[FFT] Runde 3 [Halbfinale] - Gruppe 1: 'Märchenstunde' [✔]

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  • [FFT] Runde 3 [Halbfinale] - Gruppe 1: 'Märchenstunde' [✔]

    Aufgabenstellung
    Aufgabenstellung
    Ein uns bekannter One Piece Charakter erzählt irgendwo eine Geschichte, die wir bereits kennen. Nur erzählt er die Geschichte aus seiner eigenen Sicht... überspitzt, abgeändert. Die Geschichte darf alles missachten, was der Wahrheit entspricht, und auch eventuelle Auswirkungen für die Zukunft sind egal.
    Beispiel: Foxy der Silberfuchs erzählt, wie er vor vielen Jahren den zukünftigen Piratenkönig (Ruffy) im Davy Back Fight besiegt und zu seinem Crew-Mitglied gemacht hat.

    Einschränkungen:
    Es muss bis zum Ende des Textes hervorgehen, wer die Geschichte erzählt. Wie ihr die Geschichte aufzieht, ist euch jedoch komplett freigestellt. Seid kreativ!
    Wortgrenze: 1.000 Wörter (Überschrift zählt dazu). Zählt die Wörter bitte mit Hilfe folgender Seite.

    Bewertungskriterien:
    10% Schreibstil [Grammatik, Rechtschreibung, Lesefluss, ...]
    40% Kreativität: [Fantasievolle Gestaltung der Geschichte]
    50% Unterhaltung: [Konnte euch die Geschichte gut unterhalten?]

    Abgabe:
    Bitte schickt eure Texte per PN an alle Turnierleiter (GreenBull, Vexor, Zoot und Leonardho) pünktlich bis zum 29.03.2016, 21:00 Uhr [Zeitbonus auf Grund der Osterfeiertage]! Bei Verspätung gibt es einen Strafpunkt.

    Euer FFT-Team


    Texte


    Piraten-WG


    „Kommt schon, Kinder. Zieht doch nicht so ein Gesicht!“, versuchte der Vater seine beiden Kinder aufzumuntern, „Wir gehen doch nicht zu einer Beerdigung! Oma freut sich sicher schon euch zu sehen.“
    „Ist ja nicht so, dass wir erst letzte Woche da waren“, murmelte der kleine Blondschopf leise vor sich hin, ehe er lauter fortfuhr, „Und immer will sie uns irgendwelche alten Geschichten aus der guten alten Zeit erzählen!“
    „Voll ätzend!!!“, pflichtete ihm seine Schwester energisch bei.
    „Ach, tut ihr doch diesen Gefallen! Sie erinnert sich halt gerne an damals, an ihre stürmischen Jahre!“, versuchte der Vater zu erklären und wuschelte seiner Tochter liebevoll durch ihre orangefarbenen Haare, „Das wird euch auch mal so gehen.“
    Nicht wirklich überzeugt bedachten sie ihren Vater mit einem skeptischen Blick, folgten ihm jedoch - wenn auch widerwillig - zum Gemeinschaftsraum.
    „Oma wäre ja noch okay, aber ihre komischen Freunde…“
    „Ja, dieser perverse Knochenhaufen, der immer Omas Höschen sehen möchte.“
    „Oder der sprechende Altmetallklumpen mit seinen defekten Nippellichtern.“
    „Und warum muss sich Opa ständig mit diesem einäugigen Möchtegernsamurai streiten???“
    „Aber das Rentier ist cool!“, musste die orangehaarige Schönheit zugeben, „Das freut sich immer ganz doll, wenn wir es streicheln!“
    Ein Grinsen schlich sich auf das Gesicht des Vaters. Oh ja, so kannte er sie! Sie hatten sich seit seiner eigenen Kindheit kaum verändert. Und auch wenn sie mittlerweile in die Jahre gekommen waren, so war sich dieser verrückte Haufen dennoch treu geblieben. Selbst als sie alle ihre Träume erreicht und ihren Captain zum Piratenkönig gemacht hatten, waren sie beieinander geblieben und hatten bis ins hohe Alter hinein die Weltmeere unsicher gemacht. Seit gut zwei Jahren ankerten sie nun jedoch fest vor der Küste von Kokos und genossen ihre alten Tage. Und auch wenn sie sich selbst immer noch als aktive Piraten bezeichneten, so waren sie mittlerweile doch eher eine Art niedergelassene, verrückte Piraten-WG.
    „So, geht schon mal rein!“, sagte der Vater zu seinen Kindern, „Ich schau mich in der Zwischenzeit draußen ein wenig auf der Sunny um. Ach ja, bevor ich‘s vergesse.“
    Eilig zog er zwei 100-Berry-Scheine aus seiner Geldbörse und reichte sie seinen Kindern.
    „Oma erzählt ihre Geschichten ja immer nur gegen Bezahlung“…


    „Hmmm, was erzähl ich euch heute schönes… ach, jetzt hab ich`s: Hab ich euch schon mal erzählt, wie ich unseren Captain hier kennen gelernt habe? Nein? Na, dann wird es aber höchste Zeit! Nun gut, wie ihr vielleicht wisst war ich damals eine anerkannte… ähhh, ja, sagen wir mal Sachenwiederbeschaffungsexpertin… und als solche ziemlich berühmt im East Blue!“
    „Ach, Quatsch, du warst eine Diebin! Und noch dazu eine ganz unbekannte.“
    „Klappe, Zorro! Wer erzählt hier die Geschichte, du oder ich!?! Gut, wo waren wir. Ach ja, also ich war Sachenwiederbeschaffungsexpertin und brauchte unbedingt noch ein paar Berry um mich endlich von diesem grässlichen Aarlong freikaufen zu können… ähh, ich meinte natürlich um aus meinem Arbeitsverhältnis mit ihm entlassen zu werden! Jedenfalls gab es da diesen riesen, aufgeblasenen, arroganten Clown namens… wie hieß er noch gleich?“
    „Die Rotnase? Rugby… der Witzbold hieß Rugby!“, warf Luffy wissend ein.
    „Echt? Ich dachte der hieß irgendwie anders… naja, egal, war eine richtig kleine Nummer, die sich später, wie auch immer, bis zum Kaiser hochgemogelt hat… nun, zurück zur Geschichte, dieser Clown hatte auf jeden Fall etwas, was ich unbedingt klau…wiederbeschaffen musste: Eine Karte über den Weg zur Grand Line! Und so geschickt wie ich damals war hab ich sie mir still und heimlich stibitzt…“
    „Von wegen, verfolgt haben sie dich.“
    „…als plötzlich unser Luffy buchstäblich vom Himmel fiel, direkt vor meine Füße! Ich wusste vom ersten Moment an: Das ist mein zukünftiger Chef!“
    „Quatsch, du wolltest nur deine Verfolger ablenken!“
    „…aber nach diesem Test habe ich ihm gleich vorgeschlagen zusammen die Weltmeere unsicher zu machen! Und er war so begeistert von mir, dass er ohne nachzudenken sofort zustimmte…“
    „Auch quatsch, abblitzen hat er dich erstmal lassen…“
    „Ist ja auch egal. Wir beschlossen auf jeden Fall gemeinsam zu diesem Clown zu gehen und ihm das Handwerk zu legen…“
    „Von wegen! Du hast unseren Captain kaltherzig ausgeliefert!!!“, unterbrach Zorro genervt und leerte seinen Maßkrug mit einem kräftigen Schluck, „er wäre sogar beinahe mit dieser Rugby-Kanone beschossen worden!“
    „Aber zum Glück“, meldete sich nun auch die Langnase zu Wort, „war Gott Usopp gerade in der Nähe und hat zusammen mit seiner 10.000 Mann starken Armee dem Bösewicht das Handwerk gelegt, die terrorisierten Dorfbewohner befreit und der gesamten Strohhutbande das Leben gerettet!!!“
    „Klappe, Langnase! Du warst da überhaupt nicht dabei!!!“
    „Ähhh, ich bin dann mal wieder da drüben, Kinder“, verabschiedete sich Usopp eilig und verschwand in der Küche, wo Opa gerade irgendein 5-Gänge-Menü zubereitete - für Nami-Mäuslein und Robin-Schätzchen.
    „So, zurück zur Geschichte, Kinder: Ich war also mit unserem Captain auf dem Weg zur Rotnase und…“, verdutzt kam Nami ins Stocken. Wo waren die Kinder?! Suchend blickte sie sich im Raum um, bis ihr Blick auf den Mann mit dem Strohhut fiel. Vor ihm saßen ihre beiden Enkel und starrten Luffy bewundernd an, während er ihnen eine Geschichte erzählte:
    „…und das ist die Geschichte, wie ich das One Piece gefunden habe!“, beendete er gerade seine Erzählungen.
    „Boooaahhhh“, riefen die beiden staunend und klatschten begeistert Beifall, „und hast du es noch?“
    „Das One Piece?“, sein Blick wanderte kurz zu seiner Crew, ehe er sich wieder den beiden Kindern zuwandte, „Oh ja, ich hatte es die ganze Zeit über. Und ich sage euch, ich werde es auch niemals wieder hergeben! Aber meinen Schatz? Den könnt ihr haben. Sucht ihn doch! Irgendwo da draußen habe ich den größten Schatz der Welt versteckt!“
    „So, Kinder, das reicht. Lasst Onkel Ruffy in Ruhe und sucht mal nach eurem Vater!“, scheuchte Nami ihre Enkel auf und bugsierte sie zielstrebig nach draußen.
    „Moment, wir müssen dir noch das Geld für die Geschichte geben, Oma!“, eilig griff der Blondschopf in seine Hosentasche, auf der Suche nach dem Geldschein. Doch er war verschwunden!
    Ein verspieltes Grinsen schlich sich auf Namis Lippen, als sie ihre beiden Enkel durch die Tür schob:
    „Ach, ihr Lieben. Ihr müsst noch viel lernen!“

    Das Kinn der Gerechtigkeit
    Seine Basis brannte. Seine Männer waren gefallen. Nur noch er konnte die guten Bürger von Shellstown beschützen. Bestimmt baute er sich hinter den beiden auf, die ihm jedoch keine Beachtung schenkten, da sie gerade einen seiner Soldaten quälten. Sein Beilarm sehnte sich danach diese Piraten büßen zu lassen, also erhob er seine Stimme, kraftvoll und mächtig, »Hey, ihr beiden! Ihr widerliches Piratenpack!«
    Der brutale Teufelsfruchtnutzer und der mörderische Säbelrassler wandten sich um. In ihren Augen konnte er das pure Böse erkennen, jedoch konnte er auch eine gewisse Stärke sehen. Es war nicht verwunderlich, dass sein Sohn, der ein richtiger Kerl und keine verweichlichte Memme war, keine Chancen gegen diese Unmenschen gehabt hatte.
    »Was willst du, alter Sack?«, fragte Monkey D. Ruffy und richtete seinen Strohhut zurecht. »Ja, stör uns nicht bei unserem Spaß«, meinte Lorenor Zorro aggressiv und zog sogleich seine Schwerter. Es war ein Kampf zwei gegen einen, so unehrenhaft, wie er es von Piraten kannte, also musste er wachsam bleiben. Gerade wollte er ihnen noch die Chance bieten sich zu ergeben, doch in diesem Moment rannte Ruffy auch schon los.
    »Gum-Gum-Pistole!«, die Faust des Strohhuts prallte an seinem männlichen Eisenkinn ab. Morgan packte Ruffy am Unterarm und schleuderte ihn in die Überreste der Mauer, die daraufhin zusammenkrachten.
    Sofort stürmte Zorro auf ihn zu und attackierte ihn mit allen drei Schwerten gleichzeitig, jedoch parierte er zwei spielend mit seiner Axt, während er das Dritte mit seinem Kinn abfing. »Gum-Gum-Bazooka!«, Ruffy kam aus den Trümmern hervorgeschossen. Rasch trat Morgan den Schwertkämpfer von sich weg, damit er sein Beil ungehindert in Richtung des anstürmenden Gegners schwingen konnte.
    Ein fliegender Axthieb löste sich und zwang den Piraten ungeschickt auszuweichen, was Morgan eine weitere Möglichkeit zum Angriff bot. Flink, wie ein Wiesel, konnte der Strohhut ausweichen, worauf Morgans Beil lediglich einen tiefen Riss im Boden verursachte. Zwei tiefe Schnitte taten sich auf seinem Rücken auf, als ihn Zorro aus dem Hinterhalt angriff. Doch solche lachhaften Wunden konnten ihm nichts anhaben, also wirbelte er herum und schwang seine Axt nach dem „Piratenjäger”.
    Laienhaft versuchte Zorro die Axt mit zwei seiner Schwerter zu blockieren, worauf die Klingen barsten und er hinfort geschleudert wurde. Morgan erwartete nun einen weiteren hinterlistigen Angriff des Kumpanen, welcher auch prompt erfolgte, »Gum-Gum-Peitsche!« Lässig fing Morgan Ruffys Bein und warf ihn auf die harte Erde.
    Bereit es endlich zu beenden ließ er sein Beil auf den Piraten hinunter sausen, während er dessen Bein immer noch festumklammerte, doch dieser fing die Klinge mit seinen blanken Händen. Er hätte sich mit Leichtigkeit losreißen können um einen weiteren, verherrenderen Versuch zu starten, doch in diesem Moment wurde er von hinten von einem Schwert durchbohrt.
    Er konnte die selbstgefälligen Grinser der Halunken spüren, doch dies spornte ihn nur noch weiter an. Mit einem Aufschrei wirbelte er herum und schleuderte Ruffy auf seinen Partner. Die beiden flogen hinfort und blieben etwas entfernt liegen. Während sie sich grummelnd aufrappelten, besah sich Morgan seine neueste Wunde.
    Zwar war er glatt durchstoßen worden, doch es war keine Verletzung, die ihn an einem Sieg hindern würde. »Dies ist eure letzte Chance! Ergebt euch! Ich habe gehört die Gefängnisse hier in der Gegend sind richtig hübsch«, erzählte der Marinekapitän und näherte sich Ruffy und Zorro.
    »Ha! Ich werde mich niemals ergeben, denn ich werde einmal der weltbeste Meuchelmörder werden«, prahlte der Grünhaarige. »Genau, und ich werde nicht ruhen, ehe ich diese Welt meiner absoluten Herrschaft unterworfen habe«, gab der Strohhut an und klopfte sich stolz auf die Brust. Mehr musste Morgan nicht hören, es war offensichtlich, dass er diese beiden nur mit roher Gewalt hinter Gitter bringen konnte.
    Er startete den finalen Spurt. Die Erde bebte unter seinen Stiefel, als er sich mit erhobenem Beilarm auf die beiden Piraten stürzte. Mit einer raschen Bewegung packte der Strohhut seinen Komplizen und hielt ihn schützend vor sich. Blut spritzte, als Morgans Klinge eine tiefe Wunde in Zorros Brust riss.
    »Du feiger Bastard!«, rief Morgan zornentbrannt. Nicht einmal vor seinen Mitschurken hatte er Respekt. Als er nun einsam vor Morgan stand, wirkte er plötzlich nicht mehr so entschlossen. Er wirkte klein und verängstigt. »Ich zeige dir, wie mächtig die Gerechtigkeit ist!«, mit diesen Worten warf er seinen Kopf in den Nacken.
    Mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, schnellte er nach vorne und schlug mit seinem eisernen Kinn, auf dem das Symbol der Gerechtigkeit prankte, gegen den Schädel des Wichts vor ihm. Bewusstlos und blutend brach sein Gegner zusammen. Nichts regte sich mehr, nur Captain Morgan stand noch. Keuchend, blutend und siegreich.
    Der Kampf war gewonnen. Wie immer hatte er seine Feinde bezwungen. Als er die beiden Schurken ausgeliefert hatte, wurde er von Großadmiral Senghok persönlich geehrt. »Ein wahrer Held der Marine!«, hatte er gesagt, »Warum ist dieser gute Mann noch kein Admiral?« Dies löste schließlich eine wahre Beförderungswelle aus und er wurde zum Amt des Admirals erhoben.

    ~

    »Aber damals hat Garp, dieser unfähige Hund, die beiden entkommen lassen«, fluchte Morgan und schlug mit seiner Faust auf die Theke. »Das ist alles schön und gut Herr Admiral, aber trotzdem müssen Sie hier für ihre Getränke selbst bezahlen«, meinte die Bardame sarkastisch. Erzürnt stand Morgan auf und bedrohte sie mit seinem Beilarm.
    Unbeeindruckt stieß sie das Beil zur Seite, packte Morgan am Kragen und zog ihn auf ihre Augenhöhe hinunter, »Hälst du das wirklich für eine gute Idee?« Ein älterer Herr, der ebenfalls an der Theke saß, lachte herzhaft und meinte, »Ach lass ihn, das war doch eine ganz amüsante Geschichte.« Schlussendlich wurde Morgan trotzdem von Shakuya verprügelt und aus der Bar geworfen.

  • Das Halbfinale ist eröffnet!!!

    Ladies and Gentlemen,

    willkommen in Runde 3. Willkommen in der heißen Phase der Duelle Mann gegen Mann. Willkommen im HALBFINALE!!!

    Es gelten dieselben Regeln. Derjenige Text, der in der Komplexleistung der drei Umfragen am besten abschneidet, ist weiter und zieht direkt ins Finale! Denkt daran, dass es in dieser Runde keine Lucky-Loser-Platzierungen gibt.
    Es geht um Alles oder Nichts!

    Also schaut euch die Kriterien genau an und überlegt welches Thema in jedem einzelnen Kriterium am besten abschneidet. Stimmt ab und schreibt Kritiken!




    Euer FFT-Team!

  • Sorry, Lemon :P :D


    Endlich, mein Tag ist gerettet!! \(*-*)/ Dann wollen wir mal :D Ich hatte die letzte Runde keinen Nerv übrig zum Kommentieren, aber jetzt bin ich wieder startklar ^^

    Zur Aufgabenstellung: Gefällt mir richtig gut. Wenn ich hier einen Text schreiben müsste, würde ich vermutlich eine Geschichte entwerfen, die komplett meinem Wunschdenken entspricht :D Der eigenen Kreativität kann man auch freien Lauf lassen, da man lediglich ein bekanntes Szenario wählen muss, und davon gibt es in OP ja unzählig viele, die sich eignen, der Rest darf nach Belieben abgeändert werden. Ich bin gespannt!

    "Piraten-WG":

    Zum Titel: Ich habe noch nicht geahnt, was mich erwarten sollte, unter einer Piraten-WG kann man sich ja so einiges vorstellen :D

    Ich finde die Geschichte wirklich super, als ich diese typischen Strohhut-Aussagen gelesen habe, konnte ich mir das Lachen mehrmals nicht verkneifen, sei es nun unser lieber Luffy, der sich an nichts ganz richtig erinnern kann, sei es Zoro, der immer Contra gibt, sei es ein Usopp, der das Blaue vom Himmel lügt, oder sei es eine Nami, die ihren Enkeln das Geld aus der Tasche zieht xDD Einfach klasse, hat mir richtig gut gefallen. Ich finde es bemerkenswert, wie man mit doch recht einfachen Mitteln jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, ich tu mich da zum Beispiel total schwer, aber der Autor hier hat das echt super gemacht.

    Der Text ist ansonsten ziemlich "Direkte-Rede-lastig". Das ist nun reine Geschmackssache: Gefällt mir das, oder nicht? Ich bin jetzt nicht so sehr der Fan davon, aber dadurch, dass das Gesamtpaket mehr als zufriedenstellend war, lasse ich diesen Punkt nicht negativ in die Punktebewertung mit einfließen.

    Die Idee an sich, dass unsere SHB in die Jahre gekommen ist, aber noch so schön verrückt geblieben ist, wie immer, finde ich ganz toll.

    Schreibstil: Ich konnte die Geschichte prima lesen, ohne zu stocken. Klar, einen fehlerfreien Text hinzubekommen ist schwierig, aber das hier ist wirklich hohes Niveau, und da will ich mich an sowas nicht mehr aufhängen. So lange der Lesefluss gegeben ist, meckere ich in diesen hohen Gefilden nicht mehr rum ^^

    Fazit: Ein richtig super Text, in allen Belangen, klasse gemacht!


    "Das Kinn der Gerechtigkeit":

    Zum Titel: Ich musste spontan an "Chin Crimson" von Cosmo und Wanda denken :D Ansonsten wusste ich nicht gleich was gemeint war, was sich allerdings mit den ersten Sätzen wieder relativiert hat ^^

    Dieser Text hier wurde ganz anders umgesetzt als der erste, er "folgt" mehr den Anweisungen der Aufgabenstellung, und ist sehr klar strukturiert (die Vergangenheitsstory, und dann der Schwenk in die Gegenwart), während Text 1 eine Geschichte drum herum gesponnen hat (Vater sagt Kindern, dass es zur Oma geht, und erst dann folgt der "richtige" Teil der Aufgabenstellung, hier wird auch nicht mehr in die Gegenwart gewechselt, denn alles spielt sich in einer möglichen Zukunft ab). Was hier jetzt besser zu gefallen weiß, also entweder Umsetzung 1 oder 2, das obliegt ganz allein den Lesern. Diejenigen, die finden, dass man sich strikter an die Aufgabenstellung halten sollte, werden wohl Text 2 bevorzugen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir beide Schemen gefallen.

    Mir hat es hier sehr gefallen, dass Luffy und Zoro als echte Gangster hingestellt wurden, und Morgan das "heilige" Marinemitglied vorzeigen sollte :D Die Story wurde ernster erzählt als Geschichte Nummer 1, hier hat nur eine Sache für einen Lacher meinerseits geführt:

    der mörderische Säbelrassler


    Allerdings so krass, dass ich erstmal das Lesen pausieren musste :'D

    Auch hat diese Geschichte mehr Spannung aufbieten können, wer rechnet schon damit, dass es blutig enden wird für unsere beiden Nicht-mehr-Helden?

    Vom Schreibstil her fand ich dann aber doch Text 1 besser, hier habe ich ein paar Schnitzer gefunden, die mich dann kurz stocken ließen.

    Das Ende hat mir dann noch sehr gut gefallen, weil wir dann noch kurz etwas von Shakky und Rayleigh hören lesen durften.

    Fazit: Die Geschichte wusste durchaus mit ihren eigenen Mitteln zu gefallen, wurde zwar ernster und strikter der Aufgabenstellung folgend gestaltet, allerdings hat sie sich auch wirklich wie eine Geschichte gelesen, und nicht "bloß" wie ein Wortgefecht. Auch hier wurde wirklich eine tolle Arbeit geleistet!

    _______________________

    Gesamtfazit:

    Ich finde es sehr interessant, dass beide Texte eine sehr frühe Geschichte aus One Piece aufgegriffen haben, das hat mich sehr gefreut, ich für meinen Teil habe nämlich schon lange nicht mehr an Buggy's Rugby's ersten Auftritt oder an Morgan gedacht, sehr schön!

    Ich gehe ab jetzt nicht mehr auf meine verteilten Punkte ein, weil es mir einfach sehr schwer fällt, und ich auch nicht so aus dem Stehgreif sagen könnte, welche Geschichte nun besser und welche schlechter war. Ich fand beide Texte sehr ansprechend, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise.

    Ich bedanke mich für diese beiden Werke, die haben mir noch den Tag versüßt, und mit diesen kann man sich wirklich sehen lassen, vielen Dank, und viel Glück euch beiden, ihr hättet's beide verdient :thumbsup:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lizzy ()

  • [FFT] Runde 3 - Gruppe 1: 'Märchenstunde' [Rezension]

    Endlich geht es weiter und das Halbfinale beginnt mit einem Thema, das eine Geschichte in einer Geschichte fordert. Der Kontext ist dabei ziemlich wichtig, um klar zu machen, inwieweit das Märchen seine Wirkung überhaupt entfalten kann. Das haben beide Beiträge sehr unterschiedlich gehandhabt:

    Piraten-WG

    Dieser Beitrag hat voll und ganz auf den Charme der Strohhutbande abgezielt, die kunterbunt und durcheinander zu Wort kommt, um Namis Geschichte zu unterfüttern. So richtig weiß ich noch nicht, inwieweit eine Trennung der SHB realistisch wäre. Wenn sie mit ihrer Reise am Ende ist, wird sich die ganze Welt verändern und da wird es schwierig, sich einfach zur Ruhe zu setzen. Zukunftsmusik. Kann man so stehen lassen, auch wenn sich kein Autor ein Gefallen damit tut, wenn er SHB-Paarungen tatsächlich Realität werden lässt und neben einem namenlosen Sohn auch noch namenlose Enkel einbaut. ^^
    Weiterführend wurde hier ein Szenario entworfen, das als unnötig anstrengend empfunden werden kann. Nicht nur, dass diese Geschichten regelmäßig vorkommen und dementsprechend gar nicht richtig gewollt sind, wird diese weder zu einem Ende geführt, noch anständig erzählt. Die Unterbrechungen sind natürlich gewollt, um anderen Strohhüten Rampenlicht zu bieten. So wurde allerdings nicht konsequent gearbeitet. Entweder bau ich alle Strohhüte ein oder ich konzentriere mich auf wenige. Dass nun fast alle, mehr oder weniger verwendet wurden, passt natürlich zur WG, doch letztlich zielt der Text auf möglichst viel gestiftetes Durcheinander. Die Andeutung über das One Piece, im Sinne der Freundschaft, ist ein nice-to-have, doch letztlich ist es eine Aneinanderreihung von chaotischem Szenario. Eine Geschichte wurde kindgerecht - aber wahnsinnig kompliziert formuliert - abgeändert, jedoch sofort entlarvt, wodurch es eigentlich obsolet ist, was auf welche Weise erzählt wird. Letztlich schafft es Ruffy in kürzester Zeit seine ganze Lebensgeschichte nebenher offsceen an den Mann zu bringen. Im Ganzen ist die äußere Form durch den immensen Boost an Dialog natürlich keine einfache Kost. Dennoch ließ es sich gut lesen! Die kreativen Elemente sind dagegen kompliziert zu bewerten, da so gesehen nichts großartig Neues gemacht wurde. Alle handeln so, wie sie es schon immer taten. Genauso gut hätte ein Schiffbrüchiger auf der Sunny die gleiche Geschichte hören können. Dann wäre das Enkel-Szenario vom Tisch, was sich durch die anstrengenden Kinder ohnehin von selbst ins Abseits zu schießen droht. Alte Faustregel: Kinder, in Geschichten, strengen an. In One Piece gibt es vergleichsweise wenige Kinder: Momo, die Kinder auf Punk Hazard, Chimney & Gonbe, im Prinzip sind die allesamt fürchterlich anstrengend. Damit tust du dir keinen gefallen, auch wenn das Grundszenario der Piraten-WG in vielen anderen Kontexten einiges an Potential bietet. So wurde ein realistischeres Szenario kreiert, welches so gesehen noch einfacher hätte funktionieren können. Eine Geschichte, die Akzeptanz gefunden und noch stringenter 'falsch' erzählt worden wäre, hätte dem eventuell besser gestanden. So waren doch einige Stolpersteine drinnen, die selbst ausgelegt wurden. Allerdings ist dies auch der Charme, der so, gewollt, etabliert wurde. Mag gefallen, mir persönlich war es dann doch einen Zacken zu weit gespannt. ;)

    Das Kinn der Gerechtigkeit

    Da hat es sich jemand einfach gemacht und ein Szenario ausgesucht, das nicht weiter erläutert werden muss, um für den wissenden Leser zu funktionieren. Wir wissen, was Rayleigh und Shakky wissen, wodurch das Märchen von 'Admiral' Morgan entlarvt ist, ohne dies explizit aussprechen zu müssen. So funktioniert die oben erwähnte Handlung in der Handlung, welche nicht kompliziert kreiert wurde. Das macht den Beitrag sehr rund, wodurch die Übertreibung in Morgans Erzählung im Nachhinein besser zur Geltung kommt. Am Anfang hätte man noch denken können: Wem tischt er diese Räuberpistole auf - inwieweit ist es zu dick aufgetragen? Mit der Auflösung ist es dann sehr amüsant zu wissen, dass im Prinzip nach der ersten Zeile das Unheil seinen Lauf zu nehmen hat.
    Ruffy und Zoro wurden sehr passend unpassend dargestellt, das hinterletzte, zwielichtige kam sehr gut zum Vorschein, wobei es Formulierungen gab, die einfach cool ('männliches Eisenkinn', 'ich werde der weltbeste Meuchelmörder werden') sind, andere hingegen eher unpassend ('verherrenderen' - gemeint war der Komparativ von verheerend. 'Selbstgefällige Grinser spüren' - wie immer das gehen soll. ^^) Und einmal wurde der Plural von Mauer vergessen, doch insgesamt war es ein durchweg flüssiger Schreibstil. Mehr als ein Fehler im Halbfinale muss allerdings nicht sein. Immerhin etwas, woran in einem möglichen Finale noch gearbeitet werden könnte. So gesehen ist der Text doch ganz stimmig, vor allem die übertriebene Beförderung zum Admiral setzte dem noch die Krone auf. Das Ende musste dann so kommen, wie es gekommen ist. Sehr schön!
    _________________

    Beide Texte haben die Aufgabenstellung soweit erfüllt. Es wurden komplizierte und einfache Wege gewählt, die beide was für sich hatten. Die Rechtschreibung und der Stil war auf einem guten Niveau, nicht gänzlich fehlerfrei, jedoch tat es dem Lesefluss nicht weh. So hoffe ich in dem Sinne, dass sich für das Halbfinale eine Trendwende abzeichnet und mehr Leute zur Wahl gehen. Sonntags zur Grundschule war gestern, heute geht es auch faul aus dem Bett heraus. Für alles weitere verweise ich auf Lemons, Sirus', Hugos und meine Signatur - und alle anderen, die diesen kleinen aber feinen Trend unterstützen!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von blink ()

  • Da bin ich dann mal wieder die Erste
    Verdammt seid ihr, Marimo und blink! xD

    Zum heutigen Thema will ich gar nicht viel sagen. Es ist wieder eines der leichteren Art, bei dem man aber mit Überraschungen aufwarten kann.
    Mal sehen, ob den Autoren das bewusst war und ob sie etwas daraus machen konnten.

    Piraten-WG

    Schreibstil
    Dieser Text bietet einen ganz hervorragenden Schreibstil. Man konnte durch die Zeilenumbrüche gut folgen und es gab auch keine Fehler in der Grammatik oder Rechtschreibung, soweit ich das beurteilen konnte.
    Das einzige was man vielleicht hätte besser machen können, wäre die Verwendung der Gegenwarts-Form. Somit hätte der Text noch etwas lebendiger gewirkt. Aber vielleicht bin ich auch nur durch Alkohologias ständiges Verschmähen der Vergangenheits-Form so beeinflusst, dass ich das inzwischen auch für eine gute Idee halte =D
    Aber ansonsten bediente sich der Autor keiner zu komplizierten Sprache, was ja auch dazu passt, dass hier mit Kindern geredet wird
    Ich bin also zufrieden.
    Kreativität
    Da bin ich mir tatsächlich unschlüssig. Irgendwie ist es schon kreativ, Nami als Geschichtenerzählerin zu wählen, da mit ihr wohl niemand gerechnet hat. Aber sie ist nun mal niemand, der sich gern in der Anerkennung anderer sonnt und deshalb lügen würde über uralte Geschichten. Ich vermute, der Autor hat hier erst Lysop im Kopf gehabt und ihn dann verworfen, da damit wohl jeder gerechnet hätte. Von daher rechne ich der Geschichte schon einen gewissen Grad Kreativität zu wegen dem Protagonisten, muss ihr selbige aber auch aus dem selben Grund wieder wegnehmen. Falls man versteht, wie ich das meine.
    Gerettet wird das ganze aber wieder durch den Schreibstil. Der Autor hat es geschafft eine richtig schöne Atmosphäre aufzubauen, bei der man sich direkt fühlt als würde man vor Oma Nami sitzen und sich ihre Geschichten anhören. Was es dann irgendwie wieder glaubwürdig macht.
    Ergo ist das in Sachen Kreativität noch Luft nach oben, aber es wurde schon gut was genutzt.
    Unterhaltung
    Unterhalten hat mich die Geschichte sehr gut. Alleine schon die charaktergetreuen Strohhüte, die auch im Alter ihre liebevollen Macken behalten haben, waren super.
    Dann die Richtigstellungen von Zorro und Lysop kurzer Versuch, sich episch darzustellen. Das war alles auf liebevolle Art sehr lustig =D
    Ich denke mal, hier wurde sich extra mehr auf die Strohhüte aus dem East Blue konzentriert, da man bei ihnen einfach dieses Gefühl der Notalgie hat. Sollte der Autor das beabsichtigt haben, dann bravo, bei mir hat es geklappt.


    Das Kinn der Gerechtigkeit

    Schreibstil
    Die Struktur hier ist mir schon mal zu blockhaft. Davon wird man im ersten Moment etwas erschlagen.
    Hat man das ignoriert und sich rein gelesen, geht es aber. Die Rechtschreibung und Grammatik weist hier, so wie ich gesehen habe, keine Fehler auf.
    Ein wenig simpel ist die Wortwahl zwar, aber ich bin mal so frei und führe das auf Morgan zurück der die Geschichte erzählt und natürlich kein lyrisches Genie ist.
    Kreativität
    In dieser Geschichte hat man tatsächlich einfach das genommen, womit jeder gerechnet hätte. Ein alter Feind der Strohhutbande erzählt die Geschichte seines Kampfes gegen die Piraten neu und lässt sich als zweifellosen Helden dastehen.
    Bei den ganzen Narzissten die Ruffy schon vermöbelt hat, hat man da zwar die große Auswahl gehabt, aber es wäre natürlich kreativer gewesen jemanden zu nehmen der nicht unbedingt negativ gegenüber der SHB eingestellt ist. So wie es Text 1 gemacht hat.
    Da hilft der Verlauf der Geschichte leider auch nicht, der nur den Kampf beschreibt und als Manga besser rüber gekommen wäre.
    Unterhaltung
    Unterhaltend war hier eigentlich nur der Anfang und das Ende. Das Ende, weil es Morgan tatsächlich irgendwie zum Sabaody Archipel geschafft hat und der Anfang, weil er Hel(l)meppo als richtigen Kerl bezeichnet hat xD
    Dass ihn Shakky am Ende nochmal ordentlich die Meinung geigt, hat mir schon gut gefallen. Besonders dass sie und Rayleigh überhaupt noch nen Auftritt hatten, fand ich relativ gut.
    Seine Behauptung er sei ein Admiral ist natürlich gelogen. Aber wie hat dieser Irre es dann bis aufs Sabaody Archipel geschafft? Ich verlange eine Erklärung!


    Die Aufgabenstellung wurden von beiden Texten durchaus erfüllt, aber ich hätte mir mehr gewünscht. Irgendwie fehlen hier die Überraschungen mit denen wirklich niemand gerechnet hat.
    Ein guter Einstieg in die 3. Runde, zweifelsohne. Ich würde auch beiden Autoren einen Einzug ins Finale gönnen, aber da ist ja leider nur Platz für Drei.
    "I have written you down. Now you will live forever"
  • Schade, Schade, Schade...
    Ich habe mir beide Texte durchgelesen und bin eindeutig enttäuscht. Ich gebe hieran aber nicht nur den Autoren die Schuld, sondern sehe das Problem auch in der Aufgabenstellung. Auch die Kriteriengewichtung gefällt mir gar nicht - WTF... nur 10% Schreibstil??? Ist das die Anti-Hugo-Runde? Für mich ... Einfach nur unausgewogen!

    Keine der beiden Geschichten überzeugt mich und beide empfinde ich als zu weit ab von der Aufgabenstellung. Während in Text 1 Nami einfach nur ein paar kleinere Detail "beschönigt", liegt der eigentliche Fokus auf dem Drumherum der Enkelkinder etc.. Und der Schwenk in der Geschichte, hin zu einer ganz anderen Story von Ruffy erzählt, beendet dann die Situation und auch die Aufgabenstellung gleichermassen bereits an diesem Punkt. Somit ist die Aufgabenstellung nicht konsequent bis zum Ende durchgehalten worden und findet nur marginalen Einzug in den Text. Und bei Text 2 ist es der Erzähler, der eine ganz andere Geschichte erzählt, wobei es eigentlich Cpt. Morgan sein müsste um der Aufgabe gerecht zu werden. Dies im letzten kleinen Absatz nachzuholen veerfehlt die Wirkung bei mir! Zuviel Augenmerk und Beschreibung wurde hier auf den reinen Kampf verschwendet, was mich nicht überzeugen oder fesseln konnte! Da ich beide Geschichten als unkreativ und wenig spannend empfinde, werde ich auch nur den Schreibstil bewerten und da hat für mich Text 1 ein wenig besser abgeschnitten, zumal er zumindest die Eigenheiten der Charaktere nett mit einbringt.

    Unkreativ und wenig unterhaltsam finde ich auch, dass die Geschichten quasi in einem leeren weissen Raum stattfinden, dem es zur Gänze an Ambiente und ausschmückender Beschreibung fehlt. Soetwas trägt nicht zur Unterhaltsamkeit bei! Meine Beurteilung der Texte mag ein wenig harsch sein, aber für mich ist keiner der Texte angemessen, um in das Finale einziehen zu können. Wenn da keine gravierende Steigerung der Autoren stattfindet, kann ich nur auf die nächste Gruppe hoffen. Egal wer hier seine Texte abgeliefert hat... lasst euch gesagt sein, dass ihr hiermit eure Position als FFT´16-Titelanwärter - zumindest bei mir - verspielt habt und ich bei euch das Gefühl bekommen habe, dass ihr schreibmüde und wenig motiviert seid! Ich habe von euch ganz sicher schon Besseres in den Vorrunden zu sehen bekommen und von einem Champ erwarte ich dann doch deutlich mehr Einsatz!

    Beide Autoren (Teams) wären besser beraten gewesen, sich an dem Gedanken des SEEMANNSGARNS zu orientieren. Selbst eine Erzählung Lysops am Ende der Reise, vor Kaya und den Kindern, hätte mich mehr begeistert. Oder evtl. auch eine typische Seemannsgeschichte in der Hafenkneipe (hat Text 2 leider zu spät eingebunden!)... Oder Sakazukis rechtfertigende Darstellung des heroischen GE und den Opfern der Gerechtigkeit, vor jungen Rekruten .... Oder Flamingos Darstellung der Dress Rosa Ereignisse bei seiner Gerichtsverhandlung .... Oder Oder Oder ... Aber die Dinge die hier gewählt wurde befriedigen mich als Leser rein gar nicht!

    Ich vergebe also nur 1 Punkt für den Schreibstil an Text 1, denn kreativ und unterhaltsam war das für mich nicht!

    Insofern

    Prost

    P.S.: Entschuldigt meine echt scharfe Kritik! Ist nicht persönlich gemeint!

    @ Blink
    Ja, die Anforderungen ansich benötigen kein Ambiente... Aber der Punkt UNTERHALTUNG benötigt ein Ambiente das fesselt und Spannung erzeugt. Bekomme ich das nicht, bin ich eben nicht gut Unterhalten worden. Und ich fand beide Arten der gewählten Lügengeschichten auch nicht besonders phantasievoll und auch nicht kreativ-phantasievoll verpackt. Mag sein, dass andere Leser das anders empfinden! Ich finde aber auch, dass die Ausrichtungen der Geschichten auf einzelne Kriterien langsam zu Unausgewogenheit in den Geschichten des FFT führt. Eine Geschichte sollte immer ein Gesamtpacket sein und auch nicht gewertete Kriterien beinhalten und sich nicht nur noch auf die Vorgaben beschränken. Was mich nicht fesselt und in den Bann zieht, ist für mich nicht kreativ und unterhaltsam ...Sorry, aber ich will davon überzeugt werden, nach all den Texten der anderen Runden, dass es sich wirklich lohnt jeden Einzelnen davon zu lesen. Und ich will davon überzeugt werden, dass die kommenden Texte eben jene Perlen der FFT-Schreibkunst sind, die man von kommenden CHAMPS erwarten kann.

    P.P.S.: Wobei ich anmerken möchte, dass die Vorgabe der 5-7 Wörtern in der Lucky Loser Runde 1, mir persönlich am besten gefallen hat und am meisten schreiberische Freiheit erlaubte, selbst bei nur 450 Worten!

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  • Nun gut, die Kriterien forderten kein Ambiente, Feeling oder ähnliches. In der Aufgabenstellung stand 'irgendwo', was den Fokus schon auf das darauf folgende legt. Die Kriterienerklärung zielt dann auf die Gestaltung der Geschichte ab, nicht unbedingt das Setting, in der diese erzählt wird. So haben beide Beiträge recht genau auf die Wortwahl geachtet, auch wenn dieses Seemannsgarn durchaus seinen Reiz hat. Da die Autoren noch eine potentielle weitere Runde zu absolvieren haben, sollten wir mit unserer Rezension darauf abzielen, was sie tatsächlich zu Papier gebracht haben. Denn: Im Prinzip gibt es immer bessere Ideen, doch als Autor hat man - leider - die undankbare Aufgabe, sich für eine Umsetzung entscheiden zu müssen. Deinen Anmerkungen hinsichtlich der Gewichtung stimme ich in großen Teilen zu, doch da ich selber nicht genau danach gearbeitet habe, finde ich es richtig, dies den Autoren hier zugute zu halten. Wären die Kriterien nicht so hoch gewichtet, würde man sich anders orientieren. Doch das ist nicht unser Bier. Mhh, Bier! ^^
  • Alkohologia schrieb:

    Ich habe mir beide Texte durchgelesen und bin eindeutig enttäuscht. Ich gebe hieran aber nicht nur den Autoren die Schuld, sondern sehe das Problem auch in der Aufgabenstellung. Auch die Kriteriengewichtung gefällt mir gar nicht - WTF... nur 10% Schreibstil??? Ist das die Anti-Hugo-Runde? Für mich ... Einfach nur unausgewogen!


    An dieser Stelle möchte ich im Namen des Teams kurz einhaken, um das zu erläutern, ehe dieser Punkt zum Selbstläufer wird und die eigentliche Abstimmung über die Texte in den Schatten stellt.

    Im Zuge der Planung der Halbfinals und des Finales haben wir uns im Team mit der Frage jenes Kriteriums auseinandergesetzt. Wir hatten schon vor Beginn des Turniers - als es um alternative Ideen & eine Neuorientierung des ganzen Turniers ging - schon Ansätze, dieses Kriterium ganz aus dem Turnier zu bannen, da der Schreibstil - in den Kriterien, die wir anwenden [Grammatik, Rechtschreibfehler, Lesefluss,..] - wohl ein Mindestmaß an Fertigkeiten sein sollte, die in Teilnehmer an einem FFT mitnimmt.
    Da uns dieser Schritt zu radikal war und man ja nie wissen kann, wer tatsächlich an dem Turnier teilnimmt, haben wir uns dahingehend entschieden, die Gewichtung dieses Kriteriums mit jeder fortschreitender Runde zurückzunehmen. Und wir stehen immer noch hinter dieser Entscheidung.

    Es kann nämlich nicht angehen, dass in einer Runde, in der nur noch sechs Autoren - sprich die Creme de la Creme der Schreiber dieses Forums - im Turnier sind, der prinzipielle Schreibstil das Entscheidungskriterium sein darf. Vor allem, weil dieses Kriterium bei uns wirklich zu einem Großteil auf der grammatischen Ebene der Rechtschreibfehler und des Lesefluss wiederzufinden ist.
    Dass jeder der Autoren, der es bis in das Halbfinale geschafft hat, ein guter/sehr guter Autor ist, steht außer Frage. Daher auch die geringe Gewichtung dieses Kriteriums. Wie Leonardho im Teamchat schon so treffend formuliert hat, geht es bei einem FFT - spätestens in dieser Phase des Turniers - hauptsächlich darum, wer am »vielseitigsten« ist und »das Beste aus dem Thema« machen kann.
    Daher auch die bewusste Entscheidung, die anderen Kriterien deutlich höher anzusetzen, als den prinzipiellen Stil des individuellen Autors. Schreiben können sie alle. Aber wie gut können sie mit einem Thema umgehen, der einen gewissen Aspekt abverlangt, der eben in den Kriterien gefordert wird. Das ist in unseren Augen die wahre Stärke eines Autors, der dieses Turnier gewinnen will.
    Außerdem können wir uns wohl alle einig sein, dass ein schöner Stil deswegen nicht untergehen wird. Die Kriterien bedingen sich immer gegenseitig. Atmosphäre kann ohne einen schönen Schreibstil nicht leben. Ebenso spiegelt sich in Wortwahl und Stilistik auch die Kreativität wider, die eben nicht nur in der Wahl von Charakter, Ort, etc. begründet liegt.

    Genau aus diesem Aspekten heraus - Herausforderung für die Autoren, Synergie der Kriterien, Fokussierung auf andere Kriterien - kam es zu dieser Entscheidung. Ein schöner Schreibstil allein, der das Thema und die Kriterien ignoriert, rettet einen eben maximal in das Halbfinale. Aber spätestens hier müssen sich andere Stärken offenbaren.

    In diesem Sinne eine kurze Erklärung hierzu. Ansonsten würde ich bitten, dass man sich wieder auf die Texte und die Leistung der Autoren konzentriert. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne an die Turnierleitung wenden. [Vielleicht nicht mich, da ich ab morgen ein paar Tage nicht zu erreichen bin]. :)

    Grüße FFT-Team

  • Weiter geht es mit dem Halbfinale, man darf gespannt sein!

    Piraten-WG

    Die Umsetzung hat mir gut gefallen, die Strohhüte wurden super eingebunden und auch dass einige der SHB quasi etwas zur Geschichte beigetragen haben fand ich schön. Die Eigenarten der Einzelpersonen wurden gut hervorgehoben und waren Charaktergetreu. Auch, dass immer hineingerufen und kommentiert wurde hat mich unterhalten. In der SHB kann doch keiner etwas zu Ende erzählen, ohne dass man unterbrochen wird. ;)
    Allgemein empfinde ich es immer eher als störend wenn zu viel wörtliche Rede vorkommt, hat mich in diesem Text aber nicht gestört. Der Stil hat gut gepasst. Entspricht nicht 100%ig der Aufgabenstellung, hat mich aber gut unterhalten!

    Das Kinn der Gerechtigkeit

    Klasse Idee Captain Morgan die Version seiner Geschichte erzählen zu lassen. Ich hätte eher mit einem der größeren Gegner gerechnet. Auch wenn es die einfachere Idee war, einen alten Gegner die Geschichte so erzählen zu lassen damit er gut dasteht. Da Captain Morgan zu wählen ist mir kreativer. Akainu wäre zu offensichtlich gewesen. Wie er Ruffy und Zoro beschreibt, fand ich witzig.


    Fazit:
    Beide Texte haben ihre Stärken und Schwächen. Aus dem Thema hätte man vielleicht etwas mehr herausholen können, aber im Großen und Ganzen hat es mich gut unterhalten. Die große Überraschung blieb aus, aber beide Texte im East Blue anzusiedeln fand ich sehr schön. Löst leichte Nostalgie-Gefühle bei mir aus. ^^
  • Pünktlich zum Halbfinale erbarme ich mich dann auch mal dazu meine unqualifizierte, unprofessionelle und sowas von unwichtiger Meinung niederzuschreiben.

    Piraten-WG

    In diesem Text hat mir vor allem die gekonnte Wortwahl imponiert. Schwächen in der Rechtschreibung, Grammatik usw. konnte ich ebenfalls bei erstmaligen Lesen keine ausmachen. Weniger gut gefallen hat mir dagegen die häufig genutzte direkte Rede. Natürlich wurde damit einerseits dieses typische chaotische Treiben unserer SHB eingefangen, andrerseits hat dies (bei mir) zu einem stockenden Lesefluss geführt. Auch wenn die eingesetzten Personen ihrem Charakter treu geblieben sind, hätte ich mir eine Beschränkung auf einige wenige gewünscht. Weniger ist manchmal mehr, oder so. Genauso wenig hat es mir gefallen, dass wir hier gleich drei uns unbekannte, namenlose Gestalten serviert bekommen, zu denen auch kein Bezug aufgebaut werden kann und somit zu einer Randnotiz degradiert werden –was schade ist – haben diese drei doch zu Beginn sehr viele Wörter gekostet. Die Bewertung der Kreativität fällt mir hier unheimlich schwer, denn ich weiß nicht so recht, wo ich hier Kreativität finden kann. Ich werde deswegen den Text wohl noch einmal lesen müssen. Nichtsdestotrotz konnte der Text mich unterhalten, dies lag aber größtenteils an der charaktertreuen Handlung der einzelnen Hüte, welche durch ihre Eigenarten den ein- oder anderen Kalauer raushauen konnten.

    Das Kinn der Gerechtigkeit

    Bei der Überschrift musste ich zunächst an Raizou denken, mein zweiter Gedanke ging dann zu Franky. Aber weit gefehlt, es ist tatsächlich Cpt. Morgan. Ich kann nicht sagen, dass ich besonders glücklich mit dieser Wahl bin, aber das ist subjektiv. Die Kampfszene, naja, was soll ich schreiben…ging es hier nicht thematisch um eine Lügengeschichte? Warum werden so viele Wörter in die Beschreibung und Ausschmückung des Kampfes investiert? Diese Wörter hätten dem Autor an manch andrer Stelle nämlich gut getan. Für mich persönlich ging das etwas am Thema vorbei. Dadurch schafft der Schreiber es leider auch erst gegen Ende - mehr schlecht als recht - die Kurve zu bekommen. Mit der Auflösung bin ich dementsprechend nicht sonderlich zufrieden. Morgan, ein kleiner Marinewicht im Eastblue wird also Admiral, weil er noch zwei viel kleinere Wichte, welche gerade erstmals überhaupt in See stechen wollten, gerade so besiegt hat. Hm, nun ja, kreativ geht anders, oder? Er erzählt im letzten Abschnitt feuchtfröhlich seine Geschichte und Rayleigh, der „Dunkle König“, Rogers rechte Hand sitzt neben ihm in der Bar, hört aufmerksam zu, lacht sich ins Fäustchen und er weiß noch nicht mal wem er diese Geschichte auftischt? Ob Admiral oder Captain, das sollte doch eigentlich keine Rolle spielen, wenn es um eine der lebenden Legenden schlechthin geht. Finde ich unpassend. Was würde Aka Inu davon halten? Im Schreibstil kann ich leider ebenfalls keine Punkte vergeben. Für ein Halbfinale waren mir hier schlicht zu viele kleine Fehler drin.

    Fazit:

    Ich gehe generell ohne große Erwartungen an die FF-Texte ran, da ich selbst über keinerlei Kreativität verfüge und somit nie die allergrößten Erwartungen und Ideen in die gestellten Themen einbringe. Trotzdem, hier war definitiv mehr zu holen. Das Gesamtpaket hat mich leider in keinem der beiden Texte überzeugt. Schade, wenn ich an die ganzen tollen vorangegangen Geschichten denke, allen voran „Die Bacchannalen“, welche für mich bisher in diesem Turnier immer noch der überzeugendste Text war, auch wenn er nur haarscharf im Thema geblieben ist.

    PS: Nach abermaligen lesen habe ich mich dazu entschlossen, bei der Kreativität keine Punkte zu verteilen. Schreibstil und Unterhaltung gehen an die Piraten-WG

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  • Es war einmal...

    ...ein grüner Bulle, welchen es jedes Jahr aufs neue traurig stimmte, dass die Votes mit Voranschreiten des Turniers weniger wurden.
    Nach der Runde 'Red Wedding', wurde aus dem traurigen Bullen auch noch ein wütender Bulle. ER WAR SAUER.
    Doch das war ihr Stichwort: aus sauer mach lustig. Sie, ein gewisses Früchtchen, kam deshalb auf die Idee, mit Hilfe von Signaturen auf das Turnier aufmerksam zu machen! (und somit die Launen des Bullen zu besänftigen)
    So gab es erstmals, nach langer Zeit wieder, Berichte von einem Schmunzeln in den Gesichtsfalten des verbitterten Rindviechs.
    Der Signaturentrend wurde zum Selbstläufer. Aus dem anfänglichen Schmunzeln wurde sogar ein verschmitztes Lächeln. Ein voller Erfolg!
    Doch um das ganze noch zu toppen, bekam der grüne Bulle in den darauffolgenden Tagen sogar fiktive Gastauftritte gewidmet, in jenem Schreibwettbewerb aus dem Jahre 2016.
    Die karge Leserschaft schätzte dies so sehr, dass sie jenen Text mit dem bulligen Maß an GreenBull sogar mit dem Einzug ins grandiose Halbfinale ehrte.
    Es war ein grüner Tag für uns alle, ein Hoffnungsschimmer mochte man meinen.
    Doch die Hoffnung schwand...
    Im Halbfinale erreichten die Umfragen der ersten Runde noch nicht mal die 30-Mann(und Frauen)-Marke.
    GreenBull war am Boden zerstört. Dabei geht es im Finale doch um die Wurst! ...Moment, das war sein Stichwort!

    >>Hosaunna!<<

    Riefen all jene, die den Gedanken an ein spannendes und ein übermäßiges auf Anklang-stoßendes Finale, nicht schon längst verloren hatten.
    ChrisChros reitete im Schweinsgalopp ins Halfbinale ein, krallte sich die geilsten Säue mit seinen Löwenklauen, und verschwand auch wieder.... nachdem er noch eine kurze Kritik hinterließ.

    ---

    Also, ich vergleich die beiden Texte einfach mal direkt miteinander, anstatt auf jeden einzeln einzugehen. Der erste Text hat für mich im Vergleich zum zweiten einen besseren Lesefluss, was mMn unter anderem daran liegt, dass die Strohhüte hier ziemlich authentisch dargestellt wurden und man ein schönes SHP-Feeling bekommt. Während der zweite Text ein paar wenige grammatikalische Schnitzel Schnitzer eingebaut hatte und auch noch größtenteils eine Kampfszene beschrieb, was im FFT ja scheinbar nie so gern gesehen wird. Mir persönlich hat die Kampfszene aber dennoch zugesagt, da sie mit den verfremdet dargestellten Chrakteren "mal was anderes" zeigte, wie von 'nem Märchen halt zu erwarten. :P
    Ich sag, wie ich's finde, der zweite Text sagt mir mehr zu. Was natürlich nicht heißt, dass mir der erste Text nicht gefallen hat, aber nur einer von beiden kann ins Finale einziehen und mein persönlicher Favorit war das "Kinn der Gerechtigkeit". Das liegt für mich daran, dass dieser Text einfach die verrücktere Story bietet, vom blutrünstigen Zorro, zum streitsüchtigen Ruffy, zum ach so ehrenwerten Morgan, und nicht zu vergessen, der männliche Helmeppo. Der erste Text konzentriert sich hier "nur" auf die Eigenarten der Strohhüte, welche durchaus amüsant sind, keine Frage(!), aber mein persönlicher Geschmack wurde hier nicht getroffen, da ich mir bei der Aufgabenstellung was "untypisch-verrücktes" vorgestellt habe, anstatt etwas "typisch-verrücktes"(wie die uns bekannten Strohhüte) zu beschreiben.
    Doch will ich auch anmerken, dass der erste Text hier eine schöne "Märchen-Atmosphäre" aufgebaut hat, rund um die beiden Kinder und Märchenoma Nami. Auch die Darstellung der Kinder war authentisch, wie sie sich gelangweilt von Namis Märchen abwandten und sich vermutlich mit leuchtenden Augen Ruffys Geschichte anhörten.
    Doch war es die durchtriebene Fantasie - beispielsweise der diktatorischen Ruffy - welche für mich persönlich auch die bessere Unterhaltung bei diesen beiden Texten bot.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ChrisChros ()

  • Hirn ausgeschaltet gehabt

    Ob wir es noch auf die zweite Seite schaffen?

    Piraten-WG
    Der Text überzeugt vor allem durch seine hohe schriftstellerische Qualität und einen hohen Unterhaltungswert. Er war angenehm zu lesen und hat eine sehr OP-nahe Stimmung erzeugt.
    Sieht man einmal über die Tatsache hinweg, dass eine solche Piraten-WG doch recht unwahrscheinlich ist, so sind die Strohhüte gut getroffen. Leider ist nicht klar, wieso nur ein Teil der Strohhutbande auftritt.
    Die Kreativität der Geschichte liegt nicht in der Idee und auch nicht in der veränderten Geschichte, sondern an der Interaktion der Charaktere, was so wohl eher nicht dem Kriterium entspricht.
    Ich bin nicht ganz glücklich mit dem Einbau der Enkelkinder, ganz besodners nicht, da sie aus einer Heirat von Sanji und Nami stammen. Ich finde es hätte genügt, wenn sie Enkel von Nami wären. Außerdem sind die Kinder auch nur da, um Personen zu haben um die Geschichte anzuhören und anscheinend für den - übrigens gelungenen - Schlussgag.


    Das Kinn der Gerechtigkeit
    Der Text fängt schon gut an, wenn man nur den Titel liest. Außerdem ist hier ein kreatives Setting gewählt worden.
    Der Text ist vom Schreibstil her auch gut, im Vergleich zum ersten Text kann er leider nicht gewinnen. Liegt glaube ich hauptsächlich daran, dass der Schreibstil irgendwie an Morgan angepasst ist, obwohl er gar nicht aus seiner Perspektive geschrieben ist (allein das ist schon fragwürdig). Dadurch ist der Schreibstil eher schlicht und kommt dem vergleichenden Leser daher nicht so gut vor.
    Im Bezug auf die Kreativität ist der Text dafür auf einem ganz anderen Level, als der erste Text. Die Idee Morgan zu nehmen ist kreativ, genauso wie die gewählten Zuhörer. Auch die Umdichtung der Geschichte läuft hier weitaus kreativer ab. So wurde bei der ersten Geschichte hauptsächlich mit Wortwitzen gearbeitet, während hier die Geschichte viel mehr verändert wurde (ganz besonders die Beförderung Morgans zum Admiral).
    Das Problem, dass dieser Text hat, liegt auch hauptsächlich an seinem Konkurrenten. Morgans Geschichte weiß auch zu unterhalten, kann aber den Vergleich mit der Piraten-WG - jedenfalls aus meiner Sicht - nicht für sich entscheiden.


    Bewertung
    Schreibstil: Piraten-WG
    Kreativität: Das Kinn der Gerechtigkeit
    Unterhaltung: Piraten-WG


    Ich habe das Gefühl, dass diese Runde ein Problem hat was bereits zuvor auftrat, jedoch hier besonders auffällt. Da ich hier keine Diskussion lostreten will, ist das Ganze im Spoiler drin. Allgemeiner kann man dann nach dem FFT darauf eingehen.
    Abschlussbemerkung
    Hier will ich nochmal auf die bisher geäußerte Kritk bzw. meine eigene Kritik eingehen.
    Wie schon richtig bemerkt, sind die Kriterien etwas fragwürdig. So hat meines Erachtens der erste Text im Prinzip die Aufgabenstellung teilweise missachtet und den Text hauptsächlich auf Schreibstil und Unterhaltung ausgerichtet, während der zweite Text eindeutig versucht hat, die Aufgabenstellung wortgetreu umzusetzen.
    Das große Problem hierbei ist, dass die Kriterien so etwas überhaupt nicht abdecken. Ich persönlich zum Beispiel bin mehr von dem ersten Text überzeugt, obwohl ich finde, dass er die Aufgabenstellung nicht richtig beachtet. Ich will nicht vor dem Ende des Turniers darauf eingehen, was meines Erachtens besser gemacht werden könnte, aber trotzdem kann ich nicht darauf verzichten zumindest meine Meinung zu äußern.
    Ich bin ein großer Fan des FFT und auch wenn ich mir selbst überhaupt nicht zutrauen würde, innerhalb kurzer Zeit zu irgendeinem Thema einen Text zu verfassen, verfolge ich das Turnier sehr gerne. Allerdings glaube ich, dass für eine Neuauflage Veränderungen nötig sind, was auch mehrfach während des Turniers deutlich geworden ist.
    Nur um das nochmal klarzustellen: ich will damit weder die Leistung der Autoren schmälern, noch das Team angreifen, doch ich denke, dass nach dem Turnier eine konstruktive Diskussion angebracht ist.
    "The chains of fear are easily broken with the blade of courage."
    Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
    Chainbreaker (pausiert)

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  • Willkommen im Finale

    1.Platz: "Piraten-WG" – Strohhutbande89 – 18,8 Punkte

    Ausgeschieden

    2.Platz: "Das Kinn der Gerechtigkeit" von Panda Lee & Dillian – 12,1 Punkte*
    --


    Glückwunsch an den Gewinner und herzlich willkommen im Finale. Die Teamkritik folgt noch.

    *Allianzen werden am Ende des Votings 1 Punkt abgezogen, da zwei User für ihren eigenen Text stimmen können. Die Regeln zum nachlesen
  • Juhuuuuuu, Finale, oho, Finale, ohohoho!!!

    Vielen Dank an all die fleißigen Leser, die ihre Stimme abgegeben haben – sowohl an meinen Text, als auch an den meiner beiden Mitstreiter in dieser Gruppe – sowie an die zahlreichen, fleißigen Kritiker, die sich wieder zu Wort gemeldet haben! Ihr seid spitze und ich hoffe wir konnten euch wenigstens ein bisschen unterhalten mit unseren Geschichten! :)

    … Man, man, man … Finale … Ich kann es immer noch nicht so richtig glauben! Vor allem deswegen, weil ich mir diesmal mit dem Thema echt ziemlich schwer getan habe. Zumindest am Anfang. Während ich in den ersten beiden Runden + Lucky-Loser-Runde bereits gleich nach der Themenbekanntgabe am selben Abend noch eine Idee zur Story hatte und diesen gleich in einen ausgearbeiteten Entwurf umsetzen konnte, so herrschte diesmal 1-2 Tage lang gähnende Leere in meinem Kopf … welche Stelle im Manga soll ich nehmen? … Welchen Charakter? … und wie um alles in der Welt soll ich das dann noch als Märchen umsetzen?!?
    Fragen über Fragen und erstmal keine Antworten. Doch zum Glück bin ich dann doch noch auf ne – wie ich zumindest finde – recht schöne Idee gekommen :D

    Die Idee kam mir bei der Grundsatzüberlegung, ob ich einen Freund oder einen Feind als Geschichtenerzähler hernehmen sollte. Der erste Gedanke war: Klar, ein Feind, der seine Niederlage gegen die Strohhüte irgendwie schönredet und abändert. Aber das war mir irgendwie zu unkreativ um ehrlich zu sein … und angesichts der sehr hohen Wertung des Kreativ-Kriteriums war diese Idee dann schnell wieder verflogen. Nun gut, dann also ein Freund der SHB. Aber wer und vor allem warum und wem sollte dieser eine abgeänderte Variante seiner Erlebnisse mit den Strohhüten erzählen? Hmmm, war mir also auch eher nicht so recht … womit eig nur noch die Strohhutbande selber übrigblieb. Und da diese niemals getrennt voneinander existieren kann mussten gleich mehrere in die Endgeschichte einfließen: Die Piraten-WG war geboren!
    Dass Nami dann am Ende den Zuschlag als Märchenerzähler bekommen hat war recht schnell für mich klar. Lysopp wäre natürlich bei dieser Aufgabenstellung die Idealbesetzung, aber bei 40% Kreativgewichtung habe ich da schon die vielen Negativ-Kritiken an meinem geistigen Auge vorbeiziehen sehen („wie unkreativ“, „sowas von vorhersehbare Charakterauswahl“, „den einfachen Weg genommen“, …), also musste jemand anderes her. Und da ich unbedingt eine Geschichte aus der Anfangszeit der Strohhutbande nehmen wollte blieben neben Nami fast nur noch Luffy, Sanji und Zorro übrig und da hab ich mich für das klügste Köpfchen unter den vieren entschieden :D
    Die Idee, das Geschehen in die Zukunft zu verlagern, war dann recht schnell gefasst. Denn warum sollten sie aktuell irgendjemandem eine solche Märchengeschichte auftischen? Und wem erzählt man in der Regel Märchen, oder Geschichten über seine Jugend? Genau, seinen Kindern/ Enkeln! Und zack, schon war die grobe Storyline geboren und bereit umgesetzt zu werden!

    Doch da war leider immer noch mein weiteres Hauptproblem Nr. 2 mit diesem Thema: Der Schreibstil … wer meine letzten drei Runden verfolgt hat, dem ist vllt schon aufgefallen, dass ich meist über meinen Schreibstil an die Aufgaben rangegangen bin. Sprich viele schöne, zum Teil verschnörkelte Sätze. Ein zusätzliches Adjektiv hier, ein beschreibender (manche sagen auch überflüssiger ;-P ) Satz da , … wobei meist die Atmosphäre gut eingefangen und der Leser gut „mitgenommen“ werden konnte auf die Reise, aber worunter leider auch oft die Kreativität zu leiden hatte …
    Mein Problem lag nun darin, dass ich mir bei einer Aufgabe, in der es um Märchen geht, zwangsweise ein Text vorstellte, in dem sehr viel Wert - bzw besser gesagt das Hauptaugenmerk - auf die wörtliche Rede gelegt wird. Schließlich erzählt hier eine Person einer anderen eine subjektiv geprägte Geschichte, die mMn nur schwer aus der Sicht eines beschreibenden Erzählers authentisch wiedergegeben werden kann. Doch leider kommt meiner Erfahrung nach direkte Rede in so kurzen Texten selten gut weg beim Leser, vor allem, wenn der Text mit einem anderen verglichen wird. Umso mehr hat es mich aber überrascht und zudem natürlich auch sehr gefreut und geschmeichelt! -, dass das Ergebnis in der Schreibstil-Kategorie doch recht deutlich ausfiel und so viele hier sich lobend über den Schreibstil geäußert haben!

    Nach dieser positiven Überraschung nun zur negativen: der Kreativität. Ich habe mir nach den letzten drei Runden, in denen ich jedes Mal bei der Kreativität mehr schlecht als recht abgeschnitten habe, echt lange den Kopf zerbrochen, wie ich das diesmal ändern könnte und ich dachte eig ich hätte es mit diesem Text diesmal recht gut hinbekommen … ich meine, ich finde es persönlich jetzt schon ziemlich kreativ das Geschehen in die Zukunft zu verlagern, die Piraten-WG zu gründen, nicht nur einen, sondern indirekt gleich mehrere Erzähler einzubauen – ja, sogar eine Geschichte in der Geschichte gab es -, neue Figuren wie die Enkel einzuführen, Namis Erzählungen so abzuwandeln, dass sie immer noch zum Teil der Wahrheit entsprachen, aber eben , wie die Aufgabenstellung es wollte, aus ihrer Sicht beschönigt dargestellt wurden, etc. …
    Dass die Kritiken jedoch wieder einmal so vernichtend ausgefallen sind stimmt mich schon etwas traurig und macht mir wenig Mut in Hinblick auf das Finale :( aber ich werde natürlich trotzdem mein Bestes geben und es da dann ja vllt noch etwas besser machen :)

    So, das wars dann soweit erstmal wieder von mir. Ich hoffe, dass ich mit meiner Geschichte euch wenigstens ein bisschen unterhalten und dem ein oder anderen ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zaubern konnte. Ich werde mich jetzt erstmal entspannt zurücklehnen und mir gespannt anschauen, was die verbliebenen Mitstreiter in den beiden anderen Gruppen so zu Papier gebracht haben. Bin schon echt gespannt auf die Paarungen! Kommt es zum Kampf der Titanen Hugo(+ Lemon) vs Icedragoon, oder zum langersehnten Duell der Allianzen Hugo (+ Lemon) vs Sirus.0/Sheppard? Und gegen wen muss unser Rookie/Supernovae EmperorsHaki ran? Alles spannende Begegnungen, die mir alleine schon bei der Aufzählung Lust auf mehr machen! Zum Glück ist Gruppe 2 schon gestartet, da werde ich mir gleich mal die nächsten zwei Geschichten gönnen :)

    PS: Fast vergessen, an meine Lucky-Loser-Kumpels: Go, go, go! Ich warte im Finale auf euch! Und wehe, ihr kommt nicht nach, dann wird euer Strohhütchen sauer!!! ;)

    LG, euer Strohhütchen
  • Teamkritik

    Die Duellphase ist doch immer etwas Besonderes. Nicht nur, dass sich das Turnier so langsam aber sicher dem Ende hinzuneigt, nein spätestens hier muss man seine Stärken ausspielen und zeigen, dass man sich während des Turniers weiterentwickelt hat, um als Außenseiter oder sogar als Favorit bestehen zu können. Das Thema stammt von mir, weswegen ich natürlich gespannt war, ob es den Teilnehmern gelungen ist, diese Herausforderung erfolgreich zu meistern.

    Piraten-WG von Strohhutbande89

    Ich denke, zum Schreibstil muss ich nicht mehr viele Wörter im Halbfinale verlieren, solange mir nicht etwas besonders positiv oder negativ ins Auge gefallen ist. Bei diesem Thema war die Gefahr sowieso allseits vorhanden, dass durch viel wörtliche Rede, ein lustiger Text bzw. eine Parodie oder durch einen ganz anderen Einfall kein Blumentext entstehen würde. Jedenfalls las sich die Geschichte sehr angenehm und ich war überrascht, als ich merkte, ich bin schon am Ende angekommen. Gute Arbeit!
    Bei der Kreativität sehe ich persönlich den größten Schwachpunkt in der Geschichte. Keine Sorge, dein Text war durchaus mit kreativen Elementen gefüllt gewesen, allerdings wurde aus meiner Sicht zu wenig auf die Veränderungen in der Geschichte eingegangen. Nami hat zwar gelogen, was das Zeug hält, aber mehr in Hinsicht, dass aus einer Diebin eine Sammlerin wurde. Jedoch nichts, was das damalige Ereignis in irgendeiner Form verändert hätte. Das war natürlich bei deinem Aufbau auch schwer, weil du dich für die Strohhutbande entschieden hast. Ein Außenstehender Bewohner der Insel (Bürgermeister der Stadt) oder der Gegner (Buggy) hätten sich für diese Aufgabenstellung viel besser angeboten.
    Jedoch konntest du dadurch bei dem Kriterium Unterhaltung dadurch um so besser punkten. Es sei mal dahingestellt, ob es diese Piraten-WG wirklich geben wird, dennoch eine nette Idee, die für Unterhaltung sorgt und die Charaktere gut in Szene setzt.
    Insgesamt hast du einen Text kreiert, den ich in solch einer Form nicht erwartet habe, aber du hast das relativ gut umgesetzt, auch wenn mir die große Veränderung gefehlt hat.
    Ich habe bisher noch keinen weiteren Beitrag zu dieser Gruppe durchgelesen, weil mir einfach die Zeit fehlte, hole ich aber jetzt sofort nach. Ich weiß von daher nicht, ob es beabsichtigt war oder nicht, aber die Piraten-WG der Strohhutbande ist doch eine nette Anspielung auf deinen Nick: Strohhutbande89. xD
    Herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins Finale. Wer hätte das gedacht? Bisher wurdest du in jeder Runde Zweiter, weswegen dich nur wenige als Finalisten auf dem Zettel hatten. Dennoch waren deine Leistungen immer akzeptabel und somit bist du auch zurecht im Finale. Allerdings erwartet dich dort die größte Herausforderung. Ich bin gespannt, wie du dich dort schlägst. Viele werden dich wohl als Außenseiter sehen, was jedoch nicht heißt, dass du nicht das Zeug zum Champ hast. Allerdings musst du dafür noch das Besondere für deine Texte finden, und/oder deine Stärke (ein gutes Gesamtpaket) komplett ausspielen.

    --


    Das Kinn der Gerechtigkeit von Panda Lee & Dillian

    In der letzten Runde verfasste ich ebenfalls die Teamkritik zu eurem Text und habe auch aufgezeigt, was ich von euch im Halbfinale sehen möchte, weil ich in Runde 2 nicht so überzeugt von eurem Text war. Ihr habt wirklich einen tollen Text abgeliefert, mit einem grandiosen Ende, das muss man mal so sagen. Im Punkt Kreativität war der Text einfach unschlagbar. Zu mal ihr auch den Mut hattet einen Nebencharakter zu wählen, der schon lange in One Piece keine Rolle mehr spielt, dennoch ist seine Zukunft noch ungewiss.
    Die Geschichte wurde gut aufgezogen und besonders der Anfang- und Endteil wussten zu überzeugen. Einzig der Mittelteil war zu langatmig. Der Kampf wurde sehr intensiv beschrieben und das hat euch im Endeffekt den Sieg gekostet, da einfach über viele Worte kein wirklicher Fortschritt der Story erzählt wurde. Dadurch litt besonders das Kriterium Unterhaltung. Einen interessanten Kampf zu gestalten ist immer sehr schwer. Besonders, wenn die Leser diesen Kampf bereits kennen. Schafft ihr es dennoch dieses Meisterstück, dann habt ihr auch in der Unterhaltung die volle Punktzahl. Jedoch ist euch das nicht gelungen, aber ein Vorwurf ist das nicht, weil das wie gesagt ganz große Schreibkunst ist. Ein paar interessante Gedanken oder mehr Konversation hätten die Kampfszenen mehr Schwung verliehen. Wie der Beginn des Textes. Der war erfrischend. Wäre es in dieser Form bis zum Ende weitergegangen, hätte euer Gegner einpacken können. Dennoch ein insgesamt sehr schöner Text und ich muss sagen, aus meiner Sicht der wohl etwas stärkere in diesem Duell, was jedoch nur meine subjektive Meinung ist - bin eben ein Fan der Kreativität :) .

    Ihr habt ein gutes Turnier abgeliefert und wart der Schrecken aller Schreiber, die wenig mit Kreativität anfangen können. Allgemein habt ihr mit sehr guten Ideen das Turnier bereichert. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

    --



    Fazit: zwei sehr unterschiedliche aber interessante Texte, die durchaus gelungen waren. Ein guter Start ins Halbfinale und ihr habt die Aufgabe gut bewältigt.