Sakamichi no Apollon – Kids on the Slope

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    • Sakamichi no Apollon – Kids on the Slope


      Was passiert, wenn man zwei Legenden des Anime zusammenpackt und gemeinsam auf ein Projekt loslässt? – Ganz einfach: Der Anime-Hit der Saison ist vorprogrammiert! In diesem Thread soll es um das neueste Projekt aus dem Hause MAPPA/Tezuka Productions nach Vorlage eines Manga von Kodama Yuki gehen: Sakamichi no Apollon – Kids on the Slope.

      Der Manga erreichte im Jahr 2009 Platz 1 im Women’s Ranking der renommierten Liste Kono manga ga sugoi! (dt. Diese Manga sind der Hammer!) und machte damit erstmals auf sich aufmerksam. Im vergangenen Jahr konnte sich der Titel bei den jährlichen Shogakukan Manga Awards durchsetzen und den Preis in der Kategorie "Bester Manga (allgemein)" einheimsen.

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      Allgemeine Infos
      • Titel: Sakamichi no Apollon – Kids on the Slope (坂道のアポロン)
      • Mangaka: Kodama Yuki
      • Genre: Musik, (geschichtl.) Drama, Slice of Life
      • Magazin: Monthly flowers (Shogakukan) [= Josei]
      • Umfang: 8 Bände (wird fortgesetzt); Scanlationstatus: Band 1, Kapitel 4
      • Anime: seit April 2012

      Story
      Wir schreiben das Jahr 1966, der Sommer steht vor der Tür.

      Weil sein Vater als Seemann viel beschäftigt ist, findet sich der frischgebackene Oberschüler Nishimi Kaoru (zuvor Schüler im urbanen Yokosuka, nahe Tokio) nach einem abermaligen Schulwechsel schließlich auf einer Hochschule in der Provinz von Kyūshū im Süden Japans. – Sofern nichts Neues für Kaoru, dessen gesamte Kindheit von Schulwechseln geprägt war und der sich mit diesem Umstand unlängst (mehr oder minder) zu arrangieren gelernt hat. Es überrascht in Anbetracht der Lage wenig, dass es sich bei Kaoru um einen Jungen handelt, der zwar trotz alledem gute schulische Leistungen erzielt, aber im sozialen Miteinander eher in sich gekehrt und verschroben auftritt.

      Der erste Schultag erweist sich als äußerst unangenehm und stressig für Kaoru, alle Augen scheinen auf ihn, „den Neuen“, den schnöseligen Streber-Bubi mit der dicken Brille, gerichtet zu sein und so braucht er irgendwann schließlich einfach mal einen Moment für sich allein und flüchtet auf das Dach der Schule. Hier kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung und er trifft auf den berüchtigten Rowdy Kawabuchi Sentarō.
      Damit nehmen die Dinge ihren Lauf und auf kurz oder lang beginnt sich Kaorus Leben zu verändern. Der halbamerikanische Sentarō hat nämlich eine große Leidenschaft, die auch Kaoru in ihren Bann zieht. Wovon die Rede ist? – Jazz-Musik!

      Eine Geschichte in einem japanischen Fischerdorf Ende der 60er, eine Prise amerikanische (Musik-)Kultur liegt in der Luft. Ein Drama über junge Erwachsene mit einer Leidenschaft zu einer ganz besonderen Musikrichtung, über Freundschaft und Liebe!

      Wichtiges zur Produktion/Staff
      Ich habe es lang genug rausgezögert, aber nun kann ich die Katze endlich aus dem Sack lassen: diese zwei Personen (lies: Legenden) sind der eigentliche Grund, warum ich erstmals auf Apollon aufmerksam wurde! Die Rede ist von Watanabe Shinichirō (Regie) und Kanno Yōko (Musik)!!! – Das Duo Infernale, was gemeinsam auch an Cowboy Bebop beteiligt war.

      Watanabe ist der Mann, der uns legendäre Anime-Hits und Juwelen wie das zuvor erwähnte Cowboy Bebop und Samurai Champloo bescherte.
      Kanno ist eine absolute Koryphäe im Bereich der Anime-Soundtracks, in meinen Augen die wahrscheinlich Beste ihres Fachs: Miss Anime-OST! Was die Dame hier wieder zaubert, ist zum niederknien.

