Star Trek

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    • Áyu schrieb:

      Nun die Frage ist ob das Sinn macht da dieser ja den Spock in der Kelvin-Timeline spielt und ob es Sinn macht diesen dann auch noch für die Hauptzeitlinie zu verwenden. Natürlich wäre dies möglich die Frage ist ob das gut ist. Ich denke dafür gibt es ähnlich viele zu wie gegensätze die man gelten lassen kann.

      Weil es könnte einige Laie dann doch verwirren wenn der gleiche Schauspieler ganz offiziel einen Charakter schauspielert der in beiden Zeitrechnungen vorkommt aber andere Dinge tut die wiederum in der Geschichte nicht so passierten usw.
      Deswegen kann es doch derselbe Schauspieler sein. Das Konzept, dass es verschiedene Universen gibt, wo sich die Dinge eben anders entwickelt haben, wurde ja mit der Serie bereits ausführlich behandelt. Die Charaktere sehen deswegen aber nicht auf einmal komplett anders aus.

      Ich fände es eher lahm, jetzt noch einen neuen Spock einzuführen, nur weil vielleicht das Bugdet nicht reicht oder Quinto nicht verfügbar ist. Zumal Quinto eigentlich ein Schauspieler ist, der auch gut bei Serien mitgewirkt hat (Heroes oder American Horror Story, u.a.). Von daher "Quinto or bust".
    • Ich hätte mal neh frage da ich in Star Trek Frisch Neu bin und mit der Materie noch nicht ganz auf 100% bin hätte mal neh frage..
      Habe die komplette neue Staffel gesehen und die 2 Filme die letzten Jahre rauskam, und paar ältere Staffeln im Fernseh..

      Meine frage ist jetzt am Ende war das Schiff mit Spock und Co was wir im FIlm gesehen haben? Welche Zeitlinie sind wir denn jetzt im Film gab doch eine Zeitreise oder so Spock hat sein ältere ich getroffen wenn recht erinnere? Diese ganze Zeitlinie sind irgenwie verwirrend...
      Eine weitere frage älteren Staffel sehen wir die Klingonen ein ganz anderen >Desgin wieso das so ist das neh andere Spezie der Klingonen?
    • kaidoo schrieb:

      Meine frage ist jetzt am Ende war das Schiff mit Spock und Co was wir im FIlm gesehen haben? Welche Zeitlinie sind wir denn jetzt im Film gab doch eine Zeitreise oder so Spock hat sein ältere ich getroffen wenn recht erinnere? Diese ganze Zeitlinie sind irgenwie verwirrend...
      Das war die U.S.S. Enterprise (NCC 1701), also das Schiff, was man auch aus den neuen Filmen kennt. ABER in der klassischen Zeitlinie.

      Durch den neuen Film Star Trek von 2009 wurde eine andere Zeitlinie geschaffen, wo die U.S.S. Kelvin von Nero angegriffen und der Planet Vulkan durch seine Aktionen zerstört wurde. Dadurch hat sich eben einiges anders entwickelt, z.B. kam Kirk hier viel jünger an das Kommando der Enterprise.

      Star Trek Discovery spielt in der klassischen Zeitlinie, wo im Jahr 2255 die Enterprise noch unter dem Kommando von Captain Pike stand, mit Spock als seinem Wissenschaftsoffizier. Pike landete dann später im "Rollstuhl" und Kirk bekam das Kommando für eine 5-Jahres-Mission. Das spielt dann aber einige Jahre nach Discovery.

      kaidoo schrieb:

      Eine weitere frage älteren Staffel sehen wir die Klingonen ein ganz anderen >Desgin wieso das so ist das neh andere Spezie der Klingonen?
      In der Originalserie sahen die Klingonen noch aus wie Menschen, wo sie etwas von Barbaren hatten. Das wurde in der Serie Star Trek: Enterprise damit erklärt, dass man bei den Klingonen mit Genmanipulation experimentiert hat, wo man menschliche Augments (=Supermenschen) als Basis verwendet hat (wie bei Kahn aus Star Trek Into Darkness)... Menschliche Klingonen waren dann eben eine Mutation, die für einige Generationen erhalten blieb.

