Der Preis des Wohlstands (Capriciosa D. Devlin)

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    • Zu viele Kapitel

      Leider habe ich so viel an dem Beitrag herumgedockter und hin und her kommentiert, dass irgenwann einige Worte zusammengeschrieben wurde die nicht zusammen gehörten. Ich schaue dass ich hier möglichst alles kirriegere kann aber keine garentie geben, alle zu finden.



      Peinliche fünf neue Kapitel später melde ich mich auch endlichmal wieder zu Wort. Ein wirkliche Entschuldigung dafür habe ich nicht, aber allgemein scheint meine Disziplin, was das Antworten auf FF Kapitel angeht echt im Keller zu sein. Besonders wenn ich an die guten alten Zeiten denke, wo ich täglich ein Kapitel kommentiert habe, da es hier so viele FFs gab die mehr oder weniger im Wochenrhythmus neue Kapitel rausgehauen haben.

      Wie immer bei Kommentaren die mehrere Kapitel abdecken, werde ich mit dem Ergebnis wohl nicht wirklich zufrieden sein. Weiterhin habe ich mir nach dem Lesen der ersten drei Kapitel bzw Kapitel vier bis sechs den ersten Teil des Kommentars zu schreiben und anschließend den Rest extra zu behandeln. Dadurch könnte es zwar dazu kommen, dass einige Punkte, welche ich im ersten Teil aufwerfe sich imzweiten schon erledigt haben, aber insgesamt dürfte dies meiner Zufriedenheit zuträglich sein.

      Giardino Soleggiato hast du sehr gut beschrieben und aufgeteilt. Zwar dürfte es wegen der Brandgefahr und dem Rauchabzug nicht gerade sinnvoll sein die Küche in den untersten Winkel des Schiffes zuverbannen, aber Devlin hat dafür natürlich einen sehr guten Grundund ein Schiff muss auch den Bedürfnissen des Kapitäns entsprechen.Weithin zeigst du mit ihren Vorstellungen dazu, wie die Küche einzurichten gewesen wäre auch sehr gut, wie wenig ihr die gemeinsamen und Gruppenbindenden Mahlzeiten bedeuten bzw. dass sieihren Wert nie kennenlernen konnte. Um so besser, dass sie ihr Brudervom gegenteilig überzeugen konnte.
      Wenn ich es richtig verstanden habe, bietet ihr Schiff derzeit Platz für zwölf weitere Crewmitglieder oder waren es insgesamt zwölf. Denn zum einen Beschreibst zu jeweils zwei Kabinen mit je drei Stockbetten, also insgesamt pro Kabine sechs, erwähnst dann aber noch, dass Devlin als einzige ein Einzelbett hat. Sofern sie als Kapitänin also keine Einzelkabine hat, was ihr durchaus zustehen müsste, dürfte die Frauenkabine also aus insgesamt sieben Schlafplätzen bestehen.

      Den Abschied von ihrer Familie hast du ebenfalls wunderbar beschreiben, auch wenn er nach unseren Maststäben teilweise etwas sehr gewalttätig war.^^ Man merkte aber trotzdem wie viel sie sichgegenseitig bedeuten.

      Jedenfalls hat ihre Familie Devlin sehr gut beigebracht sich in schwierigen Situationen durchzusetzen und ihre Feinde mit Freundlichkeit zu überschütten oder wie immer man es ausrückenmöchte.

      Durch die Sitten in ihrer Familie hat Devlin nämlich ein etwas…nennen wir es mal gestörtes Verhältnis zu Gewalt und Kämpfen. Für sie ist es eine Art Zuneigung und Freundschaft zu zeigen, während esfür alle anderen einfach nur überbordende Gewalt ist.

      Dies hat sich besonders gut in ihrem Kampf gegen Bardoque gezeigt. Während dieser sie für ihre Unverschämtheit und Nervigkeit bestrafen und letztendlich das Schiff übernehmen wollte, indem er sie beseitigt. War es für sie ein schöner aufregender und freundschaftfestigender Kampf, fast so etwas wie ein Aufnahmegesprächin ihrer Crew. Jeder andere hätte dies als feindlichen Angriff gewertet, während es für sie eben etwas ganz gegenteiliges Bedeutete. In diesem Sinne wird es wohl auch in Zukunft weiterhin zuMissverständnissen kommen, da sie im Vergleich zur Gesellschaft eine ganz andere Wahrnehmung zu solchen Angriffen hat.

      Andererseits hat ihre Familientradition so natürlich dafür gesorgt, dass sie zu einer sehr starken und ausdauernde Kämpferin geworden ist und anscheinen eine unglaubliche Schmerztoleranz hat. Zusammen mit dem richtigen Einsatz ihrer besonderen Fähigkeiten kann sie wahrscheinlich gegen die meisten Gegner ohne Probleme durchsetzten. Immerhin war Bardoque von ihrer Fähigkeit und Zähigkeit sehr überrascht und er scheint sich ansonsten für einen sehr guten Kämpfer zu halten.
      Nun hat er zwar fürs Erste die Flatter gemacht, aber wir können uns wohl sehr sicher sein, dass wir ihn nicht zum letzten Mal gesehenhaben. Die Idee ihm das Augenlicht zu nehmen, womit er sich ganz auf seine Zoankräfte zur Umgebungswahrnehmung verlassen muss, gefällt mir übrigens sehr gut. Jetzt müssen wir nur noch abwarten, was esmit dem (wahrscheinlichen) Blutsaugen auf sich hat, denn seine Fledermausart interessiert sich eigentlich nicht dafür.

