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  4. Kapitel 1192 - "Das erlauben wir nicht!!!"

Beiträge von Genma im Thema „Kapitel 1192 - "Das erlauben wir nicht!!!"“


  • Kapitel 1192 - "Das erlauben wir nicht!!!"

    • Genma
    • 8. September 2026 um 14:02
    Zitat von Mighty Moo

    Aber mal ganz ehrlich, erst wird gemeckert, dass die kleinen Shb keinen passenden Auftritt bekommen und dann wird gemeckert, weil sie einen Auftritt bekommen!? Entscheidet euch mal!

    Ich kann nur für mich sprechen, aber der entscheidende Punkt ist eine glaubhafte Charakterentwicklung der Strohhüte. Das Versäumnis von Monaten und Jahren kann man leider schlecht mit einem Auftritt wieder wettmachen. Klar, da kann man jetzt ewig drauf rumreiten, oder man akzeptiert es und blickt in die Zukunft.

    So gesehen ist es ganz nett, dass Lysop hier mal wieder eingebaut wird.
    Auf der anderen Seite wäre es vielleicht auch sinnvoll gewesen, Lysop in anderen Arcs sowohl charakterlich, als auch seine Kampfkraft betreffend, einzubauen und weiterzuentwickeln.

    Zitat von Mighty Moo

    Wann soll Lysop denn sonst glänzen?.... Und womit? Keiner der aktuellen Gegner ist geeignet als Kampfpaarung für Lysop. Und Lysops grösste Kraft ist und bleibt das Talk-No-Jutsu. Reden schwingen, lügen und Geschichten erzählen, sind seine Superkraft. Inspirierend?

    Das ist die Frage. Wann soll Lysop glänzen, und womit? Keiner der aktuellen Gegner ist als Kampfpaarung geeignet. Zumindest nicht, wenn man einen Sieg voraussetzt. Die Gegner werden vermutlich mit fortschreitender Geschichte nicht einfacher. Lysop entwickelt sich hingegen kaum weiter.

    Ich hatte das längerem schonmal in dem "Was gefällt euch nicht an One Piece?" Thread geschrieben, dass es mir nicht wichtig ist, ob die Strohhutbande durch die Bank weg super stark ist, und in jedem Arc einen entsprechenden Kämpfer als Gegenpart braucht, solange das nicht die jeweiligen Träume torpediert.
    Namis Traum ist es die Welt zu Kartografieren. Dafür muss sie nicht stark sein. Robin möchte das Rio Poneglyph finden, kann wegen mir auch auf Kämpfe verzichten (bekommt aber Auftritte und Anerkennung in die Richtung).
    Lysop möchte ein mutiger Krieger der Meere werden. Ja, das ist Auslegungssache. Hatte ich in meinem anderen Beitrag hier auch geschrieben, dass der Traum eigentlich nicht impliziert, dass er stark sein muss. Aber dann denke ich mir wieder, dass er Schütze ist, seinem Vater nacheifert, und das Wort "Krieger" ja schon impliziert, dass man auch Kämpfe bestreiten muss.
    Für mich ist es nicht mutig (genug), dass Lysop weiter große Reden schwingt, ohne die Konsequenzen seines Auftretens selbst ausbaden zu müssen. Mutiger wäre gewesen, diese Rede zu schwingen, als gerade alle vermeintlich K.O. waren und die direkten Konsequenzen auf Lysop eingeprasselt wären.
    Ich fände es glaube ich sogar gut, wenn Lysop einen mutigen Moment hat, und dafür einfach selbst mal K.O. geht.

    Ich möchte das niemandem madig reden, der Moment ging im Kapitel schon so in Ordnung. Die Motivationsrede für unseren Helden war nach der ersten Kampfphase und den harten Worten von Gaban ggf. auch notwendig. Schon aus dem Mihawk kampf aus dem MF Arc ging hervor, dass Ruffys wahre Kraft in seinen Verbündeten liegt, und das ist hier vielleicht die Stelle, an der Gaban klar gemacht werden muss, dass der König der Piraten womöglich nicht nur durch seine eigene Stärke glänzen muss.

    Aus mir spricht da oftmals die Enttäuschung, weil man vor vielen Jahren ja mal gehofft hatte, dass Lysop vielleicht auch irgendwann so ein abgebrühter, cooler, und auch starker Typ wird, wie sein Vater wird (siehe z.B. beim Daddy Masterson Duell). Aktuell sieht es so aus, als wären das bei Lysop einfach weiterhin nur Momentaufnahmen.

    Wie gesagt, prinzipiell geht der Auftritt hier schon in Ordnung.

  • Kapitel 1192 - "Das erlauben wir nicht!!!"

    • Genma
    • 2. September 2026 um 18:44
    Zitat von 3raco

    Also bitte, mich würde interessieren was sind denn Eure Vorstellungen wie der Kamp aussehen sollte, bringt das mal zu Wort und dann erhält ihr ein Feedback, was langweilig ist oder vor allem wie leicht man es sich macht.

    Oh, interessant. Ich versuche mich mal daran, das niederzuschreiben.
    Woran krankt es meiner Meinung nach in diesem Kampf?

    Erstmal umgekehrt die Frage: Was macht einen Kampf grundätzlich mal für mich spannend?

    1) Für mich sind Grenzen ein wichtiger Bestandteil von Kämpfen. Das heißt, die Welt, in der One Piece spielt, braucht Regeln. Wenn ich keine Regeln habe, kann alles passieren. Das macht es für mich dahingehend uninteressant, dass Spekulationen nicht viel bringen und es unmöglich ist, einzuschätzen, was passiert und welchen Effekt das auf den Gegner haben könnte.

    2) Weiterhin finde ich die Identifikation mit dem Charakter wichtig. Der Kämpfer hat über die Geschichte hinweg Fähigkeiten erlernt, die beim Leser einen Wiedererkennungswert haben. Wenn der Charakter von heute auf morgen plötzlich ganz anders kämpft, und der Leser überhaupt keine Ahnung mehr hat, was passieren könnte, ist das meiner Meinung nach schlecht.

    3) Ebenfalls wichtig ist für mich der Grund des Kampfes. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn einen Kampf zu verfolgen, bei dem wir genau genommen nicht wissen, warum er eigentlich stattfindet.

    4) Ein guter Kampf muss am Ende auch Konsequenzen mit sich bringen. Jemand wird verletzt? Dann soll das doch bitte auch für den weiteren Kampfverlauf eine Rolle spielen. Der Kampf ist vorbei? Gerne in Folge auch eine Charakterentwicklung basierend auf den Erfahrungen nachschieben.

    5) Der Kampf sollte sich auch "entwickeln". Das heißt, wenn einer der Kontrahenten eine Fähigkeit auspackt, sollte der Gegenüber bitte auch versuchen, die Fähigkeit zu verstehen und darauf zu reagieren. Dahingehend auch gerne mit Strategien kontern. Für den Leser ist es langweilig, wenn einfach irgendwelche Fähigkeiten am Fließband ausgepackt werden, die nicht erklärt werden, und auf die auch von den Kampfteilnehmern auch nicht eingegangen wird.


    Und jetzt möchte ich das auf den aktuellen Kampf beziehen.

    1) Regeln scheinen keine große Rolle mehr zu spielen. An einer Stelle heißt es, Haki sei das Wichtigste, hier im Kampf ist G5 wieder nützlicher, als Haki (z.B. beim Aufgespießt werden). Imu kann gefühlt alles. Ruffy kann, was er sich vorstellt. Wenn es der Geschichte dient, ist Hajrudin stark. Wenn es der Geschichte dient, ist er schwach.

    2) Die Identifikation mit Ruffy fällt mir immer schwerer. Ich finde es unsäglich, dass bei Ruffy keine Charakterentwicklung erkennbar ist. Er fragt sich nicht, was Vegapunk da erzählt haben könnte, er wundert sich nicht über die Joyboy Geschichte, Emet ist wieder vergessen, er wundert sich nicht über die Holy Knights, er hinterfragt nicht, was es mit Imu auf sich hat. Und jetzt kommt noch erschwerend hinzu, dass es eben auch beim Kampfstil keinen Wiedererkennungswert gibt. Die Gummifähigkeiten sind dahin, die spielen nur noch nebensächlich eine Rolle. Keine Gum Gum Bazooka oder Gatling mehr, kein umschließen des Gegners mehr mit ner anschließenden Gummiglocke, etc. etc... Stattdessen ist er nun ein Dschinn, oder Baseballspieler. Klar, jetzt kommt gleich wieder jemand um die Ecke und erzählt mir, dass G5 halt so ist, und er einfach Cartoonfähigkeiten hat. Ja, ist so. Ist halt nicht gut, für Kämpfe.
    Bei Imu haben wir keine Ahnung, was er kann.
    Bei Loki haben wir keine Ahnung, wie stark er ist und was er kann.
    Es werden einfach seit Wochen und Monaten irgendwelche Attacken aus dem Nirvana gezogen, die wir noch nie gesehen haben und die wir auch nicht einordnen können.

    3) Ich habe persönlich keine Ahnung, was Imu ist, was seine Ziele und Pläne sind, welche Fähigkeiten er hat, und was er mit der Geschichte in One Piece zu tun hat. Was will er hier auf Elbaph? Warum sind die Holy Knights genau zu dem Zeitpunkt erschienen? Warum ist das JETZT so wichtig, wo doch Shamrock wegen einer wichtigen Angelegenheit zurückbeordert wurde? Es ist für mich in Ordnung, wenn man die Ziele so nach und nach erfährt, aber das aktuelle Scharmützel ist doch in der Hinsicht wirklich lächerlich. Wir wissen nichts. Was passiert, wenn Imu sich zurückzieht? Nichts. Was passiert, wenn Imu gewinnt, und die anderen sich zurückziehen? Keine Ahnung.

    4) Wie es halt gerade passt. Wenn Ruffy verletzt wird, weiß man als Leser nicht, was passiert. War es das jetzt? Kriegt er nochmal essen? Ist er dann wieder komplett fit, oder noch angeschlagen? Was bedeutet es, wenn er angeschlagen ist? Wie ist das mit Imu? Was ist mit seinen Verletzungen? Setzt ihm die Attacke von Gaban zu? Keine Ahnung. Wie soll da Spannung aufkommen?
    Nach Kämpfen gibt es keine Reflektion bei den Protagonisten. Ganz ehrlich, auf Egghead tauchen irgendwelche superstarken Dämonen-Monster mit Beschwörungen auf, Vegapunk erzählt schockierende Neuigkeiten und in einem Riesenroboter, der Ruffy scheinbar erkennt, setzt unglaubliches Haki frei, und wir bekommen dazu absolut nichts, von seiten der Strohhutbande. Ich habe die Befürchtung, dass wir auch nach dem Imu kampf keine Verwunderung darüber sehen werden, was da gerade eigentlich passiert ist.

    5) Wie hier schon im Thread gut auf den Punkt gebracht: Imu packt Fähigkeiten und Waffen am Fließband aus, und es wird nicht mal versucht herauszufinden, was es damit auf sich hat. Wir können als Leser nicht einschätzen, was das für Attacken sind. Wir wissen nicht, ob die Waffen wichtig sind. Wir wissen nicht, wie man die Fähigkeiten kontert. Wir wissen nicht, was es mit der Unsterblichkeit der Holy Knights auf sich hat. Es ist jetzt schon 10 Kapitel her, dass Zaza als "Göttin des Regens" eingeführt wurde. Seitdem haben wir davon auch nichts mehr gehört. Es muss einfach jetzt mal eine Entwicklung im Kampf her, und nicht die gleichen Muster Woche für Woche mit anderen Charakteren durchgespielt werden.

    Wenn man mich fragt, der Kampf wäre wesentlich besser, wenn...
    - ...Ruffy sich endlich mal für die Situation interessieren würde
    - ... wir ein paar mehr Infos zu oder von Imu hätten
    - ... so Einsätze von Gaban als Resultat hätten, dass wir erfahren, wie Imu und seine Gefolgsleute verwundet werden können und Ruffy im Kampf dazulernt, statt dass die Attacken plötzlich doch Schaden anrichten, ohne erkennbaren Grund
    - ... nicht anfangs immer so maßlos übertrieben werden würde.. muss Ruffy wirklich mit zwei Schwertern an den Baum genagelt werden?
    - ... ein paar Gesetzmäßigkeiten in der One Piece Welt existieren würden, an denen man den Status des Kampfs beurteilen könnte
    - ... sich nicht die gleichen Muster 5x wiederholen würden

  • Kapitel 1192 - "Das erlauben wir nicht!!!"

    • Genma
    • 2. September 2026 um 12:03

    Bei Lysopp bin ich auch hin und her gerissen. Einerseits kann man durchaus damit argumentieren, dass er nicht der stärkste werden wollte, sondern dass er ein mutiger Krieger werden wollte. Jetzt kann man diskutieren, ob es aus seiner bisherigen Charakterentwicklung schlüssig ist, dass er hier den Mut aufbringt. Weiterhin stellt sich für mich die Frage, wie "mutig" es tatsächlich ist, immer nur die Klappe aufzureissen, wenn man das im Wissen tut, dass andere die Sache ausbaden werden bzw. müssen.
    Für mich persönlich ist das jetzt eher wieder eine Randnotiz. Lysopp darf halt auch mal wieder was sagen. Schon ok.

    Die erneuten Aufforderungen zur Flucht seitens Gaban finde ich dahingehend interessant, weil wir nicht genau wissen, warum er das tut. Denkt er, dass Ruffy einfach zu schwach ist? Weiß er, dass Imu nicht geschadet werden kann? Hat das vielleicht mit der Insel selbst zu tun, und die Strohhutbande hält sich schon zu lange dort auf? Vielleicht interpretiere ich da aber auch zu viel rein. Vielleicht hält er Ruffy auch einfach für zu schwach und möchte nicht, dass die Hoffnung seines Kapitäts hier getötet wird.

    Die Kritik zum Kampf teile ich. Ich weiß nicht, was das aktuell soll und ich kann nicht mehr einordnen, was wichtig ist, und was nicht (Waffen, Techniken, Gottheiten, etc).
    Parallel haben wir jetzt gefühlt seit einer Ewigkeit nichts mehr von Zoro und Sanji gehört.

    Die Dynamik fängt an, sich zu drehen. Wo Imu anfangs noch unbesiebar gewirkt hat, kriegt der Panzer schon ein paar Risse. Der Wechsel von "unbesiegbar" zu "verhältnismäßig leicht verwundbar" ist schon recht schnell passiert, finde ich. Dafür, dass zumindest mal Xebec und Shanks der Meinung sind, dass sie nichts gegen ihn ausrichten können, ist das schon fast zu schnell passiert? Oder Imu macht halt nicht ernst, etc.
    Klar, nacheinander werfen sich alle in die Bresche, jeder kassiert mal, jetzt darf Lysopp auch noch was sagen, und Imu wirkt verwundbar. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was mit dem Charakter Imu passieren soll.

    Ich bin ein wenig enttäuscht, dass bei den ersten Spoilerfetzen nichts zu Chopper und Biblio steht. Das wäre eigentlich mein Cliffhanger von letztem Mal gewesen. Hoffentlich gibts in dem Kapitel trotzdem Informationen zu dem Gespräch.

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