Stranger Things

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    • Stranger Things



      Was es gibt noch keinen Thread zu dieser hervorragenden Serie? Gleich einmal Ablinderung verschaffen! Stranger Things ist eine Netflix-Originals-Produktion, die im Juli 2016 veröffentlicht wurde und dem Science-Ficition-Mystery-Genre zugeordnet werden kann. Die achtteilige erste Staffel, deren Folgen um die 40 Minuten dauern, wurde dabei jüngst um eine zweite Staffel verlängert.

      • Doch worum geht es? [Spoilerfrei]
      Eigentlich denken sich die vier Jungs - Mike, Dustin, Lukas und Will - nichts dabei, als sie im Jahre 1983 in Hawkins, Indiana, eine Partie Dungeons & Dragons spielen und auf den bedrohlichen Demogorgon treffen. Während Will vor die Wahl gestellt wird, ob er sich lieber für einen Feuerball oder einen Schutzzauber entscheiden soll, wird die Partie von Mikes Mutter beendet und die Jungs trennen sich. Ohne zu wissen, ob Will den Demogorgon besiegen kann. Ohne zu wissen, dass sie an diesem Abend vielleicht zum letzten Mal zu viert an diesem Tisch gesessen sind, denn Will Byers verschwindet auf dem Weg nach Hause spurlos. Doch wie ist er verschwunden? Oder besser gesagt, was hat ihn entführt?
      Die ganze Stadt, angeführt vom Polizeichef Jim Hopper (David Harbour) versucht Joyces (Winona Ryder) kleinen Jungen zu finden, ohne dabei zu wissen, in welch übernatürlichen Machenschaften sie dabei verwickelt werden könnten; denn die absonderliche Gefahr scheint allgegenwärtig zu sein.
      Doch welche Rolle spielt dabei die Regierung und das kleine Mädchen, welches urplötzlich in Hawkins auftaucht?

      • Persönliche Wertung [Spoiler]
      Schnell zum Kritikerliebling avanciert, schien diese Serie in aller Munde zu sein und da ich letztens ein paar Tage frei hatte und die 8-Folgen sich eigentlich sehr gut anbieten, um eine Serie schnell zu bringen, hab ich mich entschieden, mich an das kleine Serienprojekt zu wagen. Und was soll ich sagen? Netflix hat mich nicht enttäuscht. Gute Produktionen war ich ja bereits durch Daredevil, Jessica Jones oder Narcos gewohnt, aber dass mich die Serie derart in ihren Bann ziehen wollte, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht hat Stranger Things aber auch genau meinen Nerv getroffen. Die Musik der 80-er und Serien/Themen der Zeit haben mich schon immer begeistert. Hinzu kommt wohl die Tatsache, dass ich als Alf oder Akte X-Fan dem Genre generell positiv aufgeschlossen bin; dass man mich dann noch mit sonstigen Herdthemen der Zeit - Star Wars, Herr der Ringe, etc. - befriedigen kann, sollte ich definitiv als großen Pluspunkt der Serie anrechnen.
      Die Serie schafft es konsequent und narrativ konsistent den Spannungsbogen hochzuhalten und dabei fast die gesamte Palette menschlicher Emotionen innerhalb der acht straff erzählten Folgen aufzuzeigen. Von tief gehender Verzweiflung, herrlichen Humor, kindlicher Freundschaft, jugendlichen Schmetterlingen im Bauch, bis hin zu psychedelischen Misstönen der Angst, Verunsicherung und Verzweiflung, ist alles dabei. Die Suche nach Will und den anderen Personen, die von den übernatürlichen Wesen entführt wurden, die Geschichte um Eleven und die starken Charakterentwicklungen vermischen sich schnell zu einem wahren Feuerwerk der Spannungen, die auch gut ohne zehnfachen Twist oder gar menschlichen Gegenspieler auskommt. Zweifelsohne bedient Stranger Things hier einige Genretropen, aber schafft es meines Erachtens nach diese genau auf die richtige Art und Weise zu vermitteln. Sei es nun Nancy, Mikes brave Schwester, die ihre Grenzen erkundigt, und wohl einer der spannendsten Charakterentwicklungen zur "badass" Monsterjägerin, Steves Läuterung oder auch Joyces emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle und Geisteszustände. Und dennoch wirkt es selten bis gar nicht überzogen, lächerlich oder inkonsistent.
      Dies liegt wohl auch Großteils an der hervorragenden Arbeit der beiden Duffer-Brüder, welche die Serie produziert und konzipiert und einen wirklich tollen Cast zusammengestellt haben. Gerade die schon angesprochene Natalia Dyer (Nancy), die alteingesessenen Hasen (Winona Ryder und David Harbour) sowieso, aber auch die fünf Kinderdarsteller; allen voran Millie Bobby Brown, die Eleven verkörpert und mit ihrem ausdrucksstarken Gesicht wohl noch eine ganz große Karriere in Hollywood vor sich hat. Heimlicher Star war für mich allerdings Gaten Matarazzo, der den lispelnden Dustin gespielt hat und stets für den passenden Comic relief zu haben war.
      Ebenso überrascht hat mich dann doch die Auflösung, dass keine Aliens per se war, sondern an eine kafkaeske Schattenwelt à la Pans Labyrinth von Guilmero del Toro erinnert hat. Vielleicht führte das dann auch zum weiteren Charme der Serie, die sich für mich auf jeden Fall zu einer der Highlights dieses Jahres gemacht hat.

      • Zweite Staffel bereits bestellt [Spoiler]
      Nach dem großen (inter-)nationalen Erfolg, den die Serie erfahren hat, war es zwar keine große Überraschung, dass Stranger Things eine zweite Stafel spendiert bekommen hat, aber die Frage, die sich bis vor kurzem gestellt hat, war immer noch, ob es sich dabei um eine Fortsetzung der Serie oder um eine Anthology-Serie (vgl. American Horror Story oder True Detective) handeln wird. Jüngste Neuigkeiten ließen aber darauf schließen, dass die zweite Staffel rund ein Jahr nach den Ereignissen von 1983 spielen wird und damit ein Großteil des Casts wieder mit von der Partie sein wird.
      Angesetzt ist die Staffel sogar schon für 2017 und wird dieses Mal 9 Folgen enthalten. Persönlich freut mich das - auf Grund meiner Begeisterung - auf jeden Fall wahnsinnig

      • Eure Einschätzung?
      Ich hoffe einfach mal, dass ich nicht der einzige Fan hier bin, der die Serie angesehen hat oder, dass es vielleicht zumindest ein paar Leute gibt, die sich die Serie (vielleicht auf Grund meines Threads) die Serie einmal ansehen möchten.
      Was sagt ihr zu der Serie? Hat sie euch ähnlich gut gefallen wie mir? Was sagt ihr zu dem Ende, dem ich als einziges immer noch ein wenig zwiespältig gegenüber stehe? etc.

