Kapitel 936 - "Sumo-Inferno"

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      Das komplette Kapitel sagt mir mehr zu als die Spoiler vorher.

      Luffy hat nun wieder eine Trainingschallenge.
      Ich finde es ok, dass seine Handschellen ihm abgenommen wurden. Er muss auf Hyou aufpassen , Luffy muss sich verteidigen gegen Waffen und beide dürfen nicht ins Aus geraten weil der Kopf sonst ab ist. Somit sind beide auch am Ring gebunden und können nicht fliehen. Trotzdem hoffe ich , dass Oda uns für Luffy noch einen richtigen Endboss liefert.

      Kawa sah man wieder nicht. Trotzdem bin ich auf sein Aussehen gespannt. Schlimm das Oda immer so spielerisch ist mit Geheimnissen.

      No Words for Raizou!! Klaut einfach mal die falschen Schlüssel. Man hätte auch Kid folgen können.

      Das Badehaus war mein Highlight des Kapitels.

      Nami lässt ihr Handtuch fallen und setzt dadurch alle Männer ausser Gefecht.
      Drake ist ein Gentleman.
      Robin ist etwas angepisst von Sanji. XD
      Natürlich kommt es zu keinen Kampf im Badehaus aber es hatte trotzdem Stil mit etwas fun und Sex.

      Zorro gegen Benkei.
      Sah doch recht nice aus. Aber diese Wanderung von Zorro durch seinen Koordinationsverlust nervt etwas weil bisher auch nix dabei rauskam.

      Hoffentlich ist im nächsten Kapitel wieder mehr Freude dafür. Infos , Fights und ein Step in Richtung Festival.
      Masked Deuce wird das 11.Mitglied der SHB.
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      Meine Fresse, also so langsam geht mir der Gefängnisplot richtig aufn Keks. Das Ganze ist so lasch, spannungsarm und armselig inszeniert, dass es mir kalt den Rücken runterläuft. Jetzt werden Ruffy die Seesteinhandschellen abgenommen, weil reasons. Geil. Einfach geil. Ja, Ruffy hat jetzt einen Explosionsring am Hals und darf den Ring nicht verlassen, aber seine Reaktion darauf, dass man ihm die Handschellen abgenommen hat, sagt doch im Grunde schon alles. Ich versteh hier auch Queen's Gedanken überhaupt nicht. Ruffy marschierte zuvor durchs Gefängnis und verprügelte einen Wärter / Headliner nach dem anderen, obwohl er durch die Handschellen eingeschränkt war. Glaubt jemand wie Queen jetzt tatsächlich, dass man bei so jemandem größeren Erfolg hat, wenn man ihm dieses Handicap wieder wegnimmt und gleichzeitig schwächeren Fooder als es die Wärter sind - nur in größerer Anzahl - auf ihn hetzt? Leg ihm doch einfach das Halsband um und lass ihm die Handschellen dran. Das würde Eindruck schinden. Das würde bei den Worten man wolle ihn brechen und in die Beast Bande eingliedern, endlich mal ein Ausrufezeichen hintersetzen. Einfach nur ne Floskel reinzuwerfen wie "I'll throw you a bone" ist - und das kann ich leider nicht oft genug betonen - nur eines: Lazy writing. Da gibt's für mich auch gerade nichts mehr schön zu reden. Oda demontiert die Desaster hier einen nach dem anderen. Ob gewollt oder nicht. Und die Hoffnung darauf, dass diesbezüglich mal langsam Besserung einkehrt, schrumpft gefühlt mit jedem weiteren Kapitel, in dem Oda sich mit einer dieser Witzfiguren befasst.
      Mal ganz abgesehen davon, dass die Kommunikation innerhalb der Beast Piratenbande hier offensichtliche Defizite aufweist - denn Queen schien nicht zu wissen, dass Ruffy das KH besitzt - ist das schon nicht mehr fahrlässig oder arrogant, es ist einfach nur dumm. Ja, Queen kann hier natürlich noch was in der Hinterhand haben, um Ruffy zu fordern und von einer Mitgliedschaft in der Beast Bande überzeugen zu wollen, aber was den ersten Eindruck betrifft, hat der Typ erstmal versagt. Und zwar auf ganzer Linie.

      Mich schreckt hier aber auch ehrlich gesagt Ruffys Art und Weise ab, mit der er Queen gegenüber auftritt. Ruffy hatte im Arc zuvor mit zwei Kommandanten zu kämpfen, die sich auf etwa demselben Niveau bewegen, wie Queen. Und an beiden hatte er extrem hart zu knabbern. Ja, er hat jetzt ein paar Tage körperlich trainiert, aber wie er sich hier gegenüber Queen gibt vermittelt erstmal den Eindruck, als hätte er von diesen Kalibern überhaupt nichts mehr zu befürchten. Als hätte er jetzt - dank der paar Tage Steine schleppen - einen solch großen Sprung hingelegt, dass ein Kommandant für ihn kaum mehr eine Gefahr darstellt. Und Ruffy ist eigentlich niemand, der seine Gegner unterschätzt. Will uns Oda hier also nun dahingehend anteasern, dass Ruffy jetzt (deutlich) über diesen Figuren steht? Nur weil er ein paar Tage gearbeitet / trainiert hat?

      Es ist ja schön und gut, dass Oda das Gefängnis nutzt, damit Ruffy trainieren kann. Die Inszenierung ist diesbezüglich aber einfach mal komplett geflopt. Fehlt nur noch, dass Ruffy den Explosionsring jetzt tatsächlich in Rayleigh-Manier von seinem Hals entfernt und Queen damit endgültig demontiert, ohne ihn auch nur einmal selbst angegriffen haben zu müssen. Auch hier wieder: Eine solche Szene fände ich durchaus gelungen, um Ruffys Entwicklung weiter zu unterstreichen, doch die Art und Weise, wie dies in diesem Fall geschehen würde, wie es inszeniert wäre, wäre völlig unzureichend, fast schon erbärmlich. Und das ist letztlich auch das große Problem, das ich mit diesem Plot - aber eigentlich auch mit dem ganzen, bisherigen Arc - habe: Die Dinge, die Oda hier inszeniert und entwickelt gefallen mir an sich wirklich gut, aber die Art und Weise, wie es zu diesen Szenen kommt, ist in vielerlei Hinsicht verbesserungswürdig. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Der ganze Gefängnisplot wirkt wie ein einziger, großer Plotdevice, um Ruffy auf wundersame Weise stärker zu machen und die Kluft zu Kaido etwas weiter schließen zu können. Und mit jedem Kapitel das folgt, und mit dem man sich Besserung erhofft, wird genau dieser Verdacht immer mehr untermauert. Das Ziel ist wichtig, der Weg dorthin ist aber mindestens genauso entscheidend.

