The Promised Neverland

    • Spoiler
    • Mag gerade am Handy nicht etliche Kapitel danach durchforsten...also mal als Frage:
      Kann sich noch jemand erinnern, aus welchem Jahr die jüngsten Gegenstände auf der Farm stammen? Mir schwirrt etwas mit 15 rum, bin mir aber unsicher ob das überhaupt was war, das Alter der Gegenstände oder das Jahr (2015) war...
      Wenns das Alter der Gegenstände betraf, wäre das ja schonmal ein starker Hinweis drauf, dass Minerva nichts mehr tun konnte/beseitigt wurde.

      Das ist allerdings durch mein Siebhirn grad nur Spekulation, kanns kaum erwarten alles nochmal an PC zu lesen.
    • Ich versuche mal auf einzelne Punkte von dir einzugehen, allerdings vorab: Ich schließe deine Analyse der Situation keinesfalls aus, hundertprozentig geklärt ist noch nichts.


      torajiro schrieb:

      Die Nachricht, sprach Minerva 2031 aufs Band. Er berichtet von einem Abtrünnigen, der den Fahrstuhl untauglich gemacht haben soll. Dazu müsste er, neben Minerva, Goldy Pond kennen und auch den Weg dort hinein. Wenn er sich mit den Dämonen zusammengetan hatte, warum kennen sie das Versteck nicht, oder kennen sie es und ignorieren es? Ging es dem Verräter nur darum, den Pakt nicht zu zerstören, weil er ein Garant auf Frieden war? War der Verräter, vielleicht selbst ein Flüchtling? Warum gibt es das Telefon noch, warum gibt es den Raum noch, warum gibt es die Bandansage noch?

      Zunächst mal behauptet Minerva er hätte Die Siedlung selbst errichtet und zwar nicht um damit einen weiteren Jagdgrund für Kinder zu bieten, was man aus dem Umkehrschluss ziehen kann, dass er vermutet dass es nicht mehr sicher ist. Ebenfalls sagt er, dass durch das Handeln des Verräters dieser Ort überhaupt erst gefunden wurde. Goldy Pond muss man von der Siedlung abgrenzen. Es ist durchaus möglich, dass dessen Existenz nur Minerva und eben nicht dem Verräter bekannt war. Unter Umständen war der Verräter ja nichtmal ein Mensch sondern ein Dämonen mit anderen (fragwürdigen) Beweggründen wie bspw. ein Sung-Joo, der die Architektur der Siedlung gar nicht kannte, sondern nur ihre Koordinate. Allerdings nutzt Minerva schon Worte die den Verräter von Dämonen abgrenzen wobei wie gesagt auch bei den Dämonen unterschiedliche Fraktionen gegeben sind.
      Warum es den gesamten Raum samt Zubehör noch gibt? Weil er eben nicht gefunden wurde. Nachdem die Bandansage aufgenommen wurde, hat sie scheinbar Niemand gelöscht und den Raum nicht betreten. Wenn der Zugang nur von der Menschenwelt aus versiegelt wurde, muss nichts an Goldy Pond verändert worden sein.
      Ich halte es aber durchaus für möglich, dass der Raum eine weitere Falle ist, wie gesagt versuche ich nur mal Minervas Worte für bare Münze zu nehmen. Sicherlich wird die Entdeckung die uns in der Schublade erwartet darauf auch noch eingehen.


      torajiro schrieb:

      Und vorallem, ist das wirklich Minerva aka James, der aufs Band spricht? Ist es wirklich eine Bandabsprache? Ich hege da meine Zweifel. Ferner bin ich mir nicht sicher, wie der Fahrstuhl die Kinder in die Menschenwelt bringen soll, ist das ne Thardis? Soll sie teleportieren? Über ihnen liegt Wald, unter ihnen wohl nur Erdreich. Ich habe ohnehin nicht ganz verstanden wo genau das Dorf liegt. Ist das Tageslich künstlich erschaffen?
      Das ist natürlich auf unserem jetzigen Stand unmöglich zu beantworten, aber Dinge wie Teleportation und ähnliche Spielereien kann man nicht komplett ausschließen, man weiß aber auch zu wenig über die Geographie der Welt. Der Fahrstuhl könnte auch ins Erdreich abfahren, wer weiß wie genau die Welt aufgeteilt wurde. Bzgl. der Bandabsprache: Warum sollte es keine sein? Bzw was sollte es sonst sein? Ob die Intention dahinter eine gutsinnige ist, ist wieder eine andere Frage.



      torajiro schrieb:

      Weiter im Text. Auf einem Bild, das scheinbar zur Zeit der Aufnahme stammt, in der James spricht, sehen wir große Kanister mit kleinen Kindern darinnen, die unheimlich groß aussehen (perspektivisches Problem?), das allein macht es schon sehr suspekt. Sprich: Macht Minerva selbst Experimente, oder worum handelt es sich hierbei?

      Ich denke wir sehen hier die Geburtstsätte von Lieferware für die Plantagen. Das erklärt auch warum in dem Panel davon die Rede ist, dass Minerva es nicht mehr aushält und sich den Vorgängen nicht mehr verschließen kann. Er bezeichnet es sogar als "Horror". Irgendwoher müssen die Kinder ja kommen und wer könnte besser Kinder künstlich herstellen als Menschen. Ich vermute die Dämonen haben dafür einfach nicht die nötige Technologie und es ist Teil des Paktes für ausreichend Nachschub zu sorgen. Möglicherweise lief es vor 1000 Jahren noch nicht so als es technisch noch nicht möglich war, aber jetzt schon. Der Bedarf stieg eventuell auch an. Eventuell trieb das Minerva auch erst "over the edge" (mir fällt grad kein deutscher Ausdruck ein) und seine Meinung änderte sich.
      Oder aber premium Ware wird so hergestellt? Keine Ahnung, jedenfalls stelle ich die Bilder automatisch mit den begleitenden Textboxen in Verbindung, die bei mir das Gefühl auslösen, dass Minerva es ernst meint.


      torajiro schrieb:

      Der letzte Punkt, der ihn sehr sehr suspekt macht ist die scheinbare Tatsache, dass sich ein direkter Ausgang zur Menschenwelt im Grace Field Haus verstecken sollte, zudem in ein paar weiteren Plantagen. Warum versteckt er dann Nachrichten in Büchern, die die Kinder dann zusammen mit dem Stift dort heraus lotsen? Woher hat er überhaupt die Möglichkeit auf die Transportwege und die Ware selbst zuzugreifen. Warum das Martyrium auf sich nehmen, wenn die Lösung so nahe steht. Emma ist auf diesen Gedanken noch nicht aufgesprungen, ich hoffe sie macht es im nächsten Kapitel und stellt sich zudem die Frage: Woher er das weiß und vorallem wer diese Fluchtkanäle gebaut hat, scheinbar unbemerkt der Dämonen.

      Kurze Anmerkung: Die Ausgänge sollen sich in Gracefield, Glory Bell, Grand Valley und Goodwill Ridge befinden. Nach kurzer Recherche sind dies wohl alle Plantagen die Premiumgüter beherbergen, also taktisch passend gewählt sollte eine Flucht möglich gemacht werden, denn die anderen Plantagen beherbergen ja nur beschränkte Kinder.

      Die alten Nachrichten könnten darauf zurückzuführen sein, dass sie vor Minervas Aufnahme 2031 versteckt wurden und somit noch davon ausgegangen wurde dass eine Flucht von Goldy Pond aus möglich ist. Warum man nicht von anfang an den Hauseigenen Ausgang offenlegt? Ich kann nur mutmaßen. Mir fallen zwei Erklärungen ein:
      1. Die Ausgänge aus den Plantagen sind noch schwieriger zu erreichen, bspw stark bewacht.
      2. Goldy Pond und die Siedlung sollte ursprünglich offensichtlich ein sicherer Zufluchtsort sein. Also eine Möglichkeit für die Kinder in Frieden zu leben ohne aber gleichzeitig den Pakt zwischen Menschen und Dämonen zu brechen. Erst nachdem Minerva verraten wurde, wurde der Ort unsicher. Eventuell hatte Minerva also ursprünglich nie geplant Kinder in die Menschenwelt fliehen zu lassen sondern erst nach dem Verrat und der folgenden Aufnahme.

      Woher hat Minerva die Möglichkeiten? Dies ist für mich von den Fragen am einfachsten zu beantworten: Ich vermute die Plantangen, zumindest aber ihre Inneneinrichtung wurde von Menschen selbst erbaut. Man sollte schließlich Kinder so natürlich wie möglich erziehen und vor allem ihre Menschlichkeit erhalten. Dafür müssen menschliches Spielzeug, Bücher etc her. Menschliche Behausungen wie Betten usw. Dämonen sind eine andere Rasse. Sie könnten niemals Orte für Menschen herstellen in denen sich die Menschen auch wie Menschen fühlen. Ich vermute Menschen selbst haben alles für die Dämonen als Teil des Pakts gebaut und beliefern die Dämonen nach Absprache mit Zubehör. Minerva als Anführer der Menschen wird dann sicher alle Informationen über Architektur und Baupläne besitzen die nötig sind, um Dinge einzuschleusen und Geheimwege zu bauen.

      Interessant für mich hier: Gibt es von den Dämonen eine Gegenleistung? Beliefern sie die Menschen ebenfalls mit Technologien oder Stoffen auf welche die Menschen nicht mehr verzichten wollen?


      Ich schließe es aber auch immer noch nicht komplett aus, dass hier nur ein perverses Spiel mit Emma und Co. getrieben wird um ihre Qualität als Ware anzuheben. Meine Tendenz geht aber dahin, dass Minerva ehrlich war und uns eher andere Menschen in Zukunft erwarten die manipulieren.
      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'
    • Kapitel 72 - CALL

      Ist das schön, hier auch mal wieder die Meinungen und Ideen von anderen Useren zu lesen, so sehr ich den regelmäßigen wechsel mit @Esper schätze, kommentiert doch bitte auch bei den nächsten Kapiteln wieder. :)

      Auch mir haben die Farbseiten wieder sehr gut gefallen, besonders die zweite in der die vier Aufenthaltsorte der Familie gezeigt werden. Emma zusammen im Jagdgebiet, Ray im Wald darüber und die anderen Kinder in B06-32. Am wichtigsten ist aber, dass wir auch endlich wieder mal was von Phil und den anderen "Zurückgelassenen" in GF zu sehen bekommen. Auch mir ist aufgefallen, dass sie anscheinend eine neue Mama bekommen haben, den die gezeigte Person ist definitiv nicht Isabella. Nun bleibt nur noch die Frage, ob sie in ihrem letzten Panel recht hatte und wirklich auf der Speisekarte der Dämonen gelandet ist oder ob sie zur Strafe nur an einen anderen Ort versetzt wurde. Ich kann mir derzeit noch beides vorstellen. Wie wir bei Korone gesehen haben, ist es für die Dämonen auch kein Problem Schwestern (und Mamas) zu "schlachten" wenn sie versagen. Allerdings hat Isabella immer sehr guter Ergebnisse geliefert, weswegen sie auch als Ausbilderin eingesetzt werden könnte und neue Schwestern und Mamas auszubilden.

      Wie es bei TPN zu erwarten war, haben uns die neuen Ereignisse/Informationen wieder ziemlich überrascht und wurden wenn überhaupt nur ansatzweise vermutet. In den letzten Kommentaren habe ich mich ziemlich kritisch dazu geäußert, was Mr. Minervas wahre Intentionen bzw seine Methoden und Kompromisse angeht, aber mit der Bandansage hat sich dies wieder etwas gelegt. Natürlich könnt dies auch alles eine Lüge und weitere Teile eines perfiden Spiels/Trainings sein, die Informationen lassen ihn in meinen Augen wieder etwas glaubhafter erscheinen.

      Das wichtigste ist dabei der Fortbestehende Kontakt zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Dämonen, zumindest was die oberen Ränge angeht. Denn dadurch ist die Grenze zwischen den Welten schon einmal etwas offener, als bei einer kompletten Abschottung. In diesem Fall wundern mich auch die Übergänge in allen vier Prämiumfarmen nicht. Allerdings scheine ich hier auch etwas völlig anders Verstanden/Interpretiert zu haben als @torajiro und @Zeonom. Diese Übergänge wurden nicht vom Mr. Minerva als Fluchtwege gebaut, sie befanden sich schon vorher dort und werden natürlich streng bewacht. Ich habe es so verstanden/interpretiert, dass die Farmen darüber mit den Gütern versorgt werden, die die Aufzucht der Kinder benötigt werden. Wir haben uns doch schon immer gefragt woher die ganze Kleidung, die Möbel, die Bücher usw kommen. Die Übergänge in den Farmen würden eine direkte Belieferung aus der Menschenwelt zulassen und auch erklären, wie es Mr Minerva, ich kann mich noch nicht andern neuen Namen gewöhnen^^, es geschafft hat, seine Bücher in den Farmen unterzubringen. Diese Übergänge werden aber sicher im zentralen Punkt der Farm liegen, also an einem Ort, zu dem man sich an Dämonen vorbei durchkämpfen muss, etwas was noch schwieriger als eine Flucht ist. Deswegen hat Mr. Minerva die Kinder zu dem damals noch einfachen Weg über die Bunker nach GP geschickt.

      Das seltsamste ist natürlich, wie der Aufzug in den Menschenwelt frühen soll. Mein erster Gedanke war, dass es kein Auf-zug sondern ein Ab-zug ist.^^ Bei einem Aufzug denken die meisten immer in Richtung oben/hoch, aber er kann genauso gut nach unten Fahren. Natürlich hängt es von der technischen Entwicklung ab, aber wenn die Erde zweigeteilt ist, könnte es durchaus ein, dass dieser durch die Erde fährt und auf der anderen Seite wieder Herauskommt. Genauso ist eine Art unterirdischer Tunnelschacht möglich, durch den die Gondel nach einen kurzen Strecke nach unten waagerecht gezogen wird. Ganz abgesehen von mehreren ebenen der Welt (siehe nordische Mythologie), Teletortation und anderen Spielereien.

      Als nächstes der Verrat und das nicht verändern von GP, aber des Dorfes. Entscheidend ist dabei wohl, wie die Regeln zum Übertritt zwischen den Welten geregelt ist. Wenn wir davon ausgehen, dass der Verräter ein Mensch ist, kann er durchaus dafür gesorgt haben, dass der Aufzug nicht mehr zu benutzten ist und dann den Adeligen gesteckt haben, wo sie nach dem versteckten Dorf suchen müssen. Dadurch hätten diese Dämonen dann ihren geheimen Jagdpark und könnten aber Aufgrund es fehlen eines Stiftes nicht in den Kontrollraum. Für den Verräter gäbe es wiederum keinen Grund über den Aufzug GP zu betreten um dort alles zu zerstören, da die Kinder a) sowieso ohne Stift nicht in den Raum kommen können, b wenn sie einen haben zunächst an den Dämonen vorbei müssen und c wenn sie es doch schaffen, mit dem Abgeschalteten Aufzug sowieso nichts anfangen können. Weiterhin Gäbe es wegen dem Abgestellten Aufzug auch sie keinen Grund dort alles kurz und klein zu Schlagen, selbst wenn der Verräter zu Sicherheit noch einmal dort gewesen ist.
      Mit aus diesem Grund glaube ich auch, dass das offensichtliche Versteck in der Schublade leer ist, denn seinen wir ehrlich, da würde jeder zuerst suchen. Nun gibt es wieder zwei Möglichkeiten, zunächst, dass diese Schublade noch einen geheimen Mechanismus enthält, den man nur kennt, wenn einem die Geschichte bekannt oder dass das Nest bei genauerem Nachdenken auf eine ganz bestimmte (andere) Schublade hinweist, spezielles Holz, spezielle Form (des Schreibtisches) usw.

      Dann hätten wir natürlich noch die Ähnlichkeit zwischen Norman und James. Zwar könnte diese durchaus auf eine Verwandtschaft hindeuten, daraus ziehe ich aber kein Indiz für eine höhere Überlebenschance für Norman. Wenn die Gene oder das Kind von James zur Strafe auf die Farm geschickt wurde, ist es ein ganz normales Produkt und hat keine höhere Überlebenschance als alle anderen Kinder.

      Das Panel wo James vor übergroßen Gläsern mit den Kindern steht deute ich eher als eine Darstellung wie sehr ihn das Schicksal dieser Menschen belastet. Also eine ähnliche Darstellungsart wie man sie im Manga auch gerne für sehr starke übermächtige Gegner wählt, die noch im Schatten liegen bzw eine Bedrohung darstellen.

      Mit am interessantesten dürfte noch die >seven Walls< werden, auf die sowohl Musica, welche den Kindern wirklich wohlgesonnen schien und James, als möglichen dritten Weg, hingewiesen haben.

      In diesem Sinne mal schauen was das nächste Kapitel bringt, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir jetzt erst mal zu Ray wechseln. ^^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
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      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
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      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • 73- 22194: Norman?

      Ein tolles Kapitel.

      Zuerst bekommen wir in einem Flashback, der an die Ereignisse der letzten Woche anknüpft, Peter Retri zu Gesicht, der wohl den Antagonisten auf Seiten der Menschen für die Kinder darstellen wird. In besagtem Flashback rechtfertigt er seinen Verrat an James Retri, besser bekannt als William Minerva, indem er ihn als Feind der Menschheit deklariert, was unter Umständen sogar verständlich ist. Immerhin gefährdete sein Bruder mit der Beihilfe zur Flucht und mit der Errichtung jenes Orts den Friedenspakt zwischen Menschen und Dämonen. Ein gefährliches Pulverfass. Peter, der nun als 36. Anführer des Retri-Clans, ist daran interessiert, den Status quo beizubehalten, weshalb er bestimmt zu allen Mitteln greifen wird, um die Kinder auszuschalten. Seine Determination stellte er bereits mit dem Befehl zur Ermordung seines Bruders unter Beweis. James tatsächlicher Tod sollte jedenfalls hinterfragt werden, da seine Leiche zufälligerweise nicht aufgefunden werden konnte.
      Die Kinder besitzen nicht nur gefährliche Feinde in der Dämonenwelt, sondern auch mächtige Feinde in der Welt der Menschen. Es wird zur Rebellion kommen mit Emma an vorderster Front. Sie müssen den Vogelkäfig, an dessen Aufrechterhaltung die Dämonen unter Lord Bayon und die Menschen unter dem 36.Retri-Anführer interessiert sind, vernichten, um einen Platz in dieser Welt zu finden, an dem sie sicher als Menschen leben können und nicht wie elendes Vieh zum Sterben großgezogen werden. Die Konfrontation zwischen Emma und Peter kann ich kaum erwarten, da hier Ideale aufeinanderprallen und es verspricht hammermäßig zu werden. Erste Strahlen des Endes zeichnen sich langsam ab.

      (Btw: Peter Retri gibt mir irgendwie so einen Tserriednich-Vibe, weshalb ich ihn in diesem Beitrag stets damit kämpfen musste, ihn nicht ständig Tserri zu nennen. Geht's nur mir so?)

      Und dabei bin ich noch nicht auf den großen Knüller eingegangen: 22194

      Glücklicherweise wurde hier letzte Woche das Bild von Norman gepostet, auf welchem sein Hals mit der Markierung zu sehen ist. Eben jene Zahl wiederholt Adam nämlich sporadisch: Was hat es damit auf sich?
      Adam scheint kein normales Kind zu sein. Er ist groß, massiv und sein Körper scheint deformiert zu sein- wie ein misslungenes Gen-Manipulations-Projekt.
      Nachdem Emma und Lucas in der vermeintlich leeren Schublade den Fülleraufsetzer finden, offenbaren sich ihnen eine Hülle von Informationen. Natürlich müssen sie sie stets erst selbst entschlüsseln, denn Minerva ist ein Rätselfan. Wir erfahren von Project Lambda7214, in welchem es um eine sogenannte "Trial Plantation" geht. Ich denke, dass Adam womöglich was mit dieser zu tun haben könnte, vielleicht stammt er aus eben solch einer. In der Dämonenwelt existieren neben den kinderfreundlicheren Premium-Farmen wie Grace Field oder Glory Bell auch solche, in den die Kinder, regelrecht an zahlreichen Apparaten angeschlossen, zwangsernährt werden. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Dämonen alles aus diesen Kinder rauszuholen versuchen (ähnlich, wie wir es in der echten Welt auch machen), indem sie ihren Hunger mit Low Quality Ware von den Maststätten stillen, ihren Genuss mit der Premium Ware aus den Premium Farmen und womöglich an den Trial Plantagen Untersuchungen und Forschung betreiben. Natürlich unethisch an armer Kinder Körper. Jedenfalls dachte ich bei Adams deformierten Körper an eben dies, weil er mich an die Mastkinder erinnert. Diese scheinen kein richtiges Bewusstsein, keine Persönlichkeit und keine Intelligenz auszubilden. Möchte zwar keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber seine kategorische Stummheit dient möglicherweise als Indikator dafür, dass bei ihm eine ähnliche Schädigung in abgeschwächten Maße wie bei den Mastkindern vorliegt.
      Tiefergehende Hintergrundinformationen zu diesem Jungen wären hilfreich. Seit wann befindet er sich im Goldy Pond? Woher stammt er wirklich? Hat ihm jemand bestimmtes zur Flucht verholfen?
      Gleichzeitig sehe ich hier eine gute Möglichkeit, Norman wieder in die Geschichte einzubinden, indem wir einen Schwenker zu den in diesem Kapitel angerissenen Trial Plantagen machen. Wie uns bereits bekannt ist, können weibliche Premium-Güter Mütter und Farmleiterinnen werden. Wie sieht es mit männlicher Pendent zur weiblichen Qualitätsware aus? Die meisten hier scheinen überzeugt von Normans Überleben zu sein, weshalb sich unweigerlich die frage Aufdrängt, wohin er zu welchem Zweck gebracht wurde.

      tl; dr: Vermutung: Adam stammt von der Trial Plantage, die vor 15 Jahren geplant worden war. Norman wurde dorthin versetzt und aus diesem Grund kennt Adam 22194. Vielleicht begünstigte Norman seine Flucht und nutzt Adam als Kommunikationsrohr.

      Woche für Woche liefert der Manga ab: TPN ist wahrlich Top(n).
    • Kapitel 73 - Uprising

      Aufgrund des Kapitelnamens darf man hier mal gut und gerne die Band MUSE mit ihrem Lied "Uprising" zitieren:

      They will not force us
      They will stop degrading us
      They will not control us
      We will be victorious


      Emma und Lucas erhalten wichtige Informationen, die ihnen helfen können, sich zu wehren und endlich aus den vorhandenen Fesseln des Dorfes auszubrechen. Da sie sich nun gegen die Jagd zur Wehr setzen wollen, bin ich gespannt, wie das umgesetzt wird. Wir wissen immer noch nicht, wofür z. B. dieser Kontrollraum da ist, den Lucas und Emma vor dem Goldy Pound entdeckt haben und ob er ihnen als Hilfe dient, ihren Plan umzusetzen.

      Hatte ich noch bei den RAW-Dateien vermutet, dass es sich um das Kind James' handeln könnte, so erfahren wir nun, dass es sein Bruder war, der ihn betrogen hat, um den Pakt und den "Frieden" aufrecht zu erhalten. Mich stört der Umstand nicht, dass es sein Bruder ist, mich stört nur eine Sache: Das es gleich aufgedeckt wurde. Im letzten Kapitel wurde der Begriff des Verräters so herausgestellt, dass ich eigentlich erwartet habe, nicht gleich im nächsten Kapitel die Lösung auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen. Klar wissen Emma und Lucas nichts davon...Aber es wäre viel spannender gewesen, wenn der Leser mehrere Kapitel mitfiebern könnte, ob es sich bei dem Verräter nicht doch um einen aus den eigenen Reihen handelt. Einen der Kinder vllt. (logischerweise wäre das nicht der Verräter von vor 15 Jahren, aber dieser könnte eines der Kinder als Spion in das Dorf entsandt haben, um weiterhin eine Rebellion zu unterdrücken), der z. B. eine verdächtige Aussage loslässt. Oder Lucas selbst... Es wurde von anderen hier im Thread das letzte Mal so viel spekuliert und es waren wirklich gute Ideen. Umso drastischer wird hier der Faden gekappt, in dem uns gleich die Lösung ins Gesicht geschrien wird. Das ist wie damals, als der "Abgang" Rays im Feuer dramatisch gestaltet wurde, nur um dann im nächsten Kapitel bereits aufzulösen, dass das alles so geplant war.


      Zeonom schrieb:

      Das mit dem geheimen Insiderhinweis auf die Schubladen fand ich btw richtig lustig. Ich mein wer würde da nicht nachschauen haha. Ist jetzt nicht so als ob man nur durch eine Analogie zu Minervas Geschichte darauf kommt an dem offensichtlichsten Ort ever nachzuschauen. Aber nungut das Öffnen der Schublade wurde am Ende des Kapitels nun wieder so dramatisch inszeniert, dass uns dort vermutlich nicht ein simpler Notizzettel erwarten wird. Ich bleibe gespannt.

      Nun, dass war wahrscheinlich auch Shirai klar, dass das zu offensichtlich war.^^ Und anstatt einem Notizzettel war gar nichts drin, aber eine zweite Wand. Selbst das ist eigentlich offensichtlich, einen zweiten Boden findet man bei solchen Situationen oft, aber irgendwo muss man vllt. auch Abstriche machen...
      Anyway, der Stift enthält einige neue Informationen, die erstmal studiert werden müssen. "Seven Walls" wurde schon wieder angeteasert, mal schauen, wann uns dazu Informationen gegeben werden.

      Die Idee, dass Adam von dieser besagten Trial Plantation kommt und dabei auch auf Norman traf, wie @Callico es angesprochen hat, finde ich eigentlich einen guten Gedanken. Auch ich würde mich freuen, wenn er am Leben ist, selbst wenn er in dem Falle nur indirekt mit Emma in Kontakt treten würde, indem er Hinweise gibt, die nur sie und Ray verstehen.

      Bis auf diese kleine Enttäuschung mit der für meinen Geschmack zu schnellen Auflösung um den Betrug war das Kapitel wieder ein schönes TPN-Kapitel.

      Und aus der Erde singt das Kind

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    • Kapitel 73 - Uprising

      Auch ich finde es auch etwas schade, dass wir Leser direkt erfahren haben, wer der Verräter damals war. Zwar wissen die Kinder nichts davon, aber auch wir Leser hätten schön spekulieren und vermuten können, besonders falls die Kinder irgendwann man auf Peter treffen würde. Immerhin würden die meisten ihm sicher erst mal vertrauen, wenn er sich als James Bruder vorgestellt hätte, also und ohne die Information, welche wir jetzt schon bekommen haben. Das es sich bei dem Verräter um James Bruder handelt, sehe ich überhaupt nicht als problematisch an. Eher im Gegenteil, es ist irgendwie sogar sehr Konsequent, dass es sich bei dem Verräter um ein Mitglied der Familie handelt. Wie Peter schon sagt, sie sind für den Vertrag verantwortlich und haben nicht nur vor ihrem Vorfahren, sondern auch vor der ganzen (freien) Menschheit den Auftrag diesen Frieden zu bewahren. In diesem Sinne ist James wirklich ein Verräter, während er nach allen moralischen Maßstäben unserer Kultur ein Held ist. Mich würde in diesem Zusammenhang auch interessieren, in wieweit die anderen freien Menschen über die Dämonen und insbesondere die Farmen Bescheid wissen.

      Weiterhin wird auch eindeutig gezeigt, dass GP als sicherer Hafen gedacht war und nur durch den Verrat zu dem wurde was er jetzt ist. Denn Peter hat Lord Bayon persönlich darüber Informiert, wo dieser zu finden ist. Lord Bayon dürfte wie die Familie Ratri zu den "Diplomaten" der beiden Welten gehören. Eventuell ist er sogar einer der Dämonen, mit dem der Packt überhaupt ausgehandelt wurde, da Sung-Joo Andeutungen gemacht hat, welche darauf schließen lassen, dass er noch an Jagten gegen die Menschen teilgenommen hat und die Dämonen somit sehr alt werden können.

      Zusätzlich wird auch nochmal bestätigt, dass der Verrat wirklich vor fünfzehn bzw. vierzehn-einhalb Jahren stattgefunden hat. Damit sind Lucas und Co. nur grob zwei Jahre zu spät entkommen, um noch auf Mr. Minerva zu treffen. Allerdings stell sich mir damit eine andere Frage. Selbst wenn Bayon sofort sein privates Jagdgebiet in betrieb benommen hat, ist die Zeit von zwei Jahren, meiner Wahrnehmung, noch doch etwas kurz, um das Mädchen zu verlieren/vergessen, welches Lucas damals gerettet hat. Bei seiner Erklärung bin ich von mindesten vier bis fünf Jahren ausgegangen, die das Mädchen sich schon versteckt, aber wer weiß, wie und ob die Dämonen überhaupt eine Liste oder sonstigen Überblick zu ihrer Beute haben.

      Wie es zu erwarten war, gab es nur eine leere Schublade und um an die versprochenen Informationen zu kommen, musste man etwas suchen, so wie einen Stift haben. Dies ist zwar zum einen sehr sinnvoll, da man ohne einen Stift sowieso vollkommen aufgeschmissen und nirgendwo rein gekommen wäre, allerdings erhört dies wieder auch die Abhängigkeit von diesem Stift und die Katastrophe wenn man diesen verliert. Wären sich die Dämonen ihrer Sache nicht so sicher gewesen und hätten Emma den Stift abgenommen, wären sie jetzt aufgeschmissen, genau wie Luca in den letzten dreizehn Jahren. Jedenfalls müssen die beiden die ganzen Informationen nun erst mal auswerten und verarbeiten, wobei die Leser immer noch nicht erfahren, was es mit >The seven walls< auf sich hat, während Emma schon Bescheid weiß und diese auch zu ihrem Ziel zu erklären scheint.

      Als letzten großen Punkt gibt es dann noch Adam. Wie uns bereits schon von Anfang an aufgefallen ist, hat sein Körper ungewöhnliche Proportionen und er scheint auch geistig etwas zurückgeblieben. Bisher habe ich dies im besonderen darauf geschoben, dass er aus einer der Massentierhaltungen kommen könnte. Allerdings wird diese damals neu geplante Farm bzw Versuchsanlage sicher nicht umsonst erwähnt worden sein. Es könnte also daraus sein, dass sie dort versuchen ergiebigere Produkte zu erschaffen. Allerdings würde ich mich dann fragen, warum die Adeligen sich eine solche Beute besorgen sollten. Denn sie sind hochqualitative Produkte gewöhnt und wenn ich mich recht entsinne, wird dies vor allem durch das Gehirn bestimmt, bzw ein sehr gut entwickeltes Gehirn ist eine Delikatesse. So etwas scheint aber bei Adam nicht vorhanden zu sein, es sei denn durch ihre Manipulationen haben die Forscher einen anderen Weg gefunden, wie Hirn sehr gut schmeckt.

      Auffällig ist weiterhin, dass sie Nummer welche Adam immer wieder wiederholt der von Norman entspricht. Zwar denke bzw hoffe ich auch, dass Norman noch am Leben ist und ich habe hier auch die Möglichkeit ins Spiel gebracht, dass es für die männlichen Top-Produkte auch eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit gibt, wie für die weiblichen, allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass Normans Auslieferung erst zwei Monate her ist. Selbst wenn er sofort auf eine der anderen Farmen verlegt worden ist, muss Adam in diesem zwei Monaten erstens auf ihn getroffen und zweitens nach GP verfrachten worden sein. Weiterhin glaube ich kaum, dass Adam direkt nach seiner Ankunft dort als Türstehen eingestellt wurde, immerhin sollten sich die Verschwörer erst sicher sein, dass er als solcher zu gebrauchen ist.
      Sprich ja ich sehe eine Verbindung zu Norman, weiß aber derzeit noch nicht, wie diese "logisch" zur Stande gekommen sein soll. Immerhin muss Norman einen besonderen Eindruck hinterlassen haben, wenn Adam sich an seine Nummer erinnert und nur diese immer mal wieder vor sich hin murmelt. Es hängt einfach sehr viel davon ab, wie lange Adam schon dort ist.

      Insgesamt hat mir das Kapitel aber wieder wunderbar gefallen.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
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      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Kapitel 74 - A very special boy

      Nun denn, unsere Vermutungen wurden nun felsenfest bestätigt und Norman erfreut sich (noch) bester Gesundheit. Wohoo!
      Nun gut, zwar ist er kein Dämonenfutter geworden, aber ein Versuchsobjekt zu sein, ist auch nicht viel besser, nehme ich an.

      Und damit bestätigen sich auch @Callicos Vermutungen, dass Norman auf dieser Plantage weilt(e) und mit Adam in Kontakt gekommen sein muss oder das Adam irgendwie von Norman / der Nummer 22194 erfuhr (und von dem was er ist oder was er tat, das ganze spielt ja momentan anscheinend noch in der Vergangenheit). Daher hoffe ich, dass wir in den nächsten Kapitel mehr erfahren über Normans Ausbruchsplan und die Verbindung zu Adam und dass das Ganze nicht vorerst im Keim erstickt wird.

      Interessant finde ich ebenfalls die Verbindung, die wir nun ebenfalls zu Peter Ratri / Retri (ich lese irgendwie unterschiedliche Übersetzungen) ziehen können. Norman erregte anscheinend so viel Aufmerksamkeit, dass sich das Oberhaupt des Clans persönlich für ihn interessiert, auch wenn es nur für eine Forschung ist.
      Hoffen wir, dass Norman keine Schädigungen erhält, wie die anderen Kinder. Wahrscheinlich waren diese ebenso wie Norman in einer speziellen Art und Weise besonders begabt (intellektuell, körperlich) und wurden für die Forschungen eingespannt. Die Forschungen liefen dann allerdings schief und deformierten die Körper und Gehirne der Kinder und führten so zu irreparablen Schädigungen. Allerdings scheinen diese Kinder nicht gleich Dämonenfutter zu werden, zumindest sieht mir der muskulöse große Junge im Vordergrund, sowie der Typ rechts hinter ihm nicht gerade jung aus. Kann natürlich an den Experimenten liegen.

      Wir bekommen in letzter Zeit wieder richtig viele neue Informationen, durch die sich viele vorher unklare Dinge und Ereignisse nun logisch verknüpfen lassen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich vor einer großen Tafel stehe und Linien zwischen Fotos von Personen und Namen von Ereignissen ziehe. So wie man das immer in Serien bei Morden sieht. Nur das hier ist um einiges interessanter. Es freut mich und somit lässt sich auch endlich vorerst das Rätsel um Normans Verbleib abschließen.

      Was ich mich abschließend noch frage...Auf der ersten Seite beinhaltet das letzte Panel das Plantagengebilde. Es scheint so, dass die zwei Kräne dort größere Löscher in der Außenmauer flicken? Heißt das, dass es dort Explosionen gab? Ich versuche gerade die Flucht zu rekapitulieren, aber soweit ich mich erinnern kann, brannte nur die Grace Field Farm und die anderen Farmen ware nicht betroffen.
      Kann natürlich sein, dass sie die Farmen nur ausbruchssicherer machen.

      Und aus der Erde singt das Kind
    • Kapitel 74 - A very special boy

      Wie die meisten von uns erwartet haben, wurde Normans überleben nun bestätigt. Allerdings scheint er nicht wie die Mädchen eine Chance bekommen haben zu wählen, sondern wurde einfach in die nicht mehr ganz so neue Farm verlegt. Dort wird er rund um die Uhr überwacht und muss sich immer schwereren Test stellen, welche er aber alle ohne Probleme Meister. Die größte Frage ist allerdings wenn diese Szenen spielen, handelt es sich bei allem um FB oder sind die Teile innerhalb der neueren Einrichtung "aktuell". Ich persönlich würde derzeit eher zu letzterem Tendieren, denn wir müssen bedenken, dass seit seiner Auslieferung erst grob zwei bis drei Monate vergangen sind. Zum einen, weil selbst ein Genie wie er etwas Zeit brauch, alles zu analysieren bis er an eine Flucht denen kann und zum zweiten Fragt er sich auch, ob Emma und Ray mit allen entkommen konnten. Da ihm der Zeitplan für die Flucht bekannt war, können wir also durchaus davon ausgehen, dass die zwei Monate von seiner Auslieferung bis zur geplanten Flucht schon vergangen sind, wenn er in der Vergangenheit spricht.
      Ergänzung: Mir ist gerade aufgefallen, dass wir in dem Moment, wo er seine Hand für den Gesundheitscheck auf das Feld legt, auch das Datum sehen, >2046.01.29<. Wenn diese Angebe stimmt, wissen wir also, dass er sich derzeit noch auf dieser Forschungsfarm befindet.

      Als Norman in seinem FB auf Peter getroffen ist, habe ich noch einmal gedacht, wie schade es ist, dass wir schon Wissen, wer der Verräter am James war. Ohne diese Information hätten wir nun, auf der Grundlage, dass Peter und James den gleichen Familiennamen tragen, spekulieren können, ob Peter ebenfalls letztendlich die Befreiung der Kinder plant.
      Aber egal, Normen erkennt auf jedenfalls ziemlich schnell, dass es sich bei Peter ebenfalls um einen der Feinde handelt und er letztendlich nur ein anderes Halsband bzw eher Brandzeichen bekommen hat. Fraglich ist noch, ob die dort arbeitenden Wissenschaftler jetzt die menschliche Version der Mütter sind oder ob es sich bei ihnen, wie bei Peter, um freie Menschen handelt, die nur für die Dämonen bzw. im Namen des Versprechens mit den Dämonen zusammenarbeiten. Wobei sich unter ihnen durchaus noch Unterstützer von James befinden könnten, immerhin kann er es nicht alleine geschafft haben, all diese Dinge in der Dämonenwelt ohne weitere Hilfe zu bauen.

      Meiner Interpretation nach, handelt es sich bei dieser (neuen) Farm um eine Forschungseinrichtung, deren Ziel es ist, mehr Lebensmittel aus ihren Produkten(Livestock) herauszuholen. Ähnlich wie die Menschen bisher ihre Nahrungsmitteltiere immer weiter gezüchtet haben, um bessere/ergiebigere Tiere zu bekommen und nun die Genmanipulation im Raum steht. Die Dämonen und ihre menschlichen Forscher scheinen nur schon etwas weiter zu sein. Wobei ich mir derzeit sowohl Manipulationen im Erbgut/bei den Föten vorstellen kann, als auch dass sie den dortigen Kinder irgendwelche Medikamente, Chemikalien oder andere verändernde Stoffe verabreichen. Jedenfalls sorgen sie dafür, dass bei den Versuchsobjekten teilweise die Muskelmasse zunimmt, während bei anderen das Gehirn zu wachsen scheint. Zwar bekommt Norman auch irgendwelche Pillen, aber ich denke weniger, dass sie ihn auch verändern wollen, sondern vermute eher, ihnen geht es darum hinter die Funktionsweise von seinem Gehirn zu kommen, um diese zu übertragen. Immerhin ist Norman bei seinen Test sehr gut verkabelt und sie reden davon, dass er bzw wohl eher seine Intelligenz etwas ganz besonderes ist.

      Da die Ereignisse bei Norman anscheinend zeitgleich mit denen in GP stattfinden, müsste dies bedeuten, dass Normen und Adam sie nie persönlich über den Weg gelaufen sind, da erster noch nichts über die Hintergründe dieser Farm weiß. Aber woher sollte Adam dann Normans Nummer kennen. Dazu muss man, meiner Meinung nach, den Gang ins Auge fassen, durch den Norman wahrscheinlich immer zu seinen Test gebracht wird. Während er diesen Gang entlang geht, blickt er in den Spiegel und Fragt sich unter anderem, ob er das einzige Kind in dieser Einrichtung ist. In einem der nächsten Paneel sieht man den Raum mit den ganzen deformierten Kindern und durch die Scheibe eben jenen Gang, durch den Norman gerade läuft. Zwar habe ich keine Erklärung dafür, warum man den veränderten Kinder durch einen Einwegspiegel einen blick in den Gang erlauben sollte, aber wenn dies Stimmt, könnte Adam regelmäßig gesehen haben, wie Norman dort entlang eskortiert wird. Dabei könnte Adam Norman besonders aufgefallen sein, da er eben jünger als die anderen Personen ist, die immer dort entgegengehen und der einzige mit einer Nummer. Weiterhin denke ich auch nicht, dass Adam aus der Anlage entkommen ist. Denn ich kann es mir einfach nur schwer vorstellen, dass er draußen in der freien Natur, bei all den wilden Dämonen, lange genug überleben könnte, um in die nähe von GP zu kommen, wo ihn die Adeligen wieder einfangen. Viel eher würde ich vermuten, dass Lord Bayon über seine Beziehungen an eines dieser besonderen Kinder/ interessanten Jagdobjekte herangekommen ist.


      Esper schrieb:

      Was ich mich abschließend noch frage...Auf der ersten Seite beinhaltet das letzte Panel das Plantagengebilde. Es scheint so, dass die zwei Kräne dort größere Löscher in der Außenmauer flicken? Heißt das, dass es dort Explosionen gab? Ich versuche gerade die Flucht zu rekapitulieren, aber soweit ich mich erinnern kann, brannte nur die Grace Field Farm und die anderen Farmen ware nicht betroffen.
      Kann natürlich sein, dass sie die Farmen nur ausbruchssicherer machen.
      Das habe ich mich auch gefragt, allerdings habe ich keine Idee, warum sie dort noch ein Paneel/Bild von Grace Field einfügen sollten, wenn sie direkt danach zu Norman springen. Deswegen könnte ich mir auch vorstellen, dass es sich dabei im die neue Anlage handelt, in der Norman sich jetzt befindet, welche aber noch nicht völlig fertiggestellt ist. Vielleicht wollen die auch diese veränderten Kinder, wie in der anderen Farmen aufziehen, sobald ihre Forschungen weiter vorangeschritten sind.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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    • Kapitel 75 - A persistent reed

      Wir bekommen, glaub ich, zum ersten Mal, das Ergebnis eines Charakterpolls. Natürlich hält sich die Anzahl der Charaktere in Grenzen, anders als bei One Piece, und Emma, Norman und Ray sind auf den vordersten 3 Plätzen. Erstaunlich finde ich allerdings, dass Phil und der namenlose Mann unter den Top5 sind. Obwohl wir also nicht mal den Namen wissen und sich der Kerl wirklich manchmal wie ein A****loch verhielt, scheint er doch (vllt. auch wegen seiner Vergangenheit und dem etwas mystischen, was ihn umgibt) viele Fans gefunden zu haben. Interessieren würde mich der restliche Teil des Polls, falls also irgendwer eine komplette Liste findet (sofern diese existiert), der kann sie gern teilen.
      Übrigens wieder ein sehr schönes Colourspread, die Farbseiten gehören neben denen von One Piece, zu meinen Lieblingen.

      Und das wars auch schon wieder mit dem Flashback. Ich hoffe, da kommt noch was, wenn der Auslöser, dass Adam sich die 22194 gemerkt hat, lediglich das eine Vorbeigehen von Norman am Glaskasten war, dann wäre das enttäuschend. Andererseits wäre es sehr untypisch, wenn der Manga in dieser Hinsicht so einen...plumpen Verlauf nehmen würde.

      Erneut erhalten wir einen Happen aus Lucas' Vergangenheit (bzw. der Vergangenheit des Kerls) zu sehen bekommen und somit auch einen weiteren Beweis für die Durchtriebenheit und Grausamkeit von Archduke Lewis. Wir haben ja schon bei Emma gesehen, dass der Dämon versucht, sie zu einem wütenden und ungestümen Killer zu machen, allein aus der Belustigung und dem Nervenkitzel der Jagd. Anscheinend zieht er diese "Masche" nicht zum ersten Mal ab, aber anscheinend wirklich nur bei Personen/Kindern, die ihn besonders triggern. Eine interessante Persönlichkeit auf jeden Fall, solche Feine wünscht man sich nicht, aber sie geben der Geschichte eine besondere Würze. Hoffen wir mal, dass sich Emma beherrschen und seinen Aktionen, durch die er versucht, sie wie eine Marionette zu lenken, widerstehen kann.

      Interessant finde ich ebenfalls die Begründung von Violet. Dass sie neue Kinder zunächst aus der Distanz betrachten und, da sie nicht zum alten Kern gehören, ihnen nicht die Priorität in der Rettung zuschreiben, zumal sie das an die Dämonen verraten könnte (bzgl. einer strukturierten Organisation). Und in der Reaktion Theos zeigt sich auch wieder, dass Archduke Lewis zumindest einen kleinen Teilerfolg feiern kann. Nicht nur Emma sollte da (als sein Hauptziel) aufpassen, sondern auch Theo, dessen Geschwister vor seinen Augen getötet wurden, er sollte ebenfalls nicht blind vor Wut und Rache werden und damit sich und die anderen in Gefahr bringen.
      Next time you'll see: The Avengers - Age of Archduke Lewis.

      Zum Abschluss zieht das Tempo wieder an und wir werden Zeuge, wie eine neue Jagd beginnt. Und das völlig überraschend für die Kinder. Keine neuen Kinder wurden ins Dorf gebracht, das Signal ertönt viel zu früh. Was mag dahinter stecken? Hat da vllt. sogar der Archduke seine Finger im Spiel, in dem er Einfluss auf Lord Bayon ausgeübt hat? Oder Peter Ratri möchte ein für alle Mal das Dorf dem Erdboden gleich machen? Vllt. haben die Kinder doch einen Spion in den eigenen Reihen, der den Dämonen einen Tipp gab (sie wollen bei der nächsten Jagd zuschlagen) und man nun versucht, diesen Plan zu durchkreuzen? Oder die Dämonen bekamen anderweitig Wind davon? Es gibt so viele Möglichkeiten. Fakt ist, der Archduke freut sich sehr, dass er bereits jetzt wieder auf die Jagd gehen kann und die anderen werden es ihm gleich tun. Hoffen wir das beste für die Kinder.

      Und aus der Erde singt das Kind

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    • Kapitel 95 - A persistent reed

      Nach jetzigem Stand habe ich Anscheinend diesmal ausnahmsweise mit einer meiner Vermutungen richtig gelegen, wobei man das bei TPN nie wirklich wissen kann^^. Adam hat Normans Nummer durch den Einwegspiegel gesehen und sie sich dann gemerkt. Wobei dann trotzdem noch die grundsätzliche Frage bleiben würde, wann er nach GP gebracht wurde und warum sie ihn so schnell zu ihrem Türwächter erhoben haben. Besonders, da er in dem einen Paneel als die Musik gespielt wird, bei Lucas zu sehen ist, während alle anderen draußen bei den anderen Kindern sind. Irgendwie habe ich dadurch das Gefühl, dass es sich bei Adam um einen Sonderfall handelt, da er aufgrund seiner anscheinenden sehr geringen geistigen Entwicklung eigentlich ein sehr leichtes Jagdziel sein müsste. Zumindest wenn sie wirklich alle bisher nach der Devise >jeder für sich selbst< leben mussten, auch wenn sie zur eingeschworenen Gemeinschaft um Lucas gehört haben.

      Weiterhin erfahren wir auch, dass die Mitglieder des Zirkels alle über die Schwäche der Dämonen Bescheid wussten, diese aber auch taktischen Gründen nicht einsetzten konnten. Zwar erscheint das schon etwas verwerflich, all die anderen Kinder die ganze Zeit zu Opfern, aber wenn wir ehrlich sind, hat Ray in GF auch ähnlich gehandelt. Zwar konnte der dort noch weniger machen, als die Kinder hier, aber ursprünglich war sein Plan nur Emma, Norman und sich zu retten, da er sich nicht vorstellen konnte, erfolgreich alle Geschwister mitzunehmen.

      Für mich steht aber noch die Frage im Raum oder ich erinnere nicht nicht mehr an die Antwort, wenn sie schon gegeben wurde, warum sie Ausgerechnet jetzt ihren Plan umsetzten wollen. Dies könnte zwar etwas damit zu tun haben, dass sie nun zum eigentlichen GP vordringen konnten und ein einige wichtige Antworten und Informationen bekamen, aber darauf hätten sie eventuell auch ewig warten können, da nie klar war wann und ob überhaupt einer mit einem Stift auftauchen würde. Persönlich denke ich immer noch, dass es auch gereicht hätte, zu versuchen alle Dämonen auf einmal zu erledigen, da es sich um einen geheimen Ort handelt und dieser mit dem Tod aller wissenden Dämonen wieder geheim und sicher gewesen wäre. Zwar müsste am eben alle erwischen, was sehr schwer ist, aber immer noch besser, als ewig zu warten.

      Auch schön zu hören, dass die Truppe um Lucas und Mr. No-Name eigentlich sehr erfolgreich war und letztendlich "nur" an Lewis gescheitert zu sein scheint. Irgendwie gibt ihr dass nochmal eine sehr große Aufwertung und macht Lewis noch um einiges gefährliche, da er es anscheinend mehr oder weniger alleine war, der sie Aufgerieben hat. Dabei kam es ihm aber auch immer darauf an, den Hass der überlebenden Mitgleiter weiter zu schüren, wie er es auch jetzt bei Emma versucht.

      Die große Frage ist aber, warum sie jetzt "viel zu früh" wieder zur jagt geblasen wird. Haben sie irgendwie erfahren, dass sie Kinder bei GP waren und einen Plan haben, den sie nun in die Tat umsetzten wollen oder geht es Lewis einfach nur darum, Emma weiter unter druck zu setzten, indem ihr nicht die erwartete Zeit gebenden wird. Jedenfalls bringt die Änderung den Plan wohl ziemlich durcheinander, da dieser den anderen Kindern nicht offenbart werden konnte. Aber auch so bringt eine Änderung der Routine, bei den Kindern so ziemlich alles durcheinander, da sie sicher auch noch weitere Dinge wie z.B. Fallen vorbereiten müssten. Denn durch das Schicksal von Lucas Freuden wissen sie, dass es nicht ausreicht, gut Kämpfen zu können, um letztendlich zu gewinnen, sie müssen auch das eine oder andere unerwartete vorbereitet haben. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, dass die Dämonen ihren eigenen Überwachungsraum haben und deswegen von Anfang an über alles Bescheid wissen, denn es würde mir schon komisch vorkommen, wenn sie überhaupt keine Möglichkeiten besitzen ein Auge auf ihre Beute zu haben, wobei dies auch durch einen Spion geschehen könnte.
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    • Kapitel 76 - The dawn of war

      Nun gut, es war wohl weder Lewis, der seine Finger im Spiel hatte, noch haben die Dämonen etwas von dem Plan der Kinder mitbekommen. Lord Bayon wusste, dass sich zwei Premiumgüter aus der Grace Field Farm in seiner Nähe herumtrieben (inkl. eines Erwachsenen) und dass davon eine Person (Emma) direkt ins Jagdgebiet gebracht wurde. Nach dem Motto: Jagdvergnügen - Special Edition. Wieso wussten die Dämonen das nicht schon bei der vorherigen Jagd? Wahrscheinlich erfuhr man zwischen der vorherigen und dieser Jagd erst, um welches Kind es sich bei dem neu eingefangenen Kind handelte. Anyway, das möchte man sich nicht entgehen lassen und so bläst man schon eher zur Jagd.

      Ich finde es gut, dass die Truppe nicht vor Panik die Orientierung verliert und sich in der ungewöhnlichen Situation trotzdem rechtzeitig organisieren kann. Klar, man hat es nicht geschafft, allen den Plan detailliert beizubringen, aber das Wichtigste haben sie geschafft, nämlich einen kühlen Kopf zu bewahren und die anderen Kinder in dieser plötzlichen Gefahr zu beruhigen und zu motivieren. Das wenigste, was man jetzt gebrauchen kann, ist sich ausbreitende Angst.
      Wir erfahren nun auch die Namen aller feindlichen Dämonen und ich kann dem Clown-Dämon endlich einen Namen geben: Luce. Und der gute scheint nicht begeistert zu sein, dass nicht das Premiumgut vor ihm steht, was ihn bei der erste Jagd noch frech attackiert hat. Aber eins ist sicher meiner Meinung nach: Dass der Plan nicht aufgehen wird. Das schreit nicht nur die Tatsache, dass es Lewis ist, den sie sich da vorknöpfen wollen, sondern der ganze Aufbau des Kapitels: Die lange Erklärung des Plan, WIE sie den Plan ausführen wollen, dass betont wird, dass sie ihn 15 Minuten hinhalten müssen. Ich könnte mir vllt. vorstellen, dass man Luce töten könnte, weil dieser etwas fahrlässig zu sein scheint, wenn er auf Brass ist, oder Nous und Nouma. Bayon stelle ich mir da schon schwieriger vor. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber momentan sehe ich da noch etwas schwarz. Vllt. kommen ja der namenlose Kerl und Ray im entscheidenden Moment zur Hilfe (direkt oder indirekt).

      Ich bin daher gespannt, wie sich die Jagd nun gestaltet.

      Und aus der Erde singt das Kind
    • Kapitel 76 - The dawn of war

      Mal wieder typisch TPN, die Antwort ist eine ganz andere, als wir alle erwartet haben. Es gibt (anscheinend) keinen Spion oder irgendwelche Abhöranlagen, welche die Dämonen über die Pläne der Kinder informiert haben, noch kann es Lewis kaum abwarten wieder auf die Jagt nach Emma zu gehen, weswegen er alleine eine Vorverlegung der Jagt erwirkt hat. Nein, einer der anderen Fürsten hat zufällig mitbekommen, wie Lord Bayon sich mit zwei seinen Untergebenen über sein neues Prämium-Jagt-Objekt unterhalten hat. Eigentlich wollte er zwar seine Freunde damit überraschen, wahrscheinlich sobald sie Emma zufällig erwischt haben oder er auch No-Name und Ray in seinen Park bekommen hat. Aber nachdem die Katze nun aus dem Sack ist, können es die Anderen kaum erwarten, endlich das Kobe-Rind auf den Teller zu bekommen, denn anscheinend ist es selbst für sie unmöglich an Premiumprodukt von GF zu kommen.

      Durch den verfrühten Jagdbeginn, konnten die anderen Kinder zwar nicht in den Plan eingeweiht werden, aber anscheinend war es sowieso ihre Aufgabe in der Windmühle in Deckung zu gehen. Vielleicht habe die Wiederständler noch auf den einen oder anderen Mitkämpfer gehofft, sobald der Plan erklärt wurde, aber weitgehend scheinen sie von Anfang an auf ihre kleine verschworene Gruppe gesetzt zu haben. Sehr gut übrigens wie es Oliver sofort geschafft hat, der aufkeimenden Panik entgegen zu wirken, denn dies können sie in so einer Situation überhaupt nicht gebrauchen.

      Der Plan sieht also vor, dass Oliver und Emma, wahrscheinlich die besten Kämpfer, Lewis für fünfzehn Minuten beschäftigen sollen, in dieser Zeit wollen sich die Anderen um die restlichen drei Dämonengruppen kümmern, um danach Lewis gemeinsam zu erledigen.
      >What could possibly go wrong?<
      >Everything!<
      Mal ganz abgesehen davon, dass Lewis schon etwas zu ahnen scheint, als alle auf dem leeren Marktplatz stehen, zumindest deute sich seine Haltung und die >....< Aussage so. Glaube ich kaum, dass sie die Dämonen so einfach von jeweils zwei bis drei Kindern erledigen lassen. Nous und Nouma sehe ich als zwei sehr erfahrene Jäger an, da sie ohne Untergebene unterwegs sind. Weiterhin deute ich die Aussage von einem der beiden, dass er lange kein >mature meat< mehr gegessen hätte, in Verbindung mit der von Lord Bayon, dass einer der beiden Entkommenen >mature< ist, in die Richtung, dass auch diese Beiden, wie Lewis, an den Jagten/Kämpfen vor dem Versprechen teilgenommen haben. Auch Lord Bayon scheint mir mit seinen Untergebenen zusammen sehr erfahren zu sein. Einzig und allein bei Luce und seinen komischen Gestalten sehe ich eine sehr gute Chance auf einen Sieg der Kinder, da es selbst Monica geschafft hat einen von ihnen zu verwunden.

      Die einzige Chance für einen einigermaßen Erfolg der ganzen Aktion sehe ich in einem rechtzeitigen Auftauchen von No-Name und Ray, wobei es in diesem Fall immer noch große Verluste geben würde und Lewis durchaus eine Chance hätte zu entkommen, um später erneut zuzuschlagen. Aber TPN hat es schon immer sehr gut geschafft, mit dem Erwartungen zu brechen und uns alle positiv zu Überraschen, auch wenn die Überraschungen selber nicht immer positiv waren. ^^


      Sehr lustig übrigens auch die Reaktionen auf die Explosion. Während Lewis und Bayon nur mehr oder minder irritiert den Kopf drehen bzw sich in die entsprechende Richtung wenden, verdrehen Nous und Nouma gleich ihren Hals, um über ihren Rücken zu blicken, während Luce die Augen fast schon aus dem Kopf springen.^^ Die Unterschiede in der Physiognomie der einzelnen humanoiden Dämonen scheint sich also wirklich nicht nur auf ihr Aussehen zu beziehen, sondern auch darauf, was sie jeweils mit ihrem Körper anstellen können.
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    • Kapitel 77 Ignorant simpletons

      Wie erwartet, zeigen Lord Bayon und Lewis ihre Qualitäten als Beobachter und somit auch als Jäger, indem sie sofort analysieren können, dass die ganze Explosion mehr oder minder nur Schall und Rauch waren. Nichts wichtiges wurde beschädigt und ihnen kommt ohne Umschweife der Gedanke, dass die Kinder etwas geplant haben könnten und die Jagt somit verspricht um einiges interessanter zu werden als sonst. Die Sicht auf ihr Grinsen, durch ihre in diesem Moment teilweise durchsichtigen Masken, konnte einem echt Angst einjagen.

      Auf den nächsten paar Seiten erfahren wir von so gut wie jedem der beteiligten Kinder durch zwei bis drei Paneele, den Grund für ihren Hass und Kampfes willen. Jeder von ihnen hat ein wichtiges und nahestehendes "Geschwisterteil" durch die Dämonen verloren. Entweder, weil sie diese selber nicht schützen konnten oder weil diese sich für sie geopfert haben. Dies war zwar eigentlich schon klar, weil anscheinend regelmäßig immer mehrere Kinder von einer Plantage/ Farm abschnitt dorthin verfrachtet wurden, es aber nochmal so deutlich gezeigt zu bekommen, verstärkt einfach die Intensität dieses Kampfes. Ach ja und jeder scheint sich die Dämonen ausgesucht zu haben, welche ihnen diesen besonderen Verlust zugefügt haben.

      Was mich dann am meisten überrascht hat, im Endeffekt aber eigentlich auch irgendwie logisch ist, war die Information, dass die Masken der Dämonen nicht zu ihrem natürlichen Erscheinungsbild gehören. Mir war zwar bei der jagt nach der Flucht aus GF aufgefallen, dass die wilden Dämonen keine Masken haben, anders als die Wolfs/Hund-Dämonen, aber auf die Idee, dass es sich dabei um extra Anfertigungen handeln könnte, bin ich nicht gekommen. Meine Überlegungen gingen eher in die Richtung, dass diese wächst, wenn ein gewisser Grad der Intelligenz vorhanden ist, da diese Spürhunde auch reden konnten. Anscheinend ist es aber so, dass diese Masken so etwas wie eine Kugelsichere Weste für den größten Schwachpunkt aller Arten der Dämonenrasse ist. Wobei es natürlich in der Qualität erhebliche Unterschiede gibt, je höher der Rang bzw je mehr Geld und/oder Einfluss vorhanden, desto besser ist die Qualität der Maske.

      Dieser Qualitätsunterschied ermöglicht Gillian und Nigel letztendlich auch alle Untergebenen von Luce zu erledigen, indem sie die Masken Stück für Stück Kaputt schießen bzw ihre Halterungen zerstören, um letztendlich in das Auge schießen zu können. Müßig zu erwähnen, dass Gillian es eigentlich nicht möglich sein sollte, auf diese Weise mit den zwei Maschinengewehren zu arbeiten, wenn man den Rückstoß bedenkt. Aber für so ein beeindruckendes Bild ignoriert man so etwas doch gerne.^^
      Jedenfalls sieht es für Luce, wie ich bereits in meinen letzten Kommentar vorhergesagt habe, derzeit am schlechtesten aus, aber wir wissen ja welche Wendungen TPN so gerne nimmt, wenn eine Sache sicher scheint. Ich kann mir derzeit wirklich alles vorstellen, von einem verdienten endgültigen Sieg der Kinder gegen Luce, über einem gemeinen Trick oder Messer, welcher dieser noch in der Hinterhand hat, bis zu einem auftauchen von Lewis am Ort des Geschehens, immerhin hat er Luce schon einmal gerettet.

      Mit den kugelsicheren und somit auch sicher Axt sicheren Masken, wurde aber auch nochmal zufriedenstellender Erklärt, warum Mr. No-Names und Lucas Gruppe damals verloren hat. Sie wurden nämlich nicht nur von Lewis im taktischen überwunden, sondern dieser hatte zusätzlich den Vorteil, dass sie ihn auch nicht töten konnten, obwohl sie von der Schwachstelle wussten. Es reicht nämlich nicht, bei den Adeligen einfach das Auge anzugreifen, sie müssen ihm zunächst die Maske abnehmen, was die ganze Sache nochmal um einiges schwieriger macht.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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    • Ich schreibe hier ja eher selten, einfach weil ich zeitlich nur per Handy dazu komme.
      Außerdem will ich den zwei/drei Usern die hier jede Woche posten ziegen, dass auch andere mitlesen und mitfiebern. Ich freue mich jedes mal eure Beiträge zu lesen. Dadurch fallen mir oft Dinge auf die ich selbst nicht bemerkt habe. Also macht weiter :thumbsup:
      Trotzdem finde ich dieses Kapitel, vorallem wegen des epischen Bildes mit den zwei Maschinengewehren vor den Dämonen, derart gut, dass auch ich mich mal melden muss.

      Wie gesagt gefällt mir dieses eine Bild das mir Gänsehaut beschert hat wirklich unglaublich gut gelungen. Selten ein so gut pointiertes Bild gesehen. Sowohl der Winkel aus dem wir das Kind sehen (Namen sind nicht meine Stärke :P ), als auch die verdunkelten Augen, die auch bei OP als Stilmittel verwendet werden, um zu signalisieren, dass es ernst wird.
      Das es in TPN dann auch wirklich kurzzeitig mal so läuft wie es geplant ist hilft dem ganzen dann nochmal dieses Gefühl von Befriedigung und zu unterstreichen.
      Ich hoffe ehrlich, dass dies jetzt der "Endkampf" ist mit dem die Kinder frei kommen. Es können von mir aus auch gerne ein paar Opfer gefordert werden, trotzdem sollte es bald mit Goldy Pond zu Ende gehen.
      Ich erwarte mir von der nahen Zukunft sehr viel.

      Aber um auch auf die anderen einzugehen.
      Diese kleinen Flashbacks haben dem ganzen Ambiente nochmal geholfen darzustellen, dass nicht nur Emma und Co. Freunde und Familie verloren haben, sondern jeder einen speziellen Grund außer sein eigenes Leben hat um gegen die Dämonen vorzugehen.
      Zwar ist Rache nicht unbedingt das nobelste Motiv, aber genau deshalb hat TPN ja seinen Reiz.

      Bin gespannt ob sie es jetzt schaffen ihren Plan zu Ende zu führen. Es wäre ihnen zu vergönnen.
      Hoffentlich erhalten wir diese Zufriedenstellung.

      Bis dahin - Bye
      If love is a labor
      I'll slave till the end.
      I won't cross these streets
      until you hold my hand.
    • Kapitel 78 First One Down

      Nein dies ist leider nicht der Kommentar zum ganz neuen Kapitel, aber früher bin ich nicht zum tippen gekommen.

      Damit steht es 1:0 für die Rächer oder 5:0, wenn man die Minions dazu zählen möchte. Wie es häufig bei Persönlichkeiten ist, die in Erzählungen gerne jagt auf die Schwächsten und Hilflosesten machen, wimmert Luce sofort rum, sobald es ihm selbst an den Kragen geht und er versucht sich mit allen mitteln raus zureden bzw Zeit zu schinden, bis jemand mit mehr Talent auftaucht um ihn zu retten. Etwas erstaunt hat es mich dann doch, dass die Adeligen bzw humanoiden Dämonen unter der Maske kaum anders aussehen, als die wilden Dämonen bzw. dass sie anscheinend genauso viele zusätzliche Augen haben. Irgendwie bin ich die ganze Zeit davon ausgegangen, dass sie zwar mehr Augen haben, aber ihre Maske für jedes von diesen ein Guckloch haben. Anscheinend werden aber die Masken ausschließlich nach den Wünschen der jeweiligen Dämonen geformt, wobei es eventuell noch kleine Einschränkungen durch die Kopfform geben könnte.

      Nun geht es gegen die vier anderen Adeligen und auch die Rächer sind, wie ich in einem meiner früheren Kommentare, zu dem Schluss gekommen, dass diese ein ganzes Stück härter sind als Luce und seine Untergebenen. Die anderen Adeligen bzw eher Nous und Nouma konnten dies schon zeigen, indem sie zum einen erkannt haben, dass dies jagt anders ist als sonst und auch nicht in die Falle bzw die Schnüre gelaufen sind. Irgendwie hat es mir auch gefallen, wie sie den beiden Kindern in gewisser weise etwas Respekt zollen, indem sie sich ziemlich wohlwollend über die Taktik und Fähigkeiten der beiden unterhalten. Zwar sehen Nous und Nouma trotz allem für sich keine Gefahr in der gesamten Situation, da die Kinder ihres Wissens nicht über die Mittel verfügen, ihnen wirklich schaden zuzufügen, aber es für die beiden Dämonen in diesem Moment doch mehr als eine dieser üblichen Jagten.


      Aufgrund dieser Erfahrungen und Fähigkeiten ist es den Rächern auch nicht möglich, die anderen Adeligen "so einfach" wie Luce zu töten. Anders als dieser scheinen alle erfahrene Nahkämpfer zu sein, weswegen es nahezu unmöglich sein dürfte ihnen die Masken abzunehmen. Wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum Lucas und Mr. No-Names Truppe damals gescheitert ist. Deswegen haben die Rächer versucht Waffen herzustellen, die es ihnen ermöglichen durch die Masken der Adeligen zu schießen, wofür sie insgesamt acht Jahre benötigt haben. Dabei war das Problem meiner Interpretation nach nicht hauptsächlich die Entwicklung der Waffen, sonder das Sammeln der benötigten Materialien bzw sobald sie einen einsatzfähigen Prototyp hatten, weitere nach diesem Modell herzustellen und damit zu üben. Nein sagen wir es anders, dass entwickeln hat schon einiges an Zeit, Mühen und Hirnschmalz in Anspruch genommen, was aber daran lag, dass sie nur auf ein sehr begrenztes Set an Materialien zurückgreifen konnten und deswegen auch nicht unendlich viele brauchbare Waffen und Munition herstellen konnten. Letztendlich haben sie drei Waffen mit insgesamt fünf Schuss, was bei solchen Gegnern eigentlich so gut wie gar nichts ist. Besonders wenn man bedenkt, welche körperliche Verbiegbarkeit Nous und Nouma schon gezeigt haben und wie schnell und fit Lewis bisher präsentiert wurde.


      Zusätzlich wird auch angedeutet, dass es anscheinend wirkliche einen >Kill-Count< bei den Jagten gibt, da Nous und Nouma davon sprechen, dass sie wahrscheinlich keine Chance haben, bei dieser Jagt Emma zu erwischen, wenn sie stattdessen die beiden anderen Töten. Ganz abgesehen davon, dass mir Noumas weibliche Tribute bisher... nicht so ins Auge gesprungen sind^^.


      Insgesamt wieder ein sehr interessantes Kapitel, wobei wir wahrscheinlich ab jetzt damit rechnen müssen, dass auch der >Kill-Count< der Dämonen in die Höhe schnellt.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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    • Kapitel 79: O make everyone the decisive arrow! & Kapitel 80: Are you kidding me ?!

      Auch wenn ich anscheinend derzeit der Einzige bin, will ich doch noch etwas zu den letzten zwei Kapiteln schreiben, bevor das Kapitel aus dieser Woche auftaucht und alle stillen Mitleser erneut auffordern, doch auch mal ein paar Zeilen zu schreiben. Lasst euch von meinen langen Texten doch nicht so abschrecken. :)

      Anders als erwartet, läuft die Auseinandersetzung mit Nous und Nouma für die Kinder Anfangs ziemlich gut. Wobei ich mich etwas an den ersten Arc des Mangas erinnert gefühlt habe und zwar in dem Sinne, dass man immer wieder das Gefühl hat, die eine Seite hätte die andere jetzt endgültig ausgetrickst, aber diese dann doch noch einen Schritt weiter gedacht; eine weitere Falle gestellt hat. Bei Isabella vs Emma, Ray, Normen spielte sich dies fast ausschließlich auf der geistigen Ebene und etwas in den Handlungen ab, während es hier mehr um das Erkennen und Kontern von Fallen oder Angriffen geht. Jede Seite offenbart abwechseln, dass sie doch noch einen Schritt weiter geplant/gedacht haben als der Gegner, was den Kindern letztendlich ermöglicht, Nouma erfolgreich zu erledigen.


      Allerdings kommt dann etwas in Spiel, womit sie anscheinend nicht gerechnet haben und was sie irgendwie etwas aus dem Konzept zu bringen scheint, nämlich die emotionale Reaktion von Nous auf den Tod seiner Frau. Anscheinend waren für sie die Dämonen nur herzlose Monster, welche zu solchen Gefühlen überhaupt nicht fähig sind. Der Schock dieser Erkenntnis, wird dann auch noch durch das kannibalische Trauerverhalten verstärkt, wobei es wirklich so scheint, als hätte das Gehirn allgemein bei den Dämonen eine besondere Stellung/Bedeutung/Geschmack. Schon auf ihren Farmen ist es das Hauptziel, dass die Kinder gut entwickelte Gehirne bekommen und die Allerbesten werden für eine besondere Person oder Ereignis benötigt, zu dem wir bis jetzt noch keine Auflösung erhalten haben. Jetzt verschlingt Nous das Gehirn seiner Frau, noch bevor er an Rache denkt. Zwar wussten wir schon durch die wilden Dämonen, dass diese Rasse kein Problem mit Kannibalismus hat, aber anscheinend ist das Gehirn dann doch so wichtig, dass es nicht wie (wahrscheinlich) der Rest des Körpers auf nach der Rache warten kann.

      Weiterhin zeigt sich auch nochmal, wie wichtig es für die erfolgreiche Tötung von Nouma war, dass sie durch ihre Ansprache an Sonia abgelenkt war. Den Nous konnte dem Schuss Problemlos ausweichen und hat auch die Scharfschützen sofort gefunden bzw wusste wo diese sich neu Postiert haben, trotz der "Ablenkung" durch das verschlingen von Noumas Gehirn. Da sich Paula und Violet außerhalb seiner direkten Reichweite befinden, schmeißt er seinen Speer nach ihnen und ihm ersten Moment scheint es, als könnte er damit erfolgreich gewesen sein. Allerdings erfahren wir dies noch nicht und sehen nur noch kurz, dass auch Sonja in unmittelbarer Gefahr schwebt.

      Stadtessen wechseln wir zu Gillian und Nigel, welche zu ihrem entsetzen Lord Bayon bei Luces Leiche finden und sich fragen, was aus Zacks Team geworden ist. Derzeit würde ich zwar noch nicht davon ausgehen, dass die beiden Tot sind, aber ganz erfolgreich scheinen sie nicht gewesen zu sein. Wobei man nicht vergessen darf, dass Bayon anscheinend ohne seine Untergebenen dort ist, zumindest wurden sie nicht gezeigt. Weiterhin stellt sich die Frage, woran ihn >dies<, wahrscheinlich Luces tot, erinnert. Geht es nur um die jagten vor dem >Versprechen< oder waren auch Lucas und Co damals zumindest bei einem Dämonen erfolgreich, denn auch den Trick mit dem Feuerwerk scheint damals schon einmal zur Anwendung gekommen zu sein.

      Am interessantesten ist aber die Unterhaltung von Emma und Lewis, der sich sogar die "Mühe" gemacht hat, Emmas Namen herauszufinden. Da er auch Lucas Namen kennt, würde ich vermuten, dass Lewis auch die Namen aller anderen Mitgleiter aus Mr. No-Names Truppe bekannt sind. Das er die Namen kennt, mach ihn mir auf eine sehr seltsame Art Sympathisch, bzw für mich zeigt es, dass er wirklich eine Art Respekt für Gegner empfindet, die eine gute Jagt wert sind/zu sein scheinen. Sie stechen für ihn aus der einfachen Masse heraus, weswegen sie dies extra Aufmerksamkeit wert sind, genauso wie sich an sie zu erinnern. Denn über die Nachricht von Lucas überleben freut er sich sehr, genauso wie über die nun viel interessantere und gefährlichere Jagt und Lucas erfolgreiches Planen von dieser.

      Was bei Lewis sonst noch sehr auffällig/interessant ist und mir ohne die Erwähnung in den Kommentaren einer Scanseite überhaupt nicht aufgefallen wäre, ist der >Affe< auf der Schulter. Dieser nimmt so gut wie immer die gleiche Körper und Armhaltung wie Lewis selbst ein. Ob dies eine tiefere Bedeutung hat, ist zwar noch nicht klar, aber deswegen gibt es die Theorie, dass es sich bei dem Affen um den eigentlich Hauptkörper handelt, den man erledigen muss um ihn zu vernichten.

      Lewis ist jedenfalls ohne zweifel der Hauptgegner in diesem Arc und ähnlich wie bei Isabella, ein großartiger Gegenspieler. Er sieht die Kinder, sagen wir besser die herausragenden Kinder, nicht einfach nur als Beute oder Jagdobjekte, sondern als richtige Gegner, denen er zwar überlegen ist, die ihm aber trotzdem eine interessante Jagt liefern können, wenn er sie auf die richtige Art und Weise weiter reizt/antreibt oder wie man es auch nennen möchte. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn er letztendlich erledigt wird, dann wird er nicht winseln wie Luce, sonder sich über die großartige Jagt und den Kampf freuen.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Kapitel 82 - Lord of the hunting park

      Erst mal gibt es von mir eine Entschuldigung, dass ich mich so lang hab hier nicht blicken lassen.^^ Die Uni hat es leider nicht zugelassen. Jetzt bin ich aber wieder da.

      Ich bin ehrlich gesagt froh, dass dieser Part mit Gillian und Nigel schnell abgehakt wurde. Nein, ich opfer mich, nein ICH opfer mich usw. Sowas mag ich generell eigentlich überhaupt nicht. Klar, Gillian hätte das nur gemacht, wenn Nigel sich partout geweigert hätte, zusammen mit ihr Bayon zu töten. Aber hey, lasst doch mal das ganze Einzelding, das hat noch nie gut funktioniert gegen die Dämonen. Sich zu opfern wäre hier auch völliger Quatsch. Ich weiß nicht, was es für ein Plan geworden wäre, aber Lord Bayon ist eine ganz andere Hausnummer als Luce. Das spüren die beiden gleich darauf am deutlichen Leib. Gillian wird schwer durch Bayon schwer verletzt (was im ersten Moment jedoch eher nach einem glatten Kill aussah) und als Druckmittel gegen Nigel verwendet. Aber bevor sich Nigel entscheidet, kommt Pepe zur Hilfe. Was mit Zack nun passiert ist und ob er sich irgendwo im Hintergrund versteckt hält, erfahren wir vllt. im nächsten Kapitel.

      Anyway, Lord Bayon wird natürlich nicht loslassen von den Kindern, vor allem nicht, da er immer noch nicht den Aufenthaltsort von Lucas kennt. Da wir ja noch nicht wissen, was mit Sonja, Violet oder Paula passiert ist, schaut es momentan nicht ganz so gut aus für die Kinder. Wie erwartet war Luce der erste und einfachste, dass aber gleich bei Nouma und Nous der ganze Plan ins Stocken gerät, ist natürlich alles andere als toll für die Kinder (auch wenn ich die Szene mit Nous und der toten Nouma gleichzeitig faszinierend und ekelerregend fand^^). Wenn Nous nun noch zu Bayon stößt, gibt es gleich ein doppeltes Problem. Hoffen wir mal, dass Pepes Plan auch wirklich dazu führt, Bayon ein für alle mal zu töten.

      Und aus der Erde singt das Kind
    • Kapitel 81 - To the bitter end & Kapitel 82 - Lord of the hunting park

      Zuallererst freue ich mich sehr, dass @Esper wieder Zeit hat die aktuellen Kapitel zu kommentieren. Bisher hätte ich nicht gedacht, wie demotivierend es sein kann, wenn man (mehr als weniger) der einzige ist, der etwas in einem Thread schreibt. In diesem Sinne auch nochmal die Aufforderung an alle stillen Mitleser sich doch auch mal(wieder) mit einem Kommentar zu beteiligen.

      Nachdem jetzt auch meine übliche Seite mit ihrer Version der Übersetzung draußen ist, komme ich auch endlich dazu meinem Kommentar zu den letzten zwei Kapiteln zu verfassen. Ist übrigens immer sehr interessant, wie die kleinen Unterscheide in der Übersetzung unterschiedliche Wahrnehmungen der Situation erzeugen können. Denn zumindest in der einen Version entstehen viel mehr der Eindruck, dass Gillian sich statt Nigel opfern will, während es in der anderen mehr danach klingt, als wolle sie durch ihre Aktionen eine Situation schaffen, in der es für Nigel schwieriger gemacht wird sich zu Opfer, damit sie entkommen kann. Letztendlich handelt sie zwar in beiden mit dem Ziel, dass sie zusammen kämpfen/ entkommen können, trotzdem entsteht dieser leicht unterschiedliche Eindruck.

      Welche Version nun auch immer näher am Original ist, mir gefallen solche Situationen, in denen sich die handelnden Personen mehr oder minder darum Streiten, wer sich jetzt für den anderen Opfern darf, auch nicht immer. Besonders da ich in diesem Handlungen nicht immer nur Heldenmut wahrnehme, sondern auch ... nennen wir es mal den angenehmeren Weg oder auch eine Art Flucht. Denn besonders wenn man schon viele Freunde/Mitstreiter verloren hat, kann der eigene Tod durchaus als angenehmer betrachtet werden, da man so nicht um noch einen Freund trauern muss/diesen verliert. Sprich man opfert sich selbst, um nicht noch jemanden verlieren zu müssen, dass er andere aber genauso empfindet, wird dabei mitunter nicht berücksichtigt.
      Schon ein seltsamer Gedankengang, wenn man die Selbstopferung für andere als "Egoismus" wahrnimmt, aber so bin ich eben manchmal.^^

      Lord Bayon scheint ähnlich wie Lewis mehr begeister als entsetzt über die Aktionen der Gruppe zu sein. Er lobt sie dafür, dass sie es geschafft haben sowohl seine Untergebenen, als auch Luce und seinen Anhang zu töteten, über Nouma scheint er noch nichts zu wissen. Dies macht ihn mir, wie Lewis, auf eine gewisse Art sympathisch, da beide den Tod der Jäger als der Jagt zugehörig betrachten können, auch wenn sie durch ihre Masken ziemlich unangreifbar sind. Die Gefahr für das eigene Leben und das ihrer Begleiter gehört für sie zu einer guten Jagt dazu, was in meinen Augen dafür sorgt, dass sie die Kinder auf einem höheren Stand sehen, sie sind keine Hasen sondern Wölfe/Bären, um sich mal an unserer Tierwelt zu bedienen. Irgendwie finde ich es schwer es wirklich gut in Worte zu fassen, worin der Unterschied für mich begründet ist, aber seine bis dahin als Hilflos erscheinenden "Gegner" für ihren Erfolg zu loben und sich in Lewis Fall auf die weitere Auseinandersetzung zu freuen, ist einfach eine Art Anerkennen für die Kinder, die ich als sehr positiv wahrnehme.

      Trotz seiner Begeisterung möchte Bayon aber die eigentliche Gefahr so schnell wie möglich beseitigen, indem er Nigel vor die Wahl stellt, entweder zu verraten, wo sich ihr Anführer aufhält oder Gillian vor seinen Augen verbluten zu lassen bzw. am ausgestreckten Arm ersticken/erhängen zu lassen. Zwar können wir uns ziemlich sicher sein, dass er Gillian trotzdem getötet hätte oder sie zumindest für seine nächste Jagt ganz oben auf die Liste gesetzt hätte, aber beiden ist klar, dass sie Lucas nicht verraten dürfen, besonders da sich bei ihm auch die ganzen anderen Kinder befinden.

      Gerade als Nigel Gillian vor weiterem Leid und dem langsamen Verbluten "retten" will, schafft es Pepe wirklich beide zu retten. Was genau vorgefallen, warum er noch am Leben und vor allem, wie es Zack bestellt ist, erfahren wie noch nicht. Genauso wie wir keine neuen Informationen um das Schicksal von Nous Gegnern gibt. Also dass, was uns eigentlich derzeit wirklich interessiert, aber TPN schafft es einfach immer wieder sehr gut mit Cliffhanger zu arbeiten, welche sie dann im nächsten Kapitel als noch durchaus weiter spannend herausstellen und wo die Charakter nicht nur fünf Zentimeter über den Boden hingen.

      Nach einen schnellen und erfolgreichen Schlag gegen Luce und einem Teilerfolg bei Nouma sieht es für den Widerstand nun ziemlich düster aus. Derzeit scheinen alle kurz davor zu stehen ausgelöscht zu werden, wobei wir alle wissen, dass sich der Stand bei TPN im nächsten Moment/Kapitel um 180° drehen kann. Letztendlich glaube ich zwar nicht, dass alle Kinder das Ganze überleben werden, aber auch wenn es z.B bei Gillian derzeit sehr schlecht aussieht, hat sie bei mir derzeit noch die gleichen Überlebenschancen wie alle anderen beteiligten Kinder, eben weil man sich bei TPN einer Sache nie wirklich sicher sein kann. :thumbup:
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    • Kapitel 83 - After 13 years, a response

      Die Kinder und die Dämonen übertrumpfen sich in dem Fall gegenseitig mit ihren Plänen. Zunächst dachte ich wirklich, es war so klar, dass Bayon sich durch diese Rauchbombe bzw. diesen "Überraschungsangriff" nicht täuschen lässt, aber das die Kinder quasi nur so tun, als seien sie in diesen Punkten (auch, was ihre Flucht durch den Wald anbelangt) blauäugig, gibt dem Ganzen nochmal Würze. Das Ganze wird wahrscheinlich ein Plan B gewesen sein, der von vorneherein geplant war, falls so etwas in der Richtung passiert und jemand verletzt wird (gerade bei Bayon), dann müsse man auf diesen Weg zurückgreifen. Ich bin gespannt, ob Bayon tatsächlich in diesem Hinterhalt stirbt, dort unten in den Gängen bietet sich auch für Lucas, Oliver, Nigel etc. nicht viel Platz, um Bayons Angriffen auszuweichen. Aber das werden wir dann im nächsten Kapitel sehen.

      Ansonsten war es sonnenklar, das Lewis den Plan des Zeitschindens durchschaut. Überrascht hat mich dennoch, dass er trotzdem ohne groß zu überlegen oder seine Miene zu verziehen, zugestimmt hat, 10 Minuten zu warten. Allerdings zeigt dies auch, das Lewis (a) die Situation trotzdem noch so überblickt, dass er alles analysieren kann, (b) er auch den Nervenkitzel sucht, in einer Jagd auf einen großen geballten Gegner zu treffen sowie (c) dass er sich gewissermaßen freut, dass Lucas nun offensichtlich zu dem Killer geworden ist, den er sich gewünscht hat. Das Verhalten, was Lewis nun an den Tag gelegt hat, ist gleichzusetzen mit dem Verhalten vor 13 Jahren (Lewis verrät Lucas die Schwachstelle der Dämonen) sowie dem Verhalten vor ein Kapiteln, als er eines der Kinder bei der ersten uns bekannten Jagd am Leben ließ, um Emma dazu zu bringen, sich zu einem Killer zu entwickeln. Alles nur, um einen ebenbürtigen Gegner zu bekämpfen und zu töten, um den Nervenkitzel einer besonderen Jagd zu erleben. Je nach Ausgang der nächsten Kapitel freue ich mich auf einen Kampf vs. Lewis.

      Und aus der Erde singt das Kind
    • Kapitel 83 - After 13 years, a response

      Neu

      Und da haben wir es, schon wieder eine Falle, Falle, Falle... Falle? Wer weiß was Bayon noch aus dem Hut zaubert.^^

      Nein ernsthaft, hier sieht man wieder sehr schön, wofür wie TPN alle Lieben, man kann sich nie sicher sein, ob die eine Seite nicht doch noch einen Schritt weiter gedacht hat, als die andere. Wirkt es zunächst so, als hätte Pepe mit seinem überleben und der Rauchbombe Bayon genügend irritiert, um vorerst entkommen zu können, enttäuscht und dieser nicht, da er ihnen von Anfangen zu ihrem Versteck folgen wollte. Ob dies auch der Hauptgrund war, warum er Gillian verwundet hat, wird nicht ganz klar, aber so findet er zumindest den geheimem Eingang, nur um dort Unten von Lucas, Oliver und Nigel seinerseits anscheinend wirklich überrascht zu werden oder doch eher von den beengten Verhältnissen, welche es ihm erschweren seinen Speer zu nutzen.
      Allerdings stellt sich mir dadurch eine ganz entscheide Frage, in wieweit war diese Falle vorgeplant, denn soweit wir wissen, sollte zumindest Oliver eigentlich zusammen mit Emma über Levis wachen. Also was macht er dort unten, während Emma alleine bei Lewis steht und nicht die kleinste Rückendeckung hat. Einen ganz besonderen Nebengeschmack bekommt diese Falle für mich, wenn man Bayons Gedanken dazunimmt, dass die Kinder einen schwer verwundetet Kammerdaten sicher in ihr Hauptquartier bringen würden. Hatten die Kinder einfach darauf gesetzt, dass ihnen auch bei einem normalen Rückzug schon der entsprechende Dämon folgen würde oder... sagen wir es anders, in wieweit hätte Bayon geglaubt, dass sie sich zu ihren Hauptquartier zurückziehen, wenn sie einfach nur geflüchtet wären... .
      Nein mein Problem ist weniger, dass sie hier eine weitere Falle aufbauen konnten, sondern das Oliver dort unten ist. Dies gibt mir einfach zu sehr ein Gefühl von einem vorbereiteten Plan B. Wenn Oliver nicht dort unten gewesen wäre, sondern neben Pepe und Niegel noch Lucas und vielleicht Zack, wäre es ein guter Improvisierter Plan B gewesen, besonders da Lucas im Kontrollraum bei GP alles im Blick gehabt haben könnte. Oliver passt für mich derzeit einfach nicht an diesen Ort, zumindest wenn wir von dem Plan ausgehen, der und ursprünglich erklärt wurde. Aber vielleicht interpretiere ich auch nur wieder zu viel in ein paar Worte (von Bayon) hinein, immerhin hätte Lucas auch kurzfristig nach Oliver schicken können, als er gesehen hat, dass Operation >Bayon< schief gelaufen ist.

      Währenddessen darf sich Emma ganz alleine mit Lewis auseinandersetzten bzw bei ihm etwas Zeit herausschinden, damit sie genug Zeit haben die anderen Dämonen auszuschalten und ihre Gruppe wieder zu sammeln. Für mich wenig überraschend, willigt Lewis auch sofort ein, da es ihm immerhin eine noch interessantere Jagt verspricht, nachdem er erst mal dargelegt hat, dass er ihren ganzen Plan bereits durchschaut hat. Ihm scheint wirklich der Nervenkitzel eines echten Kampfes zu fehlen, denn vor dreizehn Jahren hat er Lucas sowohl die Schwachstelle der Dämonen verraten, als auch seine Maske für ihn abgenommen. Allerdings scheint dies erst geschehen zu sein, nachdem er fast alle anderen Mitglieder der Gruppe getötet hat. Zumindest deuten für mich die Waffen, welche er Lucas hinwirft darauf hin, da diese in Lucas Erinnerung von anderen Mitgliedern seiner Gruppe in Händen gehalten wurden.
      Weiterhin werden wir mal wieder um den Namen von Mr. No-Name betrogen, diesmal ist er sogar absichtlich geschwärzt und es wird nicht einfach indirekt auf ihn Bezug genommen. Andererseits gefällt es mir, dass Lewis auch seinen Namen kennt, was dann auch wahrscheinlich auf die ganze andere Kinder der Gruppe um die beiden gegolten haben dürfte.
      Zurück zum Thema, so wie ich die Situation in dem FB verstehe, haben sie damals die anderen Dämonen mit der Explosion abgelenkt, woraufhin Lewis Lucas ihre Schwachstelle verraten hat und ihn zum Kampf aufforderte, gerne mit weiterer Unterstützung. Irgendwie muss Lucas dann, nach seinem Einzelkampf noch Mr. No-Name über die Schwachstelle in Kenntnis gesetzt haben. Wenn ich mich an die anderen Fragmente aus dem FBs recht entsinne, kann dies eigentlich nur geschehen sein, nachdem Lucas von Lewis verwundet wurde und kurz bevor Lucas Mr. No-Name weggeschickt hat, damit er alleine entkommen kann. Denn sofern ich mich recht entsinne, fehlte Lucas in Mr. No-Names Erinnerung an diese Situation bereits der Arm.

      Im nächsten Kapitel dürfte es dann wahrscheinlich wieder bei Nous weitergehen, den Bayon ist für mich der zweite Hauptgegner und kann eigentlich nur als vorletztes fallen.
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