Des künftigen Königs Großvater (KingsGrampa)

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    • Des künftigen Königs Großvater (KingsGrampa)

      Hallo und herzlich willkommen zu meinem kleinen FF Versuch 8o

      Wie die ganz ausgefuchsten unter euch sicher schon bemerkt haben, ist mein Profil hier ein wenig auf Garp ausgerichtet. Der gute s4pk hat mich dann auf die Idee gebracht, mich mal an einer FF darüber zu versuchen. Mein erster Schreib-Versuch überhaupt war dieses Jahr im Turnier und das lief nicht sonderlich gut, aber wurscht.

      Ich fange mal mit einem kurzen Prolog an, wenn es gut läuft und ich Spaß daran habe, bekommt ihr ein paar schöne Geschichten über den großen Marineheld Monkey D. Garp von mir zu hören. Dabei ist der Prolog das einzige, was in der Gegenwart spielt. Alle anderen Geschichten werden Abenteuer aus der Vergangenheit sein! Allerdings weiß ich noch nicht, wie regelmäßig ich zum Schreiben komme, erwartet diesbezüglich also nicht zuviel.

      Genug gequatscht, ich hoffe ich kann euch ein wenig unterhalten und freue mich auf eure Rückmeldungen!

      Gruß

      Grampa

      Prolog
      Ein großer, breitschultriger Mann mit grauen Haaren, grauem Bart im Henriquatre-Stil und einer auffälligen Narbe um sein linkes Auge, stand an Deck eines großen Schiffes. Auf seinen Schultern ruhte ein weißer Mantel mit schwarz-rot gestreiften Epauletten und der deutlich lesbaren Aufschrift ‚Gerechtigkeit‘. Vor ihm, in Reih und Glied, stand eine Truppe aus zwanzig Männern und Frauen, allesamt tapfere und erfahrene Stabsoffiziere der Marine. Sie alle hatten den Blick auf ihn gerichtet, ihn, den großen Helden ihrer Organisation und Hauptausbilder für den gezielten Einsatz von Rüstungshaki. Doch war ihr Blick nicht etwa bewundernd, wie noch zu Beginn ihrer ersten Lektion vor wenigen Minuten, sondern viel mehr verdutzt und ungläubig. Denn er, der berühmte Jäger und Bezwinger des ehemaligen Piratenkönigs, genannt ‚Gold Roger‘, schien tief und fest zu schlafen. Und das, obwohl er gerade mitten in seiner ersten Ansprache an die Truppe aus zukünftigen Flaggoffizieren war.
      „Ehm, Vizeadmiral Garp?!“, versuchte schließlich Kapitän Gorilla, einer der Auszubildenden, den Vorgesetzten vorsichtig aus dem Schlaf zu holen. Keine Reaktion. In diesem Moment schritt ein Mann mit braunem Anzug unter seinem weißen Marinemantel, passendem Hut und einem Katana im Gürtel auf den Ausbilder zu und ruckelte ihn wach. Mit einem Knall platzte die Blase, die sich an Garps Nase gebildet hatte und er blickte sich leicht verdutzt um. „Bin ich schon durch mit meinem Vortrag?“, brachte er mit lauter Stimme hervor. „Was macht ihr denn alle noch hier, bildet Zweiergruppen und fangt an zu üben!“. Der Mann mit dem Hut unterdrückte ein Grinsen und murmelte: „Schon gut, ich mache an dieser Stelle weiter. Gönn dir eine kleine Pause.“ „Gute Idee Bogart, habe sowieso noch was zu erledigen“, kam die Antwort und in Garps Kopf erschien das Bild einer großen Schüssel Reisbällchen. Er grinste.

      Alleine mit den Reisbällchen in seiner Kajüte, begann der alte Marineheld - er hatte nun schon siebzig Jahre auf dem Buckel – in Erinnerungen zu schwelgen. Sein junger Schützling Corby hatte ihn heute wieder einmal gefragt, warum er denn damals, vor nun etwas mehr als einem halben Jahrhundert, der Marine beigetreten sei. Die Erinnerung an diese Zeit lag schon so weit zurück … Und doch wusste er es noch. Doch hatte er es dem tapferen jungen Kapitän noch nicht erzählt. „Wenn doch nur Ruffy und Ace so eine Begeisterung für die Marine gehabt hätten …“, seufzte der betagte Mann leise. Doch Ace kam in dieser Beziehung zu sehr nach seinem Vater und Ruffy … Ruffy schien die Abenteuerlust seines Urgroßvaters, Garps Erzeuger persönlich, geerbt zu haben. Garp hieb mit seiner berühmten Faust auf den Tisch. „Ich werde Corby meine Geschichte erzählen! Dann gibt er vielleicht endlich Ruhe und geht mir nicht weiter auf die Nerven damit. Gefreiter Gochou, bringen Sie mir Kapitän Corby!“. „Zu Befehl, Vizeadmiral!“, kam die prompte Antwort dumpf durch die Tür und sich hastig entfernende Schritte waren zu hören.

      Wenige Augenblicke später klopfte es an der Tür und Garp rief den jungen Mann mit pinken Haaren und auffällig großer Brille auf der Stirn herein. „Was kann ich für Sie tun, Vizeadmiral?“, fragte Corby leicht nervös. „Du fragst mich ständig, warum ich zur Marine gegangen bin.“ Ein breites Grinsen erschien im faltigen Gesicht des betagten Helden. „Jetzt bekommst du deine Antwort! Alles begann in einem kleinen Dorf im East Blue, im Goa-Königreich auf Dawn Island. Ich war … ich war … shrnshsh“. Wieder einmal, war Vizeadmiral Monkey D. Garp mitten im Satz eingeschlafen.

      1: Aufbruch
      Eine kühle Prise Seeluft wehte durch die ruhigen Straßen des kleinen Dorfes nahe der Küste, verbreitete einen leicht salzigen Geruch und verschaffte den wenigen Einwohnern, die sich zur Zeit des höchsten Standes der Sonne im Freien aufhielten, eine wohltuende Erfrischung. Die rechteckigen Räder der vielen Windmühlen ringsherum durchlief zunächst ein sanftes Zittern, dann begannen sie langsam wieder ihre Runden zu drehen. Im Grunde war es ein Tag wie jeder andere in dem kleinen Dorf, das außer den Windmühlen, ein paar einfachen Häusern und einer trägen Herde Kühe nicht allzu viel zu bieten hatte.
      „Wie konnte er mich nur an so einem Ort zurück lassen?“, murmelte ein zornig dreinblickender Junge, dessen schwarze Haare frech in allen Himmelsrichtungen von seinem Kopf abstanden. Sein offenes, rotes Hemd mit eingestickten Sternchen darauf flatterte rege im Wind, während er schnell und bestimmt zwischen den Häusern in Richtung Feld schritt. Alle paar Meter musste er dabei seine blauen Shorts wieder hoch ziehen, da sie ihm ständig wieder in die Knie rutschten. „Nur weil ich unseren Nachbarn in Kingstown zu ‚wild‘ war, ihnen ein paar Streiche gespielt und ständig ihre Vorratskammer geplündert habe … und davor bei unseren Nachbarn in Coconut und davor … mhm, den Namen der Stadt davor hab ich schon wieder vergessen. Dabei hatte ich mich doch gerade an die Nachbarn gewöhnt.“ Unweigerlich musste er grinsen und die Hälfte seines sonnengebräunten Gesichts schien auf einmal aus Zähnen zu bestehen, so breit zog sich die Grimasse von einem Ohr zum anderen. Doch dieses Mal könnte es anders laufen, denn sein Vater schien aus den zuvor mehrfach wiederholten Fehlern gelernt zu haben und hatte Vorbereitungen getroffen. Garp, so hieß der Junge von etwa 10 Jahren, hielt für einen Moment inne und erinnerte sich daran zurück, was sich vor wenigen Tagen abgespielt hatte.

      „Was du brauchst mein Junge, ist eine ordentliche Beschäftigung!“ Ein lautes Lachen ließ den massiven, muskulösen Körper des Mannes erbeben, der sich gefährlich weit über die Reling seines Zweimasters beugte. Sein wettergegerbtes Gesicht, umrahmt von zerzaustem schwarzem Haar und gezeichnet durch die auffällige Narbe, die sich schräg von der Stirn zwischen seinen Augen bis hin zum rechten Jochbein zog, wurde wieder ernst. Er wischte sich ein paar Krümel vom blütenweißen Hemdkragen und richtete mahnend den Zeigefinger seiner großen Hand auf seinen Sohn, der ihn trotzig von der kleinen Anlegestelle aus anblickte. „Das du mir ja keine Schande machst, Garp! Hayato und Honoka werden sich in meiner Abwesenheit gut um dich kümmern, Hayato ist immerhin ein alter Freund deines verstorbenen Großvaters.“ Garp schielte unauffällig zu dem alten, runzligen Hayato und seiner ebenso alten und runzligen Frau Honoka hinüber. Beide schienen bereits auf der Bank nahe der Anlegestelle eingeschlafen zu sein. Er richtete seinen Blick wieder auf seinen Vater, den großen Abenteurer Monkey D. Greystoke. Dieser hing immer noch über der Reling, allerdings schien auch er plötzlich einfach in einen tiefen Schlaf gefallen zu sein. „Sicher, dass nicht doch Hayato mein Großvater ist?“ Garp grinste breit, sprang hoch, hieb seinem Vater auf den Hinterkopf und setzte ein unschuldiges Lächeln auf, nachdem er wieder auf dem hölzernen Steg gelandet war. „Was zum …?!“, brüllte sein wieder hellwacher Vater verstört, fing sich jedoch sofort. „Also, ehm, damit du nicht wieder nur Blödsinn machst, habe ich eine Beschäftigung für dich. Während du in den letzten Tagen den neuen Proviant auf mein Schiff tragen durftest, habe ich im nahen Dschungel ein paar Vorbereitungen getroffen. Ich habe einen Teil des Schatzes, den meine Männer und ich vorletzten Monat auf dieser Insel mit den ganzen seltsamen Tieren gefunden haben, tief im Dschungel vergraben. Bis ich in zwei Monaten wieder komme, hast du den Schatz gefälligst wieder ausgegraben. Hier hast du eine Karte, sie führt dich zu weiteren Hinweisen. Der Dschungel ist gefährlich, aber sei ein Mann und mach dir nicht ins Hemd.“ Greystoke lachte schallend und warf seinem Sohn ein zusammengerolltes Pergament zu, welches sicher von diesem aufgefangen wurde. „Wir sehen uns dann in zwei Monaten“, rief der Abenteurer und fügte grinsend hinzu: „du Hosenscheißer!“ Garp war sprachlos. Sein Vater hatte sich tatsächlich die Mühe gemacht, ihm eine aufregende Beschäftigung zu besorgen. Er hob die Hand zum Abschied und zeigte sein breitestes Grinsen. Links und rechts von Greystoke erschien seine Crew aus kräftigen, erfahrenen und doch sehr unterschiedlichen Seeleuten zum Abschied. Eine gewohnte Szene für Garp und doch musste er sich wie immer zusammenreißen, keine Träne zu vergießen. Lange sah er dem stolzen Schiff mit dem großen Affen als Gallionsfigur hinterher, wie es unter vollen Segeln dem Horizont entgegen fuhr, auf der Flagge eine geballte Faust, die einen Berg zerschmetterte. Dabei beschlich ihn ein merkwürdiges Gefühl und ein leichter Schauer lief ihm den Rücken hinunter. Dieser Abschied fühlte sich seltsam an, anders als die üblichen, irgendwie … endgültig? „Ach was“, brummelte Garp, „wird schon alles gut gehen. Der alte Mann kam bis jetzt immer heil zurück, ich sollte mir keinen Kopf machen und mich auf meine Aufgabe vorbereiten.“

      „GAAARP, WARTE!“ hallte überraschend laut eine dünne Stimme durch die Straßen. Ein dünner Junge mit einer verknautschten, bunten Mütze auf dem Kopf kam angerannt und wirbelte eine braune Staubwolke hinter sich auf. Als er Garp erreicht hatte, stützte er sich schwer atmend auf seine Knie und schob sich die Brille zurecht. „Du darfst nicht in den Dschungel gehen!“, keuchte der Junge aufgeregt, „das ist verboten, zu unserer eigenen Sicherheit! Dort gibt es unzählige wilde Tiere, Bergräuber, …“ „Papperlapapp!“, unterbrach Garp das immer schriller werdende Gejammer seines jüngeren Gegenübers. „Zum Teufel mit deinen Regeln Slapp, du Jammerlappen! Und nur weil dein Vater hier Bürgermeister ist, brauchst du mich noch lange nicht zu maßregeln!“ Leise hatten sich noch mehr Kinder um die beiden versammelt, sie steckten die Köpfe zusammen und tuschelten aufgeregt. „Aber …“, wollte Woop Slapp, der Sohn des Bürgermeisters, gerade wieder ansetzen. „Kein aber!“, wetterte Garp und stampfte mit dem Fuß auf den Boden, wobei seine Hose wieder ein Stück herunter rutschte. „Wenn du so Angst um mich hast, kannst du ja mitkommen und auf mich aufpassen.“, schlug Garp spöttisch vor und fügte hinzu, „aber das traust du dich ja eh nicht, du Feigling!“ Die anderen Kinder lachten und Slapp wurde knallrot, als ihm das Blut ins Gesicht schoss. Verlegen trat er von einem Bein aufs andere. Dann sah er, dass auch Airi unter den anderen Kindern war. Er mochte Airi. Und er würde sich vor ihr nicht als Feigling bezeichnen lassen. Er war ja im Grunde genommen auch kein Feigling, er wollte nur nicht gegen die Regeln verstoßen. Garp unterdessen hatte sich bereits wieder in Bewegung gesetzt und rannte bereits über die saftig grüne Wiese vor dem Dorf in Richtung Dschungel. Slapp nahm all seinen Mut zusammen und schrie: „Von wegen Feigling, natürlich komme ich mit!“ Die anderen Kinder staunten, auch Airi. Das gab Slapp das noch fehlende Quäntchen Motivation, er nahm die Beine in die Hand und folgte dem Sohn des berühmten Abenteurers. Dieser ließ sich seine Überraschung nicht anmerken und gemeinsam überschritten sie die finstere grüne Grenze zum Dschungel, das kleine Dorf und all seine Bewohner zurücklassend. Doch waren die Augen der anderen Kinder nicht die einzigen Augen, die sie beobachteten. Ein weiteres Paar, das ihren Bewegungen folgte, befand sich in den Tiefen des wilden Dickichts.

