Menschenjagd (Bo)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies
    Beachten Sie zudem unsere Datenschutzerklärung: Pirateboard.net - Datenschutzerklärung

    • Kapitel 134 Gebrochene Flügel

      Wird irgendwie langsam mal Zeit, dass ich meinen Kommentar fertig stelle, so neu ist das Kapitel nun auch wieder nicht mehr. ^^

      OK ich habe nachgesehen, bei der Explodierten Stadt dürfte es sich umKillenick handeln. Übrigens das gleiche Ereignis, bei dem die Harley mit seiner TraLoHa und Heathcliffin den Untergrund gewechselt sind, wenn ich das beim Überfliegen richtig bemerkt habe. Interessant ist übrigens noch, dass diese Stadt auf Saoirse Láire also Ulysses Heimatinsel lag. Wahrscheinlich war es der Hauptsitz der fountischen Truppen bzw. Kolonialregierung, da mich mir sonst nicht vorstellen könnte, warum Ulysses eine der Städte seines Volkes in die Luft jagen lassen sollte.

      Damit endet die Existenz von Sundermare,Ulysses Anweisungen schlägt man eben nicht so einfach aus. Besonders nicht, wenn man ihm ganz und gar ausgeliefert ist und eigentlich wissen müsste, dass das eigene Überleben ganz und gar davon abhängt, ob man ihm nochmal nützlich werden könnte. Jedenfalls habe ich seinen Fehler früher erkannt als er selbst^^.

      Allerdings dürfte es in dem Abschnitt auch mehr darum gegangen sein, Ulysses weiter zu charakterisieren und zu zeigen, wie er die Welt sieht bzw. wie mächtig er ist. Während Sundermare lange Taktieren und Verhandeln muss, werden Ulysses Wünsche mehr oder weniger sofort umgesetzt oder es kommt zu unangenehmen Konsequenzen. Diese Macht hatteSundermare nun mal nicht, auch wenn er zu den mächtigsten Politikern einer der mächtigsten Länder der WR gehörte. Aber eigentlich dürfte es dir wahrscheinlich vor allem darum gegangen sein zu zeigen, dassUlysses ein sehr starker, erbarmungsloser und blutrünstiger Kämpfer geblieben ist. Er hat überhaupt keine Probleme sich selbst die Hände schmutzig zu machen und scheint dies auch auf eine gewisse weise zu genießen bzw. das ist die Sprache, welche er am besten kennt, immerhin bezeichnet er das zerquetschen das Kopfes als [i]>so unblutig wie möglich<[/i].

      Zu guter Letzterfahren wir in diesem Abschnitt zum erstenMal, dass sich der geplante Krieg gegen Carnen richten wird oder besser gesagt, dass so ein Krieg geplant ist. Denn seinen wir mal ehrlich, wenn die KGJ mit Carla (und eventuell bis teilweise mit der Ulysses-Fraktion) aneinandergeraten, dürfte es dem Land schwer fallen in nächster Zeit noch irgendein Krieg durchzuführen. ^^

      Carla hat Waterloos angriff nicht nur körperlich, sondern auch seelisch mehr mitgenommen als ich vermutet hätte, was allerdings nicht sehr verwundert, wenn man bedenkt, dass sie ihre Macht aus der Kontrolle über andere Personen zieht. Diese Kontrolle/Manipulation und immer Einschätzen zu können, wie die andere Person verhält ist das Fundament ihrer Position, wenn sie diese regelmäßig verliert bzw. damit falsch liegt, ist sie ganz schnell am Ende und bei Waterloo war sie sich bestimmt ziemlich sicher alles sehr sicher unter Kontrolle zu haben.

      Ihr Zusammenspiel mit Remington war ebenfalls sehr interessant und ich habe irgendwie das Gefühl, dass darin mehr steckt, als ich derzeit wahrnehme. Zwar ist es schon eine Sache, wenn sie jemand, der im lesen von Personen ähnlich gut zu sein scheint sie sie, in einem solchen schwachen und verwundetet Moment an sich heranlässt, aber ich denke wie erwähnt, dass da noch mehr dahinter steckt bzw dass dies Momente in Zukunft noch sehr wichtig entscheidend werden.

      Immerhin schafft es Remington, im Zusammenspiel mit dieser Situation bzw. ihren Verletzungen, eine Erinnerung in ihr zu Wecken. Anscheinend hatte sie als Kind unter ihrer Mutter (wahrscheinlich Stiefmutter^^) gelitten und ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Vater, dieser allerdings war aufgrund seiner Arbeit leider viel zu wenig für die da, auch um sie vor ihrer Mutter in Schutz zu nehmen. Allerdings sehe ich Carla in dieser Erinnerung nicht als >eine Geschöpf der Nacht< um Remington zu Zitieren. Entweder hat ihr Vater Carla sehr viel Licht gebracht oder es wurde erst nach dieser Erinnerungen wirklich Nacht für sie.

      Zu guter Letzt, erfahren wir auch ein wenig zu Remingtions Hintergrund, auch wenn ich mich noch immer Frage, warum gerade er von seiner Organisation/Gruppierung als Vertretet bestimmt wurde. Zwar erfahren wir hier, dass er anscheinend sehr gut Menschen einschätzen und durchschauen kann, aber ich denke da wird es noch etwas mehr geben. Auch interessant, dass er nicht von Anfang an Blind war, sondern sein Augenlicht erst später vollständig verloren hat.

      Das wars erst mal wieder von mir. Irgendwie etwas wenig für das Lange Kapitel, aber mir will mir derzeit auch nicht einfallen.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Kapitel 134: Gebrochene Flügel

      So Kapitel ist alles andere als jung, aber ich weiß ja aus guter Quelle, dass du noch am neuen Kapitel sitzt. Soll keine Entschuldigung sein, aber...ach...ja...okay :D


      Vorweg: Ein gutes Kapitel, welches wohl weniger durch offene-aktive Handlung geglänzt hat, aber umso mehr auf der Ebene der Charakterdarstellung. Zumindest bin ich gut nach der kleinen Pause für mich reingekommen, was ich immer als positiv erachte, also an dieser Stelle mal ein paar Lorbeeren für dich. Pflanze sie irgendwo ein und seh ihnen beim verrotten zu.

      Ich mag Ulysses. Wo ich mit Harley meine Probleme hatte, kann ich mit Ulysses sofort connecten. Vielleicht liegt es an dieser dreckigen, offenen Art, die so einen wunderbaren Kontakt zum nebulösen Lebemann Harley oder zur durchtriebenen Intrigantin Carla darstellt, aber es funktioniert. Ulysses hat Kanten und Ecken und ein Mundwerk, welches jeden Klosterschüler zu zwanzig Ave Maria und einer Wallfahrt nach Rom treiben würde, und genau das macht ihn für mich greifbar. Ein dreckiger Straßenköter mit der Gewitztheit eines Fuches. Eine für mich neue Kombination in deiner Geschichte und aus diesen Gründen auch so erfrischend.
      Zudem habe ich im Gefühl, dass dir die Szenen mit Ulysses Spaß machen - also im Rahmen unserer ausgeprägten Demotivation beim Schreiben -, aber zumindest lesen sie sich für mich lockerer, ungestümer, witziger und eingängiger. Kann natürlich auch mit meiner eigenen Vorliebe für den Charakter zu tun haben, aber ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass Ulysses mir Spaß macht.
      Auch die Kombination aus ihm und Bentley war in diesem Arc durchaus zu spüren und ich finde, dass du hier diese Freundschaft und Gelassenheit zwischen zwei alten Freunden, die sich in der einen Hand zu prosten, sich mit der anderen Hand verprügeln, um am Ende Arm im Arm über alte Verflossene zu reden, sehr gut inszeniert hast.
      Sundermare als fountischer Speichellecker und Vertreter der Stock-im-Arsch-Fraktion muss da als Kollateralschaden einfach untergehen, aber die Interaktion zwischen den dreien hat mir gut gefallen. Hat mich irgendwie an einen Tarantinofilm erinnert...generell muss ich sagen, dass ich mit Ulysses und seine Leute wunderbar in einem Tarantinostreifen vorstellen könnte. Zumindest bekomme ich derartige vibes.

      Die Frage, die sich mir am Rande gestellt hat, ist natürlich, warum Ulysses einen Krieg gegen der/die/das Carnen verhindern möchte. Außer, dass in Mittelerde ein Fluss so heißt, hab ich zu Carnen nichts wirklich relevantes entdecken können. Handelt es sich hierbei vielleicht um ein Volk, das auf lairischen Gebiet liegt oder eine andere Beziehung/Wert für Ulysses besitzt? Zumindest fehlen uns ja - außer mein Gedächtnis hat sich während meiner Lernphase ein wenig verabschiedet, was durchaus möglich und hoffentlich verzeihbar wäre - auch noch die wirklichen Hintergründe und Motive für Ulysses Auftritt auf fountischen Boden.
      Hier warte ich einfach mal, Wird sich sicherlich aufklären, spätestens in einem zukünftigen Kapitel.

      Ansonsten bekommen wir noch die Post-Waterloo-Carla: Gebrochen und doch noch gefährlich. Hier hatte ich ein bisschen größere Probleme in die Handlung zu kommen. Also nicht wegen des Inhalts, aber die Interaktion zwischen Remington und Carla sowie ihr Flashback konnten jetzt nicht so eine starke Sogkraft auswirken wie zuvor noch Ulysses.
      Liegt vielleicht auch darin, dass mir gerade der Flashback gerade noch keinen Mehrwert gebracht hat aus meiner Perspektive. Der Ausflug in Carlas Vergangenheit und die Erkenntnis, dass sie nicht schon immer ein durchtriebenes Miststück war, sondern eigentlich ein liebes, intelligentes Kind nehm ich als Carla-Fan zwar gerne, aber mir fehlte noch ein wenig die Relevanz des Ganzen, wenn du verstehst? Zu diesem Zeitpunkt speicher ich es mal als Mosaikstück der pechschwarzen Abbildung einer interessanten Figur ab.
      Die Interaktion mit Lorca und vor allem dann Remington war auf jeden Fall sehr interessant, auch wenn ich hier eher auf die Nachwirkungen dieses Treffens gespannt bin. Inwiefern Remington hier von Carla wirklich übertölpelt und um den Finger gewickelt wurde oder er doch sein eigenes Spiel treibt und die schwarze Witwe täuscht? Ich weiß es nicht. Ich werde aus dem Blinden nach wie vor nicht hundertprozentig schlau, aber ich fands auf jeden Fall gut gemacht und inszeniert.
      Hier werden auch die Nachwehen in zukünftigen Kapiteln entscheiden, was ich von der Szenerie zu halten haben.

      Zwei ruhigere Kapitel mit einem guten Innenblick auf die zwei großen Antagonisten dieses Arcs. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen und mich so auch wieder leichter in die Story geholt, als wenn es gleich mit mehreren bedeutsamen Handlungssträngen rund um die Kopfgeldjäger weitergegangen wäre.

      Weiter so und ich hoffe bald! :)
    • Kapitel 135 - Der schlimmste Tag seit gestern

      Wow. Es ist viel zu lange her, aber was soll's. Schreibblockade, Nervenzusammenbrüche, apokalyptische Heimsuchungen blablabla. Es lief einfach nicht und hinter mir liegen viele verzweifelte Stunden voller leerer Blätter und gelöschter Worte. Seht es mir nach, ich hoffe wohl am allermeisten, dass es beim nächsten Kapitel besser läuft. xD

      Zumindest habe ich das versprochene Special im Gepäck, was vielleicht ein wenig für die Wartezeit entschädigt. Irgendwie.
      Blick hinter die Kulissen II

      Carla Griswold

      Carla - als erste große Antagonistin - war eine der ersten Figuren, die für meine Geschichte entstanden sind. Die Idee zu ihr begleitet mich schon sehr, sehr lange - noch bevor ich mir über eine FanFiction überhaupt Gedanken gemacht habe. Auslöser war die Sitcom "Two and a Half Men", genauer gesagt der Gastauftritt von Jodi Lyn O'Keefe als Isabella. Die sexy Satanistin stellte die Weichen für den Charakter Carla und hat im Nachhinein betrachtet wohl auch meinen Hang zu gefährlich-lasziven Frauenfiguren maßgeblich geprägt, fällt mir dabei auf...oh well. xD

      Wie auch immer. Carla ist natürlich weder Satanistin noch mit Tattoos übersät, der Einfluss von O'Keefe ist aber unverkennbar geblieben.