      Natürlich darf in einem solchen Falle die musikalische Untermalung absolut nicht zu kurz kommen und deshalb hänge ich anschließend noch das ebenfalls sehr gelungene Opening (Sakamichi no Melody von YUKI) und Ending (Altair von Hata Motohiro) rein. Besonders YUKIs leichtfüßig tänzelndes Lied weiß doch – zumindest meinen fürstlichen Ohren – sehr zugefallen!

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      Lange Rede, kurzer Sinn:
      Wer Cowboy Bebop mochte (also eigentlich jeder halbwegs normale Anime-Fan), der sollte sich diese Serie auf keinen Fall entgehen lassen. Sei es nur wegen Watanabe und Kanno in Action, aber letzten Endes finde ich die Geschichte der Serie auch sehr schön erzählt und bin – nicht zuletzt als leidenschaftlicher Jazz-Freund – immer für einen toll erzählte Manga mit Musik-Thema zu haben!
    • Erstmal vielen Dank für den Thread. Ich glaube hätte ich die Namen Kanno und Watanabe nicht gelesen, hätte ich das Werk wohl links liegen gelassen, auch wenn mir von den Bildern der Charakter Sentaro schon positiv aufgefallen ist^^.

      Da mir das Gespann in Cowboy Bebop extrem gut gefallen hat und auch der Soundtrack von mir immer wieder gerne gehört wird, wollte ich dem Anime eine Chance geben. Ich kenne den Mange bis dato noch nicht, sollte mir der Anime aber auch weiterhin zusagen, werde ich da wohl mal reinschnuppern, da ich denke dass es wohl eh nur ~25 Episoden geben wird.
      Ich bin jetzt auch nicht der typische Jazz-hörer aber lasse mich da durchaus auch mitreißen, was eine der stärken des Animes ist. Nun wie gefällt es mir bisher? Die ersten beiden Episoden hab ich gleich nacheinander geschaut und war durchweg positiv überrascht. Auch die durchaus sterotypischen Charaktere wussten zu gefallen, mit Ausnahme Kaorus vielleicht, aber ich denke dass er mit der Zeit noch aufblühen wird. Am besten gefällt mir natürlich Sentaro^^. Als ich jedoch gerade die dritte Folge geschaut habe, kam mir so ein dumpfes Gefühl auf, dass es doch nur ein Shojo ist der nach Shema F abläuft, was ich sehr schade finde sollte sich dies bewahrheiten. Meines Erachtens nach steht mittlerweile das Thema Liebe - was in einem Shojo natürlich Gang und Gebe ist - zu schnell im Vordergrund. Es sollte lieber schleichend und unerwartet kommen, die Charaktere selbst erstaunen und nicht wie eine Bombe hereinplatzen und den Zuschauer dies direkt auf die Nase binden. Wir haben nun erfahren, dass Kaoru Ri-chan liebt, diese aber in Sentaro verschossen ist, dieser aber wiederum das andere Mädchen (komm gerade nicht auf den Namen, glaube Yuriko) ganz dolle findet und sie u.U. Kaoru doch ganz nett finde. Das kann am Ende nur in großen Emotionen enden. Ich hoffe inständig dass das Thema Jazz weiter ausgebaut wird (mit Sicherheit=), und das das Thema Liebe, diese Serie nicht in die Unbedeutsamkeit abschiebt.
      Was die Musik angeht so bin ich wie gesagt mitgerissen. Das Opening gefällt mir schon sehr gut, das Ending ist eher nicht so meins (erinnert mich eher an Kimi ni todoke, wobei mir die Stücke dort sehr gut gefielen - ist das der gleiche Sänger?). Und die Stücke zwischendurch die von den Protagonisten gespielt werden, haben Groove, kann ich anders nicht sagen. Die Animationen sind auch sehr gut geworden, besonders gefallen mir die Landschaftsaufnahmen und Wolkendarstellungen.
      Ein weiteres "leidiges" Thema sind die Dialoge. Ich hasse es förmlich, wenn wenn solche Sätze wie in der dritten Episode kommen: "Dieses Lied heisst: "Someday my Prince will come"" und darauf die Antwort: "Ah dann bist du der Prinz. Das Lied ist sicher für Yuriko" oder so ähnlich... Um nur ein Bsp. zu nennen. Mag ja sein dass Ri-chan nicht mitbekommt dass Kaoru in sie verliebt ist, aber für den Zuschauer ist es offensichtlich und es nervt einfach nur, solche Sätze hören zu müssen. Aber ich glaub das liegt generell in der japanischen Gesellschaft vergraben, nie von sich zu denken, das offensichtliche abzustreiten oder umdeuten und immer schön höflich sein etc. Man möge mich da berichtigen, hab ich aber in schon einigen Werken gesehen. Vielleicht bin ich dafür einfach zu europäisch oder ich selbst, aber auf dauer geht mir das schon aufn Zeiger xD.