      Grüße Vexor

    • Habe die Serie auch in einem Durchgang gebinged und sie hat mir richtig gut gefallen. Der 80er Flair ist genau mein Geschmack und ich mag auch Mystery. Allerdings finde ich den Hype um die Serie mittlerweile schon etwas absurd. Es ist eine gute Serie gewesen klar, aber für mich war sie mehr eine Hommage und Verbeugung vor der Popkultur und diversen anderen Regisseuren und Autoren (King, Spielberg usw).
      Es gab für mich keine riesigen Schockmomente oder Twists die mich geflasht haben. Eher fand ich die Serie einfach "gemütlich" sie hat eine passende Atmosphäre aufgebaut und einen in die Welt gesogen, ohne dabei aber imo etwas neu zu erfinden oder mich zu beeindrucken. Ich finde die Serie hätte auch fantastisch in die Winterzeit gepasst, dies mal so nebenbei.
      Man hat sich einfach irgendwie wohl gefühlt während man die Serie geschaut hat. Die Charaktere waren sympathisch, was definitiv eine der größten Leistungen der Serie ist. Denn oftmals sind Kinderschauspieler fehlgecastet und nerven nur. Hier hat man aber ins Schwarze getroffen.

      Inwiefern die Geschichte jetzt noch mehrere Staffeln tragen wird weiß ich nicht so recht. Ich habe fast das Gefühl es kann leider nur schlechter werden, da mMn das wesentliche bereits erzählt ist, eventuell hätte man einfach eine reguläre Staffellänge machen sollen und dafür in sich geschlossen. Natürlich irre ich mich gerne wenn sie noch eins drauflegen.
      Klingt alles vielleicht kritischer als es sein soll. Wie gesagt hat die Serie mir rundum gefallen und Spaß gemacht. Nicht jede Serie muss das Rad neu erfinden. Ich wollte nur kurz ansprechen wie merkwürdig riesig der Hype um die Serie ist. Das hat aber imo auch viel mit dem Setting zu tun was einerseits Leute anspricht die in den 80ern Kinder waren, oder die Bewegung die es gern gewesen wäre (Die Faszination für die 80er scheint nämlich irgendwie ansteckend zu sein ^^).

      Fazit: Super Serie, die jedoch imo leicht überhyped ist was in Folgestaffeln schnell zum Verhängnis werden kann.
      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'
    • Gestern endlich die Serie in einem Rutsch zu Ende geschaut und ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Bin persönlich nicht wirklich der Typ der viele Serien auf Netflix schaut, aber hier hat es meinen Geschmack getroffen. Logo und Titel haben mich schon auf den 80er Flair gestimmt und das Setting, die Characktere und Dialoge haben dies nur verstärkt.
      Wie oben bereits erwähnt, waren die Kinder echt super und sehr authentisch. Auch allgemein war der Cast sehr gut und mit Winona Ryder hatte ich nicht gerechnet.

      Die Story war wirklich ziemlich fesselnd erzählt und hat es geschafft mich in allen 8 Folgen zu unterhalten. Ständig wollte ich mehr sehen und fande dann auch das Ende dementsprechend gut. Zugegeben ist Stranger Things tatsächlich eine Serie, die mit der 8 Folge sogar hätte enden können und ich bin mir bisher nicht ganz so sicher wie gut eine zweite Staffel funktioniert. Natürlich kann diese auch wieder super sein, aber da müssen wir abwarten.

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      Ein Punkt der micht jetzt nicht wirklich sehr gestört hat, aber trotzdem eher als Negativ Punkt einzuwefen ist, ist das Monster. Fande das sah teilweise schon echt billig aus und hat mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebacht. Natürlich ist es mit den Budget schwierig aber da hätte ich es vielleicht besser gefunden, wenn sie das Monster weniger gezeigt hätten.


      Insgesamt sehr unterhaltsame Serie, mit einem sehr liebwürdigen Cast und einer spannenden Story. Man kann echt nicht viel falsch machen mit der Serie und ich denke wirklich jeder kann dieser Serie ruhig eine Chance geben.
    • Zeonom schrieb:

      Nicht jede Serie muss das Rad neu erfinden. Ich wollte nur kurz ansprechen wie merkwürdig riesig der Hype um die Serie ist. Das hat aber imo auch viel mit dem Setting zu tun was einerseits Leute anspricht die in den 80ern Kinder waren, oder die Bewegung die es gern gewesen wäre (Die Faszination für die 80er scheint nämlich irgendwie ansteckend zu sein ^^).
      Ich glaube, dass genau darin auch der Grund für den - in meinen Augen teilweise schon berechtigten - Hype liegt.
      Einfach weil die Serie bodenständig ist, die entsprechenden Genretropen bedient, ohne dabei überzogen oder verkrampft zu wirken.
      Zumindest ist das genau das Problem vieler neuer Produktionen, sei es jetzt im Serien oder Filme Bereich. Alle wollen sich gegenseitig übertrumpfen, wollen neu, innovativ sein und etwas leisten, was in meinen Augen fast nicht mehr möglich. Stattdessen konzentrieren sich viel zu wenig auf die Basics und auf das was wichtig ist: Cast, Musik und vor allem Narration!

      Überhyped: Jein. Ich denke, dass man da wirklich mal kritisch hinhören muss, warum die Leute die Serie toll finden. Ich glaube, dass viel mit hineinspielt, was du schon angesprochen hast: Der Flair der 80-er und der Leute, die in dieser Zeit groß geworden sind; denn genau dieser übernatürliche Kram hatte in dieser Zeit seinen Höhepunkt. Aliens, übernatürliche Phänomene, etc. All das macht die 80-er und frühen 90-er aus und deswegen finden sich wohl auch so viele Zuschauer genau in dieser Zeit und damit in dieser Serie wieder.
      Mein "Hype" entspringt zumindest der bereits angesprochenen Bodenständigkeit der Serie. Etwas, was ich bei vielen anderen Hype-Seiren (Game of Thrones, etc.) nicht so wirklich nachempfinden kann. (Und bevor hier wieder alle Fanboys aus den Ecken gekrochen kommen: Ich finde die Serie alles andere als schlecht. Ich kann nur den Hype nicht nachvollziehen.)

      Zeonom schrieb:

      Inwiefern die Geschichte jetzt noch mehrere Staffeln tragen wird weiß ich nicht so recht. Ich habe fast das Gefühl es kann leider nur schlechter werden, da mMn das wesentliche bereits erzählt ist, eventuell hätte man einfach eine reguläre Staffellänge machen sollen und dafür in sich geschlossen.
      Ja hier bin ich auch gespannt. Mit den neun angesetzt Folgen haben sich zumindest nicht das Problem anderer Serien, die sich oftmals mit ihren 16-24 Folgen in dem narrativen Durchhaltevermögen ihres eigenen Drehbuchs überschätzen. Aber wir werden sehen.
      Der Vorteil an Netflix ist ja, dass die Staffel als Gesamtpaket herauskommt, weswegen recht früh ein Staffelfazit online steht, welches ich mir durchlesen werde, ehe ich mir (eventuell) die Begeisterung für Staffel 1 versaue.

    • Habe mir die Serie vor einer Woche mit einem Freund überNetflix angeschaut und mein Fazit dafür fällt sehr gut aus. Viele haben esschon angesprochen, dass die Serie den Charme der 80er und 90er wunderbar transportiertund auch ich musst gleich an die alten Filme wie Goonies oder ET denken.