      Entsprechend der Vorlage war Carla in den ersten Überlegungen noch stärker in Richtung Gothic-Lolita gedacht, was ich dann aber zunehmend verworfen habe. Vielleicht, weil ich älter wurde; vielleicht, weil mir Carla als ruchlose Lady in Black besser gefiel. So genau kann ich den Werdegang der Figur nicht mehr rekapitulieren, weil da zu viele unterbewusste Faktoren und Prozesse hineinspielen.

      Rhys Mallory

      Im Gegensatz zu Carla ist Rhys Mallory als Figur eher aus einer Laune heraus entstanden. Für den vierten Arc brauchte ich eine Menge an Charakteren und Mallory war eben einer davon.^^

      Er basiert weitestgehend auf der Figur Michael de Santa/Michael Townley aus GTA 5 - Cholerischer Mittvierziger mit kriminellem Hintergrund, der mit seinem Leben, seiner Familie und dem Job zu kämpfen hat. Als Gegenspieler von Krill habe ich ihn eingesetzt, weil mir der Kontrast so gut gefiel: Krill ist als Figur schwer einzuschätzen. Er ist unterkühlt, reserviert und wirkt oftmals ziemlich abgehoben und entrückt, was ihn (auch für mich) schwer greifbar macht. Dagegen ist Mallory ein Archetypus, den man so oder so ähnlich vielleicht auch aus dem eigenen Umfeld kennt. Ein aufbrausender und gestresster Familienvater, der Familie, Job und Midlife Crisis unter einen Hut zu bringen versucht, während er gleichzeitig das Gefühl hat, weder wirklich wertgeschätzt noch geliebt zu werden.

      Optisch hab ich mir bei ihm immer einen bebrillten Jude Law mit schwarzen Locken vorgestellt. Fragt mich aber nicht warum. Solche Assoziationen kommen schlagartig und bleiben dann irgendwie haften. xD

      Effie Rappaport

      Genau wie Rhys Mallory entstand auch Effie im Zuge der Planungsphase für den vierten Arc. Die Figur ist lose an den Charakter Effy Stonem aus der britischen Fernsehserie "Skins" angelehnt. Effy (gespielt von Kaya Scodelario) schwankt in der Serie stets zwischen "psychotischer Bitch" und "fragiler Seele". Ein missverstandener bzw. sich unverstanden fühlender Teenager, der nachts in zerlumpten Klamotten die Sau rauslässt, sich morgens über das Zimmerfenster ihres großen Bruders ins Haus schleicht und eine halbe Stunde später in braver Bluse am Frühstückstisch mit den Eltern betet.

      Die psychotische und derangierte Seite der Figur habe ich für meine Geschichte übernommen, natürlich überspitzt und an das Kopfgeldjäger-Motiv angepasst. Insgesamt ist meine Effie etwas weniger düster, eher quirlig und aufgeweckt. Dementsprechend aber auch blutrünstiger.^^
      Optisch stand für die Figur einerseits Scodelario in ihrer Rolle Pate, aber auch die Schauspielerin Emma Stone (etwa erkennbar an Effies roten Haaren). Grund dafür ist, dass ich mir in diesem Zeitraum den Film "Birdman" angesehen hatte, wo Stone in einer ziemlich abgewrackten Rolle zu sehen ist, die mich erst zur Figur Effie Rappaport inspiriert hat.

      Dionisia María Lorca

      Was bin ich froh, dass Lorca gewählt wurde. Dann kann ich mal zeigen, dass nicht alle meine Figuren vollkommen kleingeistig auf Schauspielern oder den Rollen basieren, die jene irgendwo einmal gespielt haben. xD

      Der Charakter Lorca basiert - wie an ihrem Vornamen erkennbar - auf den Mänaden oder auch Thyriaden, den Begleiterinnen bzw. Anhängerinnen des griechischen Gottes Dionysos. Die Feste des Dionysoskultes werden als exzessive Gelage beschrieben, auf denen die Anhänger(innen) in göttliche Raserei verfallen, Tiere zerfetzen und wilde Orgien feiern. Entsprechend lassen sich die meisten Namen der Anhängerinnen des Dionysos mit "Raserei", "Wahnsinn" oder auch "Die Stürmischen" übersetzen. Das Motiv sollte in Bezug auf Lorca eindeutig sein. Sie ist die hyperneurotische, reizbare Anhängerin Valentine Harleys und nach dessen tiefem Fall die engste Vertraute und Leibwächterin Carlas. Trotz ihrer gewaltigen Macht tritt sie nur als Gefolge auf, übernimmt niemals die Rolle einer Anführerin.

      Ihr spanischer Anstrich geht auf das Klischee der heißblütigen Südländerinnen zurück, welche als leidenschaftlich und feurig gelten. Darauf baut auch ihre Teufelsfrucht auf. Staub kann man bekanntlich mit vielen Dingen und Motiven assoziieren, bei Lorca habe ich mich für das Motiv von Staubwüsten und heißen, staubigen Orten ohne Wasser entschieden. Das passt natürlich einerseits zu ihrer "spanischen Herkunft", andererseits zu ihrem heißblütigen Wesen. Das Motiv von Hitze und Trockenheit spielt in ihrer Darstellung eine große Rolle, was an einigen Metaphern und Umschreibungen sowie optisch an ihren feuerroten Stresspusteln deutlich wird, die sie im Wutrausch bekommt.

      Darüber hinaus hatte ich jedoch lange Zeit kein wirkliches Bild zu Lorca im Kopf. Das kann man gut im zweiten Arc an ihrem ersten Auftritt sehen. Lorca wird hier optisch zwar korrekt (schwarzhaarig, südländischer Teint, hochgewachsen und schlank), aber auch vollkommen alterslos beschrieben. Sie könnte 25 oder 45 sein, ich hätte es damals auch nicht gewusst. Erst in späteren Auftritten habe ich dann angefangen, Lorca als...nicht mehr ganz so junge Frau darzustellen.^^


      Und zuletzt natürlich noch die Antworten auf eure Kommentare. Danke, dass ihr immer noch hier seid und kommentiert, btw. xD
      qoii


      qoii schrieb:

      OK ich habe nachgesehen, bei der Explodierten Stadt dürfte es sich umKillenick handeln. Übrigens das gleiche Ereignis, bei dem die Harley mit seiner TraLoHa und Heathcliffin den Untergrund gewechselt sind, wenn ich das beim Überfliegen richtig bemerkt habe. Interessant ist übrigens noch, dass diese Stadt auf Saoirse Láire also Ulysses Heimatinsel lag. Wahrscheinlich war es der Hauptsitz der fountischen Truppen bzw. Kolonialregierung, da mich mir sonst nicht vorstellen könnte, warum Ulysses eine der Städte seines Volkes in die Luft jagen lassen sollte.
      Genau, es ist Killenick. Was vor einer Ewigkeit erwähnt wurde, wird nun relevant und rückt in den Vordergrund. Wieso und wie genau die Stadt in die Luft flog, kann ich zwar noch nicht offenbaren, allzu lange werdet ihr aber auf die Auflösung jedoch nicht mehr warten müssen. Außer, alle Kapitel schreiben sich so beschissen wie as aktuelle, denn dann wartet ihr bis zum jüngsten Gericht. Oh Gott. xD

      qoii schrieb:

      Allerdings dürfte es in dem Abschnitt auch mehr darum gegangen sein, Ulysses weiter zu charakterisieren und zu zeigen, wie er die Welt sieht bzw. wie mächtig er ist. Während Sundermare lange Taktieren und Verhandeln muss, werden Ulysses Wünsche mehr oder weniger sofort umgesetzt oder es kommt zu unangenehmen Konsequenzen. Diese Macht hatteSundermare nun mal nicht, auch wenn er zu den mächtigsten Politikern einer der mächtigsten Länder der WR gehörte. Aber eigentlich dürfte es dir wahrscheinlich vor allem darum gegangen sein zu zeigen, dassUlysses ein sehr starker, erbarmungsloser und blutrünstiger Kämpfer geblieben ist. Er hat überhaupt keine Probleme sich selbst die Hände schmutzig zu machen und scheint dies auch auf eine gewisse weise zu genießen bzw. das ist die Sprache, welche er am besten kennt, immerhin bezeichnet er das zerquetschen das Kopfes als >so unblutig wie möglich<.
      Natürlich. Ulysses durchläuft keine offiziellen Prozedere, seine Macht basiert weder auf Politik, noch gesellschaftlichen Klassen oder anderen öffentlichen Ämtern. Sundermare ist den Menschen, denen er seine Position zu verdanken hat, Rechenschaft schuldig - und Ulysses nicht (mehr). Das ist der Unterschied zu anderen Antagonisten wie Harley oder Carla, die stets die drohende Faust über sich spürten bzw. spüren. Ulysses kann sein, wer und was er ist, weil ihm seine Macht und sein Einfluss diese Freiheit gewährt. Wie er diese Freiheit nutzt...ja. Er ist kein sehr feingeistiger Mensch, und bedeutend weniger höflich als seine Vorgänger. :D

      qoii schrieb:

      Zu guter Letzterfahren wir in diesem Abschnitt zum erstenMal, dass sich der geplante Krieg gegen Carnen richten wird oder besser gesagt, dass so ein Krieg geplant ist. Denn seinen wir mal ehrlich, wenn die KGJ mit Carla (und eventuell bis teilweise mit der Ulysses-Fraktion) aneinandergeraten, dürfte es dem Land schwer fallen in nächster Zeit noch irgendein Krieg durchzuführen. ^^
      Das ist wahr. Daher ist die eigentliche Frage auch: Warum will Ulysses den Krieg verhindern?

      qoii schrieb:

      Ihr Zusammenspiel mit Remington war ebenfalls sehr interessant und ich habe irgendwie das Gefühl, dass darin mehr steckt, als ich derzeit wahrnehme. Zwar ist es schon eine Sache, wenn sie jemand, der im lesen von Personen ähnlich gut zu sein scheint sie sie, in einem solchen schwachen und verwundetet Moment an sich heranlässt, aber ich denke wie erwähnt, dass da noch mehr dahinter steckt bzw dass dies Momente in Zukunft noch sehr wichtig entscheidend werden.
      Viel möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht sagen, da sich das meiste ohnehin im Laufe des Arcs ergeben und stückweise aufgelöst wird. Mit Remington geht es z.B. schon im neuen Kapitel weiter und seine Rolle weiter spezifizieren.

      qoii schrieb:

      Immerhin schafft es Remington, im Zusammenspiel mit dieser Situation bzw. ihren Verletzungen, eine Erinnerung in ihr zu Wecken. Anscheinend hatte sie als Kind unter ihrer Mutter (wahrscheinlich Stiefmutter^^) gelitten und ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Vater, dieser allerdings war aufgrund seiner Arbeit leider viel zu wenig für die da, auch um sie vor ihrer Mutter in Schutz zu nehmen. Allerdings sehe ich Carla in dieser Erinnerung nicht als >eine Geschöpf der Nacht< um Remington zu Zitieren. Entweder hat ihr Vater Carla sehr viel Licht gebracht oder es wurde erst nach dieser Erinnerungen wirklich Nacht für sie.
      Stimmt. In dieser Rückblende war Carla ein sehr aufgewecktes, aber noch kein düsteres oder schwermütiges Kind. Wie Carla zu der finsteren Manipulatorin der Gegenwart wurde, werdet ihr schrittweise erfahren und hoffentlich auch nachvollziehen können. Ich für meinen Teil freue mich schon sehr, da Carlas Geschichte eine meiner liebsten ist.^^

      qoii schrieb:

      Zu guter Letzt, erfahren wir auch ein wenig zu Remingtions Hintergrund, auch wenn ich mich noch immer Frage, warum gerade er von seiner Organisation/Gruppierung als Vertretet bestimmt wurde. Zwar erfahren wir hier, dass er anscheinend sehr gut Menschen einschätzen und durchschauen kann, aber ich denke da wird es noch etwas mehr geben. Auch interessant, dass er nicht von Anfang an Blind war, sondern sein Augenlicht erst später vollständig verloren hat.
      Gute Frage, die ein wenig schon im neuen Kapitel beantwortet wird. Lass dich überraschen. :D
      Vexor


      Vexor schrieb:

      Vorweg: Ein gutes Kapitel, welches wohl weniger durch offene-aktive Handlung geglänzt hat, aber umso mehr auf der Ebene der Charakterdarstellung. Zumindest bin ich gut nach der kleinen Pause für mich reingekommen, was ich immer als positiv erachte, also an dieser Stelle mal ein paar Lorbeeren für dich. Pflanze sie irgendwo ein und seh ihnen beim verrotten zu.
      Wollen wir mal sehen, ob es in diesem Kapitel auch so gut läuft. Leider kann ich nicht nach jeder größeren Durststrecke ein Reinkomm-Kapitel schreiben, sonst geht es ja nie wieder voran. Also...hoffen wir auf das Beste. xD

      Vexor schrieb:

      Zudem habe ich im Gefühl, dass dir die Szenen mit Ulysses Spaß machen - also im Rahmen unserer ausgeprägten Demotivation beim Schreiben -, aber zumindest lesen sie sich für mich lockerer, ungestümer, witziger und eingängiger. Kann natürlich auch mit meiner eigenen Vorliebe für den Charakter zu tun haben, aber ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass Ulysses mir Spaß macht.
      Auch die Kombination aus ihm und Bentley war in diesem Arc durchaus zu spüren und ich finde, dass du hier diese Freundschaft und Gelassenheit zwischen zwei alten Freunden, die sich in der einen Hand zu prosten, sich mit der anderen Hand verprügeln, um am Ende Arm im Arm über alte Verflossene zu reden, sehr gut inszeniert hast.
      Sie machen mir Spaß, weil sich Ulysses so anders schreibt als Machiavelli, Carla, Harley etc. Daraus ergibt sich eine nette Abwechslung, die hoffentlich lange interessant bleibt. Ich beginne ja allmählich damit, simultan zu Carla auch Ulysses stärker zu beleuchten und bin zuversichtlich, beide Charaktere in ein richtiges Licht zu rücken - auch, weil beide so vollkommen unterschiedlich sind.

      Vexor schrieb:

      Sundermare als fountischer Speichellecker und Vertreter der Stock-im-Arsch-Fraktion muss da als Kollateralschaden einfach untergehen, aber die Interaktion zwischen den dreien hat mir gut gefallen. Hat mich irgendwie an einen Tarantinofilm erinnert...generell muss ich sagen, dass ich mit Ulysses und seine Leute wunderbar in einem Tarantinostreifen vorstellen könnte. Zumindest bekomme ich derartige vibes.
      Uh, das ist cool. Danke für das Kompliment. :D
      Die Dialoge sind auch wirklich ein Vergnügen zu schreiben, besonders Ulysses Gossenschnauze gibt so viele Möglichkeiten, die einen wunderbaren Kontrast zu Figuren wie Bentley oder eben Sundermare bilden.

      Vexor schrieb:

      Die Frage, die sich mir am Rande gestellt hat, ist natürlich, warum Ulysses einen Krieg gegen der/die/das Carnen verhindern möchte. Außer, dass in Mittelerde ein Fluss so heißt, hab ich zu Carnen nichts wirklich relevantes entdecken können. Handelt es sich hierbei vielleicht um ein Volk, das auf lairischen Gebiet liegt oder eine andere Beziehung/Wert für Ulysses besitzt? Zumindest fehlen uns ja - außer mein Gedächtnis hat sich während meiner Lernphase ein wenig verabschiedet, was durchaus möglich und hoffentlich verzeihbar wäre - auch noch die wirklichen Hintergründe und Motive für Ulysses Auftritt auf fountischen Boden.
      Hier warte ich einfach mal, Wird sich sicherlich aufklären, spätestens in einem zukünftigen Kapitel.
      Über die Carnen (Volk) haben wir uns ja schon verständigt gehabt, zum Rest sage ich: Abwarten. *Rauchbombe*

      Vexor schrieb:

      Ansonsten bekommen wir noch die Post-Waterloo-Carla: Gebrochen und doch noch gefährlich. Hier hatte ich ein bisschen größere Probleme in die Handlung zu kommen. Also nicht wegen des Inhalts, aber die Interaktion zwischen Remington und Carla sowie ihr Flashback konnten jetzt nicht so eine starke Sogkraft auswirken wie zuvor noch Ulysses.
      Liegt vielleicht auch darin, dass mir gerade der Flashback gerade noch keinen Mehrwert gebracht hat aus meiner Perspektive. Der Ausflug in Carlas Vergangenheit und die Erkenntnis, dass sie nicht schon immer ein durchtriebenes Miststück war, sondern eigentlich ein liebes, intelligentes Kind nehm ich als Carla-Fan zwar gerne, aber mir fehlte noch ein wenig die Relevanz des Ganzen, wenn du verstehst? Zu diesem Zeitpunkt speicher ich es mal als Mosaikstück der pechschwarzen Abbildung einer interessanten Figur ab.
      Verstehe ich gut, aber der Flashback ist nur der Auftakt einer Reihe von Momenten, die Carlas Werdegang vom quirligen Mädchen zur gerissenen Schwarzen Witwe skizzieren werden. Für den Augenblick reicht dieser erste Eindruck ihrer Vergangenheit vollkommen aus, um ihre Kindheit begreifen zu können. Details folgen natürlich. Bald. Eventuell. Naja. xD

      Vexor schrieb:

      Die Interaktion mit Lorca und vor allem dann Remington war auf jeden Fall sehr interessant, auch wenn ich hier eher auf die Nachwirkungen dieses Treffens gespannt bin. Inwiefern Remington hier von Carla wirklich übertölpelt und um den Finger gewickelt wurde oder er doch sein eigenes Spiel treibt und die schwarze Witwe täuscht? Ich weiß es nicht. Ich werde aus dem Blinden nach wie vor nicht hundertprozentig schlau, aber ich fands auf jeden Fall gut gemacht und inszeniert.
      Hier werden auch die Nachwehen in zukünftigen Kapiteln entscheiden, was ich von der Szenerie zu halten haben.
      Warte das Kapitel ab, mal sehen, ob du Remington danach besser durchblicken kannst. Mit dem Charakter habe ich in diesem Arc durchaus viel vor, sodass mich seine Entwicklung in eurer Wahrnehmung sehr interessiert.^^

      Vexor schrieb:

      Zwei ruhigere Kapitel mit einem guten Innenblick auf die zwei großen Antagonisten dieses Arcs. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen und mich so auch wieder leichter in die Story geholt, als wenn es gleich mit mehreren bedeutsamen Handlungssträngen rund um die Kopfgeldjäger weitergegangen wäre.
      Wie gesagt: Hoffentlich kann ich euch auch mit diesem Kapitel abholen. Die Pause war ja nun noch einmal länger als zuvor. Aber...wem erzähle ich das. xD


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -Bo- ()

    • Kapitel 135 - Der schlimmste Tag seit gestern

      So. Ist auch schon längst überflüssig hier was zu schreiben. Erwarte aber keine Wunder, denn neben einer Blockade beim Schreiben weiß ich nicht so wirklich, was ich zu dem Kapitel schreiben soll, aber eins nach dem anderen.

      Die großen zwei Protagonisten des Kapitels sind Luca und Ulysses. Beides stimmte mich schon einmal positiv, denn von erster haben wir ja schon länger nichts mehr gehört und zweiterer ist ohnehin in letzter Zeit ein wahrer Genuss beim Schreiben. Also zumindest habe ich das Gefühl, dass dir Ulysses Spaß macht und das merkt man auch beim Lesen.

      Der Teil mit Luca ist eigentlich recht ereignislos, zumindest für sich betrachtet. Ich muss zugeben, dass ich schon wieder ein wenig vergessen hatte, was jetzt eigentlich der letzte Stand bei unserer feurigen Blondine war, aber dann ist es mir auch wieder eingefallen.
      Was ich allerdings von ihrem Gast/Wärter halten soll, weiß ich nicht. Also ich kann nicht einschätzen, ob er einfach nur freundlich ist, nen Auftrag verfolgt oder sogar eine eigene Agenda erfolgt. Gerade wäre alles für mich denkbar, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du ihn nicht ganz ohne Grund so prominent gestaltet hast. Natürlich war ne längere Szene zu Luca schon überflüssig und in Gefangenschaft lässt sich nicht so viel inszenieren, vor allem da sich die Paarung mit Carla/Lorca in allzu häufiger Wiederholung abnutzen würde, aber seine Art und Weise wie du ihn darstellst, deutet für mich auf eine größere Rolle hin. Ob die nur auf den Arc und Lucas Flucht beschränkt ist, oder sich in den größeren Kontext deiner Organisationen einordnet, weiß ich nicht. Am Ende liege ich sowieso falsch, weswegen ich mal lieber aufhöre, bevor es peinlich wird.
      Auf jeden Fall war es mal wieder schön, etwas von Luca zu hören. Ich hoffe, dass sie auch endlich bald frei ist. Die Gefangenschaft steht ihr nicht :D

      Springen wir währenddessen noch zum Anfang und der sehr unterhaltsamen Szene zwischen Aphrodite und Remington. Du warst ja dabei, als ich die Szene nochmal gelesen habe, also hier war der Humor on point, was ich nicht unangesprochen lassen wollte. Generell an dieser Stelle nochmal ein gewaltiges Lob für deine Dialoge. Sie sind eigentlich immer interessanter, flüssig, spitzfindig und wissen zu unterhalten. Mittlerweile in meinen Augen deine absolut größte Stärke!
      Zu Aphrodite weiß ich gerade nicht mehr mehr zu sagen. Eine kurze Recherche ergab zumindest, dass ihr Name bisher noch nicht viel. Wegen ihres Nachnamens musste ich zunächst an Skarabäus denken, ihr Nachname ist aber auch eine Stadt in England. Vielleicht hat es am Ende auch gar keine Bewandtnis.
      Wenn mein Langzeitgedächtnis mich jetzt nicht ganz in Stich lässt, ist Remington ja ein Untergebener der CP-0-Einheiten, nicht wahr? Zumindest ist Aphrodite seine Vorgesetzte.

