Eine neue Ära - Die Strohhutbande in der Neuen Welt (Vexor)

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  • Eine neue Ära - Die Strohhutbande in der Neuen Welt (Vexor)

    Projekt vorerst auf Eis gelegt!




    Seid gegrüßt Leser und Leserinnen aus dem FanFiction-Bereich!

    Mit dieser FanFiktion verwirkliche ich einen
    lang gehegten Traum, indem ich über die Geschicke der Strohhutpiraten in
    der Neuen Welt schreibe!
    Die FF setzt direkt nach dem Verlassen der FIschmenscheninsel ein, weswegen ein rudimentäres Wissen bis zu diesem
    Zeitpunkt nicht schlecht wäre, aber keineswegs vorausgesetzt ist!
    (Sollten Fragen zu Dingen auftauchen, stehe ich gerne zur Verfügung =) ]
    Ich werde auch nach jedem Arc eine kurze Inhaltszusammenfassung hier im Prolog posten, damit auch Neu- und Quereinsteiger kein Problem haben.
    Ansonsten freue ich mich über viele Kommentare, Lob, Kritik und alles was dazwischen liegt!


    Eine neue Ära - Die Strohhutbande in der Neuen Welt!




    Prolog


    Abschied von der Fischmenscheninsel:


    Dunkelheit umhüllte die Thousand Sunny auf ihren Weg durch die Tiefen des Ozeans, während sie wehmütig die Fischmenscheninsel hinter sich ließen. Die beiden Scheinwerfer leuchteten bereits durch die Dunkelheit, aber offenbarten sie meist nur einen weiteren Ausblick auf einen riesigen Seekönig, der das massive Schiff mit fragendem Blick musterte.
    „Es geht aufwärts Freude!“, verkündete Franky euphorisch, der sich hinter das Steuerrad geklemmt hatte, während Nami sich lässig auf die Rehling neben ihn setzte und ihn interessiert zuschaute.
    „Schau dir ihn an“,scherzte die orangehaarige Nami mit dem Schiffzimmermann und deutete mit einen breiten Grinsen auf den muskulösen Schwertkämpfer, der schon wieder schnarchend am Hauptmast lehnte, „ich glaube er verbringt den Hauptteil seiner Reise mit Schlafen.“
    Aber Zoro war nicht der einzige, der sich seinen üblichen Aktivitäten an Bord der Thousand Sunnyhingab, als wären die Abenteuer und Kämpfe auf der Fischmenscheninsel schon wieder Wochen her. Robin hatte es sich in einen Liegestuhl bequem gemacht und untersuchte im fahrigen Kerzenlicht ihre Notizen und Zeichnungen, die sie über alle möglichen Lebewesen im zehntausend Metern Tiefe, sowie das Porneglyph gemacht hatte.
    „Robinchen darf ich dir ein bisschen Kaffee und Gebäck bringen?“, tänzelte Sanji, der Schiffskoch um die Archäologin herum, die nur belustigt gluckste und nickte. Vollkommen liebestrunken schwebte der Koch über, die im düsteren Tiefseelicht bläulich schimmernden, Planken, bevor Ruffy, der es sich auf dem Kopf der Sunny gemütlich gemacht hatte, mit knurrenden Magen ebenfalls nach etwas Essbaren verlangte.
    „Hol dir dein Essen selbst Ruffy!“, setzte er mit harscher Tonlage an, bevor er völlig weichgespült fortfuhr, „ erst einmal ist mein Robin-Schätzchen dran.“
    Am Backbord blickten währenddessen Chopper und Lysop sehnsüchtig zurück, während sie immer noch rührselig winkten, auch wenn Neptun, Shirahoshi, Okta, Jimbei und die anderen bereits von der allesumfassenden Dunkelheit
    verschlungen worden waren.
    „Ich werde euch vermissen!“, schluchzte Chopper, der seinen Hut jetzt tief übers Gesicht gezogen hatte, damit Lysop seine Tränen nicht sehen konnte.
    „Ich will nicht von Seekönigen in dieser Dunkelheit gefressen werden!!“, jammerte währenddessen Lysop, der mit der Angst focht, dass jeden Moment die Beschichtung platzen oder sie von einem Seeungeheuer verschlungen werden konnten.
    „Ruffy bist du eigentlich wütend auf Jimbei, dass er dein Angebot ausgeschlagen hat?“, fragte Brook, der sich nun neben den Kapitän der Strohhutbande gesellt hatte und mit ihm den Ausschnitt der unendlichen Unterwasserwelt beobachtete, welche die Scheinwerfer ihres Schiffes offenbarten. Doch der Kapitän musste nicht lange überlegen, rieb sich mit der Hand über die Nase und erwiderte mit einem überzeugten Grinsen auf den Lippen:
    „Jimbei wird Teil unserer Crew! Er braucht nur einfach noch ein wenig Zeit und das verstehe ich!“
    „Yohoho!“, tönte das Skelett mit seinem unverkennbaren Lachen, „optimistisch wie eh und jeh! Da muss ich gleich ein Ständchen anstimmen.“

    Gesagt getan. Sofort hatte Brook die Gitarre hervorgeholt und stimmte eine besinnliche Melodie an, die alle Stohhutmitglieder über ihre Ziele in der Neuen Welt resümieren ließ.
    Robin hatte währenddessen ihre Aufzeichnungen beiseite gelegt, war aufgestanden und hatte sich zu Brook und Ruffy gesellt.
    Ich habe Freunde gefunden Sauro! Ich werde sie beschützen. Meine Mutter, alle auf Ohara und du haben mir ermöglich zu leben…diese Chance werde ich nicht so einfach verschwenden. In euren Gedenken wird das „Teufelsmädchen“ die wahre Geschichte aufdecken…
    „Robin kannst du mir mal hoch helfen?“, fragte Chopper, der mit Lysop ebenfalls das Steuerbord aufgesucht hatten. Die Schwarzhaarige lächelte und hob das kleine Rentier auf die Rehling, sodass es ebenfalls beobachten konnte, wie die Sunny immer weiter zur Oberfläche hinauf stieg.
    Ich habe so viel trainiert! Ich muss nicht mehr beschützt werden. Für meine Freunde kann ich alles erreichen was ich mir vornehme. Ich bin der Schiffsarzt!
    „War das ein Seekönig?“, stellte Lysop erschrocken fest, der sich hinter dem großen Skelett versteckte.
    Nein Lysop! Wenn dir der Aufenthalt auf dem Bowin Archipel eins gelehrt hat dann, dass du nicht einmal vor einem so riesigen Seekönig Angst zu haben brauchst. Auch du wirst eines Tages ein mächtiger Krieger sein! Ich habe es Lämmchen versprochen…
    „Yohoho! Mein lieber Lysop wir sind hier ein paar tausend Meter unter Wasser, natürlich war das ein Seekönig. Aber keine Schande mein Herz ist vorhin auch stehen geblieben,…aber warte ich hab ja gar kein Herz, welches herausspringen kann, Yohohoho!“
    La Boum warte auf mich! Die erste Hälfte habe ich schon. Ich werde mein Versprechen einlösen. Gemeinsam mit den Strohhüten, die wahre Freunde geworden sind, werde ich es schaffen!
    „Mooskopf worauf wartest du!“, motzte Sanji, der ein Tablett mit Kaffee und Kuchen in der rechten Hand balancierte, während er mit dem Fuß unsanft gegen Zoros Kopf trat, der wütend aufschreckte.
    „Hast du sie noch alle Löffelschwinger?!“, brüllte er den blonden Koch an, bevor er sich irritiert umblickte, „Wo sind wir eigentlich? Warum ist es so dunkel?“
    Entnervt schlug sich Nami mit der Hand gegen die Stirn. „Zoro wir sind unter Wasser, aber kommt ihr beiden man kann schon erste Sonnenstrahlen erkennen. Wir haben es gleich
    geschafft!!“
    Ich bin die Navigatorin…ohne mich kommen sie ja nirgendwo hin…Bellemere du wärst sicherlich stolz auf mich…
    „Hier Robinchen und Namilein! Euer Kaffee und ein bisschen Gebäck, welches ich mit Liiiiebe zubereitet habe. Pfoten weg Ruffy!“. Sofort schlug er dem Gummimenschen auf die Finger, der versucht hatte mit seiner Teufelskraft die Gebäckstücke zu ergattern.
    Zwei Jahre habe ich Höllenqualen auf der Transeninsel ausgehalten und dennoch bin ich stärker geworden. Ich habe faszinierende Rezepte erworben, die nicht nur exzellent schmecken, sondern auch noch einiges an Power wecken. Die Neue Welt kann problemlos kommen…
    „Gut Leute das Schiff kommt jetzt SUPER ohne mich zurecht. Wir müssen nur noch auftreiben“, teilte Franky den anderen mit, der sich jetzt ebenfalls bei der restlichen Bande versammelt hatte.
    Mach dich auf was gefasst Sunny! Du wirst erst richtig zeigen können, was du drauf hast, wenn wir die Neue Welt erreicht haben.
    „Zoro?!!Was machst du denn am Backbord?“, brüllte Lysop zu dem Schwertkämpfer herüber, der sich offensichtlich mal wieder verlaufen hatte. „Ich bin nur froh, dass Zoro nicht dafür verantwortlich ist, dass wir an unser Ziel kommen“, scherzte er in Richtung Nami, die nur den Kopf schüttelte.
    „Wie kannst du dich sogar auf den Schiff verlaufen, Säbelrassler“, provozierte ihn Sanji, während Ruffy, Brook und Chopper in heiteres Gelächter ausgebrochen waren.
    Mein Ziel rückt in greifbare Nähe. Irgendwann bin ich der stärkste Schwertkämpfer der Welt. Nimm dich in Acht Mihawk und wer noch auf mich warten mag. Ich werde euch alle zerschneiden!
    „Seht mal! Es ist jetzt richtig hell“, frohlockte Ruffy, der seinen Strohhut fest in der Hand hielt und gen glitzernde Oberfläche schielte.
    Shanks,Ace, Jimbei, Rayleigh, Corby ihr alle habt immer an mich geglaubt! Jetzt bin ich angekommen, auf den Spuren von Gol D. Roger! Aufgepasst ihr Piraten und die Marine ich werde nämlich…KÖNIG DER PIRATEN!!
    „Ich kann die frische Luft schon förmlich riechen!“
    „NEUE WELT WIR KOMMEN! NIMM DICH IN ACHT VOR DEN STROHHUTPIRATEN!!!“, schrien sie alle im Chorus, während die Thousand Sunny durch die Meeresoberfläche brach. Sie hatten es endlich geschafft, die zweite Hälfte der Grandline lag vor ihren Füßen.


