Die Reverie und wie die Weltregierung selbst ihr größter Feind ist

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    • Die Reverie und wie die Weltregierung selbst ihr größter Feind ist

      Ich hab mir kürzlich noch einmal so meine Gedanken zum Reverie Arc gemacht, die ich nun gerne mit euch teilen würde. Das Ganze wurde im Discord erst gestern wieder kurz umrissen, hier werde ich mich nun allerdings deutlich (!) umfassender zu dem Thema äußern. Anfangs hatte ich diesen Beitrag eigentlich für den entsprechenden Theorienthread vorgesehen, doch da das Ganze nun doch etwas umfassender geworden ist - und bei Weitem nicht so kompakt, wie ich es ursprünglich gewollt habe - hab ich mich nun doch dazu entschlossen ein eigenständiges Essay daraus zu basteln, da es doch einige Aspekte des kommenden Arcs umfasst, die sonst womöglich schneller untergehen könnten.
      Es sei zu dem angemerkt, dass ein Großteil von dem, was jetzt folgt, extrem spekulativ ist / sein könnte und u.A. auf einige, besondere Panel maßgeblich beruht, die Oda - in den vergangenen Wochen / Monaten - immer wieder vereinzelnd gestreut hat. Diese werden von mir so aber auch - vor allem zu Beginn des Essay - explizit erwähnt und per Zitat noch mal ins Gedächtnis zurückgerufen. Auch sei vielleicht noch angemerkt, dass dies wohl mein bisher längster Beitrag sein wird. Wer mich und meine Beiträge kennt, der sei hiermit also direkt mal gewarnt ^^

      Gemeinsamkeiten der Narration

      Kapitel 878 - Ruffy schrieb:

      I promise I'll be back! I'm leaving the rest to you!
      Dies waren Ruffys Worte, kurz bevor er mit Katakuri in die Spiegelwelt türmte und sich fortan vollends auf ihn fokussierte, da er in ihm die - zum damaligen Zeitpunkt - größte Bedrohung für seine Freunde sah. Es erinnerte mich unweigerlich an eine Schlüsselszene aus dem Zou Arc, die letztlich überhaupt erst dazu geführt hat, dass wir aktuell dem Verlauf des Whole Cake Island Arcs folgen können. Ich spreche natürlich von dieser Sequenz:

      Kapitel 813 - Sanji schrieb:

      This is my own problem ... But I'll be back for sure, so say hi to them for me, okay!
      Besonders auffällig ist für mich nicht nur, dass sie beide explizit davon gesprochen haben, dass sie zurückkommen würden, sondern vor allem auch, dass Oda ihnen beiden für die jeweilige Szene ein doch überdurchschnittlich großes Panel gewidmet hat, wodurch der Bedeutung ihrer Worte noch einmal zusätzliches Gewicht verliehen wurde.

      Wie jedermann weiß, kam Sanji nicht von alleine zurück. Geschafft hätte er es wohl auch überhaupt nicht, da er sowohl Linlin, als aber auch vor allem seine eigene 'Familie' deutlich unterschätzt hatte. Damals war Ruffy derjenige, der ihm unbedingt nacheilen wollte, weil er nicht auf ihn warten wollte, obwohl insbesondere Zorro ihm davon deutlich abgeraten hatte ("Wir können uns nicht mit zwei Yonkou auf einmal anlegen"). Dennoch eilte er ihm nach, denn letztlich ist Ruffy der impulsive Mechanismus der SHB. Derjenige, der niemals stillhalten kann und auch nicht - wenn er sich erst mal was in den Kopf gesetzt hat - mehr zu halten ist.
      Doch wie verhält es sich, wenn die SHB unabhängige Entscheidungen - ohne ihn an vorderster Front - treffen muss? Auch das möchte ich nun etwas verdeutlichen und dabei am besten mit den aktuellen Gegebenheiten des WCI Arcs beginnen ...

      Hypothetische Ausgangslage

      Ruffy verabschiedete sich vor einigen Wochen von seiner Crew und versprach ihnen, dass er zurückkommen würde. Seit dem sucht er nach einer Möglichkeit, um Katakuri im Zweikampf besiegen zu können, an dem er sich bisher aber - beinahe verzweifelt - die Zähne ausbeißen musste. Der Rest der SHB steht derweil der gewaltigen Armada von Big Mom gegenüber, die sie von beiden Seiten umzingelt hat. Die Lage scheint ausweglos für sie zu sein, doch mit Capone und Sanji, die mit der Torte derweil zu ihnen unterwegs sind, den Sonnenpiraten, die Unterwasser das Geschehen ggf. mit beeinflussen können und dem mobilen Königreich der Germa, das mit Sicherheit auch in Kürze dort auftauchen wird, dürften sich die Chancen wieder ein wenig ausgleichen.
      Was dadurch entstehen könnte, dürfte eine gewaltige Seeschlacht sein, wie wir sie im Manga noch nicht erlebt haben. Heilloses Chaos sehe ich hier quasi bereits als gesetzt, was das Ganze eben auch entsprechend chaotisch gestaltet. In diesem Trubel wird Big Mom letztlich, durch den Verzehr der Hochzeitstorte, ausgeknockt, während die BMP weiterhin versuchen die SHB mitsamt Gefährten zu versenken, dabei jedoch auch selber herbe Verluste einstecken müssen. Ich könnte mir hier gut vorstellen, dass die SHB dennoch am Ende, sobald Linlin 'ausgeschaltet' ist, die schnelle Flucht bevorzugen wird, statt zu riskieren von der Armada versenkt zu werden. Die Germa könnte ihnen genau diese Möglichkeit verschaffen, in dem sie die feindliche Flotte beschäftigt hält, ehe auch sie aus dem Totland türmen.

      Wie auch immer Oda das Ganze aufziehen möchte, ich bin mir recht sicher, dass die Germa auch in der bevorstehenden Seeschlacht nur als temporäre Alliierte auftreten werden, die der SHB zwar kurzfristig unter die Arme greifen, im Anschluss aber wieder ihrer eigenen Wege gehen werden. Sie werden sich im Anschluss also wieder trennen und eine andere Route nehmen.
      Und was ist mit Ruffy? Nun, er dürfte in der Zwischenzeit wohl endlich einen Weg gefunden haben Katakuri zu besiegen. Allerdings vermute ich, dass ihn dieser Kampf physisch an seine absolute Schmerzgrenze bringen wird, wodurch es ihm noch mit letzter Kraft gelingt durch einen Spiegel wieder aus der Spiegelwelt zu flüchten, ehe er bewusstlos wird ... Und ausgerechnet im Germa Königreich landet. Ausgerechnet bei den Vinsmokes, die zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschnitten von der SHB sind und - aufgrund des Disput mit Sanji, der auch von Jajji explizit verlangte, dass er nie wieder Kontakt zur SHB knüpfen würde - keine Möglichkeit haben die SHB darüber in Kenntnis zu setzen.

      Kapitel 870 - Sanji & Jajji schrieb:

      Sanji: So admit it! Tell me that you're not my father, Vinsmoke Jajji! And don't you dare to show your face to us again!
      Jajji: I understand now. I swear. I swear to never again approach either you or the East Blue.
      Was also tun, wenn die Germa zum einen nicht die Möglichkeit besitzt, um mit der SHB in Kontakt zu treten, noch Ruffy - der zu diesem Zeitpunkt bewusstlos ist (und bekanntlich, nach einem harten Kampf, mehrere Tage gerne mal komplett durchpennt) - ansprechen können, noch wissen wohin die SHB als Nächstes reisen wird? Wo sie sie finden könnten?
      Das - für mich - Naheliegendste wäre, dass sie sich zunächst erst mal auf den Weg zu ihrem eigenen, nächsten Ziel begeben, während sie diese Zeit nutzen, um Ruffy medizinisch zu versorgen und wieder fit zu bekommen. Und was wäre ihr nächstes Ziel? Ich denke dieses lässt sich ebenfalls bereits aus dem Manga heraus erkennen und ist eben auch das zentrale Thema dieses Threads: Die Reverie!

      Kapitel 839 - Jajji & Ichiji schrieb:

      Jajji: At this very moment, we're still a nation officially registered as an affiliate of the world government.
      Ichiji: Ah, that reminds me, father ... The next 'Reverie' is coming up!
      Jajji: Well, either way in the not so distant future I'm guessing we'll be stripped of the right to participate in the Reverie.
      Dadurch werden zwei Dinge deutlich: A) die Germa ist ebenfalls berechtigt an der Reverie teilzunehmen und B) die Verbindung zur Weltregierung wäre lediglich dann gebrochen, wenn das Bündnis mit Big Mom auch wirklich zustande gekommen wäre und die Germa also folglich als eine alliierte Streitkraft der Yonkou fungiert hätte. Aus einer solchen Position heraus wäre sie nicht mehr länger bemächtigt gewesen die Privilegien der Weltregierung nutzen zu können.
      Mit Stussy vor Ort, die mit Sicherheit auch Bericht darüber erstatten wird - falls sie es vorab nicht schon längst getan hat, nachdem sie zur Hochzeit eingeladen wurde - dass die Germa bemüht war ein dauerhaftes Bündnis mit Big Mom zu schmieden, würde aber zumindest gewaltiges Konfliktpotenzial die Vinsmokes betreffend auf der Reverie herrschen, da die Regierung ein solches Vorhaben von einem - nach wie vor bestehenden - Partner nicht unbestraft lassen können wird. Angestrebte Sanktionen wären hier denkbar, wobei es fraglich ist, inwieweit diese überhaupt noch greifen können würden ... Aber dazu komme ich gleich noch.

      Die Ausgangslage also noch mal knapp zusammen gefasst: Die SHB und die Germa überstehen die Seeschlacht, gehen ab da aber wieder getrennte Wege auf den dringlichen Wunsch von Sanji hin, dass Jajji ihn - und seine Freunde - von nun an in Ruhe lassen würde. Ruffy indes gewinnt gegen Katakuri, landet allerdings schwer verletzt im Germa Kingdom, wo er fortan medizinisch versorgt werden muss, während sie sich - da das Bündnis mit Linlin doch nicht zustande gekommen ist - nach Mary Joa begeben, um an der Reverie teilzunehmen. Gleichzeitig begibt sich die SHB schon mal nach Wanokuni, da sie sich - teils auch notgedrungen - auf Ruffy's Versprechen, dass er zurückkommen würde, verlassen. Sie werden in Wanokuni auf ihn warten.

      Die Parallelen

      Alles von mir bis hierin Geschriebene ist der Versuch gewesen die kleinen Zeichen, die Oda im Verlauf der letzten zwei Arcs gestreut hat, zu deuten und in einen neuen Kontext zu setzen, der mich persönlich zu dem Entschluss gebracht hat, dass uns mit der Reverie tatsächlich ein ganz ähnlicher Arc erwarten könnte, wie wir ihn auch schon mit Impel Down / Marineford, oder kurzum dem Großen Ereignis, gehabt haben. Soll heißen, dass ich in der Reverie einen Arc sehe, bei dem die restliche SHB ein weiteres Mal komplett außen vor bleiben wird und Ruffy alleine, natürlich in Kombination mit anderen Gefährten und Freunden, für Unruhe sorgen wird. Denn auffällig sind für mich auch hier einige Parallelen, die von Oda bisher gezogen wurden ...

      • Das Große Ereignis wurde damals mit dem Kampf zwischen Blackbeard und Ace eingeläutet. Seit dem streute Oda immer wieder kleinere Indizien zu diesem Ereignis, bis er die SHB auf dem Archipel letztlich trennte und Ruffy auf seinen eigenen Weg schickte, der ihn zunächst ins Impel Down (nach seiner Landung auf Amazon Lilly, wohlgemerkt) und anschließend nach Marineford führte.
      • Die Reverie wurde bereits vor dem TS kurz beleuchtet, doch nur vage, weil es sich dabei lediglich um einen Flashback handelte. Richtigen Einzug in die Haupthandlung erhielt sie erst auf der FMI, wo zum ersten Mal zur Sprache kam, dass dieses Event in diesem Jahr wieder stattfinden würde. Auch danach wurde das Ereignis immer wieder erwähnt, u.A. von Issho auf Dress Rosa, ehe wir - nach Zou - zu sehen bekamen, wie sich die verschiedendsten Adligen auf den Weg nach Mary Joa begaben.
      • Wie erwähnt ist mir vor allem der penetrante 'Abschied' von Ruffy aus Kapitel 878 im Gedächtnis hängen geblieben, der mich doch sehr an jenen von Sanji auf Zou erinnert hat, welcher wiederum - wie bekannt - ebenfalls einen eigenen Arc zur Folge hatte.
      • So wie auf Marineford damals speziell die Marine weiter in den Fokus gerückt wurde und wir konkretere Einblicke in ihre militärische Macht erhielten, dürfte das Reverie - im Gegensatz dazu - auf die Kehrseite der Medaille abzielen. Hier werden wir nicht die militärische Macht der Marine / Regierung weiter kennenlernen, da diese eigentlich hinlänglich bekannt ist, sondern dafür endlich mal konkretere Einblicke in die politischen Strukturen der Weltregierung erhalten.
      • Auch auffällig: Im Impel Down Arc wurden wir über ein 'legendäres' Ereignis in Kenntnis gesetzt. Bis zu jenem Zeitpunkt war es erst einer Person gelungen aus diesem Hochsicherheitsgefängnis wieder auszubrechen. Und das war Shiki. Und wenn wir uns erinnern, so wird auch Mary Joa mit einem 'Mythos' in Verbindung gebracht. Der 'Legende' von Fisher Tiger. Dem Fischmenschen, der angeblich die Redline emporkletterte, in der heiligen Stadt wütete und sämtliche Sklaven befreite.
      • So wie Ruffy also im Impel Down eine neue Bestmarke setzte, in dem er nicht einfach nur auch ausbrach, sondern gleich einen Massenausbruch anzettelte und zum Erfolg führte, so könnte er folglich auch auf Mary Joa einen alten Mythos durch einen Neuen, noch Gewaltigeren, ersetzen. Aber auch dazu gleich noch mehr.
      Die Parallelen zwischen beiden Events sind für mich also kaum von der Hand zu weisen, von daher würde es mich gar nicht großartig überraschen - mit Blick auf die weiter oben ausgeführte, 'hypothetische' Ausgangslage - wenn sich die Reverie tatsächlich zu einer Art NW-Pendant des Großen Ereignisses mausern würde. Folglich also ein Ruffy-zentrierter Arc werden würde, der uns neue Einblicke in die Hintergründe der Weltregierung gewährt. Den ähnlich konzipierten und strukturierten Build-Up des Arcs - mit Blick zum Großen Ereignis - erachte ich jedenfalls als verdächtig.

      Die Reverie

      Und damit komme ich auch - endlich - zum eigentlichen Kern dieses Beitrags bzw. dieses Essays: Zur Reverie. Inzwischen halte ich es für durchaus denkbar, dass uns hier tatsächlich ein größerer Arc erwarten könnte, als es bisher vielleicht noch den Anschein geweckt hat. Vor einigen Monaten gingen die meisten davon aus, dass es sich dabei wohl nur um ein Meeting zwischen ein paar Königen handeln würde, das etwa fünf Kapitel andauert, ehe der Schwenk wieder zur SHB rübergeht, die nach Wanokuni reist. Doch sehe ich in der bisherigen Konstellation, dem bisherigen / kürzlichen Build-Up sowie den aufgezählten Parallelen mittlerweile etwas doch weit Größeres auf uns zu kommen ... Ich versuche das mal weiter auszuführen, denn das bisherige Konfliktpotenzial, das besteht, brodelt derzeit eher dezent unter der Oberfläche, da sich die Handlung nun mal stetig mehr auf die Yonkou fokussiert. Es ist aber dennoch vorhanden.

      1. Die Germa
      Wie erwähnt dürfte die Regierung sie betreffend erheblichen Klärungsbedarf besitzen und folglich auch einfordern. Ein geplantes, dauerhaftes Bündnis mit einem Yonkou - und damit die Entsagung vom Bund mit der Weltregierung - kann nicht unbestraft bleiben, weswegen die Germa vor Ort wohl tatsächlich mit weitreichenden Sanktionen zu rechnen haben dürfte. Als wäre die Germa nicht schon genug damit gestraft, dass sie gar keinen festen Sitz mehr haben, sondern lediglich ein mobiles Königreich ihr Eigen nennen können. Aber wer so viel Mist verzapft, wie es die Vinsmokes tun ...

      2. Die Nefeltari Famile
      Seit Dress Rosa wissen wir, dass auch die Nefeltari Familie zu den 20 Gründungsfamilien der Weltregierung gehört, jedoch als Einzige darauf verzichtet hat fortan in Mary Joa zu leben. Kobra hat indes vor ein paar unbequeme Fragen an die Regierungsvertreter zu stellen, die nicht nur seine Familie, sondern vor allem auch die Porneglyphen und die verlorene Geschichte betreffen. Und seit Ohara wissen wir ja, wie wenig der Weltregierung Fragen über dieses Thema gefallen. Eine Gefahr für ihn scheint daher durchaus realistisch zu sein.