      Warum in Into Darkness und Discovery die Klingonen nun ein völlig neues Aussehen haben und man auch die menschlicheren Klingonen nicht mehr sieht, wurde aber noch nicht erklärt und wird es wahrscheinlich auch nicht. Heutzutage hat man eben einfach andere Möglichkeiten als noch in den 60ern und 80ern und man hat sich wohl dazu entschlossen, den Klingonen ein anderes Design zu verpassen, damit es etwas zeitgemäßer wirkt.

      Das fügt sich zwar nicht allzu wirklich in die Kontinuität der Serien ein, aber diese war wohl an vielen Stellen einfach egal, besonders bei den neuen Filmen.
    • Neuer Trailer ist da:



      Fängt sehr gut an, macht Lust auf mehr, doch sobald die Schauspielerin dessen Name ich vergessen(verdrängt) habe wieder vorkommt, kommt mir ein übles Gefühl in der Magengegend.. Ganz ehrlich, so eine miese Schauspielerin/Figur, und die verlinkt man jetzt nur noch mehr mit Spock. Ich bin also total zwiegespalten, eigentlich habe ich Lust auf die 2. Staffel und mich hat der Trailer überzeugt, aber ich weiß nicht, ob ich die Figur nochmal 24 Folgen ertragen kann/will...
      Zu dem Thema mit Kirk etc. das ist mir ziemlich egal, Total verpeilt, das ist Pike net Kirk. Finde ich gut! Ich kenn bisher nur die Star Trek Filme und bin kein Riesen Fan den es stört, dass eine Rollen neu besetzt werden.
    • Nun, meine Begeisterung hält sich noch in Grenzen. Die ganze Begegnung mit der Enterprise läuft also nur darauf hinaus, dass Pike das Kommando der Discovery übernimmt? Okay, toll... Zumindest scheint die Besetzung von Pike recht gelungen. Eine gewisse Ähnlichkeit zu Bruce Greenwood, der ja die Rolle in den neuen Filmen verkörpert hat, ist durchaus vorhanden und Anson Mount (der neue Schauspieler von Pike) bringt hier durchaus den Charme mit sich, den man von einem Sternenflotten-Kapitän à la Kirk erwartet.

      Bei der Handlung selbst scheint man sich ja wieder "auf der Suche nach Mr. Spock" zu befinden, was wohl die logische Konsequenz daraus war, dass man die berühmte Rolle nicht noch einmal neu besetzen wollte. Ein Gastauftritt von Zachary Quinto am Ende der Staffel wäre aber sicher ein absolutes Highlight für alle. Ich hoffe stark darauf und nicht nur auf eine Burnham, die hier auf Silhouetten starrt.

      Insgesamt finde ich das nun aber auch nicht unbedingt schlecht, dass es doch story-technisch ganz etwas anderes zu sein scheint als die erste Staffel, die sich für meinen Geschmack doch zu sehr in den Klingonen-Krieg verfahren hatte. Auch wollen die Macher ein paar der größeren Story-Lücken aufklären, primär warum der Sporenantrieb später in Star Trek nie wieder genutzt wurde oder warum Spock nie von seiner Adoptiv-Schwester, Michael Burnham, erzählt hat... Da bin ich mal gespannt. Der Fokus auf Burnham, der bereits in der ersten Staffel einen faden Beigeschmack hinterlassen hatte, dürfte dabei aber sicherlich bleiben.