    To be continued...


    1.Arc: Name folgt

    Kapitel 1: Die Strohhüte auf Umwegen
    Majestätisch schob sich der Löwenkopf der Thousand Sunny aus den blauen Wogen, die sie umhüllten und schüttelte die letzte Tropfen des salzigen Wassers ab. Wie eine Schlange zog sie ihren Rumpf mit dem meterhohen Hauptmast, sowie den breiten Bug hinter sich her, bevor sich das Schiff der Strohhutbunde auf den Gewässern der Neuen Welt gemächlich niederließ. Die Beschichtung zerplatze auf einmal und frische, raue Meeresluft stieg der Mannschaft in die Nase. Hatten sie allerdings erwartet schönes Wetter vorzufinden, so wurden sie bitterlich enttäuscht.
    Der Himmel hatte sich in sein schwarzes Festtagskleid gehüllt, bestückt mit silbernen Pailletten, die über ihn zuckten und dieSzenerie in unheimliches Licht tauchte.
    „Wir sind mitten in einen Sturm!!“; rief Nami und ihr hüftlanges, oranges Haar zuckte wild in den Windböen hin und her. „Franky hart Steuerbord! Ruffy, Chopper, Sanji und Zorro fahrt die Segel aus, ansonsten kentern wir!“, kommandierte die Navigatorin und die Crew leistete ohne zu murren Folge. Der blauhaarige Cyborg klemmte sich hinter das Steuerrad und versuchte mit allen Kräften gegen die tosende See anzukämpfen, die vor lauter Wut weiße Gischt gegen die Holzplanken der Sunny spie.
    „Double Jumppower!“, rief Schiffsarzt Chopper, der einen Rumble Ball eingesetzt hatte, um seine Gestalt zu wechseln, wodurch er mit nur einen Sprung auf den Aussichtspunkt springen konnte und anfing die Seile zu lösen, die das Segel eingeholt ließen. Dennoch erwies sich diese Arbeit mehr als schwierig, da die auftürmenden Wellen die Sunny wie einen Spielball hin und her warfen. Gerade in dem Moment, als eine besonders kräftige Welle die Sunny am Backbord traf, begann Chopper zu torkeln und stürzte in die
    Tiefe.
    „Cinco Fleurs“, flüsterte Robin, die dabei wie üblich ihre Arme gekreuzt hatte und fünf schlanke Hände vom Hauptmast aus wachsen ließ, die Chopper am kräftigen Knöchel packten und so verhinderten, dass er in die Tiefe stürzte. „Vielen Dank Robin!“, erwiderte Chopper, der
    seine Mütze gerade noch umklammerte, sodass sie nicht herunterfiel.
    „Was macht ihr da? Wir müssen hier weg!“, tadelte sie Nami, die mit panischen Blick auf die Wasserfront deutete, die sich hinter ihnen auftat. Doch plötzlich durchfuhr ein Ruck das Schiff und die Mannschaft darauf. Zufrieden vernahm sie das Geräusch, als sich die Segel im stürmischen Wind spannten. Sofort nahm die Sunny an Fahrt auf, während sich Zorro, Sanji und Ruffy hinabseilten.
    „Gut gemacht Jungs“, bemerkte Nami beiläufig, während sie den neuen Logport begutachtete, den sie auf der Fischmenscheninsel bekommen hatte.
    „Nami weißt du, wohin wir müssen?“, fragte Brook, der sich neben sie gestellt hatte und versuchte in dem Teppich aus Schwärze, den Himmel und Meer miteinander bildeten, etwas zu erkennen. Sie verengte die maronenbraunen Augen und fokussierte die drei Nadeln, die in unterschiedliche Richtungen ausschlugen, während sie sich an die Worte erinnerte, die ihr von den ersten Inseln der Neuen Welt noch im Gedächtnis geblieben waren.
    „Risky Red, Raijin und Mystoria…aber welche ist welche? Bei der gefährlichsten schlägt die Nadel am heftigsten aus…das wäre wenn wir den Kurs jetzt beibehalten…aber..“, grübelte Nami und blickte beiläufig zu Ruffy, der seinen Strohhut umklammernd, am Backbord stand und feixend gegen die Wellen schrie, „…aber ich hab nicht schon wieder Lust auf so ein großes Abenteuer.“
    Sie räusperte sich und wandte sich an Franky, der immer nach das hölzerne Steuerrad fest in den klobigen, maschinellen Händen hielt, „ Hart Steuerbord. Wir haben einen neuen Kurs!“
    „Aye, Aye!“, erwiderte der Cyborg und drehte das Steuerrad noch ein paar Grad weiter nach rechts. „Übrigens sollen wir einen Coup de Bust versuchen?“
    Namischüttelte den Kopf, da sie sich sicher war, dass sie die Cola nicht schon auf den ersten Metern der Grandline verbrauchen sollten.
    Angestrengt musterte sie den Himmel und die Wolken, die in einem rasenden Tempo über sie hinweg zogen. Immer mal wieder zuckte und ein
    Blitz über die Wolkendecke und tauchte die Sunny und die aufbäumende Seein ein grelles, mysteriöses Licht.
    „Wir entfernen uns langsam aus dem Sturmloch, oder?“, fragte Brook, der ebenfalls interessiert den Himmel beobachtete. Als Nami zufrieden nickte, beugte sich das Skelett zu ihr herunter und fragte sie flüsternd: „Was haben wir den heute für eine Unterhose an?“
    „Perversling!“, fauchte Nami und verpasste den Skelett eine Kopfnuss, welches kichernd zu Boden ging.

    Währenddessen standen Ruffy, Chopper und Lysop an der Reling des Schiffes und blickten der tosenden See ins Auge. Immer wieder nutzte der Kapitän der Strohhutpiraten seine Teufelskräfte, um gegen eine Welle zu boxen, die sich gerade animalisch aufbäumte.
    „Ich hätte ja nicht erwartet, dass uns die zweite Hälfte der Grandline mit solch stürmischem Wetter begrüßen wird“, lamentierte Lysop, der sich fest an das perlmuttweiß gestrichene Geländer klammerte. Sein Kapitän legte jedoch nur den Kopf schief, musterte ihn einen kurzen Moment, bevor er wieder in heiteres Gelächter verfiel, als riesige Wassermassen gegen den Bug des Schiffes prallten und Chopper dabei zurück auf das Deck spülten. Jener schüttelte sein Fell, welches daraufhin in alle Richtungen abstand. Nico Robin, die ihre langen pechschwarzen Haare, zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, musste ein Kichern unterdrücken, bevor sie dem rot angelaufenen Schiffsarzt ein Handtuch reichte, mit dem er sich trocken reiben konnte.
    „Danke Robin“, lächelte das niedliche Rentier und streifte sich seine rot-blaue Mütze über das Haupt, bevor er mit großen Augen in den Himmel starrte. Ein gewaltiger, reißender Blitz hatte soeben seine Bahnen über die schwarze Rennstrecke gezogen und dabei alles zwielichtig erleuchtet.
    „Wir sollten uns beeilen“, beklagte sich Sanji, der sich lässig die blonden Haare aus dem Gesicht strich und sich seine Zigarette anzündete, währender den bläulichen Rauch genüsslich zwischen den Lippen hervorstieß.
    „Säbelrassler pass auf deine Schwerter auf…nicht, dass sie noch ins Wasser fallen und zu rosten anfangen“, bemerkte er abschätzig, doch Zorro, der sich schon wieder auf ein Nickerchen hingelegt hatte, merkte es gar nicht und so stieg der Koch nicht weiter darauf ein.