      Mein einziger Hoffnungsschimmer in diesem Plot ist weiterhin die Einbindung von Kawamatsu, sowie von Hyogoro, weil wir hier zwei Charaktere haben, die für den weiteren Verlauf des Arcs wohl noch von entscheidender Bedeutung sein werden. Gerade bei Kawamatsu werde ich inzwischen immer neugieriger. Wieso genau er angekettet in seiner abgedunkelten Zelle sitzt, anstatt sich ebenfalls die Finger blutig zu schuften, interessiert mich wirklich brennend. Was bezweckt man mit dieser Sonderbehandlung bei ihm? Scheinbar hockt er da ja bereits seit 13 Jahren, was wollen Kaido und Orochi also von ihm?

      Von der Badehausszene hatte ich mir leider etwas mehr erhofft. Gerade mit der Anwesenheit von X.Drake und Sanji hätte Oda hier zumindest - seitens Drake - einen kurzen Nebensatz einbauen können, in dem man uns über den Ausgang des Kampfes mit Page One aufgeklärt hätte. Aber Pustekuchen. Dass Oda hier nun Bepo und co. offscreen hat entführen lassen, geschenkt. Mit dieser sprunghaften, konsequenzlosen Erzählweise seitens Oda wird man sich bei diesem Arc nun wohl gewöhnen müssen. Ich kann zwar nicht in seinen Kopf hineinsehen, aber ich stelle jetzt einfach mal die gewagte Vermutung auf, dass Oda selbst weiß, was für eine Mammutaufgabe er sich mit dem Wano Arc aufgebrummt hat. Mit all den verschiedenen Figuren, bereits vorab eröffneten Handlungspunkten und dort eröffneten Subplots. Würde er jeder narrativen Entwicklung auch die Panels widmen, die es bräuchte, würde der Arc vermutlich 400+ Kapitel andauern.
      Immerhin: Kaido kündigte - nach Ruffys Niederlage gegen ihn - bereits an, dass man sich um Law später kümmern wollen würde. Dies scheint nun passiert zu sein, da man sich mit der Gefangennahme seiner Leute scheinbar erhofft ihn aus der Deckung zu locken. Ob Oda den Fanboy-Magneten damit auch nach Udon lotsen will? Gut möglich, zumal das wieder die ideale Gelegenheit bietet, um ihm vor Augen zuführen mit was für einem verrückten Haufen er da eine Allianz geschlossen hat. Seinen Gesichtsausdruck wenn er sieht, wie ausgerechnet Linlin den Strohhut aus dem Gefängnis boxt, sehe ich schon jetzt vor meinem geistigen Auge.

      Interessant ist natürlich, dass Hawkins scheinbar Wind von den Plänen der Allianz bekommen hat. Der offensichtlichste Kandidat, um ihm - respektive den Beast Piraten - das gesteckt zu haben, ist natürlich Kyoshiro, nachdem Komurasaki einen Zettel mit ihrem Erkennungszeichen in der Hand hielt, als sie von ihm niedergestreckt wurde. Das macht seine dortige Aussage und sein bisheriges Auftreten aber nicht weniger nebulös. Gerade ihr kurzes Gespräch, bevor er sie angriff, bleibt da erstmal höchst suspekt, weil sie beide scheinbar mit dieser Entwicklung gerechnet haben. So fragt er sie ja sogar noch, ob sie vorbereitet wäre, bevor er sein Schwert gegen sie erhebt.
      Die beiden scheinen ihren ganz und gar eigenen Plan zu verfolgen, der eng mit der Allianz verknüpft ist. So wie Orochi und die Retainer, so haben auch sie scheinbar auf dieses Jahr gewartet, in dem sich Toki's Prophezeiung erfüllen soll. Dass Kyoshiro eine Partnerschaft mit Orochi und Kaido pflegt ist ja längst bekannt, würde durch Hawkins neu erlangtes Wissen jetzt also keine neue Erkenntnis darstellen. Aber mir scheint es immer mehr den Eindruck zu vermitteln, als plane man beide Parteien gegeneinander auszuspielen, um dann am Ende als der lachende Dritte da zustehen. Kyoshiro scheint auf jeden Fall ein doppeltes - oder gar dreifaches - Spiel zu spielen und ich bin echt gespannt darauf zu sehen wohin Oda mit ihm noch will. Er ist und bleibt das wohl Beste, was der Wano Arc bisher zu bieten hat.

      Was Zorro betrifft, so war eigentlich klar, dass es mal wieder das Shuusui war, das man ihm entwendet hat. Nach der bisherigen Inszenierung glaube ich gerade nicht daran, dass uns Oda hier einen kompletten Kampf zeigen wird, wünschen würde ich es mir dennoch. Allerdings bezweifel ich, dass dieser von langer Dauer sein wird, da der Dieb, der es ihm entwendet hat, wohl - mit großer Wahrscheinlichkeit - sich ebenso der Allianz anschließen wird, wenn er erstmal erfährt wer Zorro ist und mit wem - Kinemon und co. - er unterwegs ist.
      Dennoch: Zorro's Odyssey weckt allmählich mein Interesse. So werden wir nun wohl in Kürze auch das Grab von Ryuma zusehen bekommen. Die optischen Ähnlichkeiten seitens Zorro zum jungen Ryuma aus "Monsters" dürften hinlänglich bekannt sein und ich hege weiterhin die Hoffnung, dass dies nicht die einzige Gemeinsamkeit sein wird, die er und Ryuma teilen. Eine Verwandtschaft würde ich sehr begrüßen. So offensichtlich es auch wäre Zorro als Abkömmling einer Samuraifamilie - noch dazu verwurzelt mit dem legendärsten Samurai von Wa No Kuni - charakterlich auszubauen, so sehr wünsche ich mir einfach, dass er mit Sanji diesbezüglich nun gleichziehen wird. Bekam dieser im Arc rundum Big Mom seinen tieferen Einblick, der gewisse Lücken in seiner Vergangenheit schloss (wie kam er vom North Blue in den East Blue bspw.), so hat Zorro es jetzt auch verdient selbigen Einblick im Arc rundum Kaido zu bekommen. Damit wäre das Monstertrio der SHB, was ihre Hintergrundgeschichten betrifft, übrigens auch gleich auf, da sie allesamt zwei Flashbacks erhalten hätten, während der Rest der SHB "nur" einen hatte. Denn auch bei Zorro gibt es ja durchaus Lücken, die man schließen könnte. Wer waren bspw. seine Eltern? Auch sein Alter könnte letztlich ein Wink sein, so kam es zum politischen Machtwechsel auf Wano vor 20 Jahren, er selbst ist 21 Jahre alt. Da ließe sich durchaus eine Verbindung zu herstellen.
      Mal ganz zu schweigen davon, dass keiner es momentan so nötig hat charakterlich ausgebaut zu werden, wie Zorro. Seit dem TS ist er charakterlich leider ziemlich abgeflacht, diese Baustelle darf Oda in diesem Arc also gerne mal etwas beackern. Wenn man dabei dann noch näher auf die Schwertthematik eingehen würde - ob jetzt zusammen mit seiner Entwicklung oder unabhängig davon noch im Arc - die ja sehr früh im Manga aufgekommen ist, dann aber nie näher behandelt wurde, dann bin ich glücklich.