      Auch scheint es für Discovery wohl ein Schema zu sein, dass jede Staffel einen anderen Captain haben wird, welcher die Handlung vorantreibt. Erst Lorca, nun Pike. Und auch bei Pike ist es absehbar, dass er nach dieser Staffel wieder das Kommando der Enterprise übernehmen wird und dann in Staffel 3 wohl der Kapitän kommt, den man ursprünglich von Vulkan abholen wollte. Dann wieder für eine andere Handlung, natürlich. :D

      Nun, mal gucken. Geht ja erst in 2019 los, so wie so ziemlich jede andere gute Serie auf Netflix (Fargo, Stranger Things...) - ich sollte mein Netflix-Abo wohl für den Rest des Jahres kündigen. ^^
    • So, die ersten drei Folge sind schon da, und ich hatte das Glück den Starttermin verpasst zu haben, habe also alle drei nacheinander gucken können.

      Hierbei beziehe ich mich also auf die ersten 3 Folgen, inhaltlich wird natürlich gespoilert!

      Nach dem ich die letzte Staffel mit zwei weinenden Augen geguckt habe, war ich auf die neue season doch sehr gespannt. Weinend, nicht etwa wegen Trauer oder Emotionen guter Art, sondern weil ich die Staffel doch echt so miserabel fand, aber trotzdem nicht aufhören wollte/konnte. Was man als Sci-Fi Fan nicht alles auf sich nehmen muss..

      Die neue Staffel hingegen fängt wirklich sehr gut an. Die bisherigen Folgen sind stimmig, recht gut visuell umgesetzt (Als 3D Artist gucke ich da besonders drauf) und die Story hört sich interessant an. Man weiß noch nicht, wohin die Sache mit dem Engel gehen soll, aber man möchte dem wirklich auf den Grund gehen. Ich will tatsächlich wissen, was es mit den Visionen, New Eden, und den Signalen auf sich hat. Dieser Handlungsstrang scheint also vielversprechend zu sein, und man kann sich auf eine interessante Entwicklung freuen.

      Die Besetzung bzw. die Charaktere finde ich deutlich besser als bei Staffel 1. Burden.. ähmm ich meine Burnham ist keine Bürde mehr (haha..), sondern viel erträglicher geworden. Sie ist noch nicht so weit, dass ich sie mag, aber ich kann sie immerhin ertragen, was während Staffel 1 zu 80% nicht der Fall war. Pike finde ich gut. Es ist erfrischend ihn dabei zu haben, und für mich als Star Trek Filme kenner only, geht das Feeling viel mehr Richtung Filme als zuvor. Spock's Familie ist mir grad noch egal, da passiert noch nicht so viel. Wobei die Mutter doch echt ne Hübsche ist..

      Apropos Spock, die Handlung um ihn ist doch nicht so schlimm wie befürchtet. Es ist nicht einfach eine Hide&Seek Sache.Ob ich seine Visionen gut finde, das weiß ich noch nicht. Es muss sich noch zeigen, ob es nicht zu abwegig wird.

      Nun aber das schlimmste: die Klingonen... Die interessieren mich absolut Null. Wer da gerade wen absticht ist mir egal. Das wäre vielleicht anders, wenn sie 1) nicht so hässlich wären (Finde die Kostüme nicht gelungen) und 2) nicht so reden würden, als hätten sie die Beissschiene vergessen rauszunehmen. Wieso denn nicht einfach klingonisch mit Untertitel? Fand ich tausend mal angenehmer.
      Und was soll diese "Ich bin euere Mutter" Nonsense? Ich hoffe man lässt die Handlung ins Nichts verlaufen, die braucht man echt nicht als "Spannung".

      Die ehemalige Imperatorin ist auch wieder da, mit einer geheimen Pew-Pew Waffe. Klar kann man mal einfach so sich hinbekamen wohin man will und natüüüüürlich wieder in letzter Sekunde für die Aufrechterhaltung das kl. Ordnungssystem sorgen. Schließlich weiß man ja genau wer gerade was macht, egal ob der sich auf einem anderen Planeten befindet.
      An sich fände ich die politische Natur der Sache spannend. Wie kann man dafür sorgen, dass der Gegner gelähmt bleibt und die Waffenruhe besteht? Gar am Ende vernichtet wird? An der Stelle wäre wohl "Teile und herrsche" angebrachter. Sollen sich doch die Häuser gegenseitig bekriegen. Dafür sollte man mit Intrigen sorgen und zuschauen wie das System von innen zerbricht. Ganz im Sinne von GoT, das ist aber wohl zu hoch für die Serie und man bleibt bei den einfachen dingen. So wie etwa "Wir können nicht Beamen, weil der Pilot sonst nicht von einem Asteroiden getroffen werden kann während der sein Monolog über seine Ex aufführt. Ah, zurückbekamen können wir aber natürlich, das ist gar kein Thema"


