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Stranger Things

    • Spoiler
  • Vex
  • 3. Oktober 2016 um 11:38
  • Zum letzten Beitrag

  • Malakiel
    Vielfraß
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    • 2. Juli 2022 um 12:07
    • 3 Beiträge hier
    • #21

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die vierte Staffel hat sehr vieles besser gemacht als die beiden Staffeln davor. An die erste reicht sie zwar nicht ganz heran, aber das habe ich auch nicht erwartet. Das Positive möchte ich aber daher nicht großartig wiederholen.
    Besonders loben muss ich aber den Antagonisten Vecna. Dieser hat mir klar gemacht, dass ich nicht für Horrorfilme gemacht bin. Selten habe ich mich derartig gegruselt. Höchstens vielleicht beim Hörspiel zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

    Mein einziger Kritikpunkt ist die Handhabung von Mike, Jonathan und Will. Mike war eigentlich der Protagonist der Serie. Aber die vierte Staffel hat ihn zum reinen Gutzuredner für Elf degradiert. In der 7. Episode fehlte er sogar vollkommen. Noch schlimmer traf es eigentlich nur Jonathan und Will, die bloßes Beiwerk für Mike waren. Freilich hatten sie alle drei ihre Story-Arcs, aber insbesondere der von Jonathan fiel mir zu klein aus.

    Tragisch fand ich auch den Tod von Eddie Munson. Auch wenn mir keine Möglichkeit einfallen würde, wie man das Problem lösen könnte, dass er für die Morde von Vecna verantwortlich gemacht wurde. Und im Nachhinein war es auch absehbar, denn insbesondere die erste Episode hat Eddie sehr viel Screentime eingeräumt. Aber ich mochte Eddie und hätte ihn gerne weiterhin dabeigehabt. Mancher könnte sagen, der Tod war notwendig, um die Bedrohung durch die Andere Seite glaubhaft darzustellen, aber ich mag Happy Ends, in denen alle überleben.

    Ein großes Fragezeichen ist mir aber die Beziehung von Vecna zum Gedankenschinder.
    Wer von den beiden ist nun der große Antagonist? Laut einer früheren Aussage der Duffer-Brüder ist der Gedankenschinder der große Antagonist der Serie und auch Dustin bezeichnet Vecna als Fünf-Sterne-General des Gedankenschinders. In Vecnas zweitem Flashback sehen wir aber, dass Vecna dem Gedankenschinder seine Form gibt und angeblich Vecna hinter allem steckte, was vorgefallen war.
    ME gibt es zwei Deutungsmöglichkeiten dieser Szene: Entweder Vecna hat den Gedankenschinder als großen Antagonisten ersetzt oder Vecna hat den Gedankenschinder lediglich geformt und die beiden arbeiten zusammen, wobei der Gedankenschinder aber mächtger ist.
    Erstere Möglichkeit könnte dem Umstand geschuldet sein, dass der Gedankenschinder der Antagonist in den beiden schlechteren Staffeln der Serie war und man sich mit Vecna davon emanzipieren will. Gefallen tut mir diese Möglichkeit aber nicht. Es fügt sich einfach nicht gut in die Geschichte ein, da man merkt, dass es so nicht geplant war. Außerdem würde so sehr viel Mysterium um.den Gedankenschinder und die Andere Seite verloren gehen.
    Zweitere Möglichkeit hingegen bringt mehr Dynamik in die Beziehung der beiden. In der 5. Staffel könnten Vecna und der Gedankenschinder dann auch in einen Konflikt gegeneinander geraten. Ferner wurde Vecna jetzt schon zwei Mal von Elf besiegt. Der Gedankenschinder hingegen wurde noch nie von Elf besiegt. In der zweiten Staffel schloss sie nur das erste Tor zur Anderen Seite und in der dritten Staffel wurde nur der Teil des Gedankenschinders besiegt, der vorher in Will war. Aber hier muss man abwarten, was die 5. Staffel bringt. Für letztere Möglichkeit spricht auch der Umstand, dass der Gedankenschinder auf jeden Fall existierte, bevor Vecna ihn fand.

    "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

    -Monkey D. Ruffy

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  • PB|TourianTourist
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    • 3. Juli 2022 um 12:36
    • 5 Beiträge hier
    • #22

    So sehr ich von dem ersten Teil der vierten Staffel angetan war, so wenig haben mich dann die letzten beiden Folgen (die man auch hätte in fünf Folgen aufteilen können) abholen können, leider. Vieles hat mir dann doch nicht so gefallen. Spoilers incoming.