    „Wie schaut es aus Frau Navigatorin, schaffen wir es?“, erkundigte sich das Skelett bei Nami, die nur einen Daumen in die Höhe streckte und dann sahauch Brook den aufklarenden Himmel, der wie das Paradies schien, wenn man ihn mit der verderbenden, stürmischen Hölle hinter ihnen verglich.
    „Ichbin geblendet von dem Sonnenschein…, aber warte mal…ich hab ja gar keine Auge, die geblendet werden können. Yohoho!“, scherzte er, was ihm einen genervten Blick seitens Frankys einbrachte, der die Sunny weiterhin auf Kurs hielt.
    „Wow cool…schaut auch den blauen Himmel an!“, frohlockte Ruffy, der sofort ans vordere Ende des Schiffes rannte,um auf den Löwenkopf Platz zu nehmen, damit er die beste Sicht hatte.
    So stürmisch wie der Zyklon aufgezogen war so rasch verließen sie das Sturmgebiet auch wieder und fanden sich auf ruhiger See wieder, überdacht von einem kaiserblauen Himmel, der eine strahlend gelbe Sonne beherbergte.
    Sanft streichelten die Lichtstrahlen die pergamentfarbenen Segel des Schiffes, während hinter ihnen der gierige Sturm die wolkigen Krallen nach der Strohhutbande ausschlug. Alle Crew-Mitglieder genossen einen kurzen Moment das Sonnenlicht, welches sie seit ihrer Abreise vom Sabaody Archipel nicht mehr gesehen hatten, da sie die eisigen und dunklen Tiefen der See durchquert hatten, bevor sie sich wieder ihren Beschäftigungen hingaben.
    Robin hatte sich ihren Liegestuhl geschnappt und wälzte schon wieder verschiedene Bücher,die über Geschichte und verschiedene Organisationen der Welt handelten.
    Sanji hatte ihr liebestrunken bereits eine Kanne Tee aufgebrüht und sich derweil in die Küche zurückgezogen, um das Abendessen vorzubereiten, da sich die Sonne schon langsam wieder gen Horizont zu neigen begann. Chopper war ihm gefolgt, da er nachsehen wollte, ob die seltenen Kräuter, die er auf dem Meeresboden und der Fischmenscheninsel gesammelt hatte, bereits getrocknet waren, damit der Schiffsarzt sie zermahlen konnte.
    Franky hatte das Ruder an Brook übergeben, der es nach Namis Anweisungen auf einen nordwestlichen Kurs halten sollte, während der Cyborg nachsehen wollte, ob die Sunny während des Sturms irgendwelche größeren Schäden genommen hatte. Die Navigatorin wollte bereits anfangen den heutigen Logbucheintrag zu verfassen, der ihre Abreise von der Fischmenscheninsel, sowie den plötzlich aufbrausenden Zyklon beschrieb. Zorro trainierte währenddessen mit den schweren Gewichten, um seinen Körper zu stählen, während seine Schatten immer länger wurden.
    Ruffy und Lysop verbrachten die Zeit damit den anderenüber die Schulter zu schauen – beziehungsweise sie damit zu nerven – oder gelangweilt Grimassen zu schneiden, die sie beide zum Schießen
    fanden.

    Als der Himmel bereits rubinrot brannte und sich die Sonne langsam hinter dem Meeresspiegel zur Ruhe legte, lag Ruffy, die Füße übereinander geschlagen und seinen Hut über das Gesicht gestülpt, auf dem Löwenkopf und führte eine aufgeregte Unterhaltung mit dem Skelett.
    „…du hast echt vor so vielen Leuten gespielt? Dann bist du ja eine richtige Bekanntheit.“
    „Jadas stimmt mein lieber Ruffy…aber jetzt hör auf…ich lauf ja gleich Rot an…aber… ich besitze ja gar keine Haut, die Rot anlaufen kann. Yohoho!“
    Der Kapitän begann lauthals an zu lachen und klopfte mit der flachen Hand auf seine Oberschenkel. Brook räusperte sich, legte den Kopf ein wenig
    schief, bevor eine Frage stellte.
    „Stimmt es eigentlich, dass was mir die anderen gesagt haben? Du bist mit der Piratenkaiserin Boa Hancock verlobt?“
    „Mit Hancock? Hmm“, grübelte Ruffy und kratzte sich an der Nase, „also eigentlich nicht…aber sie scheint es zu denken.“
    „Ist sie wirklich so hübsch, wie man erzählt?“
    Wieder legte Ruffy die Stirn in Falten und dachte schwer nach, bevor er eine Antwort gab.
    „Kann sein…darauf hab ich nicht geachtet…“
    „Nicht….geachtet…? Yohoho…“, fing Brook aus heiteren Hals heraus an zu lachen, „so ist unser Kapitän!“
    Die schwarzen Haare glühten Kupfern im Licht der Abenddämmerung, als der Kapitän die Stirn runzelte – offensichtlich unempfänglich für den Sinn hinter Brooks Worten.
    „Oh hey Franky!“, jubelte jener, als der Cyborg, mit einer Frisur in Form von zwei Teufelshörnern, das Deck betrat, „klasse Frisur!“
    „Danke Ruffy, aber meinst du nicht eher SUPER?“. Daraufhin führte er einen kleinen Tanz auf und posierte danach in seiner bekannten Stellung, was ihm tosenden Applaus von den beiden anderen Crew-Mitgliedern einbrachte.
    Während die drei noch ein wenig herumalberten war die rot flammende Feuerkugel bereits von der blauen Scheibe verschluckt worden und plötzlich umfiel sie stechende Dunkelheit.
    Robin hatte währenddessen ihre Sachen aufgeräumt und allen eine gute Nacht gewünscht, bevor sie sich in ihre Kajüte zurückzog. Auch Chopper hatte nach dem reichlichen Abendessen, welches der Koch zubereitet hatte, mit der Müdigkeit kämpfen müssen. Jedoch durfte das putzige Rentier seinen Gelüsten nicht nachgehen und schlafen,da er Brook in einer halben Stunde von seiner Ruderbereitschaft ablösen musste.

    „Gute Nacht mein lieber Chopper. Mir tun schon alle Knochen weh. Yohoho!“, gähnte das fröhliche Skelett und pfiff ein Schlaflied, als er sich zu Ruhe bette.
    Das Gähnen seines Freundes hatte das Rentier müde gemacht und angesteckt, sodass er seinen Mund weit aufriss. Seine blanken Zähle reflektierten ein wenig das Mondlicht, als die Thousand Sunny ihren gewaltigen Rumpf über das spiegelglatte Wasser schob.
    Zum Glück sind wir heute heil aus dem Zyklon herausgekommen…Nami ist schon eine beeindruckende Navigatorin. Ich glaube ohne sie wären wir schon oft aufgeschmissen
    gewesen
    , sinnierte der Schiffsarzt, während er immer stärker gegen die Müdigkeit kämpfte. SanjisEssen war echt ausgezeichnet…ich bin so froh, dass wir jetzt alle wieder zusammen segeln können. Die zwei Jahre kommen mir schon wieder so nichtig vor, obwohl ich einiges gelernt habe und stärker geworden bin für meine Freunde. Man hat es ja auf der Fischmenscheninsel gesehen wie Ruffy und die anderen gegen Hody und Van der Decken gekämpft haben…echt beeindruckend. Allerdings bin ich froh, dass wir die Fischmenscheninsel verlassen haben….da unten war es zwar ziemlich schön, aber auch beängstigend wenn ich mir überlegen, dass das 10.000 Meter unter dem Meeresspiegel war….und dann dieser Jimbei! Einer der sieben Samurai. Vollkommen beeindruckend, dass Ruffy jetzt schon allen begegnet ist. Wenn Jimbei in unserer Crew ist, so wie er es unseren Kapitän versprochen hat, dann müssen wir niemanden mehr fürchten…
    Über Chopper, der schlafenden Crew und der Thousand Sunny hatten sich der Mond und seine Kinder hübsch gemacht und erleuchteten die Neue Welt, so wie sie es auch schon auf der ersten Hälfte der Grandline getan hatte. Immer wieder blinzelte der Schiffsarzt nach oben, um das Himmelszelt zu
    betrachten.
    Der Mond war gerade so zu sehen, denn es war nur wenige Wochen nach Neumond und er hatte sich gerade erst aus dem Morgenkleid bequemt, wie Doc Bader ihm immer erzählt hatte. Einzig und allein die Sterne funkelten am Firmament und er fühlte sich unheimlich geborgen. Das Himmelszelt, welches über ihm lag, versuchte er in sich aufzunehmen,aber jedes Mal wenn er seinen Kopf bewegte sah er neue Formationen von strahlenden silbernen Punkten und seine Augen konnte sich nicht satt sehen an der geballten Schönheit des Firmaments.
    Dennoch übermannte ihn bald die Müdigkeit und seine braunen Lider senkten sich über seine Augen, als wollten sie sie zudecken. Dabei lehnte er sich an das Steuerrad, welches daraufhin natürlich seinen Kurs wechselte, aber Chopper merkte es gar nicht mehr. Er war bereits in tiefe und feste Träume versunken, die von seinen alten Freund Bader, den Abenteuern auf der Fischmenscheninsel und einer Reise zu den Sternen handelte.
    Er schaffte es sogar die donnernde Faust, die auf seinen Kopf aufprallte inseinen Traum einzubauen. Dort war er gerade von einem gelblichen Sternenplanet zu einem anderen gehüpft, wobei er unsauber landete und kopfüber auf den Boden aufprallte. Die schmerzende Realität jedoch ließ ihn schnell aus dem Schlaf schrecken, woraufhin er in das tobende Gesicht der orangehaarigen Nami blickte, welche die Faust für eine zweite Attacke geballt hatte.