      Alles in allem ein Kapitel, das vor allem durch den Gefängsnisplot stark leidet. Mit dieser ganzen Kiste bin ich bis jetzt nicht warm geworden und werde es wohl auch nicht mehr. Dafür ist mir die Inszenierung schlichtweg zu lasch und spannungsarm.
      Zorro's Weg dagegen, sowie Kyoshiro's mögliche Machenschaften, stellen da definitiv die aktuell interessantesten Baustellen des Arcs dar, von denen ich mir in den nächsten Wochen / Monaten noch so einiges verspreche. Von daher: Bitte mehr von den Samurai und Wa No Kuni als Nation. Auf die Beast Piraten kann ich verzichten.
      Es ist erschreckend. Einst war ich unfassbar gehypt auf diese Antagonistengruppe, u.a. weil die Zoans meine Lieblingskategorie unter den Teufelsfrüchten darstellen (dank dem Enies Lobby Arc). Jetzt - etwa 9 Monate nach Arcbeginn - könnten mich die Beast Piraten gar nicht mehr weniger interessieren. Die Beast Piraten stellen für mich - bisher - tatsächlich die uninteressanteste Antagonistengruppe dar, die uns Oda je geliefert hat. Hatte ich immer meine Vorbehalte darüber, dass Big Mom und ihre Crew ebenfalls Teil dieses Arcs werden, so bin ich inzwischen fast schon glücklich darüber sie dabei zu haben. Sind - im Vergleich beider Yonkou Banden - einfach die deutlich interessanteren Figuren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

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      Lol. Drake ist also ein Germa-Fanboy. Das er Stealth-Black erkannt hat ist der Grund für die Herzchen und das Umkippen <3 , nicht das herzerwärmende nackte Fleisch der schönen Nami. Ob damit die Grundlage für ein potentielles Überlaufen geschaffen wurde? Hawkins ist ebenfalls vom North-Blue und könnte auch davon beeinflusst werden. Die Schlinge um Kaidos Hals wird immer enger, da auch Kawamatsu kurz vor seiner Befreiung steht. Die Allianz wächst und Kaidos Truppe könnte schrumpfen..
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      Laws Bande wurde also gefangen genommen würde mich nicht wundern wenn 2 von ihnen ebenfalls an dem sumo Kampf teilnehmen werden. Als ich das mit den Halsbändern las dachte ich direkt an Szene auf dem Archipel aber auch an die typischen Filme wo Thor 3 zum Beispiel wo sich Freunde gegenüber stehen und am Ende den Herrscher zusammen verprügeln
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      -Bo- schrieb:

      Hoffentlich fängt er sich wieder, nimmt sich eine längere Auszeit oder feuert seine Editoren. Allmählich mache ich mir echt Gedanken um ihn.
      Das gleiche könnte man auch über dich sagen. Eine Auszeit hilft dabei wieder aus der notorischen Kritikecke rauszukommen, denn mit jedem weiteren Kommentar bestätigst du nur, dass du in der Story voreingenommen Hacken suchst, an denen du deine Kritik aufhängen kannst.
      Beispiel Zorro:
      Du kritisierst seinen isolierten Handlungsstrang, doch genau dieses Stilmittel benutzen alle Autoren dieser Welt, wenn sie eine komplexe Geschichte nicht auf einem roten Faden erzählen wollen. Sobald eine Gruppe unterwegs ist, läuft ein Charakter immer alleine und isoliert irgendwo rum und sammelt Informationen, die zunächst sinnlos und langweilig erscheinen und sich am Ende des Arcs als Puzzle einfügen. Selbst Oda benutzt das Stilmittel häufig. Ob Sanji damals alleine Mr. Prince gespielt hat, ob Ruffy immer irgendwo alleine rumrennt und deinen Worten nach:

      -Bo- schrieb:

      Jedes Mal bei irgendeinem anderen Typen, den wir nicht kennen und der uns egal sein kann.
      neue Leute kennenlernt, die für den Verlauf des Arcs wichtig werden. Jeder der SHB hatte bisher seine isolierten Alleingänge, wo er ein paar Panels da war und dann wieder nicht. Im Anime hat man da mehr Screentime, jedoch bleiben Oda nicht viele Panels, um einen isolierten Informationsstrang zu zeichnen und daher kommt das als Ergebnis raus. Die andere Möglichkeit wäre die komplette SHB auf einer roten Linie quer durch Wano zu schicken und alles auf dem Weg einzustampfen wie im East Blue. Dann wärst du wieder der erste, der einen langweiligen Strang ohne Nebenschauplätze kritisiert.

      Zu Ruffys Ferienlager muss man ebenfalls abwarten, was genau die Kommandanten über Ruffy wissen. Es ist immer noch nicht bestätigt, dass Ruffys Kopfgeld bis nach Wano zu den Desastern durchgedrungen ist. Es ist ein berüchtigtes, aber isoliertes Land, wo selbst ein Admiral es sich drei Mal überlegt, da ohne Informationen hinzuschippern. Natürlich hat dieser Umstand Kaidos Bande völlig lahmgelegt in Sachen "awareness". Die haben seit Ewigkeiten wahrscheinlich keine ernstzunehmenden Feinde mehr auf Wano gehabt. Ruffy ist in deren Augen nur ein weiterer Kid,Hawkins, Drake. SN die sich für Piratenkönige halten, aber keinerlei Chance gegen die Desaster haben. Daher spielt Queen mit Ruffy wie er mit jedem anderen SN spielen würde. Der wusste ja nicht mal über sein Königshaki bescheid. Warum zur Hölle muss er also Respekt vor ihm haben? Wenn sie über Ruffys Kopfgeld bescheid wüssten, glaubst du nicht, dass Kaido persönlich Ruffy überzeugen würde in seine Crew einzutreten statt Queen damit zu beauftragen, der ein niedrigeres Kopfgeld besitzt? Ruffy läuft sicher nicht mit der Zeitung durch die Gegend, die seinen Sieg über Katakuri beschreibt. Oda hat auch das Stilmittel schon häufig benutzt. Ich weiß noch wie ich das Kapitel damals auf Jaya verschlungen habe, als man das wahre Kopfgeld von Ruffy mit 100 Mio erfuhr und sich alle in die Hosen machten.
      Als er damals dann Bellamy mit einem Schlag in den Boden hämmerte. Ist euch aufgefallen, dass Oda Ruffy nun viel muskulöser nach dem Training zeichnet ? Da wird bald die nächste Kraftdemonstration zum Vorschein treten.

