Headhunt (Lemon)

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    • Headhunt (Lemon)

      Das nächste Kapitel wird bis auf unbestimmte Zeit verschoben. Somit ist die FF aktuell auf Eis gelegt. Aktuell habe ich zu viel zu tun um mich auch noch um eine Geschichte zu kümmern. Oder anders gesagt: Ich kann momentan nicht garantieren, dass die Kapitel die Qualität aufweisen, die ich von mir verlange und die ich die Leser gerne lesen lassen würde. Irgendwann geht es aber auf jeden Fall weiter. Bis dahin macht unsere Gruppe um die drei Helden Paul, Eclair und Drei eine kleine Pause und feiert eine Überbrückungs-Party mit viel Bier, Süßigkeiten und Hundekuchen.
      (P.S.: Ein FFT könnte meine Motivation wiedererwecken und Ganze beschleunigen, aber das nur am Rande :<)



      Begrüßung



      Das FFT 16 ist jetzt schon wie lange rum? Ich glaube ca. 6 oder 7 Monate und damals habe ich angekündigt, dass ich demnächst eine eigene Fanfiction starten werde. Inzwischen war der FF-Bereich sowohl komplett ausgestorben gewesen, als auch auf einem Höhepunkt gelandet, den er das letzte Mal vor etwa 700 Jahren hatte. Zumindest behaupten das Historiker.
      Ich möchte an dieser Stelle auch mal erklären was eigentlich in den letzten Monaten bei mir los war und warum ich bis jetzt mein Versprechen nie eingehalten habe. Das mag für einige uninteressant sein, aber ich möchte es trotzdem mal darlegen, da ich das in ein ein paar Jahren auch sicherlich selbst gerne lese :D
      Zuerst hatte ich geplant Kurzgeschichten zu veröffentlichen, da mir sowas einfach besser steht. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass lange Geschichten über mehrere Kapitel einfach nicht mein Ding sind, aber ich werde es trotzdem ausprobieren. Auf jeden Fall wurde die Geschichte mit den kurzen Stories wieder verworfen, weil man im FF-Bereich nur mit langen Geschichten angenommen wird und ich wollte nicht im Fanworks-Bereich verschimmeln, sondern hier bei den ganz Großen mitschreiben :D
      Schon während dem FFT 16 hatte ich die Idee von einem Geflohenen aus Impel Down der die Frucht des toten Ivankov bekommt, sich daraufhin in eine Frau verwandelt und so aus ID flüchtete. Im Endeffekt sollte er dann im Meer fast ertrinken und dadurch sein Gedächtnis verlieren. Dadurch würde er als Frau an den Strand einer Insel gespült werden und vergessen, dass er ursprünglich ein männlicher Gefangener war und dort ein Café von einem alten Mann übernehmen um letztendlich einigen Leuten über alltägliche Probleme hinweg zu helfen. Das hat sich dann aber auch irgendwann wieder blöd angehört (und hört sich nun noch blöder an) und wurde wieder verworfen.
      Nach einigen weiteren Ideen, die aber nicht so weit ausgereift waren um über die zu berichten, kam mir dann die Idee zu dieser FF und zum Glück habe ich diese weiter verfolgt.

      Als letztes möchte ich nun noch einen Dank an folgende User aussprechen:
      blink, Hugo und Strohhütchen aka Die glücklichen Verlierer aus Runde 2 - Wir vier haben seit Februar 2016 einen echt guten Draht zueinander und wenn mich jemand dazu motiviert hat weiter zu schreiben und nie aufzugeben, dann wart ist das. Ohne euch wäre dieser Thread nie zustande gekommen.
      cinnamon - Bei dir hat man am meisten bemerkt, dass dir der FF-Bereich am Herzen liegt. Alleine durch deinen Selbsthilfe-Thread hast du mir schon ziemlich geholfen und auch deine Idee zur Erfindung für Kurzgeschichten wird mir in der Zukunft noch ziemlich helfen.
      qoii - Ohne dich wäre der FF-Bereich sowieso sinnlos, da er keine Kommentatoren hätte. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück dabei deine Prämisse durchzusetzen und in jedem FF-Thread zu posten und hoffe, dass nicht gerade meine FF so unlesbar ist um dich davon abzubringen
      Alle anderen Autoren im FF-Bereich - Auch wenn wir nie miteinander geschrieben haben, will ich euch trotzdem danken. Alleine dadurch, dass es eure FFs gibt, habe ich schon Motivation bekommen um selbst eine zu schreiben. Und irgendwann werde ich auch bei euren kommentieren. Versprochen


      Aber genug Labereien über irgendwelche Versprechen die über ein halbes Jahr gehalten haben (wenigstens haben sie gehalten). Worum dreht sich nun diese Geschichte?
      Auch diese Story kommt nicht komplett aus dem Nichts. Beim FFT 16 gab es die Aufgabe der Red Wedding bei der man die Hochzeit von Sanji und Pudding (ich hoffe, Leute aus 2078 wissen, wovon ich schreibe) beschreiben sollte, die aber irgendwie crashen musste. Dabei habe ich die eigenen Charaktere Paul und John entworfen.
      Ersterer wird der Protagonist dieser Geschichte sein, da ich ihn selbst sehr sympathisch finde und auch die damaligen Leser ihn sehr gerne mochten.
      Die Geschichte an sich hat keine feste Kapitelanzahl festgelegt. Ich habe die nächsten Arcs grob geplant und ich weiß auch wie man sie beenden kann. Trotzdem ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht klar wie sich das Ganze abspielen wird.
      Das Genre liegt eher bei Adventure und Humor. Die verschiedenen Arcs werden aber dann voraussichtlich auch verschiedenen Genres angehören, weshalb auch sowas wie z.B. Horror oder Gore nicht ganz unmöglich wäre. Bei solch extremen Sachen wie letzterem werde ich aber definitiv vorwarnen.

      Nachdem das alles geklärt ist, würde ich mal sagen, enjoy~

      Prolog - Liebe ist der Wahnsinn

      "Langsam habe ich keine Lust mehr." raunte der alte Mann genervt und setzte sich seinen übergroßen Hut auf den Kopf.
      "Letzten Monat war es Marshmallow mit irgend einem dahergelaufenen Prinzen aus dem West Blue", er schlüpfte in den pinken Talar, der ihm von seinem Messdiener hingehalten wurde,
      "und drei Monate davor Cream mit...", nachdenklich fuhr er sich durch seinen grauen Bart um dann fortzufahren "Ich weiß gar nicht mehr mit wem. Aber es ist immer dasselbe. Mama schleift irgendwelche wichtigen Männer an um ihren Einfluss durch eine Hochzeit zu vergrößern. Das passt widerum irgendwelchen unwichtigen Ehefrauen nicht und so gibt es eine Schlägerei, eine Schießerei, eine..."
      Der Priester verlor sich immer mehr in seinen Ausführungen über diverse gewalttätige Feierlichkeiten. "...aber das Schlimmste ist, dass ich dabei immer in Mitleidenschaft gezogen werde. Das..."
      "Wer sind denn eigentlich heute die Glücklichen, Pater Paul?" unterbrach ihn sein schmächtiger Gehilfe John, in der Hoffnung sein Gejammer nicht wieder stundenlang ertragen zu müssen.
      In seinem Redefluss abgerissen, begann der Priester umständlich in seinem Talar zu kramen um schließlich einen Steckbrief heraus zu ziehen.
      "Heute ist mal wieder ein schlimmer Bube dran. Er ist ein Pirat der...Schlotschuhbande? Und der dritte Sohn einer Familie von Assassinen. Wienschmock hießen die, glaube ich."
      "Heute darf Lady Pudding ran, Mamas Jüngste." fügte er noch beiläufig hinzu.
      Hatte ihn die Erklärung des Bräutigams wenig interessiert, horchte John umso mehr auf, als Puddings Name fiel.
      Die Piratentochter wusste zwar nicht um ihren gerade einmal 18 Jahre alten Verehrer, der einen der niedrigsten Ränge in der Bande belegte, doch aus der Ferne hatte er die Schönheit mit den violetten Haaren und stahlblauen Augen schon immer bewundert.
      Mit einem verachtenden Blick bedachte der junge Geistliche den Piraten auf dem Steckbrief. Sollte solch ein alberner Mann wirklich seine Geliebte bekommen?
      Mit düsterer Miene reichte John das Blatt zurück an Paul.
      "Ich glaube, es ist Zeit für die Zeremonie, Pater"


      In der Kirche unterdessen war es reichlich voll geworden.
      Die Bänke auf beiden Seiten der Kapelle waren mit Rang und Namen gefüllt.
      Neben den Kommandanten der Big Mom Crew, saßen vorne auch noch die 34 Töchter der Piraten-Mama höchstpersönlich.
      Gleich daneben sah man die Verwandten des Bräutigams.
      War die erste Partei in grellem Pink gekleidet, stach die andere durch ihr kühles Schwarz noch mehr heraus.
      In den hinteren Reihen konnte man dagegen die Alliierten der Yonkou ausmachen.
      Wer genau hinsah, bemerkte dort auch einen hibbeligen Mann mit Strohhut, der von seinem korpulenteren Freund mit Wuschelkopf neben sich immer wieder angestoßen wurde. Beide trugen sie schwarze Anzüge und eine Maske.
      Gekrönt wurde das "Arsenal" an Gästen schließlich durch einen Riesen, der den Eingang bewachte und fast an die Decke der Kirche stieß.
      Charlotte LinLin selbst jedoch war nirgends zu sehen. Sie verließ ihren Thronsaal fast nie und auch die Hochzeit einer ihrer Töchter war kein Grund für sie dieses Verhalten zu ändern.


      Als der Priester und sein Messdiener die Kirche betraten, ruhten die Augen des Letzteren jedoch auf einem bestimmten Punkt.
      Vor dem Altar standen die Hauptpersonen des heutigen Tages: Der Pirat Vinsmoke Sanji, der sich missmutig dreinblickend gerade eine Zigarette anzünden wollte und seine baldige Ehefrau, die 20-jährige Charlotte Pudding, welche ihm selbige eifrig aus dem Mundwinkel riss und auf dem Boden zertrat.
      Während John noch darüber nachdachte wie er diesen kringel-bebrauten Scheißkerl gerne auf dieselbe Art auf dem Boden zertreten würde wollen, hörte er neben sich Paul bereits mit der Zeremonie beginnen.
      Dazu musste man erwähnen, dass Hochzeiten bei den Charlotte´s aus Angst vor Ausschreitungen nie sehr lange dauerten. Eigentlich fragte der Priester nur jede Partei, ob sie mit dem heiligen Bund einverstanden waren. Warum man dafür extra einen Geistlichen brauchte, war John nie so ganz klar. Eines wusste er aber durchaus: Wenn er nicht bald handelte, würde seine Geliebte von ihm weg genommen werden.
      Als er sich unauffällig bückte um sein Hosenbein hoch zu schieben und nach seinem Dolch zu greifen, brannten in seinem Kopf wohl mehrere Sicherungen durch.
      Die Kirche nahm er nur noch durch einen Schleier wahr.
      Paul neben sich hörte er wie durch Watte, als er gerade etwas von dem Tod und Liebe erzählte.
      John musste ihm aber unwillkürlich zustimmen.
      Würde er Pudding nicht lieben können, würde er lieber sterben wollen.
      Und wenn er die junge Dame nicht haben konnte, sollte sie nie niemand bekommen.
      Dass gerade sein Schwarm ihn mit einem beunruhigten Blick ins Auge fasste und am Arm des Mannes neben sich rüttelte, nahm er allerdings dann gar nicht mehr wahr.
      Sein Körper bewegte, vielmehr schwankte, von ganz alleine Richtung Rivale.
      Den Dolch fest in seiner linken Hand haltend. Zum Ausholen kam er jedoch leider nicht mehr.
      Er wusste nicht genau was ihn in diesem Moment stoppte.
      Vielleicht war es der Riese der plötzlich mit lautem Getöse durch die vordere Wand der Kirche krachte.
      Vielleicht auch der Waschbär und die rothaarige Frau, die daraufhin die Kapelle stürmten.
      Zwischen all den Wolken, Holzsplittern und Menschen die in der Kirche herum flogen, war das schwer auszumachen.
      Vermutlich war es aber der schwarzbeschuhte Fuß, der ihn mitten ins Gesicht traf und zu Boden sinken ließ.
      Ganz sicher hatte der riesige Knochenmann der sich plötzlich seine Geliebte schnappte, aber nichts damit zu tun.
      John nahm nur am Rande wahr, wie er dem Kringel-Bastard irgendwelche Entschuldigungen vorheulte und von Tausend Sonnen und einem Frank erzählte, der westlich der Insel ankerte.
      Zu diesem Zeitpunkt sank John jedoch schon ins Land der Träume.
      Was danach auf der Insel geschah, bekam er weder mit, noch interessierte es ihn. Denn in seinem Traum stand er mit Pudding gerade vor dem Traualtar.


      Kapitel 1 - Der Tragödie nächster Teil

      Wir beginnen unsere Geschichte in der Neuen Welt. Auf einer Insel von der gesagt wird, dass man ihren süßen Duft über die gesamte Grandline, bis ins Paradies riechen kann.
      Die Rede ist von Whole Cake Island. Doch nimmt diese Geschichte hier zwar ihren Anfang, eine langer Kampf jedoch befindet sich gerade in seinen letzten Zügen:

      "Gum Gum King Kong Gun!" hörte man die Stimme eines jungen Mannes über die Insel rufen, gefolgt von einem lauten Aufprall. Diese Art von Aufprall, die nur fünf Meter große, übergewichtige Damen fabrizieren, wenn sie mitsamt ihrem Status und ihrer Macht auf den harten Boden der Realität aufschlagen.
      Charlotte Lin Lin war endgültig entthront worden. Am Morgen desselben Tages wurde der Mann, der dies vollbracht hat, noch von ihren Untergebenen verhöhnt. Doch im Laufe dieser nicht einmal 24 Stunden ist fast die gesamte Insel in Schutt und Asche gelegt worden, während heftige Kämpfe auf ihr tobten. Und seinen Anfang nahm das ganze Desaster in der inseleigenen Kirche. Dort sollten am Morgen zwei Familien zu einer werden, durch die Hochzeit von Vinsmoke Sanji mit der Braut Charlotte Pudding. Die übriggebliebenen Reste der Kathedrale könnte man auch gleichsetzen mit dem, was von diesem Versuch einer politschen Hochzeit noch übrig ist.
      Doch unsere Geschichte dreht sich weder um besagte Vermählung, noch um den Ruhm den der neunzehn Jahre alte Supernovae mit dem Strohhut aus seinen Taten bezog. Sie dreht sich viel mehr um einen einzelnen Mann der an diesem lauen Sommerabend auf einem Felsbrocken saß und mit ausdruckslosem Gesicht in den Himmel starrte.

      "Verrückt. Einfach verrückt..." war alles was Paul herausbringen konnte, während er beobachtete wie der Nachthimmel allmählich beleuchtet wurde durch die Seelen, die Big Moms einst belebte Gegenstände verliessen und zurück zu ihren Besitzern flogen. Wäre man im Meer, hätte man sie für eine Schule Leuchtquallen halten können, die sich auf den Weg in niedrigere Gewässer aufmachten.
      Doch dieses schöne Schauspiel war für Paul nebensächlich. In seinem Kopf geisterte nur ein einziger Gedanke herum: "Mein Leben ist vorbei!".
      Der Priester wusste genau, dass die Yonkou ihm Schutz gebot. Ein schönes Leben hinter der Fassade von Mord, Drogen- und Waffenhandel. Aber was interessierten ihn schon diese schmutzigen Geschäfte? Die Zeiten in denen er sich tatsächlich um das Leid anderer Menschen scherte, lagen schon lange hinter ihm. Nun achtete er nur darauf, seine Arbeit zu machen, alle paar Wochen ein Paar zu vermählen und ansonsten genoß er sein feines Leben auf der Insel aus Süßigkeiten.
      Sicher war es auch ab und an mal gefährlich. Aber gegen ein paar wütende Ehefrauen konnte er sich dann doch noch wehren, trotz seines Alters. Nun jedoch hatte er keine Schutzwand aus Kuchen und Bonbons mehr vor sich stehen. Wenn man einen Faible für schlechte Metaphern hatte, konnte man auch behaupten, dass der Drops nun endgültig gelutscht sei. Paul musste die Insel in naher Zukunft verlassen, wollte er nicht den Rest seines noch kurzen Lebens in Impel Down verbringen. Und das hatte er ganz sicher nicht vor, während andere Männer in seinem Alter eine eigene Insel unter sich und schöne Frauen neben sich hatten.Oder manchmal sogar umgekehrt.
      Doch eines hatten diese Männer auch noch, das ihm so vollkommen abging. Sie waren Macher! Wenn er auch nur einen Moment ehrlich zu sich war, dann konnte Paul sich nicht wirklich daran erinnern mal etwas konkret angegangen zu haben. Er war schon immer mehr der "Dafür ist auch noch morgen Zeit"-Typ. Aber war nicht gerade jetzt der beste Zeitpunkt diese Attitüde zu ändern? Endlich etwas aus sich zu machen! Die Frauen und die Inseln würden jedenfalls nicht ewig auf ihn warten, genauso wenig wie der Tod. Soviel war klar!
      Also befreite sich Paul endlich aus seinem Gedankenwirrwarr, warf noch einen letzten Blick auf den Nachthimmel, der inzwischen wieder dunkler wurde und stand mit viel Elan von seinem Felsbrocken auf. Allerdings hielt besagter Elan nur ein, zwei Schritte, da der alte Mann spontan auf einer leeren Schnapsflasche ausrutschte und mit dem Kopf unglücklich auf seiner früheren Sitzgelegenheit aufkam. Doch etwas Gutes hatte das Ganze immerhin, denn während Paul langsam das Bewusstsein verlor, fiel ihm wieder ein warum er eigentlich genau nie irgendetwas fertig brachte: "Dieser verdammte Alkohol."

      Etwa 2 Stunden vorher

      Ein junger Mann rannte gerade mit einer Schnelligkeit durch den Verwunschenen Wald, wie es nur jemand kann, der eine wichtige Mission hat oder seine Mission wenigstens für das Wichtigste auf der Welt hält. Der Schuhabdruck in seinem Gesicht und das Gefluche, das aus seinem Mund kam, waren nicht zu übersehen.
      "Verfluchter alter Sack!", er wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht und äffte die Stimme seines Ausbilders nach.
      "Geh nicht, das ist einer von den Leuten von Monkeys Enkel. Weißt du was die schon alles geschafft haben? Du rennst in dein Verderben, Junge!"
      "Mein Verderben, am Arsch!"schrie er nun wieder in seiner normalen Stimme.
      "Dieser Mistkerl hat meine einzige Liebe gestohlen! Dieser Blick von ihr vor dem Altar...", er geriet ins Schwärmen und zügelte seine Geschwindigkeit, nur um sich wieder zu fangen und im nächsten Moment noch schneller zu rennen.
      "Ich weiß genau, dass sie in diesem Moment meine Liebe erkannt hat. Da hat sie erkannt, was für ein Spaten dieser gelackte....gelackte...Lackaffe ist!!". Beim Laufen warf der junge Messdiener immer wieder einen Blick auf seinen geliebten Dolch. Mit diesem würde er den Drecksack endgültig ausschalten und dann, dann könnte er glücklich...
      "Halte ein!"
      John bremste urplötzlich ab, als eine Silhouette in einiger Entfernung vor ihm auftauchte. Ehe er richtig zum Stehen kam, sah er auch wer ihm da gegenüber stand.
      "Ihr seid es? Was....was wollt Ihr? Ich habe keine Zeit für Eure Kinkerlitzchen!", sprach er zu der schmalen Gestalt, deren Gesicht man durch die Kapuze nicht richtig erkennen konnte.
      "Ich habe nur eine kurze Frage an dich. Hast du vor, Whole Cake Island zu verlassen?", fragte der Gegenüber den völlig verdutzten Messdiener.
      "Verlassen? Niemals! Höchstens in ein paar Wochen, wenn ich mit Pudding in die Flitter...", weiter kam er nicht, da er plötzlich in den Lauf einer Waffe guckte, deren anderes Ende in der Hand der vermummten Gestalt lag.
      "So viel Zeit habe ich nicht." war alles was diese zu sagen hatte, bevor sie den Abzug betätigte.

      Am Morgen

      Kopfschmerzen.
      Kopfschmerzen waren alles, was Paul für einen langen Moment wahr nahm. Natürlich war dies nichts ungewöhnliches für ihn, da er oft mit einem Kater aufwachte. Besonders dann, wenn er sich auch nicht mehr an den vergangenen Abend erinnern konnte. So wie es nun der Fall war. Allerdings war es schon verdächtig, dass alles um ihn herum in Trümmern lag. Eine solche Party hatte er erst zwei oder drei mal in seiner Existenz erleben dürfen.
      Ein anderer Faktor war in diesem Moment aber auch neu für ihn: Der Lauf der Waffe der ihm auf die Stirn gedrückt wurde und die vermummte Gestalt, die sich über ihn beugte und eine bestimmte Frage an ihn wendete.
      "Hast du vor, Whole Cake Island zu verlassen?"

      Bitte erst lesen nach dem Kapitel

      - Ruffy & Co. kommen bei Oda irgenwann um 15 Uhr auf WCI an. In meiner Story ist dies jedoch schon morgens. Ebenfalls dauert Ruffys Kampf gegen Cracker keine 11 Stunden und länger.
      - In meiner FF aus dem FFT 16 ist es auch morgens, bzw. vormittags als die Sache mit John passiert.



      Kapitel 2 - Das junge Mädchen und die Insel aus Süßigkeiten

      "Hast du vor, Whole Cake Island zu verlassen?"
      "Du musst mir die Frage ja nicht direkt nochmal stellen. Ich hab sie schon verstanden." war Pauls Antwort auf diese nervige Person die sich da über ihn beugte und ihm direkt in sein Gesicht atmete. Zuerst weckte sie ihn unflätig aus seinem Kater, indem sie ihm einen Revolver an die Stirn hielt und dann wurde sie auch noch ungehalten, wenn man nicht direkt auf ihre dämliche Frage antwortete. Paul konnte viele Arten von Leuten nicht leiden, aber die schlimmsten waren für ihn die, die einen alkoholisierten Menschen nicht ausschliefen ließen. Solche Leuten hatten wirklich für niemanden Mitleid, so viel hatte der Pater aus seinem langen Leben gelernt.
      "Wach auf, das Frühstück ist fertig!"
      "Komm schon, Schlafmütze, du hast gleich dein Bewerbungsgespräch!"
      "Steh auf, unsere Hochzeit ist in fünf Minuten!"

      Diese Leute hatten viele Sprüche um einen auf die Beine zu bringen. Aber einer der Nervigsten war immer noch "Ich will doch nur wissen ob du vor hast, die verdammte Insel zu verlassen?!"
      Bei solchen Fragen platzte Paul immer der Kragen. Auch wenn er sonst ein relativ verträglicher Zeitgenosse war, konnte er sich bei sowas einfach nicht zurück halten.
      "Ja, verflucht nochmal! Ich will diese scheiß Insel sofort verlassen!! Am liebsten wäre es mir, wenn ein riesiger Bär ankommen würde und mich sofort von hier weg schleudern würde!! Verdammte Scheiße noch eins!!!"
      "Na also, geht doch.", mit diesen Worten zog der Vermummte seine Waffe zurück und ließ sie wieder irgendwo tief in seinem Mantel verschwinden, nur um mit seiner Rede fortzufahren "Ich renne bestimmt schon 24 Stunden über diese Insel um irgendjemanden zu finden der einfach nur genauso schnell abhauen will wie ich und habe einfach keinen gefunden.".
      "Dann hör doch endlich auf...Was?", Paul war verdutzt. Hatte er da gerade richtig gehört? Die Gestalt ließ ihn einfach so in Ruhe, nur weil er sofort verschwinden wollte? Anfangs dachte er noch, er hätte eines der Kinder von Big Mom vor sich stehen. Das hätte allerdings bedeutet, dass diese ihn getötet hätte, sobald er seine Herrin im Stich gelassen hätte. Aber dieser Kasper freute sich darüber, dass er abhauen will? Paul fragte sich allmählich wirklich, was hier eigentlich vor sich ging. Doch ehe er seine Gedankengänge richtig sortieren konnte, begann der Vermummte schon wieder seine weiteren Pläne zu erläutern.
      "Dann brauchen wir jetzt ein Schiff. Ein Schiff und Vorräte! Viele Vorräte! Und...", überschlug sich der Vermummte fast selbst beim Reden, während er vor dem Pater auf und ab ging und weitere Dinge an seinen Fingern abzählte. Nach einiger Zeit konnte Paul nicht mehr an sich halten und unterbrach ihn in seinem Redefluss um zu fragen: "Sag mal, wer bist du überhaupt?"
      Diese Frage ließ die Gestalt endlich innehalten und für einen Moment war gar nichts von ihr zu hören. Einen Moment, den Paul doch mehr genoss als er zugeben wollte. Doch er hielt nur sehr kurz, da der Vermummte nach diesem kurzen Schweigen seine Kapuze ablegte und man nun endlich erkannte wer sich darunter verbarg.
      "Ich bin...", begann das Mädchen mit den schulterlangen braunen Haaren sich vorzustellen, wurde allerdings von lautem Gelächter unterbrochen, was diese mit einem beleidigten Gesichtsausdruck quittierte.
      "Charlotte Eclair?! Gerade du!", für Außenstehende war vielleicht nicht ersichtlich warum der Pater sich gerade vor Lachen kaum halten konnte, während das Mädchen vor ihm, ihn nur schockiert ansah. Mitgliedern der Big Mom Piraten war der Grund jedoch sofort klar. Egal ob man einer der vier Kommandanten war oder nur ein kleines Rad in der Maschinerie, wie es Paul und John waren, man kannte den Namen "Charlotte Eclair". Sie war gerade fünfzehn Jahre alt und damit die jüngste Tochter der Yonkou, doch um sie rankten sich die meisten Mysterien.
      Normalerweise wurde die Geburt eines Kindes der Charlotte-Familie immer groß gefeiert. Für diese Angelegenheit wurden nur die besten Süßigkeiten und der beste Tee aus den Gebieten der Yonkou herangekarrt und nachdem das Kind am ersten Tag der Feier herumgezeigt wurde, feierte man im Durchschnitt immer noch mindestens drei weitere Tage. Bei Eclair aber war dies alles nicht der Fall. Statt ihre Geburt zu zelebrieren, hielt ihre Mutter sie geheim und bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr bekam sie niemand zu Gesicht. Selbst danach war sie aber nicht wirklich präsent und ständig in der Nähe ihrer Mutter. Sah man sie aber doch einmal über die Insel laufen, dann war sie sehr still und mied vehement den Kontakt zu Anderen.
      Bei der Geburt selbst durfte ebenso kein Mensch zugegen sein und es ging sogar das Gerücht um, dass Charlotte LinLin die involvierten Ärzte töten ließ, damit diese nicht weitererzählen konnten was sie sahen. Allerdings hielt Paul diesen Teil immer für reine Übertreibung, der nur aus Scherz hinzugefügt wurde, um sich über die Ausmasse ihrer Kapitänin zu amüsieren.
      Es war jedoch Fakt, dass sich niemand sicher war, was mit Charlotte Eclair nicht stimmte. Nicht einmal ihre Geschwister wurden eingeweiht. Allerdings waren diese davon überzeugt, dass ihre Halbschwester nur so geheim gehalten wurde, weil ihre Mutter sich für ihre Schwäche schämte. Dafür sprach auch der Fakt, dass man ihren Vater nicht kannte, was sehr ungewöhnlich war. Es war zwar nie ersichtlich nach welchen Maßstäben die Kaiserin ihre Liebhaber, oder viel mehr Erzeugungspartner auswählte, aber nachdem sie ausreiste um sich einen zu suchen, kehrte sie jedes einzelne Mal mit dem jeweiligen Mann wieder zurück nach Whole Cake Island. Eine der wenigen Dinge, die sie nicht von ihrer Heimatinsel Amazon Lily übernommen hatte, deren Bräuche sie ansonsten so hoch hielt.

      Nach diesen Erklärungen sollte nun auch dem letzten Außenstehenden klar sein, warum sich mitten auf einer zerstörten Insel ein alter Mann gerade köstlich amüsierte, nachdem ein junges Mädchen die für ihre physische Schwäche und Schüchternheit bekannt war, ihm erst mit dem Tod gedroht hatte und nun eine Flucht mit ihm planen wollte, die sie so euphorisch vortrug als plane sie einen Einkaufsbummel.
      Nachdem Paul fertig mit Lachen war und sich noch eine letzte Träne aus dem Auge wischte, sah er das Mädchen ernst an, das sich inzwischen ebenso auf einen Stein gesetzt hatte und nachdenklich auf den Boden vor sich starrte, und fragte sie endlich die eine Frage, die ihn schon die ganze Zeit beschäftigte: "Warum?". Sie sah nun wieder zu ihm rüber.
      "Warum willst du weg von hier? Wärst du nicht glücklicher wenn du bei deiner Mutter bleiben würdest? Mit ihr in Impel Down?", der alte Mann hatte gerade die letzte Frage ausgesprochen, da merkte er auch schon wie dumm sie eigentlich war. Wer wollte schon freiwillig nach Impel Down?
      Er rechnete nun damit angeschrien zu werden, aber mit dem war er sah als er in das Gesicht von Eclair blickte, hatte er nicht gerechnet. Ihr liefen Tränen die Wange herunter.

      "Ich...ich will weg von meiner Mutter...", schluchzte sie leise. Nun ballte sie ihre Fäuste und stand auf: "Ich will auch weg von meinen Geschwistern!", sie wurde immer lauter und reckte ihre Fäuste Richtung Himmel. "Ich will weg von dieser ganzen, verdammten Insel!!", jetzt schrie sie bereits.
      "Süßer Duft? Dass ich nicht lache! Diese ganze Insel stinkt bis zum Himmel!! Wenn keiner mit mir kommt, dann muss ich eben alleine gehen!", mit diesen Worten stürmte sie davon in Richtung Hafen und ließ Paul sprachlos sitzen, der sich mit einem Schlag wieder komplett nüchtern fühlte.
      Was sollte er nun machen? Im Grunde konnte sie ihm egal sein. Sie war nur ein dummes junges Ding, das keine Ahnung von der Welt da draußen hatte. Besonders nicht von der Neuen Welt, die so verlockend nach Abenteuer roch und doch so gefährlich war. Er selbst wusste das am besten, hatte er doch so viele gute Männer und Frauen sterben sehen, die sich mehr zumuteten als sie vertragen konnten. Damals hatte er sich gewünscht sie davor bewahren zu können. Damals, als ihm andere Menschen noch etwas bedeuteten. Inzwischen war er ein verbitterter alter Mann, weit über Sechzig mit einem Körper der sich wie Hundertzwanzig anfühlte, aber konnte das wirklich ein Ausrede sein, eine junge Dame einfach so ins offene Messer laufen zu lassen? Bald würde die Marine auf der Insel aufschlagen, angelockt durch den Fall eines Kaisers. Wäre Eclair dann immer noch in den früheren Hoheitsgebieten von Big Mom, würde man sie sicherlich schnappen und das wäre es dann gewesen mit ihren großen Ambitionen.
      Mit einem lauten Seufzer erhob sich Paul von seinem Stein.
      "Du verdammter alter Knacker. Irgendwann bringt dich dein Herz aus Gold noch mal um.", sprach er zu sich selbst, während er sich in Richtung Hafen in Bewegung setzte.


      Kapitel 3 - Sein Schicksal

      Paul wusste nicht wie lange er schon rannte.
      Normalerweise war es ein rund zweistündiger Fußmarsch von der Kathedrale zum Hafen. Zumindest für einen physisch fitten, jungen Mann. Zu dieser Kategorie konnte man Paul freilich nicht mehr zählen und er selbst tat das am wenigsten.
      Doch mit solchen Gedanken wollte er sich im Moment nicht beschäftigen. Nun war es endgültig an der Zeit sich nicht mehr selbst zu bemitleiden und stattdessen die Initiative zu ergreifen.

      Von seinen eigenen Ermutigungen angestachelt, blickte Paul grimmig in die Ferne und beschleunigte seine Schritte noch um ein vielfaches mehr.
      "Für Eclair!" dachte er. "Tue es für si...Ah!".
      Offenbar stachelte er sich aber ein wenig zu sehr an, denn ein Knacken das aus seinem Rückenbereich kam, verriet einen bösen Hexenschuss, welcher den Geistlichen zu Boden sinken ließ.

      Ähnlich wie eine Schildkröte, die bösartige Menschen auf den Rücken gedreht hatten um sich über sie zu amüsieren, lag der Pater nun bäuchlings im Dreck und konnte sich vor lauter Schmerzen nicht mehr aufrichten.
      Nachdem er sich unter viel Mühe auf den Rücken gewälzt hatte, spuckte er die gar nicht süß schmeckende Erde aus und starrte in den Himmel über Whole Cake Island. Gelähmt durch den Schmerz war er gezwungen sich ruhig zu verhalten und so begann er, wie am Abend zuvor schon, über einige Dinge nachzudenken.
      Unter anderem dachte er an die Worte des jungen Mädchens, die er vor Kurzem noch ausgelacht hatte. Er hatte sie ausgelacht, weil er sie für schwach hielt. Für zu schüchtern und nicht brutal genug um auf der grausamen Grandline überleben zu können. Aber war es nicht viel mehr beneidenswert als lachhaft, nicht seelenlos jeden niedermetzeln zu können?
      Auch Paul nahm einst Leben, die vielleicht nicht hätten genommen werden sollen. In den seltenen, klaren Momenten dachte er manchmal an die vielen Opfer die von seiner Klinge durchbohrt wurden. Er schenkte sich in diesen Nächten dann oft einen Schnaps mehr ein und beruhigte sich damit, dass jeder von ihnen starb, weil es ihm von weiter oben so befohlen wurde.

      Ein Lächeln huschte über sein verdrecktes Gesicht.
      Gerade erinnerte er sich an etwas aus Charlotte Eclairs Rede, dass er vor vielen Jahren schon einmal gehört hatte.
      "Diese Insel stinkt wirklich zum Himmel, hm?", grinste Paul.

      Einige Jahre zuvor

      Die Schwingtür der kleinen Bar namens Paul's Pilgerstätte schlug auf, als ein stämmiger, großer Mann in einer Lederjacke in ihren Eingang trat und seinen Blick Richtung Theke lenkte, hinter der ein magerer Mann mittleren Alters gerade mit einem dreckigen Tuch einige Gläser mehr oder weniger sauber wischte. Die braunen Haare des Barkeepers zogen sich immer mehr von seiner Stirn zurück und waren auch schon von einigen grauen Strähnen durchzogen.

      "Diese Insel stinkt doch echt zum Himmel, was?". Der Gast ließ sich auf einem Barhocker direkt an der Theke nieder und starrte den Mann dahinter aus seinen stahlgrauen Augen an.
      "Na, was ist los? Wütend auf mich, oder was?", foppte er den Barkeeper, als dieser nicht auf ihn reagierte.
      "Was willst du trinken?", war die einzige Antwort desjenige auf die Provokationen des blonden Gastes, der durch seine laute Art wie ein Eindringling wirkte, der diese kleine Welt aus ihren Angeln hob.
      "Ach, ich nehm' ein einfaches Bier. Weißt' ja, dass ich nichts für diesen Schickimicki-Krempel übrig hab."
      Auf diese Antwort hin nahm Paul ein Glas aus dem Schrank hinter ihm, hielt es unter den Zapfhahn und stellte das Bier vor dem Fremden hin, was dieser nur mit seinem typischen dreckigen Lächeln beantwortete.
      Danach widmete sich der Braunhaarige hinter der Theke wieder seiner eigentlichen Bestimmung und schrubbte weiter Gläser.
      Einige Zeit verstrich, in der keiner der beiden Gestalten ein Wort wechselte und auch sonst nicht viel geschah, da kurz nach Eintreffen des Blonden fast alle weiteren Gäste die Bar verlassen hatten und neben den beiden nur noch einige wenige Piraten in den Ecken der Kneipe saßen, die zu versoffen waren um zu raffen was da gerade vor sich ging.
      Der Mann an der Theke stürzte gerade sein drittes Bier hinunter, als er das leere Glas auf die Theke knallen liess und den Barkeeper wieder in seine Augen fasste.
      "Da sieht man sich so lange nicht und du hast nicht einmal ein nettes Wort übrig. Das ist schon etwas traurig, meinst du nicht?", schnurrte dieser mit seinem süffisanten Grinsen auf den Lippen.
      "Meinst du, Thyra hätte ein nettes Wort für dich übrig?", spuckte Paul aus, direkt vor sich in die Spüle, aus der er gerade das letzte Glas geholt hatte.
      "Thy, Thy, Thy. Hast du auch noch was anderes als diese verdammte Frau im Kopf?", spottete der blonde Gast gegenüber dem Barkeeper, welcher gerade unter die Theke greifen wollte, als sich die Tür zu Pauls Pilgerstätte erneut öffnete und eine rosahaarige Schönheit den Saloon betrat, welche sich zuerst genau umsah, die sexistischen Kommentare aus den Ecken der Kneipe ignorierte und dann eine bestimmte Frage in den Raum stellte.
      "Ich suche einen Giovanni Don Carlo! Weiß jemand, wo er sich aufhält?"

      In der Gegenwart

      In der Ferne hörte man plötzlich drei Kanonenschüsse. Diese ließen Paul sofort aus seinen Gedanken aufschrecken, da er genau wusste was sie zu bedeuten hatten.
      "Die Marine hat einen Yonkou in Gewahrsam genommen!", schreckte dieser auf. Seinen Hexenschuss hatte er in diesem Moment komplett vergessen, welcher ihn im nächsten Moment schon wieder zu Boden sinken ließ. Vor lauter Schmerzen in seinem Rücken musste er seine Augen für einen Moment schließen. In diesen wenigen Minuten der Entspannung merkte der Pater gar nicht, dass sich ihm schon wieder ein außergewöhnlicher Störenfried näherte.
      Diesmal war derjenige jedoch noch aufdringlicher als die junge Dame vor einigen Stunden. Diese hatte ihm nur einen Revolver an die Stirn gehalten, nun jedoch merkte Paul etwas Nasses an seinen Wangen und irgendwie hechelte der Störenfried auch ganz ekelhaft. Der Pater traute sich fast gar nicht seine Augen aufzuschlagen. Als er es vor lauter Neugier jedoch trotzdem tat, konnte er fast nicht glauben was er vor sich sah.

      Zur selben Zeit, ein paar Kilometer weiter

      "Bleiben Sie sofort stehen! Mein Name ist Shin Boyd, Konteradmiral! Sie verletzen da gerade die Gesetze, die von der Marine ins Leben gerufen wurden um Fuck!", mit diesen Worten sank der Konteradmiral hinter einem Fass zu Boden, da ihn eine Kugel fast an der Schulter getroffen hatte. Durch sein Haki der Vorahnung konnte er sich etwa eine halbe Sekunde vor dem Treffer noch retten.
      Besagte Kugel stammte aus dem Lauf der Pistole des Mädchens, das offenbar ein Mitglied der Big Mom Piraten war und nun schon seit einer guten halben Stunde versuchte, Not-Schiff #24 zu kidnappen, welches eines der letzen Schiffe war, das noch am Hafen lag und nicht komplett zerstört war.
      "Versucht mich doch zu killen, ihr Drecksäcke! Ist nicht so als würde mich das kümmern!", schrie die Fünfzehnjährige in Tränen aufgelöst, während sie mit ihrem Revolver in der Hand um sich schoss und alles zu treffen versuchte, dass sich um sie versteckt hatte.

      Nachdem Konteradmiral Boyd nach einigen Minuten keine Schüsse mehr hörte und davon ausging, dass die junge Piratin ihre Pistole nachladen musste, erhob er sich allmählich aus seinem Versteck, da sie auch schon lange nicht mehr in seinem Sichtbereich war. Nicht jedoch, bevor er alle seine Untergebenen per Teleschnecke angewiesen hatte, sich auf keinen Fall einzumischen und den Großteil seines Körper mit Rüstungs-Haki verstärkt hatte. Sein Haki war nicht sehr stark, aber für einen der schwächeren Untergebenen von Big Mom sollte es allemal ausreichen.
      Während er sich immer weiter nach vorne bewegte und stets darauf bedacht war den Feind im Auge zu behalten den er im Moment nicht entdecken konnte, musste er an das Versprechen denken das er gegeben hatte.
      Er würde hier nicht sterben, soviel war klar.

      Etwa 4 Tage vorher

      "Musst du wieder böse Leute jagen, Papa?", fragte Leif, während er sich an das Bein seines Vaters klammerte und es diesem damit erschwerte sich seinen Mantel aus dem Schrank anzuziehen.
      Der Sechsjährige war gerade erst geboren, wusste aber schon, dass er einmal ein Admiral der Marine werden wollte.
      Zumindest waren das die Worte mit denen Shin seinen Sprössling auf der Arbeit immer vorstellte. Natürlich wusste er, dass sein Sohn nicht "gerade erst geboren wurde" und jener hasste es auch wenn sein Vater ihn als Kind bezeichnete, aber für ihn war er immer ein Baby, das beschützt werden musste, da sein Leben kostbar war.
      Genau wie dessen Schwester, Vivi Boyd, welche am Tag seiner Abreise auf den Armen der Frau Shins ruhte und ihren Vater höchstens spartanisch umarmte, weil sie von ihrer Mutter gerade nahe an diesen gehalten wurde. Außer einem Glucksen hatte sie auch keine Aufmunterung für ihren Vater übrig, aber das reichte diesem schon. Er war schon froh, wenn er überhaupt eine Art des Kontakts zu seinen Kinder hatte, da dies in der Marine nicht selbstverständlich war.
      Seine Frau, selbst Korvettenkapitänin, war froh ihren Mann überhaupt alle paar Monate mal zu sehen und nicht erst wieder von ihm zu hören, wenn in irgendeinem Land ein Krieg ausbrach.

