Ruffy und das unbekannte Königreich

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    • Ruffy und das unbekannte Königreich

      Ruffy und das unbekannte Königreich


      Ich will nicht behaupten, dass ich das OP-Universum auch nur im Entferntesten durchschaut habe, aber eine kleine Theorie möchte ich gerne in Form eines Märchens darlegen.

      Wir erinnern uns: Noland wurde als Lügner bekannt, seine Geschichte unter Märchen abgehandelt und Noland Jahre später durch die Stohhut-Piraten rehabilitiert, die seine Geschichte in einem ganz neuen Licht erscheinen ließen…

      Es wird sicher nicht das einzige Märchen sein, welches sich später als wahr herausstellt…und früher wurden viele wahre Geschichten in Form von Märchen erzählt…

      Vielleicht auch diese hier…


      Es war einmal vor langer, langer Zeit in einem unbekannten Königreich…
      …da lebte ein König mit seinem Volk.
      Er war ein sehr gütiger und gerechter König, weshalb ihn das Volk zutiefst verehrte.
      Er war jedoch nicht nur gerecht und gütig; er war auch ein sehr fröhlicher Mensch, der gerne Feste feierte. Und da man Feste nun mal nicht alleine feiern kann, feierte er gemeinsam mit seinem Volk. Ein Anlass zum Feiern fand sich eigentlich immer, sei es eine gute Ernte oder ein beigelegter Streit. Und wenn es mal keinen Anlass gab, so war dies allein schon Anlass genug, um ein Fest zu feiern.
      Eine andere Eigenart von ihm war, niemals zu lügen. Die Ehrlichkeit war auch ein Grund, weshalb der König die Herzen seiner Untertanen im Sturm erobert hatte. Ein Herrscher, der vor seinen Untertanen nichts zu verbergen hatte – was konnten sich die Menschen besseres wünschen?
      Das Volk liebte und verehrte seinen König, und so mancher fragte sich im Stillen, was wohl aus diesem Land werden würde, wenn dieser König einmal nicht mehr da sein sollte, denn auch gute Menschen leben nicht ewig.
      Und so berieten sich die Menschen und kamen darin überein, ihrem König ein besonderes Geschenk zu überreichen – Die Reinkarnationsfrucht.

      Das war nicht irgendeine Teufelsfrucht, nein, es war die Teufelsfrucht schlechthin! Eine der wenigen Früchte, die den Nutzer selbst überhaupt nicht veränderte. Die Wirkung zeigte sich erst nach seinem Tod. Dann nämlich wurde seine Seele innerhalb von fünf Jahren in einem neuen Körper wiedergeboren. Und nach dessen Tod passierte das Gleiche noch mal, und so weiter und so weiter.
      Der Name der Frucht, die so selten war, dass sie nicht einmal im Verzeichnis der Teufelsfrüchte auftauchte, wurde nach ihrer Wirkungsweise „Reinkarnationsfrucht“ genannt. Die Teufelfrucht, die nur ein einziges Mal gefunden und gegessen werden konnte – denn einmal gegessen, wirkte sie immer fort bis ans Ende der Zeiten…
      So musste man sich also genau überlegen,wem man diese Frucht zu Essen gab – bei einem Despoten wäre sie wohl nicht so gut aufgehoben gewesen…

      Der König war zutiefst gerührt über dieses wunderbare Geschenk und über das damit einhergehende große Vertrauen, welches sein Volk ihm entgegenbrachte. Er nahm das Geschenk dankbar an und verzehrte die Reinkarnationsfrucht sogleich vor den Augen seiner Untertanen.
      Eine Frucht, die dem Volk eine glückliche Zukunft sichern sollte.

      Ein Problem musste allerdings noch gelöst werden: Der König konnte die Krone nicht selbst an seinen Nachfolger weiterreichen, da dieser ja erst nach seinem Tod geboren werden würde. Doch eine Lösung war rasch gefunden: Der König wählte eine Person seines Vertrauens, welche die Regierungsgeschäfte übernehmen und die Krone verwahren sollte, bis der Nachfolger gefunden und für die Königswürde alt genug war. Dieses System funktionierte viele Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte hervorragend, denn jeder im Lande wollte ja wieder einen König mit den wunderbaren Eigenschaften, die schon sein Vorgänger gehabt hatte. So vergingen einige hundert Jahre, in denen das Volk in Frieden und Freude leben konnte.

      Doch dann geschah das Unglück.

      Die umliegenden Königreiche waren misstrauisch geworden und konnten sich überhaupt nicht erklären, warum es einem Land und seinen Bewohnern über einen so langen Zeitraum so gut ging, während die Geschichte anderer Ländern immer wieder von Aufs und Abs gekennzeichnet war. Eifersüchtig taten sie sich zusammen und zerstörten dieses Königreich, und die Bewohner wurden in alle Winde verstreut. Doch vorher, als das Ende schon abzusehen war, verabredeten sich die Einwohner und fügten den Anfangsbuchstaben ihres geliebten Königreiches in ihren eigenen Namen ein, damit sie auch nach mehreren Generationen einander erkennen konnten. Der Name des Königreiches fing mit einem D an…
      Leider geriet diese Vereinbarung im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit, so dass später selbst die Namensträger nicht mehr wussten, was dieses D. zu bedeuten hatte.

      Der Gegenseite erging es nicht anders.
      Die Könige der umliegenden Königreiche fürchteten sich natürlich vor der Rache der Bewohner des zerstörten Reiches und deren Nachfahren.
      Doch selbst diese Umstände gerieten nach und nach in Vergessenheit – das einzige, was nach mehreren hundert Jahren noch im kollektiven Gedächtnis hängen geblieben war, war die Angst vor dem mysteriösen D…

      Doch auch der ehemalige König selbst war in einer Verlegenheit, er konnte ja schlecht eine Krone weitergeben, wenn es kein Königreich mehr gab. Es musste eine unverfänglichere, unauffälligere Kopfbedeckung her, eine, die auch zum Naturell des Königs passte, der ein einfacher, gerechter, ehrlicher und fröhlicher Mensch war. Die richtige Kopfbedeckung war bald gefunden. Und so ersetzte der König das Insigne der Macht durch einen Strohhut…
      Dieser wurde, wie vormals die Krone, von der Reinkarnation zum Vertrauensträger und vom Vertrauensträger zur Reinkarnation weitergegeben.

      So weit die Geschichte.

      Aus Geschichte wurde Legende.
      Aus Legende wurde Mythos.
      Und aus dem Mythos ein Märchen.

      Es ist an der Zeit, diesen Vorgang umzukehren und die Geschichte um einige Fakten zu ergänzen…

      Die letzte bekannte Reinkarnation des beliebten Herrschers war Gol D. Roger. Er gab den Strohhut an den roten Shanks weiter…
      Nach Rogers Tod wartete Shanks ein paar Jahre; dann machte er sich auf, um nach dem Jungen zu suchen, der die Reinkarnation seines so sehr geliebten Kapitäns sein sollte.

      Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten…

      Er fand ihn schneller, als ihm lieb war – in einem kleinen Windmühlendorf im East Blue…

      Der Rest der Geschichte ist bekannt.

      Bei den beiden letzten Reinkarnationen gab es allerdings eine Besonderheit.
      Gol D. Roger hatte einen Sohn – Ace. Einen Sohn, den er nie kennenlernen durfte, da er selbst starb, noch bevor der Junge das Licht der Welt erblickte. Doch über seine Reinkarnation hatte er die Möglichkeit, Kontakt zu ihm aufzunehmen.

      Wir wissen nicht, was Gol D. Roger und Monkey D. Garp miteinander gesprochen hatten, ob Roger von der Reinkarnationsfrucht wusste („Ich werde nicht sterben“ wäre ein Hinweis darauf) oder ob er Garp davon erzählt hatte. Und von der Sache mit dem Strohhut. „Wenn du einen kleinen Jungen mit Strohhut siehst, den er von Shanks bekommen hat – das ist meine Wiedergeburt. Bringe diesen Jungen mit meinem Kind zusammen.“ - Hmm...

      Tatsächlich brachte Garp Ruffy und Ace erst zusammen, nachdem Ruffy von Shanks den Strohhut bekommen hatte. War das wirklich nur ein Zufall? Und wie überrascht mag Garp gewesen sein, als ihm klar wurde, dass sein eigener Enkel Rogers Reinkarnation war!

      Wie auch immer, er brachte die Beiden zusammen, und das war gut so.

      So konnte Ruffy ihm all die Liebe schenken, die Roger ihm nicht mehr hatte geben können.

      Das Gedächtnis ist zwar gelöscht, aber die Seele erinnert sich.

      Auf die Frage, warum Ruffy immer wieder versucht hat, sich mit Ace anzufreunden, obwohl der ihn immer wieder zurückgestoßen hat, antwortete er schlicht:
      „Weil ich sonst niemanden mehr habe!“ Das traf auch auf Roger zu. Der hatte ja außer seinem Sohn auch keine Verwandten mehr. Als Ruffy konnte er ja schlecht sagen: „Weil du mein Sohn bist!“ Haha!

      Und immer wieder die Frage von Ace „War es gut, dass ich geboren wurde?“ Ruffy sagt ihm immer wieder „Natürlich war es gut, dass du geboren wurdest!“ Mit dieser einfachen Bestätigung gab Ruffy Ace genau den Halt, den sein Vater ihm nicht mehr geben konnte. Auch wenn Ace schon länger mit Sabobefreundet gewesen war, seine Zweifel konnte erst Ruffybeseitigen.

      Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Parallele zwischen dem Verhalten von Ruffy und Whitebeard. In beiden Fällen hatte Ace mehrmals versucht, den anderen umzubringen. Und in beiden Fällen hatte sein Gegenüber nicht nur überlebt, sondern war ihm mit Liebe begegnet („Vollig egal, wie oft du mich zurückstößt, ich habe dich trotzdem lieb.“)
      Mal ehrlich – so verhält sich doch kein kleiner Bruder! Dies ist eher die Art und Weise, wie ein liebevoller Vater seinem Sohn gegenübertritt.


      Dieses eher väterlich anmutende Verhalten finden wir immer wieder, z. B. bei der Schlacht von Marineford. „Ich rette dich, und wenn ich dabei draufgehe! im Sinne von: „und wenn es das letzte ist, was ich tue!“ diese Äußerung von Ruffy klingt für mich auch eher wie die Äußerung eines Vaters oder eines väterlichen Freundes (z. B. Jimbei).

      Und dann Ruffys Reaktion als Ace starb - die Intensität, mit der er getrauert hat:
      Das war nicht die Trauer eines kleinen Bruders um seinen großen Bruder – das war die Trauer eines Vaters um seinen Sohn, denn es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als wenn ein Vater sein eigenes Kind beerdigen muss…er wäre lieber selbst gestorben, als den Tod von Ace mit ansehen zu müssen und nicht verhindern zu können.
      Erst nach langer Zeit konnte Jimbei ihm klarmachen, dass Ruffy auch noch ein eigenes Leben hatte.

      All diese kleinen Hinweise zeigen in dieselbe Richtung: Ruffy ist die Reinkarnation von Gol D. Roger.

      Sein Gedächtnis war zwar gelöscht, aber seine Seele erinnerte sich.
      Ganz sicher wusste Ruffy nichts davon, dass er Rogers Reinkarnation war. Aber es ist eine unumstößliche Tatsache, dass Ruffy sich in bestimmten Situationen exakt genauso verhält wie Gol D. Roger bzw. wie Roger sich an Ruffys Stelle verhalten hätte.
      Und dass er immer wieder betont, er werde einmal König der Piraten, ist bestimmt auch kein Zufall...


      Und JoyBoy könnte (allein schon dem Namen nach) eine frühere Reinkarnation sein.

      Darum ist es auch völlig unerheblich, ob Roger selbst ein Teufelsfruchtnutzer war oder nicht.

      So, jetzt habe ich keine Lust mehr, weiterzuschreiben.

      Es wird Zeit, meine niedliche kleine Theorie zu posten und den Löwen (sprich den Fachleuten) zum Fraß vorzuwerfen.

      Viel Spaß beim Zerfleischen...


      Dies ist übrigens mein erster Beitrag...
    • Halon schrieb:

      Ja klingt Plausibel, das würde aber bedeuten Ruffy hätte auch zwei Teufelsfrüchte wie BB.
      Nach meiner Theorie wäre das nicht der Fall. Denn Ruffy hat ja selbst nur eine Teufelsfrucht gegessen. Die Reikarnationsfrucht nutzt er ja nur "aus zweiter Hand", daher hat sie keinen Einfluss auf seinen Körper. Da die Person, die die Reinkarnationsfrucht gegessen hat, schon seit vielen Jahrhunderten tot ist, kann BB die Person wohl kaum dazu bringen, die Teufelsfrucht (in welcher Form auch immer) wieder "herauszurücken".