierung selbst den Titel Kaiser verleiht? Bei den Samurai ist es was anderes gewesen, weil es Piraten im Dienste der WR waren, also Piraten mit einer besonderen Stellung im Machtapparat der WR. Aber wäre es nicht vom Worldbuilding viel glaubhafter, wenn außergewöhnliche Piraten aufgrund ihrer Stärke und Leistungen einfach irgendwann im "Mainstream" der OP-Welt als Kaiser betrachtet werden, als dass die WR diesen Titel gezielt an ihre Feinde verleiht und sie damit ehrt und auf ein Podest hebt?

    Sei es wie es sei, die Revolutionäre werden immer stärker bzw. einflussreicher, ebenso wie Ruffy und die anderen Supernovae und mit Cross Guild hat sich jetzt eine Organisation gegründet, die ähnlich wie die Revos direkt gegen die Marine bzw. WR agiert. Während die WR und ihre unterstellten Akteure in letzter Zeit nicht gerade durch Kompetenz geglänzt haben. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, die Kommandeure der Revos haben das heiligste Zentrum der WR angegriffen und sind nicht nur vollkommen unversehrt bzw. ohne Verluste entkommen, sondern haben auch noch das Symbol der Aristokraten zerstört, Kuma erfolgreich entführt und vermintlich einen König der Reverie ermordet. Das ist nicht nur eine einfache Niederlage der WR, das ist gerade PR-technisch eigentlich ein absoluter Super-GAU. Ich denke so langsam wäre es dringend mal an der Zeit, dass wir mal irgendetwas von der WR sehen, was sie wieder als den finalen Endgegner erscheinen lässt, der sie ja eigentlich sein soll. Momentan ist sie finde ich eine ziemliche Lach- bzw. Luftnummer.

    Was die Kopfgelder betrifft so finde ich schon, dass sich Oda da von ziemlich viel Logik verabschiedet hat. Ich verstehe z.B. nicht, warum Ruffy, Zorro und Sanji niedrigere Kopfgelder als ihre besiegten Gegner haben. Macht finde ich einfach keinen Sinn und wurde früher auch nicht so gehandhabt. Gerade bei Ruffy finde ich es absurd, dass er einerseits genauso hohes KG wie Kid und Law hat und andererseits deutlich unter Kaidou liegt. Bei den krassen Taten die Ruffy bereits vollbracht hat, kombiniert mit der gefährlichsten TF für die WR und der Tatsache, die stärkste Kreatur der Welt besiegt zu haben...was bitteschön sollen Kaidou (der sich die letzten Jahrzente primär auf Wano niedergelassen hatte) oder die anderen Kaiser bitteschön noch Krasseres angestellt haben, was ihre immer noch höheren KGs rechtfertigt? Ist das immer noch ein Rest dieses "Underdog-Schemas", das betont werden soll? Pardon, aber Ruffy hat die stärkste Kreatur besiegt, also ist er jetzt die stärkste Kreatur, er ist die absolute Elite und das sollte sich eben auch in seinem KG zeigen.

    Dass diese hohen KGs im Hinblick auf die Logik der Geschichte wenig Sinn ergeben steht auf einem anderen Blatt. Mal ganz ehrlich nachgedacht, welchen praktischen Nutzen haben denn solche überdimensionierten KGs, wenn sie für die einzigen beiden Parteien, die überhaupt eine realistische Chance hätten sie einzutreiben (Marine und andere Piraten), null Relevanz haben. Für die Marine macht es keinen Sinn, die von ihr vergebenen KGs an sich selbst auszuzahlen und Piraten können ja schlecht als gesuchte Kriminelle in einen Marinestützpunkt spazieren, um die Gelder einzuheimsen. An wen sollen diese hohen KGs also addressiert sein? Kopfgeldjäger von nennenswerter Stärke wurden ja z.B. nie eingeführt (was ich übrigens für etwas verschenktes Potential halte).