      Nachdem sie die Kinder im Wohnzimmer vor der Videoschnecke platziert hatte, ging sie wieder in den Flur wo ihr Mann noch auf sie wartete und blickte diesen streng an.
      "Nicht, dass du mir irgendwelchen anderen Frauen zu nahe kommst, während deiner Mission!",spielte sie die Beleidigte vor ihm, während sie die Arme in die Hüfte stemmte.
      Shin beantwortete dies nur mit einem Lächeln, während er seine Frau in die Arme nahm und sie auf die Stirn küsste.
      "Keine Sorge. Du bist meine einzige Liebe, Amalia. Das weißt du doch.", lachte er.
      Nun fasste sie ihn mit feuchten Augen in ihren Blick.
      "Bitte. Stirb mir nicht."
      "Meine Einheit soll nur herausfinden wohin sich Strohhut Ruffys Bande nach den Ereignissen von Dress Rosa aufgemacht hat. Sobald wir etwas von Belang herausgefunden haben, sollen wir Großadmiral Sakazuki Bescheid geben und auf keinen Fall eingreifen. Da kann fast gar nichts passieren.", war Shins Antwort auf die Bedenken seiner Frau. Mit seinem typisch optimistischen Grinsen im Gesicht verabschiedete er sich von ihr und ging aus der Tür des gemeinsamen Hauses.
      Amalia Boyd starrte noch eine ganze Weile auf die geschlossene Haustür, bevor sie sich mit einem "Ich habe eine schlechtes Gefühl bei der Sache" umdrehte und zu zu ihren Kindern ins Wohnzimmer gesellte.

      Wieder in der Gegenwart

      "Ich fordere sie nun ein letztes Mal auf sich zu ergeben und sich der Marine auszuliefern. Bitte machen Sie dies nicht komplizierter als es sein muss."
      Shin starrte weiter vor sich, während er versuchte auszumachen wohin das Mädchen verschwunden war. Ursprünglich war es nicht geplant sich mit den Überresten einer Bande eines Yonkou anzulegen, aber Arbeit war nun einmal Arbeit und diese musste erledigt werden, so brachte man es dem Konteradmiral schon in seiner Ausbildung bei. Wenn ein Anführer befahl, dass man etwas tun sollte, dann tat man dies auch. Und zwar ohne es zu hinterfragen. So war es auch in diesem Fall. Während sein vorgesetzter Vizeadmiral dabei war Big Mom in Gewahrsam zu nehmen, bestand die Aufgabe seiner Division darin sämtliche Kinder der Kaiserin einzusammeln die noch nicht geflohen waren.

      "Hast du vor, dieses Leben zu verlassen?"
      Wie aus dem Nichts erschien Charlotte Eclair vor dem Konteradmiral und unterbrach ihn in seinen Gedanken. Sie nutzte seinen Moment der Verwirrung aus um ihm ihren nachgeladenen Revolver an die Stirn zu setzen.
      Als Shin realisierte was da vor ihm stand war es schon fast zu spät. Normalerweise hatte er vor keinem Gegner Angst, aber was er sah als er in das Gesicht seiner Gegenüber blickte, liess ihm das Blut in den Adern gefrieren. Das vor ihm war nicht mehr das verheulte Gesicht einer Fünfzehnjährigen, die mit der Situation überfordert war. Diese gelbe Augenfarbe die sich kringelförmig in der Iris fortsetzte war mit Sicherheit nicht mehr menschlich. Genauso wenig wie das breite Grinsen, welches sich über das Anlitz der Piratin zog.
      Als ihm dieses Monster direkt in die Augen sah, wusste Shin intuitiv dass seine Tage gezählt waren. Und das nicht nur, weil urplötzlich sein Haki aufgab.
      Gerade wollte er noch seine Kameraden warnen, welche aus ihrem Versteck stürmten und ihn entgegen jedes Befehls zu beschützen versuchten. Doch da war es schon zu spät, da sich eine Kugel genau dort in seinen Schädel bohrte wo seine beiden Augen auf den Nasenrücken trafen.
      Das letzte was Shin in seinem Leben sah war das Gesicht dieses Mädchens mit dem schelmischen Grinsen auf den Lippen und das letzte was er hörte war
      "Da wird Amalia aber ganz schön traurig sein, was?"

      Anmerkung zum Kapitel

      Bei der rosahaarigen Frau am Ende des ersten Flashbacks handelt es sich um Rebecca aus Hugos und meiner Kurzgeschichte aus dem FFT namens "Ein Stich ins Vogelnest". Sie wird also keinen weiteren Auftritt mehr haben.


      Kapitel 4 - ...und zwei macht Drei

      "Schneller! Schneller!"
      Paul feuerte sein Reittier immer weiter an. Allerdings nur verbal, da er gemerkt hatte was passierte wenn er es peitschte wie es bei einem Pferd üblich war. Seine linke Hand zierte immer noch eine fiese Bisswunde von diesem Versuch.
      Allerdings musste er auch zugeben, dass es nicht ganz fair von ihm war den armen Hund so zu behandeln. Zuerst war der Pater etwas ungehalten, dass das Tier ihn aus seinem Tagtraum geweckt hatte. Aber eigentlich war er doch froh darum, da ihn dieser Traum nur wieder an seine Vergangenheit erinnert hatte.
      Bei diesem Gedanken warf er heute schon zum fünften Mal einen verstohlenen Blick auf die Brusttasche seines Talars, schüttelte diesen Gedanken aber sofort wieder ab. Nein, er würde keinen Alkohol mehr brauchen um diese Art von Situation zu überstehen. Er würde auch an seine Vergangenheit denken können ohne sich sofort zu betrinken.
      Wobei ein kleiner Schluck ja nicht schaden konnte...
      "Grrr!"
      "Ja verdammt, ist ja gut!"
      Paul war gerade imstande in die Tasche seines Obergewandes zu greifen, wo sich sein Flachmann befand, als ihn die scharfen Zähne dieser Bestie fast wieder erwischt hätten.
      Hätte ihm irgendwann mal jemand erzählt, dass sein Suchtberater ein kurzbeiniger Hund mit weißem Fell werden würde, hätte er denjenigen wohl des augiebigen Drogenkonsums bezichtigt und damit hätte er keinen Alkohol gemeint.

      Doch trotz all der Belehrungen die der weißhaarige Corgi für den Pater übrig hatte, konnte dieser ihn doch trotzdem gut leiden.
      Immerhin war er es, der ihm eine weitere Möglichkeit gab seine Fehler wieder gut zu machen. Denn der alte Mann wollte immer noch um jeden Preis Eclair erreichen. Er wusste nicht einmal wirklich warum sie aufs Meer hinaus segeln wollte, aber die Tatsache alleine reichte ihm schon, so seltsam es auch klang. Denn Paul war immer noch der Meinung, dass man dem Ruf eines jungen Herzens folgen sollte. Denn junge Herzen hatten oft die Angewohnheit genau das erreichen zu wollen was für sie am wichtigsten war. Und diejenigen die sie dabei behinderten waren oft die alten Herzen, die zu viel vom Leben gesehen hatten und deshalb dachten alles zu wissen. Die dachten, jede Situation einschätzen zu können und das Recht zu haben den Jungen ihre Träume madig zu machen.
      Paul hatte eines dieser alten Herzen, aber er war nicht so verblendet. Er wusste, dass er Eclair vertrauen konnte. Oder tat er es nur, weil es sowieso egal war?
      In seine frühere Position konnte er nicht zurückkehren, das war ihm inzwischen eindeutig klar geworden. Für ihn hieß es nur noch bald sterben oder später sterben.
      Doch diesen Gedanken schob er erneut zur Seite und wollte um Haaresbreite schon wieder in seine Brusttasche greifen, unterließ es aber im letzten Moment, aus Angst vor spitzen Zähnen die sich in seine Finger bohrten.
      "Verdammter Drei, sein Trick wirkt!", murmelte der Pater in sich hinein und krallte sich fester in das Fell des Hundes, dessen Namen er von seinem pinken Halsband gelesen hatte. Paul verstand zwar nicht wieso jemand seinen Hund "Drei" nannte, nahm es aber als Namen an, der leicht von der Zunge ging.

      Die beiden gaben schon ein seltsames Paar ab, wie sie da über Whole Cake Island rasten. Ein Welsh Pembroke Corgi mit komplett weißem Fell, abgesehen von einigen grauen Markierungen die sein Gesicht zierten, welcher einen Mann in den frühen Sechzigern nach sich zog , welcher sich verzweifelt an die Flanken des Hundes klammerte und mit dem Unterkörper durch den Dreck gezogen wurde.
      "Mach doch mal langsam, mein Hexenschuss tut immer noch weh!"
      "Wuff!"
      "Ich verstehe dich nicht, red mal deutlicha...ah!"

      Das ungleiche Duo kam gerade am Hafen an, als sich Paul urplötzlich von seinem weißen Hilfsengel löste, als hätte er nie auch nur annähernd Schmerzen im Rücken gehabt und auf die Gestalt zustürmte die da mitten in einer Ansammlung aus Leichen in Marineuniformen stand und vor sich hin starrte.
      "Hey! Alles gut?!"

      Zur selben Zeit, an einem anderen Ort auf der Insel

      Der riesenhafte Körper der ehemaligen Yonkou lag am Fuß des Berges auf dem einst ihr Schloss in voller Pracht stand. Ähnlich ihres Titels war davon jedoch nicht mehr allzu viel übrig.
      Sie selbst war immer noch bewusstlos, durch die Attacke des Rookies, welche sie effektiv getroffen hatte. Ihr Körper wurde dennoch mit zahlreichen Seesteinketten fixiert und um sie herum standen Marinesoldaten, mit Gewehren im Anschlag. Die Marine wollte bei der Festnahme eines solchen Kalibers keine Fehler machen.

      "Wann kommt Admiral Kizaru denn endlich an?", flüsterte gerade ein Marinesoldat seinem Nachbarn zu.
      "Wüsste ich auch gerne, mir ist echt unwohl bei.."
      "Hey, Schnauze!", wurden sie von einer rauen Stimme unterbrochen.
      "Ich versuche hier eine Verbindung herzustellen!"
      Besagte Stimme gehörte dem Anführer dieser außergewöhnlichen Mission, einem Vizeadmiral des Marine-Hauptquartiers. Dieser hielt sich gerade den Hörer einer Teleschnecke an sein Ohr und versuchte Stimmen aus dem kontinuierlichen Rauschen herauszuhören, während seine stahlgrauen Augen konzentriert vor ihm auf den Boden starrten.
      Nach einiger Zeit schien er die Nerven zu verlieren und knallte den Hörer zurück auf die Schnecke.
      "Verflucht noch eins!! Dieses beschissene Abhörsystem der alten Kuh blockiert alle Kanäle und macht die ganze Mission komplizierter als sie sein könnte!", nach diesen Worten gab er der regungslosen Kaiserin einen ordentlichen Tritt in die Seite.
      Die Soldaten um ihn herum zuckten dabei zusammen, wussten sie doch was ihr Vorgesetzter anstellen konnte wenn er wütend war. Zum Glück jedoch rettet sie ein gerade herannahender weiterer Mann in Marineuniform vor der Prügel ihres Lebens.

      Dieser stellte sich vor dem wütenden Mann auf und salutierte.
      "Ich erstatte Bericht, Vizeadmiral Bik."
      Angesprochener wedelte nur mit der Hand um dem Marinesoldaten zu signalisieren, dass er weiterreden solle.
      "Team 1, 3 und 6 konnten noch zwölf von Big Moms Kindern festnehmen. Diese werden soeben auf das Gefängnisschiff verladen."
      Bei diesen Worten verfinsterte sich die Miene von Bik noch weiter.
      "I-Ich weiß, zwölf sind wenige, aber die meisten haben die Zeit genutzt und sind geflo..."
      "Schon gut, rede weiter.", unterbrach ihn der Vizeadmiral, während er versuchte seine Wut zu verbergen.
      "Team 2 und 5 haben weiter die Insel abgesucht und konnten keine Erfolge verbuchen. Team 4 hat sich schon seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet und das letzte was wir von ihnen gehört haben ist, dass sie einem Hund in Richtung Hafen gefolgt sin..."
      "Sie sind Was?! Das ist hier doch kein Kindergarten-Ausflug! Warum sind sie einem scheiß Hund nachgerannt?!"
      "Ich...Wir...Ich weiß es nicht. Ich nehme an, sie dachten er würde sie zu einem weiteren Crewmitglied bringen."
      "Nun gut, soll nicht dein Problem sein. Ich werde Konteradmiral Boyd später selbst dafür zur Rede stellen. Was war sonst noch?"
      "Ähm...", der Marinesoldat sah auf seine Liste um kurz darauf fortzufahren.
      "Ohja, Team 7 hat einen schwer verletzten Mann im Verwunschenen Wald aufgefunden. Er hat keinen Steckbrief und aktuell wird noch geprüft um wen es sich bei ihm handelt."

      Nach dieser Erklärung blieb Bik erst stumm und ging noch einmal alles Gesagte in seinem Kopf durch, bis er sich schliesslich erhob und sich an seine Männer wandte.
      "Gut. Dann werden wir uns jetzt in Richtung Hafen aufmachen und dort weiter auf Admiral Kizaru warten. Ausgemacht war es ihn hier zu treffen, also denke ich, er wird zuerst am Hafen ankommen."
      Nach diesen Worten nahm er den Mantel mit dem Aufdruck "Gerechtigkeit" von seinen Schultern, reichte ihm einem nahestehenden Soldaten, streckte etwas seinen muskulösen Oberkörper den nun nur noch eine zerschlissene Lederjacke zierte und setzte sich den Körper der Yonkou auf die Schulter.
      "Auf geht's, Leute."

      Dieser Beitrag wurde bereits 35 mal editiert, zuletzt von Lemon ()

    • Dann habe ich wohl die große Ehre Lemon Lemons FF zu entjungfern! :rolleyes:

      Zunächst einmal vorweg: schön, dass du es endlich geschafft hast, deine FF zu veröffentlichen :D Ich hätte ja beinahe nicht mehr damit gerechnet :whistling: Dann hat mein Ansporn ja wohl gewirkt und ich muss nicht mehr selber tätig werden und meine veröffentlichen oder? :P

      Zum Prolog:

      Yeay! Pater Paul ist wieder da! Nachdem er schon im FFT zum Fanliebling wurde und in gleich 2 Geschichten auftrat, bekommt er nun sogar seine eigene FF :thumbsup: Ich finde deine Idee sehr witzig und gelungen, deine FF an deinen FFT Text anknüpfen zu lassen. Wenn ich mich recht entsinne, hatte der Messdiener doch versucht Sanji umzubringen, weil er total eifersüchtig war und Pudding selber heiraten wollte. Klasse Idee!

      Diese hast du mit dem Vermummten gut weitergeführt. Ein unbekannter, der Leuten eine Waffe an den Kopf hält und ihnen eine Frage stellt, deren Antwort über das eigene Wohl entscheidet... kennt man ja aus Batman und ist jedenfalls ein sehr spannendes Element, weil es gleich sehr viele Fragen aufwirft:
      Wer ist der Unbekannte? Was waren die Antworten? Und welche Folgen haben sie jeweils? Und was soll das überhaupt alles? Was sind seine Beweggründe?

      Jedenfalls hast du einen spannenden Prolog gebastelt und ich freue mich schon auf dein erstes Kapitel :)

      #Part-Time Pirates
    • Naw, danke für dein .. Danke :D
      Aber ich bin noch sehr neu hier, da gibt es doch andere, die sich sehr stark dafür einsetzen ^///^


      Also der Prolog sagt mir schon mal sehr zu. Flüssig und angenehm zu lesen, mit einer schönen Dynamik.

      Was noch vor ein paar Monaten war, sprich FFT 2016, weiß ich nich, damals hatte ich den FF-Bereich noch nicht verfolgt - sträflicherweise, wie ich nun feststellen musste, sind doch so schöne Geschichten hier zu finden :3
      Langer Rede, kurzer Sinn: keine Ahnung was deine Vorgeschichte ist oder wie man dich dort bewertet hat (außer so von den Platzierungen her)

      Wir haben also WCI und deine Charaktere Paul und John (bekommen wir noch einen George und Ringo? xD ) - sry, war das erste was mir einfiel :x
      Jedenfalls hat er jetzt massig Probleme, da Big Mom gefallen ist, Luffy sei dank. Finde ich auf jeden Fall einen interessanten Startpunkt für eine FF. So hat man zwar kurzzeitig die Canon Chars reingebracht, aber nur um sie gleich wieder rauszuschmeißen (oder kommen sie wieder? Naja, wir werdens ja sehen :) )

      "... Monkeys Enkel" - fand ich bisschen komisch gewählt, da es ja der Familienname ist. Garps Enkel hätte vllt besser gepasst *überleg*
      Aber vllt denk ich auch verquer und es passt doch und ich weiß es nur nich.

      Ok, was haben wir nun?
      Eine Person in Kapuze, die Jagd(?) auf deine Protas macht - und scheinbar schon erfolgreich war. Kann man gespannt sein, wer das ist und was nun mit den beiden passieren wird. Vermutungen anstellen kann ich jedenfalls noch nicht. Aber dafür ist ein Prolog ja da, er soll anfixen für die Geschichte - und das tut deiner sehr gut :D
    • Deine solange angekündigte FF, dass ich schon vergessen hatte, dass du sie schreiben willst, nicht zu lesen, wäre ja wirklich sträflich.

      Es ist mit Sicherheit eine gute Idee, die Charaktere aus dem FFT-Turnier zu nehmen. Nicht nur, dass sie gut angekommen sind, es steht auch zu vermuten, dass du sie - ebenso wie damals - gut schreiben kannst.

      Der Prolog bestätigt das auch sofort. Beide sind wie damals und gefallen mir immer noch. Was dabei zu beachten ist, ist der Unterschied zu OP. Da du hier völlig anders vorgehst, was Ruffys Hochzeitscrash angeht, wirst du dich jetzt frei von Odas Fortsetzung bewegen. Für eine FF ist das natürlich völlig normal bzw. in Odnung. Zudem gehe ich davon aus, dass die Interaktion von Paul und John wohl eher weniger mit der SHB stattfindet.

      Der Prolog greift kurz die Ereignisse aus dem FFT auf und bringt kurz noch Big Moms Niederlage gene Big Mom rein. Dazu gibt es noch einen Unbekannten, der mit einer Pistole rumläuft und Fragen stellt. Ich bezweifele stark, dass John schon so schnell das Zeitliche segnet, deswegen vermute ich mehr, dass der Unbekannte vorhat, die Insel von Menschen zu räumen.
      In welche Richtung sich die FF entwickelt weiß ich noch nicht, aber deine Genres sprechen mich direkt an. Insbesodnere, weil dein Prolog zeigt, dass du Humor gut umsetzen kannst. Ich weiß nicht wieso, aber lustige Einwürfe von Seiten des Erzählers bringen mich immer gut drauf. Dazu dann noch inhaltliche Gags, die auch sprachlich gut umgesetzt sind, zeugen von großem Potential.

      Auch in sprachlicher Hinsicht hat mich dein Prolog überzeugt. Dein verwendeter Wortschatz ist groß und nutzt auch ein paar schöne Wörter. Dazu kommt noch die flüssige Lesbarkeit und das Fehlen von (auffälligen?) Fehlern.

      Viel mehr kann ich nicht sagen, aber ich freue mich auf mehr Paul. Irgendwie kann ich einfach nicht abstellen, dabei an den Charakter Paul aus der Dune-Reihe von Frank Herbert zu denken :cursing:
      "The chains of fear are easily broken with the blade of courage."
      Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
      Chainbreaker (laufend)
    • Lemon schrieb:

      Gesperrt, weil er es immer noch auf eine mir unbekannte Art schafft, bei jeder aktiven Fanfiction zu kommentieren.

      Ich werde mich einfach mal über deine Sperre hinwegsetzen und hoffe dies ist auch in deinem Sinne. :)
      Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, sobald man bei einem bzw. allen FFs auf dem neusten Stand ist, muss man jeden Tag einen Kommentar verfassen, wenn möglich sogar Zwei. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Anzahl, der noch ausstehenden Kommentare, um mehr als einen Tag geringer ist, als der wahrscheinlichste Veröffentlichungstermin des nächsten, noch zu kommentierenden, Kapitels.
      Weiterhin ist es auch vollkommen richtig, so einen verrückten wie mich nicht in deinem Einleitungspost zu erwähnen. :P ;)
      Ich habe nichts gesagt ;)



      Sehr schön, dass hier mal (wieder) eine FFT Geschichte/Beitrag aufgegriffen und weiterentwickelt wird. Dies gab es in gewisser weise auch schon nach dem vorherigen FFT, nur leider ist das Projekt dann relativ schnell wieder in der Versenkung verschwunden.

      Die Geschehnisse um Paul und John gehört zu den wenigen Beiträgen, an die ich mich noch grob erinnere, trotzdem habe ich deinen alten Beitrag noch einmal gelesen und er gefällt mir immer noch sehr gut. Warum holst du diesen Text nicht auch noch in den Startpost, würde jedenfalls gut mit reinpassen, auch wenn sich ein paar Kleinigkeiten bereits überholt, verändert haben. Aber du schreibst selber, dass wir die Ereignisse nicht (zu sehr) vergleichen sollten. ^.^

      Beginnen wir mal mit den Protagonisten, der wahrscheinlich auch gleich wieder Abgetreten ist, John. Nachdem sein stümperhafter versuch eines Mordanschlages, auf Sanji oder Pudding, aus dem Prolog-Prolog, wahrscheinlich an einem schwarzbeschuhte Fuß gescheitert ist, geht es für ihn nicht gerade erfolgreich weiter. Immer noch mit dem entsprechenden Abdruck versehen, versucht er trotz aller Widrigkeiten und Ermahnungen seine große Liebe doch noch zu retten. Leider kommt ihm dabei eine große vermummte Gestalt ihn die Quere, welche mit seiner Antwort, dass er die Insel in ein paar bezüglich Flitterwochen verlassen möchte, nicht einverstanden ist. Allerdings scheint er kein Anhänger von Big Mum zu sein, der Fluchten verhindern will, sondern im Gegenteil, selber schnellst möglichst verschwinden möchte. Das er von John direkt erkannt wird, spricht für seine Bekanntheit, wobei die Anrede von John darauf schließen lassen könnte, dass er ebenfalls zu Big Mum gehört(e). Die Vinsmokes schließe ich hier erst mal aus, da John sie im Porlog-Prolog auch nicht zu kennen schien. So oder so, mit John werden wir uns wahrscheinlich nicht mehr weiter beschäftigen können, da der Kapuzenmann ein "Nein" nicht zu akzeptieren scheint.

