Meines Erachtens merkt man an vielen Ecken, dass die aktuelle Storyline um Imu nicht von langer Hand geplant war, sondern viel improvisiert wird.
Sowohl der aktuelle Flashback als auch schon weite Teile von Egghead wirken auf mich wie reines dynamic Stretching, um Zeit zu kaufen (indem ständig zu Nebenschauplätzen geschaltet wird). Zudem verliert One Piece gerade seinen Kern: Im großen Gesamtbild wirken Figuren wie Roger, Whitebeard, Big Mom oder Kaido plötzlich total unwichtig. Und Imu? Die Selbstgespräche lassen ihn/sie aktuell eher wie einen Verrückten wirken, der mit Geistern redet. 😂
Es häufen sich auch Logik Fehler. Z.b. wenn ein Charakter „Domi-Reversed“ stirbt, kehrt er eigentlich vollständig geheilt zurück. Warum war das bei Xebec nach seiner Niederlage gegen Roger und Garp nicht der Fall? Rein logisch hätte er mit voller Energie zurückkehren und Garling problemlos besiegen müssen.
Das Ganze wirkt wie ein billiger fix, um die Story voranzutreiben. Es erinnert stark an die damalige Erklärung zu Aces Tod („Lava ist heißer als Feuer“), die letztlich auch nur notwendig war, weil das Haki-Konzept zu diesem Zeitpunkt von Oda noch nicht vollständig ausgearbeitet war.