    Der recht billige Gag mit Choppers immer noch lächerlichem KG, obwohl er eine Zeit lang mit Queen mithalten konnte, oder Zorros seltsam krummer Betrag (nutzt die Marine irgendeinen Algorithmus zur Berechnung oder wie kommt diese Krummheit zustande, die in Anbetracht der Höhe völlig belanglos ist?) sind dagegen eher unbedeutendere Kleinigkeiten.

    Kumas erfolgreiche "Befreiung" durch die Revos bzw. der gesamte Umgang mit Kuma als Toyboy der Aristokraten finde ich im Übrigen auch verschenktes Potential. Gerade bei ihm hatte ich mich wirklich auf eine traurige Hintergrundgeschichte bzw. einen extrem emotionalen Handlungsstrang gefreut, z.B. das Drama für die Revos oder die Strohhüte, einen umgepolten, ggf. aufgerüsteten Freund bekämpfen zu müssen. Die jetzige Auflösung scheint mir im Vergleich dazu recht unterwältigend zu sein.

    Wie man unschwer erkennen kann, sehe ich also relativ viele Dinge im Zusammenhang mit diesem Chapter tendenziell kritisch.

  • Kapitel 1057 - "Ende"

    • Buggy
    • 13. August 2022 um 12:01

    Wow, ich hätte nicht gedacht, dass mich OP noch so emotional bewegen kann...im negativen Sinne. Nicht mal der Nika-Twist hat mich so geärgert, weil er in meinen Augen ein so abgedrehter Asspull war, dass ich es fast schon wieder lustig fand. Aber das hier? Wenn mich einer die ganze Zeit mit der Aussicht auf ein Abendessen ködert und dann kurz vor dem Termin absagt, freue ich mich garantiert nicht über die Überraschung, sondern ärgere mich. Ähnlich verhält es sich für mich hier in Anbetracht eines permanent angeteaserten Beitritts Yamatos.

    Sollte das jetzt als Story Twist dienen? Wenn ja, ist er in meinen Augen gründlich misslungen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es in einem sexistisch angehauchten Manga wie OP untragbar ist, dass es eine Frau mit dem Stärkelevel eines Zorro und viel Entwicklungspotential in der Bande gibt. Aber dann wäre der ganze Aufbau unnötig gewesen.

    Wer tritt an ihrer Stelle, wenn überhaupt, bei? Vivi würde ich eigentlich ausschließen, selbst wenn man ihre mangelnde Stärke durch irgendwelche Gadgets vielleicht ausgleichen könnte, glaube ich kaum, dass sie nach dem Tod ihres Vaters ihr Königreich im Stich lässt, um mit Piraten das OP zu finden. Denke das würde nicht zu ihrem Charakter passen.

    Daher würde ich als Alternative für Yamato Carrot für am wahrscheinlichsten halten. Sie hätte ja jetzt ein Motiv, nicht die Minks anführen zu wollen, und ich halte es für nicht ausgeschlossen, dass Oda wieder so einen Move ala Robin abzieht, wo Carrot unerwartet hervorkommt. Auch wenn es weder orginell noch mit so einem Impact wie bei Robin behaftet wäre. Aber sie hätte eine Persönlichkeit mit Macken, ein etwas eigenes Design und wäre zwar stark, aber nicht zu stark. Dass der Aufbau von Carrot dahingehend furchtbar gewesen wäre, nur um des Unerwarteten willen, geschenkt, aber ich halte es trotzdem für möglich.

    Hoffen wir bloß, dass Jimbei nicht noch plötzlich ein paar dringende Geschäfte zu erledigen hat...

  • Onepunch-Man

    • Buggy
    • 23. Juli 2022 um 07:32
    Zitat von Enel1988

    Mir hat Kapitel 169 gefallen.
    Es zeigte uns, dass auch Saitama, auch wenn es vorher nie den Eindruck gemacht hat, auch im Kampf stärker und stärker wird (erinnert mich ein wenig an Dragon Ball :D )
    Auch wenn ich eines vor dem "Zeitsprung in die Vergangenheit" nicht verstanden hab:
    WIESO?
    War es, weil Garou eingesehen hat, was seine Taten angestellt haben? also dass er den kleinen Jungen der ihm bewunderte (hab den Namen vergessen) durch den radioaktiven Regen getötet hat?
    Oder weil Garou merkte, dass er Saitama nie besiegen kann?
    Irgendwie habe ich da Brain AFK bei mir :D :D :D

