Was hätte One Piece besser bzw. perfekt gemacht?

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    • Was hätte One Piece besser bzw. perfekt gemacht?

      Hallo Pirateboardler,

      etwas zu kritisieren und jemanden schlechtzureden ist eine Sache, es selbst besser zu machen die andere. Nachdem in letzter Zeit doch sehr viel Kritik an der Story von One Piece und an Oda selbst angebracht wurde, dachte ich mir, dass es eigentlich ganz interessant zu lesen wäre, wie man One Piece oder Teile von One Piece hätte besser gestalten können. Hier geht es also ganz im Gegenteil zu diesem Thread nicht darum, was an One Piece schlecht ist beziehungsweise jemandem nicht gefällt ist, sondern um euren konkreten Vorschlag beziehungsweise eure Version, wie Oda die Geschichte hätte gestalten sollen, damit diese euch zufrieden gestellt hätte oder sogar perfekt wäre.

      Wenn euch also beispielsweise der Wano Arc nicht gefällt, der Aufbau von Dress Rosa eine Katastrophe war, oder die Veränderung von Charakteren nicht mit eurer Vorstellung im Einklang steht, dann könnt ihr in diesem Thread eine persönliche Version verfassen und den Nutzern in diesem Forum aufzeigen, was ihr euch gewünscht hättet bzw. wie der Arc eurer Auffassung nach perfekt verlaufen wäre. Besonderes interessant ist in Zusammenhang damit eine entsprechende Begründung, warum genau die von euch verfasste Version optimal beziehungsweise perfekt wäre.

      Dadurch wird ermöglicht, dass man als Leser nicht nur die zuletzt sehr häufig in diesem Forum angebrachte Kritik wahrnimmt, sondern ergänzend dazu auch einen Anhaltspunkt bekommt, woran sich eben jene Kritik richtet beziehungsweise bemisst. Ich hoffe sehr, die eine oder andere wirklich interessante und auch kreative Idee oder Version zu lesen, wie Oda sein Werk hätte besser beziehungsweise perfekt gestalten können.

      lg Viva
      Die Ursache der eigenen Handlung in der Gegenwart liegt in der Zukunft.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vivalakid ()

      • Weniger Gerenne.
      • Die Protagonisten nicht wie Flachpfeifen - vor allem nach dem TS - präsentieren (Ruffy und Zorro ausgenommen), sondern einfach mal von vornherein zeigen, dass der TS durchaus seinen Zweck erfüllt hat. Bei den meisten der SHB war die Machtdemonstration auf der FMI bisher tatsächlich der erste und einzige Arc, in dem sie das zeigen durften. Nur Nami und Robin gingen da - mal wieder - leer aus. Und das mutet etwas eigenartig an, weil sie die dortigen Gefahren - mit Sicherheit - auch vor dem TS hätten bewältigen können. Nur eben nicht derartig dominant.
      • Wo ich gerade bei dem Thema war: Besserer und respektvollerer Umgang mit den weiblichen Charakteren (über das vergeigte Potenzial bei Rebecca, das ganz zu Beginn des DR Arcs angedeutet wurde, bin ich auch heute noch maßlos verärgert!).
      • Die Balance bzgl. Screentimeverteilung zwischen Protagonisten und Nebenfiguren nicht zu sehr Richtung Nebenfiguren kippen lassen.
      • Weniger Extreme in Kämpfen, sprich ausgeglichenere Kämpfe, statt permanente Dominanz des einen oder des anderen Charakters.
      • Etwas mehr Feingefühl für die eigens erschaffene Balance der Welt (Stichwort Dreimacht), deren Sinnhaftigkeit immer mehr am bröckeln ist.
      Das wären so meine, grob skizzierten Vorschläge / Wünsche gewesen. Für eine nähere Ausarbeitung fehlt mir gerade die Zeit, als auch - zugegeben - die Lust.
      All das richtet sich auch übrigens gar nicht an einen speziellen Arc, sondern ist letztlich auf so ziemlich jeden Arc - der eine Punkt mehr, der andere Punkt weniger - seit dem TS anwendbar. In diesem Sinne ...

      Dangatang ~
    • Ich finde, das ist wirklich eine sehr gute Idee. Bin schon gespannt, was man hier so alles zu lesen bekommt. ^^

      Ich bin einer jenen Leser, denen der Manga immer noch sehr gut gefällt, daher habe ich kaum Verbesserungsvorschläge anzubringen. Lediglich im Whole Cake Island Arc hätte man ein paar Dinge anders lösen können:

      Damit die Strohhutpiraten am Ende des Arcs nicht komplett hilflos von dannen ziehen und von den Fischmenschpiraten & der Germa gerettet werden (ohne diese im Kampf zu unterstützen), hätte Oda meiner Meinung nach Folgendes ändern sollen:

      > Die Torte, die über mehrere Kapitel gebacken wurde, hätte zumindest einen kurzzeitigen negativen Effekt auf Big Mom haben können. Dies muss nicht bedeuten, dass Big Mom nach dem Verzehr ohnmächtig wird. Aber zumindest eine Art kurzzeitige Paralyse im Glücksrausch wäre ganz nett gewesen, anstatt dem Feind mit der Torte derart in die Hände zu spielen. Die Torte hatte doch den Sinn und Zweck, die Strohhüte zu retten. Stattdessen lösten Sanji & co. lediglich die Probleme der Big Mom Piraten und ließen eine Linlin, die wieder bei vollem Bewusstsein war, auf die Alliierten der Strohhüte los.
      > Des Weiteren hätte ich mir gewünscht, dass die Gefangenen durch die Hilfe eines Strohhuts aus dem Büchergefängnis entkommen können und sich so zumindest eine neue Piratenbande zur Strohhutflotte gesellt. Außerdem hätten diese wichtige Verbündete im Kampf gegen die Big Mom Piraten sein können.
    • Ich hätte es besser gefunden, wenn Jack nicht von Zunisha, sondern von Ruffy in einem Kampf besiegt worden wäre.

      Weiterhin hätte ich mir den WCI Arc entweder komplett gespart oder zumindest Sanji nicht mit Ruffy brechen lassen. Sanji hätte in meiner Version von Anfang an einen guten Plan gehabt und Ruffy später in diesen eingeweiht.

      Da ich allerdings die Idee gut finde, dass die Yonko alle in einem Arc mitmischen, hätte ich Sanji, Brook und Chopper Kämpfe auf Zou gegen die Big-Mom-Piraten (Tamago, Pekoms, vlt. Bege) spendiert. An dieser Stelle hätte dann auch Nami kämpfen können. Pedros Vergangenheit mit BM hätte ich silhouettenhaft dargestellt, sodass hier im Forum viel mehr über BMs Teufelsfrucht diskutiert wird.
      "Do you know what heroes are? Say there is a chunk of meat. Pirates will have a banquet and eat it. But heroes will share it with other people. I want all the meat!"

      -Monkey D. Ruffy
      • Umgang mit den Protagonisten: Seit dem TS leiden die Protagonisten sehr unter der Flut an (unwichtigen) Nebencharakteren, die ihnen die Screentime vor der Nase wegschnappen. Gerade auf WCI, wo nur die halbe Bande anwesend war, hätte ich jeden einzelnen Strohhut viel besser in Szene gesetzt und auch spätestens im Finale des Arcs einen anständigen Kampf gewährt. Auf Seiten der Big Mom Bande waren dafür mehr als genügend Charaktere vorhanden und anstatt 7 Kapitel am Stück für sinnloses Gerenne zu verschwenden, hätte ich bsp. Brook gegen Baron Tamago kämpfen lassen. Die SHB hätte bewiesen, dass sie sich auch ohne Ruffy und Zorro effektiv zur Wehr setzen können, anstatt wie die letzten Jammerlappen zu wirken (hallo Brook und Chopper, die weinend vor Perospero zusammengebrochen sind).
      • Weniger Gerenne: Dieser Part dürfte jedem bekannt sein, sei es nun auf DR oder auf WCI. Ich frage mich einfach... wieso? Wieso nur? Wer hat Spass daran? Dazu fällt mir nichts mehr ein.
      • Die Kämpfe, oder besser gesagt, was noch davon übrig ist: Seit dem TS heisst es hier entweder oder. Entweder wird Ruffy dominiert, oder er dominiert seine Gegner. Gerade den Kampf gegen Katakuri hätte ich viel ausgeglichener dargestellt und Ruffy bis zum Finale des Kampfes (Gear 4 Snakeman) nicht als ein Boxsack missbraucht. Kämpfe in Richtung Rob Lucci vs. Ruffy sind für mich ein gutes Beispiel, wie es aussehen sollte.
      • Die Revolutionäre: 900 Kapitel sind vergangen und wir wissen immer noch nicht viel über die Revos. Auch hier hätte ich nach jedem "grösseren" Arc einen Kapitel den Revos gewidmet und Stück für Stück die wichtigsten Kommandanten vorgestellt, anstatt alle auf einmal kurz vor der Reverie zu vorstellen (was für ein grässliches Kapitel). Wie z.B. kurz nach EL irgendwo am Arsch der Welt eine Insel/ein Dorf zeigen, das von Belo Betty "befreit" wird. Oder nach dem SA Dragon auf Bartigo Island mit Karasu (ihn mit einer Introbox vorstellen) zeigen und wie sie über das bevorstehende Ereignis (das GE) sprechen usw. So hätte ich dem Leser die Revos Stück für Stück näher gebracht, aber trotzdem nicht zu viel verraten. Die Rebellion auf Alabasta hätte sich auch perfekt dafür geeignet.
      • Die Dreimacht: Seit Big Mom und Kaido zweifle ich immer mehr an der Ernsthaftigkeit der Dreimacht. So wirkt Milchbart im Nachhinein wie ein kleines Schulmädchen im Vergleich zu seinen zwei Kollegen. Auch hier hätte ich dem Leser spätestens nach dem TS, und den Veränderungen durch Sakazuki, gezeigt, dass sich die Marine tatsächlich mit den Yonkou in der Neuen Welt messen kann.
      • Nebencharaktere: Eine wahre Flut seit dem TS. Von den mind. 20 neuen Nebencharakteren pro Arc würde ich die Hälfte streichen und der restlichen Hälfte bloss die halbe Screentime gewähren.
      • Wano Kuni: Kein Kommentar
      • Umgang mit weiblichen Charakteren: Kein Kommentar

      Das ist zwar noch nicht alles, aber ich für meinen Teil habe das Wichtigste zusammengefasst und hoffentlich nichts vergessen. Falls mir noch was einfällt, füge ich es später hinzu.
      #SeeYaInWano
    • Das ist wirklich eine tolle Idee :)

      Mein Kritikpunkt, den man besser machen hätte können, wäre zum einem der MF- und WCI-Arc.

