Feedback rund ums Pirateboard

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies
    Beachten Sie zudem unsere Datenschutzerklärung: Pirateboard.net - Datenschutzerklärung

    • Damit sprichst du einen guten Punkt an @Rayleigh. In Sachen Diskussionsklima eine große Harmoniebedürftigkeit zu haben sollte schon fast die höchste Priorität haben. Dazu braucht es vor allem Empathie. Ein Charakterzug, den ich hier auch schon öfter zelebriere. Dazu gehört dann auch die Perspektive eines Beitrags zu verstehen mit dem Menschen dahinter.

      Und hier stellt sich mir die Frage wo das Problem ist. Bo‘s Beiträge sind eine Reaktion auf eine langfristige Frustation, gegenüber dem Werk, ebenso die Kritiken anderer. Dabei steht aber in einer erdrückenden Mehrheit die Sache im Vordergrund also der Manga und nicht Oda als Person. Auch hier gibt es natürlich Überschneidungen, denn bei langfristiger Kritik kommt man auch nicht umhin den Macher hinter dem Werk zu beleuchten, aber im Grunde nie ist das auf einer so persönlichen Ebene geschehen wie du es beschreibst, dazu muss man sich die Beiträge nur mit etwas Rücksicht auf den Hintergrund durchlesen.

      Dass eine solche Ausdrucksweise kontraproduktiv ist, versteht sich von selbst, aber wann kam sie denn schonmal in Bezug auf die angesprochenen User vor? Und auch wenn der Ton etwas rauer oder zynischer wird, solange es gut begründet ist, denn auch das ist zumeist der Fall, ist auch das legitim.
    • Double-Plüsch schrieb:

      Im Nachhinein betrachtet, wo liegt das Problem?
      (Außer dass man polemisch/satirisch kritisiert hat, anstatt Geduld an den Tag zu legen). Im Nachhibein steht diese Kritik immer noch, wie in Stein gemeißelt, hat mit Sicherheit zig Zustimmungen bekommen, obwohl diese Kritik zum Teil eine Woche später obsolete wurde.
      Euer Ehren,

      natürtlich wurde diese Kritik, obselet wenn man jedoch die Grundaussage nimmt, hat diese Kritik noch ihre Daseins-Berechtigung. Um es zu erklären, die Kernaussage bezieht sich darauf, das uns ein düsteres, gefährliches und abgeschottetes Wano angeteasert wurde. Das was mir zur Zeit bekommen haben war, ein Wano in das innerhalb von kürzester Zeit 2x eingedrungen wurde, lächerlicher Darstellung der Smile-User/Headliner, inkonsequenter Führung im Gefängnis. Und wenn ich vermerken darf, es ist ja nicht erst seit kurzem bekannt das die SHB auf Wano ist, von daher ist die Reaktion die Mannen des Königs auszuschicken ... spät?




      Ich habe mir mal den Spaß erlaubt da man sich ja jetzt für Kritik bei euch rechtfertigen muss.
      Natürlich kann im nachhinein so eine Kritik noch bestehen, genauso kann sich der User, welcher die Kritik geäußert hat, im nachhinein noch korrigieren.
      Aber dafür sind die Kapitel Threads auch da. Es schafft die Möglichkeit die Handlung der Kapitel für sich abgeschottet zu diskutieren. Wenn man nur noch abwarten würde, wie die Handlung den schlussendlich ausgeht, müsste man die Kapitel-Threads abschaffen und man diskutiert im Arc-Thread weiter. Und dann geht das Geheule wieder los, das man doch erst man den nächsten Band-Thread abwarten soll. Und irgendwann darf man dann gar nicht kritisieren, weil One Piece noch nicht beendet ist. Um es mal überspitz weiterzuspinnen :D
      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
    • @Baka Volle Zustimmung! Wie du es schon mal treffend formuliert hast: "Alle halbe Jahre wird hier das Fass aufgemacht" aber so ist es nun mal, und ich denke wenn jeder was im Endeffekt davon mitnimmt, dann ist denke ich jedem Menschen hier für das Diskussionsklima zukünftig geholfen^^

      Ich möchte kurz noch eine Sache ansprechen:
      Es ist schon ärgerlich teilweise wenn manchmal etwas vage Aussagen gemacht werden. Was meine ich damit also genau?