      Dann kommen wir noch zu Ulysses, dessen Abschnitte eine sehr interessante Mischung aus kleinen Informationshäppchen und Charakterstudie ist. Interessant war für mich die Zusammenarbeit mit der Oktave. Ich weiß zwar nicht, ob das so schon explizit erwähnt wurde, aber die Bestätigung kam für mich zumindest als neu und relevant vor. Ebenso, dass Ulysses eine Art "Schutzbedürfnis" gegenüber Krill und Co. hat. Ein weiteres Indiz für die komplizierte Beziehung zu O'Maras Truppe, auch wenn für mich bisher nie so ersichtlich war, wie Ulysses selbst zu O'Maras neuen Freunden steht. Auf jeden Fall ein interessantes Detail für die weitere Handlung. Da ergibt sich für mich nämlich gleich die Frage, wie Ulysses reagieren würde, sobald er von Lucas Gefangenschaft erfährt. Die "Beziehung" zu Carla steht ja eh schon auf sehr wackeligen Beinen und könnte dadurch durchaus umstürzen.
      Natürlich auch befeuert durch Ètains "Tod". Ich setze das mal bewusst in Anführungszeichen, weil ich noch nicht sicher bin, wie weit du da gehst. Ihr Tod - vermutlich durch Fremdeinwirkung bzw. ja durch Carlas Truppe indirekt provoziert - ist für mich noch nicht so in Stein gemeißelt, was aber auch meine allgemeine odaeske Paranoia ist. Es wäre auf jeden Fall tragend und ein gutes Ende für eine gute Figur, dessen Geschichte aber vielleicht auch zu Ende erzählt war.
      Ulysses Reaktion darauf war auf jeden Fall sehr rührend, auch wenn ich diese "Liebe" noch nicht deuten kann. Ich glaube jetzt weniger auf eine romantische Beziehungsliebe, sondern eine familiäre Liebe, die Ulysses zu all seinen Untertanten zu pflegen scheint. (Siehe ja auch die Beziehung zu O'Mara). Hat mir auf jeden Fall sehr zugesagt.

      Zu Umanagh weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll. Ich erinnere mich an den Namen, aber irgendwie fällt mir nichts wirklich mehr ein. Vielleicht haben die anderen ja noch was dazu zu sagen.

      So ein ziemlich zusammengestocherter Kommentar zu einem insgesamt guten Kapitel!

      - V.
    • Kapitel 135 - Der schlimmste Tag seit gestern

      Fast zwei Monate bis zu einer Antwort, die letztendlich vor allem von der Ankündigung eines neuen Kapitels getriggert wurde, ist mehr als nur schlecht. Allerdings ist die allgemeine Inaktivität im FF Bereich für mich einfach total demotivierend, es gibt einfach nicht die kleinste Art von Zeitdruck endlich mit dem Kommentar zu beginnen. Weiterhin merke ich auch, dass so langsam die einen oder anderen Gegebenheiten und Geschehnisse immer mehr >verschüttgehen<, aber das wird die Autoren auch sicher etwas freuen, wenn ich nicht mehr ganz so treffsicher bin.^^ Also mal schauen was ich noch zusammen bekommen.

      Zuerst gibt es ein wunderbares Gespräch zwischen Remington und seiner Vorgesetzten Aphrodite Scarboro. Dabei erfahren wir leider immer noch nicht wirklich mehr über ihre Organisation Almanag, außer dass diese sich anscheinend als Geldgeber an Carlas Syndikat beteiligt hat und eventuell auch für die richtigen Kontakte sorgte. Allerdings hat mich ihr Vornahme Aphrodite, als Sagenkenner schon aufhorchen lassen, besonders da wir mit Dionisia noch eine weitere Gestalt in diesem Arc haben, welche aus dem gleichen Sagenkreis beeinflusst wurde. Allerdings scheint es derzeit nicht so zu sein als würde Almanga speziell im Bereich der „Liebe“ aktiv sein. Dafür passt Aphrodites verhalten bzw. die Art wie sie mit Remington spricht bzw. ihre Andeutungen ziemlich gut zu diesem Namen. Remington scheint hingegen nicht nur in die „Fallen“ zu tappen, die ihm Aphrodite in diesem Teleschnecknat stellt, sondern ist auch ganz tief in der Venusfliegenfalle Carla gelandet.

      Derweil ist Ulysses wieder in der Stadt unterwegs und auch wenn ich die Orte nicht mehr richtig Sortiert bekomme, müsste er derzeit in einem der Gettos unterwegs sein, sowie ich einige Äußerungen deute könnte es ein larisches sein. Viel interessanter ist da die Information, dass er mit Oktave zusammenarbeitet bzw eigentlich sind sie nur Geschäftspartner. Sich darauf berufend fordern diese derzeit allerdings die Auslieferung von Krill, welcher derzeit als Freund von O‘Mara unter Ulysses Schutz steht. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube dies ist das erste mal wo wir wirklich offiziell erfahren, dass Ulyssesdie KGJ in der gesamten Unterwelt unter seinen Schutz gestellt hat und nicht nur innerhalb seiner erweiterten Familie nebst Untergebenen. Zusätzlich sind natürlich auch Ulysses andeutung interessant, dass die Oktave bisher nie gegen die KGJ vorgegangen ist, da sie Angst vor diesen haben, ich meine eine ganze Unterweltorganisation gegen vier KGJ. Aber nun da einer ihrer Geschäftspartner offiziell seine Hand über Krill hält, sehen sie eine gute Chance ohne eigene Verluste, im nahmen ihrer bisherigen guten Beziehungen mit Ulysses, an Krill heranzukommen. Blöd nur das Ulysses dies anders sieht und sich bisher nie von anderen Standpunkten hat beeinflussen lassen. Eher im Gegenteil, er sorgt dafür, dass es den anderen Standpunkt nicht mehr gibt.
      Weiterhin wird auch angedeutet, dass er sein Netzwerk nicht völlig von Null aufgebaut hat, denn sofern ich mich recht entsinne, war Laura die Wirtin in dem Pup wo Ulyssesund Moria erstmals aufeinander trafen. In diesem Pub sind wir auch auf die bisher jüngste Version von Étaín getroffen, welche du anscheinend jetzt aus dem spiel genommen hast,man betone anscheinend. Wahrscheinlich hat sie doch selbst den Lotusstaub erwischt und nicht O‘Mara. Ulysses bricht über den Verlust eines seiner engeren Familienmitglieder völlig zusammen, um so stärker wird aber sein Zorn lodern, wenn er herausfindet, wer letztendlich dafür verantwortlich ist. Wie ich persönlich zu Étaín vermeintlichem Ende stehe vermag ich noch nicht ganz zu sagen, da ich doch noch etwas mehr Interaktion und Hintergründe zwischen ihr und O‘Mara erwartet habe. Ohne diese (noch offene) mögliche Verbindung im Hintergrund, wäre es aber ein zufriedenstellendes Ende für einen guten Charakter.

      Als letztes bleibt dann noch Luca, zu der ich aber am wenigsten zu sagen habe. Dies liegt aber vor allem daran, dass ich mich gerade nicht mehr wirklich erinnere, was so als letztes bei ihre passiert ist und wie sie genau mit ihrem Dienerwächter in Verbindung steht bzw wer dieser überhaupt ist. Dafür gefällt mir ihre Unterhaltung wieder sehr gut und zeigt, dass sich Luca eigentlich von nichts dauerhaft unterkriegen lässt bzw. es immer wieder schafft ihre sichere Fassade aufzubauen.

      Damit möchte ich meinen Kommentar auch schon wieder beenden. Das Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen und ich hoffe mal der nächste Kommentar deinen Kapitel auch wieder etwas angemessener werden. :)
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Ist das Kapitel doch noch vor meiner Prüfungsphase fertig geworden. Wunderbar. Es trägt den Titel "Tête de nègre" und kann an alter Stelle gelesen werden. Leser von Vexors FF "Horizon" dürften dieses Mal auch voll auf ihre Kosten kommen.^^

      Vexor


      Vexor schrieb:

      Die großen zwei Protagonisten des Kapitels sind Luca und Ulysses. Beides stimmte mich schon einmal positiv, denn von erster haben wir ja schon länger nichts mehr gehört und zweiterer ist ohnehin in letzter Zeit ein wahrer Genuss beim Schreiben. Also zumindest habe ich das Gefühl, dass dir Ulysses Spaß macht und das merkt man auch beim Lesen.
      Denke auch, dass das gepasst hat. Der Fortschritt war zwar gering, aber mir waren beide Darstellungen noch einmal wichtig und zumindest auf Ulysses' Seite hat sich ja auch etwas getan.

      Vexor schrieb:

      Der Teil mit Luca ist eigentlich recht ereignislos, zumindest für sich betrachtet. Ich muss zugeben, dass ich schon wieder ein wenig vergessen hatte, was jetzt eigentlich der letzte Stand bei unserer feurigen Blondine war, aber dann ist es mir auch wieder eingefallen.
      Was ich allerdings von ihrem Gast/Wärter halten soll, weiß ich nicht. Also ich kann nicht einschätzen, ob er einfach nur freundlich ist, nen Auftrag verfolgt oder sogar eine eigene Agenda erfolgt. Gerade wäre alles für mich denkbar, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du ihn nicht ganz ohne Grund so prominent gestaltet hast. Natürlich war ne längere Szene zu Luca schon überflüssig und in Gefangenschaft lässt sich nicht so viel inszenieren, vor allem da sich die Paarung mit Carla/Lorca in allzu häufiger Wiederholung abnutzen würde, aber seine Art und Weise wie du ihn darstellst, deutet für mich auf eine größere Rolle hin. Ob die nur auf den Arc und Lucas Flucht beschränkt ist, oder sich in den größeren Kontext deiner Organisationen einordnet, weiß ich nicht. Am Ende liege ich sowieso falsch, weswegen ich mal lieber aufhöre, bevor es peinlich wird.
      Auf jeden Fall war es mal wieder schön, etwas von Luca zu hören. Ich hoffe, dass sie auch endlich bald frei ist. Die Gefangenschaft steht ihr nicht :D
      Ja, ereignislos schon. Er diente, wie du sagtest, der Aktualisierung ihrer Situation und sollte das weitere Schicksal der Blonden noch einmal beleuchten. Ihr Wächter wird eine wichtigere Rolle einnehmen und war entsprechend nicht grundlos so präsent in diesem Kapitel. Viel mehr möchte ich an dieser Stelle dazu aber auch gar nicht sagen. Insgesamt hast du aber Recht: Der Wärter soll auch etwas Varianz in Lucas Plot bringen, damit sie nicht immer nur mit Carla reden muss. Lorca würde Luca bei deren Mundwerk wohl gleich abschlachten. xD

      Vexor schrieb:

      Springen wir währenddessen noch zum Anfang und der sehr unterhaltsamen Szene zwischen Aphrodite und Remington. Du warst ja dabei, als ich die Szene nochmal gelesen habe, also hier war der Humor on point, was ich nicht unangesprochen lassen wollte. Generell an dieser Stelle nochmal ein gewaltiges Lob für deine Dialoge. Sie sind eigentlich immer interessanter, flüssig, spitzfindig und wissen zu unterhalten. Mittlerweile in meinen Augen deine absolut größte Stärke!
      Das freut mich. An dieser Stelle wollte ich gleichzeitig einen gelungenen Einstieg für Scarboro schaffen und Remington ein wenig mehr in den Fokus rücken. Ich hoffe, der Charakter gefällt dir nach deiner anfänglichen Gleichgültigkeit ihm gegenüber schon etwas besser? Zumindest war das meine Intention dahinter.^^

      Vexor schrieb:

      Zu Aphrodite weiß ich gerade nicht mehr mehr zu sagen. Eine kurze Recherche ergab zumindest, dass ihr Name bisher noch nicht viel. Wegen ihres Nachnamens musste ich zunächst an Skarabäus denken, ihr Nachname ist aber auch eine Stadt in England. Vielleicht hat es am Ende auch gar keine Bewandtnis.
      Wenn mein Langzeitgedächtnis mich jetzt nicht ganz in Stich lässt, ist Remington ja ein Untergebener der CP-0-Einheiten, nicht wahr? Zumindest ist Aphrodite seine Vorgesetzte.
      Irgendwie verlegst du jede Figur, die du nicht mehr zuordnen kannst, zu den CP0-Einheiten, kann das sein? xD
      Remington gehört zu Almanag, der mysteriösen Vereinigung, über die bisher noch nicht mehr bekannt ist, als dass sie ein Teil von Carlas Geldgebern bzw. Investoren ist. Scarboros Rolle als Remingtons Vorgesetzte sollte damit klarer sein. Aber keine Sorge, das Thema Almanag wird in diesem Arc zumindest rein informativ aufgeklärt.