    Währenddessen stand Sanji bereits in der Küche und kontrollierte das heiße Wasser, welches er aufgesetzt hatte, damit Brook seinen schwarzen Tee und sein Robinchen natürlich ihren morgendlichen Kaffee zu sich nehmen konnten. Des Weiteren kontrollierte er regelmäßig die heißen Plunderstückchen, die in den kleinen Ofen, den die Thousand Sunny beherbergte gemächlich, goldbraun aufgingen und einen herrlichen Duft verströmten. So streifte sich der Koch mit den weizengoldenen Haaren ein paar Topfhandschuhe über und fingerte das Gebäck aus dem Ofen, bevor er es auf dem weißen
    Porzellangeschirr anrichtete.
    Gerade als er den Tee des Schiffsmusikanten aufgegossen hatte durchhallte der gellende Schrei
    Namis die morgendliche Stille: „DU BIST EINGESCHLAFEN?????“
    Armer Chopper….das gibt Verletzte…dumm nur, dass es diesmal der Schiffsarzt ist…, scherzte Sanji mit sich selbst, bevor er das Tablett in die Hand nahm und nach draußen auf das Deck trat.
    Zurgleichen Zeit meditierte der Schwertkämpfer Zorro gerade im Ausguck des Hauptmastes. Hierfür hatte er sich in Schneidersitz gesetzt und die Hände gefaltet, sowie beide Augen fest verschlossen. Es war ihm gelungen alles um ihn herum zu vergessen. Weder die Möwen, die mit lautem Geschrei um den Hauptmast ihre Runden drehten, noch der frühstücksfarbene Horizont, der in verschiedenen Pastellfarbenen fluoreszierte. Er genoss die Stille, die am Morgen vorherrschte, wenn vor allem Ruffy noch tief in seine Träume versunken war. Immer wieder wiederholte er sein Mantra, denn es war von ungeheurer Bedeutung, dass er nicht nur seinen Körper bis zur Erschöpfung stählte, sondern auch seinen Geist von innen heraus trainierte.
    Doch gerade als er seine Meditationsarbeit abschließen wollte brüllte die aufbrausende Navigatorin mit einer Lautstärke, dass die Fensterscheiben des Schiffes zu wackeln begannen.
    „Ist dir eigentlich klar wie weit wir vom Kurs abgekommen sind??!“
    Genervtrichtete sich der grünhaarige Schwertkämpfer auf und reckte den Kopf aus dem Fenster. Seine Meditationsübung der letzten Stunde war auf jedenFall für die Katz und er musste von vorne beginnen. Gereizt rief er hinab: „Geht’s nicht ein bisschen leiser Nami?“
    Doch die Navigatorin musste nicht einmal ein Wort sagen. Mit flackernden Blick und hervortretenden Adern auf der Stirn funkelte sie Zorro an, der schnell seinen Kopf zurück zog, beschwichtigend mit den Händen wedelte und die Fenster hinter sich schloss.
    Schon erschreckend…sie ist manchmal furchteinflößender als eine Horde berüchtigter Piraten…

    „Also was hast du zu deiner Verteidigung zu sagen?“, rückte Nami mit erhobenen Zeigefinger auf Chopper auf, der vollkommen beklommen und mit wässrigen Augen zu Boden blickte. Das Rentier schämte sich für seine Unachtsamkeit.
    „Du weißt was das bedeutet…“, führte Nami mit unheilschwangerer Stimmlage weiter aus. Chopper hob nur mit großen, angsterfüllten Augen den Kopf und musterte die kastanienbraunen Augen seiner Freundin.
    „A-a-ach wirklich?“, stotterte er mit zittriger Stimme.
    „Das wird dich einiges Kosten….sagen wir Hunderttausend Berry?“
    Chopper klappte die Kinnlade herunter und raufte sich das kurze, struppige Fell.
    Hunderttausend…wie…Hundert…aber…wie, zermarterte sich der arme Schiffsarzt den Kopf, während Nami mit triumphierender Mine über ihn posierte.
    „AchNami lass ihn…“, erwiderte plötzlich Ruffy mit seinen gewohnt fröhlichen Lächeln auf den Lippen, der gerade die Treppen hinaufgestiefelt kam. Seine Backen waren weit aufgebläht und seine Lippen zierte ein weißer Bart aus Puderzucker.
    „Lass ihn…? LASS ihn?!“, steigerte sich Nami wutentbrannt weiter hinein, „ hast du eigentlich eine Ahnung wie weit wir vom Kurs abgekommen sind? Wenn ich den Morgenstern betrachte und ihn mit unserer vorherigen Position vergleiche, sind wir Richtung westlichen Calm Belt gesegelt. Der Log-Port zeigt zumindest gen Osten…Risky Red ist jetzt auf jeden Fall weit, weit weg!“
    „Na und…wir finden schon eine Insel“, erwiderte Ruffy mit einem Schulterzucken und ging in die Hocke, um den völlig aufgelösten Chopper zu trösten. Doch während Nami kopfschüttelnd protestierte, kam bereits der blonde Koche mit rasendem Gesichtsausdruckauf die Truppe, an der Vorderseite des Schiffes, zu getrampelt. Er musste nicht einmal das Gesicht des Kapitäns betrachten, um zu ahnen, wer für seinen Ärger verantwortlich war. Ein gezielter Tritt auf den Hinterkopf und Ruffy schlug hart auf den Boden auf, während Sanji sich seinem Ärger Luft machte.
    „Bist du eigentlich noch ganz bei Trost du Vielfraß?! Das Gebäck war für Namilein und Robin-schätzchen und nicht für dich!!“
    Die Gesichtsfarbe des Koches lief puterrot an, während er Ruffy nach allen Regeln der Kunst zur Schnecke machte.
    „Hey Leute! Seht Mal“, erklang plötzlich die Stimme Lysops, der sein Fernglas in der Hand hielt und aufs offene Meer hinausblickte. Jedoch kam er gegen das Gezeter Sanjis, dem sich mittlerweile auch Nami angeschlossen hatte, nicht an und vergeblich schüttelte er den Kopf. Erst als Brook einen hohen, schmerzenden Ton auf seiner Geige anschlug kehrte plötzlich Ruhe und Stille ein.
    „Yohoho! Freunde hört mal zu…unser Lysop hat eine Entdeckung gemacht.“
    Alledrehten sich erwartungsvoll zu dem Kanonier um, der auf Grund der plötzlichen Aufmerksamkeit theatralisch die Augen geschlossen hatte und mit seiner Hand aufs offene Meer hinausdeutete.
    „Ich hab eine Insel ausgemacht. Man kann sie mit bloßen Augen schon erkennen. Scheint unbewohnt zu sein. Zumindest kann ich keine Häuser oder einen Hafen auf dieser Seite erkennen.“
    Freudig folgten alle der Geste Lysops und tatsächlich. Am Horizont erspähten sich wirklich die Umrisse einer saftig grünen Insel.
    „Alles klar, alle auf eure Positionen. Wir nehmen Kurs auf diese Insel“, befahl die Navigatorin den anderen, die alle den Anordnungen Folge leisteten.