      Es ist möglich etwas zu kritisieren aus legitimen Gründen heraus, und auch wenn es einige kaum glauben mögen, sogar illegitime Kritik ist möglich! Auch möglich ist, alles erdenkliche in den höchsten Tönen zu loben, legitim sowie illegitim. Aber wenn man Bashing der einen Seite oder Kritik der anderen Seite liest, oder Hate in diesem Forum bzw. der Community ohne Kontext nennt, ist es ziemlich schwer einzuschätzen oder zu beurteilen welche Seite man selbst als Leser vertritt oder einnimmt. Kritik selbst als solches ist völlig in Ordnung und sogar gut! Es ist nur ein Problem wenn es ungerechtfertigt geschieht.. und wie du selbst schon treffend sagtest, die meisten hier machen genau dies nicht und äußern so gut wie nur begründete Kritik! Das mit Oda stimmt auch, was die namentlichen User angeht. Nur die aller wenigsten, gehen hier Oda persönlich an (mit Berücksichtigung des Kontexts), also war es wohl etwas unpassend in dem Zusammenhang gesagt, sorry!

      Um es mal auf den Punkt zu bringen: Manchmal wird darüber kritisiert wie schlecht einzelne Charakterdesigns sind. Ich gehe nicht unbedingt mit dieser Kritik konform, weil es halt subjektiv ist...
      ABER ich verstehe warum man so denkt und woher die Kritik kommt. Nichts falsch damit, wenn man etwas Kritik also äußert! Es braucht nur etwas gegenseitiges Verständniss bzw. Empathie, richtig.
    • ICallYouSensei schrieb:

      Diesem User stimmen manche von euch paradoxerweise zu,
      Schon mal dran gedacht das man einen ganzen Beitrag nicht komplett zustimmt, sondern nur bestimmte Abschnitte? Nur mal so kleiner Denkanstoß. Aber ab jetzt geh ich extra auf die Seite des User schreibe normal das genau dieses Zitat zustimme oder sogar denn ganzen Beitrag, langsam komme wirklich vor wie Irrenhaus...
    • Akkarin schrieb:


      Natürlich kann im nachhinein so eine Kritik noch bestehen, genauso kann sich der User, welcher die Kritik geäußert hat, im nachhinein noch korrigieren.
      Aber dafür sind die Kapitel Threads auch da. Es schafft die Möglichkeit die Handlung der Kapitel für sich abgeschottet zu diskutieren. Wenn man nur noch abwarten würde, wie die Handlung den schlussendlich ausgeht, müsste man die Kapitel-Threads abschaffen und man diskutiert im Arc-Thread weiter. Und dann geht das Geheule wieder los, das man doch erst man den nächsten Band-Thread abwarten soll. Und irgendwann darf man dann gar nicht kritisieren, weil One Piece noch nicht beendet ist. Um es mal überspitz weiterzuspinnen :D

      Ich mach mir die Welt widde widde wie sie mir gefällt.

      Genau solche Gegen-Reaktionen führen zu diesen Extremen, wie sie momentan vorherrschen.
      Ich habe explizit zwei Handlungen ausgesucht, um zu verdeutlichen warum diverse Kritiken provokant rüberkommen.

      Selbstverständlich kann man die Kapitel isoliert betrachten. Ich würde mich niemals dazu verleiten lassen jemandem vorzuschreiben, was er darf und was nicht. Das ist ein Forum zum Diskutieren. Das habe ich jetzt mehrfach geschrieben!

      Ich verstehe den Sinn dahinter nur nicht. Allerdings gebe ich zu, dass ich im Verlaufe der letzten Beiträge anfange, diese (andere) Sichtweise zu verstehen.


      Mit deiner Weiterführung der ganzen Problematik, dass man ja dann nur den ganzen Arc betrachten sollte, untermauerst du aber leider nur diese extreme Denkweise, die genau zu der aktuellen Diskussion führen.
      Denn man könnte den Spieß jetzt auch umdrehen und fragen, ja wo hört das denn dann auf? Wenn man nun einzelne Kapitel völlig isoliert betrachtet, dann kann ich auch einzelne Handlungen ja vllt sogar einzelne Bewegungen analysieren.
      Warum ist Zorro mit einem Sprung ausgewischen und nicht mit einer Beuge? Was ein Dummkopf. Und der Trottel soll bester Schwertkämpfer werden? Lächerlich.
      Ah, die nächste Attacke liefert die Begründung.
      Egal, der Sprung war dumm.

