Kapitel 996 - "Insel der Stärksten"

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    • Triple_D_Sixx schrieb:




      Andere mögen es halt langweilig finden, wenn er jetzt schon Kaido besiegen könnte, da weitere Herausforderungen fehlen. Ich kann keinen PK am Ende akzeptieren, der auf seinem Weg stets Hilfe benötigte und keinen einzigen Kampf ohne Hilfe bewerkstelligen konnte. Und diesen Weg beschreitet Oda.
      Es wäre für mich absolut untypisch für einen Manga, wenn der Protagonist einen völligen Alleingang machen würde. Ich bin zwar kein Manga-Fachmann, aber weder in Dragonball Z noch Naruto hat der Protagonist einen Alleingang gemacht, sondern er brauchte Hilfe auf seinem Weg zum Ziel.
      Den einzigen Kampf den Naruto wirklich völlig allein bestritten hat, war der gegen Sasuke ganz am Schluss. So sehe ich es auch bei One Piece. Ruffy wird am Ende gegen Blackbeard komplett alleine gewinnen (vllt schon gegen Shanks).

      Alle Kämpfe davor wird er Unterstützung haben, aber wie bisher auch trotzdem derjenige sein, der den Hauptgegner KO haut. So wird auch er derjenige sein, der Kaido besiegt, obwohl vorher einige andere mitgeholfen haben.

      ich für meinen Teil kann ihn trotz alledem am Ende als PK akzeptieren, insofern er am Ende alleine den stärksten und größten Konkurrenten besiegt.

    • Triple_D_Sixx schrieb:

      @Pinki

      Andere mögen es halt langweilig finden, wenn er jetzt schon Kaido besiegen könnte, da weitere Herausforderungen fehlen. Ich kann keinen PK am Ende akzeptieren, der auf seinem Weg stets Hilfe benötigte und keinen einzigen Kampf ohne Hilfe bewerkstelligen konnte. Und diesen Weg beschreitet Oda.

      Ich sehe mittlerweile auch keine Veranlassung mehr daran zu glauben, dass sich das auch noch ändern wird.
      Gold Roger hat auch mit Hilfe von Garp, Xebec und seine Bande besiegt. Gold Roger wäre alleine, ohne Hilfe seiner Crew, auch kein Piratenkönig geworden, meinste ned ? Oder denkst du im Gefecht gegen Whitebeard, hätte er es alleine aufnehmen können gehen ihn und seine Crew ?
      Warum sollte er auch keine Hilfe kriegen, ich meine, schliesslich hilft er ja umgekehrt anderen genau so viel, wenn nicht sogar mehr.
      Viele vergessen auch, dass Ruffy gerade mal 19 Jahre alt ist, der ist quasi noch ein halbes Kind und erwarten, dass er alles und jeden in Boden stampft, nur weil er eine große Klappe hat.
    • Zur Diskussion rund um Ruffy`s Alter und ob er Kaidou schon alleine besiegen kann/ soll:

      • Leute bitte hört doch auf mit diesem "Ruffy ist erst 19...", dann hat Oda seinen Manga komplett falsch konzipiert. Er ist jung, er hat sich das größte aller Ziele und wird dieses auch erreichen. Und zwar im jungen Alter und unabhängig davon. Seit wann spielt das denn überhaupt für eine Rolle? Vielmehr ist das auch im realen Leben ein total normaler Prozess, dass die neue Generation die alte überflügelt. Im Alter nimmt man zudem eher ab, was Kraft und Fähigkeiten angeht. Dieses Argument nervt einfach nur noch, um ehrlich zu sein.

      • Ansonsten bin ich grundsätzlich der Meinung von Triple, dass Ruffy seine Gegner fair und aus eigener Kraft besiegen sollte. Und One Piece hat diese Botschaft auch stets versucht zu transportieren, wenn man mal Cracker und Flamingo außen vornimmt, hat Ruffy seine Kämpfe stets alleine bestritten und diese aus eigener Kraft gewonnen. Dass er dabei oftmals strauchelte, ok, es galt halt stets ein Hindernis zu überwinden, ob das Croco`s Logia war, Lucci`s Power, Katakuri`s Vorahnungshaki oder nun die Eisenhaut von Big Mom und Kaidou. Ja, es war nicht immer einfach und Ruffy hat dabei sehr oft eingesteckt und hatte auch das ein oder andere Mal eine Portion Glück. Aber unterm Strich hat er sich das erarbeitet und sich durchgesetzt.

      • Dass er nun mit Kaidou zum ersten Mal einen Kaiser besiegen soll und dieser gleichzeitig Whitebeard`s Titel als stärkste/r Pirat/ Kreatur übernommen hat, führt für mich leider dazu, dass ein Sieg aus eigener Kraft durchaus "too much" wäre. Denn auch ich sehe dann wenig bis gar kein Steigerungspotenzial. Und für Ruffy gibt es nach dem Ryo-Haki noch immer das Königshaki - wo wir evtl. noch eine weitere Stufe erwarten können - sowie auch das Awakening. Damit kann er dann selbst einen Kaidou übertrumpfen und gar Roger selbst. Alter hin oder her...


      Zum aktuellen Chapter:


      • Ich fand das Chapter echt klasse, muss ich sagen. Wir sind an vielen Stellen weitergekommen, die Parteien bringen sich in Position, sei es ein Franky der potenziel Sasaki als Gegner bekommt. Und wenn wir schon bei dem Thema SHB VS Flying 6 sind, wenn ein Franky z.B. einen Sasaki besiegt, auf der einen Seite ein toller Schritt und Entwicklung für ihn, auf der anderen Seite verstehe ich Oda dann doch, dass Lysop und Nami, die ich deutlich unter Franky sehen, dies noch nicht schaffen.

      • Zudem bin ich gespannt wie es nun mit Big Mom weitergeht. Sie fliegt nun wohl hoch zu Kaidou. Doch um was zu tun? Sie wird wohl Kaidou und die geschlagenen Schwertscheiden vorfinden. Im aktuellen Kapitel hat Kaidou, denke ich, mit allen 9 kurzen Prozess gemacht. Wird sie versuchen die Situation auszunutzen? Oder wird sie sich weiterhin mit Kaidou verbünden? Ob wir hier wirklich auf der einen Seite 2 Kaiser und auf der anderen 9 Supernovae sehen werden, bezweifle ich irgendwie. Außer Ruffy und Kid wird keiner der Anwesenden in der Lage sein den Kaisern auch nur ein Haar krümmen können. Alles andere würde auch Ruffy`s eher steinigen Weg zu dieser Fähigkeit lächerlich erscheinen lassen. Und in dieser Rechnung fehlt auch noch ein Marco, dem ich immer noch das Potenzial zuschreibe, Big Mom zumindest aufzuhalten und zu vermeiden, dass Ruffy und Co sich zwei Kaisern gegenüber sehen. Bin wirklich gespannt was Oda sich hier überlegt.


      Also alles in allem war das ein gutes Chapter und es wäre schön, wenn es demnächst zu Kämpfen kommt und wir diese auch in voller Pracht mitbekommen dürfen.
    • Ich frage mich ja, weshalb Tama von Hihimaru genau 3 Minuten Zeit geschunden haben möchte. Das ist doch eine sehr präzise Zeitangabe und etwas ungewöhnlich. Normalerweise würde man in einer solchen Situation eher von "ein paar Minuten" o.Ä. sprechen, um eben weit genug fliehen zu können. Die Richtung, in welche sie nun rennen, macht mir jedenfalls Hoffnung auf einen Rückkampf der Strohhüte gegen die Dinos, da sie sich auf zur "Stirn-Ebene" machen, wo auch Marco unweigerlich landen wird, wenn er BM verfolgt oder sich auf die Suche nach der Ursache für die Eisdämonen macht. Einem potenziellen Aufeinandertreffen samt Heilung von Nami und Lysop steht somit nichts entgegen. Ein Rückkampf wäre allein schon wegen der desaströsen Niederlage wünschenswert. Und falls dieser draußen stattfinden sollte, dann sind unsere taktisch agierenden Fernkämpfer aufgrund des weitläufigen Areals weit weniger im Nachteil als im Badehaus, wo natürlich eher brachiale Nahkämpfer brillieren können. Ich drücke die Daumen und finde die neue Übersichtskarte von Oda sehr praktisch, um sich einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen und sich der Verortung der jeweiligen Parteien klar zu werden.