      2: Rummel im Dschungel
      Im dichten Dschungel auf Dawn herrschte eine erdrückende Schwüle. Den beiden Jungs aus dem Windmühlendorf, die sich ganz allein auf der Suche nach einem kleinen, aber gewiss wertvollen Schatz befanden, rann der Schweiß aus jeder Pore ihrer mittlerweile völlig zerkratzten Körper und man hörte sie angestrengt schnaufen. Dabei war es keineswegs still um sie herum; aus allen Richtungen konnte man das Zirpen von Grillen, das Brüllen von wilden Affen und Rascheln der unzähligen Blätter und Sträucher hören, entfernt auch das dumpfe Geräusch eines rauschenden Flusses, der sich in der Nähe befinden musste. Es roch intensiv nach einer Mischung aus feuchtem Holz, Moos und … Kot. „Puh, dieser Gestank!“, beschwerte sich Garp lautstark. „Hast du dir etwa in die Hose gemacht, als dieses wilde Wollhaar-Warzenschwein eben an uns vorbei gerast ist?“ Er grinste breit. „Der Gestank kommt von dir“, erwiderte Slapp müde, „du bist in seine Fäkalien getreten und trägst sie jetzt mit uns herum. Apropos herum laufen, wir latschen jetzt schon seit Stunden durch diesen Dschungel, was genau ist eigentlich unser Ziel?“ Garp, ungläubig auf seine nackten Füße starrend, fing lautstark an zu lachen und setzte sich wieder in Bewegung. „So kommt uns wenigstens kein wildes Tier zu nahe. Wir müssen …“ FLATSCH. Ein achtlos von Garp losgelassener Palmwedel von der Größe eines Wagenrads war zurückgeschnellt und hatte Slapp mit einem satten Treffer mitten ins Gesicht von den kurzen Beinen gefegt. Garp blieb stehen, drehte sich um und zog seine erneut in die Kniekehlen gerutschte Hose hoch. „Lieg nicht so faul da rum, ausruhen können wir uns später am Fluss!“ Er lachte wieder, half dem genervt dreinblickenden Slapp dann aber doch mit einem kräftigen Ruck wieder auf die Beine. „Wir sollten gar nicht hier sein!“, maulte der kleine Brillenträger mürrisch. „Selbst Schuld“, erwiderte Garp und grinste, während er weiter durchs grüne Dickicht stapfte und einen kleinen, rot-orangenen Frosch von einem großen Blatt hinein in die Schatten zwischen den Bäumen schnipste. „Ich hab genau gesehen, wie du dieses Mädchen angeguckt hast. Da ist wohl einer verschossen! Und das noch in eine Ältere.“ Slapp rückte sich die Brille zurecht und setzte zu einer protestierenden Antwort an, als plötzlich mit einem lauten Krachen direkt neben ihnen ein Frosch aus dem Dickicht hervorsprang. Er besaß dieselbe rot-orange Farbe wie der kurz zuvor rüde von Garp vertriebene, allerdings war dieser hier von der Größe eines kleinen Elefanten. Auf seinem Kopf saß der kleine Frosch von vor wenigen Augenblicken und quakte aufgeregt. Der Riesenfrosch antwortete so laut, dass die Bäume vibrierten, ließ die pechschwarze Zunge hervorschnellen und brach damit den Stamm einer jungen Palme neben Garp in zwei Teile, als wäre sie ein dünner Ast. Den beiden Jungs quollen vor Schreck die Augen aus dem Kopf. „LAUF!“, brüllte Garp Slapp an, doch dieser war vor Angst erstarrt und rührte sich keine Millimeter. Garp packte ihn am Kragen und schleifte ihn hinter sich her, mit der anderen Hand bemüht, die Hose im Rennen oben zu halten. Mit langsamen, aber gewaltigen Sprüngen verfolgte sie das skurrile Ungetüm und brach dabei eine Schneise ins Dickicht, ließ kurz darauf aber wieder von den beiden ab. „Ha, wir waren wohl zu schnell für das fette Ding“, triumphierte Garp bereits, als Slapp einen spitzen Schrei ausstieß und auf einen Schatten zeigte, der sich in kurzer Distanz zu ihnen durch die hohen Sträucher schob. Es war ein großer Schatten. Als wäre das nicht schon genug, glomm ein gelbes Paar Augen auf und Garp sah zu, dass er wieder die Beine in die Hand nahm. „Wohin rennen wir?“, wollte Slapp, der sich aus seiner Starre erholt hatte wissen und rannte so schnell, dass er Garp überholte. „Wieso rennen wir überhaupt, wir werden doch sowieso gleich gefressen und sterben!“, fügte er heulend hinzu. „Ich hätte mich nie über die Papas Regeln hinwegsetzen und dir folgen sollen!“ „Hör auf zu jammern“, presste Garp hervor, bemüht, Slapps wild aufgewirbelte Staubwolke nicht einzuatmen, „wir müssen weiter zum Fluss, das Vieh kann bestimmt nicht schwimm …“ Ungläubig blickte Garp nach unten. Da wo eigentlich der feste Boden hätte sein sollen, war plötzlich Wasser. Und nicht nur eine kleine Pfütze, sondern ein reißender Strom, dessen Gischt weiß empor spritze und die beiden Jungs gierig in Empfang nahm. Als Garp von der kühlen Flut mitgerissen wurde, versuchte er, nicht die Orientierung zu verlieren. Er tauchte wieder auf um nach Luft zu schnappen, konnte sich aber nicht lange über Wasser halten. Händeringend versuchte er wieder an die Oberfläche zu gelangen, doch es schien hoffnungslos. Während er dem Strom hilflos ausgeliefert war, versuchte er instinktiv zu atmen und seine Lunge füllte sich mehr und mehr mit Wasser. Als ihm schon schwarz um die Augen wurde, packte ihn plötzlich eine kleine Hand und Woop Slapp, der schmächtige Sohn des Bürgermeisters, half ihm wieder nach oben. Garp sah, dass Slapp sich mit dem Arm an einem Stück Treibholz hatte festklammern können. Jetzt war es Slapp, der zwar etwas schief, aber dennoch breit grinste. „Gern geschehen“, sagte er neckisch und sah zu, wie Garp als Antwort nur einen Schwall Wasser hervor hustete. „Das war ja ein toller Plan mit dem Fluss“, merkte der Junge mit der bunten, triefnassen Mütze auf dem Kopf ironisch an und blickte nach vorne. „Wie geht es jetzt weiter?“ Garp schüttelte sich die nassen Haare aus dem Gesicht, eine Hand am rettenden Treibgut, die andere an seinem zu weiten Hosenbund. „Es war sowieso mein Plan, zum Fluss zu gelangen, denn laut der Karte meines Vaters, die ich auswendig gelernt, mit Marmelade eingeschmiert und dem Hund zum Fressen vorgeworfen habe, finden wir die nächste Karte, indem wir dem Fluss bis zum Wasserfall folgen und dann …“ Er stockte und blickte Slapp verunsichert an. Dem klappte die Kinnlade runter und seine Augen weiteten sich. Das Rauschen des Flusses wurde lauter und steigerte sich, bis es sich zu einem tosenden Gebrüll entwickelt hatte. Und zwar an der Stelle, wo das Flussbett abrupt endete und die Wassermassen mit wahnwitziger Geschwindigkeit etliche Meter in die Tiefe stürzten. Das einzige Geräusch, das die Fluten übertönte, waren die angsterfüllten Schreie der zwei jungen Abenteurer, die in diesem Moment über den Rand des Wasserfalls schossen, hinab in die Tiefe.

      Zur selben Zeit im Windmühlendorf

      „Wo ist eigentlich Greys kleines Schlitzohr abgeblieben, Hayato?“, wunderte sich Honoka. Auf der gemütlichen Bank vor ihrem kleinen, kreisrunden Holzhäuschen, saß wie immer um diese und fast auch jede andere Zeit das alte Ehepaar, in dessen Hände Monkey D. Greystoke die Verantwortung für seinen kleinen und rotzfrechen Bengel gelegt hatte. Ihre Haut war runzliger als der Stamm zweier alten Eichen, die Haare schlohweiß wie das Gefieder einer der vielen Möwen, die um die geschäftig qualmenden Schornsteine kreisten und dabei laute Schreie ausstießen. „Hast du was gesagt?“, wollte Hayato wissen. Er war mittlerweile fast so taub wie er blind war, aber Honoka hatte sich daran bereits gewöhnt. So sehr sie ihrem Ehemann äußerlich auch ähnelte, körperlich fühlte sie sich noch so fit wie eine siebzigjährige. Jedenfalls zwischen ihrem zweiten Mittagsschlaf und dem ersten Nachmittagsschlaf. „Ob du weißt, wo der kleine Garp abgeblieben ist?“, fragte sie mit etwas lauterer Stimme, die dem Geräusch einer knarrenden Holztür erstaunlich nahe kam. „Der wird irgendwo mit den anderen Kindern spielen“, kam die mürrische Antwort zurück, „und jetzt lass mich weiter schlafen, bis es Abendessen gibt.“ Airi musterte die beiden aus kurzer Entfernung. Der junge Woop Slapp hatte ihr mal erzählt, die beiden wären schon verheiratet gewesen, bevor Woop Smack, der Vater von Bürgermeister Clapp, damals selbst das Amt des Ortsvorstehers bekleidet hatte. Damals war Hayato noch ein mutiger junger Abenteurer zu See gewesen, stark wie ein Bär, so erzählte man sich. Honoka hingegen war einmal eine bildhübsche Frau, die jeden Mann im East Blue hätte heiraten können. Und doch hatte sie sich für den draufgängerischen, doch nicht für seine Schönheit bekannten Hayato entschieden. Airi hätte gern eine Frau wie Honoka als Mutter gehabt. Doch sie hatte keine Mutter, ebenso hatte sie keinen Vater. Vor ein paar Jahren war sie aus dem Waisenhaus im Wasserraddorf weiter östlich abgehauen, ohne zu wissen, wohin sie gehen sollte. Dabei wollten ständig andere Ehepaare ihre Adoptiveltern werden, sogar aus der Hauptstadt kamen sie dafür. Das war nicht weiter verwunderlich, denn Airi war nicht nur bildhübsch mit ihren karminroten, schulterlangen Haaren, den großen, hellgrünen Augen und der sonnengebräunten Haut mit vereinzelten Sommersprossen, sondern sie war auch klüger als die anderen Kinder im Waisenhaus. Doch sie wollte keine fremden Menschen, die sie sowieso nicht verstanden. Und hier im Windmühlendorf akzeptierte man sie, wie sie war, auch ohne Eltern. Sie war beliebt und als die mutigste unter den Dorfkindern bekannt gewesen. Bis dieser saufreche Hosenscheißer Garp im Dorf erschien und ihr mit seinem Dschungelabenteuer die Show stahl. Aber das würde sie nicht auf sich sitzen lassen, dachte sie sich. Leise schlich sie sich an dem alten Ehepaar, das schnarchend auf der kleinen Bank saß vorbei um im Haus nach Hinweisen für Garps Ziel im Dschungel zu suchen. Keine der hölzernen Dielen knarrte, so geschickt schlich sie sich durch die Tür. „Airi, sei doch so gut und nimm den Hund eine Weile mit dir mit wenn du wieder gehst, er ist so allein!“ Airi zuckte zusammen. Die vermeintlich schlafende Honoka sprach zu ihr, ohne die Augen überhaupt geöffnet zu haben. „Verdammt, erwischt. Und welcher Hund zum Teufel“, fluchte Airi leise und fügte etwas lauter hinzu, „klar, mach ich!“ Da kam ihr auch schon fleißig mit dem Schwanz wedelnd Spike, der dorfbekannte Streuner mit schlackernden Schlappohren entgegen. „Du bist also gar kein Streuner, sondern wohnst hier? Und was hast du da im Maul?“ Verdutzt zog das junge Mädchen dem Vierbeiner, dessen schwarzes Stachelhalsband ihn gefährlicher wirken ließ als er tatsächlich war, ein ganz klebriges Stück Pergament aus dem Maul. „Ist das etwa …?“ tatsächlich, es war die Karte von Greystoke, die er seinem Sohn Garp zur Beschäftigung dagelassen hatte. Airi blickte Spike entschlossen an. „Na dann gehen wir zwei Mal auf Schatzsuche“, flüsterte sie mit einem kessen Lächeln im Gesicht.