      So eine Herangehensweise ist das andere Extrem, und würde zu absolut nichts führen.


      Nochmal:
      Jeder kann kritisieren wie er will, auch mit seinem persönlichen Stil. Meine Beiträge waren reine Beobachtungen eines Trends, der sich in den letzten Monaten zeigt. Viele Kritiken und auch Gegen-Kritiken grenzen mMn(!) stark an der Bevormundung.
      Da mein Name ja auch benutzt wurde, um Stellung zu beziehen. Ich möchte mich klar davon distanzieren.
      Ich würde mich niemals anmaßen vorzuschreiben, wie man sich verhält.
      Ich habe lediglich meinen Eindruck wiedergegeben, und versucht zu erklären, warum ich diverse Herangehensweisen nicht verstehe.
    • @Double-Plüsch

      Es ist doch auch völlig legitim, deine Ansicht dazu darzulegen, um ggf. Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Es ist nur relativ schade, dass sich in einer Phase, wo die Meinungen über OP wieder sehr stark polarisieren eine grundsätzliche Vorverurteilung gegenüber einem bestimmten Userkreis etabliert hat. Da ist dann der Inhalt erstmal zweitrangig und es wird sich generell über die Kritik als solche beschwert. Viel schlimmer noch, es entwickeln sich dicke Luft und hitzige Diskussionen im Kapitelthread, welche dann ein schlechtes Gesamtklima hier zur Folge haben (so zumindest mein persönlicher Eindruck). Aber um mal eins klarzustellen: auch ich habe mich nach der letzten Kapiteldiskussion hinterfragt und darüber nachgedacht, ob es richtig war in der genau der selben Tonlage zu antworten, wie sie mir entgegen gebracht wurde... Denn die Tonlage mal außen vor gelassen, bin ich auch inhaltlich nicht zum Gegenüber durchgedrungen. Im folgenden Beitrag wurde die Argumentation wieder ausgeblendet und genau in die gleiche Richtung argumentiert, wie zuvor. Was ich damit sagen will, keiner hier ist perfekt und hat für sich die Exklusivität gepachtet immer im Recht zu sein. @OneBrunou hat das im Kapitelthread eigentlich sehr schön auf den Punkt gebracht.
      Allerdings ist es äußerst schade, dass solche Beiträge, wie der, welcher gestern eine ganze Flut von Gegenstimmen auf den Plan rief solche Versuche die Argumentation wieder auf die Sache als solche zu lenken, komplett erfolglos bleiben - zumindest bei (einem) bestimmten User(n).

      Akzeptanz ist am Ende des Tages eine Wechselwirkung. Wer akzeptiert werden möchte, muss Akzeptanz praktizieren. Und da kommt es in erster Linie darauf an, wie ich eine Diskussion anfange und mit dem Angesprochen Userkreis umgehe. Eigentlich sollte der User als solcher aus der Diskussion herausgehalten werden. Und da will ich mich mit Sicherheit nicht ausnehmen. Denn auch ich kann gerne mal über das Ziel hinaus schießen! Wir sollten einfach nicht mehr darüber reden, sondern es machen... Sonst wirds nicht besser.

      PS: Aber schön zu sehen, dass du die "Gegenseite" auch zumindest zu verstehen beginnst.
      Lebe jeden Tag, als wäre es dein erster. Die Vorstellung jeden Tag neu zu genießen ist viel mehr wert, als ihn das letzte mal zu erleben.
    • Da ein Beitrag von mir zitiert wurde, welcher in dem Beitrag eingebettet war, welcher wiederum zur gegenwärtigen Diskussion geführt hat, möchte ich da gern auch noch Gedanken zu der Sache auf das digitale Papier bringen.