      Deswegen wenden wir uns deinem eigentlichen Protagonisten zu, Pater Paul. Der sich nun mit der Tatsache konfrontiert sieh, dass sein mehr oder minder ruhiges und sicheres Leben vorbei ist. Anstatt weiterhin alle paar Wochen eine neue Hochzeit abzuhalten, bei denen er sich, wenn überhaupt, nur gegen unerwünschte Nochehefrauen zur Wehr setzten musst, sieht er nun einer Zukunft in ID entgegen, sofern er nicht schnellstmöglich verschwindet. Davon hält ihn aber zunächst der Alkohol ab, wenn auch auf eine andere Art als gedacht XD. Nach einem erholsamen Nickerchen sieht er sich nun aber dem Fragesteller gegenüber und es bleibt die Frage, ob er die richte Antwort geben wird. :D

      Allgemein gefällt mir dein ersten Kapitel sehr gut. Es knüpft wunderbar an deinen FFT Beitrag an und auch der leicht eingestreute Humor ist bis nach meinen Geschmack :thumbup: .
      Das einzige was mir aufgefallen ist bzw. was ich ändern würde war, dass ich in diesem Satz >>"Gum Gum King Kong Gun!" hörte man die Stimme eines jungen Mannes über die Insel rufen, gefolgt von einem lauten Aufprall. << statt rufen, hallen oder schallen genommen hätte, klingt in meinen Ohren irgendwie besser.

      In diesem Sinne bis zu hoffentlich bald erscheinenden nächsten Kapitel. ^.^

      @Carrot Was bei den Wölfen, Löwen usw. als "Rudel" bezeichnet wird, bei den Pflanzenfressern als "Herde" und bei den Insekten als "Schwarm", ist bei den Meeressäugern eine "Schule". Bei den Quallen handelt es sich zwar nicht um Säugetiere, aber vom Lebensraum her ist es ein richtige Begriff um einen größeren Zusammenschluss von Tieren zu beschreiben.
      Wobei ich nach Recherche Herausgefunden habe, das Schwarm noch richtigerer gewesen wäre.

      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von qoii ()

    • Endlich hast du es auch geschafft, deine FF der Öffentlichkeit zu präsentieren, worauf ich schon gespannt war. Dann will der spamsüchtige Hase mal seinen Kommentar dalassen. ^^

      Ich würde diesen ersten Abschnitt nicht als Prolog bezeichnen, sondern eher als dein erstes Kapitel. Der eigentliche Prolog ist ja dein Text aus dem FFT. Hier führst du die Geschichte weiter.

      Da ich die Vorgeschichte nicht kenne, muss ich mich bei der Beschreibung der Personen aus diesen Texte verlassen, worin ich aber erfahre, dass wir zwei Protagonisten haben, bei denen es sich zum Einen um einen alkoholkranken Priester und zum Anderen um einen liebeskranken Messdiener handelt (umgekehrt hätte es mehr unseren realen Verhältnissen entsprochen ^^).
      Beide erhalten zu Beginn ihre eventuellen Ziele, die sich aber noch ändern könnten, insbesondere die Flitterwochen mit Pudding.
      Des Weiteren ist noch eine mysteriöse Person unterwegs, deren einziges Interesse darin besteht, sich nach Verbleib aller Personen auf WCI zu erkundigen. Keine Ahnung, wer das ist. Ich lass mich überraschen.

      Dein Schreibstil ist ganz schön und flüssig zu lesen. Die meisten Metaphern/Beschreibungen sind gelungen (bspw. BMs Aufprall), andere nicht ganz so passend (bspw. eine Schule Leuchtquallen -> wie jetzt? Ein Gebäude oder eine Klasse?). Und keine Sorge: "der Drops ist gelutscht" ist keine schlechte Metapher, sondern eine passende, weil albern. Es harmoniert ganz gut mit dem Thema Süßigkeiten und WCI, genauso wie z.B. die Aussage, dass Cracker einem auf den Keks geht.
      Ebenfalls ziehst du auch schöne Kontraste (schönes Leben hinter Mordfassade) oder bringst ein paar gute Gags ein.

      Es hapert bei dir jedoch teilweise an der Kommasetzung, gerade, wenn es um die Einleitung von Nebensätzen geht, die zur näheren Beschreibung eines Charakters oder einer Sache dienen. Da noch ein bisschen aufpassen.
      Außerdem gefallen mir die Teilüberschriften nicht so. Ich finde, die ließen sich auch gut in den Text integrieren. (Bsp.: Etwa zwei Stunden vorher rannte ein junger Mann...).

      Ansonsten ist dir ein guter Start gelungen und ich freue mich schon auf künftige Kapitel. :)
    • Hrhr, da zitiere ich gleich zum ersten Kommentar meinen Teil, den ich dir heut morgen auf dem Sofa schrieb. Und ich merke, wie wenig das ist - was ernüchternd ist, wenn man auf seinem Handy ständig die Autokorrektur umschiffen muss, um letztlich viel Zeit für Nichts aufgewendet zu haben. Also auf den Text bezogen.

      Wachgewordener blink schrieb:

      Bevor qoii es anspricht: Netter Ansatz der zuvor von den Seelenteilen gestellten 'stay or leave' fragen, die nun sofort anders ausgewertet werden. Auch wird sich zeigen, ob du eher weich oder hart ins Gericht gehst, sprich den ersten Schuss auch den ersten Toten folgen lässt, um die Handlung allein auf unseren Priester legen zu können - der bereits wie Caesar die dicksten Orgien feiern konnte. Hussa!
      Was deinen Prolog auszeichnet, ist die Vielzahl an Graden, in denen du die Situation stilisierst. Mal ist es tragisch ernst, dann wieder ulkig komisch. Da es verschiedene Situationen sind, ist es einerseits sprunghaft, andererseits eben nicht innerhalb eines Moments unlogisch variierend bzw. abschwächend. Ob man deinen FF-Titel bereits auf den Prolog anwenden kann, ich denke ja nicht, da schauen wir mal, ob du es an den gleichnamigen Anime oder Horrorfilm angelehnt hast. Und das Headhunter'tum wäre dann einerseits nicht ausgeschrieben - zugleich auch eher unpassend zu einer Gestalt, die sich den Kopf nicht holt, sondern ihn wegzupusten scheint. - Womit wir auch gleich beim ersten Spannungsbogen wären. John blickt in den Lauf einer Waffe, spricht zuvor von Kinkerlitzchen. Erst einmal schön, dass du dieses Wort zusammen mit mir vorm Aussterben bewahrst, doch zugleich schmälert es die Seriosität dieses Vorgehens.
      John antwortet im Prinzip mit Ja und Nein, wird dennoch abgeknallt. Letztlich ist die Szenerie dadurch so instabil, dass ich gar nicht mal glaube, dass Paul dieser Situation auf erwartbarer Weise entgehen kann. Ob nun die Überreste der Big Mum Crew gejagt oder ein Seelenteil diese trick or treat Frage weiterstellt, es zeigt sich sehr schnell an Johns Schicksal, in welche Kerbe deine Geschichte schlägt. Wir wissen nicht, was es für eine Waffe ist - genausogut, kann es der erste Streich sein, der eine völlig Banalität und einen gehörigen Schrecken in Johns Knochen hinterließe.
      Die Komik ist für mich, dass du bereits durch die Beschreibung der Insel soweit ausgedünnt hast, sodass das weitere Schicksal Pauls für die vermummte Gestalt nicht einmal von Bedeutung sein müsste - der Mann findet sich in einer Findephase, während John hingegen bereits die vierte Wand durchbricht, sofern er wirklich auf Sanji und Pudding Jagd machen könnte - sofern du diese mitsamt der SHB ausklammerst. Wo keine Leiche und niemand tot ist, da wird auch niemandem der Schädel weggepustet, zumal dein Hinweis dahingehend recht klar ausfiel. Wer nicht ja sagt, sagt nein, heißt es so schön. Ich vermute, die eindeutige Antwort wäre da bei mir sogar spannungsfördernder geworden als keine. Doch ich bin da als Leser auch sehr eigen. ^^

      Abschließend ein paar Pluspunkte:
      - Ein Imperium bricht zusammen und Paul kommentiert es für sich mit einer bereits erlebten Sause. Herrlich zynisch, wie man so unwissend über sein eigenes (mögliches) Ende sinnieren kann.
      - Die Flucht der lichternen Seelen war bereits ein sehr schönes Bild, wobei es natürlich eines ist, sie in den Himmel aufsteigen zu sehen - wie kleine funkelnde Sterne, während Quallenschulen durchs Wasser schwimmen. Letztlich ist es verständlich und transportiert das Bild, da ist es mir persönlich egal, ob ich Schweinchen Klugscheißer spielen muss. Oder wie immer man so etwas eigentlich bezeichnet. Daran sieht man wieder, wie schlecht ich als besagtes Schweinchen eigentlich wäre. - Es ist schon spät, part two.
      - Wenn John der Schädel weggepustet wird - und er tot ist - dann hast du mich als Leser fest im Griff. (Aufgrund der zielführenden Gedanken und dem Zeitumschwung wird wohl noch etwas geschehen müssen, um das nicht gefasste drumherum aufzulösen, wofür Johns Ableben eher hinderlich wäre, gehe ich mal doch erst vom Überleben aus!)
      Es liegt nicht daran, dass ich den Charakter nicht mögen würde. Es hätte einfach unfassbares Potential, sofern du bereits zu Beginn diesen point of no return überschreiten würdest. Ein Oda hat bspw riesige Hemmungen, um Charaktere wirklich sterben zu lassen. Gute FF-Autoren oder sagen wir passenderweise "mutige", lassen Charaktere über die Klinge springen. Nachher wäre es der klassische Lysop-Effekt, sofern du erneut bedrohliche Szenarien aufaust. Dann ahnt man gleich, dass es sich in Wohlgefallen auflöst, sofern du noch nicht über den Schatten gesprungen bist. Und wenn es eine Geschichte über Paul ist, wer wäre ein besserer Antrieb als der tote John?

      Denn durch Pauls Alkoholismus und der zunehmenden Verwaisung der Insel bleiben nicht so viele Optionen, um Paul seine Situation überdenken zu lassen. ^^
    • Neues Kapitel ist raus~



      So, bevor die Leute schon wieder vergessen haben, dass sie hier einen Kommentar abgegeben haben, gebe ich mal Antwort. Und natürlich auch, weil das nächste Kapitel schon in Arbeit ist und diese Woche noch veröffentlicht werden wird.

      Die grundsätzlichen Infos zu meiner FF stehen ab nun auch immer auf meinem Profil und Interessierte können dort nun sowohl das ungefähre Datum für das nächste Kapitel einsehen, als auch das Genre welches sich wie gesagt bei jedem Arc immer ein bisschen ändern wird. Ersteres werde ich aber wahrscheinlich selten mit einem konkreten Datum angeben können, da mich die Muse meist spontan überfällt und ich dann für einen kurzen Zeitraum produktiv genug bin um ein Kapitel fertig zu bekommen =D

      Des Weiteren habe ich jetzt im Startpost meinen Beitrag zum FFT 16 als Prolog eingefügt und der ursprüngliche Prolog ist nun Kapitel 1. Viele haben ja geschrieben, dass sie es so sinnvoller finden und ich bin auch dieser Meinung.

      Beim Beantworten von Kommentaren fahre ich übrigens die blink-Schiene und verpacke das Ganze nicht in einzelne Spoiler für jeden Einzelnen, weil man so verleitet ist sich nur seinen Kasten durchzulesen und die der anderen nicht, obwohl dort auch interessante Dinge stehen könnten.


      Hugo schrieb:

      Dann habe ich wohl die große Ehre Lemon Lemons FF zu entjungfern! :rolleyes:
      Jetzt musst du sie auch heiraten! Die nimmt doch keiner mehr :D

      Hugo schrieb:

      Diese hast du mit dem Vermummten gut weitergeführt. Ein unbekannter, der Leuten eine Waffe an den Kopf hält und ihnen eine Frage stellt, deren Antwort über das eigene Wohl entscheidet... kennt man ja aus Batman und ist jedenfalls ein sehr spannendes Element, weil es gleich sehr viele Fragen aufwirft:
      Wer ist der Unbekannte? Was waren die Antworten? Und welche Folgen haben sie jeweils? Und was soll das überhaupt alles? Was sind seine Beweggründe?
      So ein Storyelement kommt halt auch immer wieder gut an. Fragen stellen kann ja jeder, aber warum sollte man irgendjemandem seine Fragen beantworten? Wenn derjenige aber nen Meinungsverstärker in der Hand hat, dann sieht das schon wieder anders aus.
      Die Antworten und die Folgen sind gar nicht mal so wichtig. Die Gestalt möchte nur eine bestimmte Antwort hören und die hat sie bisher noch nicht gehört, weshalb sie beim Morgengrauen immer noch über die Insel stiefelt und weiter fragt. Die Beweggründe sind tatsächlich der wichtigste Punkt bei der Sache: Warum hat sie etwas gegen Leute die die Insel nicht verlassen möchten?
      Verwirrt? Gut :D

      cinnamon schrieb:

      Wir haben also WCI und deine Charaktere Paul und John (bekommen wir noch einen George und Ringo? xD )
      Das ist mir bis zu deinem Kommentar gar nicht aufgefallen. Eigentlich haben die Namen keinen besonderen Hintergrund, aber jetzt hab ich wirklich Lust irgendwo noch einen George und einen Ringo reinzubringen =D

      cinnamon schrieb:

      "... Monkeys Enkel" - fand ich bisschen komisch gewählt, da es ja der Familienname ist. Garps Enkel hätte vllt besser gepasst *überleg*
      Aber vllt denk ich auch verquer und es passt doch und ich weiß es nur nich.
      Die Bezeichnung für Garp habe ich mit Absicht gewählt. Einerseits, weil ihn jeder Charakter nur "Garp" nennt und ich das schon immer etwas unrealistisch fand. Immerhin ist das sein Vorname und selbst Piraten nennen ihn so. Das ist, als würde jemand sagen "Ah, der Hans. Der ist gefährlich!" und alle wüssten wer gemeint ist. Natürlich ist "Garp" kein 0815-Name und man kennt ihn halt, aber trotzdem~
      Ja und andererseits weil ich Paul ein bisschen hervorheben wollte. Im Deutschen geht das leider nicht so sehr, aber im Japanischen kann man einen Charakter ja durchaus durch seine Art zu sprechen, charakterisieren. Da merkt man direkt ob jemand z.B. zurückhaltend, arrogant oder sehr höflich ist, nur dadurch welches Wort er für "Ich" benutzt. Ich habe versucht das irgendwie rüber zubringen, so gut es ging.


      Eldrail schrieb:

      Deine solange angekündigte FF, dass ich schon vergessen hatte, dass du sie schreiben willst, nicht zu lesen, wäre ja wirklich sträflich.
      Richtig erkannt. Das lobe ich mir :D

      Eldrail schrieb:

      Es ist mit Sicherheit eine gute Idee, die Charaktere aus dem FFT-Turnier zu nehmen. Nicht nur, dass sie gut angekommen sind, es steht auch zu vermuten, dass du sie - ebenso wie damals - gut schreiben kannst.

      Der Prolog bestätigt das auch sofort. Beide sind wie damals und gefallen mir immer noch. Was dabei zu beachten ist, ist der Unterschied zu OP. Da du hier völlig anders vorgehst, was Ruffys Hochzeitscrash angeht, wirst du dich jetzt frei von Odas Fortsetzung bewegen. Für eine FF ist das natürlich völlig normal bzw. in Odnung. Zudem gehe ich davon aus, dass die Interaktion von Paul und John wohl eher weniger mit der SHB stattfindet.
      Soviel kann ich auf jeden Fall schon verraten: Die SHB bekommt nicht eine Sekunde Screentime in meiner FF. Eventuell hört man ab und zu mal von ihren Taten, aber das werden nicht mehr als Zeitungs- und Augenzeugenberichte sein. Ich denke auch nicht, dass sich deshalb jetzt jemand enttäuscht von meiner Geschichte abwendet. Wir sind hier ja nicht auf einschlägigen Fanfiction-Seiten, auf denen eine gehörige Portion Zorro- und Law-Fanservice in jedem Kapitel erwartet wird :D
      Außerdem finde ich es sehr gut, dass schon mal der Eindruck entsteht, dass ich meine Charaktere passend rüberbringe. Sowas ist als Autor immer schwer selbst festzustellen, wenn man nicht gerade ein Profi ist.


      qoii schrieb:

      Das einzige was mir aufgefallen ist bzw. was ich ändern würde war, dass ich in diesem Satz >>"Gum Gum King Kong Gun!" hörte man die Stimme eines jungen Mannes über die Insel rufen, gefolgt von einem lauten Aufprall. << statt rufen, hallen oder schallen genommen hätte, klingt in meinen Ohren irgendwie besser.

      In diesem Sinne bis zu hoffentlich bald erscheinenden nächsten Kapitel.
      Solche Sachen sind immer furchtbar. Ich saß bestimmt 10 Minuten vor diesem Satz und dachte mir, dass das doch irgendwie seltsam klingt und wie man es eventuell anders schreiben könnte. Aber es ist mir einfach nicht eingefallen. Danke für die Anregung xD
      Auf deine anderen Anregungen gehe ich dann genauer ein, wenn das nächste Kapitel hochgeladen ist. Du hast da mal wieder ein paar sehr interessante Dinge genannt, deren Aufarbeitung hier jetzt aber zu sehr ins Detail gehen würden~
      Ich muss mir unbedingt mal von blink die Kunst des Antwortens auf Kommentare abgucken. Der schafft es immer elegant von einem Tipp zum nächsten zu springen :D


      Carrot schrieb:

      (umgekehrt hätte es mehr unseren realen Verhältnissen entsprochen ^^)
      In meiner Geschichte saufen sowieso alle wie ein Loch. Daran kann man sich schon mal gewöhnen. Nein, so schlimm ist es auch nicht xD
      Aber wo du schon so schön das Wort "liebeskrank" erwähnst, muss ich mal sagen wie sehr es mich eigentlich überrascht dass bisher niemand die Ähnlichkeit zwischen Sanji und John bemerkt hat. Im Grunde werden beide absolut hirnlos bei Frauen, nur ist Sanji viel stärker als John. Andererseits ist er noch schlimmer, da er jeder Frau nachrennt und John nur Pudding. Wer ist also letztendlich der üblere Casanova? Schwer zu sagen =D

      Carrot schrieb:

      (bspw. eine Schule Leuchtquallen -> wie jetzt? Ein Gebäude oder eine Klasse?).
      Wie qoii über dir schon erklärt hat, nennt man so eine Ansammlung von Meeressäugern. Wobei es auch nicht schlimm ist das nicht zu wissen. Ich selbst kenne den Ausdruck erst seit dem FMI Arc, als Zorro beobachtet hat wie Caribous Crew im Meer nach oben treibt und er meinte, dass das wie eine Schule Quallen aussieht. Allerdings wusste ich auch nicht, dass "Schwarm" besser passt. Ist schon kompliziert mit den Bezeichnungen~

      Carrot schrieb:

      Es hapert bei dir jedoch teilweise an der Kommasetzung, gerade, wenn es um die Einleitung von Nebensätzen geht, die zur näheren Beschreibung eines Charakters oder einer Sache dienen. Da noch ein bisschen aufpassen.
      Kommas sind mein Nemesis! Ich kann mir einfach nie merken, wie man die blöden Dinge richtig setzt. Mein Leben lang hatte ich gute Noten in Deutsch, hab Gedichtanalysen geschrieben, auf die Goethe neidisch wäre, aber mit Kommas bin ich nie warm geworden ._.
      Ich geb mir aber weiterhin Mühe, dass wenigstens ein Viertel von ihnen da sitzen wo sie hingehören.


      blink schrieb:

      John blickt in den Lauf einer Waffe, spricht zuvor von Kinkerlitzchen. Erst einmal schön, dass du dieses Wort zusammen mit mir vorm Aussterben bewahrst, doch zugleich schmälert es die Seriosität dieses Vorgehens.
      Ich bin auch immer dafür, uralte Worte wiederzubeleben. Kein Wort hat es verdient einfach so aus zu sterben!
      Mit der Seriosität hast du zwar irgendwo recht, aber irgendwo auch nicht. Immerhin ist er ja noch nicht in unmittelbarer Gefahr, als er die Gestalt auf diese Art anspricht. Wie qoii auch schon vorher angemerkt hat, scheint John den Vermummten zu kennen und denkt nicht, dass dieser ihm etwas Böses will. Dadurch sollte jetzt klar sein, dass derjenige nur zu solchen Mitteln greift, weil er durch die momentanen Vorgänge auf der Insel offenbar dazu gezwungen ist. John selbst sind die aktuellen Vorgänge aber überhaupt nicht bewusst. Genau so wenig wie er in der Kirche begreifen konnte, dass er da einen Mann mit einem Kopfgeld von über 100 Millionen Berry mit einem bloßen Dolch angreift. Für John zählt nur sein aktuelles Ziel und das ist es, Pudding wieder zu holen. Ein wenig ist er da auch wie Ruffy, der ebenso nur sein direktes Ziel vor Augen hat. Mit dem Unterschied aber, dass Ruffy auch die Stärke hat sein Ziel zu erreichen.

      blink schrieb:

      John antwortet im Prinzip mit Ja und Nein, wird dennoch abgeknallt. Letztlich ist die Szenerie dadurch so instabil, dass ich gar nicht mal glaube, dass Paul dieser Situation auf erwartbarer Weise entgehen kann.
      Das hast du soweit richtig erkannt, aber die Frage ist, was die Gestalt eigentlich hören will. Im Grunde stellt sie eine ganze einfach Ja/Nein-Frage und zwingt damit den Gegenüber zu einer von zwei vorgegebenen Antworten. John antwortet mit "Ja", erweitert seine Antwort aber durch den Einschub, dass er die Insel nicht direkt verlässt. Und das ist es, was dem Vermummten im Endeffekt nicht passt. Genau genommen hat unser Messdiener also die richtige Antwort gegeben und hätte keine Pistole vor seinem Gesicht gehabt, wenn er nicht wieder zu viel geredet hätte. Mehr dazu dann im nächsten Kapitel =D



      Ich möchte mich noch bei allen Kommentatoren bedanken. Ihr seid super und ich habe da noch ein Geschenk für euch. Sind zwar schon ein bisschen eingestaubt, aber beim FFT haben sie ihre Arbeit super gemacht~
      Voilà

      Jetzt wo im FF-Bereich so viel los ist, gehts den Süßen ganz besonders gut <3

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    • Hey!