      Trotz der ganzen Kritik, die ich hier geäußert habe bin ich bisher doch zufrieden mit Sakamichi no Apollon. Die Zeit wird zeigen in welche Richtung sich dieser Anime entwickelt und ich hoffe nicht in die, die ich für mich falsch halte. Von daher vergebe ich 8/10 Punkten, da die Serie durchaus noch eine Menge potential hat und mich zum ersten Mal nach langem wieder so richtig fesselt und Freude aufkommt wenn ich ne neue Folge sehe. Kurz gesagt es ist noch nicht in Routine abgedriftet^^.

      Beste Grüße

      torajiro =)
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫
    • Der Manga ist mir aufgefallen als ich irgendwo im Netz gelesen (weiß nicht mehr wo) habe das es den Shogakukan Award gewonnen hatte. Da ich dachte das ein Preisgekrönter Manga nicht so schlecht sein konnte wollte ich mal reinschnuppern aber fand keine Snanlations davon zudem fand ich heraus das es sich hierbei um ein Josei Titel handelt. So verlor ich schnell das interesse da ich nicht viel mit den Themen von Shojo/Josei Mangas anfangen kann. Liebe steht mir da zu sehr im Mittelpunkt aber genug davon. Später fand ich heraus das Shinchiro Watanabe und Kanno Yoko an einen neuen Anime namens "Kids on the Slope" arbeiteten. Ich war sofort davon gefesselt und durchstöberte das Netz nach mehr Infos. Das es am ende um eben diesen Manga handelte überraschte mich sehr aber da eben dieses geniale Duo hinter diesem Projekt steckte war für mich klar: Das lass ich mir nicht entgehen.


      In dieser Woche bin ich endlich dazugekommen mir die ersten 3 Folgen der Serie anzuschauen und muss sagen: bis jetzt Top!!! Die Animation ist läuft flüssig (vor allem bei den Musik Scenen) und die Charas kommen sympathisch rüber. Über die Story kann man noch nicht wirklich urteilen, da muss noch abwarten. Bis jetzt finde ich sie gelungen. Die Musik ist, für einen Jazz fan wie mich, wie erwartet Hammerb. Was ich aber am besten fand war das ich beim schauen völlig das Zeitgefühl verloren hatte. Obwohl eine Folge nur circa 20 Minuten lang ist kommt es beim schauen wie eine Ewigkeit vor, im positivem Sinne natürlich. So etwas passiert mir in letzter Zeit eher selten bei Serien geschweige den bei Anime Serien.



      Ich kann es kaum abwarten mir die nächste Folge reinzuziehen. Hut ab, hätte nie gedacht das mir ein Josei so gefallen würde obwohl ich mich fragen muss ob der Manga alleine auch so (ohne Musik) fesseln würde? Ich kann diese Serie nur jeden weiterempfehlen, schaut einfach mal rein und lasst euch vom Jazz durch die Folgen treiben.


      ps: Ich habe den Song aus der ersten Folge, den Sentaro am Klavier spielt, sofort erkannt. Diese war auch die erste Jazz Platte die ich zu hören bekam. Mein früherer Nachbar spielte selber Jazz und hörte diese Platte rauf und runter und begeisterte mich dadurch auf für Jazz Musik. Als ich die Musik hörte kriegte ich das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht. HAMMERB.....


      Hier der volle Song:


      [media]http://www.youtube.com/watch?v=2je_TvW549E/youtube]

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    • Ich verfolge den Anime von Anfang an, ich wollte einfach mal was ganz neues sehen und die Beschreibung gefiel mir auf anhieb. Die Charaktere werden sehr detailliert präsentiert und sehr passend in Szene gesetzt. Mir gefallen sämtliche Charaktere, sie haben alle ihren Charme und ihre Besonderheiten, die sie alle sympatisch erscheinen lassen. Auch die sogenannten Nebencharaktere sind alle toll gestaltet.
      Es ist ein Anime der erfrischend anders ist, er lebt von den spannenden Beziehungen der Figuren untereinander, deren familiären Hintergründen und schließlich der tollen Musik. Ganz großes Kino, das solltet ihr, falls ihr es noch nicht getan habt, zumindest einmal antestet. ich denke ihr werdet nicht enttäuscht werden.

      Ich habe gelesen, dass es nur 12 Folgen geben soll, was für mich sehr wenig erscheint aber der manga gibt wohl nicht mehr her.
    • Abschlussbericht zum Anime

      So gerade eben die heißerwartete letzte Episode gesehen, waren ja am Ende doch nur 12. Die Serie gesamtgesehen hat mir dann doch ganz gut gefallen auch wenn es an einigen Stellen für mich sehr zweifelhafte Stellen gab auf die ich im folgenden noch näher eingehen werde. Zum Ende hin wurde der Anime wieder besser mittendrin hatte er ein Tief und Anfangs war es wie schon im ersten Post gesagt erfrischend neu und mitreißend.
      Fang ich mal mit der Kritik an. Diese richtig sich vorallem an den Charakter Kaoru, den ich bis zuletzt nicht wirklich leiden konnte und auch nie wirklich Empathie für ihn empfand. Das fing schon damit an dass er stets in völlig übertriebenen und unverhältnismäßigen Gefühlsausbrüchen auf andere zugeht, die nicht wirklich nachvollziehbar sind, da das Problem über das er sich auslässt, erst ne Minute vorher angesprochen wurde... Wäre dies seit Episoden bekannt und würde sich immer mehr aufbauen, wäre es durchaus nachvollziehbar wenn dem Guten mal die Hutschnur reißt, aber so ists völlig überzogen gewesen. Stichwort: Eifersucht Kaorus auf Sentaros Familie nachdem er Ri-chan das erste mal in Folge 4 geküsst hat. Gleich danach trifft dieser Sentaro mit seinen Geschwistern und rastet quasi aus.
      Der nächste Punkt ist die "Liebeskette" die ich im vorigen Post schon angedeutet habe. Anfangs war es so, dass Kaoru Ri-chan mag die wiederum Sentaro geliebt hat, welcher Yurika ganz toll fand und diese Anfangs erst Kaoru mochte. Dann kam aber Junichi dazu, so hat sie sich in diesen verguckt. Im Laufe der Serie war es demzufolge nur noch ein "3er Problem" und bis zuletzt gab es da keine richtige Entscheidung - was ich auch gut finde. Dennoch hat mich dieses Thema gleich zum Anfang, quasi ohne Vorwarnung ein wenig genervt zumahl Kaoru sich überall einmischen musste.
      Sehr gut hat mir dann wiederum gefallen wie es mit Junichi und Yurika ausgegangen ist auch wenn ich dachte, das Mädle rennt in ihren Ruin. Hier fand ich es aber genauso überzogen und unverhältnismäßig wie Junichi in seine depressive Lage kam. Auch hier wurde es von einem auf den anderen Tag so dargestellt ohne das man das Problem vorher näher beleuchtet hat. In der einen Folge noch fröhlich mit den anderen Jazz spielen und in der nächsten Episode irgendwo besoffen in einer Bar rumhocken. Es ist wie bei dem Beispiel mit Kaoru gewesen und war schlichtweg nicht nachvollziehbar. Hier hab ich mich dann zum zweiten mal gefragt ob die Story so komprimiert wurde, dass die Probleme jeweils absichtlich rausgelassen wurden, sodass nur Mangaleser dies besser nachvollziehen konnten. Wenn ja ist das Fusch am Bau und einer der größten Kritikpunkte an der Serie. Generell wirkt auch die Liebesgeschichte der Protagonisten zu komprimiert und gedrückt. Kann sich jemand dazu äußern der den Manga kennt und mich diesbezüglich aufklären?
      Aber zurück zu Junichi und Yurika. Wie gesagt war die Lösung der beiden sehr gut umgesetzt und diesmal auch nachvollziehbar. Erst recht das Yurika so rebellisch war (und das im Jahre 1966) hat ihr große Sympathien bei mir gebracht. Hier wurde im Verlauf auch die richtige Geschwindigkeit gewählt und das Happy End letztlich überzeugend rübergebracht.
      Auch gut umgesetzt fand ich die Sache mit Sentaros Familie und seinem Verhältnis zu seinem Vater. Anfangs noch das schwarze Schaf der Familie wurde er letztlich doch von seinem Vater akzeptiert. Nur die pseudo theatralische Szene danach wo er meinte das er weg müsse hat mal wieder nicht gepasst. Im Gegensatz zu Kaoru sind seine allüren jedoch nicht so ausgerpägt was widerum positiv ist.
      Dann komm ich zu Kaorus Geständnis gegenüber Ri-chan bei ihrem Krankenbesuch. Laut Übersetzung hatte er nur eine Erkältung. Ich kann ja verstehen dass er durchaus aufgeregt ist wenn er dem Mädchen das er liebt seine Liebe gesteht, aber muss er dennoch fast auf allen vieren kriechen und dazu aus dem letzten Loch pfeifen? Man hatte das Gefühl er krepiert gleich nachdem er seinen Ballast los wurde... Wieder mal überzogen dargestellt. Letztendlich fand ich aber gut dass die beiden nicht zusammengekommen und alle drei als Single rausgegangen sind. Auch war es gut dass nach Sentarous Unfall er für sich die richtige Entscheidung getroffen hat und NICHT wiederkam. Auch das mag irgendwie konstruiert wirken, jedoch war es in dem Zusammenhang die beste Entscheidung dass er von den anderen fern bleibt und eben nicht zurück kommt, sonst wäre diese Aktion irgendwo lächerlich gewesen. Leider wurde am Ende nichts mehr von Sa-chan gezeigt, jedoch ist wohl klar dass sie wieder auf die Beine kam. Womit ich nun zur letzten Folge komme. In der zweiten Hälfte gab es dann einen Time Skip von 8 Jahre, was mich wiederum zur Annahme bringt, dass der Inhalt des Manga komprimiert wurde. Sollte das Ende im Anime ungleich dem des Manga sein, haben sie wohl versucht die Geschichte gänzlich abzuschließen, das heisst es gibt wohl keine zweite Staffel. Dennoch fand ich es auch hier wieder mies, dass Kaoru zu Ri-cahn meinte er sei froh dass Sentaro nicht mehr da ist damit er sie quasi für sich selbst hat... Fettes Eigentor mein lieber. Zumal ich eigentlich dachte das er Sentaro als seinen Freund sieht... Ist ebenso nicht nachvollziehbar und abermals als Übertreibung zu sehen Das sich die Wege der drei trennen ist eine gute Entscheidung gewesen. Der 8 Jahre Timeskip und die reunion wurden auch gut und überzeugend umgesetzt. Ich mag das Ende irgendwie. Sentarou hat sich zwar charakterlich nicht wirklich geändert, aber ist Priester in Ausbildung geworden, somit bleibt er seiner Linie treu. Ich hatte nach seinem verschwinden schon mit schlimmen gerechnet, aber es ist gut dass er diesen Weg gegangen ist. Kaoru wurde nun Arzt, was durchaus zu ihm passt, und Ri-chan ka. Vermutlich emazipiert wie Yurika^^.

      Die Musik ist wie gesagt sehr gut gewesen und hat eigentlich fast immer mitgerissen. War sehr erfrischend und ich könnte gerne mehr davon sehen. Es ist wie anfangs befürchtet auch nicht wirklich in den Hintergrund getreten, dennoch hätte ein wenig mehr nicht geschadet. Aber ok.
      Alles in allem - trotz massiver Kritik - wurde ich gut unterhalten durch diesen Anime und würde ihn an jeden anderen durchaus weiterempfehlen. Die Animationen sind durchweg sehr gut. Auch wenn die Schüchternheit besonders von Ri-chan - ein wenig nervig ist, was aber wohl in der japanischen Gesellschaft normal ist, erst recht in den 60ern, kann man diesen Charakter von allen vermutlich am besten nachvollziehen.

      Viel spass beim schauen

      torajiro =)
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