Die Abendteuer der Maschinen-Bande

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    • Die Abendteuer der Maschinen-Bande

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      Hi mein Name ist Tyson und ich erzähle euch heute von meiner Reise zur Grandline.

      Kapitel 1: Kokos und der erste Kontakt zur Marine

      Alles begann an einem sonnigen Montagmorgen. Der Tag an dem meine Reise losgehen sollte. Ich war so aufgeregt das ich bereits wach war, bevor mein Wecker klingelte.
      Ich ginge unter die Dusche und zog meine Klamotten an. Als ich die Treppe hinunter zur Küche ging, zog mir schon der Geruch von frischen Pfannkuchen in die Nase.
      Ich setze mich an den Tisch und begrüßte meine Mutter. ,, Tyson du musst viel essen, damit du stark bist für deine Reise. Ich bin immer noch der Meinung das du
      das nicht tun solltest, aber du bist deinem Vater so ähnlich und wenn du das machen willst, dann tu es" sagte Sie. ,, Danke Mama. Ich möchte ein starker, mächtiger Pirat werden und eines Tages Papa übertreffen" sagte ich. Sie ging nach oben und kam mit zwei Paketen wieder. ,, Das Paket ist von deinem Vater. Er hat mir gesagt ich solle es dir geben wenn du deine Reise beginnst. Das zweite Paket ist für deinen Bruder. Bitte gib es ihm wenn du ihn triffst."
      Ich öffnete das Paket und darin war ein Schwert. Es befand sich in einer schwarzen Schwerthülle und hatte einen schwarzen Griff. In dem Paket befanden sich außerdem mehrere Schneckenhäuser und ein Brief in welchem stand ,, Hallo Tyson. Ich freue mich das du endlich deine Reise beginnst. Das Schwert und die Diale sind für dich. Ein Dial ist ein Schneckenhaus in dem verschiedene Fähigkeiten gespeichert sind. Du findest hier mehrere Jet-,Flammen-,Wasser- und Blitzdiale. Das Schwert ist etwas ganz besonderes. Ich habe es in einem Kampf gegen einen sehr mächtigen Piraten gewonnen. Es besitzt eine geheime Fähigkeit die sich dann aktivieren wird wenn du bereit dafür bist. Es ist außerdem ganz wichtig das du deine Teufelskräfte trainierst, die Grandline ist sehr gefährlich. Ich wünsche dir alles gute und hoffentlich sehen wir uns auf der Grandline."
      Ich war begeistert Diale und ein unglaubliches Schwert. Die Reise konnte beginnen. Am Hafen stieg ich in mein kleines Schiff, meine Mutter, meine Verwandten und Freunde verabschiedeten sich von mir und ich legte ab. Als ich bereits die ersten paar Meter vom Hafen entfernt war, hörte ich plötzlich wie einer meinen Namen schrie und auf das Wasser zu rannte. Er sprang in die Luft und landete auf meinem Schiff. Es war mein bester Freund Ron. ,, Was machst du, ich dachte du wolltest Zuhause bleiben?" fragte ich. Er erklärte ,,Ich habe es mir überlegt und möchte auch so ein starker Pirat werden wie mein Vater und auch wie dein Vater. Zusammen schaffen wir es auf die Grandline. Was mich am meisten motiviert hat ist der Hass auf Vizeadmiral Smoker, der meinen Vater ins Impel Down gebracht hat. Zum Glück konnte er bei dem Ausbruch von Strohut Ruffy flüchten, aber seitdem hat man nicht mehr von ihm gehört."
      Ich war begeistert, das er mitkommen wollte. Wir nahmen Kurs auf Kokos. Die Fahrt dorthin war sehr langweilig, hauptsächlich waren wir damit beschäftigt zu trainieren und zu angeln. Auf Kokos angekommen wollte ich sofort die Insel erkundigen. Wir waren noch nicht einmal richtig angekommen, wurden wir schon von ein paar Marine Soldaten in Empfang genommen. Sie hatten unseren Jolly Roger gesehen und wollten uns festnehmen. Wir sahen uns 4 Soldaten gegenüber die bereits Ihre Schwerter gezogen hatten. Ich zog ebenfalls mein Schwert und Ron brachte sich in Position. Die Soldaten stürmten auf uns zu, doch es war sehr einfach die Angriffe abzuwehren und Ron machte einen Handstand und schaltete die vier mit einem Rotation Kick aus. Wir gingen weiter in Richtung Dorf. Ich wunderte mich das uns keine weiteren Soldaten angriffen. Im Dorf angekommen beschlossen wir so schnell wie möglich unsere Vorräte aufzufüllen und wieder zu verschwinden. Ich hatte keine Lust darauf mich mit irgendwelchen Marine Kapitänen rumzuärgern. Wir betraten einen Laden, sammelten ein was wir so brauchten und gingen dann an eine Theke um zu bezahlen. Eine junge, wunderschöne Frau mit blauen Haaren kam hinter einem Vorhang hervor und sagte,, Willkommen in meinem Laden und danke für euren Einkauf. Das macht dann 1000 Berry" Ron holte das Geld aus seinen Taschen und bezahlte. Währenddessen bemerkte ich wie verkrampft und aufgesetzt das Lächeln dieser Frau war. Schweißperlen bildeten sich auf Ihrer Stirn. Hinter dem Vorhang bewegte sich etwas. Ich ging an die Türe und öffnete sie , ein Windzug wehte durch den Laden und der Vorhang bewegte sich. Plötzlich konnte ich die Spitze eines Schwertes erkennen. Ich fragte die Frau ob Sie mir bitte ein paar Orangen aus der Auslage bringen könnte. Sie ging zur Auslage und packte ein paar Orangen in einen Sack. Das Schwert hinter dem Vorhang bewegte sich. Nun öffnete ich meine Hand und streckte sie dem Schwert entgegen. Als ich gerade mithilfe meiner Teufelkräfte angreifen wollte, sprang ein Typ hinter dem Vorhang hervor und kam mit dem Schwert auf mich zu. Es war ein Marinesoldat. Ich zog mein Schwert und wehrte den Angriff ab. Er sagte das wir verhaftet seien. Ich schaute Ron an und wir begannen laut zu lachen. Er erklärte uns das der ganze Laden umstellt sein und wir keine Chance hätten. ,, Ich weiß gar nicht was ihr von uns wollt wir haben kein Kopfgeld und sind nur hier um einzukaufen. Wir wollen diese Menschen hier nicht überfallen und wollen hier niemand etwas böses" sagte ich. Den Soldaten war das egal und wir stellten uns auf einen Kampf ein. Ich sah das die junge Frau schon Tränen in den Augen hatte und sehr verzweifelt aussah. ,, Lass uns mit unserem Einkäufen raus gehen und das dort klären." sagte ich. Ich ging auf die junge Frau zu nahm die Orangen und gab ihr das Geld. Ich flüsterte ihr ins Ohr ,, Hab keine Angst ich werde die Soldaten draußen erledigen, ich möchte nicht das dein Laden verwüstet wird und das du Schaden nimmst. Wir sind nicht daran interessiert einer netten, schönen Frau wie dir zu Schaden." Sie schaute mich mit großen Augen an und nickte. Wir gingen zur Tür hinaus und sahen uns 10 Soldaten gegenüber. Diese attackierten uns sofort mit Ihren Schwertern. Ich mit meinem Schwert und Ron mit seinem Tritten und Schlägen konnten die 10 sehr schnell besiegen. Ron lachte und sagte,, Du hast ja nicht einmal deine Teufelskräfte benutzt. Die sind extrem schwach." Als wir gerade das Dorf wieder verlassen wollten rannte uns die Frau hinterher und rief nach uns. Sie stellte sich vor mich und sagte ,, Danke das ihr meinen Laden gerettet habt. Mein Name ist Nojiko und ich bin die Besitzerin des Ladens. Die Marine ist seit ein paar Jahren hier und wollte uns eigentlich beschützen. Aus dem damaligen Arlong Park haben die eine Marine Basis gemacht. Doch seit 1 Jahr ist hier ein neuer Leutnant der Anführer der Basis und er ist Größenwahnsinnig.
      Er unterdrückt uns und hat sich selbst zum König über die Insel ernannt. Bitte helft uns. Wir können uns nicht wehren."
      Ich schaute ihr in die Augen und versprach ihr das Problem noch am selben Tag zu lösen. Also ließen wir uns von Nojiko zeigen wo die Basis war. Als ich überlegte wie wir in die Basis hineinkämen, hatte Ron schon das Eingangstor eingetreten. ,, Sag mal was hast du dir dabei gedacht. Wir wollen nicht die Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Zumindest nicht jetzt schon." sagte ich. Und schon standen einige Soldaten vor uns. Sie hatten Pistolen und Schwerter. Ich wusste eines mit Sicherheit. Wenn wir nicht erschossen werden wollten, musste ich meine Teufelskräfte einsetzen .....
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      Kapitel 2: Käptn Gulls Debüt