      Yamato war heute stärketechnisch erneut beeindruckend und hat aus einer Number – analog zu Franky – kurzerhand mit einem fliegenden Keulenhieb Kleinholz gemacht. Interessant ist auch ihre Verwandlung die Oda angedeutet hat. Ich habe ja bereits nach Kapitel 994 spekuliert, dass Yamato wie ihr Vater eine mystische Drachenzoan verspeist hat, da sie eben eine ähnlich undurchdringliche Haut zu haben scheint. Kaido würde in diesem Fall Ryujin, den Drachengott in der japanischen Mythologie symbolisieren und Yamato dessen Tochter Toyotama-hime. Ich bin gespannt ob Oda tatsächlich in diese Richtung gehen wird. Und hell yeah! Oda scheint meine Gebete erhört zu haben und lässt voraussichtlich Franky gegen Sasaki antreten. Der gepanzerte Franky gegen den wahrscheinlich auch gepanzerten Sasaki – ein Kampf der Zähigkeit. Ich freu mich drauf und bin auf die Waffe von letzterem gespannt. Da scheint ja die Klinge irgendwie um das Schwert herumgewickelt zu sein oder so. Sehr seltsam.

      Law hat sich also ein neues Ziel gesetzt und macht einen auf Poneglyphenjäger, auch wenn er erst mal das Falsche gefunden hat. Seine Teufelsfrucht ist in jedem Fall ideal, um ganze Poneglyphen zu stehlen. Apropos Teufelskraft: Selten, dass der gute Mann mal einen auf echten Schwertkämpfer macht und nicht auf seine Fähigkeit zurückgreift, um sich seiner Feinde zu entledigen. Schön zu sehen.
      Da er gerade andere Prioritäten hat als Kaido ans Leder zu wollen und noch irgendwo im Keller rumtorkelt, könnte es auch sein, dass er nicht in dessen Kampf eingreifen wird. Hier würde sich auch eine Rückrunde gegen Hawkins anbieten, der ja auch noch im 2. Stock unterwegs ist und damit eher in der Gegend von Law. Effektiv in Richtung Kaido unterwegs sind ja gerade nur Kid samt Killer und Ruffys Zug sowie BM. Sanji und Jimbei werden mit Sicherheit auf dem Weg nach oben noch aufgehalten werden, was aktuell darauf hindeuten würde, dass Ruffy, Kid und Killer BM und dem stärksten Pirat der Welt entgegenstehen würden. An der Stelle kann Oda natürlich viele Wege gehen. So will Zorro ja unbedingt zu Kinemon und hat mitbekommen wie BM dorthin fliegt. Er könnte also ohne weiteres von einem Marco aufgegabelt werden und sich auch zum Bossfight begeben, sobald er das Gegenmittel für Queens Plage in die Finger bekommen hat.
      Oder aber Oda lässt Killer noch irgendwo abzweigen und kreiert ein 2 vs. 2 der Yonko gegen Ruffy/Kid. Denn weder Kaido noch BM düften aktuell im Vollbesitz ihrer Kräfte sein, da Kaido durch die Scabbards verletzt und BM durch Marco gehandicappt wurde. Abhängig davon was die alte Schachtel vorhat könnte daraus natürlich auch jederzeit ein "jeder gegen jeden" werden. Ich an ihrer Stelle würde einfach warten bis sich Kaido und der Rest gekloppt hat, dann die Überlebenden erledigen und mir das Road Poneglyph unter den Nagel reißen. Mal schauen wo die Reise hingeht.
      Für die Scabbards geht die Reise jedenfalls nirgendwo mehr hin, da Kaido diese gerade in effizienter Art und Weise in Blutfontänen verwandelt.

      Das Ende des Kapitels lässt jedenfalls Raum für Spekulationen, um wen es sich denn da genau handelt. Ich würde ja auf Orochi tippen, da die Inszenierung passend wäre und aus Kaidos Bande eigentlich niemand mit "Lord" angesprochen wird. Ein Kampf gegen Sanji (oder Jimbei) würde mir zwar nicht gefallen, aber es kann ja auch anders kommen (c'mon Killer). Stellt sich an der Stelle natürlich die Frage, weshalb Orochi hier seelenruhig am rumhuren ist, nachdem ihm von Kaido kurz vorher die Rübe abgeschlagen wurde und er sich mittlerweile auf dessen Abschussliste wiederfindet. Wäre jedenfalls ein ziemlich kopfloses Verhalten des großkopfigen Großkotzes. Vielleicht hat er seinen Kopf aber auch noch und es war nur eine Zeichnung Kanjuros, die da geköpft wurde. Fragen über Fragen.

      PS: Wenn Ruffy so wie bisher pro Kapitel ein Stockwerk abarbeitet, dann kommt er genau in Kapitel 1000 bei Kaido an. Hoffentlich ist bis dahin alles für den 4. Akt vorbereitet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kondoriāno ()

    • Scheinbar hat Yamato auch eine TF, anders kann ich mir das Panel mit den Zähnen nicht erklären. Aber gut, bei Odas bisherigen Umgang mit TFs bin ich mir nicht sicher ob ich mich darüber wahnsinnig freuen soll.

      Grundsätzlich kein schlechtes Kapitel ich meine es gibt Fortschritt? Wenn man großzügig ist. Kaidou ist mit den Samurai so gut wie fertig, die Gruppe um Yamamoto befindet sich im freien Fall, das heißt auch hier werden wir was neues sehen, Law hat das Roadporneglyph das heißt eines der wichtigsten Ziele des Arcs ist damit auch abgehakt.

      Zum Thema das die SHB Leute zu Stark von Oda geschützt werden: Das stimmt vollkommen aber das ist keine Entwicklung die neu ist. Wann haben wir die SHB mal wirklich in Aktion gesehen und ich meine jetzt nicht gegen Kanonenfutter wie die Truppe auf der Fischmenscheninsel? Seit dem Zeitsprung hatte keiner außer Ruffy einen Gegner der ihm auf Augenhöhe begegnet ist, bestes Beispiel ist der gesamte Dressrosa Arc. Der einzige Topmann von Flamingo wurde von Zorro gelegt und das war nicht mal ein richtiger Kampf. Oda hat seit dem ZS keine Lust mehr auf Kämpfe, das merkt man auch in diesem Arc wieder sehr und das ist etwas, mit dem muss man sich abfinden. Ich glaube nicht das wir jemals wieder diese klassischen Kämpfe sehen werden wie zu Alabaster oder Enies Lobby Zeiten.

      Alles in allem war ok.
      It's astounding. Time is fleeting. Madness takes its toll...

    • Ich habe nun mehrere Übersetzungen gelesen. In denen wird niemand am Ende mit Lord angesprochen. Woher stammt das?
      Zudem wird angemerkt, dass die Stimme aus dem dritten Stock kommt. War das Bordell nicht im ersten Stock. Woher stammt die Theorie, dass es sich um Black Maria handeln könnte?
      Ich bin gerade etwas verwirrt. Habe mal versucht die einzelnen Stockwerke zu zuordnen, aber leider gescheitert.
      Die Spoiler, dass jemand „ihren“ Kimono öffnet, scheinen ja falsch zu sein. Oder habe ich das überlesen??
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      Verstehe einfach nicht, wie man das gutheißen kann. Am Ende hätte man einen PK, der seine direkten Konkurrenten nicht aus eigener Kraft besiegen konnte, Hilfen brauchte und in einer Mob-Mentalität auf zwei Gegner eindrosch. Kann ich moralisch nicht gutheißen und führt das Konzept "Freundschaft schafft alles" ab absurdum.
      Sorry, aber verstehe es grundsätzlich nicht? Ich finde gerade das ist der Teil an One Piece, welcher mir wirklich gefällt im Vergleich zu anderen Shonen wie Dragon Ball. Ganz ehrlich, als ein Son Goku, der vor einigen Monaten schwächer war als Vegeta, in einem 1 vs 1 den "Imperator" Frieza besiegt hatte, war das eine absolut absurde Geschichte, die ich so extrem in One Piece noch nicht gesehen habe. Klar, es gab extreme Situationen, wie Ruffys Sieg über Sir Crocodile, aber grundsätzlich zeigt sich ein realistisches Bild.