      3: Affentheater
      Garp und Slapp

      Ein Schwall schleimigen Flusswassers bahnte sich in Form einer kleinen Fontäne seinen Weg aus dem kleinen, triefnassen und auf dem grünen Dschungelboden ausgebreiteten Körper des jungen Garp. Ihm folgten in Ihm folgten in kurzen Abständen ein angestrengtes Würgen, ein bellendes Husten und zu guter Letzt ein angewidertes Ausspucken. „Verdammt!“, krächzte er übellaunig. Beim Ausspucken hatte er nicht bedacht, dass er noch immer flach auf dem unebenen Boden lag und so war seine Spucke dank der Schwerkraft prompt wieder in sein Gesicht zurückgekehrt, wie schon das Flusswasser einen Moment zuvor. Missmutig wischte er sich mit der rechten Hand über das zerkratzte Gesicht, während er sich langsam aufrichtete und seinen Blick prüfend über die Umgebung schweifen ließ. Er befand sich auf einer kleinen, kreisrunden Lichtung, die in den letzten Strahlen der langsam hinter den hohen Baumkronen verschwindenden Nachmittagssonne badete. Unmittelbar vor ihm befand sich ein kleiner See, dessen Form entfernt an eine Banane erinnerte. In diesen See stürzte tosend und weiß vor Gischt aus einer schwindelerregenden Höhe der Wasserfall, über den er und Slapp hierher gelangt waren. Beim Gedanken an seinen Begleiter bemerkte Garp erst, dass dieser nirgends zu sehen war und ein mulmiges Gefühl beschlich ihn. Hatte Slapp den Sturz überlebt? Wie war er selbst dann aus dem Wasser gekommen? Angst, ein bisher meist erfolgreich unterdrücktes Gefühl, keimte langsam in ihm auf.
      „Geht es dir gut?“, fragte da eine wohl bekannte Stimme hinter ihm und dem kleinen Schatzsucher fiel ein Stein vom Herzen, während er sich ruckartig umdrehte. Bevor er eine Antwort formulieren konnte, fügte Slapp schlapp hinzu: „Nachdem du das ganze Wasser ausgespuckt und damit eindeutige Lebenszeichen gezeigt hast, bin ich mal schnell zwischen die Bäume, ich hätte mir sonst sicher bald in die Hose gemacht. Apropos Hose, deine liegt da neben dir. Sie war das einzige, was ich nach unserem Sturz noch von dir in der Hand hatte.“ Er grinste müde. „Meine Mütze habe ich leider auf dem Weg zum Fluss irgendwo verloren.“
      „Danke, du kleiner Hosenscheißer“, erwiderte Garp mit einem breiten Grinsen, bedacht darauf, seine Erleichterung und vorangegangene Unsicherheit tunlichst zu verbergen. Er griff nach seiner triefenden Hose und zog sie sich über. Das war zwar kein angenehmes Gefühl, aber wenigstens rutschte sie in nassem Zustand nicht mehr so leicht hinunter.
      „Was jetzt?“, wollte Slapp von ihm wissen, „ich bin furchtbar platt und denke wir sollten eine Pause machen, aber wir müssen erst ein Lager bauen und ein Feuer machen, damit uns die wilden Tiere nicht zu nahe kommen.“
      „Erst mal suchen wir den nächsten Hinweis meines Vaters, der muss hier irgendwo sein. Laut seiner ersten Karte sollten wir dem Fluss bis zum Wasserfall folgen und die Felsen daneben herabsteigen und auf dem höchsten Baum am See ist ein versiegeltes Kästchen angebracht, darin steht wie es weiter geht.“ Garp fluchte leise, denn sein werter Vater wusste wieder mal gekonnt, die wenigen Schwächen seines Sohns zu nutzen, um ihn ordentlich zu fordern. In diesem Fall war es seine Höhenangst. Sie blickten sich um und entdeckten auch gleich den unverkennbar höchsten Baum am Rande der Lichtung. Und hoch war gar kein Ausdruck. Es war eine mächtige Palme mit vergleichsweise dickem Stamm, einer ausladenden, tiefgrünen Krone und von einer Höhe, dass sie alle anderen Bäume ringsum fast schon wie Schösslinge aussehen ließ. Zumindest wirkte es für Garp so, dem sogleich ein kalter Schauer den Rücken hinab lief und er stellte fest, wie sich ein flaues Gefühl in seiner Magengegend breit machte.
      „Ich würde sagen, du kletterst und ich stehe Wache, Slapp!“, schlug er dem schmächtigen Begleiter vor, dessen Augen auf Grund des Vorschlags überrascht aus ihren Höhlen quollen.
      „Bist du verrückt?“, beschwerte sich Slapp aufgebracht, „was, wenn ich runter falle? Ich hab sowas doch noch nie gemacht! Willst du mich loswerden?“ Er gestikulierte wild mit den Händen sprang auf und ab.
      „Na gut, dann klettere ich eben hoch und lasse dich ganz alleine hier unten bei den wilden Tieren, die bestimmt schon durch unseren Geruch angelockt wurden und bereits auf dem Weg hier her sein dürften“, versuchte Garp möglichst beiläufig auf den jammernden Bürgermeistersohn einzureden. Seine Taktik schien aufzugehen, denn schon klebte Slapp förmlich an der Palme und robbte, seine Arme fest um den Stamm geschlungen, nach oben in Richtung Krone. Erleichtert grinste der Sohn des Monkey D. Greystoke vor sich hin und setzte sich auf den harten Boden, den Rücken an den Stamm gelehnt. Dabei war ihm entgangen, dass ein Augenpaar, welches während ihrer wilden Verfolgungsjagd den Anschluss verlor, nun wieder zu Ihnen gefunden hatte und nun sowohl ihn, als auch den kletternden Slapp, interessiert aus dem Dickicht heraus beobachtete.

      Airi und Spike

      Unterdessen waren Airi und Spike, der ihr nicht von der Seite wich, ebenfalls über die grüne Grenze ein gutes Stück in den Dschungel vorgedrungen. Erst hatte Airi sich geärgert, dass sie den faulen Köter der alten Frau hatte mitschleifen müssen, mittlerweile war sie aber doch ganz froh darüber. Alleine hätte sie wahrscheinlich nach wenigen Minuten im Gestrüpp wieder kehrt gemacht, aber mit dem bulligen Hund und seinem stachligen Halsband an ihrer Seite fühlte sie sich stärker. Und das, obwohl der Hund offenkundig ein ziemlicher Angsthase zu sein schien.
      „Jetzt komm schon!“, blaffte sie die Bulldogge sichtlich genervt an, „oder soll ich dich tragen?“ Als hätte er sie verstanden, begann das Tier mit dem Schwanz zu wedeln. Airi schnaubte und stapfte weiter durchs Gebüsch.
      Nach einigen weiteren Metern wirkte ihre Umgebung seltsam ramponiert, Stämme waren zersplittert und alles in Bodennähe war plattgedrückt, als wäre etwas großes ohne Rücksicht in hohem Tempo durch den Dschungel gepflügt. Unweit ihrer Position konnte Airi das Rauschen des scheinbar nahen Flusses hören. Plötzlich blieb Spike stehen und kläffte. Airi griff nervös nach einem kleinen Anhänger, den sie an einer dünnen, silbrig schimmernden Kette unter ihrem grasgrünen Oberteil um den Hals trug. Doch nach einem kurzen Blick sah sie bereits, weshalb der Hund angeschlagen hatte. Auf dem unebenen Boden vor ihr lag eine bunte Mütze.
      Es musste die Mütze von Slapp sein, eine andere Möglichkeit schien angesichts der ausgefallenen Farben und der generellen Seltenheit von bunten Strickmützen im Dschungel abwegig. Erschrocken hob das sie die Mütze des Jungen auf und musterte sie ausgiebig, als sie plötzlich ein dumpfes Quaken vernahm. Vorsichtig warf sie einen Blick ins Innere der modisch fragwürdigen Kopfbedeckung und ein kleiner, rot-orangener Frosch, der sich scheinbar in den Tiefen von Slapps Heiligtum verirrt hatte, erwiderte ihren Blick. Airi dachte nicht lange über den Dschungelbewohner nach und spannte ihren rechten Mittelfinger mit dem Daumen der gleichen Hand, um das kleine, bunte Tier weg von der Mütze und quer durch den Dschungel zu bugsieren. Doch mit seinen großen, weißen Augen mit dem schwarzen Pupillen-Querbalken, die sie schief anschauten und einem langgezogenen und fragenden Quaken schaffte es der Kleine, Airi von ihrem Vorhaben abzuhalten. Sie nahm ihn vorsichtig aus der Mütze heraus und setzte ihn auf ihre Schulter. „Ich will mal nicht so sein, du kannst uns gern ein Stück begleiten“, murmelte das Mädchen, steckte das Stück Stoff in ihre Hosentasche und machte sich weiter auf den Weg zum Fluss, dem sie laut Karte mit der Strömung bis zu einem großen Wasserfall folgen sollte, der sich in den Fighting-Monkey See ergoss. „Ohje“, dachte Airi bei dem Gedanken an wilde, kämpfende Affen, „das kann ja was werden.“ Spike schnaufte zustimmend und zu dritt setzten sie ihren Weg fort.

      Garp und Slapp

      „Na endlich!“ Garp grinste und klopfte Slapp anerkennend auf die Schulter. Dieser war soeben nach einer waghalsigen Klettertour in die Krone der höchsten Palme im Umkreis wieder auf den festen Boden zurückgekehrt, in der Hand seine Beute. Es war ein kleines, versiegeltes Holzkästchen mit dem Wappen der geballten Faust, die einen Berg zertrümmerte.
      „Das nächste Mal kletterst du und ich stehe Wache, bei den unzähligen Gefahren die hier lauern!“, murmelte Slapp vor sich hin. Garp hatte ihn die Arbeit machen lassen und sich gemütlich am Stamm des Baumes ein Nickerchen gegönnt.
      „Na hör mal, immerhin ist der See hier nach irgendwelchen verrückten Affen benannt“, erwiderte der ältere der beiden, „wenn die hier aufgekreuzt wären, während du alleine hier unten gewartet hättest, wäre das Geschrei groß gewesen!“
      „Ach was, der einzige wilde Affe hier bist doch du“, entgegnete der jüngste Spross der Woop-Familie zornig, „wegen dir …“ Slapp brach seinen Satz erschrocken ab und wich gerade rechtzeitig einem heransausenden Etwas aus. Schallend zersplitterte es am Stamm der Palme, eine dünne Flüssigkeit spritze durch die Luft und rann an seinem Holz hinab. Es war eine Kokosnuss. Garp und Slapp drehten sich ruckartig in die Richtung um, aus der das Geschoss geflogen kam. Keine Sekunde zu früh, denn ihr folgten in kurzem Abstand unzählige weitere und die beiden Jungs hatten alle Mühe, dem wilden Kokosnuss-Sperrfeuer zu entgehen.
      Langsam versiegte der Beschuss und aus den Wipfeln der umliegenden Palmen sprang nach und nach eine Horde Äffchen hervor. Ihr dickes braunes Fell bedeckte den gesamten Körper, mit Ausnahme von Händen, Füßen und dem Gesicht. Auf den Wangen schien es sogar noch ein wenig dicker zu sein, wie bei einem menschlichen Backenbart. Ihre runden Augen mit den großen, schwarzen Pupillen waren starr auf die beiden Eindringlinge in ihrem Revier gerichtet, während sie wild in die Luft boxten. Doch am auffälligsten an ihnen war das breite Grinsen in ihren Gesichtern, welches dem des jungen Garp nicht unähnlich gewesen wäre, wäre diesem das seine in jenem Moment nicht vergangen.
      Mit wildem Gekreische, das wie ein Signal zum Angriff wirkte, setzten die Affen sich in Bewegung, während Garp und Slapp die Beine in die Hand nahmen um das Weite zu suchen. Doch vor der brüllenden Affenbande gab es kein Entkommen, ganz als hätten die beiden ihnen eine Kokosnuss geklaut.
      Gerade als sie zu Boden gingen und die Lage ausweglos erschien, veränderte sich der Tonfall der Affen nach und nach, bis jeder von ihnen den Warnruf wahrgenommen hatte und sie aufgeregt auseinander stoben, die Jungs verstört und zusammengekauert auf dem Boden zurücklassend. Beide hatten die Augen geschlossen und abwehrend die Hände über den Gesichtern verschränkt. Als Slapp sich traute seine Augen wieder zu öffnen, hatte sein älterer Begleiter sich bereits aufgerichtet.
      „Siehst du, sie scheinen doch noch erkannt zu haben, wer hier der stärkere ist“, bemerkte Garp triumphierend. Doch sein Grinsen erstarb, als er bemerkte, dass sich eine Gestalt einige Meter vor ihnen aus dem Dickicht geschoben hatte und scheinbar der wahre Grund für die panische Flucht der Affen gewesen war. Die Gestalt schien groß und schlank, auf jeden Fall menschlich, doch auf Grund der eingesetzten Dämmerung, war auf die Entfernung nicht mehr zu erkennen.
      „Wer ist das?“, flüsterte Slapp Garp kleinlaut zu.
      „Keine Ahnung, aber wir werden es wohl sehr bald wissen“, antwortete dieser mit gerunzelter Stirn, während er den Fremden mit zusammengekniffenen Augen misstrauisch musterte.

      Seit die Jungen den Dschungel heute Mittag betraten, hatte er sie aus den Schatten heraus beobachtet. Nun war es für ihn an der Zeit, sich zu zeigen.

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    • Des künftigen Königs Großvater - Prolog

      Soso du hast um Feedback gebeten, dann werde ich dir mal welches geben. Dein Prolog hatte eh die passende Länge, der ich mich kurz widmen kann! :)

      Fangen wir doch einfach mal ganz chronologisch an und widmen uns dem Titel deiner FF, welches ja auch gleichzeitig ganz eindeutig das Thema festlegt. Als erstes gibt es einen Pluspunkt für die schöne Verwendung des Genitiv, allerdings gleichzeitig auch meine erste "Kritik" an der Geschichte. Ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich den Titel gut finde, da irgendwie »antiquiert«, oder einfach eben zu umständlich. Ich gehe mal davon aus, dass du ne deutsche Analogiebildung zu deinem englischen Benutzertitel (King's Grampa) machen wolltest. Leider ist das im Deutschen nicht ganz so smooth möglich, aber naja...wo rede ich mich schon wieder hin? Titel! Also wie gesagt, da schwanke ich, aber ich glaube ich find ihn dann doch so in Ordnung.
      Dann gehe ich gleich einmal zum Thema über und zwar der Tatsache, dass du Monkey D. Garp zum Protagonisten deiner Geschichte gemacht hast. Das birgt natürlich immer Vor- und Nachteile. Einerseits ist es in meinen Augen - und da spreche ich auch aus eigener Erfahrung - immer sehr schwer, Charaktere in eine Geschichte einzubauen, die nicht aus deiner eigenen Feder stammen. Einerseits musst du dich darum bemühen ein authentisches Bild zu zeichnen, da die Leser (und du ja auch) ein bestimmtes Bild von der Person im Kopf haben, aber irgendwie natürlich auch innovativ sein und den Leser überraschen. Das ganze wird natürlich noch erschwert, da du dich ja für Geschichten aus der Vergangenheit entschieden hast, sodass du - sofern du es natürlich darauf anlegst - auch noch eine Charakterzeichnung/-entwicklung aufzeigen musst, die zum "aktuellen" Garp hinläuft.
      Andererseits hast du als Einsteiger und Gelegenheitsschreiber vermutlich mit der Wahl auf Garp zwei große Vorteile. Erstens kannst du dir eine Exposition, in der die Figur eingeführt, Motive geklärt werden, etc. sparen und gleich zu den "spannenden" Teilen übergehen. Andererseits hast du dir mit Garp natürlich auch noch den Gefallen getan, dass wir zu dem Marineheld bis auf ein paar Episoden wirklich gar keine Informationen bisher bekommen haben. Wir wissen, dass er ein Held ist, irgendwie ulkig und (Groß-)Vater für zwei der größten "Kriminellen" dieser Welt. Birgt natürlich unheimlich viel Potential, welches genutzt werden kann, als wenn man jetzt einen Strohhut oder Roger o.Ä. genommen hätte.
      In diesem Sinne nur ein kleiner Exkurs, welche Chancen und Risiken die Wahl einer existierenden/etablierten Person bieten kann. Aber ich bin recht zuversichtlich, dass du das hinbekommst!


      Damit möchte ich mich auch noch kurz dem Prolog widmen, welcher ja sowieso nicht allzu ausführlich ist. Prinzipiell finde ich deinen Schreibstil in Ordnung, aber deutlich ausbaufähig. Mir gefällt auf jeden Fall, dass du einen an sich sehr runden Schreibstil, mit einem Hang zu Schachtelsätzen hast. Das ein oder andere überflüssige, obligatorische Komma macht dich zusätzlich sympathisch, da es mich ein wenig an meine ersten Schreibversuche vor gefühlten zwanzig Jahren erinnert.
      Allerdings - wenn wir mal die unsäglichen Kriterien des FF-Turniers heranziehen - fehlt es mir ein wenig an Atmosphäre oder noch besser gesagt, verpasst du Chancen die Stimmung noch atmosphärischer aufzubauen. Ein Beispiel:
      Ein großer, breitschultriger Mann mit grauen Haaren, grauem Bart im Henriquatre-Stil und einer auffälligen Narbe um sein linkes Auge, stand an Deck eines großen Schiffes.
      Wie könnte man das ganze noch plastischer und weniger wie einen trockenen Steckbrief klingen lassen? Ein schneller Vorschlag meinerseits:
      Die Sonne brannte unnachgiebig auf den silbergrauen Schopf des breitschultrigen Mannes, während der laue Wind, welcher von der See auffrischte, eine salzige Kruste über Bart, der das markante Kinn des Mannes zierte, Wangen und die auffällige Narbe über seinem linken Augen legte. Und dennoch trotzte der Koloss eines Mannes den Gezeiten und stand wie ein Fels in der Brandung am Deck eines großen Schiffes.
      Völlig zufrieden bin ich mit der Variante jetzt zwar auch nicht, aber ich denke, dass vielleicht ganz deutlich wird, worauf ich hinaus will. Du musst nicht jede Passage so gestalten, ab und an ist der kurze, prägnante Stil durchaus richtig und wichtig. Aber gerade die Einführung in eine Geschichte, wenn du wirklich zum metaphorischen Stift greifst und den Leser in die Szenerie eintauchen lässt, ist es hilfreich, wenn du mit noch mehr Bildern arbeitest. Sonst könnte es sich ein wenig trocken lesen.
      Ansonsten machst du es aber für deinen ersten Versuch wirklich gut und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich beim Schreiben - gerade am Anfang - sehr schnell, sehr rasch steigern kann. Wichtig ist aber schlussendlich, dass du deinem eigenen Stil treu bleibst, weswegen mein Vorschlag eben auch nur ein Vorschlag meinerseits war. Ich tendiere ab und zu einem eher ausschweifenderen Stil, aber das muss dir gar nicht gefallen.

      Darüber hinaus bleibt mir fürs erste (noch) nicht mehr viel zu sagen, da ich wohl noch ein paar Kapitel abwarten werde, um in der Hinsicht ein ausführlicheres Feedback zu geben. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir sehr gut und erinnert mich an Member of CP9s Geschichte »Marinesoldat Uesugi Takeda«, der den gleichen Ansatz wie du gewählt hast (nur mit einem eigenen Charakter). Generell würde ich dir aber noch ans Herz legen, mal in die anderen Geschichten hineinzuschnuppern und zwar egal, ob neue oder alte. Das hilft dir auch dabei, ein wenig deinen eigenen Stil zu festigen, Inspirationen zu finden und generell freuen sich die Autoren natürlich, wenn du auch ein paar Worte da lässt.

      Schön, dass es wieder jemand in den FF-Bereich geschafft hat und prinzipiell würde ich mich freuen, wenn es weiter geht. Ich hoffe zumindest, dass meine Bewertung an manchen Stellen jetzt nicht zu "scharf" war, aber ich sehe in der Geschichte und deinem Stil durchaus Potential und werde daher hier auch mal aktiv bleiben :)

      P.S.: Aus dem kurz ist wohl nichts geworden X(
    • Des künftigen Königs Großvater

      Hm. Irgendwie bin ich mir ja gar nicht mal so sicher, ob ich mich zu deiner Geschichte äußern sollte. Einfach, weil ich nicht unbedingt ein großer Fan jener FanFictions bin, die Charaktere aus dem Originalwerk in den Mittelpunkt rücken. Die objektiven Vor- und Nachteile dazu hat ja bereits eloquent aufgezählt. Aber gut, jede FF verdient Aufmerksamkeit im Board, sonst dürfen wir uns nichts beschweren, dass dieser Bereich ausstirbt. Ich fange einfach mal an und wir werden sehen, wo es endet. xD

      Schreibstil ist wichtig, also beginne ich mit dem Schreibstil. Eigentlich bin ich an dieser Front nicht unzufrieden. Unaufgeregt, vielleicht kein Victor Hugo, aber definitiv gut weglesbar. Wie Vexor favorisiere ich eine ausschweifendere, mit Adjektiven und Schachtelsätzen um sich sch(m)eißende Feder, aber nicht jeder muss das gut finden. Tatsächlich missfiel mir am Prolog tatsächlich nur eine Stelle wirklich, und diese bildet die ersten paar Sätze. Die Beschreibung einer Person ist immer etwas leidig, da man im Grunde genommen Fakten aufzählt, also muss man hier etwas tricksen. Auch hier hat dir Vexor schon ein gutes Beispiel gegeben. Baue die Umwelt mit ein, lasse Beschreibungen von Personen und Orten mit der Atmosphäre verschmelzen und füge bereits ein paar kleine Winks auf die Persönlichkeit bzw. Stimmung des jeweiligen Subjekts oder Objekts hinzu. Zu 110% wird man dieses Gefühl von "Jetzt kommt die obligatorische äußere Beschreibung" niemals los, aber immerhin kann man so etwas schinden.^^

      Mal ganz abgesehen davon, hättest du dir diesen ersten Satz in dieser Form auch sparen können. Wir alle kennen Garp und der Titel deiner FF lässt eh keinen Zweifel daran, wen wir hier wohl vor uns haben. Das ist ein weiterer Vorteil von Charakteren aus dem Originalwerk - man kann sich mannigfaltige Beschreibungen sparen, außer sie weichen von der Hauptstory ab (z.B. wenn Garp schwerverletzt in Ketten liegen würde oder spätestens, wenn alle bekannten Figuren gut 50 Jahre jünger sind). Aber wenn die Figuren gesund und munter in ihrem "Revier" auftreten, weiß ja jeder Fan, was er sich drunter vorzustellen hat. Bei Corby haben ja auch ein-zwei Worte gereicht. Nur als kleiner Tipp.

      Ansonsten lässt sich nicht so viel sagen, außer, dass ich die Art und Weise, wie wir jetzt in Garps Geschichte geschleudert werden, etwas klischeehaft fand. Persönlich hätte es mir besser gefallen, wenn wir Garp in einer lebensgefährlichen Situation angetroffen hätten und Zeuge des Lebens geworden wären, welches an ihm "vorbeizieht". Irgendwie so. Klar, wäre auch nicht das Ei des Columbus, aber fände ich doch noch besser als dieses "Alter Mann und das Meer erzählt Jungspund seine Geschichte"-Szenario. Naja, ist am Ende wohl eh egal, da es hier um die Vergangenheit geht. :)

      So, ich finde die Idee wirklich schön, auch wenn ich hoffe, dass du nicht nur Charaktere aus One Piece benutzt, sondern auch eigene Figuren kreierst. Die finde ich nämlich immer spannender und spiegeln die Kreativität des Autors halt immer besser wieder. ich bleibe dir jedenfalls als Kommentator erhalten - du hast keine Wahl, also solltest du dich darüber lieber freuen. ;)


    • So jetzt wo Kapitel 1 raus ist, möchte ich mich noch meinen beiden lieben Kommentatoren hier widmen.

      Eure Bewertung meines Schreibstils war auch in etwa meine eigene Einschätzung, grundsätzlich solide und mir mangelt es in der Regel nicht großartig an Grammatik und Wortschatz, allerdings ist dieses "atmosphärische" Schreiben wohl meine Schwachstelle bisher. Ich denke das liegt nicht an mangelnder Vorstellungskraft, sondern an schlechter Übertragung meiner Gedanken auf das Papier. Ich sehe die Dinge vor mir und weiß wie sie aussehen, riechen etc. und nehme es dadurch als zu selbstverständlich hin und vergesse, dass der Leser meiner Geschichte nicht automatisch die gleiche Vorstellung hat wie ich und ich sie bei ihm erst durch ausführliche Beschreibung der Szene meinerseits ebenso erzeugen kann, wie bei mir selbst. Ich hoffe ich konnte in Kapitel 1 schon ein wenig Besserung darin zeigen?!

      Ich glaube ich habe versucht es mir leicht zu machen, indem ich eine bereits existierende Figur gewählt habe und auch im Laufe der Geschichte einige bekannte Figuren verwenden werde, aber ich persönlich freue mich immer, eine bekannte Person wiederzusehen und ich hoffe, ich kann dieses Gefühl in meiner FF auch bei den Lesern aufleben lassen. Die Wahl des Protagonisten ist nun mal der Grundidee meiner FF geschuldet, aber da wir über ihn bisher nur wenig wissen, sollte es hoffentlich wenig problematisch werden und ich denke ich kann ein bisschen eigenen Einfluss in die Person mit einbringen. Dafür lasse ich mir dann ein paar Nebenfiguren und vor allem eigentlich alle Antagonisten selbst einfallen, versprochen :P

      Vor allem mit Namen und Orten tu ich mich allerdings häufig schwer, aber ich werde mein Bestes geben danke euch beiden auf jeden Fall schon mal für euer Feedback! Bin schon sehr gespannt, wie die erste Geschichte rund um Garp auf Abenteuer im Dschungel ankommt :)
    • Pünktlich ist hier der wohlverdiente Kommentar für diese grandiose Idee.

      Als Einstieg bietet sich wie so oft das Sprachliche an und ich muss sagen, du hast dir in diesem Kapitel offensichtlich wirklich Mühe gegeben. Die Beschreibung des jungen Garp verschmilzt schon wesentlich besser mit der generellen Inszenierung und auch sonst ist dir die Einführung in den ersten Flashback schon ziemlich bildhaft gelungen. An einigen Stellen kann man sicher noch kritisieren, beispielsweise beim Genitiv bei 'Standes der Sonne', aber oft ist das Erbsenzählerei und es hat mich eigentlich nicht wirklich gestört. Das ist mehr so etwas, das bei doppeltem Lesen mal auffällt und für das man selbst vielleicht eine subjektiv bessere Option zu kennen meint, aber wie gesagt - kein Beinbruch. Mehr will und kann ich zur Sprache gar nicht sagen, mach weiter so und, das werden dir sicher viele Hobbyautoren bestätigen, dann entwickelt sich ganz schnell ein guter Stil.

      Inhaltlich fängst du jetzt doch unerwartet weit vorne an im zarten Alter von 10 Jahren. Daher kannst du dir trotz der wohlbekannten Hauptfigur einiges an Freiraum rausnehmen, denn Charakterwandel erklärt im Nachhinein notfalls sämtliche Ungereimtheiten, nicht wahr ;) Ich denke auch, dass du wohl für Anime / Manga-Adaptionen üblich, das Alter nicht hundertprozentig authentisch rüberbringen wirst und willst. Bei Zehnjährigen könnte das sonst reichlich anstrengend werden.

      Die Hintergrundgeschichte für Garps Aufenthalt klingt aber zugegebenermaßen ein wenig konstruiert. Das Problem ist, ich kann gar nicht sagen, ob es nun aufgesetzt ist, oder einfach authentisch. Denn in der Monkey-Familie ist ja fast alles denkbar. Und wenn Greystoke tatsächlich ein mehr oder weniger unabhängiger Abenteurer war, kann ich mir auch vorstellen, dass er seinem Sohn so eine Aufgabe stellt. Was ich außerdem nicht ganz geschnallt habe, war die Aufgabe für Hayato und Honoka. Als Aufpasser haben sie anscheinend keinen guten Job gemacht, oder wo sind die geblieben? Wobei da im Prinzip alles passiert sein kann, ist ja immerhin einige Tage her gewesen.
      Letztes Wort zum Sonntag Flashback: Schönes, unverhohlenes Foreshadowing da am Ende^^

      Ansonsten bleibt noch festzustellen, dass Woop Slapp (sheesh) und Airi wohl das typische 2:1 Geschlechterverhältnis in Shonentruppen vervollständigen werden, auch wenn noch nicht raus ist, wie und ob Airi sich einklinkt. Jedenfalls hast du in dem Abschnitt die Altersklasse für meine Begriffe ausgesprochen gut getroffen. Einzige größere Schwierigkeit, die sich da eventuell anbahnt, könnte das Kräftebalancing werden. Wenn die beiden Augen im Dickicht nicht gerade einem Achtjährigen gehören, dann bin ich durchaus gespannt, wie Garp und Woop mit dem Kontrahenten fertig werden.

      Insgesamt ist dir der Einstieg gelungen, jetzt musst du nur schöne unvorhersehbare Wendungen um Garp und gute eigene Charaktere einbringen und bamm - gute Story. Ich freu mich auf mehr. Achja, und das Kapitel dürfte gerne noch ein paar Wörtchen länger sein, auch wenn die Würze bekanntlich... :wacko:
    • Gehe ich bei meiner to-do-Liste einfach mal wieder vom geringsten Leseaufwand aus, komme ich doch gleich noch einmal hier dazu und muss dir gleich einmal ein großes Lob aussprechen: Ich finde, dass du dich schon deutlich gesteigert hast, was den Schreibstil, die narrative Stringenz und auch die generelle Aufbereitung der Geschichte angeht.

      Gerade im ersten Abschnitt zeigt sich, dass du dir die Kritik bzw. die Vorschläge schon zu Herzen genommen hast. Jetzt geht es vor allem noch darum, dass du es auch für den Rest deines - im Vergleich eh relativ kurzen - Kapitels beibehältst und die Beschreibung von Umwelt, Gefühlswelt, etc. nicht nur am Anfang verpufft, denn gegen Ende - gerade im Flashbackteil - gerätst du in ein Problems, welches ich auch noch kenne und zwar des story-progress. Ich persönlich kenne das Problem zu gut...man fängt an und ist noch auf eine beschreibende Atmosphäre, etc. bedacht, ehe man plötzlich zu einem immer schlichteren Schreibstil zurückgreift, der vor allem die Handlung voranbringt.
      Ich weiß nicht wie du vorgehst, ob du die Kapitel auf einmal oder häppchenweise schreibst. Auf jeden Fall würde ich dir dazu raten, dass du dir die Kapitel mit ein wenig Abstand (min. ein paar Stunden) noch einmal durchliest und zwo nicht nur, um Fehler auszubessern, sondern auch um zu schauen, ob du vielleicht nicht doch noch eine Passage Beschreibung mehr einbauen könntest, oder doch noch ein paar Adjektive, Nebensätze, etc., die das Erzählte weiter ausschmücken. [Natürlich nur bis zu einem Grad, der dir selber auch zusagt].

      Inhaltlich bin ich zwar immer noch nicht gefesselt, aber gerade am Ende zeigt sich zumindest bei mir auch schon eine kleine Neugier, wie es mit dem jungen Garp weitergehen wird, bei seiner "Mission" den Schatz zu finden. Die beiden Sidekicks, die du bisher genannt hast, wirken zwar noch recht blass, aber ich rechne jetzt mal mit dem Standard-Tollpatsch und einem relativ toughen, aber vielleicht schüchternem Mädchen, welches eventuell sogar amouröse Gefühle für Garp hegt.
      Gut gefallen hat mir hingegen die Erzählungen seines Vaters und die weitere Ausdehnung des verrückten Stammbaums der Monkey D.'s.

      Also von meiner Seite gibt es schon einmal einen Lob für die Steigerung des Schreibstils und vielleicht mäßige Kritik an der bisherigen Vorhersagbarkeit der Handlung, die aber andererseits bisher wirklich absolut authentisch in den Manga passen würde. Allerdings hoffe ich hier noch auf ein wenig mehr Abwechslung und Kreativität, aber für ein erstes Abenteuer für den Großvater des zukünftigen Piratenkönigs, kann man das durchaus so stehen lassen! :)

      P.S.: Vielleicht nur mein Geschmack, aber Titel/Kapitelüberschriften fände ich persönlich noch ganz schön.
    • So das nächste Kapitel ist fertig und von meinem Leibarzt Dr. Honk Probe gelesen und verbessert worden. Vielen Dank an dieser Stelle! Hier mein Feedback zum Feedback, ich hoffe in Zukunft kommt noch der ein oder andere verirrte Leser hier hinzu, ein bisschen Motivation für mich wären zusätzliche Leser wohl durchaus!

      P.S.: Außer Reborn, mit dem ich per PN schreibe, ist scheinbar keinem der Bezug des Namens von Garps Vater aufgefallen!

      s4pk

      s4pk schrieb:

      Als Einstieg bietet sich wie so oft das Sprachliche an und ich muss sagen, du hast dir in diesem Kapitel offensichtlich wirklich Mühe gegeben. Die Beschreibung des jungen Garp verschmilzt schon wesentlich besser mit der generellen Inszenierung und auch sonst ist dir die Einführung in den ersten Flashback schon ziemlich bildhaft gelungen.

      Danke für das Lob, ich hoffe ich steigere mich hier noch ein bisschen aber mit meinem neuen Lektor, der ja auch einen Doktortitel hat, sollte das klappen!

      s4pk schrieb:

      Inhaltlich fängst du jetzt doch unerwartet weit vorne an im zarten Alter von 10 Jahren. Daher kannst du dir trotz der wohlbekannten Hauptfigur einiges an Freiraum rausnehmen, denn Charakterwandel erklärt im Nachhinein notfalls sämtliche Ungereimtheiten, nicht wahr Ich denke auch, dass du wohl für Anime / Manga-Adaptionen üblich, das Alter nicht hundertprozentig authentisch rüberbringen wirst und willst. Bei Zehnjährigen könnte das sonst reichlich anstrengend werden.

      Stimmt, ich wollte hier einfach etwas auf Nummer sicher gehen. Über diesen Lebensabschnitt haben wir so ziemlich 0 Informationen und ich bezweifle, dass da seitens Oda noch groß was kommen wird. Daher die Entscheidung, meine ganze Story grundlegend erstmal auf die frühe Kindheit aufzubauen in der Hoffnung, etwas Übung zu erlangen ohne mich Schwerpunkt mäßig auf die Korrektheit der Tatsachen konzentrieren zu müssen. Das Alter authentisch umzusetzen wird schwer, meine Geschwister sind zum Vergleich schon 3 und fast 5 Jahre älter mittlerweile aber wie du sagst, wäre das eh Shonen untypisch.

      s4pk schrieb:

      Was ich außerdem nicht ganz geschnallt habe, war die Aufgabe für Hayato und Honoka. Als Aufpasser haben sie anscheinend keinen guten Job gemacht, oder wo sind die geblieben? Wobei da im Prinzip alles passiert sein kann, ist ja immerhin einige Tage her gewesen.

      Tja das gute alte Ehepaar! Also im neuen Kapitel gibt es ja noch eine neue kleine Szene in der die beiden vorkommen. Du hast Recht damit, dass sie nicht sonderlich geeignet sind, aber ich wollte damit die Tradition fortsetzen begründen, dass die Monkey D.s ihre Kinder grundsätzlich scheinbar eher ungünstigen Vormunden (oder Vormündern?!) überlassen, also eine Anlehnung an Garp mit Dadan als Erzieherin für Ruffy, nur eben mit ganz anderem Charakter Konzept.

      s4pk schrieb:

      Letztes Wort zum Sonntag Flashback: Schönes, unverhohlenes Foreshadowing da am Ende^^

      Ich gebe zu das war etwas flach :D aber es hat für mich rein gehört da ich noch nicht wusste, ob ich die Szene um Greystokes (ich nenn es mal) "Ende" beschreiben werde. Falls nicht, käme wiederum einfach die Aussage "es ist was passiert" im entsprechenden Kapitel zu sehr aus dem Nichts :P

      s4pk schrieb:

      Jedenfalls hast du in dem Abschnitt die Altersklasse für meine Begriffe ausgesprochen gut getroffen. Einzige größere Schwierigkeit, die sich da eventuell anbahnt, könnte das Kräftebalancing werden. Wenn die beiden Augen im Dickicht nicht gerade einem Achtjährigen gehören, dann bin ich durchaus gespannt, wie Garp und Woop mit dem Kontrahenten fertig werden.
      Freut mich! Ja das wird eine kleine Herausforderung aber ich habe bisher ein grobes Konzept, wie ich da für einen passenden Ausgleich sorgen kann. Wobei Sabo und Ace auch Porcemi platt gemacht haben, aber die waren da ja auch schon ein paar Jahre älter. Mit den Augen musst du dich allerdings noch gedulden müssen! :D

      s4pk schrieb:

      Insgesamt ist dir der Einstieg gelungen, jetzt musst du nur schöne unvorhersehbare Wendungen um Garp und gute eigene Charaktere einbringen und bamm - gute Story. Ich freu mich auf mehr. Achja, und das Kapitel dürfte gerne noch ein paar Wörtchen länger sein, auch wenn die Würze bekanntlich...

      Danke nochmal für das Lob, das weiß ich sehr zu schätzen und mit den Charakteren werde ich mir auf jeden Fall Mühe geben! Allerdings tu ich mich mit langen Texten etwas schwer, das neue Kapitel dürfte aber schon etwas länger geworden sein. Danke für deine Kritik!

      Vexor

      Vexor schrieb:

      Gerade im ersten Abschnitt zeigt sich, dass du dir die Kritik bzw. die Vorschläge schon zu Herzen genommen hast. Jetzt geht es vor allem noch darum, dass du es auch für den Rest deines - im Vergleich eh relativ kurzen - Kapitels beibehältst und die Beschreibung von Umwelt, Gefühlswelt, etc. nicht nur am Anfang verpufft, denn gegen Ende - gerade im Flashbackteil - gerätst du in ein Problems, welches ich auch noch kenne und zwar des story-progress. Ich persönlich kenne das Problem zu gut...man fängt an und ist noch auf eine beschreibende Atmosphäre, etc. bedacht, ehe man plötzlich zu einem immer schlichteren Schreibstil zurückgreift, der vor allem die Handlung voranbringt.
      Ich weiß nicht wie du vorgehst, ob du die Kapitel auf einmal oder häppchenweise schreibst. Auf jeden Fall würde ich dir dazu raten, dass du dir die Kapitel mit ein wenig Abstand (min. ein paar Stunden) noch einmal durchliest und zwo nicht nur, um Fehler auszubessern, sondern auch um zu schauen, ob du vielleicht nicht doch noch eine Passage Beschreibung mehr einbauen könntest, oder doch noch ein paar Adjektive, Nebensätze, etc., die das Erzählte weiter ausschmücken. [Natürlich nur bis zu einem Grad, der dir selber auch zusagt].

      Ja ich habe es mir zu Herzen genommen und auch die weitere Kritik, ich hoffe sehr, dass es im neuen Kapitel nochmal besser wurde! Das erste Kapitel und den Prolog habe ich tatsächlich an einem Stück durch geschrieben, beim neuen hatte ich die vorgeschlagene Pause drin und habe mir zusätzlich noch einen Lektor mit Doktortitel dazu geholt und dessen Vorschläge mit verarbeitet. Ist das dem Ergebnis anzumerken? :D

      Vexor schrieb:

      Inhaltlich bin ich zwar immer noch nicht gefesselt, aber gerade am Ende zeigt sich zumindest bei mir auch schon eine kleine Neugier, wie es mit dem jungen Garp weitergehen wird, bei seiner "Mission" den Schatz zu finden. Die beiden Sidekicks, die du bisher genannt hast, wirken zwar noch recht blass, aber ich rechne jetzt mal mit dem Standard-Tollpatsch und einem relativ toughen, aber vielleicht schüchternem Mädchen, welches eventuell sogar amouröse Gefühle für Garp hegt.
      Gut gefallen hat mir hingegen die Erzählungen seines Vaters und die weitere Ausdehnung des verrückten Stammbaums der Monkey D.'s.

      Das mit dem inhaltlichen Fesseln ist auch eine Schwäche von mir glaube ich, hoffentlich kann ich da noch etwas mehr Spannung aufbauen. Hierzu ist mir auch ein konsequentes und fortlaufendes Feedback wichtig um zu sehen, ob ich mich in die richtige Richtung bewege! Der Vater von Garp lag mir auch am Herzen, ich war schon am überlegen ob ich nicht lieber eine FF über ihn schreiben soll, als über seinen Sohn :D

      Vexor schrieb:

      Also von meiner Seite gibt es schon einmal einen Lob für die Steigerung des Schreibstils und vielleicht mäßige Kritik an der bisherigen Vorhersagbarkeit der Handlung, die aber andererseits bisher wirklich absolut authentisch in den Manga passen würde. Allerdings hoffe ich hier noch auf ein wenig mehr Abwechslung und Kreativität, aber für ein erstes Abenteuer für den Großvater des zukünftigen Piratenkönigs, kann man das durchaus so stehen lassen!

      P.S.: Vielleicht nur mein Geschmack, aber Titel/Kapitelüberschriften fände ich persönlich noch ganz schön.
      Vielen Dank dafür, den Vorschlag mit den Überschriften werde ich umsetzen!

      Im neuen Kapitel "Rummel im Dschungel" geht es erstmal um unser kleines Abenteurer-Duo auf dem Anfang ihrer Route durch den wilden Dschungel, mit all seinen Gefahren. Außerdem entscheidet sich noch jemand, sich ebenfalls auf den Weg zu machen. Hoffe das Kapitel ist nicht wieder zu kurz, wenn ja dann gebt mir Bescheid und ich mache das kommende dann auch tatsächlich länger!
    • Eigentlich wollte ich mich schon zu deinem ersten Kapitel äußern, nur hatte Vexor bereits jeden meiner Gedanken verarbeitet, sodass ich mir das Wiederkäuen seines Beitrags erspart habe. Wirklich viel habe ich zwar auch zum neuen Kapitel nicht zu sagen, aber mal schauen…^^

      Deine Geschichte ist definitiv unterhaltsam. Bisher hältst du dich natürlich noch sehr an die Shonen-Regeln, was bei der klischeehaften Darstellung anfängt und bei dem Riesenfrosch im Dschungel aufhört, aber darin liegt einfach eine gut weglesbare Kurzweil. Persönlich ist es mir daher auch ziemlich egal, ob wir uns später von diesem One Piece’schen Abenteuerflair lösen und nicht.
      Gut, deine drei Hauptcharaktere -also Garp, Slapp und Airi- sind bislang Abziehbilder bekannter Vorlagen respektive ihrer eigenen Vorlagen, aber aus dem Zusammenspiel bewährter Motive holst du bisher einen angenehmen Unterhaltungswert, auch wenn ich mir in Zukunft etwas mehr Persönlichkeit wünsche. Die ersten Kapitel legen da natürlich noch kein Maß an, weshalb du diesen Satz jetzt nicht als Kritik auffassen musst.

      Tatsächlich gefällt mir der junge Garp sehr, sehr gut und ich vermute, so oder so ähnlich hätte ihn Oda selbst auch angelegt.
      Wie sich seine Entwicklung nun vollziehen wird, bleibt erstmal abzuwarten. Ich vermute, dass sein Vater von seiner Reise nicht zurückkehren oder anderweitig von Piraten getötet wird und Garp hieraus seine Motivation ziehen wird, zur Marine zu gehen. Im Moment deutet schließlich noch nichts auf den künftigen Vizeadmiral. Ich meine, den idiotischen Großvater, der seinen Enkel als Trainingseinheit über einem Dschungel abwirft, den sieht man schon klar vor sich - nur der leidenschaftliche Marine fehlt noch. Da bin ich schon auf die Gründe gespannt, die du dir diesbezüglich erdacht hast. Bisher gehe ich aber noch davon aus, dass es etwas mit Greystoke und oder Airi zu tun haben wird.

      Apropos Airi, diese wird nun wie erwartet auch stärker in die Handlung und integriert. Ihre roten Locken dürften dann für die Portion Weiblichkeit sorgen, welche keiner FF fehlen darf. ;)

      Zum Schreibstil kann ich mich Vexor nur anschließen. Du hast dich hier wirklich eklatant gesteigert -vielleicht auch dank Dr. Honk- und bist auf einem richtig guten Weg. Hier und da inszenierst du vielleicht noch zu hastig, aber im Großen und Ganzen habe ich deine Kapitel wirklich gern gelesen.

      Höchstens den Umgang mit wörtlicher Rede könnte ich dir ankreiden. Hier wäre es mir wesentlich lieber, würdest du im Gespräch zweier Personen die Aussagen jeweils auf eine eigene Zeile packen.
      „Ich hätte mich nie über die Papas Regeln hinwegsetzen und dir folgen sollen!“ „Hör auf zu jammern“, presste Garp hervor[…]

      Besser und übersichtlicher für den Leser wäre:
      „Ich hätte mich nie über die Papas Regeln hinwegsetzen und dir folgen sollen!“
      „Hör auf zu jammern“, presste Garp hervor,[…]


      Ansonsten aber wie gesagt gut geschriebene und unterhaltsame Kapitel, die definitiv Lust auf mehr macht. Ja nachdem, wie du am Ball bleibst und deine Geschichte angelegt hast, könntest du hier eine große FF am Start haben. Weiter so! :)


    • Da bin ich heute gar nicht der erste, hmm. Da wird der Kommentar wohl leider etwas kürzer ausfallen, Bo hat ja schon vieles ganz sinnvoll kommentiert. Was ihm aber entgangen ist, und das dürfte das wichtigste an der ganzen FF sein, ist, dass Garp schon im zarten Alter von 10 Jahren die Hose in den Kniekehlen hängt. Daher kann man bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Story auf einen hohen Level an Swag schließen, sodass sämtliche Hindernisse im Djungel eigentlich ohne größere Gefahren überwunden werden dürften.

      Und nicht nur das, mir fiel sogar noch ein zweiter enorm wichtiger Aspekt auf, nämlich die wunderschönen Namen der Familie Woop. Woop Smack, Clapp und sein Sohnemann Slapp scheinen nicht nur von verschiedenen lautmalerischen Worten für Schläge inspiriert zu sein, sondern bekleiden seit Generationen wichtige öffentliche Ämter im Dorf. Und damit hier irgendetwas Sinnvolles bei rumkommt, werfe ich doch mal die Frage auf, inwiefern 'Auslandserfahrungen' einem möglichen nächsten Bürgermeister zuträglich wären. Was dahinter steht: Wird Slapp zum Dauerbegleiter oder wegen der Familientradition doch eher zum arcbeschränkten Sidekick?

      Selbige Frage stellt sich prinzipiell auch bei Airi, wobei ich sie aus Sympathiegründen schon ganz gerne etwas dauerhafter an Bord sehen würde. War doch ganz niedlich inszeniert, wie die 10-Jährige Überfliegerin sich da auf die Reise macht ihren Stolz wieder herzustellen. Und ein tierischer Begleiter ist jetzt auch partout kein Klotz am Bein, im Gegenteil. Sowas ist meistens doch eher eine erfrischende Abwechslung zwischen den üblichen menschlichen Protagonisten.

      In diesem Zusammenhang treten dann auch die beiden Aufpassergroßeltern noch mal auf und lass mich lügen, aber ich würde bald tippen, die haben auch einiges auf See erlebt. Also entweder verwechsle ich da einfach die bekannte Altersweisheit mit Observationshaki, oder zumindest Honoka hatte die ein oder andere Übungsstunde in Sachen Kampftechniken. Da darf man ja gespannt sein, ob am Ende nicht eine Einheit Training für Garp bei den beiden Alten ansteht.

      Der Grund, warum ich bisher überhaupt nichts zum ersten Absatz gesagt habe, ist im Übrigen ziemlich simpel. Die Szene ist unterhaltsam geschrieben keine Frage, aber sie bietet inhaltlich eben noch nicht so viel, was es da auszudeuten gäbe. Ich will aber trotzdem loben, wie lebhaft dir der Djungel hier schon gelungen ist. Für 3 Texte zeigt die Leistungskurve da mal rein aufs Schreiberische beschränkt ganz stark nach oben. Wie auch immer, die beiden Schatzsucher stürzen von einem Unglück ins nächste, auch wenn das Augenpaar aus Kapitel 1 zunächst einen Rückzieher gemacht zu haben scheint.

      Ich finde es außerdem beeindruckend, wie scheinbar flüssig dir die Darstellung der Altersklasse von der Hand geht, Authentizität wird da anscheinend ganz groß geschrieben. So und weil mir nichts mehr einfällt, schließe ich mit dem Wunsch nach mehr. Erstens mehr Kapiteln und zweitens vielleicht ein paar mehr Alleinstellungsmerkmalen. Bo hats ja schon angedeutet, auch wenn es erst zwei Kapitel gibt, bewegst du dich momentan halt auf ziemlich gut bekannten Shonenpfaden ^^
    • Feedback incoming!

      Was macht man, wenn man auf der Arbeit sitzt, aber keine Lust auf seine eigene Arbeit hat? Man widmet sich dem riesigen Stapel von FF's, die man bereits viel zu lange vor sich her schiebt. Anfangen möchte ich dabei mit deiner, da diese derzeit ja noch in den Kinderschuhen steckt - und du mich ja ohnehin darum gebeten hast dir meine Meinung um die Ohren zu pfeffern - von daher ist der Stoff ja relativ zügig aufgeholt.

      Zunächst einmal möchte ich meinen Hut vor dir ziehen und dir meinen Respekt zollen. Es erfordert einen ordentlichen Satz Eier in der PfanneHose, um sich einem bereits existenten Charakter aus dem Originalwerk zur Brust zu nehmen und diesem mal eben eine eigene Fanfiction zu widmen. Ich persönlich habe diesen Schritt auch schon hier und da in meiner alten FF ("The Prophecy") gewagt, bin mit diesen Figuren aber nie über die Rolle einer, mehr oder minder, unbedeutenden Randfigur hinausgegangen. Einfach, weil mir persönlich die Gefahr stets zu groß war den Charakteren, ab einem bestimmten Punkt, nicht mehr vollends gerecht werden zu können. Das Risiko den Charakter irgendwann OOC (out-of-character) darzustellen ist allgegenwärtig, das muss dir einfach im Klaren sein.
      Auf der anderen Seite glaube ich aber auch, dass, wenn du, als staatlich geprüfter Garp-Maniac, es nicht schaffen solltest eine inhaltlich anständige Fanfiction zur (zweit-)größten Schlafmütze des One Piece Universums - neben Zorro natürlich - zu verfassen, dann schafft es wohl niemand sonst. Insofern traue ich dir das durchaus zu, insbesondere da du einen recht cleveren Weg gefunden hast, um zwar Garp als Protagonisten zu haben, dennoch dein, mehr oder weniger, komplett eigenes Ding daraus zu machen. Denn defacto wissen wir über Garp's Vergangenheit zurzeit noch absolut gar nichts, wodurch du diesbezüglich natürlich freie Hand hast.
      Ich selbst würde so einen Weg für eine FF zwar nie gehen, da immer noch die Möglichkeit besteht, dass der Großmeister himself eines Tages die Vergangenheit von Garp näher beleuchtet - auch wenn ich daran nicht mehr wirklich glaube - zolle dir dadurch aber gleich umso mehr Respekt dafür, dass du dich für diesen Weg entschieden hast.

      Widme ich mich nun mal dem Schreibstil, bei dem ich gleich mal sagen muss, dass ich noch nie zuvor eine so starke Leistungskurve zu sehen bekommen habe, wie bei dir. Die meisten hier fangen an zu schreiben, entwickeln ihren Stil größtenteils mit der Zeit natürlich noch weiter, allerdings dauert diese Entwicklung meist mehrere Monate / Jahre ... Bei dir hat's im Grunde nur schlappe drei Kapitel gedauert - inklusive des Prologs. Der Einfluss, den der Honk des PB's auf dich gehabt haben muss, ist in Kapitel 2 ganz deutlich zu spüren. Bekamen wir im Prolog noch recht "steife" Formulierungen von dir serviert, wenn es um die Beschreibung der Szene ging, so sind diese im zweiten Kapitel längst bedeutend flüssiger und somit auch dynamischer. Sie fügen sich weit besser ins Geschehen ein, als noch zum Start deiner FF. Dafür meinen tiefsten Respekt an dich / euch.

      Aber genug des Lobes, jetzt kommen wir endlich mal zu meinen liebsten Stellen jeder Kritik, für die ich im Board einst - insbesondere während des Dressrosa Arcs - schon beinahe berüchtigt war ... Und das sind die negativen Aspekten. Ja, auch davon gibt es so manche. Genau genommen gibt es imo noch zwei Dinge, dir mir nicht hunderprozentig gefallen.
      Der eine Punkt wurde von Bo bereits angesprochen: Der Mangel an Absätzen. Gerade bei Dialogen ist dies ein wichtiges Stilmittel, um dem Leser die nötige Zeit zu verschaffen komplett in das Gespräch einzutauchen. Bei dir reihen sich die jeweiligen Aussagen immer sehr eng aneinander, was optisch wenig einladend ist und auf Dauer nicht nur anstrengend, sondern auch ermüdend wirken kann. Der Leser wird im Grunde durch den Dialog gehetzt, statt diesen in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Deswegen empfehle auch ich dir: Deine Tastatur hat da so eine ganz, ganz große Taste. Die ist nicht nur zur Deko da ^^

      Der zweite Aspekt, mit dem ich mich derzeit noch etwas schwer tue, ist deine Erzählweise an sich. Manches wirkt imo etwas konstruiert, so als wüsstest du zwar was du erzählen willst, wüsstest aber nicht wie du genau zu diesem Punkt gelangen sollst. Mal ein Beispiel: In deinem Prolog zitiert Garp Corby zu sich, weil dieser ihm mit seiner ständigen Fragerei über Garp's Vergangenheit regelmäßig auf den Zeiger geht. Mein Problem an dieser Situation war jedoch, dass es kurz vorher gar keinen derartigen Austausch zwischen den beiden gegeben hat. Die jetzige Erzählung entstand im Grunde nur aus einem kurzen Impuls von Garp heraus. Sicher, solche Situationen hat jeder mal, doch erzähltechnisch ginge das doch um einiges geschmeidiger.
      Viel besser hätte mir bspw. gefallen, wenn Garp und Corby gerade mitten in einem Gespräch gewesen wären und Corby ihn in diesem ein weiteres Mal auf seine Vergangenheit angesprochen hätte, was dann dafür gesorgt hätte, dass Garp endlich kleinbei gibt und ihm alles erzählt. So, wie es jetzt ist, kann man es zwar auch machen, es wirkt allerdings nicht unbedingt "natürlich". Mein Tipp diesbezüglich wäre da ein ganz einfacher: Nimm dir noch etwas mehr Zeit, um Handlungen und Entwicklungen genau zu durchdenken und zu planen. Man merkt deutlich, dass du das schon jetzt bei deinen Beschreibungen machst und mein persönlicher Wunsch für dein drittes Kapitel - der bei deiner bisherigen Leistungskurve ja wohl kein Problem für dich sein sollte - wäre, dass du dir in diesem ebenso viel Zeit für inhaltliche Entwicklungen nehmen würdest und dann auf diesem hohen Niveau natürlich bleibst und es in naher Zukunft noch weiter verfeinerst. Sollte doch kein Ding sein, oder? xD

      Soooo ... Reicht das? Ich denke schon. Freu mich jedenfalls aufs dritte Kapitel und werde auch, so gut es eben geht, am Ball bleiben! ;)
    • 2: Rummel im Dschungel

      Hattest du nicht irgendwo geschrieben, dass das dritte Kapitel schon veröffentlicht wurde? Naja Glück für mich, dann kann ich den Kommentar doch noch hier lassen, auch wenn ich nach vier Vorpostern mal schauen muss, worauf ich noch eingehen kann.

      Generell werde ich mir das Lob für den Schreibstil an dieser Stelle sparen, das kam von anderen Stelle schon zu Genüge und außer noch einmal alles wiederzukäuen, kann ich sowieso nichts mehr hinzufügen. Generell möchte ich nur sagen, dass du die "Kritik" bisher schon einmal sehr gut umsetzt.
      Wo ich auch zustimmen möchte ist die Tatsache, dass du mehr Absätze einfügen solltest. Einerseits wirkt der Textblock dann einfacher zum Lesen und andererseits wird man nicht so schnell verwirrt, was den Dialogwechsel angeht. Zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

      Inhaltlich ist bis jetzt noch nicht so viel zu sagen, außer, dass du mich mit Airi schon überrascht hast, weil ich davon ausgegangen bin, dass sie das arme Mädchen ist, welches in Garp verschossen und recht schwach ist. Zumindest scheint sie die amtierende "Königin" des Dschungels zu sein, der Garp die Show gestohlen hat. Ich hoffe auch, dass sie ihrem Ruf gerecht wird. Ich bin ja ein Fan von resoluten Rothaarigen ;)
      Bei Slapp und Garp warte ich mal ab, wie sich das ganze entwickelt. Ich erwarte momentan, dass Airi ihnen aus der Patsche helfen und den Schatz schlussendlich für sich behalten wird. Als "Austausch" für ihre Hilfe sozusagen.

      Kurzer Kommentar mit wenig Inhalt, aber vielleicht bin ich beim nächsten Kapitel ja nicht der Letzte. Schön, dass du meinen Wunsch nach Kapitelüberschriften nachgegangen bist, das macht die ganze Sache doch gleich lebendiger. Nächster Arbeitsschritt/tipp für dich: Kapitel können gerne noch etwas länger werden.

      Man liest sich,

      Vexor.
    • So mein Feedback zu eurem Feedback ist jetzt schon fertig, das Kapitel liegt dem werten Honk zur Kontrolle vor. An der Stelle nochmal vielen Dank an den Nichtsnutz!

      Außerdem vielen lieben Dank an die fleißigen Kommentatoren, euer Lob bezüglich des verbesserten Schreibstils möchte ich an dieser Stelle gerne kollektiv den Einzelrückmeldungen voran ehren, das hat mich sehr gefreut und gleichzeitig motiviert! Ich hoffe in Kapitel 3 ist mir die Umsetzung eurer Hinweise zum häufigeren Gebrauch der Enter Taste einigermaßen geglückt, bitte um Feedback hierzu!

      So jetzt zu den einzelnen Herren:

      Bo
      Bisher hältst du dich natürlich noch sehr an die Shonen-Regeln, was bei der klischeehaften Darstellung anfängt und bei dem Riesenfrosch im Dschungel aufhört, aber darin liegt einfach eine gut weglesbare Kurzweil.

      Das liegt wohl daran, dass ich mir die einzelnen Szenen auch genau so vorstelle, ich überlege jedes Mal, ob das so in einem uns bekannten Manga „schwarz auf weiß“ so passieren könnte. Also ich möchte es gar nicht allzu sehr auf eine Roman-ähnliche Schiene packen, sondern quasi ein Manga Kapitel in Schriftform darstellen. Irgendwie. :D

      […] auch wenn ich mir in Zukunft etwas mehr Persönlichkeit wünsche.

      Davor habe ich allerdings noch etwas Bammel, ich denke hier könnte wohl meine größte Schwäche im Dasein als Schreiberling liegen. Da bin ich noch sehr unsicher, wie ich das am besten umsetze bzw. vertiefen kann! Also an dieser Stelle kommen mir Tipps und Tricks von Veteranen sehr gelegen!

      Tatsächlich gefällt mir der junge Garp sehr, sehr gut und ich vermute, so oder so ähnlich hätte ihn Oda selbst auch angelegt.

      Vielen Dank, das ist vor allem im FF Bereich ein sehr wichtiges Lob wie ich finde und freue mich darüber!

      Wie sich seine Entwicklung nun vollziehen wird, bleibt erstmal abzuwarten. Ich vermute, dass sein Vater von seiner Reise nicht zurückkehren oder anderweitig von Piraten getötet wird und Garp hieraus seine Motivation ziehen wird, zur Marine zu gehen. Im Moment deutet schließlich noch nichts auf den künftigen Vizeadmiral.

      Da bist du schon auf einem richtigen Weg, allerdings wird das in diesem „Arc“, wenn man es denn so nennen kann, wohl erstmal außen vor bleiben und im zweiten eine wichtige Rolle spielen!

      Apropos Airi, diese wird nun wie erwartet auch stärker in die Handlung und integriert. Ihre roten Locken dürften dann für die Portion Weiblichkeit sorgen, welche keiner FF fehlen darf.

      Jep, wobei ich mich in dieser ersten Story um Ruffys Opa wohl noch ein wenig zurückhalten werde, um nicht plötzlich in eine leicht pädophile Schiene abzudriften. Aber in Story Nr. 2 sollte sie ein Alter erreicht haben, in dem man zumindest das Wort Brüste schon mal in den Mund nehmen ausdrücklich verwenden darf.

      Höchstens den Umgang mit wörtlicher Rede könnte ich dir ankreiden. Hier wäre es mir wesentlich lieber, würdest du im Gespräch zweier Personen die Aussagen jeweils auf eine eigene Zeile packen.

      Im neuen Kapitel gab es jetzt nicht allzu viele Dialoge, aber trotzdem: meinst du es in etwa so wie ich es jetzt umgesetzt habe? Oder noch konsequenter, also auch wenn eine einzelne Person spricht diese Worte direkt auf eine neue Zeile packen? Aber schon mal Danke für diesen doch wichtigen Tipp! :)

      Und danke für deinen Kommentar, ich hoffe ich kann dich sowohl als Leser als auch als Kritiker halten!

      s4pk
      Was ihm aber entgangen ist, und das dürfte das wichtigste an der ganzen FF sein, ist, dass Garp schon im zarten Alter von 10 Jahren die Hose in den Kniekehlen hängt. Daher kann man bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Story auf einen hohen Level an Swag schließen, sodass sämtliche Hindernisse im Djungel eigentlich ohne größere Gefahren überwunden werden dürften.

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

      Was dahinter steht: Wird Slapp zum Dauerbegleiter oder wegen der Familientradition doch eher zum arcbeschränkten Sidekick?

      Erstmal freut es mich, dass diese gut versteckte Namensgeschichte aufgefallen ist und dich so begeistert. Allerdings wird Slapp wohl eher ein (Arc-) beschränkter Sidekick bleiben, damit ich ihn trotz seines grundsätzlich vorhandenen Mutes und seinem Sinn für strikte Regeln möglichst aus der Marine raushalten kann. Außerdem würde ich durch eine Dauerbegleitung wahrscheinlich die von Oda doch eher gering gehaltene Freundschaft zwischen den beiden etwas zu unauthentisch (gibt es das Wort?) pushen.

      Selbige Frage stellt sich prinzipiell auch bei Airi, wobei ich sie aus Sympathiegründen schon ganz gerne etwas dauerhafter an Bord sehen würde.

      Dann sei hierzu erstmal nur so viel gesagt: das möchte ich ebenfalls. Und ich hoffe ich kann Spike noch ein bisschen besser einbinden in Zukunft, im dritten Kapitel kam er jetzt auch noch nicht so zur Geltung.

      Da darf man ja gespannt sein, ob am Ende nicht eine Einheit Training für Garp bei den beiden Alten ansteht.

      Ja hier bin ich noch relativ unentschlossen muss ich zugeben. Die beiden haben definitiv auf See schon so einiges erlebt, allerdings werden sie in Arc 1 erstmal keine aktive Rolle mehr einnehmen, dafür ist er nicht umfangreich genug. Denn um ehrlich zu sein, sollte dieser erste Arc auf keinen Fall länger als 10 Kapitel werden, ich schätze momentan mal 8 oder so. Allerdings spielt die darauf folgende Geschichte ja in nicht allzu ferner Zukunft, weshalb sie durchaus nochmal eine Rolle spielen könnten.

      Wie auch immer, die beiden Schatzsucher stürzen von einem Unglück ins nächste, auch wenn das Augenpaar aus Kapitel 1 zunächst einen Rückzieher gemacht zu haben scheint.

      Tadaaa!

      Ich finde es außerdem beeindruckend, wie scheinbar flüssig dir die Darstellung der Altersklasse von der Hand geht, Authentizität wird da anscheinend ganz groß geschrieben.

      Danke! Authentizität ist mir tatsächlich ziemlich wichtig, auch wenn das in Sachen Alter gerade im Shonen Bereich natürlich nicht unbedingt ein Zuckerschlecken ist. Gerade wenn es später zu aktiveren Szenen kommt, wird das nicht so leicht aber ich drücke mir da einfach mal selbst die Daumen.

      Danke für dein Feedback, ich hoffe du hattest einen schönen Urlaub und ich kann bald auch ein neues Kapitel von dir lesen :)

      Mr. Pirateboard
      Das Risiko den Charakter irgendwann OOC (out-of-character) darzustellen ist allgegenwärtig, das muss dir einfach im Klaren sein.
      Auf der anderen Seite glaube ich aber auch, dass, wenn du […] es nicht schaffen solltest eine inhaltlich anständige Fanfiction […] zu verfassen, dann schafft es wohl niemand sonst.

      Na dann hoffe ich sehr, diesem Kompliment (als das habe ich es jetzt mal verstanden) gerecht zu werden! Will den armen Greis ja auch nicht in einem falschen Licht aufziehen!

      Denn defacto wissen wir über Garp's Vergangenheit zurzeit noch absolut gar nichts, wodurch du diesbezüglich natürlich freie Hand hast.

      Das war eigentlich auch der Grund, warum ich mich überhaupt dran getraut habe. Und deshalb habe ich auch ein bisschen Bammel vor den folgenden Geschichten, denn je näher wir der Gegenwart rücken, desto größer ist die Gefahr, letztendlich doch noch Infos von Oda zu erhalten, die gegen meine Version der Geschichte spricht. Zumindest wenn Dragon geboren wird, dürfte es spannend werden, ob Oda hierzu noch irgendwas zu Papier bringt. Ich hoffe mal nicht :D

      Der eine Punkt wurde von Bo bereits angesprochen: Der Mangel an Absätzen.

      Hier habe ich bei meiner Antwort an Bo schon etwas geschrieben! Ich hoffe ich konnte mich an dieser Stelle ein wenig bessern im dritten Kapitel, oder ist das immer noch zu wenig so? Ich tu mich da oft schwer, das richtige Maß zu erkenn und hoffe das in Zukunft noch aufarbeiten zu können!

      Manches wirkt imo etwas konstruiert, so als wüsstest du zwar was du erzählen willst, wüsstest aber nicht wie du genau zu diesem Punkt gelangen sollst.

      Ja das ist ein Problem, mit dem ich wohl noch einen blutigen Kampf austragen muss. Ich bin da nämlich ein wenig faul und wähle oft den „einfachsten“ Weg, der mir in die Finger kommt. Wenn ich jetzt spontan an mein neuestes Kapitel denke, habe ich die von dir angesprochene Leistungskurve glaube ich noch nicht auf diesen Aspekt übertragen können, ich verspreche aber, mir darauf für das nächste Kapitel nochmal einen stärkeren Fokus zu legen.

      Danke dir und ich hoffe du bleibst dabei. Viel Spaß mit Blood & Wine übrigens :P

      Vexor
      Hattest du nicht irgendwo geschrieben, dass das dritte Kapitel schon veröffentlicht wurde?

      Keine Angst, du hast noch keine Wahnvorstellungen. Ich hatte mich im Ankündigungs-Thread zunächst verschrieben und das dann geändert, ein Lob an dich, dass du den Post schon vor meiner Blitzbearbeitung gelesen hast!

      Wo ich auch zustimmen möchte ist die Tatsache, dass du mehr Absätze einfügen solltest. Einerseits wirkt der Textblock dann einfacher zum Lesen und andererseits wird man nicht so schnell verwirrt, was den Dialogwechsel angeht.

      Okay das war kollektiv der wohl größte Kritikbrocken in dieser Runde, dazu habe ich auch Bo & oB schon was geschrieben, gleiches nochmal an dieser Stelle: ich hoffe ich konnte hier im neuen Kapitel zumindest ansatzweise eine Verbesserung vorweisen, auch wenn ich selbst noch nicht ganz zufrieden bin. Aber im nächsten Kapitel (4) gibt es wieder mehr Dialoge und da wird es hoffentlich etwas leichter für mich, eure Tipps diesbezüglich besser umzusetzen.

      Inhaltlich ist bis jetzt noch nicht so viel zu sagen, außer, dass du mich mit Airi schon überrascht hast, weil ich davon ausgegangen bin, dass sie das arme Mädchen ist, welches in Garp verschossen und recht schwach ist. […] Ich bin ja ein Fan von resoluten Rothaarigen.

      Wir haben in Odas Universum ja schon die verschiedensten Frauen kennengelernt, aber eine Rebecca o.ä. ging mir bisher doch zu sehr auf den Sack, um da in meiner eigenen FF noch ein Exemplar von zu schaffen. Ich habe seit neuestem übrigens große Hoffnungen, in Reiju Vinsmoke ein wenig Inspiration für Airi in zukünftigen Geschichten zu finden. Und optisch hat mich im Übrigen bisher überwiegend Triss Merigold aus The Witcher 3 inspiriert, als kleine Randinfo.

      Schön, dass du meinen Wunsch nach Kapitelüberschriften nachgegangen bist, das macht die ganze Sache doch gleich lebendiger. Nächster Arbeitsschritt/tipp für dich: Kapitel können gerne noch etwas länger werden.

      Dein Wunsch war mir Befehl, bzw. habe ich einfach (an)erkannt, dass es das ganze tatsächlich etwas schöner gestaltet! Ich glaube bei den Kapiteln bin ich seit Nr. 1 auch stetig etwas länger geworden, vermutlich geht es aber noch ein wenig länger?! Kann das momentan noch nicht so gut einschätzen und da die einzelnen Garp Storys sowieso nicht allzu lang werden sollen (weniger als 10 Kapitel pro Story), hoffe ich geht das einigermaßen klar!

      Auch dir vielen lieben Dank für dein Feedback!

      Im neuen Kapitel „Affentheater“ sehen wir, wie die Wildwasserfahrt der beiden Jungs ausgegangen ist und wie es bei ihnen weiter geht. Airi begegnet einem „alten“ Bekannten der beiden und das ominöse Augenpaar ist zurück. Viel Spaß beim Lesen und lasst mich wissen, was ihr denkt!

      Grampa
    • Moin, moin. Bevor am Wochenende noch die Koralleninseln fällig sind, will ich erst mal hier meinen Senf dazugeben, denn das hier dürfte weit flotter erledigt sein. Also ohne das Kapitel direkt als belanglos zu verurteilen, versteht sich. Es gibt bisher schlicht wenig Raum für Spekulationen, Analysen oder sonst was, denn noch verläuft die Handlung linear in Richtung Arc Höhepunkt, welcher wohl der Fund des Schatzes sein wird.

      Erst einmal das obligatorische Lob für den immer besser werdenden Schreibstil. Wenn ich das richtig verstanden habe und Dr. Honk nur Rechtschreibung und Grammatik überprüft, was Formulierungen an sich angeht aber keinen Beitrag leistet, kommt man objektiv nicht umhin, eine immer noch steil aufwärts zeigende Leistungskurve zu vermerken. Sicher ist dein Stil nicht perfekt - das würde ich sowieso von keinem Hobbyautor behaupten - doch in Sachen Plastizität und Abwechslung machst du bemerkenswerte Fortschritte.

      So, inhaltlich befinden wir uns nun also im Wald der Affen, wobei sich Slapp wie der größte Primat an der Nase herumführen lässt. Kinder eben. Und für ein solches hat der kleine Garp das schon sehr geschickt eingefädelt. Das gefällt mir, weil es so eine kleine Überlegenheit andeutet, die dem großen Marinehelden auch zusteht. Was allerdings schade war, war die unspektakuläre Kletterpartie Slapps. Da hätte man doch ein wenig Spannung aufbauen können, Stichwort brüchige Äste, im Wind wackelnde Baumkrone etc. So wirkte die Beschreibung des gigantischen Baums eher unglaubwürdig, denn wenn so ein Hindernis auf dem Weg zum Schatz aufgebaut wird, sollte es auch angemessen abgearbeitet werden. Schön war aber die Vorstellung, dass auch einst Greystoke sich mit Bäumen und Affen abgemüht hat, um diesen Hinweis zu platzieren.

      Lobenswert ist darüber hinaus die überdurchschnittlich starke Einbindung von Tieren, als da wären, ein Hund, ein Frosch und diverse Affen. Für einen so frühen Teil von Garps Geschichte sind letztere genau der richtige Gegnermaßstab und auch sonst können Tiere meist in Sachen Beliebtheit punkten. Bei mir war das jetzt komischerweise zwar eher die Kröte, als Spike, auch wenn sie praktisch nichts getan hat, aber wie auch immer, diesen Weg solltest du vorerst unbedingt beibehalten.

      Bei dem auftauchenden Augenpaar dachte ich übrigens spontan an einen Waldschrat. Zu viel Witcher? Nee.
      Das wars dann aber auch von mir, bis denn.
    • Des künftigen Königs Großvater

      Wie schon versprochen hier endlich mein Kommentar zu deinem FF-Projekt. Auch wenn ich derzeit Kommentartechnisch irgendwie nicht auf der Höhe bin, allerdings war ich noch nie mit meinen ersten Kommentaren zu einem neuen FF zufrieden, also was solls. ;)

      Wie immer habe ich bis jetzt die anderen Kommentare und Antworten noch nicht gelesen, um einen unbeeinflussten Eindruck zu bekommen. Da es diesmal aber noch relativ wenige sind, werde ich sie nach diesem Kommentar noch aufholen. Von mir wirst du allerdings nur sehr wenig im Bezug auf Schreibstiel und ähnliches zu hören bekommen, darin sind besonders Bo und Vexor die Experten. Dafür werde ich dein FF mit größter Begeisterung auf der inhaltlichen Ebene auseinandernehmen und dabei versteckte Hinweise, Andeutungen und was es sonst noch so alles gibt finden und häufig sehr treffsicher Spekulieren, frag einfach die anderen Autoren, was du dir da mit mir eingefangen hast. ;)

      Wie schon der Titel, sprachlich doch etwas irritierend ausdrückt, geht es hier um Garp und seine Lebensgeschichte. Einen bereits bekannten Charakter zu verwenden ist immer ein zweischneidiges Schwert. Man hat den Vorteil auf bereits bekannte Dinge zurückzugreifen und muss den Charakter nicht von Null auf entwerfen. Auch die Leser haben bereits ein Bild von ihm, so dass sie viel schneller mit ihm und seinem Verhalten warm werden können. Dies ist aber auch die größte Gefahr, wenn man den Charakter nicht so trifft wie die anderen sich in bisher vorgestellt haben, kann es ganz schnell in Enttäuschung und Ablehnung umschlagen. Aber ich denke dazu haben die Anderen schon einiges geschrieben.

      Den Prolog finde ich auf der reinen inhaltlichen Ebene zwar etwas seltsam, was besonders auf Garps doch sehr spontanen Entschluss Corby alles zu erzählen zurückzuführen ist. Aber es geht hier um Garp und der ist häufig sehr seltsam uns spontan, also lassen ich das mal beiseite. Die sprachliche Umsetzung und der leicht eingestreuten One-Piece-Garp-Humor ist dir gut gelungen.

      Deine Geschichte beginnt mit einem noch recht jungen Garp. Spontan würde ich vermuten, dass er ungefähr in dem Alter ist, wie Luffy als er auf Shanks traf. Auch sonst habe ich mich bei seinem verhalten oft an Luffy erinnert gefühlt, auch wenn er mir, wie soll ich es ausdrücken,... doch etwas geschickter fähiger vorgekommen ist. Bei den ganzen Orten im Dschungel hast du dich, ich meiner Erinnerung nach, von dem FB um Sabo, Ace und Luffy inspirieren lassen. Zumindest meine ich mich an den Bananensee mit Wasserfall und Affen zu erinnern, genauso wie an ein großes Schwein. Einzig bei dem Frosch bin ich mir nicht sicher, aber der gehört für mich eher in die kategorie Humor, immerhin bringt der kleine wehrlose Frosch seine riesen Mutter,Vater oder Bruder mit.^^

      Garps Vater ist Abenteurer und scheint sich, wie bis jetzt alle aus der Familie Monky, doch recht wenig persönlich um seinen Nachwuchs zu kümmern. Das Abenteuer bzw. die gewählte Lebensaufgabe ist wichtiger. Er hat sich gerade wieder auf den Weg zu neuen Abenteuern gemacht, aber für seinen Sohn auch eins geschaffen. Dieser soll den von ihm versteckten Schatz finden. Diesen Schatz hat Greystoke dem Armen Gimon weggeschnappt, das ist der Typ, welcher in der Orginalstorry ganz am Anfang aufgetaucht ist und in einer Kiste eingewachsen war. Die Flagge seines Vater gibt mit der bergzerschmetternden Faust schon mal einen Hinweis auf Garps späteres Hobby und Beinahmen. Weiterhin werde ich mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich behaupte, dass wir Greystoke nicht mehr wiedersehen werden. Aufgrund der Macht meiner Interpretierfrucht gehe ich sogar so weit zu behaupten, dass Greystoke von Piraten überfallen und getötet wird, was zur Garps Entschluss führt der Marine beizutreten.

      Der spätere Bürgermeister Slapp wird hier als Kindheitsfreund von Garp eingeführt und sein Vater ist auch Bürgermeister, anscheinend ist das Amt hier erblich ;). Er bildet das im Manga und Anime oft auftauchende Gegenstück zu abenteuerlustigen Haupthelden. Er ist etwas ängstlicher oder man sollte vielleicht besser sagen bedachter, aber deswegen nicht weniger Erfolgreich als Garp. Mit Airi haben wir dann das zu erwartende Anfangstrio komplett. Sie ist selbstbewusst, schön und mehr oder minder eine Konkurrentin des Haupthelden, ob Garp und Airi dies selbst so sehen ist dabei nicht wichtig.

      Damit bleibt noch ein paar Worte zu letzten Person, die am Ende des Kapitels aus dem Dschungel tritt und die Jungs von Anfang an beobachtet hat. Ich würde hier mal auf einen Bergräuber tippen, da von den uns bekannten Bewohnern rund um das Windmühlendorf noch Dadan fehlt. Entweder ist die es schon selber oder ihr (Zieh-)Vater der da aus dem Junge tritt. Airi sehe ich derzeit noch nicht in irgendeiner Verbindung zu/als Dadan. Wenn ich eine Bewohnerin als ihre Nachfahrin benennen sollte würde ich auf Makino tippen, sofern Airis Nachkommen überhaupt noch in Dorf leben. ;)

      Deine FF ist bis jetzt sehr gut zu lesen und ich werde es auf jeden Fall weiter verfolgen. In wieweit ich bei dir zum regelmäßigen kommentieren komme kann ich leider nicht sagen. Zum einen hängt dies natürlich mit den ganzen anderen FFs zusammen die ich auch noch verfolge. Andererseits aber auch mit dem, was ich aus den einzelnen Kapiteln ziehen kann, da ich mich doch ziemlich auf die inhaltliche Analyse und Spekulationen stütze. Erfahrungsgemäß gibt es in diesem Bereich vor allem in den ersten Kapiteln doch eher weniger zu finden, da man die Figuren und den Stiel des Autors noch nicht so gut kennt.

      Wie erwarten bin ich nicht wirklich zufrieden, aber werde trotzdem hier Schluss machen. Bis zum nächsten mal. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Hallo KingsGrampa!

      Deine Geschichte hat mich angesprochen, weil sie von Garp handelt. Auch wenn sie seit leider über einem Jahr nicht weitergeschrieben wurde, wollte ich mal reinschauen, und ich finde, es hat sich gelohnt. :) Daher will ich dir auch mein Feedback nicht vorenthalten. Mir ist bewusst, dass du bereits sehr gutes und ausführliches Feedback erhalten hast, und daher versuche ich mich auf Punkte zu fokussieren, die nicht genannt wurden/meine Meinung zur Geschichte sind.

      Idee:
      Ich mag es, wenn Charaktere aus One Piece beleuchtet werden. Gerade Garp, von dessen Vergangenheit nicht wirklich viel bekannt ist, hat bestimmt viel erlebt. Daher finde ich es spannend, welche Ideen die Autoren zu seiner Geschichte haben.

      Prolog:
      Den Prolog fand ich sehr holprig zu lesen. Sowohl von der Schreibweise, als auch von der Schnelligkeit. Garp an Deck - Garp im Büro - Garp nachdenklich - Garp ruft nach Corby - Garp schläft ein... Manchmal finde ich es passend, wenn vieles Schlag auf Schlag passiert. Hier fand ich es, vermutlich auch aufgrund der fehlenden Absätze, etwas verwirrend. Auch das Gespräch mit Corby hätte etwas länger sein können, damit auch Corbys Charakter zur Geltung kommt. (Natürlich kennt man Corby, aber es ist auch immer schön zu lesen, wie die Autoren den Charakteren ihre persönliche Note verpassen. Bei Bogart kam da bereits etwas mehr heraus.)

      Kapitel 1:
      Am Anfang des Kapitels musste ich doch grinsen, weil ich Parallelen zu Ruffy gesehen habe, als Garp dachte: "Wie konnte er mich an so einem Ort zurück lassen?" Wenn man bedenkt, wie ungern Ruffy bei Dadan bleiben wollte und letzlich in Ace den "einzigen" Freund gesehen hat, fand ich diesen Satz besonders schön. Am Ende des ersten Kapitels hatte ich aber ein mulmiges Gefühl, als Garp den Schauder spürt - man bekommt die Angst, dass Garp seinen Vater zum letzten Mal gesehen hat. Umso berührender ist dann die Tatsache, wie sie sich auch Garp denkt, dass Greystoke sich einmal richtig Mühe gegeben hat, um Garp zu beschäftigen. Jedenfalls, an der Stelle mit dem Schauder dachte ich: Toll, ich kann schon richtig mit Garp mitfühlen. Das empfinde ich immer als wichtig für mich, da es bedeutet, dass ich die Charaktere nachvollziehbar dargestellt finde, und sie nicht zu eintönig sind. Toll gemacht!

      Kapitel 2:
      In diesem Kapitel hatte ich bereits mehr Stellen bemerkt, die ich richtig gelungen fand, obwohl es "nur" Kleinigkeiten waren. Aber die Details machen eine Geschichte aus! Zum Beispiel, dass Woop Slapp einen Palmwedel ins Gesicht geschlagen bekommt. Airi ist auch ein sehr interessanter Charakter. Ich finde es erfrischend, dass sie Garp als Rivalen einstuft, weil das eine Mensche schöne Konflikte verspricht. Auch, dass hier die Karte wieder ins Spiel kommt, die der Hund nun doch nicht gefressen hat, fand ich toll, weil es ja direkten Bezug auf Garps Erzählung zu Woop Slapp nimmt.

      Kapitel 3:
      Dieses Kapitel punktet allein durch die Absätze, die du nun eingebaut hast. Vielen Dank dafür! Das macht das Lesen viel angenehmer. Auch fand ich es eine tolle Idee, dass du die "Sichtweisen" als Zwischenüberschrift eingebaut hast. Das ist für den Leser nachvollziehbar und einfacher gestaltet, so dass keine Verwirrungsmomente entstehen. Extrem amüsant fand ich, dass Greystoke die Schwäche von Garp ausnutzt, und Garp auch erkennt, dass sein Vater ihn da richtig schön fordert. ;) Höhenangst... auf die Idee, dass Garp darunter leiden könnte, wäre ich nie gekommen! Und ich finde es toll, weil es zeigt, dass auch Garp seine (für uns gut verborgenen) Schwächen haben dürfte. :D Und dann endet das Kapitel mit "der Gestalt". Jetzt bin ich neugierig. Und hoffe, wir können irgendwann mehr dazu von dir lesen. ;)

      Gesamt:
      Wie die anderen Feedback-Geber schon geschrieben haben, hast du dir Feedback bereits sehr zu Herzen genommen und toll umgesetzt. Wenn ich den Prolog und Kapitel 3 vergleiche, ist das Leseerlebnis bereits um Welten besser. Die Absätze machen viel aus, aber auch hast du an Formulierungen gearbeitet. Ich finde das sehr positiv! Kritik dahingehend, dass du was verbessern könntest, wäre nur: Längere Kapitel? In denen du dir noch etwas mehr Zeit nimmst, weil die Handlung immer noch sehr schnell ist. Aber das ist vielleicht nur mein persönliches Empfinden. (Ich mag widerum aber auch keine ausschweifenden Texte, z.B. ewige Beschreibungen der Orte oder Charaktere, weil ich dem Leser zutraue, dass er auch Phantasie hat.)

      Ich habe jetzt nicht viele Verbesserungsvorschläge, die ich machen könnte, so wie die anderen dir teilweise Vorschläge oder Tipps gegeben haben. Ich hoffe, aber, dass dir mein Feedback trotzdem in irgendeiner Art und Weise hilft - und sei es nur, um die Motivation zu finden, uns mit Kapitel 4 zu beglücken. ;)

      Lieben Gruß,
      Kassy
      ~*|*~

      <3 “A book, too, can be a star, a living fire to lighten the darkness, leading out into the expanding universe.” <3
      Madeleine L’Engle

      ~*|*~

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