      Naja, so viel erstmal dazu. Alles in allem gefällt mir die neue Staffel bisher wesentlich besser, aber alte (Sci-Fi typische) Schwächen bleiben. Trotzdem eine, gut gemeinte 6.8/10

      Grüße, kulli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kulli ()

    • Das Hauptproblem des Star Trek Franchises hört auf den Namen Alex Kurtzman, ein Typ der offensichtlich keinerlei Interesse an Star Trek hat wurde zu einer der einflussreichsten Personen hinter der Kamera, sowohl bei den Reboot-Filmen, als auch bei Discovery.

      Das Resultat sind Filme und Serien die abgesehen von Namen nichts mehr mit Star Trek zu tun haben, sowohl bei den Rassen und Einzelpersonen (lächelnder Sarek, generische Aliens als Klingonen), als auch bei Technologie (Sporen-Antrieb der keinerlei realwissenschaftliche Grundlage hat, im Gegensatz zur Warp-Blase die tatsächlich möglich ist) und Botschaften (hirnloser "In your Face: Frauen sind top, (weiße) Männer flop"-Feminismus, statt subtiler Gesellschaftskritik).

      Alles im allem sieht es so aus dass Star Trek gehörig gegen die Wand gefahren wird.
      Man muss immer bedenken dass die Reaktion des Publikums frühestens beim nächsten Film oder der nächsten Folge zu sehen ist.
      So ist Beyond gefloppt weil es nach Into Darkness kam.
      Netflix zahlt deutlich weniger für die zweite Staffel STD nachdem die erste die Erwartungen nicht erfüllt hat.
      Und auch die short treks brachten beim Verkauf an Anbieter ausserhalb der USA wohl nur einen Bruchteil dessen was man sich erhofft hat.
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    • Such Sweet Sorrow

      Das Finale der zweiten Staffel von Discovery flimmerte gestern über unsere nicht-holografischen Bildschirme und irgendwo will mir die Sache gefallen, aber an vielen Stellen kann es das einfach nicht. Es ist auf jeden Fall deutlich besser als die erste Staffel gewesen, auch wenn das nicht viel heißen muss.

      Kommen wir direkt zum Positiven:

      • Charakterentwicklung. Allein schon das Vorhandensein dieser jenseits Burnham und Ash Tyler war erfrischend und bot dann doch einige gute Episoden, wo auch mal andere Charaktere im Vordergrund standen, auch wenn natürlich immer gerne Burnham noch irgendwo im Mittelpunkt steht. Aber gerade die Geschichte von Saru oder auch die Wiedergeburt von Dr. Culber boten einiges an Stoff.
      • Episodisches Erzählen. Die Staffel hatte natürlich eine übergreifende Handlung mit den sieben Signalen und dem Roten Engel, aber diese hat es auch erlaubt, ganz klassisch Woche für Woche einen andere Geschichte zu erzählen, wo am Ende dann alles gekonnt für das Finale zusammenkam. Es hat sich damit einfach mehr an das "Planet of the Week"-Format vom klassischen Star Trek angeschlossen und das kam zumindest bei mir gut an.
      • Übergang zu Star Trek - The Original Series. Man hat doch halbwegs versucht, aus dem Plothole-Wirrwarr, welchen Discovery mit der ersten Staffel veranstaltet hat, etwas zu schaffen, das durchaus auch in der Lage war, wieder an die Originalserie anzuschließen, die ja zeitlich nach der Serie hier spielt, wo vieles einfach nicht gepasst hatte. Aber irgendwie konnte man doch die Kurve kriegen und dabei auch jede Menge Fan-Service für alte Trekkies bieten. Besonders das Design der Enterprise und das Aufgreifen des Originalpiloten, "The Cage", den ich mir auf Netflix auch direkt nochmal angeschaut habe, fand ich dann doch sehr gelungen. Und damit kämen wir auch direkt zum wichtigsten Punkt...
      • Pike. Der Mann hat die Staffel gerockt. Anson Mount liefert hier einfach eine unfassbar charismatische Darstellung von Captain Pike ab, wo ich sogar so weit gehen und behaupten würde, dass dies klar der beste Sternenflottenkapitän bislang war. Sorry, Kirk und Picard. Gerade nachdem Captain Lorca in der ersten Staffel ja als der böse, weiße Mann verdammt wurde, wo man eigentlich nur die Augen rollen konnte, war dies einfach erfrischend und genau das, was die Serie benötigt hat. Pike hat hier allen die Show gestohlen und Fans machen inzwischen Petitionen dafür, dass er direkt seine eigene Show bekommt, wo ich auch schwer dafür wäre. Eine Serie mit Pike, Number One und Spock auf der Enterprise zu einer neuen Fünf-Jahres-Mission wäre mit Sicherheit um ein Vielfaches sehenswerter als alles, was Discovery bislang abgeliefert hat. Das muss kommen und bitte dann jede Folge mit den Worten "Hit it!" beenden. Zu gut.


      Jetzt zum Neutralen:

      • Spock. Im Vorfeld war ich ja der Meinung, dass hier Zachary Quinto her muss oder man sollte es lassen. Dieser war aber sicher zu teuer oder stand nicht zur Verfügung. Und im Großen und Ganzen war ich dann doch mit der Performance von Ethan Peck ganz zufrieden. Er wirkte auf mich zum Teil zu hölzern, wo ich Spock in ihm nicht wirklich wiedererkennen konnte, aber man muss dazu auch sagen, dass ihm die ganze Storyline und vor allem die Verbindung zu Burnham massiv runtergezogen haben, wo ich ihn gerne als Spock frei von all dem auf der Brücke der Enterprise erleben würde. Aber da wären wir wieder beim vorherigen Punkt. Neue Serie, please.


      In all dem Guten steckt aber auch viel Negatives:
      • Burnham. Nach wie vor das schwächste Glied in der Serie, das leider alles zusammenhalten soll. Ich mag den Charakter nicht, ich fand die "Schauspielerin" schon in The Walking Dead furchtbar und die ganze Nummer mit Spocks Adoptivschwester wirkte einfach so unfassbar aufgesetzt und aufgezwungen, dass es einfach hinten und vorne nicht passen wollte und man am Ende aus dem Charakter und der Discovery ein Staatsgeheimnis machen musste, um irgendwie hier die Wunden zu schließen. Apropos Geheimnisse...
      • Sektion 31. Das war alles ganz, ganz großer Bullshit, den ich nicht noch mal so erleben möchte. Das fängt damit an, dass man im 23ten Jahrhundert offenbar in der Grundschule von der Existenz von Sektion 31 lernt. Jeder wusste sofort etwas mit den schwarzen Abzeichen anzufangen, während in anderen Star Trek-Serien selbst hochrangige Sternenflotten-Offiziere noch nie etwas von jener Sektion gehört haben. Umso abstruser wird es, wenn diese dann noch eine Flotte von 32 Schiffen hat und eine Super-Intelligenz, die sich zu den nächsten Borg entwickelt, mit dem feinen Unterschied, dass diese alles vernichten und nicht assimilieren wollen... Aua. Ganz großer Käse.
      • Georgiou. Unfassbar, dass dieser Charakter noch lebt und seinem Sadismus frei in der Sternenflotte ausleben kann. Ich weiß nicht, ob die Autoren sie einfach "cool" finden, aber wenn ich höre, dass zwischendurch sogar geplant war, dass sie ihre eigene Spin-Off-Serie zur Sektion 31 bekommen sollte, dann dreht sich bei mir der Magen um. Nein, danke. Zum Glück scheint es ja dazu nun nicht mehr zu kommen.
      • Wissenschaft. Etwas, was Star Trek früher mal ausgezeichnet hat, war die Tatsache, dass sich die Autoren teils sogar von Wissenschaftlern beraten haben lassen. Der Warp-Antrieb basiert auf echten Theorien und wäre heute noch denkbar. Der Sporenantrieb kam hingegen aus dem Popo eines Autoren, der auf dem Klo Tardigrades gezockt hat. Mit der Idee konnte ich sogar noch irgendwo leben, aber wenn wir dann mit "Zeitkristallen" anfangen, wie ich sie sonst eher aus Zelda-Spielen kenne, dann hört der Spaß für mich auf. Dann doch lieber einmal um die Sonne fliegen, um Wale aus den 80ern zu holen. :D Ich erwarte ja nicht, dass nun alles hochwissenschaftlich recherchiert und ausgearbeitet wird, was man da sich für Technologien ausdenkt, aber was Discovery hier auf den Tisch gebracht hat, war einfach nur abstrus und gehört für mich in die Spinnereien, die man sich bei Voyager und Enterprise für das 29te bis 31te Jahrhundert ausgedacht hat - was die Autoren beim Finale der zweiten Staffel wohl endlich auch eingesehen und die Discovery schlussendlich passend platziert haben...
      • Star Wars. Star Trek ist nicht Star Wars. Nur hat das den Machern beim Staffelfinale leider keiner mitgeteilt. Ich brauch keine flashy Raumschlacht, wo Rettungskapseln(?) und Shuttles zu Kampffliegern umgebaut werden, um eine Flotte von 32 Schiffen anzugreifen (lol) in einem gigantischen Durcheinander, wo wahrscheinlich nicht mal die CGI-Experten dahinter durchgesehen haben. "Wir brauchen ganz, ganz viele kleine Kampfschiffe und massenhaft Explosionen im Weltall, so wirklich ganz, ganz viele Feuerbälle im Weltall, weil das echt cool aussieht. Oh, und niedliche Roboter, die die Hülle reparieren! Das habe ich mal in so einem Film gesehen, das brauchen wir auch." Ach ja, und wenn man einen Phortonen-Torpedo in der Hülle stecken hat, braucht man scheinbar einfach mal nur die Tür dahinter zuzumachen, denn dann sprengt es einem nur ein Drittel der Untertasse weg. Ist klar... :D


      Gibt sicherlich noch mehr, wo ich meckern (und auch loben) könnte, aber das sollten die wichtigsten Punkte gewesen sein. Also, ich bin jetzt nicht völlig unzufrieden, aber es könnte auch besser laufen. Ich bin mal gespannt, wie es jetzt aber weitergeht, wo Discovery wohl in einer fernen Zukunft im Beta-Quadranten spielen wird. Das könnte durchaus Potenzial haben und ist eigentlich etwas, was die Serie wahrscheinlich hätte von Anfang an tun sollen... Gleichzeitig will ich aber auch eine neue Enterprise-Serie mit Pike und Spock, weil geil.

      Hit it!
    • Ich wusste bis jetzt gar nicht , dass auch andere in diesem Forum Star Trek Discovery verfolgen. Ich mag die Staffeln bisher weil sie ein neuen Wind reingebracht haben. Seit den neueren Kinofilmen mit Chris Pine hypt Star Trek und Discovery tat es bisher auch.

      Mit dem schwarzen Loch hat man nun eine Story erschaffen, die unabhängig von der Enterprise handeln kann.

      Ich freu mich auf die dritte Staffel
      Masked Deuce wird das 11.Mitglied der SHB.