      Ich finde es zwar schön, wenn Beiträge von mir positiv zur Kenntnis genommen werden, aber ich persönlich finde es nicht richtig, einen Vergleich zwischen zwei Usern zu ziehen, anhand ihrer Art sich auszudrücken. Wie eine Diskussion in einem Forum anlaufen sollte, wurde denke ich mal zur genüge erläutert, würde aber noch eine kurze Anekdote von mir aus dem Forum zum besten geben.

      Ich glaube in einem der letzten Kapitel hatte ein User Sanji gehyped, weil er Page One einen Tritt verpassen konnte. Der Kampf wurde im off abgeschlossen und keiner weiß wie es endete, außer das Sanji unverletzt aus der Sache raus kam, soweit die Faktenlage. Ich persönlich konnte nicht nachvollziehen, wie man sich darüber so freuen konnte, da ich es nicht so dolle fand. Wenn der Kampf ordentlich gezeigt worden wäre und Sanji mehr hätte zeigen dürfen, hätte ich es vielleicht auch anders empfunden, wer weiß. Daher war mein erster Gedanke zum Beitrag des Usern: "Was für ein elender Blödsinn, wie kann man nur...". Das hatte mich auch eine Weile beschäftigt und da hatte ich auch gerade Band 89 gelesen, in welchem Ruffy und Katakuri kämpfen. Ich bin total gehypt von Katakuri (da sehe ich auch mal über die rosa Tattoos hinweg), da er mir vom Gesamtpaket aus Design, Charakter und seinen Techniken und Fähigkeiten sehr gut gefallen hat. Und da ist mir aufgefallen, wenn der User, welcher Sanji so toll findet, das gleiche Empfinden auf Sanji projiziert, was ich auf Katakuri projiziere, dass mein denken falsch war. Wer bin ich, dass ich es ihm absprechen will, dass er sich freut? Wenn einer seiner Lieblingscharaktere einen größeren Auftritt hat, wo er sich wieder mal beweisen kann und er darüber glücklich ist, ist das doch auch schön.

      Was ich damit im Grunde nur sagen möchte ist, dass wir alle hier im Forum One Piece lieben, mögen oder toll find und uns das auch schließlich hier zusammen geführt hat. Das im Manga nicht alles so läuft, wie wir es gerne hätten und deshalb Unmut und Kritik zum Vorschein kommen, ist auch völlig normal. Weder Oda (ich will gar nicht wissen, was dieser Mensch Tag täglich durch macht), sein Werk oder wir im Forum sind perfekt.
      Ich persönlich halte hier viel von den Leuten, egal ob Kritiker oder Befürworter, solange die Beiträge auch sachlich und sinnig sind, gern auch mit einer persönlichen Note wie bei bo oder MK, und natürlich ohne Beleidigung oder Bevormundung. Jeder hat das Recht auf seine Meinung und jeder hat auch einen anderen Blickwinkel auf die Sache. Das sollte bei einer Diskussion immer im Hinterkopf behalten werden.

      Ich hoffe damit konnte ich einen sinnvollen Beitrag zur Diskussion beisteuern.
    • kaidoo schrieb:

      ICallYouSensei schrieb:

      Diesem User stimmen manche von euch paradoxerweise zu,
      Schon mal dran gedacht das man einen ganzen Beitrag nicht komplett zustimmt, sondern nur bestimmte Abschnitte? Nur mal so kleiner Denkanstoß. Aber ab jetzt geh ich extra auf die Seite des User schreibe normal das genau dieses Zitat zustimme oder sogar denn ganzen Beitrag, langsam komme wirklich vor wie Irrenhaus...

      Ich glaube, du hasst da was falsch verstanden und solltest ICallYouSensei's Beitrag nochmal genauer lesen. Ihm geht es darum, dass die Leute dem User zustimmen der dich und Manga-Kritiker zurecht gewiesen hat, aber wiederum die gleichen Leute (habs nicht überprüft weils mich eigentlich nicht juckt ^^) sich hier aufregen wenn er sich über andere äußert, weil sie so etwas unangebracht und unter der Gürtellinie finden.

      Kurz gesagt: Es geht nicht um ein Like von dir sondern darum, dass die Leute Beiträge liken die dich öffentlich Kritisieren aber wenn andere öffentlich Kritisiert werden das falsch und unangebracht ist.

