Aktuelle politische Entwicklungen in westlichen Staaten

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    • Áyu schrieb:

      Auch muss ich bei Trump echt immer an einen schmierigen Ganoven denken der in all seinen Aktionen in erster Linie den eigennutz sieht und nicht das Wohl des Landes. Er will selbst profitieren und sich im Geld sudeln. Ist teils eben auch erstaunlich welche Firmen bei Verträgen wieder den Zuschlag bekommen haben wie zuletzt bei diskusionen mit China. Oft eine Trumpnahe Firma.
      Ich will jetzt auch nur auf diesen Teil eingehen, den Rest haben andere schon gemacht. Selbstsucht ist sicher eine Motivation von Trump, der Vergleich mit einem Ganoven fällt meiner Ansicht nach flach. Organisiertes Verbrechen benötigt für gewöhnlich eine eng verknüpfte, loyale Kerntruppe. Trump ist seinen direkten Untergebenen gegenüber nicht loyal genug, um eine solche Loyalität zurückzufordern. Wenn man sein Amt aus einer Laune des Präsidenten schnell mal verlieren kann, dann hat man keinen Grund, diesem die Loyalität zu erbringen, um ihn im Zweifelsfalle zu decken. So funktioniert organisierte Kriminalität schlecht. Ich glaube, Selbstsucht und ein grosses Ego sind die Faktoren, die Trump am besten erklären. (Anders ist es mit der Regierung, die um ihn herum läuft.)
      Hello, I'm Mathemagica, the man who will become pirate king.
    • Storm of the Century schrieb:

      Profitieren vielleicht, aber sich finanziell bereichern? Hat ein Milliardär das überhaupt nötig?
      Nun - Schwer zu sagen. Aufgrund der Tatsachen, das niemand so richtig sagen kann was der Herr an Vermögen in Reinvermögen und nicht in Immobilien etc. besitzt kann man nicht pauschal sagen ein Milliarddär habe es nicht nötig. Vielleicht hat er es ja eben weil nur auf dem Papier viel vorhanden ist? Wir wissen es nicht.

      Aber was wir halt wissen sind diese faden beigeschmäcker die es Teils gibt.

      So wurde z.b. bekannt, dass die chinesische Regierung vor ein Paar Tagen "Per zufall (wirklich)" kurz nachdem sich Trump und China wieder näher gekommen sind einen Kredit über 500 Mio. Dollar Staatlichen Gelder freigegeben hat für den Bau eines Vergnügungspark in der Nähe der inonesischen Hauptstadt Jakarte. Just in diesem Projekt ist die Trump Organization vertretten die nach aussen von den Trump Söhnen geführt wird aber dem Präsidenten weiterhin gehört. Samt Country Club, Golfplatz usw.

      Natürlich mag dies nur ein dummer Zufall sein. Ich meine das die Chinesische Regierung solche Gelder freigibt nachdem die USA im Handelsstreit in welchem Ranghohe Politiker in DC waren um das Thema zu besprechen. Ist gut möglich das es sich um einen Zufall handelt. Ich meine die Chinesen haben ja nur so 2000 Jahre alte Strategiebücher von SunZu über die Kunst des Krieges mit dem Leitsatz, das jeder Krieg nur durch Täuschung gewonnen wird. ;) Was übrigens heute noch an chinesischen Schulen Standardliteratur ist.

      Ich habe selbst viele Jahre jetzt schon mit Chinesischen Leuten zu tun und ganz ehrlich die sind wirklich äusserst gerissen und wenn ich die Parteien anschaue.

      Links der "selbsternannte Dealmaker" und rechts ein Volk von schlauen, hinterlistigen Geschäftspartner für die ein Vertrag nur eine Momentaufnahme ist und über die Zukunft reden wir noch. Ganz ehrlich! Was interessiert die Chinesen so ein scheiss Park in Jakarta in welchem die Trump Organization nach 5-10 Jahren alles abschreiben muss wenn sie dafür das US-Handelsdefizit im Gegenzug weiter belasten können :D - ein feuchten Dreck.

      Aber für Trump, der kurzlebig ist, der Totale erfolg.

      Mathemagica schrieb:

      Organisiertes Verbrechen benötigt für gewöhnlich eine eng verknüpfte, loyale Kerntruppe. Trump ist seinen direkten Untergebenen gegenüber nicht loyal genug, um eine solche Loyalität zurückzufordern. Wenn man sein Amt aus einer Laune des Präsidenten schnell mal verlieren kann, dann hat man keinen Grund, diesem die Loyalität zu erbringen, um ihn im Zweifelsfalle zu decken.
      Ich habe nie behauptet das ich an jemanden wie Al Capone denke wenn ich Trump anschaue. Ich sage nur ich sehe einen schmierigen Ganoven. über die Intelligenz äussere ich mich nicht :D
    • Ich beobachte jetzt schon länger die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in den USA. Die Situation könnte dort in den nächsten Jahren eskalieren. Laut einer aktuellen Umfrage von Rasmussen Reports halten es 31 Prozent der Wähler für wahrscheinlich, dass es in den nächsten 5 Jahren einen zweiten Bürgerkrieg geben wird. 59 Prozent gaben sich besorgt, dass die Trump-Gegner auf Gewalt zurückgreifen werden. Republikaner, Demokraten und unabhängige Wähler halten sich da die Waage. Dass die Antifa äußert gewaltbereit ist, ist nichts neues, aber es radikalisieren sich immer mehr Menschen, die gegen Trump sind und attackieren dessen Wähler auf offener Straße.

      Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters rief ja auch dazu auf, Druck auf Regierungsmitarbeiter und ihre Familien auszuüben, indem man sie überall belästigt, wo man sie sieht, damit sie sich von Trump abwenden.

      Ganz einfach weil alles andere zuvor nicht funktioniert hat. Man sprach davon, dass Russland die Wahl manipuliert haben muss, die linke Hollywood-Elite appellierte an die Wahlmänner, man holte sogar eine Pornodarstellerin aus der Mottenkiste, die vor über 10 Jahren mal was mit Trump gehabt haben soll - alles vergeblich. Trump fällt nicht und man kann davon ausgehen, dass er sogar wiedergewählt wird. Wie werden die Leute wohl darauf reagieren?

      Kein Wunder also, dass die Gegenseite zunehmend aggressiver wird und "Hass" mit Hass bekämpfen will. Promis wie Michael Moore gießen noch zusätzlich Öl ins Feuer. Peter Fonda rief gar dazu auf, Trumps 12-jährigen Sohn zu entführen und in einen Käfig mit Pädophilen zu stecken. Kirstjen Nielsen sollte "nackt an den Pranger gestellt und von Passanten ausgepeitscht werden; das sollte für die Nachwelt gefilmt werden." Den erwartungsgemäßen Satire-Hinweis hat er vergessen.

      Ich finde dieses überschreiten moralischer Grenzwerte äußerst bedenklich, gerade weil es ja von den "Guten" kommt, und man muss sich die Frage stellen, ob es in den Augen dieser Menschen nicht auf eine gewaltsame Revolution hinauslaufen soll. Ich finde das ganze sowieso traurig, wenn Linke und Rechte zusammen ihre Mannschaft anfeuern, aber sich sofort hassen, wenn sie die politisch gegensätzliche Einstellung des anderen kennen.

      Klar haben weiße Rassisten Trump gewählt. Genauso gibt es aber auch Schwarze oder Hispanics, die ihn gewählt haben. Manche Entscheidungen von Trump find ich gut, andere nicht. Man muss doch differenzieren können. Mein Vater hielt kürzlich eine Schimpftirade auf Trump, ohne dafür einen Grund zu nennen, während er Obama im Anschluss als Friedensstifter bezeichnete. Das liegt für mich vor allem an der einseitigen Berichterstattung. Und sollte es zu einem Bürgerkrieg kommen, woran ich jetzt nicht wirklich glaube (heftige Ausschreitungen wird es aber sicherlich geben), sind die Gut & Böse-Rollen schon im Vorfeld verteilt. Man sieht sowas ja nur noch mit einer dichotomischen Brille.
    • Also keine Ahnung, was jetzt überhaupt der Punkt deines Beitrages sein soll - ich lese nur eine Ansammlung von lächerlichen Anti-Trump Aktionen und unterschwellig seine Befürwortung - jedenfalls formulierst du entschieden voreingenommen und machst dir dadurch die schöne Schlusspointe, es gäbe ja nicht nur dichotomisch entzweibare 'Gut und Böse-Rollen', unglaubwürdig.
      Ich stelle mich für diesen Beitrag in eines der beiden Lager: Wie lange brauche ich, um ein eigentlich unverzeihliches Statement Trumps zu finden? Gestern erst wurde bekannt, ich habe es über die lokale Tageszeitung erfahren, dass der gute Herr Präsident seinem vertrautesten Beraterstab intern vorschlug, in Venezuela einzumarschieren. Ein astreiner Völkerrechtsbruch, der seine Verachtung für die Souveränität anderer Staaten entlarvt. Make America great again und das als Maxime, die jede noch so verkommene Dummheit rechtfertigt. Und das ist ja kein Einzelfall. Man schaue sich den letzten G7-Gipfel an. Die USA ratifizieren (sprich Trump ratifiziert) die Abschlusserklärung - 1,2,3 ihm egal, per Twitter widerrufen. Das ist eine unglaubliche Frechheit, die die Qualität seines Denkens offenbart. Sicher hat er andernorts einen Punkt, beispielsweise, wenn ihm Fox News vor dem kommenden NATO-Treffen einflößt, Deutschland würde nicht ausreichend Budget für Militär ausgeben und das erklärte Ziel von 2% des Staatshaushalts missachten. Truppenursel peilt jetzt für 2024, was immerhin schon 10 Jahre nach Unterschreiben des Ziels ist, 1,5% an. Klar kann man sich da als Amerikaner verarscht fühlen. Aber das erklärt mitnichten, warum er das ganze im selben Atemzug mit deutschen Handelsbeziehungen zu Russland vermischt und einen verschwörerisch wirkenden Unterton gibt. Das ist lediglich das Ergebnis eines sträflich simplen Weltbildes.
      Das Statement dieses Beitrags soll jedenfalls wie folgt lauten: der derzeitige politische Zustand der USA ist nicht normal. Er ist absurd, grotesk und stellenweise schlichtweg unerklärlich dumm. Das sind Worte John Olivers und sie sollten nicht in Vergessenheit geraten. Auch nicht wenn Donald Trump wiedergewählt werden sollte, Gott verhüte.