    Eine halbe Stunde später war die Küste zum Greifen nah. Chopper, der immer noch völlig fertig war, auf Grund seiner verpatzten Nachtwache, lehnte niedergeschlagen an der Reling und beobachtete die dichten Dschungelartigen Wälder, die auf der Insel wuchsen. Um die uralten Bäume rankten sich dicke Wurzeln, die mindestens so breit waren wie ein kräftig gebauter Mensch. Der Schiffsarzt erkannte zudem mannigfach blühende und exotische Pflanzen, die große Insekten und Vögel anlockten. Auf der Insel schienen Flora und Fauna nur so zu florieren. Doch plötzlich dachte er ein paar gelblich glühende Schlitze in der Dunkelheit der hinteren Baumreihen erkannt zu haben, die das Schiff missbilligend und feindlich musterten. Hastig wandte er sich zu Robin, die neben ihn lehnte und in einem Buch schmökerte. Sie hatte ein eng anliegendes ockerfarbenes Top, sowie einen Jeansrock an, der ihre langen und schlanken Beine betonte.
    „Robin siehst du das auch?“, zupfte er sie ängstlich an ihren Rock. Fragend folgte sie seinem Blick und musterte die Küste.
    „Was meinst du?“
    Irritiert wandte Chopper sich um. Sie musste die Augenpaare doch gesehen habe. „ Ich meine die – “, doch da verstummte er plötzlich. Das Funkeln in dem
    Dickicht der Wälder war verschwunden, aber um sich nicht noch mehr zu blamieren, winkte er ab und verfiel in ein tiefes Schweigen.
    „Okay Leute“, teilte Nami die Truppen ein, die sie gerade ausgelost hatten,
    „Ich, Franky, Zorro und Lysop bleiben hier, um das Schiff zu bewachen. Ihr anderen könnt euch auf der Insel umsehen. In einer Stunde seid ihr wieder zurück, oder wir kommen euch suchen. Sammelt auf jeden Fall so viel Proviant wie möglich und wenn ihr einen Schatz findet“, sie betontedie folgenden Worte sehr deutlich, „…dann gehört er M-I-R!“
    „Aye, Aye“, erschallte als Antwort und so verließen Robin, Brook, Sanji, Ruffyund Chopper die Thousand Sunny, um die fremde Insel zu erkunden.
    Hierfür teilten sie sich in zwei Gruppen auf. Während Robin mit Brook und Chopper einen linken Weg durch das Gebüsch einschlugen, wählten Ruffy und ein am Boden zerstörter Sanji, da er nicht mit Robin gehen durfte, den rechten Pfad.
    Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand der Strohhutbande, dass ihr kommen bereits genauestens beobachtet wurde….



    To be continued….


    Kapitel 2: Erkundungstour mit Hindernissen
    Die Sonnenstrahlen kämpften sich durch das dichte Blätterwerk, welches sich über ihnen spannte, wie ein löchriges Zeltdach. Nur vereinzelt griffen die Finger der Sonne hindurch und versuchten den Waldboden zu berühren.
    „Ganz schön dunkel hier drinnen nicht wahr?“, drehte sich das Skelett fragend um, der seine Gitarre an Bord gelassen hatte und sich lässig auf seinen Gehstock stützte. „Aber?! Ich hab ja gar keine Augen mit denen ich einschätzen könnte, ob es hell wäre oder nicht. Yohoho!“
    Weder Chopper, noch Robin reagierten auf Brooks Witz, der daraufhin geknickt zu Boden starrte. Der Schiffsarzt war immer noch extrem wütend auf sich selbst, dass er bei seiner Nachtschicht eingeschlafen war und die Strohhutpiraten so ihren Kurs verloren hatten. Robin hingegen musterte bereits vollkommen eingenommen von der Vegetation der Insel jeglichen Winkel, der ihr vor die stechend blauen Augen kam. Summend schwirrte einen Libelle um ihren Kopf herum, deren Flügel sicherlich die Spannbreite einer ganzen Hand besaß. Sie schimmerte in einem türkis-grünen Farbton und schien die Menschenfrau ebenso neugierig zu mustern, wie sie das Insekt. Begeistert zückte Robin ihren kleinen Notizblock und fing an sich Aufzeichnungen, sowie kleine Skizzen, über Flora und Fauna zu machen.
    „Kleiner Chopper…sei nicht wütend auf dich…“, unterhielt sich währenddessen der Musiker mit dem kleinen Rentier, der seine animalische Form angenommen hatte, um gesammeltes Proviant zu tragen, „….als ich mit den Rumba-Piraten unterwegs war, bin ich auch einmal eingeschlafen, während ich Nachtwache über das Ruder hatte. Das war kurz nachdem wir Rivers Mountain passiert hatten….das Geschrei war unglaublich groß als wir uns daraufhin auf einer Insel voller Riesen wiederfanden! Aber sie her du tapferes Rentier…umgebracht hat es mich auch nicht…obwohl…vielleicht bin ich jetzt nicht das treffendste Beispiel! Yohoho!“
    Chopper zwang sich zu einem Lächeln, auch wenn er nicht sonderlich überzeugt schien und weiterhin den Kopf hängen ließ. Plötzlich hob er den Kopf.
    Hmm…seltsam…ich rieche etwas…ein Duft, wie von einem Tier…oder…nein…einem Rudel Tiere…die Duftnote ist noch ganz frisch…aber ich sehe hier keine Fußabdrücke…, grübelte der Schiffsarzt, während er die Nase rümpfte, um der Duftspur zu folgen.
    „Ist etwas Chopper?“, erkundigte sich Robin, die dem Rentier, welches inne gehalten hatte, beinahe aufgelaufen wäre. Ihre schwarzen Haare, die sie zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden hatte, glänzten metallisch im fahlen Sonnenlicht, welches durch die Baumkronen träufelte. Chopper verneinte, versuchte sich aber trotzdem, während sie den Weg fortsetzten, an der Duftnote zu orientieren.
    „Seht mal“, rief Brook entzückt und deutete mit seinem Gehstock auf einen Baum, „Bananen!“
    Freudig kreuzte die Archäologin die Arme und rief „ Tres Fleurs!“.
    Sofort erschienen zwei Hände an der Bananenstaude, die sich daran machten das Obst vom Baum zu pflücken und zur dritten Hand zu werfen, die sich währenddessen auf Choppers Rücken gebildet hatte und das Obst in den Korb einsortierte, welcher dort befestigt war.

    Mittlerweile hatten sich Ruffy und Sanji aufgemacht die andere Route der Insel zu nehmen, um dort nach Proviant und einer eventuell ansässigen Zivilisation zu suchen.
    „Ich hab so HUNGER Sanji!!“, lamentierte währenddessen Ruffy, der mit gebückter Haltung und heraushängender Zunge durch den Wald stapfte. Er trug einen riesigen Korb auf den Rücken und hatte den Strohhut fest auf den Kopf sitzen. Der Koch der Piratenbande stapfte währenddessen neben ihm einher und zog genüsslich an seiner Zigarette, die er sich gerade angezogen hatte. Sanji hatte sich mehrere Schlauchflaschen über den Rücken gebunden mit denen er den Trinkvorrat der Thousand Sunny auffüllen wollte, sobald sie einen kleinen See oder Flusslauf ausfindig gemacht hätten. Er hatte sich schon vor langer Zeit angewöhnt die Nörgeleien seines Kapitäns in Bezug auf sein stetiges Hungergefühl zu ignorieren.
    „Sei mal still Ruffy!“, forderte der blonde Koch den Gummimenschen auf, als er im Schatten der Bäume etwas erkannte. Widerwillig verstummte Ruffy und blickte fragend zu Sanji, der nur mit den Kopf in Richtung eines Baumes nickte. Ohne großartig sensibel zu reagieren huschte ein Grinsen über das Gesicht des Kapitäns, der ausholte und dabei laut rief: „Gum Gum Rakete!“
    Schockierte folgte Sanji der gummiartigen Hand seines Kapitäns, die er der Gum-Gum-Teufelsfrucht verdankte, die nach vorne in Richtung des Schattens ausholte, die er entdeckt hatte.
    „Ruffy nicht! Du weißt doch gar nicht..“, wollte Sanji erwidern, doch da prallte die Hand des übermütigen Ruffys auch schon gegen den nächsten Baum, welcher sofort entwurzelt wurde und das etwas unter sich begrub.
    Entnervt schlug Sanji die Hand vors Gesicht und zündete sich eine neue Zigarette an.
    „Manchmal frage ich mich wirklich, was in deinem Kopf vorgeht“, fügte er kopfschüttelnd hinzu, während er zu der Lichtung trat, die durch Ruffys Attacke entstanden war.
    Der entwurzelte Baum hatte gleich drei, seiner bestimmt hundert Jahre alten, Artgenossen mit sich gerissen. Wie ein Loch in einer undichten Wasserleitung fluteten das Sonnenlicht und das endlose Blau des Himmels durch die freigelegte Stelle in den Wald hinein.
    Der Koch ging in die Hocke, um die Stelle zu untersuchen, die durch die Teufelskraft entstanden war. Dabei untersuchte er gründlich, ob nicht doch etwas von dem merkwürdigen Schatten zu sehen war, den er vorher erhascht hatte.
    Seltsam…vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet…ich war mir sicher, dass es ein Mensch war…aber es hatte auch Fell…hm..was…was ist das?, grübelte der Koch und fuhr mit seinen schlanken Fingern über die moosbedeckte Baumrinde, als plötzlich sein Blick an etwas merkwürdigen hängen blieb.
    „Schau mal Sanji!“, frohlockte währenddessen Ruffy, der auf einen Bein auf und ab hüpfte, „ich hab was erwischt!“. Dabei deutete er auf zwei mittelgroße Hirsche, die bewusstlos unter den Bäumen begraben lagen. „Hast du die gemeint vorhin? Oh lecker…dann gibt es heute Abend Hirschbraten!“
    Völlig aus dem Häuschen tanzte er um den gefällten Baum herum, während ihm das Wasser im Mund zusammenlief.
    Fragend drehte sich der Kapitän der Strohhutpiraten zu seinem Schiffskoch um, als jener immer noch nicht geantwortet hatte. Sanji war immer noch in der Hocke und studierte einen Stofffetzen, den er elegant durch die Finger gleiten ließ.
    „Hörst du mir überhaupt zu…ich rede über Hirschbraten“, nörgelte Ruffy, als er sich zu Sanji gesellte, „Was ist das denn?“
    „Ich weiß es nicht…es ist feinster Stoff…ich würde sagen Kaschmir…und es riecht ebenfalls nach Parfum“, stellte jener fest, nachdem er daran gerochen hatte. „Es ist nur seltsam, dass etwas so edles mitten in einem scheinbar verlassenen Wald liegt…außerdem…ist da noch ein Haar.“
    „Na und…was ist so besonders an einem Haar?“, hakte Ruffy ein, der von dem Fund sichtlich unbeeindruckt war, da es sich wieder um Essen, noch um ein Monster handelte.
    „Es ist…zu dick für ein Menschenhaar…ich glaube es ist ein - “
    Sanji und Ruffy spürten einen dumpfen Schlag am Hinterkopf, bevor sie Dunkelheit umfing.