      Kaido ist für Ruffy nunmal nicht bezwingbar, er ist schließlich noch nicht am Ende seiner Geschichte angekommen, Kaido ist die Eintrittskarte für Ruffy in die Welt der Superschwergewichte, so wie einst Xebec es für Roger war. Ist Rogers Geschichte weniger imposant, weil er erst mit Garp zusammen einen wesentlich stärkeren Gegner besiegt hat? War Roger denn am Ende wirklich so viel stärker als die Yonko? Ich denke nicht, Roger war einem Whitebeard nicht in reiner Power überlegen, er vermied eine direkte Auseinandersetzung seinerzeit mit Big Mom, was auch für ihre Stärke spricht. Im Endeffekt würde erst ein Ruffy mit einem gewissen Standing als PK und mehr Erfahrung Leute vom Kaliber eines Kaidos in einem 1vs1 besiegen.
      Man kann es auch mit Kaidos Worten sagen, er spielt nicht seit 40 Jahren den Piraten, er ist jetzt auch lange im Geschäft, wie lächerlich wäre die WR, wenn ein Grünschnabel wie Ruffy alleine die Yonko umwerfen kann. Wie untalentiert wären dann die Yonko, wenn Ruffy in nur so kurzer Zeit so erfahrene Banden und Kapitäne schlagen könnte?

      Ruffy ist jetzt glücklicherweise auf Hilfe angewiesen, so wie einst Roger!
    • so kapitel gelesen ,
      ich fand es an sich ganz gut und bin gespannt auf was oda hinarbeitet und ob es alles wert war
      denn ich glaube wenn oda was geplant hat für kapitel 1000 dann würde das erklären wieso vieles nur angedeutet wird und abgebrochen , sollte es aber nix besonderes sein frag ich mich dann wieso oda sowas macht
      naja abwarten und vllt erfahren wir das am ende des jahres noch

      so law findes leider nicht das RP sondern nur ein normales
      ist dann aber auch hier wieder 2 normale porneglyphen wie bei big mom schon da können wir uns bestimmt im 5.akt auf fette infos einstellen
      3 Rps , 4 normale nach aktellen stand


      bin echt gespannt wie es weiter geht und wenn sanji da hört
      ivankov kann ich mir nicht vorstellen , die sollten gerade anderes zu tun haben durch die reverie , queen wäre zwar möglich gewesen aber der war zwar weit oben auf der bühne kp welche etage das war wahrscheinlich 4 oder 5
    • Neu

      Wir wissen überhaupt nichts über den Kampf der Rocks Bande gegen Roger, geschweige denn welche Rolle Garp dort genau in dem Geschehen einnahm. Vielleicht half Garp auch nur, in dem er einen unbekannten Vize von Xebecs Crew übernahm, damit Roger freie Bahn hatte und sich nicht auch darum kümmern musste? Selbiges gilt auch für Rogers Crew und sollte dementsprechend auch für Ruffys Crew gelten.

      Es geht nicht darum das Ruffy einen Alleingang hinlegt. Es sollte nur darüber diskutiert werden, in welcher Form Hilfe stattfinden sollte. Zorro, Sanji, Jimbei und co. sollten Hilfe dadurch leisten, dass sie den Unterbau des Gegners beschäftigen, Kommandanten, Offiziere ausschalten und die Führungsstruktur des Gegners so schwächen, dass der jeweilige Kopf der antagonistischen Gruppe ungeschützt ist und von Ruffy angegriffen und nach entsprechender harter Auseinandersetzung besiegt werden kann.

      Ein simples Konstrukt, das die Protagonisten der Geschichte stärkt und Ruffy als singuläre Erscheinung und imposante Figur etabliert, die er als PK nun einmal darstellen sollte. Jugendliches Alter hin oder her.

      Wenn es so unglaubwürdig ist, dass ein 19jähriger langjährige Piraten besiegen kann, sollte man entweder auf einen so jungen Protagonisten als Held der Geschichte generell verzichten, einen Timeskip von Jahrzehnten einbauen oder eben den Weg beschreiten eine absolute Ausnahmeerscheinung aufzubauen, die sich einen solchen Status durch harte Arbeit erstreitet.

      Mal ganz direkt gesprochen: Ich finde nichts bewundernswert an jemanden, der sich aufgrund eines völlig übersteigerten Egos auf einer Position sieht, die er von seinen Fertigkeiten her nicht bestätigen kann, der Andere in Gefahr bringt und der darauf angewiesen ist, das Andere ihn permanent aus der S****** herausholen.

      Im Leben ist es so, dass einem nicht immer Freunde, Familie oder sonstwer stets aus der Patsche holen, in die man sich selbst manövriert hat. Taten haben Konsequenzen und sollten sie auch. Ich halte es für falsch, das Bild zu vermitteln, dass alles immer gut ausgeht und selbst die größte Selbstüberschätzung folgenlos bleibt. Warum eigenes Handeln hinterfragen, wenn jemand einem schon den Job erleichtert?

      Ruffy will PK werden. Ruffy posaunt ständig penetrant jeder erfahrenen Figur in OP entgegen "ICH WERDE KÖNIG DER PIRATEN!!!!! ICH TRETE DIR IN DEN HINTERN!" Yadayadayadayada.

      Dann soll er es endlich unter Beweis stellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Triple_D_Sixx ()

    • Neu

      Triple_D_Sixx schrieb:

      Wir wissen überhaupt nichts über den Kampf der Rocks Bande gegen Roger, geschweige denn welche Rolle Garp dort genau in dem Geschehen einnahm. Vielleicht half Garp auch nur, in dem er einen unbekannten Vize von Xebecs Crew übernahm, damit Roger freie Bahn hatte und sich nicht auch darum kümmern musste? Selbiges gilt auch für Rogers Crew und sollte dementsprechend auch für Ruffys Crew gelten.

      Es geht nicht darum das Ruffy einen Alleingang hinlegt. Es sollte nur darüber diskutiert werden, in welcher Form Hilfe stattfinden sollte. Zorro, Sanji, Jimbei und co. sollten Hilfe dadurch leisten, dass sie den Unterbau des Gegners beschäftigen, Kommandanten, Offiziere ausschalten und die Führungsstruktur des Gegners so schwächen, dass der jeweilige Kopf der antagonistischen Gruppe ungeschützt ist und von Ruffy angegriffen und nach entsprechender harter Auseinandersetzung besiegt werden kann.

      Ein simples Konstrukt, das die Protagonisten der Geschichte stärkt und Ruffy als singuläre Erscheinung und imposante Figur etabliert, die er als PK nun einmal darstellen sollte. Jugendliches Alter hin oder her.

      Wenn es so unglaubwürdig ist, dass ein 19jähriger langjährige Piraten besiegen kann, sollte man entweder auf einen so jungen Protagonisten als Held der Geschichte generell verzichten, einen Timeskip von Jahrzehnten einbauen oder eben den Weg beschreiten eine absolute Ausnahmeerscheinung aufzubauen, die sich einen solchen Status durch harte Arbeit erstreitet.

      Mal ganz direkt gesprochen: Ich finde nichts bewundernswert an jemanden, der sich aufgrund eines völlig übersteigerten Egos auf einer Position sieht, die er von seinen Fertigkeiten her nicht bestätigen kann, der Andere in Gefahr bringt und der darauf angewiesen ist, das Andere ihn permanent aus der S****** herausholen.

      Im Leben ist es so, dass einem nicht immer Freunde, Familie oder sonstwer stets aus der Patsche holen, in die man sich selbst manövriert hat. Taten haben Konsequenzen und sollten sie auch. Ich halte es für falsch, das Bild zu vermitteln, dass alles immer gut ausgeht und selbst die größte Selbstüberschätzung folgenlos bleibt. Warum eigenes Handeln hinterfragen, wenn jemand einem schon den Job erleichtert?

      Ruffy will PK werden. Ruffy posaunt ständig penetrant jeder erfahrenen Figur in OP entgegen "ICH WERDE KÖNIG DER PIRATEN!!!!! ICH TRETE DIR IN DEN HINTERN!" Yadayadayadayada.

      Dann soll er es endlich unter Beweis stellen.
      Also ich kann diese ganzen Mutmaßungen und vor allem die Kritik an Ruffy leider nicht mehr so wirklich ernst nehmen.

      Einerseits geht es also nicht darum, dass Ruffy einen Alleingang hinlegt, andererseits möchten Du und viele andere aber, dass er den "Endboss" der jeweiligen aktuellen Bande alleine besiegt.
      Bisher folgte es doch immer diesem Schema (z.B. Kämpfe gegen Crocodile, Fischmenscheninsel, Enel usw.) da haben immer die Nakama die jeweiligen Kommandanten oder nennenswerten Feinde besiegt um Ruffy den Weg freizumachen - auf DR hatte Ruffy Law mehr oder weniger als "Sidekick" dabei - hat aber letztlich Doflamingo alleine besiegt...

      Warum stören sich viele an Ruffys Selbstsicherheit bzw. seinen offen ausgesprochenen Träumen PK zu werden und dies halt verbal zu unterstreichen???
      Das ist nichts anderes als Naruto`s ständiges: "Eines Tages werde ich Hokage sein..."
      Was hat Naruto nicht alles in die Fresse kassiert (gerade zu Beginn)... UND er war fast bis zum Ende immer auf Hilfe angewiesen - trotzdem war er später Hokage und einer der stärksten Kämpfer.
      Klar kann das nicht immer allen gefallen aber seit dem Beginn der Geschichte äußert Ruffy das.
      Für mich trotzdem nicht nachvollziehbar, warum man sich jetzt plötzlich daran stört...

      ---------------

      Generell nervt das viele Gemecker über immer die gleichen Sachen hier langsam richtig krass...
      Ja es sind mittlerweile viele Charaktere aber wenn auf Onigashima zum jetzigen Niveau der stärksten Piratenbanden nur 15 Leute insgesamt anwesend wären, wäre das einfach so unglaubwürdig, dass man das ganze Konstrukt (PiratenBANDEN kämpfen um die Vorherrschaft in der Neuen Welt) ad absurdum führen würde...
      Außerdem würde Kaidos`s Bande sonst die 5 Bestien-Piraten heißen... *kleiner Witz am Rande*

      Es wird viel gerannt und durch die Gegend gelaufen, aber es können halt auch nicht immer alle rumstehen und sich nach ihrer Begegnung fein säuberlich gegenüber stellen und sagen: "So wir kämpfen jetzt mal gegeneinander..."

      Es kann nicht immer nur den EINEN Schauplatz geben. Realismus sieht halt so aus.

      Je nachdem wenn später die WR, die Marine oder sonst wer noch mit involviert sein sollte, kommen sicher nicht weniger Charaktere hinzu.
      Bei MF hat sich komischerweise niemand an immer wieder neuen Vizeadmirälen gestört - bei Kaidos Bande kommt ein TK-Nutzer hinzu und viele schreien direkt auf...

      Ich wünsche mir auch, dass es in der Story endlich mal voran geht (ich persönlich empfinde den WANO-Arc als sehr langatmig) aber das jetzige Ausmaß erfordert diesen Umfang auch irgendwie.
      Die lang ersehnten Kämpfe werden kommen und ich bin überzeugt, dass die SHB dann endlich mal Allout gehen wird.
    • Neu

      MS4 schrieb:

      Ja es sind mittlerweile viele Charaktere aber wenn auf Onigashima zum jetzigen Niveau der stärksten Piratenbanden nur 15 Leute insgesamt anwesend wären, wäre das einfach so unglaubwürdig, dass man das ganze Konstrukt (PiratenBANDEN kämpfen um die Vorherrschaft in der Neuen Welt) ad absurdum führen würde...
      Außerdem würde Kaidos`s Bande sonst die 5 Bestien-Piraten heißen...
      Dein Argument, kann so nicht greifen. Die vielen Akteure stehen im Fokus, was auch kritisiert wird. Es ist nicht so, dass bei Thriller Bark viele Zombies, beim Sabaody Archipel viele Bewohner oder bei Enies Lobby nicht viele Wachen existierten, aber diese waren eben nur als Statisten am Bildrand und nicht im Fokus von mehreren Panels, was so viel Raum eingenommen hat, dass die Mainstory zur Sidestory wurde...

      Oda hat nun mal mehr offene Baustellen, als er gewissenhaft vor Beendigung des Mangas abarbeiten kann. Immer wieder triviale Figuren in den Fokus zu rücken ist halt unprofessionell und das wird zu recht von sehr vielen auch entsprechend kritisiert.
    • Neu

      Ich verstehe auch nicht woher der Fetisch kommt dass Ruffy Kaido alleine besiegen muss.
      Wir reden hier über Piraten, keine klassischen Helden. Ruffy hat ja sogar gesagt dass er kein Held sein möchte. Auf der FMI hat er erst geholfen als er gefragt hat ob er helfen soll. Hätte man seine Frage verneint, was hätte er gemacht? Ich weiß nicht ob es sein Charakter entsprochen hätte, aber vielleicht wäre er wirklich gegangen, er wirkte bei seiner Frage sehr ernst.
      Zusätzlich geht es auf Wano gegen den stärksten Piraten der Welt. Der sich übrigens selber ganz gerne Hilfe gönnt. Lässt erstmal sein Offizier gegen die Schwertscheiden kämpfen, obwohl er selber kämpfen sollte bzw. könnte.
      In eine Krieg auf Leben und Tod gegen die stärkste Kreatur der Erde ein 1:1 zu verlangen, die übrigens selber gerne auf Hilfe und Unterstützung zurückgreift ist irgendwie im besten Fall naiv, im schlimmsten Fall arrogant. Zorro hat es auf Punk Hazard gesagt: wir sind in der neuen Welt, es wird sehr ernst und gefährlich. Vielleicht sollte die Aussage auch an die Leser gehen. Und Ruffy ist noch nicht am Ende seine Entwicklung.

      Der Wunsch nach einen klassischen 1 vs 1 würde ich nur teilen wenn Kaido der letzte Arc Boss im Manga wäre. Ist er aber nicht.

      @MS4

      Die 5 Bestien Bande, ich hau mich weg. Klasse Spruch :)
    • Neu

      Das Krokodil schrieb:

      Ich denke nicht, Roger war einem Whitebeard nicht in reiner Power überlegen, er vermied eine direkte Auseinandersetzung seinerzeit mit Big Mom, was auch für ihre Stärke spricht.
      Imo sind derartige Vergleiche zwischen Ruffy und Roger ein zweischneidiges Schwert (selbiges gilt auch bzgl. Xebec, aber dazu gleich mehr). Wir haben bisher genau eine Konfrontation zwischen Roger und Whitebeard gesehen, in der sie definitiv gleichstark wirkten. Die bloße Tatsache, dass Whitebeard einst aber ebenso Mitglied der Rocks Bande war, neben Kalibern wie Kaido, Linlin und Shiki, lässt jedoch den Schluss zu, dass das wohl nicht immer so war, da eben jene Bande ja von Roger und Garp zerschlagen wurde. Zumal gilt es auch zu bedenken, dass Roger bei ihrer damaligen Konfrontation bereits schwer erkrankt war und nur noch ein Jahr zu leben hatte. Es ist unklar, inwieweit ihn das körperlich womöglich auch ausgebremst hat. Eben jener Umstand macht jedoch auch deutlich, wieso er den Konflikt mit Big Mom gemieden hat. Das lag weniger daran, dass er sie für zu stark erachtete, sondern schlichtweg daran, dass er kaum noch Zeit hatte und es sich deswegen auch nicht leisten konnte einen etwaigen Konflikt heraufzubeschwören, der ihn in seinem Bestreben ausbremsen würde. Er war in Eile (vgl. Kapitel 966).

      Die Geschichte rundum Xebec hat Oda ja erst relativ spät in seine Geschichte eingeflochten. Gut möglich, dass dahinter u.a. der Gedanke steckte zu demonstrieren, dass die eigene Kraft für gewisse Gegner schlichtweg nicht ausreicht. Das wird beim bevorstehenden Krieg mit der Weltregierung ja nicht viel anders laufen. Auch da wird die SHB alleine nichts reißen können, selbst wenn sie bis dahin zur Crew des Piratenkönigs avanciert sind. Genaue Details über den damaligen Konflikt sind allerdings auch noch unbekannt. Wir wissen nicht, wie es im Detail ablief. Wir können nur mutmaßen. Haben Garp und Roger gemeinsam gegen Xebec gekämpft? Hat Garp für Roger, gemeinsam mit dessen Bande, den Weg bereitet, damit dieser Xebec alleine gegenübertreten konnte? Gab es einen Verräter innerhalb der Rocksbande, der die Seiten wechselte und so ebenso dazu beitrug, dass Roger und Garp erfolgreich sein konnten (Whitebeard)? Wir wissen es nicht. Deswegen erachte ich es auch als schwierig dieses Ereignis mit dem aktuellen Kurs bzgl. Ruffy und Kaido zu vergleichen.