      Zum MF-Arc:
      Mich hat hier vor allem genervt, dass viel zu wenig gezeigt wurde in Sachen Kampfkraft und Kämpfe im allgemeinen. Das Kampfpotenzial von den Admirälen, WB, Marco, Jozu, Vista und Miwhak wurden nicht einmal im Ansatz gezeigt und wirft deswegen ein sehr verfälschtes Bild auf uns. Klar, wir können über die Kämpfe und deren Verlauf diskutieren, aber mir fehlte da vor allem die Allout-Kämpfe. Was man hätte besser machen können wäre entweder den MF-Arc detailliert aufbauen, zeichnen und schreiben, oder eben wirklich nur aus Sicht Luffy´s zeigen. Letzteres ist das, was eher möglich und einfacher gewesen. So hätte man auch kein Problem wegen dem Haki oder erwachten TF gehabt, da Luffy zu 80 - 90 Prozent nur auf Ace fixiert war.

      Zum WCI-Arc:
      Mich hat der Kampf sowohl gegen Cracker, als auch gegen Katakuri genervt. Gegen den Keksmann, hatte Luffy schon große Probleme gehabt, allerdings kann ich den Sieg dennoch akzeptieren. Aber gegen Katakuri nicht. Luffy hat Stundenlang eine aufs Maul bekommen und Katakuri fällt nach -übertrieben- 5 Schlägen KO um. Das finde ich hätte man sparen können. Den Sieg gegenüber Cracker hätte gereicht.
      Was noch extrem genervt hat, waren die glücklichen Zufälle. Okay, es gab schon immer Glück, aber da war es für meinen Geschmack doch ein wenig zu viel. Z.B. hätte man statt der T-Box eine Andere Bombe explodieren lassen können, als Notfallfluchtplan, falls Plan A scheitert.
      MMn hätte man im WCI-Arc einfach nur Sanji retten sollen, kein Kampf, keine langen Konfrontationen, lediglich Sanji holen und BM ein klein wenig verärgern. Mehr nicht.

      Und ganz zum Schluss, das nervigste Überhaupt: Das ewige davon rennen oder allgemein das Gerenne. Seitdem TS kommt das viel zu oft und viel zu lange vor. Auf PH sind sie vor der Giftwolke abgehauen, auf DR mussten sie zu ihren Gegner laufen und die normalen Zivis sind vor dem Schrumpfenden Vogelkäfig geflüchtet, auf WCI vor BM und ihrerer Bande geflohen und jetzt? Sie sind von einer Stadt in die nächste gelaufen. Es ist echt schon verdammt viel Gerenne und das Schlimme daran ist, wie lange es immer dauert, wie viele Kapitel es in Anspruch nimmt. Etwas verkürzter darstellen und dann ist es nicht mehr ganz so tragisch.


      Das waren meine Verbesserungsvorschläge.
      Bewirft dich jemand mit Dreck, wirf mit Blumen zurück, aber vergiss die Vase dabei nicht.
    • Meine größte Änderung wäre es denn Davy Back Fight Arc komplett zu kicken, außer die Begegnung mit Kuzan. Dieses Treffen hätte auch, wie im Anime, auf einer random Insel stattfinden können und die gesparte Zeit / die gesparten Kapitel hätte ich verwendet um die Power ups des folgenden Arcs zu teasern (Einblicke in den Training usw.).

      Sonst habe ich momentan nichts weiteres was ich ändern würde (außer Kleinigkeiten wie ab und zu ein oder zwei Panels mehr und manchmal ein paar Panels weniger)
    • DElsner schrieb:

      Meine größte Änderung wäre es denn Davy Back Fight Arc komplett zu kicken, außer die Begegnung mit Kuzan. Dieses Treffen hätte auch, wie im Anime, auf einer random Insel stattfinden können und die gesparte Zeit / die gesparten Kapitel hätte ich verwendet um die Power ups des folgenden Arcs zu teasern (Einblicke in den Training usw.).
      What? Gerade im Anime mit den Filler-Folgen ist das einer meiner Lieblings-Arcs. Und gerade mehr von solchen kleineren Abenteuern, abseits der Haupthandlung, würde ich mir wünschen. Denn es ist wirklich etwas übertrieben, dass es der Strohhutbande innerhalb kürzester Zeit mit jedem neuen Abenteuer gelingt, die Welt auf den Kopf zu stellen. Seit Water 7 ist das so. Aber Oda muss wohl aus gesundheitlichen Gründen etwas mehr Tempo machen.
    • Ich versuche mir immer vor Augen zu führen, dass One Piece noch immer ein wöchentlich erscheinender, auf 19/20 Seiten angelegter Manga ist. Zwar ist Oda bei weitem kein Amateur, aber bei solch einem immensen Konstrukt wie One Piece eine genaue Planung zu machen, und Dinge nicht im Affekt zeichnen zu müssen, stelle ich mir als verdammt schwierig vor, insbesondere wenn es um das vorausplanen geht. Grobe Züge wird er sicherlich im Kopf haben, doch feine Details werden vermutlich erst während des Planens für die nächsten 2-3 Kapitel kommen, manche Ideen sicher auch so kurzfristig, dass sie ungeplant mit einfließen und Oda letztlich vor dem Dilemma steht, diese zufriedenstellend zu lösen. So wie im Whole Cake Island Arc z.B., wie mit Big Mom umzugehen ist.
      In einem Interview stand einmal, dass Oda bereits vor dem Release von One Piece, bereits die Story bis Band 12 mehr oder weniger ausgearbeitet hatte. Schaut man sich den East Blue Arc in seiner Gesamtheit an, dann ist das eine Masse, ein Konstrukt, ein Fluss, was ich seit der neuen Welt etwas weniger spüre, was vermutlich aber auch nur eine rein subjektive Sache darstellt.
      Viele User im Board gingen anfangs davon aus, dass LinLin ausgeschaltet werden würde, doch sprach alles gegen diese Theorie. Auch Luffy hat mehrmals in diese Kerbe gehauen, doch dann hätte Oda ein Glaubwürdigkeitsproblem gehabt.
      Man kann dies natürlich als Charakterisierung und Entwicklung Luffys ansehen, aber letztlich wurde nicht ein Finger direkt gegen Big Mom erhoben. Ich denke Oda hatte dies anfangs vielleicht auch anders im Sinn gehabt, merkte dann vielleicht aber auch, dass er sich verrannt hatte. Ähnlich wird es bei Kaido ablaufen. Sollte Luffy ihn in irgendeinerweise plätten, wäre das mehr als fragwürdig. Ihn aus Wano zu 'verscheuchen', vielleicht sogar unter 'Hilfe' der Marine/Weltregierung, wäre eine Möglichkeit, wie genau diese ablaufen soll, ist mir aber noch nicht ganz klar.
      Wie dem auch sei ich schweife ab.

      Aus der Retrospektive, lässt sich immer sehr leicht sagen, was Oda vielleicht falsch gemacht hat, oder dass Arc X/Y zu lang war und er sich verhedderte, aber das Kernproblem liegt in der Komplexität One Piece', samt des wöchentlichen Release-Termines. Ich nehme an, dass es Oda mit nem zweiwöchigen oder sogar monatlichen Rhytmus wesentlich besser gehen würde, nicht nur storytechnisch, sondern auch seiner Gesundheit wegen.
      Ich wette dass er selbst sein größter Kritiker ist, und einige Sachen bedauert, wie sie letztlich aufs Papier gebracht wurden, aber im Rücken hängt ihm halt immer auch die Deadline, wohlwissend, dass Oda alle 4-5 Kapitel eine Pause gegönnt sei. Denn anders als in einem Roman, der erst abgegeben wird, wenn er abgeschlossen wurde, muss Oda damit auch leben, dass er Situation x verhunzt hat und dabei das beste daraus machen. Da er wohl wenig auf Feedback der Leser gibt, so meine ich es mal in einem Interview gelesen zu haben, als auch die TOC-Wertungen nicht wirklich interessiert, macht Oda sich wohl selbst am meisten Gedanken.
      Togashi ist dahingehend etwas schlauer, wenn auch trolliger^^.

      War das bisher off-topic? Ich weiss es nicht genau^^.
      Jedenfalls, aus dem Wissen des derzeitigen Geschehens heraus, gibt es dennoch Dinge die sich ändern ließen, und zwar die Grundcharakteristika eines jeden Arcs. Vor dem Zeitsprung gab es für gewöhnlich klassische (wenn auch sehr gut inszenierte) 1 vs. 1 Kämpfe. Die sind seit dem Zeitsprung arg in den Hintergrund geraten, es wurde viel heiße Luft aufgebaut, was von Oda letztlich nicht genug gefüttert wurde.
      Dem Fischmenscheninsel Arc lasse ich dabei einmal aus, da es der erste richtige Arc nach dem Zeitsprung gewesen ist, hätte die Crew zu der Zeit schon Probleme gehabt, wäre das ebenso schlecht gewesen, dennoch hätte jeder Charakter durchaus qualitativ bessere Screentime bekommen können. Dennoch bietet natürlich jeder Antagonist seine eigenen Schwierigkeiten, den man mit Taktik und Kraft entgegentreten muss, weshalb die Stärke als Messorgang hier eher unwichtig sein sollte.
      Alles was danach kam, drehte sich hauptsächlich um Luffy und Zorro, bzw. hatte Franky einen guten Auftritt auf Dress Rosa und Brook durchaus auch auf Whole Cake Island. Alle anderen sind mir nicht wirklich in Erinnerung geblieben, zugegeben habe ich beide Arcs auch nur oberflächlich mit verfolgt.
      Punk Hazard war auch mehr ein Gerenne und Geflenne. Anstatt das Sanji, Nami, Lysop, Chopper und Franky gegen die Clowns von Vegapunk nach ihrer Festnahme und dem Treffen der Kinder kämpfen, laufen sie lieber weg... Das waren 0815 Statisten, die für keinen der Mitglieder ein Problem darstellen sollten. Statt taktischer Innovation, ziehen alle den Schwanz ein.

