Kapitel 913 - "Kranich erwidert einen Gefallen"

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  • @Vivalakid

    kann dir im Großen und ganzen zustimmen und verstehe auch deine Agrumentationen aber ich finde gerade was den kurzen Schlagabtausch zwischen Hawkins und Ruffy/Zorro angeht gibt es glaube ich etliche Intentionen, die Oda gehabt haben könnte.
    Ob es jetzt nur dem narrativen Zweck diente Zorro das Schwert entdecken zu lassen, uns Hawkins genauer vorzustellen oder ob Oda es tatsächlich so darstellen wollte, dass Hawkins die Stärke der Beiden noch besser einschätzen wollte ist glaube ich für jeden etwas mehr oder weniger Sinnvoll. Eventuell sollte es auch einfach alles gleichzeitig sein

    Ich könnte mir auch vorstellen, das Oda schlicht und ergreifend mal wieder für einen witzigen Moment sorgen wollte. Denn auch wenn die Besonderheit des Schwerts wie du richtig erkannt hast etwas dazwischen geschoben wirkte, so sollte dennoch jedem eingefleischten Fan klar sein, was es bedeutet so ein Schwert zu besitzen/führen. Zorro selbst sagte damals noch in Whiskey Peak (Gott diese Nostalgie) dass er aufpassen muss, dass ihm das Schwert nicht irgendwann Schadet. Von Daher brauchte es meiner Meinung nach dieses Gesprach bzw. die Screnntime die du gerne gehabt hättest "noch" nicht um dem Leser klar zu machen, um welches Schwert es hier geht.
    Die Tatsache das Ruffy damit jetzt so achtlos umgeht und ein Zorro der aus der Haut fährt weil Ruffy dennoch normal zuschlägt obwohl er das Schwert in der Hand hat, sollte meiner Meinung nach einfach mal wieder einen Spaßigen Moment der zwei Chaoten aufleben lassen und mir persönlich hat die Szene sehr gut gefallen.

    Ich bin mir aber sicher dass Zorro Ruffy nochmal in aller Ruhe aufklärt und ich denke das wird dann passieren wenn O-Tama behandelt wird.

    Aber generell weiß ich auch noch nicht so ganz viel mit der Szene anzufangen, da ich beide Seiten der Interpretation verstehe und irgendwie nachvollziehen kann. Deshalb bin ich gespannt wie das ganze weitergeht. Meinen Spaß beim lesen der Panels hatte ich defintiv weshalb es mir jetzt erstmal auch nicht so wichtig ist wie Sinnvoll oder Sinnlos der kurze Schlagabtausch war.
  • Zu der Thematik des Schwertes:

    Ich habe den Eindruck, dass die verfluchten Schwerter den Schwertkämpfer in einen Kampfrausch/Blutrausch bringen, bei welchem der Träger nichtmehr einschätzen kann wie stark denn der Gegner ist und es dadurch immer zu den Todesfällen der Träger kam (bzw. ohne Gegner ist man vielleicht beim Training bereits selbst das Opfer). Hier wurde bereits angemerkt, dass Ruffy aggressiver wirkt und beinahe die Halbtote vergessen hat. Das ordne ich dem Schwert zu. Das es Blutdürstig ist, könnte man auch von Zorros Ausspruch von Whiskey Peak entnehmen. Zumal in dem Panel auch klar gezeigt wird, dass Ruffy zwar nur die Gum Gum Pistole einsetzt, gleichzeitig aber mit dem verfluchten Schwert einen No-Name Säbel samt dessen Besitzer zerschneidet. Ob das so gewollt war, wage ich zu bezweifeln.

    Zu Basil Hawkins:

    Ich glaube nicht das er die Wahrscheinlichkeitsrechnung nutzt, sondern nur in die Zukunft "sieht". Mit einem vergifteten Zorro und einem Ruffy, der ein verfluchtes Schwert trägt, wundert es mich, dass die Chance zu überleben noch so hoch war. Das könnte aber auch daran liegen, dass die Karten bereits berücksichtigten, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist.
    Diese 19% werden, wie bereits Vorredner schrieben, bestimmt sinken und anschließend wieder steigen. Daher halte ich einen Seitenwechsel bisher für "wahrscheinlich".

    Meiner Meinung nach funktioniert seine Fähigkeit so, dass er mit den Tarotkarten Verbündete stärken, aber auch Schaden kann. Quasi 50:50. Das er anfangs sagt, dass seine Chancen in einem fairen Kampf nicht so hoch wären, er aber dennoch angreift, beruht meiner Meinung nach auf der vorhergehenden Wahrscheinlichkeit der Überlebensquote bis Ende des Monats von 19 %. Jemand, der weiß, dass in 4 von 5 Fällen die Gegenüber nicht überleben, kann durchaus die Meinung vertreten, dass er selbst der Auslöser sein wird.
    Ansonsten steht jede Karte für eine seiner Puppen, die er vorher anscheinend selbst auswählt. Der Narr hat eine seiner Puppen gezwungen eine andere anzugreifen. Als sein Schwert zerstört wurde erwischte es auch jemand anderen. Zusätzlich kann er den eigenen erlittenen Schaden auf andere Puppen weiterleiten.
    Genau hier ist der Knackpunkt seiner Fähigkeit.
    1. Wieviele Puppen kann er kontrollieren und spielt die Stärke der Puppenspender hier eine Rolle?
    2. Muss er die Puppen immer sofort abstoßen (Wie er es bisher immer nach einem Treffer gemacht hat, obwohl keiner der Treffer bei Ihm zu 100% tödlich gewesen wäre.), oder kann er auch selbst den Schaden einstecken oder bestimmte Puppen vielleicht auch mehr Schaden als andere einstecken?
    Diese Knackpunkte sind entscheidend für die Stärke seiner TF. Selbst wenn er eine Zorropuppe übernimmt und den Schaden weiterleitet, wenn Ihn Zorro selbst angreift, besteht die Frage, wann er seine Puppe entlassen muss, damit er nicht selbst den Schaden nehmen muss. Hier sehe ich einen klaren Vorteil auf Zorros Seite, da er mehr als nur eine Nahtoderfahrung gemacht hat. Zusätzlich könnte Hawkins nicht das Risiko eingehen Zorro zu stärken, indem er Karten zieht.
    Fazit: Ich sehe Zorro definitiv als stärker an als Basil Hawkins, auch wenn dieser in diesem Chapter vielleicht nur die Stärke der Gegner einschätzen wollte und mit Sicherheit noch nicht All-Out ging.

    Ich gehe davon aus, dass seine Karten nur Auswirkungen auf die gemachten Puppen haben können. Des weiteren vermute ich, dass er die Puppen erst bei kritischem Schaden auswerfen muss. Tödlich muss dieser jedoch nicht gewesen sein. Auch gehe ich davon aus, dass er bei einer Zorropuppe eben nur diese aufnehmen könnte, oder sofern mehr, er am Ende nur noch diese übrig haben wird, sollte es zu einem direkten Kampf mit Zorro kommen.

    Zum Szenenwechsel:

    Ich fand den Szenenwechsel unnötig und verfrüht. Es ist schön, wenn das Pacing hoch gehalten wird, aber das war dann doch, wie bereits Vorredner erwähnten, zu abrupt. Da wäre mir ein tieferer Einblick in die Fähigkeiten von Hawkins lieber gewesen.

    Alles in allem war das Chapter sehr informativ. Der Szenenwechsel trübt nur etwas das Gesamtbild.
  • Ich habe nie Oda verstehen können, warum Ruffy auf einmal mit Personen zusammenarbeitet, die gegen seine eigenen Grundsätze wiedersprechen.
    Ruffy hasst Personen wie Vergo, Doflamigo oder Blackbeard, die ihre eigene Nakamas verraten.