      Als letztes noch etwas zu dem drei Tage dauerndem Kampf. Mir persönlich kommt dies jetzt, besonders für den Anfang deines FFs einfach nur zu lang vor. Wahrscheinlich hätte auch die Aussage, dass er um die vierundzwanzig Stunden gedauert hat mehr als gereicht und wäre mir eventuell selbst dann noch zu lang erschienen. Ich vermutemal, es ging dir darum damit Devlins Ausdauer zu zeigen und dass sie trotz allem ziemlich von der Sonne abhängig ist, um ihre Kampfkraft/Ausdauer aufrechtzuerhalten. Immerhin wurde mehrfach von beiden Seiten erwähnt, dass sie während des Tages wieder stärker wird.

      So viel zum ersten Teil jetzt kommt der zweite.

      Ähmmm @-Bo- ich glaube du bekommst hier Konkurrenz was die bildliche und das ausdenken Darstellung von Grausamkeiten angeht.^^
      Nicht nur der Zwinger mit seinen bald verhungerten Wachhunden, auch der Käferzuchtgarten verdient einen guten Platzin so machen Albträumen.

      Aber der Reihe nach. Nachdem Akira so gerade seinen Tauchgangdurch die Abwässer überlebt hat, wird er sofort mit der nächsten Grausamkeit konfrontiert, auch wenn er anscheinend darüber schon beschied weiß. Im Zwinger werden menschliche Wachhunde galten, die nicht nur körperlich und vom Selbstgefühl kurz vor dem Verhungern stehen, sondern denen auch noch der Mund weitgehend zugenäht wurde. Auch wenn ihnen die Zähne zusätzlich auf die Lippen genäht wurden, verstehe ich nicht ganz, wie sie die Flüchtigen fressensollen/wollen. So wie ich es verstehen können sie den Opfern nur ihre Zähne ins Fleisch hauen/drücken und versuchen das austretende Blut durch ihre Schlitze aufzusaugen. Wie man in diesem Fall von auffressen sprechen kann, verstehe ich dann doch nicht so ganz.
      Weiterhin kommt mir diese Art der Wache dann doch etwas unpraktischvor. Klar es geht hier vor allem darum Grausamkeit gegenüberMenschen zu zeigen, aber was bringt im weiter Sinne. Die Flüchtigen hätten sicher genauso Angst, wenn dort auf gleiche Art behandelte Hunde sitzen würden und die meisten der Gefangenen/Zwangsarbeiterbekommen sie gar nicht zu Gesicht. Da wäre sicher ein einfacher Zaun zwischen den Gefangen und den Wachmenschen als grausames abschreckendes Beispiel sinnvoller gewesen.

      Ganz wichtig, dass soll keine Kritik an deinen Ideen oder der Darstellung sein, ich versuche nur gerade in der Logik innerhalb der Geschichte zu argumentieren. Sofern es sich nämlich nicht herausstellt, dass die Herrscher dieser Insel einfach nur Spaß daran haben sich gequälte Menschen anzusehen oder es vielleicht sogar selbst keine Menschen sind, sehe ich innerhalb dieser Welt keinen Grund warum diese Wachmenschen außerhalb des alltäglichen Blicksder Gefangenen angekettet werden sollen.

      Akira muss dabei nicht nur gegen das allgemeine grauen Menschen in einem solchen Zustand zu sehen ankämpfen, sondern trifft nochzusätzlich auf jemanden den er gekannt hat. Dabei hat es mir letztendlich gut gefallen, dass er erkennen konnte, dass seine Freundin nicht mehr zu retten /nichts Menschliches mehr in sich hat. Im ersten Moment habe ich mich nämlich gefragt, ob noch genug von ihrem alten selbst in ihr ist, den alten Freund zu erkennen, was dannzu einem Rettungsversuch geführt hätte, gegen den ich auch nichtsgehabt hätte. Aber einfach das Erkennen von Akira, dass hier nichts mehr zu retten ist und das entsprechende Handeln war mehr als gut.

      Als es dann doch wieder finster für Akira aussieht, kommt mit Bardoque der uninteressierte Retter, dem die Wachhunde nichts aus und auch nichts anhaben können. Er führt uns und Akira in den nächsten Abschnitt einem Zuchtgarten für Riesenkäfer. Hier werden weitere Menschen als Nahrung für die Käfer in die Erde gesteckt. Dabei stellte sich mir die Frage wie viele Menschen die Beherrscher dieser Insel oder diesen Abschnitt zur Verfügung haben. So wie es dargestellt wurde, muss im Zwinger und im Garten doch eine verhältnismäßig große Menge an (ehemaligem) Menschen vorhandensein, während noch mehr in den Mienen Arbeiten müssten.
      Aber auch hier stellt sich mir nochmal die Frage, was die Grausamkeit gegenüber den Menschen bringt, wenn die anderen Zwangsarbeiter diese nicht direkt mitbekommen. Außer natürlich die Beherrscher haben einfach nur Spaß daran dem Treiben zuzusehen.