      3. Die Königsfamilie von Ryuuguu
      Auf der Fischmenscheninsel wurde weit mehr getan, als nur Hody und dessen Konsorten zu bezwingen ... Eine mündliche Kriegserklärung an Big Mom erfolgte, die erste Referenz hin zum diesjährigen Reverie war Bestandteil dessen, als aber auch die Enthüllung darüber, dass Shirahoshi die wiedergeborene Poseidon sei und damit eine der antiken Waffen ist, die die Weltregierung, wie wir u.A. auch durch den Enies Lobby Arc gelernt haben, verbittert sucht und in ihren Besitz bringen will. Auch Neptun erklärte gegenüber Robin, dass nicht nur Piraten, sondern auch die Regierung sie jagen würde, würde diese Information je die Oberfläche erreichen.
      Hier bleibt es derzeit noch offen, ob auch dies für Konflikte sorgen könnte, das Potenzial ist aber zweifelsohne vorhanden. Nicht zuletzt auch wegen Caribou, der darüber bekanntlich auch im Bilde ist und sich mittlerweile ebenfalls in der Neuen Welt aufhält. Die Möglichkeit, dass sich diese Information bereits - in ausgewählten Kreisen wie etwa der Unterwelt - verbreitet hat, besteht also, wodurch auch die Regierung darüber Bescheid wissen könnte / dürfte, da sie mit Stussy mindestens ein Mitglied der CP0 innerhalb der Unterwelt besitzen. Wenngleich die Wahrscheinlichkeit hierfür auch verschwindet gering ist.

      4. Die Revolutionären
      Tatsächlich sehe ich auch in den Revolutionären einen entscheidenden Faktor, der großen Einfluss auf dieses Ereignis haben könnte und wohl auch dürfte. Denn es ist schon höchst auffällig, dass Dragon im einen Moment seine wichtigsten Leute zusammenrufen lässt, nur damit wir im nächsten Augenblick - per Zeitungsartikel - von der Vernichtung von Bartigo und damit dem zentralen Stützpunkt, dem Hauptquartier, der Revolutionsarmee erfahren. Seinen Feind kann man bekanntlich gerade dann am härtesten treffen, wenn dieser nicht damit rechnet. Und aktuell dürfte es für die Regierung wohl so aussehen, als ob die Revolution enorm schwere Zeiten durchmachen müsste und folglich nicht in der Verfassung ist, um ihnen - vorerst - weitere Probleme zu bereiten.
      Sollte also genau dies die Absicht von Dragon gewesen sein - unterhalb des Radars der Weltregierung zu fliegen - so gäbe es für ihn wohl keinen geeigneteren Zeitpunkt, als ausgerechnet dann zu zuschlagen, wenn ein Großteil der Königsfamilien, die nun mal die zentralen Angriffspunkte der Revolution darstellen, sich vereint an ein und derselben Stelle befinden würden. Dadurch ergebe sich auch die passende Gelegenheit, um Ruffy endlich mal - leibhaftig - auf seinen Vater treffen zu lassen. Ein Treffen, das bereits seit dem Ende von Enies Lobby im Raum steht und hier tatsächlich endlich aufgegriffen werden könnte.

      5. Der langsame Zerfall der Weltregierung
      Aus den gegebenen Konflikten, die entstehen könnten, würde sich für Oda - mit der Reverie - die ideale Möglichkeit ergeben, um allmählich auch mal an einer anderen Front, neben den Yonkou, entscheidenden Fortschritt zu leisten. Der da wäre den Sturz der korrupten Weltregierung vorzubereiten. Denn - vielleicht stehe ich mit der Meinung aber auch alleine da - mir persönlich wäre es doch etwas zu 'platt', wenn die Regierung bis zum Finden des One Piece jetzt so gut wie gar nicht mehr im Fokus stehen würde und erst dann wieder von Bedeutung wird, wenn eben jener Krieg, der die ganze Welt betreffen solle und von Whitebeard - kurz vor seinem Sterben - prophezeit wurde, bereits geführt wird. Denn letztlich ist die Weltregierung ein allumfassender Organismus, dessen Zentrum zwar durch Mary Joa verkörpert wird, der aber eben auch vor allem dadurch geschlagen wird, in dem man ihm seinen Einfluss raubt.
      Im Klartext soll das heißen, dass ich persönlich eigentlich erwarte, dass sowohl die SHB (respektive Ruffy), als auch die Revolutionären bis zu jenem Zeitpunkt des Krieges die Weltregierung in ihren Mitteln so sehr beschnitten haben, dass ihr nichts Anderes mehr übrig bleibt, als die verbliebenen Truppen zusammenzuziehen und alles auf eine letzte Karte zu setzen, um den Widerstand - bestehend aus geeinten Piraten unter dem Piratenkönig und der Revolutionsarmee - versuchen zu zerschlagen und die eigene Macht fortan wieder zu rehabilitieren. Zu stabilisieren.

      Und in der bevorstehenden Reverie sehe ich die ideale Möglichkeit, um genau diesen Zerfall, den ich für die letzte, entscheidende Schlacht eigentlich als unabdingbar betrachte, gezielt vorzubereiten. Denn dort bietet sich nicht nur für Dragon die Möglichkeit, um möglichst viele Königreiche auf einmal zu übernehmen, sondern bestünde hier ebenso die Möglichkeit, dass eben solche Königreiche wie Sakura (Drumm), Alabasta (Sandy Island), Prodense, Ryuuguu (Fischmenscheninsel), Dress Rosa und nicht zuletzt ggf. auch die Germa endgültig Partei für die SHB ergreifen, sich von der Weltregierung lossagen und die Flagge des zukünftigen Piratenkönigs in ihren eigenen Ländern hissen werden.
      Interessant daran wäre vor allem auch, wie sich Ruffy damit von den Yonkou doch deutlich abheben würde: Jene herrschen 'lediglich' über die Neue Welt, wo deren Flaggen die einzelnen Nationen zieren. Ruffy jedoch, der über den Titel der Yonkou hinausgehen und bekanntlich Piratenkönig werden wird, hätte damit allerdings nicht nur maßgeblichen Einfluss im zweiten Teil der Grandline, sondern ebenso im Ersten. Und es würde mich nicht einmal wundern, wenn andere, befreundete Inseln / Orte diesem Beispiel folgen würden, wie bspw. das Baratie.

      6. Das Ende der Sklaverei
      Vorab sprach ich ja bereits von den Parallelen, die ich bisher zwischen dem Aufbau des Großen Ereignisses und dem zur Reverie erkenne. Einer davon basiert auf den Mythen, die in beiden Handlungssträngen vorhanden waren. Im Impel Down war es der Ausbruch von Shiki, der bis dato der einzige Schwerverbrecher war, dem es je gelungen ist aus dem Hochsicherheitsgefängnis wieder auszubrechen. Dieser Mythos wurde jedoch von Ruffy torpediert, da er das Gefängnis nicht nur infiltrierte, sondern es auch wieder schaffte zu flüchten. Und das in Gesellschaft von unzähligen Mitgefangenen, wodurch ihm nicht nur 'auch' der Ausbruch gelang, sondern ihm tatsächlich der erste Massenausbruch aus dem Impel Down maßgeblich zugeschrieben wurde. Ein Ereignis, wie es das wohl allzu bald nicht mehr geben wird.
      Und auch Mary Joa wird von einem Mythos umhüllt, der da heißt, dass Fisher Tiger einst die Redline bestieg und die dort ansässigen Sklaven befreite. Wir Leser wissen zwar, wie es wirklich war, der Großteil der Menschen dieser fiktiven Welt allerdings nicht (bspw. die Boa Schwestern). Und wie wir alle wissen, ist Ruffy seine Freiheit - aber auch die aller anderen - absolut heilig. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen, die für mich diesbezüglich absolut bezeichnend sind:

      Kapitel 507 - Ruffy schrieb:

      I don't want to conquer anything. I just think the guy with the most freedom in this whole ocean is the pirate king!

      Kapitel 790 - Ruffy schrieb:

      You had everything in the palm of your hands. Because of that greed of yours to control everything and everyone here ... I don't even have enough room to breathe here!
      Wie wird er also reagieren, wenn er mit ansehen muss, wie die Menschen, Fischmenschen und möglichen, anderen Rassen auf Mary Joa wie Abfall behandelt werden? Wie sie die Drecksarbeit für die Himmelsdrachen und mögliche, weitere Aristokraten vollrichten müssen? In Ketten gelegt, bis auf die Knochen abgemagert? Solche Eindrücke, so wage ich mal zu behaupten, werden wohl kaum spurlos an ihm vorbeigehen. Insofern sehe ich im Reverie Arc ebenso eine Möglichkeit, um einen alten Mythos (Fisher Tiger) durch einen Neuen zu ersetzen, der den Alten noch einmal übertrumpft. Nicht zuletzt, weil der neue Mythos sich nicht nur um die Befreiung von Sklaven drehen würde, sondern ebenso um das Stürmen der Reverie. Womit die Parallele zum Großen Ereignis - bzw. zum Impel Down Arc - auch perfekt wäre.

      In all diesen Faktoren, insbesondere aber die Gefahr, die insbesondere Kobra (und damit ggf. auch Vivi) droht, aber auch für Shirahoshi schnell akut werden könnte, sehe ich auch den nötigen, emotionalen Impuls, den Ruffy vor Ort dann bräuchte, um letztlich selber aktiv zu werden und alles in die Waagschale zu legen, um seine Freunde vor der korrupten Weltregierung - einmal mehr - zu beschützen. Eben jener Einmarsch würde folglich die Weichen dafür stellen, dass befreundete Königreiche offiziell Partei für den Strohhut ergreifen, ihr Bündnis zur Weltregierung aufgeben und der endgültige Zerfall der Regierung, der durch Dragon's Revolution auch bereits vorbereitet wurde, endgültig beginnt. Es wäre ein einschneidendes Ereignis für die Weltregierung, da sie auf einen Schlag einen nicht ganz unerheblichen Teil ihrer alliierten Königreiche verlieren würden. Ein Rückschlag, den sie - einmal mehr - niemand anderem als Monkey D. Ruffy, dem künftigen König der Piraten, zu verdanken hätten. Ich weiß ja nicht, wie's euch geht, aber alleine bei der Vorstellung bekomm ich akute Gänsehaut ^^

      Das Fazit

      Man sieht also: Je nach dem wie man die Situation betrachtet, bietet auch die bevorstehende Reverie eine gewaltige Menge an möglichem Content. Das Potenzial, das dieser Arc zu bieten hat, ist wahrlich gigantisch und könnte - rein vom Umfang her - dadurch auch locker mit dem Marineford Arc konkurrieren. Es gibt viele Parteien (verschiedene Königreiche, Weltaristokraten, Sklaven, Revolutionäre (?), Ruffy (?)), es gibt viele Konflikte, die unter der Oberfläche brodeln (Geschichte der Nefeltari, Poseidon) und es gibt auch so manche, erkennbare Parallele zwischen dem Großen Ereignis und der bevorstehenden Reverie, die aus einem zunächst noch belächeltem Event etwas Gewaltiges prophezeien - bzw. schaffen - könnten.

      Wie ich eingangs bereits erwähnte, so ist alles, was ich hier nun geschildert habe, lediglich eine - doch sehr - spekulative Theorie meinerseits. Sie fußt maßgeblich auf den kleinen Indizien, die Oda über viele Monate hinweg verstreut hat und die in diese Richtung weisen könnten. Ebenso basiert sie mitunter stark auf der These, dass die Germa in der bevorstehenden Seeschlacht anschließend von der SHB getrennt wird - durch Rücksichtnahme auf Sanji's Anliegen (Kapitel 870) den Kontakt zur SHB weder herstellen kann, noch will - und Ruffy schwerverletzt bei ihnen landen wird, wo er dann fortan medizinisch versorgt werden muss, als auch lange Zeit durchgehend schlafen wird (wie man's halt von ihm kennt), während die SHB sich an sein Versprechen beim 'Abschied' (Kapitel 878) besinnt und darauf vertraut, dass er nach Wanokuni nachkommen wird. Gleichzeitig würde sich also die Germa, die sich nun, da das Bündnis mit Big Mom gescheitert ist, mit eingezogenem Schwanz und mit erwarteten Konsequenzen nach Mary Joa begeben, um an der Reverie teilzunehmen.
      Letztlich steht und fällt diese Theorie mit dem Ausgang des aktuellen Arcs, sowie der Intention, mit der Oda die Reverie denn nun aufzieht. Mit der er sie konzipiert hat. Das Potenzial für einen gewaltigen Arc, der ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Weltregierung repräsentiert und maßgeblichen Einfluss auf den letzten Krieg, den finalen Act des Mangas, haben kann, besitzt die Reverie aber allemal.

      Dennoch ließe diese Theorie weiterhin eine Frage offen und beantwortet. Und zwar bliebe es fraglich, wie Ruffy anschließend - nach dem Stürmen der Reverie - nach Wanokuni gelangen sollte, um sich endlich wieder mit all seinen Freunden an ein und demselben Ort aufzuhalten.
      An Möglichkeiten würde es jedoch, je nach Verlauf des Arcs, gewiss nicht mangeln. Da wäre zum einen, natürlich, wieder die Germa, die ihn in dem Szenario, das auch er in diesem Arc mitmischt, ja bereits hingebracht hat und damit auch zurückbringen könnte. Dem gegenüber steht jedoch der dringende Wunsch von Sanji, dass sie sich ihm nie wieder zeigen würden, den Jajji auch bereit ist zu akzeptieren bzw. zu respektieren. Das müsste so nicht einmal zur Sprache kommen, könnte für Oda aber Grund genug sein, um dieses Szenario von vornherein überhaupt gar nicht erst konkret werden zu lassen.
      Darüber hinaus bestehen - in meinen Augen - aber noch zwei weitere Möglichkeiten, die teils aber natürlich auch nur dann zutreffen könnten, wenn der Arc tatsächlich in etwa über ein solches Konzept verfügt, wie ich es mir derzeit ausmale:
      • Die Revolutionsarmee bringt ihn anschließend zu seinen Freunden. Ein Treffen zwischen Ruffy und seinem Vater könnte auf der Reverie, wie erwähnt, endlich Wirklichkeit werden und mit Sabo hat er ohnehin jemanden in dessen Reihen, der ihn zur Not auch alleine auf nem kleinen, selbstgebauten Floss nach Wanokuni bringen würde, wenn er ihn darum bitten würde. Es wäre jedoch eine gute Gelegenheit, um auch mal konkrete Einblicke in die Strukturen und die Hierarchie der Revolutionären zu erhalten, die uns Oda bisher leider auch noch immer schuldig geblieben ist.
      • Die zweite Möglichkeit, die mir persönlich mit am liebsten wäre, an der ich allerdings auch am meisten zweifle, wäre, dass es niemand Geringeres, als Vivi wäre, die ihn nach Wanokuni - mitsamt allen anderen Angereisten aus Alabasta - bringen würde. Dies würde natürlich den vorangegangenen Bruch von Alabasta mit der Weltregierung voraussetzen, den ich aber mittlerweile schon fast als unausweichlich betrachte. Ungeachtet dessen, ob Ruffy im Arc nun mitmischen wird oder nicht. Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass die eher schwächlichen Krieger von Alabasta auch nur einen Fuß in die Neue Welt setzen würden. Geschweige denn nach Wanokuni, wo die Kacke wohl so richtig am dampfen sein dürfte bzw. bald sein wird. Auch bliebe es fraglich, ob es noch einen weiteren Übergangspunkt an der Redline gibt, abseits von Mary Joa und dem nunmehr vor Ort stationierten Marineford. Ein offiziell rebellierendes Königsgeschlecht könnte da wohl niemals heile passieren. Es gebe zwar die FMI, aber ob Alabasta Kenntnisse im Bereich des Coating hat? Schwer zu sagen.
        Es wäre allerdings echt schön Vivi mal wieder an der Seite von Ruffy offen und freundschaftlich agieren zu sehen, ebenso wie an der Seite der restlichen SHB, was damit durchaus möglich wäre. Wenn auch nur kurz, bevor Vivi von Wanokuni wieder abreisen müsste, weil es dort einfach viel zu gefährlich für sie wäre. Wenngleich sie sich sichtbar entwickelt hat (s. Kapitel 823), so dürfte ihr für einen derartigen Krieg wohl auch jetzt noch Verfassung und Erfahrung fehlen, um da nicht stets beschützt und gerettet werden zu müssen.
      Somit bestünde auch für die Rückreise eine Vielzahl an Optionen, die allesamt - je nach Struktur des Reverie Arcs - eine realistische, teils aber auch eher unrealistische, Möglichkeit darstellen würden.