      Bis auf ein paar Einzelheiten in den letzten Folgen und derCharakter Lucas konnte mich die Serie voll überzeugen. Seichter Humor mitvielen Anspielungen auf die Pop- und Nerdkultur in einem spannend verpackten Thrillermit Science Fiction und Mystery Elementen. Bitte mehr davon!

      Und auch wenn es scheint als wären zum Schluss alle Fragengeklärt, so packen einem die Szenen am Ende nochmal am Schlafittchen und bautden Spannungsbogen erneut auf.
      Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich michsehr auf die 2. Staffel freue die nächstes Jahr im Juli erscheinen soll und 1Jahr nach den Ereignissen einsetzen soll.


      Gruß,
      ATTi
    • Ein Arbeitskollege hat mir die Serie gestern empfohlen und acht Folgen hat man bekanntlich schnell angesehen, daher ein kurzes Fazit von meiner Seite. Ich muss gestehen, dass der Aufbau selbst richtig gut gelungen ist und die Charaktere durchaus zu Gefallen wissen. Dass die Regierung im Geheimen Forschungen sowie Experimente durchführt ist inzwischen kein Mysterium mehr, wobei mich die Serie selbst irgendwie ganz Stark an so einen richtig schlechten Horrorfilm erinnert hat. Ach ja, der Nebel! Da liefen zum Teil auch so strange Kreaturen herum, wie hier bei Stranger Things das Monster, wobei die Serie bei Weitem besser ist, als der eben angesprochene Film. Man schenke dem Wortwitz "strange Kreaturen" und Stranger Things bitte Beachtung! xD

      Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist einerseits der Mangel an Sicherheit bei dieser Forschungseinrichtung, was - bei aller Liebe und allem Respekt - echt erbärmlich war, aber das musste wohl plotbedingt so sein. Auf der anderen Seite hat Zeonom schon richtig angesprochen, dass auch ich mir kaum vorstellen kann, wie diese Serie bei einer zweiten Staffel nicht an Qualität verlieren soll. So eine Art Schattenwelt 2.0 wäre zugegebenermaßen ziemlich fail, auch wenn es natürlich nett wäre, wenn wir "Elf" nochmal sehen könnten. Schlussendlich bin ich mit der Serie sehr zufrieden, doch womöglich hätte man diese Handlung auch in einen richtig spannenden Film verpacken können. Naja, lassen wir uns mal von der zweiten Staffel überraschen. ^^

      lg Viva
    • Jo,
      also ich bin ja jetz mit der 2. Staffel durch und muss sagen dass ich echt überrascht war dass man die Serie so geschickt fortgesetzt hat.
      Alles in allem fand ich die 1. zwar trotzdem besser weil es einfach bisschen mysteriöser war und man nicht so viel wusste, dennoch habe ich die neue Staffel sehr genossen und kann sie jedem weiter empfehlen. :)
      Was haltet ihr von der neuen Staffel und was sagt ihr zu dem kleinen Teaser am Ende?

      MfG
      Scrap :)
    • Ich habe nun auch die 2. Staffel Stranger Things beendet und kurz davor die erste. Da wir nun wieder etwas warten müssen, dachte ich, ich schreibe mal ein paar Gedanken dazu.

      Insgesamt eine gute Serie, die mit einigen guten Cliffhangern aufwarten konnte.
      Ich finde sogar die 2. Staffel etwas besser, als die erste. Damit möchte ich nicht sagen, dass die 1. Staffel nicht gut war. Die 1. Staffel war sehr gut. Humor wechselt sich mit Angst und Verzweiflung ab. Ruhe mit Horror. Die reale Welt mit dem Upside down. Ein „shit, shit, shit“ hier und ein „son of a bitch“ da.

      Das Setting allgemein ist toll, man hat, typisch für das Jahrzehnt, Vokuhila-Frisuren, Antennen-Fernseher, Walkie-Talkies und und und. Der Soundtrack gefällt mir ebenfalls, damit meine ich aber eher den der in dieser Serie verwendeten Lieder aus den 80ern. Ich hatte im Vorfeld der 2. Staffel gelesen, dass „kritisiert“ wurde, dass einem die Serie die 80er förmlich ins Gesicht klatscht, damit alle in den 80ern geborenen Personen schreien könnten, jaa, genauso war das damals bei mir auch und das Lied habe ich auch gehört und das ist doch angelehnt an den Film (z. B. der Exorzist)! Etc…
      Natürlich wirft die 2. Staffel schon etwas mehr mit diesen Sachen um sich, gerade mit den Songs. Da wird bei jedem Aufbau (z. B. der Renovierung der Hütte im Wald für Eleven/Jane) oder einer vergleichbaren Situation (Eleven/Jane fährt in die Großstadt und im Hintergrund läuft „Runaway“ von Bon Jovi) oder jeder Autofahrt so ein Lied eingesetzt. Finde ich, wie gesagt, aber nicht so extrem, dass es einem auf den Geist gehen würde. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich mir eben nicht denke >ja, in diesem Jahrzehnt bin ich aufgewachsen<, sondern mir eher denke >ja geil, ich mag die Lieder (z. B. „Runaway“) oder dass das Setting ja ganz cool aussieht (auch wie beispielsweise die Kinder als Ghostbusters verkleidet sind).

      Ich denke, was der 2. Staffel positiv zugefallen ist, ist die Tatsache, dass nicht mehr alles erklärt werden muss. Die Hauptpersonen wissen nun alle über das Upside-Down Bescheid und über Els Fähigkeiten, über die Monster etc. Es ist nun leichter, neue Sachen einzuführen, denn man findet nun nicht mehr gänzlich die Barriere des „Verrücktseins“ vor, Sachen wie >Will sieht etwas in seinen Träumen< werden nicht mehr als Hirngespinst abgetan. Das ist zwar gänzlich bei vielen Serien, Büchern, Filmreihen etc. so, aber irgendwie fiel es mir bei Stranger Things besonders auf.

      Ebenfalls gefielen mir einige Charaktere der 2. Staffel besser, als in der ersten. Z. B. die gute Joyce. Sich in der 2. Staffel noch immer sehr sorgend um ihren Sohn zeigend, ging sie mir hierbei allerdings weit weniger auf die Nerven, als in der 1. Staffel. Natürlich, ich kann es nicht vergleichen, wie sich eine Mutter fühlt, deren Kind verschwunden ist und die alles daran setzt, es wiederzufinden. Aber das werden wohl die wenigsten sein, die diese Serie geschaut haben. Teilweise bewegte sich das Ertragen von Joyce hart an der Grenze. Es war von Winona Ryder gut gespielt, man hat die Verzweiflung ihr auf jeden Fall abgekauft, die Performance war teils jedoch etwas zu viel des Guten, die Duffer-Brüder hätten hier die Dosis etwas runterschrauben können (indem Joyce z. B. weniger „my booooy“ sagt). Umso erfreulicher, dass sie in der zweiten Staffel nicht ganz so nervenstrapazierend war.