      Und als letztes die nicht gezeichnete Flucht, über die du dich so echauffierst. Ja, da könnte man eventuell Kritik ansetzen, dass Oda diese Panels rausgeschnitten hat. Aber er wird seinen Grund dahinter gehabt haben. Du glaubst doch nicht, dass er das willkürlich so entscheidet? Meinte er nicht mal in einem Interview, dass er immer sehr viel mehr Panels pro Kapitel zeichnet und dann entscheiden muss, welche er rauslässt? Sprich, wenn er da 2-3 Panels für aufbringt die Flucht zu zeigen, müssten andere Panels dafür weichen und er hat sich nun mal so entschieden, dass diese am ehesten verzichtbar sind. Wir haben die SHB nun 39423494 Mal beim Abhauen aus gefährlichen Situationen gesehen. Wir haben einen Sanji, der sich ( und eventuell andere??) unsichtbar machen kann, eine Ninja Frau, abgelenkte SN mit Hawkins und Drake und allgemeines Chaos in einem Raum, wo die Sicht durch den Wasserdampf beschränkt ist. Da braucht man nun wirklich weniger Fantasie als in Softpornos und Bikinibars, um sich da eine schnelle Flucht zusammenzureimen.
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      Meiner Meinung nach war Kawamatsu der Beschützer von Hiyori/Komurasaki. Nur wird Kawamatsu sich wohl geopfert haben, damit Hiyori erfolgreich untertauchen und eine andere Identität annehmen konnte, was einem Kawamatsu aufgrund seines Bekanntheitsgrades nicht möglich gewesen ist. Damit wäre auch klar, was Orochi und Kaidou von ihm wollen. Mal davon ab, dass es trotz Allem eine immense Folter sein dürfte, 13 Jahre angekettet in einer dunklen Zelle zu hocken und lediglich vergifteten Fisch zur Ernährung zu erhalten. Zu dem wollen Orochi und Kaidou wohl nicht, dass über Oden und seine Familie überhaupt gesprochen wird, wohl ein weiterer Grund, warum Kawamatsu eine separate Behandlung bekommt und nicht zusammen mit den anderen Gefangenen arbeiten darf, schon allein um ihm die Chance zu nehmen Informationen über Oden zu verteilen und potentiell mehr Anhänger zu gewinnen oder gar befreit zu werden. Denn das es noch genug Anhänger von Oden in Wano gibt wissen Orochi und Kaidou immerhin durchaus.

      Was Oda's erzählerischen Stil anbelangt, welcher meiner Meinung nach zu Recht kritisiert wird, frage ich mich, ob irgendein Mitarbeiter Oda in dem Sinne schon mal direkt kritisiert hat. Ob Oda auch nur eine solche Kritik schon mal zu lesen bekommen hat, oder ob das alles nur nickende Bücklinge sind, die alles feiern was Oda tut, weil die Kohle nur so fließt.

      OneBrunou schrieb:

      Ich kann zwar nicht in seinen Kopf hineinsehen, aber ich stelle jetzt einfach mal die gewagte Vermutung auf, dass Oda selbst weiß, was für eine Mammutaufgabe er sich mit dem Wano Arc aufgebrummt hat. Mit all den verschiedenen Figuren, bereits vorab eröffneten Handlungspunkten und dort eröffneten Subplots. Würde er jeder narrativen Entwicklung auch die Panels widmen, die es bräuchte, würde der Arc vermutlich 400+ Kapitel andauern.
      Hier stelle ich mir aber die Frage, warum Oda dann beispielsweise haufenweise Panels zeichnet die ziemlich uninteressant und nutzlos sind. Siehe zum Beispiel Dress Rosa und dem ewigen Gerenne. Und auch auf Wano frage ich mich, welche Kriterien Oda ansetzt in Bezug auf die Dinge, welche er zeichnen und ins Kapitel einbringen will und welche er einfach weglässt.

      Genauso frage ich mich, warum Oda die Gegner, in dem Fall die Bestien-Piraten, so absurd dämlich darstellt. Was die Gründe dafür sind, wenn am Ende eine derartig dumme Geschichte heraus kommt. Das wäre mal eine gute Frage für eine SBS, die aber wohl nie ausgewählt und beantwortet werden würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Phâra ()

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      Phâra schrieb:

      Hier stelle ich mir aber die Frage, warum Oda dann beispielsweise haufenweise Panels zeichnet die ziemlich uninteressant und nutzlos sind. Siehe zum Beispiel Dress Rosa und dem ewigen Gerenne.
      Oda schafft den Spagat, die Balance, diesbezüglich - mMn - seit dem TS einfach nicht mehr. Auf Punk Hazard, Dress Rosa und Whole Cake Island hat er sich immer wieder mit diesem ständigen Gerenne aufgehalten, was man auch locker hätte komprimieren können. Da hat er die Arcs länger gemacht, als sie eigentlich hätten sein müssen.
      Auf Wa No Kuni haben wir jetzt das genaue Gegenteil. Hier schneidet er immer wieder einzelne Handlungspunkte an, lässt diese aber gleich wieder verpuffen, in dem er den Ausgang komplett offpanel geschehen lässt und uns - wenn überhaupt - kurz in einem Nebensatz aufklärt, was vorgefallen ist. Dass er sich keine Zeit genommen hat, um uns zu zeigen, wie Nami, Robin und Brook aus dem Palast geflohen sind, ist hier absolut bezeichnend. Vor ein paar Jahren - oder gar vor ein paar Monaten - hätte er sich diese Zeit noch genommen.

      Jetzt haben wir allerdings einen Arc vor uns, dessen Ausgangslage alleine schon mehr Input geliefert hat, als es der beendete Punk Hazard und Dress Rosa Arc wohl zusammen hatten. Und Oda ist nun sichtbar damit bemüht alles, was er vorab angekündigt hat und alles, was er sich selbst sonst noch so für diesen - für ihn auch sehr speziellen - Arc vorgenommen hat, irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Seine Lösung, damit er sich mit diesem Mammutprojekt nicht genauso lange befassen muss, wie mit allen anderen, bisherigen Arcs seit dem TS zusammen, scheint daher zu sein viele Dinge einfach zu überspringen und so von einem Handlungspunkt zum Nächsten zu springen.

      So würde ich mir seine aktuelle Herangehensweise jedenfalls erklären. Mich persönlich wurmt das enorm, weil man so eigentlich kaum die Gelegenheit hat, um in die Dinge, die hier geschehen, auch wirklich einzutauchen. Leider untermauert Oda damit - mMn - den Verdacht, dass seine Detailverliebtheit ihm allmählich über den Kopf gewachsen ist. Dinge, die er vor einigen Monaten / Jahren noch sehr intensiv bearbeitete, kriegen wir zurzeit praktisch gar nicht mehr zu sehen. Dabei wäre der Mittelweg - und das schon seit der Reunion auf dem Archipel - das Optimum gewesen. Was ihm inzwischen fehlt ist, mMn, sein Gespür für die richtige Balance.
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      So Chapter gelesen und es ist nur so Mittel mässig. Die Sache mit dem Gefängnis wird langsam zu abstrakt. Das Hyogoro und Luffy Halsbänder um den Hals bekommen, finde ich eine gute Idee. Aber warum zum Henker bekommt Luffy die Handschellen abbekommen? Das ergibt für mich keinen Sinn, denkt Queen etwas wenn Luffy Ärger macht das er ihn sofort stoppen kann. Oder die Halsbänder gehen hoch und dann hat sich die Sache. Weil ohne die Seesteinhandschellen ist doch Luffy im kampf wieder im Vorteil. Naja ich bin jeden falls gespannt, wie das alles dort ausgehen wird.

      Wenn ich sehr Interessant finde ist Kawamatsu, der seit 13 Jahren angekettet dort in der dunklen Zelle hockt. Ebenfalls hält er zu Luffy und sagt das er Hyogoro beschützten soll. Ebenfalls sehr Interessant ist seine lache "Kappapapa". Ich will jetzt nicht so viel hinein interpretieren aber könnte es sein das er das Japanische Fabelwesen Kappa sein könnte. Das er vielleicht eine andere Art von Minks ist. Ich weiß bei den Minks gibt es nur Säugetiere.Aber es war nur einfach so ein Gedanke von mir.


      Im Badehaus ist jetzt auch nicht so viel passiert, aber ich freue mich das wir X-Drake und Hawkins wieder sehen. Schade aber das wir nicht erfahren was aus Page One geschehen ist oder wo er überhaupt steckt.

      Zorros einsame Reise wird langsam Interessant. Er befindet sich in der Region Ringo. Und kämpft dort gegen ein Benkai der gleich Zorro wegen Shusui konfrontiert. Da bin ich sehr gespannt, ob wir eventuell das Grab von Ryuma zu Gesicht bekommen.
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      Einige hier haben sich ja bereits mehrfach über die Naivität der Disaster, die gerade zu an Dummheit grenzt, aufgeregt. Ich finde diese Eigenschaft der Kommandanten allerdings keineswegs lächerlich. Mir persönlich gefällt das sogar. Queen ist so von sich überzeugt, dass er sich denkt "ok du hast Katakuri geschlagen, pah mir doch egal, war eh nur Glück, du Niemand"
      Diesen Aufbau macht Oda ganz bewusst, um uns später mit der Power der Kommandanten ein komplett umgekehrtes Bild zu zeigen.
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      Weis nicht warum man sich aufregt, das die Handschellen von Luffy abgenommen wurden, er hat das explosive Halsband und wenn er den Ring verlässt machts Boom.

      Und es hat ja mal nix ehrenvolles gegen einen in Handschelen zu kämpfen und ich gehe davon aus, das Ehre in Wano wichtig ist.

      Ich bin sowieso der Meinung das es zum Plan gehört das Luffy im Gefängnis ist vll ist er auch absichtlich K.O gegangen gegen Kaido aber sei wies sei.

      Es wäre extrem geil, wen Luffy Queen dominieren würde, ich meine er hat 2 Kommandanten von BM erledigt und wie man ja weis, ist Luffy nach solchen Kämpfen immer stärker geworden würde mich wundern wen Queen ihm Probleme machen würde.
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      -Bo- schrieb:

      Chaos Maniac schrieb:

      Aber das Panel vor Kawamatsu´s Augen im Schatten der Zelle ist das wohl bitterste!
      Man sieht einen Teil seines Oberkörpers und Oda zeigt uns hier im Schatten an , dass Kawamatsu keine Arme mehr hat!
      Kann sein, dass du recht hast, aber sehen wir hier nicht nur seinen Hut und einen Teil seiner Schulter? Ich finde da keine wirklichen Anhaltspunkte für fehlende Gliedmaßen. Kawamatsu ist der Retainer mit dem großen Strohhut, weshalb auch seine Augen stets halb verdeckt sind. Klar, er könnte um einige Gliedmaßen ärmer sein, aber wirkliche Beweise kann ich aus diesem Schatten nicht ableiten.^^
      Wenn man sich alle bisherigen Kawamatsu Szenen ansieht , dann merkt man immer das seine Augen im Schatten immer gen Blickrichtung aus der Zelle heraus.
      In diesem Panel auf Seite 10 sieht man auf dem unteren wieder seine Augen auf die Gitter gerichtet und die Körpersilhouette deutet für mich extrem stark auf seine recht Schulter / obere Körperhälfte hin.

      Auffällig diese aufgerissene Stelle mit dem Stoffrissen ... ich würde mein ganzes Robin Fanherz darauf verwetten, dass Kawamatsu keine Arme mehr hat.

      Seine Aussage zu Raizou er kann sich nicht zeigen, weil er angekettet ist halte ich für eine Lüge.
      Denke er will nicht so - bevor er befreit wird aus der Zelle - sich zeigen als Armloser Samurai von Wano Kuni.

      Auch das er seit 13 Jahren dort drin gefangen ist spricht auch klar dafür, dass er wohl kaum großartigen Spielraum hat.

      Alternative könnte er auch Angekettet um seine Hüfte sein ... aber dieses eine Panel mit der rechten Schulterhälfte ich ein klarer Wink von Oda das er zumindest seinen rechten Arm nicht mehr hat.

      Und da bei Udon die 1. Strafe der Verlust beider Arme ist könnte Kawamatsu vor 13 Jahren als er inhaftiert wurde einer der wenigen "Opfer" der Udon Regelstrafe gewesen sein und seitdem hat es keiner mehr gewagt was gegen die Wachen zu unternehmen bis Ruffy und Opa Hyou jetzt den Knast aufmischen.
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      OneBrunou schrieb:

      Oda schafft den Spagat, die Balance, diesbezüglich - mMn - seit dem TS einfach nicht mehr. Auf Punk Hazard, Dress Rosa und Whole Cake Island hat er sich immer wieder mit diesem ständigen Gerenne aufgehalten, was man auch locker hätte komprimieren können. Da hat er die Arcs länger gemacht, als sie eigentlich hätten sein müssen.Auf Wa No Kuni haben wir jetzt das genaue Gegenteil. Hier schneidet er immer wieder einzelne Handlungspunkte an, lässt diese aber gleich wieder verpuffen, in dem er den Ausgang komplett offpanel geschehen lässt und uns - wenn überhaupt - kurz in einem Nebensatz aufklärt, was vorgefallen ist. Dass er sich keine Zeit genommen hat, um uns zu zeigen, wie Nami, Robin und Brook aus dem Palast geflohen sind, ist hier absolut bezeichnend. Vor ein paar Jahren - oder gar vor ein paar Monaten - hätte er sich diese Zeit noch genommen
      Es kann aber auch gut möglich sein, dass Oda aus einem bestimmten Grund diese Panels nicht zeichnet, weil vielleicht der Anime diese Szenen nochmals einfügen wird! Erinnert euch doch mal zurück an das Chapter 928, als urplötzlich Raizou im Gefängnis aufgetaucht ist. Da hat das Gespräch zwischen den beiden nicht damit begonnen, wie es Ruffy geht, sondern mit der Info, dass er die Schlüssel nicht gefunden hat. Diese Szene hat den Anschein geweckt, dass Raizou & Ruffy sich off-screen schon davor unterhalten haben. Aus diesem Beispiel heraus schlussfolgere ich, dass manche nicht abgeschlossene Handlungsabschnitte wie bspw. die Flucht der Strohüte aus dem Palast im Anime stärker abgearbeitet werden.

      Auch kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie Toei Animation einfach von einem Moment auf den anderen Sanji vom Badehaus in den Himmel hinausbefördern wird, ohne einen fließenden Übergang einzubauen. Sanjis Flucht in diesem Chapter wird in meinen Augen auch einfach für den Anime zu lösen sein. Deshalb würde ich persönlich mich mit der Kritik an der Erzähltechnik zurückhalten, bis wir tatsächlich die Auflösung im Anime sehen werden.

      Ich selbst werde den Anime definitiv wieder anfangen zu schauen, einfach weil mir diese absurden, abscheulichen und zugleich urkomischen Smilenutzer wie das Nilpferd-hängt-am Arsch-Nutzer oder die seitwärts laufende Krabbeso super gefallen, dass ich sie allein wegen des Humors animiert sehen möchte xD
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      Durchgehende Kritik A seit dem Timeskip: "Boah, ständig dieses elendige Gerenne! Das will keiner sehen!"
      Durchgehende Kritik B seit dem Wanokuni-Arc: "Wieso zeigt Oda nicht, wie sie aus dem Gebäude und vor den Handlangern wegrennen?"

      Mich wundert es immer wieder, wie einzelne Szenen so abgehackt betrachtet werden, dass der Gesamteindruck dabei flöten geht. Niemandem will ich dies explizit vorwerfen, aber es scheint aus meiner Sicht teilweise nur kritisiert zu werden, um sich negativ äußern zu können. Wer etwa kritisiert, es gäbe keinen Übergang der einzelnen Szenen, sich aber seit Monaten als einer der Hauptkritiker des "Wieso wird uns ständig Unnötiges(/Gerenne) gezeigt?" etabliert hat, widerspricht sich aufs Äußerste und lässt die ganze Kritik leider unglaubwürdig wirken. Ich bezweifle, dass es derart notwendig ist, zu zeigen, wie genau sie entwischen, wenn man (wie etwa hier) in einem öffentlichen Badehaus mit vielen Menschen ist - also schnell unter die Menge entwischen kann - und starke Kämpfer der eigenen Seite hat, bei der eine der Kämpfer bereits für ein Ablenkungs-/Verwirrungsmanöver sondergleichen sorgte.
      Jemand, der an Sanji kritisiert, weshalb er nicht bei Franky und Lysop blieb, stattdessen aber nun zu den Frauen geht, obwohl wir seit dem Kampf zwischen Sanji und Absalom wissen, dass es sein (fragwürdiger) Traum ist, unsichtbar im Frauenbad Blicke zu erhaschen, unterbindet den Gesamteindruck von Sanjis Persönlichkeit. Er ist derjenige aus der Strohhutbande, der am ehesten Männer sterben lassen würde, um eine Frau zu retten (Siehe alle Szenen mit Robin, Nami; insbesondere auch die Szene mit Tashigi auf Punk Hazard). Warum erscheint es also nun unglaubwürdig, wenn er seinem Traum nachgehen und bei Robin und Nami bleiben will? Das Witzige an der ganzen Sache ist vor allem, dass es sich um ein Gemischt-Bad handelte und Sanji auch ohne seinen Raid Suit hätte dort sein können. Aber all dies geht bei so einer solchen Einzelszenen-Kritik unter.
      Auch die Kritik an der Badehausszene leidet hieran. Natürlich wirkt es grotesk, dass man in einer solch gefährlichen Situation erstmals baden geht, doch was spricht hiergegen, wenn sich Robin, Nami, etc. der Gefahr genau bewusst sind? Es ist schließlich nicht so, als würden sie dort glücklich reinspringen und genau wissen, dass nichts passiert. Zumal wir durch Robins Worte nun auch sahen, dass sie sich gut hätten verteidigen können (auch ohne Namis Königshaki). Dass sie bisher den Gefahren entkommen konnten, spricht auch gerade dafür, dass sie selbstbewusst eine Auszeit nehmen können.

      Insgesamt fand ich das Kapitel in Ordnung. Es ist komisch, dass Ruffys Handschellen abgenommen worden sind, da man hierbei wieder vorwerfen kann, wo ein Willensbruch möglich sein soll, wenn man ohne die Handschell das Königshaki (also die Ausprägung des Willens in Attackenform) entfesseln kann. Ich halte es aber dennoch für falsch, die gesamte Szene als schlecht gestaltet zu bezeichnen, denn immerhin kann man das Abnehmen nur als "dumm" bezeichnen, wenn man von Ruffys Willen weiß. Das tat Queen aber nicht. Dass Kaidou oder ein anderer Handlanger ihm dies hätte sagen müssen, finde ich nicht begründet, da Queen bisher nicht anwesend war und man das in der Zeit nicht wirklich verlangen kann. Denn im Gegensatz zur Big Mom-Bande hat sich Kaidous Bande nicht als eine Bande etabliert, die schnell Informationen bekommen kann und sammelt (Zwar hat Hawkings hier Insider-Wissen bzgl Kinemons Plan, jedoch weiß man noch nicht, woher er diese Informationen hat. Dies muss nicht von den Biest-Piraten sein).
      Nichtsdestotrotz finde ich es gut, dass Ruffy als Austausch den Halsring bekam. Dieser ist deutlich schlimmer. Außerdem kann man auch festhalten, dass es einen weitaus größeren Effekt hat, wenn man Ruffy in seinem gesunden, nicht durch Seestein beschränkten, Zustand foltert und den Willen bricht. So würde er sich eher der Kaidou-Bande anschließen. Nämlich wenn er sieht, dass er trotz voller Kräfte nichts gegen Queen unternehmen kann und die Hoffnung verliert. Ein solches Selbstbewusstsein auf Queens Seite, Ruffy in gesundem Zustand brechen zu können, kann man von einem solchen Kaliber erwarten - genauso kann man erwarten, dass Ruffy Queen besiegen kann, weil er bereits Cracker und Katakuri bezwingen konnte.
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      @-Bo-
      Ich habe beim Lesen deines Posts exakt den gleichen Gedanken gehabt, wie ein Vorposter auch schon. Nämlich, dass es sein könnte, dass du mittlerweile jedes Kapitel schon durch den "negativen Filter" liest zu lesen scheinst und so bestimmte positive Aspekte gar nicht mehr wahrnimmst:

      Jemandem die Seesteinhandschellen abzunehmen, während er gleichzeitig einen explosiven Kragen mit Klingen umgelegt bekommt, der Stein schonmal locker kaputtmachen kann und, der seine Bewegungsfreiheit auf einen Radius von vllt. 5-10 Metern einschränkt, halte ich einerseits für nicht zwangsläufig dumm (wenn man voraussetzt, dass Queen wirklich nichts von Ruffies 1,5 Mrd. weiß und ihn einfach als weiteres Mitglied der Worst Generation sieht) und andererseits wird in diesem Kapitel die oft kritisierte fehlende Bedrohung/Ernsthaftigkeit des Gefängnisses deutlich realer.

      Ruffy bekommt hier nun die Strafe für sein Verhalten, welche nicht etwa der Verlust beider Arme und Beine ist, sondern direkt noch eine Stufe höher ausfällt, weil er sich schon zuviel geleistet hat. Die Strafe lautet: Beitreten oder Kämpfen bis zum Tod
      Dass dies aufgrund von Ruffies enormer Stärke nicht fruchten wird, ist eine andere Sache, aber grundsätzlich ist dies schonmal eine extrem harte Strafe.

      Weiterhin fand ich es schön, dass in diesem Kapitel der Badehaus-Strang ganz kurz und knackig abgehandelt wurde und dabei auch interessant war. Robin benutzt hier ihre TK geschickt (Auge am Haar von der Frau, deren Namen ich grad nicht hinbekomme - während Robins "unprofessionelles Verhalten" zuvor ebenfalls kritisiert wurde), Nami zeigt hier sowas wie Königshaki für Arme, was ich sehr witzig fand, aber für OP-Verhältnisse nicht "unrealistisch" und es wurde gezeigt, dass das Badehaus keineswegs so sicher ist, wie gedacht. Es wurden also mehrere kleinere Kritikpunkte der vorherigen Kapitel gefixt. Leider fällt sowas manch einem Leser aufgrund der bereits negativen Erwartungshaltung gar nicht mehr auf (damit bist jetzt nicht speziell du gemeint. das ist eher ne allgemeine Aussage).

      Das ist auch eher ein gut gemeinter Tipp, da man sich so langfristig auch selbst etwas die Freude am Manga kaputtmacht, wodurch man sich im Endeffekt nur selbst schadet.



      Zum Kapitel sind mir noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:

      - Kawamatsu erinnert mich sehr an den Typen aus Coverstory 631, der mit Krokus Sake trinkt. Aufgrund seiner 13-jährigen Gefangenschaft kann das natürlich eigentlich nicht sein, aber es ist zumindest erwähnenswert. Seine Umrisse und Augen deuten stark auf einen solchen Hut hin und die Frisur passt auch. Mal abwarten, ob da ein Zusammenhang besteht.

      - Bei dem Namen "Ben Kei" musste ich direkt an eine uralte Conan-Folge denken, in der ich gehört habe, dass dieser Ben Kei damals "im Stehen gestorben" sein soll. Das erinnert einen natürlich direkt an WB. Da ist es ein nettes Detail, dass dieser Ben Kei ebenfalls eine Naginata als Waffe nutzt.

      - Ob Ruffy seinen Kopf einfach durch den kragen durchquetschen kann, wage ich aktuell noch zu bezweifeln. Damals auf dem Schafott in Logue Town am Pranger konnte er das offensichtlich nicht und war kurz davor zu sterben. Seitdem ist natürlich extrem viel Zeit Vergangen, also wer weiß.. ich fände eine Entfernung im Stil von Rayleigh jedenfalls deutlich besser.

      - Namis Körper wird als "national Treasure" bezeichnet. Evventuell eine ganz subtile Anspielung darauf, dass der "national Treasure" von Mary Joa eventuell auch eine Person sein könnte...?
      Achtung:

      In Spoilerthreads (und für gewöhnlich generell) schreibe ich immer auf Basis des aktuellen Informationsstands wohl wissend, dass ein Sachverhalt mit Erscheinen des ganzen Kapitels schon wieder ganz anders aussehen kann.

      Ich habe jedoch keine Lust, mich deshalb anderthalb Tage der Diskussion fernzuhalten. Wenn mir etwas erwähnenswertes auffällt, dann erwähne ich das auch.

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      Noland schrieb:

      Durchgehende Kritik A seit dem Timeskip: "Boah, ständig dieses elendige Gerenne! Das will keiner sehen!"
      Durchgehende Kritik B seit dem Wanokuni-Arc: "Wieso zeigt Oda nicht, wie sie aus dem Gebäude und vor den Handlangern wegrennen?"
      Also gibt es nur diese beiden Extreme, ewiges Wegrennen oder das komplette Wegschneiden von Handlungsübergangen und -ausklängen?

      Ich stimme dir ja insofern zu, dass man jede Szene im Gesamten betrachten und sich nicht an einzelnen Schwächen aufhängen sollte, aber meiner Meinung nach hinkt deine Argumentation an folgender Stelle: Oda enthält uns nicht nur nachvollziehbare Zwischensequenzen vor, die man getrost weglassen könnte, sondern die Auflösung von Konflikten und Situationen. Ich hätte wirklich gern gesehen, wie Nami & Co. aus dem Palast entkommen sind. Immerhin waren sie umstellt, Orochi war fuchsteufelswild und der Palast war anlässlich des Empfangs hervorragend bewacht. Selbstredend möchte niemand sehen, wie die Strohhüte sieben Kapitel lang wegrennen, wie es auf WCI geschehen ist -- aber ist das denn die einzige Alternative? Es muss doch einen Mittelweg zwischen dem abrupten Abwürgen eines Konflikts und dessen überlanger Dehnung geben. Ich verstehe diesen Drang zum Extrem nicht. Wie @OneBrunou mehrfach etabliert hat, liegt das Problem in der Balance und Nuancierung der Handlung. Niemand will ein ewiges Gerenne wie auf DR oder WCI, absolut nicht. Aber die logische Konsequenz darf doch nicht sein, sämtliche Szenen einfach mit der Kneifzange abzuknipsen und ohne Erklärung im Nichts verpuffen zu lassen.