    Die andere Dreiergruppe war bereits tief in die Insel eingedrungen und machte gerade Rast an einen kleinen See. Chopper und Brook beobachteten Fische, die zahlreich am Ufer des Sees schwammen und das Rentier, sowie das Skelett, unglaubwürdig musterten. Robin hingegen ging noch einmal mit ernster Miene ihre Aufzeichnungen durch, die sie auf den Weg hierhin gemacht hatte.
    „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs“, zählte das Skelett lachend und stach mit seinem Degen in das Wasser hinein, worauf sich die Fische darauf stapelten. „Süßwasserfisch…eine willkommene Abwechslung, findest du nicht auch Chopper?“
    Jener lächelte und beobachtete, wie Brook die Fische in altes Zeitungspapier einwickelte und in seinen Rucksack legte. Seine schlechte Laune war schon fast verflogen, was vor allem an der guten Laune des Skelettes lag, der immer bemüht war ihn durch Witze aufzuheitern.
    „Mein lieber Chopper…hast du ein wenig Sonnencreme dabei? Ich glaube ich bekomme sonst noch einen Sonnenbrand…aber?! Ich hab ja gar keine Haut, die verbrennen könnte. Yohoho!“
    Beide verfallen in schallendes Gelächter und kugelten sich über den Boden.
    Robin hatte die Stirn in Falten gelegt und fuhr über die filigranen Buchstaben, die sie in ihrem Notizbuch hinterlassen hatte. Sie lehnte im Schatten einer Trauerweide, deren Äste zart in das Wasser hineinragten, wie Menschenfüße an einen heißen Sommertag. Während sie das Geschriebene in Gedanken noch einmal durchging, lasen ihre Lippen stumm mit.
    Aber…hier steht etwas darüber und auch auf diesen kommen die Beschreibungen hin…ist es denn möglich?...Nein…das wäre wohl ein sehr großer Zufall und warum gerade hier? Immerhin…hat diese Insel anscheinend nicht einmal ein Magnetfeld, oder ist das etwa beabsichtigt? Nein! Ich brauche erst noch mehr Informationen von dieser Insel…
    Die Gedanken rasten durch Robins Gehirn, aber sie wollten sich nicht zu einem vollständigen Ganzen zusammenfügen. Immer wieder tauchten Bilder und Wortfetzen auf, die sie abgespeichert hatte. Deswegen klappte sie das, in braunes Leder gebundene, Notizbuch wieder ein und richtete sich auf, bevor sie fragend zu ihren beiden Begleitern blickte.
    „Jungs, wollen wir weitergehen?“
    Sofort hörten die beiden auf über den Boden zu Kugeln und bejahten, bevor sie noch die restlichen Wasserschläuche auffüllten und verstauten.
    Sie marschierten wieder in den tiefen Wald hinein, der das Licht zu schlucken schien, wie ein staubiger, alter Vorhang. Umso weiter sie in das Dickicht aus schweren Bäumen und verstauben Sträuchern eindrangen, desto ruhiger wurde es um sie herum. Es schien als würde kein Vogel und kein Insekt mehr im Herzen des Waldes verweilen.
    „Warum schaut ihr beide so ernst?“, erkundigte sich Brook, der neugierig zwischen Robin und Chopper hin und her blickte, die beide einen ernsten, fast schon versteinerten Gesichtsausdruck aufgesetzt hatten.
    „Nichts!“, antworteten beide unbeabsichtigt im Chorus und ließen das Skelett damit verstummen, welches zu Pfeifen anfing. Niemand der drei nahm die Paare leuchtend und blitzend gelber Augen wahr, die sie aus dem Dickicht zu beobachten schienen. Auch wenn Choppers Geruchssinn ihn nicht zu täuschen schien, als er einen kleinen Brombeerstrauch passierte und glaubte ein Tier zu erschnüffeln.
    „Wartet mal“, forderte die Archäologin die beiden anderen auf und tasteten den Boden ab, „Chopper schau dir das mal an…sieht das nicht aus wie Pfotenabdrücke?“
    Das Rentier trottete zu Robin hinüber und musterte die Stelle, die sie gerade abgeklopft hatte.
    „Du hast recht…das sind eindeutig Abdrücke und sie scheinen auch noch frisch zu sein….und…und ja…das ist der Geruch!“
    Brook kratzte sich nur an der Stirn und blickte verdattert drein. „Was für ein Geruch? Was für Abdrücke? Sind hier Geister? Ich habe Angst!“ Sofort ging er hinter einem benachbarten Baum in Deckung, was Robin ein Glucksen entlockte. Verlegen senkte Chopper den Blick, ehe er mit der Sprache rausrückte. „Ich nehme schon seit mehreren Stunden so einen seltsamen Geruch war…es sind eindeutig Tiere, aber keine normalen und mit diesen Abdruck…ich weiß…klingt seltsam, aber es könnten…“
    „…Katzen sein“, vollendete Robin den Satz für den Schiffsarzt, der strahlend zu ihr aufsah, als er erkannte, dass sie ihn für diese Vorstellung nicht zu verachten schien.
    „Katzen? Aber sofern ich das sehen kann“, folgerte Brook, der aus seinem Versteck wieder herausgekommen war, als er erkannte, dass es sich nicht um Gespenster handelte, „erkenne hier nur zwei Pfotenabdrücke…aber müsste es sich nicht eigentlich um vier handeln?“
    „Vielleicht können sie auf zwei Beinen gehen?“, entgegnete Robin und blickte zu Chopper, als wäre er das lebendige Beispiel dafür, dass so etwas möglich sein könnte. „Mir würde es zumindest nicht Spanisch vorkommen…immerhin haben wir auf der Grandline schon so manch seltsames zu Gesicht bekommen, nicht wahr Brook?“
    Das Skelett lief rot an und beklommen strich es sich über den Afro. „Da hast du Recht Robin.“
    „Außerdem würde es schlüssig sein…ich vermute nämlich noch etwas anderes…ich bin noch einmal die Notizen meiner Reisen durchgegangen und mir kam diese Insel schon bekannt vor, als wir sie aus der Ferne erblickt haben!“
    „Aber wie ist das möglich…nicht mal der Logport hat uns die Insel angezeigt“, erwiderte Chopper, der von Robin daraufhin zur Ruhe geboten wurde.
    „Ich bin durch die Inschriften der Porneglyphe in Alabasta, Skypia, sowie schlussendlich der Fischmenscheninsel daraufgekommen…das hier müsste -“
    „Blitzpfote!“, donnerte es plötzlich und Brook, sowie Chopper sahen nur, wie etwas weißes Robin hart am Hinterkopf traf und die Archäologin in sich zusammenbrach. Ehe sie sich versahen landeten vor den beiden Strohhüten zwei flinke Katzen, die wie sie bereits geahnt hatten, auf den Hinterbeinen laufen konnten. Die eine hatte schneeweißes Fell, stechend dunkelblaue, knopfgroße Augen. Des Weiteren waren ihre Ohrspitzen, sowie ihr Fell am Schwanz in einen lilafarbton gescheckt. Die andere Katze glich ihrem Begleiter in Statur vollkommen, mit dem einzigen Unterschied, dass jene grau-weiß gestreift war.
    „Hey was wollt ihr?“, fauchte Chopper, der sofort in Angriffsstellung gegangen war. „Pass auf Brook, das ist der Geruch, den ich schon den ganzen Tag über wahrnehme.“
    „Cleveres Kerlchen“, entgegnete die weiße Katze herablassend, deren kräftige Pfoten mit zwei senfgelben Handschuhen überzogen waren, „seh her Nefa, scheint wohl ihr Schoßhündchen zu sein.“
    Und erst jetzt wurde es Chopper bewusst, dass Brook ihn immer noch völlig entsetzt anstarrte.
    „Mein lieber Chopper…was war das und mit wem redest du da? Doch Geister?“
    Sofort fing er mit den Zähnen an zu klappern und blickte sich panisch um, was ihm einen weiteren höhnischen Blick seitens der Katzen schenkte.
    „Blitzpfote!“, dröhnte es wieder und Laub raschelte, als eine dritte pechschwarze Katze von einen Ast herunter gesegelt kam und Brook mit einen gezielten Hieb auf den Kopf außer Gefecht setzte.
    „ Das sind meine Freunde, dafür werdet ihr büßen!“, keifte Chopper, der gerade dabei war in Kampfestellung zu gehen, als er spürte wie seine Kräfte ihn verließen. Bevor er bewusstlos wurde blickte er zu Boden und erkannte, dass die Katzen Seile um seine schlanken Knöchel gespannt hatten.
    „Seestein“, flüsterte er benommen, bevor er vollends ohnmächtig wurde.