      Lg
    • Streissi schrieb:

      Kurz gesagt: Es geht nicht um ein Like von dir sondern darum, dass die Leute Beiträge liken die dich öffentlich Kritisieren aber wenn andere öffentlich Kritisiert werden das falsch und unangebracht ist.
      Mit dem gewaltigen Unterschied das der Beitrag wo die beiden öffentlich kritisiert wurden, auch noch was zu dem Kapitel geschrieben wurde, was hier nicht der Fall war, da nur explizit auf die Art und Weise der Kritik gezielt wurde.

      Somit wurde das schon richtig verstanden, die Zustimmung muss nicht immer auf den gesamten Beitrag zielen sondern kann sich in dem Fall auch nur auf den Absatz beziehen, der sich auf das Kapitel konzentriert.
      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.
    • Ja hab ich auch gerade gesehen. Aber schwierig nachzuvollziehen wenn hier nur ein halber Beitrag zitiert wird. Wenn man nicht weis wo man am Besten sucht dauert es ewig bis man den originalen Beitrag gefunden hat. ^^
      So gesehen hat kaidoo doch recht. Aber ohne den ganzen originalen Beitrag zu lesen geht irgendwie der Kontext verloren.
    • Hat man sich schon mal überlegt, ob ein Pirateboard-Boardpsychologe eine sinnvolle Option wäre? Das ist ja teilweise der Knaller hier.

      Grundsätzlich muss ich als jahrelanger, größtenteils stiller Mitleser sagen, dass es für mein Empfinden tatsächlich so ist, dass die Beiträge der Kritiker die jenigen sind, die genau diese Diskussionen auslösen. Viele Nicht-Kritiker fühlen sich scheinbar, warum auch immer... von den Beiträgen der Kritiker auf den Schlips getreten oder sogar persönlich angegriffen, was ich einfach überhaupt nicht verstehen kann.
      Ich lese immer sehr viele, manchmal sogar alle Beiträge egal ob One Piece verherrlichend oder One Piece kritisierend und fühle mich erstmal von keinem dieser gestört. Warum auch? Es darf doch jeder seine Meinung haben und einen Beitrag verfassen, die diese ausdrückt, oder nicht?
      Da ich schon so lange und fleißig mitlese, sagen mir natürlich die meisten User irgendwas. So weiß ich schon worauf ich mich einlasse, wenn ich den Beitrag bestimmter User lese.
      Beiträge die mit „One Piece ist geil weil“, „ich hasse One Piece“ oder ähnlichem anfangen, lasse ich direkt aus weil ich kein Freund von extremer Darstellung, besonders im Bezug auf One Piece bin. Beiträge die eine reine Nacherzählung des Kapitels, mit einem abschließenden „das fand ich toll“ sind, brauche ich auch nicht zu lesen, da ich das Kapitel gelesen habe. Dennoch soll keiner dieser User der solch einen Beitrag verfasst denken, er hätte keine Daseinsberechtigung. Es ist seine Meinung und wenn er diese in der Form ins Forum bringen möchte, soll er das auch so machen. Der User darf sich aber mMn nicht wundern wenn er eben weniger oder keine Zustimmung bekommt wie z.B ein Beitrag der differenziert geschrieben ist, sich von seiner Art und Weise, egal ob kritisch oder nicht von der Norm abhebt. Gewisse User können das einfach und ich beneide das weil ich das nicht kann aber deshalb freue ich mich, da ich die Möglichkeit habe, diese hier zu lesen.
      Andere Menschen lesen das Kapitel anders als ich. So erfahre ich Dinge die ich vielleicht übersehen habe. Oft habe ich durch die verschiedenen Meinungen meine Eigene überdacht und geändert weil ich mir z.B dachte:“ stimmt, so habe ich das ja noch nicht gesehen“. Deshalb treibe ich mich so gerne hier rum.
      Ich werde jetzt ein paar User nennen, um einfach mein Empfinden für gute Beiträge besser darzustellen. Nehmt es mir bitte nicht übel...

      Mercenary King: Wiedergabe des Kapitels aus seiner Sicht mit extrem lustigen, beinahe schon absurden Darstellungen. Einfach Sau unterhaltsam.

      One Brunou: Kritische Analyse des Kapitels mit sehr differenzierter Betrachtung. Außerdem interessante Denkanstöße für die kommende Handlung.