      Besonders spannend und gelungen fand ich einige „Pairings“ der 2. Staffel. Z. B. Hopper und El/Jane. Die beiden passen wirklich gut zusammen und man merkt, wie Hopper (mehr oder minder gut) versucht, sich um El zu kümmern, dass er wieder abseits seiner Police-Tätigkeiten eine Aufgabe hat. Von der ehemaligen Alkohol- und Tablettenabhängigkeit ist keine Spur mehr. Man merkt, dass es ihm gut tut (gekrönt durch das Ende, als er nun El adoptiert hat). Auch, wenn sie im Prinzip gegensätzlich sind, passen beiden sehr gut zusammen.
      Ebenso, wenn auch nur für kurze Zeit, war das Gespann von Dustin und Steve eine gute Kombo. Ungleiche Brüder, wenn man so will. Das man eigentlich nur lachen möchte (wenn Steve Dustin das große Geheimnis seiner „tollen“ Frisur erzählt), obwohl sie ja eigentlich auf der Jagd im dunklen bedrohlichen Wald sind, macht das Ganze herrlich grotesk.

      Das sich zwischen Nancy und Jonathan etwas anbahnt, war klar und hatte ich eigentlich schon in der 1. Staffel erwartet. Der Versuch von Steve, sich bei Nancy zu entschuldigen, wurde ja von Dustin abgewürgt und anscheinend dann nicht mehr weiter aufgenommen. Ich schätze mal, Steve hat erkannt, dass er keine Chance mehr bei Nancy hat, anders kann ich mir es nicht erklären.

      Des Weiteren taucht die Frage auf, was Max und ihr Stiefbruder Billy für eine Rolle spielten. Ich sehe sie als nicht wirklich storyrelevant, Max hat einfach nichts wirklich beigetragen. Die ganze Zeit über läuft sie neben den Geschehnissen hinterher und wird, wenn überhaupt mit einbezogen, als man ihr zeigen will, dass die Geschichte um Will nicht erfunden war. Das ist übrigens ein Punkt, an dem wieder dieser Erzählstrang der 1. Staffel greift (man muss jemandem etwas Übernatürliches erklären und er glaubt es sowieso nicht, s. oben).
      Auch ihr Bruder war zu nichts zu gebrauchen (außer vielleicht Mikes Mom schöne Augen zu machen). Das Auto in der letzten Folge hätte man sich auch anders beschaffen können. Und selbst wenn nicht, für das bloße Auto-Klauen, um damit zum Lab zu fahren, finde ich die Rolle des Stiefbruders echt armselig (gleiches gilt für Max). Ich hatte zunächst gedacht, beide hüten ein dunkles Geheimnis, was in irgendeiner Weise mit dem Upside down zu tun hat oder mit dem Lab. Dazu wurde meiner Meinung nach die Rolle des Billy einfach aufgebaut. Seine Drohungen an Max, sein Verhalten…und dann kommt raus, dass sie einfach nur Stiefgeschwister sind und er sie einfach nur beleidigt und seine Aggressionen an ihr auslässt.
      Ich hoffe einfach, dass sich der Sinn noch in der nächsten Staffel ergeben wird.
      Kann vielleicht sein, dass man weniger in die Charakterentwicklung gesteckt hat, da die großen Größen (also Will, Dustin etc. sowie Hopper, El und Joyce) bereits in der 1. Staffel einen Großteil ihres Charakterdesign bekommen haben und man sich nun mehr auf die Story konzentriert hat. Lediglich El mit ihrer neuen Entwicklung (nachdem sie mehrere folgen lang nur am Rande der Serie existierte) in z. B. der 7. Folge, tanzt hier positiv aus der Reihe, indem sie mehr Konturen entwickelt.

      Apropos Charakter…mir fällt gerade was zu Bob ein. Im Grund mag ich den Charakter (genauso, wie ich den Charakter des Labchefs mag, von dem ich auch am Anfang dachte, er wäre genauso „böse“, wie Brenner aus der 1. Staffel). Er war witzig und alles, sein Hauptzweck bestand darin, im Mittelteil der Staffel hinter das System von Wills Zeichnungen zu kommen (und dass anscheinend die Demogorgons Wasser meiden) sowie zum Ende im Lab die Türen zu entriegeln. Sein Tod war leicht tragisch, aber man wusste mit Sicherheit, dass er es nicht überleben wird. Nicht nur, dass er seine Pistole im Kontrollraum liegen ließ, nein, auch die Situation mit dem umfallenden Besen konnte man klar vorhersehen. Dieses typische Szenario, dass man sich versteckt, der Gegner an einem vorbeigeht und man dann beim Fluchtversuch auf einen Ast tritt oder, wie in dem Fall, ein Besen umfällt. Allerdings erschließt sich mir noch nicht 100%ig der Sinn hinter diesem Szenario. Bob stand am Ende seiner Flucht in der Eingangshalle, Joyce ganz in seiner Nähe. Der Demo-Dog, der Bob verfolgte, ist gegen die Tür gerannt. Und dann kommt plötzlich ein anderer von der Seite und damit wars das für den guten Bob. Das hätte genauso passieren können, wenn der Besen nicht umgefallen wäre. Mir erschließt sich nicht der Sinn, dass der Demo-Dog, der Bob anfiel, durch das Umfallen des Besens auf ihn aufmerksam wurde. Meines Erachtens war er halt zufällig versteckt in der Eingangshalle. Im Endeffekt diente der Besen also nur dazu, dass man dann dachte, der Charakter steht in der Eingangshalle, der Charakter hat es also geschafft, Erleichterung stellt sich ein…Um dann zu merken, dass gar nichts gut ist. Erleichterung hätte ich aber auch eingestellt, wenn er ohne den umfallenden Besen bis in die Eingangshalle gekommen wäre.
      Nun gut, dass hört sich jetzt viel schlimmer an, als es im Prinzip eigentlich ist. Wollte es nur mal anmerken.^^

      Insgesamt gefallen mir beide Staffeln recht gut. Ich hoffe, dass man in der 3. Staffel noch mit der ein oder anderen Überraschung ums Eck kommt, da es sich bei dem Hauptgegner wohl wieder um das, ich nenns mal so, große Tentakelmonster drehen wird. Sofern da nicht wieder etwas mit Will, und nur mit Will, geschieht, bin ich zufrieden.

      Eine letzte Sache noch. Dustin und Steve haben in der letzten Folge einen der Demo-Dogs in den Kühlschrank der Byers verfrachtet, weil Dustin meinte, das wäre eine wissenschaftliche Sensation und man müsse ihn deshalb konservieren. Was ist mit dem geschehen? Hat Joyce den Kühlschrank seit einem Monat nicht mehr aufgemacht? Hat Dustin das Ding darin vergessen? Wo bleibt die wissenschaftliche Sensation?

      Und aus der Erde singt das Kind
    • Yoho,

      Also ich muss sagen, mir hat die zweite Staffel Stranger Things auch sehr gut gefallen. Eigentlich mag ich Sci-Fi Serien nicht so sehr, aber Stranger Things hat durch aus was außergewöhnliches an sich. Nach dem Überraschungserfolg der ersten Staffel war ich gespannt, wie es weiter gehen wird und da muss ich auch sagen, die zweite Staffrl wurde geschickt umgesetzt und interessant dort geführt.
      Besonders gefällt mir die Beziehung von Elfi und Hopper, die doch ein Vater-Tochter Verhältnis zueinander entwickelt haben, was man auch mehr Mals in der zweiten Staffel sieht.

      Abschließend will ich noch sagen, das die Macher den Übergang von Staffel eins auf Staffel Zwei gut in Szene gesetzt haben. Die Handlung fällt nicht ab und schließt sofort auf das düstere Ende der ersten Staffel an... Mein Respekt dafür!
    • Meiner Meinung nach ist sowohl die erste, als auch die zweite Staffel absolut genial.

      Die Story, die Charakterentwicklung, der Flair und und und..Ich persönlich finde nur wenig Kritikpunkte.

      Mit der einzigste ist wohl, dass ich gerne einen anderen Sinn für Max und ihren Bruder gehabt hätte. Beide kamen mir zu Beginn nämlich äußerst suspekt vor und ich hatte iwie die Vermutung, dass sie iwas mit der anderen Seite zu tun haben. Dann kam allerdings die für mich überraschende Auflösung, dass sie eigentlich für die Story gar nicht wichtig sind...Schade
      Hätte man bestimmt auch anders lösen können...

      Ansonsten fand ich das Staffel 2 direkt dort ansetzte, wo Staffel 1 aufgehört hat und man direkt wieder mitten drin war.

      Dustin, Nancy, Eleven, Mike, Will und voralledem Hopper sorgten wieder für reichlich Unterhaltung!

      Für mich eine sehr gelungene zweite Staffel die definitiv Lust auf viel viel mehr macht!
    • Ich bin nun tatsächlich auch endlich mal dazu gekommen die erste Staffel von Stranger Things zu sehen und muss auch sagen, dass ich bis hier hin absolut begeistert bin. Ich finde die Darstellung der Geschichte auf den drei verschiedenen Alters-Stufen und somit der menschlichen Entwicklung und Vorstellungskraft unglaublich gut getroffen, da eben auch der jeweilige Umgang miteinander immer ein ganz anderer war.

      Dabei ist es auch gar nicht schlimm, dass die Story, in ihren groben Bahnen zumindest, recht vorhersehbar ist. Aber das ist eben völlig in Ordnung, weil für mich lebt diese Serie (zumindest erstmal was die erste Staffel angeht) einfach wirklich von der Charakterdarstellung der Personen und deren Umgang mit dem nahenden Übel. Wobei vielleicht der ein oder andere positiv heraus zu heben wäre, aber trotzdem keiner hinten runter fällt oder eine schwache Leistung bietet. Mein heimlicher Favorit der Serie war dann auch Dustin, der immer für einen lustigen Moment zu haben aber auch das emotionale und freundliche zwischen den Kindern in gewisser Weise verkörpert hat. Die Szene in der ersten Folge, als er Nancy noch ein bisschen Pizza bringen will, aber sie einfach nur die Tür zu macht, war schon ein bisschen mies.

      Was Staffel 2 angeht bin ich mal gespannt, da mit Will's letzter Szene ja bereits angeteasert wurde, dass er nicht ohne Nebenwirkungen nach seinem langen Aufenthalt im Schattenreich zurück gekehrt ist (was ich auch sonst eher "strange" gefunden hätte :-D ). Ich denke mal spätestens Morgen geht es dann auch direkt mit Staffel 2 weiter, da mich die Serie doch ziemlich gepackt hat.

      Achja, fast vergessen: Es hat sich für mich selbst auch ein Mysterium mit dem Gucken dieser Serie gelöst. Denn habe ich bis vor knapp einem Jahr die Leute gefragt ob sie The Clash hören oder was sie von The Clash halten, hat jeder nur mit der Schulter gezuckt. Komischer Weise kannten dann doch immer mehr Leute The Clash. Ich habe den starken Verdacht, dass die Should I Stay or Should I Go Szenen einen gewissen Anteil daran haben :-D .
    • Stranger Things 3

      [ominous synth music playing]

      Ja, dieses Wochenende wurde gut von mir genutzt, wo die lang ersehnte dritte Staffel von Stranger Things endlich auf Netflix zu haben war - diesmal angesiedelt zum 4. Juli, den Independence Day. Die Wartezeit war damit etwas länger und mir persönlich fällt es schwer, die dritte Staffel mit den beiden Vorgänger-Staffeln in Relation zu setzen, einfach weil diese recht lange wieder her sind... Vieles war dann diesmal doch anders, anderes war wieder genau wie immer, und in beiden Fällen gibt es da gute und schlechte Sachen.

      Im Großen und Ganzen war es aber sicherlich die gewohnte Unterhaltungs-Kunst, für die man Stranger Things einfach lieben muss. Es leben die 80er, wo man diesmal ganz gezielt auf die Sommerblockbuster des Jahres 1985 eingehen konnte, indem man diese im fiktiven Kino spielt - und tatsächlich kam Back to the Future sogar am 3. Juli 1985 in die amerikanischen Kinos. Die Detailverliebtheit und Authentizität der Serie, sowie die unzähligen Referenzen auf die damalige Pop-Kultur, auch wenn vieles sicher überzogen / übertrieben dargestellt wird, ist einfach immer wieder wunderbar.

      Gleichzeitig steht im starken Kontrast dazu aber auch das Superlabor der Russen, welches einfach mal unterhalb von Hawkins errichtet wurde und fern jeder Realität wirkt. Klar, Dinge wie das "Upside Down" und der "Mind Flayer" sind nun keineswegs realistisch, genauso wie Els übernatürliche Fähigkeiten, aber ansonsten wurden bislang die Möglichkeiten der Menschen stets in einem realistischen Rahmen präsentiert - oder zumindest habe ich das so in Erinnerung. Dass da aber die Russen während des Kalten Krieges unbemerkt eine riesige Untergrundanlage in Nord Amerika bauen und noch dazu diese Sci-Fi-Apparatur mit dem "Schlüssel" für das Portal zur Schattenseite, wirkte dann auf mich doch etwas sehr strange.

      Gleichzeitig schien der Terminator-Russe aber auch für lange Zeit die größte Bedrohung in dieser Staffel zu sein, einfach weil diesmal sich das Unheilvolle in Hawkins auf den "Setzling" des Mind-Flayers konzentriert hat, der hier einen Großteil der der Bevölkerung von Hawkins zu Matsch gemacht hat. Das war sicherlich wirkungsvoll, da man gesehen hat, was auch nur ein kleiner Überrest des Originals anrichten kann, aber die eigentliche Bedrohung blieb die ganze Staffel hinter verschlossenen Türen. Vom Upside Down gab es tatsächlich nur wenige Visionen zu sehen und ansonsten nichts.

      Das will ich jetzt gar nicht als großen Kritikpunkt hinstellen, da die Staffel eben in der Form mal etwas anderes bietet. Allerdings übt das Upside Down mit seiner Silent Hill-Atmosphäre einfach die größte Faszination auf mich aus, wo ich hoffe, dass in Staffel 4 wir umso mehr uns in der düsteren Schattenseite bewegen. Nach Staffel 3 kommt einem hier auch eine ungute Theorie in den Sinn, was es mit der Parallelwelt auf sich hat: eventuell ist dies einfach nur eine Version von unserer Welt, wo der Mind Flyer alle Lebewesen erfolgreich absorbiert hat.

      Anyway, der Cast ist natürlich auch ein gutes Stück gealtert, was man aber auch passend für Charakterentwicklung nutzt. So nervig das Rumgeknutsche am Anfang der Staffel auch sein mag, so sehr passt es aber auch in die Entwicklung zum Teenager, wo sich viele Jungs eben auf einmal eher für Mädchen als für Dungeons & Dragons interessieren - wenn auch zum Leiden von Will. Auch wurden diese Staffel eigentlich alle Charaktere in irgendeiner Form gut in die Handlung eingebunden, wo besonders das Duo Steve und Dustin überzeugen konnte, zusammen mit Neuzugang Robin. @Esper hatte zu Staffel 2 ja bereits kritisiert, dass Max und Billy irgendwo sinnlos schienen, umso wichtiger wurden die beiden aber diesmal. Nur Lucas schien mir in Staffel 3 sich darauf zu begrenzen, ein Arschloch in der Beziehung mit Max zu sein und die Idee mit dem Feuerwerk zu haben... Aber na ja, man kann nicht alles haben.

      Dafür hat man in Staffel 3 aber auch wieder das Schema wiederholt, dass alle Charaktere in Gruppen aufgeteilt sind und alle unabhängig voneinander mitkriegen, dass irgendetwas im Busch ist, um dann erst gegen Ende der Staffel zusammenzukommen und mit vereinten Kräften gegen die Bedrohung in Form von Russen und Monstern vorzugehen. Allerdings empfand ich es diesmal nicht ganz so schlimm wie in Staffel 2, wo ich dieses Problem mit der fehlenden Kommunikation zwischen den Gruppen als echt schmerzhaft empfunden habe, weil man an vielen Stellen einfach nur mal miteinander hätte reden müssen. Hier hat sich das halt einfach stärker verlaufen und die Gruppen sind zum Teil ganz verschiedenen Problemen nachgegangen (Mind Flayer in der Stadt, Russen unter der Stadt, usw.), die am Ende genau wie die Gruppen zusammenkamen, wodurch ich es diesmal nicht so schlimm und sogar recht natürlich fand. Trotzdem würde ich mir für die vierte Staffel wünschen, dass man von vornherein mal den Kontakt zu allen sucht, die bereits früher mit dem Upside Down involviert waren, wenn mal wieder etwas in den Büschen von Hawkins lauert.

      Ansonsten noch was zum Ende, zu einem gewissen Todesfall...

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      Bei Hopper war ich von vornherein überzeugt, dass er noch lebt, einfach allein dadurch wie das inszeniert wurde und dass Billy bereits den obligatorischen Opfertod für sich verbuchen konnte. Mein Gedanke war zunächst, dass es ihn irgendwie auf die Schattenseite gezogen haben könnte und er nun von dort gerettet werden muss. Schon allein dadurch könnte sich ein stärkerer Fokus auf die Parallelwelt in Staffel 4 ergeben...

      Allerdings wurde dann doch stark angedeutet, dass er wahrscheinlich der "Amerikaner" ist, der in der Abspannszene in Russland erwähnt wurde.
    • Auch ich habe das vergangene Wochenende genutzt, um mir die dritte Staffel von Stranger Things anzusehen. Gleichzeitig habe ich dies noch mit einem rewatch der ersten und der zweiten Staffel verbunden.

      Größtenteils kann ich der Kritik von TourianTourist nur zustimmen und werde daher versuchen, mich nicht zu wiederholen.

      Ich fand den zurückgebliebenen Teil des Mindflayers als Antagonisten sehr gut. Teilweise war mir der Kampf gegen diesen aber zu actionreich.
      Allgemein kam in dieser Staffel die düstere Atmosphäre der ersten und zweiten Staffel abhanden. Dies liegt aber gewiss auch daran, dass die Handlung ausschließlich - bis auf einige wenige Rückblenden - in der Welt der Menschen und nicht im Upside Down spielt.

      Billy und auch Max wurden zwar deutlich stärker in die Handlung integriert und auch zu tragenden Figuren, allerdings habe ich mich doch ein wenig über Max' neues Verhältnis zu ihrem Halbbruder gewundert. In der letzten Staffel konnten sich die beiden wirklich kein bisschen ausstehen und auch Max machte auf mich nicht den Eindruck, sie hätte wirklich viel für ihren Halbbruder übrig. Aber bis auf diesen einen Punkt, fand ich die Entwicklung von Billy klasse.

      Zu den Russen hat auch TT bereits angemerkt, dass deren Geheimstützpunkt direkt unter der Starcourt Mall sehr unrealistisch ist. Hier wäre es mE auch nachvollziehbarer gewesen, hätte man eine kleine Gruppe sowjetischer Elitesoldaten- angeführt vom "Terminator" - und Wissenschaftler nach Hawkins entsandt, um das Hawkins Lab zu untersuchen. Mayor Kline hätte man da zwar noch integrieren können, mit der Portalöffnungsmaschine sähe es aber schon schwieriger aus. Wahrscheinlich haben die Autoren einfach keinen realistischeren Weg gefunden, die Portalöffnung darzustellen.

      Weiterhin möchte ich positiv anmerken, dass es Stranger Things auch ohne ständige Tode von Hauptfiguren (#GoT) gelingt, ein Gefühl von Bedrohung durch die Russen aufkommen zu lassen.

      Ich hoffe, dass der Mindflayer zukünftig nicht wieder auf einen Handlanger wie Billy zurückgreifen wird oder diesen zumindest nicht mit Elfie reden lässt. Der Mindflayer braucht wirklich keine Motivation bzw. der Zuschauer braucht diese nicht erfahren. Gerade das Mysteriöse und Fremde machen mE das Upside Down aus. Ich brauche dazu gar keine große Erklärung. Ich hoffe, die Autoren von Stranger Things begehen nicht denselben Fehler wie die Autoren von GoT und erklären die Herkunft des Mindflayers und den Ursprung des Upside Down.

      Zusammenfassend:
      Die dritte Staffel ist mE nicht so stark wie die erste und die zweite Staffel. Dennoch liefert man hier solide Unterhaltung und ich bin auf die vierte Staffel gespannt.

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      @TourianTourist
      Liegt eigentlich sehr nahe. Vielleicht handelt es sich bei dem Amerikaner aber auch um Dr. Brenner, dem Vater von Elfie. Sein Überleben wurde bereits in Staffel 2 angedeutet und irgendwoher müssen die Russen schließlich ihr Wissen über das Upside Down haben und warum sollte die Maschine Hopper in ein russisches Gefängnis teleportieren? Wäre es da nicht wahrscheinlicher, wenn er wie Elfie am Ende von Staffel 1 in das Upside Down teleportiert wird?
      Aber ich möchte auch nicht zu viel spekulieren.


      PS: Wie kann ich genug Zeit haben, um die gesamte Serie - immerhin 25 Episoden - an einem Wochenende durchzugucken? Ich war (1) am Samstag verkatert und habe (2) keine Klausuren oder Hausarbeiten zu (mehr) schreiben.

      PPS: Die Autoren von GoT haben die Herkunft der Weißen Wanderer erklärt. ME einer der größten Fehler der gesamten Serie.
      "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

      -Monkey D. Ruffy

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    • Malakiel schrieb:

      Der Mindflayer braucht wirklich keine Motivation bzw. der Zuschauer braucht diese nicht erfahren. Gerade das Mysteriöse und Fremde machen mE das Upside Down aus. Ich brauche dazu gar keine große Erklärung. Ich hoffe, die Autoren von Stranger Things begehen nicht denselben Fehler wie die Autoren von GoT und erklären die Herkunft des Mindflayers und den Ursprung des Upside Down.
      Das ist ein guter Punkt, wenn man aber den Duffer-Brüdern glauben will, ist dies ihnen durchaus bewusst, dass gerade das Unbekannte einen wesentlichen Teil des Unheimlichen ausmacht:

      variety.com/2016/tv/news/stran…view-season-2-1201816664/

      Und das auch nur natürlich. Die besten Horror-Filme nutzen die Angst vor dem Unbekannten, so dass unser Verstand selber den wirklichen Horror ganz von alleine generiert. Sobald man aber etwas beleuchtet, erklärt und entmystifiziert, dann nimmt man der Sache auch einen großen Teil des Schreckens. Und ich fand auch die dritte Staffel hier durchaus weniger gruselig als zum Beispiel die Erste, was größtenteils darin verschuldet ist, dass wir eben keinen Kontakt mit dem Upside Down mehr hatten und der Mind Flayer in dieser Staffel viel greifbarer wurde, anstatt einfach ein gigantischer Schatten zu sein, der unheilvoll alles überragt...

      (PS: Für mich als Zelda-Fan kommt da auch immer The Legend of Zelda: Majora's Mask als Beispiel in den Sinn, wo eben das Mysterium um die namensgebende Maske viel ausmacht und wo ich kein Freund davon bin, wenn andere Fans sich ein zweites Spiel wünschen, welches sich um jene Maske dreht und vielleicht noch ihre Herkunft erleuchtet. Das würde dieses Mysterium kaputtmachen und der Maske auch irgendwo die Bedrohung nehmen.)
    • Wochenende? Ich habe die gesamte Staffel an einem Abend (respektive bis in die Nacht hinein) aufgesogen und mich am Ende völlig aufgewühlt im Bett herumgewälzt. Es hat schon seinen ganz eigenen Reiz, eine Staffel wie einen sehr, sehr langen Film zu schauen. :D

      Persönlich fand ich die dritte Staffel besser als die zweite und schlechter als die erste, wobei das bei dem hohen Standard der Serie schwer zu differenzieren ist. Staffel 2 hatte, soweit ich mich erinnere, einige Längen und ich hatte auch das Gefühl, die einzelnen Charaktere und ihre "Quests" wurden in der neuen Staffel wieder flüssiger miteinander verwoben. Gerade diese Geschichte um Nancy und deren tote Freundin wirkte auf mich wie ein Alibi-Plot in S2, auch wenn das Ergebnis (Beerdigung und Reparationszahlungen für das "Chemieunglück") zweifellos wichtig und bedeutsam war. S3 jedenfalls hat an dieser Stelle die vollkommen richtige Entscheidung getroffen, die an Fahrt aufgenommene Handlung auf wenige Stunden zu verteilen. Dadurch entsteht ein Gefühl der Unmittelbarkeit und Fragen, warum denn niemand miteinander redet oder den anderen informiert, ergeben sich kaum. Jeder war beschädigt und die versuchten Kontaktaufnahmen (wie Ell, die Hopper suchte) scheiterten aufgrund der simultanen Handlungsstränge. Hinzu kommt natürlich der Vorteil, dass im Jahr 1985 noch nicht jeder Mensch permanent erreichbar war und man somit keine ständige Entschuldigung für mangelnde Kommunikation hervorkramen musste (looking at you, Marvel Netflix).

      Aber nicht nur deswegen scheint das Jahr 1985 eine bessere Zeit gewesen zu sein. Zumindest, wenn man Stranger Things guckt und nicht live dabei war. :D
      Die Duffer Brothers kreieren einen Zauber, der sich jeder Skala entzieht und schaffen es, diese verrückte Epoche der bunten Klamotten und toupierten Haare beinahe cool wirken zu lassen. Selbst ohne Nostalgie-Brille fängt einen die Welt von Stanger Things ein. Sie lebt und atmet und jede Figur scheint ein echter Mensch mit echten Macken und Problemen zu sein, vom perspektivenlosen Ex-Ballkönig Steve bis hin zum nerdigen Videothek-Kassierer, der seit Jahren erfolglos gegen diesen ekligen Ausschlag in seinem Gesicht zu kämpfen scheint. Da ist es nur passend, wenn auch die Kids mit neuen Problemen aufwarten. Erste Liebe, Freund und Freundin, wer mag wen und wer nicht, warum spielt keiner mehr im Keller Dungeons & Dragons? Vollkommen authentische Darstellung der Truppe, wenngleich etwas nervig für all jene, die wie ich absolut nichts von Coming of Age halten. Ganz stark müssen wir wohl sein, wenn uns in Staffel 5 oder so die High School erwarten sollte, denn auf Mean Girls und das berüchtigte erste Mal habe ich bei dieser Serie wirklich, wirklich, wirklich keine Lust. Hoffentlich halten die sich ran, damit die Kids nicht komplett durch die Decke schießen. xD
      Dennoch war es lustig anzusehen, wie Max die emanzipierte (und mit ihren jungen Jahren schon echt verbitterte) Powerfrau heraushängen lässt, Lucas den klassischen Frauenversteher ohne blassesten Schimmer von Frauen mimt und Will der arme Tropf ist, der nach all dem Scheiß im und aus dem Upside Down einfach nur wieder da weitermachen will, wo er aufgehört hat -- im Keller, beim D&D spielen mit seinen Freunden.

      Neben Dustin und Steve, die ohnehin eine Chemie wie Feuer und Benzin haben, gefielen mir die verschiedenen Interaktionen der Charaktere auch über alle Maßen. Wie gesagt wirkten sie auf mich authentisch, gereift, aber auch vernarbt durch die Erlebnisse und gerade in den Momenten, in denen die Bedrohung nicht mehr zu leugnen ist, schaltet jeder sofort in den Krisenmodus. Pläne werden geschmiedet, Äxte werden gezückt, Schränke vor Türen geworfen, Schrotflinten geladen. Jeder bekannte Charakter ist sichtlich gezeichnet (positiv wie negativ) und ich habe das starke Gefühl, Robin wird in der nächsten Staffel ähnlich abgebrüht sein. Die war immerhin schon als kompletter Frischling hilfreicher als manch eingefleischter Veteran.
      Daneben muss ich sagen, hat mich Billy absolut umgehauen. Ja, er ist ein eingebildeter und ekliger Alpha Jock, aber in den kurzen Momenten der Klarheit hat man ihm angemerkt, wie gebrochen er als Figur wirklich ist. Die Rückblenden haben dem nur noch die Krone aufgesetzt. Sehr guter Charakter, der zwar keine Wandlung zum Heiligen durchgemacht, aber doch gezeigt hat, dass jeder Mensch mehrere Seiten hat. @Malakiel ich würde bei der Beziehung zu Max einfach auf die Zeit verweisen, seit der sie sich kennen. Egal ob dein (Stief-)Bruder ein Arsch ist oder deine kleine Schwester ein nerviger Tomboy, nach so vielen Jahren als Familie bleibt etwas haften. Dann dabei zusehen zu müssen, wie eine dämonische Macht Besitz von ihm ergreift und letztlich mit Cronenburg-Leichententakeln aufspießt...^^