      Abschließend möchte ich nur noch mal betonen, dass das Ganze nur eine wage Theorie meinerseits ist, wie Oda den Reverie Arc aufziehen könnte. Seit dem bekannt gemacht wurde, dass Wanokuni wohl doch nicht vor Ende 2018 / Anfang 2019 beginnen wird und ich persönlich mir nicht vorstellen kann, dass Oda den WCI Arc tatsächlich noch ein volles Jahr - und somit etwa 50 Kapitel - behandeln und strecken wird, gehe ich davon aus, dass er auch mit dem Reverie Arc mehr vor hat, als wir es anfangs womöglich noch gedacht haben. Ist das der Fall, so glaube ich persönlich tatsächlich eher - aus vielseits erwähnten Anzeichen / Indizien - dass dies mal wieder ein kleiner Solo-Auftritt für Ruffy werden wird. Dass weder die SHB, noch der Main-Protagonist selbst an einem Event teilnehmen, das wohl doch deutlich länger andauern dürfte, als die kürzlich noch prognostizierten fünf - zehn Kapitel, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, da die Geschichte schon immer komplett Ruffy-zentriert war und ich nicht glaube, dass Oda uns einen Arc präsentieren wird, in dem wir Ruffy ein geschätztes halbes Jahr (oder u.U. noch länger) überhaupt nicht zu Gesicht bekommen würden.

      Es bleibt auf jeden Fall spannend wohin Oda mit diesem Arc wirklich möchte. Das Potenzial für etwas Gewaltiges ist auf jeden Fall da, ob er es in dieser, ähnlicher oder gänzlich anderer Form jedoch aufgreifen wird, bleibt derzeit noch abzuwarten. 2018 dürfte uns diesbezüglich aber wohl definitiv ein paar Antworten liefern.

      Zu guter Letzt möchte ich mich bei jedem bedanken, der tatsächlich bis hierin gelesen hat. Ich würde mich freuen, wenn so mancher, gesprächswürdiger Punkt meiner Theorie - und ich denke davon könnte es reichlich geben - für so manche, rege Diskussion sorgen könnte. Entweder direkt hier oder natürlich im separaten Thread, der sich um die Reverie im Allgemeinen dreht.
      Ich persönlich halte die Reverie jedenfalls für ein extrem spannendes Event, das mich aktuell auch bei Weitem mehr interessiert, als der bevorstehende Ausflug nach Wanokuni. Was aber womöglich auch daran liegt, dass ich das grundsätzliche Konzept der Weltregierung ohnehin viel spannender finde, als das der Yonkou ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von OneBrunou () aus folgendem Grund: Korrektur ~

    • Der Reverie Arc wird wahrscheinlich zur 100% nach den Wci Arc beginnen, aber womöglich wird die ganze sache, kurz und bündig über die bühne laufen, genau wie damals auf dem Zou Arc. Was mich inbesondere auf der Reverie intressiert, alle Könige♧ der ganzen Königreiche sind beim treffen eingeladen, wieso wurde der Shogun nicht eingeladen.Kann es sein weil wano kuni ein abgeschottes Gebiet ist was von der WR nicht zulässlig ist, und strikt von der Wr vermieden wird. Aber ich denke sicherlich wird ein Spion seitens dem Shogun auf Reverie Arc dabei sein um am laufenden zubleiben. Wir haben ja seitens von Kaido gehöhrt das er den größten Krieg anzetteln will gegen die Marine und WR dafür muss er sicherlich an Informationen kommen, und die Schwachstellen der WR herausgefunden haben.selbst so ein Monster wie Kaido könnte nicht im alleingang alles kaputt schlagen.
      Drei "Katastrophen" der 100-Bestien-Piratenbande
    • Sehr schönes essay. Mir fehlt nur der Konflikt der Shichibukai noch in diesem Zusammenhang und welchen Einfluss diese auf der Reverie haben könnten oder ob sie komplett auf ihren Inseln bleiben wenn sie gefeuert werden. Ich hoffe sie sind ebenso da und werden den einen oder anderen Konflikt beginnen oder beenden.
      Da wäre Kuma und sein Schicksal
      Hancock hat immer noch eine Insel zu beschützen die ohne ihren Titel komplett ausgelöscht werden würde.
      Von den drei übrigen wie Mihawk, Buggy und Weevil lasse ich ausser acht. oda wird sie in eine andere Bahn lenken.
      Ich nehme hier auch noch Doffy mit ins Boot denn er wird immer noch einflussreiche Leute hinter sich haben. Doffys Geschichte ist noch so vielseitig verwendbar, das dieser bestimmt nicht im ID versauern wird. Und sicherlich wird man auch vom Nationalen Schatz hören, der sich auf MJ befindet.
      A Laser beam of Epicness
    • EMPEROR KAIDO schrieb:

      Der Reverie Arc wird wahrscheinlich zur 100% nach den Wci Arc beginnen, aber womöglich wird die ganze sache, kurz und bündig über die bühne laufen, genau wie damals auf dem Zou Arc. Was mich inbesondere auf der Reverie intressiert, alle Könige♧ der ganzen Königreiche sind beim treffen eingeladen, wieso wurde der Shogun nicht eingeladen.Kann es sein weil wano kuni ein abgeschottes Gebiet ist was von der WR nicht zulässlig ist, und strikt von der Wr vermieden wird. Aber ich denke sicherlich wird ein Spion seitens dem Shogun auf Reverie Arc dabei sein um am laufenden zubleiben. Wir haben ja seitens von Kaido gehöhrt das er den größten Krieg anzetteln will gegen die Marine und WR dafür muss er sicherlich an Informationen kommen, und die Schwachstellen der WR herausgefunden haben.selbst so ein Monster wie Kaido könnte nicht im alleingang alles kaputt schlagen.
      Ist das dein Ernst? Kaido muss keine Schwachstellen finden! Kaido plättet die WR + Marine + Shichibukai solo. Das ist doch mal Fakt und muss hier nicht in Frage gestellt werden. Aus narrativer Sicht gibt es gar keine andere Möglichkeit und ist von Oda wahrscheinlich zu 100% so bestätigt. So ein Monster wie Kaido kann sehr wohl im Alleingang alles und jeden kaputt schlagen. Ich denke du unterschätzt Kaido hier deutlich, sein Aufbau spricht ganz klar für seine Stärke!

      @OneBrunou
      Schöner Essay, war interessant zu lesen. Aber ich kann leider nur auf die wichtigen Themen des Threads eingehen. Das verstehst du sicher ;)
      #seeyainwano

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Corazon ()

    • Corazon schrieb:

      EMPEROR KAIDO schrieb:

      Der Reverie Arc wird wahrscheinlich zur 100% nach den Wci Arc beginnen, aber womöglich wird die ganze sache, kurz und bündig über die bühne laufen, genau wie damals auf dem Zou Arc. Was mich inbesondere auf der Reverie intressiert, alle Könige♧ der ganzen Königreiche sind beim treffen eingeladen, wieso wurde der Shogun nicht eingeladen.Kann es sein weil wano kuni ein abgeschottes Gebiet ist was von der WR nicht zulässlig ist, und strikt von der Wr vermieden wird. Aber ich denke sicherlich wird ein Spion seitens dem Shogun auf Reverie Arc dabei sein um am laufenden zubleiben. Wir haben ja seitens von Kaido gehöhrt das er den größten Krieg anzetteln will gegen die Marine und WR dafür muss er sicherlich an Informationen kommen, und die Schwachstellen der WR herausgefunden haben.selbst so ein Monster wie Kaido könnte nicht im alleingang alles kaputt schlagen.
      Ist das dein Ernst? Kaido muss keine Schwachstellen finden! Kaido plättet die WR + Marine + Shichibukai solo. Das ist doch mal Fakt und muss hier nicht in Frage gestellt werden. Aus narrativer Sicht gibt es gar keine andere Möglichkeit. So ein Monster wie Kaido kann sehr wohl im Alleingang alles und jeden kaputt schlagen. Ich denke du unterschätzt Kaido hier deutlich, sein Aufbau spricht ganz klar für seine Stärke!
      @OneBrunou
      Schöner Essay, war interessant zu lesen. Aber ich kann leider nur auf die wichtigen Themen des Threads eingehen. Das verstehst du sicher ;)

      Wir wissen nicht wie Stark Kaido genau ist. Wir wissen weder was für eine Frucht er hat noch sonst.
      Er hat schon diverse Niederlagen erlitten und gegen wen er Krieg führen will hat er auch nicht gesagt.
      Wenn er alles kaputt schlagen kann , hätte er schon Big Moms porneglyph geholt und wäre Piratenkönig.

      Er ist mit Sicherheit sehr stark aber nicht unbesiegbar , sonst hätte Oda das nicht erwähnt.
    • LaDarque schrieb:

      Mir fehlt nur der Konflikt der Shichibukai noch in diesem Zusammenhang und welchen Einfluss diese auf der Reverie haben könnten oder ob sie komplett auf ihren Inseln bleiben wenn sie gefeuert werden. Ich hoffe sie sind ebenso da und werden den einen oder anderen Konflikt beginnen oder beenden.
      Ich denke das darf bezweifelt werden. Wir wissen zwar, dass auch häufiger mal Treffen mit den Shichibukai einberufen werden - wie etwa das Treffen zwischen Sengoku, Kranich, DoFlamingo, Kuma und Mihawk - doch dass diese ermächtigt sind, um an der Reverie teilzunehmen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht war Doffy das die letzten 10 Jahre, in denen er den Thron von Riku für sich beansprucht hatte, welcher bekanntlich an der Konferenz teilnehmen wird. Aber das wäre wohl ein absoluter Ausnahmefall gewesen, der so nun auch nicht mehr in Kraft treten dürfte bzw. könnte.
      Schließlich handelt es sich bei dieser um eine Konferenz der Könige, die Teil des Verbundes der Weltregierung sind und ihr damit letztlich überhaupt erst die Macht und den Einfluss ermöglichen, die diese Institution besitzt, was ja auch ausschlaggebend dafür ist, dass Dragon primär die einzelnen Nationen im Visier hat, die der Weltregierung angehören. Hancock mag zwar ihre eigene Insel besitzen, aber - so weit ich weiß - ist Amazon Lilly auch weitestgehend isoliert und gehört dem Bund der Regierung demnach genauso wenig an, wie Wanokuni. Um hier mal den Bogen hin zum Shogun zu spannen, der aus besagtem Grund ebenso wenig vor Ort sein wird.

      Die Shichibukai werden hier aber wohl - mit ziemlicher Sicherheit - nicht teilnehmen. Es wäre gut möglich, dass u.A. auch sie ein Gesprächsthema der Konferenz werden, allen voran natürlich Doffy nachdem dieser kürzlich von Ruffy aus dem Verkehr gezogen wurde, doch selber anwesend werden sie wohl kaum sein.

      Was den nationalen Schatz betrifft, so biete sich die Reverie natürlich an, um hier schon mal erste Informationshäppchen zu liefern. Erfahren, was sich dahinter verbirgt, werden wir aber - so wie ich Oda einschätze - dann erst gen Ende, wenn Mary Joa direkter im Visier von Ruffy gelandet ist. Sprich, nach / kurz vor / während Raftel.
    • @OneBrunou Gutes Essay. Hast dir richtig Mühe gegeben. Aber das Thema Reverie ist auch ein gewaltiges Thema von großem Interesse, welches viele riesige Seiten füllen kann. Schade, dass nur wenige bisher richtig darauf eingegangen sind und hier scheinbar lieber die Stärke von Kaidou diskutieren. Wieso auch immer...

      Ich habe im März diesen Jahres auch schon meine Meinung zum Reverie kundgetan. Kann hier nachgelesen werden.

      Ich bin immer noch der Überzeugung, dass Ruffy in diesem Arc nicht auftreten sollte, da durch ihn Chaos vorprogrammiert sein wird. Solch ein Chaos würde zu einem frühzeitigen Ende des Reverie führen, was mir nicht zusagen würde. Es sei denn Oda setzt dieses Chaos ganz ans Ende des Reverie-Arcs, wenn alle Fronten eh schon zerstritten sind. Da würde es mir zusagen.

      Wenn Ruffy wirklich - auf welchem Weg auch immer - nach Mary Joa gelangt und dem Reverie uneingeladen beiwohnt oder sich in der Nähe aufhält. Dann hoffe ich, dass der Ablauf des Reverie normal durchgeführt werden kann, ohne dass es zu einem Abbruch oder einer Unterbrechung kommt. Ich habe schon eine Doppelseite im Kopf, wo wir alle Mitgliedsstaaten - vertreten durch ihre Könige/Bürgermeister - an einer riesigen Tafel sitzen sehen, mit den Köpfen der Weltregierung oder den Fünf Weisen. Im Hintergrund der mächtigen Leute, die entsprechenden Vasallen und Verteidiger der Könige/Bürgermeister. Bei den Weltaristokraten oder Fünf Weisen werden das wahrscheinlich die Admiräle sein. Ich denke die Marineadmiräle werden mit von der Partie sein.

      Sollte Ruffy dem Reverie-Arc beiwohnen, hoffe ich, dass er Undercover nach Mary Joa eingeschleust wird. Ohne Aufsehen zu erregen. Vielleicht in einem schicken Germa66-Anzug. Oder auf irgendwelche andere Art und Weise. Zumindest so, dass er sich frei bewegen kann mit irgendeiner teilnehmenden Partei und vielleicht andere Leute unentdeckt besuchen kann. So dass er dort in seinem Undercover-Kostüm vielleicht die Alabasta-Fraktion, Sakura-Fraktion, Water 7-Fraktion oder FMI-Fraktion treffen kann und es so zum Austausch kommt. Und er selbst nach dem Austausch immer noch verdeckt bleibt, zumindest solange bis es zu Konfrontationen und starken Auseinandersetzungen auf dem Reverie zwischen den Mitgliedstaaten kommt. Konfliktpotenzial ist reichlich vorhanden. Ein Auftauchen Ruffys bzw. eine Auflösung seiner Undercover-Haltung auf der Reverie am Höhepunkt der Konfrontationen und Gespräche zwischen den Mitgliedstaaten, würde nochmal ordentlich Feuer geben. Das Chaos wäre perfekt.

      Nur unter diesem Szenario könnte ich mir vorstellen, dass Ruffy im Reverie-Arc auf Mary Joa auftaucht. Bzw. ist Wunschdenken meinerseits.


      Die verschiedenen Konfliktpotenziale und Themen auf der Reverie, die ich sehe, sind folgende:

      • Familie Nefeltari aus Alabasta, die die WR konfrontieren will bzgl. der Porneglyphe
      • Familie Riku Doldo aus Dressrosa, die genug Konfrontationsmaterial bzgl. Doflamingo und Shichibukai mitbringen kann. Als Verbündete hat Dressrosa befreundschaftete Staaten wie Prodense(der Boxerkönig).
      • Zum Thema Shichibukai wird sich wohl auch noch aus der eigenen Exekutive der WR, Issho zu Wort melden, der die Abschaffung der Shichibukai vorantreiben möchte.
      • Familie Ryuuguu von der Fischmenscheninsel wird immer noch genug Gesprächsbedarf haben bzgl. Sklaverei, Diskriminierung, Rassismus, "Fisch"- Menschenhandel etc.
      • Bürgermeister Eisberg aus Water 7 wird wohl nicht gerade gut auf die WR zu sprechen sein, wo doch deren Geheimdienst ihn beinahe umgebracht hat.
      • Herr Dalton von Sakura wird ein großes Problem haben, weil ein gewisser Wapol mittlerweile von den Weltaristokraten anerkannt wurde und ein neues eigenes Königreich namens Black Drumm besitzt.
      • Familie Germa66 hat sich viel zu schulden lassen kommen durch die beinahe Heirat von Sanji mit Big Mom's Tochter. Diese werden wohl Rede und Antwort stehen müssen.


      Themen auf der Reverie werden wohl auf jeden Fall sein:

      • Auflösung der Shichibukai
      • Die Revolutionäre
      • Ruffy und die Yonko (wahrscheinlich wird der Konflikt zwischen Ruffy und Big Mom vorherrschend sein)



      Ich bin vor allem gespannt darauf, wie sich die Freunde von Ruffy finden werden. Die Partei Sakura und die Partei Alabasta (Dalton und Vivi)kennen sich ja schon bereits. Aber wie die Beziehungen zwischen den anderen Ruffy-Symphatisanten zustande kommen wird, finde ich sehr interessant und hoffe natürlich, dass sich diese finden werden.
      Eine Interaktion zwischen Vivi, Riku Doldo, Dalton, Eisberg, Neptun und vllt. Reiju würde ich schon sehr interessant finden.
      Vorallem Neptun und seine Söhne an Land zu sehen wäre ja mal etwas. Da Neptun und Söhne Wassermänner sind, also der männliche Gegenpart zu den Meerjungfrauen, nehme ich mal stark an, dass diese auch ab dem 30 Lebensjahr ihre Flossen spalten können und somit an Land gehen können. Ich bin auf die "Landform" von Neptun und dessen Söhne gespannt.


      Mir stellt sich noch die Frage, ob die Revolutionäre auf Mary Joa bzw. der Reverie auftauchen werden. Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass sich diese Undercover irgendwie hineinschmuggeln werden. Oder vielleicht einige der Revos verdeckt als Leibwächter einiger Königshäuser fungieren. Aber kommt es hier schon zu einer großen Konfrontation zwischen der Weltregierung und den Revolutionären? Starten die Revolutionäre vielleicht einen Überraschungsangriff?

      OneBrunou schrieb:

      Alles von mir bis hierin Geschriebene ist der Versuch gewesen die kleinen Zeichen, die Oda im Verlauf der letzten zwei Arcs gestreut hat, zu deuten und in einen neuen Kontext zu setzen, der mich persönlich zu dem Entschluss gebracht hat, dass uns mit der Reverie tatsächlich ein ganz ähnlicher Arc erwarten könnte, wie wir ihn auch schon mit Impel Down / Marineford, oder kurzum dem Großen Ereignis, gehabt haben. Soll heißen, dass ich in der Reverie einen Arc sehe, bei dem die restliche SHB ein weiteres Mal komplett außen vor bleiben wird und Ruffy alleine, natürlich in Kombination mit anderen Gefährten und Freunden, für Unruhe sorgen wird. Denn auffällig sind für mich auch hier einige Parallelen, die von Oda bisher gezogen wurden ...
      Da bin ich bei dir, dass der Reverie ein Solo-Arc von Ruffy werden könnte. Aber die Frage, die sich mir stellt. Wer könnten diese Gefährten und Freunde sein, die für Unruhe sorgen könnten? Ich halte die bisher genannten Mitgliedsstaaten, welche Freunde von Ruffy sind, für nicht stark genug. Sie konnten damals nicht mal ihre eigenen Probleme durch ihre eigene Stärke lösen und mussten auf Ruffys Stärke zurückgreifen. Auf der Reverie wird ähnlich wie beim Marineford-Arc sämtliche Marine-Einheiten und hohe Marine-Tiere anwesend sein. Die Shichibukai mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit nicht. Aber zu wissen, dass Akainu, Kizaru, Issho und Green Bull mit von der Partie sein werden und noch viele weitere Marine-Vizeadmiräle.
      Sollte der Reverie-Arc zu einem Gegen-Pendant des Marineford-Arc werden, müssen zwangsläufig auf der Gegenseite mehrere große Kaliber stehen. Mindestens die großen Kaliber der Revolutionsarmee wie Dragon, Sabo, Ivankov und wen es da noch so gibt. Aber würden diese genügen? Und wer könnte hier noch von der Partie sein?

      Ich für meine Teil bin extremst auf den Reverie-Arc gespannt und freue mich darauf mehr von den WR-Strukturen zu Gesicht zu bekommen. Auch erachte ich die Reverie für interessanter als den aktuellen WCI-Arc, der gerne relativ zügig nun über die Bühne gehen darf, nach dem Big Mom die Torte gefuttert hat.
    • @Mase
      Erst mal danke für deine ausführliche Antwort. Hast da ein paar ganz interessante Punkte angesprochen, auf die ich nachfolgend gerne etwas genauer eingehen würde.

      1. Die Marineadmiräle
      Hier muss ich gleich mal einhaken und fragen ... Müssen die Admiräle zwangsläufig vor Ort sein? Vor dem Großen Ereignis befand es sich noch auf der Seite des Paradies, mittlerweile befindet sich die G1 / Marineford direkt am 'Zugangspunkt' der Redline in der NW. Insofern müsste dieses ohnehin - so nehm ich jetzt einfach mal an - passiert werden, wenn man nach Mary Joa gelangen will. Dass sich Ruffy dort also zunächst mal möglichst unauffällig verhalten und einschleichen müsste, ist für mich praktisch bereits gesetzt, da für ihn andernfalls wohl beim Marinehauptquartier Schluss ist.
      Die Reverie wird mit Sicherheit auch eine hohe Sicherheitsstufe habe, aber ich bin mir derzeit noch unschlüssig, ob hier wirklich sämtliche Marineadmiräle anwesend sein müssen oder ob man die Sicherheit stattdessen nicht eher primär einem Admiral zuweist, der vor Ort alles koordiniert. Zumal wir mit Issho ohnehin jemanden haben, der sich mit Sakazuki wohl erst dann wieder in ein und demselben Raum aufhalten können wird, wenn er ihm den Kopf von Ruffy gebracht hat. Was aber eben auch - bekanntlich - niemals passieren wird.
      Immerhin rechnen die Vertreter der Regierung gewiss nicht damit, dass sie in dieser Konferenz angegriffen werden. So nehme ich derzeit jedenfalls an. Es sind schlichtweg andere Umstände, als es das damals beim Großen Ereignis war, wo diese Leute gebraucht wurden, damit Whitebeard und dessen Gefolge gestoppt werden konnten. Und wie gesagt: Die Revolutionären, von denen hier noch am Ehesten mit einer Gefahr gerechnet werden müsste, fliegen derzeit wohl unterhalb des Radars der Weltregierung. Piraten haben allgemein wenig Interesse an Mary Joa und der Regierung (wie Robin auch mal auf Water 7 erläuterte), setzen sich eher primär mit der Marine auseinander. Deswegen denke ich eher, dass wir hier tatsächlich "nur" einen Admiral zu sehen bekommen könnten. Eine gute Gelegenheit, um endlich mal Green Bull offiziell einzuführen und auch entsprechend in den Fokus zu rücken. Der dann womöglich auch mit Ruffy - in der Hitze des Gefechts und im Ausbruch des Chaos - aneinander geraten könnte. Ob Ruffy diesen nun schlagen würde oder nicht - ich tendiere da eher zu einem Patt, um betreffenden Admiral nicht sofort wieder zu verpulvern - ist dabei irrelevant. Es wäre für ihn auch der nächste Zwischenschritt, sich gegen so ein Kaliber wirklich behaupten zu können - das Tächtelmächtel mit Issho auf Dress Rosa klammer ich hier mal vorsichtig aus - ehe er sich, von Angesicht zu Angesicht, mit einem Yonkou anlegen kann, was bekanntlich im darauffolgenden Arc stattfinden würde.

      2. Stealth-Mission
      Ich gehe schon davon aus, dass, wenn es ihn als Nächstes mit nach Mary Joa verschlagen sollte, dass er sich dort zunächst auch verdeckt bewegen würde bzw. müsste. Etwas Anderes bliebe ihm kaum übrig, da er andernfalls sofort auffallen würde. Jemand wie er, dessen Name längst in aller Munde ist, würde den Bewohnern der heiligen Stadt mit Sicherheit auffallen. Das wäre nicht nur für ihn ungünstig, sondern ebenso sehr für die Vinsmokes, die auf der Reverie ohnehin bereits - notgedrungen - mit eingekniffenem Schwanz antanzen dürften und sich für ihren "Beinahe-Verbund" mit Big Mom erklären werden müssen. Wenn sie dann noch mit dem Rookie schlechthin, der binnen weniger Tage nicht nur den einflussreichsten Shichibukai beseitigte, sondern auch maßgeblichen Anteil an den erlittenen Verlusten von Linlin hat, dann können sie sich die Handschellen auch gleich selber anlegen.
      Mit der Stealth-Mission würde es sich aber wohl recht ähnlich verhalten, wie es das bereits auf WCI getan hat: Sie würde wohl nicht allzu lange von Bestand sein. Irgendwann käme der Punkt, wo er - entweder freiwillig, weil ihn etwas so sehr auf die Palme bringt, dass er irgendwem die Zähne rausschlagen will oder unfreiwillig, in dem er sich mal wieder selten dämlich anstellt - so oder so auffliegen würde, wodurch das Chaos letztlich vorprogrammiert wäre. Dazu kommen würde es so oder so. Die Frage wäre nur zu welchem Moment dies der Fall wäre. Persönlich tendiere ich dabei zu einer potenziellen Gefahrensituation für König Kobra, da den Hochgeborenen seine Fragen über die Regierung, die Himmelsdrachen, die Porneglyphen und die vergessene Geschichte gewiss nicht gefallen werden. Dies wäre zum einen der ideale Moment, um die verbündeten Länder von Ruffy zusammenzuziehen und zu einen, aber ebenso um Ruffy's Tarnung auffliegen zu lassen und zum Handeln zu zwingen. In einem möglichen Anschlag auf Kobra sehe ich tatsächlich aktuell das größte Potenzial, um die Weltregierung zu entzweien und den Verfall dieser Institution - von innen heraus - voranzubringen. Es wird die geben, die Kobra's Seite einnehmen und diejenigen, die der Regierung weiterhin die Treue halten. Ruffy indes würde - in diesem Szenario - zwischen die Fronten geraten, Kobra's Leben retten und der Regierung damit - einmal mehr - auf der Nase herumtanzen. Gipfeln würde dies letztlich darin, dass sämtliche Länder, die ihm freundlich gesinnt sind, der Regierung - nach der diesjährigen Reverie - wegen ihrem Verhalten Kobra gegenüber endgültig entsagen und fortan die Flagge der SHB hissen werden. Neptun hatte dies bereits am Ende des FMI Arcs angekündigt - damals noch im Bezug auf Big Mom, da es bisher noch ihre Flagge ist, die das Land schützt - und könnte dies nun also, relativ zeitlich, letztlich in die Tat umsetzen.

      3. Die Kameraden
      Nun, ich denke wer diese Kameraden sein könnten hängt letztlich maßgeblich davon ab, wie Oda diesen Arc tatsächlich konzipiert hat und was er für diesen geplant hat. Persönlich sehe ich die Verbündeten, die sich mit Ruffy vor Ort zusammenschließen werden, vor allem in den befreundeten Nationen, die mit anreisen werden. Sprich Alabasta, Drumm, Ryuuguu, Prodense, Dress Rosa, Germa und Water 7. Natürlich sind die Vertreter - in Form der Soldaten - meist mehr schwächlich, als wirklich stark, allerdings wissen wir auch nicht, wie dies in diversen, anderen Nationen letztlich aussieht. Und wie bereits ausgeführt, so glaube ich zwar, dass hohe Sicherheitsmaßnahmen herrschen werden, doch dass man für die Konferenz meint alle Admiräle, mitsamt Großadmiral, abziehen zu müssen - und damit kurzfristig bspw. auch das Marinehauptquartier extrem angreifbar für Leute wie eben Kaidou zu machen - kann ich mir derzeit noch nicht vorstellen. Einen sehe ich dort als gesetzt, der die gesamte Konferenz überwachen und den Interessen der Weltregierung entsprechend handeln wird, aber nicht alle.
      Diverse Vizeadmiräle oder auch CP-Einheiten - von weiterem, bisher womöglich noch unbekanntem Sicherheitspersonal auf Mary Joa mal ganz zu schweigen - sind natürlich ebenso denkbar, was die Lage erfolgreich von dort zu flüchten für besagte, befreundete Nationen natürlich erheblich erschweren würde. Auch deswegen bin ich imo überzeugt, dass die Revolutionären hier ihren großen Auftritt bekommen werden und damit die Rolle einnehmen werden, die Whitebeard und seine Leute einst beim Großen Ereignis eingenommen haben.
      Wie gesagt, die Reverie hat das Potenzial das NW-Pendant zum Großen Ereignis zu werden. Entsprechend würde dadurch auch die Rolle der Revolutionsarmee ausfallen, die hier einfach aktiv werden müssen, weil sie niemals wieder eine bessere Chance bekommen werden, um die Regierung dort zu treffen, wo es wehtut: Im Herzen des Organismus. An der Wurzel dessen, worauf die Weltregierung überhaupt erst gestützt wird. Die Mitgliedsstaaten, die die Regierung zu dem umfassenden Organismus machen, der sie ist. Und die schon seit jeher von der Revolution primär im Fokus stehen.

      Und um damit dann auch wieder - vorerst - zu schließen ...

      Mase schrieb:

      Auch erachte ich die Reverie für interessanter als den aktuellen WCI-Arc, der gerne relativ zügig nun über die Bühne gehen darf, nach dem Big Mom die Torte gefuttert hat.
      Vollste Zustimmung dafür. Wobei ich eben generell auch deutlich größeres Interesse für alles, was mit der Regierung zu tun hat, aufbringe, als für die Yonkou. Da ermüdet mich mittlerweile der WCI Arc doch schon ziemlich, weswegen ich mir gar nicht ausmalen will, wie das erst im vollgestopften Wanokuni Arc aussehen wird ... 200 Kapitel sind hier vermutlich noch konservativ geschätzt. Meh.
    • Die Schwierigkeit, die ich bei deinen Vermutungen sehe, liegt in Ruffys Reise nach Mary Joa und wieder zurück nach Wanokuni. Niemals würde die Germa 66 zur Reverie fahren, wenn sie einen meist gesuchten Piraten mit auf ihr Bord nehmen. Ruffy, Sanji und Co waren diejenigen gewesen, die das Leben der Vinsmokes gerettet haben und so viel Respekt wird Judge oder vor allem Reiju dem Kapitän ihres "Sohnes" erweisen, in dem sie ihn wieder zurück zu seiner Crew bringen, wenn er aufgewacht ist. Allein schon die Annahme, dass die Germa sich sofort zur Reverie aufmachen würde, ist sehr unwahrscheinlich aufgrund ihres Verrats an der Weltregierung. Wieso sollten sich die Vinsmokes einer weiteren Gefahr stellen? Ihre Teilnahme an der Reverie würde mehr Nachteile und negative Konsequenzen mit sich bringen wie zum Beispiel, die von dir genannten Sanktionen oder eine Gefangenschaft, als dass sie irgendwie noch davon profitieren könnten. Vor allem, wenn ein Pirat namens Monkey D. Luffy auf ihrem Bord einquartiert ist. Das könnte eine verheerende Strafe nach sich ziehen. Es sei denn, Judge ist wieder der Arschloch und will Geld mit Ruffys Kopfgeld machen. Aber etwas Menschlichkeit traue ich ihm noch zu.

      Mit diesen Argumenten möchte ich keineswegs ausschließen, dass Ruffy an der Reverie nicht teilnehmen wird. Nein, nur dein geschilderter Weg dahin stört mich sehr. In meinen Augen wird Ruffy durch andere Umstände in die Reverie mit eingeschleust, sollte das Szenario überhaupt eintreffen. Nämlich durch Stussy. Ihr Erscheinen im Whole Cake Island stört mich bis dato etwas. Wenn sie nur den Zweck der Berichterstattung in diesem Arc erfüllen sollte, hätte man auch ruhig nur Morgans einbauen können. Er könnte die WR genauso gut und in Details über die Vorfälle informieren. Nein, das Oda einen Cipher Pol Agenten einbaut, hat schon seine Berechtigung. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und stelle die Behauptung auf, dass Ruffy nach seinem Sieg bewusstlos von Stussy aufgefunden wird. Schon wird sie ihn gefangen nehmen. Wieso nicht gleich töten? Ganz einfach, weil er der Sohn von Dragon ist und als lebende Geisel bringt er mehr Nutzen als eine tote Leiche.

      Dragons Erscheinen auf der Reverie ist der Bullshit schlechthin. Genauso wie der legendäre Leak, dass Zorro in Wirklichkeit Kaidos Sohn ist. Sorry, wenn ich mal es so ausdrücke, es ist aber so. Zwar glauben es viele Theoretiker (nicht nur du), die sich als solche auf Youtube oder sonstigen Foren ausgeben, jedoch basiert ihre Annahme nur auf einem simplen Gedanken. Die Thematik rund um die Weltregierung hängt doch direkt mit der Revolution zusammen. Auf keinster Ebene macht aber Dragons Erscheinen auf der Reverie Sinn. Dragon will die Königreiche auf seine Seite ziehen. Das schafft er nicht @OneBrunou, indem er in Mary Joa einen Krieg anstiftet und das Leben der Könige bedroht. So gewinnt man keine Sympathie bei potenziellen Verbündeten wie Kobra, Riku oder Neptun. Zweitens würde er eine momentane Auseinandersetzung mit der Weltregierung verlieren, dass wissen wir nur zu gut anhand seiner Strategie, im Schatten zu stehen und schrittweise jedes Königreich auf seine Seite zu ziehen. Wenn Dragon wirklich gleich stark oder stärker als die WR wäre, hätte er sie längst platt gemacht. Wir als Leser wissen aber, dass er nicht die Stärke aufweist, um seinen Gegnern in einem offenem Kampf die Stirn zu bieten. Ach nein, laut vielen ist Dragon noch auf der Reverie herzlich willkommen und gemeinsam trinkt er erstmal ein Tasse Tee mit den 5 Waisen. Jo wahrscheinlich. Ein Auftauchen Dragons bedeutet Krieg. Dieser Krieg wird kommen wie schon zu oft in One Piece angeteasert, jedoch gegen Ende von One Piece. Außerdem könnte nie im Leben Oda eine Auseinandersetzung zwischen Revolutionären und der Weltregierung für das nächste Jahr einplanen, wenn sogar Wanokuni zum zweiten Mal schon auf dem Startplan steht. Diese Auseinandersetzung wird sehr viel Zeit beanspruchen und nie im Leben wird Oda das so früh thematisieren.

      Ich stimme zu, dass Dragon bzw. die Revolutionäre indirekt eine Rolle bei der Reverie spielen könnten, indem sie z.B ein oder zwei ihrer Spione in die Konferenz eingeschleust haben. Aber ein Konflikt oder eine "kleine" Auseinandersetzung wird es in der Form nicht geben. Andererseits erwarte ich einen großen Konflikt zwischen Marine und der Weltregierung. Fujitora will ja auf der Reverie das System der Shichibukai abschaffen und für Aufruhr sorgen. Diesen Aspekt hast du in deinem Essay auch keiner Beachtung geschenkt, obwohl es doch so von Relevanz ist. Denn diese Streitigkeiten zwischen Marine und Weltregierung werden in Zukunft ein Meilenstein für ihre Trennung darstellen, wodurch sich die Marine zum Teil von der Weltregierung loslösen wird. Dies ist keine Vermutung. Auch in der Marine gibt es genug Protagonisten, die die Ungerechtigkeit nicht akzeptieren können (Corby, Garp, Smoker, Fujitora , Sengoku) und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Teil der Marine, die den Sinn für absolute Gerechtigkeit pflegen, die Taten der Weltregierung hinterfragen und eine eigene Initiative starten werden. So viel zum Thema Zerfall der Weltregierung.

      In puncto Vivi will ich auch noch Einiges klar stellen. Nachdem sie in den Kapiteln 822 und 823 sehr stark beleuchtet wurde, vermute ich, wird ihr im kommenden Arc eine viel größere Rolle zugesprochen werden als die meisten es erwarten. Ich tendiere zu der Annahme, dass ihr Vater Cobra durch seine Fragen sterben wird und sie eine leidvolle Zukunft erwartet. Vielleicht haben manche meinen Beitrag im Spam Bereich gelesen, da habe ich auch einige Theorien zu Vivis Zukunft aufgestellt. Stelly hast du auch nicht charakterisiert, obwohl Sabos Bruder doch Potenzial für einen eiskalten Schurken aufweist und auf der Reverie erscheinen wird. Im Gesamten ist dein Essay natürlich sehr schön gestaltet, vor allem auf der sprachlichen Ebene. Jedoch wird es immer ein paar Punkte geben, die Leute kritisieren werden. Ich hoffe aber, dass du meine Kritik so hinnehmen kannst.

      Mfg Sensei
    • Puh, ich will ganz ehrlich sein ... Mit deinem "Beitrag" tue ich mich doch etwas schwer, @CallMeSensei!. Das liegt weniger am Inhalt, sondern mehr an deiner Ausdrucksweise. Diese schroffe Art von dir ist einer konstruktiven Diskussion einfach wenig förderlich. Damit bittest du förmlich um verbale Schellen von allen Seiten. Dennoch werde ich versuchen, so sachlich wie möglich, auf einige deiner Punkte näher einzugehen:

      Der Weg nach Mary Joa / die Anteilnahme der Germa an der Reverie

      Die Frage wieso die Germa jetzt, nachdem der Deal mit Big Mom geplatzt ist, direkt weiter nach Mary Joa reisen sollte, um an der Reverie teilzunehmen, ist durchaus berechtigt. Schließlich ist die Germa Teil der Weltregierung, sollte also dahingehend wissen, dass die Weltregierung über weitreichende Spionagezellen verfügt, wie wir sie in diesem Arc auch in Form von Stussy präsentiert bekommen haben. Dass sie also ein Bündnis mit einem Yonkou angestrebt haben dürfte eine Information sein, bei der Jajji wohl sicher davon ausgehen kann, dass sie Vertretern der Regierung mittlerweile - spätestens aber beim Beginn der Reverie - bekannt ist und somit für Gesprächsstoff sorgen wird.
      Ob dadurch aber auch eine unmittelbare Gefahr für die Germa droht? Ich weiß ja nicht ... Die Weltregierung ist stark von dem Wohlbefinden ihrer Mitgliedsstaaten abhängig. Diese auszumerzen, kann man sich eigentlich nicht erlauben. Schon gar nicht zu Zeiten der weiterhin andauernden Revolution, zu der ich mich gleich noch mal separat äußern werde. Konsequenzen sind einkalkulierbar - keine Frage und wurde von mir auch (bsp. Sanktionen) entsprechend benannt - doch ein vollständiges Ausmerzen der Germa kann ich mir, beim besten Willen, nicht vorstellen.
      Das Bündnis aufrecht zu erhalten dürfte wohl in beiderseitigem Interesse liegen. Zum einen kann sich die Regierung nicht erlauben Mitgliedsstaaten zu vergraulen und damit die eigene Position schwächen, zum anderen wird die Germa derweil nun großes Interesse daran haben die Beziehungen zur Regierung wieder zu verbessern, nachdem ihre Pläne bzgl. Big Mom gescheitert sind. Sanktionen für die Germa sind daher denkbar, um diese ganze Geschichte nicht unbestraft zu lassen, mehr kann ich mir da derzeit allerdings nicht vorstellen, weil die Regierung sich andernfalls nur selbst weiteren, unnötigen Schaden zufügen würde.
      Dass sie Ruffy nun dorthin bringen würden wäre indes ja weniger aus der Intention heraus, dass sie wollen, dass er dort randaliert, sondern dass sie diese Zeit einfach nutzen, um ihn medizinisch zu versorgen. Das wird der Regierung gewiss egal sein, wenn sie erfahren, dass Ruffy nur wegen der Germa dort ist, aber letztlich würde das - wie erläutert - ohnehin egal sein: Da auch die Germa, am Ende dieses Events, wohl der Regierung den Rücken kehren dürfte und sich unabhängig macht bzw. bereit ist fortan die Flagge des zukünftigen Piratenkönigs zu hissen und zu versuchen den Schaden, den sie ihm und seinen Freunden gegenüber angerichtet haben, mit der Zeit wieder zu bereinigen. Vielleicht auch mit der Intention eines Tages wieder seinem leiblichen Sohn, im Grunde dem Einzigen von ihnen, der noch immer "menschlich" ist, unter die Augen treten zu können.
      Und wie bereits von mir ausgeführt, so fußt diese Theorie letztlich auf der hypothetischen Annahme, dass die Germa von der SHB - im Anschluss an die Seeschlacht - getrennt wird, Ruffy dort schwer verletzt landet und versorgt werden muss, während die Germa keinerlei Möglichkeit sieht, um die SHB zu suchen. Entweder, weil die Streitkräfte von Big Mom weiterhin - zu großen Teilen - intakt sind und man damit riskieren würde selber versenkt zu werden oder aber, weil man sich schlichtweg, in all dem Getümmel, aus den Augen verloren hat und folgerichtig gar nicht wüsste, wo man mit der Suche überhaupt anfangen sollte. Denn wissen, dass die SHB als Nächstes nach Wanokuni möchte tuen die Vinsmokes - meines Wissens nach - nicht. Und ein verletzter Ruffy, der nach kräftezehrenden Kämpfen gerne mal mehrere Tage komplett durchpennt, ist da mit Sicherheit keine Hilfe, um dies zu erfahren.
      Dass Stussy ihn, schwerverwundet, auffindet und mitnimmt könnte - rein theoretisch - auch sein, nur warum ihn mit zur Reverie schleppen? Die Regierung würde ihn wohl umgehend ins Impel Down werfen und dass wir dieses Gefängnis noch mal, für längere Zeit, von innen zu sehen bekommen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

      Die Revolution

      Ich denke hier sollte man noch mal ganz von vorne anfangen und sich darauf zurückbesinnen, was wir über die Vorgehensweise der Revolutionären bisher wissen. Allgemein versteht man unter einer Revolution bekanntlich einen grundlegenden und nachhaltigen, strukturellen Wandel eines oder mehrerer Systeme. Dieser kann friedlich oder gewaltsam vor sich gehen. Laut deiner Aussage, dass Dragon darauf aus ist die Königshäuser auf seine Seite zu ziehen, müsse er ja friedlich vorgehen ... Dem ist allerdings nicht so. Er hat keineswegs Interesse daran die Königshauser "auf seine Seite" zu ziehen. Er will sie, er will die Weltregierung, die nun mal auf diesem Herrschaftssystem von Königen und Königinnen basiert, komplett abschaffen und die Regierung stürzen. Er will das alteingessene System abschaffen und durch ein Neues ersetzen. Das ist das Ziel seiner Revolution. Die Sympathien der Herrscher sind ihm völlig gleichgültig. Wäre dem nicht so, würde er keine Putsche und Bürgerkriege in den einzelnen Mitgliedsstaaten anzetteln, um die dort vorhandenen Systeme grundlegend umzustrukturieren. Gerne lasse ich diesbezüglich auch noch mal ein Zitat für mich sprechen:

      Kapitel 432 - Nico Robin schrieb:

      Propaganda is spread throughout the world, provoking revolutions in many kingdoms, and causing the downfall of many countries.
      Ihm liegt nichts daran sich mit dem alten System "gut zu stellen", er will es revolutionieren. Dafür muss das alte System weg, um Platz für etwas Neues zu machen. Und deswegen bietet sich die Reverie für einen Überraschungsangriff seinerseits eben auch so gut an: Weil hier einmal alle vier Jahre sämtliche Vertreter / Herrscher der über 170 Mitgliedsstaaten vereint an ein und demselben Ort zugegen sein werden. Es ist eine einmalige Gelegenheit, um einen Großteil der Königshäuser, die er andernfalls mühsam - über vermutlich mehrere Jahre hinweg - mit simultanen Bürgerkriegen zu Fall bringen müsste, auf einen Schlag kalt zu erwischen. Und defakto muss Oda auch betreffend der Weltregierung allmählich anfangen klare Fortschritte zu verzeichnen, um ihren Sturz am Ende des Mangas auch glaubhaft vermitteln zu können. Wieso er damit jetzt anfangen sollte, und wieso sich die Reverie hier so hervorragend anbietet, um genau diesbetreffend endlich mal nachhaltige Fortschritte zu erzielen, versuche ich nachfolgend mal - mehr oder weniger ausführlich - veranschaulichen.

      Denn überhaupt scheinst du mir - was die Weltregierung betrifft - ein bisschen zu einfach zu denken. Formulierungen wie "Wenn Dragon wirklich gleich stark oder stärker als die WR wäre" sind hier redundant, weil sich ein solches Kräfteverhältnis überhaupt nicht bemessen ließe. Bei der Reverie steht nämlich nicht die militärische Macht der Weltregierung im Fokus, die im Übrigen auch maßgeblich durch ihre Exekutive - die Marine - repräsentiert wird, sondern ihre politische Macht. Herrscher aus allen Ozeanen reisen dorthin, um über die aktuellen Ereignisse in der Welt zu debattieren. Hier geht es nicht um militärische Stärke, sondern ausschließlich um Politik. Ein gewisser Sicherheitsstandard wird gewiss vorhanden sein - bspw. eben durch einen dort stationierten Admiral und weiteren Truppen - doch werden hier gewiss nicht sämtliche, militärischen Mittel der Weltregierung aufgefahren.
      Infolgedessen würde der "Krieg mit der Weltregierung" hier auch nicht direkt zum Abschluss kommen, sondern würde er hier erst so richtig beginnen bzw. würde die Revolution, die von Dragon vorangetrieben wird, in neue Bahnen gelenkt werden. Das Versteckspiel wäre vorbei und der wahrhaftige Krieg würde beginnen, aber eben noch nicht direkt wieder enden. Denn wie gesagt: Die Weltregierung ist ein gewaltiger Organismus, dessen Zentrum zwar Mary Joa ist, der jedoch weit darüber hinaus geht. Einen Großteil der Mitgliedstaaten auf einen Schlag zu revolutionieren wäre für die Revolutionären ein gewaltiger Erfolg, für die Weltregierung dagegen ein enormer Rückschlag. Es würde den Krieg allerdings nicht beenden. Es würde ihn lediglich vorantreiben, damit er gen Ende des Mangas auch nachvollziehbar beendet werden kann. Damit die Weltregierung - zum Ende hin - in die Ecke gedrängt ist, da sie ihren Einfluss in Form von Mitgliedsstaaten vollends verloren haben, und es folglich zur letzten Schlacht mit den vereinten Truppen von Marineford & Mary Joa kommen kann, der dann letztlich das Ende dieser einst so mächtigen Institution besiegeln würde.
      Wenn es um den Krieg mit der Weltregierung geht, sollte man versuchen das Ganze stets in einem größeren Kontext zu betrachten, der dem Konzept dieser Institution auch gerecht wird. Das schafft man aber nicht, indem man sie als einen ähnlich simpelgestrickten Widersacher betrachtet, wie die bisherigen - und noch kommenden - Arcgegner. Dafür ist das Konzept der Weltregierung viel zu komplex und umfassend.

      Zum Rest

      Dass es zum Teil auch um die Shichibukai gehen wird, ist offensichtlich. Ob es bereits zum Bruch mit der Institution kommt ist für mich dagegen noch komplett offen, da wir noch gar nicht wissen, ob Issho überhaupt beim Reverie anwesend sein wird, um diese Initiative voranzutreiben. Momentan ist Sakazuki schließlich alles andere als gut auf ihn zu sprechen, weswegen ich eher denke, dass in diesem Arc der neue Admiral - Green Bull - im Fokus stehen wird.
      Dass Vivi demnächst wieder etwas stärker im Fokus stehen wird, ist für mich ebenso ein offenes Geheimnis, wurde von mir aber auch entsprechend bezeichnet. Ob Kobra bei diesem Event nun sterben wird, kann ich - bei Oda's bekannter Vorgehensweise, was den Tod von Figuren betrifft - wirklich nicht sagen. So oder so sehe ich in ihm den emotionalen Impuls, den es braucht, um Ruffy letztlich zum Handeln zu bewegen. Entweder, weil er kurz davor steht getötet zu werden oder weil er tatsächlich getötet wird und folglich Vivi in die Rolle der Monarchin von Alabasta nachrückt.
      Zu Stelly hab ich mich bewusst nicht geäußert, da wir zu dem noch so gar nichts wissen. Mit dem kann Oda alles Mögliche vorhaben, das ist absolut unklar und daher schwer zu beurteilen.

      Das war's fürs Erste wieder von mir. Ich hoffe es ist jetzt etwas verständlicher geworden, wie ich manchen Aspekt in dem Essay gemeint habe.

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    • Will mich hier nicht lange aufhalten, nur kurz was anmerken.

      Du schreibst in deinem Essay, dass sich eventuell Luffy und Dragon treffen könnten. Normalerweise gehen auch alle immer davon aus, dass sie sich verstehen und gut miteinander auskommen.
      Es ist auch legitim davon auszugehen nachdem wie Dragon reagiert hat in diesem kurzen Schwenk zu ihm nach Enies Lobby.

      Doch, und jetzt mein kleiner Einwurf, was wenn sie sich nicht verstehen.
      Ruffy hat eine andere Weltvorstellung als Dragon. Ersterer will nur Freiheit wobei zweiterer bewusst eine neue Weltordnung erschaffen will, womöglich ohne Piraten.

      Meistens schreibe ich meine Beiträge Ewigkeiten nachdem ich die Idee gefasst habe und kann sie danach auch nicht so gut zu Papier bringen wie sie sich in meinem Kopf anhören. Aber einen Gedanken wäre es wert mal zu überlegen was wäre wenn ...

      Mir erscheint es durchaus plausibel, dass auch hier Konfliktpotenzial besteht.
      If love is a labor
      I'll slave till the end.
      I won't cross these streets
      until you hold my hand.
    • @Khalion

      Stimme mit dir eigentlich komplett überein. Ich persönlich würde mir sehnlichst wünschen, dass die Revolutionsarmee in Ruffys Augen - und damit zwangsläufig auch in den Augen der Leser - eben nicht diese Ritter in glänzenden Rüstungen, diese Heilsbringer, sind, in deren Richtung sie Oda zuletzt - speziell auch wegen der (Wieder-)Einführung von Sabo - charakterisiert hat. Das würde dieser ganzen Geschichte rundum die Revolutionären und der Weltregierung einfach eine erfrischende Wirkung verleihen, weil es hier nicht die "Guten" und die "Bösen" gebe. Es gebe kein Schwarz und Weiß, nur Grautöne, da beide Gruppierungen ihre eigenen Ideale und Ziele verfolgen, durch die sich zwangsläufig aneinander geraten, jedoch auch beide schmutzige Dinge tun, um ihre eigenen Interessen dauerhaft durchsetzen zu können.

      Mir persönlich würde diese Vorstellung der Revolutionären auch deutlich besser gefallen, doch zurzeit vermute ich eher, dass auch Dragon mehr als dauerhafter Alliierter der SHB fungieren wird, statt mit dieser - allen voran mit Ruffy - aufgrund ihrer möglichen, verschiedenen Weltansichten aneinander zu geraten.
    • Schön, dass du dir Zeit für meinen Beitrag genommen hast, du musst nicht separat auf jeden Beitrag antworten, aber einiges würde ich tatsächlich noch loswerden. Die Thematik rund um Germas Teilnahme an der Reverie lasse ich mal so stehen, eigentlich hast du deine Vorstellung, wie die Dinge ablaufen könnten, gut geschildert und begründet. Da alles aber auf einer Annahme aufbaut, macht es wenig Sinn, darüber weiter zu diskutieren.
      Aber kommen wir zum anderen Teil der Diskussion.

      Die Revolution

      Jein, auf der einen Seite hast du natürlich Recht. Dragon führt andauernd Krieg gegen Königreiche und eigentlich verabscheut er den Adel und die Monarchen. Seine Einstellung dazu hat man beispielsweise sehr deutlich am Flashback Sabos gesehen. Jedoch sei gesagt, dass er sich genauso unbeliebt bei dem Volk machen kann, wenn er ihre lieben Könige wie z.B König Riku oder Cobra nebenbei tötet. In diesem Sinne würde seine Revolution eher den Bach heruntergehen. Dragon weiß, dass manche Königreiche friedlich gesinnt sind und es keine Probleme mit Sklaven&Unterdrückung gibt, warum sollte sich die Revolutionsarmee gegen diese Königreiche stellen? So einfach läuft eine Revolution nicht. Wie du in deinem letzten Beitrag es schön beschrieben hast. Es gibt keine "Bösen" und keine "Guten". So sind auch Könige, Adelige, Monarchen oder whatever nicht von Grund auf die Schurken und vollkommen böse. Wir erleben in One Piece auch den kompletten Gegensatz dazu. Riku, Neptun, Elizabello, Cobra und eventuell auch der König von Elbaf sind Gegenbeispiele. Damit Dragon also erfolgreich seine Revolution durchführen kann, muss er auch durch andere Methoden die Weltregierung schwächen. Er muss ihre Königreiche auf seine Seite ziehen, Stichwort Bündnis sage ich nur dazu.
      Nebenbei will ich nochmal hervorheben, für welche Moralvorstellungen Dragon überhaupt kämpft. Er kämpft gegen Armut, Unterdrückung und für Freiheit (siehe Gray Terminal). Das heißt, er muss nicht unbedingt das politische System jedes Königreiches abschaffen, um für Gerechtigkeit und Freiheit zu sorgen. Er kann doch auch einfach nur die in seinen Augen "Bösen" bekämpfen wie es Ruffy momentan tut. Das ist doch völlig ausreichend, um dem Volk oder den guten Herrschern wieder die Macht zu überlassen.

      Zweitens vertreten wir wohl eine ganz andere Ansicht hinsichtlich der Stärke der Weltregierung. In deinen Augen erfüllt die Marine die Rolle des Militärs, wohingegen die Weltregierung nur eine politische Instanz darstellt. Weißt du, was ich denke? Die Weltregierung ist unabhängig von der Marine die stärkste, militärische Instanz. Um einiges stärker als die Marine, die höchstens nur einen Kaiser verkraften kann. Vergesse nicht den Generalkommandanten Kong, den Cipher Pol und die Pacifistas, die Cyborgs der Weltregierung. Sie sind Bestandteil dieser Instanz. Sicherlich kann man nach Mary Joa auch nicht hinein und herausspazieren, denn die Sicherheit der Himmelsdrachenmenschen hat oberste Priorität. Allein schon, wenn man einen Kratzer denen zufügt, sendet die Marine sofort einen Admiral hinaus ( Sabaody Archipel). Denkst du wirklich voller Ernst, dass die Heimat der Weltaristokraten nur mit einem Admiral und paar namenslosen Soldaten bewaffnet ist? Von wegen. Ich spiele sogar mit dem Gedanken, dass Oda uns auf der Reverie die wahre Stärke von Mary Joa offenbaren wird. Vielleicht eine geheime Elite Armee von Mary Joa oder der geheime Schatz von Mary Joa, das eine mächtige Waffe darstellen soll, maybe an ancient weapon. Ups, der Ort ist ja nur von einem Admiral bewacht und der Schatz ist ja so nebensächlich, habe ich ja vergessen. Nein, Dragon kann da nicht einfach so hinein und heraus! Sollte auch die Theorie über die Unsterblichkeit der 5 Waisen zutreffen, könnten die alten Knacker doch etwas mehr auf dem Kasten haben als sie den Anschein erwecken.

      Khalion schrieb:

      Doch, und jetzt mein kleiner Einwurf, was wenn sie sich nicht verstehen.

      Ruffy hat eine andere Weltvorstellung als Dragon. Ersterer will nur Freiheit wobei zweiterer bewusst eine neue Weltordnung erschaffen will, womöglich ohne Piraten.
      Ich wünsche mir diese Einstellung von Dragon nur zu sehr, dass er in Wirklichkeit Piraterie verabscheut. Das würde auch für genügend Konfliktpotenzial zwischen Ruffy und Dragon sorgen. Ich meine, was ist, wenn gegen Ende von One Piece nicht Ruffy mit seinem Ideal eines unabhängigen&freien Piraten als Sieger hervortritt, sondern in Wirklichkeit Dragon. Oda würde wirklich eine beachtenswerte Analogie zu unser Menschheitsgeschichte aufbauen können. Dragon schafft es mit seiner Revolution das Piratenzeitalter für immer zu beenden und einen Weltfrieden herzustellen. Es gibt keine Weltregierung, keine Piraten, keine Kaiser und die Marine übernimmt die Oberhand über die See. Ein Szenario, das wirklich nur die Wenigsten erwarten würden.
    • Wenn die Beiträge so versetzt kommen, wie derzeit, und immer wieder neue Themen anreißen, werde ich entsprechend auch weiterhin versetzt und einzeln drauf reagieren. Zumal dies mein erstelltes Essay ist, infolgedessen liegt mir entsprechend auch viel daran angesprochene Punkte aufzugreifen, versuchen zu erläutern und / oder darüber zu diskutieren. Dafür hab ich dieses Essay schließlich erstellt.

      Wie genau Dragon vorgeht ist bisher schwer abschätzbar, aber ausgehend davon, dass Sabo und Koala auf Dress Rosa waren, um die Waffenlieferungen zu stoppen, mit denen diverse Kriege vorangetrieben werden, ist wohl davon auszugehen, dass auch ihm das Wohl der Zivilbevölkerung sehr viel bedeutet und er demnach eben maßgeblich jene Länder revolutioniert, die unter der Fuchtel der Weltregierung stehen. Gemeint sind damit nicht "alle" Mitgliedsstaaten, sondern vor allem jene, die ähnlich radikal vorgehen, wie es bspw. die Marine - nun wohl mehr denn je, unter dem Kommando von Sakazuki - oder die CP-Einheiten tun. Bei Ländern wie etwa Alabasta und Dress Rosa wäre es durchaus denkbar, dass er diese anderweitig von der Regierung abkoppeln wollen würde -> Wofür sich wiederum auch ein entsprechender Auftritt auf der Reverie anbieten würde, um einen deutlichen Appell an jene Länder zu richten. Beides sind allerdings eher schwierige Beispiele, da ich deren Loyalität künftig dann doch eher bei der SHB sehe, nicht bei der Revolution. Auch wenn das für die Weltregierung wohl gehobst wie gesprungen wäre.

      Und nein, ich glaube nicht, dass die Weltregierung - abseits der Marine - über keine weiteren Streitkräfte verfügt. Dennoch bildet die Marine nun mal das Herzstück der militärischen Macht der Weltregierung. Das ist einfach Fakt und im Manga auch hinreichend belegt worden.
      Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wo genau du das aus meinem Geschriebenen heraus gelesen haben willst, da ich lediglich davon sprach, dass es bei der anstehenden Konferenz der Könige maßgeblich um Politik, und nicht um die Demonstration militärischer Macht, geht. Infolgedessen wird es gewiss Sicherheitsstandards geben, um die angereisten Könige auch - im Fall der Fälle - beschützen zu können, aber ist eben dies nicht zentraler Bestandteil der Reverie. Der Fokus liegt ganz woanders. Zumal das Ganze eh redundant ist, da sämtliche Adlige scheinbar mit einer Eskorte aus eigenen Soldaten anreisen, infolgedessen also auch Teile der Streitmacht der Weltregierung vor Ort sind -> Schließlich gehören diese Länder der Regierung an, und damit eben auch ihre Armeen.

      Kong selbst dürfte vermutlich eine Art Bindeglied aller Parteien sein. Darin eingeschlossen folglich das Marinehauptquartier, die CP-Einheiten, aber ebenso die Streitkräfte sämtlicher Mitgliedsstaaten. Als Generelkommandant aller Streitkräfte der Weltregierung, schließt dies folglich auch die der jeweiligen Königreiche mit ein. Damit dürfte wohl auch maßgeblich für die Kommunikation verschiedener Parteien verantwortlich sein, wenn es bspw. darum geht Marineoffiziere in einem der Mitgliedsstaaten mit Sonderbevollmächtigungen auszustatten, um vor Ort entsprechend frei handeln zu können. Dadurch wäre es auch gut denkbar, dass er bei der Konferenz dabei sein wird, da er schließlich ohnehin schon seinen Sitz in Mary Joa hat und - als Bindeglied aller Parteien - die Gesprächsthemen 'moderieren' und in gewünschte Bahnen lenken könnte.
      Die Pacifista indes fallen hier raus, da diese zur Forschungsabteilung des Marinehauptquartiers - nicht der Weltregierung - gehören, die dort von Sentoumaru kommandiert wird. Sie gehören also auch direkt der Marine an.

      Mit den CP-Einheiten kennen wir zumindest einen kompletten Apparat, der unabhängig von der Marine handelt. Besonders hervorgehoben sei dabei die CP0, die bekanntlich direkt den Himmelsdrachen unterstellt ist und folglich wohl auch direkt in Mary Joa stationiert sein dürfte. Hier bleibt es derzeit noch fraglich, ob auf Mary Joa - abseits der CP0 - weitere, militärische Gruppierungen vor Ort sind oder nicht. Möglich ist es durchaus, über die narrative Notwendigkeit lässt sich streiten. Mit dem Marinehauptquartier, das direkt vor der Redline positioniert - und damit in unmittelbarer Reichweite - ist.
      Und übrigens: Die Formulierung von "nur" einem Admiral grenzt schon beinahe an Blasphemie. An Verleugnung. Immerhin werden jene Männer als die "höchste Kriegsmacht der Weltregierung" bezeichnet. Nicht der Marine, der Weltregierung. Auch das ist deutlich im Manga zum Ausdruck gebracht worden. Erst durch Robins Vorstellung der Admiräle, dann durch deren Taten und Fähigkeiten. Das jedoch wird immer wieder gerne unterschlagen. Die Marine ist nun mal die militärische Instanz auf Seiten der Weltregierung. Das wurde im Manga nun schon unzählige Male sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Sei es nun in Form der Admiräle oder einfach auch nur dadurch, dass das Marinehauptquartier Teil der Dreimacht ist. Und nicht etwa Mary Joa und deren superduper Truppe aus Supersoldaten.
      Es hat daher auch schon seine Gründe, wieso ein Weltaristokrat einen Admiral auf Knopfdruck herbei beordern kann, wenn ihm die Visage von jemandem nicht passt. Und nicht etwa eine Spezialeinheit - direkt aus Mary Joa - gerufen wird, die auf ähnlichem Niveau spielen.

      Von "namenlosen Soldaten" - abseits des Admirals - hab ich übrigens auch nie gesprochen. Hochrangige Vertreter der Marine können da allemal mit dabei sein. Allerdings ist die Spannweite der Kräfte zwischen den Vizeadmirälen so gewaltig (Vgl. Maynard & Garp), dass das erst mal nicht viel heißen muss. Zumal mit Kong auch ein alteingessener Offizier dabei wäre, der wohl ein ähnliches Kaliber darstellt, wie etwa Sengoku und Garp. Mit der CP0, die ihren Sitz wohl ebenfalls in Mary Joa hätten, hätten wir wohl eine ebenso schlagfertige Truppe vor Ort. Das wäre wohl mehr als genug Kerbholz für Ruffy und die Revolutionären.

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    • CallMeSensei! schrieb:

      Nebenbei will ich nochmal hervorheben, für welche Moralvorstellungen Dragon überhaupt kämpft. Er kämpft gegen Armut, Unterdrückung und für Freiheit (siehe Gray Terminal). Das heißt, er muss nicht unbedingt das politische System jedes Königreiches abschaffen, um für Gerechtigkeit und Freiheit zu sorgen. Er kann doch auch einfach nur die in seinen Augen "Bösen" bekämpfen wie es Ruffy momentan tut. Das ist doch völlig ausreichend, um dem Volk oder den guten Herrschern wieder die Macht zu überlassen.
      DAS ist genau der springende Punkt.
      Die Weltregierung steht für Geheimnisse, Verschleierung, Unterdrückung, etc. für diktatorische Eigenschaften. Dem Volk geht es mitunter dreckig, zumindest in Teilen.
      Hierfür hat die WR sicherlich die Verantwortung und ist sich dessen vermutlich bewusst.
      Das schreit meiner Meinung nach schon nach einer möglichen Abspaltung einzelner Länder je nach Ablauf der Reverie. Und gerade das macht es so interessant.
      Ich für meinen Teil halte ein aktives Eingreifen von Dragon auch eher für unwahrscheinlich.
      Vielmehr würde ich noch eine passivere Vorgehensweise erwarten, durch eventuelle Kontaktaufnahme zu den freundlichen Ländern sowie Nachdruck auf ein Verlassen der WR.
      Und mal ehrlich. Wieso sollte es nicht eine Art Opposition geben? - Vermutlich weil sie niedergeschlagen werden würde.
      Da kommt die Frage auf, wer denn der Meinung ist die WR mal eben zu hintergehen. Das muss ein schleichender, heimlicher Prozess werden.


      CallMeSensei! schrieb:



      Ich wünsche mir diese Einstellung von Dragon nur zu sehr, dass er in Wirklichkeit Piraterie verabscheut. Das würde auch für genügend Konfliktpotenzial zwischen Ruffy und Dragon sorgen. Ich meine, was ist, wenn gegen Ende von One Piece nicht Ruffy mit seinem Ideal eines unabhängigen&freien Piraten als Sieger hervortritt, sondern in Wirklichkeit Dragon. Oda würde wirklich eine beachtenswerte Analogie zu unser Menschheitsgeschichte aufbauen können. Dragon schafft es mit seiner Revolution das Piratenzeitalter für immer zu beenden und einen Weltfrieden herzustellen. Es gibt keine Weltregierung, keine Piraten, keine Kaiser und die Marine übernimmt die Oberhand über die See. Ein Szenario, das wirklich nur die Wenigsten erwarten würden.
      Das kann sehr gut sein, siehe Piraterie auf der Fischmenscheninsel. Es gibt halt nicht nur die SHB als freundliches Beispiel.
      Aber das würde nicht zu einem Konflikt führen.
      Ruffy will Freiheit, die er als Piratenkönig hat, durch Freunde, Einfluss etc. Er kann seine Freunde beschützen und darauf kommt es ihm an.
      Ob er sich Pirat nennt oder wie auch immer ist eigentlich irrelevant.


      OneBrunou schrieb:

      Bei Ländern wie etwa Alabasta und Dress Rosa wäre es durchaus denkbar, dass er diese anderweitig von der Regierung abkoppeln wollen würde -> Wofür sich wiederum auch ein entsprechender Auftritt auf der Reverie anbieten würde, um einen deutlichen Appell an jene Länder zu richten. Beides sind allerdings eher schwierige Beispiele, da ich deren Loyalität künftig dann doch eher bei der SHB sehe, nicht bei der Revolution. Auch wenn das für die Weltregierung wohl gehobst wie gesprungen wäre.
      Was die Loyalitätsfrage angeht bin ich mir nicht sicher.
      Auf der einen Seite haben die SH viel für die besagten Länder getan und sie stehen ewig in ihrer Schuld, sind Freunde etc.
      Aber es geht hier um Politik. Und genau das macht es meiner Meinung nach unmöglich.
      Schon immer wurde die Revolutionsarmee als Gegenstück zu der WR aufgebaut - auf politischer Ebene und deswegen wäre hier die "Unterstützung" eher angebracht.
      Es sind schließlich Länder und keine kleinen Banden.

      Letztendlich geht es um die Ansichten, die von beiden SHB und RA geteilt werden.


      Zu guter Letzt möchte ich noch eben meine Ansichten bezüglich dem Schutz der Reverie teilen.
      Also wenn hier kein Schutzbedarf ist, dann weiß ich auch nicht wo sonst.
      Mit Sicherheit werden wir einige CP Einheiten sehen, die bisher unbekannt sind.
      Ich spürs. So was hab ich schon mal erlebt.
      Alles Still und mein Puls dröhnt so laut.
      Ganz nah der Tod.
      Die Steine erschienen mir ganz lebendig.
      Ich spüre soetwas wie ihren Atem.
      Stein , Baum und Erde atmen. Hat er das gemeint?
      Heisst ´nicht spalten´vielleicht den Atem spüren?
      Ist das die Kunst , Eisen zu schneiden?

    • @OneBrunou

      zu den Marineadmiräle:

      Klar, ich gebe dir Recht, dass die Reverie anders zu behandeln ist, als die öffentliche Hinrichtung durch Ace auf Marineford. Hier hat sich Whitebeard als Gegner schon angekündigt und somit war die Marine gezwungen hohe Geschütze aufzufahren und auf jeden starken Kämpfer sowie die Shichibukai zurückzugreifen.
      Die Reverie wird auch mit einer hohen Sicherheitsstufe ausgestattet sein. Ob wirklich auf die kompletten Streitkräfte der Marine zugegriffen wird, ist fraglich. Ich denke wir werden dort aber einige bekannte Gesichter, wie Großadmiral Akainu, Oberinspektor Sengoku, ein paar Vize-Admiräle wie Kranich oder Garp. Zumindest die alten großen Tiere, die bisher bei vielen wichtigen Treffen dabei waren und quasi einen Sonderstatus unter den Vize-Admirälen besitzen.
      Ob wir aber wirklich auch alle Admiräle zu Gesicht bekommen werden, halte ich auch noch für fraglich. Aber einen Admiral werden wir sicherlich zu Gesicht bekommen. Auch wenn er mit Akainu aktuell im Clinsch liegt, wird er sich einen Auftritt dort nicht nehmen lassen.
      Issho hat es schon im Dressrosa Arc angekündigt.

      Kapitel 735: Issho schrieb:

      But now that i'm "admiral" there's something i want to do. Completely destroy the system of the shichibukai.
      Ein paar Panels weiter:

      Kapitel 735: Issho schrieb:

      This is the year of the "Reverie". The world will change, whether you like it or not...
      Diese Sätze von Issho sind für mich quasi schon gesetzt. Er wird auf der Reverie sein. Auch wenn es ihm von Akainu vielleicht verboten wurde, denke ich, dass Issho dieses Verbot egal sein dürfte. Wie wir auf Dressrosa gesehen haben, ist er ein Typ der auch einen Konflikt offen gegen seinen Vorgesetzten austrägt. Zumindest hat mich seine Auseinandersetzung mit Akainu schwer beeindruckt. Ich denke nicht, dass sich Issho diese riesige Chance entgehen lassen wird, wo er schon einmal Admiral ist..

      Ein anderer Admiral auf den ich bei der Reverie zähle, ist Green Bull. Ich bin da deiner Meinung, dass sich diese Veranstaltung geradezu dafür anbietet diesen neuen Admiral in die Story einzuführen. Und er als "Neuling" sich quasi um die ganzen Sicherheitsvorkehrungen kümmern muss und sich auch vielleicht erst einmal irgendwo beweisen muss. So wie Issho dies auf Dressrosa tun musste.
      Ob Kizaru anwesend sein wird? Weiß nicht. Ich bräuchte ihn nicht unbedingt dabei. Wir kennen ihn schon. Vielleicht ist er es.

      zum Weg nach Mary Joa:

      Hier nochmal kurz zu Issho:
      Ich halte ihn für einen sehr starken Charakter, der sehr vieles bewegen kann. Bei seinem Disput mit Akainu über die Teleschnecke in Kapitel 793 bekam er den Auftrag Strohhut Ruffy's und Law's Kopf zu servieren. Und hier hat mich @CallMeSensei! auf einen Gedanken gebracht.

      CallMeSensei! schrieb:

      Mit diesen Argumenten möchte ich keineswegs ausschließen, dass Ruffy an der Reverie nicht teilnehmen wird. Nein, nur dein geschilderter Weg dahin stört mich sehr. In meinen Augen wird Ruffy durch andere Umstände in die Reverie mit eingeschleust, sollte das Szenario überhaupt eintreffen. Nämlich durch Stussy.

      Es ist nur eine Idee, wie es auch eintreffen könnte. Und ich halte sie für gar nicht mal so abwegig. Und zwar wenn Ruffy nicht durch Stussy, sondern durch Issho nach Mary Joa gelangt. Aktuell dürfte Issho ja auf der Jagd nach Ruffy und Law sein, da es sein Auftrag ist, den er von Akainu auf Dressrosa erhalten hat.

      Was wäre, wenn Ruffy nach dem er Katakuri besiegt, in Issho's Gefangenschaft kommt? Vorraussetzung hierfür wäre, dass sich Issho in die Seeschlacht zwischen SHB und Big Mom einmischt. Und es ihm gelingt, den schwer angeschlagenen Ruffy hier einzukassieren.
      Ganz abwegig halte ich sein Auftauchen nicht. Der Plateau-Sturz auf WCI durch die Trollbox (Tamate-Box) ist schon ein Tag her. Schließlich haben Sanji und Co. über 10 Stunden gebraucht die Torte zu backen. Und aufgrund von Stussy oder auch einem Big Morgans sind diese Informationen bestimmt schon in die Welt gelangt. Stussy wird sicherlich der CP0 oder der WR Mitteilungen geliefert haben. Und wie schnell Big Morgans mit dem Druck der Zeitung ist, weiß ich leider nicht. Aber das Ruffy und Big Mom das aktuelle Titelblatt zieren, könnte ich mir gut vorstellen.
      Issho könnte also schon über Ruffy's aktuellen Standort bescheid wissen. Ob er sich dem Risiko annimmt dorthin zu reisen? Stussy weiß zur Zeit welche Unruhe herrscht. Vielleicht hat sie diese schon weitergeleitet an entsprechende Stellen und dies wurde über die WR an die Marine z.B. Akainu und Issho weitergeleitet. Vielleicht wittern sie ihre Chance und gehen das Risiko ein?

      Dass Issho schnell dort sein könnte, halte ich auch nicht für so abwegig, da er sein riesiges Marine-Schiff mit Hilfe seiner TK mal schnell dorthin fliegen könnte. Die Big Mom Bande würde davon nicht so schnell erfahren, schließlich sind ihre Überwachungs-Sea-Slugs gerade anderweitig beschäftigt und können schlecht Signale senden.
      Dies könnte ich mir vorstellen, falls Issho sich wirklich an Ruffy's Fersen und sich irgendwo in der Nähe befindet.

      Auf jeden Fall wäre durch dieses Szenario gewährleistet, dass Issho den Auftrag von Akainu erfüllt und zurück nach Mary Joa kommen könnte, da er Ruffy im Schlepptau hat. Somit steht Issho's Teilnahme am Reverie nichts mehr im Wege. Aber was wäre mit Ruffy durch eine Gefangenschaft durch Issho? Wie würde diese Gefangenschaft unter Issho aussehen?
      Sieht Issho Ruffy wirklich als Feind an? Issho hat Ruffy schätzen gelernt auf Dressrosa. Issho weiß einigermaßen wie Ruffy tickt. Und er weiß, dass Dressrosa durch Ruffy befreit wurde. Ruffy hat einen Shichibukai erledigt, der auch Issho ein Dorn im Auge war. Man hat Issho's innere Zerissenheit auf Dressrosa deutlich gespürt. Er hat extrem gezögert nach Ruffy suchen zu lassen und ihn auf Dressrosa gefangen zu nehmen. Er hat das durch Würfel entscheiden lassen und hat Vize-Admiral Kranich die Stirn geboten.
      Schlussendlich hat er sogar dafür gesorgt, dass Ruffy ungehindert von Dressrosa flüchten kann. Seine Haltung zu Ruffy könnte eine andere sein, wie von den meisten anderen Marinesoldaten, -offizieren, -admirälen. Issho's Hauptziel ist die Zerschlagung der Shichibukai. Und Ruffy hat bisher am meisten dafür getan, dass Issho's Ziel in Erfüllung geht. Das weiß er. Er hat es auf Dressrosa live erlebt und er hat durch Smoker von Crocodile und der SHB auf Alabasta erfahren. Ob das mit Gecko Moria ihm bekannt ist? Weiß ich nicht. Wahrscheinlich nicht.
      Aber Ruffy hat am meisten geleistet, um Issho's Hauptziel voranzutreiben. Noch mehr geleistet als die Marine oder die WR in diesem Hinblick. Die Marine hat sich einen Admiral ins Boot geholt, der ein Gegner der aktuellen Weltordnung/Dreimacht ist. Hauptsächlich ein Gegner von der Institution Shichibukai, die ein Teil der Dreimacht darstellt.

      Ich könnte mir vorstellen, dass eine Gefangenschaft Ruffy's unter Issho, keine wirkliche Gefangenschaft sein wird. Schließlich hat Issho Symphatien für Ruffy entwickelt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Issho durch die "Gefangenschaft" einen Deal mit Ruffy aushandeln könnte, um Ruffy für seine Zwecke und Interessen zu nutzen. Und vielleicht ist es sogar Issho, der Ruffy "Undercover" einschleusen wird. In dem er die Gefangenschaft gar nicht meldet.
      Wie Ruffy allerdings aus dieser "Gefangenschaft" wieder herauskommt und die Reverie unbeschadet wieder verlassen könnte. Das steht in den Sternen..

      Ich könnte mir ein solches Szenario gut vorstellen. Es ist allerdings nur eine Idee von mir, mit viel haltloser Theorie, Vermutungen und eigenem Wunschdenken. Untermauert durch ein paar kleine Stellen aus der bisherigen Story. Einfach nur ein paar Gedankenspiele.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mase () aus folgendem Grund: .

    • Sehr interresant zu lesen,...................... suuuuuuuuuuuper Jungs :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

      Aber:

      Mase schrieb:

      Auch erachte ich die Reverie für interessanter als den aktuellen WCI-Arc, der gerne relativ zügig nun über die Bühne gehen darf, nach dem Big Mom die Torte gefuttert hat.
      .... wie kommt Ihr darauf das BigMom die Torte frisst??

      Wäre es nicht geil und gleich logischer, wenn Ruffy von Katakuri aus der Spiegelwelt geschleudert wird und sich ein POWER-Up gönnt. :thumbup:

      Ist ja nur meine Meinung.



      Erweiterung:

      ....nach dem ich kurz Kapitel 889 gelesen habe, denke trotzdem nicht, das Ruffy von der Torte in Ohnmacht fällt! Sondern viel mehr als Power-up nutzen würde..........
      Ich könnte zu jedem was sagen.....nur tue ich das nicht immer :-D :-D
    • @OneBrunou Du kommst aber immer noch nicht von dem Problem weg, dass der Konflikt zwischen den Revolutionären und der Weltregierung ausarten wird, sofern Dragon die Konferenz angreifen sollte. Es wird zu Verlusten auf beiden Seiten führen und zudem denkst du nicht, dass Dragon die Auseinandersetzung verlieren würde? Wenn wir Kong, Cipher Pol, Issho, eventuell Green Bull und weitere Marine Einheiten dazu nehmen im Vergleich zu den Revolutionären, die von den bedeutenden Kämpfern nur eine Handvoll aufbieten können (Dragon, Nr.1, Sabo, Ivankov). Das entspricht gerade nur der Faktenlage und da steht Dragon auch auf der Verliererseite. Wir wissen zudem nicht wirklich, wie viele Einheiten oder was für geheime Waffen von Vegapunk das Herz der Weltregierung, Mary Joa, noch versteckt hält. Ja, sicherlich können wir davon ausgehen, dass Mary Joa unabhängig der Konferenz sehr hohe Sicherheitsmaßnahmen für die Weltaristokraten getroffen hat, wenn sie allein schon bei einer kleinen Gefahr der Weltaristokraten einen Admiral aussenden.

      Zudem noch wird es mir nicht ersichtlich, wie du einen potenziellen Konflikt der Revolutionäre für das nächste Jahr kommen siehst und gleichzeitig der Mangaka selbst aussagt, dass Wanokuni 2018 beginnen wird. Wenn Oda sich selbst schon zum zweiten Mal eine Frist setzt, wieso sollte er sein Versprechen nicht einhalten? Vor allem erst recht, wenn er wirklich ein Konflikt zwischen Revolutionären und der Weltregierung einbauen will und sich damit selbst unter Druck setzt. Denn das würde auch viele Kämpfe und sehr viel Inhalt bedeuten. Sein Interview deutet eher darauf hin, dass er mit Sicherheit jetzt Reverie im nächsten Jahr abhandeln wird. Somit halte ich auch die aktive Rolle der Revolutionsarmee im kommenden Reverie Arc für unwahrscheinlich.

      Der Titel "Admiral" bedeutet zwar auf der einen Seite, dass man vom Powerlevel ganz oben kämpft, aber auf der anderen Seite auch eine politische und militärische Verantwortung. Garp ist ein gutes Gegenbeispiel, das einen Vizeadmiral zeigt, der aber genügend Potenzial für den Admiralposten hat. Somit kann man auch in Erwägung ziehen, dass es auch genügend andere Vertreter der Weltregierung geben könnte, wie die 5 Gorosei oder der Generelkommandant Kong als Beispiel mal angenommen, die mit ihrer Stärke mit dem Admirälen mithalten oder sogar übertreffen. Das wissen wir nicht, das liegt aber im Rahmen des Möglichen, siehe Garp als Gegenbeispiel.

      Da wir noch sehr wenig Einblick zu Mary Joa, ihre militärischen Strukturen, ihre Verbindungen zum Untergrund, Vegapunk und ihrem technischem Fortschritt erhalten haben, können wir in der Tat über ihre gesamte Stärke wenig aussagen. Du kannst es aber auch nicht leugnen, dass in Mary Joa Elitekämpfer hausen und ich kann es nicht wiederum beweisen. Deshalb lasse ich diesen Punkt mal so stehen und wir werden in Zukunft sehen, wie sich die Dinge so entwickeln werden, wie stark die Weltregierung in Wirklichkeit ist und ob Dragon tatsächlich in die Reverie eingreifen wird. Nach der Diskussion stimme ich dir zu, dass Dragon ein Motiv für den Angriff auf die Konferenz haben könnte, jedoch erachte ich es aufgrund dem Stärkevergleich und dem vorgegebenem Zeitrahmen als unwahrscheinlich an.

      @Mase Solange wir kein Indiz auf Isshos Auftauchen im WCI Arc erhalten, sehe ich die ganzen weiteren Vermutungen als höchst spekulativ an.Ich bin eher der Auffassung, dass Issho sich schon längst zur Reverie aufgemacht hat. Wir wissen auch nicht, in welchem gesundheitlichen Zustand er sich nach dem Kampf gegen Jack befindet. Ich halte einen Eingriff von ihm in einen Konflikt auf dem Gebiet eines Kaisers eher für sehr unwahrscheinlich.
    • CallMeSensei! schrieb:

      Zudem noch wird es mir nicht ersichtlich, wie du einen potenziellen Konflikt der Revolutionäre für das nächste Jahr kommen siehst und gleichzeitig der Mangaka selbst aussagt, dass Wanokuni 2018 beginnen wird.
      Ich nehme dieses Zitat einfach mal als Aufhänger und frage daher ... Bitte? Ist es nicht eher so, als wäre der Konflikt zwischen Weltregierung und Revolutionären schon seit vielen Jahren im Gange? Ich sehe in der bevorstehenden Reverie lediglich die Möglichkeit, diesen Konflikt aufs nächste Level zu hieven. Die Revolutionären haben sich nun lange genug in den Schatten aufgehalten, die Weltregierung muss nachhaltig geschwächt werden, damit sie am Ende auch wirklich realistisch gestürzt werden kann (die Problematik hinter dieser Organisation hab ich nun schon mehrfach - mehr als deutlich - klar definiert) und nicht zuletzt hat Dragon - kurz vor der Zerstörung von Bartigo - Koala explizit angewiesen, dass sie alle hochrangigen Kommandanten / Offiziere herbeizitieren sollte. Folglich gibt es auch deutlich mehr starke, sowohl physisch als auch charakterlich, Persönlichkeiten innerhalb der Revolutionsarmee, als die, die wir bisher kennengelernt haben.