      BO: Hinterfragt die Handlung sehr kritisch, da er einen hohen Anspruch an den Autor und die Geschichte hat. Da er selbst schreibt, kennt er sich eben auch aus und das merkt man finde ich. Wenn man sich die Beiträge durchließt, sollte man diese einfach nicht zu ernst nehmen. Wer das nicht kann, hat Pech! :P

      leider stimme ich fast keinem dieser Beiträge zu, da ich so gut wie nie angemeldet bin. Mir persönlich geht es aber auch gar nicht um Zustimmung. Die Beiträge bekommen genug davon, die brauchen meine nicht.
      Viele Menschen brauchen leider Aufmerksamkeit und können nicht damit umgehen, dass sie keine bekommen. Es ist doch überall des Gleiche... Ganz egal ob Facebook, Instagram oder was auch immer.
      Ich unterstelle dem Großteil der Menschen, die solche Plattformen aktiv nutzen einfach mal, dass es darum geht sich anderen Mitzuteilen und dafür likes zu bekommen und sich dadurch gut zu fühlen. Und ganz ehrlich ich halte von likes, gefällt mir oder Zustimmung einfach mal garnichts. Bewertungen gehören mMm in die Schule oder an die Arbeit aber nicht ins Private. Das heist aber nicht, dass ich es nicht toleriere. Ich distanziere mich einfach davon. Ich brauche es nicht. Ich mag es nicht. Ich finde einfach, dass genau dadurch Probleme wie hier entstehen. Das soll nicht heißen, dass ich eine Abschaffung von dieser Art der Meinungsbewertung möchte, ich rate nur denjenigen die damit nicht klar kommen, dass sie wenig Zustimmung bekommen weil sie es für ihr Selbstbewusstsein oder ihr Wohlbefinden oder was auch immer brauchen, sich entweder auch davon distanzieren oder einfach mal an der Qualität ihrer Beiträge arbeiten.

      Denn: Leute das ist nur ein Forum, tut euch einen Gefallen und nehmt das nicht so ernst. Akzeptiert oder toleriert andere Meinungen. Wenn euch andere Meinungen belasten, gebt den Usern nicht die Schuld, die haben euch nicht persönlich angegriffen. Die Schuld ist bei euch, da ihr es persönlich nehmt. Wenn ihr nicht sachlich diskutieren könnt, lasst es bleiben. Wenn ihr euch von einzelnen Usern in eurem Dasein gestört fühlt, ignoriert oder blockiert sie. Hört auf bei Beiträgen Erbsen zu zählen. Hört auf die Schuld bei anderen zu suchen. Wenn ihr Zustimmungen oder gefällt mir braucht um zu überleben, überdenkt euer Leben.

      Bis auf hater, flamer, Spammer und Lobpreisungen, macht alle weiter so. Ich liebe die Beiträge hier. Sie machen One Piece zu was besserem und sind für mich nicht mehr wegzudenken. Seit dankbar Leute...

      Grüße Roastbeef
      Der Garpunkt liegt immer im Auge des Betrachters!


    • Kurzum: Er verpackt seine konstruktive Kritik als Satire. Daran ist absolut nichts Verwerflich. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz frech, dass es ihm keineswegs darum ging Oda als Autor oder Menschen zu diffamieren.
      Das hat Böhmermann in seiner Sendung auch mit Erdogan gemacht, jedoch gab es anschließend einen Riesenkrawall in der Öffentlichkeit, ob die Äußerungen als Satire oder als Beleidigung gewertet werden sollten. Letztendlich bewegt sich Satire in einer Grauzone. Es kann absolut konstruktiv gemeint sein, aber auch gleichzeitig unverschämt sein.

      Ich wollte mit dieser konstruktiven Diskussion nur eins bezwecken. Die User sollten hier zum Nachdenken & Reflexion angeregt werden, wie man kritisieren und wie man mit Kritik umgehen sollte. Leider haben die meisten den Kernpunkt der Diskussion nicht verstanden und klammern sich in ihren Beiträgen an eher schwächere und nebensächliche Punkte meines Beitrags, die ich aus dem Affekt heraus so erwähnt habe. Ich hätte vielleicht gar nicht auf Hierarchie oder die Zustimmungen eingehen sollen. Darum geht es nicht in der Diskussion. Andere User wiederum haben ihre Missverständnisse wohl geklärt, womit ich teilweise mein Hauptziel erreicht habe.

      Was mich persönlich betrifft, so nehme ich definitv manche Beiträge zu seriös war und verstehe Humor etwas anders oder gar nicht an manchen Stellen. So bin ich halt eben und werde versuchen, manche Beiträge gar nicht in Zukunft so ernst zu nehmen. Seht ihr, ich habe selber kein Problem damit, meine eigenen Fehler hier zu reflektieren. Aber könnt ihr alle euch selber an die eigene Nase fassen und in Zukunft eure Beiträge nicht so zugespitzt formulieren? Ich bezweifle es stark, dass ihr euren Stolz herunterschluckt. Denn das führt letztendlich zu dem ewigen Teufelskreis, dass ein User X über den zugespitzten Beitrag Y empört ist und anfängt, Beitrag Y zu zerlegen und User Y anschließend doch will, dass man seine Kritik einfach akzeptiert wie jede andere. Dann kommt es zu solchen, sinnlosen Diskussion wie den letzteren, wieso Zynismus und Bevormundungen die Diskussionskultur ruinieren. Hierbei orientiere ich einfach an den Beiträgen aus dem aktuellen Kapitelthread.

      Ich wollte eigentlich Usern wie Bo, OB, Red Haired Beckmann zugute kommen. Ihr tut mir schon ein bisschen Leid, dass ihr euch ständig wiederholt oder ausführlich eure Position nochmal darlegen müsst, obwohl ihr sicherlich mit eurer Zeit etwas Besseres anfangen könnt. Deshalb finde ich es einen Schritt in eine gute Richtung, dass die Beiträge solcher Kritiker von Anfang an gar nicht so zugespitzt formuliert werden. Ich glaube, ich habe mich hiermit genug zu der Diskussion geäußert.
    • ICallYouSensei schrieb:

      Aber könnt ihr alle euch selber an die eigene Nase fassen und in Zukunft eure Beiträge nicht so zugespitzt formulieren? Ich bezweifle es stark, dass ihr euren Stolz herunterschluckt.
      Und genau das ist doch der Kern des Problems. Warum sollte ich - oder jemand anderes - mir vorschreiben lassen wie ich meine Meinung ausdrücke? Wie ich sie formuliere? Wenn Übertreibung für den einen ein bewährtes Stilmittel ist, auf das er gerne zurückgreift, dann ist das auch sein gutes Recht davon Gebrauch zu machen. Das hat mit Stolz überhaupt nichts zu tun, sondern ganz einfach mit der Meinungsfreiheit, die wir alle in Anspruch nehmen dürfen.

      Niemand behauptet, dass man selbst fehlerfrei sei und sich nicht auch mal hier und da in Selbstreflexion üben soll. Das sollte jeder von uns tun. Der User @Akkarin hat es hier ja bereits angedeutet gehabt: Auch ich habe vor ca. einem Jahr einen heftigen Shitstorm - und zwar völlig zurecht - kassiert, da ich mich im Eifer des Gefechts total daneben benommen und im Ton vergriffen hatte. Auch da lag die Schuld bei mir, weil ich mich ungewollt von einer anderen Meinung angegriffen gefühlt hatte. Doch wieso? Sie betraf ja gar nicht mich persönlich, sondern lediglich das Werk, über das gesprochen wurde.
      Für mich war das ein entscheidender Moment, da er mich dazu gezwungen hat über mein eigenes Verhalten verschärfter nachzudenken und etwas zu ändern. Dabei kam bei mir aber nicht einmal der Gedanke auf, dass die anderen sich verändern müssten. Dass es womöglich an dem Ausdruck anderer User lag, dass ich so ausgeflippt bin. Das hat mit Selbstreflexion letztlich auch überhaupt nichts zu tun. Viel mehr fand ich die Antwort bei mir selbst.
      Toleranz und Akzeptanz sind Tugenden, die jeder, der sich auf einer Plattform bewegt, die dem offenen Meinungsaustausch dient, verinnerlichen und leben sollte. Andernfalls entsteht eben der von dir benannte Teufelskreis, bei dem die Schuld ständig von der einen zur anderen Seite geschoben wird.

      Die Schuld bei anderen zu suchen ist der falsche Weg. Solange eine Meinung gut begründet ist, hat sie ihre Daseinsberechtigung und bedarf eigentlich auch keiner Rechtfertigung. Diese folgt immer erst dann, wenn sich andere von der gegensätzlichen Meinung und/oder dem dort gewählten Tonfall, in irgendeiner Form, angegriffen, belästigt oder provoziert fühlen. Aber wieso? Jeder Mensch ist anders, jeder empfindet anders und jeder drückt sich anders aus. Und das ist auch gut so.
      Das Problem liegt also nicht in den jeweiligen Beiträgen, sondern letztlich bei jedem selbst. Wer sich davon angegriffen fühlt, wird auf die Barrikaden gehen und drauf lospoltern. Das ist etwas, wovon ich auch nicht glaube, dass sich das vollständig ablegen lässt. Die aktuelle Diskussion hier wird das Thema womöglich kurzzeitig beruhigen, in ein paar Wochen oder Monaten wird der ganze Spaß aber wohl wieder von vorne losgehen.
      Manchmal hilft es allerdings schon, wenn man nicht direkt drauf los schreibt, sondern den jeweiligen Beitrag vorher vielleicht noch ein zweites Mal liest und kurz durchatmet, ehe man sich in Rage schreibt. Das alleine kann manchmal schon wahre Wunder vollbringen.

      Wie du schon sagst: Es ist ein Teufelskreis. Ihn aber dadurch zu durchbrechen, in dem man anfängt irgendwelche Kriterien festzulegen, nach denen man verpflichtet ist seine eigene Meinung zu formulieren, ist - schlicht und ergreifend - der falsche Weg. Denn das käme - wie in meinem ersten Beitrag dieser Diskussion bereits erwähnt - einem Eingriff in unsere Meinungsfreiheit, und damit in unsere Grundrechte, gleich. Ein absolutes No-Go.
    • ICallYouSensei schrieb:

      Was mich persönlich betrifft, so nehme ich definitv manche Beiträge zu seriös war und verstehe Humor etwas anders oder gar nicht an manchen Stellen. So bin ich halt eben und werde versuchen, manche Beiträge gar nicht in Zukunft so ernst zu nehmen. Seht ihr, ich habe selber kein Problem damit, meine eigenen Fehler hier zu reflektieren. Aber könnt ihr alle euch selber an die eigene Nase fassen und in Zukunft eure Beiträge nicht so zugespitzt formulieren?

      Es ist ja auch schön das du dich selber reflektierst und versuchst in Zukunft einige Beiträge nicht so ernst zu nehmen. Es bleibt aber immer noch das Problem, das du einigen Usern deine Wunschvorstellung vorschreiben willst, wie denn Kritik zu schreiben sei, damit du glücklich bist. Und so funktioniert das nicht - du kannst nicht sagen das du kein Problem hast, Fehler einzugestehen aber gleichzeitig fordern das wir unsere Beiträge in Zukunft durch die Blume verfassen müssen. Wenn du ein Problem mit zugepitzten formulierten Beiträgen hast, ist und bleibt es dein Problem und es wird nie ein Problem des Verfassers sein und wenn dich solche Beiträge tatsächlich so sehr stören, gibt es 3 Möglichkeiten:

      Wie schon erwähnt, bleibst du dem Forum fern, denn du wirst es nie schaffen das die Leute ihre Beiträge so schreiben das du damit glücklich wirst und sowas ist auch nicht im Sinn eines Forums, zu dem das mal jegliche Meinungsfreiheiten nimmt. Das wäre die Hardcore-Variante.
      Die etwas mildere Variante ist, du blockierst die Verfasser von den Beiträgen. So werden sie dir nicht angezeigt und du kannst sie dann bei Bedarf aufklappen.
      Die netteste Variante ist, du liest diese Beiträge einfach nicht.

      Ich finde es weiterhin immer noch ein starkes Stück das du dich wegen Bevormundung beschwert hast, aber uns weiterhin dazu bringen willst in Zukunft die Kritik so zu verfassen als käme sie gerade frisch aus dem Regenbogenlevel von Diablo.
      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.