      Denn in gewisser Weise wiederholt sich die Geschichte ja bereits. Die Rocks haben sich wiedervereint und der zukünftige Piratenkönig ist nun hier, gemeinsam mit weiteren Drittparteien, um diesen Verbund zu zerschlagen. Ein Auftauchen der Marine erachte ich daher auch weiterhin als absolut denkbar, um die Parallelen perfekt zu machen, aber das ist ein anderes Thema.
      Sogesehen erleben wir ja gerade, wie Ruffy einmal mehr in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt. Nur bleibt es weiterhin fraglich, wie genau sich der damalige Konflikt gestaltete. Bei Ruffy scheint es jedoch schon seit Längerem darauf hinauszulaufen, dass ein Kaliber wie Kaido für ihn alleine einfach nicht zu bewältigen ist. Und solange wir nicht wissen, ob dasselbe nicht auch für Roger bzgl. Xebec galt, solange erachte ich diesen Vergleich auch als verfrüht und nicht wirklich zielführend.

      Klar ist jedenfalls, dass Ruffy alleine gegen Kaido nicht gewinnen würde. Ich denke darauf kann man sich mittlerweile einigen. Der Zug ist einfach abgefahren. Den Gnadenstoß kann und darf ihm jedoch nur Ruffy geben. Auch sollte eben jener, aufgrund des nunmehr erlernten Advanced Busoshoku Haki, die Sperrspitze der vereinten Front sein, die sich letztlich gegen Kaido (und Big Mom?) stellen wird. Was wohl letztlich die geeinten Supernovae sein dürften. Mit dieser Tendenz und diesem von Oda gewählten Ansatz habe ich mittlerweile auch meinen Frieden geschlossen. Ich bin kein großer Freund davon, habe jedoch akzeptiert, dass es wohl darauf hinauslaufen wird. Denn letztlich verbleibt damit auch die obligatorische Steigerungskurve für Ruffy. Besiegt er Kaido (und Big Mom) nun nur durch Beihilfe anderer, so wird er sich im drohenden Konflikt mit Blackbeard darauf nicht mehr verlassen können und die Erfahrungen, die er nunmehr sammeln wird, nutzen müssen, um gegen seine Nemesis im Kampf um das One Piece eigenmächtig bestehen zu können. Darum wird er nicht herumkommen und eben jener Kampf dürfte dann dafür sorgen, dass er nicht nur den Titel des Piratenkönigs erlangt, sondern auch den des stärksten, noch lebenden Piraten erhalten wird. Denn dass Ruffy irgendwann zum stärksten (bekannten) Individuum der One Piece Welt heranreifen wird, daran besteht für mich überhaupt kein Zweifel. Das muss er einfach werden, wenn er im Anschluss die Welt läutern und die Weltregierung zerschlagen will. Denn da wartet mit Imu bereits eine Gestalt auf ihn, deren bloße Einführung und Existenz bereits den Entschluss zulässt, dass es sich bei ihm/ihr um den stärksten Charakter überhaupt handelt. Um hier erfolgreich zu sein, wird Ruffy, so oder so, Charaktere wie Kaido, Whitebeard und auch Roger stärketechnisch übertreffen müssen. Nur so kann er, zusammen mit seiner Attitüde sich schnell zahlreiche Verbündete machen zu können, das oberste Ziel der Geschichte erreichen können.
    • Neu

      Triple_D_Sixx schrieb:

      Mal ganz direkt gesprochen: Ich finde nichts bewundernswert an jemanden, der sich aufgrund eines völlig übersteigerten Egos auf einer Position sieht, die er von seinen Fertigkeiten her nicht bestätigen kann, der Andere in Gefahr bringt und der darauf angewiesen ist, das Andere ihn permanent aus der S****** herausholen.
      Im Leben ist es so, dass einem nicht immer Freunde, Familie oder sonstwer stets aus der Patsche holen, in die man sich selbst manövriert hat. Taten haben Konsequenzen und sollten sie auch. Ich halte es für falsch, das Bild zu vermitteln, dass alles immer gut ausgeht und selbst die größte Selbstüberschätzung folgenlos bleibt. Warum eigenes Handeln hinterfragen, wenn jemand einem schon den Job erleichtert?

      Ruffy will PK werden. Ruffy posaunt ständig penetrant jeder erfahrenen Figur in OP entgegen "ICH WERDE KÖNIG DER PIRATEN!!!!! ICH TRETE DIR IN DEN HINTERN!" Yadayadayadayada.

      Dann soll er es endlich unter Beweis stellen.

      Das ist jetzt nur meine eigene Meinung und soll in keinster Weise einen Angriff darstellen, aber ich glaube du hast einfach eine nahezu lächerlich überzogene Erwartungshaltung die ein Manga im Allgemeinen nicht erfüllen kann, nicht nur One Piece.

      Im echten Leben mag es so sein, wie du es schreibst, aber im echten Leben gibt es z.B. auch keine Teufelsfrüchte. Es ist ein Manga und da ist es nunmal genau so, wie es im echten Leben nicht ist. Es ist fiktional und muss absolut keiner realistischen Logik entsprechen, solange das Konstrukt im Manga anständig eingearbeitet und erklärt wird. Zusätzlich ist es doch in nahezu jedem (Shounen) Manga so, dass der Protagonist streckenweise, wenn nicht gar durchgehend, an Selbstüberschätzung leidet und in einigen pikanten Situationen ohne Freunde und Unterstützung kaum einen Stich gegen manch einen Gegner sehen würde. Im übrigen ist es im Umkehrschluss mit Antagonisten nicht anders. Selbstüberschätzung in jedem nur erdenklichen Maße, nur um am Ende vom "kleinen Wicht" besiegt zu werden.
      Entsprechend posaunt auch jeder Protagonist in gewisser Regelmäßigkeit heraus, was er nicht alles erreichen will obwohl seine Fähigkeiten noch weit zurückhängen. In meinen Augen unterscheidet sich Ruffy hier von keinem anderen Protagonisten. Außer natürlich dahingehend, dass jeder Protagonist einen eigenen Charakter hat und sich in gewissen Situationen anders verhält. Da ist Ruffy nunmal Ruffy und manches Mal etwas nachlässiger.
      Es sind in meinen Augen eher die aktuellen, überzeichneten Gegner (Big Mom, Kaidou...) die das ganze in ein anderes Licht rücken. Man merkt anhand solcher Gegner, dass Oda die Kluft bewusst etwas weiter auseinander reißt, eben weil Ruffy noch einen weiten Weg zu gehen hat und solche Gegner eben noch nicht allein besiegen können soll, ehe er sein Ziel erreicht hat, was in meinen Augen auch absolut sinnvoll ist.

      Auch wenn du diese Argumentation nicht hören willst, weil sie für dich keinen Bestand hat: Der Junge ist erst 19 und gleichzeitig erst seit 2 Jahren auf der Grandline unterwegs. Man kann nicht erwarten, dass er in diesem Alter und in so kurzer Zeit einen Quantensprung nach dem anderen hinlegt und sämtliche Vorgänger mir-nichts dir-nichts in den Schatten stellt, was er im übrigen ohnehin schon in nahezu ausufernder Art macht, wenn man sich seinen jetzigen Stand mal ansieht. Dass er selbst jetzt noch Grenzen aufgezeigt bekommt, die er alleine noch nicht überwinden kann, ist in meinen Augen sogar notwendig um das ganze nicht gänzlich absurd wirken zu lassen.
      Und klar, natürlich posaunt er raus, er wolle Piratenkönig werden und seinen Gegnern, die ihm dabei im Weg stehen, in den Arsch treten. Was soll er denn aber auch sonst machen? Rucksack packen, Maul halten und umdrehen? Er hat Ambitionen und zu denen steht er. Das macht einen Protagonisten nunmal aus. Genauso wie es ihn ausmacht, wenn er dann doch mal die Fresse von einem, der ihm noch überlegen ist, voll bekommt. Und er darf auch gern mal von einem vermeintlich Schwächeren was abbekommen, solange es nicht ausufert. Gerade in One Piece ist das durch die Teufelsfrüchte wunderbar verpackt. Sie sind die Wundertüten, die einfach jeden überraschen können. Und sei es nur für einen kurzen Augenblick.

      Jedenfalls: Genau da, bei Gegnern wie Kaidou, ist dann eben auch der Punkt gekommen an dem ich sage: Ich finde es absolut okay und nachvollziehbar, dass da ein Gegner vor ihm steht den er selbst jetzt noch nicht alleine besiegen kann. Er gibt nicht auf, trainiert, wird stärker und versucht es erneut. Typisch Protagonist. Am Ende wird er aber eben dennoch Hilfe benötigen. In welcher Form auch immer. Bei Kaidou weiß man wie das aussehen wird, aber nach allem was er bisher schon in vergleichsweise sehr kurzer Zeit erreicht hat ist das in meinen Augen kein Beinbruch, solange er am Ende des Kampfes zumindest den Bärenanteil am Sieg trägt. Schon allein das wäre wieder eine Steigerung, die aber eben immer noch Platz nach oben offen lässt, was auch absolut notwendig ist.

      Sicher hätte Oda den TS auch über 10 Jahre hinweg strecken können, aber was hätte das mit den Charakteren der One Piece Welt, der Welt im Allgemeinen usw. angestellt? Nach dem GE war ein großer Wendepunkt in der Welt von One Piece erreicht und um die Konsequenzen reifen und gedeihen zu lassen waren 2 Jahre gerade eine gute Zeitspanne. Man hätte auch 3 daraus machen können, aber auf der anderen Seite wäre das auch nicht mehr der Rede wert gewesen. Und alles was darüber hinaus gegangen wäre hätte sämtliche Stärkeverhältnisse und kommenden Gegner in ein fragwürdiges Licht gerückt. Zumal dann ganz gewiss kaum noch Potenzial für Steigerungen dagewesen wäre. Leider Gottes ist es in Shounen-Mangas nun aber auch gang und gäbe, dass der Protagonist ein Teenager/junger Erwachsener ist. Entsprechend bleibt Ruffy nach dem Timeskip jung und hat auch danach noch zu lernen und zu wachsen. Was da vor ihm liegt ist nunmal in manchen Situationen zu groß für einen allein. Aber auch wenn man dann Hilfe benötigt bedeutet das in keinster Weise, dass man seine Ziele aufgeben muss oder sie nicht mehr laut äußern darf. Der Wachstumsprozess geht ja dennoch weiter und Erfahrungen werden auch weiterhin gesammelt.

      So zum Beispiel eben auch im aktuellen Verlauf der Story. Ruffy weiß, dass er sich jeden noch so kleinen Funken an Energie für Kaidou aufsparen sollte. Wie Ruffy nunmal ist fällt ihm das nicht gerade einfach, aber letzten Endes verhält er sich vernünftig, im Angesicht dieses Gegners seine Kräfte möglichst zu schonen. Ruffy weiß, dass Kaidou anders als jeder andere Gegner ist, den er bisher hatte. Das hat er zu Beginn des Arcs ja am eigenen Leib erfahren müssen. Trotzdem darf er sagen, dass er ihm in den Arsch treten will. Immerhin will er das ja wirklich. Ob er das aus eigener Kraft schafft sei mal dahingestellt, aber wenn er nicht das nötige Selbstvertrauen aufbringen würde, dann könnte er seine Reise auch einfach gleich beenden. Es ist eben dieses Try & Error-Prinzip, dass oftmals Kämpfe und Situationen in Mangas, vor allem aber in One Piece, ausmacht. Mehr als es versuchen und sein Bestes geben kann er nicht. Egal wie es ausgeht: Am Ende hat er zumindest an Erfahrung gewonnen. Und gerade weil es ein Manga und nicht das echte Leben ist wird der Protagonist auch nicht sterben, sollte er verlieren. Das ist nicht nur in One Piece so.

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Monkey D. RobZen ()

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      Macross schrieb:

      MS4 schrieb:

      Ja es sind mittlerweile viele Charaktere aber wenn auf Onigashima zum jetzigen Niveau der stärksten Piratenbanden nur 15 Leute insgesamt anwesend wären, wäre das einfach so unglaubwürdig, dass man das ganze Konstrukt (PiratenBANDEN kämpfen um die Vorherrschaft in der Neuen Welt) ad absurdum führen würde...
      Außerdem würde Kaidos`s Bande sonst die 5 Bestien-Piraten heißen...
      Dein Argument, kann so nicht greifen. Die vielen Akteure stehen im Fokus, was auch kritisiert wird. Es ist nicht so, dass bei Thriller Bark viele Zombies, beim Sabaody Archipel viele Bewohner oder bei Enies Lobby nicht viele Wachen existierten, aber diese waren eben nur als Statisten am Bildrand und nicht im Fokus von mehreren Panels, was so viel Raum eingenommen hat, dass die Mainstory zur Sidestory wurde...
      Oda hat nun mal mehr offene Baustellen, als er gewissenhaft vor Beendigung des Mangas abarbeiten kann. Immer wieder triviale Figuren in den Fokus zu rücken ist halt unprofessionell und das wird zu recht von sehr vielen auch entsprechend kritisiert.
      Tut mir leid, das sehe ich nicht so.
      Da werden halt ein paar lächerliche Smile-Nutzer (zugegeben mit teilweise echt fragwürdigem Erscheinungsbild) gezeigt. Die bekommen vielleicht 3-5 Panels Screentime. Ja und?
      Das ist für die Geschichte (immerhin gab es ne Smile-Fabrik) doch nur logisch...
      Kämen die nicht, würde man wieder fragen: "Ja was ist denn nun mit den Smile-Nutzern? Wo waren die denn?"
      Finde ich im übrigen nicht, dass die Mainstory zur Sidestory wird. Vielleicht suchen einige auch richtig akribisch nach Kritikpunkten. Wenn man kritisieren will, findet man bekanntlich immer was...
      Wie man`s (oder Oda es) macht ist es falsch... meine Meinung sorry.

      Auch diese Diskussion um die Kräfteverhältnisse und Stärkelevel nerven mich einfach.
      Wir sind nicht bei Dragonball oder im Pokemon Gamboyspiel wo Lv. 100 gegen Lv. 25 ausradiert... Es geht vieles um Taktik und klar wie im Leben spielt Glück auch oft ne Rolle...
      Was viele vergessen: Wenn Buggy Ruffy in Loguetown geköpft hätte, wäre er auch ganz schnell am Ende gewesen... war mit dem Blitz unterm Strich auch nur Glück bzw. (falls Dragon was damit zu tun hatte - ich weiß es nicht mehr so genau - war es auch wieder Eingreifen von außen... da können die Ruffy-Basher sich jetzt auch drauf stürzen wenn es sie geil macht.

      Im Hinblick auf die Kaiser kann ich das erst recht nicht nachvollziehen. Viele sehen Shanks da ja hinter LinLin und Kaido.
      Fakt ist, die greifen sich nicht einfach gegenseitig an und wissen wohl auch warum. Shanks konnte den Krieg zwischen Marine und Piraten beenden. Das macht man nicht mal einfach so.
      Ich glaube jeder der Kaiser ist auf seine eigen Art ein echtes Schwergewicht - genauso wie Ruffy auf seine eigene Art.

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      @smoker976 "Fetisch" ist auch nicht schlecht - musste grad echt lachen :)
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      Ich fand das Kapitel ganz gut denn es wird einiges Vorbereitet vermutlich in Richtung kapitel 1000. Das Big Mom jetzt auf das Dach will finde ich Interessant denn dann haben wir dort oben Kaido,Big Mom und Jack auf der Feindlichen Seite und Ruffy und Eustass Kid auf der anderen Seite ( Ich nehme an von den Samurai und Minks ist nicht mehr viel Kampffähig wenn alle oben auf dem Dach sind ) Jimbei tippe ich mal wird auf dem Weg vielleicht noch einen Gegner finden gleiches gilt vielleicht für Killer mal sehen.
      Ich finde auch gut das man jetzt das Wissen aht das Law wohl nicht an einem eigenen Plan gearbeitet hat sondern das Ziel verfolgt rauszufinden was das D bedeutet. Auf der anderen Seite hoffe ich das damit jetzt Law nicht bis zum Ende immer bei den Strhhüten mitsegelt.
      Ich hoffe das der Kampf der sich zwischen Franky und Sasaki anbahnt auch jetzt mal ein fester Kampf wird der könnte nämlich durchaus Interessant werden.
      Und was Sanji angeht und die Stimme der Frau würde es mich sehr Überraschen wenn es nicht Black Maria ist.
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      Suuuuuupppper... danke Franky! Das haben wir gebraucht. Nach der desaströsen Niederlage von lysopp und nami (dann bitte sogeking) kommt bitte ein Sieg von Franky vs sasaki. Das ist für die Strohhutbande Emenz wichtig. Nami soll weiter das Wetter navigieren und lysopp sprüche klopfen. Wen juckts. Solange es nicht mit sanji, zorro, jimbei, franky, brook passiert. Choppers Entwicklung finde ich auch sehr schade. Vor dem TS war er eine Bestie. Danach nur ein kleines Rentier, das heilen kann. Aber es kann einem nicht immer alles gefallen. Das sehe ich ein. Der Rest muss seine Kämpfe aber ohne Fremdeinwirkung gewinnen. Und da erwarte ich mindestens F6 stärke Gegner. Fights alla alabasta. Das muss drinn sein und wäre von der Steigerung perfekt. Jimbei, sanji, zorro brauchen Kommandanten und luffy bekommt Kaido/mama. Evtl macht luffys neues haki starken Schaden, doch seine Ausdauer macht mir Kummer. Das ist einfach zu wenig, wenn Kaiser/admiräle Tage kämpfen können. Da kann er nicht einfach so mal futtern oder schlafen geschweige denn sich die ganze Zeit heilen. Da muss mehr passieren. Kann die erste Keule ins Gesicht kaum erwarten. Für mich ist der Gegner zu stark und im Moment nicht machbar. Aber wie wir yOda kennen, wird er uns eines besseren belehren. Bald dürfte Act 3 zu Ende sein (evtl bei 999) und wir werden was richtig heftiges erfahren. Kann es kaum abwarten. Wenigstens ein was gutes hat 2020. Bleibt gesund ;)
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      Monkey D. RobZen schrieb:

      Das ist jetzt nur meine eigene Meinung und soll in keinster Weise einen Angriff darstellen, aber ich glaube du hast einfach eine nahezu lächerlich überzogene Erwartungshaltung die ein Manga im Allgemeinen nicht erfüllen kann, nicht nur One Piece.
      Auch wenn ich damit jetzt nicht direkt angesprochen war, so möchte ich noch einmal ehrlich und neugierig nachfragen, warum du seine Erwartungshaltung für so dermaßen überzogen hälst. Ich habe deinen Beitrag gelesen und (so denke ich) weitestgehend deinen Punkt und die dahinter liegende Argumentation verstanden.

      Wichtig ist aber (und das ist in deinem Beitrag leider in weiten Teilen unberücksichtigt), dass deine Argumentationskette unterstellt, die gegenwärtige Mangasituation so hinzunehmen, wie sie ist. Daraus folgend, liegst du mit der Analyse, dass sich Teamkämpfe und tatkräftige Unterstützung harmonischer und logischer ins Gesamtgefüge von Wano einordnen lassen auch völlig richtig! Ich hake aber trotzdem noch einmal nach... Denn auch Triple bringt das Thema, dass er Luffy und Crew seit geraumer Zeit eher als "underwhelming" empfindet nicht erst seit Wano und den mittlerweile gegebenen Stärkeverhältnissen zur Sprache. Es lässt sich denke ich schon feststellen - und da bin ich auch nicht weit weg von ihm -, dass es durchaus realistische Mittel und Wege gegeben hätte Luffy und Co. stetig in die Rollen ihrer zukünftigen Zielsetzung zu bewegen. In die Rolle der zukünftigen Piratencrew, die sich aktuell nicht gegen Bellamy um eine Kiste Gold schlägt, sondern ganz konkret im Zentrum einer Konfrontation mit zwei der mächtigsten Individuen der OP-Welt befindet. Und dafür kommen sie mir (ich erdreiste mich jetzt einfach mal für auch den ein oder anderen "Kritiker" zu sprechen) konsequent zu kurz. Oda hat das Ryo Haki für Luffy ja auch erst auf Wano ausgepackt. Wir kannten diese Fähigkeit aber schon vor dem TS. Natürlich könnten wir jetzt trefflich darüber diskutieren, ob Oda diese Fähigkeit einfach nur vergessen hat und sie hinterher als Patentlösung wieder aus der Schublade kramte. Möglicherweise hat er aber auch schon damals vorgehabt diese Fähigkeit noch einmal in den Fokus zu rücken und ihr eine Schlüsselrolle im Umgang mit dem Busoshoku zuzuschreiben. Gesetz dem Fall, dass Zweiteres zutrifft (und davon gehe ich mittlerweile aus) kommt mir die Etablierung dieser Fähigkeit und die nötige Lernkurve für Luffy ebenfalls viel zu plötzlich und zu spät, um das entstandene Loch zwischen den Kaisern und dem Strohhut zu schließen. Das mag ich gar nicht bestreiten. Denn es ist, wie es ist: Luffy ist Stand heute noch Meilen von den Kaisern entfernt und braucht dementsprechend maßgebliche Hilfe beim Umsturz seiner größten Konkurrenten. Das ist Stand heute Fakt. Die Frage ist doch am Ende des Tages, ob man diesen Weg befürwortet, oder sich für die Vorstellung, dass es auch andere Wege gegeben hätte, offen zeigt.

      So wäre es doch auch wunderbar möglich gewesen, die Lernkurve und Erkenntnis !bei Luffy!, dass es auch noch eine stärkere Variante des Busoshoku gibt, bereits bei Eintritt in die NW (zumindest) anzudeuten. Das ganze hätte man dann langsam aber sicher immer weiter ausbauen können. Die ersten Berührungspunkte mit dem Haki sahen doch ähnlich aus. Luffy setzte gewisse Formen von Haoshoku bereits vor dem TS unbewusst ein, als er bspw. Duvals Büffel Motobaro zähmte, oder die Wölfe im Impel Down dem Tode nahe ausknockte. Oda hat also bewiesen, dass er - für seinen Manga eher atypisch - in der Lage ist, Fähigkeiten, oder deren Potential dezent anzudeuten und im richtigen Moment zu forcieren. Das Argument, Luffy ist als 19 Jähriger Grünschnabel einfach noch nicht so weit, zieht bei mir ohnehin nicht wirklich. Das ist ein ähnliches Scheinargument, wie das fehlende Spannungspotential nach einem 1 vs. 1 Sieg durch Luffy gegen Kaido. Die Charakteristika eines naiven Jünglings, welcher die Welt auf den Kopf stellen will und dies auch tut, macht doch den Manga aus. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte, dass alle, die Luffy aufgrund seines Alters und seiner Unerfahrenheit unterschätzen, schlussendlich scheitern und von der Gummibirne eines besseren belehrt werden. So hat Oda diese Geschichte konzipiert. Und in diesen Rahmenbedingungen bewegt er sich als Autor. Will sagen: diese "Restriktion" hat er sich doch selbst geschaffen. Und er hat im Rahmen seiner eigenen Storyrealität jederzeit die Möglichkeit herauszuarbeiten, warum es eben einem jungen Grünschnabel wie Luffy eben doch gelingt, das Schwergewicht Kaido aus eigener Kraft aus dem Weg zu räumen. Warum Luffy in diesem Fall ein Alleinstellungsmerkmal genießen könnte. Er muss es nur richtig verpacken. Dabei muss er ja auch nicht zwangsläufig in solche Extreme verfallen, wie es bspw. in Dragonball oder Naruto zum Schluss passiert ist. So war sein Manga nie aufgebaut und das hatte er auch nie nötig. Aber er hat bereits mit Kaido und BM zwei Charaktere erschaffen, die hart an der Grenze zu eben jener Surrealität wandeln. Diesen Weg ist er gegangen, ob mir das passt oder nicht. Und wenn ich dann die Wahl zwischen x Charakteren habe, die Luffy ständig den Hintern retten müssen, oder einem Protagonisten, der in der Lage ist seine eigenen Probleme selbst zu lösen, dann entscheide ich mich eher für Zweiteres.

      Der Kerninhalt ist letztendlich die Geschichte eines kleinen Jungen, der sich an die Spitze der gesamten Piratenwelt setzen möchte. Dies auch klar und deutlich seit Beginn den Mangas kommuniziert. Die Erwartungshaltung, dass Luffy dementsprechend auf diese Worte auch Taten folgen lässt - insbesondere in der jetzigen, der entscheidenden Phase - kommen also nicht von ungefähr, sondern wird durch ihre gebetsmühlenartige Wiederholung permanent am Leben erhalten. Auf diese Erwartungshaltung folgt allerdings ein schmerzhafter Prozess der Erkenntnis, dass Oda (in meinem Lesegefühl) seine Geschichte vollkommen umkrempelt und mMn auf unbefriedigende Art und Weise auf sein Ende zusteuert. Diese Meinung muss man ja nicht teilen... aber ich bitte um Verständnis, dass es Leser gibt, die Odas Entscheidungen der letzten Jahre aus diesen Gründen nicht gutheißen.

      Zum Schluss sei noch gesagt, dass ich dich und deine Sicht durchaus nachvollziehen kann, deine Meinung/oder Sichtweise auf die Dinge hinsichtlich ihrer Akzeptanz jedoch völlig anders beurteile. Und ich teile auch die These, dass dies auf einer völlig überzogenen und/oder unrealistischen Erwartungshaltung beruht überhaupt nicht. Denn ich will keine gänzlich andere Geschichte. Der Verlauf als Großes und Ganzes kann ja gerne trotzdem so verlaufen. Ich erwarte mir an gewissen Stellen schlicht und ergereifend eine andere ausarbeitung im Detail, als viele andere der One Piece Leserschaft.
      Life ain't easy but it's a kind of joy!
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      Red Haired Beckmann schrieb:

      Monkey D. RobZen schrieb:

      Das ist jetzt nur meine eigene Meinung und soll in keinster Weise einen Angriff darstellen, aber ich glaube du hast einfach eine nahezu lächerlich überzogene Erwartungshaltung die ein Manga im Allgemeinen nicht erfüllen kann, nicht nur One Piece.
      Auch wenn ich damit jetzt nicht direkt angesprochen war, so möchte ich noch einmal ehrlich und neugierig nachfragen, warum du seine Erwartungshaltung für so dermaßen überzogen hälst.
      Aus dem ganz einfachen Grund, dass man die fiktive Story & Welt eines Mangas nicht 1:1 auf unsere Realität ummünzen kann. Macht man das, so erschafft man sich eine Erwartungshaltung die in keinster Weise zu rechtfertigen bzw. zu erfüllen ist.
      Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wieso einem kreativen Werk, welches in einer Welt fernab jeglichen Realismus spielt, ein mangelnder Bezug zum echten Leben vorgeworfen werden kann bzw. wie man überhaupt daran denken kann dieses Werk anhand des echten Lebens zu bewerten.
      Da entsteht in meinen Augen eine Erwartungshaltung die schlicht und ergreifend in keinem Manga erfüllt werden kann. Nur als ein Beispiel:

      Triple_D_Sixx schrieb:

      Im Leben ist es so, dass einem nicht immer Freunde, Familie oder sonstwer stets aus der Patsche holen, in die man sich selbst manövriert hat.

      Und das mag absolut zutreffend sein. Aber genau so ist es eben nicht in Mangas. In kaum einem. One Piece ist da keine Ausnahme. Insbesondere in Shounen-Mangas geht es immer wieder darum, dass Freundschaften, Familie und Kameradschaft ein Kernbestandteil der Erzählung einnehmen. Das zu kritisieren und am echten Leben zu messen entbehrt jedem Sinn. Ich lese doch keine Mangas um da das echte Leben widergespiegelt zu bekommen.

      Prinzipiell möchte ich anmerken, dass ich mich in meinem Beitrag auch wirklich ausschließlich auf Luffy bezogen habe. Den Rest der Crew habe ich unberücksichtigt gelassen, da diese in meinen Augen noch einmal eine komplett andere Bewertung verdienen. Das liegt ganz einfach daran, dass, im Gegensatz zu Luffy, der Rest der SHB seit geraumer Zeit stets entweder zu kurz kommt oder eben kein allzu gutes Bild abliefert. In diesem Punkt würde ich mit etwaigen Kritiken auch definitiv konform gehen.
      Doch wenn ich mir nur Luffy anschaue, dann gibt es von seiner Stärke und Entwicklung her absolut überhaupt nichts auszusetzen.
      Sowohl du als auch viele andere mögen das "19 Jahre"-Argument belächeln, aber es ist und bleibt nun mal ein relevantes Argument, welches sich nicht unter den Teppich kehren lässt. Und in meinen Augen ist es auch definitiv kein Scheinargument. Ich habe bereits angemerkt, dass Luffy schon jetzt eine vergleichsweise überdurchschnittliche Entwicklung hingelegt hat, die im Alters- und Erfahrungsvergleich zu einigen seiner Gegner eben diese stark in den Schatten stellt. Nichtsdestotrotz finde ich es konsequent, dass er an die Crème de la crème der One Piece Welt noch nicht heranreicht.

      Worauf ich letzten Endes hinaus will ist eigentlich: Mich stört die übermäßige Kritik an Luffy, die ich zu weiten Teilen als ungerechtfertigt erachte. Dass er sich hier und da in Situationen manövriert die er allein nicht bewältigen kann mag für einige frustrierend erscheinen im Hinblick auf den Hauptcharakter, doch im Gesamtkontext des Mangas und wie die Gegner hier aufgebaut werden ist es nur logisch, dass einer allein in gewissen Situationen einfach aufgeschmissen ist. In Dragon Ball oder auch Naruto sind es meistens einzelne Gegner die für Angst und Schrecken sorgen. In OnePiece sind es hingegen größere Banden die, spätestens jetzt seit der Neuen Welt, über weitreichenden Einfluss und Verbündete verfügen. Zusätzlich zur individuellen Stärke vieler einzelner.
      Wenn man hier etwas als problematisch einstufen möchte, dann sind das in meinen Augen die durchaus übertrieben stark dargestellten Kaiser, aber doch bei Gott nicht Luffy, der sich, wie ich bereits in meinem vorherigen Beitrag erläutert habe, weitestgehend wie ein Standardprotagonist verhält. Sein Wachstum bis zum Kampf gegen Katakuri (und währenddessen) war eine stetige und konsequente Kurve nach oben. Dass Oda die Kaiser auf ein Niveau gehievt hat, bei dem man das Gefühl bekommt zwischen bspw. einem Katakuri und einer Big Mom müssten noch mindestens zwei weitere Stärkelevel liegen, kann man definitiv nicht auf Luffy und seine Entwicklung abwälzen.
      Oda hat hier eine Diskrepanz geschaffen die deutlich machen soll, dass Luffy noch etwas mehr Weg vor sich hat, um sich endgültig als König bezeichnen zu können. Sicher ist es da ungünstig, dass die aktuellen Gegner ausgerechnet solche Gegner sind auf die das zutrifft, doch um die Lücke bis zum Ende zu schließen ist das Mittel in meinen Augen nun mal auch nicht verkehrt. Nicht perfekt, aber auch nicht verkehrt. Sicher hätten diese Lücken gar nicht erst geschaffen werden müssen, aber zumindest mir in meiner persönlichen Wahrnehmung hätte dann der Ablauf nicht mehr gefallen. Ich könnte einen Kampf gegen bspw. Blackbeard nicht ernst nehmen, wenn ich wüsste, dass Luffy einen oder zwei Arcs zuvor bereits Kaidou im 1v1 auf die Bretter gelegt hat.

      Wie schon gesagt will ich zum Rest der Crew hier keine Worte verlieren. Das würde nicht nur den Rahmen sprengen, sondern wäre es eh nur eine Zustimmung zur Allgemeinen Kritik an der SHB.

      LG