    Einmal wäre da das Schicksal von Max. Nachdem sie in der vierten Folge auf so wundervoll inszenierte Art und Weise vor Vecna gerettet wurde, fand ich es schon makaber, wie sie dann am Ende doch noch dran glauben musste. Ja, sie ist nicht wirklich tot, aber inwiefern sie sich von diesem Schicksalsschlag erholen wird, ist äußerst fragwürdig. Und hier ein zweites Mal um Max bangen zu müssen, nur damit sie dann am Ende doch noch erwischt wird, fand ich erzähltechnisch nicht so gelungen. Das hätte man auch lösen können, indem sich Vecna in der Zwischenzeit einfach ein anderes Opfer gesucht hat.

    Apropos Opfer, genauso wenig hat es mir gefallen, wie dann mit Eddie verfahren wurde. Ich mochte den Charakter, wo es irgendwie schade ist, dass er so schnell wieder aus der Story geschrieben wurde. Und sein Tod war einfach nur dumm. Toll, er war mal kein Feigling und ist einmal nicht davongelaufen, ausgerechnet bei einem Schwarm von riesigen Killerfledermäusen stellt er sich der Gefahr. Wirklich ganz heldenhaft. Wie bei Bob hinterlässt das zudem so den faden Beigeschmack, dass es vor allem die Neuzugänge erwischt, während das Originalcast aus der ersten Staffel einfach stets safe bleibt. Fehlt nur noch, dass Robin als Nächste stirbt. Hier könnte sich die Serie auch mal bisschen etwas anderes trauen, zumal ja gefühlt die Hälfte der Charaktere aus Staffel 1 wirklich gar keinen Sinn mehr hatten in Staffel 4. Die werden halt stets mitgeschleift, egal wie uninteressant und belanglos sie inzwischen sind, während coole, neue Charakter ausradiert werden.

    Dann wäre da die Sache mit Vecna, die Malakiel bereits angesprochen hat, wo es jetzt noch den Twist gab, dass der Mind Flayer im Grunde seine Kreation war und nicht umgedreht. Ja, das ganze Upside Down, wie wir es kennen, wurde maßgeblich durch seinen Verstand geprägt und geformt. Das macht alles Sinn und vieles aus den vorherigen Staffeln fügt sich damit auf natürliche Art zusammen, aber mir persönlich nimmt es damit dem Mind Flayer das Unheimliche. Es ist nicht mehr dieses unheilvolle Unbekannte, sondern es wirkt jetzt einfach so greifbar und irgendwo "klein". Ja, es ist schon nahezu lächerlich, wie der kleine Henry Creel da den Mind Flayer auf Papier gekritzelt hat, wie so ein gestörtes Kind, und dann im Upside Down endlich seine Allmachtsfantasien ausleben konnte. Eh. Als "General" des Mind Flayers hat mir der Charakter dann doch deutlich besser gefallen... Mal schauen, wie sich das in der letzten Staffel noch entwickelt, aber meine Begeisterung von vor zwei Folgen hat sich dann doch wieder gelegt. Ich denke aber, dass jetzt alles darauf hinauslaufen wird, dass Eleven am Ende die Kontrolle über diese Partikel übernimmt und das Upside Down halt "einfach" zum Guten formt, damit dann mal Ruhe herrscht.

    Zumindest haben wir am Ende der Staffel mal tatsächlich nicht "Friede, Freude, Eierkuchen", wie bereits erhofft, sondern es wird direkt das große Finale vorbereitet mit dem riesigen Riss ins Upside Down. Nur scheint es mir so, dass der normalen Bevölkerung dies alles durch Naturphänomene erklärt wird. Jetzt waren das halt Erdbeben und Anfang nächster Staffel heißt es wahrscheinlich, dass Hawkins wohl auf einem unterirdischen Vulkan gebaut wurde, der bislang unentdeckt blieb (oder so etwas in der Art). Aber wahrscheinlich wird der Großteil der Einwohner bereits geflüchtet sein, bevor sie etwas von dem mitbekommen, was tatsächlich vor sich geht, womit man es sich wieder einfach macht und beim Altbewährten bleibt. Aber mal schauen. Und anschauen werde ich mir die letzte Staffel auf jeden Fall.