      Wir standen also nun den Soldaten gegenüber.
      Es war absolut Still, man spürte die Anspannung, ich sah in Nojikos Gesicht und erblickte Tränen die langsam aus ihren Augen hinaustraten und ihre Wangen hinunterliefen. Sie drehte Ihren Kopf zu mir, schaute mir in die Augen und sagte ,, Ich habe in meinem Leben schon so viel Leid ertragen: Arlongs Schreckensherrschaft, der Verlust von Bellmere, die grausame Herrschaft dieses neuen Marine-Kapitän der sich selbst zum Herrscher der Insel ernannt hat und nun soll ich sterben? Ich wollte wenigstens noch einmal meine Schwester sehen, bevor ich gehen muss." Ich wischte Ihr die Tränen aus dem Gesicht und sagte,, Hör doch auf zu weinen. Du wirst nicht sterben, nicht solange wir hier sind und wenn ich dich dafür mit meinem Leben beschützen muss." Sie schaute mich mit großen Augen an, dann setzte sie einen entschlossenen Blick auf und sagte ,, Okay dann lasst uns kämpfen." Ich schaute mich um. Die Basis war nicht besonders groß aber außergewöhnlich geformt. Sie sah aus wie eine kleine Version vom ehemaligen Marine Hauptquartier. Um es herum hohe Mauern. Auf der Spitze des Gebäudes war eine große Statue, welche die Form einer Seemöwe hatte. Die Marinesoldaten legten die Gewehre an. Ich öffnete meine Hand und streckte die Handfläche Ihnen entgegen. Meine zweite Handfläche zielte vor Nojiko und Ron. Ich schrie ,,Kikai Defense". Aus meinem linken Arm kamen Zahnräder von der Größe eines Tellers, welche nun vor Nojiko und Ron schwebten. Nun schaute ich nach vorne und schrie ,,Kikai Kikai: Zahnrad-Shuriken" aus meinem rechten Arm kamen nun mehrere Zahnräder von der Größe eines Bierdeckels und flogen auf die Soldaten zu. Einige der Soldaten ließen dadurch Ihre Schwerter und Gewehre fallen, manche fielen sogar selbst um weil sie am Kopf getroffen wurden. Die anderen Soldaten legten die Gewehre an und schossen auf uns, doch durch die Zahnräder Abwehr wurde keiner getroffen. Nun setzte ich mit meinem rechten Arm erneut die Kikai Kikai: Zahnrad-Shuriken ein. In dem Moment, als die Zahnräder unsere Feinde trafen, sprang Ron in einem hohen Bogen über die Zahnrad-Abwehr und attackierte die Soldaten. Er war ein wahrer Meister der Kampfkunst und erledigte sofort einige Soldaten durch seine Tritte und Schläge. Ich streckte nun beide Handflächen den Soldaten entgegen und die Zahnräder die zuvor noch einen Abwehr-Schild bildeten drehten sich um und zeigten mit den Kanten, in Richtung der Soldaten. Nun flogen diese auf die Soldaten zu und bildeten somit meine dritte Kikai Kikai: Zahnrad-Shuriken Attacke. Ron sah die Zahnräder und machte einen Salto damit er nicht getroffen wurde. Als er aus dem Salto heraus landen wollte, schlug er noch mit seinem Bein von oben herab, mit seinem Fersen auf einen Soldaten. Nun lagen vor uns ein erbärmlicher Haufen besiegter Soldaten, welche alle jammerten vor Schmerzen. Ron und ich lachten bereits schon als Nojiko uns ernst anblickte und sagte: ,, Jetzt wird der eigentliche Kampf beginnen. Gull ist hier." Sie schaute nun auf die Spitze der Basis. Dort stand ein Mann ungefährt 1,90 groß, gut gebaut, kurze schwarze Haare und trug einen weißen Umhang, darunter einen schwarzen Anzug. Er blickte auf uns herab, nahm einen Fuß nach vorne und sprang in die Luft. Ungefähr 5 Meter vor mir landete er dann. Ich schaute ihn an und sagte,, Du musst dann wohl dieser Typ sein der hier alle unterdrückt. Deine Herrschaft hat hiermit ein Ende." Er lachte und fragte mich welche Armee ihn aufhalten soll. ,, Wir beide sollten dafür reichen. Mach dich auf deine Niederlage gefasst. Du wirst die Menschen hier in Frieden lassen. Für jede Träne die wegen deiner Schreckensherrschaft vergossen wurde, sollst du Blut vergießen müssen." Er hörte auf zu lachen und zog den Umhang aus. ,, Gut dann wollen wir mal sehen wie schnell ich euch beide ausschalte." sagte er zu uns. Ich streckte ihm meine Handflächen entgegen und startete meine Zahnrad-Shuriken Attacke. Als die Zahnräder auf ihn zu flogen, verwandelten sich seine Arm in Flügel mit weiße Federn und er wehrte damit meine Zahnräder ab. Er muss von einer Teufelsfrucht gegessen haben. Nun rannte Ron auf ihn zu und attackierte ihn mit mehreren Tritten, doch seine Flügel waren erstaunlichen schnell und so konnte er die Angriffe abwehren. Ich wusste das wir ihn gemeinsam mit Nahkampf-Attacken angreifen mussten. Ich ballte meine rechte Hand zu einer Faust und mehrere Zahnräder kamen aus meinem Arm und bildeten eine Art Handschuh welcher sich um meine Faust legte. Nun rannte ich auf den Feind zu und attackierte ihn mir mehreren Schlägen. Leider war es schwierig mit dem Gewicht an der Hand schnelle Angriffe auszuführen. Aber ich konnte ihn tatsächlich treffen und Schaden. Als er merkte das es gegen und beide schwer war, verwandelte er sich weiter. Sein Kopf verwandelte sich in den einer Möwe, lediglich seine Beine blieben menschlich. Seine Flügel verwandelten sich wieder in Arme, jedoch war an unterärmen immernoch Flügel. Nun lieferte er sich einen Schlagabtausch mit Ron. Ron war zwar schneller aber, durch die Verwandlung waren Gulls Schläge kräftiger. Ich musste etwas tun und attackierte ihn wieder mit meinem wie ich ihn nenne ,, Kikai-Punch". Er wehrte meinen Schlaf mit einem Faustschlag ab. Unsere Fäuste drückten gegeneinander. Unglaublich das er mit seinen blanken Fäusten, meinen Kikai-Punch abwehren konnte. Immerhin hatte ich ja einen Handschuh aus Zahnrädern. Allmählich konnte man aber erkennen das diese Verwandlung ihm sehr zu schaffen macht. Ich zog nun mein Schwert und griff an. Er zog ebenfalls ein Schwert und wehrte meinen Angriff ab. Klinge auf Klinge standen wir nun da und versuchten den jeweils anderen zurückzudrängen. Ich hatte Ron schon ganz vergessen als dieser auf der Luft herab flog und Gull mit einem Tritt auf den Kopf traf. Er nannte das seinen Himmelstritt. Meiner Meinung nach etwas einfallslos aber okay. Gull war stark angeschlagen aber sagte,, Die Menschen auf dieser Insel müssen endlich lernen was es heißt einem König zu gehorchen. Dafür nehme ich jedes Opfer in Kauf. Auch den Verlust eines Menschenleben." Er streckte seinen Arm aus, die Federn an seinem Arm stellten sich auf, löste sich von seinem Arm und flogen auf Nojiko zu. Ich sah das und dachte im Bruchteil einer Sekunde daran, wie schrecklich es wäre wenn sie dadurch verletzt wird. Ich stürmte los um die Federn abzuwehren und setzte auch meine Zahnrad-Abwehr ein, doch ich war zu weit weg und zu langsam. Die meisten Federn flogen an ihr vorbei doch eine Feder traf ihre Schulter und blieb darin stecken. Ich eilte zu Ihr um zu helfen. Ich sagte:,, Nojiko es tut mir unendlich leid das ich dich nicht beschützen konnte. Ich habe dir versprochen das dir nix passiert und konnte mein Wort nicht halten. Dafür schäme ich mich." ,, Du kannst nichts dafür. Bitte tu mir nur den Gefallen und besiege ihn" unterbrach sie mich. Plötzlich fiel sie in Ohnmacht und einige Dorfbewohner kamen herbei um sie zu verarzten. Ich war wütend, mein einziger Gedanke war es Gull zu erledigen. ,, Gull dafür wirst du bezahlen. Ich werde dich ein für alle mal aus dem Verkehr ziehen."
      Nun stürmte ich auf ihn zu und attackierte ihn mit einem Kikai-Punch, gefolgt von mehreren Tritten. Er lachte und sagte ,, Die Frau war sowieso nutzlos, sie konnte nicht einmal kämpfen und zu dumm zum kochen war sie auch. Nun werde ich dich schlagen wie ich sie geschlagen habe." Ich schaute ihn ganz entsetzt an und fragte,, Du hast sie geschlagen". Er antwortete,, Ja ich wollte sie zur Frau nehmen, aber sie konnte mir ja nicht einmal etwas kochen was mir geschmeckt hat. Also habe ich sie jedes mal geschlagen wenn es nicht geschmeckt hat. Doch nach mehreren Wochen ist mir die Lust vergangen und ich habe sie rausgeschmissen." Ich war schockiert und hielt für einen Moment den Atem an, doch von einer Sekunde auf die andere entstand aus diesem Zustand heraus blanke Wut. Ich holte zu einem Schlag aus......