      Das generelle Problem innerhalb der Strohhutbande ist jedoch auch die immer weiter klaffenden Stärkeunterschiede der Mitglieder, was logischerweise aber auch storybedingt zu einem gewissen Grad sein muss.
      Da liegt dann aber auch die vermeintliche Falle. Mit jedem neuen Kopfgeld und Powerboost, muss die Stärke der Gegner einhergehen, niemand will Luffy gegen Kaliber wie Don Creek antreten sehen, dadurch bekommen aber Nebencharaktere wie Nami, Chopper, Lysop nur noch die Flitzekacke und machen sich vom Dampfer, statt ordentliche Kämpfe zu bekommen. Ja, Nebencharaktere sind sie für mich mittlerweile, weil es nichts mehr an ihnen für mich gibt, das noch interessant wäre.
      Oda hat das Talent Dinge groß aufzubauen und interessant zu gestalten, Hintergründe zu verweben und spektakulär zu inszenieren, worüber aber leider die Charakterwerdung zu leiden hat. Was wir für jene Charaktere mitnehmen ist: dass sie im Zeitsprung nichts relevantes gelernt haben. Sie brauchen eigene Höhepunkte, so wie Lysop auf Dress Rosa, ein weiterer Punkt, den ich zuvor vergessen hatte. Nur muss jenes dann auch hinterfüttert werden und darf nicht zur Lachnummer degradiert werden, so sehr ich Odas Humor auch mag. Selbiges gilt für Sanji, der als Teil der Big three, der Strohhüte, seit dem Zeitsprung nie wirklich geglänzt hat. Auch Zorro wetzte er seine Schwerter, als dass er sie nutzte.

      Ansonsten gibt es immer stärkere und schwächere Arcs in einem longrunner Shonen, doch bisher gefällt mir Wano ausgesprochen gut, der Arc mit - in meinen Augen - der besten Ausgangslage um interessant zu werden. Ich hoffe Oda hat sich nicht zu viel vorgenommen. Da der erste Akt ja nun beendet ist, können wir mit dem Wissen dass Luffy im Knast sitzt, gerne zurück zur Reverie gehen, wo die News dann von mir aus breitgetreten wird.

      torajiro =)
      ♫ ♪ Madao for life ♪♫
    • Gute Idee einen Thread zu diesem Thema zu eröffnen. Meine Ideen:

      1. WCI-Arc in der Form weglassen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verlegen: Der ganze Arc diente einzig und allein dazu, die Vinsmokes einzuführen , das bisher kaum genutzte Obeservationshaki näher zu beleuchten, was vermutlich eh in absehbarer Zeit wieder kaum Relevanz haben wird und Nami einen McGuffin in die Hände zu geben. Der Arc zog sich wie Kaugummi und war im Grunde nur ein großes Preview auf eine Arc, die u.U. später noch nachgeschoben werden soll. Imo hätte man den ganzen Abschnitt auch weglassen und stattdessen eine Zwischenarc zwischen Zou und Wano einbauen können, in dem die selben Ziele mit entsprechenden Gegnern hätten erreicht werden können, ohne dabei die SHB unnötig zu trennen und bis auf Ruffy so ziemlich jedes Mitglied als haushoch unterlegen darzustellen.

      2. Den Timeskip effektiver nutzen: Zum jetzigen Zeitpunkt ist mir der Glauben komplett abhanden gekommen, dass diese Crew ernsthaft die Mannschaft des künftigen PK in Bälde verkörpern soll. Ruffy wirkt immernoch jedem Kaiser um Welten unterlegen, es können gerade mal 3 bzw. 4 Mitglieder (sofern man Jimbei dazu zählen will) Haki und der Rest hat schon Probleme gegen niedrige Yonko-Kommandanten anzukommen. Charaktere wie Chopper, Robin, Brook, Nami bräuchten dringend Kämpfe gegen individuell starke und auch bekannte Gegner, um selbst entsprechende Fortschritte zu machen und dem Leser deutlich zu machen, dass sie ebenso ein gewisses hohes Niveau erreicht haben. Dieser Raum wird ihnen aber wenig zugestanden, sodass meist reine Supporttätigkeiten bleiben, die im Großen und Ganzen völlig vom Plot verschlungen werden. Das Sanji tolle Torten backen, Brook schöne Musik spielen und Nami das Wetter lesen kann, sind Fertigkeiten, die man seit deren Charaktereinführung kennt und für die an nicht extra Zeit für aufwenden muss, um zu zeigen, welche großartige Profis sie auf ihrem jeweiligen Gebiet sind.

      3. Villain-Hype runterfahren: Jeder Gegner sollte verletz- und angreifbar bleiben und mit entspechendem "Training" zu besiegen sein. Mit unzerstörbaren Monstern schafft man sich Probleme, die man schwerlich glaubhaft gelöst bekommt. Als Wrestling-Fan vergleiche ich das gerne mit dem Booking von Brock Lesnar, der alles und jeden seit Jahren nach Belieben zerstören darf und damit jedes Mitfiebern obsolet macht. Die Geschichte eines Underdogs funktioniert für mich zumindest in dem Moment nicht mehr, an dem besagter Underdog nur durch externe Hilfen oder anderer äußerer Faktoren triumphieren kann, aber nicht durch seine eigenen Fertigkeiten.


      4. Fokus auf die SHB: Wurde hier schon von anderen Stellen aus genannt, weshalb ich mich kurz fasse. Mir fehlt die SHB als geschlossene Einheit seit dem Oda angefangen hat, die Gruppe jeweils aufzuteilen und an verschiedene Handungsorte zu schicken. Der "Familienaspekt" ist für mich zumindest komplett verloren gegangen. wann sah man die Crew gemeinsam als zuletzt komplette Einheit auftreten? Auf der FMI? Lang ist es her.

      5. Die Worst Generation: Die Einführung der diversen Rookies hat imo Ruffy mehr geschadet als das es der Story geholfen hat. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn sie nur kurzzeitig erwähnt worden wären, im Großen und Ganzen aber eine untergeordnete Rolle sspielen würden, was leider nicht der Fall ist. Es gibt keine Arc seit dem TS, in dem nicht einer oder mehrere von Ihnen den Fokus der Handlung einnehmen und Screentime beanspruchen, die andere Figuren weitaus dringender bräuchten. Auch nimmt es Ruffy imo auch das Besondere und Herausragende, wenn zeitlgleich Figuren mit ähnlichen Charakteristika auftauchen. Ruffy sollte nicht einer von Vielen sein, der etwas besser als der Rest ist, sondern eine absolut herausragende, singuläre Erscheinung, die das System zum Einstürzen bringt.

      6. Verlorener Abenteueraspekt: Der Weg seit Punk Hazard ist quasi vorherbestimmt und die Rolle des auf der FMI eingeführten neuen Log-Ports scheint komplett obsolet geworden zu sein, wenn bereits vorher klar ist, auf welche Insel man reisen wird und welcher Gegner einen dort erwartet. Mir ist bewusst, dass es zum jetzigen Zeitpubkt natürlich schwierig werden dürfte, reine Zwischen- bzw. Abenteuerarcs einzubauen, die nicht mit Konflikten rund um die Yonko zu tun haben, da die Struktur der New World halt auch um diesen teil der Dreimacht komplett aufgebaut ist. Man könnte allerdings Zwischenarcs als Mittel effektiver nutzen, in denen die Protagonisten wertvolle Erkenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die später zum Tragen kommen.

      7. Jimbei - Mitglied ja oder nein? Tot oder lebendig? Seit der FMI als neues Mitglied angedeutet, aber immer wieder nach hinten verschoben. In der WCI-Arc wäre dann die Chance gewesen ihn endgültig mit Ruffy mitreisen zu lassen. Was aber passiert? Erneut blieb er zurück, um ihn - so vermute ich jedenfalls - zu einem späteren Zeitpunkt während der Kaido-Arc wieder auftauchen zu lassen. Vielleicht auch später. Mittlerweile ist auch hier mein Interesse erkaltet, da er quasi keine konkrete Präsenz im Manga darstellt und leidglich als späteres "Versprechen" vom Autor zurückgehalten wird. Ich kann verstehen sich Jimbei bis zur Konfrontation mit Big Mom aufzuheben. Aber war es wirklich nötig, ihn auch nach der WCI-Arc erneut rauszuschreiben? Es hätte imo auch gut und gerne gereicht, die Fischmenschenbande aus eigener Kraft entkommen zulassen und Jimbei einfach mit Richtung Wano reisen zu lassen. Unnötiger Cliffhanger, der vermutlich nur für eine spätere Deus Ex-Machina-Aktion benötigt wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Triple_D_Sixx ()

    • Seit dem TS gibt es eigentlich immer wieder Stellen in der Story die mir nicht gefallen und enttäuschen:

      epische (offscreen) Kämpfe:

      Oda deutet Kämpfe an die jeder von uns gerne gesehen hätte. Kuzan gegen Akainu, Marco und die WBP vs. BBP, Revos vs. BBP, ja selbst der Kampf Luffy und Cracker wird stellenweise gekürzt und geskipped. Warum? Wir wollen doch alle z.B. geile Logia Kämpfe unter den Monstern sehen.

      Strohhutbande:

      Seit dem TS gab es keine wirklichen Einzelkämpfe für alle. Klar hatte man auf DR Einzelkämpfe, welche aber ziemlich zerschnitten waren weil ständig von einem Kampf zum anderen geskipped wurde. Auch haben gefühlt einige während des TS geschlafen und andere trainiert. Warum wird Zoro so krass dargestellt und Sanji, welcher mal mit Zoro mithalten konnte, wird ne kleine Kochfee, welche nicht mal mit richtig gut(!) kochen kann. Die besagten Rezepte haben zumindest noch keine krasse Wirkung gezeigt. Chopper, Brook, Lysop, Robin und Nami haben auch noch nicht wirklich gezeigt was sie konnten. Auf dem SA noch bisschen angeteasert mit neuen Fähigkeiten aber das wars schon.

      Dressrosa Arc:

      Viel zu lange. Auch wenn Oda die 100 Chapter voll machen wollte. Dann aber bitte qualitativ mit geilen Chaptern und nicht mit gefühlt 20 Lauf oder "Renn Weg" Chaptern. Auch die Kämpfe und die Darstellung der Flamingo Familie. Das waren ja teilweise echt nur Luftpumpen. Trebol, Diamante.... Wirkliche All Out Kämpfe haben sie nicht gehabt. Einzig Pica hat seine TK wirklich ausgereizt, war aber dann doch durch Oda beschnitten, da es keine Logia Power war. Das hätte Pica so viel geiler und stärker gemacht. Eine Logia Power wäre doch nicht zu viel verlangt gewesen. Erst recht nicht wenn Zoro der Gegner war und sich eh gelangweilt hat.

      WCI ARC:

      Der Kuchen - OMG warum Oda? Sanji wird schon kämpferisch ziemlich runter gebuttert, warum lässt du ihn dann noch beim Kochen failen? Das letzte drittel vom WCI Arc wird mega auf den zu backenden Hochzeitskuchen von Sanji gehyped. Wir haben wieder das dämliche weg gerenne über mehrere Kapitel und das warten auf den Kuchen welcher von Sanji selbst auch noch mega gehyped wird. "Dieser Kuchen wird BM umhauen!!" Das war seine Aussage und die war auch so gemeint.

      Und was macht der Kuchen? Ja was macht er denn? Er lässt BM wieder zu kräften kommen. Er hilft(!) BM. Dadurch kann BM gestärkt zum Schauplatz zurück kehren und die zurück gebliebenen wie Jimbei schön aufmischen. Ich nenne sowas Verrat an den eigenen Leuten! Bist du eigentlich behindert Sanji?

      Niemand hätte erwartet das BM K.O. geht nachdem sie den Kuchen isst und damit für immer besiegt bleibt. Aber der Kuchen hätte sie zumindest so happy machen können, das sie wie ein Drogenjunkie mit ner frischen Dosis erstmal im Kreis springt und vor sich hin sabbert. Dadurch wäre BM komplett aus dem Rennen gewesen, nicht besiegt, aber abgelenkt gewesen. In dieser Zeit hätten alle entkommen können und die Strohhüte bzw. Luffy hätte sein neues Mitglied nicht zurück lassen müssen. BM hätte man dann zu nem späteren Zeitpunkt immer noch richtig besiegen können.

      Jimbei: Wie schon von anderen angesprochen - Warum tritt Jimbei endlich auf WCI offiziell bei und bleibt direkt wieder zurück? Kann er seine Kameraden nicht alleine lassen? Ja dann schließ dich auch nicht an und bleib bei deinen Leuten! Und warum zeigt Luffy nicht mal richtig Eier und zeigt Jimbei wo sein Platz ist? Sry dann brauch er auch nicht joinen wenn er eh immer den Babysitter spielen will. Hier hätte ich mir einfach gewünscht das Jimbei ab sofort dabei ist und dabei bleibt.
    • @Byron'scher Held
      Versteh mich nicht falsch. Der Arc war an sich sehr unterhaltsam und hatte ein paar Szenen an die ich gerne zurückblicke.

      Aber es hat zu nichts beigetragen. Weder hat sich die inhaltliche Lage der Story geändert, d.h. es ist wie ein Filler. Es hat so geendet wie es anfing. Man könnte den Arc entfernen ohne das eine Lücke entsteht.
      Ebenso gab es keine Entwicklung der Charaktere. Niemand hat sich in irgendeiner Weise weiterentwickelt und es gab keine neuen Hintergrundinformationen zu den Charakteren.
      Das einzige in dem Arc was irgendwie relevant war war die Begegnung mit Kuzan.
    • Mein größtes Problem ist hier definitiv die Darstellung der Strohhüte nach dem Timeskip, wie stark die Gegenparteien dargestellt werden ist mir eigentlich relativ egal. Aber diese kommen klar zu kurz und es wird wie gewisse Vorredner schon sagten etwas unglaubwürdiger, wenn die SHB nun als ganzes irgendwann die legendärste Piratencrew der Welt werden wird (hoffentlich auch stärkste). Schaut man sich doch Rogers crew an, so erkennt man lustigerweise gewiss parallelen zwischen unserer Strohhutbande. Dort gab es - stand jetzt, wahrscheinlich 3 - 4 starke Kämpfer und der Rest war Unterstützung, wobei man bei Krokus und co. natürlich nur mutmaßen kann, aber schwach werden die sicher auch nicht sein. Dieses Bild zeichnet sich halt auch bei den Strohhüten ab - wie gesagt wir reden von der momentanen Situation. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass sich unsere Strohhütte noch massivst wandeln werden und in Wano wieder ihren großen, wenn nicht sogar größten Akt bekommen. Es muss einfach passieren, denn sonst verpasst Oda wirklich jede Chance dazu, die man haben kann. Das kann ich mir bei Oda letztendlich auch nicht vorstellen.

      Die Supernovae finde ich jedoch gut wie sie sind, wir reden hier von den 11-12? stärksten Piraten der neuen, aktuellen schlimmsten Generation. Diese Piraten werden die Gegenwart am meisten prägen und mit nach ganz oben steigen. 4 davon werden sicher irgendwann Kaiser, Ruffy ist schon einer (vermute ich mal, falls es dann noch ein Kaisersystem geben wird) und der Rest wird an individuellen starken Persönlichkeiten auch nicht mangeln. Über den Klau von Screentime seitens der Supernovae und das es den Strohhüten womöglich nicht immer gut tut - kann ich verstehen, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen wie Oda das besser regeln will. Es müsste eine balance bestehen, und an der beisst sich Oda vielleicht noch die Zähne aus allem Anschein nach - in vielen Belangen bei One Piece.
    • Interessantes Thema, so ein paar dinge fallen mir auch ein.

      Ich lass die dinge mal außen vor die bereits angesprochen wurden wie z.B. die nicht vorhandenen Einzelkämpfe, die darstellung der Strohhüte und sowas.

      Der generelle Ablauf (Speziel nach Dressrosa)
      Generell hätte ich gerne einige Dinge anders gesehen seit dem Timeskip, so finde ich diesen Sprung von Samurai (Shichibukai) aka Doffy zu den Kaisern einfach zu extrem und man hätte das ganze etwas besser überbrücken können.
      Hätte es wirklich gut gefunden wenn wir erst einmal den Kampf gegen einen Kaiser-Kommandanten wie Jack+Gefolge oder Katakuri+Gefolge aufgebaut hätten bekommen anstatt gleich mit halber Bande in das Teretorium eines Kaisers zu marschieren.
      So wie es damals zu Sir.Crocodile zeiten war als die Manschaft auf Little Garden gelandet ist und Mr.3 als "Arc Boss" fungierte.

      Dadurch hätten sich ein paar nette Einzelkämpfe für einige der Strohhüte ergeben und man hätte so nach und nach die Kaiserbanden realistisch dezimieren können, ohne zu viel vorweg zu nehmen.
      Ich hätte gerne eine langsame(re) steigung des Geschehens gesehen, evtl. auch einfach mal gegen einen der anderen Supernovae oder einfach generell einer Starken Piratenbande aus der Neuen Welt die sich einen Namen gemacht hat, aber für die es halt nicht zum Kaiser da-sein reicht.

      Gewünschter Ablauf: Fishman Island => Punk Hazard (evtl. etwas umgeschrieben von der Story) => Dress Rosa => Random Insel (Oder auch gerne mal See-Kampf) gegen eine Starken Piratenbande die aber kein Kaiser Niveau ist => Zou => Totland Bereich (Eine der Inseln von WCI) für Kampf gegen Komandanten => WCI => Wano-Kuni

      Zudem hätte man auch so eine etwas schönere Kopfgeldsteigerung der Bande darstellen können, im enteffekt wirken die 1,5 Milliarden die Ruffy jetzt besitzt etwas Witzlos nach den letzten 2 Kapiteln.

      Asspull Teufelsfrüchte die total Sinnfrei erscheinen oder zufällig genau im richtigen moment da sind
      Angefangen mit der Jacken-Frucht auf Dressrosa bis hin zur Press-Frucht (Smoothie). Die Teufelsfrüchte wurden ganz am anfang des Manga's als selten dargestellt. Im Laufe der Zeit ist es natürlich logisch das man auf stärkere Charktere trifft welche Teufelsfrüchte besitzen.
      ABER BITTE, muss so etwas wie eine Sahne-Frucht von Charlotte Opera wirklich sein, oder das ein Charakter namens Oven ganz zufälliger weise die "Ofen Frucht" besitzt? (Dito Smoothie)
      Wie besessen (In diesem fall Big Mom) muss man bitte sein, das man speziell nach solchen einer Früchten sucht, stimmig zum eigenen Land und Namen (In diesem fall WCI) und diese TF einen seiner Bandenmitglieder gibt?
      Die Candy-Frucht von Perospero seh ich da noch als grenzwertig angemessen, sowas kann sich immer mal ergeben.

      Ich würde es viel besser finden wenn die Teufelsfrüchte nicht so "Abgestimmt" wären sondern wirklich zufälliger verteilt auftreten. Natürlich ist das nicht ganz so einfach, aber das hatte in den früheren Arcs doch auch ganz gut geklappt, ich fand die Baroque Firma hatte eine wunderbare Breite an vertretbaren und guten bzw. logischen Teufelsfrüchten.

      Zudem würden mir persönlich noch jede menge Früchte einfallen die es im Manga noch nicht gibt die man Hätte einbauen können (Oder evtl. noch kommen).
      Sei es z.B. Die "Salz-Frucht" (Logia), eine Öl-Frucht (Logia), Kristall-Frucht (Paramecia oder Logia), Teleport-Frucht (Paramecia) oder fast schon unmessbar viele Zoan Früchte.

      Weniger Lücken in der Story

      Cliffhänger sind immer gut, aber doch bitte nicht zu extrem. Wir haben z.B. immer noch nicht Charlotte Snack richtig gesehen und ich glaube kaum das es der Story einen Ast abgebrochen hätte ihn vollständig zu enthüllen.
      Oder die wirklich minimal gehaltene Vorstellung der Revolutionäre.
      Ich hätte mir gerne das ein oder andere Kopfgeld gewünscht, so hätte man z.B. das von Belo-Betty einführen können die während ihrer motvationsreden gerne mal mit ihren Kopfgeld angibt und einfach mal sagt: "Hey! ich habe immerhin ein Kopfgeld von 900MIo Berry [Oder sowas], also Steh auf und tu was ich dir Sage!"
      Oder neustes Beispiel auf Wano als Kinemon die geschichte erzählt, wovon wir als Leser kaum etwas mitbekommen haben.