      Tatsächlich kann man beides fordern, ohne sich zu widersprechen. Sieben Kapitel der Flucht zu Fuß durch einen Wald sind ebenso behämmert wie ein Zeitsprung, der mit einem Schlag sämtliche Konflikte offscreen beendet und den Leser ohne Erklärung oder Lösung zurücklässt. Zumal Oda bislang nicht daran interessiert scheint, diese nachzuliefern. Wir wissen nichts von Page One, nicht einmal in einem Nebensatz ist sein Name gefallen, und das ärgert mich persönlich. Es ist, als wäre dieser Konflikt niemals existent gewesen, als würde Oda die einzelnen Episoden dieses Arcs nur additiv aneinanderpappen, ohne dass sie aufeinander Bezug nehmen würden. Mir fehlt, und das bereits seit der ganzen Geschichte um Tama und Holdem damals, die Dynamik innerhalb der Handlung. Jedes Kapitel scheint für sich zu stehen, tatsächliche Verbindungen wie die beiden Kapitel im Palast sind selten und das liegt auch daran, dass die Bande in jedem Kapitel woanders ist, oder am Ende wieder woanders hin flieht. Ein Hin und Her sondergleichen, teilweise mit kruden zeitlichen Sprüngen, die wieder alle Figuren auf dem Feld neu durchwürfeln. Das ist es, was mich und wohl viele andere stört. Weiß Gott, dass ich nie wieder sieben Kapitel lang dabei zusehen möchte, wie die Strohhüte durch einen Wald rennen oder Ewigkeiten eine Anhöhe hinauf. Aber die Lösung darf doch nicht sein, deshalb sämtliche Transition über den Haufen zu werfen.

      @VodooChild Das wäre wünschenswert, im idealen Fall in Form eines Flashbacks. Aber ein Großteil der Spannung wäre flöten, oder? Sie sind nicht mehr in der Gefahrenzone. Fesselnder wäre eine zeitnahe Auflösung gewesen. Im Nachhinein Informationen nachzuschieben ist selten so spannend. Gerade jetzt nicht mehr, wo schon so viel Zeit vergangen ist.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von -Bo- ()

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      ICallYouSensei schrieb:

      OneBrunou schrieb:

      Oda schafft den Spagat, die Balance, diesbezüglich - mMn - seit dem TS einfach nicht mehr. Auf Punk Hazard, Dress Rosa und Whole Cake Island hat er sich immer wieder mit diesem ständigen Gerenne aufgehalten, was man auch locker hätte komprimieren können. Da hat er die Arcs länger gemacht, als sie eigentlich hätten sein müssen.Auf Wa No Kuni haben wir jetzt das genaue Gegenteil. Hier schneidet er immer wieder einzelne Handlungspunkte an, lässt diese aber gleich wieder verpuffen, in dem er den Ausgang komplett offpanel geschehen lässt und uns - wenn überhaupt - kurz in einem Nebensatz aufklärt, was vorgefallen ist. Dass er sich keine Zeit genommen hat, um uns zu zeigen, wie Nami, Robin und Brook aus dem Palast geflohen sind, ist hier absolut bezeichnend. Vor ein paar Jahren - oder gar vor ein paar Monaten - hätte er sich diese Zeit noch genommen
      Es kann aber auch gut möglich sein, dass Oda aus einem bestimmten Grund diese Panels nicht zeichnet, weil vielleicht der Anime diese Szenen nochmals einfügen wird! Erinnert euch doch mal zurück an das Chapter 928, als urplötzlich Raizou im Gefängnis aufgetaucht ist. Da hat das Gespräch zwischen den beiden nicht damit begonnen, wie es Ruffy geht, sondern mit der Info, dass er die Schlüssel nicht gefunden hat. Diese Szene hat den Anschein geweckt, dass Raizou & Ruffy sich off-screen schon davor unterhalten haben. Aus diesem Beispiel heraus schlussfolgere ich, dass manche nicht abgeschlossene Handlungsabschnitte wie bspw. die Flucht der Strohüte aus dem Palast im Anime stärker abgearbeitet werden.
      Auch kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie Toei Animation einfach von einem Moment auf den anderen Sanji vom Badehaus in den Himmel hinausbefördern wird, ohne einen fließenden Übergang einzubauen. Sanjis Flucht in diesem Chapter wird in meinen Augen auch einfach für den Anime zu lösen sein. Deshalb würde ich persönlich mich mit der Kritik an der Erzähltechnik zurückhalten, bis wir tatsächlich die Auflösung im Anime sehen werden.

      Ich selbst werde den Anime definitiv wieder anfangen zu schauen, einfach weil mir diese absurden, abscheulichen und zugleich urkomischen Smilenutzer wie das Nilpferd-hängt-am Arsch-Nutzer oder die seitwärts laufende Krabbeso super gefallen, dass ich sie allein wegen des Humors animiert sehen möchte xD
      Wait What??? Oda hinterlest uns mit massenhaft Plotholes weil er dem Anime die Möglichkeit zur Aufklärung seiner abgehakten Story liefern will? Ich bin ja auch gegen ein ständiges Schwarzmalen aber Manga und Anime sind für mich komplett zu trennen.
      Der Anime war, ist und wird immer nur nur auf dem Manga basieren.
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      Im Grunde bin ich auch kein Fan von dem ewigen gerenne, hier wirkte es jedoch extrem verwirrend. Ich dachte im ersten Moment ich hätte eine Seite übersprungen oder in meinem Scan hätte eine Seite gefehlt. Es wirkte einfach nicht Rund.
      Die harte Kritik einiger User teile ich zwar nicht komplett, aber sie ist dennoch nachzuvollziehen. Nachdem letzte Woche schon gefordert wurde man soll doch seine Ansprüche an den Manga fordern, spitzt sich die Diskussion zwischen Kritikern und Befürworter des Kapitels weiter zu.

      Meine kurze Meinung: Als normaler Storyarchiv wäre die aktuelle Handlung durchaus annehmbar. Als Teil des Yonkou-Saga entspricht sein Aufbau mir jedoch zu sehr dem Oda'schen Schema F eines Storyarcs. Etwas mehr Mut und unkonventionelle Erzählweisen, wie sie ja bereits im sehr beliebten Zou Arc genutzt wurden, wären extrem positiv. Dazu noch ernstzunehmende Gegner die nicht zu den Top leiten gehören und der Eindruck würde schon ganz anders aussehen und es würde deutlich weniger kritische Stimmen geben.
      Freiheit, Gleichheit, Solidarität
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      @-Bo- da hast du recht das die Spannung raus wäre. Aber man kann es nicht jedem recht machen, bedenke das Oda Prioritäten setzten muss was er uns gleich zeigt, was später noch aufgeklärt wird oder er es einfach unserer Fantasie überlässt. Das ist seine Entscheidung und man kan es mögen oder nicht. Mir persönlich ist es ziemlich egal wie die da raus sind, jedoch hätte ich gerne das mit Pageone gesehen da hoffe ich das dass im Anime noch gezeigt wird.