      Dieser Konflikt existiert längst, wurde bisher aber nur sehr wage behandelt, weil sowohl Revolutionären, als auch Weltregierung bisher nie primär im Fokus standen. Auf der Reverie tun sie es jedoch bzw. könnten es tun. Die Gelegenheit ist einmalig, um den Konflikt neu zu entfachen. Dabei ist gar nicht die Rede davon, dass eine der beiden Seiten automatisch siegreich sein muss, sondern lediglich davon, dass der Krieg ab da deutlich offener geführt werden wird, als es das noch bisher der Fall war. Verluste würde es gewiss auf beiden Seiten geben, was aber nicht zwangsläufig heißt, dass die eine Seite komplett ausgelöscht werden muss -> Schließlich haben Großteile der WBB auch das Große Ereignis, mehr oder weniger heile, überstanden. Ebenso wie die Marine sich danach neu sammeln konnte.
      Nichts Anderes würde ich auch hier erwarten. Das Ende des Krieges würde folglich auch erst dann stattfinden, wenn der Manga selbst allmählich zum Ende kommt. Sprich, wenn der alles entscheidende Krieg, der von Whitebeard angekündigt wurde, beginnt. Die Geschehnisse auf dem Reverie wären dafür lediglich eine Art "Prolog", um die Weichen für jenes Ereignis zu stellen.

      Dass die 5 Weisen auch noch immer als Kämpfer aktiv werden können, ist bisher auch reinste Spekulation. Bei Kong sehe ich die Möglichkeit schon eher gegeben. Aber auch hier: Wir wissen noch gar nicht, wie hoch die Sicherheitsvorkehrungen bei der Reverie sein werden. Wie viele Admiräle werden da sein? Wie viele Vizeadmiräle? Wird Kong dabei sein? Die CP0 oder andere CP-Einheiten? Keine Ahnung, denn wie gesagt: Von einem Angriff dürfte man grundsätzlich nicht ausgehen, denn hätte es ein solches Ereignis schon mal gegeben, wüssten wir Leser das mittlerweile wohl längst. Auch hier heißt es: Abwarten.

      Und ganz ehrlich ... Ja, es wurde nun explizit darauf hingewiesen, dass Wanokuni 2018 beginnt. Das kann aber auch einfach nur heißen, dass das letzte Kapitel des Jahres den Einstieg in diesen Arc liefert. Und nur mal angenommen der Reverie Arc hätte, als potenzielles NW-Pendant zum Großen Ereignis, ähnlichen Umfang, dann wären das auch lediglich knappe 30 (31) Kapitel. Folglich gebe es noch 10 - 15 Kapitel für WCI Platz, ehe Oda uns im letzten Kapitel 2018 nach Wanokuni bringt. Würde mich nicht überraschen und der Ankündigung dennoch gerecht werden.
      Davon mal ganz abgesehen: Oda verschätzt sich bei zeitlichen Angaben gerne mal, weil er oftmals seine eigene Detailverliebtheit vergisst. Da verschiebt sich eher alles nach hinten, als nach vorne. Geschweige denn dass er sich an seine gesetzten Zeiten halten könnte.

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    • Grundsätzlich stimme ich dem Essay zu. Meiner Meinung nach hatte das Reverie von Anfang an das Potential viel mehr zu sein, als ein Mini Arc mit einem Treffen der Könige und Himmelsdrachen.

      Die meisten Punkte hast du ja schon schön zusammen gefasst.

      Meiner Meinung nach gibt es noch ein paar Andere, die unerwähnt blieben:

      Auflösung der Sieben Samurai:

      Wurde inzwischen allerdings im Verlauf des Thread bereits debattiert wurde. Viel mehr habe ich da auch nicht hinzu zufügen.

      Doktor Vegapunk:

      Ihn und seine Pacifista oder sonstige Kreationen würde ich in diesem Arc doch gerne zu Gesicht bekommen. Mir fiele zumindest kein guter Arc zu einem späteren Zeitpunkt ein, wo man ihn so flüssig und günstig in die Geschichte wirklich einbauen könnte. Zu mal wir hier auch immernoch das Thema Kuma + Dragon + Vegapunks im Grunde hilfsbereite Natur, wie wir von seiner Heimatinsel wissen vor uns haben. Ganz zufällig wird dann dieser Vegapunk förmlich von der Weltregierung verschleppt und muss sein Wissen den korrupten Himmelsdrachen zur Verfügung stellen, welche jenes nutzen um die Welt weiterhin dominieren und unterdrücken zu können. Gleichzeitig bekommt er für sein Pacifista Projekt ausgerechnet einen der treuesten Anhänger des Oberrevolutionärs, welcher auch noch genauso heißt wie die andere Schöpfung Vegapunks, künstlich hergestellte Drachen. Meiner Meinung nach riecht hier alles sehr nach einer Verbindung zwischen Vegapunk und Dragon und ich denke, das Thema Kuma wird hier auf der Reverie mit abgehandelt. Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass die Drachen und zumindest ein Teil der Pacifista zu den Revolutionären überlaufen, bzw dann eben auch entsprechenden Königreichen wie Alabasta, Dress Rosa usw zur Verfügung stehen. Und die werden diesen Schutz bei einem Aufstand gegen die Weltregierung auch benötigen.

      CP - 0 / weitere Charaktere der Weltregierung / Himmelsdrachen:

      Diese werden meiner Meinung nach hier definitiv besser und tiefgreifender beleuchtet, mit entsprechenden, interessanten Mitgliedern. Da braucht man auch gar nicht viel zu sagen. Meiner Meinung nach könnte man in Verbindung mit ihnen auch eine weitere große Nummer in die Reverie einbauen, nämlich Kong. Er würde auch ein gutes "Monster" darstellen, welcher schluss endlich für die Sicherheit der Konferenz verantwortlich ist. Zu mal es bei der Reverie ja auch um die Krisen der Zeit gehen soll, Ruffy, die Kaiser, Blackbeard, die Revolutionäre. Kong befehligt sämtliche Streitkräfte der Weltregierung. Er steht also auch nochmal über einem Sakazuki als Großadmiral, zumindest was seine Befehlsgewalt angeht. Was seine Stärke anbelangt darf man das sicher bezweifeln. Ebenso erhoffe ich mir mehr Gesichter, ernstzunehmende Charaktere, für die Himmelsdrachen selbst. Bisher wurden diese immer, abgesehen von DoFlamingo's Eltern, auf dieselbe Art und Weise dargestellt. Grausam, sadistisch, egoistisch, inkompetent. Allerdings erhoffe ich mir, dass es auch gefährliche, kompetente Himmelsdrachen geben wird, wie ja zum Beispiel Flamingo selbst einer gewesen wäre, oder hätte werden können. Doch wer weiß zu was der Junge geworden wäre, hätte er in Saus und Braus aufwachsen können. Die fünf Weisen sind natürlich auch potentielle Kandidaten, um diesen Part zu übernehmen.

      Kaidou und die Reverie:

      Es ist schon eine ganze Weile her, seit ich die Theorie im Thread zur Reverie aufgestellt hatte, dass Caribou's Gefangennahme durch Drake noch eine größere Rolle spielen wird. Caribou wird nicht umsonst bei Kaidou gelandet sein, welcher den größten Krieg aller Zeiten anzetteln will, weil die Welt ihn zu sehr anödet. Nun wissen wir, Caribou kennt Shirahoshi's Geheimnis. Und was würde ihm mehr Vorteile einbringen, als Kaidou diese Information zu verschaffen, somit seine Haut zu retten und eventuell sogar großzügig von Kaidou belohnt zu werden (oder auch nicht, spielt ab dem Punkt auch keine allzu große Rolle mehr). Wir wissen das Kaidou Zoannutzer bevorzugt. Wer sagt uns denn, dass Kaidou nicht den Plan verfolgt, etwaige flugfähige Zoannutzer, eventuell sogar einen seiner Kommandanten (Queen zum Beispiel, vielleicht besitzt sie ja eine mythische oder antike Zoanfrucht, welche ihr im wahrsten Sinne des Wortes Flügel verleihen, gibt da ja einige interessante Theorien im Netz und auf Youtube) zur Reverie zu schicken um dort Shirahoshi zu entführen? Sollten die Revolutionäre und Dragon dort auch noch für Chaos sorgen, dann wird diese Aufgabe sogar noch leichter. Somit würde ich behaupten, diese Entführung glückt in der Tat. Damit eröffnet sich dann auch, wer Ruffy möglicherweise nach Wanokuni schafft, nämlich die Prinzen und ihre Armee, nur eben unter Wasser. Dies könnte vermutlich sogar ein Stück weit sicherer sein, als sowas überhalb der Meeresoberfläche zu versuchen.

      Ansonsten möchte ich noch etwas zur Anwesenheit der Admiräle sagen:

      Wie hier im Thread bereits erwähnt, Fujitora hat aufgrund seines Zwists mit Sakazuki und seiner ganz persönlichen Agenda, die Abschaffung der Samurai, einen Grund auf der Reverie zu erscheinen. Für eine Einleitung von Green Bull würde sich die Reverie vermutlich auch als günstig erweisen. Sollte es dann zu einem Konflikt zwischen Weltregierungstreuen Kräften und jenen kommen, welche gegen diese rebellieren, führt dies sicherlich auch zu einer Aufsplitterung oder teilweisen Abspaltung bei der Marine. Garp und Sengoku sind hier ja auch Kandidaten, nur müssen diese meiner Meinung nach nicht unbedingt auf der Reverie anwesend sein, wobei Garp jedoch eine interessante Option ist. Immerhin wissen wir von ihm auch noch nicht all zuviel und ihn im Zusammenspiel mit Ruffy, aber auch besonders Dragon erleben zu dürfen, dieses Dreier-Gespann, für mich wäre dies sehr interessant. Fujitora und Garp sind davon ab sicherlich auch Charaktere, welche die Gräueltaten der Himmelsdrachen niemals unterstützen würden, wenn sie erst mal einen Großteil der Wahrheit erfahren, realisieren wie tief diese Bosheit reicht und gleichzeitig auch noch sehen, dass viele Andere ebenfalls gegen diese Bastarde vorgehen würden. Gerade ein Garp befand sich in dieser Hinsicht besonders auf Marineford gewaltig in der Bredouille, welche es zu lösen gilt. Green Bull würde sich davon ab am Ende auch dafür eignen, Ruffy nach Wano Kuni zu verfolgen, um dort eine etwaige Marinepräsenz darzustellen, wenn diese denn von Oda erwünscht ist.

      Mein Bedenken ist nur, dass es eventuell zuviele Charaktere sind, die hier eingebracht werden. Allerdings ist dieses Bedenken auch nicht all zu groß, da nicht alle eine große, tiefgreifende Aufmerksamkeit in einem Reverie Arc benötigen würden, sondern Oda sie ausreichend anschneidet und ihnen etwas mehr Ecken und Kanten gibt, ein wenig mehr Tiefe, so das er sie in späteren Arcs leichter wiederverwenden könnte, ohne das diese Personen dann für die Leser noch absolute Unbekannte wären.

      Unter dem Strich muss ich sagen, sehr schönes Essay. Die Reverie ist neben dem Wano Kuni Arc für mich auf jeden Fall sehr sehr interessant, was zukünftige Arcs anbelangt. Eventuell sogar interessanter als der Arc gegen Blackbeard und die letzte Schlacht gegen die Weltregierung / Sakazuki.
    • Um mal ein wenig den Revolutionäre wegzukommen (auch wenn ich sie nicht ganz werde ignorieren können), so hast du ja schon selbst festgestellt, dass diese Annahme, dass Ruffy auf der Reverie auftauchen könnte, auf sehr wackeligen Beinen steht, @OneBrunou. Und das fängt schon damit an, wie unser Strohhut überhaupt nach Mary Joa kommen soll, denn dass Jajji sich nicht bei Sanji melden würde, fiele ihm dessen (bewusstloser) Kapitän vor die Füße, wäre für mich doch eine SEHR konstruierte Auslegung der Abmachung sich gegenseitig aus dem Weg gehen zu wollen. Schließlich sollten alle alt genug sein, eine Teleschnecke bedienen und einen Treffpunkt zur Übergabe ausmachen zu können (zumal das Germa-Reich teilbar ist, da käme es auf eine Schnecke mehr oder weniger nicht an). Eine Gefangennahme (oder auch nur eine fingierte) durch die Marine oder wem auch immer schließe ich aus, da sich der gefangen-nehmende damit wohl einem zu hohen Risiko aussetzen, wenn Ruffy nicht gleich an Impel Down überstellt werden würde. Mögen auch Einige Sympathien für Ruffy empfinden, ihre Arbeitgeber würden sie für ihn wohl kaum hintergehen.

      Weiters hat Ruffy auch keinen expliziten Grund, in das Herz der Weltregierung zu reisen. Damals vor dem Großen Ereignis hat es sich mit Ace Stück für Stück angedeutet gehabt, hier fehlt ein ähnlicher Aufbau allerdings völlig und von der "Gefahr" für Kobra (die man als solche auch erst einmal hinterfragen kann, schließlich wirft es ein schlechtes Licht, sollte so jemand während einer solchen Konferenz verschwinden oder gar sterben) kann er nichts wissen. Zumal sich die Frage stellt, selbst wenn er davon wüsste, würde er es riskieren? Steht ihm Kobra derart nah, wie es Ace damals getan hat?

      Drittens wäre dann die Abreise, die ja auch wieder jemand übernehmen müsste und wofür sich Jajji dann wohl zu fein war. Irgendwie muss Ruffy ja nach Wano Kuni kommen, und hier könnte ich nochmal mit den Punkten aus dem ersten Absatz kommen, dass es ja nur eines Teleschneckats bedürfte und Ruffy wäre dort, wo er ohnehin hin wollte.

      Auch die Parallelen der Abschiede sehe ich nicht ganz so parallel, wie zuvor der Vergleich mit Impel Down usw.. Ja sie wollen beide zurück kommen, doch während Sanji sich mit seiner Einschätzung komplett übernommen hatte, scheint Ruffy sich seiner Sache sicherer zu sein. Generell ist das Ziel ein ganz anderes, denn eine Hochzeit ist wesentlich komplexer als ein Kampf. Insofern traue ich Ruffy zu, seiner Aufgebe mehr gewachsen zu sein als Sanji damals.

      Und schließlich die Revolutionäre, die zwar derzeit von der Bildfläche verschwunden sind, von denen ich aber nicht erwarte, dort einen großen Auftritt hinzulegen. Wenn man der Schlange Weltregierung den Kopf Mary Joa abschlagen wollte, wäre dieser Moment wohl denkbar ungeeignet, denn sonst sind die Sicherheitsmaßnahmen sicher nicht so hoch. Ein Vorgehen wie bisher bietet sich da eher an, die Mitglieder Stück für Stück auf ihre Seite zu ziehen und so die Basis langsam zu erodieren. Ein Angriff dagegen würde die eigene Sache wohl eher konterkarieren, wenn Dragon glaubt, seine Idee mit deutlicher Gewalt durchsetzen zu können.

      Ebenso glaube ich kaum, dass sich einige Mitglieder jetzt schon demonstrativ auf Ruffys Seite stellen werden. Er hat zwar Big Mom dann sicher bereits in die Knie gezwungen, aber sie nicht besiegt, sondern "nur" 2 ihrer Kommandanten, und das nicht einmal gleichzeitig, sondern nacheinander. Wenn es selbst ein respektierter Kaiser wie Shanks scheinbar nicht geschafft hat, Oberhäupter zu einem solchen Schritt zu bewegen, warum sollte sie das bei einem Piraten tun, der anscheinend noch nicht einmal die Stärke eines Kaisers besitzt? Dieses Vertrauen wäre wohl etwas zu viel des guten.

      Zumal ich auch kaum denke, dass es hier zu großen Winkelzügen kommen dürfte, denn One Piece ist immer noch ein Kampf-Shonen und kein Polit-Thriller. Die Spannungen zwischen Marine und Weltregierung sind schon deutlich sichtbar, doch eine große Trennung erwarte ich nicht, denn 2 große Gegner neben den Kaisern kann ich mir nicht vorstellen. Zusätzlich würde sich mir dann die Frage stellen, wer denn noch alles bekämpft werden muss. Denn mit jedem neuen Gegner, der im Hintergrund lauert und wartet verkommen die bisher sich abzeichnenden, allem voran Kaido, zu Zwischenstationen. Und das haben die Kaiser nicht verdient.
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