      Naja ihr wisst worauf ich hinaus will, etwas mehr durchleuchtung wäre schon schön, oft Fühle ich mich doch etwas verarscht beim Lesen wenn diese extremem Sprünge kommen.


      Jedenfalls wären das meine größten Kritikpunkte die ich hätte gerne anders gesehen. Wie gesagt natürlich kommen da noch ein paar schon erwähnte Punkte hinzu wie darstellung der Strohhüte, mehr Balance bei den Kämpfen und Kräften, weniger rumgelaufe und so weiter.
    • Zum kotzen war der komplette Big Mom Arc, es wurde so ein Hype gemacht um die Gefangenen in denn "Bücher" das sie nie altern etc, viele dachten schon krass jetzt taucht Shiki oder sonst was auf aus der Alten Ära, und am Ende des Arcs hat man das einfach wieder vergessen..... Auch das nie einer stirbt zum kotzen nicht mal der Sohn von Big Mom ist gestorben der von Big Mom getötet wurde? Das verdammt normal die Neue Welt kein Ponyhof die Ernsthaftigkeit ist nicht mehr vorhanden, Arcs sind alle vorhersehbar ob man selbst denn "Manga" schreibt.. Zorro wird immer aus Spiel genommen, BSP: Aktuell was wäre wohl passiert wenn Kaidoo gegen Zorro gekämpft hätte? Richtig Oda hat nicht Eier sowas zu zeigen weil egal wie endet die Epic von Zorro oder Kaidoo geht flöten...

      Auch das Ende von Big Mom Arc Leben oder sterben was das wie Schwachsinn Aussage von Big Mom? Als Leser wissen wir eh das nie einer stirbt, oh ja Spannung in der Neue Welt ich spüre sie...............
    • Die Länge. Manchmal habe ich das Gefühl das Oda zu viele sinnlose Pannels malt die unnötig Platz nehmen. Aktuelles Beispiel. Wir sehen Law und seine Crew die sich auf den Weg zu Ruffy machen. Ein Chapter weiter muss Law Beppo retten. Der Sinn dahinter war das Law es nicht Rechtzeitig zu Ruffy schaffen sollte, aber das hätte man auch anders darstellen können mMn braucht man dafür keinen 7 Panels.

      Anderer Punkt zu viele Silhouette und immer wieder der gleiche Cliffhanger. In WCi war das Extrem ständig BM als Cliffhanger.
      :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      Gute Idee einen Thread zu diesem Thema zu eröffnen. Meine Ideen:

      1. WCI-Arc in der Form weglassen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verlegen: Der ganze Arc diente einzig und allein dazu, die Vinsmokes einzuführen , das bisher kaum genutzte Obeservationshaki näher zu beleuchten, was vermutlich eh in absehbarer Zeit wieder kaum Relevanz haben wird und Nami einen McGuffin in die Hände zu geben. Der Arc zog sich wie Kaugummi und war im Grunde nur ein großes Preview auf eine Arc, die u.U. später noch nachgeschoben werden soll. Imo hätte man den ganzen Abschnitt auch weglassen und stattdessen eine Zwischenarc zwischen Zou und Wano einbauen können, in dem die selben Ziele mit entsprechenden Gegnern hätten erreicht werden können, ohne dabei die SHB unnötig zu trennen und bis auf Ruffy so ziemlich jedes Mitglied als haushoch unterlegen darzustellen.

      2. Den Timeskip effektiver nutzen: Zum jetzigen Zeitpunkt ist mir der Glauben komplett abhanden gekommen, dass diese Crew ernsthaft die Mannschaft des künftigen PK in Bälde verkörpern soll. Ruffy wirkt immernoch jedem Kaiser um Welten unterlegen, es können gerade mal 3 bzw. 4 Mitglieder (sofern man Jimbei dazu zählen will) Haki und der Rest hat schon Probleme gegen niedrige Yonko-Kommandanten anzukommen. Charaktere wie Chopper, Robin, Brook, Nami bräuchten dringend Kämpfe gegen individuell starke und auch bekannte Gegner, um selbst entsprechende Fortschritte zu machen und dem Leser deutlich zu machen, dass sie ebenso ein gewisses hohes Niveau erreicht haben. Dieser Raum wird ihnen aber wenig zugestanden, sodass meist reine Supporttätigkeiten bleiben, die im Großen und Ganzen völlig vom Plot verschlungen werden. Das Sanji tolle Torten backen, Brook schöne Musik spielen und Nami das Wetter lesen kann, sind Fertigkeiten, die man seit deren Charaktereinführung kennt und für die an nicht extra Zeit für aufwenden muss, um zu zeigen, welche großartige Profis sie auf ihrem jeweiligen Gebiet sind.

      3. Villain-Hype runterfahren: Jeder Gegner sollte verletz- und angreifbar bleiben und mit entspechendem "Training" zu besiegen sein. Mit unzerstörbaren Monstern schafft man sich Probleme, die man schwerlich glaubhaft gelöst bekommt. Als Wrestling-Fan vergleiche ich das gerne mit dem Booking von Brock Lesnar, der alles und jeden seit Jahren nach Belieben zerstören darf und damit jedes Mitfiebern obsolet macht. Die Geschichte eines Underdogs funktioniert für mich zumindest in dem Moment nicht mehr, an dem besagter Underdog nur durch externe Hilfen oder anderer äußerer Faktoren triumphieren kann, aber nicht durch seine eigenen Fertigkeiten.


      4. Fokus auf die SHB: Wurde hier schon von anderen Stellen aus genannt, weshalb ich mich kurz fasse. Mir fehlt die SHB als geschlossene Einheit seit dem Oda angefangen hat, die Gruppe jeweils aufzuteilen und an verschiedene Handungsorte zu schicken. Der "Familienaspekt" ist für mich zumindest komplett verloren gegangen. wann sah man die Crew gemeinsam als zuletzt komplette Einheit auftreten? Auf der FMI? Lang ist es her.

      5. Die Worst Generation: Die Einführung der diversen Rookies hat imo Ruffy mehr geschadet als das es der Story geholfen hat. Ich hätte kein Problem damit gehabt, wenn sie nur kurzzeitig erwähnt worden wären, im Großen und Ganzen aber eine untergeordnete Rolle sspielen würden, was leider nicht der Fall ist. Es gibt keine Arc seit dem TS, in dem nicht einer oder mehrere von Ihnen den Fokus der Handlung einnehmen und Screentime beanspruchen, die andere Figuren weitaus dringender bräuchten. Auch nimmt es Ruffy imo auch das Besondere und Herausragende, wenn zeitlgleich Figuren mit ähnlichen Charakteristika auftauchen. Ruffy sollte nicht einer von Vielen sein, der etwas besser als der Rest ist, sondern eine absolut herausragende, singuläre Erscheinung, die das System zum Einstürzen bringt.

      6. Verlorener Abenteueraspekt: Der Weg seit Punk Hazard ist quasi vorherbestimmt und die Rolle des auf der FMI eingeführten neuen Log-Ports scheint komplett obsolet geworden zu sein, wenn bereits vorher klar ist, auf welche Insel man reisen wird und welcher Gegner einen dort erwartet. Mir ist bewusst, dass es zum jetzigen Zeitpubkt natürlich schwierig werden dürfte, reine Zwischen- bzw. Abenteuerarcs einzubauen, die nicht mit Konflikten rund um die Yonko zu tun haben, da die Struktur der New World halt auch um diesen teil der Dreimacht komplett aufgebaut ist. Man könnte allerdings Zwischenarcs als Mittel effektiver nutzen, in denen die Protagonisten wertvolle Erkenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die später zum Tragen kommen.

      7. Jimbei - Mitglied ja oder nein? Tot oder lebendig? Seit der FMI als neues Mitglied angedeutet, aber immer wieder nach hinten verschoben. In der WCI-Arc wäre dann die Chance gewesen ihn endgültig mit Ruffy mitreisen zu lassen. Was aber passiert? Erneut blieb er zurück, um ihn - so vermute ich jedenfalls - zu einem späteren Zeitpunkt während der Kaido-Arc wieder auftauchen zu lassen. Vielleicht auch später. Mittlerweile ist auch hier mein Interesse erkaltet, da er quasi keine konkrete Präsenz im Manga darstellt und leidglich als späteres "Versprechen" vom Autor zurückgehalten wird. Ich kann verstehen sich Jimbei bis zur Konfrontation mit Big Mom aufzuheben. Aber war es wirklich nötig, ihn auch nach der WCI-Arc erneut rauszuschreiben? Es hätte imo auch gut und gerne gereicht, die Fischmenschenbande aus eigener Kraft entkommen zulassen und Jimbei einfach mit Richtung Wano reisen zu lassen. Unnötiger Cliffhanger, der vermutlich nur für eine spätere Deus Ex-Machina-Aktion benötigt wird.
      du kannst doch gedanken lesen ... ^^

      Aber schön, dass ich mir jetzt nicht mehr die mühe machen muss einen halben roman zu schreiben. Ich stimme nämlich in jedem punkt ausnahmslos zu

      Ps: ein punkt würd ich aber noch hinzufügen und zwar die "glücksmomente".

      Um mal ein paar zu nennen

      1. Das auftauchen der fischmenschenbande ( das verschlucken der sunny von dem riesenbaby )
      2. Diese komische box auf wci die natürlich genau dann hochgeht wenn es für die strohhüte kritisch wird
      3. Ruffys gear 4 das ausläuft und zufällig alle gladiotoren + daz oder gaz wie er heisst ihn erstmal durch die gegend tragen

      Ich hätte mir wenn ich oda wär auch eine andere schwachstelle von gear 4 überlegt. Bei dem kampf doffy vs ruffy konnte man ja erst denken "ok gear 4 scheint ja ziemlich op das braucht eine begrenzung" aber mittlerweile gegen die harten brocken ist es auch nicht mehr das non plus ultra.

      Was mir aber am meisten missfällt ist 1 die tatsache, dass unsere strohhüte nicht mehr wirklich als protagonisten fungieren sondern durch die anzahl an neuer nebencharaktäre eher als genau diese verkommen.

      Das mit den abenteuern ist auch so ne sache. Wenn ich jetzt mal an alte arcs wie alabasta, skypea enies lobby ( wobei eigentlich so gut wie alle arcs vor dem TS ) bis auf vllt thriller bark da war oda meiner meinung auf dem höhepunkt seiner ich sags mal plump "skills". Da hat er es geschafft praktisch alles zu vereinen umfangreiche und abwechslungsreiche kämpfe, der humor hat mir viel mehr zugesagt ( z.b szenen wie der wasser ruffy mit dem leck, wo ruffy mit seinem torpedo smoker umhaut und ace gleich mit, die szenen in der wüste, die momente im zug zu enies lobby und und und ). Seit dem ts entweder hab ich den humor verloren aber es sind nur noch ganz wenig szenen wo ich mal schmunzeln muss.

      Und bezüglich der abenteuer. Damals war es zumindest teilweise noch so, dass z.b inseln gesichtet wurden und daraus dann jeweils arcs entstanden sind mit gegenparts etc oder auch filler arcs fand ich irgendwie cool wie dieses kleine mädchen und der drache oder seni oder wie er heiss der auf der insel ein schiff gebaut hat. Und seit dem ts heisst es -> da wartet ein antagonist das ist unser nächstes ziel. Es wird quasie nach vorgabe jedes ziel abgeklappert und da fehlt mir die kreativität etwas.

      Und was ich nicht vergessen darf ist die animation. Ich kenn mich jetzt nicht wirklich damit aus aber seit dem ts ist es teilweise echt eine zumutung sich die folgen anzugucken. Da sind mir derzeit so viele standbilder aufgefallen die bewegungen sind starr die gesichter teilweise verformt attacken wie bei sanji vs oven da wird 4 mal exakt die selbe attacke von sanji wiederholt. Da merkt man, dass die wirklich den minimalsten aufwand betreiben und das sieht man leider auch ( aber da kann oda zumindest nix für )

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    • Vieles wurde ja schon gesagt, also werd ich mal einige Punkte aussparen.

      • Umgang mit den Protagonisten: Der Zeitsprung ist nun bereits 8 Jahre und 30(!) Bände her. Das ist ein Drittel des Manga bis hierher. Und in diesem Zeitpunkt hat Oda es nicht geschafft, mal andere Strohhüte als Ruffy oder Zorro kämpferisch glänzen zu lassen und uns zu zeigen, was sie denn eigentlich wirklich gelernt haben. Schon traurig, wenn man sich das mal so vor Augen führt, oder? Auf WCI hat es Oda schon nicht einmal mehr hinbekommen, auch nur die Hälfte der SHB mal ansprechend in Szene zu setzen. Es gab wenige Glanzmomente und von denen wurden manche auch noch offscreen abgehandelt. Chopper ist nur noch am Heulen, vom "Monster", das er für seinen Kapitän werden wollte, ist nichts zu sehen, Brook hätte auch echt Potenzial, aber seinen Moment gegen BM sehen wir nicht. Nami ist ne Frau und bekommt sowieso keine Kämpfe mehr. Und als diese Figuren dann auf der Sunny sind und sagen, sie kämen schon zurecht, als Prospero anrückt, glaubt man ihnen das, naiv, wie man ist und traut ihnen zu, gemeinsam mit Peros fertig zu werden. Nur um als nächstes Panel die drei dann geschlagen zu sehen, heulend, wie schwach sie doch seien. Da fragt man sich schon, ob Oda ein bisschen den Respekt vor seinen Figuren verloren hat. Hier hätte jeder Strohhut einen Kampf bekommen müssen, indem er endlich mal seine Fortschritte zeigen kann.
      • Sanji: Dafür brauch ich nen Extrapunkt. Wie kann es sein, dass die kämpferische Nummer 3 der Strohhüte seit dem TS derart wenig zu tun bekommt? Auf WCI wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, ihn auch kämpferisch mal wieder richtig in Szene zu setzen. Als Fan rechnet man nach dem Leidensweg dieses Charakters und seinem Flashback eigentlich damit, dass dieser am Ende auch seinen großen Moment bekommt. Aber Pustekuchen. Nicht nur, dass er an den Herd verdammt wird, der Kuchen, von dem er so großspurig angekündigt hatte, er werde BM umhauen, hat dieser im Endeffekt noch geholfen, sie gestärkt! Wenn Sanji schon nicht kämpferisch glänzen darf, dann muss sein Kuchen wenigstens in der Lage sein, BM kurzzeitig aus dem Spiel zu nehmen um eine Flucht zu ermöglichen. Außerdem muss Sanjis Familie ihn spätestens am Ende dieses Arcs endlich respektieren, wenn auch nur seine Stärke. Es kann nicht sein, dass sie am Ende dieses Arcs immer noch auf ihn herabsieht.
      • WCI: Bedenkt man die Länge und den Zweck, den der Arc letztendlich erfüllt hat, hätte er viel kürzer und kompakter sein müssen. Wenn man am Ende eh abhaut, hätte man sich vieles vorher sparen können. Vor allem aber hätte Jimbei am Ende endlich beitreten müssen, statt erneut bei seiner alten Crew zu bleiben.
      • Umgang mit den weiblichen Charakteren: Dass der einzige weibliche Kommandant BMs im WCI Arc nichts zeigen durfte und man aus der FPS erfahren musste, was sie denn nun eigentlich kann, weil Oda lieber drei mal das "Monster" Kompott oder Statisten wie Bavarois vorgestellt hat, für die sich kein Schwein interessiert, ist einfach nur traurig. Gleiches Spiel bei den Revos. Natürlich ist Betty als einzige Frau unter den Kommandanten als einzige nicht bei der Reverie dabei.

    • Tobbel schrieb:


      Und bezüglich der abenteuer. Damals war es zumindest teilweise noch so, dass z.b inseln gesichtet wurden und daraus dann jeweils arcs entstanden sind mit gegenparts etc oder auch filler arcs fand ich irgendwie cool wie dieses kleine mädchen und der drache oder seni oder wie er heiss der auf der insel ein schiff gebaut hat. Und seit dem ts heisst es -> da wartet ein antagonist das ist unser nächstes ziel. Es wird quasie nach vorgabe jedes ziel abgeklappert und da fehlt mir die kreativität etwas.
      Der Warship Island Arc gilt hier allerdings als einer der unbeliebtesten. Solche Abenteuer-Filler gibt es allerdings durchaus noch. Wie mit diesem Typ, der so ne Haustierfrucht hat und Chopper gefangen hält.


      Triple_D_Sixx schrieb:

      1. WCI-Arc in der Form weglassen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verlegen: Der ganze Arc diente einzig und allein dazu, die Vinsmokes einzuführen , das bisher kaum genutzte Obeservationshaki näher zu beleuchten, was vermutlich eh in absehbarer Zeit wieder kaum Relevanz haben wird und Nami einen McGuffin in die Hände zu geben.
      Dann hatte der Arc ja einen größeren Nutzen für die Handlung als Sky Island.


      Triple_D_Sixx schrieb:

      Verlorener Abenteueraspekt: Der Weg seit Punk Hazard ist quasi vorherbestimmt und die Rolle des auf der FMI eingeführten neuen Log-Ports scheint komplett obsolet geworden zu sein, wenn bereits vorher klar ist, auf welche Insel man reisen wird und welcher Gegner einen dort erwartet.
      Richtig, aber wenn man bedenkt, was noch alles abgehandelt werden muss, ist irgendwie leider schon verständlich, dass Oda aus gesundheitlichen Gründen weglässt, was für die Story nicht wirklich gebraucht wird.


      DElsner schrieb:

      Aber es hat zu nichts beigetragen. Weder hat sich die inhaltliche Lage der Story geändert, d.h. es ist wie ein Filler. Es hat so geendet wie es anfing. Man könnte den Arc entfernen ohne das eine Lücke entsteht.
      Ebenso gab es keine Entwicklung der Charaktere. Niemand hat sich in irgendeiner Weise weiterentwickelt und es gab keine neuen Hintergrundinformationen zu den Charakteren.
      Eben das find ich ja u. a. auch so toll an dem Arc.
    • Mein Hauptkritikpunkt an One Piece ist eigentlich, dass Oda es nicht (mehr) schafft, seine Geschichte auf das Notwendige zu reduzieren. One Piece wäre vermutlich tausend Mal besser, wenn Oda alles unnötige aus der Story herausstreichen würde. Stattdessen verliert Oda sich seit der Fischmenscheninsel in sinnlosen Details und dies hat zur Folge, dass die Arcs schnell 100 Kapitel andauern und sehr langatmig werden.

      Oda ist ein wirklich geniales Genie. Sein Kopf platzt vor lauter Kreativität aus allen Nähten. Das ist einerseits etwas Positives, andererseits führt es dazu, dass Oda vor lauter Kreativität die Kontrolle über die Handlung verliert. Er führt unendlich viele Nebencharaktere ein, die alle eine eigene Geschichte und eine Charakterentwicklung bekommen und leider führt dies dazu, dass die eigentliche Main-Story stagniert.

      Wir haben alle am sehr guten Reverie-Arc gesehen, dass Oda es eigentlich immer noch kann. Er kann auf sehr wenig Seiten sehr viel Informationen unterbringen und in jedem Kapitel einen Knaller raushauen. Der Arc war kurz und knackig und alle Fans im Pirateboard sind komplett ausgerastet. Das ist One Piece, wie es sein sollte. Leider scheint Oda diese Erzählform nicht mehr verwenden zu WOLLEN, obwohl er es ja eigentlich kann. Grund hierfür dürfte wohl seine Geldgier sein. Mit vielen Nebencharakteren kann er viel neues Merchandise produzieren und verkaufen. Auch läuft die Story so länger und er verdient länger damit Geld. Er ist nunmal in erster Linie ein erfolgreicher Geschäftsmann und möchte möglichst viel Profit erwirtschaften. Bleibt zu hoffen, dass er auf diese Weise One Piece noch beenden kann und er nicht vorher stirbt und eine halbfertige Story zurücklässt.
    • Liebe Leute,

      vielen lieben Dank für die zahlreichen Beiträge und Gedanken.

      BITTE beachtet, dass dieser Thread primär von mir erstellt wurde, damit ihr eure Wunschvorstellungen oder Versionen darzulegen könnt, wie euch One Piece besser gefallen hätte. Wenn ihr One Piece kritisieren wollt oder euch etwas nicht gefällt, dann gibt es dafür einen eigenen Thread: Was gefällt euch nicht an One Piece?

      Selbstverständlich macht es Sinn damit einzuleiten, was nicht gepasst hat, um darauf darauf die eigenen Gedanken aufzubauen. Wenn ihr euch aber lediglich "auskotzen" wollt über das was euch nicht gefällt, dann gibt es dafür eben einen anderen Thread. Damit verfolge ich zumindest in diesem Thread das Ziel, dass man von dieser "Negativität", die teilweise in diesem Forum herrscht, ein wenig Abstand gewinnt.

      Dieser Thread soll positiv sein, voller Ideen, Gedanken und Wünsche, die einen zum Denken inspirieren und eine andere Sichtweise auf die in anderen Threads und Beiträgen geäußerte Kritik aufzeigen. Vielleicht kann man sich ein wenig an den Beiträgen von @Triple_D_Sixx und @Vultus orientieren, die das meiner Auffassung nach gut umgesetzt haben.

      Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

      lg
      Die Ursache der eigenen Handlung in der Gegenwart liegt in der Zukunft.
    • Sehr schöne Idee für den Thread!
      Meckern kann jeder, konstruktiv sein eben nicht. Deswegen möchte ich es mir auch nicht nehmen lassen nach langer Abwesenheit mal wieder meinen Senf dazuzugeben.

      Ich habe weniger ein generelles Problem mit Odas „Flow“ wie andere hier (macht zumindest den Eindruck auf mich), aber dafür wirklich eine handvoll Punkte die für mich rote Flaggen sind. Wobei auch ich noch was zur generellen Arbeit von Oda zu sagen habe, dazu unten dann mehr..

      Peruh hätte sterben sollen
      Das ist für mich immer noch der größte Patzer den sich Oda in seiner gesamten Story erlaubt hat. Mal ganz von der fehlenden Logik abgesehen, dass eine Bombe die angeblich hunderte von Menschen töten soll direkt vor der Nase des Vogelmenschen explodiert und er es auch noch überlebt, wäre es für das gesamte Feeling des Alabasta Arcs finde ich einfach besser gewesen.

      Ich fand Peruh unglaublich cool damals. Ein super Design, eine richtig nette Teufelsfrucht und sein „Opfer“ im Anime war auch richtig gut umgesetzt (damals sah ich das zuerst im TV und nicht im Manga). Es geht hier um einen verdammten Bürgerkrieg und in diesem sterben nunmal Menschen. Das ist ja auch der Grund warum Vivi so am Rad dreht und das verhindern möchte. Es wird die ganze Zeit über in diesem Arc die Gefahr bzw. schon fast das Foreshadowing gegeben, dass Leute hier drauf gehen werden. Das macht den Alabasta Arc auch zum bis dato „größten“ Arc, da hier die Einsätze bis dato am höchsten waren.

      Wenn es dann aber zum besagten Krieg kommt und eigentlich so ziemlich NIEMAND stirbt (außer dem Killerkrallen Corps die quasie Suizid gemacht haben) dann nimmt das Rückblickend einfach die Ernsthaftigkeit raus. Ich verstehe auch bis heute nicht warum er sich nicht „getraut“ hat Peruh den Löffel abgeben zu lassen. Schließlich starben in One Piece in den Flashbacks schon zig Charaktere auf brutalere Weise.

      Also: Oda hätte Peruh einfach sterben lassen sollen. Das hätte den Sieg gegen Crocodile bitter-süß gemacht und den Arc alles in allem glaubhafter.

      Mehr Screentime für Ace
      Aces Tod im Großen Ereignis war ein gigantischer Schock für viele Fans. Gerade auch unter dem Gesichtspunkt, das es das erste „richtig große“ Scheitern von Ruffy war. Wenn man sich vor Augen führt was er alles auf sich genommen hat um seinen Bruder zu retten, wird der Verlust nur noch härter zu schlucken. Und auch ich habe das ein oder andere Tränchen verdrückt als ich das Kapitel zum ersten mal las.

      Ich kann aber vollkommen verstehen, wenn manche Leser diese emotionale Reaktion auf den Tod von Ace nicht ganz nachvollziehen können. Sie haben den Charakter nämlich streng genommen gar nicht genug kennengelernt um wirklich um ihn zu trauern. Er wirkte für einige nur wie ein „cool designter Statist“. Natürlich sollte an sich klar sein das Ace wichtig ist, einfach weil er uns als Ruffys Bruder vorgestellt wurde, aber außer seinem kurzen Auftritt in Alabasta, einer eher schlechten Coverstory, und einem zugebeben coolen Kampf gegen Blackbeard, welcher aber auch erst 27 Bände nach seinem ersten Auftritt kam, hat er nun wirklich nicht viel gerissen. Gut, er war kurz bei Buggy, aber das war quasie auch unmittelbar nach Alabasta.

      Als Fan der nebenher auch den Anime ein wenig verfolgt wird das vielleicht nicht so gehen, denn dort werden Ace und Shanks (welcher auch zu wenig Screentime hat finde ich) fast in jedes Opening geklatscht. Ist nicht viel, aber so bleiben die Charaktere dem Zuschauer zumindest im Gedächtnis.

      Um den Verlust von Ace und die Dramatik des großen Ereignisses besser hervorzuheben, hätte es meiner Meinung nach noch mehr Screentime von Ace gebraucht. Gegebenfalls wäre es auch klüger gewesen, den Flashback von Ace, Ruffy und Sabo vor dem großen Ereigniss abzuhandeln, vielleicht in dem Moment in dem Ruffy mit den Impel Down Sträflingen zum Marine HQ schippert. Ließe sich glaube ich schon drüber streiten, wobei ich der eigentlichen Platzierung NACH dem Tod von Ace auch ihre Wirksamkeit nicht absprechen möchte.

      Also: Um beim Tod von Ace wirklich ALLE Fans mitzunehmen hätte Oda glaube ich einfach mehr Screentime für Ace einbauen sollen. Einen Mini-Arc nach Sky Island hätte man sicher unterbringen können.

      Das Kräfteverhältnis bzw. Power-Scaling
      Bei so viel Laufzeit wie der von One Piece und so vielen Charakteren, die dann oftmals immer wieder das „bisher stärkste was es gibt“ darstellen sollen, ist es eigentlich unvermeidlich das sich irgendwann Szenen abspielen, die die Kräfte von anderen Charakteren in einem anderem Licht erscheinen lassen. Oda weiß das auch selber und hütet sich auch davor von manchen Charakteren das Kopfgeld preiszugeben (z.B. der Kaiser) und man kann als Autor, selbst wenn man sich die Story wirklich gut vorher durchplant, gar nicht mit einkalkulieren wie jeder Kampf der spontan angepasst wird damit er vielleicht „cooler“ wirkt, dann am Ende wirklich auf den Leser wirkt.
      Mir geht es auch gar nicht darum zu bemängeln, dass jetzt manche scheinbar glauben Whitebeard war ein Witz im Vergleich zu Kaido (was ich btw definitiv nicht finde). Nope, mir geht’s darum das die SHB in der Story den ein oder anderen Sprung gemacht hat ohne logischen Grund.

      Am schlimmsten fand ich hier die CP9. Auf Water 7 haben die mit den Strohhüten noch den Boden gewischt. Nach einer kurzen Zugfahrt auf der nicht wirklich spektakuläre Dinge passiert sind, schaffen es vor allem Zorro und Ruffy auf einmal ihre Kontrahenten mit neuen Power-Ups umzuhauen, die auch nicht großartig erklärt werden.

      Ich meine ja, sowas liegt in der Natur eines Shonen Manga, aber wenn man sich z.B. Dragonball im Vergleich dazu anschaut, dann wurde da später einfach ein Retcon eingebaut.

      „Son-Goku ist eigentlich ein Sayajin der immer dann stärker wird, wenn er kurz vorm verrecken war und er sich dann wieder erholt.“

      Okay, das erklärt warum vor allem der kleine Son-Goku immer wieder aus dem „nichts“ heraus stärker wurde. Bei One Piece haben wir so etwas aber „noch“ nicht. Mir geht’s auch gar nicht darum die Kämpfe unnötig zu verkomplizieren. Ich muss nicht unbedingt wissen wie genau Asura funktioniert solange es cool aussieht und nicht „zu“ absurd wird. Aber wenn Ruffy jetzt nach der Klatsche von Kaido im nächsten Kampf einfach laut schreit und ihm eine zimmert sodass er durch die Gegend fliegt, dann bin ich echt stinkig. Wenn Oda so unfassbar krasse Charaktere einbaut die unsere Protagonisten mühelos auf die Bretter schicken, dann muss er sich auch gute Gründe überlegen wie sie es dann schaffen den Spieß umzudrehen.

      In Water 7 hätte man einen kurzen Flashback einbauen können wo vielleicht gerade Zorro, Sanji und Ruffy darüber sprechen, wie man einen Gegner wie Aokiji besiegen kann. Oder zumindest ein Brainstorming oder eine Feststellung, das jeder sich was neues überlegen muss für Gegner wie ihn. Das hätte mMn schon gereicht um die Power-Ups in Enies Lobby zu erklären.

      Also: Oda sollte bei Power-Ups auch erklären wo sie herkommen und sich vorher überlegen wie ein Gegner besiegt werden wird, der im Moment einfach unbesiegbar scheint.


      Haki, bzw. die Lösung für alles die es angeblich schon immer gab
      Haki ist eine super spannende Sache. Als es damals als solches enthüllt wurde hat es die bis dato stärksten Teufelsfrüchte (Logia) deutlich relativiert. Einen Retcon zum Mantora auf Skypia haben wir ebenfalls bekommen. Rüchblickend wissen wir auch das Shanks Blick aus dem aller ersten Kapitel Haoshoku Haki war. Soweit so gut, wäre da nicht nur ein gewisses Problem.

      VOR dem Timeskip wurde einfach immer gesagt „Ah! Er hat Haki eingesetzt!“ und NACH dem Time-Skip sehen wir auf einmal jedes Mal die dunkle Färbung des Körperteils/Gegenstandes der mit Haki versehen wird. Es gibt erst NACH dem Timeskip die eigentliche „Farbe“ des Busoshoku Hakis. Und liebe Leute, das geht mir so richtig auf die Nüsse. Das ist nämlich ein richtiger Stil- und Logikbruch innerhalb der Story.