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  • Pedri
    Gast
    • 13. Juli 2022 um 18:41
    • #23

    Bin nun auch endlich mit S4 durch.
    Die bad ass Szene war für mich Eddie und Dustin mit dem Heavy Metal Konzert auf dem Trailer im upside down und mit einer Armee von Monstern auf dem Weg zu ihnen, während rote Blitze im Hintergrund das Bild abrundeten. Diese Szene habe ich 3 Mal wiederholt, so episch fand ich sie.
    Ebenfalls fand ich die Länge der letzten Folge gut, so kamen die Emotionen doch besser rüber als bei einer normalen 50 min Folge. Dustin bei Eddies Tod und Lucas bei Max's "fast" Tod haben brutal gut gespielt.

    Generell haben Dustin und Lucas geglänzt, während Will und Mike sogar noch uninteressanter und langweiliger wurden in den letzten beiden Folgen. Die beiden, die eigentlich die Hauptcharaktere der 4er Gruppe seit S1E1 sind. Schade, dass die showrunner scheinbar keine Idee mehr mit ihnen hatten außer sie zu El's psychologischem Unterstützer und dem fünften Rad am Wagen zu reduzieren. Will, der sich nun outen will oder auch nicht, damit er wenigstens nicht komplett vergessen wird und noch ein wenig mysterie verströmt.
    Dann hätten sie lieber einen von beiden geopfert als Eddie, der die S4 mitgetragen hat. Jonathan war ebenfalls völlig blaß in der season und hat am Ende nochmal Nancy angelogen, als hätte er bisher nicht genug Minuspunkte gesammelt.

    Auch verstehe ich nicht, warum sie Nancys und Steves reunion anteasern, nur um sie wieder fallen zu lassen. Eventuell heben sie sich das ja für die letzte season auf. Zumindest bin ich froh, dass Steve überlebt hat. Definitiv mein Lieblingscharater der Serie.

    Jason wurde durch das Gate in zwei Teile gerissen, okay bye. Eine Tiefe hatte er nicht und ich bin froh, dass er nicht noch länger genervt hat.

    Der Russlandplot war also nur dazu da, ein paar Viecher zu brutzeln. Dafür haben sie 9 Folgen gebraucht....Oh man, der größte Reinfall der Serie für mich. Murray und Hopper hatten eine bessere Story verdient. Generell habe ich erwartet, dass sich alle zum Ende hin treffen und zusammen in den Kampf ziehen wie in den Staffeln davor. Dieses Aufteilen nach Russland und Kalifornien hat für mich leider einiges an Dynamik gekostet.

    Zitat von Malakiel

    Ein großes Fragezeichen ist mir aber die Beziehung von Vecna zum Gedankenschinder.

    So ich es verstanden habe, hat Henry den Mindflayer erschaffen. Er formte diese Gestalt aus den Partikeln und hat sie genau wie alles andere im upside down mit seinem Gehirn kontrolliert. Es war einfach eine Dimension mit ein paar Alienhunden, bis er da aufgetaucht ist und alles an sich riss mit dem Ziel die Menschheit auszulöschen.

    PS: Mal sehen wie lange Owens da im Atomwaffenschacht noch angekettet sein wird :D

    e: Das Ende war natürlich brutal. S5 muss theoretisch action pur sein, nachdem Hawkins ein einziges gigantisches Gate geworden ist. Und wie man das weiterhin vertuschen will weiß ich auch nicht. Außer alle Bewohner sind da geflohen und die Armee hat da ne Schutzzone drumrum aufgbaut.

    e2: Ich hoffe S5 kommt jetzt nächstes Jahr raus. Die Kinder sind mittlerweile erwachsen und spielen immer noch 13/14 jährige? Das wird irgendwann zu lächerlich und ein timeskip ist mit diesem riesigen Gate nicht drin. Also bitte nicht wieder 2-3 Jahre Pause.

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  • Udi-Man
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    • 12. August 2025 um 13:05
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    • #24

    Da es mittlerweile einen festen Termin für das große Finale gibt, dachte ich, ich belebe den Thread einmal wieder. Am 27.11. ist es endlich soweit und der erste Teil, der finalen Staffel erscheint. Am 26.12. und 01.01. erscheinen dann die weiteren Teile.