    To be continued….

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  • So, ich geb dir mal eine Rückmeldung :).

    Allgemein:

    Du entscheidest dich dafür mit unseren OP Protagonisten auf eine Parallelreise zu gehen. Das hat sicherlich Vorteile, aber bringt auch Probleme mit sich, mit denen du dich auseinander setzen musst.

    Vorteile:

    Wir kennen die Protagonisten, wir haben ein klares Bild vor Augen, beispielsweise wenn Nami Berry-Augen kriegt, dann hat man das sehr gut bildlich vor Augen.
    Du hast somit auch keine Schwierigkeiten deine Hauptefiguren groß einführen zu müssen.

    Probleme:

    Jeder Leser vergleicht deine Version der Strohüte automatisch mit den orginalen und fragt sich würden die/der das in dieser Situation wirklich so machen/nicht machen etc.
    Ich habe mich z.B. gefragt ob Ruffy sich wirklich überlegen würde, ob er auch Gol D Rogers Spuren ist. Ich hatte immer den Eindruck, er möchte sein eigenes Abenteuer und interessiert sich wenig für irgendwelche Vorgänger.


    Stil:

    Du schreibst in der einfachen Vergangenheit, mit einem unpersönlichen allwissenden Erzähler. Im Grunde wie die Meisten bei ihren FF, weil es erzählen einer Geschichte am intuitivsten ist. Du verwendest viel Dialoge und Monologe, was ich sehr gut finde.
    Du hast dir auf jedenfall Mühe gegeben die Sprache der einzelnen Strohüte zu treffen, das Beispiel Brook zeigt, dass dir das ziemlich gut gelungen ist :thumbup:

    Rechtschreibung und Grammatik ist generell gut, das einzige was beim Lesen etwas stört sind die teilweise störenden Absätze mitten im Satz und das ein Paar Worte zusammengeschriebensind.


    Geschichte:

    Am Anfang nimmst du dir erst mal die Zeit, für die Strohüte, insgesamt passiert also nocht nicht viel Action. Bisher soweit gut, auch weitesgehnd glaubwürdig, dass das unsere Strohüte sind.

    Allerdings kommen auch jetzt schon einige kleine Fehler zum Vorschein.
    1. Auf der FM sagt udn zeigt uns Chopper das er den Rumble Ball nur noch für seine Monsterform braucht.
    2. Zyklon: In einem starken Zyklon, wäre es Mitten im Sturm eigentlich ziemlich ruhig (du sprichst von mitten in einem Sturm und später von zyklon). Vielleicht ist da snur etwas unglücklich formuliert.
    Ohne groß Ahnung von Nautik zu haben, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass man die Segel einholen würen (oder eingeholt lassen), statt andersherum. Sie würen nur reißen oder das Schiff umwerfen. Wir haben bei früheren Stürmer auch schon gesehen, dass Nami die Segeln einholen ließ, als ein Sturm aufkam.

    3. Unter Vorbehalt, weil du hierfür vielleicht noch eine Lösung präsentierst. Aber wir haben bestätiget, dass Ruffy Observations Haki hat, von daher ist schwierig zu erklären, dass Ruffy nicht wenigstens eine Präsenz auf der Insel wahrnimmt. Oder sind das etwa Tiere und Ruffy hat sich deshalb keinen Kopp gemacht???
    We will see...


    Insgesamt:

    Der Weg den du eingeschlagen hast, machts dir vielleicht in einigen Punkten sogar leichter, aber er stellt dich auch vor große Herausforderungen. Jeder Fehler fällt sofort auf, da wer One Piece gut kennt, sich beispielsweise mit Rumble Balls auskennt und sich erinnern kann wie Nami früher bei Stürmen reagiert hat.

    Man sieht auf jedenfall das du dir Mühe gegeben hast, die Strohüte gut zu treffen. Ich bin gespant, auf das erste Abenteuer ;).

    Eine Geschichte von einem Meister seines Handwerks...

    Eine Geschichte die das Genre revolutionieren wird...

    Eine Geschichte die die Welt verändern wird...

    ...ist dies nicht. Wenn ihr trotzdem gerne reinschauen möchtet: Link [Kapitel 9 ist draußen
    . Kapitel 9 folgt am 21.11.]
  • Danke erst einmal für das Feeback. Ich möchte dennoch auf ein paar Punkte eingehen, um sie klar zustellen :)


    Du schreibst in der einfachen Vergangenheit, mit einem unpersönlichen
    allwissenden Erzähler. Im Grunde wie die Meisten bei ihren FF, weil es
    erzählen einer Geschichte am intuitivsten ist. Du verwendest viel
    Dialoge und Monologe, was ich sehr gut finde.

    Du hast dir auf jedenfall Mühe gegeben die Sprache der einzelnen
    Strohüte zu treffen, das Beispiel Brook zeigt, dass dir das ziemlich gut
    gelungen ist :thumbup:



    Rechtschreibung und Grammatik ist generell gut, das einzige was beim
    Lesen etwas stört sind die teilweise störenden Absätze mitten im Satz
    und das ein Paar Worte zusammengeschriebensind.
    Das mit den Absätzen und den zusammengeschriebenen Wörtern...da muss ich leider der Seite hier Schuld geben :D
    Ich schreibe die Kapitel immer in einem Worddokument, aber wenn ich ich es hier herein kopiere zerschießt es mir die gesamte Formation und baut immer wieder seltsame Absätze ein, die ich dann manuell entfernen muss, was beim ersten längeren Kapitel wirklich mühselig war. Ich versuche das aber auf alle Fälle noch besser zu überprüfen. Tut mir leid.

    Allerdings kommen auch jetzt schon einige kleine Fehler zum Vorschein.

    1. Auf der FM sagt udn zeigt uns Chopper das er den Rumble Ball nur noch für seine Monsterform braucht.

    2. Zyklon: In einem starken Zyklon, wäre es Mitten im Sturm eigentlich
    ziemlich ruhig (du sprichst von mitten in einem Sturm und später von
    zyklon). Vielleicht ist da snur etwas unglücklich formuliert.

    Ohne groß Ahnung von Nautik zu haben, bin ich mir doch ziemlich sicher,
    dass man die Segel einholen würen (oder eingeholt lassen), statt
    andersherum. Sie würen nur reißen oder das Schiff umwerfen. Wir haben
    bei früheren Stürmer auch schon gesehen, dass Nami die Segeln einholen
    ließ, als ein Sturm aufkam.



    3. Unter Vorbehalt, weil du hierfür vielleicht noch eine Lösung
    präsentierst. Aber wir haben bestätiget, dass Ruffy Observations Haki
    hat, von daher ist schwierig zu erklären, dass Ruffy nicht wenigstens
    eine Präsenz auf der Insel wahrnimmt. Oder sind das etwa Tiere und Ruffy
    hat sich deshalb keinen Kopp gemacht???

    We will see...



    Zu 1. Da setze ich rudimentäres Wissen für die FMI voraus und scheine selbst davon nicht mehr so viel übrig zu haben. Das mit Chopper hab ich schlichtweg vergessen. Wird
    sobald wie möglich korrigiert und dann auch nicht mehr gemacht. Versprochen!
    2.Scheint wohl wirklich stilistisch von mir verwechselt worden zu sein. Das mit den Segeln ist...so ne Sache...ist vielleicht nautisch nicht die best möglichste Variante, aber da ich Hobbysegler bin (natürlich noch nie einen Zyklon gesehen hab^^) hab ich mir nur überlegt, was ich bei starken Wind machen würde.
    Aber auch hier...vielen Dank für den Hinweis.