      Bei Bardoque zeigt sich dann auch nochmal, dass er kein Mensch ist oder sich zumindest nicht als solcher wahrnimmt. Zumindest sein Speiseplan scheint so ziemlich seiner Zoan zu entsprechen und ich frage mich, wie er bisher an genug normal große Käfer gekommen ist, um seinen Hunger zu stillen. Wenn das Riesending, was sicher tausenden Käfern entsprechen dürfte, gerade mal für grob zwei Tage reicht.
      Interessant übrigens, dass er bei Akira nur die Sorge hatte seine Beute teilen zu müssen, grundsätzlich scheint er also sehr nett zu sein, denn zumindest der Gedanke die Beute zu teilen und nicht die einen Fresskonkurrenten vertreiben, zu müssen ist schon eine aussage.

      Damit bleibt nur noch die Frage auf welcher Insel Devlin hiergelandet ist. Die ganzen verbauten Edelmetalle und -steine könntenschon auf die Insel hindeuten, auf der sich auch Akira befindet. Immerhin müssen die von den Zwangsarbeitern abgebauten Rohstoffe irgend wofür verwendet werden. Weiterhin gibt es bei Akria eine Riesenschabe und einen Riesenkäfer, während Devlin auf bisher freundliche andere Riesentiere trifft. Warum aber die Menschen derzeit alle am Schlafen sind, bleibt noch rätselhaft. Genauso wohin die Sonne verschwunden ist. Zunächst dachte ich ja, ob sie in einer unterirdischen/in einer riesigen Höhle befindlichen, Insel gelandet ist und die Sterne weitere Edelsteine sind und der Mond ein Reisiger, aber so sicher bin ich mir da noch nicht. Besonders da Akira von Sonnenstrahlen spricht, sofern es sich um die gleiche Insel handelt.

      Allgemein würde ich deswegen am ehesten auf die (Raum-)Wirkungvon irgendwelchen Teufelskräften tippen, die ich derzeit noch nichtwirklich eingrenzen oder benenn könnte, dazu fehlt noch etwas anweitere Information.

      Das waren insgesamt wieder einige sehr sehr gute Kapitel und in zukunft werde ich (hoffentlich) auch wieder jedes neue einzeln Kommentieren.
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von qoii ()

    • Hallo da bin ich wieder. :)
      Sogar mit einem neuen Kapitel. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Monat noch eins veröffentlichen würde, aber so ist es. Der Urlaub war wirklich sehr inspirierend.
      Ich möchte mich bei @Rudi D(as) Rudas und @qoii entschuldigen, dass eine Rückmeldung so lange gedauert hat.
      Ich habe eure Verbesserungswünsche dafür aber sofort in die Tat umgesetzt.
      Folgende Dinge habe ich abgeändert:
      -Ich habe die Wörter in Kapitel 8 getrennt.
      -Der Kampf zwischen Devlin und Bardoque in Kapitel 7 wurde auf ein paar Stunden reduziert
      -Bardoque teilt sein Essen nun doch nicht Akira (Kapitel 8)
      -Der Käfer reicht für mehr als zwei Tage. ^^ (Kapitel 8)

      Rudi
      Hallo Rudi!

      Vielen Dank für deinen Kommentar. Es tut mir leid, dass du so lange auf eine Antwort warten musstest. Danke für den Hinweis ich habe
      Es freut mich, dass dir die Idee mit den Kängurus so gut gefallen hat. In Kapitel 9 wirst du etwas mehr Aufschluss erhalten, warum alle schlafen.
      Akira ist wirklich ein Angsthase, aber wenn du wüsstest wie alt der Arme ist und was er alles durchgemacht hat in den 9 Jahren, würdest du ihn vielleicht etwas besser verstehen. Aber wenn es drauf ankommt, kann er auch ziemlich tough sein, immerhin hat er einen Wächter mit einem Stein erschlagen und er hat zwei menschliche Wachhunde erledigt. (Wobei ihm der Mord an seiner Freundin natürlich sehr schwer gefallen ist) Er und Bardoque sind halt sehr unterschiedliche Typen und es bedarf schon sehr viel Gelassenheit bei einer Horde von blutrünstigen Wachhunden und menschenfressenden Riesenkäfern ruhig zu bleiben. Aber Bardoque kann so leicht nichts mehr schocken, außer vielleicht einer Sache, aber dazu später mehr.
      Mal schauen wann sich Akira und Devlin, ich weiß es noch nicht.
      Wer würde sich nicht freuen, wenn seine Leibspeise in Riesenform plötzlich vor einem steht?
      Du solltest ihn mal erleben, wenn ihm jemand eine Kakerlake-Schoko-Torte backt. Na ja, backen ist nicht der richtige Ausdruck. ^^
      (die „Zubereitung“ ist ganz simpel, man nehme eine Backform kippe ungefähr ein halbes Kilo lebendiger Kakerlaken rein, gieße flüssige Schokolade drüber und… Bon Appetit!)
      Ich würde dir aber nicht raten ihm beim Essen zuzusehen, er hat nämlich keine Tischmanieren und geht mit dem ganzen Gesicht in die Backform, denn man muss eine Kakerlake-Schoko-Torte schnell verzehren, bevor der Kuchen sich im wahrsten Sinne des Wortes sich aus dem Staub macht. ^^


      Qoii
      Hallo Qoii,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, kommentiere einfach wie du Zeit und Lust hast, schließlich kommentierst du noch ein paar andere Ffs. Ich weiß nicht, wie du das schaffst, aber Hut ab für diese Leistung.
      Du hast recht die Lage der Küche ist ziemlich ungünstig. Ursprünglich hatte ich auch vorgehabt sie weiter oben einzurichten, aber dann musste ich daran was das für Konsequenzen hätte und habe mich umentschieden. Glaub mir, es hat schon seinen guten Grund, du wirst es später sehen. Ich kann es kaum erwarten bis es soweit ist. XD Außerdem wofür gibt es Lüftungsschächte und Kamine, durch die die Dämpfe entweichen können, auf Kreuzfahrtschiffen funktioniert es ja auch. ^^
      Devlin weiß schon was Gesellschaft und Zusammengehörigkeit bedeuten (wenn erst einmal die ersten Mitglieder an Bord sind, wirst du sehen, dass sie ein sehr geselliger Mensch ist, auch wenn ihr Verständnis von Zuneigung und Sympathiebekundung sich von dem anderer unterscheidet.
      Ja, richtig es ist für dreizehn Mitglieder ausgelegt, allerdings werden es nicht so viele. Und Devlin bekommt kein Einzelzimmer weil ich mir dachte, dass wenn sie schon nicht mit den anderen isst (oder zumindest nicht so oft), sie wenigstens abends mit ihnen zusammen nächtigt.
      Auf jeden Fall ist sie mit ihrer Kampferfahrung bestens gerüstet für das was sie noch erwartet und wird auf ihrer Reise noch viel lernen (müssen), um sich als Mensch weiter zu entwickeln. Zumindest werde ich mich bemühen meine Figuren reifen zu lassen, denn Charakter Development ist nicht gerade meine Stärke, aber ich will mich auch an Dingen versuchen die ich nicht so gut kann, um mich (hoffentlich) als Autorin weiter zu entwickeln.
      Dabei mögen Kapitel oder ganze FFs natürlich nicht immer gelingen und nicht jedem mag gefallen, was ich schreibe, aber dieses Risiko gehe ich gerne ein, wenn es mir hilft besser zu werden.
      Devlins Kampf mit Bardoque mit einem Aufnahmeritual zu vergleichen gefällt mir sehr gut. Vielleicht behalte ich diese Tradition für künftige Mitglieder bei. ^^
      Ich habe auch die Dauer des Kampfes von Devlin und Bardoque angepasst und die Sache mit dem Käfer ein klein wenig geändert, denn da er gelernt hat, seinen Körper an kleine Portionen zu gewöhnen, sollte so ein Käfer natürlich länger halten. Mindestens 2 Wochen. Er ist ja kein Ruffy. ^^
      Zum zweiten Teil:
      Die Wachhunde sollen ihre Opfer ja gar nicht fressen, dass ist ja das grausame daran, dass habe ich wohl falsch/schlecht formuliert. Sie sollen vor Hunger wahnsinnig werden und jeden anfallen, der an ihnen vorbei kommt. Dadurch dass ihre Münder kleine Löcher haben, soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, etwas von ihren Opfern zu schlucken und sei es nur Blut oder klitzekleine Fleischstückchen, die so gerade eben reinpassen.
      Da die Löcher aber so winzig sind, gelingt es ihnen nicht ihre Opfer zu essen, doch da sie bereits alles Menschliche durch ihre „Haltung“ verloren haben und vor Hunger nicht mehr klar denken können, weil ihnen der Teil aus dem Gehirn entfernt wurde, der für das Sättigungsgefühl zuständig ist, fallen sie jeden an um diesen fürchterlichen Hunger, den sie einfach nicht loswerden zu stillen und werden dadurch immer mehr zu Tieren.
      Wie du richtig vermutest, dienen der Zwinger und der Garten, mehr der persönlichen Befriedigung des „Oberaufsehers“ von Kolasi, der sich auf seinen täglichen Spaziergängen einfach an dem Anblick erfreut. Er ist halt ein abartiger Sadist.
      Und die Wachhunde werden nur angekettet, weil sie wie Hunde behandelt werden sollen und damit sie sich nicht gegenseitig anfallen. Und weil der Oberaufseher gerne auch mal näher an seine „Schoßhunde“ herangeht, um ihre Qualen aus erster Hand mitanzusehen zu können.
      Es gibt sehr viele Zwangsarbeiter auf der Insel, muss es auch, denn es werden aufgrund der Bedingungen in den Minen und der Kaltblütigkeit des Oberaufsehers auch leider sehr viele Menschen verschlissen oder enden im Zwinger oder im Garten, falls dort „ein Platz frei wird“, denn auch diese halten sich nicht ewig am Leben.
      Aber das ist noch nicht die Spitze des Eisberges, denn es folgt noch die Mauer.
      Bardoque ernährt sich nicht nur von Käfern, er isst alles, was in seinen Radar gerät.
      Er isst nur bevorzugt Käfer, weil sie überall zu finden sind und sich als Snack für zwischendurch hervorragend eignen, wenn er gerade nicht besseres findet, wie diesen Monsterkäfer zum Beispiel. Du isst ja bestimmt auch mal eine schnelle Mahlzeit, wenn du gerade keine Zeit für eine richtig Mahlzeit hast oder gerade nicht die Möglichkeit hast zu kochen. Die einen essen,schnell ein belegtes Brötchen oder auch nur einen Müsliriegel und die anderen halt gerne Insekten. ^^
      Er hat durch seine Vergangenheit gelernt mit dem was ihm seine Umgebung zur Verfügung stellt auszukommen und mit seinen Kräften so zu haushalten, dass er mit dem Hunger klarkommt und sich, bis zur nächsten Mahlzeit mit Käfern über Wasser hält. Wenn du von Natur aus, wenig zu essen bekommst, gewöhnt sich der Körper zwangsläufig an die kleinen Mahlzeiten.
      Dadurch ist er natürlich seiner Zoan ähnlicher geworden als manch andere Zoans, das stimmt, aber irgendeine Macke hat jeder. ^^
      Wenn man so lange Zeit alleine lebt wie Bardoque, ist es auch nicht verwunderlich wenn man etwas seltsam wird mit der Zeit.
      Du hast die Szene mit Akira lässt ihn etwas zu nett wirken dass habe ich ebenfalls geändert.
      Im nächsten Kapitel gibt es auf jeden Fall wieder neue Informationen die dir Auskunft über Devlins Standort geben werden.