    Whitebeard erzählte mal, Roger habe nicht nach einem Mann wie Blackbeard gewartet......

    Der Kapitän der SHB tut sich mit Kapitänen zusammen, die ihre eigenen Verbündete und Nakamas betrügen, verraten und anschließend töten.
    Nur weil Ruffy dies bei seinen Verbündeten nicht tut, hat er dadurch keine reine Weste. Er ist nicht besser als Blackbeard, der für seine Ziele auf die direkte Weise vollzieht (Betrug und Verrat) während Ruffy dies indirekt tut, indem er sich solche Situationen für sich ausnutzt.


    Eigentlich dürfte sich Ruffy gar nicht beschweren wenn ein Freund sein Nakama betrügt für seine Ziele. Denn RUffy tat es auch auf Whole Cake Island.
    ´
  • Ok auf die Begründung bin ich ja mal gespannt:

    Du meinst also, dass Ruffy "nicht besser ist als BB" ist, weil er etwas tut, was evtl. teilweise verwerflich ist. Die Tatsache, wie vielen Leuten er hier schon geholfen hat, lässt du komplett außer Acht.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich wie schnell Leute aus dem Szenario

    A ist ein Verbrecher, der diverse Menschen umgebracht hat und hauptsächlich Leid verursacht.
    und
    B ist eine Person, die größtenteils Gutes tut, aber sich manchmal auch moralisch verwerflich verhält.

    ein "B ist auch nicht besser als A" konstruieren.

    Klingt für mich komplett unlogisch diese Aussage und eher so, als hätte man nicht lange nachgedacht, weil man einfach mal einen Satz mit möglichst viel Pathos raushauen will ungeachtet dessen, ob es inhaltlich stimmt.
    Achtung:

    In Spoilerthreads (und für gewöhnlich generell) schreibe ich immer auf Basis des aktuellen Informationsstands wohl wissend, dass ein Sachverhalt mit Erscheinen des ganzen Kapitels schon wieder ganz anders aussehen kann.

    Ich habe jedoch keine Lust, mich deshalb anderthalb Tage der Diskussion fernzuhalten. Wenn mir etwas erwähnenswertes auffällt, dann erwähne ich das auch.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trafalgar D. Water Law ()

  • @Kojiki - Nihon Shoki

    Und was willst du uns mit diesem Beitrag jetzt sagen?!
    Ich würde sogar noch etwas über das, was @Trafalgar D. Water Law eh schon geschrieben hat hinaus gehen... Wir haben bisher nur ein Beispiel bzw. einen Arc, in dem Luffy sich mit einem Kapitän zusammentut, der moralisch zumindest fragwürdige Entscheidungen trifft. Und das ist im WCI - Arc: Capone (In Verbindung mit Cesar um Big Mom auszuschalten).
    Capone hat auf Zou mit Sicherheit etwas verwerfliches getan, indem er Pekoms hinterrücks ein Paar Ladungen Blei in den Rücken verpasst hat. Jedoch hat sein Charakter auf WCI dann doch nochmal deutlich an Tiefe gewonnen und uns wurde gezeigt, dass wenn jemand seiner Bande/Familie ans Leder will, er bereit ist sich bis zu einem gewissen Punkt auch selbst zu opfern. Das mag vielleicht nicht darüber hinwegtäuschen, dass er sich nicht dafür zu schade ist Pekoms aus dem Weg zu räumen, um seine eigenen Ziele zu verfolgen. Es veranschaulicht aber, dass die Charaktere in One Piece nicht einfach in die Kategorie Böse und Gut einsortiert werden können, sondern ein Charakter durchaus sehr vielschichtig sein kann, oder seine Handlungen sehr vielschichtig begründbar sind.
    Das Bündnis hat Luffy ja auch nicht einfach so bereitwillig akzeptiert, wie es z.B. bei Law der Fall war (Für Luffy ist das Zusammentun mit Law ja auch mehr Freundschaft als echtes Bündnis). Erst als ihm klar wurde, dass es ohne fremde Hilfe absolut aussichtslos ist weitere Schritte zu planen, hat er sich auf ein Bündnis mit Capone eingelassen.

    Luffy aus diesem Grund mit BB, dem moralisch wahrscheinlich abscheulichsten Charakter in der gesamten OP-Welt zu vergleichen finde ich dann doch äußerst gewagt.
    Wie gesagt, es gab aus Sicht der SHB bisher nur eins dieser Zweckbündnisse, welches mit Charakteren getroffen wurde, die man aufgrund Ihrer Moral im Vorfeld in jeden Fall bestens hinterfragt hätte.
    Alles weitere (möglicherweise weitere dieser echten Zweckbündnisse) bleibt dann doch abzuwarten.
    Ansonsten stimme ich @Trafalgar D. Water Law voll zu!
  • Ungeachtet dessen, was meine beiden Vorredner schon ganz treffend formuliert haben: Erinnert sich noch jemand an Squardo? Dessen gesamte Mannschaft wurde vom 'Heilsbringer' Roger einst komplett ausgelöscht, bevor er sich Whitebeard angeschlossen hat. Eine Tat, die von ihrer bisherigen Umschreibung her, in etwa dem gleichkommt, was Moria einst gegen Kaido widerfahren ist.

    Ich denke es dürfte klar sein, worauf ich hinaus will.
    One day, you will need to spread your wings. You will leave your tower.
    When you're ready, nothing will stand in your way.
  • Um das ganze mit Bege noch einmal aufzugreifen, der Angriff auf Pekoms war notwendig um den Charakter aufzubauen. Wir sollen hier das Gefühl übermittelt bekommen, das Bege ein fieser, abscheulicher Mafia Boss ist, der keine Moral und keine Reue kennt. Im WCI Arc bekommen wir aber immer mehr von Bege mit, das dieser seine Familie, seine Frau und sein Sohn, über alles liebt. Je weiter der Arc voranschreitet, desto sympatischer wird dem Leser Bege. Lässt am Ende sogar seine Frau gehen, um der SHB zu helfen.

    Wie oft sehen wir dieses Schema in Serien. Solch ein Charakterwandel, macht Serien um so vieles besser, siehe zum Beispiel den Wandel von Jamie Lannister von GoT. Man fängt direkt bei Folge 1 an Ihn zu hassen, und was ist jetzt?

    Ich finde das in OP es leider zu wenige gibt die einen wirklich extremen Charakterwandel haben wie bei Bege. Ich finde das macht die Story immer mal wieder erneut emotional.

    Aber das ist auch nur einer meiner Meinungen :D

    Tschööösen ;)
  • DaRusty schrieb:

    Ich finde das in OP es leider zu wenige gibt die einen wirklich extremen Charakterwandel haben wie bei Bege. Ich finde das macht die Story immer mal wieder erneut emotional.
    Bezüglich Charakterentwicklung gibt sich Oda auch keine großen mühen

    Der Mangaka von Boku No Hero hat hingegen Charakterentwicklung mit Enji Todoriki mehr gezeigt als Oda mit Bege oder sonst einen OP-Charakter.
    Bis Heute sind mir Charaktere wie Judge wegen fehlender Tiefe fremd.
    ´
  • @Kojiki - Nihon Shoki

    Wenn sich Oda keine großen Mühen in Sache Charakterentwicklung gibt, wer dann? Na klar kann man in Mangas Charaktere erwähnen, die sich weiter entwickelt haben, ob nun bei MHA ein paar/diverse Charaktere oder zum Beispiel in Naruto: Sasuke und Naruto. Aber Oda hat es schon desöfteren gebracht Charaktere während eines Arcs oder durch ganz One Piece zu verändern. Allein schon große Charaktere wie Crocodile sind ein gutes Beispiel dafür. Wer hätte gedacht, dass jener noch in der neuen Welt auftauchen wird oder bei der Rettung von Ace und danach Ruffy mitgeholfen hat? Man muss auch mal schauen wie lange OP schon geht und wie viele Charaktere uns schon vorgestellt wurden. Das muss mal ein Mangaka nachmachen. Es ist so viel Charaktertiefe vorhanden, dass ich sogar genug hab und wünschen würde, dass Oda mal auf die Bremse drückt oder besser gesagt der Story Spur folgt.

    Personen wie Judge zu erwähnen, der noch nicht mal als abgeschlossen gilt, weil er zu jeder Zeit noch auftauchen könnte, ist auch leicht gesagt. Auch wenn ich zustimmen würde, dass er eine absolute Katastrophe im WCI Arc war, so hat selbst er nen, wenn auch kleinen, Wandel erlebt.

    Zum einen, wer will denn bitteschön bei jedem zweiten Charakter eine Wandel sehen? Ich wäre nicht froh, wenn Hawkins auf einmal nett wäre. Ob der Feind nun Kaido ist oder nicht, eine Alianz (wie bei Bege) würde ich mir zwischen ihm und Ruffy nicht wünschen. Lieber sollte Oda jenen anders aufbauen, als er es mit Bege gemacht hat. Würde mir eher passen. Aber das ist auch nur meine Meinung ^^. Denke aber das ist nicht der richtige Thread, um über Charaktertiefe in One Piece zu diskutieren.

    -

    Falls der letzte Absatz nicht reichen sollte, würde ich noch was kleines zum Kapitel sagen. Mir gefiel die Darstellung von Hawkins und bin beeindruckt von seinen Fähigkeiten. Auch wenn es absehbar war, dass Oda wie fast immer einen Kampf nur bei einem Schlagabtausch belässt, so hat mir die Demonstration richtig gefallen. Allerdings bin ich nicht erfreut über den letzten Teil des Kapitels. Zwar ist es gut, dass die Handlung mit O-tama schnell abgehandelt wird, wo ich mich frage, wieso Oda jetzt ein paar Kapitel/Panels dafür "verschwendet" aber bin dann irgendwie dann doch verwundert, wieso es so schnell ging. Mir solls Recht sein ^^.

    Ganz gutes Kapitel und bin echt heiß darauf, wie der Wano Kuni Arc abgehen wird bzw. enden wird.

    Mfg
  • OneBrunou schrieb:

    Ungeachtet dessen, was meine beiden Vorredner schon ganz treffend formuliert haben: Erinnert sich noch jemand an Squardo? Dessen gesamte Mannschaft wurde vom 'Heilsbringer' Roger einst komplett ausgelöscht, bevor er sich Whitebeard angeschlossen hat. Eine Tat, die von ihrer bisherigen Umschreibung her, in etwa dem gleichkommt, was Moria einst gegen Kaido widerfahren ist.

    Ich denke es dürfte klar sein, worauf ich hinaus will.
    Ja das stimmt, ich möchte noch mehr zu Roger hinzufügen. Roger ist durch und durch aufrichtig, aber genauso gnadenlos seinen Feinden gegenüber - und dieses Prinzip verfolgt er wie ein eisernes Gesetz auf den Weltmeeren. Man kann Rogers Charakter, denke ich gut mit Ruffys oder Shanks Charakter vergleichen in dem Sinne. Wobei es sich bei dem Piratenkönig sicher noch mal um den höchsten Titel handelt, was Rogers Handeln umso mehr verdeutlicht. Im Endeffekt sind wir hier im Piratenzeitalter, wo Roger und Shanks schon nicht vor etwas zurückschrecken, auch Ruffy ist ein Pirat, es geht hier immerhin grausam und rau zu, Leuten werden leider, aus welchen Gründen auch immer, gnadenlos abgeschlachtet. Ruffy sagte selber mal, dass er bzw. Piraten keine Helden sind - in dem Kontext, dass sie mit niemandem was teilen müssen. Vielleicht wird es irgendwann sogar Charakterwendungen richtung Ruffy geben, die ihn nochmal etwas ernster bzw. kälter wirken lassen. Im Grunde hat dieser Prozess auch angefangen, da er bei Pedros Tod z.B sofort den Ernst der Lage erkannt hat, der Tod hat ihn irgendwo leider kalt gelassen, aber das schien ihm seit dem Training mit Rayleigh die ganze Zeit bewusst gewesen zu sein, auf was er sich insbesondere in der neuen Welt einlassen wird, und das es viele Opfer geben kann, die er in Kauf nimmt. In der neuen Welt lauert überall Gefahr und der Tod hinter jeder Ecke, wir sind hier quasi im hintersten Ghetto in One Piece angekommen (grade durch Orte wie Phunk Hazard, Wano, WCI die verschiedenen Broker, Untergrund), welches von den mächtigsten beherrscht wird. Wo man nur überleben kann in dem man sich unterordnet oder selbst gegen das Machtgefüge vorgeht, was an sich russisches Roulette ist. Die Zusammenarbeit mit Capone zeigt auch die Richtung und den Ton an, welche die neue Welt vorgibt. Wie Kaido es schon formulierte, die Piratenspielchen sind vorbei. Hinter all dem bunten und lustigen, steckt doch der Teufel subtil im Detail.

    Das OPWiki beschreibt es sehr gut:

    OPWiki schrieb:

    Auch wenn er einer Armee gegenüberstand, die er nicht besiegen konnte, wäre er nicht geflohen: Der Schutz seiner Freunde und die Gefahr, jene könnten verfolgt werden, ließen ihn nie vor einem Feind fliehen. Dieser Charakterzug begleitete ihn soweit, dass er nicht davor halt machte, eine Streitmacht einer ganzen Nation zu zerstören, nur weil jemand einen seiner Freunde beleidigte.[7] Diese Gnadenlosigkeit erfuhr auch Squardo, dessen gesamte Mannschaft Roger aus unbekannten Gründen vernichtete. [8] So charakterisierte Garp ihn als gewalttätig, leicht reizbar und egozentrisch, sobald er wütend wurde. Jedoch im seinem Herzen war er stets aufrichtig.[7]

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rayleigh. ()

  • Man braucht gar nicht zurück bis zu Roger gehen, es reicht doch schon die Szene ganz am Anfang von OnePiece mit den Bergbanditen.
    Die Banditen haben zuerst auf dicke Hose gemacht, was Shanks und Co nicht sonderlich intressiert hat, als sie dann aber Ruffy geschnappt hatten hat Lucky Lou keine Sekunde gezögert und den Banditen niedergeschossen der Shanks mit der Pistole bedroht hat und sagte dann selbst noch

    Hört zu, Bergräuber!
    Ob ihr Bier auf mich schüttet oder auf mich spuckt,
    darüber kann ich lachen.
    Aber welchen Grund ihr auch habt,
    ich lasse nicht zu,
    dass ihr meinem Freund etwas antut!
    Zuvor Beckmann das sie nicht gegen Heilige Männer kämpfen.

    Piraten sind halt Piraten und machen Piratensachen.
    Jeder folgt seinem Kredo und der Zweck wird die Mittel heiligen.
  • Die Stroh-Stroh Frucht ist interessant. ich finde allerdings, dass man Hawkins nicht zu sehr schwarz sehen sollte, nur weil seine Kraft die Wunden auf seine Männer überträgt. Anders herum kann man eventuell auch annehmen, dass sich seine Leute aus Zuneigung zu ihm opfern. Und auch, dass es eventuell eine Grundvoraussetzung ist um der Bande beizutreten. Auch die Germa hat ihre eigenen "Klone" als Schutzschilde benutzt und war am Ende doch gar nicht so unsympathisch. Oda beherrscht es ganz gut, den Feinden der SHB einen Sinneswandel zu ermöglichen und zu begründen. Deswegen kann ich Hawkins (und weil ich ihn mag!) auch noch nicht als wirklichen und infinitiven äGegner der SHB sehen. Allerdings ist auch der Grund für die Niederlage von Kidd, nochnicht geklärt, der ja mit Hawkins verbündet war. Hier steckt für mich jede Menge Potential für Überraschungen. Von daher sehe ich Hawkins eher noch neutral. Ausserdem hat Hawkins bereits einmal die Seiten gewechselt und sich einem Stärkeren untergeordnet. Was hält ihn davon ab, erneut die Seiten zu wechseln wenn die Karten ihm den Untergang von Kaidoo zeigen?


    Was nun die neuen Charaktere angeht, würde ich zur Geschmeidigkeit raten, denn nach diesen wenigen Bildern, ist noch gar nichts zu bewerten ausser der Vorstellung und die scheint noch nicht einmal vollendet zu sein. Oda muss aber diese Charaktere auch nicht gleich bei ihrer Einführung voll ausmalen oder erklären. Falls diese Charaktere eine grössere Rolle spielen, ist das nicht nötig und die explizite Nennung im Kapitlthread legt Das auch ein wenig nahe, finde ich.
    Früher war ich jünger!
  • Kojiki - Nihon Shoki schrieb:

    DaRusty schrieb:

    Ich finde das in OP es leider zu wenige gibt die einen wirklich extremen Charakterwandel haben wie bei Bege. Ich finde das macht die Story immer mal wieder erneut emotional.
    Bezüglich Charakterentwicklung gibt sich Oda auch keine großen mühen
    Der Mangaka von Boku No Hero hat hingegen Charakterentwicklung mit Enji Todoriki mehr gezeigt als Oda mit Bege oder sonst einen OP-Charakter.
    Bis Heute sind mir Charaktere wie Judge wegen fehlender Tiefe fremd.
    Die Wahrheit liegt in der Mitte. Kishi war und ist z.B. ein Genie gewesen was Charaktertiefe angeht wobei das irgendwann einfach zuviel wurde. Jeder Noname hat eine background und FB bekommen. Brauche ich nicht. Wenn jeder in Op Tiefe bekommen würde, dann wäre man heuer vermutlich nicht so weit. Die Schiene die Oda fährt ist gut.
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  • Okay.......


    Dann werde ich mich noch ein letztes Mal dazu äußern.
    Nach dem Timeskip haben mich keine OP Charakter mehr interessiert.
    Der Mangaka von One Piece macht zurzeit eine Rückentwicklung durch.
    Er versucht eine Story zu erzählen und lässt dabei jeden Charakter so
    wirken als wäre sie so belanglos wie eine heiße Kartoffel.
    Einmal gegessen und man erinnert sich nicht mehr an dem Geschmack.
    Manga Figuren wie Rebecca ,Violet,Jugde, Nekomamushi, Bege und die
    restlichen Charaktere aus Whole Cake Island werde ich mich nicht
    zurück erinnern. Die bisherigen Charaktere in OP nach dem Timeskip, kann
    man gut mit Fairy Tail vergleichen. Sie dienen nur als Output um Ruffy
    größer Darzustellen und was alles durch die Macht der Freundschaft
    schaffbar ist.


    Hätte Oda nicht so eine Klasse Vorarbeit geleistet, hätte ich nachdem Whole Cake Island Arc, One Piece den Rücken zugekehrt.
    ´
  • Das was du aber verlangst ist Utopie. Die einen beschweren sich doch jetzt schon über das zähe Tempo, wenn Oda jetzt jedem Noname Tiefe verleiht und eine Seite dafür verschwendet, dann sind wir noch im Dress Rosa Arc. Guck dir Mal die Charakterflut an die Oda seit dem TS eingebaut hat, da kann man nicht jedem Tiefe geben. FT hatte soweit ich gelesen haben(war nicht viel, lasse mich gerne korrigieren) nicht so eine Fülle an Charaktere und Naruto z.B. auch nicht.
    :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
  • Anfangs dachte ich mir noch, dass Hawkins irgendwie gar nicht in diesen Arc passt, wo ja alles so traditionell japanisch ist. Das änderte sich jedoch, als er diese riesige Strohpuppe erschuf, die doch sehr an Geister oder Dämonen der japanischen Mythologie erinnert. Wäre schon cool, wenn auch Yōkai in diesem Arc ihren Platz haben. Da gäbe es für Oda an kreativen Ideen kein Ende.

    Kojiki - Nihon Shoki schrieb:

    Nach dem Timeskip haben mich keine OP Charakter mehr interessiert.

    Der Mangaka von One Piece macht zurzeit eine Rückentwicklung durch.
    Er versucht eine Story zu erzählen und lässt dabei jeden Charakter so
    wirken als wäre sie so belanglos wie eine heiße Kartoffel.
    Einmal gegessen und man erinnert sich nicht mehr an dem Geschmack.
    Manga Figuren wie Rebecca ,Violet,Jugde, Nekomamushi, Bege und die
    restlichen Charaktere aus Whole Cake Island werde ich mich nicht
    zurück erinnern. Die bisherigen Charaktere in OP nach dem Timeskip, kann
    man gut mit Fairy Tail vergleichen. Sie dienen nur als Output um Ruffy
    größer Darzustellen und was alles durch die Macht der Freundschaft
    schaffbar ist.
    Charaktere, die für mich eher die Bezeichnung "belanglos" verdient hätten, wären Conis und Papaya, da die Story auf Skypia problemlos ohne die beiden funktioniert hätte. Naja, nicht ganz, denn mit irgendwem müssen die Strohhüte sich anfangs ja immer anfreunden. Aber okay, ist Ansichtssache. Aber auch Charaktere wie Monet, Ceasar, Pudding, Big Mom, Bartolomeo, die Germa 66 oder Kaido sind oder waren für mich alles andere als uninteressant. Und ich kann mich spontan an keinen Arc mit so vielen Charakterentwicklungen erinnern, wie bei Whole Cake Island (Katakuri, Pudding, Sanji und ansatzweise auch Judge).

    Und sowas wie dort, wo eine Vielzahl an neuen Charakteren gezeigt wurde, die unmöglich alle detailliert (samt Hintergrundgeschichte) vorgestellt werden können, hatten wir auch schon auf Marineford. Oda hat sich schon was dabei gedacht, dass er Compote und Snack nur angeteasert hat und uns nur einen Bruchteil von Smoothies Kräften präsentierte. Er will das ganze Pulver nicht auf einmal verschießen, weil die Big Mom-Piraten noch eine wichtige Rolle spielen werden und dementsprechend Zeit bekommen.
  • Man kann den Arcs nach dem Timeskip vieles vorwerfen, aber im Vergleich zum Teil vorher ist die Charaktertiefe nicht wirklich weniger geworden. Es mag mehr Charaktere geben, dafür wird aber auch mehr Fokus auf die Nebencharaktere gelegt, was man z.B. auf Dress Rosa beobachten kann. Zudem gab es offensichtlich auch in den alten Teilen Leute wie Papaya, Genbo, Marimo usw. Andere Nebencharaktere hatten die Chance, sich durch den Manga hindurch immer wieder zu zeigen, was neuere Charaktere aber noch gar nicht konnten. Ich persönlich sehe keinen Grund, wenn man die Gesamtsituation miteinbezieht, den neueren Nebencharaktere fehlende Tiefe und ähnliches vorzuwerfen.
    Tomato Gang