    Zu 3. Naja Ruffy besitzt zwar Obersationshaki, aber spätestens der Punk Hazard-Arc und der dortige Kampf mit den Yeti Cool Brothers oder gegen den Drachen zeigt uns, dass er es
    auch nicht immer aktiviert hat. Ich weiß zwar nicht, ob meine geplante Auflösung es plausibler macht, aber Ruffy wird nicht die ganze Zeit da sitzen und auf feindliche Angriffe warten.

    Vor allem nicht, wenn er sich gerade mit Plundertaschen vollgestopft hat :thumbsup:

    ----



    Der Weg den du eingeschlagen hast, machts dir vielleicht in einigen
    Punkten sogar leichter, aber er stellt dich auch vor große
    Herausforderungen. Jeder Fehler fällt sofort auf, da wer One Piece gut
    kennt, sich beispielsweise mit Rumble Balls auskennt und sich erinnern
    kann wie Nami früher bei Stürmen reagiert hat.
    Das folgende, was ich sage...bezieht sich nicht nur auf dich, sondern ist eine allgemein Information:

    Ich maße mir auf keinen Fall an...die Strohhüte so zu darstellen zu können, wie es Oda tun würde. Des Wegen schrieb ich ja auch, dass es die Erfüllung meines Traums ist und meiner
    Darstellung darüber, wie die Geschichte verläuft.
    Ich werde versuchen mein best möglichstes zu tun, aber sage schon jetzt, dass mir das niemals gelingen wird.
    Sollte ich grobe Schnitzer (siehe Rumble Balls) machen, dann hoffe ich auch darauf, dass ich korrigiert werde; allerdings hoffe ich nicht, dass es dann am Ende so aussieht, dass hier jeder Fanboy auftaucht und sagt, dass Zorro bestimmt in die andere Richtung geguckt hätte :P


    Trotzdem vielen, vielen Dank, dass du dir das erste Kapitel und den Prolog angetan hast! Ich freue mich, dass ich dich zumindest nicht hinter den Mond gejagt habe, aber ich hoffe
    du verstehst auch, dass ich zu ein paar Punkten Stellung nehmen wollte. Schönen Tag noch ^.^
  • Hallo auch Vexor,

    Schön, dass in letzter Zeit wieder mal ein wenig frischer Wind durch den FanFiction Bereich in Form von neuen Geschichten weht.
    Und damit das auch so bleibt, will ich an dieser Stelle auch mal meinen Senf dazugeben :D.

    Zum Inhalt werde ich mich kurzfassen, weil mein Vorredner im Grunde schon alle relevanten Punkte angesprochen hat.

    Die Tatsache, dass du dich bei den Protagonisten für deine FF für die Strohhüte entschieden hast, ist an und für sich schon OK. Ich bin mal gespannt, ob du die Zeit und den Aufwand, der für die Erstellung eigener Helden notwendig gewesen wäre, stattdessen dazu genutzt hast, um uns interessante Gegner bzw. Verbündete, denen die SHB unterwegs begegnen wird, zu präsentieren.
    Weiterhin bin ich gespannt, ob du aus dem, inzwischen schon etwas monotonen Schema des Storytelling, wie es in OP üblich ist (SHB kommt auf irgendeine Insel -> legen sich mit irgendeinem übermächtigen Gegner an und bekommen eine kräftige Abreibung -> alle rappeln sich auf und Ruffy haut den Obermacker weg) ausbrechen wirst.
    Wir werden sehen...

    Zu deinem Problem mit der zerstörten Formatierung:

    Mit diesem Phänomen habe ich mich auch lange Zeit herumgeschlagen, bis ich eine Lösung fand. Ich schreibe die jeweiligen Kapitel auch immer in Word. Doch anstatt sie von dort direkt in den Beitrag zu kopieren, füge ich sie zuerst in einem normalen Texteditor (z.B. WordPad) ein. Von dort aus kopiere ich den Text erneut und füge ihn erst dann hier ein.
    Ich habe mit dieser Methode gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht hilft es dir ja auch. :thumbsup:

    Nun möchte ich aber auch noch ein wenig meckern:

    Auch wenn ich deinen Einsatz wirklich zu würdigen weis, aber ich persönlich fand das erste Kapitel viel zu lang. Daraus hättest du locker zwei bis drei Kapitel machen können. Es ist nicht so, dass ich prinzipiell gegen die langen Kapitel bin, aber es birgt ein paar Risiken, wenn alle in Zukunft diesen Umfang haben werden. Kürze Kapitel haben, in meinen Augen, vor allem den Vorteil, dass man hier viel besser Cliffhanger unterbringen kann, um so die Spannung aufrechtzuerhalten (wobei du den Cliffhanger am Ende des ersten Kapitels schon echt gut hinbekommen hast). Außerdem braucht man natürlich nicht so lang, um kürze Kapitel zu schreiben, wodurch es einfacher wird, regelmäßig neue Kapitel online zu stellen, was uns als Leserschaft natürlich freut.
    Letztlich bleibt die Entscheidung natürlich bei dir, aber ich wollte nur mal auf die Problematik hingewiesen haben.

    Bleib weiterhin so fleißig.

    MFG moondoggie
    "Sag mir, was du am Meisten begehrst."
    Meine FanFiction: Wünsch dir was!
  • So habe Kapitel Zwei noch einmal überabeitet und hochgeladen!

    Ich möchte mich auch bei moondoggie für den Tipp mit dem Wordeditor bedanken!
    Hat tadellos funktioniert! :thumbsup:

    Ich bin jetzt erstmal im Urlaub, weshalb bis September kein neues Kapitel hochgeladen werden
    kann.

    Schöne Zeit bis dahin ^.^
  • Also Chapter 2 ist draußen, dann will ich mal was dazu sagen.


    Gemecker am Detail:

    Ich fange mit dem Gemecker an, damit du dich auf das Gute nachher freuen kannst.

    Also Ruffy setzt die Attacke GG-Rakete ein, allerdings schreibst du danach von einer Hand (singular) und auch der Rest hört sich nicht an an, als hätte sich Ruffy nach vorne auf die Lichtung geschossen.
    Bei der GG Rakete umfasst Ruffy mit beiden Händen einen festen Gegenstand, um sich dann auf diesen oder darüber hinaus zu schleudern.
    siehe http://opwiki.de/wiki/Gum-Gum-Rocket .

    Was du meinst klingt eher nach der GG Pistole o.ä. opwiki.de/wiki/Gum-Gum-Pistol .


    Danach werden Ruffy und Sanji hinterücks KO gehaun. Wiederrum ist hier das Haki so eine Sache. Sicher ist Ruffy was das Beobachtungshaki angeht noch kein enel, aber das er nicht bemerkt wenn jemand genau hinter ihm ist. Selbst die Präsenz eines Tieres direkt hinter ihm, müsste ihn aufhorchen lassen, gerade wenn er hungrig ist.

    Der nächte Punkt ist Ruffys K.O

    Ruffy ist ein Gummimensch und gegen stumpfe Schläge ziemlich immun. Tätsächlich kann ich mich in über 500 Kapiteln nicht daran erinnern das Ruffy einmal wirklich klassisch KO ging. Er ist eingefrorend und vergiftet worden, wurde in einer Kiste gefangen, kippte aus den Latschen nachdem sein Schatten weg war, wurde fast erstickt und brach einige Male vor lauter Erschöpfung oder Verzweiflung zusammen.

    Aber er ist eigentlich nie richtig K.O. gegangen, also klassich bewusstlos durch einen Schlag. Um die Gummibirne auszuknocken wäre schon Haki notwendig, aber dann hätte er es zu 100% spüren müssen.


    Das Gute:

    Ansonsten ein sehr gelungenes Kapitel. Details wie Ruffy mit Buckel und heraushängender Zunge triffst du ziemlich gut. Durch die Gefangennahme der Strohhüte durch unbekannte und unsichtbare(?) Katzen baut gut Spannung auf. Gerade weil einige Fragen aufgeworfen wurden, die erst in zukünfitgen Chaptern beantwortet werden.

    Das der Lobteil jetzt im Vergelich zum gemecker so kurz ist, soll nicht heißen, dass ich das Chapter schlecht fand. Es ist nur so, dass die Dinge oben weiter ausgeführt werden mussten und außerdem hab ich jetzt Hunger.

    Und viel Spaß im Urlaub.

    Eine Geschichte von einem Meister seines Handwerks...

    Eine Geschichte die das Genre revolutionieren wird...

    Eine Geschichte die die Welt verändern wird...

    ...ist dies nicht. Wenn ihr trotzdem gerne reinschauen möchtet: Link [Kapitel 9 ist draußen
    . Kapitel 9 folgt am 21.11.]