    Aber am lustigsten war eigentlich, wie Saitama sich zurück zu Garou "gefurzt" hat :D

    Alles anzeigen

    Nach meinem Verständnis ist es so, dass Garou auch geistig unter dem Einfluss von God gestanden hat. Das wurde sehr deutlich dahingehend, dass er überhaupt keine Rücksicht mehr auf seine Umgebung bzw. andere Menschen genommen hat. Wo er im Kampf gegen den Hundertfüßer sogar gezielt Menschen gerettet hat oder mehrfach Tareo, waren ihm Menschen nach dem Erhalt von Gods Kräften egal und er hat sich z.B. nicht um die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung von seinem Körper und seinen Attacken gekümmert. Er stand zwar nicht vollständig unter Gods Kontrolle aber scheinbar so stark, dass es sein Bewusstsein beeinflusst hat. Saitamas Prügel hat ihn anscheinend von dieser Kontrolle befreit und Garou erstmal realisieren lassen, was er überhaupt angerichtet hat, gerade in Bezug auf den Jungen den er unbedingt beschützen wollte.

    Ich fand die letzten Kapitel von OPM bzw. den Kampf Saitama vs. Garou ebenfalls grandios und gerade in diesem Chapter völlig over the top. Ein Nieser, der die Gashülle von fucking Jupiter teilweise wegbläst? Das ist genau der Stoff, den ich in einem Manga wie diesem sehen will.

    Darüber hinaus haben die letzten Chapter und besonders das aktuelle uns finde ich etwas fundamental Wisenswertes über Saitama ubzw. seine Kräfte offenbahrt. Dachte man bisher, Saitama wäre von Anfang an so stark und hält sich nur zurück, wissen wir nun, dass auch er sich kräftemäßig weiterentwickelt im Kampf gegen starke Gegner. Diese Weiterentwicklung betrifft nicht nur die reine Kampfkraft, sondern generelle Anpassungsfähigkeit. Konnte er gegen Boros nicht im Weltraum atmen, war es gegen Garou kein Problem, weil er es brauchte, eben so wie die plötzliche Fähigkeit, Dimensionstore zu greifen und wegzukicken. Auch Garous Zeitreisetechnik konnte er problemlos und in atemberaubender Geschwindigkeit kopieren und verbessern. Im Grunde bedeutet das, Saitama hat keine feste Kampfstärke, deren Limit irgendwann erreicht wird, sondern er entwickelt sich weiter und wird so stark, wie es nötig ist. Sein Entwicklungspotential scheint dabei grenzenlos und ich bin mir sicher, er selbst wird sein eigenes Limit nicht kennen.

    Auch das mit der Zeitreise in diesem Chapter finde ich extrem genial gelöst, auch wenn es bedeutet, dass Blast und seine interdimensionalen Superhelden-Companions nach dem Redraw ein weiteres Mal aus der Geschichte herausgeschrieben wurden ;) Aber vielleicht stehen sie ja auch jenseits der Zeit und sind davon unbeeinflusst bzw. wissen weiterhin, was geschehen ist. Normalerweise sehe ich das Einbringen der Möglichkeit von Zeitreisen zur Änderung der Vergangenheit als eher kritisch an, weil es sehr schnell Logiklöcher aufwirft. Ich denke da nur an den berüchtigten Zeitumkehrer in Harry Potter, der als einmaliges Storyelement eingebracht wurde, obwohl er auch für andere Zwecke hätte eingesetzt werden können. Ähnlich hätte es auch bei OPM sein können, wenn Saitama diese Technik dauerhaft beherrschen würde, dass man sich fragt, warum er nicht andere vergangene Ereignisse ebenfalls ändert, z. B. die vielen Zerstörungen, Tod von Genos Familie etc. Dadurch, dass sich Saitama aber nicht mehr an die Technik erinnern kann (was auch logisch erscheint), bleibt diese Zeitreise ein einmaliges Ereignis und derartige Fragen kommen gar nicht erst auf.

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