      Vexor schrieb:

      Dann kommen wir noch zu Ulysses, dessen Abschnitte eine sehr interessante Mischung aus kleinen Informationshäppchen und Charakterstudie ist. Interessant war für mich die Zusammenarbeit mit der Oktave. Ich weiß zwar nicht, ob das so schon explizit erwähnt wurde, aber die Bestätigung kam für mich zumindest als neu und relevant vor. Ebenso, dass Ulysses eine Art "Schutzbedürfnis" gegenüber Krill und Co. hat. Ein weiteres Indiz für die komplizierte Beziehung zu O'Maras Truppe, auch wenn für mich bisher nie so ersichtlich war, wie Ulysses selbst zu O'Maras neuen Freunden steht. Auf jeden Fall ein interessantes Detail für die weitere Handlung. Da ergibt sich für mich nämlich gleich die Frage, wie Ulysses reagieren würde, sobald er von Lucas Gefangenschaft erfährt. Die "Beziehung" zu Carla steht ja eh schon auf sehr wackeligen Beinen und könnte dadurch durchaus umstürzen.
      Tatsächlich ist die Zusammenarbeit mit der Oktave neu. Interessant ist dabei, dass Rhys Mallory im letzten Arc von der Oktave angeheuert wurde, um Krill zu verschleppen. Die Zusammenarbeit zwischen Ulysses und der Oktave wackelt also längst, was Ulysses entsprechend kommentiert.
      Das Schutzbedürfnis, wie du es nennst, ist beinahe eine schützende Hand. Ulysses hat den Kopfgeldjägern quasi diplomatische Immunität in der Unterwelt verliehen. Wie er zu Lucas Gefangennahme steht, sofern er darüber Bescheid weiß...wird sich zeigen.^^

      Vexor schrieb:

      Natürlich auch befeuert durch Ètains "Tod". Ich setze das mal bewusst in Anführungszeichen, weil ich noch nicht sicher bin, wie weit du da gehst. Ihr Tod - vermutlich durch Fremdeinwirkung bzw. ja durch Carlas Truppe indirekt provoziert - ist für mich noch nicht so in Stein gemeißelt, was aber auch meine allgemeine odaeske Paranoia ist. Es wäre auf jeden Fall tragend und ein gutes Ende für eine gute Figur, dessen Geschichte aber vielleicht auch zu Ende erzählt war.
      Ich verweise auf das neue Kapitel. Dir sei aber versichert, dass meine Entscheidung diesbezüglich absolut durchdacht ist.

      Vexor schrieb:

      Ulysses Reaktion darauf war auf jeden Fall sehr rührend, auch wenn ich diese "Liebe" noch nicht deuten kann. Ich glaube jetzt weniger auf eine romantische Beziehungsliebe, sondern eine familiäre Liebe, die Ulysses zu all seinen Untertanten zu pflegen scheint. (Siehe ja auch die Beziehung zu O'Mara). Hat mir auf jeden Fall sehr zugesagt.
      Ja, Liebe ist vieles. Bei Ulysses sowieso, was deutlich wird, sobald irgendwann mal seine Vergangenheit enthüllt wird. Erstmal also nicht zu wörtlich nehmen. Finde es schon einmal gut, dass du die Szene als rührend empfunden hast. Das wollte ich nämlich erreichen.^^

      Vexor schrieb:

      Zu Umanagh weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll. Ich erinnere mich an den Namen, aber irgendwie fällt mir nichts wirklich mehr ein. Vielleicht haben die anderen ja noch was dazu zu sagen.
      Kein Problem. Umanagh hat im dritten Arc kurz per Teleschnecke mit Mulligan gesprochen, dabei ging es um Ulysses' schlechten Gesundheitszustand und Mulligans Unzuverlässigkeit. Nichts weltbewegendes. Habe nur zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen und Ulysses' überbordende bildliche Vorstellungskraft ausgenutzt, um Umanagh gleich mal optisch vorzustellen.^^
      qoii


      qoii schrieb:

      Zuerst gibt es ein wunderbares Gespräch zwischen Remington und seiner Vorgesetzten Aphrodite Scarboro. Dabei erfahren wir leider immer noch nicht wirklich mehr über ihre Organisation Almanag, außer dass diese sich anscheinend als Geldgeber an Carlas Syndikat beteiligt hat und eventuell auch für die richtigen Kontakte sorgte.
      Richtig. Aber keine Sorge, zu Almanag wird es in diesem Arc noch genügend geben. Versprochen.^^

      qoii schrieb:

      Allerdings hat mich ihr Vornahme Aphrodite, als Sagenkenner schon aufhorchen lassen, besonders da wir mit Dionisia noch eine weitere Gestalt in diesem Arc haben, welche aus dem gleichen Sagenkreis beeinflusst wurde. Allerdings scheint es derzeit nicht so zu sein als würde Almanga speziell im Bereich der „Liebe“ aktiv sein. Dafür passt Aphrodites verhalten bzw. die Art wie sie mit Remington spricht bzw. ihre Andeutungen ziemlich gut zu diesem Namen. Remington scheint hingegen nicht nur in die „Fallen“ zu tappen, die ihm Aphrodite in diesem Teleschnecknat stellt, sondern ist auch ganz tief in der Venusfliegenfalle Carla gelandet.
      Ach, es tut mir so leid. xD
      Der Name trägt keine Hintergedanken. Ich mochte den Klang (englische Aussprache von Aphrodite) und die Optik. Das war es. Aber trotzdem schöne Gedanken.

      qoii schrieb:

      Derweil ist Ulysses wieder in der Stadt unterwegs und auch wenn ich die Orte nicht mehr richtig Sortiert bekomme, müsste er derzeit in einem der Gettos unterwegs sein, sowie ich einige Äußerungen deute könnte es ein larisches sein.
      Wird im Kapitel sogar als Lairisches Viertel benannt.^^

      Aber um mal eine kurze Übersicht zu geben: Nickleby besteht aus vier großen Stadtteilen Anne-The-Splendid (Nobelbezirk), Cattle's Corridor (Elendsbezirk), dem Jaggers (Arbeiterbezirk) und Union Black (Fabrikbezirk). In Anne-The-Splendid liegt das Harker-Anwesen von Carla und ihr neu erworbener Herrenclub "Sindicat" sowie Hearsts Zweitbehausung, in welche er auch Ulysses einlud. In Cattle's Corridor befindet sich das Bordell, die Leichenhallen von Dr. Shades und das lairische Viertel Mac Bronach, in welchem Ulysses seine Wohnung hat. Im Jaggers fand Mercedes im Viertel Trifles die Wohnung der De Lucas, die in die Luft geflogen ist und O'Mara traf in einer verlassenen Lagerhalle auf Etain, als er Ulysses gesucht hat. Union Black im Norden besteht praktisch nur aus Fabriken, Maschinen und Schlöten. Hier wird Luca derzeit festgehalten.

      Hoffe, das hilft. Vielleicht mache ich bei Gelegenheit mal einen miserabel gezeichneten Stadtplan. :D

      qoii schrieb:

      Viel interessanter ist da die Information, dass er mit Oktave zusammenarbeitet bzw eigentlich sind sie nur Geschäftspartner. Sich darauf berufend fordern diese derzeit allerdings die Auslieferung von Krill, welcher derzeit als Freund von O‘Mara unter Ulysses Schutz steht. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube dies ist das erste mal wo wir wirklich offiziell erfahren, dass Ulyssesdie KGJ in der gesamten Unterwelt unter seinen Schutz gestellt hat und nicht nur innerhalb seiner erweiterten Familie nebst Untergebenen. Zusätzlich sind natürlich auch Ulysses andeutung interessant, dass die Oktave bisher nie gegen die KGJ vorgegangen ist, da sie Angst vor diesen haben, ich meine eine ganze Unterweltorganisation gegen vier KGJ.
      Dass Callaghan und Co. keine einfachen Kopfgeldjäger sind, wurde ja nun schon mehrfach angedeutet. ;)
      Aber ja, Ulysses hat die Kopfgeldjäger allesamt unter seinen Schutz gestellt und nimmt dafür auch Konflikte mit seinen alten Partnern in Kauf. Zur Oktave selbst halte ich mich mal noch zurück, das Thema kommt nämlich noch auf.

      qoii schrieb:

      Aber nun da einer ihrer Geschäftspartner offiziell seine Hand über Krill hält, sehen sie eine gute Chance ohne eigene Verluste, im nahmen ihrer bisherigen guten Beziehungen mit Ulysses, an Krill heranzukommen. Blöd nur das Ulysses dies anders sieht und sich bisher nie von anderen Standpunkten hat beeinflussen lassen. Eher im Gegenteil, er sorgt dafür, dass es den anderen Standpunkt nicht mehr gibt.
      Das hast du schön gesagt. Der letzte Satz fasst Ulysses' Stil hervorragend zusammen. xD

      qoii schrieb:

      Weiterhin wird auch angedeutet, dass er sein Netzwerk nicht völlig von Null aufgebaut hat, denn sofern ich mich recht entsinne, war Laura die Wirtin in dem Pup wo Ulyssesund Moria erstmals aufeinander trafen. In diesem Pub sind wir auch auf die bisher jüngste Version von Étaín getroffen, welche du anscheinend jetzt aus dem spiel genommen hast,man betone anscheinend.
      Korrekt. Ulysses Macht fußt auf Lauras Erbe, auch wenn sich Ulysses nicht als ihr Nachfolger sieht. Das erklärt vielleicht auch, wieso Ulysses trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits ein so gewaltiges Unterweltimperium regiert, während BM dafür ihr ganzes Leben brauchte.

      qoii schrieb:

      Wahrscheinlich hat sie doch selbst den Lotusstaub erwischt und nicht O‘Mara. Ulysses bricht über den Verlust eines seiner engeren Familienmitglieder völlig zusammen, um so stärker wird aber sein Zorn lodern, wenn er herausfindet, wer letztendlich dafür verantwortlich ist. Wie ich persönlich zu Étaín vermeintlichem Ende stehe vermag ich noch nicht ganz zu sagen, da ich doch noch etwas mehr Interaktion und Hintergründe zwischen ihr und O‘Mara erwartet habe. Ohne diese (noch offene) mögliche Verbindung im Hintergrund, wäre es aber ein zufriedenstellendes Ende für einen guten Charakter.
      Ich halte mich zurück. Das neue Kapitel bietet Antworten und ich verspreche, dass meine Entscheidung ihre Gründe hat.^^

      qoii schrieb:

      Als letztes bleibt dann noch Luca, zu der ich aber am wenigsten zu sagen habe. Dies liegt aber vor allem daran, dass ich mich gerade nicht mehr wirklich erinnere, was so als letztes bei ihre passiert ist und wie sie genau mit ihrem Dienerwächter in Verbindung steht bzw wer dieser überhaupt ist. Dafür gefällt mir ihre Unterhaltung wieder sehr gut und zeigt, dass sich Luca eigentlich von nichts dauerhaft unterkriegen lässt bzw. es immer wieder schafft ihre sichere Fassade aufzubauen.
      Zuletzt wurde Luca nach ihrem Fluchtversuch festgesetzt und Carla hat beschlossen, härtere Maßnahmen zu ergreifen. Diese sehen wir jetzt: Aus einem bequemem Schlafzimmer im Harker-Awesen wurde Luca nun in einer hochgesicherten Fabrikhalle festgekettet und hat einen persönlichen Wärter an die Seite gestellt bekommen.^^


    • Tête de nègre

      Kommen wir zu diesem ganz besonderen Kapitel.