      Ein neues Kapitel, ein schneller Kommentar dazu:

      Hurra, ich habe noch die Rohfassung des Kapitels verzehren können! Moment, was schmeckt eigentlich roh?
      Jedenfalls habe ich vor deiner Korrektur reingeschaut und erst gedacht, dass irgendwas mit Eclairs Gesicht nicht stimmt. Doch es scheint wohl eher so zu sein, dass Paul mit der Reaktion, den Tränen, welche auf ihrem Gesicht zu sehen sind, nicht gerechnet hatte. Das erklärt es besser und legt auch gleich den ersten Stein dieser ungleichen zwischenmenschlichen Beziehung. Paul wird seinem steifen Verhalten nicht treu bleiben, womit bereits einige komödiantische Aspekte auf der bald folgenden Reise in Position gebracht werden.
      Zwischen dem Menschen, der nichts von der Außenwelt kennt und dem Menschen, der schon zu viel von der Außenwelt kennt, wird es gewiss einige Meinungsverschiedenheiten geben, zumal dazu der Alters- und körperliche Unterschied ins Gewicht fallen kann. Ein alter Mann ist immerhin kein D-Zug. Wo viele heute gar nicht mehr wessen, wofür das D steht. Nun gut, früher hatte man dafür auch Leute umgebracht und mit Kriegsschiffen beschossen. Moment, da vermische ich ein bisschen!

      Was beim Geschriebenen gut war: Der Humor des Betrunkenen, der sitzt. Betrunkene Leute sind nämlich im Regelfall entweder nervig, traurig oder amüsant. Hier war es lustig, wie Paul auf die verschiedensten Wecksprüche reagiert - und ich tippe schonmal drauf, dass mindestens einer der Sprüche eine Passage seines vorherigen Lebens skizzierte. Stichwort Familie. Solche Dinge lassen sich immer gut im Witz verpacken, getreu dem Motto: Ach, der übertreibt gerade.
      Doch als Autor ist es fahrlässig, diese kurzen Passagen nicht im Hinterkopf zu behalten. Letztlich ließe sich aus solch kleinen Sachen bereits eine ganze Hintergrundgeschichte spinnen. Beispielsweise Pauls im Blick gehabtes Unglück, welchem er mit dem Trinken vorsorglich begegnete. Noch bevor eigentlich klar wurde, dass es eskalieren bzw. auseinanderbrechen muss. Jeder Satz hat irgendeine Bedeutung bzw. sollte eine haben - wenn es dabei seinen bad mood hervorbringt, gerne, wenn im Ärger ein Funken erkannte Wahrheit drinnensteckt, das ist pures erzählerisches Gold.
      Jedenfalls lasse ich mich bereits jetzt auf solche Spekulation ein, sonst nimmst du mir womöglich die Illusion, nur auf die klaren Dinge zu konzentrieren. Nein, my dear, auf solche oberflächlichen Erzählstrukturen lasse ich mich nicht aufspannen - falls es das für Menschen überhaupt gibt - wo war ich? Überleitend dort, dass Paul ein Mensch ist, der einen langen Weg vor sich haben wird, um wieder so etwas wie lodernde Glut - siehe 03:16 :D - im Geiste spüren zu können. Was hilft da mehr als ein zu aufgewecktes Mädchen, das ähnliches wie er vorhat, dabei allerdings ganz andere Motivationen besitzt.
      Diese hast du ziemlich ausführlich herübergebracht, allerdings in meinen Augen kaum zielführend. Du hast geschrieben, dass, nachdem ein junges Mädchen die für ihre physische Schwäche und Schüchternheit bekannt war, ihm erst mit dem Tod gedroht hatte und nun eine Flucht mit ihm planen wollte, die sie so euphorisch vortrug als plane sie einen Einkaufsbummel - was zwar die Diskrepanz zwischen Bedrohlichkeit und Schüchternheit erklärt, die ganzen Hintergründe - unbekannter Vater, "geheime" Geburt, Verbergen bis zum 13. Lebensjahr - die Unglückszahl 13 oder doch ein tieferer Grund? - denke letzteres - diese Hintergründe werden mit dieser aufgezeigten Diskrepanz gar nicht berührt. Paul weiß im Prinzip sehr vieles gar nicht über Eclair, lacht aber über sie, weil sie als schwach gilt?

      Interessant hast du sie damit auf alle Fälle gemacht, zumal zum Eclair als Speise einige interessante Hintergründe bekannt sind, für mich aber auch deswegen besonders, weil der Name für mich [zu] nahe am feinen Wörtchen Eklat [frz. éclat] steht, was ihre Geburt ja anscheinend gewesen zu sein scheint. Ansonsten wäre die - im wahrsten Sinne - Geburtstagsfeier nicht ausgeblieben, der Vater bekannt etc. Was ich dabei nicht so ganz verstand:

      Lemon schrieb:

      Es war zwar nie ersichtlich nach welchen Maßstäben die Kaiserin ihre Liebhaber, oder viel mehr Erzeugungspartner auswählte, aber nachdem sie ausreiste um sich einen zu suchen, kehrte sie jedes einzelne Mal mit dem Mann wieder zurück nach Whole Cake Island. Eine der wenigen Dinge, die sie nicht von ihrer Heimatinsel Amazon Lily übernommen hatte, deren Bräuche sie ansonsten so hoch hielt.

      Wat? Kommt Big Mum - für dich - aus Amazon Lily? Das birgt beim lesen erstmal Fragen: Wird es noch wichtig werden - quasi als mögliche Anlaufstelle? Welcher Brauch ist gemeint? Abgesehen davon, dass die AL-Frauen Männer eben nicht mit nach AL zurückbringen, fiele mir partout keiner auf, der sich damit vergleichen ließe. Und was ebenfalls mehrdeutig ist, ich habe es dafür dick angestrichen, um es nicht noch einmal zu zitieren: Ist der jeweils neue Mann gemeint, den sie sich jedesmal angelt bzw. mit ihrer Killer-catchphrase lockt: 'Your head in the box or your head in [zensiert]' - mir graut es bei diesem Bild, doch der Spruch passt so unheimlich gut! Ich muss ihn nur mit einem schöneren Bild verbinden...mhh.
      Eh, zurück zum Text: Gibt es womöglich 'den' Mann, der mit big Mum immer zurück kommt, quasi der eine Mann, der nicht weggeworfen wird? Vermutlich ist es einfach eine unglückliche Formulierung, doch man sieht bzw. sehe hier mich als Autoren: Da lässt sich einiges drin verstecken, hehe.


      Ich komme total vom weg ab, da ich mich ziemlich verzettle - ich sollte nicht nebenher Stoibers Gestammelte Werke hören xD - jedenfalls hast du die Hintergründe, wie gesagt, sehr schön beschrieben. Doch die Einbettung hat für mich nicht in den Erzählkontext gepasst. Wenn ein Paul über Eclairs Leben so ziemlich im Unklaren ist, jene Geheimnisse, mit denen du diesen Charakter schmackhaft machst, weshalb ist er dann so amüsiert über ihre vermeintliche Schüchternheit? Die Kausalität ist mit der Geheimniskrämerei eher konstruiert zu betrachten, nicht natürlich. - Denn dass er Eclair aufgrund ihrer schweren Kindheit richtig einschätzen konnte, wurde im Folgenden klar verneint. ;-)

      Ich kann es jedenfalls zuordnen, auch wenn es womöglich etwas eleganter zusammengeführt werden konnte. So etwas hast du ja in deinem Newsletter angedeutet. Zumindest kann ich mir vorstellen, dass es dieses Zusammenführen war. Denn sonst war das Kapitel ziemlich stark. Gut war, dass du Johns Schicksal nicht aufgelöst hast. Denn ich habe da die leise Vermutung, dass du hier zu schnell eine - ungewollte - Schablone auflegst.
      Eclair ist 15 Jahre!
      Damit begibst du dich erzählperspektivisch in einige Gefahren: Ein Ruffy startete mit 17, Rebecca ist 16, Vivi startete mit 16 - was haben diese drei Charaktere gemeinsam? Aus dem Grund gibt es für mich keine Charaktere unter 18. Da muss man sich sprachlich, perspektivisch zu sehr auf ein kindlicheres Niveau hinunter begeben, was, wie Paul es richtig anmerkte, kaum mit der Realität übereinstimmen kann. (Diese Bedenken hatte ich auch bei einer anderen Geschichte, doch da wurde nach ein, zwei Kapiteln bereits ein fünf jähriger Zeitsprung, oder mehr, eingebaut. xD)

      Jedenfalls hoffe ich, dass wir mit der ersten Protagonistin kein nerviges Häufchen zu sehen bekommen, ein naivchen in der großen weiten Welt. Davor gruselt es mich ein wenig, da es besonders dann schlimm ist, wenn der Autor dies gut beschreiben kann. Wie heißt es so schön: Die Serienfiguren, die man abgrundtief zu hassen lernt, werden von sehr guten Schauspielern gespielt. Grr! :D

      Hoffe, du bleibst dieser humorvollen Linie treu. Einfach, weil ich es klasse finde, Leuten für eine Reise aufs Meer ins Gesicht zu schießen.

      That's a harsh life! Vor allem meins, da ich Stoibers Transrapidrede mal auswendig konnte.

      P.S: An der Textformatierung ist zu arbeiten, dies blockige ist auf Dauer nicht die einfachste Lesart. ^^
    • Kapitel 2 - Das junge Mädchen und die Insel aus Süßigkeiten

      Auf ein neues Kapitel folgt bei mir, sofern ich es einreichtenkann, immer ein neuer Kommentar. :)

      Bei der ominösen Gestalt mit Pistole und schwarzem Kapuzenumhang handelt es sich also um Charlotte Eclair, Big Mums jüngste und geheimnisvollste Tochter. Um ihre Existenz wurde lange ein großes Geheimnis gemacht und auch nachdem sie der Inselöffentlichkeit bekanntgemacht wurde, verbleibt sie im sprichwörtlichen Schatten ihrer Mutter. Warum Big Mum um Eclairs Existenz und ihre Herkunft ein solches Geheimnis gemacht hat, ist keinem auf der Insel bekannt, angeblich nicht mal ihren Geschwister. Die Öffentlichkeit vermutet deswegen, dass sie schwach ist, schüchtern, der Welt nicht gewachsen. Eben die vermeintlichen Gründe, warum eine so starke und gefürchtete Frau, eines ihrer Kinder verstecken könnte. Es entspricht nicht ihren Erwartungen oder den Erwartungen, welche die Öffentlichkeit an die Kinder einer Herrscherperson hat. In den Herrscherhäusern unserer Welt wurden früher solche Kinder auch eher im Verborgenen gehalten. Dies ist auch der Grund, warum Paul dermaßen lacht, als er erfährt wer ihn da mit einer Pistole bedroht hat. Nämlich die Person auf der ganzen Insel, von der man es am wenigsten erwarteten würde. Nicht nur, dass ein Kind von Big Mum die Insel verlassen möchte und ihren Reisebegleiter mit Waffengewalt sucht, es ist auch noch das Kind, welches bisher mehr oder minder immer bei seiner Mutter war, dass als zu schwach gilt, alleine in der Öffentlichkeit zu verkehren, mit anderen in Kontakt zu treten. Dieses Kind hat die konkretesten Pläne für eine Flucht/die Insel zu verlassen, einen der größten rebellischen Akte die es unter Big Mum gibt. Ich kann also durchaus nachvollziehen, warum Paul die ganze Sache so absurd lustig findet.

      Auf der logischen Ebene könnte man noch fragen, was die ganzen anderen Kinder und Untergebenen von Big Mum in diesen 24 Stunden gemacht haben, wie lange Big Mum noch da rumliegen und auf die Marine warten will. Sind die auch schon alle abgehauen und warum scheint eigentlich jeder zu glauben, dass Big Mum nach ihrer Niederlage von der Marine einkassiert wird. Bis jetzt scheint kein einziger dieser Mantelträger in der Nähe zu sein und bis die Marine etwas von der Auseinandersetzung merkt und ihre Leute dort hingeschickt hat, müsste sie doch längst wieder auf den Beinen sein. Aber darum geht es eigentlich nicht, ich kann mir solche Gedanken einfach nur nicht verkneifen.^^


      Pater Paul hat mir wieder sehr gefallen, besonders seine Gedanken zu den bösen Menschen, die einen alkoholisierten Menschen nicht ausschlafen lassen. Genauso wie blink frage ich mich, welche der Sprüche er selbst, in welchem Zusammenhang, zu hören bekommen hat. Wobei der letzte Satz ziemlich gut auf die Insel zu passen scheint, sofern man das >unsere< nicht als Aussprecher + Paul interpretiert, sondern als Aussprecher + Anzutrauenden. Also die jeweilig Tochter oder Sohn sagt dies zu Pater Paul, der sie trauen soll. Weiterhin wird hier noch einmal angedeutet, wie gut es Paul seiner Meinung nach unter dem Schutz von Big Mum ging. Er hat die Erfahrungen und Entbehrungen eines harten Überlebenskampfes schon kennengelernt und muss sich diesen jetzt wieder stellen. Das seine erste Begleitung dabei ein junges Mädchen ist, das von Gott und der Welt keine Ahnung haben dürfte, gibt dem ganzen nochmal eine besondere Note und wird sicher in seinem Konfliktpotenzial sehr interessant werden. :D

      Damit möchte ich aber auch noch einmal auf Charlotte Eclair zurückkommen, denn bis jetzt wissen wir über sie nur, was die Inselbewohner glaubten, nicht die wirkliche Wahrheit. Ja, Big Mum hat sie versteckt und nicht aus den Augen gelassen, sie macht auch ein Geheimnis um den Vater des Kindes, aber dies muss nicht bedeuten, dass Eclair schwach, dumm oder sonst was ist. Auch um Luffys Vater wurde lange ein Geheimnis gemacht und um seine Mutter noch immer, ähnliches bei Ace und und und... .Also ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass Eclairs Vater eine bekannte Person ist, die auf keinen Fall mit Big Mum in Verbindung Gebracht werden will oder darf. Was in diesem Fall mehr auf ein Mitglied der WR oder Marine hindeuten könnte. Auch wenn ich mir persönlich echt nicht vorstellen kann, wer sich freiwillig mit Big Mum zusammentut. Die Verheimlichung wäre in diesem Zusammenhang also eher als Schutz für Charlotte Eclair zusehen und nicht aus Scham Unwillen der Mutter resultieren. Unter diesen Gesichtspunkten würden sich dann auch noch Prophezeiungen, besondere Körpermale und der ganze andere Kram in diese Richtung anbieten. Wobei diese Gedanken besonders der Tatsache geschuldet sind, dass du die Amazonen mit ins Spiel bringst. Auch wenn es sie in One Piece gibt, als aller ersten denke ich bei diesem Begriff an die Amazonen aus den griechischen Sagen und hier kommt man um Orakel, Prophezeiungen und göttliche/Helden-Väter nicht drumherum. Von den Traditionen der One Piece Amazonen wissen wir wenig, fast nur, dass keine Männer auf ihrer Insel erlaubt sind. Dies ist die einzige Tradition, aus ihrer Heimat, an die sich Big Mum nicht hält. Also an welche hält sie sich dann? Zumindest für mich ein möglicher Hinweis, dass hinter dem Eclair-Geheimnis mehr steckt als Scham.
      Oh da habe ich mich mal wieder in meinen Spekulationen verloren.^^

      Insgesamt hat mir das Kapitel inhaltlich sehr gut gefallen, auch der Humor kam wieder nicht zu kurz. Sprachlich kann man das eine oder andre sicher noch etwas besser machen, aber du hast gerade erst angefangen. Also weiter so ! :thumbsup:
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Nachdem man mich gedrängt gebeten hat, doch endlich zu kommentieren, will ich diesem Befehl Wunsch doch gerne nachkommen ^^

      Pater Paul wird unsanft aus seinem Kater geweckt, was ihm wiederum auf den Wecker geht, weil ihm das öfter passiert. Dabei frage ich mich nun auch, wer ihn da jedes Mal aus dem Schlaf gerissen hat. Klingt irgendwie nach seiner EX-Frau ^^ Für ne Hintergrundgeschichte wäre das ziemlich lustig.
      Außerdem wundert es mich, dass ihm so schnell der Kragen platzt, wenn man ihn nach seinem Verbleib auf der Insel fragt. Wie viele Inseln musste dieser Mann schon im Halbrausch verlassen, wenn ihn diese harmlose Frage schon auf die Palme bringt? Da steckt Potential für weitere komische Elemente drin ^^

      Dafür teile ich Pauls Humor bezüglich Eclair nicht, da ich immer noch nicht ganz verstehe, warum er lacht. Aber ich bin ja auch nicht gerade mit einem Kater von einer Vermummten aufgewckt worden, von daher nicht schlimm. Dafür wird es spannend noch mehr über Eclair zu erfahren, die ja nun nicht mehr bei Mami bleiben möchte. Hat sie eventuell besondere Fähigkeiten, weshalb sie versteckt blieb? Ist der Papi ein ganz besonderer Mann gewesen, so jemand wie Whitebeard o.ä? Auf jeden Fall riecht das nach Spaß und der kam in diesem Kapitel nicht zu kurz, insbesondere die Anspielung auf einen gewissen Bär ^^

      Die Reise geht nun mit Paul und Eclair weiter, eventuell kommt auch noch John dazu. Dieser könnte in Eclair ja seine neue Liebe finden und dafür Pudding vergessen. Vor allem aber wird es interessant, wohin die Reise nun geht. Etwa zum nächsten Kaiser, um dort weitere Menschen verheiraten zu können? Oder auf Alkohol Island? Zu der Marine?

      Lemon schrieb:

      Kommas sind mein Nemesis! Ich kann mir einfach nie merken, wie man die blöden Dinge richtig setzt.
      Das ist bitter, Lemon (ba dum, tsss) :D
      Einige Kommas sind gut gesetzt, bei anderen zeigen sich Wiederholungsfehler. Aber ich wäre ja nicht Carrot, wenn ich dir nicht helfen würde, sodass dein Nemesis bekämpft werden kann. Deshalb ein kurzer Exkurs für die künftige Schreiberin ^^

      Carrots kurzer Kommaexkurs
      Heute: Die wörtliche Rede
      Da machst du immer wieder mal einige Fehler und manchmal machst du es auch richtig. Daher möchte ich einiges dazu verlieren.
      Wenn die wörtliche Rede und der Satz insgesamt damit beendet ist, kommt nach den Anführungszeichen kein weiterer Punkt mehr. Beispiel:

      Lemon schrieb:

      der einfach nur genauso schnell abhauen will wie ich und habe einfach keinen gefunden.".

      Lemon schrieb:

      die ihn schon die ganze Zeit beschäftigte: "Warum?".
      Bei diesen beiden Sätzen muss der Punkt am Ende weg, da mit den Anführungszeichen schon deutlich ist, dass der Satz beendet ist.

      Sollte der Satz aber weitergehen, kommt danach nur ein Komma hin, wenn dieser sogleich mit einem Verb fortgesetzt wird, das wörtliche Rede ausdrückt. Beispiel: >> "Ich will nach Hause", sagte/sprach/schrie/seufzte/klagte etc. Person XY. << Sollte der Satz mit irgendeinem anderen Wort weitergehen, lässt du die wörtliche Rede so stehen und beginnst einfach den neuen Satz. Beispiel: >> "Ich will nach Hause." Mit diesen Worten rannte er davon. << Beispiele aus deinem Text:

      Lemon schrieb:

      "Dann hör doch endlich auf...Was?", Paul war verdutzt.
      Komma weglassen, da neuer Satz beginnt.

      Lemon schrieb:

      Mit ihr in Impel Down?", der alte Mann hatte gerade
      Komma weglassen, "der" groß schreiben, weil neuer Satzbeginn.

      Lemon schrieb:

      Irgendwann bringt dich dein Herz aus Gold noch mal um.", sprach er zu sich
      Hier muss der Punkt nach "um" weg. Wenn die wörtliche Rede auf einem Punkt endet und danach die Erklärung folgt, wer dies gesagt hat, kommt kein Punkt hin. Frage - und Ausrufezeichen dürfen hingegen bleiben.

      Ich hoffe, du bist mir nicht bös wegen dem Exkurs. Ich wollte ein wenig behilflich sein und es liest sich so besser :)


      Ansonsten bleibt der Plot weiterhin interessant und lustig zugleich. Mit Paul und Eclair haben wir zwei unterschiedliche Charaktere im Generationenkonflikt. Da kann noch einiges auf uns zu kommen. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel, da es bislang wirklich unterhaltsam ist ^^
    • OneBrunou is in da house!!!11elf

      So, dann will ich mich doch auch mal wieder aktiv im FF-Bereich zurückmelden! Zwar habe ich noch immer kein Internet im Haus (verflucht seist du, telekom!!!), doch deine Geschichte steht ja zum Glück noch ganz am Anfang, was mir den Einstieg übers Smartphone doch erheblich erleichtert. Es sei aber noch kurz erwähnt, dass mein nun folgender Kommentar wohl recht kurz ausfallen dürfte, da ich ja gerade "Arbeiten" bin und daher auch nur zwischen Tür und Angel lesen und kommentieren kann ^^

      Zu Anfang möchte ich erst mal erwähnen, dass ich mich mit dem Einstieg etwas schwer getan habe. Das lag weder an deiner Sprache, noch an den Entwicklungen selbst, sondern insbesondere an deiner Ausgangslage. Ich persönlich bin einfach kein Freund davon sich bestimmte Szenarien des Mangas zu nehmen - die auch erst noch von Oda selbst zu Papier gebracht werden müssen - und da herum dann etwas Eigenes aufzuziehen. Man sieht es ja auch an deiner Spoilerbox im ersten Kapitel: Oda ist unberechenbar. Baut man seine Geschichte um ein mögliches Szenario herum auf, so läuft man Gefahr in eine Art "Alternativwelt" abzudriften. Kann man natürlich machen, persönlich bevorzuge ich jedoch Ausgangslagen, die sich - wenn man schon Bezug zu Ereignissen im Manga spannt - auch mit dem dortigen Inhalt komplett decken.

      Was ich dir diesbezüglich aber zu Gute halten will ist, dass du diese hypothetischen Ereignisse auf Whole Cake Island nicht weiter geschildert hast, sowie der Fokus recht schnell von der Hochzeit, und somit auch insbesondere von Ruffy und Sanji, genommen wurde. Denn dadurch löst du dich aus den Schatten der Haupthandlung, wodurch du jetzt dein eigenes Potenzial komplett ausschöpfen kannst.
      Und das du davon reichlich besitzt zeigst du mit Charakteren wie Eclair und Paul ziemlich deutlich. Zugegeben, die Ausgangslage von älterem Mann reist mit Kind durch die Welt ist jetzt nichts wirklich Neues (kürzlich z.B. erst durch das Videospiel The Last of Us allgegenwärtig gewesen) und auch die beiden Figuren selbst decken das eine oder andere Klischee ab bzw. fallen in so manchen Stereotyp, doch ich selbst sehe das Ganze ziemlich entspannt. Wohl auch, weil ich schon immer die Meinung vertrete, dass sich Klischees und Stereotypen ja nicht grundlos bewährt haben. Zumal deine Geschichte ja gerade erst begonnen hat und damit massig Platz für etwas mehr Innovation bietet, die ich aber - wie eingangs bereits erwähnt - für nicht zwangsweise notwendig erachte.

      Was bleibt mir sonst noch so zu sagen? Ach ja, John ... Ich hoffe einfach mal, dass der Kerl wirklich tot ist. Ich würde lügen würde ich sagen ich würde mir seinen Tod nicht maßgeblich wegen seiner nervigen Schwärmerei für Pudding wünschen, aber auch abseits davon würde dies einen düsteren Schleier über Eclair legen, der mir nur allzu gut gefallen würde und womöglich auch, durch das Mysterium, das du um sie herum aufgebaut hast, noch mal von Bedeutung sein dürfte.

      Ansonsten konnte ich hier und da noch ein paar sprachliche Ungereimtheiten ausmachen. So fallen mir besonders die vielen, fehlenden Kommata auf, sowie mir der eine oder andere Zeitsprung aufgefallen ist.
      Deinen Erzähler sehe ich momentan noch etwas zwiespältig. Zwar kannst du mit deiner gewählten Form der Erzählung etwas näher an den Leser treten, allerdings bin ich nur bedingt ein Freund von Umgangssprache in der Literatur. Naja, abseits der wörtlichen Rede ^^

      Alles in allem ... Mit der Geschichte selbst hast du mich auf jeden Fall abgeholt! An deinen Erzähler werde ich mich indes erst noch gewöhnen müssen.
      Ich werde auf jeden Fall dran bleiben und mich auch bemühen regelmäßig zu kommentieren! ;)
    • Endlich habe ich die Zeit, um dein zweites Kapitel ausreichend zu würdigen. Also rein in den Text!

      [30 Sekunden später...]

      Okay lol, an dieser Stelle muss ich direkt mal unterbrechen, das muss wohl wieder ein Live-Reaction Kommentar werden. Ich habe jetzt die ersten 2 Absätze gelesen... WTF?! :huh: Damit hatte ich nicht gerechnet :D Die übliche Situationskomik mit Paul, der zu betrunken ist, seine Situation zu realisieren (oder es ist ihm einfach nur egal?) hat mich schon zum Schmunzeln gebracht. Aber du willst mir nun sagen, dass der Verrückte mit der Waffe einfach nur ne Mitfahrgelegenheit gesucht hat? :D Das hat mich wirklich zum Lachen gebracht :thumbsup: Weiter im Text...

      ... uuund der mysteriöse Verrückte mit der Kapuze ist einfach mal eine Frau! Eigentlich nicht überraschend, dass du als Lady einen Hauptcharakter deines Geschlechts einbaust, aber hier hatte ich wirklich nicht damit gerechnet ;) Okay, es gibt also eine Big Mom Tochter, deren Existenz geheimgehalten wird, die aber trotzdem jeder sofort erkennt (Plothole oder einfach nur schlechte Arbeit von Big Mom? :P ), da sie scheinbar irgendwas negatives an sich hat, etwas abnormales. Nur keiner weiß was. Erinnert mich an die Story mit Sanji, der ja auch irgendwie von seiner Familie versteckt wurde, weil er so gar nicht rein passte. Ebenfalls interessant: Big Mom soll von Amazon Lilly stammen. Wobei ich die Idee so gut und schlüssig finde (auf den ersten Blick) dass ich mir nicht mal sicher bin, ob das nicht tatsächlich der Fall ist.

      Zum Schluss wird dann nochmal das klassische Vorurteil der weinenden, schwachen Prinzessin bedient. Oda-style :P

      Fazit:
      Die letzten Absätze bestätigen also, dass das Protagonisten Duo für deine FF wohl Pater Paul und Charlotte Eclair sein werden. Ein alter Saufsack und eine weinerliche Prinzessin. Ich bin gespannt, welche Dynamik die beiden entwickeln werden :D gerade bei Eclair kann ich mir gut vorstellen, dass sie sich noch ziemlich weiterentwickelt. Jetzt wird sie uns als schwach dargestellt, da wäre aus erzähltechnischer Perspektive doch nur logisch, wenn sie am Ende eine starke unabhängige Frau wird. Gerade, da dir als starke, unabhängige Frau dieses Oda-Klischee der weinenden Prinzessin ja besonders gegen den Strich gehen dürfte :P
      Ein weitere Punkt ist das Geheimnis um ihre Schwäche und ihre Abneigung gegen WCI. Ich persönlich hoffe ja auf folgendes: sie hat Diabetes :D

      Dann noch was generelles zu der FF und deinem Schreibstil. Ich finde ja, dass deine witzigen Passagen immer absolut gelungen sind. Ich muss jedes Mal grinsen, wenn ich deine Texte lese, das war auch schon im FFT so. Ich hoffe, die behälst du im Verlaufe bei. Bei den ernsteren Stellen hingegen ist noch etwas Luft nach oben. Als außenstehender Leser habe ich den Eindruck, dass dir die lustigen einfach von der Hand gehen, während du bei den ernsteren irgendwie etwas gezwungen wirkst. Ein Beispiel ist die Passage, in der du auf einmal zum Erzähler wechselt. Denn anfangs erzählst du noch aus der Perspektive von Paul, dann auf einmal ist es aber ein auktorialer/ außenstehender Erzähler. Kurz danach ist es wieder Pauls Perspektive. Wirkte zumindest so, vielleicht kam es aber auch nur mir so vor. Ich dachte, ich sags mal, falls du damit was anfangen kannst :) :) Jedenfalls mag ich deinen Schreibstil lieber, wenn wir "mittendrin" sind. Dann wirkt er einfach echter, ungezwungener, flüssiger.

      So viel zum 2. Kapitel, ich freue mich schon aufs nächste ^.^

      #Part-Time Pirates
    • Kapitel 3 ist endlich raus und es ist noch länger und besser als das letzte~


      @Senor blinko
      Dir hab ich ja schon per PN geantwortet, also kopiere ich das einfach eiskalt hier rein :D


      Lemon schrieb:

      Dein Kommentar war übrigens mal wieder nahezu perfekt. Besonders die negativen Dinge die du angesprochen hast. Dass Paul in einen solchen Lachflash verfällt, war auch genau der Punkt den ich selbst nicht so gut fand, weil es sich für mich so übertrieben gelesen hat. Aber ich habe es dann drinnen gelassen, weil mir auf die Schnelle schlicht keine andere Art eingefallen um ihre Hintergründe zu beleuchten. Ebenso wollte ich nicht, dass Paul von ihr eingeschüchtert ist, weil sie ja immer noch bewaffnet ist. Im Endeffekt dachte ich mir dann, das passt schon weil er ja betrunken ist und wie du auch richtig sagst, sind betrunkene Leute meist nervig. Außerdem kennt er die Hintergründe von Eclairs Geburt und Leben auf der Insel nicht, sondern kann nur wiedergeben was auf der Insel an Gerüchten umgegangen ist. War halt irgendwie blöd formuliert, dass ich das den Erzähler habe erzählen lassen, aber der ist bei mir sowieso irgendwie Paul. Bzw. weiß der Erzähler auch nicht mehr als Paul und ist nicht allwissend. Ich hoffe, damit breche ich keine ungeschriebenen Gesetze xD
      Wegen der Sache mit Amazon Lily und dem Mann -> Es ist immer der jeweilige Mann gemeint und nicht ein bestimmter. Das ist tatsächlich nur eine unglückliche Formulierung. Und das Big Mom von AL kommt wird noch einen tieferen Grund. Aber erst viel, viel später. Auch dass man kaum etwas von den Bräuchen auf AL weiß, wird da noch mit rein spielen.


      qoii schrieb:

      Auf der logischen Ebene könnte man noch fragen, was die ganzen anderen Kinder und Untergebenen von Big Mum in diesen 24 Stunden gemacht haben, wie lange Big Mum noch da rumliegen und auf die Marine warten will.
      Ich könnte jetzt einen auf Oda machen und behaupten, dass Eclair da gerade ein Rumbleball-ähnliches Bonbon gegessen hat einfach übertrieben hat, weil das ihre Art ist. Tatsächlich ist das aber ein Fehler von mir. Es sind keine vierundzwanzig Stunden vergangen. Sie trifft am Abend des einen Tages auf John und schießt auf ihn und am frühen Morgen des nächsten Tages trifft sie auf den ohnmächtigen Paul. Zwischen dem Sieg von Ruffy über Big Mom und dem ersten Treffen von Eclair und Paul sind also allerhöchstens 11 Stunden vergangen.

      qoii schrieb:

      Wobei der letzte Satz ziemlich gut auf die Insel zu passen scheint, sofern man das >unsere< nicht als Aussprecher + Paul interpretiert, sondern als Aussprecher + Anzutrauenden. Also die jeweilig Tochter oder Sohn sagt dies zu Pater Paul, der sie trauen soll.
      Das ist ein interessanter Ansatzpunkt. Eventuell ist es ja wirklich so. Ich sage nur soviel, dass die Sätze tatsächlich nicht ohne Hintergedanken von mir da eingefügt wurden. Aber inwiefern werden sie noch wichtig? Vielleicht kommt ja irgendjemand auf die Lösung. Hach, Leser zu teasen macht so viel Spaß =D

      qoii schrieb:

      Oh da habe ich mich mal wieder in meinen Spekulationen verloren.^^
      Das ist schon gut so. Ich lese die sehr gerne und freue mich immer wieder wenn eine Spekulation näher am Ziel ist als es eigentlich geplant ist xD


      Carrot schrieb:

      Nachdem man mich gedrängt gebeten hat, doch endlich zu kommentieren, will ich diesem Befehl Wunsch doch gerne nachkommen ^^
      Tue doch nicht so als würde es dir keinen Spaß machen~ <3 xD

      Carrot schrieb:

      Die Reise geht nun mit Paul und Eclair weiter, eventuell kommt auch noch John dazu. Dieser könnte in Eclair ja seine neue Liebe finden und dafür Pudding vergessen.
      Ich dachte eigentlich, dass man meine Charaktere erst miteinander shippt wenn meine Geschichte richtig berühmt ist. Aber mach ruhig weiter xD


      OneBrunou schrieb:

      So, dann will ich mich doch auch mal wieder aktiv im FF-Bereich zurückmelden!
      Ich begrüße dich und freue mich über einen weiteren dauerhaften Leser. blink, Hugo und qoii führen dich gerne herum und zeigen dir alles :D

      OneBrunou schrieb:

      Denn dadurch löst du dich aus den Schatten der Haupthandlung, wodurch du jetzt dein eigenes Potenzial komplett ausschöpfen kannst.
      Ich fand es von Anfang an auch nicht gut mich so nah an der Haupthandlung zu befinden. Allerdings gab es beim FFT eben diese Aufgabe mit den eng gestrickten Bestimmungen (darüber wurde damals ja schon genug diskutiert) und in dieser Geschichte ist dann Pauk entstanden. Den wiederum wollte ich als Hauptcharakter haben und deshalb blieb mir ja fast nichts anderes übrig als mit diesem engen Rahmen weiter zu machen. Allerdings habe ich ja in Kapitel 1 direkt versucht mich soweit wie möglich davon zu entfernen indem ich den WCI-Arc für den Manga quasi direkt beendet habe durch den Fall von Big Mom.

      OneBrunou schrieb:

      und auch die beiden Figuren selbst decken das eine oder andere Klischee ab bzw. fallen in so manchen Stereotyp, doch ich selbst sehe das Ganze ziemlich entspannt. Wohl auch, weil ich schon immer die Meinung vertrete, dass sich Klischees und Stereotypen ja nicht grundlos bewährt haben.
      Ich sehe Stereotypen selbst auch nicht so eng und erfülle sie sogar mit Absicht. Denn oftmals sieht man diese Klischees in Geschichten und kann sich dann direkt mit ihnen anfreunden, weil man das Gefühl hat diese Charaktere zu kennen. Deshalb ist Paul auch ein versoffener alter Mann, da er als 20-jähriger so gar nicht wirklich glaubwürdig wäre.

      OneBrunou schrieb:

      Deinen Erzähler sehe ich momentan noch etwas zwiespältig. Zwar kannst du mit deiner gewählten Form der Erzählung etwas näher an den Leser treten, allerdings bin ich nur bedingt ein Freund von Umgangssprache in der Literatur.
      Wie ich zuvor schon bei blink geschrieben hatte, ist der Erzähler nicht allwissend wie es eigentlich der Fall sein sollte. Ich wollte ihn extra so aufbauen, dass er ein wenig näher am Leser ist und auch nicht mehr weiß als z.B. ein Paul. Daher kommt auch die Umgangssprache, statt der gehobeneren.


      Hugo schrieb:

      Die übliche Situationskomik mit Paul, der zu betrunken ist, seine Situation zu realisieren (oder es ist ihm einfach nur egal?)
      Noch besser: Er ist zu betrunken und es ist ihm egal!

      Hugo schrieb:

      Erinnert mich an die Story mit Sanji, der ja auch irgendwie von seiner Familie versteckt wurde, weil er so gar nicht rein passte.
      Schön dass du das erwähnst. Das fiel mir letztens erst wieder ein, dass die ganze Geschichte mit Eclair eigentlich ganz schön nah an Sanjis Schicksal dran ist. Da habe ich mich wohl aus Versehen inspirieren lassen xD

      Hugo schrieb:

      Die letzten Absätze bestätigen also, dass das Protagonisten Duo für deine FF wohl Pater Paul und Charlotte Eclair sein werden.
      Es wird sogar noch einen dritten Protagonisten geben, aber der ist aktuell noch mit der ausgiebigen Körperpflege beschäftigt und wird erst später zu der Gruppe stoßen. Aber noch innerhalb der nächsten Kapitel. Man darf also gespannt sein~

      Hugo schrieb:

      Gerade, da dir als starke, unabhängige Frau dieses Oda-Klischee der weinenden Prinzessin ja besonders gegen den Strich gehen dürfte
      Das schon, aber schwache Prinzessinnen bringen halt Quote. Man muss als Autorin ja auch gucken wo man bleibt. Merchandise von alten Männern verkauft sich nicht so gut wie von heulenden Prinzessinnen :D
    • Um gleich zu Beginn einen gewissen Fußballkommentator zu zitieren: Huiiiiiiii!
      Da hast du ja einiges eingebaut, darunter einen weiteren deiner FFT-Beiträge. Nur, wie kann Rebecca vor einigen Jahren in Pauls Bar gewesen sein? Das passt zeitlich gesehen vorne und hinten nicht, da man nicht von ausgehen darf, dass sie mit 16 minus x Jahren bereits auf Gangsterjagd gewesen war. ;)
      Doch von dieser hundsgemeinen Strenge abgesehen finde ich es als solches eine schönes Zeichen, mal ein bisschen auf seine Wurzeln des FF-Schreibens zurückzuschauen und diese Verknüpfungen zu kreieren. Da es für die Handlung selbst nicht weiter von Belang sein wird, ist es ein Haar in der Suppe. Da isst man einfach drumherum oder holt es raus, fertig.

      Viel wichtiger ist zu sehen, dass Paul mehrere Stationen in seinem Leben durchlaufen hat. Neben Barbesitzer, was man meist schon als ruhigeren Lebensabschnitt sehen kann, und Priester für Big Mum wird auch noch die wilde Phase hinzugehören. Eine, in der das Haar noch nicht ergraut und die Stimmung noch nicht so mürrisch gewesen ist. Als Priester und Wirt nutzt man nicht zwingend seine Waffen, um anderer Leute Bäuche zu durchbohren. Wie viele Stationen Paul in seinem Leben passiert hat, ehe er sich ins vergleichsweise beobachtende Barleben und ehe er sich in den wohl weniger gewaltaufbringenden Flügel innerhalb der Big Mum'schen Hierarchie zurückgezogen hat bzw. wurde, bleibt abzuwarten. Immerhin zeigt die Barszene, dass er mal jemanden gemocht hat oder sich zumindest an jemandem gerieben hat, Thyra.
      Sein lederjackentragender "Freund" liest sich im ersten Augenblick wie der klassische Nebenbuhler - womöglich bereits um die Frau -, der mit Süffisanz auf einen nicht näher von dir ausgeführten Ablauf zurückblickt. Beschrieben durch die Gegensätzlichkeit ihres Aussehens, auf der einen Seite der große, junge Mann mit vollem Haar, daneben Paul, gealtert, mit zurückgehendem Haaransatz und übel riechenden Händen. Die längere Zeit des Nichtsehens und Pauls Zurückhaltung deutet ja schon darauf hin, dass die beiden ein exklusives bzw. explosives Verhältnis zueinander haben.
      Zum einen die Leute, die die Bar verlassen, da sie den Lederjackentyp (wohl) erkannt haben, zum anderen Pauls Griff unter die Theke, nachdem du zuvor kein Wort über seine Emotionen verloren hast - einzig spucken, was die Verachtung, die mit dem Griff zur Waffe gipfelt, ausdrückt - darauf wird die Szene wohl hinausgelaufen sein, hätte sich Rebecca nicht mit ihrem Cameo-Auftritt eingemischt.
      Barkeeper verstecken meist Waffen unter der Theke, wo sie für die Gäste nicht einsehbar sind - und ich gehe stark von aus, dass Thyras Erwähnung und die damit geweckten Assoziationen durchaus zu einer Kurzschlussreaktion Pauls geführt hätten.
      Wir wissen, dass die Bar ein Nest für Trunkenbolde, Piraten und allgemein das ekligste Gesocks darstellt. Doch Captain Lederjacke sagte, dass die Insel stinkt. Fraglich, ob es die steigende Kriminalität ist, die neue Kunden in Pauls Bar bringt, oder doch eher ein spezifischeres Ereignis, das sich mit Eclairs Ausspruch vergleichen lässt. Denn die Worte von ihr, die diese Erinnerung letztlich auslösen, müssen in ihrem Kontext eine Assoziation für Paul beinhalten. Ansonsten wäre diese Herleitung nur durch die Worte eher wackelig in ihrer Erklärung. Gehen wir weiter, zurück in die Gegenwart:

      Seinen plötzlichen Feuereifer für Eclaire hingegen finde ich schon wieder putzig. Im ersten Moment lachen und spotten - und jetzt holt er sich den Hexenschuss, während er sinnbildlich mit der Eclaire-Fahne durch die scheinbar verlassene Insel läuft. Seine gesteigerte, trotzbedingte Motivation wirkt im ersten Moment abrupt, doch wenn der Mann ein solch zähneknirschendes schlechtes Gewissen hat, lasse ich das mal als ersten Antrieb gelten, ehe die physischen Grenzen unerbarmt zuschlagen - und der arme Paul von einem von Hugos entlaufenden Vierbeinern abgeschleckt wird. Oder eher was anderem.
      Das wird seine Laune sicher nicht heben, hat er doch besseres zutun, als einem sabbernd geifernden - Synonymität ahoi! - Tier die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient hat. Wo immer es auch herkommt. Vielleicht ist es von einem der unzähligen Schiffe - es sind echt viele, viele Schiffe, die WCI angefahren haben - entlaufen, oder aber, da Big Mum gerade abgeführt, allerdings nicht tot ist, ein beseeltes Tier. Dass die große Dame kürzlich noch auf der Insel war, lässt zumindest die Option zu, ein sprechendes Tier für die kommende Handlung einzubauen. Quasi ein tierischer Homie, der nun nicht mehr unter der Knute - um ein weiteres, cooles altes Wort aus der Mottenkiste zu holen - Big Mums steckt. Hätte jedenfalls so seinen Reiz, einen TF- oder Germa-Beeinflussten - die Schiene könntest du theoretisch ebenfalls fahren - Vierbeiner in die Handlung mit aufzunehmen. Ansonsten würde ich fast von ausgehen, dass ein Tier womöglich der Freund sein könnte, den Eclaire nie hatte, also kein Geschwisterteil, kein womöglich bevormundender Paul, etc. Denn dass Eclaire so etwas wie Balance oder eine Form des Ausgleiches braucht, sieht man ja durchaus am übrigen Kapitel.

      Die Auseinandersetzung mit Shin hatte in erster Linie einen klaren Bruch: Auf der einen Seite die Eclair, die sich nicht um ihr Leben schert, dann wiederum die "rasende" Eclair - die Beschreibung ihrer cuirligen Augen lässt sich für mich mit den Augen ihrer Mutter während einer Raserei vergleichen in der vor dem Töten ebenfalls noch rhetorische Fragen gestellt werden.

      Die Parallelen sind weiterzuführen, so haben weder Shin noch Charlotte Muscat irgendeine Chance ihrem unausweichlichen Schicksal zu entfliehen, etwas, was der Marinesoldat auch selber einsehen musste.
      Nun zu dem Punkt, vor dem Kapitelfinale, der wohl für mich am streitbarsten sein wird: Wieso schickt man einen Nicht-Vizeadmiral, der kein bzw. hier "schwächeres" Haki hat, auf die Insel, um die Kinder einzusammeln? Ein sehr fahrlässiges Unterfangen, was von grobem Unwissen zeugt. So weiß die Marine nicht, dass man keines von Big Mums Kindern unterschätzen sollte - und selbst wenn man genauer gebrieft wurde, sind es sehr, sehr viele, wodurch man schnell den Überblick verlieren kann. Shin tut seine Pflicht, wobei er sich meines Erachtens gnadenlos übernommen hat. Das ist keine Kritik an dir, wie du es schreibst, eher wie die Marine hier dargestellt wird. Für mein Dafürhalten ziemlich naiv, was mit dem Tod eines Familienvaters einhergeht. Zum Flashback eher wenige Worte, da ich denke, dass du ihn an manchen Stellen womöglich ebenfalls etwas rührselig fandest. Shins Frau lässt einerseits die spielerische Eifersucht durchschimmern - in dem Moment habe ich ehrlich gedacht: Wie bitte? - da sie auf der anderen Seite fest mit rechnet, dass ihr Mann bei dieser Mission umkommen wird. Zuvor werden die Kinder vor den Fernseher gesetzt. :D

      Man, man, sofern du Amalia Boyd nicht als Rächerin aufbaust, bin ich nicht so recht sicher, wie ich diese Rückblende einbauen soll. Erinnerte ein bisschen an Raye Penber aus Death Note, der eher mit einem Lachen zur Arbeit ging - und starb - während seine Verlobte in spe von vornherein wesentlich misstrauischer und vorsichtiger zu Werke ging - und ebenfalls FBI-Agentin war, genauso, wie Amalia einen nicht ganz niedrigen Marinerang bekleidet. Ich denke, da kann man sich durchaus darauf gefasst machen, dass sie sich mit dem Vizeadmiral, sofern er naher noch lebt, treffen und ihm den Kopf waschen wird, ehe sie selbst auf die Suche nach Eclair gehen wird. Dass sie die Familie näher kennt, glaube ich nicht, viel eher zeugt ihr von Shin als unheimliches/unmenschliches Auftreten auf eine "angstfühlende" Fähigkeit hin, bei der das Blut in den Adern gefriert, Schutzmechanismen aussetzen und die letzten Gedanken des Opfers in seiner Todesangst "gesehen" werden.

      Diesen "Rage"-Faktor, den bereits Big Mum gezeigt hat, dies unkontrollierte Toben, genau diese Form sehe ich in der Ambivalenz von Eclair, wodurch sie die Mischung aus jungem Mädchen und kaltblütiger Mörderin verkörpert. Ob sie sich dessen bewusst ist, we'll see. Hätte natürlich was, sofern sie sich ihres inneren Dämonen bewusst ist - andererseits ist es das Entwicklungspotential dieses Charakters, eben jenen inneren Dämonen nach und nach näher kennenzulernen.

      Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm. ;)

      Anhand dieses nicht so kurzen Kommentars siehst du: Es ist Spekulatius vorhanden, mhhh!
    • So, dann will ich auch noch einen Kommentar zu deinem laaangern Kapitel abgeben.

      Mit Paul kommen wir erst einmal nicht weiter, da dieser, vom Hexenschuss geplagt, liegen bleiben muss. Dafür gibt es einen Rückblick in die Zeit, in der sich der Priester noch nicht dem Ehelichen versprochen hat. Wer diese Person ist, wissen wir nicht. Nur so viel, sie ist stark und macht Angst. Außer Paul und betrunkenen Piraten. Und Rebecca (aber nicht die Rebecca!).
      Ferner wird er nun angesabbert. Entweder von einem Hund oder einem ekligen Typen mit Hundefrucht.

      Zudem gibts ein bisschen Hintergrundgeschichte für den Konteradmiral. Warum, war mir jetzt auch nicht klar. Hast du etwa versucht uns Tränen in die Augen zu treiben? Der gute Mann war ja nicht lange auf der Bühne, sodass man ihm eine Träne nachweinen könne. Aber vlt wird seine Familie noch eine wichtige Rolle spielen. Vlt auch nicht. Wer weiß? Schönen guten Tag.
      Boyd ist tot und wir wissen nun auch, warum die 15jährige geheim gehalten wurde. Sie dreht manchmal durch, genau wie ihre Mutter. Bekam sie etwa deren Fähigkeit geerbt? Geht das überhaupt, Teufelskräfte durch Geburt weiterzugeben? Das liegt alles in deinen Händen.

      Deine Zeichensetzung wird besser und ansonsten kommt die Geschichte gut voran. Heute wurden viele Baustellen wieder aufgemacht, was mich ein bisschen an Oda erinnert hat, wenn der Kapitel raus haut, bei denen er von allem ein bisschen zeigt. Daher: weiter so :)
    • So, hab ich das Kapitel auch endlich gelesen. Nun noch schnell einen kurzen Kommentar, da ich morgen früh raus muss.

      Zunächst einmal finde ich es super, dass du deiner Linie treu bleibst und deine (oder in diesem Fall unsere :saint: ) alten Werke mit in deine FF einbaust. Das hat einfach irgendwas. Man hat einfach einen Wiedererkennungswert (zumindest wenn man das FFT verfolgt hat). Außerdem freue ich mich immer über so kleine, intelligente Verknüpfungen mehrerer Storylines (ähnlich wie bei Marvel, das Konzept geht ja bei denen aktuell voll auf), auch wenn das hier eventuell etwas unlogisch ist. Stört mich gar nicht, denn es ist ja deine FF und da darf ruhig mal das ein oder andere Detail geändert werden, wenn es für deine Story gut ist. Schließlich kann dir ja ohnehin niemand Punkte in Sachen Authentizität abziehen :P Ich sehe FFs ohnehin eher als kleine Paralleluniversen zu unserem bekannten OPversum.

      Nun konkreter zum Kapitel. Da fällt mir zum Beispiel auf, dass es mir sprachlich besser gefällt als das letzte. Du wirkst irgendwie konsequenter, was deine Erzählperspektive angeht und dadurch liest es sich flüssiger. Die Zeit- und Ortswechsel tuen dem übrigens keinen Abbruch, das war alles noch nachvollziehbar.

      Inhaltlich muss ich dich ebenfalls für deine Konsequenz loben. Ich habe beim Lesen zwischendurch gedacht: "Der Typ muss sterben, der komplette Aufbau schreit danach!" Und so ist es dann auch gekommen. Gut, so schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Aber der Tod hat seinen Zweck erfüllt, nämlich die andere, die böse Seite von dem zunächst so hilflos wirkendem Mädel zu offenbaren. Das hast du sehr gut inszeniert.

      So das solls auch erst mal gewesen sein. Mir hat das Kapitel gut gefallen, weiter so :thumbsup:

      #Part-Time Pirates
    • Kapitel 3 - Sein Schicksal

      Man hat das mal wieder lange gedauert, bis ich dazu gekommen bin, dein Kapitel zu kommentieren.
      Wobei ich zugeben muss, dass auch etwas Schreibunlust im Spiel war, was allerdings nicht mit deinem FF zusammenhing. :)

      Lemon schrieb:

      Hach, Leser zu teasen macht so viel Spaß =D
      Mindestens genausoviel wie das Spekulieren. :)



      Zunächst finde ich die Idee interessant, auch andere FF-Beiträge von dir mit in die Geschichte einzubinden. Das die Zeitlich nicht wirklich zusammenpassen, ist dabei eigentlich egal. Ich frage mich nur, ob du beim FFT auch schon eine Verbindung im Kopf hattest oder ob dir einfach nur der Name Paul gut gefällt.^^

      Dieser versucht übrigens gerade Eclair einzuholen, wird allerdings von einem Hexenschuss daran gehindert. Während er so daliegt, sinniert er weiter über sein Leben nach und wir Erfahren, dass er schon so einiges angestellt und durchlitten haben muss. Er war nicht immer nur Pater für Big Mum oder Barkeeper, wie im Folgenden FB gezeigt wird, sonder hat anscheinend auch unter wem auch immer gedient/gekämpft. Zumindest denkt er an Leben, die er mit seiner Klinge beendet hat. Zwar beruhigt er sich immer mit dem Gedanken, dass es ihm von weiter oben so Befohlen wurde, aber Frieden findet er darin nicht, nur in seiner Flasche. Die Formulierung, >weil es ihm von weiter oben so befohlen wurde<, lässt mich dabei eher an die Marine, als an eine Piratencrew denken. Zwar gibt es auch in Piratencrews eine Hierarchie und bei größeren Crews, wie die von WB oder BM, sicher auch Befehlsketten, aber diese Formulierung wird meistens im Militär/Marine verwendet. Also ich halte es durchaus für möglich, dass Paul mal Teil der Marine gewesen sein könnte und diese aus irgendeinen Grund verlassen hat. Ansonsten kommt natürlich auch eine größere Piratencrew in Frage, aber ich denke mal, sofern sie nicht aufgelöst wird, ist das Verlassen einer Piratencrew und die Eröffnung einer Bar schwieriger, las wenn es die Marine ist.

      Der Grund für das Ende seiner aktiven Kämpferkarriere und den Wechsel hinter den Tresen könnte Thy heißen. Aus dem Gespräch mit dem dem Gast kann man auf ihren Tod schließen und Pauls Reaktion auf den Gast, lässt den Schluss zu, dass dieser etwas damit zu tun haben könnte. Weiterhin haben alle Gäste, bis auf die Betrunkensten schnell die Bar verlassen, nachdem dieser Gast sie betreten hat. Was darauf hinweist, dass dieser allen Anwesenden bekannt und wohl ziemlich berüchtigt oder für sie Gefährlich ist. Paul lässt sich davon aber nicht beeindruckend und der Griff unter die Theke könnte seiner Waffe gegolten haben. Anscheinend war er also kein so schlechter Kämpfer, wenn er glaubt gegen den anderen bestehen zu können.

      Ein weiterer Hinweis auf Pauls ehemalige Marinetätigkeit ist, dass er genau weiß, was die drei Kanonenschüsse zu bedeuten haben. Wobei ich als Marine die Gefangennahme eines Yonkou doch etwas größer feiern würde. ;) Als wenn das alles nicht genug wäre, taucht bei Paul auch noch ein weitere Gestalt auf. Die ersten Beschreibenden Worte lassen an einen Hund denken, wobei noch nicht klar ist, ob dieser noch durch die Seelen von BM vermenschlicht ist oder nicht mehr. Ich würde spontan eher auf ein Tier Tippen, das ehemals von einer Seele besessen war, irgendwie fände ich gerade einen Wolf nicht schlecht.^^

      Derweil hat es Eclair geschafft, am Hafen eine Marineeinheit festzusetzen bzw. sie sind, wegen dem verzweifelt und unkontrolliert schießenden Mädchen, lieber in Deckung gegangen. Der ganze Aufbau um Shin ließ von Anfang an darauf schließen, dass es für ihn nicht gut ausgehen würde. Allerdings stimme ich meinen Vorkommentatoren zu, dass es nur dafür, fast schon etwas viel Hintergrundstory ist, sodass seine Frau durchaus noch eine Rolle spielen könnte. Einen relativ schwachen Kämpfer, damit zu beauftragen, den Hafen zu bewachen und weitere Kinder von BM an der Flucht zu hindern, lässt zwar auf Unfähigkeit der Führung schließen, aber wenn sie niemand anderen vor Ort haben, können sie auch nichts machen. Weiterhin wäre es auch sehr wahrscheinlich, dass die wirklich starken Kämpfer die Insel schon verlassen haben. Also klar eine dumme Entscheidung/Befehl, aber unter den gegebenen Umständen teilweise nachvollziehbar.

      Am Ende zeigt Eclair, dass sie doch nicht (immer) dieses hilflose Mädchen ist, für die sie alle Gehalten haben. Es wurde zwar schon einiges darüber spekuliert, was gerade mit ihr los ist, aber keiner hat das seltsamste angesprochen. Ich meine ihr plötzliches auftauchen aus dem Nichts, genau vor Shin. Dies würde sich nicht mit BM Raserei Erklären lassen, sondern eher mit einer TK oder anderen besonderen Fähigkeit, diese könnte dann auch ihre veränderten Augen erklären. Weiterhin gibt es noch diesen letzten Satz von ihr : >Da wird Amalia aber ganz schön traurig sein, was? < Als ob sie seine Gedanken lesen könnte. Ich will nicht bestreiten, dass wir hier eine andere Persönlichkeit von Eclair vor uns haben, aber ich glaube ihre Existenz geht viel weiter, als BM einfache Raserei. Ich würde hier zunächst wirklich von einen zweiten Ich sprechen, welches kalt und berechnend handelt und nicht unkontrolliert und rasend wie BM, eine gespaltene Persönlichkeit.

      Wieder ein sehr interessantes und gutes Kapitel, auch wenn ich sehr lange für meinen Kommentar gebraucht habe. Ich bin schon sehr gespannt darauf zu erfahren wie es weitergeht. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Kapitel 4 ist raus und weiter oben eingefügt. Ich hoffe es ist wieder zu aller Zufriedenheit ausgefallen =D

      blink schrieb:

      Nur, wie kann Rebecca vor einigen Jahren in Pauls Bar gewesen sein?
      Die Rebecca aus der damaligen Geschichte war ja nicht die selbe wie die aus OP. Die Aufgabe bestand damals darin eine Prinzessin zu beschreiben die badass ist und nicht verweichlicht wie es in OP normal ist. Und da haben Hugo und ich eben eine Rebecca genommen, die es so sowieso nicht gibt. Also ist sie hier in meiner FF mindestens 16, wenn nicht älter. Und da sie nie wieder auftaucht, passt das auch von der Logik her =D

      blink schrieb:

      Denn die Worte von ihr, die diese Erinnerung letztlich auslösen, müssen in ihrem Kontext eine Assoziation für Paul beinhalten.
      Es ist tatsächlich nicht so, dass es nur die bloßen Worten sind die Paul an diese Szene aus seiner Vergangenheit erinnern. Viel eher ist es der Gedanke daran, einen Menschen zu verlieren der ihm nahe steht oder der ihm etwas bedeutet, der diese beiden Momente miteinander verbindet und Paul so in die Vergangenheit blicken lässt. Der Wortlaut an sich ist daher nur dazu da, das Ganze etwas mehr miteinander zu verknüpfen.

      blink schrieb:

      die Beschreibung ihrer cuirligen Augen lässt sich für mich mit den Augen ihrer Mutter während einer Raserei vergleichen in der vor dem Töten ebenfalls noch rhetorische Fragen gestellt werden.
      Ohja, Big Mum hat auch solche Ausbrüche. Das...das war tatsächlich der Hauptgedanke dahinter und du hast sogar den Zusammenhang mit den Fragen erkannt. Wie gut, dass meine Leser meine ganzen komplizierten Hintergedanken erkennen :whistling:

      blink schrieb:

      Es ist Spekulatius vorhanden, mhhh!
      Ist ja auch bald Weihnachten, da sollte eigentlich jeder Leser genügend Spekulatius im Haus haben. Und da Weihnachten auch die Zeit ist in der man an andere denkt, kann man seinen Spekulatius auch gerne mal hier teilen =D


      Carrot schrieb:

      Hast du etwa versucht uns Tränen in die Augen zu treiben?
      Hast du etwa nicht geweint? Schäm dich, Carrot. Schäm dich :/

      Carrot schrieb:

      Entweder von einem Hund oder einem ekligen Typen mit Hundefrucht.
      Ich muss zugeben, du hast mich da auf eine echt kranke und zugleich lustige Idee gebracht. Perversling mit Hunde-Frucht confirmed =;D


      Hugo schrieb:

      Stört mich gar nicht, denn es ist ja deine FF und da darf ruhig mal das ein oder andere Detail geändert werden, wenn es für deine Story gut ist. Schließlich kann dir ja ohnehin niemand Punkte in Sachen Authentizität abziehen
      Ich finde es auch immer super wenn man nicht nur eine Geschichte hat, sondern ein richtiges kleines Universum erschafft. Ich kann auch schon mal bestätigen, dass einige andere Charaktere aus Board-bekannten FFs bei mir auftauchen werden, solange die Autoren natürlich kein Problem damit haben. Es werden auch nie große Auftritte, sondern höchstens mal ne Anspielung hier und da. In einem der nächsten Kapitel habe ich schon geplant, Beck aus blinks "Von Patienten und Psychiatern" einzubauen. So viel mal als Teaser :D

      Hugo schrieb:

      Die Zeit- und Ortswechsel tuen dem übrigens keinen Abbruch, das war alles noch nachvollziehbar.
      Freut mich, dass die vielen Wechsel offenbar nicht negativ angekommen sind. Ich habe damit mal etwas Neues ausprobiert. Ebenso wie mit dem Flashback von Shins Familie. Solche Experimente werden auch noch öfter kommen und dann wahrscheinlich im Rahmen einzelner Arcs stattfinden.


      qoii schrieb:

      Wobei ich zugeben muss, dass auch etwas Schreibunlust im Spiel war, was allerdings nicht mit deinem FF zusammenhing.
      Die Schreibunlust kenne ich auch. Man möchte eigentlich schreiben, weil die Leute ja auch auf Kommentare warten, aber es fällt einem nicht so recht etwas ein. Ist echt manchmal schrecklich. Aber lieber später und dann ausgewogener, als sofort und halbfertig.

      qoii schrieb:

      Ich frage mich nur, ob du beim FFT auch schon eine Verbindung im Kopf hattest oder ob dir einfach nur der Name Paul gut gefällt.^^
      Nee, das war schon alles so "geplant". Mein Beitrag mit Paul kam in Runde 2 des FFT und der Beitrag von Hugo (mit mir im Team) kam dann im Halbfinale und wir brauchten noch einen Barkeeper. Also haben wir einfach Paul genommen, weil ich ihn damals schon sympathisch fand und die Idee mochte, dass er nach der Zerstörung von WCI noch einen weiteren Weg geht. Im Endeffekt ist er jetzt Barkeeper BEVOR er auf WCI ankommt, aber das passt so einfach besser.

      qoii schrieb:

      Ansonsten kommt natürlich auch eine größere Piratencrew in Frage, aber ich denke mal, sofern sie nicht aufgelöst wird, ist das Verlassen einer Piratencrew und die Eröffnung einer Bar schwieriger, las wenn es die Marine ist.
      Dein Gedankengang ist da soweit schon richtig, aber hier kommt es darauf an warum Paul seine Gruppe verlassen hat und nicht was die Gruppe war, um es mal so auszudrücken. Aber der Großteil der Vergangenheit von Paul wird in naher Zukunft schon behandelt, weshalb ich hier nicht so viel spoilern möchte :D

      qoii schrieb:

      Die ersten Beschreibenden Worte lassen an einen Hund denken, wobei noch nicht klar ist, ob dieser noch durch die Seelen von BM vermenschlicht ist oder nicht mehr.
      Da Drei sowieso im neuesten Kapitel vorkommt und auch eine Anspielung auf gleich mehrere Serien ist (Na, weiß jemand worauf?), kann ich es auch verraten: Er ist im Grunde ein ganz normaler Hund und zu der Zeit als er Paul weckt wurde Big Mom schon lange besiegt, also kann er nicht beseelt sein. Ob er es allerdings vorher war, das steht auf einem anderen Blatt~

      qoii schrieb:

      Also klar eine dumme Entscheidung/Befehl, aber unter den gegebenen Umständen teilweise nachvollziehbar.
      Wie man auch hier wieder im aktuellen Kapitel lesen kann, war es eigentlich auch nicht geplant, dass sich die Teams um Vizeadmiral Bik so lange auf der Insel aufhalten. Sie sollten nur anreisen, Big Mom einkassieren und dann die Mission an Kizaru übergeben. Dieser ist aber aus irgendeinem Grund nicht erschienen und kann auch nicht erreicht werden, wegen der Abhörschnecken die über all im Wasser zwischen den Totland-Inseln verteilt sind. Da der Vizeadmiral aber Angst hatte, dass noch mehr Kinder von BM fliehen, hat er die Teams gebildet und diese ausgeschickt. Also ja, der Befehl ist dumm, aber 1. rechnet Bik damit, dass die Crewmitglieder entweder tot/ohnmächtig/geschwächt sind oder sowieso schon geflohen und 2. liegt ihm nicht so viel an seinen Leuten.

      qoii schrieb:

      Ich meine ihr plötzliches auftauchen aus dem Nichts, genau vor Shin.
      Du hast zwar Recht damit, dass ihre Schnelligkeit nicht zu Eclair passt, aber es muss nicht unbedingt etwas mit einer TF zu tun haben. Immerhin sind die meistens Leute in OP Übermenschen und die Formel 6 der CP9 hat im OP-Universum auch nichts mit Übernatürlichkeit zu tun. Immerhin beherrscht jeder Vizeadmiral diese und auch Leute wie Corby können sie meistern. Allerdings hast du, wie gesagt, Recht damit, dass diese ganzen Dinge zusammen nicht zu Eclair passen und deshalb etwas anderes dahinter stecken muss.
      Nur was das ist, das werden wir noch früh genug sehen :D
    • Wie ging doch gleich der alte Song: Ein Autor sollte nie länger als einen Tag auf einen Kommentar warten. xD
      Ich finde es ja klasse, dass du uns mit deinen Benutzertiteln an der Geschichte teilhaben lässt. Mit deiner Signatur, der Liebe für Corgis, Drei und He's always drunk sind schonmal einige Verweise auf die Handlung gefallen - und man hat gleich ein richtiges Bild im Kopf, auch wenn die Signatur und der Kapitelinhalt ein Stück weit auseinandergehen - ein Bild besteht, was als Einbau außerhalb des FF-Threads schon ziemlich geschickt ist. Apropos ist Drei natürlich eine schöne Hommage an diese Szene.
      Spoiler anzeigen
      [/youtube]

      Ich fand es schon sehr knuffig und "plötzlich", wie du diesen tierischen Charakter eingebaut hast. Nun ist abzuwarten, ob der Hund von einem der vielen Schiffe kam oder von vornherein auf der Insel herumtollte. Im letzteren Fall hätten wir in den nächsten Kapiteln Hinweise von Paul oder Eclair zu erhalten. Schön jedenfalls, dass wir mit Drei - Aussprache in Englisch oder nach der deutschen Zahl drei? - gleich einen starken und klugen Hund vor uns haben. Es ist nicht einfach ein Hund, der knuffig ist, sondern einer, der Probleme ausmacht und den Alkoholismus als solchen zu bekämpfen versucht. Guter Mann. Zugleich hast du es in dieser Szenerie ganz gut angefixt, inwieweit man Pauls Griff zur Flasche als humorvolles Element oder doch eher verdeckter - bleibender - Tragik zu deuten hat. Du hast es in der Hinsicht ganz gut vermischt, Pauls innere Dämonen mit der abstrusen Szenerie, in der er durch den Dreck Whole Cake Islands gezogen wird, zu verknüpfen.
      Ich werde hierbei genauer darauf achten, inwieweit der Thematik der jungen und alten Herzen noch von Bedeutung sein wird. Diese Metapher wirst du nicht grundlos gewählt haben - so wie bei mir beispielsweise die Metapher von Zerstörung und Neuanfang, die den guten Krueger prägt. Als Ansporn für Pauls Handeln kann ich das in erster Linie gelten lassen. Er möchte noch etwas leben, weshalb, werden wir wohl in Zukunft erfahren, da Eclair für mich im ersten Sinne eher ein Anknüpfpunkt zum "weitermachen" darstellt - nicht unbedingt ein Antrieb, der irgendwo einst das Handeln Pauls bestimmte. Klar ist eben, dass er in seinem Leben verschiedene Stationen durchlaufen und völlig verschiedene Blickwinekel zum Leben kennenlernte. Interessant macht ihn, ob er allein aus Opportunismus heraus seine Veränderungen durchmachte - er immer gedrängt wurde - oder nach einem bestimmten, nun durch Alter und einer gewissen Resignation heraus "verschütteten" Grundideal heraus handelt.
      Daher ist es hier erstmal ein guter Cut, den "motivierten" Paul der Mörderin Eclair gegenübertreten zu lassen, die sich in einem Blutbad wiederfindet und ich vermute mal gar nicht so recht wissen wird, was da eigentlich genau abgelaufen ist. Andernfalls hätten wir bereits ziemlich früh die Gewissheit, inwieweit Eclair innere Dämonen besitzt und diese bewusst aufleben lässt. Stand jetzt gehe ich doch - einfach, weil am meisten Entwicklungspotential vorhanden ist! - davon aus, dass Eclair mehrere Persönlichkeitsfacetten hat, die in unterschiedlichen Situationen heraus zum Tragen kommen. Von mehreren Persönlichkeiten will ich gar nicht mal sprechen, eher einer ggf. verzerrten. Denn mehrere Personen, ich bin es Leid, da wurde bereits - für mich Leser - ein Fass geöffnet. Eine Person, in die, ich habe die genaue Zahl nicht im Kopf, mehr als fünf verschiedene Persönlichkeiten "eingefügt" wurden. Das ist schwere Kunst und für einen Hauptcharakter denkbar de-zentralisierend.

      [Fortsetzung folgt...
      bin erstmal essen und den Raum wechseln]

      Weiter geht's, hab wieder eine Stunde zum schreiben - es ist jetzt 15:12 Uhr - puh, dieses Gebäude ist aber auch überlaufen, da kann man kaum mal zwei Stunden in einem Raum bleiben. Jedenfalls, wo war ich jetzt? Paul wird Eclair begegnen, die neben Boyd nun auch noch die anderen Marinesoldaten umgebracht hat bzw. in ihrer Rage keinen Unterschied machte. Mit dem Unterschied, dass einzig Boyds Tod wohl ernsthafte Konsequenzen haben wird, Stichwort Familie, Stichwort Vizeadmiral, der noch ein ernstes Wörtchen mit ihm sprechen möchte. Immerhin diesem eher unangenehmen Gespräch wird sich der tote Konteradmiral entziehen können. Bösartige kleine, um sich schießende Mädchen sind wohl doch nicht das schlimmste auf dieser Welt. Sagte er einen Tag vor der US-Wahl. Go Bernie! xD
      - In diesem letzten Handlungsstrang hast du bereits einiges an Dynamik einfließen lassen. Nicht unbedingt an der Festnahme Big Mums, da sollte doch nichts mehr schief gehen - wo ist eigentlich Ruffy, wenn auch jetzt noch Kinder von Big Mum auf der Flucht sind? - und wird es noch eine abschließende Szene geben, und sei es rückblickend, in der sich Eclair "offiziell" von ihren Geschwistern lossagt? Bisher haben wir zwar gehört, wie sie zu ihrer Familie stand, doch eine zeitnahe Interaktion sahen wir noch nicht. Wäre jedenfalls interessant zu erfahren, wie diese über Eclairs angedachte Zukunft denken und unter welchem Stern diese steht, Stichwort "ziemlich [!] besonderes Charlotte-Familienmitglied".
      Dynamisch habe ich die Szene daher genannt, weil sich nun so einiges auf die Strand als Standort fokussiert. Das Marinetrupp, das Drei verfolgt - wobei hier Paul als "Anhängsel", hehe, gar nicht genannt ist - Borsalino, der am Strand auftaucht, John, der wohl schwerverletzt im Wald herumliegt - und sich dem Eclair-Team wohl nicht mehr anschließen wird. Seine Rolle als Insider einer Yonkou-Familie könnte für die Marine durchaus lohnend sein, zumal er nach dem Schusswechsel nicht unbedingt gut auf Eclair zu sprechen sein wird! (und auch Paul ihn nicht in seiner misslichen Lage unterstützte) - als Typ "Verfolger", der die Marine über mögliche nächste Schritte Pauls informieren könnte, wäre er in dieser Rolle durchaus gut, wenn auch passiver, aufgehoben. Es bietet sich jedenfalls sehr gut an, dass sich hier bereits einige situationsbedingte "Gegenspieler" etablieben, die über den groben Vizeadmiral Bik hinausgehen. Wozu lange, umständlich zu merkende Namen? Kurz, prägnant und wir haben bereits nach einem Flashbackkapitel den Tavernengast in bzw. am Ende ohne seine Uniform im Bilde. (Wäre ja schön doof, wenn der Mann mit Lederjacke und stahlgrauen Augen und der Biertrinkende aus dem Kapitel davor nicht ein und dieselbe Person wären. ^^) Da muss man keinen Veitstanz drum aufführen bzw. wäre das nicht ratsam. xD

      Mit dem eintreffenden Borsalino, den flüchtigen Charlotte-Kindern, welche ebenfalls auf die Idee kommen könnten, die Marineschiff zu kapern, dem Drei-Verfolgertrupp, die wohl als erste ankommen werden - und noch am ehesten von Eclair ausgeschaltet werden können - sowie dem Vizeadmiral Bik dürfte nachher so einiges Chaos vorprogrammiert sein, in welchem Team Eclair wohl fliehen kann, während eine randalierende Big Mum (womöglich) bzw. ein paar flüchtige Kinder für genügend Durcheinander sorgen, damit Paul, Eclair und Drei zu dritte von WCI fliehen können, zugleich aber einige potentielle Verfolger an den Hacken haben. Wenn auch zeitversetzt, da es mit der übrigen Familie Big Mums so einige Scherereien geben kann (und Borsalino wohl am ehesten der Typ Admiral ist, unter dessen skurrilem Handeln eine Chance zur Flucht besteht.)

      Ein bisschen kurz ausgefallen der Kommentar, jedoch habe ich gerade vergessen, worüber ich eigentlich noch schreiben wollte. :D

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    • Der gute blink hat da einige interessante Dinge angesprochen und auf die will ich gerne heute schon eingehen (aber nicht auf alle !!) und nicht erst in 3 Wochen, oder wann ich das nächste Kapitel veröffentliche =D

      Die Geschichte von Drei und warum er ist, wer er ist
      Für diese Geschichte müssen wir ein wenig mehr ausholen und reisen deshalb in die 90er des vorangegangen Jahrhunderts.
      Im Jahre 1998 feierte eine japanische Animationsserie ihr Debüt, die sich einen eigenwilligen Slogan auf die Fahne geschrieben hatte, der da lautete: "The work, which becomes a genre itself, will be called...".
      Cowboy Bebop schlug schon damals hohe Wellen aufgrund seiner herausragenden Qualität und der Tatsache, dass es nicht wirklich einem festen Genre zugeordnet werden konnte. Zumindest war dies nicht bei jeder Folge möglich, denn sie alle hatten unterschiedliche Prämissen und in jeder einzelnen wurde eine andere Geschichte erzählt die nicht zwingend etwas mit den anderen zu tun hatte und trotzdem ihren Teil zum Ganzen dazu zählte. Heute sind unabhängige Episoden bei einer Serie schon beinahe normal, doch trotzdem wurde damals maßgeblich ein gewisser Grundstein gelegt.
      Doch ganz abgesehen davon, sieht man CB auch heute noch als einen der besten Animes, wegen seiner großartigen Charaktere. Einer von diesen Charakteren ist der braunhaarige Welsh Pembroke Corgi "Ein" [der geneigte Leser bemerkt hier vielleicht schon wo die Reise hingeht], welcher ein Testsubjekt war und eine, für einen Hund, erhöhte Intelligenz aufweist. Leider ist er in den letzten Folgen des Animes nicht mehr dabei, aber dazu mehr in einem anderen Thread.
      Jedenfalls begann mit Ein eine kleine "Tradition", die schließlich 2013 fortgeführt wurde, mit der amerikanischen Web-Serie RWBY. Im Grunde ist es für die Geschichte von Drei nicht wichtig worum es in RWBY geht, deshalb hier die Kurzversion:
      Die Serie hat einen animeesquen Stil und handelt von vier Mädchen die in einer Welt aufwachsen, die von Monstern bewohnt wird. Sie besuchen eine Schule für "Hunter", wo sie ausgebildet werden zu kämpfen und gegen diese Monster bestehen zu können. Im Laufe der Geschichte gerät die ganze Situation jedoch aus dem Ruder und ich muss sagen, dass die 4. Staffel, die gerade läuft, echt verdammt spannend und gut geschrieben ist. Aber wie gesagt, das hat nichts mit Drei zu tun.
      Jedenfalls schließt sich in der 2. Staffel ein schwarzhaariger Welsh Pembroke Corgi der Gruppe an, welcher den Namen [Wer errät es?] "Zwei" trägt. Dieser ist auch intelligenter und vor allem stärker als ein normaler Hund und ist deshalb natürlich eine eindeutige Anspielung an Ein aus CB.
      Ich fand die ganze Sache mit dem Durchzählen von über talentierten Corgis so cool (und finde Corgis generell niedlich), weshalb ich nicht anders konnte und den weißhaarigen Drei in meine Geschichte einbringen musste. Ein weißes Fell hat er natürlich deshalb, weil neben Braun und Schwarz nicht mehr viele Farben übrig bleiben. Tatsächlich habe ich hier sogar richtig lange recherchiert um herauszufinden welche "natürlichen" Fellfarben Welsh Pembroke Corgis haben können. Ich war auch kurz davor, Drei zu einem Albino zu machen, habe es aber dann doch gelassen, weil ich das als zu speziell angesehen habe und ihn nicht sooo sehr hervorheben wollte.

      Die Aussprache des Namen ist übrigens tatsächlich deutsch. Also so, wie man die deutsche "3" aussprechen würde. Allerdings hat es auch schon eine lange Tradition, die Namen der Hunde falsch auszusprechen. Cowboy Bebop ist japanisch-sprachig, also wurde bei "Eins" das S weggelassen [Gut, der Name kommt von "Einstein", also vielleicht war es auch Absicht] und das N wird lang ausgesprochen. "Zwei" hat es bei RWBY aber ganz übel erwischt und er wird dort "Swai" ausgesprochen. Allerdings wird die deutsche Sprache dort öfter mal (absichtlich) falsch benutzt.
      Aber eigentlich hat blink natürlich Recht. Der Name kommt ursprünglich von dem von ihm geposteten Video. Lasst euch nicht von mir verarschen~



      Außerdem hat blink auch angesprochen, dass Biks Name so schön kurz ist und einige anderen Autoren (Ich glaube, unter anderem Eldrail) haben sich beschwert, dass ihnen nie vernünftige Namen für ihre Charaktere einfallen. Deshalb jetzt hier: Lemons äußerst komplizierter Kurs zur Namensfindung!

      Vizeadmiral Bik ist ein sehr stämmiger Mann mit vielen Muskeln und neigt oft zu Wutausbrüchen. Das Ganze hat mich spontan an einen Stier erinnert. Also gab ich einfach "Stier" in den Google Übersetzer ein und klicke mich etwas in den verschiedenen Sprachen rum. Irgendwann lande ich zufällig auf "Bosnisch" und das Ergebnis ist "Bik". Ich denke mir, dass das Wort kurz ist, prägnant und auch etwas an das englisch "big" für "breit, groß" erinnert. Dann mache ich noch die gegenseitige Prüfung um zu gucken, dass da nichts lost in translation ist und zack, hat der Charakter einen neuen Namen.
      Das mögen manche für Schwachsinn und zu wenig Überlegung halten, aber mal ehrlich: Namen sind letztendlich Schall und Rauch. Es kommt darauf an was man mit dem Charakter macht und wie die Leser auf ihn reagieren. Damit hat der Name nur bedingt etwas zu tun. Dieser ist höchstens für den ersten Eindruck gut und ein Kaliber vom Typ Bik mit dem Namen "Cindy" vorzustellen, kann zwar seine spätere Laufbahn ersichtlich machen, muss es aber nicht.

      Noch ein letztes Beispiel in der Richtung um die Namensfindung tatsächlich dämlich einfach darzustellen: Shin Boyd hat seinen Vornamen von dem japanischen Wort "Shin" für "Sterben". Sein Sohn heißt Leif wie das englische "Life" für "Leben". Er starb und sein Sohn lebt immer noch. Für "Boyd" habe ich mich dann bei irgendeinem ehemaligen Helden der echten Marine bedient.


      Soviel also zu meinem heutigen Erklärungs-Kurs =D
      [Bei dem Hund in meiner Signatur handelt es sich übrigens um Zwei. Drei und Ein werden ihm demnächst noch folgen. Sobald ich mehr Ahnung von Gimp habe]

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Lemon ()

    • Kapitel 4 + 2 = 3??? Wo hast denn du Mathe gelernt? ^^ Und damit hinein in die Rezension.

      Lemon schrieb:

      Ich muss zugeben, du hast mich da auf eine echt kranke und zugleich lustige Idee gebracht. Perversling mit Hunde-Frucht confirmed =;D
      Ich hoffe doch, dass dieser Corgi Drei nicht dieser Perversling ist. Nicht, dass am Ende ein Typ hervor tritt, der Spaß daran hat, alte Leute auf sich reiten zu lassen. O.O O...oder doch? Mimt die Person etwa einen Hund und gibt deshalb Laute wie "Grrr" und "Wuff" von sich? Oder wird das erst Corgi Zwei sein? Huh, ha, huh. Perverslinge überall.

      Ansonsten ist es sicherlich nicht schlecht, auf einem Hund zu reiten; besonders, wenn man alt ist und keine Kraft mehr hat. So kommt der gute Paul auch voran. Zu seinem Leidwesen darf er aber 1.) keinen Alkohol mehr trinken und 2.) ein Leichenfeld vorfinden, von dem er nicht weiß, wer es erschaffen hat. Das wird eine spannende und zugleich gefährliche Reise für den Priester. Zum Glück hat er ja den perversen Hund dabei ^^ Oder einen ganz normalen Hund mit Moral :O

      Lemon schrieb:

      Denn junge Herzen hatten oft die Angewohnheit genau das erreichen zu wollen, was für sie am wichtigsten war. Und diejenigen, die sie dabei behinderten, waren oft die alten Herzen, die zu viel vom Leben gesehen hatten und deshalb dachten, alles zu wissen. Die dachten, jede Situation einschätzen zu können und das Recht zu haben, den Jungen ihre Träume madig zu machen.
      Das klingt nach einer persönlichen Sache. Ist dir etwa etwas Schreckliches im Leben erfahren, als eine ältere Person dir Jungspund deine Träume verhindern wollte? Wolltest du eine erfolgreiche und bekante Schriftstellerin werden und durftest nicht, weil man dich studieren sehen wollte? Wolltest du die ganze Sache in dieser Geschichte verarbeiten? Mir kannst du es erzählen. Die gute Carrot hat immer einen Löffel für dich offen. :)

      Ansonsten wird BM von der Marine samt ihrer Kinder in Ketten gelegt und abgeschleppt. Und da sieht man mal, dass es auch für die Marine schwierig sein kann, solche Kaiserfamilien festzunehmen, besonders, wenn man nicht weiß, wie viele man denn einsacken muss. Aber für den Notfall ist ja noch immer Kizaru da, der da Licht ins Dunkle bringt (ba dumm tss).
      Das Paul und Eclair entkommen, bevor Byk eintrifft, denke ich schon. Denn mit BM auf dem Rücken ist er sicherlich langsamer unterwegs. Eventuell trifft irgendjemand auf Kizaru, wenn dieser sich mal wieder nicht auf der Suche nach seinem Neffen verlaufen hat.

      Lemon schrieb:

      Namen sind letztendlich Schall und Rauch. Es kommt darauf an was man mit dem Charakter macht und wie die Leser auf ihn reagieren. Damit hat der Name nur bedingt etwas zu tun.
      Au contraire, Mademoiselle, Nomen est omen! Durch den Namen lässt sich schon oft auf Charakter - oder Wesenszüge schließen. Durch den Namen wissen wir, wenn wir da vor uns haben. Vizeadmiral Klötenküttel gibt einen anderen Eindruck wieder als Vizeadmiral Thunderslash.
      "Suche, Wahl und Beurteilung von Namen ist eine Evidenzentscheidung wie so vieles beim Schreiben, eine Sache des Fingerspitzengefühls, also eines feinen, kaum zu verbalisierenden Sensoriums."
      Daher sind deine Überlegungen gar nicht mal so schlecht, ja sogar, ganz gut. Vom Aussehen eines Stiers hin zu seiner Namensgabe auf Bosnisch, dass kurz und prägnant wiedergibt, was dieser Vizeadmi ist, nämlich ein wilder Stier.
      Selbst Oda gibt seinen Charas Namen aus anderen Sprachen, von denen er findet, dass sie gut passen.

      Und damit beende ich meine Rezension und wünsche euch allen einen guten Start in die Woche.Master qoii, übernehmen Sie!