DC Comics/ DC Extended Universe

    • Spoiler

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    • Jetzt erwartet uns Suicide Squad, den ich morgen sehen werde (vielleicht editier ich dann was rein), in dem schon wieder dutzende Charaktere (Harley Quinn, Joker, Deadshot, Enchantress etc.) einfach ohne Einführung, ohne Solofilme (die dann absurderweise nachgestellt werden sollen) kommen. Wie soll das funktionieren? Und dann lassen sie nach BvS auch noch nachdrehen, um den Film lustiger und massentauglicher zu machen und zerstören ihn laut Kritikern gerade damit? Fehler #5

      Daraus scheint aber auch keiner zu lernen, denn darauf folgen wird jetzt 2017 die Justice League, mit Flash, Wonder Woman, Aquaman und weiteren Helden, die schon wieder nicht eingeführt werden. Die Solo-Filme folgen dann in den Jahren darauf, was überhaupt keinen Sinn ergibt, weil wer will denn noch den Hintergrund sehen, wenn der große Kampf schon vorbei ist? Fehler #6


      Das ist doch bei Marvel nicht anders? Deadpool wurde in X-Men Origins eingeführt, Black Panther wurde in Civil War eingeführt, ebenso wie der neue Spiderman.

      @All DC baut die Handlung momentan auf und hat mMn einen durchaus guten Start hingelegt. Batman Vs Superman war ja auch ein kommerzieller Erfolg und die neuen Trailer sehen auch sehr vielversprechend aus. Gerade wenn man sich anschaut wie viel Schund Marvel rausgehauen hat (Hulk, Age of Ultron, Iron Man 2, Captain America).
    • Batman: The Killing Joke


      The Killing Joke dürfte wohl so ziemlich jedem Fan des DC Universum, egal ob Comic-Leser oder nicht, irgendwo ein Begriff sein, gilt dieses Werk von Alan Moor doch als ein absoluter Klassiker und Meilenstein unter den Graphic Novels von DC. Es ist eine Geschichte, die uns tief in die Psycho des Jokers eintauchen lässt. In sein Wesen und vor allem - was am aller Wichtigsten ist - in den Ursprung seines Wahnsinns.
      Der Film ist im Grunde eine Adaption, die die Handlung aus den Comics fast 1 zu 1 übernimmt, weswegen ich inhaltlich nicht weiter ins Detail gehen werde, um Spoiler zu vermeiden. Hier und da wurden gewisse Szenen hinzu gedichtet, manches Detail wurde ausgetauscht oder auch mal weggelassen, aber alles in allem dürfte dies einer der besten Animationsfilme sein, die ich je gesehen habe. Vor allem der Joker - in englischer Synchronisation mal wieder von Mark Hamill zum Leben erweckt - weiß absolut zu überzeugen, ist definitiv der Star des Films und wird hier, für mein Empfinden, auch am besten durch die Animationen in Szene gesetzt!
      Es sei an dieser Stelle allerdings noch erwähnt, dass The Killing Joke mein bisher erster Animationsfilm zum Batman Universum ist, den ich mir bisher angesehen habe. Dass ich mich nun dazu hinreißen lasse haben, liegt besonders an der genialen Vorlage, auf deren filmische Umsetzung ich einfach enorm gespannt war! The Dark Knight Returns und Under The Red Hood stehen allerdings bereits als nächstes auf meinem Plan, die wohl ähnlich hervorragend sein dürften, sofern ich meiner kurzen Internetrecherche Glauben schenken darf.

      Was mich allerdings etwas gestört hat - wie wohl die meisten anderen Fans - war die erste halbe Stunde des Films. Diese wird dafür genutzt, um Batgirl alias Barbara Gordon etwas näher zu beleuchten. Dies sollte scheinbar der Vorbereitung auf den eigentlichen Film dienen, da sie in diesem zwar eine kleine, aber dafür enorm gewichtige, Rolle spielt. Allerdings entpuppt sich dieser eingeschobene Kurzfilm recht schnell zu einer Art Teenie-Drama, der einfach nur nervtötend ist und Batgirl wie ein dummes Kind aussehen lässt, was ihre Handlungen betrifft. Eine spezielle Szene ist mir hier besonders haften geblieben, die einfach nur vollkommen out-of-character war. Wer's wissen will, für den packe ich das Folgende daher mal vorsichtshalber in eine Spoilerbox.

      Spoiler anzeigen
      Die Kussszene, die im Sex zwischen Batman und Batgirl gemündet ist, war nicht nur deplatziert, sondern auch völlig absurd. Die beiden sind Partner und das nicht mal auf Augenhöhe, da Batman mehr ihr Lehrer, ihr Mentor, ist bzw. war. Und, zu allem Überfluss, ist Barbara auch noch die Tochter von Commissioner Gordon, der nicht nur ein Verbündeter, sondern auch ein Freund von Batman ist. Weder Bruce, noch Barbara würden sich zu so Etwas hinreißen lassen. In Folge dessen waren die restlichen Minuten dieses eingeschobenen Kurzfilms eine richtige Qual, weil es sich mehr wie ein 0815er Romantik-Streifen angefühlt hat. Ab der 30. Minute war das Thema dann zum Glück durch und es wurde stetig besser.

      Klammert man diesen Filler in der ersten halben Stunde mal aus, so hat DC hier einen wirklich guten Animationsfilm geschaffen, der eine der besten Graphic Novels aller Zeiten beinahe 1 zu 1 perfekt adaptiert hat! Angeschaut habe ich mir den Film bisher zweimal - einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch - und, auch wenn die deutsche Synchronisation durchaus funktioniert, so würde ich jedem, der der englischen Sprache mächtig ist, bedingungslos zu dieser raten. An Kevin Conroy und Mark Hamill reichen die deutschen Sprecher bei Weitem nicht heran.

      Fazit: Letztlich dürfte dieser Animationsfilm die Fans von Batman und/oder dem Joker durchaus glücklich machen. Mich hat er jedenfalls total heiß auf die weiteren Animationsfilme des DC Universums gemacht, die ich mir nun wohl - nach und nach - mal nachträglich ansehen werde. Die erste halbe Stunde hätte man sich aber gerne kneifen können. Da wären mir vereinzelte Filler während der eigentlichen Story definitiv lieber gewesen. Etwas, was ich nie geglaubt hätte mal in einem One Piece Forum zu schreiben. 3,5/5.
    • Ich hab mich am Wochenende einmal ein wenig durch die Kritiken gelesen. Zwar habe ich den Film noch ned gesehen da dieser bei uns erst am 18. August anläuft (warum auch immer so spät) aber ich kann gewisse Kritikern schon verstehen in dem was sie schreiben da es nicht direkt auf den Inhalt, die Story eingeht sondern auf die Art wie er gemacht wird oder wie er empfunden wurde. Und das empfinden eines Filmes kann eben auch beeinflusst werden gerade extrem durch Marvel, denn Marvel hat uns irgendwo ziemlich konditioniert dazu erzogen wie so ein Comic Film im empfinden aufschlägt und DC, die jetzt bewusst was anderes machen kommen damit eben nicht gut an. Man müsste sich fragen wie ein Film empfunden wird würde DC das Konzept von Marvel kopieren. Ah ja gut dann kommt vermutlich die Kritik das es kopiert ist...^^

      Aber hier einmal eine kleine Zusammenfassung:

      BBC.com
      Die BBC regt sich vor allem darüber auf, das es so viele verpasste Chancen gibt die man mit dem Superbösewichteensemble hätte noch vollziehen können.

      Collider
      Der Collider redet vor allem darüber, dass das Werk extrem aufgebläht ist. Ich finde das kann natürlich schnell passieren wenn man so viele Charaktere im Boot hat + die ganzen Comeoauftritte. Kann natürlich passieren - muss aber nicht. Weiter spricht der collider davon, das die Story wie aus einem Häcksler rüberkommt. Will für mich heissen das es so brocken/Bruchstückhaft darüber kommt und die einzelnen Szenen nicht wirklich zu einander kpassen. So was kann sein aber obliegt schon der Interpretation.

      Time Magazine
      Das Time Magazine geht vor allem auf das gesehene ein und stellt dazu fest: "Es passiert so viel, dass man am Ende das Gefühl hat, gar nichts gesehen zu haben". So eine Aussage deckt sich natürlich mit dem Collider der davon redet, das der Film aufgebläht ist.

      Der Hollywoodreporter
      Dieser findet das die coolness welche in den trailer immer attestiert wird zu keinem Zeitpunkt wirklich so cool rüberkommen wie gedacht. In meinen Augen ist das eine äusserst subjektive Meinung denn was ist schon wirklich cool? :D

      Vanity Fair

      Rolling Stonerollingstone.com/movies/review…quad-movie-review-w432204

      Ich hab die 2 mal noch ergänzt aber halte wenig von den 2 Reviews^^

      CNN.com
      Bei CNN wird der Film sogar so schlecht in Kontext geschrieben, das die Leistung von Margot Robbie und Will Smith nicht reichen würde das der Film noch gut wird.

      NewYork Post
      IHier wird sogar so extrem geschrieben, das die titelgebenden Squad-Mitglieder als die lahmsten Bösewichte überhaupt abgewatscht werden. Stelle sich für mich die Frage wie ein Bösewicht den zu sein hat der hier eigentlich 1x im Leben was gutes tut (mehr oder weniger). Für mich einfach eine Kritik die zu denken darüber gibt worüber man eine Kritik schreibt.

      Man muss kaum erwähnen das der Film bei Rotten Tomatoesderzeit nicht gut davon kommt. Mit 26% ist er klar ein Fail aber ich persönlich gebe immer weniger Aufmerksamkeit dieser Seite.

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      Aber die Artikel kritisieren nicht nur, sie versuchen ja auch die Ursachen zu finden. Da ist ja dann immer interessant wie geschrieben wird. Beim Hollywoodreporter schreibt man das dann so: "Laut einer Quelle..... zufolge habe Regisseur und Drehbuchschreibe david Ayer das Skript innerhalb von 6 Wochen geschrieben und dann habe man losgelegt. Man sagt daraus folgend, das hätte man mehr Zeit investiert würde die Story evtl. schlüssige sein.

      Auch wird attestiert, das Ayer bisher keinen Tentpoles Film gemacht hat und bei der Umsetzung einfach gescheitert ist und deswegen der Film das ist was er ist jedoch sei es aber auch schwer einen Top-Regisseur zu bekommen da diese wiederum sich diesem Druck nicht erneut aussetzen möchte welchen diese Filme haben.


      Auch das Geld wird immer wieder angesprochen. Viele schreiben, dass das Budget wohl einer der Hauptursachen sind da man gleich zu Beginn lukrative Branding- und Merchandise- Deals abgeschlossen hat welche dann einen Kinostart verpflichtet haben. Als dann zusätzlich noch BvS das vom Studio gesetzte ziel eines Einspielergebnisses von über einer Milliarde verfehlte sei Warner Bros. zunehmends nervös geworden.

      Und deswegen habe man, weil man eben möchte dass das DC-Universum genau so erfolgreich wird wie das Marvel-Universum (Disney), immer mehr Köche an den Brei gelassen. Es wurden kostenintensive Nachdrehs angesetzt - angeblich um "Suicide Squad" witziger zu machen aber später hiess es, man habe schlicht weitere Action Sequenzen produziert. Dann hätten diverse Cutter verschiedene Filmversionen erstellt und diese seien dann unterschiedlichen Testgruppen gezeigt worden (Ein an sich normales Prozedere) jedoch sei dann nicht die von David Ayers ursprüngliche Vision umgesetzt worden sondern ein Mix aus verschiedenen Fassungen.

      ---> Wobei man hier nachhacken müsste, das man dann dem Regisseur und seinem 6 Wochen Skript keine Kritik zukommen lassen dürfte weil ja seine Vision gar nicht das ist was wir sehen^^ *dumme Kritiker*

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      Der Cast stellt sich erwartungsgemäss hinter den Film und findet die Kritik als nicht gerechtfertigt und meint grösstenteils, das man scheinbar einfach andere Erwartungen habe als die Fans. Dem Stimme ich zu und finde gerade filme des DC oder MC Universum oder auch Warcraft dieses Jahr sollten generell nicht wirklcih ein Review zukommen ausser die Leute kennen sich im Kern miit der Materie aus.

      Man darf wirklich gespannt sein wie die Ansichten von Fans und Kritiker auseinander gehen werden.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Áyu schrieb:

      Der Cast stellt sich erwartungsgemäss hinter den Film und findet die Kritik als nicht gerechtfertigt und meint grösstenteils, das man scheinbar einfach andere Erwartungen habe als die Fans. Dem Stimme ich zu und finde gerade filme des DC oder MC Universum oder auch Warcraft dieses Jahr sollten generell nicht wirklcih ein Review zukommen ausser die Leute kennen sich im Kern miit der Materie aus.


      Ähm, tut mir Leid, aber das ist auch nicht die richtige Herangehensweise. Ein Film, der für die breite Masse produziert wird, sollte dann auch von allen möglichen Kritikern bewertet werden und nicht nur von Leuten, die mit der Materie vertraut sind. Zumal man sich bei DC und Marvel sogar eher darüber streiten kann, ob die wirklichen Comic-Fans und Kenner die Filme "besser" (und jetzt nicht im Sinne besserer Bewertungen, sondern im Sinne von kundiger, versierter) bewerten, als es Leute tun, die dem ganzen Thema neutral gegenüber stehen.
      Und auch jemand, der absolute keine Ahnung vom Marvel und DC-Universum hat, kann beurteilen, ob ein Film in seiner prinzipiellen Machart jetzt gelungen ist oder nicht, was Punkte wie Komik, Kameraführung, Musik, Schnitt, schauspielerische Leistung, etc. betrifft. Den einzigen Punkt, den man vielleicht den versierten Kennern überlassen sollte, wäre die Umsetzung der Vorlage. Etwas, was man bei allen Cinematic-Umsetzungen aber eh in die Tone kloppen kann, denn die Filme weichen ja ganz bewusst von der Vorlage ab.
      Meist geht es doch sogar in die gegenteilige Richtung. Fans haben meist viel höhere und komplexere Ansprüche an eine Umsetzung, als Leute, die kaum vertraut sind mit der Materie. Bestes Beispiel sind hier wohl Buchverfilmungen oder auch der letzte One Piece-Film, etc. Meine Erfahrung hat mich zumindest gelehrt, dass Fans meist viel kritischer mit solchen Filmen umgehen, als die öffentliche Meinung. (Fanboys/girls mal ausgenommen).
      Außerdem muss man jetzt auch sagen, dass bei Zeitungen in Punkto Filmreviews jetzt auch nicht Gretchen Meyer, die normalerweise wenn überhaupt die romantischen Komödien mit Hugh Grant rezensiert, gefragt wird, ob sie den neuesten Superheldenstreifen rezensieren möchte. Solche Vergaben finden innerhalb der einzelnen Ressorts auch immer interessengeleitet statt. Also kann man zum Großteil schon davon ausgehen, dass da auch Leute sitzen, die prinzipiell eine Comic-Verfilmung sehen wollen und genau das gleiche Wissen bezüglich der Comics haben wie ein durchschnittlicher Fan auch.

      Hiermit möchte ich den bisherigen Kritiken weder Recht geben, noch ihnen widersprechen (ich habe sie mir auch gar nicht durchgelesen), sondern bin nur über deine Aussage gestolpert, die ich persönlich ganz anders sehe.
    • Grundsätzlich bin ich bei diesem Punkt ganz bei dir - Vexor - doch an einer Stelle möchte ich kurz nachhaken. Das folgende Zitat dient mir dabei nur als Einstieg für meinen Beitrag und wird sich auf dein Geschriebenes an sich wenig bis gar nicht beziehen.

      Und auch jemand, der absolute keine Ahnung vom Marvel und DC-Universum hat, kann beurteilen, ob ein Film in seiner prinzipiellen Machart jetzt gelungen ist oder nicht, was Punkte wie Komik, Kameraführung, Musik, Schnitt, schauspielerische Leistung, etc. betrifft.

      Gerade die fehlende Komik des DCEU wird ja immer wieder negativ von Kritikern bewertet. Den Filmen würde die Leichtigkeit fehlen, die Charaktere würden ja nie lächeln und sich selbst auch einfach viel zu ernst nehmen. Und das ist leider auch so ein Kritikpunkt, den ich irgendwo überhaupt nicht nachvollziehen kann und die von Ayu angesprochene marvelische Konditionierung bekräftigt, da sich die Filme von Marvel eigentlich allesamt nicht allzu ernst nehmen. Nicht einmal Civil War hatte das getan, trotz heiklem Thema. Für mich ist das aber eine Kritik, die komplett am Ziel vorbei schießt, denn weder wollte die DC - seit Man of Steel - denselben Weg wie Marvel bestreiten, noch sind die bisher integrierten Figuren solche Sprücheklopfer wie Tony Stark, Peter Parker oder auch Peter Quill. DC ist nun mal deutlich düsterer angehaucht, sowohl was Comics, als auch Filme betrifft. Deshalb verstehe ich diese Kritik auch nie.
      Und, sollte der Nachdreh von Suicide Squad nun wirklich zu ner stärkeren, humoristischen Note geführt haben, und man dass nun auch wieder kritisiert, dann zeigt das doch vor allem zwei Dinge:

      A) Die Kritiker sind zu lange der lockeren Marvel-Kost ausgesetzt gewesen und verschließen sich jetzt vor allem, was anders ist.
      B) Egal wie DC es macht, sie machen es falsch.

      Ich für meinen Teil bin weiterhin enorm auf den 17.08. gespannt, wenn ich den Film endlich zusehen kriege und bin davon überzeugt, dass auch dieser Streifen mir wieder gefallen wird, wenngleich er nun leider doch nicht den geplatzten Knoten darstellen dürfte, den ich mir jetzt für DC eigentlich gewünscht hatte, damit auch DC endlich richtig Fuß im Kino mit ihrem Film-Universum fassen kann. Naja, vielleicht ja mit dem vielversprechenden Film zu Wonder Woman!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou () aus folgendem Grund: Blöde Autokorrektur ...

    • Konnte den Film gestern im Ausland in OV sehen und kann hier kurz was dazu sagen: Er ist nicht so gut, wie man vielleicht erwartet hat, aber auch nicht so schlecht, wie man zum Teil auf anderen Plattformen hört.

      Die Charaktere sind allesamt sympathisch und machen Spaß, besonders stechen Harley Quinn und Deadshot heraus. Manche Nebencharaktere wie El Diablo oder Cpt. Boomerang haben mich enttäuscht, weil sie entweder zu wenig Tiefgang haben oder schlecht geschrieben sind/unglaubwürdig rüberkommen. Ansonsten haben Joker und Batman kaum Screentime, aber sei's drum. Jared Letos Joker ist ein Knüller und irgendwie anderes, man will aber auf jeden Fall mehr von ihm sehen (trotzdem würde ich sagen, dass er nicht an Ledger rankommt) Die Story ist nicht sonderlich berauschend und wirkt vor allem gegen Ende wie Slapstick, im Gegensatz zu unseren "Helden" sind die Feinde völlig overpowered und die Art, wie man gegen sie zu kämpfen versucht an einigen Stellen an den Haaren herbeigezogen. Nichtsdestotrotz hat der Film eine gute Ladung Humor, einen verdammt coolen Soundtrack und vereinzelt echt starke Momente, besonders am Anfang. DC/Warner haben hier den etwas schwächeren BvS leicht ausgebügelt,bis man mit mit dem MCU gleichziehen kann, fehlt aber noch ein Stückchen.
    • Also mir gefiel Suicide Squad überhaupt nicht. Ich bin zwar nicht so weit das ich sagen würde, das der Soundtrack das beste war aber vieles lässt mich einfach fragend zurück.

      Superschurken?
      Wurden uns da wirklich Superschurken gezeigt?

      Zum Beispiel Deadshot. Aus meinem düsteren Wissen das ich noch über ihn habe ist er ein Zielstrebiger Mensch der 1x daneben geschossen hat und das war bei Batman und weshalb er diesen seit diesem Moment ganz oben auf der Liste hat. Er verachtet sich selbst als auch seine Ziele und wird im DC-Universum ja nur noch von Deathstroke übertrumpft. Dieser Typ hatte ich als eine Kaltblütige Person in Errinnerung.

      Und jetzt? Ein verweichlichter Superschurke dessen einziges Ziel es ist, das seine Tochter eine gute Ausbildung bekommt, das leben wegwerfen würde sofern die Garantie vorhanden ist das es seiner Tochter gut geht. Tut mir Leid das ist nicht die Art wie ich einen Superschurken sehe sondern viel mehr sind das Charakterzüge welche Superhelden aufzeigen. Für mich passt das nicht. Der Charakter Deadshot müsste für mich anders inszeniert sein aber nicht so.

      Dann wäre da noch Diablo
      Auch bei ihm werde ich nicht warm. (höhöh Wortspiel). Der Typ hat eine extreme Kraft/Begabung und er kommt daher wie ein gebrochener Mensch. Schurken sie wie Quin oder der Joker. Sie sträuben sich nicht um kollateralschaden und schützen gleichzeitig das was sie am meisten Lieben denoch extrem. Aber Diablo wirkt für mich als Charakter als wäre er beim Casting für die Inhumans von Marvel rausgeflogen und hat gerade noch Unterschlupf bei DC gefunden. Ein Schurke der selbst Angst von seiner Macht hat? Nein, nein, nein das passt einfach nicht. Für mich hätte der Charakter so viel Potential gehabt weil seine Fähigkeit/Aussehen so viel Potential aufweist. Ich fand den Charakter an sich einfach nur enttäuschend muss ich sagen.

      Dagegen waren Quinn, Captain Boomerang und die wunderschöne Echse schon um einiges Besser auf dem Weg der Superschurken. Sie verfolgen eigene Interesse, sie hauen ab bei der erste besten Möglichkeit etc. Sie stellen Schurken dar, welche immer noch eigene Ziele verfolgen und nicht einfach "helfen". Diese Charaktere waren schon gut in meinen Augen.

      Denn ein Schurke unterscheidet sich in meinen Augen von einem Helden darin das ihm gewisse Dinge egal sind. KOllateralschaden z.b. oder Kaltblütigkeit besitzen, vor nichts zurück schrecken. Diese Kernelemente habe ich aber oft vermisst.

      Und zuletzt noch Amanda Walker. Was bitteschön ist die Frau? Nicht nur der Plothole von ihr am schluss fand ich verstörend sondern auch ihre Art. Sie erschisst einfach ein ganzes Kommando nur um dann zu begründen, das diese keine Sicherheitsfreigabe hatten? Auch wenn sie zu den guten gehört. Ihre Art ist nicht gutmütig, denn auch wenn diese Leute das Suicide Squad nicht hätten sehen dürfen, so hätte man sie einfach in dem Raum lassen können oder es anders lösen. Aber gleich kaltblütig in den Rücken schiessen und dann so tun als wäre nichts passiert passt nicht zu einem "guten" Charakter. NIcht zu vergessen ihr Plothol am schluss. Da hängt die Frau irgendwo kopfüber um dann nur im nächsten Moment irgendwo daher gelaufen zu kommen und wieder den dicken zu spielen?

      Ja,......anonsten ja,... DC versucht mutig einen neuen Weg zu gehen. Einen Weg der nicht Marvel geht verfehlt aber in meinen Augen bei der Charakteristik der Charaktere das Ziel und sucht dann doch wieder die nähe zu Marvel.

      Schade den das Topic hätte Potential in meinen augen.


      Anonsten ja ist gutes Popcornkino, gute effekte usw. alles palleti so wie man etwas erwartet.
      Ich Áyu akzeptiere, dass es durchaus möglich ist den Shonen typischen Aufbau eines Arcs zu hinterfragen und ein Antagonist nicht zwingend in jenem Arc fallen muss wo er die Hauptperson ist
    • Áyu schrieb:

      Also mir gefiel Suicide Squad überhaupt nicht. Ich bin zwar nicht so weit das ich sagen würde, das der Soundtrack das beste war aber vieles lässt mich einfach fragend zurück.

      Superschurken?
      Wurden uns da wirklich Superschurken gezeigt?

      Zum Beispiel Deadshot. Aus meinem düsteren Wissen das ich noch über ihn habe ist er ein Zielstrebiger Mensch der 1x daneben geschossen hat und das war bei Batman und weshalb er diesen seit diesem Moment ganz oben auf der Liste hat. Er verachtet sich selbst als auch seine Ziele und wird im DC-Universum ja nur noch von Deathstroke übertrumpft. Dieser Typ hatte ich als eine Kaltblütige Person in Errinnerung.

      Und jetzt? Ein verweichlichter Superschurke dessen einziges Ziel es ist, das seine Tochter eine gute Ausbildung bekommt, das leben wegwerfen würde sofern die Garantie vorhanden ist das es seiner Tochter gut geht. Tut mir Leid das ist nicht die Art wie ich einen Superschurken sehe sondern viel mehr sind das Charakterzüge welche Superhelden aufzeigen. Für mich passt das nicht. Der Charakter Deadshot müsste für mich anders inszeniert sein aber nicht so.

      Dann wäre da noch Diablo
      Auch bei ihm werde ich nicht warm. (höhöh Wortspiel). Der Typ hat eine extreme Kraft/Begabung und er kommt daher wie ein gebrochener Mensch. Schurken sie wie Quin oder der Joker. Sie sträuben sich nicht um kollateralschaden und schützen gleichzeitig das was sie am meisten Lieben denoch extrem. Aber Diablo wirkt für mich als Charakter als wäre er beim Casting für die Inhumans von Marvel rausgeflogen und hat gerade noch Unterschlupf bei DC gefunden. Ein Schurke der selbst Angst von seiner Macht hat? Nein, nein, nein das passt einfach nicht. Für mich hätte der Charakter so viel Potential gehabt weil seine Fähigkeit/Aussehen so viel Potential aufweist. Ich fand den Charakter an sich einfach nur enttäuschend muss ich sagen.

      Dagegen waren Quinn, Captain Boomerang und die wunderschöne Echse schon um einiges Besser auf dem Weg der Superschurken. Sie verfolgen eigene Interesse, sie hauen ab bei der erste besten Möglichkeit etc. Sie stellen Schurken dar, welche immer noch eigene Ziele verfolgen und nicht einfach "helfen". Diese Charaktere waren schon gut in meinen Augen.

      Denn ein Schurke unterscheidet sich in meinen Augen von einem Helden darin das ihm gewisse Dinge egal sind. KOllateralschaden z.b. oder Kaltblütigkeit besitzen, vor nichts zurück schrecken. Diese Kernelemente habe ich aber oft vermisst.

      Und zuletzt noch Amanda Walker. Was bitteschön ist die Frau? Nicht nur der Plothole von ihr am schluss fand ich verstörend sondern auch ihre Art. Sie erschisst einfach ein ganzes Kommando nur um dann zu begründen, das diese keine Sicherheitsfreigabe hatten? Auch wenn sie zu den guten gehört. Ihre Art ist nicht gutmütig, denn auch wenn diese Leute das Suicide Squad nicht hätten sehen dürfen, so hätte man sie einfach in dem Raum lassen können oder es anders lösen. Aber gleich kaltblütig in den Rücken schiessen und dann so tun als wäre nichts passiert passt nicht zu einem "guten" Charakter. NIcht zu vergessen ihr Plothol am schluss. Da hängt die Frau irgendwo kopfüber um dann nur im nächsten Moment irgendwo daher gelaufen zu kommen und wieder den dicken zu spielen?

      Ja,......anonsten ja,... DC versucht mutig einen neuen Weg zu gehen. Einen Weg der nicht Marvel geht verfehlt aber in meinen Augen bei der Charakteristik der Charaktere das Ziel und sucht dann doch wieder die nähe zu Marvel.

      Schade den das Topic hätte Potential in meinen augen.


      Anonsten ja ist gutes Popcornkino, gute effekte usw. alles palleti so wie man etwas erwartet.
      Erstmal ein paar Anmerkungen zu deinem Fazit und dann noch meine Meinung zum Suicid Squad.

      Bei Deadshot gebe ich dir recht. Zwar spielt Will Smith die Rolle meines Erachtens nach sehr gut, aber der Charackter ist viel zu gut für einen Schurken auch mit guter Ader. Warum kann Deadshot nicht alles für seine Tochter tun und im allgemeinen halt auch Respekt vor anderen haben, aber nicht gleichzeitig doch in gewissen Sachen eiskalt sein. Da hätte man doch mehr rausholen können aus dem Charackter auch wenn er mir persönlich trotzdem sehr gut gefallen hat.

      Bei Diablo kann ich dir aber nicht zustimmen. Der Charackter war konsequent. Ein Schurke muss ja nicht bis ins tiefste Verdorben sein. Wie man in dem Hochhaus sehen konnte kümmerte ihn dort der Kollateralschaden der Seals auch nicht, sondern da hat er denen auch ordentlich eingeheizt(höhöh). Er ist halt jemand der mit seiner Macht und der Welt abgeschlossen hat. Ob er lebt oder stirbt war ihm am Anfang der Auseinandersetzung ja komplett egal das wandelte sich ja erst durch das Team um ihn herum.

      Allgemein finde ich nicht das Superschurken einfach nur komplett böse sein müssen wie das bei dir teilweise rüberkommt, sondern sie dürfen ruhig auch ihre menschliche Seite haben. Die wurde ja allein voran bei Diablo und Quinn auch sehr beleuchtet. Das macht solche Characktere einfach weitaus interessanter als diese böse weil böse Figuren.

      Und Frau Walker gehört halt nicht zu den Guten wie kommst du darauf? Sie wollte sich ihr eigenes Machtspielzeug basteln mit dem sie jeden Helden unter Kontrolle halten bzw. Paroli bieten kann. Dafür ging sie eben auch über Leichen. Insgeheim war sie doch der 3. Antagonist des Films, da Sie ja auch einen Feind des SS darstellte. Und ein Plothole ist das auch nur bedingt am Ende. Sie war halt betäubt und die Enchantress hat ihr das Wissen über geheime Anlagen abgezapft. Als diese dann besiegt war, war dann auch die Betäubung wieder weg.


      Zum Film:

      Wie bei BvS kann ich den negativen Kritiken nur bedingt zustimmen. Ja der Schnitt ist in der Tat an manchen Stellen sehr komisch. Ich hatte auch das ein oder andere mal einen wtf-Moment, wo ich merkte das da in der Post-Produktion einiges zusammengeschustert wurde und die Hauptantagonisten blieben zu blass. Aber insgesamt fand ich den Film in Ordnung auch in anbetracht dessen das dies der 1. Film dieser Art ist. (Deadpool ist nunmal wieder was anderes)

      Was mich allerdings von einer Topwertung abhält ist folgendes:

      1. Warum zum Henker wurde dieser 6. Charackter beim SS eingeführt, welcher dann direkt nach 5 Minuten getötet wird? Sorry aber wäre es so schlimm gewesen den Charackter normal mit den anderen einzuführen und dann eben auszuschalten? Das hätte viel mehr Impact als Szene gehabt als dieser Unsinn. Ich saß im Kinositz und dachte nur:"Soll das jetzt ein Witz sein?"

      2. Die Antagonisten hatten einiges an Potential und wurden viel zu nebensächlich behandelt. Etwas mehr Infos zu den beiden Göttern hätte den Film deutlich aufgewertet. Auch wars sehr seltsam das man einen Gott einfach so in die Luft sprengen kann.

      3. Der Witz fehlt an vielen Stellen. Gegen Ende wurde es immer mehr zu einem Actionfilm mit Sci-Fi-Effekten, da kam dann doch etwas Müdigkeit in mir auf.

      4. Der Schnitt ist manchmal wirklich unpassend auch wenn mir die Hektik im allgemeinen Setting gefiel, da ich es als passend zum SS empfand. Mit etwas mehr Feintuning hätte man aber manch groben Schnitzer verhindern können.

      5. Gemeinsam mit dem Schnitt ist auch die Story allgemein zu nennen, welche nicht stringend wirkt.

      6. Die Liebesgeschichte zwischen dem Soldaten und der Wirtin der Enchantress war unglaublich schlecht dargestellt.

      Am Ende bleibt bei mir das Gefühl einen guten Film gesehen zu haben, wo man aber ständig denkt was noch möglich gewesen wäre ähnlich wie bei den Avengers 2, wo auch Potential liegen gelassen wurde. Man kann nur hoffen das DC endlich aus BvS und SS lernt und die Fehler nicht nochmal wiederholt.

      Von mir gibt es 7/10.


      Besonders Positiv aus meiner Sicht war das Auftreten des Jokers und das Zusammenspiel mit Harley Quinn. Für mich einfach klasse in der Art und Weise umgesetzt und immer wieder erfrischend für den Verlauf des Films. Auch stark fand ich an einigen Stellen das Zusammenspiel des Teams an sich, wo man wirklich das Gefühl hatte, da wächst was zusammen.
    • Deathstroke wird der Haupt-Gegner im Batman Solofilm!


      Mit dieser Nachricht wird ein feuchter Fantraum endlich wahr ... Slade Wilson, alias Deathstroke, die epische Vorlage vom Merc with a Mouth aus dem Marvel Universum und der beste Auftragskiller des DC-Universum erhält endlich seinen Auftritt auf der großen Leinwand! Ich freue mich wirklich extrem über diese Nachricht, da es nicht auf die üblichen Verdächtigen (im Speziellen dem Joker) als Antagonisten hinausläuft, sondern auf einen Kerl, der Batfleck in allen Belangen ordentlich zusetzen dürfte. Nicht nur in psychischer Hinsicht, sondern insbesondere auch im physischen Hinblick.

      Durchgesickert ist diese Information, nachdem Ben Affleck auf seinem Twitter-Account ein kurzes Video zu Deathstroke hochgeladen hat. Vermutlich als Testmaterial gedacht. Gerüchten zufolge befindet er sich bei der Aufnahme im Flying Fox, was eventuell auf einen Gastauftritt im Justice League Film hindeuten könnte, ehe er im Batman Solo-Film so richtig loslegt! Joe Manganiello wird derweil als Besatzung hoch gehandelt, der vor zwei Tagen wohl auch in London gelandet sein soll, wo derzeit der Justice League Film gedreht wird.
      Bestätigt wurde diese Information bereits von The Wrap, auf deren Recherche man sich in der Vergangenheit eigentlich immer verlassen konnte. Insofern dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis einer der Verantwortlichen von DC/WB diese Information ebenfalls bestätigt.

      Ich freu mich auf jeden Fall unheimlich über diese Bekanntmachung, da ich Slade Wilson für einen der genialsten Antagonisten halte, den das DC-Universum zu bieten hat! Das Einzige, was mich imo an dieser Nachricht noch etwas zwiespältig zurücklässt, ist die Bezeichnung des Main-Villian ... Ich hoffe wirklich inständig, dass sich alte Gerüchte nicht doch noch bestätigen und DC hier keinen Film mit einem Superschurken-Aufgebot im Stile der Arkham Spiele aufziehen. Denn die jüngste Vergangenheit dürfte doch recht deutlich gemacht haben, dass es nicht die Anzahl der Charaktere ist, die den Film automatisch gut machen, sondern die Ausarbeitung eben jener. Lieber sich auf einen, meinetwegen auch zwei, Schurken konzentrieren und diesen dafür aber eben auch eine vernünftige Bühne bieten, statt den Film mit Charakteren nur so vollzuquetschen und so gut wie keinem von ihnen den Raum gewähren, den sie zur Entfaltung brauchen.
      Aber das ist noch Zukunftsmusik. Dennoch hoffe ich, dass abseits von Deathstroke niemand - oder wenn, dann wirklich nur noch einer - der DC Antagonisten mehr für den Batman Film bestätigt wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Positiv fand ich die Charaktere. Deadshot und Harley waren einfach coole Charaktere und haben mir äußerst gut gefallen. Da hört es mit dem positiven leider auch schon auf.

      Der Film war einfach zu kurz und das early war einfach viel zu kurz gehalten. 1-2 Steckbriefe und pro Charakter und man war schon mitten auf dem Schlachtfeld. Dazu es gab nur eine Kulisse? Ich bitte euch. Da wär doch mehr drin gewesen. Die Antagonisten waren einfach farblos uns man wusste auch am Ende nicht so richtig, was sie eigentlich machen wollen und was ihre Motivation ist. Die Charaktere waren zwar gut gewählt, aber die Story hat Ihnen überhaupt nichts gebracht. Was bringt eine Harley Quinn mit dem Baseball Schläger, wenn die Oberkruftis immun gegen Schläge sind? Was nochmal hat der Dieb gebracht in der Konstellation außer ein paar nette Sprüche?

      Hier hätte ich mir lieber einen anderen Atagonisten vorgestellen können, wo jeder seine Fähigkeiten auch gezielt anbringen kann? Wieso hat man nicht Joker als Antagonisten genutzt? Wäre doch lustig geworden, wenn Harley gegen ihn vorgehen "muss". So waren es zwei Storys die in 120 Minuten reingeprügelt wurden, wo man die Charaktere noch nicht mal kannte. Da war Avengers und Guardians 100x besser. Was mich auch gestört hat, waren die vielen Logik und Filmfehler? Wieso war Harley am Ende wieder aktiv auf dem Handy? Die Olle war beinahe tot? Wann hat sie das wieder aktiviert und warum vorher nicht, wenn es so einfach ist? Wieso haben alle Angst vor Ihr, dass sie auf das Handy drückt? Ich meine die waren mehr als in der Überzahl und sie hätte dankbar sein können, dass sie überhaupt lebt. Fand ich irgendwie sehr sehr unpassend.

      Jeder 12 Jährige hätte ihre Hand schnappen können. Wieso tötet die Olle die FBI Mitglieder? Wirkte einfach nicht authentisch und man kauft den Charakteren auch ihre Verhalten kein Meter ab. Auch andere leider. Dazu waren sie auch kein Meter "böse", sondern haben wirklich wie Superhelden gehandelt. Wo waren die Antihelden, die man erwartet hat? Keiner war wirklich "böse". Zu guter letzt war das schlimmste am Film der Schnitt. Selten so schlechten Schnitt gesehen, dass es mir so negativ auffällt. Teilweiße von Dialogen der Antagonisten direkt in die Schaufenster Szene und dann wieder die nächste Szene. Hier hätte man mal 1-2 Minuten laufen lassen können. Muss ja nicht so sein wie bei einem Tarantino, wo man wirklich jede Szene sehr sehr lang sieht, aber so war es eine reine aneinanderreihung von szenen.


      Insgesamt schlechter Film, der so viel Potential hatte. Sehr sehr Schade.



      Nächstes Mal bitte:

      Besserer Schnitt

      Bessere und besiegbare Antagonisten

      Keine Logik und Filmfehler

      Realistische Charakterhandlung

      Ein besseres early
    • Wie geht es mit dem DCEU weiter?

      Vor Kurzem tauchte im Internet eine Liste auf, in der neue Informationen bezüglich der bevorstehenden Comic-Adaptionen von DC benannt worden waren. Diese Liste ist mittlerweile zwar wieder verschwunden, aber - wie mein weiß - das Internet vergisst nichts. Nichtsdestotrotz sollte diese Liste mit Vorsicht genossen werden, gerade weil sie bisher noch unbestätigt ist.

      pcgames schrieb:


      • Ein Film rund um Superheld Cyborg soll nicht mehr in Planung sein, dafür wird der Superheld in mindestens drei anderen Filmen mitspielen, darunter The Flash.
      • Im kommenden Batman Soloabenteuer soll Deathstroke der Hauptbösewicht sein, der sogar in anderen Filmen eine Rolle spielt und von Joe Manganiello gespielt wird. Der Batman-Film ist für den 5. Oktober 2018 geplant. Als weiterer Schurke soll Black Mask auftauchen, der mit anderen Schurken - darunter Joker und Harley Quinn aus Arkham ausbricht.
      • Der kommende Film Justice League wird die Bösewichte Steppenwolf, Darkseid, Lex Luther, Parademons, Joker und Harley Quinn bieten. Am Ende soll man zum ersten Mal den neuen Green Lantern zu Gesicht bekommen.
      • Für 2020 soll sich Man of Steel 2, also das zweite Soloabenteuer von Superman in Planung befinden. Hier wird Brainiac der Schurke sein. Ebenfalls auftauchen sollen Supergirl und Superboy. Ein Wiedersehen mit Lex Luthor ist ebenfalls geplant.
      • Frühstens 2021 ist mit Suicide Squad 2 zu rechnen, bei dem nicht mehr David Ayer die Regie führt.
      • Der zweite Part von Justice Leage soll 2019 in die Kinos kommen. Die Superhelden werden es mit Darkseid, The Injustice League, The Crime Syndicate und The Society zu tun bekommen. Ebenfalls soll sich ein Film zu Justice League Dark in Planung befinden.
      • Der Film über Aquaman ist für August 2018 geplant. Als Bösewicht tritt Black Manta auf den Plan. Im selben Jahr soll auch The Flash in die Kinos kommen. Der Superheld wird es im Film mit The Rogues und Captain Cold zu tun bekommen.
      • Im Kinofilm Green Lantern Corp soll der Bösewicht Sinestro auftauchen, der von Luke Evans gespielt wird.

      Ich hab die für mich wichtigsten Stellen mal dick markiert, auf die ich mich noch mal gerne gesondert kurz äußern würde. Das Folgende ist daher in chronologischer Reihenfolge zu verstehen und gilt natürlich nur für den Fall, dass diese ominöse Liste auch wirklich wahrheitsgetreue Informationen geliefert hat:
      • Ich persönlich finde es schade, dass ein Solo-Film über Cyborg nicht mehr in Planung sein soll. Wenn es etwas gibt, was ich DC's Filmuniversum bisher zu Gute halten konnte, dann war das ihr Mut für andere Wege. So bringt DC bspw. im nächsten Jahr - noch vor Marvel - einen Solo-Film über einen weiblichen Superhelden (Wonderwoman) heraus und hat erst in diesem Jahr einen Film über Superschurken, auch wenn sie mehr wie (Anti-)Helden aufgetreten sind, herausgebracht. Einen Solo-Film über Cyborg, der der breiten Masse absolut kein Begriff sein dürfte, hätte mich schon sehr gefreut.
      • Was die Informationen zum Batman Solo-Film betrifft, so bin ich da sehr (sehr!) skeptisch. Joe Manganiello als Slade Wilson finde ich eigentlich optimal, neben Manu Bennett, der diese Rolle aber bereits in der CW-Serie Arrow spielen durfte und daher wohl ohnehin nicht in Frage kam, alles andere an diesem Leak missfällt mir allerdings doch sehr. Man sollte sich schon auf Deathstroke fokussieren, statt sich für den Film wieder zu viel auf einmal vorzunehmen. Black Mask endlich mal auf der Leinwand zu sehen fänd ich zwar auch recht geil, aber ich will definitiv keinen Film im Stile der Arkham-Spiele zu sehen kriegen, weil dieses Konzept zwar gut bei Videospielen funktioniert, aber eben nicht für Kinofilme geeignet ist! Videospiele leben von ihrer Langlebigkeit, ein Film dagegen lebt von seiner Kompaktheit. Auch stell ich mir imo die Frage wie der Joker und Harley denn nun in Arkham gelandet sein soll, denk ich mal an das Ende von Suicide Squad zurück, was mich direkt zum nächsten Punkt führt ...
      • Ich kann mich bei den geleakten Informationen zur Justice League eigentlich nur wiederholen. Für einen Film erscheint mir das bisher reichlich Input zu sein. Zu viel, um ehrlich zu sein.
        Gut, Darkseid dürfte wohl so was wie das Thanos-Pendant des DCEU sein und demnach nur im Hintergrund auftreten, während Steppenwolf und die Parademons (wie in BvS bereits angeteased wurde) gemeinsam die Erde in Bedrängnis bringen, doch wie passen Lex Luthor, Joker und Harley hier hinein? Beim Joker und Harley kann ich mir höchstens vorstellen, dass es sich dabei um kurze Gastauftritte handelt, quasi als eine Art Prolog des Films, in dem Batfleck die beiden zurück nach Arkham schafft (wo sie im Batman-Film dann schließlich wieder ausbrechen) und Lex ... Naja, er hat Steppenwolf ja erst die Tore zur Erde geöffnet, irgendwie wird er daher auch im Justice League Film wieder dabei sein. Ich hoffe nur, dass man den Fokus nicht zu stark von Steppenwolf nehmen wird, der wohl nur in diesem einen Film auftreten wird. Anders als eben Lex Luthor sowie Joker und Harley.
      • Dass David Ayer wohl nicht mehr für die Fortsetzung zum Suicide Squad zur Verfügung stehen wird, lässt die Vorberichterstattung zum ersten Teil - mal wieder - in einem neuen Licht darstehen, deutet es doch stark auf diverse Differenzen zwischen ihm und dem Studio hin. Persönlich würde ich einfach mal raten, dass es daran lag, dass man seine Version des Films zu sehr beschnitten hat, ihm zu wenig Zeit lassen wollte usw. Die Probleme, die es bei den Dreharbeiten angeblich gegeben hat, sind ja hinreichend bekannt. Find ich persönlich schade, da ich seinen Stil eigentlich sehr gerne mag und auch gerne seine eigene Version vom Suicide Squad gesehen hätte ...
      • Meine Bedenken zum Batman Solo-Film und zur Justice League lassen sich auch auf den zweiten JL Film problemlos übertragen. Mit Darkseid, der Injustice League, dem Crime Syndicate und der Society scheint mir der Film schon jetzt - im frühen Planungsstadium - viel (viel!) zu überladen zu sein. Wieso reicht WB/DC Darkseid als einzelner Gegner nicht aus? Wieso muss man den Zuschauer denn immer weiter zu schütten? Erinnert man sich bei WB überhaupt noch an die Kritiken von BvS, bei denen gerade die Einbindung neuer Charaktere, deren Relevanz kaum vorhanden war (insbesondere fast die gesamte JL, mit Ausnahme von Batman, und - ganz besonders - eben auch Doomsday!), negativ aufgefasst wurde? Imo verhält sich WB/DC hier irgendwie wie so'n bockiges Kind, das scheinbar einfach nicht dazu lernen will!
      Ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich noch vom DCEU halten soll, schau ich mir mal so die Planung an ... Auch wenn ich DC in den vergangenen Monaten immer wieder in Schutz nehmen musste, so mehren sich auch bei mir langsam die Zweifel. Denn allmählich bekommt man den Eindruck, als würde man bei DC mit den Kritiken auf taube Ohren schlagen, da man dort anscheinend nicht plant von der bisherigen Vorgehensweise großartig abzuweichen. Und das find ich persönlich doch sehr schade, denn die Projekte haben allesamt ein riesiges Potenzial, das DC bisher aber noch nicht so recht abrufen konnte. Gerade vom Batman Film, mit Batfleck und Deathstroke (!!!) erwarte ich mir eigentlich eine ganze Menge. Schau ich mir aber mal an, wer da noch alles auftreten soll - und das ja anscheinend nicht nur per Rückblendungen oder in kurzen Gastauftritten - dann kriege ich es ein wenig mit der Angst zu tun, dass man mit diesen Plänen, trotz Batfleck und Affleck als Regisseur, voll gegen die Wand fahren könnte. Die einzigen Filme, die sich bisher ganz gut für mich anhören, sind die für The Flash, Aquaman und Green Lantern Einfach, weil diese nicht schon jetzt viel zu überladen wirken. Und das sogar, obwohl mich diese Filme mit am Wenigstens interessieren (mit Ausnahme vom Flash-Film) ...
      Ich persönlich freue mich zwar bereits auf weitere Filme des DCEU, hoffe allerdings doch, dass man intern hier und da zu einem kleinen Umdenken gelangt ist. Auch wenn es imo nicht wirklich danach aussieht.

      Update
      Vor Kurzem ist ein Bild von Batmans neuem Tactical Suit auf Twitter von Snyder veröffentlicht worden.


      Meine Meinung: Extrem gewöhnungsbedürftig, alleine schon wegen der Brille, durch die Batman tatsächlich fast so aussieht wie Owlman aus Watchmenen - Ebenfalls von Synder. Da er in seinem Tweet aber vom letzten Drehtag des Suits spricht gehe ich einfach mal davon aus, hoffe es zugleich aber auch, dass Batfleck den wirklich nur über wenige Minuten tragen wird.

      Ebenfalls neu, wenn auch nicht mehr ganz so frisch, ist die Bekanntgabe, dass Margot Robbie einen eigenen Harley Quinn Film erhalten wird! Für mich eine sehr erfreuliche Nachricht, war sie doch das eigentliche Highlight in Suicide Squad. An dieser Stelle muss ich DC/Warner allerdings einfach auch mal wieder loben, da sie - trotz teils vernichtender Kritiken - weiterhin ihr eigenes Ding drehen (auch wenn kürzlich verlautbart wurde, dass man ihren Filmen in Zukunft etwas mehr Leichtigkeit verpassen will, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als dass man sich Marvels filmischen Konzepten annähern möchte). Letztlich ist Harley nämlich bedeutend mehr Schurke, als Held. Auch wieder so ein Schritt, den sich Marvel bisher noch nicht getraut hat (zumal Marvel bei Villians im Kino - abseits von Loki - bisher eh nur ins Klo gegriffen hat). Persönlich gehe ich imo einfach mal davon aus, dass sich der Film um die Entstehungsgeschichte ihres Charakters drehen wird. Wie sie von Dr. Harleen Frances Quinzel zu Harley Quinn wurde. Allerdings würde dies auch die Anwesenheit von Leto's Joker voraussetzen, dessen weitere Arbeit als Joker imo noch irgendwo offen steht. Auf der einen Seite sprach er selbst davon, dass er die Rolle gerne weiter verkörpern würde, auf der anderen Seite war er aber auch sichtbar enttäuscht darüber, wie viel von seinem abgedrehten Material es nicht in den kompletten Film ("Suicide Squad") geschafft hat. Einen Harley Quinn Film ohne den Joker kann ich mir imo allerdings noch nicht so recht vorstellen, auch wenn sie in den Comics auch gerne mal ihr eigenes Ding dreht. Insbesondere auch, weil Harley Quinn der breiten Masse eben erst durch Suicide Squad wirklich nahe gebracht wurde und ihre Hintergrundgeschichte dort nur kurz angeschnitten wurde.
      Die Gerüchte sprechen allerdings auch eine etwas andere Sprache. Sollten sie stimmen, und Charaktere wie Batgirl und Poison Ivy tragende Rollen einnehmen, könnte ich mir nur schwer vorstellen, wie man da noch ihren charakterlichen Wandel von der unscheinbaren Psychologin zur abgedrehten Psychopathin reinpacken will. Allerdings hat sich DC auch in jüngster Vergangenheit nicht groß darum geschert ihre Filme nicht möglichst voll zu stopfen, zumal die obigen Pläne für weitere Filme, zu großen Teilen, wieder in dieselbe Kerbe einzuschlagen scheinen. Da gilt es einfach erst mal abzuwarten, bis neue Informationen durchsickern. Noch ist ohnehin fraglich, wo sich der Film zeitlich zwischen all den anderen, kommenden Filmen des DCEU einordnen wird.
      Ich für meinen Teil würde mich jedenfalls enorm über ihren eigenen Film freuen - der btw. auch von Margot Robbie selbst und ihrer Firma LuckyChap Entertainment mit produziert werden wird - da Harley Quinn einfach, neben Deadpool, mein Lieblingscharakter der westlichen Comicbücher von Marvel und DC ist und Margot Robbie ihren Teil in Suicide Squad, egal was man vom Rest des Films auch halten mag, unglaublich gut gemacht hat!

      Update #2
      Zack Synder hat mittlerweile übrigens wieder ein Bild zum kommenden Justice League Film veröffentlicht. Dieses Mal wird uns der Charakter Mera, Frau von Aquaman und damit Königin von Atlantis, vorgestellt, die von Amber Heard (!!!) verkörpert wird.


      Suicide Squad - Update zum DVD & Bluray Release
      Mittlerweile ist auch durchgesickert, dass die DVD bzw. Bluray zum Suicide Squad am 13. Dezember in den Läden stehen wird - Die digitale Version wird bereits am 15. November verfügbar sein. In beiden Fällen soll es auch wieder einen Extended Cut geben, der vermutlich/hoffentlich mehr vom Joker (und von Harley) zeigt. Genügend Material scheint es ja zu geben, wenn Leto selbst sagt, dass genug für einen eigenen Joker Film abgedreht worden wäre. Mir persönlich stellt sich dabei jetzt nur die Frage, ob der bestehende Cut (mit den teils hölzernen Dialogen und abrupten Szenenwechseln) einfach nur um einige wenige Szenen erweitert wird oder ob wir nun tatsächlich in den Genuss von Ayers Vision kommen werden, die wahrscheinlich bedeutend düsterer ausgefallen sein dürfte. Letzteres wäre mir persönlich definitiv lieber, wenngleich dann die Bezeichnung "Director's Cut" wohl irgendwo zutreffender wäre ... Naja, abwarten und Daumen drücken.

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    • Weiß nicht genau ob das hier so passend ist.



      aber hier ist der JL Trailer.

      Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich mag dieses dunkle, ernstere Setting von DC wirklich sehr, ABER, meiner Meinung nach, verhauen sie es einfach mit viel zu viel CGI. Ich mein, Cyborg, wirklich, der sieht einfach iwie nicht toll aus.
      Was mich allerdings überrascht hat, war, dass ich Flash hier richtig top fand, bzw wie sie seine Kraft inszenieren, bei BvS war ich nicht so der Fan, bzw hat Flash mich generell nie wirklich gereizt.

      Ich möchte den Film unbedingt sehen, vor allem weil ich Batfleck irgendwie mag, WonderWoman natürlich ein Blickfang ist, der Flash ganz interessant wirkt und KhalDrogo muss man ja nicht mehr erwähnen. Bei Cyborg bleib ich aber skeptisch.
      Der Trailer verrät jetzt auch nicht soviel wie beim letzten mal, außer, dass es wieder totale überladene CGI Sequenzen gibt, kam mir schon mehr vor wie ein Game-Trailer als ein Film-Trailer.

      Bin gespannt

      €: Nochmal angeschaut, und ich frag mich eigentlich, wieso versucht DC soviel auf einmal? Wieso nicht auch langsam alles aufbauen mit kleineren Filmen. Es kommt mir wieder völlig überladen vor, bestimmt erneut wieder so ein riesen Weltuntergangsszenario, wiesoooooo X(
      Das war bei BvS schon zuviel und bei SS hätte man auch kleiner anfangen sollen, ich versteh es nicht, das müssen die doch selber sehen?
    • Bee schrieb:

      [...] bestimmt erneut wieder so ein riesen Weltuntergangsszenario, wiesoooooo
      Und was macht Marvel bei ihren Avengers Assemble Filmen? Im Ersten wollte Loki den Planeten übernehmen, die Menschheit unterjochen und endlich seinen - in seinen Augen - längst überfälligen Thron besteigen. Im zweiten Avengers sorgte das Ultron Programm für eine globale Katastrophe, die beinahe zum Ende allen Lebens geführt hätte. Und mit Thanos, sprich dem Infinity War (Avengers 3 & 4), wird die Erde garantiert nicht weniger gefährdet sein Was machen die Avengers Filme diesbezüglich also bitte anders, als es nun scheinbar die Justice League tun wird? Das ist für mich wieder so ein Kritikpunkt, den ich kein Stück weit nachvollziehen kann, weil Marvel halt absolut nix anderes macht, es da aber komplett abgefeiert wird ... Auch von mir, so is es ja nich. Ich feier generell alle noch bevorstehenden Comic Adapationen, egal ob Marvel oder DC, weil ich einfach unfassbar großen Bock habe diese Helden auf der Leinwand zu sehen! Sei es nun der Black Panther (Marvel), Aquaman (DC), Captain Marvel (Marvel) oder später auch der Green Lantern (DC), ich freu mich auf alle davon!

      Man muss sich vielleicht auch einfach mal ein wenig vom marvelischen Schema lösen, mit dem Comic-Fans im Kino gut fünf Jahre konditioniert wurden, ehe DC 2013 ebenfalls mal den Arsch hochbekommen und mit Man of Steel ihren ersten Film für ihr eigenes Film-Universum geliefert haben. DC baut seine Helden nun eben nicht erst in nem Standalone Film auf, wo sie zum ersten Mal mit ihren Kräften konfrontiert werden, diese zu meistern lernen und im Anschluss einer Bedrohung widerstehen müssen, um daran zu wachsen und vollends in ihre neue (Helden-)Rolle zu schlüpfen. Einziger Fall diesbezüglich war tatsächlich Man of Steel, in Batman v Superman und Suicide Squad bekamen wir es stattdessen mit bereits gestandenen Figuren zu tun, die sich Ihrerselbst längst bewusst sind. Gerade deswegen gefällt mir eben auch der narrative Stil von DC und Warner, weil sie halt einfach einen anderen Weg bestreiten. Solo-Filmen kommen ja trotzdem und setzen entweder an die bisherige Charakterisierung an (wie es wohl The Batman tun wird) oder blicken in die Vergangenheit und beleuchten, wie diese Figur zu dem wurde, was sie jetzt ist (was wir wohl in Wonder Woman zu sehen kriegen werden).
      Dass kritische Stimmen dabei laut werden, ist irgendwo nur logisch, ist man eben von Marvel von 2008 - 2012 einen vollkommen anderen Weg gewohnt gewesen. Deswegen muss der von DC aber nicht unbedingt schlechter sein. Persönlich empfinde ich diesen als äußerst erfrischend, gerade weil DC an die Sache komplett anders herangeht.
      Was Suicide Squad betrifft, so sehe ich es aber grundsätzlich ähnlich. Da wäre weniger tatsächlich mehr gewesen, auch BvS hätte vor allem Doomsday nicht unbedingt gebraucht. Doch das jetzt im Justice League Film die ganze Welt auf dem Spiel stehen wird, finde ich dagegen weniger überraschend und im Grunde - nach der Vorarbeit in BvS - nur folgerichtig. Zumal man mit Aquaman und vor allem auch Wonder Woman zwei abartig mächtige Mitglieder in der JL dabei hat (Superman erst mal ausgeklammert, auch wenn klar sein dürfte, dass dieser noch mitmischen wird). The Flash nicht zu vergessen, der halt auch gerne mal nen Spaziergang in die Vergangenheit macht, wenn ihm gerade danach ist.

      Dass es im kommenden Justice League Film nun noch bombastischer zugehen wird, als bei Batman v Superman überrascht auch ehrlich gesagt wenig, waren die Foreshadowings in jenem Film doch mehr als deutlich und haben einen klaren Weg vorgegeben, den man nun im Trailer auch eindrucksvoll zu Gesicht bekommen hat: So wurden bereits mehrere Gefechte mit den Parademons angeteasert (Darkseid's Gesocks), die aber wohl nicht gemeinsam mit Darkseid die Erde angreifen werden, sondern stattdessen mit Steppenwolf dort aufmarschieren, dessen Auftritt im Ultimate Cut zu Batman v Superman ebenfalls bereits angerissen wurde. Darkseid dagegen dürfte im DCEU nun wohl dieselbe Rolle einnehmen, wie es Thanos im MCU macht bzw. bisher gemacht hat. Das dürfte sich im kommenden Avengers ja nun auch endlich mal ändern.
      Mich persönlich hat der Trailer auf jeden Fall ordentlich angefixt! Die Optik von Cyborg spricht mich jetzt auch nur bedingt an, allerdings war es abzusehen, dass man für ihn ne Menge CGI in den Film packen würde. Der Film verspricht auf jeden Fall eine gute Mischung aus der ernsten Stimmung, ganz im DC-Style, einer Prise Humor und bombastischer Action zu werden. Ich für meinen Teil freue mich riesig auf die Justice League, gehöre aber wohl ohnehin eher zu der Minderheit, die sich auch weiterhin über jeden bevorstehenden Film des DCEU freut ... Auch wenn die bisherige Palette von Filmen durchaus gezeigt hat, dass man da noch ne Menge Potenzial nach oben hin hat. Aber ganz ehrlich, Marvel tat sich am Anfang auch relativ schwer. Der erste Captain America oder Iron Man 2 sind nun auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, erst mit Phase 2 (bzw. dem ersten Avengers) wusste sich Marvel stark durchzusetzen und fest im Kino zu etablieren. Und imo sehe ich keinen Grund, wieso es bei DC großartig anders laufen sollte. Wie sagt man noch: Aller Anfang ist schwer. Aus Fehlern lernt man nur. Dass die Messlatte so hoch liegt und DC daher für die anfänglichen Schwierigkeiten ständig Kritik ertragen muss, dürfte eben auch mitunter daran liegen, dass Marvel imo unangefochten an der Spitze steht, was ihr filmisches Universum betrifft und gezeigt haben, wie man's macht. Dadurch liegt auf DC eben auch ein viel größerer Druck, als er jemals bei Marvel lag.
      Aber naja, schlimmer als Suicide Squad - rein von der Reputation und der allgemeinen Aufnahme des DCEU in der Öffentlichkeit her - kann es eigentlich eh nicht mehr werden ^^

      Btw. J.K. Simmons als Commissioner Gordon gefällt mir jetzt schon unfassbar gut! :D

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    • Muss auch sagen, dass mir der Trailer recht gut gefällt. Ich mag diesen trockenen Humor und den allgemeinen Tenor, etwas Düsternis und Schwere mit rasanter Action und knackigen One-Linern zu verbinden. Natürlich muss man sehen, ob aus den Fehler von SS und BvS gelernt wurde - aber allein wegen Ben Affleck als Batman werde ich mir den Streifen reinziehen müssen. Der Typ IST einfach Bruce Wayne, unglaublich. I'm rich. Herrlich. xD

      Allgemein verstehe ich nicht, wieso DC nicht groß anfangen und erst danach langsam sein Universum aufbauen darf. Es mag ein unkonventioneller Weg sein, aber auf diese Weise können wir mit den Helden schon etwas besser mitfühlen, sobald sie solo unterwegs sind. Und ich finde es gar gnädig, dass DC uns auf diese Weise auch einige großangelegte Origins erspart. Selbst Großmeister Marvel nutzt sich an diesen Geschichten mMn langsam ab, auch wenn die Build Ups noch immer unterhalten. Letztlich sind sie aber eben auch nicht mehr als das, und dementsprechend froh bin ich über die andere Herangehensweise von DC. Kann man sich streiten. Ich finde aber, die Chemie zwischen den Darstellern stimmt und ein gemeinsamer Einstieg könnte ein Erfolg werden, solange man - wie gesagt - aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Nicht zuviel wollen, jedem mal einen coolen Auftritt spendieren und die Leerläufe mit den trockenen Sprüchen füllen, die die Trailer so hervorragend rüberbringen. Mit Ben Affleck, Gal "Godess" Gadot und Jason Momoa (Holy Shit) hat man Schauspieler, die nur vor die Kamera treten müssen, um einen Film zu tragen. Es wäre fast schon schwieriger, den Streifen zu versauen als ihn zumindest solide zu inszenieren.

      Cyborg ist leider auch nicht mein Fall. Muss aber dazu sagen, dass ich mit ihm am wenigsten anfangen kann und er auch zu den Helden gehört, die mich nie sonderlich interessiert haben. Schon in der Serie Teen Titans fand ich den eher lahm.^^
      Ehrlich gesagt hatte ich auch gehofft, dass sie ihn bulliger ausstaffieren würden, um die Ähnlichkeiten zu Iron Man zu minimieren. Scheint sich nicht erfüllt zu haben. Schade. Hoffentlich kann mich die Figur dennoch überzeugen. Letztlich muss sich zeigen, wie das Drehbuch Story ,Charaktere und Setting unter einen Hut bringen kann. Ich bleibe erst einmal optimistisch. Ich mag die Aufmachung der Trailer, die Darsteller und den Humor - warum also nicht mit freudiger Erwartung an den Film herangehen? Vorbehalte kann man ja trotzdem haben, um im Falle einer Enttäuschung nicht ganz so tief zu fallen. xD


    • Zum Verständnis, der Trailer ist gut, die Besetzungen sind top. Ich freue mich auf den Film.
      Ich kritisiere manche Sachen nicht, weil ich sie so von Marvel gewohnt bin, sondern einfach, weil mir einiges einfach zu überhastet und zu überladen vorkommt. Wie das natürlich letzten Endes im Film vorkommt, sieht man dann aber erst. ( Klar hat Marvel da den Vorreiter gemacht und der Vergleich wird immer gezogen aber mir geht es hier eigentlich rein um die DC Filme)
      Es wird auch dringend Zeit, dass Marvel da Konkurrenz bekommt, nur habe ich hier vor allem bei BvS und auch SS einfach das Gefühl gehabt, sie wollen mit auf den HypeTrain für Superhelden, schauen sich dann Marvelfilme an und schauen, dass sie es genau anders machen. ICH finde einfach, dass sie zu brachial versuchen, sich mit mit ihren Superhelden zu etablieren. Anders ist nicht immer besser.
      DC soll ohne Frage anders sein und auch bleiben, (klingt fast nach einem Widerspruch, soll aber keiner sein xD )aber mir kommt das Ganze einfach zu krampfhaft vor, aber ich wünsche mir, dass JL diese Mauer endlich durchbricht, denn ich möchte mehr Filme von DC haben.

      Ich kann das auch einfach schlecht in Worte fassen, vielleicht versteht ihr ja was ich meine. Es ist ja auch bloß meine Meinung und Empfindung dazu, Geschmäcker sind eben verschieden ;)
    • Ursprünglicher Beitrag

      Ben Affleck verlässt das DCEU?!

      Frisch von der ComicCon, angeblich sucht DC gerade nach einem Weg Ben Affleck als Batman in den kommenden Filmen nach "Justice League" durch jemand anderen zu ersetzen.

      Warner Bros. selbst sagt hierzu:

      Toby Emmerich von WB schrieb:

      "Ben is our Batman. We love him as Batman. We want to keep him in the cowl as long as we can."
      Demnach ist es wohl eine Entscheidung von Ben Affleck und nicht von Warner Bros. selbst.
      Quelle: Hollywood Reporter

      ....... wollen die uns komplett verarschen?! Wow. Wow. WOW! Ich kann noch nichtmal ansaztweise... warte... WAS!?!?

      Wenn sie das wirklich machen, dann ist das DCEU endgültig verloren. Nach WonderWoman hatte ich jetzt echt wieder eeeetwas Hoffnung bekommen, aber das: nein. Nein.


      Ben Afflecks Batman war noch das Einzige, wirklich das Einzige was ich an "Batman V Superman" als positiv empfunden haben (bis auf die Sache mit den Kopfschüssen natürlich...).

      Stellt euch mal vor Marvel hätte nach Avengers 1 gesagt:"So, okay, jetzt haben wir das erste Mal ALLE unsere Helden zusammen gebracht. Jetzt haben wir wirklich ein zusammenhängendes Universum. Nun können wir darauf aufbauen und wirklich ein weite Film-Welt erschaffen. .... ... ... hey, wie wärs wenn wir jetzt Rober Downey Jr. durch wen anders ersetzen? Wäre das nicht cool?!?!?"

      MEINE FRESSE! WIE BESCHEUERT KANN MAN NUR SEIN???? WIE????????


      Aus dem Artikel bzw. dem Gerücht geht hervor das DC nicht happy darüber ist das Ben Affleck aussteigen möchte, sie sagen sogar sie wollen ihn behalten, komme was da wolle. Anscheinend liegt es also an Ben Affleck selbst der einen Ausstieg sucht. Aber man kann es ihm auch nicht verübeln, wenn Ben Affleck nach dem desaströsen Kritiken von BVS sagt:

      "Hey, ich glaube trotzdem noch an das Franchise! Lasst mich einen eigenen Batman Film schreiben und drehen! Ich bin Regisseur und Hauptdarsteller gleichzeitig! So gehe ich sicher das genau der Kern von Batman getroffen wird und mein Drehbuch richtig gut umgesetzt wird! Immerhin habe ich das zusammen mit Geoff Johns geschrieben, einem der besten Schreiber der in den letzten 15 Jahren für DC Comicbücher geschrieben hat!"

      und dann lässt Warner Bros. ihn auch ein Drehbuch schreiben, nur um dann nach fasten einem Jahr zu sagen:

      "Boah weißt du Ben... du als Regisseur und so ne? Das... das wird nix. Wir haben hier nen neuen Typen angagiert, der noch absolut kein emotionales Investment in dieses Franchise hat also, here you go. Achso ja, und dein Drehbuch an dem du fast ein Jahr geschrieben hast? Ja, das ist jetzt auch für die Tonne. Generell machen wir was komplett gegensätzliches von dem was du wolltest. Aber hey, du bist noch für mindestens 2 Filme an uns gebunden vong Vetrag her. Also hauste rein! I BIMMS! 1 ASOZIALEN STUDIO!"


      Kein Wunder das er dann auch keinen Bock mehr hat.

      Fun Fact: Zack Snyder hat vor kurzem auf Twitter alle Schauspieler und News-Seiten zum DCEU entfollowed. Das kann man nun deuten wie man möchte.
      Plubsch! <- das war das Geräusch welches die Warner Bros/DC Blase platzen lässt.

      Ich meine klar, sie könnten Dick Grayson, Damian Wayne, Tim Drake oder von mir aus sogar fucking Azrael nehmen um Bruce Wayne zu "ersetzen". Aber das will doch niemand sehen oder?
      Zumindest noch nicht jetzt, frühestens nachdem man Bruce Wayne im DCEU wirklich ausführlich in mehreren Filmen gesehen hat.

      BDO


      Okay, mitlerweile hat sich Ben Affleck selbst zu den Gerüchten gemeldet und zwar auf der ComicCon vor hunderten von Fans:


      Damit dürfte das Gerücht ersteinmal (Gott sei Dank) vom Tisch sein.

      Ben Affleck bleibt Batman.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian () aus folgendem Grund: Neue Infos

    • Ursprünglicher Beitrag
      Aber ob die Probleme hinter den Kulissen bei WB der einzige / ausschlaggebende Grund dafür wären? Immerhin ist Ben Affleck nun auch beim Netflix Film "Triple Frontier" ausgestiegen und so wie die Variety wohl berichtet, liegt das vor allem daran, dass er sich generell eine Auszeit von der Schauspielerei nehmen möchte, um sich um seine Gesundheit - womöglich auch bezogen auf seine Alkoholprobleme - und seine Familie zu kümmern.

      Die wahren Gründen lassen sich daher nur schwer erfassen. Sollte es nun aber zu einem baldigen Abschied von ihm aus dem DCEU kommen, wäre das schon arg schade, war sein Batman doch - neben Wonder Woman - das Highlight in Batman v Superman. Allerdings wolle man seinem Batman in diesem Fall dann aber wohl auch einen "würdevollen Abschied mit Adressierung" bescheren, was für mich im Grunde auch nichts Anderes bedeutet, als dass er sein Cape an einen jüngeren Nachfolger abgeben würde. Kandidaten gebe es grundsätzlich reichlich, müssten aber eigentlich auch erst mal ins DCEU eingeführt werden (vorzugsweise in einem Standalone Film zu "Batfleck").
      Wäre in gewisser Weise auch durchaus stimmig, da "Batfleck" ja auch von vornherein ein etwas in die Jahre gekommener Batman war. Wäre mir persönlich zwar auch zu früh, zumal er bisher noch nicht einmal einen eigenen Solo-Film hatte - den es aber eigentlich bräuchte, um einen glaubwürdigen Nachfolger zu integrieren - aber wenn's am Ende tatsächlich so kommt (und Gründe kann es dafür eben reichlich geben, die müssen nicht mal unbedingt (ausschließlich) bei WB liegen) dann ist das eben so.

      Ist aber bisher halt auch nur ein (wieder aufgewärmtes) Gerücht, weswegen man fürs Erste vielleicht auch noch ein wenig die Füße stillhalten sollte. Gerüchte über seinen Ausstieg aus dem DCEU kursieren ja schon seit einem guten Jahr immer wieder durchs Internet. Wenn's dann irgendwann tatsächlich so kommt und offiziell gemacht wird, kann man sich immer noch aufregen.

      Heute ist ein neuer, doch sehr langer und umfangreicher, Trailer zur Justice League erschienen:


      Joar, sieht zu großen Teilen doch nach genau dem CGI-Overkill aus, den man eigentlich auch erwarten konnte. Geil find ich den Trailer trotzdem irgendwie, weil er doch sehr gut darlegt, was für ne Bedrohung Steppenwolf - der hier auch stellenweise bereits kurz gezeigt wurde - eigentlich ausstrahlt. Kein Wunder, gehört er doch zur oberste Garde von Darkseid, welcher wohl frühestens im zweiten Justice League Streifen seinen großen Auftritt bekommen wird (es sei denn DC will um ihn einen ähnlichen Hype aufbauen, wie es Marvel bei Thanos getan hat).
      Grundsätzlich gefällt mir der Ton des Films aber schon sehr gut, wobei ich die DC Filme diesbezüglich eigentlich eh so gut wie alle gemocht habe. Oft happert's ja eher an dem Storytelling und/oder dem Build-Up. Aber was ich doch recht gut fand: Superman wurde nicht so überdeutlich in Szene geworfen, wie man's zuvor bspw. mit Doomsday im zweiten BvS Trailer getan - und damit ne Menge vorweggenommen - hatte. Wenngleich das Ende vom Trailer doch deutlich weniger Raum für Spekulationen bieten dürfte, als er vielleicht versucht zu bieten.

      Alles in allem freue ich mich auch weiterhin auf den Film. Wenngleich er doch scheinbar wieder eher - vom Stil her - in die Richtung von BvS gehen wird, als in die von Wonder Womans kürzlichem Solo-Auftritt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • Eigentlich finde ich den Trailer wirklich gut und werde mir den Film auch im Kino ansehen, dennoch gibt es ein paar Sachen die mir quer im Margen liege.
      Zum einen wirkt es teilweise so, als würden die Figuren nicht zur Landschaft passen. Also sieht aus wie schlecht gephotoshopt und keine gute Arbeit mit dem Greenscreen und von so einem Kaliber an Film erwarte ich schon das so was gut aussieht.
      Dieser CGI-Overkil will mir auch nicht so zusagen.
      Persönlich finde ich auch das Flashkostüm einfach nicht das wie es aussehen sehen soll. Es ist gut gemacht, keine Frage, aber es ist so fremd wie es nur sein kann, wenn man sich die Comicvorlage mal ansieht. Hier kommt der Gedanke auf, das der Roboanzug die Geschwindigkeit erzeugt und nicht Barry selber. Durch den Stoff/Leder Anzug kommt so was viel besser rüber.
      Dann noch das Kostüm von Cyborg, das finde ich nicht mal gut gemacht. Es sieht einfach nur furchtbar aus.

      Wo sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben, war der Titel von The Flash: Flashpoint
      Als ersten Flashfilm nimmt man Flashpoint? Flashpiont hätte ich wenn als 2. Film genommen, aber doch nicht als ersten. Einach weil Flashpoint alles auf den Kopf stellt was wir kennen. Da stehen Charaktere im kompletten Gegensatz zu den bekannten. Also Amazonen und Atlantiker hassen sich und sie hassen sich nicht nur sie führen Krieg gegen einander.
      vor allem ist es doch dem normalen Kinogänger gar nicht bewusst was Flashpoint eigentlich bedeutet, also das die Charaktere teilweise ganz anders sind.
      Mir hätte es besser gefallen wenn man Flash 1 normal gemacht hätte, so das man auch die Charaktere kennen lernt, da dann irgendetwas passiert und Barry dann am ende Flashpoint auslöst.
      Und schwups kann man den 2. Film als Flashpoint nehmen.
      Avengers
      Infinity War
    • Nun, DC hat nach der SDCC ja ein großes Line-up für ihre nächsten Filme angekündigt. Einige Entscheidungen kann ich nachvollziehen, andere wiederrum nicht.

      "Shazam"
      Hell yeah, Shazam ist einer meiner Lieblingscharaktere aus DC und mit Billy Bat hätten wir auch einen Charakter, der für die jüngere Audienz geeignet ist. Außer natürlich DC will auch bei Shazam dark and edgy sein. Hoffentlich nicht.
      Andererseits könnte man vermutlich mit Black Adam einen Antagonisten bekommen, der nun, nicht gerade wirklich nett ist, sondern schon sehr brutal sein kann.

      "Wonder Woman 2"
      Der erste Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Er war wie Thor und Captain America in einem und in besser. Darum erwarte ich etwas gutes von Wonder Woman. Leider kenne ich mich mit Wonder Woman kaum aus, darum kann ich nicht sagen, wer der Antagonist ist. Aber nachdem sie einen Gott besiegt hat, sollte da schon was krasseres kommen.

      "Suicide Squad 2"
      NEIN... NEEEEEIN.... NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN... FICKT EUCH DC, DIESE SCHEIßE WILL ICH NICHT SEHEN. Wer hat bitte schon Warner und DC ins Hirn geschissen, dass diese ein okay für diese Scheiße geben? Wieso? Warum?

      "Batgirl" & "The Batman"
      Die Beiden fasse ich mal zusammen, kommen ja beide aus Gotham. Und ehrlich gesagt, zu Batgirl kann ich mir nicht wirklich was vorstellen, ja Jim Gordons Tochter verkleidet sich bei nem Maskenball als Batgirl und muss dann gegen Verbrecher kämpfen. So war ihre Origin, wenn ich richtig liege oder?
      Zu Batman, ist es jetzt der erste DCEU-Solo Batman mit Deathstroke als Gegner. Mit Batfleck kann der Film einfach nicht schlecht werden. Bitte DC, bitte. (Übrigens frage ich mich, wieso Deathstroke der Gegner ist, er ist eig ein Gegner der Teen Titans, welche nächstes Jahr auch ne eigene Show bekommen sollen.)

      "Green Lantern Corps"
      Und auch hier ein yes, finally. Nach dem Green Lantern Debakel mit Ryan Reynolds hoffe ich ja auf nem Film mit John Steward im Fokus, mein Favorit unter den menschlichen Lanterns. Man könnte hier auch Guy Gardner einführen und die Green Lanterns gegen die Red Lanterns kämpfen lassen. Auf jeden Fall wird GLC ein riesiges CGI-Fest. (Aber bitte keine CGI-Kostüme xD)

      "The Flash: Flashpoint"
      Da kommen wir zu meinem News-Highlight. Flash ist wohl mein Lieblingsheld aus dem DC-Universum und DC entscheidet sich gleich dazu, die Flashpoint Story zu wählen. Die Frage ist wieso? Ich denke ja, wie bei "X-Men Days of Future Past" könnte DC mit Flashpoint alles neuschreiben. So könnte man problemlos einen neuen Bruce nach Affleck einbauen, falls dieser nicht weitermachen kann oder wird. Auch einige andere Sachen könnte man löschen (z.B. Suicide Squad komplett) und verändern.
      Und wer will bitte nicht sehen, wie Momoa gegen Gadot kämpft? Mein persönliches Highlight wäre ja wenn DC Jeffrey Dean Morgan als Thomas Wayne bzw Flashpoint-Batman behält. Ich liebe diesen Mann und er würde wunderbar einen alten mit Drogen vollgepumpten, verbitterten Batman verkörpern.
      Ich kann verstehen, warum man Flashpoint als 2. Film will, hätte ich auch, aber wenn DC das DCEU resetten will, dann nur mit dem Film.

      "Justice League Dark"
      Ein Titel auf den ich mich persönlich sehr freue. Justice League Dark wird DCs Einführung in die Welt des magischen und mystischen sein. Mit Charakteren wie Constantine, Deadman, Zatanna und Swamp Thing könnte man eine andere Seite des DCEUs zeigen und diese darf imo gerne dark, gritty and edgy sein. Mit hoffentlich Trigon als Antagonisten.

      Und das war nur das Line-Up zum DCEU.
      Was mich aber am meisten gefreut hat, ist die Ankündigung der 3. Staffel von YOUNG FUCKING JUSTICE.
      FUCK YEAH, ENDLICH WURDEN DIE GEBETE DER FANS ERHÖRT! Kurz zu Young Justice, es ist eine Cartoonserie zu den Sidekicks der bekannten DC-Helden Batman, Flash, Aquaman und Green Arrow. Dazu kommen noch Superboy und Miss Martian. Es ist halt eine coming-of-age Story, welche ich eigentlich nicht so mag, aber Young Justice hat es wirklich geschafft mich zu fesseln. Nachdem es nach der 2. Staffel abgesetzt wurde, vermutlich weil sich das Merchandise nicht so gut verkauft hat, wurde es nach vielen Petitionen, Wünschen und Gebeten endlich fortgesetzt. Auch dank Netflix, welches die ersten beiden Staffeln gestreamt hat und somit der Serie wieder etwas Aufmerksamkeit geschenkt hat.
      Allerdings was bei mir sauer aufstößt ist, dass Young Justice nur auf DCs kommenden Online-Streaming-Portal erhältlich ist. All die Arbeit durch Netflix, der Serie neues Leben einzuhauchen, wurde einfach weggeblasen. Wieso will DC ein eigenes Streaming Portal für ihre handvoll Serien und Filme haben? Selbst mit den Cartoons aus den 90er wird das Angebot nicht hoch genug sein, dass ich dafür ein monatliches Abo abschließen würde. Hoffentlich kommt Young Justice auch noch auf Netflix.

      @Fire Lady
      Ja, natürlich ist das recht komisch geplant. Aber nachdem die ersten 3 Filme nicht wirklich überragend waren, kann ich einfach nen Versuch das Universum neuzustarten verstehen. Es hat halt diesen bitteren Nachgeschmack. Aber so kann man auch einen neuen Perry White einführen, da Fishburne jetzt auch beim MCU mitmischt.
      Ich vermute aber Flashpoint resettet das Universum eher so, dass man eventuell neue Schauspieler problemlos ins Universum einführen kann ohne viel zu erklären. Auch mit dem Risiko, das komplette Universum zu zerstören.
      Aber was würde ich nicht geben, dass Falshpoint meine 2 verschendeten Stunden an Suicide Squad annulliert. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von OneX ()

    • OneX schrieb:

      Ich kann verstehen, warum man Flashpoint als 2. Film will, hätte ich auch, aber wenn DC das DCEU resetten will, dann nur mit dem Film.
      Klar zum resetten des Universums ist dieser Film perfekt, aber ich finde den Zeitpunkt extrem unglücklich gewählt, auch sendet er die falschen Signale aus.
      So bekommt man nämlich den Eindruck das sie ihr Universum nicht retten können und denken wir machen einen Neustart.
      Wäre es so schwer gewesen da von Anfang an Struktur drinnen zu haben und auch einen groben Plan, was sie wie und wann machen wollen?
      Avengers
      Infinity War
    • Wenn der Film auch nur 50% von dem hält was der Trailer verspricht, dann ist es die beste Comicverfilmung aller Zeiten :hype:

      Wobei ich festgestellt habe, dass die Optik der DC Filme nicht alle Leute ansprechen. Ich finde sie aber sehr gut, weil sie den Filmen eine "Comic-Optik" gibt. Ansonsten gefällt mir insbesondere Flash ganz gut, weil er die Runde doch deutlich auflockert und einen kleinen Gegensatz zum überernsten Batman gibt. Die letzte Szene im Trailer deutet für mich auf Superman hin? Gibt es da noch andere Theorien?
    • Fire Lady schrieb:

      Wäre es so schwer gewesen da von Anfang an Struktur drinnen zu haben und auch einen groben Plan, was sie wie und wann machen wollen?
      Naja, BvS zeigte eigentlich relativ deutlich, dass es DC & WB schlichtweg nicht schnell genug gehen konnte, um möglichst zeitlich ebenfalls ihr großes Heldenteam auf der Leinwand zu versammeln. Wonder Woman wurde hier ja noch ganz ordentlich untergebracht, Flash, Aquaman und Cyborg wurden allerdings einfach nur reingequetscht, damit man als Zuschauer einfach schon mal einen Blick auf ihre Figuren erhaschen konnte, bevor sie dann in JL richtig in Aktion gebracht werden.

      Marvel enteilt DC einfach von Jahr zu Jahr weiter. Man muss sich nur mal den Hype ansehen, der aktuell nun um den Infinity War entsteht (vollkommen berechtigt) und was da alles auf der Leinwand herumlaufen wird ... DC hat den Start schlichtweg verpennt und, statt zeitgleich zu Marvel sich ein filmisches Universum aufzubauen, versuchte man jetzt möglichst schnell da nachzuziehen. Dadurch ist man eben auch bereitwillig das Risiko eingegangen, dass man als Zuschauer - der die Comics vielleicht nur marginal, wenn überhaupt, kennt - von den Figuren gar keine Ahnung hat. Solche werden vor allem in der JL Verfilmung jetzt Probleme kriegen, weil man manchen Charakter dort eben erst so richtig kennenlernt. Da war Marvel definitiv cleverer, in dem die wichtigsten Helden - vor dem ersten und auch zweiten Avengers Film - im Vorfeld per Solo-Filme eingeführt wurden. Die Zeit wollte DC sich wohl nicht nehmen.
      Mir persönlich gefiel diese Vorgehensweise von DC eigentlich, weil sie halt anders war, als die von Marvel, allerdings hat man in mancher Hinsicht aber eben auch teils sehr kuriose Entscheidungen getroffen. Das gilt sowohl für BvS (wobei ich den "Hate" um den Streifen - speziell nach dem Ultimate Cut - immer noch nich so recht verstehen kann), als auch SS.