      Ètain lebt. Gut, ich hab ihren Tod ja eh nicht wirklich für voll genommen, auch wenn es natürlich ein sehr interessanter Schritt gewesen wäre. Ich habe aber vollstes Vertrauen in dich, dass ihr Überleben einen Sinn haben wird, der über einen späteren Sexualakt für Ulysses hinausgeht. Da ich unser vollbusiges Chamäleonweib aber mag, soll das wohl nicht weiter von Belang sein.

      Die andere Szene dreht sich um O'Mara und Mary als Hauptfiguren. Hier bin ich ein wenig ratlos wie ich die düstere Stimmung bei Mary jetzt deuten soll. Vielleicht ist es mir auch aus dem Dialog auch nicht richtig klar geworden, woher ihre Beklommenheit und Angst jetzt wirklich rührt. Carla hat sie ja nicht gerade zu einer Hinrichtung eingeladen. Natürlich wäre ich bei Carla auch immer skeptisch und ein wenig vorsichtig, aber vielleicht habe ich auch einfach ein Detail der zurückliegenden Kapitel verdrängt, die mir die Szene schlüssiger erscheinen lassen.
      Nichtsdestotrotz fand ich auch die "Zurechtweisung" für O'Mara ziemlich gut umgesetzt, ebenso wie dessen Hilf- und Ratlosigkeit.

      Den interessantesten Teil mit den nebulösesten Figuren lieferst du uns natürlich rund um Cassiopeia, Krill und Ondine. Ich mag die Interaktion zwischen den beiden und muss sagen - auch wenn das gar nicht zu deiner FF passen würde - ich könnte mir mittlerweile sogar was zwischen Cassiopeia und Krill vorstellen. Frag mich nicht wieso, aber irgendwie hat sich dieser Eindruck in meinem Kopf eingestellt und ich fand ihn nicht einmal schlecht. Aber auch abseits dieser Idee hast du hier ein ziemlich interessantes und wortgewandtes Zwischenspiel abgeliefert, welches völlig überzeugen konnte.
      Seinen krönenden Abschluss erhielt es natürlich mit einem Cameo-Auftritt von Dädalus. Ich hab dir ja schon damals geschrieben als du die Szene mit mir abgesprochen hast, dass ich von deiner Darstellung mehr als begeistert war; sowohl Dädalus, als auch die ganze Szenerie mit Ondine hast du wirklich großartig umgesetzt. Man war sofort auch in den Bann gezogen und natürlich stellt sich jetzt trotzdem die Frage, was genau sich Cassiopeia und Krill jetzt von Dädalus "Expertise" erhoffen und welches Rätsel sie zu entmystifizieren versuchen? Geht es nur um den Namen und die Funktion von Ondines Teufelskraft oder sogar noch darüber hinaus?

      Damit wäre ich mit meinen Kommentar sogar schon zum Ende gekommen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass dieses Kapitel viel weitergesponnen und noch aufgebaut hat, wozu man nicht viel schreiben kann als es zur Kenntnis zu nehmen. Das Kapitel hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und meine Begeisterung über die Dädalus-Szene habe ich ja bereits zum Ausdruck gebracht.
      In diesem Sinne schreibt man sich wohl spätestens beim nächsten Kapitel hier!

      - V.
    • Kapitel 136: Tête de nègre

      Nachdem ich mich bei Vexor mit einem hoffentlich so verstandenen Augenzwinkern darüber beschwert habe, nicht über den neuen Veröffentlichungstermin Informiert worden zu sein, kann ich den Kommentar bei dir wohl kaum auslassen, sobald du dieser bitte nachkommst. ;)

      Ètain hat also doch ganz knapp Überlebt. Wie Vexor hatte ich sie nach ihrem vermeintlichen Ende im letzten Kapitel zwar nicht völlig abschrieben, aber ich habe auch Esprit nicht vergessen, deren weiteres Auftreten deiner Geschichte und Flint nicht gerade geschadet hätten, zumindest meiner Meinung nach. Aber das ist die Macht des Autors unter der besonders GOT (Romanreihe) Fans zu Hauf gelitten haben dürften^^.

      Mal schauen was du aus… sagen wir mal den verschiedenen Begehren machen wirst oder ob sie überhaupt noch eine Rolle spielen werden. Während Ulysses auf Ètain stand und steht, hatte sie zumindest damals offensichtlich ein Auge auf Briangeworfen. Jetzt würde nur noch die Frage bleiben wie Brian O‘Mara da einzuordnen ist, irgendwie finde ich die Vorstellung gerade ganzwitzig, wenn er das Dreieck komplett machen würde, aber zumindest nach seiner Gedächtnislöschung gilt sein Interesse dem weiblichen Geschlecht.

      Ich mag das Triumviratdes Bordells einfach immer mehr und ich kann sie sie gut verstehen. Da tauchen nach Jahren die KGJ wieder auf und bereiten ihnen nur Probleme und Sorgen. Die eine legt sich mit Carla direkt an und verschwindet dann kurz darauf in eine andere Stadt. Der Wächter und ihre wichtige Falle verschwinden ebenfalls unangemeldet zusammen mit der Person die alleine von ihrer Art nur Probleme verspricht und dann erzählt O‘Mara auch noch was er so alles angerichtet hat, anrichten wollte. Kein Wunder das Mary so langsam der Verzweiflung verfällt, besonders wenn der Hauptfeind in gleichen Moment anruft um die Führungsspitze zu einer großem Mahlzeit einzuladen. Marys Befürchtungen einer Henkersmahlzeit kann ich da durchaus nachvollziehen. Zwar haben wir bis jetzt noch keine Beweise gelesen, dass Carla das Bordell der Kollaboration mit den KGJ verdächtigt, aber wenn sie nur halb so viele Fäden in der Hand hält wie es scheint, könnte sie durchaus davon Erfahren haben. Besonders wenn irgendwie bekannt ist, dass die KGJ schon einmal mit Mary zusammengearbeitet haben.
      Die gesamte Szene war einfach nur klasse umgesetzt, O‘Marars Befürchtungen seiner Strafe auf dem Weg zum Bordell. Die nicht aggressiv bestrafende sondern eher verzweifelte resignierende Reaktion Marys und dann Carlas Anruf, mit der Hilflosigkeit O‘Maras und der man kann fast schon sagen Furcht vom Mary. Mittendrin dann noch Cocky, welche die Situation anscheinend nicht gerade ernst nimmt oder einfach ihren Schuss weg hat, zusammen mit einigen Doppeldeutigkeiten in ihrer Ausdrucksweise, die zumindest ich nicht übersehen konnte.

      Das Zusammenspiel zwischen Krill und Ondine ist einfach nur wieder wunderbar. Diese seltsame Art von Vertrautheit, die sich wohl einfach daraus speist, dass beide schon alleine sehr seltsame und rätselhafte Charaktere sind. Du schaffst es einfach immer ausgezeichnet ihr Zusammenspiel aufzubauen, besonders Momentan in ihrer "Gegnerschaft" Cassiopeia.

      Auch die Universität und ihre Studenten hast du sehr schon beschrieben, eine richtige versnobte englische Universität. Wie viel eigene Erfahrung steckt da mit drinnen? Das mir deine Beschreibung der Bibliothek ausgezeichnet gefallen hat, brauch ich wohl kaum zu sagen und auch meine Sorgen um deren weitere Unversehrtheit dürftest du sicher schon erahnt haben. Ein ganzes Gewölbe bis einschließlich der Decke nur mit Büchern und deren diversen Vorformen gefüllt, einfach nur wunderbar.

      Um so erschreckender ist da der Frevler, welcher diese geheiligten Hallen entweiht. Nicht das er Bücher stehlen würde. Nein! Er stiehlt nur einzelne Seiten die er aus den Büchern entfernt! Dies hätte ich diesem Mann der Wissenschaft niemals zugetraut! Aber wer weiß warm, vielleicht muss er einigne Spuren der Prophezeiung oder seiner eigenen "schädlichen" Forschungsergebnisse verschwinden lassen.
      Nein jetzt mal ernsthafter, du hast Dädalus einfach nur großartig getroffen und sein kleiner Cameo-Auftritt gefällt mir einfach nur sehr gut. Die bekannte (leichte) Überheblichkeit gegenüber anderen, besonders gegenüber Cassiopeia. Die großväterlich charmante Art gegenüber Ondine und sein erstaunen gegenüber der Schau die sie ihm bietet, einfach nur sehr gut getroffen. Mal schauen was Cassiopeia genau von ihm will, irgendwie habe ich das Gefühl es geht nicht ausschließlich um die Bestimmung ihrer Teufelskraft, sonst gäbe es wahrscheinlich nicht diese leicht angedeutete Enttäuschung bei Ondines Reaktion auf die Bibliothek.

      Aber Ondines Namen für Dädalus >Tête de nègre< = Negerkopf, Negerkuss, Schokokuss! Ich weiß nicht, ob da der Googel(übersetzer) in deinem Sinne aktiv geworden ist, aber das ist doch schon etwas… auffällig. Aber wir haben ja auch noch nicht alle ihre Spitznamen für die anderen KGJ, Cassiopeia oder Mary und Co gehört, also mal abwarten wie der Name letztendlich einzuordnen ist. :-D
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • So, meine Freunde. Meine Prüfungsphase geht allmählich in die Vollen und ich bin gewillt, mich mitten hinein zu stürzen und anschließend in den Urlaub zu entschwinden. In diesem Sinne veröffentliche ich noch hurtig das letzte Kapitel, bevor ich unter meinen Stein krieche und nie mehr gesehen ward. Es trägt den Titel "Die Alraune" und kann an alter Stelle gelesen werden. Viel Spaß wünsche ich. :D

      Vexor


      Vexor schrieb:

      Ètain lebt. Gut, ich hab ihren Tod ja eh nicht wirklich für voll genommen, auch wenn es natürlich ein sehr interessanter Schritt gewesen wäre. Ich habe aber vollstes Vertrauen in dich, dass ihr Überleben einen Sinn haben wird, der über einen späteren Sexualakt für Ulysses hinausgeht. Da ich unser vollbusiges Chamäleonweib aber mag, soll das wohl nicht weiter von Belang sein.
      Ja, es stand irgendwo 50:50 für Etain und ich habe noch genug mit ihr vor, um ihr Leben zu verschonen. Diese Episode wird genau wie ihr Weiteratmen aber noch Auswirkungen und Folgen haben, sodass sich diese Szene relativ bald relativieren dürfte.

      Vexor schrieb:

      Die andere Szene dreht sich um O'Mara und Mary als Hauptfiguren. Hier bin ich ein wenig ratlos wie ich die düstere Stimmung bei Mary jetzt deuten soll. Vielleicht ist es mir auch aus dem Dialog auch nicht richtig klar geworden, woher ihre Beklommenheit und Angst jetzt wirklich rührt. Carla hat sie ja nicht gerade zu einer Hinrichtung eingeladen. Natürlich wäre ich bei Carla auch immer skeptisch und ein wenig vorsichtig, aber vielleicht habe ich auch einfach ein Detail der zurückliegenden Kapitel verdrängt, die mir die Szene schlüssiger erscheinen lassen.
      Wie schon besprochen, vertröste ich dir hier auf später. Marys Geisteszustand ist einerseits an die Punkte gekoppelt, die qoii schon aufgeworfen hat: Die Kopfgeldjäger, welche Carla indirekt überhaupt erst über Nickleby entfesselt haben, sind in alle Winde zerstreut und scheinen aktiv daran zu arbeiten, den verzweifelten Plan der Huren zu boykottieren - sei es aus Gleichgültigkeit, Blödheit oder Rastlosigkeit. Mary sieht ihre Fälle schwimmen - gleichzeitig geht es jedoch auch um mehr, aber dazu wird es noch Szenen geben.