      Das war das letzte woran ich mich erinnere. Das nächste was ich wieder weiß, ist das ich in einem Krankenzimmer aufgewacht bin und in Nojikos Gesicht blickte. Sie strahlte übers ganze Gesicht und umarmte mich. Ich richtete mich auf, aber merkte sofort das mir mein ganzer Körper wehtat. Ron kam zur Tür herein und sagte,, Saubere Leistung Käptn. Du hast den Typ mit einem unglaublichen Angriff erledigt. Da hast du es auch verdient 20 Stunden zu schlafen." Ich entgegnete,, Ich habe 20 Stunden geschlafen. Was ist den passiert?" Nojiko erklärte mir das ich Gull besiegt hätte und die Marine nun verschwunden ist. Sie erzählt auch das Gull von der Marine mitgenommen wurde, als die Soldaten flüchteten. Außerdem müssten wir so schnell wie möglich verschwinden da wir gesucht würden. Sie legte mir drei Steckbriefe auf meinen Schoß, darauf stand...
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      Im prinzip, ein gutes Kapitel, die TK von Tyson finde ich sehr interresant. Ron's kampfstil erinnert ein bisschen an Sanji. Die kurze Beschreibung der Basis fand ich Ok.
      Den Kampf gegen den Käptn Gull fand ich persönlich ein wenig kurz, aber jeder wie er will. Generell hast du ein sehr hohes Tempo meiner bescheidenen Meinung nach, aber wie gesagt jeder wie er will.
      Bin gespannt was auf denn Steckbriefen steht. Hoffe inständig das Nojiko nicht drauf steht, denn im Manga hat sie ja auch keins, aber naja wie gesagt jeder wie er will. (Bin halt ehr dafür das die im Manga vorkommenden Personen so bleiben wie sie sind.)
      Freue mich wie es weiter geht.
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      Nachdem es im FF-Bereich während des letzten Jahrs ziemlich ruhig war, scheint mit dem neuen Jahr wieder das Leben zurückzukehren. Ein neues FF von einem neuen Gesicht, da stellt sich mir doch gleich die Frage, ob du schon länger ein stiller Mitleser bist und dich für dein Projekt extra neu angemeldet hast oder ob du bei der Suche nach einer Plattform für dein FF aus PB gestoßen bist.

      Meinem alten Vorsatz treu bleibend jedes FF zu kommentieren, werde ich natürlich auch dir Rückmeldung zu deinem Projekt geben. Zwar liegen meine stärken eher im Bereich des Inhaltlichen und der Spekulation über den weiteren Verlauf, aber mit der Zeit merkt man sich auch den einen oder anderen Tipp, der bezüglich des Schreibstieles schon gegeben wurden und hat andere FFs welche schon länger Laufen zum Vergleich. Da die Grammatik und Rechtschreibung eher zu meinen Feinden gehören, wird in diesem Bereich eher nichts kommen, aber dafür gibt es mittlerweile mehr als genug Programme, welche einem dabei weiterhelfen.

      Zu deiner Grundidee lässt sich noch nicht so viel sagen, da es auf eine Piratenbande hinauszulaufen scheint, welche gemeinsam die Grandline endecken möchte. Dies ist für One Piece ein bewährtes Konzept und schon längere Zeit nicht mehr im FF-Bereich vertreten, wo sich derzeit Schatz- und Kopfgeldjäger herumtreiben. Nach deinen zwei ersten Kapiteln lässt sich auch noch nicht so viel zum Inhalt sagen, bisher nur der Aufbruch und der erste Kampf abgehandelt wurden.

      Bevor ich aber etwas auf die genaueren Geschehnisse in den Kapiteln eingehen werde, möchte ich noch ein paar Bemerkungen zum Schreibspiel und Co machen. Wie es leider meistens ist, fallen einen zunächst die Schwächen auf, besonders wenn man diesen mit unseren Veteranen vergleicht, deren Schreibstil sich über "einige" Kapitel immer weiter verbessert hat.

      Derzeit wirkt die ganze Szenerie bei dir leider noch etwas leblos und platt. Wie anderen Autoren von unseren Veteranen immer wieder geraten wurde, kann man diesem mit der Verwendung von Adjektiven sehr gut entgegenwirken. Auch mangelt es noch sehr an der Be- und Umschreibung von Orten und Personen. Von deinen beiden Protagonisten habe ich bis jetzt beispielsweise noch überhaupt keine Idee, wie sie aussehen, bis jetzt eigentlich nur, dass sie männlich sind und einer ein schwarzes Schwert trägt. Da fehlt noch ein bisschen, um wirklich mit ihnen warmzuwerden. Gleiches gilt auch für das Aussehen und den Aufbau der Inseln, Orte und teilweise der Gegenstände. Mal als Beispiel: >Ich öffnete das Paket und darin war ein Schwert. Es befand sich in einer schwarzen Schwerthülle und hatte einen schwarzen Griff.< Hier wäre es beispielsweise gut gewesen noch etwas genauer auf das Schwert einzugehen, zumindest wenn es etwas Besonderes ist und unseren Protagonisten weiter begleiten soll. Wie sieht es aus, lang, kurz, einhändig oder beidhändig, von mir aus noch breite oder ob es geschwungen ist oder alternativ einfach die Art des Schwertes benennen, wie Langschwert, Kurzschwert, Katana. Säbel usw. Denn jeder hat bei dem Wort Schwert ein anders Bild vor Augen und wenn dieses völlig Falsch ist, kann es im weiten verlauf durchaus zu Irritationen führen. Derzeit denke ich bei dem Wort Schwert beispielsweise am ehesten an die, welche von Rittern im Mittelalter getragen wurden und meist zweihändige Langschwerter waren. Etwas anders ist es natürlich bei den Schwertern für die Red-Shirts, welche für den weiteren Verlauf der Story nicht weiter relevant sind, aber sobald das Schwert an sich nochmal wichtig wird, egal ob Prota- oder Antagonist wäre eine etwas genauere Benennung/Beschreibung nicht schlecht, damit man sich ein besseres Bild machen kann.

      Auch die zwischenmenschlichen Interaktionen/Unterhaltungen kommen mir derzeit noch etwas platt und teilweise abgedroschen vor bzw ich habe sie irgendwie innerlich meist ziemlich monoton gelesen. Bei den Kämpfen bin ich mir auch noch nicht ganz so sicher, wobei sich hier die Dynamik auch erst entwickeln muss bzw. du als Autor und wir als Leser müssen mit den verschiedenen Kampftechniken der Charaktere auch etwas warm werden. Allerdings würde ich dir direkt den Tipp geben, die Benennung der Angriffe bzw das Rufen deren Namens im Kampf in einer geschriebenen Story zu unterlassen, dies hat sich meiner Erfahrung nach bisher bei keinem Bewährt. Im Manga wirkt dies zwar ziemlich gut, aber im Geschriebenen stört es meiner meinem Empfinden nach mehr als das es hilft.

      Damit möchte ich zu meinem persönlich größten Problem kommen, deiner Idee echte One Piece Charaktere und Orte in deine Geschichte einzubauen. Dies steht dir natürlich frei und ich habe die Vermutung, du hast diesen Weg unter anderem gewählt, um deine Leser gleich und leichter mitnehmen zu können, da du auf bekanntes zurückgreifst, aber genau darin liegt die Gefahr. Jeder hat eine andere Vorstellung, Ideen und Erinnerungen wie Odas Charaktere in bestimmten Situationen handeln würden.
      Für mich z.B. hatte die Nojiko in deinem FF überhaupt nichts mit Odas gemeinsam, rein gar nichts. Sie reagiert für mich viel zu eingeschüchtert und passiv, besonders wenn man bedenkt, dass sie Jahre unter Arlong gelebt hatte. Trotz dieses Terrors konnte sie sich damals eine positivere und taffere Lebenseinstellung bewahren und jetzt ist sie schon nach einem Jahr dermaßen am Ende, dass sie zwei wildfremde Piraten bittet ihnen zu helfen. Selbst wenn sie durch Luffy und Co. damals Hilfe erhalten haben, bedeutet dies nicht, dass jeder Pirat im Umkehrschluss gut sein muss und ich denke, dass weiß sie zu genüge. Weiterhin wären auch noch ein paar mehr Informationen hilfreich gewesen, warum es so schlimm ist, dass sich der Leutnant sich zum König gemacht hat, bzw wie er sie unterdrückt. Abgesehen davon, dass ich mir absolut nicht vorstellen kann, dass ich die Bürger von Kokos nach ihren Erfahrungen mit Arlong nochmal eine ähnliche Situation zulassen würden und sich nicht direkt wehren würden oder es zumindest versuchen.
      Das einzige was wir wissen ist, dass er Nojiko zwingen wollte sie zu heiraten und sie eine Woche lang verprügelte, weil sie nicht kochen kann und dann das Interesse an ihr verlor. So sehr ich Leute verabscheue die so etwas machen, in diesem Zusammenhang kommt es mir einfach nur lächerlich vor. Wenn schon mach ihn zu einem richtigen Arsch, der (versucht hat) sie zu vergewaltigen und dann lass ihn noch Gezo killen, weil dieser eingegreifen wollte. Alles andere wirkt im Rückblick mit den Arlong- Erfahrungen der Bevölkerung und besonders mit Nojikos Hintergrund irgendwie ziemlich lächerlich, zumindest für mich. Besonders ihre tränen am Anfang des zweiten Kapitels, gerade weil sie das erste alles überlebt hat traue ich es ihr einfach nicht zu in einer solchen Situation zu weinen bzw sich einschüchtern zu lassen.
      Weiterhin widerspricht es auch den Informationen, welche wir über Kokos von Oda bekommen haben. Sofern ich richtig orientiert bin, müsste deine Geschichte frühsten in der Mitte des Zeitsprungs beginnen, wenn nicht sogar gegen Ende, da wir nicht ganz genau Wissen wann Smoker befördert wurde. Allerdings haben wir in der Coverstory nach dem Wiederauftauchen der Strohhüte gesehen, dass es allen auf Kokos gut geht.
      Einfach gesagt, ich denke, dass du dir keinen gefallen damit getan hast, hier auf bekannte Orte und Charaktere zurückzugreifen und mein Urteil über die gesamte Situation sicher nicht so vernichtend gewesen wäre, wenn du auf eigne Charaktere zurückgegriffen hättest. Abgehen davon habe ich nach dem Ende des Kapitels die Sorge, dass der dritte Steckbrief für Nojiko ist und diese nun mitkommen muss. Ganz abgesehen davon, dass ich keine Idee habe, wofür die diesen bekommen haben soll, denn bis auf >mit den Piraten gesehen< hat sie nichts gemacht und wenn das reicht, müsste die Hälfte der OP-Bevölkerung einen Steckbrief bekommen.

      Weiterhin habe ich auch ein Problem damit, dass sie der Leutnant zum König hat Krönen lassen. Dies ist ein Akt, welcher offiziell ist und den die WR und Marineleitung mitbekommen haben muss und der ihren Vorschriften sicher widerspricht. Zwar gibt es genug Marineleute, welche ihre Insel terrorisieren oder sich wie Herrscher aufspielen, wie z.B. Kapitän Morgen, aber der Akt sich zum König zu krönen ist nochmal etwas ganz anderes, als ein Terrorregime aufzubauen.
      Auch die Darstellung seiner Teufelskraft passt nicht mit den bisherigen Zoannutzer zusammen. Zumindest auf der ersten hälfe der Grandline bzw bei wenige trainierten Kämpfer gibt es drei Formen: Mensch, Tier und Tiermensch, aber keine in denen nur einzelne Teile des Körpers verwandelt werden, wie es bei dir der Fall war. Ähnliches gilt auch für seine Feder-Attacke. Zwar kreativ und interessant widerspricht aber Odas Darstellung von den nicht Eliten der Zoan-Nutzer. Abgesehen davon woher kommen plötzlich die anderen Dorfbewohner, von denen war bis jetzt nichts zu sehen.

      Auch wenn der Kommentar bis jetzt sehr negativ klingt, der erste Teil dreht sich darum die Geschichte bzw die Gegebenheiten mit mehr Leben zu füllen und der zweite ist eine lange Begründung warum ich deine Wahl von Kokos für eher schlecht halte, was du natürlich ganz anders sehen darfst. Insgesamt muss sich deine Geschichte einfach noch weiter entwickeln, eben weil wir bis jetzt kaum etwas über die Protagonisten wissen und sie deswegen auch nicht wirklich einschätzen können. Zumindest die Idee der Maschinenfrucht klingt schon ziemlich interessant, auch wenn sie sich bis jetzt auf Zahnräder zu beschränken scheint, hat sie ein ordentlichen Entwicklungspotenzial wenn sie richtig trainiert wird.

      Damit bin ich am Ende meines Kommentars angekommen, wie schon mehrfach erwähnt klingt es im Gesamtpakten wahrscheinlich ziemlich vernichtend, was aber nicht meine Absicht ist. Viel mehr geht es mir darum die Punkte, welche in meinen Augen verbessert werden können zu benennen und so eine Möglichkeit der Weiterentwicklung zu bieten. Weiterhin kann ich auch nur empfehlen mal einem blick in die anderen hier länger laufenden FF zu werfen, um weitere eindrücke davon zu bekommen, wie sich ein Schreibstil entwickeln kann.

      In diesem Sinne bis nach dem nächsten Kapitel oder deiner Antwort auf meinen Kommentar.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

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      Ich hatte mir schon fast gedacht, dass es manche stören könnte wenn ich Ihre persönliche Vorstellung eines von Oda geschaffenen Charakters ändere.
      Zugegeben, ich habe mir selbst gedacht das Nojiko etwas weinerlich rüberkommt. Bezüglich des Kritikpunktes der schlechter Beschreibung der Protagonisten, da magst du Recht haben ich werde das noch nachholen bzw. vielleicht mache ich da noch ein Special dazu, eine Art Charakterbeschreibung.

      Auf der einen Seite ist es richtig mehr zu beschreiben, auf der anderen Seite möchte ich das der Leser selbst überlegt wie könnten die Charaktere aussehen.
      Mein Schreibstill ist leider (wieder) etwas kurz und ich beschreibe Details zu wenig. Ich sage bewusst wieder da ich seit gut 8 Jahren nicht mehr geschrieben habe.
      Wartet mal noch ein paar Kapitel dann wird sich dies ändern. Vor ungefähr 8 Jahren habe ich mehrere Fanfictions geschrieben, eigene Kurzgeschichten und sogar die ersten 50 Seiten eines eigenen Buchs.
      Meine Geschichten kamen damals sehr gut an und ich wurde mit Lob überhäuft, also könnte ihr euch darauf freuen dass dies wieder so wird, ich muss nur zu meinem alten Schreibstill finden.
      Wenn man den ganzen Tag Geschäftberichte, Anschreiben, Angebote und Kaufverträge schreibt dann stört das manchmal etwas die Kreativität :)

      Das Thema mit Nojiko und Gull ist etwas heikel. Ich wollte ihn eigentlich so darstellen das er sie missbraucht hat, aber ich weiß ja nicht welche Altersklasse diese Fanfictions liest und habe deswegen das ganze so geschrieben wie es nun ist. Dass das ganze etwas merkwürdig rüber kommt habe ich mir fast gedacht. Nun aber alles nochmal neu zu überlegen finde ich nicht gut, den wenn man einen kreativen Gedanken so weit gedacht hat, sollte man ihn auch zu Ende denken und festhalten. Seht das als eine Art Zensur.

      Natürlich werde ich die Kritikpunkte positiv aufnehmen den ich kann daraus nur lernen. Ich denke das sich in den letzten Jahren auch die Jugend etwas verändert hat und ich muss mich da erst etwas anpassen ( Wenn ich Jugend sage klingt das sehr alt ich bin selbst erst 26 :) )

      Ich würde mich freuen wenn ihr weiterhin meine Fanfiction weiterlest und Spaß daran habt.

      Danke

      Mit freundlichen Grüßen

      Monkey D. Tyson
    • Neu

      Ja ich kann mir sehr gut vorstellen, dass geschäftliche Unterlagen ein richtiger Kreativkiller sind.^^ Allerdings sind wir hier oder bzw eher ich sehr verwöhnt, was die ausführliche und bildliche Beschreibung von Dingen betrifft, da unsere zwei Veteranen darin regelrechte Künstler sind und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich das bei dir noch entwickeln wird. Weiterhin ist der FF-Bereich zumindest derzeit in der Hand einer sagen wir mal etwas älteren Generation, die natürlich auch etwas andere Ansprüche stellen dürfte, als es bei deinen Projekten vor acht Jahren der Fall gewesen ist.

      In diesem Zusammenhang ist dein Argument der Altersgruppen natürlich nicht von der Hand zu weisen und ich bin da wohl auch etwas durch >Menschenjagt< geschädigt. In den letzten drei Kapiteln sind wir dort beispielsweise durch die Hinterlassenschaften eines Wissenschaftlers gewandelt, welche aus einer Fabrikhalle gefüllt mit Leichenbergen bestand, welche sich Hauptsächlich aus Frauen und Kindern zusammensetzten.

      Sich dem Leser sein eigenes Bild machen zu lassen ist zwar ganz schön, aber ein paar grundlegende Inforationen wie Haarfarbe und markante Merkmale könnten schon nicht schaden, vielleicht kannst du es über die Steckbriefe einbinden. Ansonsten bleib deinem Stiel und deinen Ideen treu, es ist deine Geschichte und es beleibt dir überlassen in wieweit du auf unsere Vorstellungen, Wünsche, Ideen und Erwartungen eingehst. :)
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
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      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
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      So kann man es aber auch sehen
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      Kapitel 3: jeder hat sein Päckchen zu tragen

      Nojiko legte mir die Steckbriefe mit der beschrifteten Seite nach unten auf meinen Schoß.
      ,,Du sollst jeden einzeln anschauen" sagte Sie. Ich schaute mich um, im Raum befanden sich mehrere Ärzte, Krankenschwestern und andere Personen. Sie alle machten einen sehr ruhigen und doch erschreckten Eindruck. Ich führte meinen Arm zu dem ersten Steckbrief und merkte dann das mein Arm Bandagiert war. Egal, ich drehte den Steckbrief um und blickte in das Gesicht meines Bruders. Hardrock Trey nannten sie ihn. Er sah fröhlich aus. Unterhalb seiner kurzen schwarzen Haare erkannte ich eine Narbe wieder, die über einen Teil seiner Stirn ragte. Diese Narbe hatte er früher nie. Wenn ich es schätzen müsste würde ich sagen die Narbe war gut 5 cm lang. In seiner Hand hielt er ein Bier und sein Oberkörper war komplett nackt, deswegen erkannte man auch sein Sixpack. Typisch Trey, er war schon immer ein Angeber. Ron lachte und sagte ,, Sag mal er kann es immernoch nicht lassen. Der Junge kann nie mal seinen Oberkörper auf Bildern bedecken. Er ist wie immer ein Angeber. Aber die Zahl die auf diesem Papier steht spricht für ihn." Mein Blick wanderte hinunter zu seinem Kopfgeld. Als ich es sah konnte ich meinen Augen nicht trauen. Er war gerade einmal ein paar Jahre von Zuhause weg und hatte solch ein hohes Kopfgeld. Was hatte er nur getan. Ich legte seinen Steckbrief zur Seite und griff mit meiner mittlerweile zittrigen Hand den nächsten Steckbrief. Ich drehte ihn um und blickte in das furchteinflößende Gesicht meines Vaters. ,, Sag mal wird das ein Familienalbum oder warum zeigt ihr mir Steckbriefe meiner halben Familie?" Ron entgegnete ,, Das ist kein Zufall ich erkläre es dir später". Ich sah das mein Vater mittlerweile ebenfalls kurze Haare hatte, allerdings waren seine grau. Als ich ihn das letzte mal sah hatte er noch schwarze Haare. Wird wohl sehr schnell grau der alte Mann. Er war immernoch sehr muskulös und trug ein schwarzes Oberteil mit einem schwarzen Umhang.Im Hintergrund sah man mehrere Männer mit Bierkrügen in der Hand, darunter auch mein Bruder. Mein Vater und mein Bruder haben sich getroffen? Das wunderte mich. Als ich die Höhe seines Kopfgeldes sah war ich nicht sonderlich überrascht. Sein Kopfgeld war nicht viel gestiegen. Nun drehte ich mit der anderen Hand welche zum Glück nicht bandagiert war, den dritten Steckbrief um und schaute in mein eigenes Gesicht. Maschinenfaust Tyson 15 Millionen Berry Kopfgeld. Ich schaute für ca. 10 Sekunden total ruhig auf den Steckbrief und fing laut an zu lachen. Ron lachte mit mir. Alle um uns herum schauten uns mit entsetzten Blicken an und waren verdutzt. Nojiko fragte,, Macht ihr euch keine Sorgen? Du hast ein Kopfgeld und wirst nun Gesucht." Ich schüttelte den Kopf ,, Weißt du Nojiko, in meiner Familie ist es normal ein Kopfgeld zu haben." Einer der Ärzte fragte,, Dann bist du wirklich sein Sohn? Weißt du wie extrem gefährlich dein Vater ist?" Ich nickte und begann zu erzählen ,, Ihr müsst eines Wissen. Mein Vater war schon ein starker Pirat als ich ein Kind war. Er war lange Zeit mit meiner Mutter unterwegs. Sie haben zusammen mit ihrer Piratenbande einige Kämpfe gegen starke Marineoffiziere bestritten. Doch dann irgendwann kam mein Bruder zur Welt und ein paar Jahre später ich. Wir waren als kleine Kinder immer auf See. Mein Bruder hat mit 5 Jahren das erste mal einen Marinesoldaten besiegt. Als dann irgendwann meine Schwester zur Welt kam, wurde meinem Vater bewusst das er zwar zwei Jungs auf See großziehen könnte, doch niemals seine kleine Prinzessin. Also ließen wir uns auf einer kleinen Insel im East Blue nieder. Wir konnten das nur tun weil meine Mutter ihr leben lang immer mit einer Maske über dem Gesicht gekämpft hat. Mein Vater ging dann kurze Zeit später wieder auf See und wir sahen ihn von da an nur noch einmal pro Jahr. Seit drei Jahren habe ich Ihn nun nicht mehr gesehen. Da freut es mich die Steckbriefe zu sehen. Mein Bruder ist vor ein paar Jahren losgezogen um Pirat zu werden. Es freut mich das die beiden wohlauf sind. Schon mein Großvater und mein Urgroßvater waren starke Piraten. Es liegt mir im Blut, doch ich war nie so ein Naturtalent wie mein Bruder und mein Vater. Wie dem auch sei. Auf dieser Insel im East Blue habe ich dann Ron kennen gelernt, der eine ähnliche Familiengeschichte hat, den sein Vater ist..." Ich wurde sofort von Ron unterbrochen und er sagte das er nicht möchte das ich erzähle wer sein Vater ist. Ich entschuldigte mich und Ron warf mir die Zeitung zu. ,, Schau dir lieber mal an was deiner gemacht hat." In der Zeitung war ein Bild einer zerstörten Marinefestung und darunter nur ein kurzer Artikel darüber das zwei Piratenbanden zusammen eine Marinebasis zerstört hatten. Es handelten sich hierbei um mein Vater und mein Bruder. Sie hatten wohl etwas gesucht und als sie es nicht gefunden haben, haben sie die komplette Festung zerstört. Ich wunderte mich. Die beiden waren normalerweise überhaupt nicht agressiv und so etwas passte nicht zu ihnen. Ich legte die Zeitung und die Steckbriefe auf den Tisch neben mich. Nun zog ich die Decke weg unter der ich lag und sah das ich nur eine Unterhose trug. Ron reichte mir eine schwarze Hose und ein weißes T-Shirt. Ich stand auf und Nojiko fragte ,, Was wollt ihr nun tun? Bleibt ihr noch etwas? Wir möchten ein Fest feiern." Wir stimmten zu und ich ging mit Nojiko ein Stück spazieren ,, Nojiko was willst du nun tun? Wenn Gull wieder kommen sollte, wird er dich suchen und bestrafen wollen. Komm doch mit uns." Sie schaute mich an und sagte,, Es ist eine schwierige Situation doch ich kann nicht mit euch mitsegeln. Ron hat mir als du geschlafen hast alles erzählt von dir und deiner Familie, von eurem Plan. Das ist alles zu gefährlich für mich und ich denke das ist auch nicht mein Ziel. Natürlich weiß ich das es für mich auch hier gefährlich werden könnte, doch ich denke Gull wird nicht mehr wieder kommen. Von Arlongs-Bande ist auch nie wieder jemand zurückgekommen. Danke für das Angebot, aber ich bleibe hier. Ich gehöre hier hin, hier bin ich aufgewachsen und die Bewohner brauchen mich. Es tut mir sehr leid. Doch ich kenne da jemand mit der du mal sprechen solltest." Sie lief in Richtung eines alten Hauses. Ich lief ihr hinterher und wunderte mich was sie dort wollte. Das Gebäude war sehr feminin dekoriert und auch als ich durch die offene Tür hineinblicken konnte, sah alles aus als würde eine Frau hier wohnen. Nojiko sagte ich solle warten, sie würde jemanden holen. Ich wartete also und schaute mich etwas um. Überall waren Blumen, doch als ich durch die Lücken zwischen einer Rosenwand schaute, sah ich einen Hinterhof voller zerstörter Holzpfäle und geplatzte Boxsäcke. Wer wohnte den hier? Ich war nun sehr gespannt wen Nojiko mir vorstellen wollte. Plötzlich öffnete sich langsam die Tür und Nojiko trat heraus. Als ich sah wer mit ihr das Haus verlief, wurde ich sprachlos. Sie war der Wahnsinn. Ich dachte ich sehe einen Engel. Lange blonde gelockte Haare, strahlend blaue Augen, ein Lächeln im Gesicht das selbst Blackbeards Dunkelsheitsattacken erhellen könnte. Sie trug ein Kleid das ihr bis zu den Knien reichte, darunter wunderschöne Beine. Ich war starr und total nervös, mein Herz schlug doppelt so schnell wie sonst, ich begann zu schwitzen und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Wer war dieses wunderschöne Geschöpf dachte ich nur. Sie kam langsam auf mich zu. Mit jedem Schritt den sie in ihren Schuhen machte wurde ich nervöser. Nun stand sie vor mir, streckte mir die Hand entgegen und sagte mit einer Wunderschönen Stimme ,, Hallo mein Name ist Leila." Ich schaute sie mit großen Augen an und sagte nichts. Das konnte gar nichts sein, sonst redete ich wie ein Wasserfall. Nun musste ich aber was sagen. Ich gab mir einen Ruck doch was rauskam war mehr als peinlich. Ich stammelte ,, Wo bist du mein ganzes Leben nur gewesen?" Sie schaute mich mit fragendem Blick an. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Liebesfilm. Nojiko erklärte wer ich bin und was ich vorhätte. Leila schien sehr interessiert und erzählte,, Ich bin hier seit ein paar Monaten. Das Haus hier gehörte früher meiner Großmutter. Eigentlich komme ich von einer Insel aus dem West Blue. Mein Vater war ein Pirat und meine Mutter eine Köchin in einem Restaurant. Alles funktionierte super. Ich lernte von meiner Mutter kochen in ihrem Restaurant und alle paar Monate kam mein Vater vorbei und ich lernte eine neue Kampftechnik. Alles war perfekt. Bis zu diesem einen Tag an dem unser Dorf von Piraten überfallen wurden. Sie suchten uns, den wir hatten anscheinend etwas was sie wollten. Mein Vater und seine Bande kämpften gegen sie doch sie verloren und starben. Als der Käptn der feindlichen Bande mich angreifen wollte stellte sich meine Mutter vor mich und leider schaffte sie es nicht. Der Pirat erledigte sie und verschonte dafür mein Leben. Ich werde das Gesicht dieses grauenhaften Monsters nie vergessen. Seitdem lebe ich in einer Welt aus Angst, Trauer und Mutlosigkeit. Ich habe außer Nojiko niemand. Als ich alleine da stand brachte mich mein Onkel hierher zum ehemaligen Haus meiner Großmutter. Hier begann ich zu trainieren, doch ich habe niemanden mehr." Die Geschichte ging mir sehr nah. Ich schaute sie an und sagte,, Du bist sicherlich voller Wut auf diesen Piraten und ich möchte dir helfen. Ich kann es nicht mit ansehen wie du in diesen negativen Emotionen versinkst. Komm mit uns und ich verspreche dir wir finden diesen Piraten und vernichten ihn. Das bringt dir zwar nur die Rache aber ich hoffe die Reise bringt dich auf andere Gedanken. Ich weiß das wir Fremden sind doch ich gebe dir mein Wort, das ich dir nur helfen möchte. Also was sagst du ?" Nojiko erzählte ihr was wir alles für die Insel getan haben. Leila schaute mir nun in die Augen und sagte zu. Wir gingen nun zurück zu den anderen und ich nahm Ron und Leila beiseite ,, Ron das ist Leila unser neues Crewmitglied. Wir werden ihr helfen einen bestimmten Piraten zu erledigen und ihr Ziel ist wie unseres auch die Grandline." Ron freute sich und begrüßte Leila. Nun begannen wir mit den Dorfbewohnern zu feiern bis in die frühen Morgenstunden doch ein Gedanke wurde ich nicht los. Warum hatte ich in Leilas nähe so ein komisches Gefühl. Ich fühlte mich glücklich und ich ahnte schon was los ist ....