    Momentan schwanke ich noch zwischen ehrlicher Vorfreude und trauriger Gleichgültigkeit.

    Die erste Staffel Stranger Things fand ich damals überragend gut und jetzt endlich das große Finale zu erleben macht mich schon glücklich.

    Auf der anderen Seite habe ich in der Zwischenzeit wieder so viel vergessen, dass ich eigentlich ein Rewatch durchführen müsste. Leider gefallen mit nicht alle Staffeln so gut wie die erste und aus diesem Grund möchte ich einen Rewatch eigentlich vermeiden.

    Generell sind die Pausen zwischen den Staffeln durchaus eine Kritik, die man der Serie machen muss.. Die Pausen sind viel zu lang.

    Nehmen wir doch einfach mal den folgenden Fun Fact: Stranger Things läuft mittlerweile länger (2016-2025) als Game of Thrones (2011-2019), es gab aber in diesem Zeitraum nur 34 Episoden (4 Staffeln), während Game of Thrones 73 Episoden (8 Staffeln) produzierte. Ich weiß natürlich das Corona und auch der Writer Streik ihre Mitschuld tragen. Nichtsdestotrotz sind 34 Episoden ins 9 Jahren ein ziemlich unterirdischer Wert.

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  • Danni
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    • 12. August 2025 um 19:33
    • 2 Beiträge hier
    • #25
    Zitat von Udi-Man

    es gab aber in diesem Zeitraum nur 34 Episoden (4 Staffeln), während Game of Thrones 73 Episoden (8 Staffeln) produzierte. Ich weiß natürlich das Corona und auch der Writer Streik ihre Mitschuld tragen. Nichtsdestotrotz sind 34 Episoden ins 9 Jahren ein ziemlich unterirdischer Wert.

    Man muss aber sagen das die Folgen in Staffel 4 deutliche überlänge haben und das ganze in der Finalen Staffel nochmal in den Schatten stellt.

    So sind es zwar "nur" 34 Folgen aber trotzdem genug content. Auch das CGI ist bei Stranger Things deutlich aufwändiger und benötigt seine Zeit

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  • SirCrocodile1
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    • 13. August 2025 um 07:29
    • 1 Beitrag hier
    • #26

    Nur noch kurz zum Vergleich, Game of Thrones Folgen hatten ebenso Überlängen, teilweise anderthalb Stunden und das CGI, gerade für die Drachen ist auch sicherlich nicht ohne.

    Hier muss sich Stranger Things den Vergleich gefallen lassen, da beides Multimillionen Dollar Serienprojekte sind.

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  • Genma
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    • 13. August 2025 um 08:41
    • 2 Beiträge hier
    • #27
    Zitat von Udi-Man

    Momentan schwanke ich noch zwischen ehrlicher Vorfreude und trauriger Gleichgültigkeit.

    Die erste Staffel Stranger Things fand ich damals überragend gut und jetzt endlich das große Finale zu erleben macht mich schon glücklich.

    Auf der anderen Seite habe ich in der Zwischenzeit wieder so viel vergessen, dass ich eigentlich ein Rewatch durchführen müsste. Leider gefallen mit nicht alle Staffeln so gut wie die erste und aus diesem Grund möchte ich einen Rewatch eigentlich vermeiden.

    Generell sind die Pausen zwischen den Staffeln durchaus eine Kritik, die man der Serie machen muss.. Die Pausen sind viel zu lang.

    Mir gehts genauso. Alle Staffeln ziehe ich mir garantiert nicht mehr rein. Dafür ist mir ein zweites Mal ansehen nicht spannend genug. Ich werde mir wohl auf Youtube eines der ausführlichen recaps ansehen und das sollte dann hoffentlich reichen.

    Meine Euphorie hält sich ebenfalls wegen der langen Pausen in Grenzen. Nicht, weil ich so lange warten muss, sondern weil die Akteure immer älter werden. Dass die Akteure in den ersten Staffeln Kinder waren, hat meiner Meinung nach viel zum Charme der Serie beigetragen.

    Ich bin dennoch optimistisch, dass mich auch das Finale sehr gut unterhalten wird.

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  • Genma
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    • 9. Dezember 2025 um 11:14
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    • #28

    Ich bin nun mit dem bereits veröffentlichten Teil der 5. Staffel durch. Mein letzter Beitrag hier hat sich für mich bewahrheitet. Die lange Pause hat mich sehr von der Geschichte distanziert und der "Charme" ist leider auch etwas verflogen. Viele Details habe ich schlicht vergessen und für ein "rewatch" habe ich gerade nicht die Zeit und auch keine Muse.

    Insgesamt wurde ich bisher trotzdem wieder sehr gut unterhalten. Die Qualität ist weiterhin hervorragend. Schauspieler sind auch wieder Top. Das Setting ebenfalls schick. Die Story in Ordnung.

    Für mich gibt es zwei Kritikpunkte:

    Achtung, Spoiler!

    1. Der Start in Staffel 5 hat sich sehr deutlich von meiner Erwartung nach dem Ender der 4. Staffel unterschieden. Ehrlich gesagt war ich der Meinung, dass wir in eine Art apokalyptisches Setting übergehen. Stattdessen haben wir nun eine Sperrzone (das Militär hat sich natürlich kurzerhand um das apokalyptische Phänomen am Staffelende gekümmert) und es ist einige Zeit vergangen. Das Setting insgesamt finde ich verwirrend, zumal innerhalb der Zone einfach erstmal alles normal weiterzulaufen scheint. Dass unsere Protagonisten über das Radio geheime Codes austauschen und sich über Tunnel fortbewegen gefällt mir. Noch mehr hätte es mir gefallen, wenn die Drohkulisse rund um das Militär auch in dieser Hinsicht etwas präsenter dargestellt worden wäre. So hat es irgendwie den Eindruck gemacht, als würde sich das Militär ohnehin nicht für sie interessieren, außer natürlich für Elfie.

    2. Der Auftritt von Vecna. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich in der Hinsicht der Geisterfahrer bin... Ich habe auf Youtube sehr viele Kommentare gelesen, die die letzten 15-30 Minuten der letzten Folge als absolut großartig empfunden haben. Manche meinen sogar, das sei der beste Moment in einer Serie überhaupt. Ich bin ehrlich gesagt entsetzt. Der Twist, dass Vecna nicht in dem Raum sitzt, wäre prinzipiell nicht verkehrt gewesen, aber warum taucht er denn nach all der Zeit genau zu diesem Zeitpunkt wieder auf? Warum tut Vecna so, als hätte er in Staffel 4 nicht auch richtig kassiert? Warum tötet Vecna alle, außer unsere Hauptdarsteller? Er taucht auf, tötet ein paar Militärfuzzis, erzählt dem Rest ungefragt seine Absichten, provoziert Will ein wenig, geht dann wieder und überlässt das Feld wieder den Demogorgons? Warum? Das würde eigentlich nur dann Sinn ergeben, wenn Vecna kein böser ist... Das wäre wiederum ein seltsamer Twist. Um Will zu provozieren, hätte er nebenbei bemerkt auch seine Mutter töten können.

    Dass Will dann seine Kräfte entdeckt und mal kurz ohne Mühe und ohne Training nicht nur den anwesenden Demogorgon ohne Probleme beseitigt, sondern auch noch die in der Ferne, ist bei mir ebenfalls nicht gut angekommen. Wir haben eigentlich die bisherigen Staffeln sehr viel Zeit damit verbracht, dass Elfie ihre Kräfte einsetzen und kontrollieren lernt. Will kann das nun einfach so. Weil Vecna zu ihm gesagt hat, dass er ein looser ist.

    Alles in allem bin ich gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf den zweiten Part (Stranger_Things_S5_Final_2_complete_realFinal_v4.avi).

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    Zeitungs D. Moewe
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    • 9. Dezember 2025 um 17:03
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    • #29

    Dem muss ich zustimmen.

    Bevor Staffel 5 an den Start ging, habe ich mir Staffel 4 nochmals angesehen. Und Alter… Was für ne Show! Eddie funktionierte, die Dramatik funktionierte, Vecna funktionierte, Kate Bush funktionierte – Einfach alles funktionierte!

    Alsoooo… mit Nostalgie im Herzen und Puls am Anschlag, hämmerte mein Zeigefinger hastig auf den „Nächste Folge abspielen“ Button zur nächsten Staffel. Nicht ahnend wie mir geschehen sollte... Ich wurde mit gefühlt 100 Sachen aus einem fahrenden Auto geworfen! Es ist, als hätten die Duffer Brüder das Städtchen Hawkins urplötzlich in der Zeit zurückgedreht. Künstlich. Platten wurden gelegt, eine Abriegelung eingerichtet und das nur um ein Gefühl des normalen Lebens projizieren zu wollen. Ein Gefühl der schönen Anfänge… Kindesentführungen, Demogorgons oder neue Kräfte.

    Die mysteriöse Welt des Upside Down wurde durch die Kolonialisierung zum Teil völlig entzaubert. Fast alle bewegen sich nun frei darin. Ohne Konsequenzen? Ohne wirkliche Gefahren? Das beklemmende Gefühl der Angst verliert sich mehr und mehr… Auf den gesamten Impact von Ende Staffel 4 wurde ein Notstopfen gedrückt, der erst ganz am Ende von Teil I Risse bekommen hat. Nämlich, wenn ein digitierter Vecna auf einmal, wie ein Terminator, in die echte Welt einmarschiert und wahllos Leute killt.

    Aber Hey! Sarah Conner ist nicht weit! Die macht dat schon…

    Aber nu. Genug gemeckert. Trotzdem ist es eine gute Serie, eine gute Staffel! Persönlich hätte ich mir einen anderen Einstieg in die Finale Staffel gewünscht (Im Nachhinein war der Rewatch von Staffel 4 ein Fehler…), aber die Chemie der gesamten Gruppe funktioniert nach wie vor hervorragend! Der Witz ist da, die Musik ist da, das Gefühl ist da – Die 80er sind wieder da!

    Ich freue mich auf Teil II.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeitungs D. Moewe (9. Dezember 2025 um 17:49)

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    • 10. Dezember 2025 um 11:05
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    • #30

    Dem kann ich mich nur anschließen, gerade die erste Folge der neuen Staffel wirkte doch sehr befremdlich, v. a. nach dem apokalypsartigen Ende der 4. Staffel, wo die reale Welt mit der Welt vom Upside Down zu verschmelzen begann. Nun sind die Welten - scheinbar - wieder voneinander getrennt und - wie bei so gut wie allen internen Problemen - mischt sich direkt das US-Militär in die ganze Angelegenheit ein. Das hat schon ordentlich Area 51-Vibes ausgelöst, erinnert aber auch leider an den Einsatz der Nationalgarde gegen die eigene Bevölkerung durch einen gewissen amerikanischen Präsidenten, dessen Namen ich wohl nicht nennen brauche ... Kleiner Tipp: Er hat einen Hang zur Selbstinszenierung und Speichelleckerei, wie die FIFA-WM-Auslosung wieder sehr eindrucksvoll bewiesen hat.

    Aber zurück zum Thema: Der erste Teil der 5. Staffel hält vielleicht nicht mit Staffel 4 mit, aber insgesamt schlecht ist er auch nicht und es kommen ja noch ein paar Folgen, die bestimmt das Potenzial haben, den ein oder anderen Schock parat zu haben.

    Achtung, Spoilertheorie:

    Vielleicht erfahren wir ja noch, dass auch Hawkins, also die angenommene Realität, ebenfalls nun nur ein Teil von Vecnas Realität bzw. des Upside Down ist. Oder vielleicht auf dem Weg dahin ist. Das Ende von Staffel 4 ermöglicht es Vecna und seinen Demogorgons, aber auch unseren Protagonisten über Art Portale reibungslos zwischen beiden Welten zu reisen/wechseln. Und wenn Hopper, das Militär, Elfie und Co. das schon so reibungslos tun können, ist es nur konsequent, dass Vecna und die Demogorgons das auch können. Ob es nun so logisch war, Will seinen Plan zu erzählen oder nicht. Aber wie oft haben das Bösewichte in ihrer Selbstsicherheit schon getan und den Helden immer erzählt, was sie vorhaben - um am Ende doch noch eine Finte bereit zu haben oder damit sich ihr eigenes Grab geschaufelt haben.

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  • Jeff Nero Hardy
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    • 1. Januar 2026 um 19:47
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    • #31

    Das erste Streaming Highlight diesen Jahres startete heute und schloss eine großartige Serie ab.

    Dieses Finale war wirklich fantastisch.

    Nicht nur das Pacing in diesen 2 h stimmte , sondern auch die Handlung. Jeder bekam nochmal die Chance zu brillieren.

    Ich werde wohl erst im nächsten Post anfangen ausführlich über diese Folge zu reden weil sie heute erst Premiere feierte und wahrscheinlich noch nicht alle dieses Finale schauten. Also werdet endlich wach :)

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  • Malakiel
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    • 2. Januar 2026 um 11:26
    • 3 Beiträge hier
    • #32

    Mir hat das Finale von Stranger Things grundsätzlich sehr gut gefallen. Insbesondere weil sich der Mindflayer doch als der Oberbösewicht herausgestellt hat, Vecna aber trotzdem nicht geläutert wurde. Mein einziger großer Kritikpunkt ist Els Opfer bzw. die damit verbundene Unklarheit. Das Opfer war einfach unnötig. Zudem sind einige Fragen noch offen: was zB macht Murray und ist Robin noch mit ihrer Freundin zusammen?

    9/10

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    • 2. Januar 2026 um 13:41
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    • #33

    Ein fulminantes Finale. Gute Laufzeit, gutes Setting und Gott sei Dank genügend Luft am Ende. Insbesondere das Spielen der Ungewissheit über Elfs verbleib, gefiel mir. Es lässt Raum für Wahrheiten der Endgültigkeiten, wodurch beide Varianten meiner Meinung nach als nachvollziehbar erscheinen – Ihr Opfer, sowie ihre List. Ein Zustand der Ambivalenz.

    Das einzige Fragezeichen hatte ich im Bezug des Steins und dem Ursprung von Henrys Verbindung mit dem Mind Flayer. Das Theaterstück ist wohl an mir vorbeigerauscht… Eine Zusammenfassung von the first shadow konnte diese Lücke zum Glück schließen.

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  • Jeff Nero Hardy
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    • 3. Januar 2026 um 14:47
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    • #34

    Das Finale war absolut fantastisch.

    Die erste Spannung war natürlich das Duell von Henry gegen Elfi und Kali im Unterbewusstsein von Henry. Er wurde kalt erwischt und so konnten die Kinder fliehen.

    Auch schön , dass Max Elfi folgte. Es wirkte erst so als ob Vecna sie erneut holen wird aber der Plan war es ja , dass Max Elfi und Kali als Guide durch Henrys Gedanken helfen soll. Und sie tat es. ;)

    Einer der spannendsten Szenen war für mich , als Henry seine eigenen Ängste überschritten hat, was selten in einer Story vorkommt, wo ein Bösewicht sich "weiterentwickelt". Als er als Kind den Typen mit den Koffer erschlagen musste. Das Will ihn dann erklärte , dass er sich ändern kann , war so ein Moment , wo ich dachte :" er wird nun zum Unterstützer und gemeinsam wird der Mind Flayer besiegt." Schade Marmelade aber im Endeffekt auch okay so. :)


    Nächstes Highlight , als Hopper ,durch Vecna , dachte , er hätte Elfi erschossen. Ich dachte es auch.

    ODER als Hopper Khali vor den Soldaten rettete , und fast jeden erschoss. Selbst Khali .... hatte einen bitteren Beigeschmack weil Hopper sie erst zurück ließ.

    Und dann natürlich der Bossfight , wo ich absolut mitgefiebert habe , als die Gruppe den Mind Flayer (war er es wirklich ?) ANGRIFF . Und Elfi Vecna von A nach B schleuderte. Plus dem Axt Köpfer von Will's Mom.

    Als Elfi dann verschwand , war es wirklich , wie in Mike's Wunsch.?... ist sie wirklich tot oder konnte sie fliehen ?

    Das restliche Ende war natürlich absolut schön. Die Rede von Dustin (an Eddie angelehnt), D&D Game , Hopper's Antrag , und das Gruppenversprechen der 4 "Erwachsenen " rund um Robin, Nancy, Steve. Ein perfektes Bild.

    Schade dass die Beziehung bzw die Verhandlung zw Militär und der Heldengruppe nicht erläutert wurde. Normalerweise bekommen die zu Schweigenden ein Haufen Kohle oder werden umgebracht. Hier wirkt es nun so , als ob die Einigung wie folgt lautet: ihr wisst von nix , wir lassen euch in Ruhe, ihr sagt nix und jeder geht seine Wege.


    Freu mich auf die nächsten Projekte. Animationsserie , Buch über Nancy , vllt eine Extra Serie mit Millie Brown UND die Duffy Broschüre schreiben eine neue Serie im selben Uniersum.

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