DC Comics/ DC Extended Universe

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    • Was vielleicht cool gewesen wäre, wenn sie JL gleich zu Anfang gemacht hätten, anstatt 3 bzw. 4 Einführungsfilme zu machen. Und die JL dann an die Zeichentrickserie anlehnen. Also alle Helden treffen zusammen um gegen eine Intergalaktische Bedrohung zu kämpfe und dann kommen die Solofilme, zusammen mit der Erwähnung der Ereignisse der JL und ihre Mitglieder und hier und da vielleicht ein paar Gastauftritte. Hätte vielleicht auch was gehabt. Mehr Chaos als jetzt geht ja eigentlich nicht mehr wirklich.
      Avengers
      Infinity War
    • Fire Lady schrieb:

      Was vielleicht cool gewesen wäre, wenn sie JL gleich zu Anfang gemacht hätten, anstatt 3 bzw. 4 Einführungsfilme zu machen. Und die JL dann an die Zeichentrickserie anlehnen. Also alle Helden treffen zusammen um gegen eine Intergalaktische Bedrohung zu kämpfe und dann kommen die Solofilme, zusammen mit der Erwähnung der Ereignisse der JL und ihre Mitglieder und hier und da vielleicht ein paar Gastauftritte. Hätte vielleicht auch was gehabt. Mehr Chaos als jetzt geht ja eigentlich nicht mehr wirklich.
      Ne, glaub mir, das ist das absolute Gegenteil von dem was man möchte. Würde man das machen, dann hättest du noch mehr Probleme als jetzt. Immerhin kennt der 0815 Kinozuschauer jetzt Superman und Batman. Nach Wonderowoman kennt er nun diese auch. Im Justice League Film kommen also 4 Hauptcharaktere die er noch nicht kennt: Flash, Aquaman,Cyborg und Steppenwolf als Schurke. Vielleicht sogar 5 wenn am Ende Green Lantern doch noch vorbeigeflogen kommt.

      Vergleichen wir das Ganze doch einmal mit den Avengers. Wieviele "unbekannte" Hauptcharaktere gab es da im ersten Film? Es gab bloß einen, nämlich Hawkeye. Alle anderen Charaktere kannte man schon sehr gut durch ihre vorheerigen Filme, sogar Loki kannte man bereits aus Thor 1 und Black Widow aus Iron Man 2. Und genau das ist der Grund, warum der Film hier überhaupt funktioniert hat. Gerade weil man Iron Man, Cap und co. schon kennt, freut man sich darauf diese Charaktere miteinander interagieren zu sehen. Man hat sie eben schon kennengelernt und ist gespannt wie Charakter A auf Charakter B reagiert. Ggf. kann man dan so auch schon ihre Reaktionen direkt besser nachvollziehen, weil man eben schon aus den vorheerigen Filmen weiß wie diese Charaktere "ticken".

      Bei Justice League wirst du das vermutlich nicht haben, da das Publikum die Hälfte überhaupt nicht kennt. Dann streiten sich da halt 3 Fremde miteinander und machen Insider-Jokes auf ihre Heimat, die man als 0815 Kinozuschauer halt auch nicht kennt. Wow.

      So eine Art von Film KANN funktionieren, aber eigentlich nur dann wenn der Haufen dieser neuen Charaktere von vornherein eine enge Verbindung zueinander haben, was erlaubt alle "nicht-Action-Szenen" mit fast allen gemeinsam drehen zu können. Weil man hier die erste Zusammenkunft der Justice League zeigen will, kann man das aber nicht tun. Da hätte man es so drehen müssen, dass die League schon besteht und seit Jahren zusammenarbeitet (was man nicht kann durch Man Of Stell und BvS).
      Aus demselben Grund funktionieren übrigens auch nicht die Fantastic Four Filme von Fox. Sie wollten bisher immer zeigen wie die Fanta Familie zusammenkommt, und haben nie den Ansatz gewählt sie schon gemeinsam zu zeigen. Ironischerweise gibt es einen echt guten Fantastic 4 Film auf dem "Fantastic Four" gar nicht draufsteht: The Incredibles von Pixar.



      Dieser Film ist ein Beispiel für das, was ich weiter oben beschrieben habe. Da alle Charaktere eine Familie sind, kann man fast alle definierenden Momente mit allen Charakteren gleichzeitig drehen, was die Gruppe (obwohl es individuelle Charaktere sind) zu einer Einheit verschmelzen lässt. Das ist hier aber denke ich nicht mehr möglich.


      Deswegen kann ich nur hoffen das die Nachdrehs von Joss Whedon wirklich umfangreich werden. Aktuell gibt es die Meldung das genau das der Fall ist:
      Justice League reshoots are "extensive", causing scheduling conflicts for the cast

      In dem Artikel steht das sie jetzt für gut 25$ Millionen Dollar Nachdrehs anbeordern. Ein "normaler Wert" für solche Nachdrehs sind laut Artikel so um die 5$ bis 10$ Millionen.
      Angeblich ist Joss Whedon dabei "Bindegewebe" für die einzelnen, großen Szenen zu drehen. Das klingt für mich sehr plausibel und nachvollziehbar, da es sich ganz danach anhört das Justice League bisher dasselbe ist wie BvS von Zack Snyder: ein zusammenhangsloser Action-Film der einzelne gute Szenen hat, alles in allem aber nicht zusammenpasst.
      Scheinbar arbeitet Whedon nun also daran diese Zusammenhänge herzustellen. Und wenn man die Arbeit von Whedon kennt, dann weiß man das solche Dialogsequenzen eigentlich seine Spezialität sind, von daher habe ich jetzt tatsächlich wieder miiiiinimal Hoffnung das der Film nicht völlige Grütze wird (Gott es ist ein hin und her bei mir).

      FunFact: da Henry Cavill gerade dabei ist einen neuen Teil von Mission Impossible zu drehen und er dafür einen Schnurbart trägt, ihn das Studio aber nicht erlaubt diesen für die Nachdrehs von Justice League abzurasieren, wird das Rohmaterial einen Superman mit Schnauzbart haben. xD Dieser wird dann später digital entfernt werden.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Zum Glück zeigt sich der Hate gegen DC nicht in den Einspielergebnissen. Die 15 Filme des MCUs haben bisher im Schnitt 780 Millionen eingespielt und die 4 Filme des DCEU im Schnitt 770 Millionen. Dazu 75% des DCEU in den 100 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gegen 47% im MCU.

      Die Ergebnisse an der Kinokasse sind nicht schlecht und das ist am Ende das Entscheidende. Daher sehe ich auch nicht zwingend einen Neustart mit Flashpoint und gehe ehrlich gesagt nicht davon aus. Gerade weil Wonder Woman jetzt wieder ein großer Erfolg war und ich bei Justice League mit deutlich über 1 Milliarde als Einspielergebnis rechne.

      @Bacon D. Orian in Civil War hat Marvel doch auch mehrere Charaktere eingeführt (Spiderman, Black Panther, Helmut Zemo). Und ich gehe davon aus, dass viele Leute Ant-Man nicht geschaut haben (u.a. ich), sodass dieser ebenfalls für viele neu war (man schaue auf das enttäuschende Einspielergebnisse von Antman, dass nur durch China ein bisschen gerettet wurde).
    • KoalaD schrieb:

      Dazu 75% des DCEU in den 100 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gegen 47% im MCU.
      Das DCEU hat aber auch erst vier Filme, das MCU dagegen weist bereits satte 16 Filme auf. Die absoluten Zahlen sollten schon auch berücksichtigt werden, wenn man mit Statistiken um sich wirft (von denen ich grundsätzlich aber auch aus besagtem Grund nicht besonders viel halte).
      Ansonsten sehe ich es in etwa genauso, allerdings sollten sich DC und WB auf den bisher doch sehr guten / soliden Einspielergebnissen - von BvS hat man sich intern bekanntlich deutlich mehr versprochen gehabt - auch nicht ausruhen und glauben, dass Kritiken den Zuschauer nicht mehr beeinflussen könnten. Denn das tun sie. Der rapide Einsturz der Umsätze von BvS, nach dem hervorragenden Startwochenende, hat das doch wieder sehr deutlich gezeigt gehabt.
      Und auch der Kinogänger selbst, der von der bisherigen Ausbeute an Qualität innerhalb des DCEU's womöglich noch nicht wirklich voll überzeugt werden konnte (wozu ich mich persönlich auch zähle), wird irgendwann den Punkt erreichen, an dem er es sich zweimal überlegt, ob er sich einen Film dieses Universums im Kino angucken soll, wenn die Kritiken da so ausfallen, wie zu bisher 50% der Filme des DCEU (BvS und SS). Und man damit auch schon ungefähr erahnen kann, was einen womöglich im Kinosaal erwarten dürfte.

      Ich persönlich halte es aber durchaus für möglich (und hoffe es vor allem auch), dass mit Wonder Woman nun die erhoffte Wendung fürs DCEU bevorsteht, zumal man mit Joss Whedon auch einen Mann gefunden hat, der sein Können bzgl. derartig großer Filme bereits im MCU unter Beweis stellen konnte. Vor allem der erste Avengers sei hier positiv hervorgehoben, der - von der Inszenierung her - einfach nur fantastisch gewesen ist!
      Dass ausgerechnet er sich nun um den Feinschliff zur Justice League kümmert, und wohl auch den Batgirl Film umsetzen soll, kann fürs DCEU "eigentlich" nur Gutes verheißen.
    • Bacon D. Orian schrieb:

      So eine Art von Film KANN funktionieren, aber eigentlich nur dann wenn der Haufen dieser neuen Charaktere von vornherein eine enge Verbindung zueinander haben, was erlaubt alle "nicht-Action-Szenen" mit fast allen gemeinsam drehen zu können.

      Ich will mich hier nicht gross einmischen, weil ich mich mit US-comic Verfilmungen überhaupt nicht auskenne, aber Star Wars VII - The Force awakens ist genau ein Beispiel für das Zitat oben. Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Charaktere auf kompaktem Raum zu halten, sodass einige Charaktere, die sich noch nicht kennen, neu eingeführt werden können. In meinem Beispiel hatten wir drei-fünf (jenachdem, ob BB-8 und Poe zählen) zentrale neue Charaktere ohne Bindung zueinander, mit nur ein-zwei (jenachdem, ob Chewbacca zählt) alten Charakteren mit viel Screentime. Da mangelnde Charakterisierung kein zentraler Kritikpunkt an dem Film war, ist es ihnen wohl gelungen derart viele neue Charaktere überzeugend einzuführen.

      Mit einem Ensemble-Film zu beginnen, wo vielleicht die halbe League erst einmal zusammenfindet, scheint mir deshalb durchaus im Rahmen des Möglichen, wenn man die Herausforderung der Charakterisierung erkennen und meistern würde. Wenn ich mir eure Kommentare so lese, ist es wohl daran gescheitert.
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • KoalaD schrieb:

      Zum Glück zeigt sich der Hate gegen DC nicht in den Einspielergebnissen. Die 15 Filme des MCUs haben bisher im Schnitt 780 Millionen eingespielt und die 4 Filme des DCEU im Schnitt 770 Millionen. Dazu 75% des DCEU in den 100 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gegen 47% im MCU.

      Die Ergebnisse an der Kinokasse sind nicht schlecht und das ist am Ende das Entscheidende.

      *seufz*

      Ich werde wohl nie verstehen, warum manche Leute anscheinend kommerziellen Erfolg mit Qualität gleichsetzen. Wenn man das tut, dann müsste das Transformers-Franchise von Michael Bay ja mit das beste sein, was es jemals im Kino zu sehen gab. Analog zu Videospielen müsste das heißen, dass sowas wie Candycrush eines der besten „Spiele“ der Welt ist, da es über seine Laufzeit jetzt auch schon XXX € eingenommen hat.

      Natürlich sind Verkaufszahlen für den Erfolg und das Fortbestehens eines Produktes wichtig, egal ob es Filme, Videospiele, Bücher, Musik oder sonstige „künstlerische Produkte“ sind. Man darf Geld und Qualität aber wirklich nicht gleichsetzen.

      Du kannst den besten Film aller Zeiten haben, wenn dieser aber zur falschen Zeit rauskommt oder schlecht beworben wurde, oder aber das Konzept schwer verstanden wird (oder z.B. der Protagonist für den 0815 Kinozuschauer unbekannt ist) wird er automatisch deutlich weniger einnehmen. Anders herum ist es natürlich genauso möglich.
      Du kannst den miesesten Mist aller Zeiten haben, wenn dieser aber zu RICHTIGEN Zeit rauskommt und vorher komplett overhyped wird (weil z.B. JEDER die Hauptpersonen bereits kennt), dann wird dieser automatisch mehr einnehmen. Das heißt aber nicht das er deswegen „besser“ ist, als der andere Film.

      Möchte man nun einen Film anhand seines generierten Geldes bewerten, muss man hier also schon etwas mehr Analyse betreiben. Wie gesagt, ich halte eigentlich nicht viel davon aber spaßeshalber können wir das ja mal machen.

      X( SO LET'S CRUNCH THESE NUMBERS!!! X(


      Im Fall von Ant-Man (auch wenn man diesen als Solo-Film eines langen Franchises nicht wirklich mit dem ersten Crossover Film eines neuen Franchises vergleichen kann mMn) ist es so, dass er Weltweit $518.602.163 eingespielt hat.

      Die Heimkino Verkäufe haben sich anschließend auf $63.958.962 belaufen.

      BvS, welcher im frühen Winter rausgekommen ist, in einer Zeit in der er als Blockbuster so ziemlich alleine dasteht, hat weltweit $868.160.194 eingenommen. Für das Heimkino hat er dann noch einmal $75.044.010 für Warner Bros. und DC generieren können.

      Warum ist die Heimkino Zahl „wichtig“? Weil man sich aus dieser eine Tendenz ableiten kann, wie gut der Film beim Publikum wirklich angekommen ist. Die Heimkino verkäufe haben nichts mehr von dem vorheerigen Hype, alle wissen was der Film zu bieten hat. Auch gab es hiernach schon Kritiker-Meinungen an denen sich andere Leute ggf. orientieren und sich dann erst überlegen, ob sie den Film später doch nochmal aus der Videothek ausliehen oder sich anders zugänglich machen.

      Wenn man also diese Verkäufe mit den Kinoeinspielergebnissen vergleicht, dann konnte Ant-Man noch einmal rund 12,33% seines totalen Kino-Ergebnisses einspielen, während es bei BvS nur grob 8,64% waren.

      Diese Zahl ist, wenn man aufgrund der Zahlen die Publikumsreaktion oder den „Erfolg“ vergleichen möchte, also deutlich aussagekräftiger. Hier siehst du nämlich wie viele Leute die den Film gesehen haben sich gesagt haben „der Film war so geil, ich will den zu Hause im Regal haben!“ oder „ich kenne den noch nicht, aber alle sagen der war so gut also hol ich mir den jetzt mal.

      Wie gesagt, ich halte nur sehr, sehr wenig davon Filme anhand ihres generierten Geldes zu vergleichen, aber wenn man das macht, dann auch schon richtig.

      Dann kommt man nämlich auch zu dem Ergebnis das Ant-Man im Verhältnis „erfolgreicher“ war, als BvS.

      Man könnte jetzt sogar noch weiter gehen und die Einspielergebnisse der darauffolgenden Filme des Franchises vergleichen, da man hier sehen könnte „ob die Leute durch den vorheerigen Film bei dem Franchise bleiben“ oder eben nicht.

      Da sage ich aber auch gleich (ohne mir die definitiven Zahlen angeguckt zu haben) da wird der Vergleich zwischen „Civil War“ und „Suicide Squad“ keinem DCEU-Fan gefallen :|

      Quellen:
      the-numbers.com/movie/Ant-Man#tab=summary
      the-numbers.com/movie/Batman-v…wn-of-Justice#tab=summary

      KoalaD schrieb:

      @Bacon D. Orian in Civil War hat Marvel doch auch mehrere Charaktere eingeführt (Spiderman, Black Panther, Helmut Zemo). Und ich gehe davon aus, dass viele Leute Ant-Man nicht geschaut haben (u.a. ich), sodass dieser ebenfalls für viele neu war (man schaue auf das enttäuschende Einspielergebnisse von Antman, dass nur durch China ein bisschen gerettet wurde).
      Betreffend Ant-Man, siehe oben. Den haben nun wirklich mehr als genug Leute gesehen. Crossover-Filme sind aber allgemein an den Kinokassen erfolgreicher als Solo-Filme. Das sieht man ganz klar an allen bisherigen Crossover Filmen des MCU.
      Aber davon mal abgesehen, Spiderman wurd nicht wirklich eingeführt, das war mehr ein glorifizierter Cameo-Auftritt. Aber selbst wenn man dies als seine offizielle Einführung betrachten möchte, so funktioniert diese da wir in den letzten 16 Jahren schon 5 Spider-Man Filme bekommen haben. Du musst Spider-Man niemanden mehr vorstellen, den kennen die Leute. Genauso wie Batman auf DC’s Seite. Die einzigen die in Civil War neu eingeführt wurden waren Black Panther und Zemo und genau das ist auch der Grund, warum diese beiden Charaktere ihre definierenden Szenen gemeinsam haben. Der eine wird durch die Aktion/Reaktion des anderen definiert. Schließelich ist es T’Challa der Zemo am Ende stellt und nicht Cap oder Tony.


      Mathemagica schrieb:

      Ich will mich hier nicht gross einmischen, weil ich mich mit US-comic Verfilmungen überhaupt nicht auskenne, aber Star Wars VII - The Force awakens ist genau ein Beispiel für das Zitat oben. Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Charaktere auf kompaktem Raum zu halten, sodass einige Charaktere, die sich noch nicht kennen, neu eingeführt werden können. In meinem Beispiel hatten wir drei-fünf (jenachdem, ob BB-8 und Poe zählen) zentrale neue Charaktere ohne Bindung zueinander, mit nur ein-zwei (jenachdem, ob Chewbacca zählt) alten Charakteren mit viel Screentime. Da mangelnde Charakterisierung kein zentraler Kritikpunkt an dem Film war, ist es ihnen wohl gelungen derart viele neue Charaktere überzeugend einzuführen.
      Bei Episode 7 hast du eine andere Grundlage für die Charaktere. Rey und Finn waren vor ihrem Aufbruch kaum eigenständige Charaktere. Finn war vorher eine gesichtslose Sturmtruppe die in Episode 7 aus diesem Leben ausbricht und jetzt erst anfängt sich selbst zu finden. Für Rey gilt fast dasselbe, da diese einsam und verlassen auf Jakku gelebt hat. Außer mit dem Kiosk-Besitzer hatte sich keinerlei Interaktion mit irgendwem nennenswertes bevor Finn kam. Somit definieren sich Rey und Finn in den ersten ¾ des Films ebenfalls gegenseitig. Kylo Ren hingegen ist ein neuer Charakter der schon einiges an Tiefe mitbekommen hat, alleine schon durch den Eltern-Bonus. Poe Dameron ist da tatsächlich ein Charakter, der sehr blass daher kommt. Zu sagen das dies in diesem Film „funktioniert“ hat, wäre aber glaube ich zu sehr pauschalisiert. Tatsächlich gibt es viel Gegenwind zu Episode 7 und meistens wird auch genau das kritisiert, eben das die Charaktere nicht tief genug sind bzw. Rey als „Alleskönnerin ohne Erklärung“ einfach alles kann. Hier gibt es aber auch eine völlig andere Herangehensweise zu dem Franchise an sich.

      Wo wir bei Star Wars wissen das es sich hier um eine neue Trilogie handelt, bei dem jeder Charakter einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben wird und sich im Verlauf von diesen 3 Filmen als Charakter etablieren wird, hast du bei dem Justice League Film einen ganz anderen Ansatz. Hier wird durch die Art und Weise wie der Film gemacht ist und von den Trailern her bisher aussieht, vorausgesetzt das du die Charaktere schon kennst und diese deswegen keinerlei „Erklärung“ brauchen. Und weil du sie schon kennen sollst, wird auch später im Film sicherlich nicht wirklich viel Aufwand damit betrieben diese vorzustellen. Wie willst du auch die Charaktere wirklich ausführlich erklären können, wenn in dem Film die meiste Zeit alles nur in die Luft fliegen wird (so sieht es von den Trailern her zumindest so aus)?

      Bei Star Wars wird sich die Zeit genommen jeden der neuen Charaktere mit jedem weiteren Film zu beleuchten.
      Beim MCU bekommen alle wichtigen Charaktere Solo-Filme oder werden vorher ausführlich anderweitig beleutet, damit diese im Spektakel mitmischen können ohne deplatziert zu wirken.
      Im DCEU ist es bisher so, dass man Charaktere erstmal zusammenwirft (Wonder Woman in BvS), dann guckt was an der Wand hängen bleibt, und danach nochmal einen Solofilm nachschiebt (vgl. Wonder Woman Film und Gotham City Sirens mit Harley Quinn). Das kann funktionieren, tut es bisher aber beim DCEU einfach nicht, weil die Interaktionen der Charaktere untereinander nicht genug hergeben.

      ABER, das ist ja genau das was ich in meinem vorherigen Post angesprochen habe. Joss Whedon ist ja scheinbar gerade dabei genau dieses Problem anzugehen indem er den großen Actionszenen vorher noch einen build-up beschert oder aber die Dialoge entsprechend nachdreht, sodass die Charaktere sich auch gegeneinander definieren können (vgl. Finn & Rey, Cap & Tony Avengers 1). Von daher hoffe ich einfach mal, dass der Justice League Film deutlich besser wird als erwartet.
      Wonder Woman war ja schonmal ein Lichtblick, da dieser Film wirklich gelungen war. Das zeigt eben das es eigentlich auch bei Warner Bros. geht, wenn man sich denn erst einmal auf einen Charakter pro Film konzentriert. Umso frustrierender ist es ja, dass nun an Stelle von einem Flash, Aquaman, Cyborg und Batman Solo-Film direkt schon die League kommt.

      Aber wir werdens ja spätestens Ende diesen Jahres sehen~~~

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Halte diese Aussagen schon für stark geschönt. Bei Ant-Man ist vor allem auffällig, dass er ein Fünftel seiner Einnahmen in China generiert hat. Das ist sehr ungewöhnlich. Deine Aussage zu den Heimkinoverkäufen ist relativ albern, immerhin hat Batman V Superman auch höhere Heimkinoeinnahmen generiert. Mich würde aber insbesondere interessieren, wie sich diese Zahl zusammensetzt. Z.B. ob Lizenzverkäufe an Netflix mitreinspielen.

      Ich persönlich halte die Qualität der Filme für sehr hoch. Qualität ist ein schwer messbarer Faktor. Nur weil er Kritikern nicht gefällt muss das nichts heißen. Ich fand fast jeden DCEU besser als jeden Film des MCU (mit Ausnahme von Civil War und Guardians 2). Am Ende entscheidet das wirtschaftliche Ergebnis. Und das ist bei DC halt sehr gut.

      Es fällt auch auf, dass Marvel bei Einführung des MCUs sehr schwache Einspielergebnisse hatte. Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg. Dagegen haut DC bisher nur erfolgreiche Filme raus. Da ist bisher noch kein Film wirklich gefloppt.

      Zum Thema Justice League im Vgl. zu Civil War:
      Wenn Spiderman bereits eingeführt ist, dann ist Flash durch die Serie wohl ebenfalls eingeführt. Justice League wird ein riesiger kommerzieller Erfolg werden. Bestimmt unter Infinity War. Aber Infinity War hat man auch über 15 Filme aufgebaut.
    • KoalaD schrieb:

      Es fällt auch auf, dass Marvel bei Einführung des MCUs sehr schwache Einspielergebnisse hatte. Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg. Dagegen haut DC bisher nur erfolgreiche Filme raus. Da ist bisher noch kein Film wirklich gefloppt.
      DC kriegt natürlich von Start an bessere Ergebnisse weil die Filme neu sind und Marvel Superhelden längst Filmreif gemacht hat. Hätten die andersrum angefangen sähe das andersrum garantiert genauso aus. DC schwappt langsam aber sicher mit auf der Welle von Marvel.

      Im Vergleich hat Ant-Man zu seinen Kinobesuchern nunmal mehr Home-käufer geholt. Sehe das da ähnlich wie BDO. Auch was China angeht, so war bei BvS sicher auch n Grossteil von drüben.

      Aber wenn man nur von Geld und Profit redet und auf sonst nix, ist klar, dass man hier nicht auf Qualität eingeht, von daher.. ist halt wie Samsung und Apple.
    • Bee schrieb:

      KoalaD schrieb:

      Es fällt auch auf, dass Marvel bei Einführung des MCUs sehr schwache Einspielergebnisse hatte. Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg. Dagegen haut DC bisher nur erfolgreiche Filme raus. Da ist bisher noch kein Film wirklich gefloppt.
      DC kriegt natürlich von Start an bessere Ergebnisse weil die Filme neu sind und Marvel Superhelden längst Filmreif gemacht hat. Hätten die andersrum angefangen sähe das andersrum garantiert genauso aus. DC schwappt langsam aber sicher mit auf der Welle von Marvel.
      Im Vergleich hat Ant-Man zu seinen Kinobesuchern nunmal mehr Home-käufer geholt. Sehe das da ähnlich wie BDO. Auch was China angeht, so war bei BvS sicher auch n Grossteil von drüben.

      Aber wenn man nur von Geld und Profit redet und auf sonst nix, ist klar, dass man hier nicht auf Qualität eingeht, von daher.. ist halt wie Samsung und Apple.
      Batman hat in China geringere Einnahmen als Ant-Man, obwohl alleine das Auslandsergebnis von Batman V Superman höher ist als das Gesamtergebnis von Ant-Man. Ohne das China Ergebnis könnte man Ant-Man als Totalflop bezeichnen.

      Wie gesagt. Was soll man zum Thema Qualität bei Filmen groß sagen? Das ist wohl eine Geschmacksfrage.
    • KoalaD schrieb:

      Qualität ist ein schwer messbarer Faktor.
      Das ist für mich im Prinzip der Satz der hier alles erklärt. Woran misst sich denn Qualität? Wie du richtig erwähnst bedeutet eine schlechte Kritik noch lange nicht, dass der Film schlecht ist und andersherum bedeutet ein mit Auszeichnungen überhäufter Film nochlange kein kurzweiliges Kinoerlebnis. Hier spielt einfach wieder extrem der persönliche Geschmack und somit das subjektive Empfinden eine große Rolle und das ist wie dein Satz wunderbar beschreibt eben ein sehr schwer messbarer Faktor, da es nicht greifbar ist.

      Du bist nicht der einzige den ich kenne, dem die DCEU Filme besser gefallen haben als die MCU Filme. Hier hat man aber auch wieder das Problem des direkten Vergleichs. Ja, beides sind Superhelden Filme aber die einen haben einen eher Action-komödiantischen Ansatz gewählt und die anderen einen Action-dramatischen Ansatz, wodurch es von der Machart für mich verschiedene Arten von Filmen sind. Jenachdem welcher Ansatz einem mehr zusagt, dementsprechend wird er vermutlich schon eher in die Richtung tendieren, dass er dieses Filmuniversum lieber hat (was aber auch noch keine endgültige Meinungsbildung bedeuten soll).

      KoalaD schrieb:

      Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg.
      Das ist nun wirklich keine wahre Aussage. Iron Man hat bei einem Budget von 140 Mio. Dollar ganze 585 Mio. Dollar eingespielt, womit er seinen Einsatz vervierfacht hat. Damit war er sicherlich nicht derart erfolgreich wie Avengers oder Iron Man 3, aber hier nicht von einem finanziellen Erfolg zu sprechen wäre arg vermessen. Zudem sollte man dem Film zusprechen, dass mit Iron Man ein vergleichsweise weniger bekannter Superheld ins Rennen geschickt wurde, als es heutzutage den Anschein an. Das DCEU hat mit Superman und Batman wiederum die bekanntesten auf ihrer Seite ausgewählt. Suicide Squad war hier natürlich auch ein spezieller Fall, aber das Marketing war dafür extrem Joker-lastig und er ist wohl der bekannteste Comic-Antagonist überhaupt.
    • KoalaD schrieb:

      Halte diese Aussagen schon für stark geschönt. Bei Ant-Man ist vor allem auffällig, dass er ein Fünftel seiner Einnahmen in China generiert hat. Das ist sehr ungewöhnlich.
      Warum? Weil Leute in China generell keine Ahnung von Filmen oder keinerlei Geschmack haben und man deswegen diese Einspielergebnisse rausrechnen soll oder wie? Hallo?

      KoalaD schrieb:

      Deine Aussage zu den Heimkinoverkäufen ist relativ albern, immerhin hat Batman V Superman auch höhere Heimkinoeinnahmen generiert. Mich würde aber insbesondere interessieren, wie sich diese Zahl zusammensetzt. Z.B. ob Lizenzverkäufe an Netflix mitreinspielen.
      Ich zweifle gerade daran ob du verstanden hast was ich zur Verhältnismäßigkeit gesagt habe. Natürlich sind die Einnahmen BvS > als Einnahmen Ant-Man, aber darum geht es doch gar nicht, hatte ich auch schon geschrieben.


      Mal davon abgesehen das man diese beiden Filme nur sehr schwer miteinander vergleichen kann (wenn überhaupt müsste man wohl den ersten Avengers mit dem dann kommenden Justice League vergleichen oder von mir aus halt BvS), hatte ein Film wie Ant-Man an sich halt schon schlechtere Karten. Der Ant-Man wird vorher wirklich nur Comic-Buch Lesern bekannt gewesen sein. Und im ersten Moment hört sich „Ant-Man“ wenn man damit nicht vertraut ist sicherlich erstmal wie ein schlechter Abklatsch zu Spider-Man an. Batman hingegen hat durch seine omnipotente Rolle in der Popkultur schon an sich deutlich mehr Zugrkraft als ein anderer Charakter. Und Superman ist der Ursprung aller Superhelden und mindestens genauso bekannt, wenn auch nicht genauso populär. Der Hype war vorher halt bei BvS deutlich größer. Nach dem schauen des Films ist von dem Hype aber so gut wie nichts mehr übrig geblieben, deswegen ist es ja gerade wichtig sich anzusehen wie die Leute die den Film ggf. gesehen haben danach auf ihn reagieren. Wobei man das natürlich auch nicht pauschalisieren sollte. Nur weil viele Leute eine Meinung haben, ist diese Meinung noch lange nicht „richtig“.

      Die Zahlen selbst beziehen sich übrigens nur auf DVD und BluRay Verkäufe, was du auch sehen kannst wenn du mal einen Blick in die Quelle wirfst.

      Lies doch noch einmal nach wenn du möchtest :)

      KoalaD schrieb:

      Qualität ist ein schwer messbarer Faktor. Nur weil er Kritikern nicht gefällt muss das nichts heißen. Ich fand fast jeden DCEU besser als jeden Film des MCU (mit Ausnahme von Civil War und Guardians 2). Am Ende entscheidet das wirtschaftliche Ergebnis. Und das ist bei DC halt sehr gut.
      Richtig, Qualität bei „Kunst“ zu bewerten ist manchmal knifflig. Genau deswegen gibt es ja diese „Kritiker“ welche ihren Lebensunterhalt damit verdienen Filme auf verschiedenen Ebenen bis in die Tiefe zu analysieren um dir dann sagen zu können ob ein Film eben objektiv betrachtet „gut“ oder „schlecht“ ist. Sie sagen dir nicht „den Film hast du gut zu finden!“ sondern „dieser Film erfüllt bestimmte, objektive Gesichtspunkte die dazu führen das man ihn gut ansehen kann!“ (oder eben nicht kann). Wenn du die DCEU Filme bisher so mega klasse fandest ist das ja schön für dich, will dir ja keiner streitig machen. Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben.

      Ich liebe One Piece über alles. Subjektiv gesehen ist es für mich nahezu das beste an Erzählkunst was es gibt. Objektiv betrachtet ist mir aber klar das der Manga trotzdem einige Schwächen hat und gewisse Aspekte zwar mir persönlich gefallen, bei sehr vielen anderen Leuten aber wahrscheinlich nur Kopfschütteln auslösen. Deswegen würde ich One Piece auch niemals „jedem empfehlen“. Hier gibt es eben einen Unterschied zwischen meiner subjektiven und meiner objektiven Meinung. Kritiker versuchen dir in der Regel eine objektive Bewertung zu geben und Filme kann man sehr wohl an gewissen Gesichtspunkten bewerten bzw. benoten, eben genauso wie das z.B. mit Aufsätzen oder Erörterungen der Fall wäre, die du ggf. in der Schule oder der Uni verfasst. Dein Lehrer/Dozent saugt sich ja (hoffentlich) seine Bewertung zu dem was du schreibst auch nicht nur aus seinen Fingern. Er beurteilt gewisse, einzelne Punkte und schmeißt diese dann für eine Endgültige Wertung zusammen.

      Leute die Kritiker-Meinungen nicht verstehen wissen meiner eigenen Erfahrung nach einfach nicht „wonach sie gucken müssen“, wenn sie die Meinung eines Kritiker nachvollziehen wollen.

      KoalaD schrieb:

      Es fällt auch auf, dass Marvel bei Einführung des MCUs sehr schwache Einspielergebnisse hatte. Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg. Dagegen haut DC bisher nur erfolgreiche Filme raus. Da ist bisher noch kein Film wirklich gefloppt.
      Ich hab doch bereits angerissen das BvS jetzt zur „richtigen Zeit“ kam, da Marvel eben die letzten Jahre die gesamte Kinolandschaft daran gewöhnt hat sich solche Filme anzugucken.
      Ja, die Phase 1 Marvel Filme waren nicht so gut wie die der Phase 2 oder 3 (mit Ausnahme von Avengers 1) trotzdem hat das nichts mit den Einspielergebnissen zu tun. Die Einspielergebnisse dieser Filme sind geringer, weil die Leute da noch nicht dran gewöhnt waren in solche Filme zu gehen. BvS hätte seinen kommerziellen Erfolg niemals ohne das MCU gehabt.

      KoalaD schrieb:

      Zum Thema Justice League im Vgl. zu Civil War:
      Wenn Spiderman bereits eingeführt ist, dann ist Flash durch die Serie wohl ebenfalls eingeführt. Justice League wird ein riesiger kommerzieller Erfolg werden. Bestimmt unter Infinity War. Aber Infinity War hat man auch über 15 Filme aufgebaut.
      Die Medienwirksamkeit von Blockbuster Filmen ist deutlich höher als das einer mittelmäßigen TV Serie. Aber ja, natürlich hat Flash hier jetzt schon einen besseren Start als zB. Aquaman, den die meisten wohl nur als Running-Gag aus Family Guy kennen dürften. Ob der Film dann auch wirklich kommerziell erfolgreich sein wird oder nicht sehen wir dann, aber wie gesagt sagt das nichts über die Qualität des Films aus.

      Übertrieben gesagt könnte Warner Bros. auch sagen „im nächsten Film läuft Wonder Woman nur nackt rum! IMMER!“. Ich wette mit dir der Film wäre dann kommerziell deutlich erfolgreicher als jeder andere DCEU Film. Das würde ihn aber nicht zu einem „besseren“ Film machen.

      Und richtig, Marvel baut schon mit mehr als 15 Fimen ihr Universum aus. Warner Bros. sollte dasselbe tun, aber dafür sind sie wohl zu ungeduldig.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Bacon D. Orian schrieb:

      Ich zweifle gerade daran ob du verstanden hast was ich zur Verhältnismäßigkeit gesagt habe. Natürlich sind die Einnahmen BvS > als Einnahmen Ant-Man, aber darum geht es doch gar nicht, hatte ich auch schon geschrieben.

      Mal davon abgesehen das man diese beiden Filme nur sehr schwer miteinander vergleichen kann (wenn überhaupt müsste man wohl den ersten Avengers mit dem dann kommenden Justice League vergleichen oder von mir aus halt BvS), hatte ein Film wie Ant-Man an sich halt schon schlechtere Karten. Der Ant-Man wird vorher wirklich nur Comic-Buch Lesern bekannt gewesen sein. Und im ersten Moment hört sich „Ant-Man“ wenn man damit nicht vertraut ist sicherlich erstmal wie ein schlechter Abklatsch zu Spider-Man an. Batman hingegen hat durch seine omnipotente Rolle in der Popkultur schon an sich deutlich mehr Zugrkraft als ein anderer Charakter. Und Superman ist der Ursprung aller Superhelden und mindestens genauso bekannt, wenn auch nicht genauso populär. Der Hype war vorher halt bei BvS deutlich größer. Nach dem schauen des Films ist von dem Hype aber so gut wie nichts mehr übrig geblieben, deswegen ist es ja gerade wichtig sich anzusehen wie die Leute die den Film ggf. gesehen haben danach auf ihn reagieren. Wobei man das natürlich auch nicht pauschalisieren sollte. Nur weil viele Leute eine Meinung haben, ist diese Meinung noch lange nicht „richtig“.

      Die Zahlen selbst beziehen sich übrigens nur auf DVD und BluRay Verkäufe, was du auch sehen kannst wenn du mal einen Blick in die Quelle wirfst.

      Lies doch noch einmal nach wenn du möchtest :)
      Zumal man, finde ich zumindest, hier auch noch dazu sagen muss, dass BvS ja allein schon vom Marketing her ganz anders verkauft wurde, wurde doch ausdrücklich auf die Extended Edition zwanghaft hingewiesen "30 min extra heeeeey", allein sowas finde ich im Nachhinein schon die totale Mogelei, dem Kinobesucher einen vollwertigen Film verkaufen wollen, nur um dann mit den Heimkinoverkäufen es wieder zu "revidieren", wenn der Film nicht so ankam, wie er ankam und dem neugierigen Kritiker nochmal Geld aus der Tasche zu locken, damit der den "kompletten" Film sieht und hoffentlich dann anders denkt.
      Das ist für mich totale Verarscherei einfach, egal ob man das von vorne rein plant oder nicht, ich finds Abzocke. Und wenn man es nicht geschissen kriegt, den kompletten Film fertig zu haben, zur besagten Frist, dann sollte man es halt verschieben.
      Da könnt ihr auch drüber denken wie ihr wollt, für mich!!!, zeugt allein das schon von gewisser fehlender Qualität, sei es direkt beim Filmen, beim Schneiden oder auf das Hören von Kritik, irgendwo wurde dann geschlampt.

      Ganz vergessen was ich wollte.. genau.. und allein deswegen, würde ich die BlueRay und DVD Verkäufe von BvS schon nicht so "eindrucksvoll" und den Film qualitativ besser schätzen, als einen Ant-Man, eben wegen besagter Promo der Extended Edition.
    • Bacon D. Orian schrieb:

      KoalaD schrieb:

      Halte diese Aussagen schon für stark geschönt. Bei Ant-Man ist vor allem auffällig, dass er ein Fünftel seiner Einnahmen in China generiert hat. Das ist sehr ungewöhnlich.
      Warum? Weil Leute in China generell keine Ahnung von Filmen oder keinerlei Geschmack haben und man deswegen diese Einspielergebnisse rausrechnen soll oder wie? Hallo?

      KoalaD schrieb:

      Deine Aussage zu den Heimkinoverkäufen ist relativ albern, immerhin hat Batman V Superman auch höhere Heimkinoeinnahmen generiert. Mich würde aber insbesondere interessieren, wie sich diese Zahl zusammensetzt. Z.B. ob Lizenzverkäufe an Netflix mitreinspielen.
      Ich zweifle gerade daran ob du verstanden hast was ich zur Verhältnismäßigkeit gesagt habe. Natürlich sind die Einnahmen BvS > als Einnahmen Ant-Man, aber darum geht es doch gar nicht, hatte ich auch schon geschrieben.

      Mal davon abgesehen das man diese beiden Filme nur sehr schwer miteinander vergleichen kann (wenn überhaupt müsste man wohl den ersten Avengers mit dem dann kommenden Justice League vergleichen oder von mir aus halt BvS), hatte ein Film wie Ant-Man an sich halt schon schlechtere Karten. Der Ant-Man wird vorher wirklich nur Comic-Buch Lesern bekannt gewesen sein. Und im ersten Moment hört sich „Ant-Man“ wenn man damit nicht vertraut ist sicherlich erstmal wie ein schlechter Abklatsch zu Spider-Man an. Batman hingegen hat durch seine omnipotente Rolle in der Popkultur schon an sich deutlich mehr Zugrkraft als ein anderer Charakter. Und Superman ist der Ursprung aller Superhelden und mindestens genauso bekannt, wenn auch nicht genauso populär. Der Hype war vorher halt bei BvS deutlich größer. Nach dem schauen des Films ist von dem Hype aber so gut wie nichts mehr übrig geblieben, deswegen ist es ja gerade wichtig sich anzusehen wie die Leute die den Film ggf. gesehen haben danach auf ihn reagieren. Wobei man das natürlich auch nicht pauschalisieren sollte. Nur weil viele Leute eine Meinung haben, ist diese Meinung noch lange nicht „richtig“.

      Die Zahlen selbst beziehen sich übrigens nur auf DVD und BluRay Verkäufe, was du auch sehen kannst wenn du mal einen Blick in die Quelle wirfst.

      Lies doch noch einmal nach wenn du möchtest :)

      KoalaD schrieb:

      Qualität ist ein schwer messbarer Faktor. Nur weil er Kritikern nicht gefällt muss das nichts heißen. Ich fand fast jeden DCEU besser als jeden Film des MCU (mit Ausnahme von Civil War und Guardians 2). Am Ende entscheidet das wirtschaftliche Ergebnis. Und das ist bei DC halt sehr gut.
      Richtig, Qualität bei „Kunst“ zu bewerten ist manchmal knifflig. Genau deswegen gibt es ja diese „Kritiker“ welche ihren Lebensunterhalt damit verdienen Filme auf verschiedenen Ebenen bis in die Tiefe zu analysieren um dir dann sagen zu können ob ein Film eben objektiv betrachtet „gut“ oder „schlecht“ ist. Sie sagen dir nicht „den Film hast du gut zu finden!“ sondern „dieser Film erfüllt bestimmte, objektive Gesichtspunkte die dazu führen das man ihn gut ansehen kann!“ (oder eben nicht kann). Wenn du die DCEU Filme bisher so mega klasse fandest ist das ja schön für dich, will dir ja keiner streitig machen. Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben.
      Ich liebe One Piece über alles. Subjektiv gesehen ist es für mich nahezu das beste an Erzählkunst was es gibt. Objektiv betrachtet ist mir aber klar das der Manga trotzdem einige Schwächen hat und gewisse Aspekte zwar mir persönlich gefallen, bei sehr vielen anderen Leuten aber wahrscheinlich nur Kopfschütteln auslösen. Deswegen würde ich One Piece auch niemals „jedem empfehlen“. Hier gibt es eben einen Unterschied zwischen meiner subjektiven und meiner objektiven Meinung. Kritiker versuchen dir in der Regel eine objektive Bewertung zu geben und Filme kann man sehr wohl an gewissen Gesichtspunkten bewerten bzw. benoten, eben genauso wie das z.B. mit Aufsätzen oder Erörterungen der Fall wäre, die du ggf. in der Schule oder der Uni verfasst. Dein Lehrer/Dozent saugt sich ja (hoffentlich) seine Bewertung zu dem was du schreibst auch nicht nur aus seinen Fingern. Er beurteilt gewisse, einzelne Punkte und schmeißt diese dann für eine Endgültige Wertung zusammen.

      Leute die Kritiker-Meinungen nicht verstehen wissen meiner eigenen Erfahrung nach einfach nicht „wonach sie gucken müssen“, wenn sie die Meinung eines Kritiker nachvollziehen wollen.

      KoalaD schrieb:

      Es fällt auch auf, dass Marvel bei Einführung des MCUs sehr schwache Einspielergebnisse hatte. Erst der 6. Film (Avengers) war ein kommerzieller Erfolg. Dagegen haut DC bisher nur erfolgreiche Filme raus. Da ist bisher noch kein Film wirklich gefloppt.
      Ich hab doch bereits angerissen das BvS jetzt zur „richtigen Zeit“ kam, da Marvel eben die letzten Jahre die gesamte Kinolandschaft daran gewöhnt hat sich solche Filme anzugucken.Ja, die Phase 1 Marvel Filme waren nicht so gut wie die der Phase 2 oder 3 (mit Ausnahme von Avengers 1) trotzdem hat das nichts mit den Einspielergebnissen zu tun. Die Einspielergebnisse dieser Filme sind geringer, weil die Leute da noch nicht dran gewöhnt waren in solche Filme zu gehen. BvS hätte seinen kommerziellen Erfolg niemals ohne das MCU gehabt.

      KoalaD schrieb:

      Zum Thema Justice League im Vgl. zu Civil War:
      Wenn Spiderman bereits eingeführt ist, dann ist Flash durch die Serie wohl ebenfalls eingeführt. Justice League wird ein riesiger kommerzieller Erfolg werden. Bestimmt unter Infinity War. Aber Infinity War hat man auch über 15 Filme aufgebaut.
      Die Medienwirksamkeit von Blockbuster Filmen ist deutlich höher als das einer mittelmäßigen TV Serie. Aber ja, natürlich hat Flash hier jetzt schon einen besseren Start als zB. Aquaman, den die meisten wohl nur als Running-Gag aus Family Guy kennen dürften. Ob der Film dann auch wirklich kommerziell erfolgreich sein wird oder nicht sehen wir dann, aber wie gesagt sagt das nichts über die Qualität des Films aus.
      Übertrieben gesagt könnte Warner Bros. auch sagen „im nächsten Film läuft Wonder Woman nur nackt rum! IMMER!“. Ich wette mit dir der Film wäre dann kommerziell deutlich erfolgreicher als jeder andere DCEU Film. Das würde ihn aber nicht zu einem „besseren“ Film machen.

      Und richtig, Marvel baut schon mit mehr als 15 Fimen ihr Universum aus. Warner Bros. sollte dasselbe tun, aber dafür sind sie wohl zu ungeduldig.

      BDO

      Da ich nicht soviel Zeit für den Mist habe nur ein paar kurze Anmerkungen.

      1.) Es ist halt einfach ungewöhnlich, dass der chinesische Markt einen so großen Einfluss auf das Box Office hat. Auch Warcraft wurde durch China gerettet. Trotzdem wird von einen Flop gesprochen. Weil man aus Gründen (die auch mir nicht ganz einleuchten) mehr Wert auf den US/EU Markt legt.
      2.) Ich habe keinen Vergleich Ant-Man zu Batman V Superman angestrebt, sondern Ant-Man nur als Beispiel für einen bestenfalls semi-erfolgreichen Film genannt.
      3.) Danke für den Hinweis auf die Quelle. Es fehlt also noch VoD. Auch fehlen Daten zu Pay TV Sendern. Ist natürlich schon relevant, was ich da noch für die Lizenz reinbekomme. Auch ist deine Schlussfolgerung vom Anteil auf die Beliebtheit für mich fraglich. PS: Eine kurze Anmerkung zu deiner Quelle: Bei den Bluray Sales ist Batman V Superman immerhin der 44. erfolgreichste Film aller Zeiten. Spricht irgendwie gegen ein schlechtes Ergebnis bei den Video Sales.
      4.) Dann fragen wir uns doch um welche Kritiker es geht. Mir wäre nicht bekannt, dass ein Marvel Film für einen Oscar als Bester Film nominiert worden ist. Tatsächlich meine ich mich zu erinnern, dass das MCU bisher keinen Oscar bekommen hat. Das DCEU hat dagegen tatsächlich einen bekommen. Ist jetzt nicht so, dass die Kritiker behaupten würden, dass Marvel tolle Filmkunst machen würde.
      5.) Comic Verfilmungen sind auch vor dem MCU sehr erfolgreich gewesen. Die Spider-Man Triologie. Die Dark Knight Triologie. Die X-Man Triologie. Halte ich für eine gewagte Behauptung, dass die DC Filme nur wegen der Vorarbeit von Marvel so erfolgreich sind. Da könnte ich auch behaupten die Dark Knight Reihe hat den Weg für Marvel geebnet.
      6.) Ist die Medienwirkung der Blockbuster tatsächlich höher als die von Serien? Flash läuft seit Jahren im Free-TV und es gibt ununterbochen Werbung bei Pro7 dafür. Dazu ist Flash allgemein ein sehr bekannter Superheld der auch in vielen anderen Serien regelmäßig Beachtung findet (Smallville, Big Bang Theory) und auch viele Anspielungen in der Pop Kultur hat. Ich setze 100€ das Flash auch ohne Solo-Film einen höheren Bekanntheitsgrad hat als Ant-Man. Ich denke sogar, dass der Unterschied enorm ist.
      7.) Kannst gerne behaupten das DC ihr Universum nicht aufbaut. Ist aber bisher nur Spekulation. Denke das die ihr Universum weiter ausbauen werden.
    • KoalaD schrieb:

      Comic Verfilmungen sind auch vor dem MCU sehr erfolgreich gewesen. Die Spider-Man Triologie. Die Dark Knight Triologie. Die X-Man Triologie. Halte ich für eine gewagte Behauptung, dass die DC Filme nur wegen der Vorarbeit von Marvel so erfolgreich sind. Da könnte ich auch behaupten die Dark Knight Reihe hat den Weg für Marvel geebnet.
      Naja, die erste X-Men Trilogie war eher semierfolgreich - wenn man denn gezielt nach den Einspielergebnissen gehen möchte - und auch der erste Teil der Dark Knight Trilogie spielte lediglich knapp 400 Millionen ein. Die anderen beiden Teile folgten 2010 und 2012, wo das MCU auch bereits zwei bzw. vier Jahre andauerte, zumal mit 2012 auch der erste Avengers Ableger erschien, durch den der Hype um die filmischen Universen überhaupt erst so richtig entstanden ist. Seitdem versuchen es ja nicht nur Marvel und DC. Auch Star Wars erhält inzwischen ja ein eigenes, filmisches Universum, das über das bekannte Format der Trilogie - in Form von Spin-Offs - hinausgeht. Selbes soll wohl sogar für die Transformers Filme folgen. Dass Marvel eben genau dieses Konzept überhaupt erst zugänglich gemacht hat, lässt sich schwer leugnen.

      Natürlich hat es schon vorher Comic-Adaptionen gegeben, aber eben nie in einem derartig großen Rahmen, wie es Marvel mit dem MCU vorgemacht hat. Andere versuchen da nun eben mitzuziehen. Sei es nun Fox, die neben den X-Men nun auch die X-Force anpeilen oder eben Warner & DC, die versuchen ein Pendant zum MCU aufzubauen.

      Allerdings lässt sich auch schwer leugnen, dass DC hier einen deutlich anderen Weg geht, als es Marvel getan hat. Das Team um Kevin Feige herum baut ihre Helden normalerweise erst in einem Standalone-Film sorgsam auf, ehe sie in einen Ensemble Film geworfen werden (Ausnahmen bilden hier bisher Spiderman und Black Panther). DC dagegen hatte zuerst mit Man of Steel einen (!) Solo-Film, ehe das DCEU plötzlich wieder für drei Jahre still stand, ehe man dann mit BvS nicht nur Batman, sondern auch noch Wonder Woman - und am Rande sogar noch Flash, Aquaman und Cyborg - einführen musste. Mich persönlich verwundert es da nicht, dass viele den Eindruck gewinnen, als würden WB & DC ihr Universum extrem übereilt versuchen aufzuziehen, um nicht noch weiter hinter Marvel weg zu fallen. Das Problem dabei ist nur, dass sie sich damit überhaupt keinen Gefallen tun. Man merkt es eben an den Kritiken. Man of Steel schnitt dort schon direkt durchschnittlich ab, bei BvS entstand ein kleiner Shitstorm und bei Suicide Squad folgte der wohl größte Shitstorm, den eine Comic Adaption je erlebt hat. Und das eben auch nicht völlig zu unrecht. Und dann kam Wonder Woman, die sowohl an den Kinokassen, als auch unter den Kritikern, besser abgeschnitten hat, als jeder andere, bisherige Film aus dem DCEU. Ein Standalone Film, der einen Helden sorgsam charakterisiert und dessen Anfänge gezeigt hat. Und auf Dauer sind gute Kritiken einfach unentbehrlich, weil der Causal-Kinogänger beim ~10ten DCEU Film, der von Kritikern verrissen wird, sich wohl die berechtigte Frage stellen wird, ob dieser neue Film das eigene Geld überhaupt noch wert ist. Auf Dauer können - und werden - sich negative Kritiken massiv auf die Einspielergebnisse auswirken. Damit muss man bei WB & DC rechnen, weswegen ein Umdenken gewiss nicht verkehrt wäre.

      Als Zuschauer entwickelt man schließlich auch eher einen Draht zu den Figuren - vor allem dann, wenn man die Comic Vorlagen nicht kennt, was gewiss auf einen beträchtlichen Teil der Zuschauer zutreffen dürfte - wenn man diese richtig kennenlernen kann. Das kann aber nicht funktionieren, wenn sie von einem Ensemble Film in den Nächsten geworfen werden, noch bevor man die Charaktere überhaupt richtig porträtiert hat, sodass sich der Zuschauer ein Bild von ihnen machen konnte. Es wirkt auf viele einfach schlichtweg befremdlich, denn wieso sollte ich mit einer Figur mitfiebern, die ich nicht ausreichend kenne und mit der ich demnach auch nichts verbinde? So eine Vorgehensweise kann auf Dauer einfach nicht funktionieren.

      Bitte nicht falsch verstehen, ich persönlich wünsche mir wirklich sehnlichst, dass das DCEU am Ende ähnlich erfolgreich werden kann, wie das MCU. Zum einen, weil sich unter den DC Figuren einige meiner absoluten Lieblinge tummeln, die ich nur zu gerne auf der Leinwand sehen würde (alleine auf Deathstroke freue ich mich bspw. wie ein Bekloppter!), aber eben auch deswegen, weil Konkurrenz nun mal auch das Geschäft belebt. Konkurrenz ist wichtig, um die eigenen Qualitäten weiter verbessern zu können. Ein starkes DCEU wäre demnach nicht nur gut für DC, sondern ebenso gut für Marvel, die sich dann wohl auch kaum auf ihrem Erfolg ausruhen könnten, sondern auch nach dem Infinity War noch nach Höherem streben dürften. Wenn sie's nicht sowieso tun werden.

      WB & DC müssen einfach nur höllisch aufpassen, dass man sich auf Dauer nicht komplett verzettelt. Mir persönlich hat der bisherige Einstieg ins DCEU durchaus gefallen (wobei ich gewisse Schwächen in BvS und SS dabei auch keineswegs unterschlagen bzw. ausklammern möchte), doch ich besitze auch ein gewisses Grundwissen über die Vorlagen. Diesen Luxus dürften viele Zuschauer, aber auch Kritiker, nicht haben, was für mich auch einen entscheidenden Anteil zu den teils verheerenden Resonanzen beigetragen hat. Die Filme haben bisher meist oft - insbesondere aber in BvS - einfach zu viel Vorwissen vom Zuschauer verlangt, wodurch der Streifen für solche eben auch teils sehr sprunghaft und inkonsistent gewirkt haben dürfte.

      Mit Wonder Woman hat DC ja nun gezeigt, dass man's kann. Daran sollte man anknüpfen. Sprich, man sollte sich - nach der Justice League - mal etwas mehr Zeit nehmen, um die einzelnen Protagonisten näher zu porträtieren, ehe man sie in den nächsten Ensemble Film wirft. Denn so bliebe eine Menge Input komplett auf der Strecke, die der Casual-Kinogänger allerdings benötigt, um mit dem DCEU auch wirklich warm werden zu können.
      Und am aller Wichtigsten: Man sollte aufhören sich selbst so - selbst für Außenstehende spürbar - unter Druck zu setzen und zu versuchen auf Biegen und Brechen mit Marvel gleichzuziehen. Wenn man mit dem MCU gleichziehen möchte, dann braucht es vor allem Zeit und Geduld. Auf diese Tugenden sollten sich WB & DC allmählich mal besinnen, dann klappt's nicht nur finanziell mit dem DCEU.
    • KoalaD schrieb:

      1.) Es ist halt einfach ungewöhnlich, dass der chinesische Markt einen so großen Einfluss auf das Box Office hat. Auch Warcraft wurde durch China gerettet.
      Eigentlich nicht. Es gibt halt einfach sehr viele Leute die in China leben. Und sehr viele Leute kaufen dann sehr viele Kino-Tickets. Vorausgesetzt der Film kommt da überhaupt raus.
      Da Hollywood in den USA liegt gucken die Studios in erster Linie erst einmal auf ihren Heimatmarkt um zu sehen, ob ihr Film kommerziell erfolgreich war oder nicht.
      Europa hat zusammengenommen aber mehr Einwohner als die USA. Genau deswegen kann Europa allein auch einen Film „retten“ der in den USA total an den Kinokassen abgestürzt ist, z.B. „Sin City“ damals.
      Mit den Umsätzen aus China wird, obwohl es dort halt immens viele Leute gibt die theoretisch ins Kino gehen könnten, meistens nicht gerechnet bzw. mit diesen im Vorfeld kalkuliert, weil einen Film in China ins Kino zu bringen fast wie Bingo spielen ist. Durch die politische Lage werden viele Filme im Vorfeld bereits aussortiert, weil sie in China sowieso nicht gezeigt werden dürften. Die Regierung ist dort sehr strickt und bescheuert was das angeht.

      Dazu kommt noch das die Filme dort meist gar nichts erst nachvertont werden sondern nur chinesische Untertitel bekommen. Diese sind, so hab ich es zumindest gehört, zum Teil ein reiner Graus und auf der Leinwand steht dann totales Kauderwelsch. Man kann also erwarten das in China auch wirklich nur die Leute ins Kino gehen, die es wirklich interessiert. Von daher darf man auch China nicht rausrechnen, wenn ein Film dort erfolgreich ist. Die Rahmenbedingungen da drüben sind einfach beschwerlich.

      KoalaD schrieb:

      2.) Ich habe keinen Vergleich Ant-Man zu Batman V Superman angestrebt, sondern Ant-Man nur als Beispiel für einen bestenfalls semi-erfolgreichen Film genannt.
      Ja, war er aber halt nicht. Der war erfolgreich genug.

      KoalaD schrieb:

      3.) Danke für den Hinweis auf die Quelle. Es fehlt also noch VoD. Auch fehlen Daten zu Pay TV Sendern. Ist natürlich schon relevant, was ich da noch für die Lizenz reinbekomme. Auch ist deine Schlussfolgerung vom Anteil auf die Beliebtheit für mich fraglich. PS: Eine kurze Anmerkung zu deiner Quelle: Bei den Bluray Sales ist Batman V Superman immerhin der 44. erfolgreichste Film aller Zeiten. Spricht irgendwie gegen ein schlechtes Ergebnis bei den Video Sales.
      Nö, wenn du anhand der Verkaufszahlen die Qualität des Films bewerten möchtest definitiv nicht. VoD Inhalte lassen sich schwer auf einen einzelnen „Film“ runterbrechen, weil diese mit ihrem Lizenzmodell nur einen Gesamtwert an Studio XY darstellen bzw. der einzelne Film aus solch einer Summe nicht ersichtlich ist. Auch wenn du für 3-4 € einen Film bei Amazon Prime oder im PSN oder sonst wo leihst, das taucht dann in den Büchern von Sony oder Amazon auf, nicht aber bei den Lizenzgebern. Und Sony und Amazon machen ihre Bücher nicht jedem einfach so öffentlich, auch nicht ihren Lizenzgebern. Man möge mich an dieser Stelle verbessern falls ich falsch liege.

      Wenn es zu Netflix und anderen Anbietern kommt, dann schließt niemand ein Abo für solch einen Service ab, nur damit er jetzt den einen Film gucken kann der jetzt gerade mal dort verfügbar ist. Und selbst wenn würdest du diese Ziffer niemals errechnen können. Überhaupt sind die Kosten für eine BluRay und solch ein Abo fast dieselben. Wenn ich also nur 1 bestimmten Film sehen möchte, dann kaufe ich mir eher die BluRay als solch ein Abo abzuschließen.


      KoalaD schrieb:

      PS: Eine kurze Anmerkung zu deiner Quelle: Bei den Bluray Sales ist Batman V Superman immerhin der 44. erfolgreichste Film aller Zeiten. Spricht irgendwie gegen ein schlechtes Ergebnis bei den Video Sales.
      So what? BvS ist auch der Film in jüngster Vergangenheit der die 50$ Millionen Marke am schnellsten überschritten hat. Du darfst auch nicht vergessen das mit jedem fortschreitenden Jahr jeder Blockbuster Film schon fast automatisch neue „Rekorde“ aufstellt, weil die stetige Inflation ihren Lauf nimmt. Alleine deswegen kannst du solche Umsätze nicht wirklich als Beispiel heranziehen um solche Filme zu vergleichen.

      Wenn es dich aber glücklich macht schau hier nach:
      Inflationsbereinigte Ergebnisse

      Da hast du die 200 „erfolgreichsten“ Filme aller Zeiten nach einer Inflationsbereinigung. Du kannst ja mal gucken wo sich Batman V Superman auf der Liste befindet (kleiner Tipp: relativ weit unten).
      Vom Winde verweht ist auf Platz 1. Heißt das jetzt, das dies der beste Film aller Zeiten ist? Auf gar keinen Fall, lol.

      KoalaD schrieb:

      4.) Dann fragen wir uns doch um welche Kritiker es geht. Mir wäre nicht bekannt, dass ein Marvel Film für einen Oscar als Bester Film nominiert worden ist.
      Oh for fucks sake…

      Die Oscars sind leider schon sehr lang nicht mehr aussagekräftig, da die Jury welche die Filme bewertet diese zum Teil gar nicht anschaut.

      Da wird mittlerweile leider sehr viel gemauschelt und einiges über Beziehungen geregelt. Natürlich ist es immer noch schön, wenn man sich für einen Film einen Oscar ins Regal stellen kann, aber die Oscars sind schon sehr lange nicht mehr da was sie einmal waren.
      Ich meine, wir können es nicht beweisen aber das Suicide Squad einen Oscar für das beste Make-Up bekommen hat (dafür hat er Film nämlich einen bekommen, und für nichts anderes) ist meiner Meinung nach immer noch ein klarer Fall für „Vitamin B“.

      Man muss sich nur mal angucken, gegen welche Konkurrenz sich Suicide Squad „angeblich“ durchgesetzt hat. Das stimmt halt vorn und hinten nicht.



      KoalaD schrieb:

      5.) Comic Verfilmungen sind auch vor dem MCU sehr erfolgreich gewesen. Die Spider-Man Triologie. Die Dark Knight Triologie. Die X-Man Triologie. Halte ich für eine gewagte Behauptung, dass die DC Filme nur wegen der Vorarbeit von Marvel so erfolgreich sind.

      Zum Teil waren Comic Verfilmungen vorher auch schon kommerziell erfolgreich, ja. Sie haben aber nicht so wie jetzt das gesamte Kino dominiert und das gesamte Angebot geprägt wie es jetzt der Fall ist. Auch haben sie im Verhältnis deutlich weniger eingenommen als jetzt. Durch das MCU erleben die Superhelden schon fast eine zweite Renaissance in unserer Pop-Kultur. Ansonsten hat @OneBrunou das schon gut zusammengefasst.


      KoalaD schrieb:

      6.) Ist die Medienwirkung der Blockbuster tatsächlich höher als die von Serien? Flash läuft seit Jahren im Free-TV und es gibt ununterbochen Werbung bei Pro7 dafür. Dazu ist Flash allgemein ein sehr bekannter Superheld der auch in vielen anderen Serien regelmäßig Beachtung findet (Smallville, Big Bang Theory) und auch viele Anspielungen in der Pop Kultur hat. Ich setze 100€ das Flash auch ohne Solo-Film einen höheren Bekanntheitsgrad hat als Ant-Man. Ich denke sogar, dass der Unterschied enorm ist.
      Ja ist sie. Was kümmert denn das internationale Publikum was in Deutschland auf einem einzigen, privaten Sender läuft? Ein Blockbuster der in zig verschiedenen Nationen auf der Welt im Kino läuft und dort mit viel Tamm-Tamm beworben wird hat definitiv eine größere Wirkung. Ich gucke z.B. überhaupt kein Fernsehen. Es muss bestimmt schon 5-6 Jahre her sein das ich mich wirklich hingesetzt habe und „ferngesehen“ habe. Dieser allgemeine Wandel den es nicht nur bei mir sondern generell zu geben scheint, ist es auch der Netflix, YouTube und co. überhaupt erst so erfolgreich macht. Oder vielleicht haben auch Netflix und co das Fernsehen abgelöst und es war anders herum, keine Ahnung.

      Der Punkt ist jedenfalls, ich denke genau diese Fernsehserien die du als Beispiel genommen hast schaden dem Image der Figuren eher, als das sie ihnen helfen.
      Gucken wir uns doch einmal zB. die lächerliche Interpretation von Cyborg aus Smallville an:


      Meinst du aufgrund dieses kurzen Auftritts vor über 15 Jahren, in einer echt mittelmäßigen Fernsehsendung kennen die Leute Cyborg? Ich glaube nicht.
      Aquaman wird in BigBangTheory (oh, wie ich diese Serie mittlerweile hasse) wenn er denn mal auftaucht nur verarscht. DC hat hier eher damit zu kämpfen das die Leute im Justice League Film Aquaman ernst nehmen und ihn nicht als Witzfigur sehen, welche nur durchs Wasser schwimmt, mit Fischen reden kann und auf Seepferdchen reitet.

      Aber ja, trotzdem hat Flash einen höheren, initialen Wiederekennungswert als z.B. Ant-Man. Ich hab ja auch nichts gegenteiliges gesagt. Wenn überhaupt würde das den Erfolg von Ant-Man sogar noch besser aussehen lassen, weil er es trotzdem geschafft hat erfolgreich im Kino zu sein :)

      KoalaD schrieb:

      7.) Kannst gerne behaupten das DC ihr Universum nicht aufbaut. Ist aber bisher nur Spekulation. Denke das die ihr Universum weiter ausbauen werden.
      Öhm, da muss ich nichts behaupten. Wir sehen gerade das sie die Charaktere in Crossover Filme schmeißen bevor sie einen Solofilm bekommen. Es geht hier ja nicht darum das es gar keine Solofilme zu den Helden geben wird. Die werden kommen und sind zum Teil bereits angekündigt. Es geht hier nur um die falsche Reihenfolge dafür.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Bacon D. Orian schrieb:

      Oh for fucks sake…
      Die Oscars sind leider schon sehr lang nicht mehr aussagekräftig, da die Jury welche die Filme bewertet diese zum Teil gar nicht anschaut.

      Da wird mittlerweile leider sehr viel gemauschelt und einiges über Beziehungen geregelt. Natürlich ist es immer noch schön, wenn man sich für einen Film einen Oscar ins Regal stellen kann, aber die Oscars sind schon sehr lange nicht mehr da was sie einmal waren.
      Ich meine, wir können es nicht beweisen aber das Suicide Squad einen Oscar für das beste Make-Up bekommen hat (dafür hat er Film nämlich einen bekommen, und für nichts anderes) ist meiner Meinung nach immer noch ein klarer Fall für „Vitamin B“.

      Man muss sich nur mal angucken, gegen welche Konkurrenz sich Suicide Squad „angeblich“ durchgesetzt hat. Das stimmt halt vorn und hinten nicht.

      Ich werde mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen, da du kaum auf die Argumente eingehst. Aber obiges ist so witzig, dass ich kurz was dazu schreibe.

      Ich möchte dazu nur jemanden zitieren. Weiß gar nicht mehr wer es war... :D
      "Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben."

      Ich denke die Oscars gehen eher als objektive Bewertung durch, als die Meinung irgendwelcher unbekannten Kritiker.

      PS: Bringe doch mal Quellen zu Nachweisen von Mauscheleien.
    • @Bacon D. Orian ich liebe wirklich deine Beiträge sind immer sehr informativ und schön geschrieben. :thumbsup:
      Was Aquaman angeht bin ich froh das er im Film anders aussieht, als in den Comics, wenn man die beiden mal mit einander vergleicht:
      Spoiler anzeigen
      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      Dann sieht der im Film deutlich besser aus, als ich damals gehört habe, das Aquaman mit mischt hatte ich schon Angst vor dem Kostüm, aber dieses hier ist klasse.

      Aber man sollte einen Film nie danach bemessen wie viele Oscars er gewonnen hat, vor allem in den letzten Jahren spielen da Beziehungen, Geld und Politik viel zu sehr mit rein.
      Avengers
      Infinity War
    • KoalaD schrieb:

      Ich werde mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen, da du kaum auf die Argumente eingehst. Aber obiges ist so witzig, dass ich kurz was dazu schreibe.
      Stimmt, ich hab ja mir ja auch nicht den Aufwand gemacht fast jede deiner Aussagen zu zitieren und zu deinen "Argumenten" etwas zu sagen. Mein Fehler.


      KoalaD schrieb:

      "Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben."

      Ich denke die Oscars gehen eher als objektive Bewertung durch, als die Meinung irgendwelcher unbekannten Kritiker.
      Ne, genau das ist ja der Punkt. Wie willst du etwas objektiv bewerten (oder überhaupt etwas bewerten) wenn du es gar nicht gesehen/probiert hast? Ich kann mich doch nicht hinstellen und sagen "Deine Spaghetti die du gemacht hast, die schmecken nicht!", wenn ich sie vorher gar nicht probiert habe??? Deswegen ja oben der Link zu dem Artikel, welcher nachweist das einige der Oscar-Jury sich die Filme gar nicht erst ansehen. Allein deshalb kann man die Oscars eigentlich schon gar nicht mehr "ernst nehmen".

      Das Suicide Squad dann einen Oscar für das beste Make-Up bekommt, obwohl es andere Kandidaten gab die deutlich aufwändigeres und besseres Make-Up zu bieten hatten (siehe Bild, das ist tatsächlich nur Make-Up und keine Statue oder so).

      Hier noch einmal das Bild, falls du es vorher übersehen haben solltest:


      Niemand der bei gesunden Menschenverstand ist kann mir erzählen das dieses zerwischte Etwas in Harley Quinns Gesicht eine Auszeichnung verdient, dieses lebensechte Alien aber nicht. Objektiv betrachtet ist das Make-Up des Aliens einfach deutlich aufwendiger und deutlich anspruchsvoller gestaltet als das was da Margot Robbie im Gesicht hängt. Deswegen ist es mir schleierhaft wie man dieses Make-Up objektiv besser bewerten kann, als das bei dem Alien.

      KoalaD schrieb:

      PS: Bringe doch mal Quellen zu Nachweisen von Mauscheleien.
      *seufz*

      Bacon D. Orian schrieb:

      Ich meine, wir können es nicht beweisen aber das Suicide Squad einen Oscar für das beste Make-Up bekommen hat (dafür hat er Film nämlich einen bekommen, und für nichts anderes) ist meiner Meinung nach immer noch ein klarer Fall für „Vitamin B“.
      :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


      KoalaD schrieb:

      Ich werde mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen,
      Okay, Tschö mit "Ö" und haunse baunse!


      Fire Lady schrieb:

      Was Aquaman angeht bin ich froh das er im Film anders aussieht, als in den Comics, wenn man die beiden mal mit einander vergleicht:
      Spoiler ausblenden
      Dann sieht der im Film deutlich besser aus, als ich damals gehört habe, das Aquaman mit mischt hatte ich schon Angst vor dem Kostüm, aber dieses hier ist klasse.
      Das Bild was du hast ist eines aus dem New52. Das Design von Aquaman aus dem Film orientiert sich einfach eher an den Aquaman aus den 90ern, dem Pre-52.


      Damals war er noch ein echter "Captain Hook" mit seiner Hakenhand. xD

      Das hat DC damals gemacht um ihm von dem "Witzfiguren"-Image wegzubekommen.
      Dieses geht übrigens (falls es jemanden interessiert), auf den alten "Super Friends" Cartoon aus den 70ern zurück.



      Hier wurden aber alle arg "lächerlich" dargestellt. WonderWoman flog hier zB. noch in ihrem Unsichtbaren Jet durch die Gegend, welcher die Leute die im Jet sitzen aber nicht unsichtbar macht....
      Spoiler anzeigen

      Dubdidubdi duuuuhhuuuuuu, jeder sieht wie wir sitzend durch die Gegend fliegen. xD


      Warum nur Aquaman auch Jahre danach noch als einziger das Ziel von Spott ist, kann ich mir selber nicht wirklich erklären. In den Comics ist er nämlich alles andere als das. Er ist fast genauso stark und unzerstörbar wie Superman, sein Dreizack kann Supes sogar verletzen. Außerdem kann er zwar nicht fliegen, schwimmt aber schneller als Superman meist fliegt. Er "spricht" auch nicht mit Meereslebewesen, er zwingt sie mit Telepathie dazu das zu tun was er möchte. Darüber hinaus wacht er allein über die gesamten Weltmeere, während sich alle anderen Helden nur um die Oberfläche kümmern.

      Aquaman ist eigentlich ziemlich krass. Ich bin gespannt ob sie es hinbekommen ihn im kommenden Film auch so darzustellen.

      BDO

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bacon D. Orian ()

    • Und nochmal weil es so schön war




      Das Suicide Squad dann einen Oscar für das beste Make-Up bekommt, obwohl es andere Kandidaten gab die deutlich aufwändigeres und besseres Make-Up zu bieten hatten (siehe Bild, das ist tatsächlich nur Make-Up und keine Statue oder so). Hier noch einmal das Bild, falls du es vorher übersehen haben solltest: Niemand der bei gesunden Menschenverstand ist kann mir erzählen das dieses zerwischte Etwas in Harley Quinns Gesicht eine Auszeichnung verdient, dieses lebensechte Alien aber nicht. Objektiv betrachtet ist das Make-Up des Aliens einfach deutlich aufwendiger und deutlich anspruchsvoller gestaltet als das was da Margot Robbie im Gesicht hängt. Deswegen ist es mir schleierhaft wie man dieses Make-Up objektiv besser bewerten kann, als das bei dem Alien.

      "Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben."

      Auch wenn du vlt. subjektiv der Meinung bist, dass Suicide Squad diesen Oscar nicht verdient hast, so hat er ihn doch objektiv bekommen. Suicide Squad hat sich objektiv in einer Wahl mit über 6000 Wahlberechtigten durchgesetzt. Und das das eine Fehleinschätzung war ist nuneinmal ganz einfach nur deine subjektive Meinung.

      PS: Zu deiner "Quelle" zum Thema "Ocars sind unglaubwürdig, weil nicht meine Lieblinge gewinnen".

      Da werden sich auf die Aussagen einiger weniger Voter gestützt. Aber 2-3 von 6.000 ist nicht wirklich relevant oder? Fakt ist doch das man überhaupt nicht weiß, wer wie viele Filme gesehen hat, weil sich das nunmal nicht überprüfen lässt.

      PPS: Dein Meme das 2 Standbilder vergleicht ist wahrlich aussagekräftig. Ich finde das in Zukunft alle Oscars auf diese Weise vergeben werden sollten :D
    • KoalaD schrieb:

      Auch wenn du vlt. subjektiv der Meinung bist, dass Suicide Squad diesen Oscar nicht verdient hast, so hat er ihn doch objektiv bekommen.
      Das bessere Wort anstatt objektiv wäre hier wohl "faktisch".

      KoalaD schrieb:

      Suicide Squad hat sich objektiv in einer Wahl mit über 6000 Wahlberechtigten durchgesetzt.
      Nur weil 6000 Wahlberechtigte teilgenommen haben, heißt das nicht, dass die Wahl objektiv abgelaufen ist. Natürlich ist eine Wahl grundsätzlich aussagekräftiger, umso mehr Teilnehmer sie hat, aber eine Garantie ist das auch nicht. Damit diese Wahl komplett objektiv stattfinden würde, dürfte niemand der Wahlbeteiligten einen der Schauspieler, Regisseure oder sonst einen Beteiligten der Filme kennen und mit kennen meine ich auch bereits "vom Sehen".

      Wenn ich einen Schauspieler beurteile der mir grundsätzlich unsympathisch ist, dann fließt das auch unterbewusst in meine Meinung mit rein, ob ich das will oder nicht. Es mag natürlich Leute geben, die solche voreingenommen Meinungen sehr gut ausblenden können, aber es gibt auch genügend die dies eben nicht können. Das ganze wirkt genauso andersherum wenn ich jemand sehr doll mag oder derejenige bereits früher durch starke Leistungen geglänzt hat. Ich habe für meine folgende Behauptung keine Beweise und keine Quelle, eh du danach fragen solltest, aber für mein Befinden hat beispielsweise Leonardo DiCaprio den Oscar für The Revenant eher deswegen bekommen, weil es einfach allerhöchste Zeit war, dass er einen bekommt und nicht weil er ausgerechnet in diesem Film so unglaublich gut gespielt hat. Natürlich war es eine gute Leistung, aber wäre dieser Film so wie er ist, sein erster Film gewesen, so glaube ich kaum, dass er dafür den Oscar bekommen hätte.
    • KoalaD schrieb:

      "Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben."

      Auch wenn du vlt. subjektiv der Meinung bist, dass Suicide Squad diesen Oscar nicht verdient hast, so hat er ihn doch objektiv bekommen. Suicide Squad hat sich objektiv in einer Wahl mit über 6000 Wahlberechtigten durchgesetzt. Und das das eine Fehleinschätzung war ist nuneinmal ganz einfach nur deine subjektive Meinung.
      Ich weiß gerade wirklich nicht ob du das ernst meinst oder ob du dir nur einen Spaß mit uns erlauben willst. Im Zweifelsfall, schau doch bitte einmal im Duden nach wie „objektiv“ und „subjektiv“ definiert sind.

      Es hat rein gar nichts damit zu tun ob ich nun das Make-Up von ihr ansprechend oder sonst was finde. Ich hab geschrieben das es in keinem Verhältnis zu der Aufwändigkeit des anderen Make-Ups steht.
      Das ist halt ein Fakt, und keine subjektive Meinung.

      Wenn zwei Personen die Aufgabe bekommen ein Haus zu zeichnen und einer zeichnet in 5 Stunden ein fotorealistisch Reihenaus und der andere in 3 Sekunden das Haus vom Nikolaus, dann ist es ein Fakt das die andere Zeichnung eben aufwändiger ist und deutlich mehr Input da rein geflossen ist. Und da Kritiker eigentlich nach genau solchen Gesichtspunkten bewerten (wie schwer ist das umzusetzen, wie gut ist das Gesamtergebnis, gab es das schon einnmal/ist das wirklich individuell?), ist es wie gesagt absolut nicht nachvollziehbar wie das eine dem anderen vorgezogen werden konnte. Im übrigen sind das dann ggf. dieselben Kritiker von denen du anfangs noch gesagt hast, dass du auf deren Meinung nichts gibst und das dies alles sowieso Humbug wäre.

      KoalaD schrieb:

      PS: Zu deiner "Quelle" zum Thema "Ocars sind unglaubwürdig, weil nicht meine Lieblinge gewinnen".

      Da werden sich auf die Aussagen einiger weniger Voter gestützt. Aber 2-3 von 6.000 ist nicht wirklich relevant oder? Fakt ist doch das man überhaupt nicht weiß, wer wie viele Filme gesehen hat, weil sich das nunmal nicht überprüfen lässt.
      Die Jury der Oscars setzt sich aus den einzelnen Kategorien und den dann in diesen Kategorien anhängigen Academy Award Mitgliedern zusammen. Alle Leute die davon Teil sind, sind „wichtige Persönlichkeiten der Industrie“. Das können Regisseure, Schauspieler, Techniker oder Produzenten der Filmbranche sein. Da zu den Oscars aber JEDE MENGE nominiert wird, und man sich durch JEDE MENGE Filme wühlen müsste, und genau diese „wichtigen Persönlichkeiten“ gar nicht so viel Freizeit haben sich all diese Filme anzuschauen, gucken sie dann (wenn überhaupt) nur die Filme in den Kategorien, die sie auch wirklich interessiert. Oder glaubst du ein Kameramann der einen Oscar für die beste Kamera vergeben soll wühlt sich durch mehrere Filme die ihn ggf. überhaupt nicht interessieren, nur um dann einen präzisen und gerechtfertigten Vote für das beste Make-Up abzugeben? Wäre schön wenn dem so wäre, so ist das aber nicht. Da verlässt man sich dann lieber auf die Meinung von 1-2 Personen aus der Kategorie Make-Up die man kennt, und kreuzt einfach dasselbe an wie diese. Und das verzerrt das Ergebnis immens. Denn alle Wähler können und sollen auch für alles wählen.

      Deswegen, wenn die richtige Person den falschen Film vor seinen Kollegen promoted, dann hat der Ruckzuck einen Oscar.

      Wenn du mir nicht glaubst, bitteschön. Ein Erlebnisbericht eines Wählers der Oscars:
      cracked.com/personal-experienc…always-gets-it-wrong.html

      So oder so, das wird hier nun ziemliches Off-Topic. Hier soll es eigentlicht um DC und deren Kinouniversum gehen. Wenn du mir zu dem Thema also noch etwas sagen willst, dann gerne per PM :)

      BDO
    • Bacon D. Orian schrieb:

      KoalaD schrieb:

      "Du kannst die Filme für dich persönlich ja bewerten wie du es willst. Es sollte aber nun einmal immer einen Unterschied zwischen einer objektiven und einer subjektiven Bewertung geben."

      Auch wenn du vlt. subjektiv der Meinung bist, dass Suicide Squad diesen Oscar nicht verdient hast, so hat er ihn doch objektiv bekommen. Suicide Squad hat sich objektiv in einer Wahl mit über 6000 Wahlberechtigten durchgesetzt. Und das das eine Fehleinschätzung war ist nuneinmal ganz einfach nur deine subjektive Meinung.
      Ich weiß gerade wirklich nicht ob du das ernst meinst oder ob du dir nur einen Spaß mit uns erlauben willst. Im Zweifelsfall, schau doch bitte einmal im Duden nach wie „objektiv“ und „subjektiv“ definiert sind.
      Es hat rein gar nichts damit zu tun ob ich nun das Make-Up von ihr ansprechend oder sonst was finde. Ich hab geschrieben das es in keinem Verhältnis zu der Aufwändigkeit des anderen Make-Ups steht.
      Das ist halt ein Fakt, und keine subjektive Meinung.

      Wenn zwei Personen die Aufgabe bekommen ein Haus zu zeichnen und einer zeichnet in 5 Stunden ein fotorealistisch Reihenaus und der andere in 3 Sekunden das Haus vom Nikolaus, dann ist es ein Fakt das die andere Zeichnung eben aufwändiger ist und deutlich mehr Input da rein geflossen ist. Und da Kritiker eigentlich nach genau solchen Gesichtspunkten bewerten (wie schwer ist das umzusetzen, wie gut ist das Gesamtergebnis, gab es das schon einnmal/ist das wirklich individuell?), ist es wie gesagt absolut nicht nachvollziehbar wie das eine dem anderen vorgezogen werden konnte. Im übrigen sind das dann ggf. dieselben Kritiker von denen du anfangs noch gesagt hast, dass du auf deren Meinung nichts gibst und das dies alles sowieso Humbug wäre.

      KoalaD schrieb:

      PS: Zu deiner "Quelle" zum Thema "Ocars sind unglaubwürdig, weil nicht meine Lieblinge gewinnen".

      Da werden sich auf die Aussagen einiger weniger Voter gestützt. Aber 2-3 von 6.000 ist nicht wirklich relevant oder? Fakt ist doch das man überhaupt nicht weiß, wer wie viele Filme gesehen hat, weil sich das nunmal nicht überprüfen lässt.
      Die Jury der Oscars setzt sich aus den einzelnen Kategorien und den dann in diesen Kategorien anhängigen Academy Award Mitgliedern zusammen. Alle Leute die davon Teil sind, sind „wichtige Persönlichkeiten der Industrie“. Das können Regisseure, Schauspieler, Techniker oder Produzenten der Filmbranche sein. Da zu den Oscars aber JEDE MENGE nominiert wird, und man sich durch JEDE MENGE Filme wühlen müsste, und genau diese „wichtigen Persönlichkeiten“ gar nicht so viel Freizeit haben sich all diese Filme anzuschauen, gucken sie dann (wenn überhaupt) nur die Filme in den Kategorien, die sie auch wirklich interessiert. Oder glaubst du ein Kameramann der einen Oscar für die beste Kamera vergeben soll wühlt sich durch mehrere Filme die ihn ggf. überhaupt nicht interessieren, nur um dann einen präzisen und gerechtfertigten Vote für das beste Make-Up abzugeben? Wäre schön wenn dem so wäre, so ist das aber nicht. Da verlässt man sich dann lieber auf die Meinung von 1-2 Personen aus der Kategorie Make-Up die man kennt, und kreuzt einfach dasselbe an wie diese. Und das verzerrt das Ergebnis immens. Denn alle Wähler können und sollen auch für alles wählen.
      Deswegen, wenn die richtige Person den falschen Film vor seinen Kollegen promoted, dann hat der Ruckzuck einen Oscar.

      Wenn du mir nicht glaubst, bitteschön. Ein Erlebnisbericht eines Wählers der Oscars:
      cracked.com/personal-experienc…always-gets-it-wrong.html

      So oder so, das wird hier nun ziemliches Off-Topic. Hier soll es eigentlicht um DC und deren Kinouniversum gehen. Wenn du mir zu dem Thema also noch etwas sagen willst, dann gerne per PM :)


      Ich weiß nun natürlich nicht ob du mich nun trollen willst, oder ob du das ernst meinst. Es mutet aber schon sehr merkwürdig an, dass du deine "Meinung" zur objektiven Wahrheit hoch deklarieren möchtest. Aber es bleibt halt eben nur deine Meinung. Ebenso wie es meine Meinung ist, dass die Filme des DCEU in jeder Hinsicht deutlich besser sind, als die des MCU.

      Die Aufwendigkeit eines Make-Ups sagt nun was über die Qualität aus? Nach deiner Bewertung von Qualität würde dieser Oscar nur an Sci-Fi Filme gehen. Da hast du nunmal deutlich bessere Möglichkeiten ein sehr aufwendiges Make-Up zu gestalten. Fakt ist jedoch das man Suicide Squad in allen Kritiken sehr in diesem Bereich gelobt hat und das man ein sehr gutes und starkes "Make-Up" hatte. Die Nominierung war damit absolut zu erwarten. Der Sieg keine völlige Überraschung. Und damit ist der Sieg natürlich auch nachvollziehbar.
      Es ist im übrigen auch kein Fakt, dass die Aufwendigkeit beim Alien deutlich höher war. Das sieht vlt. im Endprodukt so aus, aber dir sollte bewusst sein, dass der Gestaltungsprozess der größte Zeitfresser in diesem Bereich ist. Es ist also mitnichten ein Fakt. Auch wenn du es als Fakt präsentieren möchtest.

      Ich gebe im übrigen tatsächlich nichts auf die Meinung von Kritikern. Filme sind Kunst und Kunst ist völlig subjektiv und jeder nimmt es anders wahr. Es ist nur eine absolute Anmaßung, dass du behauptest die Filme des MCU wären qualitativ besser als die des DCEU und dabei auf Kritiken verweist und an anderer Stelle einer Oscar (!) Verleihung keinen Wert beimessen möchtest. Anmaßend und lächerlich.

      Die Oscar Verleihung ist die wichtigste Auszeichnung im Film Buisness und den Wert dieser Auszeichnung runterzuspielen ist völlig albern und fern jeder Sachlichkeit.

      Aber da du sehr gerne von Fakten spricht... Hier sind noch mal ein paar aufgelistete
      - Die Filme des DCEU waren ohne Ausnahme kommerzielle Erfolge
      - Im MCU sind einige Filme gefloppt
      - Das DCEU hat stand heute einen Oscar mehr als das MCU
      - Das DCEU macht auch bei den Video Sales eine hervorragende Figur. So platziert das DCEU 2 ihrer 4 Filme in den Top 50 der erfolgreichsten BluRays aller Zeiten und das MCU 3 ihrer 15 Filme im selben Ranking
      - Es gibt bisher keinen Anlass zu behaupten, dass das MCU besser wäre als das DCEU.