      Mir ist schon klar warum das Oda gemacht hat. Vermutlich hat ihn sein Redakteur darauf hingewiesen das dies für den Leser zu schwer zu verstehen sei. Ich meine vor der Färbung musste immer ein Charakter sagen „Oh der setzt jetzt Haki ein.“ damit wir das als Leser auch mitbekommen. Das umgeht man natürlich einfach indem man diese schwarze Färbung einbaut, denn dann erübrigen sich solche Dialoge. Ich vergleiche es auch einfach mal mit Dragonball. Bis zum Kampf mit Freezer wurde Son-Goku immer so stärker und hat sich nicht verwandelt. Irgendwann fiel es Toriyama schwer die erhöhte Stärke darzustellen, also führte er den Super Sayajin als Verwandlung ein. Jetzt musste niemand mehr sagen „Oh! Son-Gokus Kraft fühlt sich auf einmal doppelt so stark an wie noch gerade eben!“, nein, wir konnten es einfach als Leser sehen.
      Wie gesagt glaube ich, dass es mit dem Haki und Oda ähnlich gewesen sein wird.

      Wenn man sich nun aber das Große Ereignis anschaut, dann ist das mit dem Haki dort völliger Murx. Alles hochkarätige Kraftpakete die aufeinander einprügeln und die auch fast alle Haki beherrschen und niemand fäbrt da irgendwas ein. Auch das ergibt im Rückblick nun leider keinen Sinn mehr. Das Kind ist jetzt aber schon in den Brunnen gefallen und sofern Oda nach dem Ende von One Piece nicht in den totalen George Lucas Modus geht und anfängt alte Kapitel zu verändern, ist es nun eben so.

      Ich wünsche mir hier einen Retcon der sowas in der Art besagt wie „Haki benutzten kann jeder der es ernst meint, wenn er genug damit trainiert aber „farbloses“ Haki, das kann nicht jeder. Die Kunst die Farbe des eigenen Hakis vor dem Gegner zu verbergen kann einen taktischen Vorteil ausmachen. Garp und die Whitebeard Piraten haben diese Technik perfektioniert!“

      Dann würde das Große Ereignis wieder „Sinn“ machen mMn.

      Also: wir brauchen einen Retcon warum das Busoshoku Haki vor dem Time-Skip keine Farbe hatte.


      Die Kampfpaarungen in den Arcs

      Odas verteilen der Kämpfe ist schlichtweg ungerecht. Ich kann es vollkommen verstehen das er manchen Charakteren mehr Kämpfe als anderen gibt, vor allem wenn sie offiziell nur als „Mitstreiter“ aufgeführt sind, aber trotzdem sind alle Charaktere der Bande nunmal Piraten. Und Piraten müssen sich früher oder später in Kämpfen gegen andere Piraten behaupten.

      Es geht mir schlichtweg auf den Sack das Oda manche Charaktere keine Kämpfe mehr bestrieten lässt. Im letzten Whole Cake Island Arc war es ja den meisten auch ein Dorn im Auge, dass Sanji keinen richtigen Kampf bekommen hat. Und das obwohl es als „sein“ Arc galt und er auch früher immer draufhauen durfte.

      Natürlich muss die Person in dem Arc der ihr gewidmet ist nicht zwangsläufig auch einen „Boss Gegner“ bekommen (vgl. Nami/Kokos, Robin/Enies Lobby) aber ich glaube bei Sanji haben wir es als festes Bestandteil des Monster-Trios einfach erwartet. Es ist ja aber nicht nur Sanji der nicht mehr angemessen kämpfen darf. Wann war das letzte mal das Chopper oder Robin einen echten Kampf bestreiten durften? Charaktere in der SHB die durch ihre Teufelskräfte eigentlich ein richtig gutes Potential haben, werden einfach an die Seite gestellt und müssen sich anschauen wie Ruffy, Zorro und irgendwelche spezifischen Charaktere aus dem aktuellen Arc die ganze Arbeit erledigen.

      Die SHB sollte eine Einheit sein und jeder Charakter sollte sich mental aber auch physisch weiterentwickeln können. Wenn Oda diesen Charakteren aber keine Kämpfe mehr spendiert können sie sich kaum physisch weiterentwickeln. Ich war so im Hype auf der Fischmenschen Insel als ich gesehen habe, was Chopper alles für neue Tricks drauf hat. Und dann? Haben wir einige seiner neuen Verwandlungen bis heute nicht mehr gesehen. Besonders bitter wird das, wenn man sich mal vor Augen führt das die Fischmenschen Insel jetzt schon wieder ungefähr 7 Jahre her ist...

      Ich kann vollkommen verstehen warum Oda zB. auf Dress Rosa die SHB aufgeteilt hat und dann Nebencharakteren Kämpfe spendiert hat. Diese würden halt zur Strohhut Flotte werden und somit mussten wir diese Charaktere auch erst einmal ein klein wenig kennen lernen. Ist für mich vollkommen in Ordnung. Aber dann sollte er sich in den darauffolgenden Arcs auch wieder auf die Charaktere konzentrieren die „zu kurz“ kommen.

      Mittlerweile habe ich die Angst das Oda uns keine Kämpfe für Nico Robin oder Chopper gibt, weil er schlichtweg keine Ideen für coole Kämpfe mit diesen Charakteren mehr hat. Mag sein das ich paranoid bin aber was hat uns der Godfather-Of-Bullshit, Kubo Tite gelehrt? Wenn du mit einem Charakter nichts mehr anzufangen weißt dann führst du einfach 8 neue Charaktere ein die diese Lücke dann füllen!

      *Würg*

      Ich will Oda nicht mit Kubo gleichsetzen, aber mittlerweile habe ich wirklich Angst davor...

      Also: Oda sollte in den Kämpfen wieder jeden Strohhut gleichwertig behandeln. Kokos, Alabasta und Enies Lobby haben das eigentlich gut vorgemacht.


      Oda, mach mal Pause!
      Ich will hier nicht ankreiden das der Mann in letzter Zeit deutlich häufiger Pausen macht als noch vor ein paar Jahren. Meine Güte, Oda ist ein Workaholic und ich habe den größten Respekt vor ihm. ABER, und das ist der springende Punkt, genau das ist aktuell glaube ich das Problem. Oda mutet sich einfach viel zu viel zu. Er ist nebenher nicht nur dabei den Manga zu schreiben und zu zeichnen, er beschäftigt sich auch immer mal wieder mit One Piece Filmen, Videospielen und sonstigem Kram. Soweit wir wissen soll er ja sogar auch ein Wort bei der angekündigten Real-Serie mitsprechen dürfen. Und das alles ist für einen Menschen einfach zu viel. Völlig egal wieviel reine Zeit er wirklich in das eine oder das andere pumpt, es ist immer wieder ein anderer Themenbereich.

      Ich kenne das selbst von mir auf der Arbeit das ich in viel zu vielen Projekten drinnen stecke. Auch wenn in ich in dem einen vielleicht maximal 1-2 Stunden pro Woche Arbeit reinstecke, so ist es dennoch immer wieder eine Ablenkung von meinen anderen Projekten und Aufgaben. Man könnte ja sagen das „1-2 Stunden pro Woche nicht viel sind“ aber darum geht es gar nicht. Es geht darum das sich das Gehirn, wenn es auf einem anderen Themenbereich umschwenken muss, sich erstmal ordnen und darauf konzentrieren muss. Das ist furchtbar anstregend und vor allem schwierig. Wenn ich nur 20 Minuten was anderes mache als das, was ich eben gemacht habe, braucht mein Gehrin wieder einige Zeit bis ich mich wieder auf das erste Thema eingeschossen habe. Sowas ist einfach Gift für die Konzentration.

      Ich glaube genau das ist aktuell Odas Problem. Der Mann kann einfach nicht mehr.
      Und genau das, weil er eben versucht alle möglichen Leute zufriedenzustellen ist er in so vielen Projekten und kann sich nicht mehr richtig auf den Manga konzentrieren. Genau deswegen bekommen wir glaube ich so „ungerechte“ Arcs wie Whole Cake Island. Genau deswegen ist der Erzählstil von Oda in den letzten paar Jahren so „schnell“ geworden.

      Ich habe den Eindruck das er bei Wano so richtig auf die Tube drückt. Auf den ersten Blick ist das recht erfrischend, weil wir als wöchentliche Kapitel Leser das Gefühl haben das es schneller voran geht. Wenn wir später aber die Sammelbände haben und den Arc noch einmal lesen, glaube ich das uns da einiges fehlen wird. Nebensächliche Sachen wie die Interaktionen der Strohhüte untereinander kommen seit Dress Rosa völlig zu kurz. Aber das ist genau das was die Seele von One Piece für mich ausmacht. Das ist es unter anderem, was One Piece von anderen Shonen Manga abhebt, weil da geht es manchmal wirklich nur darum zu sagen „okay wer bekommt als nächstes auf die Fresse?!“.

      Leider glaube ich das Oda so langsam einfach ausgebrannt ist und er auch langsam aber sicher den Manga einfach nur beenden will. Was dann dabei rauskommt könnte so ein vermurkstes Ende wie bei Naruto sein, wo alles völlig überladen und überhetzt abgehandelt wird (Gott ich habe immer noch so eine Wut auf Kishi...). Ich hoffe inständig das ich mich irre aber wenn ich mir Wano so anschaue, dann kann ich leider zu keinem anderen Schluss kommen.

      Wäre Wano vor 10 Jahren gezeichnet worden, dann hätten wir locker für jeden Strohhut Seiten, wenn nicht sogar eigene Kapitel bekommen, die gezeigt hätten wie sie in Wano unter ihren Decknamen und Berufen arbeiten. Es wäre lustiger Nonsense gewesen der zum Worldbuilding beigetragen hätte. Heute bekommen wir Ruffy und Zorro die eine Schlägerei nach der anderen anfangen und die erste Konfrontation mit dem Arc-Boss in 15 Kapiteln.
      Zum Vergleich: in Alabasta hat das 25 Kapitel gedauert, bis Ruffy das erste Mal von dem Arc-Boss auf die Schnauze bekommen hat.

      Mir geht das einfach viel zu schnell. Das mag wie gesagt im Moment angenehm sein, Rückblickend wird das aber denke ich völlig überhetzt wirken.

      Also: Oda sollte sich auf den Manga konzenrtieren und sich wieder Zeit lassen für seine Geschichte. Dann läuft One Piece eben noch 20 Jahre, na und? Solange Odas Körper da mitmacht soll es mir recht sein. Eine verspätete Story wird irgendwann richtig gut. Eine überhetzte Story bleibt für immer schlecht.

      Das solls mit meinem Senf erstmal gewesen sein.

      BDO

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