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      Kapitel 10 Ertappt!

      Kapitel 10
      Devlin folgte dem verwinkelten Gässchen hinauf, Richtung Schloss. Sie hatte inzwischen den oberen Teil der Stadt erreicht, der dichter bebaut war und durch den sich die kleinen schwarz-weiß marmorierten, schmalen Gassen wie Adern hindurchschlängelten. Zwarhatte sie noch keine Ahnung wie sie ohne Seilbahn zum Schloss rauf kommen wollte, doch irgendetwas würde ihr schon einfallen, wenn sie erst einmal den Berg erreicht hatte, auf dessen Spitze sich das Schloss befand, denn sie hatte keine Lust auf die Faultierseilbahn zu warten, die ohnehin vermutlich Stundenbrauchen würde, bis sie wieder unten angekommen war. Wofür hatte sie schließlich ihre Haare an denen sie sich heraufziehen konnte? Doch der Weg nach oben war ganz schön mühsam, wurde immer steiler, je weiter sie ging. Sie war sich sicher vom vielen hinaufsteigen später einen Muskelkater zu bekommen. Ihre Augen glitten über Fassaden die sie umgaben, vor allem über die mit achteckig facettierten mit Saphiren besetzten Hauswände die zu ihrer rechten und linken in die Höhe ragten. Alles war hier so beengt, dass sie fast klaustrophobisch wurde und viel mehr das Gefühl hatte, durch einen engen Tunnel zu laufen, als durch eine Stadt.
      Die Fenster waren verdunkelt, nirgendwo war das kleinste Licht zu sehen und obwohl dies eigentlich nicht verwunderlich war, wenn man bedachte dass es Nacht war, ließ sie der Gedanke einfach nicht los, das hier irgendetwas nicht stimmte. Diese idyllische Ruhe und diese unglaublich schöne Stadt hatte für sie etwas trügerisches, etwas geheimnisvolles, doch sie war entschlossen ihrem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Und IHN vielleicht doch noch zu finden.
      Enttäuscht seufzte sie, als sie ihre Hoffnung den Fledermausmann vielleicht auf dieser Insel zu finden, schwinden sah. Vermutlich war er auf einer anderen Insel gelandet und hatte bereits eine andere Transportmöglichkeit gefunden mit der er gerade weiterreiste.
      Doch was half es, nicht mehr zu ändernden Dingen nachzutrauern? Devlin versuchte ihre Gedanken auf etwas anderes zu lenken. Sie folgte weiter dem Gässchen und horchte auf, als sie glaubte ein Stampfen hinter sich zu hören.
      Ruckartig drehte sie sich um und blickte in die Gasse hinter ihr, die verlassen und ruhig da lag. Hatte sie sich dieses Stampfen etwa eingebildet? Wurde sie vielleicht sogar etwas paranoid? Mit einem mulmigen Gefühl ging sie langsam weiter, schielte dabei aber immer wieder über ihre Schulter um sicher zu gehen, dass ihr wirklich niemand folgte. Als sie eine Brücke überquerte unter der ein kleiner Fluss vor sich hin plätscherte, bemerkte sie, wie kleine Luftblasen and die Wasseroberfläche emporstiegen und lehnte sich neugierig mit dem Oberkörper über die Brüstung. Sie sah noch wie ein Schatten an die Oberfläche kam, bevor ihr das Wasser ins Gesicht spritzte und sie erschrocken zurückwich. Etwas hartes traf sie mitten ins Gesicht und ließ sie fast über die andere Brüstung in den Fluss stürzen, doch es gelang ihr in letzter Sekunde sich mit ihren Haaren festzuhalten. Devlin schüttelte sich und staunte nicht schlecht, als ein 2m großes Känguru mit einer schwarzen Haartolle und Taucherbrille mit Schnorchel plötzlich vor ihr stand. Die behandschuhten Fäuste erhoben, tänzelte es hin und her und holte immer wieder zu einem Schlag aus, als ob es einen unsichtbaren Sandsack bearbeiten würde. Die weißen Shorts mit den roten Seitenstreifen spannten sich an den kräftigen, behaarten Beinen,von denen Devlin schon eine Kostprobe ihrer Kraft zu spüren bekommen hatte.
      Sie ließ ihren Blick über ihren Gegner schweifen und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Offenbarschliefen zumindest die Tiere in dieser Stadt nicht. Devlin hob die Arme vorihr Gesicht und tänzelte nun ebenfalls mit den Füßen hin und her. Sich mit den Beinen vom Boden abstoßend, sprang Devlin hoch und holte mit dem linken Arm aus, da ihre rechte Hand gebrochen war und schlug dem Känguru ins Gesicht, doch es blockte den Angriff mit dem rechten Arm ab, während es mit der linken das Gesicht abschirmte. Dabei vernachlässigte es aber den Bauchbereich und kassierte einen kräftigen Tritt von Devlins linkem Knie der genau im Magen des Kängurus landete und es unsanft gegen die Brüstung schleuderte. Das Känguru taumelte benommen nach hinten und schnaufte, fing sich aber kurz darauf auch schon wieder. Die Beine vor und zurückbewegend, beschleunigte es sein Tempo und erwiderte ihren Angriff indem es mit den Fäusten wie wild um sich schlug und Devlin alle Hände voll zu tun hatte, ihnen auszuweichen. Entweder wich sie den Attacken aus, indem sie sich unter den Fäusten wegduckte oder sie mit ihrem linken Armen abblockte, während sie mit ihrem rechten Bein, Angriffe auf ihren rechten Arm abschirmte. Geduldig wartete sie auf den Augenblick, um zu zuschlagen, der sich auch bald bot, als das Känguru seine Deckung gerade weit genug öffnete, dass ihre linke Faust durchpasste und sie ihm einen gut platzierten Aufwärtshaken direkt unterhalb des Kinns verpassen konnte. Taumelnd schwankte das Känguru erneut rückwärts,direkt auf die Brüstung zu. Devlin versuchte noch es zu packen, doch da fiel esschon kopfüber über die Brüstung und stürzte in den Fluss. Devlin eilte zur Brüstung und beobachtete wie es von der Strömung davongespült wurde und wollte hinterher springen um dem armen Tier zu helfen, da wurde sie unsanft zu Boden gerissen.Ihr Kopf dröhnte und sie brauchte einen Augenblick um zu begreifen, was da auf ihrem Oberkörper saß. Ein zweites Känguru war aufgetaucht. Es trug rot weiß gestreifte Shorts, die an den Seiten und um die Hüfte herum ein blauer Streifen zierte auf dem weiße Sterne aufgenäht waren. Wie Gewehrkugeln prasselten die Fäuste des Kängurus auf Devlin nieder, die ihren Kopf hin und her und auf und ab bewegte um den Schlägen auszuweichen, während sie mit ihrer linken Hand unter den Fäusten hindurch tauchte und mit ihrer flachen Hand einen gut platzierten Schlag genau auf die Körpermitte des Kängurus platzierte, der es zurückschleuderte und Devlin ermöglichte unter ihm hervor zu kriechen. Wie eine Katze sprang sie hoch und wartete, dass das Känguru sich ebenfalls wieder erhob.
      Kaum stand es wieder auf seinen Beinen, hüpfte es auf sie zu und sprang mit den Füßen voran auf Devlin, um sie umzutreten. Doch es unterschätzte sie gewaltig. Mit dem rechten Bein blockte sie den Angriff des Kängurus ab und schwang ihre linke in einem Halbkreis durchdie Luft und verpasste dem Känguru einen Leberhaken.
      Das Känguru holte mit der rechten aus, die auf Devlins Gesicht zuflog, entschlossen ihr jeden einzelnen Gesichtsknochen zu brechen, doch sie wehrte den Angriff ab indem sie den Handschuh mit ihren Zähnen abfing und fest in das harte Leder biss.
      Es versuchte seine Hand weg zu ziehen, doch Devlin hatte sich wie ein Pitbull festgebissen. Selbst als das Känguru die andere Faust immer wieder auf ihren Kopf herabsausen ließ, ließ sie nicht los, sondern schüttelte nur den Kopf, als ob es die Benommenheit die die Schläge mit Sicherheit verursachten, abschüttelte. Irgendwann jedoch wurde Devlin das Einschlagen auf ihren Schädel dann doch zu viel und sie sprang mit den Beinen hoch und platzierte ihre Füße genau auf den Bauch des Kängurus, während sie sich mit dem Oberkörper nach hinten fallen ließ. Kaum dass ihre linke Handfläche den Boden berührte, drückte sie ihre Beine nach oben und ließ den Handschuh des Kängurus los, woraufhin es nach oben flog und hilflos mit den Armen in der Luft herumruderte, als ob es versuche zu fliegen. Devlin aber stand nach ihrer kleinen Rückwärtsrolle schonwieder auf den Beinen und schaute zu dem auf sie herabfallenden Känguru auf,dass sich rasant der Erde näherte. Kurz bevor es Devlin erreichte, streckte esden Arm nach vorne und wollte ihr einen Haken verpassen, doch Devlin sprang nunihrerseits hoch und schlug mit ihrer linken dem Känguru mitten auf den Hinterkopf, woraufhin es zu Boden trudelte und benommen liegen blieb.
      Devlin landete mit den Füßen sicher wieder auf der Erde und kam näher um nachzusehen, ob das Känguru noch bei Bewusstsein war oder nicht. Zumindest rührte es sich nicht. Devlin beugte sich mit dem Oberkörper herab und kassierte einen Schlag mitten ins Gesicht, als die Faust des Kängurus plötzlich wie aus dem nichts, auf sie zugeschossen kam und sie zu Boden riss.
      Sterne tanzten vor Devlins Augenund ihre kurze Benommenheit reichte dem Känguru um sich wieder aufzurappeln. Beide Arme vor das Gesicht haltend kam es langsam auf sie zu. Doch auch Devlin hatte sich von dem Schlag erholt und streckte ihre beiden Beine nach oben undschlang sie blitzschnell um die Hüfte des Kängurus. Das Känguru versuchte mit den Armen zwischen ihre Beine zu gelangen um sich aus der Umklammerung zu befreien oder ihre Beine wenigstens abzuschütteln, doch Devlin drückte nur noch fester zu und zog mit einem kräftigen Ruck ihren Oberkörper hoch, woraufhin er wie ein Katapult hochgeschossen kam. Die Arme über ihren Kopf streckend, presste sie ihre Unterarme gegeneinander und ließ ihre Ellenbogen genau auf den Kopf des Kängurus herabsausen. Die Pupillen des Kängurus wurden weiß und der Kopf sackte kraftlos nach unten. Devlin ließ ihre Arme herabsinken, bis sie sich neben dem Kopf des Kängurus befanden und spreizte sie auseinander bevor sie sie wieder zu sich zog, die Ellenbogen nach innen gewandt und sie gegen den Kiefer des Kängurus schlug und ihm damit den Rest gab.
      Bevor der Körper zu Boden sackte, sprang Devlin von dem Känguru runter und landete wieder auf ihren Füßen. Dieses Mal stand er nicht wieder auf. Devlin war etwas enttäuscht, denn sie hätte gerne noch weiter gekämpft. Es hatte ihr großen Spaß gemacht, auch wenn die beiden Kängurus längst nicht so zäh wie ihre Brüder waren. Oder wie der Fremde. Devlin seufzte und schlug sich mit der Hand in den Nacken. Irgendeine Mücke hatte sie gestochen, denn die Einstichstelle juckte. Vor ihren Augen jedoch wurde plötzlich alles schwarz und sie konnte sich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Irgendetwas stimmte nicht, schoss es ihr noch durch den Kopf. Mit letzter Kraft versuchte sie noch sich mit den Armen an der Brüstung der Brücke abzustützen, doch sie rutschten immer wieder unter ihr weg, bis ihre Beine schließlich einfach unter ihr zusammenklappten und sie zu Boden stürzte. Sie blieb nicht lange dort liegen, denn schon bald kam ein 3 Meter großes Känguru angehüpft, dass Devlin einfach hochhob und es in seinen Beutel steckte, bevor es mit ihr davonhüpfte.


      Kolasi
      Acht Jahre… acht verdammte Jahre hatte er aufdiesen Augenblick gewartet, sich ausgemalt wie er ihn mit seinen bloßen Fäusten jeden einzelnen Knochen seines Körpers zu Pulver zerstoßen und ihm die Faust rektal einführen würde um ihm seine Eingeweide herauszureißen und ihn daran aufzuknüpfen. Und nun war es soweit. Dies war zwar nicht der Ort, an dem er fünf Jahre verbracht hatte, aber immerhin… hatte erzumindest ihn wiedergefunden.
      Sein Blut kochte und das Adrenalin durchflutete seinen Körper und schürte seine Wut, die wie ein Geschwulst über die Jahre in seinem Körper herangewachsen war und seinen Wunsch nach Vergeltung stetig genährt hatte, wie die Brust seiner Mutter ihn einst, bevor sie ihn einfach verkauft hatte, als er ihr zur Last wurde mit seinen lästigen Bedürfnissen nach Essen,Wasser, Liebe und Fürsorge.
      Er würde sich vermutlich nicht mehr an ihn erinnern, doch er würde ihn dafür sorgen lassen, dass er das letzte sein würde an das erdachte, bevor er starb. Und nicht nur er, sie alle, würden bereuen für das was sie ihm angetan hatten.


      Hallo liebe Piratenfreunde, nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen meine Geschichte an dieser Stelle abzubrechen da ich jegliche Motivation meine Geschichte fortzusetzen verloren habe. Dieser Schritt fällt mir sehr schwer, denn ich breche meine erste Geschichte mit eigenen Charakteren die ich zum ersten Mal einem Publikum präsentiert habe, nur ungern ab, doch es nützt auch nichts sichzu quälen, wenn man persönlich keine Freude mehr daran hat. Es tut mir leid füralle die vielleicht Spaß an meiner Geschichte hatten.
      Ich glaube es ist auch besser so, denn mir ist aufgefallen wie wenig Interesse hier noch an meiner Geschichte besteht, was sich nur auf meine mangelnden Fähigkeiten als Autorin zurückführen lassen.
      Ich bedanke mich bei Qoii und Rudi D(as) Rudas für ihre Unterstützung und ihr Feedback und natürlich bei allen Unbekannten die mitgelesen haben und hoffe, dass ihr Spaß hattet.
      Euch allen wünsche ich alles Gute!

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Capriciosa D. Devlin ()

    • Kapitel 9 Die Mauer & Kapitel 10 Ertappt!

      So endlich mein Kommentar zu deinen letzten beiden Kapitel.

      Während ich mit wohligem Schauer die Beschreibung der Mauer lese und sie beginne mir auszumalen, klopft die keine gemeine Stimme in meinem Hinterkopf mir auf die Schulter und flüstert. Die Mauer ist so nicht machbar, die Menge an Leichen, die darin verbaut worden sind, müssten doch schon die eine oder andere Insel entvölkert haben, besonders wenn sie fröhlich vor sich ihn rotten. Zusätzlich müsste dann die Mauer schon längst umgefallen sein, da ihre Basis so fleißig am verrotten ist, denn die neuen Leichen kommen doch sicher obendrauf. Ganz abgesehen von den Körpersäften, welche den Boden aufweichen dürften…
      *patsch >Halt die Klappe<.

      Also, die Idee an sich finde ich ganz gut und auch die Beschreibung war meiner Meinung nach wunderbar umgesetzt und hat ihre beabsichtigte Wirkung nicht verfehlt. Allerdings mache ich selbst in Manga und Anime immer eine gewisse Art von Realitätsabgleich, wobei der Rahmen sicher etwas schwer in Worte zu fassen ist. Denn während Teufelskräfte, das Zweiteilen und Ausweichen von Kugeln oder sich am Ende fast unverletzt heftig prügelnd in Ordnung gehen, gilt dies nicht für deine Mauer aus Leichen. Ich weiß selber nicht genau woran es liegt, aber wie schon geschrieben die Leichen verrotten und wenn die Basis weggerottet ist, müsste die Mauer umfallen. Aber eigentlich störe ich mich wahrscheinlich am Meistern an dem Begriff >Mauer<, wenn es sich dabei um Leichenberge gehandelt hätte, die wie eine Mauer wirken hätte ich bestimmt weniger Probleme gehabt, da zumindest bei mir die Mauer eine Vorstellung von einer geraden Wand entstehen lässt. Aber eigentlich handelt es sich dabei wieder nur um eine persönliche Wahrnehmung/Vorliebe über die du dir nicht zu viele Gedanken machen solltest.

      Jedenfalls hat Akira nicht nur mit den ganzen Leichen zu kämpfen, egal ob jetzt Mauer oder Berg, sondern auch mit den ganzen Nebendefekten, wie dem Gestank, den Fäulnisgasen, den eigenen Fantasien/Gedanken und einer ganzen Horde von Fliegen. Dazu kommen dann noch plötzlich und etwas unerwartet noch sehr viele angriffslustigen Spinnen, welche in der Mauer wohnen. Das es bei den ganzen Fliegen viel Spinnen gibt, kann ich mir noch gut vorstellen, aber warum sollten sie einen Menschen angreifen, abgesehen von dem Horrorelement natürlich oder besser gefragt, warum ändern sie plötzlich ihr Ziel auf Bardoque und lassen Akira, der sie eigentlich gestört hat in Ruhe. Akira jedenfalls wird nun zum zweiten Mal nebenbei von Bardoque getreten, wobei nicht klar ist ob dieser Akira wirklich im eigentlichen Sinne wahrgenommen hat oder er nur ein weiterer Teil der etwas nervigen Umgebung ist, aber angenehmer als diese komische Devlin dürfte Akira für Bardoque allemal sein.

      Derweil bekommen wir auch einen kleinen Einblick in Zulfiquars Palast und auf ihn selbst. Derzeit scheint er einer der ziemlich üblichen grausamen Herrscher zu sein, denen ein Menschenleben sehr egal ist, was wir auch eigentlich schon von Akiras Erfahrungen wussten. Weiterhin lebt er wie bei solchen Menschen oft üblich im krassen Luxus und wird auch von seinen engsten Dienern und Wachen gefürchtet, da er sie beim kleinsten Vergehen umbringt.
      Allerdings finde ich seine offensichtliche Verbindung zum Meer doch recht interessant. Zumindest scheint ein großer Teil seines Palastes unter Wasser zu liegen und wird von den diversen Meerestieren umschwimmen. Seine Idee Tunfisch zu rauchen ist auch mehr als seltsam, zumindest dürfte der Vorgang ziemlich stinken. Allerdings kam mir der Gedanke, ob es sich bei ihm vielleicht um einen Fischmenschen handeln könnte, da er doch auffällig viele Verbindungen zum Meer hat. Zumindest für eine Insel deren Haupteinnahme die Mienen zu sein scheinen. Dem entgegen stehen allerdings Devlins Beobachtungen auf der Insel, welche mehr in Richtung, für Europäer, exotischere Tiere geht. Weiterhin wird auch angedeutet, dass Zulfiquar irgendetwas mit dem schlafenden Zustand der Bewohner zu tun hat, da er von Traum und aufgewacht spricht.

      Jedenfalls erkundet Devlin die Insel und scheint sie sich dazu entschlossen zu haben, dass das Schloss der beste Ort ist, um etwas über die Stadt herauszufinden, die ihr schon etwas seltsam vorkommt. Zumindest irritieren sie die Tiere schon etwas, sofern sie sich nicht vernünftig mit ihr schlagen wollen, denn über die Boxendenden Kängurus scheint sie sich nicht zu wundern, sondern zu freuen. Ihr Kampf gegen die beiden Tiere hat mir gut gefallen, auch wenn mir nicht ganz klar ist, warum nicht gleich die Tsetsefliege einsetzt wurde, um die mit der Schlafkrankheit zu infizieren.^^

      Wieder zwei sehr interessante Kapitel, wobei man dem zweiten schon etwas anmerkt, dass du es mehr als notwendiges Übergangskapitel ansiehst, bevor es richtig interessant wird. Dies soll aber nicht bedeuten, dass es schlecht war, das auf keinen Fall. Die Beschreibungen und auch die schräge Idee mit den Kängurus war wieder wunderbar. Wobei ich mich gerade Frage, ob eines von ihnen vielleicht kommunistisch eingestellt war, bevor es in Zulfiquar Dienste getreten ist/wurde. ;)
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett