Kapitel 1012 - "Kribbeln"

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    • @Black-Kaido-Kid1412

      Diese Argumentation mit den Berufen der Strohhüte funktioniert nicht.
      Je nachdem wie man Luffys Aussage am Anfang des Mangas interpretiert, wird die Bande aus 10 oder 11 Mitgliedern bestehen.
      Luffys Ziel ist es Piratenkönig zu werden, dafür braucht er eine Bande, die dieses Level beherrscht. Das heißt, er selbst muss über allen Kaisern stehen, seine drei stärksten Mitglieder müssen auf Kommandanten Level sein und das sind eben Zoro, Sanji und Jimbei.
      Die Mitglieder danach können zwar etwas schwächer sein, müssen sich aber auch mindestens auf Oven, Daifuku, Perospero Level befinden.
      Wie soll man die Bande denn sonst ernst nehmen?
      Da ist auch egal, was deren Berufe sind. Ob Sanji Koch ist oder nicht, er muss in Wano einen Kommandanten besiegen können. Ob Oda das uns auch gönnt, ist ihm überlassen.
      Aber Sanjis Kampfentwicklung und die der anderen Strohhüte kann nicht einfach stehen bleiben oder stagnieren, nur weil deren Beruf nichts damit zu tun hat.

      Stellt euch mal vor Luffy ist PK und wird angegriffen von der Marine und ein Smoker oder ne Tashigi besiegen nen Franky? Das wäre schon arg peinlich.
      Fullbody und Jango besiegen dann Usopp?
      Nur weil deren Berufe nicvt hauptsächlich kämpfen sind?
      Wobei das bei Usopp auch nicht stimmt, aber das ist was anderes.

      Und der Grund fürn Kuchen ist auch einfach.
      Der Kuchen war nur dafür da um Big Moms Heißhungerattacke zu stoppen, das die Alte direkt danach aufsteht und die SHB weiter jagt, war von Oda dumm gelöst. Aber das ist nicht Sanjis schuld.
      WCI wäre der perfekte Sanji Arc gewesen, wenn Sanji dort Oven oder Daifuku oder halt seinen Vater besiegen dürfte.
      Dann hätte er sowohl kampftechnisch als auch kochtechnisch geglänzt.
      Das war einfach dumm von Oda geschrieben.
    • Ergänzend zu dem, was @Zafer so treffend formuliert hat, reicht es eigentlich schon sich Marco anzugucken, um zu begreifen, wie hirnrissig diese "Argumentation" mit dem Job der einzelnen SHP ist. Der Kerl war Whitebeard's Stellvertreter, konnte sich zuletzt mit zwei Kommandanten gleichzeitig messen und galt als der Einzige, der Blackbeard's Aufstieg eventuell hätte verhindern können. Und mittlerweile wissen wir, dass auch er als Schiffsarzt tätig ist. Wieso ist es bei Marco also legitim, dass er ein solches Powerhouse ist, während man bei Sanji, Chopper etc. hier ständig meint deren Berufung anführen zu müssen, um irgendwie krampfhaft rechtfertigen zu können, dass die ja gar nicht so stark sein müssen?

      Dass der SHB inzwischen allgemein so wenig zugetraut wird, sagt wirklich viel über das Storytelling des Autors aus, das er das letzte Jahrzehnt über betrieben hat. Denn an Potenzial mangelt es der Bande definitiv nicht.
      "Some of us try hard to make the world a better place. I won't always be successful, but that's life."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OneBrunou ()

    • OneBrunou schrieb:

      Ergänzend zu dem, was @Zafer so treffend formuliert hat, reicht es eigentlich schon sich Marco anzugucken, um zu begreifen, wie hirnrissig diese "Argumentation" mit dem Job der einzelnen SHP ist. Der Kerl war Whitebeard's Stellvertreter, konnte sich zuletzt mit zwei Kommandanten gleichzeitig messen und galt als der Einzige, der Blackbeard's Aufstieg eventuell hätte verhindern können. Und mittlerweile wissen wir, dass auch er als Schiffsarzt tätig ist. Wieso ist es bei Marco also legitim, dass er ein solches Powerhouse ist, während man bei Sanji, Chopper etc. hier ständig meint deren Berufung anführen zu müssen, um irgendwie krampfhaft rechtfertigen zu können, dass die ja gar nicht so stark sein müssen?
      Stimme ich Dir vollkommen zu. Ich verstehe auch nicht diesen Wirbel um die Positionen der Strohhüte. Was mich zurzeit nur etwas fuchst ist, dass ich das Gefühl habe, ein Sanji gegen Queen, ein Usopp gegen Page One. Das wären alles Kämpfe, die die beiden definitiv packen könnten. Page One und Ulti wurden uns m.E.n. als "schwächere" Mitglieder der Flying 6 präsentiert. Mir wäre es ja auch egal, wenn sich der Kampf länger strecken würde, aber es sollte doch endlich einfach auch mal zu Kampfpaarungen kommen. Die Hälfte der Strohhüte hat noch keinen richtigen 1vs1 Gegner, bzw. Nami und Lysop vs. Page One und Ulti.

      Diese ständigen Schauplatz- und Gegnerwechsel sind es, was mich am Onigashima Teil per se am meisten stört. Jetzt werden vielleicht manche einwerfen, "Ok, aber auf Marineford wurde auch beispielsweise Marco mal zu dem, zu dem Admiral" gewechselt."
      Ja das stimmt, aber nur bis der Weg frei für Luffy war. Der ist jetzt oben gegen Kaido. Ziel erreicht. Unten herrscht Chaos. Da müssen langsam mal absehbar hochrangige Mitglieder fallen. Bisher ist noch niemand außer Gefecht. Page One steht auch wieder auf...wartets ab. Nicht so schnell wie Queen, aber dennoch. So wie in etwa das mit Franky und Jimbei gehandhabt wurde. Dass ich beide nun länger nicht gesehen habe ok, kommt vermutlich noch. Nami wird jetzt hoffentlich auch bei Ulti bleiben.
    • ChopChopChopper schrieb:

      So wie in etwa das mit Franky und Jimbei gehandhabt wurde. Dass ich beide nun länger nicht gesehen habe ok, kommt vermutlich noch.
      Sehr guter Punkt, der die Probleme des Arcs hervorragend in einem Beispiel konzentriert: Verlorenes Momentum.

      Franky und Jimbei kämpfen nun bereits seit mehr Kapiteln gegen ihre Gegner, als sämtliche Kämpfe auf Enies Lobby zusammen gedauert haben -- zumindest gefühlt. Gesehen haben wir davon jedoch wenig bis nichts. Insbesondere von Jimbei vs. WW haben wir außer einer Handvoll nichtssagender Panels hier und da wirklich keinerlei Konzeption oder Eindruck, weil dieser Kampf komplett fernab der Leserperspektive stattfindet. Franky erhielt wenigstens für ein einziges Kapitel etwas Screentime, dieses liegt mittlerweile aber auch so lange zurück, dass der Leser längst weitergezogen ist. Die Anteilnahme hat sich verschoben, das Momentum -- der Schwung -- ist verflogen. Das Gefühl sich steigender Handlung und Spannung, welches man am Ende des Robin-Kapitels feststellen konnte, hat sich bei mir ebenso in Rauch aufgelöst. Die Pausen zwischen den Handlungssträngen sind schlichtweg zu enorm, als das ein konsequenter roter Faden entstehen und die Anspannung gehalten werden könnte. Das heißt nun nicht, dass man diese Kämpfe vergisst oder jene nicht herbeisehnt; jedoch verschwimmen sie in diesem Chaos aus rennenden Menschen und wiederauferstehenden Figuren und verlieren die Intensität, welche zuvor noch erzeugt werden sollte. Wenn Leute den Onigashima-Arc als komplex bezeichnen, dann lächle ich darüber nur müde. Denn Komplexität bedeutet, eine verworrene und/oder ausufernde Handlung über die volle Distanz spannend und interessant zu halten. Problempunkte wie Jimbei, Franky und Robin zeigen mir, wo dies nicht funktioniert. Deshalb wäre es so wichtig gewesen, die Samurai aus dem Spiel zu lassen; deshalb wäre es so wichtig gewesen, Sanji und Yamato möglichst zügig zu ihren jeweiligen Endstationen zu bringen. Der Fokus sollte schnellstmöglich auf die entscheidenden Schauplätze gelegt werden und sich dann nicht wieder verschieben. Eine Geschichte sollte, auch im Großen, klein genug sein, um den Leser zu halten. Deshalb sehen wir bei der Schlacht um Gondor effektiv nur die anwesenden Gefährten, Eowyn, König Theoden und Eomer. Das Grauen der Schlacht konzentriert sich auf diese ausgewählten Figuren. Der Leser braucht diese Bezugspersonen und muss diese möglichst durchgehend sehen, damit seine Anspannung gehalten werden kann. Woher soll denn der Spannungsmoment von Robin vs. Black Maria kommen, wenn wir die beiden seit 5+ Kapiteln nicht mehr zu sehen bekommen haben? Die Idee, man könne nach 10 Kapiteln einfach wieder da ansetzen, wo aufgehört wurde, ist bestenfalls optimistisch, schlimmstenfalls verstrahlt. An dem Kampf zwischen Jimbei und WW habe ich längst jedes Interesse verloren, weil mir Oda als Autor das Gefühl gibt, dass es ihm genauso geht. Wenn wir einen Kampf seit 10 Kapiteln nicht gesehen haben, wie wichtig kann er dann schon sein?

      Man mag mir nun vorwerfen, ich würde Odas Masterplan nicht verstehen oder solle abwarten oder wäre nur nicht in der Lage, dem Genius dieses Mannes zu folgen. Aber das ist mitnichten der Fall. Die Dinge, die ich hier aufgezählt habe, würden in jeder andere Geschichte ähnlich hinderlich zu Gewicht fallen und die Handlung aushöhlen. Himmel, sie fallen ja bereits ins Gewicht, wie man an diversen Posts hier (und auch auf anderen Plattformen) sieht. Je länger Oda diesen unaussprechlichen "Aufbau" hinzieht, desto mehr Spannung verlieren die Plots, die bereits aufgebaut wurden. In einer guten Geschichte sollte der Leser das Gefühl haben, die einzelnen Plots würden auch ohne seine Anwesenheit weiterlaufen, ohne dass er dabei die wichtigen Passagen versäumt. Deshalb ist es z.B. so wichtig, besonders in Kampfkapiteln oder action-lastigen Sequenzen alle wichtigen Figuren in Stellung gebracht zu haben. In Kämpfen passiert ganz viel ganz schnell, weshalb es so unnatürlich und konstruiert anmutet, dass Jimbei und WW seit Ewigkeiten kämpfen, ohne dass wir davon etwas mitbekommen. Franky hat Sasaki bei seinem letzten Auftritt mit einer Laserklinge durchbohrt (!), aber wir sollen jetzt glauben, dass sich seither nichts nennenswertes getan hat? In One Piece mögen Figuren neuerdings 12h am Stück kämpfen, doch eine spannenden Handlung entsteht daraus leider nicht. Gefühlt steht die Welt still, bis Yamato und Sanji einmal um die ganze Insel gerannt sind und die Samurai Orochi zum tausendsten Mal zur Witzfigur degradieren. Anstatt Nami und Lysop gleich auf ihre Gegner treffen zu lassen und uns viel Ärger zu ersparen, muss Plot Device Tama den Krieg noch weiter aufblasen und die Rolle der Strohhüte unterminieren. Währenddessen geraten spannende Pairings wie Robin vs. Black Maria ins Hintertreffen und der Moment ist pfutsch. Nicht, weil der Kampf nicht interessant wäre oder weil man ihn Robin nicht gönnt, sondern, weil der Autor zu viel Zeit für Zeitverschwendungen aufbringt und der Geschichte den dringend notwendigen Fokus entreißt.


    • Hi

      Die Berufe sind für das Überleben auf See wichtig, unabhängig ob es Piraten, Marinesoldaten, Angehörige der Weltregierung oder Zivilisten sind etc. Also müssten dann alle in eine Berufsgenossenschaft umgetauft werden.

      Der richtige Umgang mit Nahrung und eine ausreichende und asugeglichene Versorgung wurde zu Beginn des Mangas erläutert, welches auch andere Berufe betrifft. (Arzt, Schiffshandwerker, Archologe).
      Im Laufe der Zeit hat Oda das "Piratenleben/Abenteuer" aus dem Auge verloren und mit den Aktionen wie mit der Torte für Big Mom oder dem Heilmittel gegen das Gift von Queen wird dem nachgegangen. Auch gibt es auch kaum Möglichkeit die Träume mancher SHBler wahr werden zu lassen, ausser auf dieser Ebene.

      Die Darseinsberechtigung solcher Momente ist da, über die Umsetzung kann man streiten.

      "Unser größter Ruhm ist nicht, nie zu fallen, sondern jedesmal wieder aufzustehen, wenn wir fallen."
      ->KsE<-
    • J.C. schrieb:

      Der richtige Umgang mit Nahrung und eine ausreichende und asugeglichene Versorgung wurde zu Beginn des Mangas erläutert, welches auch andere Berufe betrifft. (Arzt, Schiffshandwerker, Archologe).
      Im Laufe der Zeit hat Oda das "Piratenleben/Abenteuer" aus dem Auge verloren und mit den Aktionen wie mit der Torte für Big Mom oder dem Heilmittel gegen das Gift von Queen wird dem nachgegangen. Auch gibt es auch kaum Möglichkeit die Träume mancher SHBler wahr werden zu lassen, ausser auf dieser Ebene.
      Das bestreitet ja auch keiner.

      Natürlich sind die einzelnen Rollen der SH an Bord im Einzelfall überlebenswichtig für die gesamte Crew. Keine Frage. Aber diese Frage stellt sich in der aktuellen Diskussion doch überhaupt nicht. Hier wird über die kämpferische Entwicklung der Bande als Ganzes diskutiert. Unabhängig von den jeweiligen Rollen/Berufen/Fähigkeiten, die jedes Mitglied als Individuum mitbringt, um das Leben an Bord möglich zu machen. Im Übrigen wird dieses Argument nicht von den "Kritikern" ins Feld geführt, sondern dient einem Teil der Community mittlerweile als imo billige Entschuldigung für Odas Versäumnisse in Bezug auf die kämpferische Weiterentwicklung der SHB. Und ich kann für mich sagen, dass es schon eine gewissen Komik wiederspiegelt, wenn hier Leute ernsthaft darüber diskutieren möchten, dass Sanji im Krieg mit einem Tellerchen Suppe oder nem fetten Schweinsbraten ein echter Mehrwert sein könnte. Da muss der Verdängungsprozess -offensichtlicher Lücken in der Darstellung der Hauptfiguren- bereits sehr weit fortgeschritten sein (nicht direkt auf dich bezogen! Bist nur Aufhänger für den Post), wenn man allen Ernstes versucht in einem Kampf-Shonen mit derartigen Erklärungsversuchen um die Ecke zu kommen. Was kommt als nächstes?! Nami verwirrt ihre Gegner durch falsche Wettervorhersagen? Chopper heilt alle Protagonisten so lange, bis die Bestien Piraten keinen Bock mehr haben, auf die SH einzudreschen oder vor Erschöpfung zusammenbrechen? Und vielleicht kann Robin ihre Gegner zukünftig in Antiker Sprache beschimpfen, bis die aufgrund permanenter Überlastung ihres Denkapparates durch nen Hirnschlag den Löffel abgeben.

      Ich finde mittlerweile immer beeindruckender, mit welch bunter Kreativität hier Woche für Woche versucht wird, den Rabbau an Luffys Leuten zu entschuldigen. Da kommen die "interessantesten" Entschuldigungen zu stande. So u.a. diese Nummer mit den Berufen. Schade nur, dass die selbe Kreativität nicht in die Richtung gelenkt wird, sich einfach mal zu überlegen, wie der Manga sein könnte, wenn Oda seinen Figuren die selbe Zuwendung spendieren würde, wie noch vor einigen Jahren. Ich verlange ja überhaupt nicht, dass man diese Meinung bedingungslos teilt. Aber das Argument mit den Berufen ist nicht nur schwach, es ist mMn sinnbefreit, wenn wir über Kämpfe und/oder Kampffähigkeiten und die Entwicklung dorthin diskutieren. Fakt ist, dass es nicht nur eine sehr spärliche Streuung von Panels ist, sondern Oda die Kämpfe gefühlt komplett aus der Story schreibt und uns am Ende das Ergebnis präsentiert. Wow dann lese ich also kapitelweise Vorbereitung auf ein vermeintlich monumentales Ereignis, darf mich dabei mit Rennerei, Konfusion um nicht zu sagen komplettem Chaos rumschlagen. Und dann sehe ich dieses Ereignis (Der Kampf SHB vs. Beast Piraten) überhaupt nicht (Luffy mal ausgeklammert). Also man mag auch mir einen Hang zur Negativität vorwerfen... Aber das ist definitiv keine gute Narration.
      Life ain´t easy, but it´s a kind of joy!
    • Hi

      Mein Post hat sich auf einen Post bezogen welcher gelöscht wurde. Deswegen war ich auch am überlegen, ob ich meinen nicht auch lösche.

      Ich stimme deinen Punkten zu @Red Haired Beckmann. Die Erzählstruktur ist schlecht und viele Handlungen ziehen die Geschichte in die Länge. Etwas ausführlicher bin bei Was gefällt euch nicht an One Piece? eingegangen.

      pirateboard.net/index.php?thre…&postID=856037#post856037

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