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      Ansonsten nur kleinere Gedanken: Hopper als "Amerikaner" wäre beinahe zu offensichtlich, aber irgendwie wünsche ich es mir doch. ST ist eine dieser Serien, bei der ich mir ein Happy End für jede Figur wünsche und es auch absolut nicht überzogen fände, dieses auch zu bekommen. Die Serie hat so viel Charme, verdient wäre es. Bleibt nur die Frage, wie man die Explosion auflöst. Ell wurde schließlich auch teleportiert, also wer weiß. Mit Hopper als Upside Down-Überlebender könnte dahingehend auch wieder mehr von dieser präsentiert werden, sei es in Flashbacks oder sonst wie.

      Weiterhin fand ich schade, dass wirklich so gar nichts zu Ells indischer Punker-Schwester kam. Dadurch wirkt die Episode aus der letzten Staffel noch wahlloser, unnützer und wie ein noch größerer Fremdkörper. Hoffe mal, in der vierten Staffel setzt man an dieser Stelle neue Impulse. Nun, da Ell aus ihrer gewohnten Umgebung raus und von einem Großteil des Casts getrennt ist, könnte die Bankräuberbande einen wichtigen Plot darstellen. Möchte nur zu gerne sehen, wie Wynona Ryder bei einer Horde abgedrehter Punks in ihrem Wohnzimmer zur manischen Furie wird. xD


    • Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht über die doch sehr positive Resonanz hier. Ich empfand gerade durch das Fehlen des Upside-Downs hat der wirkliche Grusel gefehlt. Der Rest des Mind-Flayers war einfach nur eine glibberige, ekelhafte Masse und konnte für mich nie wirklich Grusel oder wirkliche Bedrohung auslösen. Das haben die Staffeln davor, zumindest für mich, besser hinbekommen. Zudem sah dieser Glibber in manchen Folgen echt nicht gut animiert aus, was ihm auch etwas die Ernsthaftigkeit genommen hat.

      Beruhigend empfinde ich dahingehend, dass nicht nur mir der Typ zu sehr wie ein Terminator-Verschnitt rüberkam. Ich frage ich mich, ob das so als Nostalgiemoment beabsichtigt war.

      Auch bin ich mir nicht ganz sicher, was der generelle Plot um die "Russen" (damals zwar noch Sowjetunion, aber okay) sollte. Mir war das ein bisschen zu platt und ein bisschen zu konstruierter Metahumor. Haha, in den 80ern waren die Gegenspieler in den Filmen immer "die Russen". Und dann zusätzlich dieses ständige Gefeiere des Kapitalismus. Ja, der Gag war schon beim ersten Mal nicht wirklich gut.

      Die 3. Staffel finde ich insgesamt eher okay. Wirklich positiv waren Robin, Dustin und Steve, das hat wirklich insgesamt funktioniert. Millie Bobby Brown konnte zeigen, das sie schauspielerisch wirklich was kann (im Gegensatz zu Godzilla II, der war echt Banane). Ansonsten empfand ich vieles als etwas uninspiriert. Winona Ryder hat mir ein bisschen zu oft verwirrt geschaut und Hopper empfand ich ehrlich gesagt als ziemlich unsympathisch an vielen Stellen.

      Ich hoffe, die Duffer-Brothers finden ein gutes Ende für die Serie und melken die Kuh nicht zu lange. Für mich war die Staffel schon etwas ideenlos und wirkte zu sehr wie eine Art Übergangsstaffel und dient als Aufbau für eine weitere Geschichte. Fraglich wäre dann allerdings, ob es dafür eine ganze Staffel gebraucht hätte. Gefühlt hätte die ganze Handlung auch in locker der Hälfte der Zeit erzählt werden können.
    • 555Luffy schrieb:

      Beruhigend empfinde ich dahingehend, dass nicht nur mir der Typ zu sehr wie ein Terminator-Verschnitt rüberkam. Ich frage ich mich, ob das so als Nostalgiemoment beabsichtigt war.
      Ja, absolut. Der komplette Charakter war deutlich eine Homage an Arnold Schwarzeneggers Darstellung des Terminators, nur halt mit einem russischen Akzent.

      Deine Kritik an der Staffel kann ich auch vollkommen nachvollziehen - die wichtigen Punkte hatte ich auch bereits selber angesprochen, also vor allem das Fehlen des Upside Downs und die sehr unrealistische und plumpe Darstellung des geliebten Klassenfeinds. Das wirkte nicht allzu rund und mir hätten hier durchaus böse Regierungsmachenschaften weiterhin als Katalysator gereicht, wo die Russen diesmal zu sehr von der eigentlichen Bedrohung aus der anderen Welt abgelenkt haben. Und dies eher auf alberne Art und Weise...

      Insgesamt hatte ich aber dennoch meinen Spaß mit der Staffel, weshalb ich sie jetzt nicht als sonderlich schlechter empfand. Falls ich mal alle Staffeln nacheinander schauen sollte, könnte ich mir aber schon vorstellen, dass hier die dritte Staffel im Gesamtbild eher schwächeln dürfte.
    • Ich hab die Staffel auch am Wochenende gesehen und muss sagen mir das Upside-Down gar nicht wirklich gefehlt hat. Durch den Mindflayer-Setzling und den bessenen Monstern kam trotzdem Gruselstimmung auf.

      Gerade die Begegnung im Krankenhaus hat gefesselt.

      Zu den Charakteren stimme ich den anderen zu das gerade die Truppe um Steve, Dustin und Robin das highlight der Staffel war
      leider kamen diesmal Lucas und Will etwas zu kurz und ich hoffe das gerade durch den Umzug Will noch etwas mehr in den Vordergrund gerückt wird.

      Ansonsten kann ich nur sagen, super Staffel mit wenig Punkten die mir negativ aufgefallen sind.

      555Luffy schrieb:

      Ich hoffe, die Duffer-Brothers finden ein gutes Ende für die Serie und melken die Kuh nicht zu lange. Für mich war die Staffel schon etwas ideenlos und wirkte zu sehr wie eine Art Übergangsstaffel und dient als Aufbau für eine weitere Geschichte. Fraglich wäre dann allerdings, ob es dafür eine ganze Staffel gebraucht hätte. Gefühlt hätte die ganze Handlung auch in locker der Hälfte der Zeit erzählt werden können.
      Ich glaube es wurde mal von den Duffer-Brothers gesagt das sie von anfang an 4 Staffeln geplant haben und wenn sich was ergibt auch noch eine 5. Staffel produziert werden könnte. Aufjedenfall wollen sie die Serie ohne offenes Ende beenden.