      Vexor schrieb:

      Nichtsdestotrotz fand ich auch die "Zurechtweisung" für O'Mara ziemlich gut umgesetzt, ebenso wie dessen Hilf- und Ratlosigkeit.
      Ja, die war mMn auch nötig. Er selbst war ja absolut nicht davon begeistert über Mercedes' Abgang und Krills Verschwinden hat ihn auf die Palme gebracht. Dennoch ist er losgezogen und hat sich genauso beschissen verhalten. Im Grunde weiß er ja selbst nicht, was er tun soll. Er will nur Luca retten und jede Sekunde dahin ist im Grunde quälendes Warten. Etwas, was ja nicht unbedingt zu O'Mara passt.

      Vexor schrieb:

      Den interessantesten Teil mit den nebulösesten Figuren lieferst du uns natürlich rund um Cassiopeia, Krill und Ondine. Ich mag die Interaktion zwischen den beiden und muss sagen - auch wenn das gar nicht zu deiner FF passen würde - ich könnte mir mittlerweile sogar was zwischen Cassiopeia und Krill vorstellen. Frag mich nicht wieso, aber irgendwie hat sich dieser Eindruck in meinem Kopf eingestellt und ich fand ihn nicht einmal schlecht. Aber auch abseits dieser Idee hast du hier ein ziemlich interessantes und wortgewandtes Zwischenspiel abgeliefert, welches völlig überzeugen konnte.
      Seinen krönenden Abschluss erhielt es natürlich mit einem Cameo-Auftritt von Dädalus. Ich hab dir ja schon damals geschrieben als du die Szene mit mir abgesprochen hast, dass ich von deiner Darstellung mehr als begeistert war; sowohl Dädalus, als auch die ganze Szenerie mit Ondine hast du wirklich großartig umgesetzt. Man war sofort auch in den Bann gezogen und natürlich stellt sich jetzt trotzdem die Frage, was genau sich Cassiopeia und Krill jetzt von Dädalus "Expertise" erhoffen und welches Rätsel sie zu entmystifizieren versuchen? Geht es nur um den Namen und die Funktion von Ondines Teufelskraft oder sogar noch darüber hinaus?
      Das mit Krill und Cassiopeia wird auch naheliegenden Gründen natürlich nicht passieren. Aber es ist lustig, sich über diesen Gedanken zu gruseln. xD

      Froh bin ich natürlich, dass ich Dädalus richtig darstellen konnte. Es hat mir definitiv viel Spaß und ordentlich Mühe bereitet, den Greis entsprechend in Szene zu setzen und bin erleichtert, dass mir das gelungen ist. Worum es bei dieser...Konsultation nun gehen wird, offenbart sich ja schon im neuen Kapitel.^^

      Vexor schrieb:

      Damit wäre ich mit meinen Kommentar sogar schon zum Ende gekommen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass dieses Kapitel viel weitergesponnen und noch aufgebaut hat, wozu man nicht viel schreiben kann als es zur Kenntnis zu nehmen. Das Kapitel hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und meine Begeisterung über die Dädalus-Szene habe ich ja bereits zum Ausdruck gebracht.
      In diesem Sinne schreibt man sich wohl spätestens beim nächsten Kapitel hier!
      Klar, war ein reines Übergangskapitel mit Dädalus als Highlight am Ende. Aber das muss auch mal sein. Denke, mit Carlas Einladung, Dädalus und der überlebenden Etain sind viele Weichen gestellt worden - und am wichtigsten war mir eh gewesen, die Szene mit deiner Figur nicht zu verkacken. xD
      qoii


      qoii schrieb:

      Ètain hat also doch ganz knapp Überlebt. Wie Vexor hatte ich sie nach ihrem vermeintlichen Ende im letzten Kapitel zwar nicht völlig abschrieben, aber ich habe auch Esprit nicht vergessen, deren weiteres Auftreten deiner Geschichte und Flint nicht gerade geschadet hätten, zumindest meiner Meinung nach. Aber das ist die Macht des Autors unter der besonders GOT (Romanreihe) Fans zu Hauf gelitten haben dürften^^.
      Der Schmerz sitzt noch immer tief, was? xD
      Im Gegensatz zur armen Esprit, deren Ende von vornherein feststand, genießt Etain tatsächlich noch Wichtigkeit in meiner weiteren Geschichte und durfte deshalb nicht über den Jordan wandern. Mal schauen, ob das eine gute oder weniger gute Entscheidung war.^^

      qoii schrieb:

      Mal schauen was du aus… sagen wir mal den verschiedenen Begehren machen wirst oder ob sie überhaupt noch eine Rolle spielen werden. Während Ulysses auf Ètain stand und steht, hatte sie zumindest damals offensichtlich ein Auge auf Briangeworfen. Jetzt würde nur noch die Frage bleiben wie Brian O‘Mara da einzuordnen ist, irgendwie finde ich die Vorstellung gerade ganzwitzig, wenn er das Dreieck komplett machen würde, aber zumindest nach seiner Gedächtnislöschung gilt sein Interesse dem weiblichen Geschlecht.
      Das wäre sicherlich skurril und...warten wir mal ab, wie du dieses Beziehungschaos am Ende beurteilen wirst. Ich sagte ja schon, dass die Beziehungen zwischen den Waffenschiebern um Ulysses sehr eng sind und gerade O'Mara und der Bastardkönig da noch einmal eine besondere Ausnahme bilden. Es wird auf jeden Fall interessant, auch wenn ich natürlich nicht zu tief in diese Highschool-Romance-Drama-Schiene fallen werde. Ein bisschen hormonlastig wird es aber schon. :D

      qoii schrieb:

      Ich mag das Triumviratdes Bordells einfach immer mehr und ich kann sie sie gut verstehen. Da tauchen nach Jahren die KGJ wieder auf und bereiten ihnen nur Probleme und Sorgen. Die eine legt sich mit Carla direkt an und verschwindet dann kurz darauf in eine andere Stadt. Der Wächter und ihre wichtige Falle verschwinden ebenfalls unangemeldet zusammen mit der Person die alleine von ihrer Art nur Probleme verspricht und dann erzählt O‘Mara auch noch was er so alles angerichtet hat, anrichten wollte. Kein Wunder das Mary so langsam der Verzweiflung verfällt, besonders wenn der Hauptfeind in gleichen Moment anruft um die Führungsspitze zu einer großem Mahlzeit einzuladen. Marys Befürchtungen einer Henkersmahlzeit kann ich da durchaus nachvollziehen. Zwar haben wir bis jetzt noch keine Beweise gelesen, dass Carla das Bordell der Kollaboration mit den KGJ verdächtigt, aber wenn sie nur halb so viele Fäden in der Hand hält wie es scheint, könnte sie durchaus davon Erfahren haben. Besonders wenn irgendwie bekannt ist, dass die KGJ schon einmal mit Mary zusammengearbeitet haben.
      Sehr gut auf den Punkt gebracht. Mary sieht sich hier mit der Unmöglichkeiten konfrontiert, einen Plan zu verfolgen, von dessen Erfolg die Beteiligung unkontrollierbarer Personen abhängt. Die Kopfgeldjäger vermitteln nicht den Eindruck, verlässliche Partner zu sein und Carla ist niemand, der derartige Fehler verzeiht. Mary steckt in einer sehr engen Klemme, weil es für sie kein Zurück mehr gibt, sie aber eigentlich auch nicht nach vorne will. xD

      qoii schrieb:

      Die gesamte Szene war einfach nur klasse umgesetzt, O‘Marars Befürchtungen seiner Strafe auf dem Weg zum Bordell. Die nicht aggressiv bestrafende sondern eher verzweifelte resignierende Reaktion Marys und dann Carlas Anruf, mit der Hilflosigkeit O‘Maras und der man kann fast schon sagen Furcht vom Mary. Mittendrin dann noch Cocky, welche die Situation anscheinend nicht gerade ernst nimmt oder einfach ihren Schuss weg hat, zusammen mit einigen Doppeldeutigkeiten in ihrer Ausdrucksweise, die zumindest ich nicht übersehen konnte.
      Schön, dass du Cocky erwähnst. Ich mag den Charakter. :D

      qoii schrieb:

      Das Zusammenspiel zwischen Krill und Ondine ist einfach nur wieder wunderbar. Diese seltsame Art von Vertrautheit, die sich wohl einfach daraus speist, dass beide schon alleine sehr seltsame und rätselhafte Charaktere sind. Du schaffst es einfach immer ausgezeichnet ihr Zusammenspiel aufzubauen, besonders Momentan in ihrer "Gegnerschaft" Cassiopeia.
      Ja, die sind auch immer gleichzeitig schwierig und leicht zu schreiben. Man muss sich auf diese unausgesprochene Ebene einlassen, auf der sich die beiden befinden, was nicht immer einfach ist. Bin aber im Moment ganz zufrieden mit dem Ergebnis.^^

      qoii schrieb:

      Auch die Universität und ihre Studenten hast du sehr schon beschrieben, eine richtige versnobte englische Universität. Wie viel eigene Erfahrung steckt da mit drinnen? Das mir deine Beschreibung der Bibliothek ausgezeichnet gefallen hat, brauch ich wohl kaum zu sagen und auch meine Sorgen um deren weitere Unversehrtheit dürftest du sicher schon erahnt haben. Ein ganzes Gewölbe bis einschließlich der Decke nur mit Büchern und deren diversen Vorformen gefüllt, einfach nur wunderbar.
      Erfahrung nicht direkt, aber Stereotype und Klischees helfen natürlich - zumal man leider nicht extra nach England reisen muss, um arrogante Studenten zu treffen.^^

      Ich kann dich beruhigen: Der Bibliothek wird nichts geschehen...oder doch? ;)

      qoii schrieb:

      Um so erschreckender ist da der Frevler, welcher diese geheiligten Hallen entweiht. Nicht das er Bücher stehlen würde. Nein! Er stiehlt nur einzelne Seiten die er aus den Büchern entfernt! Dies hätte ich diesem Mann der Wissenschaft niemals zugetraut! Aber wer weiß warm, vielleicht muss er einigne Spuren der Prophezeiung oder seiner eigenen "schädlichen" Forschungsergebnisse verschwinden lassen.
      Ehrlich gesagt habe ich Dädalus eher als Mann des Wissens und nicht der Wissenschaft eingeschätzt. Bei ihm heiligt der Zweck wohl die Mittel und gerade, wenn er die fountischen Gelehrten sowieso verabscheut, dürfte er sich seiner Taten ziemlich bewusst sein. Dädalus ist halt Dädalus, ein Überlebenskünstler und schamlos bis zu den Zehen.^^

      qoii schrieb:

      Nein jetzt mal ernsthafter, du hast Dädalus einfach nur großartig getroffen und sein kleiner Cameo-Auftritt gefällt mir einfach nur sehr gut. Die bekannte (leichte) Überheblichkeit gegenüber anderen, besonders gegenüber Cassiopeia. Die großväterlich charmante Art gegenüber Ondine und sein erstaunen gegenüber der Schau die sie ihm bietet, einfach nur sehr gut getroffen. Mal schauen was Cassiopeia genau von ihm will, irgendwie habe ich das Gefühl es geht nicht ausschließlich um die Bestimmung ihrer Teufelskraft, sonst gäbe es wahrscheinlich nicht diese leicht angedeutete Enttäuschung bei Ondines Reaktion auf die Bibliothek.
      Sehr schön. Nachdem ich vom Autor schon gelobt wurde, freut mich die Zustimmung eines Lesers und Fans von Horizon natürlich ebenso. :)
      Wie es an dieser Front weitergeht, zeigt sich schon im neuen Kapitel.

      qoii schrieb:

      Aber Ondines Namen für Dädalus >Tête de nègre< = Negerkopf, Negerkuss, Schokokuss! Ich weiß nicht, ob da der Googel(übersetzer) in deinem Sinne aktiv geworden ist, aber das ist doch schon etwas… auffällig. Aber wir haben ja auch noch nicht alle ihre Spitznamen für die anderen KGJ, Cassiopeia oder Mary und Co gehört, also mal abwarten wie der Name letztendlich einzuordnen ist.
      In der Tat. :D
      Aber Ondine ist ein kleines Mädchen und hat vielleicht noch nie einen Schwarzen gesehen. Kann man ihr da wirklich böse sein? ;)


    • Kapitel 137: Alraune

      So nachdem du immer gleich so pünktlich bist, komm ich mir doppelt schlecht vor, dass der Kommentar schon wieder auf sich warten lassen musste. Von daher springen wir gleich mitten ins Geschehen.

      Die Szene mit Dädalus haben wir ja schon ein wenig besprochen und ich kann mein Lob vom letzten Kapitel soweit wiederholen, auch wenn mir die Szene generell vielleicht ein wenig zu~ langatmig war, aber das hatten wir ja schon ausgewertet. Ansonsten noch einmal ein Lob zum Teil rund um die Schwellenfrüchte und die Erklärung hinter dem "Wunderkind" Ondine. Die Idee, dass Ondine dadurch ein ganz besonderes "Kind des Teufels" ist, gefällt mir wirklich gut.
      Die Erklärung ihrer Teufelsfrüchte überschreitet zwar mein naturwissenschaftliches Vorstellungsvermögen und hört sich in der Theorie auch ziemlich overpowert an, aber ich hab da vollstes Vertrauen, dass du da die richtige Balance finden wirst, um nicht ganze Städte durch einen unendlichen Impuls aus Ondines Inneren zerstörten zu lassen.
      Ich bedanke mich zudem auch noch einmal für die hervorragende Darstellung Dädalus', die gerade in Zeiten, wo er in meiner FF narrativ eher gebunden ist, natürlich doppelt Spaß bereiten dürfte.
      Ebenso mochte ich die Art von Lore, die du mit den Buchtiteln und den Exkurs über die Wissenschaftlerin geschaffen hast. Ob dies nötig gewesen wäre, ist ein anderer Punkt, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und die Szene wird mir - wie wir ja bereits besprochen haben - sehr nützlich sein.

      Dann kommen wir zum "Rahmen" des Kapitels, der uns neue Charaktere beschert. Joa irgendwie tu ich mich schwer mit Felicia Zhang und dem Polizeikonsortiums. Sie ist an sich ein guter Charakter, entspricht dem Klischee einer knallharten Ermittlerin, aber der Arc ist natürlich schon jetzt sehr angereichert mit handlungstragenden Figuren. Neben Carlas Leuten, die Königin, die Huren, der Unbekannte aus dem Verließ mit Luca, die Kopfgeldjäger, Cassiopeia und Shrimati. Das muss nicht schlecht sein und ist vielleicht auch ungerechtfertige, vorgezogene Kritik, aber ich wollte es mal nicht ungesagt lassen.
      Das Interessanteste an der Szene ist wohl neben der Gewissheit, dass Waterloo tatsächlich das Zeitliche gesegnet hat, das Auftreten von Shrimati. Zwei Sätze zu Waterloo: Ich hatte tatsächlich verdrängt, dass er in der letzten Szene tatsächlich von Lorca getötet wurde. Hab mir gerade noch einmal die Szene aus Kapitel 132 durchgelesen und jetzt kommt es mir auch wirklich damals schon endgültig vor. Vielleicht war es meine typische one-piecsche Ungläubigkeit, die einen "Tod" erst als Tod ansieht, wenn die Leiche einer Figur am besten noch mit Zahnabgleich und Namensschildchen am Zeh aufgetaucht ist. So hat die arme Seele als endgültig ihren Odem ausgehaucht, weswegen ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücken möchte, dass der Charakter wirklich Spaß gemacht hat. Ein guter Charakter, den du da kreiert hast. Möge er seinen Frieden finden und von Harley begattet werden oder so.
      Shrimatis Auftauchen kann ich nicht genau einordnen. Ist sie da, um Carla das Handwerk zu legen und die Überreste von Harleys Netzwerk zu zerschlagen, oder kommt sie auf Anraten ihrer Chefin hier. Immerhin sind die Greenaways ja mit dem Land vernetzt und vielleicht soll sie deswegen hier nach dem Rechten sehen? Beides möglich und vielleicht auch eine Kombination aus beiden. Mal schauen, wie du die Figur weiter ausbaust. Bisher ist sie ja eher blass geblieben.

      Da wir über den langen Teil mit Dädalus privat schon ein wenig gesprochen haben, bleibt mir an dieser Stelle nicht viel zu sagen. War ein gutes Kapitel, auch wenn ich mit der Szene und der Einführung der Polizeichefin (momentan noch) nicht so viel anfangen konnte. Bis zum nächsten Mal!

      Grüße
    • Kapitel 137: Alraune

      Auch für mich wird es langsam mal Zeit das aktuelle Kapitel zu kommentieren, wobei die Verzögerung diesmal Gefühlt mehr am brüten über einer deiner Informationen als wirklich mangelnder Zeit gelegen hat. Deswegen werde ich auch gleich mit diesem Punkt einsteigen, der Alraune. Wobei es nicht die Idee an sich war, sondern viel mehr die Folgen welche aus dieser Idee erwachsen müssten. Denn zumindest ich komme zu einem etwas anderen und viel weitreichenderem Schluss, wenn ich den Gedanken weiterdenke.

      Ondines Vater war unfruchtbar, bis zu dem Moment wo er die Dendro-Dendro-Frucht verspeist hat. Diese “Ent-Frucht“, welche wie die Phonix-Frucht zu den mystischen Zoanfrüchten gehört bzw zu den Schwellenfrüchten, hat diese Unfruchtbarkeit dann korrigiert bzw geheilt, weswegen er damit ohne sein wissen dazu in der Lege war Kinder zu zeugen. Schlussendlich ist seine Fruchtbarkeit ein Nebeneffekt der (körperlichen) Veränderungen der Teufelsfrucht bzw gehört unwissend zu ihren Fähigkeiten. Die somit (wieder) hergestellt Fruchtbarkeit müsste damit doch eigentlich die gleiche sein, die er vorher hatte bzw. gehabt haben sollte. Anders Ausgedrückt, wenn er nicht unfruchtbar gewesen wäre, bevor er dich Frucht gegessen hat, sollte er genau die gleiche Ondine bekommen haben wie jetzt. Sprich ich sehe nicht, warum eine so (wieder) hergestellte Fruchtbarkeit eine andere sein sollte als ohne die TF. Wir können natürlich Argumentieren, dass die Frucht auch das Erbgut verändert hat, aber dann müsste dies eigentlich für alle Teufelsfruchtnutzer gelten, zumindest auf die Art, wie ich die Gegebenheiten interpretiere.
      Zwar weist du darauf hin, dass Pflanzen sich auch anderes vermehren können, aber diese Samen dürften eigentlich nicht mit der menschlichen Eizelle kombinierbar sein. Womit Ondines Entstehung aus Vater und Mutter nicht möglich wäre.
      Wie gesagt mich stört/irritiert es überhaupt nicht, dass die Teufelsfrucht die Fruchtbarkeit wieder hergestellt hat, sondern das dies als Grund für Ondines unglaubliches Talent in der Beherrschung ihrer eignen Teufelsfrucht herangezogen wird. Denn entweder jedes Kind eines Teufelsfruchtnutzers müsste diesen Bonus haben, da die TF immer den Körper der Eltern verändert oder die wiederhergestellt Fruchtbarkeit müsste die gleiche DNA enthalten wie vor dem Verzehr der Teufelsfrucht.
      Deine Idee/Herleitung ist weder schlecht oder falsch, ich komme nur einfach zu einem anderen Ergebnis wenn die darüber nachdenke. Also letztendlich ist alles in Ordnung so wie es ist.

      Weiterhin weiß ich nicht, ob du mit Ondines Begeisterung für grausame Bücher eine weitere Anspielung auf ihre Mitabstammung vom Teufel legen willst oder ob ihr das Leben in diesem Kloster einfach einen ziemlichen Knacks in diese Richtung mitgegeben hast. Glaubhaft wäre dies jedenfalls nach all den Informationen welche wir bis jetzt über ihr bisheriges Leben erfahren mussten. Ihre Teufelsfrucht scheint jetzt auch endgültig bestätigt zu sein, was meiner Erinnerung bisher noch nicht der Fall gewesen ist, da es bisher durchaus die Chance gegeben hat dass sie ihrer Kräfte ihrer geheimnisvollen Herkunft zu verdanken hat.

      Dädalus hast du auch weiterhin wunderbar getroffen, wobei mir sein Zusammenspiel mit Krill derzeit besonders gefällt. Ein (leicht) eingebildeter und (manchmal) überheblicher Mann der alle belehrt und jemand der sich durch dieses Gehabe überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lässt und sehr trocken und bodenständig ist.

      -Bo- schrieb:

      Ehrlich gesagt habe ich Dädalus eher als Mann des Wissens und nicht der Wissenschaft eingeschätzt. Bei ihm heiligt der Zweck wohl die Mittel und gerade, wenn er die fountischen Gelehrten sowieso verabscheut, dürfte er sich seiner Taten ziemlich bewusst sein. Dädalus ist halt Dädalus, ein Überlebenskünstler und schamlos bis zu den Zehen.^^
      Deine Unterscheidung von Mann des Wissen und Mann der Wissenschaft kann ich gut nachvollziehen und im Falle von Dädalus auch unterstützen, allerdings würde Dädalus bei mir als Mann des Wissens auch nur ganze Bücher stehlen und nicht nur einzelne Seiten, den Bücher sind mehr Objekte des Wissens als der Wissenschaft.

      Im weiteren bekommen wir die Bestätigung, dass Waterloo sein endgültiges Waterloo erlebt hat. (Sorry diesem blöden Wortspiel konnte ich echt nicht wiedererstehen.) Lorcas Zorn war nach dem Angriff auf ihrer Herrin nicht mehr kontrollierbar. Da werden es die KGJ mit ihr auf jeden Fall sehr schwer haben, aber zum Glück gibt es Krill und einen großen Fluss in der Gegend.

      Weiterhin scheint so ziemlich die ganze CP-0 Leviathan-Einheit anwesend zu sein, denn auch Gamisha ist nun aktiv geworden. Aber sofern ich mich recht entsinne, war die Jagt nach Harley und seinen Untergebenen auch eine der Hauptanliegen von Lorelei Greenaway, weswegen das Zusammenziehen aller Einheiten auf diesen Ort und diese Spur durchaus Sinn macht.

      Als weitere anscheinend starke Frauenfigur ist nun auch Felicia Zhang dazugekommen. Welche nicht nur als die erste weibliche Ermittlerin vorgestellt wird, sondern anscheinend auch in der Armee gedient hat und dort verwundet wurde. Da ich die Armee als noch Frauenfeindlicher als die Kripo/Polizei einschätze, muss sie mehr als nur ein bisschen an Durchsetzungskraft haben. Weiterhin könnte ich es mir bei ihr auch noch durchaus vorstellen, dass die auch etwas persönlich gegen Ulysses bzw. Saoirse Láire hat, da ich diese als eine der Hauptmöglichkeiten sehe wo sie verwundet worden sein könnte.

      Wiedermal ein sehr interessantes Kapitel, welches sich ausnahmsweise auf nur zwei Handlungsorte beschränkt. Damit bleibt nur abzuwarten, welchen Faden du als nächstes aufnimmst und ob sich Dädalus wieder an unbekannte Orte zurückziehen wird. Schon allein diese kurze Interaktion hat gereicht in mir wieder den Wunsch nach mehr Gastauftritten zwischen euren Werken aufkommen zu lassen.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett