Chainbreaker (Eldrail)

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    • Zu viele Kapitel

      Sehr lange hat es gedauert, es gab viele Ansätze, die aus verscheiden Gründen abgebrochen oder abgeändert wurden, nun ist er endlich fertig, mein Kommentar zu deinen letzten Kapiteln, nachdem du mir doch mit einem weiteren Zuvorgekommen bist und wir hier im FF-Bereich anscheinend eine neue fleißige Kommentatorin gewonnen haben. :)

      @Kassy ich freue mich sehr , dass du dich noch unserem kleinen Austausch so gut hier eingefunden hast und auch fleißig einbringst. Das ich nicht in deiner letzten Aufzählung nicht erwähnt wurde, hat mich eher weniger gewundert, da ich in den beiden FFs, zu denen du bereits Kommentare verfasst hast, nicht so stark präsent bin, wie bei vielen anderen. Jedenfalls auch von mir hier nochmal ein herzliches Willkommen in unserer kleinen FF-Gemeinde.

      Ich weiß noch nicht, was es für ein Kommentar es letztendlich werden wird, denn wie bereits erwähnt, habe ich die Kapitel schon mehrfach (teilweise) gelesen, mir meine Gedanken gemacht, manches aufgeschrieben, wieder verworfen usw., alles durchmischt mit Kommentaren der anderes Leser und deinen Antworten. Anders ausgedrückt, Augen zu und durch, sonst wird es nie was. ^^.

      Beginnen wir mit Alatea, welche sich nun endgültig von der Konditionierung befreit zu haben scheint und mit dem Aufsuchen des Direktors so etwas wie einen Abschluss ihres bisherigen Lebens gefunden hat. Im Kampf gegen Kill zeigt sich sehr gut, dass sie ihm eigentlich ziemlich überlegen sein dürfte, sicher nicht nur wegen ihrer TK sonder auch, weil sie viel länger Trainiert worden sein dürfte als er. Wenn ich mich recht entsinne, ist Kill irgendwann Agent geworden, vielleicht nicht ganz freiwillig, aber das Töten von Leuten gehörte schon vorher zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Dem gegenüber wurde Hydra von klein auf in der CP-0 großgezogen, auf ihre Aufgabe vorbereitet und Konditioniert. Kill war ihr wahrscheinlich bisher nur überlegen und vorgesetzt, weil er die Aufgabe mit Begeisterung erledigte, während Hydra innerlich immer mehr oder weniger dagegen abgekämpfte hat bzw auf Konditionierungs-Autopilot lief. Zu ihrer Zusammenkunft mit dem Direktor fällt mir nicht wirklich etwas ein, für sie auf persönlicher Ebene war es sicher ein wichtiger Schritt, aber wirklich neue Inforationen haben wir nicht erhalten, zumindest nichts, was mir nicht mehr oder weniger schon vorher klar gewesen ist. Jedenfalls wird sie sicher kein ruhiges Leben haben, wenn die gesamte CP-0 und sicher auch weitere Teile der WR und/oder Organisationen, welche von Hydra bekämpft wurden, an ihre Versen heften werden.

      Zu Domenico werde ich mich nicht groß äußern, er ist ein mehr oder weniger typischer Adeliger, der den Kontakt zur Realität verloren hat, sein Problem war nur, dass er kein WA war, sondern ein mehr oder minder einfacher Adeliger. Nachdem er Verbannt wurde, bekam er seine Chance sich an seinem König zu rächen und war dann erstaunt, dass er dafür eine Gegenleistung erbringen muss, weshalb er letztendlich geflohen ist. Kämpferisch hatte er nicht wirklich etwas drauf und profitierte bisher davon, dass er sich mit seiner TK außerhalb der Reichweite der meisten normalen Kämpfer aufhalten konnte.

      Am Meisten erfahren wir über bzw. mit Galayn. Mit am wichtigsten ist wahrscheinlich der kurze Dulug FB, da wir hier erfahren, woher er seine überragenden Kampfkünste erlernt hat, denen Domenico nichts entgegenzusetzen hatte. Dulug wurde anscheinend schon von klein auf in diversen Kampfkünsten unterrichtetet und musste sich in diversen Kämpfen beweisen, bis es schließlich gegen alle seiner Meister ging. Am ehesten würde ich ihn als Gladiator bezeichnen, wobei schon angedeutet wurde, dass der Meister mehr mit ihm vorhatte, als einfach nur den besten Arenakämpfer zu erschaffen. Wahrscheinlich hat Galayn auch aus dieser Zeit den Gruß, welcher dem Beamten in einer der vorherigen Kapitel aufgefallen ist. Weiterhin würde ich auch vermuten, dass sein Ketten-Tattoo ebenfalls aus dieser Zeit stammt. Ob dies jetzt das Zeichen der Familie des Meisters ist oder jeder Gladiator so etwas bekommt, um ihn als das zu kennzeichnen was er ist, bleibt noch abzuwarten. Aber es dürfte eine tiefere Bedeutung haben und durchaus bekannt sein, ansonsten würde er es nicht >Verzweiflung< zeigen, um einen weiteren Kampf zu verhindern oder Sengchou um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Jedenfalls können wir sicher sein, dass es nicht einfach irgendein unbedeutendes Tattoo ist und den meisten etwas sagen müsste, genauso wie das Brandzeichen der HD. Was er jetzt genau von Sengchou für Informationen oder Mithilfe erwartet, können wir noch nichts sagen.

      Verzweiflung hat schon bevor sie das Tattoo gesehen hat genug Respekt vor Galayn um es nicht auf einen Kampf ankommen zu lassen, was ich schon etwas erstaunlich finde. Nicht weil ich mir nicht vorstellen kann, dass seine Erscheinung beeindruckend ist und man erkannt, dass es nicht einfach wird gegen ihn zu gewinnen, sonder weil es sich bei ihr um ein hochrangiges Mitglied der Boten der Apokalypse handelt. Zum einen würde ich erwarten, dass alle hochrangigen Mitglieder sehr gute Kämpfer sind, zum anderen würde eine solche Auseinandersetzung, mitten in einer dicht bewohnten Stadt, doch genau das Bringen, was die Boten wollen, Tod, Zerstörung und Verzweiflung. Verzweiflungs Erscheinungsbild mit ihren diversen Referenzen zu Blut, zusammen mit der Ausgesaugten Maus, lassen mich am ehesten auf eine Zoan Tippen, vielleicht sogar eine Kryptid-Zoan Modell Vampir, wobei es auch noch genug andere Blutsaugende Mystische Kreaturen gibt, wie z.B. den Chupacabra. Alternativ wäre auch eine Blutlogie möglich, ähnlich der aus Bos FF. Weiterhin wirkt es so, als wäre Verzweiflung mental nicht immer ganz stabil bzw. dass sie Probleme hat sich auf das Wesentliche und Aktuelle zu fokussieren.

      Ansonsten bin ich erstaunt, wie viele geheime/geheimnisvolle Organisationen es in deiner Welt gibt. Wir haben die Bruderschaft aus deinem letzten Projekt, die aber hier auch nochmal erwähnt wurde, es gibt die Boten der Apokalypse, die auf Zerstörung zu stehen scheinen und den Kult, der von Galayn gejagt wird. Da ist es in deiner Unter/Schattenwelt aber ziemlich voll, wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass sich die Boten und der Kult gut verstehen dürften, da beide eine Vorliebe für Zerstörung und Massaker zu haben scheinen.

      Murphy ist wohl nicht gerade dass, was man sich als Ranghöchsten Marineoffizier auf einer Insel wünscht, kein wunder das Domenico ein so leichtes Spiel hatte. Mal schauen ob er später noch etwas wichtiger wird.

      Als letztes bleibt dann noch Sengchou, der letzte der Musashi . Auch aus ihm werde ich noch nicht wirklich schlau, bzw eher daraus was Galayn von ihm erwartet bzw, was er erfahren will. Immerhin lebt Sengchou schon seit 17 Jahren in einer selbstgewählten Isolation. Anscheinend hat sein Clan Wado vor langer Zeit verlassen und sich auf dieser Insel niedergelassen, verlor aber mit den Jahren immer mehr an Macht bzw an guten Kämpfern. Vor siebzehn Jahren haben sich alle Mitglieder bis auf ihn dazu entschlossen, für das Thorn Empire in den Krieg zu ziehen und sind, wie er es erwartet hat, nach und nach gefallen. Trotzdem scheint der Name seines Clans noch immer für stärke zu stehen oder vielleicht sind es auch nur die beiden Drachenschwerter, jedenfalls wollte ihn die WR Zwangsrekrutieren, er hat sich gewehrt und dabei einen Agenten verletzte, weswegen er jetzt gesucht wird.

      Etwas irritiert bin ich noch, in welcher Zeit dein FF spielt. Irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass es vor Luffy Aufbruch spielen würde, aber die erwähnte Wehrpflicht weißt definitiv auf auf den Zeitsprung nach den Großen Ereignis hin.

      Ansonsten bin ich eigentlich vor allem froh auch hier endlich wieder mit meinen Kommentaren auf dem aktuellen Stand zu sein. Sobald es wieder nur einzelne Kapitel sind, werde ich auch sicher wieder zufriedener mit dem sein, was ich zu Papier bringe. Denn die Kapitel haben mir sehr gefallen, was man von meinem Kommentar nicht unbedingt behaupten kann.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
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      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Hm, ich bin gerade ein bisschen ratlos darüber, wie ich mich in die Figuren einfühlen soll. Vermutlich fehlt mir Alatea bereits. Was ich eher glaube, ist die erzählerische Schwierigkeit, eine Isolation in einen größeren Kontext einzuordnen. Wir haben das Königreich, für das der Musashi-Clan in einen effektiven todbringenden Konflikt eingreifen durfte. Anscheinend war es für Sengchou wohl kein Problem, sich dem durch ein 'nope' zu entziehen. Ob er dafür nun weitere Ächtung erfahren hat oder er sich selbst verdeutlichen konnte, dass er auf rationaler Sicht richtig gehandelt hatte - sein aktueller Zustand spricht ja dafür, dass es damit angefangen hat, ihn langsam aber sicher in eine miese Grundstimmung zu versetzen.
      Dieser Konflikt zwischen dem richtigen und dem achtbaren Handeln zerreißt ihn, und das nicht erst seit wenigen Tagen, wenn man sich anschaut, dass der Stein des Anstoßes bereits über ein Jahrzehnt zurückliegt. Was nun in dieser langen Zeit der Isolation geschehen ist, um aus einem Anstoß einen Geröllhagel herbeizuführen, der in der Missachtung der Wehrpflicht gipfelte, darin gipfeln zwei Fragen: Wie kann ein so "bekannter" Clan im Krieg verheizt werden? Dieses "the last samurai"-Szenario ist ja nicht selten mit Rachegelüsten, eingestaubten Pfaden und mächtigen Außenseitern bestückt, die starben, da sie sich einer Übermacht entgegenstellen mussten. Wenn Sengchou einfach nur die Schwerter erhält und dann einsam sein Dasein fristet, frage ich mich, für wen er etwaige neue Motivation aufbringen kann. Für einen (anscheinend) Wildfremden mit unheimlichen Augen; für sich selbst, den er seit langem innerlich Stück für Stück aufgegeben hat - oder nicht doch für Bezugspersonen, die in einer Rückblende ihm die gedankliche Saat aussäten, nicht selber sein Verhalten - wenn es Zeit ist - zumindest einmal zu reflektieren, um sich einen neuen Standpunkt zu suchen, von dem aus er nicht einfach neu auf die Welt um ihn herum schaut - wie ein Turm -, sondern ein Boden, auf dem er wirklich steht und - im wahrsten Sinne - wieder festes Fundament unter den Holzsandalen hat.
      Da die Zeit mit Galayan und Sengchou noch nicht allzulange in der 'best buddy'-Phase ist, muss ich wirklich die kommenden Kapitel abwarten, um mich näher mit dieser Figur anfreunden zu können. Die Problematiken, die ich an ihm sehe, die können da (natürlich) näher thematisiert werden. Wie das ganze aus Autorensicht umgesetzt wird, nachdem er jahrelang (gefühlt) mit Fingern in den Ohren am Höhlengrund meditierte, darauf bin ich schon ziemlich gespannt. Das kann gut angestoßen werden, es kann - wie anfangs Galayn - vom Tempo her zehrend sein. Mal gucken. Ich lasse mich dahingehend überraschen, ob du mich, ja, überraschen wirst. :D
    • Wow, ist ja wieder ordentlich was los hier :)
      Beginnen wir mit unserer neuesten Leserin:

      Kassy schrieb:

      Ich fand es sehr interesssant, dass wir direkt die ganze Geschichte von Sengchou erfahren, da du ja sonst so geheimniskrämerisch mit der Vergangenheit deiner Charaktere bist. Auch wenn Alatea mittlerweile "aufgeklärt" ist, ist ja Galayn noch ein großes Fragezeichen. Von daher fühle ich mich jetzt, am Ende von Kapitel 12, Sengchou bereits wesentlich näher als Galayn.
      Naja, alles ist es noch nicht ganz. Es ist viel würde es besser treffen. Allerdings wollte ich nicht einfach jemanden so Betrunkenen hinsetzen, ohne dass es da auch noch eine Form der Begründung gibt. So kommt man dem Charakter näher, was bei Galayn höchstwahrscheinlich auch der Fall wäre :)

      Kassy schrieb:

      Er hat ja schon so viel verloren... Ich bin gespannt, inwieweit Sengchou Teil der Geschichte bleibt, wie weit er Galayn begleiten wird, und wie sich ihre Beziehung weiter entwickelt - sie scheinen ja direkt einen Draht zu haben.
      Jeder Autor mag diese armen Charaktere, denen übel mitgespielt wurde^^
      Das neue kapitel gibt eine Antwort auf den zukünftigen Platz Sengchous in der Geschichte.

      Kassy schrieb:

      Der Anfang des Kapitels, in dem Galayn Sengchou nach draußen zerrt, fand ich total klasse! Ich konnte mir dir Situation richtig gut vorstellen. Sie war so gut geschildert, dass ich auch direkt lächeln musste, weil es so realistisch rüberkam.
      So sollte es sein! Gerade, weil ich da gerne mal Schwierigkeiten habe, es dynamisch gut hinzukriegen, freut mich das um so mehr.

      Kassy schrieb:

      Kleiner Typo, bei einem sooo wichtigen, tollen Satz!
      Habe ich schon verbessert. Danke dafür. Zwar glaube ich, dass üblicherweise die Fehler fast komplett schon vorher entfernt wurden, aber kann ja trotzdem mal passieren.

      Weiter zu dem Rückkehrer:

      qoii schrieb:

      Sehr lange hat es gedauert, es gab viele Ansätze, die aus verscheiden Gründen abgebrochen oder abgeändert wurden, nun ist er endlich fertig, mein Kommentar zu deinen letzten Kapiteln, nachdem du mir doch mit einem weiteren Zuvorgekommen bist
      Solche Phasen gibt es. Tatsächlich überrascht es mich beinahe noch mehr, dass du so lange es durchgezogen hast, wirklich alles zu kommentieren. Hauptsache, du hast wieder Freude am Kommentieren, das ist das wichtigste!

      qoii schrieb:

      Ich weiß noch nicht, was es für ein Kommentar es letztendlich werden wird, denn wie bereits erwähnt, habe ich die Kapitel schon mehrfach (teilweise) gelesen, mir meine Gedanken gemacht, manches aufgeschrieben, wieder verworfen usw., alles durchmischt mit Kommentaren der anderes Leser und deinen Antworten. Anders ausgedrückt, Augen zu und durch, sonst wird es nie was.
      Da siehst du dich aber pessimistisch^^

      qoii schrieb:

      Beginnen wir mit Alatea, welche sich nun endgültig von der Konditionierung befreit zu haben scheint und mit dem Aufsuchen des Direktors so etwas wie einen Abschluss ihres bisherigen Lebens gefunden hat.
      Das ist auch einer der Punkte. Sie hat sich abgewendet und hat so auch einen klaren, deutlichen Endpunkt gesetzt. Das die CP-0 noch nicht fertig mit ihr ist, nun, dass ist eben das Problem.

      qoii schrieb:

      Im Kampf gegen Kill zeigt sich sehr gut, dass sie ihm eigentlich ziemlich überlegen sein dürfte, sicher nicht nur wegen ihrer TK sonder auch, weil sie viel länger Trainiert worden sein dürfte als er. Wenn ich mich recht entsinne, ist Kill irgendwann Agent geworden, vielleicht nicht ganz freiwillig, aber das Töten von Leuten gehörte schon vorher zu einer seiner Lieblingsbeschäftigungen. Dem gegenüber wurde Hydra von klein auf in der CP-0 großgezogen, auf ihre Aufgabe vorbereitet und Konditioniert. Kill war ihr wahrscheinlich bisher nur überlegen und vorgesetzt, weil er die Aufgabe mit Begeisterung erledigte, während Hydra innerlich immer mehr oder weniger dagegen abgekämpfte hat bzw auf Konditionierungs-Autopilot lief.
      Da hast du aber mehr herausgelesen, als drin stand. Kill ist schwer einzuschätzen, da ich vermieden habe, ihn in voller Stärke kämpfen zu lassen. Ob es noch ein Rematch geben wird?

      qoii schrieb:

      Jedenfalls wird sie sicher kein ruhiges Leben haben, wenn die gesamte CP-0 und sicher auch weitere Teile der WR und/oder Organisationen, welche von Hydra bekämpft wurden, an ihre Versen heften werden.
      So ist es zu erwarten und im aktuellen Kapitel geht es auch schon los :)

      qoii schrieb:

      Zu Domenico werde ich mich nicht groß äußern, er ist ein mehr oder weniger typischer Adeliger, der den Kontakt zur Realität verloren hat, sein Problem war nur, dass er kein WA war, sondern ein mehr oder minder einfacher Adeliger
      Genau der Punkt, warum er eben nicht davon gekommen ist. Adel mag oftmals helfen, aber nur die Tenryuubito sind wirklich außerhalb des Gesetzes.

      qoii schrieb:

      Am ehesten würde ich ihn als Gladiator bezeichnen, wobei schon angedeutet wurde, dass der Meister mehr mit ihm vorhatte, als einfach nur den besten Arenakämpfer zu erschaffen.
      Gladiator ist er keinesfalls. Der Meister hat(te) große Pläne mit ihm, die nun eben auch Kampfstärke verlangten. So eine Arena ist doch schön zum prüfen, oder?

      qoii schrieb:

      Wahrscheinlich hat Galayn auch aus dieser Zeit den Gruß, welcher dem Beamten in einer der vorherigen Kapitel aufgefallen ist. Weiterhin würde ich auch vermuten, dass sein Ketten-Tattoo ebenfalls aus dieser Zeit stammt. Ob dies jetzt das Zeichen der Familie des Meisters ist oder jeder Gladiator so etwas bekommt, um ihn als das zu kennzeichnen was er ist, bleibt noch abzuwarten. Aber es dürfte eine tiefere Bedeutung haben und durchaus bekannt sein, ansonsten würde er es nicht >Verzweiflung< zeigen, um einen weiteren Kampf zu verhindern oder Sengchou um seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Jedenfalls können wir sicher sein, dass es nicht einfach irgendein unbedeutendes Tattoo ist und den meisten etwas sagen müsste, genauso wie das Brandzeichen der HD.
      Korrekt. Tatsächlich könnte man sagen, dass nach bisherigem Stand niemand etwas damit anfangen kann. Warum, dass wurde bereits im Kapitel zuvor angedeutet.

      qoii schrieb:

      Verzweiflung hat schon bevor sie das Tattoo gesehen hat genug Respekt vor Galayn um es nicht auf einen Kampf ankommen zu lassen, was ich schon etwas erstaunlich finde. Nicht weil ich mir nicht vorstellen kann, dass seine Erscheinung beeindruckend ist und man erkannt, dass es nicht einfach wird gegen ihn zu gewinnen, sonder weil es sich bei ihr um ein hochrangiges Mitglied der Boten der Apokalypse handelt. Zum einen würde ich erwarten, dass alle hochrangigen Mitglieder sehr gute Kämpfer sind, zum anderen würde eine solche Auseinandersetzung, mitten in einer dicht bewohnten Stadt, doch genau das Bringen, was die Boten wollen, Tod, Zerstörung und Verzweiflung.
      Durchaus richtig. Allerdings gab es zwei Faktoren, die einen Kampf scheitern ließen (wenn man meine Wünsche mal raus lässt^^). Erstens waren eben die Einwohner größtenteils außer Haus (arbeiten, um den Verlust durch Domenicos Erpressung wieder auszugleichen), was gerade für sie nicht gut ist und zweitens ist sie eine der eher "gemäßigteren" Mitglieder und als solches eher vorsichtiger.

      qoii schrieb:

      Verzweiflungs Erscheinungsbild mit ihren diversen Referenzen zu Blut, zusammen mit der Ausgesaugten Maus, lassen mich am ehesten auf eine Zoan Tippen, vielleicht sogar eine Kryptid-Zoan Modell Vampir, wobei es auch noch genug andere Blutsaugende Mystische Kreaturen gibt, wie z.B. den Chupacabra. Alternativ wäre auch eine Blutlogie möglich, ähnlich der aus Bos FF. Weiterhin wirkt es so, als wäre Verzweiflung mental nicht immer ganz stabil bzw. dass sie Probleme hat sich auf das Wesentliche und Aktuelle zu fokussieren.
      Da war ich mal kreativer. Wenn man daruaf kommt, Hut ab.

      qoii schrieb:

      Ansonsten bin ich erstaunt, wie viele geheime/geheimnisvolle Organisationen es in deiner Welt gibt. Wir haben die Bruderschaft aus deinem letzten Projekt, die aber hier auch nochmal erwähnt wurde, es gibt die Boten der Apokalypse, die auf Zerstörung zu stehen scheinen und den Kult, der von Galayn gejagt wird. Da ist es in deiner Unter/Schattenwelt aber ziemlich voll, wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass sich die Boten und der Kult gut verstehen dürften, da beide eine Vorliebe für Zerstörung und Massaker zu haben scheinen.
      Geheime (eigentlich sind sie alle nicht geheim, außer der Kult) Organisationen sind toll, finde ich zumindest. Übrigens finde ich es durchaus vernünftig. Vor dem Piratenzeitalter muss es ja auch die ganzen Bösen gegeben haben. Da sie keine Piraten waren, waren sie eben anderweitig beschäftigt.

      qoii schrieb:

      Trotzdem scheint der Name seines Clans noch immer für stärke zu stehen oder vielleicht sind es auch nur die beiden Drachenschwerter, jedenfalls wollte ihn die WR Zwangsrekrutieren, er hat sich gewehrt und dabei einen Agenten verletzte, weswegen er jetzt gesucht wird.
      Der Name hat im Laufe der Zeit schon an Bedeutung verloren. Bekannt ist er schon noch, allerdings war es mehr so, dass der Sinn einer Zwangsrekrutierung ist, alle, die einigermaßen kämpfen können, zu rekrutieren. Insbesondere muss ja nicht unbedingt öffentlich bekannt sein, dass er zwei Drachenschwerter besitzt. Das könnte ja zu ziemlich viel ungewünschter Aufmerksamkeit führen, die er ja gar nicht hat(te).

      qoii schrieb:

      Etwas irritiert bin ich noch, in welcher Zeit dein FF spielt. Irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass es vor Luffy Aufbruch spielen würde, aber die erwähnte Wehrpflicht weißt definitiv auf auf den Zeitsprung nach den Großen Ereignis hin.
      Tatsächlich spielt die aktuelle Handlung etwa ein halbes Jahr nach Rogers Tod. Als Reaktion auf den Ausbruch des Piratenzeitalters habe ich mir die künstlerische Freiheit genommen, einfach eine Wehrpflicht zu verwenden.

      qoii schrieb:

      Ansonsten bin ich eigentlich vor allem froh auch hier endlich wieder mit meinen Kommentaren auf dem aktuellen Stand zu sein. Sobald es wieder nur einzelne Kapitel sind, werde ich auch sicher wieder zufriedener mit dem sein, was ich zu Papier bringe. Denn die Kapitel haben mir sehr gefallen, was man von meinem Kommentar nicht unbedingt behaupten kann.
      Naja, immerhin warst du froh, den Kommentar zu verfassen. Das diesmal nicht so viel getroffen wurde, du wirst es verkraften. In Zukunft kann es ja wieder besser werden :)

      Zum Abschluss noch den gnadenlosen Kritiker:

      blink schrieb:

      Hm, ich bin gerade ein bisschen ratlos darüber, wie ich mich in die Figuren einfühlen soll. Vermutlich fehlt mir Alatea bereits. Was ich eher glaube, ist die erzählerische Schwierigkeit, eine Isolation in einen größeren Kontext einzuordnen. Wir haben das Königreich, für das der Musashi-Clan in einen effektiven todbringenden Konflikt eingreifen durfte. Anscheinend war es für Sengchou wohl kein Problem, sich dem durch ein 'nope' zu entziehen. Ob er dafür nun weitere Ächtung erfahren hat oder er sich selbst verdeutlichen konnte, dass er auf rationaler Sicht richtig gehandelt hatte - sein aktueller Zustand spricht ja dafür, dass es damit angefangen hat, ihn langsam aber sicher in eine miese Grundstimmung zu versetzen.
      Alatea taucht ja immerhin noch mal kurz auf^^
      Sengchou war jung und in gewissem Sinne idealistisch. Söldner, dass war so dermaßen unter seiner Würde, dass es nur ein entschiedenes "Nein" geben konnte. In der Folge muss er dann eben mit der Tragweite einer solchen Entscheidung leben. Er kann es nicht besonders gut bzw. er schafft es nicht, sich ernsthaft mit der Situation auseinander zu setzen. Als Folge fängt er an, sich zu isolieren, jeden Kontakt zu meiden und so vor seinen Problemen wegzulaufen.

      blink schrieb:

      Dieser Konflikt zwischen dem richtigen und dem achtbaren Handeln zerreißt ihn, und das nicht erst seit wenigen Tagen, wenn man sich anschaut, dass der Stein des Anstoßes bereits über ein Jahrzehnt zurückliegt. Was nun in dieser langen Zeit der Isolation geschehen ist, um aus einem Anstoß einen Geröllhagel herbeizuführen, der in der Missachtung der Wehrpflicht gipfelte, darin gipfeln zwei Fragen: Wie kann ein so "bekannter" Clan im Krieg verheizt werden? Dieses "the last samurai"-Szenario ist ja nicht selten mit Rachegelüsten, eingestaubten Pfaden und mächtigen Außenseitern bestückt, die starben, da sie sich einer Übermacht entgegenstellen mussten.
      Im Prinzip hat ihn das Erlebnis dermaßen verstört, dass allein der Gedanke daran, für jemanden anderes zu kämpfen ihn dermaßen triggert, dass er sogar einen Beamten tätlich angreift. Das es mit der Zeit nicht besser geworden ist, erscheint zumindest mir sinnvoll.
      Was die "Verheizung" angeht, so hat sich der Clan ja seit seiner Ausreise aus Wanokuni bereits langsam verheizt nohne äußerlichen Einfluss. Als solches endete es darin, dass die, man möchte schon fast sagen ehemaligen, Samurai freiwillig für Geld in den Krieg zogen. Also nichts mit Rachegelüsten usw.

      blink schrieb:

      Wenn Sengchou einfach nur die Schwerter erhält und dann einsam sein Dasein fristet, frage ich mich, für wen er etwaige neue Motivation aufbringen kann. Für einen (anscheinend) Wildfremden mit unheimlichen Augen; für sich selbst, den er seit langem innerlich Stück für Stück aufgegeben hat - oder nicht doch für Bezugspersonen, die in einer Rückblende ihm die gedankliche Saat aussäten, nicht selber sein Verhalten - wenn es Zeit ist - zumindest einmal zu reflektieren, um sich einen neuen Standpunkt zu suchen, von dem aus er nicht einfach neu auf die Welt um ihn herum schaut - wie ein Turm -, sondern ein Boden, auf dem er wirklich steht und - im wahrsten Sinne - wieder festes Fundament unter den Holzsandalen hat.
      Hier mag man mir vielleicht meinen Mangel an Psychologiewissen ankreiden. Sengchou muss neue Motivation aufbringen. Dass da jemand kommt, der ihm - wenn auch mehr indirekt - die Augen öffnet, passt doch wie Faust auf Auge. Da taucht jemand auf, der ihm, dem einsamen Verlorenen zur Seite steht und ihm hilft. Sollte das nicht Grund genug sein? Damit einher geht auch ein Ende der Selbstverachtung und er kann ebenso wieder auf sich persönlich bauen. Im Gegenzug dafür jemanden von früher (was ja nach Aufbau auch nur ein Clanmitglied sein kann) zu nutzen, kann ich mir nicht vorstellen. Die haben durch ihr Handeln auch jegliches Recht dazu verwirkt. Okay, wenn ich es mir recht überlege, sit es durchaus machbar. Aber ganz ohne Schubser von außen, warum sollte auf einmal der Aufschwung kommen?

      blink schrieb:

      Da die Zeit mit Galayan und Sengchou noch nicht allzulange in der 'best buddy'-Phase ist, muss ich wirklich die kommenden Kapitel abwarten, um mich näher mit dieser Figur anfreunden zu können. Die Problematiken, die ich an ihm sehe, die können da (natürlich) näher thematisiert werden. Wie das ganze aus Autorensicht umgesetzt wird, nachdem er jahrelang (gefühlt) mit Fingern in den Ohren am Höhlengrund meditierte, darauf bin ich schon ziemlich gespannt. Das kann gut angestoßen werden, es kann - wie anfangs Galayn - vom Tempo her zehrend sein. Mal gucken. Ich lasse mich dahingehend überraschen, ob du mich, ja, überraschen wirst. :D
      Mal sehen. Irgendwie habe ich das Gefühl, sie sind zu sehr und zu schnell 'best buddies' geworden. Lass hören, ob ich dir gerade die Figur und die aktuelle Situation versaue. Überraschen werde ich dich bestimmt, da du völlig anders denkst, deine Sicht so anders ist und folglich wird wohl kaum passieren, was du erwartest^^
      Fragt sich nur, ob du positiv oder negativ überrascht wirst...


      Gut, dass solls gewesen sein. Ein neues Kapitel ist auch fertig. Mal sehen, ob es ankommt. Warum habe ich auch immer dieses gewisse Selbstzerstörerische in mir, dass mir einredet, es ist nicht gut? Dabei weiß ich es ja sogar...
      Aber das hier ist ja nicht der Platz für sowas, also lieber viel Spaß mit Kapitel 13 - Entscheidung, was an inzwischen vielleicht gewohnter Stelle zu finden ist!
      "The chains of fear are easily broken with the blade of courage."
      Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
      Chainbreaker (laufend)
    • Kapitel 13 Entscheidung

      Nicht mehr ganz so neues Kapitel = neuer Kommentar; man möchte seine Vorsätze ja durchhalten. ;)

      Galayn schafft es, das erste neue Mitglied für seine kleine Agentengemeinschaft zu gewinnen, wobei ich mir da noch das eine oder andere erhoffe, denn Sengchou scheint (derzeit) zu schnell wieder gefasst und bei sich zu sein. Galayn ist es gelungen ihm einen Anstoß zu geben, um wieder aus dem Loch zu kommen, in welches eher mit dem Verlust seines Clans und der missglückten Rekrutierung gefallen ist, indem er um Hilfe bittet. Dies kann aber immer nur der erste Schritt sein, auf den weitere Kämpfe und Probleme folgen müssen, wie auch der eine oder andere Rückschlag. Aber da mache ich mir keine allzu großen sorgen, kennen wir beide ein FF, wo sich deine teilgebrochenen Charaktere. sicher auch sehr gut einfinden würden.

      Ein leichtes Problem habe ich hingegen damit, wie die Sache mit dem Steckbrief gelöst worden ist, bzw an der Art der Umsetzung. Zunächst wird es von Bora so dargestellt, dass dies fast unmöglich ist, so etwas zu erreichen, aber sobald er liest, dass dem Direktor eine Agentin abhanden gekommen ist, scheint alles kein größeres Problem mehr zu sein, zwar schwierig, aber nicht mehr. Mein Problem ist nicht, ob er es schaffen könnte oder nicht, sondern diese sehr unterschiedliche Darstellungsweise, alleine geändert durch diesen kleinen Bericht und Galayns leicht Unsicherheit. Ein >das wird aber sehr schwierig usw.< und dann eine beflügelte Arbeitsmoral durch die Nachricht hätte ich persönlich für passender Empfunden, wobei es eben manchmal reicht, wenn man erkennt, dass der eignen Hauptgegner nicht unverwundbar ist, um wieder von Tatendrang erfüllt zu werden. Weiterhin wollte die WR Sengchou lebend in die Finger bekommen, wahrscheinlich damit er dann doch für sie kämpfen kann und da Sengchou nun zu Galayn gehört. ist er ein freier Agent der WR. Deswegen dürfte es auch schaffbar sein den Steckbrief aus dem Verkehr zu ziehen, da die WR in gewisser Weise ihr Ziel erreicht hat.

      Etwas irritiere bin ich aber über das Chaos in Bora Büro, wie konnte er mit einer solchen Ordnung nur so hoch aufsteigen bzw. wenn sich das Chaos in den wenigen Wochen dermaßen vergrößert hat, wie müsste es dann erst aussehen, wenn er mehrere Jahre arbeitet oder bekommt er einmal im Jahr ein neues Büro. Bora wirkt für mich gerade viel zu überfordert mit den ganzen Papieren die ihm zugetragen werden. Wenn er einen einigermaßen guten Rang / Macht in der WR erreicht hat, dann muss er bisher irgendwie damit klargekommen sein und diesen Eindruck macht er derzeit nicht auf mich, Aber vielleicht in ich auch einfach nur Ravehouse-geschädigt. ^^

      Alatea erfährt derweil, dass sie entgegen ihre Erwartungen doch Steckbrieflich gesucht wird. Woher diese Vermutung kommt, verstehe ich noch nicht, vielleicht ist sie davon ausgegangen, dass der Direktor ihre "Kündigung" mehr oder weniger unter den Teppich kehrt, um sein Gesicht zu wahren. Allerdings zeigt sie bei dem einfachen Passanten, dass sie es wirklich geschafft hat, einen Teile ihres antrainierten Verhaltens zu überwinden, denn Hydra hätte auch diese kleinste Bedrohung sicher gleich aus dem Weg geräumt. Immerhin kann der Mann melden, dass er sie gesehen hat und dann weiß die WR wo sie suchen muss.

      Trotz des etwas kritischen Grundtons hat mit das Kapitel sehr gut gefallen. Besonders Sengchou Dankbarkeit und Treueschwur hast du sehr gut hinbekommen. Etwas kitschig und übertrieben, aber es hat irgendwie sehr gut zu ihm gepasst oder eher zu Situation. Der überhaupt nicht mehr samuraiige Samurai, wird /fällt in diesem Moment in eine Handlung, welche man einem Samurai in den alten Heldengeschichten zuschreiben würde, wenn er tiefste Dankbarkeit und Treue ausdrücken möchte, die man nur mit seinem Leben zurückzahlen kann. Genauso richtig und kitschig (im positiveren sinne) war dann Galayns Antwort, dass er nur einen Partner/Freund möchte.

      Den letzten Absatz möchte ich natürlich auch nicht außer acht lassen. Sofern ich mich nicht vertue, wissen wir schon länger, dass Galayn nicht unbeobachtet unterwegs ist und hier haben wir erneut eine Bestätigung. Die Beobachtende Person scheint zwar gegen ihre Befehle zu handeln und will dies niemandem Verraten, trotzdem möchte sie einen Dagalur darüber Informieren, dass Galayn nicht mehr alleine unterwegs ist. Dass würde nur passen, wenn dieser Dagalur nicht der ist, von dem er seinen Befehl erhalten hat. Bei dem Namen Dagalur muss ich derzeit noch als erstens an den Anführer des Kults denken, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, warum er sich über einen weiteren Jäger freuen soll.^^

      In diesem Sinne bis zum nächsten Kapitel. ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Mal wieder ein Kommentar von mir, wenn auch etwas uninspiriert und wenig motiviert. Die Semesterferien saugen mir irgendwie mehr Energie aus drei thailändische Nutten in einer Liebesschaukel.

      Ich will ehrlich sein: Die ganze Geschichte um Sengchou hat mich nur bedingt angesprochen. Also, die Art und Weise, wie Galayn ihn wieder einigermaßen zur Vernunft und auf einen Weg abseits der schmierigen Kneipen des Hinterlandes gebracht hat, sagt mir durchaus zu. Galayn profiliert sich immerhin als Mann, der durchaus Einsicht in die Herzen und Köpfe seiner Mitmenschen hat und nicht nur der rationale Mitarbeiter-des-Monats-Agent ist, der seine Agenda durchzieht und dabei im Vorbeigehen ganz Dörfer rettet. Dennoch empfand ich Sengchou selbst, ebenso wie seinen Hintergrund, als unbefriedigend. Wie qoii vielleicht schon sagte, ging das alles recht zügig vonstatten und der Offscreen-Tod seines Clans lief zu sehr nebenbei ab, als dass man sich hätte emotional darauf einlassen können. Natürlich ist verständlich, wo Sengchous Probleme liegen. Sein Clan ist tot, er ist zwischen Pflichtgefühl und Moral hin und her gerissen, Tradition vs. Überzeugung. Das war okay und von dir auch herausgearbeitet, aber die Umsetzung missfiel mir irgendwie. Viel spielte sich im Kopf von Sengchou ab, was zwar konsequent, aber letztlich auch sehr mühsam zu lesen war. Es würde mich freuen, wenn du noch mehr daran arbeitest, äußere Handlungen mit inneren Vorgängen zu verknüpfen. Gerade Sengchous Konflikt war deutlich, aber irgendwo auch recht träge inszeniert. Daher war ich auch sehr dankbar für den kurzen Flashback und hoffe, dass du solche Tricks in Zukunft öfters benutzt. Du musst dem Leser nicht ständig haarklein erklären, was deine Figur gerade wie und warum denkt, fühlt, meint, annimmt, schlussfolgert. Manchmal reichen auch die Taten einer Figur, ihr Verhalten; die Art und Weise, wie sie etwas tut. Gewiss gibt es immer Situationen und Szenen, in denen man die Gefühls- und Gedankenwelt einer Figur offenlegen muss - aber in den meisten Fällen schadet dies mehr einer dynamischen Inszenierung und sollte nur für Schlüsselmomente benutzt werden. Ich will jetzt nicht sagen, dass Sengchous Sinneswandel kein Schlüsselmoment war. Ich will dir nur raten, es mit solchen Offenlegungen nicht zu übertreiben. Manchmal kann man die Gedanken und Gedankengänge einer Figur ruhig impliziert offenlegen. Das Thema hatten wir ja bei Galayn schon einmal.^^

      Sengchou ist jedenfalls an Bord, und ich muss ganz dreist nachfragen: War das der Plan? Ist Galayn deshalb zum Archipel gereist, um den abtrünnigen Sengchou anzuheuern? Ich habe da irgendwie den Faden verloren. Bisher wirkt Galayns Reise nämlich so ziellos und durch passende Zufälle bestimmt, dass ich einfach nachfragen muss. :D

      Alatea wird nun also gesucht. Das war irgendwo abzusehen, auch wenn ich durchaus überrascht bin, dass der Direktor die ganze Geschichte nicht erstmal zu vertuschen versucht hat. Der Steckbrief kam erstaunlich schnell. Auch ich habe eher erwartet, dass man die Sache nicht Publik machen will und erst ein Kopfgeld nachliefert, sobald irgendwas an die Öffentlichkeit dringt. Aber wer weiß, welchen Plan der Direktor verfolgt. Möchte er Alatea, die an ein Leben auf der Flucht nicht gewöhnt ist, zermürben? Will er sie brechen, bis sie wieder zu ihm angekrochen kommt? Oder will er sie wirklich tot sehen?
      Das Kopfgeld gibt dir nun natürlich zahlreiche Möglichkeiten. Entweder du führst eine Drittpartei (Kopfgeldjäger, Marine) ein oder aber Galayn wird auf die ehemalige Regierungsagentin angesetzt. Sodass man nach außen durch das Kopfgeld eine harte Linie zeigt, die Angelegenheit aber dennoch in den eigenen Reihen zu lösen versucht. Wäre wohl auch nicht von Vorteil, wenn eine Frau mit Alateas Wissen einfach an irgendeinen dahergelaufenen Verbrecher gerät. Emotional gefestigt ist die Gesuchte immerhin nicht und Freunde, so gefährlich und gerissen sie auch sein mögen, bräuchte sie durchaus.


    • Wie schon bei blink, werde ich mich nun auch über deinen Prolog hermachen. Denn wie heißt es so schön: Der Anfang eines Buches ist schon die halbe Miete! (wenn ich meine Miete nur damit bezahlen könnte ...)


      Die Atmosphäre

      Deine größte Stärke ist glaube ich der Aufbau der Atmosphäre. Mir gefällt dein Schreibstil sehr gut und ich hoffe, dass die fast schon altertümliche Sprache in den kommenden Kapiteln beibehalten wird. Einzelne Wörter haben mich zwar gestört (z.B. geräuschlich oder Ungewitter), aber das mag ebenfalls der alten Sprache geschuldet sein.

      Desweiteren stellen sich folgende Fragen:

      1. Was ist in dieser "einstmals friedlichen Stadt" vorgefallen, dass sie jetzt verwüstet wird?
      2. Wer verwüstet diese Stadt?
      3. Und wer ist der namenlose Schwertkämpfer?

      Gerade die dritte Frage hast du sehr gut ausgearbeitet, da bereits im Prolog Anspielungen auf die Vergangenheit des Protagonisten gemacht werden. Ich persönlich mag Rückblenden sehr gerne und hoffe, dass wir auf diese Weise etwas über den Protagonisten erfahren werden.

      Die Handlung

      Über die Handlung lässt sich noch nicht allzu viel sagen, weswegen ich versuchen werde, sie in einem Satz zusammenzufassen:

      "Ein einsamer Held steigt aus der Asche seiner Stadt empor, um grausame Rache an denen zu tun, die ihn an seine Vergangenheit erinnert haben."
      (hat irgendwie was von Batman^^)

      An sich ein interessanter Pitch, aber bisher fehlt mir noch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, wobei du das wahrscheinlich durch deinen sprachlichen Stil erreichst. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht, schließlich baut ein Prolog allein noch keine Handlung auf. Ich befürchte aber schon fast, dass das erste Kapitel nicht direkt auf den Prolog folgen wird? Naja, wir werden sehen :D

      Fazit

      Auch hier sehe ich - wie bei blink - viel Potenzial. Ich freue mich, dass eure Geschichten so verschieden sind und bin gespannt, wie sie sich entwickeln werden. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich chronologisch vorgehen werde, da es ja doch eine Menge zu lesen ist. Kann man mit dem zweiten Arc beginnen, ohne den ersten zu kennen? Jedenfalls ein großes Lob für deine lange Geschichte!

      P.S.: Da hab ich doch glatt vergessen, den Titel zu erwähnen. "Chainbreaker" (zu deutsch: "Kettenbrecher") sagt mir so erstmal gar nichts ... Ich vermute, dass es mit der Vergangenheit des Protagonisten zu tun hat bzw. dass es sich auf den Vorgang bezieht, dass er jetzt sein altes Ich wieder freisetzen muss. Ich bin gespannt, wie sich Titel und Geschichte zusammenfügen werden!

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