Angepinnt [FFT21] - Literarischer Salon: Eure Gedanken und Meinungen zu den Texten

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    • [FFT21] - Literarischer Salon: Eure Gedanken und Meinungen zu den Texten

      Liebe Teilnehmer,

      hier dürft ihr euch untereinander über die Texte austauschen. Seien es eure eigenen oder fremde Sagen, wie ihr die Fortsetzungen aufgenommen habt, was ihr anstelle geplant hättet usw. Viel Spaß!


    • Große Warnung. Ich schreibe hier viel zu viel. Sorry dafür ^^

      Ist natürlich schade, so früh auszuscheiden (auch, wenn man ja trotzdem drei Texte schreiben durfte), aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass mein Ausscheiden unverdient ist. Daher ist das schon in Ordnung ^^
      Ich will ein paar Hintergedanken zu meinen Texten teilen, damit man meine Reaktion auf die Kommentare zu meinen Texten vielleicht etwas besser einordnen kann. Ich hab die Kommentare zu den Kommentaren allerdings jetzt schon geschrieben, also nicht wundern, wenn sich da dann vielleicht etwas wiederholt.

      Meine Saga:
      Meine Saga war die Fischmenschensaga rund um Prim und Praline. Schon bevor ich einer Gruppe zugelost wurde, hatte ich mir überlegt, dass meine Geschichte im Totland spielen wird. Dies bot sich einfach an, da dort, bis auf Riesen, alle im Turnier vertretenen Menschengruppen vertreten waren. Eigentlich sollte es sich dabei aber nicht um Mitglieder der Charlotte-Familie handeln, aber dann sind mir bei der Recherche Prim und Praline aufgefallen und so hat es sich dann doch in diese Richtung entwickelt.
      Leider muss ich zugeben, dass ich eine Turnierregel versäumt habe. Und zwar hab ich überlesen, dass man seine Saga nicht selbst zuende führt. Deshalb hab ich den ersten Text im Glauben abgegeben, dass ich die Saga auch zuende führen würde. Das ist aber natürlich mein Fehler, ärgern tut es mich aber auf jeden Fall.
      Mein Konzept war recht simpel. Ich wollte in allen drei Runden jeweils ein Schlüsselelement einer Geschichte behandeln. Im ersten Text wollte ich die Hauptcharaktere und ihre grundlegende Motivation darstellen. Prim sehnt sich nach der Aufmerksamkeit ihrer Mutter und Praline sehnt sich nach Freiheit. Prim projiziert die Misshandlungen ihrer Mutter ihr gegenüber auf Praline und gibt ihr die Schuld für eben diese Misshandlungen. Am ende des ersten Textes sieht Prim nicht nur die Möglichkeit, ihren Wert zu beweisen, sondern zusätzlich ihre Schwester in Missgunst zu bringen.
      Im zweiten Text sollte dann die Konfrontation der Geschwister geschehen. Hier sollte Praline einen Charakterwechsel durchzogen werden, welcher sich bereits im ersten Text andeutete. Sie stellt das eigene Leben und die gerade erst erlangte Freiheit hinter das Leben der Person, die sie liebt.
      Dieser Charakterwechsel sollte dann im dritten Text wiederum einen Charakterwechsel bei Prim auslösen, welche sich zumindest ein Stück weit von ihrer Mutter emanzipiert. In welchem Ausmaße hatte ich noch nicht fest beschlossen, ich wäre aber wahrscheinlich einen ähnlichen Weg gegenan, wie @Nami.. Also, dass Prim ihre Schwester in Ruhe lässt, sich aber nicht komplett von ihrer Familie abkapselt. Die im Text 2 konstruierte Konfrontation wird also aufgelöst und durch diese Auflösung entwickelt sich der Hauptcharakter, also Prim, weiter.
      Demnach war es fester Bestandteil meines Konzepts, dass Prim sich vor dem dritten Text nicht nennenswert weiterentwickelt. Im zweiten Text sollten dafür lediglich die Grundlagen geschaffen werden. Pralines Opfer war das offensichtliche, Prims förmliche Wiedergeburt, als sie das erste mal ins Meer eintauchte und die Tatsache, dass sie im Kampf gegen Aladdin die Eigenschaften ihres Oktopuskörpers, welcher von ihrer Mutter gehasst wurde, wertschätzte, waren zwei weitere Grundlagen. Naja, alles andere sage ich glaube ich in den Kommentaren. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Saga zufrieden. Ich war mir von anfang an bewusst, dass es das Grundszenario, welches ich gewählt habe, schwer haben würde, viele Punkte einzuholen. Aber darauf habe ich auch nicht gezielt hingearbeitet. Damit will ich aber nicht sagen, dass ich mit Leichtigkeit hätte eine Saga schreiben können, welche mehr Punkte eingeräumt hätte. Das hätte ich nicht. Ich will nur sagen, dass ich ein klares Konzept hatte und mit meiner Ausführung nach meinen Fähigkeiten recht zufrieden war. Auf jeden Fall habe ich einiges gelernt!

      Bakas Saga:
      Ich habe mich tatsächlich recht schwer damit getan, seine Saga fortzuführen. Das lag nicht daran, dass sie so kryptisch war. Ich denke, ich habe die Hinweise ganz gut verstanden. Das Problem war, dass ich keine ernste und traurige Geschichte schreiben wollte. Das hab ich schon mit meiner Saga gemacht. Dazu kommt, dass er mit seinem ersten Text eine so wunderbare Gruppendynamik seiner Minks gestaltet hat, dass ich fast schon richtig traurig war, dass fast alle davon tot waren. Da ich aber gerade diese Dynamik als die große Stärke dieser Saga empfunden habe (wie man auch meinen Kritiken dazu ablesen kann), habe ich mich dazu entschlossen dieser Dynamik in meinem Text Raum zu schaffen. Dass ich dadurch kostbare Wörter einsetzen musste, war mir bewusst und dass die Geschichte dadurch für die meisten Leser mit zu vielen Fragezeichen enden würde, war mir auch bewusst. Aber das war es mir wert. Die Saga lebte für mich von der Gruppendynamik und das Szenario Niak-Protagonist (hab den Namen leider vergessen, aber er wird im ersten Text einmal von Niak genannt ^^) hat für mich nichts hergegeben. Exposition wäre in diesem Stadium, in diesem brutalen Szenario nicht nur fehl am Platz, sondern auch langweilig. Aber ich habe dennoch versucht, einige Fragen etwas klarer zu beantworten, als Baka es getan hat (zumindest meiner Einschätzung nach ^^).
      Niak hat die Gruppe auf die Insel geführt, da dort die Vampirfurcht versteckt war. Um an die Vampirfrucht zu gelangen, muss man vier Freunde (oder so) opfern. Wie das Ritual genau funktioniert, keine Ahnung. Das überlass ich Baka ^^ Auf jeden Fall hat Niak so die Vampirfrucht bekommen und sie zu dem Zeitpunkt, als der Protagonist zurückkam auch bereits gegessen. Niak wusste von der Frucht und sie wusste auch, dass sie mithilfe dieser Frucht ihre Freunde wieder zum Leben erwecken konnte. Natürlich handelt es sich dabei nich wirklich um eine Wiederbelebung, viel mehr um eine Art Zombies, eigentlich sogar eher um Marionetten, die Niak steuern kann, da sie vergossenes Blut frei lenken kann. Das hat sie dem Protagonisten auch alles erklärt, er war aber zu geschockt, um ihr zuzuhören. Niak wollte ihn eigentlich am Leben lassen, die anderen vier "wiederbeleben" und dann gemeinsam weiter auf Reisen gehen. Für sie war es also kein entgültiger Mord und somit ein Preis, den sie bereit zu zahlen war, um ihrer Schwäche zu entgehen. Der Protagonist sah das anders und musste das mit seinem Leben bezahlen.
      Zuerst hatte ich die Geschichte aus Niaks Perspektive geschrieben und den Plot in ihren Gedanken klar erklärt. Das las sich aber künstlich und unbefriedigend. Es passt darüber hinaus auch nicht in den Stil der Saga. Ja, man konnte sich natürlich vom Stil der Saga trennen, aber ich wollte es nicht. Vielleicht hätte jemand besseres die Exposition besser mit der Handlung vereinen können, mir gelang es leider nicht.
      Außerdem nutzte ich die Flashbacks dafür, um Handlungsfortschritte sich organisch entwickeln zu lassen. Sie hatten also auf mehrere Weisen auch narrative Zwecke und ich baute sie nicht nur ein, weil ich wollte ^^ Aber sicherlich hätte man die Wörter anders effektiver nutzen können.
      Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, was @Baka zu seiner Saga zu sagen hat und wie er sie zuendegeführt hätte.

      Kritiken


      Vorab nochmal der Disclaimer, dass ich jede Kritik berechtigt finde. Nur, weil ich nicht mit jeder übereinstimme, heißt das nicht, dass ich undankbar über sie bin. Alles, was ich nicht zitiert und kommentiert habe, unterschreibe ich auch. Das heißt also nicht, nur weil ich nicht darauf eingehe, ignoriere ich es. Allgemein finde ich, könnte man im Turnier auch viel mehr über die Kritik anderer sprechen. Vielleicht nehm ich mir das auch für die nächste Runde vor. Mal eine wirkliche Diskussion zu den Texten führen. Aber das beist sich dann wahrscheinlich mit den knappen Voting-Phasen. Mal gucken.
      Daher lade ich auch alle von mir zitierten (und nicht zitierten) ein, hierauf nochmal zu antworten. Muss aber auch nicht sein ^^ Achja, nochmal vielen Dank an alle Kritiker. Egal ob positiv oder negativ, lang oder kurz. Jeder Kommentar ist gerne gesehen. Zumindest ich wirke immer wegen den Kommentaren an den Turnieren mit. Weiter so!

      Text 1



      Vex schrieb:

      Generell krankte der Text für mich am Problem des „show, don’t tell“.
      Es war eine bewusste Entscheidung meinerseits, die Charaktere im ersten Teil noch nicht handeln zu lassen. Dem Leser sollte klar werden, dass Big Mom das Problem war und nicht Praline und dass Prim das selbst nicht bewusst war. Zusätzlich


      Vex schrieb:

      Größtes Problem ist für mich allerdings, dass hier sehr starke Parallelen zu Chiffon und Lolas Geschichte zu sehen sind.

      Ist die Parallele denn so groß? Ehrlich gesagt hab ich nicht mehr genau im Kopf, wie die Beziehung von Big Mom zu Chiffon und Lola war/ist und die Beziehung der Schwestern untereinander. Wenn sich diese Tatsächlich so stark zu meiner Darstellung von Prim und Praline gleichen, dann war das reiner Zufall, aber dennoch natürlich mein Fehler. Dann hätte ich das nicht gemacht ^^


      Vex schrieb:

      Ich hätte den gesamten Abschnitt zu Praline persönlich vermutlich weggelassen und lieber die Chance genutzt, Prim als Charakter abseits ihres Neids auf die fehlende Liebe ihrer Mutter zu inszenieren. So bleibt sie stark auf diese eine Eigenschaft reduziert und kann sich auch in der eigentlichen „Handlung“, die aufgrund der vielen Exposition stark brach liegt, nicht so stark entfalten, wie es für mich als Leser wünschenswert gewesen.
      Ja, ich habe selbst mit dem Gedanken gespielt, den Praline-Part wegzulassen, auch im zweiten Text. Aber ich habe mich dann doch bewusst dagegen entschieden, da ich davon überzeugt bin, dass es Pralines Kontrastansicht benötigt, um Prims Charakterentwicklung (welche für den dritten Text angedacht war) wirklich zur Wirkung zu bringen. Das es mir nicht gelungen ist, klarzustellen, dass Prims Charakter bereits im ersten Text nicht auf Neid reduziert sein sollte (das ist ja nur ein Symptom des Leides unter ihrer Mutter), unterschreibe ich und das ist nicht nur dem Pralinepart zu verschulden (sondern meinen schriftstelerischen Schwächen), aber dass ich es mir mit der Darstellung zweier Blickwinkel nicht leicht getan habe, fiel mir auch auf ^^



      Leonardho schrieb:

      Mir gefällt der Ansatz, Nebencharakteren, welche wahrscheinlich nicht mehr in den Fokus der Geschichte kommen, in den Fokus zu setzen und ihnen somit Tiefe zu verleihen. Mit dem Geschwisterpaar und ihren unterschiedlichen und gleichzeitig ganz ähnlichen Problemen konzentriert sich der Autor auf emotionale Wunden und vertieft damit weiter das Familienkonzept, welches in dem Arc sowieso schon bedient wurde.
      Allerdings kommt auch nicht mehr. Es bleibt bei der Darstellung eben dieser emotionalen Wunden. Als Leser hätten mir weniger Worte gereicht, um zu verstehen, welche Probleme die Zwillinge haben. Es ist meiner Meinung nach richtig, bei dieser Textlänge einen klaren Fokus zu setzen, aber der Autor lässt sich hier dann doch zu viel Zeit.
      Ich bin in meiner Kritik zu meinem eigenen Text recht ehrlich gewesen. Diese Schwächen sah ich selbst in ihm. Das Fettgedruckte ist mir während dem Turnierverlauf besonders aufgefallen, als ich las, wie effektiv so manch ein Autor mit wenigen Worten Emotionen und Situationen beschrieben hat. Das bewundere ich und da muss ich auf jeden Fall noch dran arbeiten. Hoffentlich hat man das schon ein bisschen in meinen anderen beiden Texten gesehen ^^


      Eldrail schrieb:

      Im Prinzip ist es weitestgehend eine Art Essay, die die beiden über ihre Gefühle verfassen
      Kann ich mich nicht ganz vor meiner Herkunft verstecken, dass ich Sachtexte schreibe und keine (Kurz-)Geschichten. Da versuche ich, wie schon gesagt, dran zu arbeiten ^^


      Callico schrieb:

      Nach dem kompletten Absatz über Prim lässt sich der Charakter in einem Satz zusammenfassen, und für Praline gilt natürlich dasselbe. Und das ist schade, weil Stand jetzt nicht "mehr" für die beiden Damen spricht, als eben dieser eine Umstand/Wunsch mit der Mutterliebe oder das Fehlen dessen. Gleichzeitig fand ich die Textblöcke trocken, was der fehlenden Abwechslung geschuldet sein könnte. Zuerst hat Prim ihre Situation runtergejammert, anschließend Praline ihre erklärt.
      Im Prinzip das gleiche nochmal, aber auch du triffst es glaub ich ganz gut.


      Ace666 schrieb:

      Es reduziert sich eigentlich schlicht auf eines: Neid.
      Auch dieser Kritikpunkt nicht das erste mal, was aber eben zeigt, dass da schon was dran ist ^^ Prims Charakter sollte sich nicht auf Neid beschränken, der Leser sollte erkennen, dass es komplexer ist. Dass das aber vielen Lesern nicht aufgefallen zu sein scheint, ist nich ihr Fehler, sondern meiner!


      Monkey D. David schrieb:

      die gruppe startet gleich mit so einen guten text das ich den richtig genossen habe
      vorallem wurde es halt so rüber gebracht wie es auch wirklich sein könnte das haben wir ja damals mit lola und chiffon schon gesehen .
      An der Stelle auch ein Danke an den positiven Kommentar. Mir gefällt allgemein, dass du deine positiven Ansichten zu den Texten teilst. :)


      Baka schrieb:

      er bewegt sich zu sehr auf "Vergleichnis" Schiene. Es wird immer ein Objekt zum Vergleich zwischen den beiden Charakteren gezogen, wo mir die Message dahinter aber dann doch etws zu einseitig verkommt. Neid und Missgunst ist eine vielschichtige Emotion, die sich auch auf verschiedenen Ebenen ausspielt.
      Der Vergleich war bewusst gewollt, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend war, akzeptiere ich natürlich ^^


      Baka schrieb:

      Was ist außerdem die emotionale Entwicklung der Protagonistin? Wie verändern sich ihre Emotionen genauer in Bezug auf die Situation.
      Meiner Meinung nach eine Schwäche des Turnierkonzepts. Es sollte nicht in jedem Part einer Saga eine Charakterentwicklung erwartet oder gar gefordert werden. Dafür gibt es in jeder Geschichte ihren Platz und der Anfang einer Geschichte ist nur selten der richtige Platz dafür. In meiner Geschichte aber sicherlich nicht, da die Charakterentwicklung eben das Payoff ist, auf das hingearbeitet werden soll. Vielleicht verstehe ich dich aber auch falsch und du meintest, ich hätte die Entwicklung der Beziehung der Zwillinge in ihrer Kindheit darstellen sollen, dann stimme ich zu, dass das durchaus eine Möglichkeit gewesen wäre, um etwas mehr Dynamik einzubringen. Ob es die bessere Entscheidung gewesen wäre, weiß ich aber nicht ^^


      Baka schrieb:

      Ich hätte an dieser Stelle eher die Ich-Perspektive gewählt, da sie wenn man eine Geschichte fast rein aus einer Perspektive erzählt, man noch größeren Spielraum zur Gestaltung des Innenlebens hat und eine persönlichere Ebene zu beschreiben.
      Ich glaube nicht, dass die Ich-Perspektive hier einen Mehrwert gegeben hätte. Selbst, wenn man annimmt, dass es den Praline-Part so nicht gegeben hätte. Ich persönlich empfinde ich Ich-Perspektive eher als einschränkend und das nicht nur auf rethorischer Ebene, sondern auch auf Darstellungsebene der Emotionen eines Charakters. Da will ich jetzt aber nicht weiter drauf eingehen, da es hier ja eigentlich nicht darum geht ^^ Bleiben wir einfach dabei, dass ich die Ich-Perspektive nicht mag und das aus diversen Gründen. Daher wählte ich sie nicht und bin auch etwas traurig, dass ich sie dank dir im dritten Text nutzen "musste" (da ich ja deine Saga zuende führen musste ^^)


      Text 2

      Vex schrieb:

      Einerseits gefällt mir nicht, dass Prim (und Praline) nach wie vor als Charaktere kaum greifbar werden. Was treibt Prim abseits dieses Konflikts an? Ich hätte mir wirklich einen kurzen Flashback in die Kindheit von Praline und Prim gewünscht, wo sie vielleicht noch nicht zerstritten waren.
      Wie gesagt, der emotionale Payoff sollte in Text 3 kommen und ich stehe zu dieser Entscheidung. Aber letztendlich trifft dieser Kritikpunkt ja eigentlich Text 1 und wie gesagt, gebe ich dir (und euch) recht, dass ich es nicht geschafft habe, die emotionale Lage der beiden Schwestern an den Leser zu transportieren.

      Vex schrieb:

      Aber auch ohne das, stößt mir wirklich sauer auf, dass Aladdin eine so prominente Rolle in der Geschichte spielt. Ich sehe ehrlich gesagt nicht unbedingt den Mehrwert, v.a. wenn die Geschichte eigentlich einen Fokus auf die Beziehung der Schwestern legen soll. Braucht es wirklich Aladdin als emotionalen Katalysator, damit Praline sich opfert, um wiederum bei Prim einen Denkprozess anzustoßen?
      Ich hätte mir hier definitiv gewünscht, dass es zu einem wirklichen Austausch/Kontakt zwischen den Schwestern kommt, damit sie ihre Differenzen überdenken. So wirkt mir das Ganze zu sehr extrinsisch auferlegt. (Zumal wir nie erfahren haben, dass Praline gar nicht kämpfen kann und ich hätte mir hier sehr eine kämpferische Inszenierung von Praline gewünscht, die das Meermenschenkarate beherrschen könnte oder diverse Meerestiere durch ihre Stimme für sich arbeiten lassen könnte. So haben wir halt die odaeske Darstellung einer Frau, die gerettet werden muss.)
      Das fasse ich mal alles zusammen. Ich stehe hier komplett zu meiner Entscheidung. Aladdin als Katalysator ist gerade deswegen wirksam, weil Pralines Aufopferung Prim eine Seite von ihr zeigt, die Praline alleine gar nicht beweisen konnte. Die Selbstaufopferung eben. (Meine) Praline würde sich aber nicht für ihre Schwester oder irgend einen anderen Fischmenschen aufopfern, so tapfer/selbstlos ist sie dann doch nicht ^^ Das es dir nicht gefällt, das ich ich Praline zu keiner Kämpferin gemacht habe, kann ich dir natürlich nicht absprechen, aber mir hier die stereotypische Damsel in Distress vorzuwerfen zeigt dann doch eine gewisse Oberflächlichkeit in der Analyse auf. Natürlich darf eine Frau auch in heutigen Zeiten noch körperlich Schwach und einem ausgebildeten Soldaten unterlegen sein. Natürlich darf auch heute noch ein Mann seine Ehefrau vor körperlichen Gefahren schützen, wenn er dazu in der Lage ist (was er ja nicht einmal war). Ich denke schon, dass es offensichtlich sein sollte, dass es sich hier eben nicht um eine Damsel in Distress handelt. Mehr will ich jetzt aber auch nicht dazu sagen, da ich deinen und allen anderen Kritiken im allgemeinen ja sehr dankbar bin und fast allen Kritikpunkten zustimme. ^^


      Vex schrieb:

      Darüber hinaus muss ich sagen, dass ich es etwas irritierend finde, dass Prim, die nach eigener Aussage mehrere Jahre nicht mehr im Wasser war, mit einer Haiffischmeerjungfrau im Punkto Schnelligkeit etc. mithalten kann. Immerhin lebt Praline in diesem Element.
      Ja, da gebe ich dir recht. In der ersten Version dieses Textes war es noch anders. Dort hätte Praline davonschwimmen können, hat sich aber bewusst dagegen entschieden, um ihre Schwester zu konfrontieren. Den Text habe ich massiv überarbeitet. Falls ihn jemand lesen will, kann er mich einfach anschreiben.


      Hugo schrieb:

      Ich persönlich finde solche reinen Kampf-Szenen im FFT immer schwierig zu bewerten. Denn auch wenn sie objektiv betrachtet gut geschrieben sind – und das ist dieser Text definitiv – finde ich subjektiv gesehen meist eher etwas langweilig. Was soll ich also machen? Das handwerkliche Bewerten? Wie gesagt war der Text hier sehr gut, die Actionszenen wurden klar und bildhaft rübergebracht, auch die inneren Konflikte und Gedanken der Protagonisten waren gut herauszulesen. Insgesamt war der Text sehr flüssig und man könnte ihn meiner Meinung nach auch so in einem Roman finden. Aber inhaltlich? Der Text basiert auf einem Kampf, der wortreich beschrieben wird. Aber der Twist war für mich null überraschend. Auch die inneren Konflikte und Gedanken waren nichts, was man so nicht schon mal irgendwo gesehen oder gelesen hätte. Und dann fehlt mir am Ende eben der Raum für weitere spannende und kreative Story-Elemente, die mich mehr gehooked hätten.
      Ich habe natürlich auch die negative Kritk aufgenommen und teile sie auch, aber ich bin über die positive Kritik sehr froh. Denn genau das wollte ich hier versuchen, einen Kampf zu schreiben, den man gerne liest und den man sich gut vorstellen kann. Wenn mir das zumindest zu einem gewissen Grad gelungen ist, dann freut mich das sehr!


      Leonardho schrieb:

      Der entscheidene Moment
      Aber ansonsten gefällt mir die Entwicklung der Saga ganz gut. Im ersten Text wurden die Akteure vorgestellt, im zweiten Text werden sie miteinander konfrontiert. Dass Aladdin gegen Prim kämpft und nicht Praline kann man ankreiden, finde ich persönlich aber nicht schlimm. Kommt letztendlich drauf an, ob man Praline als Kämpferin sieht oder nicht. Aber ein bisschen mehr Kampfeswille hätte sie schon bekommen können, anstatt sich dem Tod einfach hinzugeben. Ich finde den Ansatz des Autors nicht schlecht, sich in den einzelnen Texten auf einzelne Aspekte zu konzentrieren, wodurch die einzelnen Aspekte auch genug Raum bekommen, sich zu entfalten. Denn was der Text liefern will, liefert er nicht schlecht. Ich finde es allerdings etwas schade, dass er seinem Nachfolger die Charakterentwicklung seiner Protagonisten überlassen hat.
      Ich hoffe, meine Selbstkritiken waren fair und haben das Voting nicht zu meinem Vorteil beeinflusst (da ich aber rausgeflogen bin, brauch ich mir da wohl keine Angst zu machen ^^). Hier will ich mich auf die zwei von mir fett markierten Punkte konzentrieren. Wie gerade dargestellt gab es eine andere Version des Textes, in der Praline deutlich mutiger ist, allerdings hatte ich nach der Umstrukturierung keine Wörter mehr und ich konnte mich von nichts mehr trennen. So musste Praline zu einem Angsthasen werden. Allerdings auch nicht ganz unglaubwürdig, würde ich sagen ^^
      Ja, das ich die Charakterentwicklung meinem Nachfolger überlassen habe, kann man mir durchaus ankreiden. Ehrlich gesagt habe ich in Runde 1 verpeilt gehabt, dass wir unsere Saga nicht selbst zuende schreiben... Das geht aber komplett auf meine Kappe ^^


      Monkey D. David schrieb:

      der kampf war gut gemacht und abwechslungsreich
      Auch hier wieder Danke ^^


      Eldrail schrieb:

      Die Kampfpassage war ganz gut, auch wenn mir einmal dreidimensional wohl gereicht hat^^
      Ja, hat mir auch nicht gefallen ^^ Hab es aber entweder vergessen gehabt auszutauschen oder mir fiel nichts ein. Ich weiß es nicht mehr ^^


      Eldrail schrieb:

      zudem bin ich mir unsicher, ob ich glücklich mit der Entscheidung bin, am Ende einfach mitten in der kritischen Phase abbzubrechen und die Beantwortung dem nächsten Autor zu überlassen.
      Wie gesagt ist das der Tatsache geschuldet, dass ich zu Beginn nicht geschnallt hatte, dass wir die Saga nicht selbst zuende führen und ich wollte mein Konzept nachträglich nicht mehr umwerfen. Aber das ist ganz klar mein Fehler und ich sehe das auch etwas kritisch.


      Text 3


      -Bo- schrieb:

      Grundsätzlich finde ich es nie verkehrt, wenn man gewisse Schlüsse der Fantasie oder dem detektivischen Vermögen der Lesern überlässt. Dafür sollte jedoch eine gewisse Vorarbeit geleistet werden, die der zweite Teil aber ganz bewusst zugunsten des dramatischen Effekts vorenthalten hat. Der letzte Teil macht sich gleichermaßen nicht die Mühe, das Gegebene aufzuklären.
      Das ist so nicht ganz richtig. Ich hab mir tatsächlich schon Mühe gegeben, zumindest die Fragen, die ich mir nach der Lektüre der beiden ersten Texte gestellt hatte, zu beantworten. Ich habe es auch in einem Entwurf versucht, diese Fragen klar und offensichtlich zu beantworten, das ist mir allerdings nicht gelungen. Der Text hätte dann zusehr mit dem Stil der Saga gebrochen und die Geschichte wäre langweilig geworden. Mir wäre es nicht gelungen, den Twist aus Geschichte 2 nachträglich aufzubreiten und zusätzlich dazu interessant fortzuführen und die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende zu führen. Vielleicht hätte das jemand anderes gechafft, ich aber nicht. Also vielleicht ist die Kritik dann doch berechtigt, ich konnte sie mit meinen Fähigkeiten aber nicht umgehen ^^


      -Bo- schrieb:

      Stattdessen bekommen wir mehr...Action? Geschrieben ist das ganze recht wirksam und wortgewandt, auch wenn mir das derweilen zu präzise, zu klinisch und gewählt geschieht. Wenn das Blut mit Elektronen verglichen wird, die um ihren Atomkern kreisen, oder erstmal über Konsistenz und der Geruch das Blut einer Person zugeordnet wird, dann wundere ich mich schon über die sterile Auffassungsgabe unseres rauflustigen Piratenmink, der halbtot eine verstörende Extremsituation sondergleichen erlebt. Wortwahl und geschilderte Situation beißen (höhö) sich hier extrem, für meinen Geschmack zu sehr.
      Zu dem Zeitpunkt ist der Protagonist ja noch unversehrt, zumindest körperlich ^^ Aber ja, ich sehe, was du meinst und ich kann die Kritik durchaus verstehen. Allerdings ist mein Schreibstil allgemein eher überlegt, überasschungsarm und geradlinig. Daran ist prinzipiell nichts falsch, aber dennoch will ich daran arbeiten. Daher war ich nichtmal ganz unglücklich über das Szenario, das ich hier bearbeiten musste. Ich will Wandlungsfähiger werden und deine (und allen anderen) Kritiken helfen mir. Danke!


      EH~ schrieb:

      Die Szenerie wurde schön beschrieben und auch die Teufelskraft kann ich mir bildlich vorstellen. Die Blut-/Vampir-Frucht ist interessant dargestellt und scheint definitiv ziemlich mächtig zu sein. Dass Niak am Ende siegt will mir insgesamt auch gefallen.
      Erstmal danke für die positiven Eindrücke. Du benennst genau die Punkte, die mir wichtig waren und daher freut mich dieser Kommentar sehr :) Die Fähigkeiten der Vampir-Frucht habe ich unter anderen gerade deshalb etwas deutlicher dargestellt, um der Kritik, dass ich in meinen ersten beiden Texten mit Charakteren gearbeitet habe, die Oda geschrieben hat. (So als kleiner Einblick in meine Gedankenwelt ^^)


      EH~ schrieb:

      Gerade die letzte Frage lässt mich ratlos zurück. Das Bild von Niak, das ich nach dem Lesen der ersten (und zweiten) Geschichte habe, ist dass sie sich in der Bande schon wohlfühlte und die anderen ihre Freunde nennt. Dass sie diese aber opfert, um selbst stärker zu werden, passt nicht zu dem Charakter.
      Den Schuh will ich mir tatsächlich nicht anziehen lassen. Mag sein, dass ich das Ende von Text 2 falsch verstanden habe, aber für mich war es klar, dass Niak die vier Mitglieder bewusst in einem Ritual geopfert hat, um an die Teufelsfrucht (oder was Baka auch immer im Kopf hatte) zu kommen. Dass das nicht zu ihr passt würde ich unterschreiben, aber dass sie das gemacht hat, konnte ich nicht mehr ändern.


      EH~ schrieb:

      Gemeinsame Trauer
      Besonders schade macht das ganze noch die Tatsache, dass sehr viele Worte dafür geopfert wurden, den Flashback mit dem Armdrücken zu beschreiben. Wir wissen bereits aus den ersten beiden Texten, dass die Bande sehr harmonisch ist und jeder Charakter seine Eigenheiten hat - das hätte ich hier nicht noch einmal gebraucht. Zumal es bis auf das Triggern einer Art Melancholie kaum was erreicht. Es schafft sogar noch das Gegenteil - hier wird noch einmal betont, wie harmonisch sich Niak in die Bande eingefügt hat, was ihre Entscheidung, die anderen zu opfern, noch fragwürdiger macht.Also positiv an der Story ist auf jeden Fall die Beschreibung der Szenerie und der Teufelskraft und auch das bittere Ende ist für mich auf jeden Fall konsequent - nur leider ist mir inhaltlich einfach zu wenig passiert. Ich sehe auch hier keinen richtigen "Abschluss".
      Ich habe lange überlegt, ob ich den langen Flashback drinnen lassen will oder nicht. Ich habe mich tatsächlich genau deswegen dafür entschieden, um den Schock darüber, wieso Niak die vier getötet hat, zu betonen. Die Harmonie der Gruppe war für mich die größte Stärke der Sage und ich wollte diesen Aspekt unbedingt nochmal betonen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass mich das das Weiterkommen im Turnier gekostet hat, da ich mir schon sehr sicher war, dass der Text in dieser Form nicht so gut ankommen wird. Das war es mir aber wert. Ich mag diesen Flashback am meisten an dem Text ^^


      Monkey D. David schrieb:

      es wurde versucht uns in die geschichte reinzuziehen was ich als gelungen empfinde
      Freut mich, dass das funkioniert hat :)


      Eldrail schrieb:

      Tja... Was soll ich sagen? Hier hat der zweite Text der Saga schon gefühlt wie ein halber Tiefschlag für den Nachfolger gewirkt, denn da muss auf einmal ein Abschluss für etwas her, wo die Begründung im Kopf des falschen Autors liegt. Der Text entscheidet sich, im Prinzip wenig Antworten zu liefern oder welche, die ich als eher unglaubwürdig erachte. Ich kann mitfühlen, jedoch muss ich auch bekennen, dass ich Niak nicht so recht verstehen kann und die "Auflösung" dieses Textes für mich keine befriedigende Erklärung anbietet. An sich als weitestgehend Standalone funktioniert der Text ziemlich gut, nur im Zusammenspiel mit dem Rest der Saga klappt es auch hier nicht so richtig. Viele Momente haben mich schon überzeugt (die Teufelsfrucht bzw. der Einsatz, der Flashback [selbst wenn der alles in allem eigentlich nur noch mehr deutlich macht, wie die Story irgendwie nicht so sinnvoll erscheint], dieser letzte Kampf) und auch wenn es teils etwas zu ...abgehoben (schwierig in Worte zu fassen) geschrieben ist für die blutige, schnelle, harte Realität des Textes, so fand ich es auch in der sprachlichen Umsetzung stark. Wäre da nur nicht der Saga-Aspekt...
      Ich finde, du hast mit dieser Kritik den Eindruck aller Kommentatoren gut zusammengefasst und du hast die Stärken (vielen Dank dafür, das freut mich wirklich ^^) und Schwächen des Textes gut dargestellt. Ich kann das einfach direkt so unterschreiben, bin ich ja eigentlich auf alles schon bei anderen eingegangen.


      Baka schrieb:

      Der Abschluss der Minkbande von Piraten(?) oder vielleicht auch nur Schatzsucher, die von einem der ihren niedergemetzelt wird. Ich fand die Saga in ihrem Aufbau bis jetzt gut. Der erste Text nutzte sich darauf aus die Dynamik und Beziehung der Bande zu beleuchten und dabei die beiden Hauptakteure Niak und unseren Ich-Erzähler, kennen wir da überhaupt seinen Namen, zu vertiefen. Dabei begleitet von mysteriösen Nachrichten, die auf einen Schatz hindeuten und gleichzeitig wohl Niak Konflikt mit ihrer eigenen Schwäche, die aufgrund von vergangenen Traumata hervorgerufen wird. Danach der Text mit einem harten Bruch, der Niak als ein blutrünstiges Tier darstellt und den Protagonisten in eine tiefe Krise stürzt. Soweit so gut was dieser Text daraus macht. Irgendwie fast gar nichts. Der erste Part des Textes wiederholt im Grunde die Umschreibung des letzten Textes nur noch tiefgreifender, obwohl das Ende mit einem "Warum?" endet und eher auf einen Dialog zu schließen lässt, zwischen den beiden Akteuren.
      Hier hast du als Autor der ersten beiden Texte eine klare Erwartungshaltung, die ich nicht erfüllt habe und dass dich das enttäuscht, kann ich verstehen ^^ Ich habe mir überlegt, einen Dialog zu schreiben, aber mir fiel kein guter Dialog ein, der nicht langweilig gewesen wäre. Was soll da denn erzählt werden? Sollen die beiden sich danach weinend in den Armen liegen? Nene, die Exposition hätte in Text 2 geschehen sollen. Zumindest die Vorarbeit hätte gemacht werden müssen. So sehe ich das zumindest. Zuerst habe ich die Geschichte aus Niaks Perspektive geschrieben, ihre Handlungsgründe dargestellt und, wie gesagt, es war langweilig und vor allem wirkte es künstlich und fehl am Platz. ABER, das kann natürlich durchaus an mangelnder Fähigkeit meinerseits liegen. Das tut es sogar sicherlich. Ich zumindest hätte keinen guten Dialog hinbekommen.


      Baka schrieb:

      Sprachlich und Rhetorisch (eig dasselbe) gibt der Text sehr viel her. Die Beschreibung des Blutes gefällt mir und auch die Dynamik der Bande wurde von den anderen Texten gut übernommen, ebenso wie die Überleitung vom letzten Abschnitt des zweiten Textes zum neuen Text.
      Dankeschön :)


      Baka schrieb:

      Der Text bietet aber einfach kaum Neues, weder eine Auflösung zu Niak´s Persönlichkeit, wo in den vorigen Texten eigentlich durch die Gedichte und die Flashbacks genug Material geliefert wurde, um das etwas aufzuklären, noch zu ihrer Motivation, oder gar einem echten Gespräch zwischen den beiden Hauptakteuren. Ich meine Niak tötet vier ihrer Freunde und der Prota will nicht wissen warum das passiert ist, was die Motivation war? Ich finde da wurde Potenzial verschwendet. Zugegeben die vorigen Texte haben die Motivation vielleicht schon äußerst kryptisch gezeigt, aber trotzdem keine Unmöglichkeit dies aufzudröseln.

      Hier habe ich zwar schon viel zu gesagt, aber ich will dennoch nochmal betonen, dass das Absicht von mir war. Ich wollte Niaks Motivation nicht aufschlüsseln und da ich die beiden Texte zuvor sehr oft gelesen habe, denke ich auch, dass ich ein gutes Bild davon habe, wieso sie es gemacht hat ^^ Aber, und das sagte ich auch bereits, ich glaube nicht, dass zu viel Exposition hier einfach fehl am Platz gewesen wäre.


      Baka schrieb:

      Zuletzt die Vampirfrucht. Eigentlich eine ganz gute Idee für eine Frucht, aber irgendwie mag sie mir nicht in das One Piece Setting passen, dafür ist sie zu...sehr einem anderen Genre zuzuordnen. Es ist weder ein Tier, noch einer Paramecia ähnlich, also wüsste man nicht wie man sie zuordnen soll.
      Ich sag nur Buddha-Frucht. Für mich geht die Vampirfrucht als kyrptische Mensch-Mensch-Zoanfrucht, Typ Vampir vollkommen in Ordnung. Aber das kann man natürlich gerne anders sehen. Eigentlich wollte ich die Blutfrucht nehmen, aber das hat für mich dann nicht gepasst. Da wären die Regeln, unter denen die Frucht läuft, zu unklar gewesen, als dass der Leser schnell versteht, was die Frucht kann und was nicht.

      Zu keinem meiner Texte


      Monkey D. David schrieb:

      jetzt kommt die geschichte auf die ich mich echt gefreut habe da ich die ersten beiden teile sehr gut fand
      Das hast du zur Fortführung meiner Saga geschrieben. Freut mich wirklich, dass dir meine Saga scheinbar so gut gefallen hat :)



      Ich werde auf jeden Fall nicht damit aufhören, weiter Kommentare zu schreiben. Ich hoffe, das macht den Teilnehmern nichts aus, dass sie von jemanden kritisiert werden, der bereits rausgefallen ist :D Sonst pech gehabt ^^ Wahrscheinlich werd ich jetzt auch strenger werden, aber das wird sich noch zeigen, da das mehr Zeit in Anspruch nimmt.

      Dann will ich nochmal die Sagas von @King X. Drake und @qoii und @Pendrag herausheben und loben. Eure beiden ersten Texte fand ich wirklich fabelhaft und ihr verfügt über Stärken, die ich wirklich bewundere. Das Gefühl für den Moment, für das (metaphorische) Bühnenbild hat mich bei euch wirklich überzeugt. King war für mich persönlich noch einen Tick stärker, aber nicht viel. Ich freu mich auf eure nächsten Texte (kein Druck). Gegen euch (und andere natürlich auch) hätte ich eh nie gewonnen ^^

      (Immerhin sind beide Sagas, in denen ich mitgewirkt habe in der nächsten Runde vertreten ^^) (Wie immer bei so einem langen Text hab ich bestimmt wieder die Hälfte von dem, was ich sagen wollte, vergessen. Kann man nicht ändern ^^)

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    • Ich schließ mich gleich mal an, bevor ich mich selbst eingrabe. Also erstmal was für eine überaus inkompetente Orga, die so einen Fehler begeht, da bin ich froh kein Teil von zu sein!
      Aber Hand aufs Herz, ich habs auch nicht kapiert, dass wir mit den Punkten gepfuscht haben, dafür hat mich das Stechen gestern noch einige Nerven gekostet mit kurzer Euphorie und kurz danach folgender Frustration und phasenweiser Apathie, aber der Ausgang ist nur fair, macht was draus @Eldrail und @SodaCookie.

      Dann auch mal gleich zu meiner Saga. Ich wollte im ersten Moment das Gefühl der Strohhutbande wiederaufleben lassen, die sie einem in den Zwischenkapiteln auf See geben und den damit verbundenen Emotionen, die der Manga seit Jahren nicht mehr liefert. Theoretisch hätte dieses Gefühl auch über zwei Texte getragen, aber ich wollte das Ganze dann doch mit einem düsteren Ziel verbinden und kam deshalb auch eine Schatzsuche, mit einem grausigen Ende. Das Ziel des ersten Textes war defintiv eine emotionale Bindung zu der Crew zu schaffen, um den Impact im zweiten Text besser einzudrücken. Im Nachhinein wäre ich wohl mit einer rein gut gelaunten Saga besser gefahren, weil die Prämisse ja doch etwas wankelmütig war, aber man ist ja nachher immer schlauer. Hervorgestochen sollten zwei Protagonisten sein Niak und Leba. Ich bin ein großer Fan von Protagonisten Duos, da man sich dann immer auf eine gute Interaktion einstellen kann und andere Charas gar nicht mehr so tief behandeln muss. Die Reaktion auf meinen ersten Text hat mich dann doch etwas ernüchtern lassen, auch wenn ich sie bis jetzt nicht nachvollziehen kann, dass ich in der Umfrage so schlecht abgeschnitten hab, obwohl der erste Text fast besser ist als der Zweite mit der Crewdynamik. Man muss dazu sagen, dass die Minkgruppe aber allgemein ziemlich gut war und dann hat es wohl doch nicht gereicht.
      Dass Niak und Leba verbundene Gegenpols darstellen, war auch so geplant, alleine durch ihre Namen die, oh mein Gott deeper Reveal, rückwärts gelesen Kain und Abel heißen. Thematik sollte eine Art Geschwisterliebe mit Opferung und Verrat sein, wobei aber aus den Texten herausgehen sollte, dass Niak Leba niemals töten würde, dafür ist ihre Verbindung zu stark, denn er ist ihr erster Freund. Im Gegensatz zur restlichen Crew, die sie zwar auch Leiden konnte aber bereit war für ihr "höheres Ziel" zu opfern.

      Wo wir auch bei meiner persönlichen Auflösung sind, wo ich finde man hätte sie eben schon gut in einem Dialog eröffnen können, denn die ganze Saga läuft ja eigentlich auf Niaks Motivation heraus und diese nicht zu öffnen ist einfach nur ein herber narrativer Fehler. Niak wurde schon früh in ihrer Kindheit gemobbt und tätlich angegriffen. In dieser Situation fungiert Leba als Eichhörnchen als Retter. Er hat schon früh seine Fruch erhalten und war dementsprechend Kindern seines Alters überlegen. Leba fungiert auch in späterer Zeit zu Niaks Beschützer, nicht weil er denkt dass Niak schwach ist, sondern weil er der Meinung ist das Freunde so etwas tun. Wie aus dem Ende des ersten Textes hervorgeht ist Niak aber aufgrund ihres mehrfachen "Versagens" in der Kindheit traumatisiert. Sie kann weder sich selbst schützen, sondern muss sich auf Leba verlassen, noch konnte sie ihre Eltern schützen, die außer Leba ihr einziger Anker sind. Sie sieht sich selbst als schwach an und hat das Gefühl in Lebas Schatten zu stehen, eine "hilflose Schwäche". Sie will dem entgegen und ist deswegen für sich selbst auf der Suche nach eigener Stärke, die sie unabhängig von Leba macht und auch von anderen, den auch sie will Leba beschützen. Sie hat auch eine Bindung zu ihrer restlichen Crew, ist aber bereit diese für eben ihre persönliche Entwicklung zu opfern, um auch ihrem PTSD von ihren Eltern, sowie ihrer Erfahrung mit den Riesen zu entfliehen, dem erlangen von "unabhängiger Stärke". Der Trigger dafür liegt im Gespräch zu Leba im zweiten Text, der an sie appelliert den Schatz zu finden und ihn mit dem Satz "der Kraft aus dem Herz" lässt er sie das Opfer erkennen. Niak hat zuvor ihren Lebenssinn verloren und schafft sich damit ein neues, ein erneuter Fokus auf ihr Ziel ohne Rücksicht auf Verluste. Ich glaube die Flashbacks haben zu wenig dazu beigetragen zu zeigen in welchem Licht Niak ihren Freund sieht und zeigt nur ihren Hunger nach Stärke, was vielen ja als Motivation etwas zu wenig oder zu schwach war. Tatsächlich sollte das Gespräch im zweiten Text einen Vorwurf zu Leba Beschützerinstinkt enthalten, dafür fehlte aber der Platz, hätte wohl etwas mehr aufgedröselt.
      Die Frucht selbst ist eigentlich die Blutfrucht. Sie wurde dort zurückgelassen und kann nur von jemanden gehoben werden, der bereit ist das Blut von vier nahestehenden Menschen zu vergießen. Ich denke das war aus dem Gedicht gut zu entnehmen. Mein dritter Text hätte mit einem Gespräch weitergeführt in dem Niak ihre Beweggründe schildert, die Leba natürlich zurückweist. Er hätte sich selbst in einen Konflikt gestellt zu fliehen und auf Vergeltung zu verzichten oder Niak zu töten. Wobei Niak ihm das nie angetan hätte, dafür ist ihre Verbindung zu tief. Wahrscheinlich hätte es in meinem Fall damit geendet, dass Leba angreift und merkt, dass er unterlegen ist, worauf er einen Angriffssuizid begeht, da auch für ihn kaum etwas bleibt.

      Der zweite Text geht über das Gespräch bis zum Betreten der Insel, welche noch einmal ein letztes Mal die Bindung der Crew im Zentrum hält, aber gleichzeitig Niaks ominöse Ambition andeutet als sie sagt sie wüssten nicht wie sehr sie sie braucht, als Trigger um ihre Stärke zu erlangen. Niak befindet sich im Konflikt zur Abhängigkeit zur Crew und ihrer Beziehung zu allen und ihren starken Wunsch in Stärke unabhängig zu sein. Ihr gefällt es nicht sie zu töten sieht es aber als ein notwendiges Übel. Sie ist kein Psychopath zeigt aber eindeutig soziopathische Züge, was auch über ihre leeren Blicke und zwanghaftes Verhalten gezeigt wird, auch diesen Part wollte ich eigentlich mehr Raum geben wozu aber auch die Zeit fehlte, denn eigentlich blieb Niak immer im Hintergrund was die Crewinteraktionen angeht und zeigte erst wirklich Emotion für das Ende der Crew, was von dieser fatal fehlinterpretiert wird.

      Der letzte Abschnitt nimmt viel Raum und Lebas emotionalen Zustand ein und dieser war mir ein großes Bedürfnis, weil ich oft das Gefühl habe der gewaltsame Tod von nahestehenden Menschen wird im literarischen Sinne etwas verklärt dargestellt. Oft sind Menschen wütend, greifen zur Waffe, sinnen sofort auf Rache. Aber eigentlich ist die erste Reaktion ein Schockzustand in meinem Fall eine tiefe Derealisation, die oftmals mit einem dissoziativen Zustand verbunden wird. Dabei habe ich mich an Schilderungen von Traumapatienten orientiert, die ein solches Erleben umschreiben. Das Entfernen aus dem eigenen Körper, ein anwachsender Klumpen dunkler Masse, der sie aus ihrem Geist verdrängt und sie in einen perspektiven wechselnden Beobachtungszustand drängt. Und das ist kein kurzer Moment, sondern ein fundamentales Erleben, dass einen definitiv daran hindern würde sofort anzugreifen. Der Begriff "Batzen" kam mir passend vor, weil er etwas undefinierbares hat, etwas umgangssprachlich, aber etwas festklebendes das man nicht los wird.

      Zu einzelnen Kritiken möchte ich mich nicht äußern, ich glaube alles was kritisiert wurde habe ich in meinen Beschreibungen aufgenommen.

      Zur Fortsetzung zu @Leonardho hatte ich mich ja geäußert, aber die Diskrepanz von eigener Vorstellung und Umsetzung ist natürlich immer anders. Ich bin immer noch der Meinung, dass Exposition das richtige Mittel zur Wahl gewesen wäre, anstatt einem großen Flashback, der eigentlich nur noch einmal die Emotion des ersten Textes widergibt, aber das hat dieses Format nunmal an sich.


      Der dritte Text von @King X. Drake seiner Saga. Zunächst glaub ich hab ich durchsickern lassen, dass ich deine Saga absolut feiere. Mit anfänglicher Skepsis was das für ein Mist sein soll zu schneller Begeisterung, wie gut es dir gelingt Humor in so einem subtilen Maße und doch in so einer Regelmäßigkeit über die Texte zu verteilen. Dein Stil im Textformat tut sein übrigens, denn ich kopieren musste allein schon der Konsistenz wegen und natürlich als Omage, denn man will ja vieles richtig machen. Zugegeben mein Humorstil ist ein anderer, den deinen hätte ich nicht kopieren können, darin bin ich nicht so gut. Bin eher ein Verfechter des direkten und oftmals flachen Humor, sowie schlechter Wortspiele, was man bestimmt nicht bemerkt hat. Auch der erste Abschnitt, der ja als schwächster Teil des Textes deklariert wurde gehört für mich dazu, denn er leitet auch als Vorbereitung zu dieser Art an Humor ein. Einigen vielleicht dann etwas doch zu sehr mit dem Hammer, aber ich musste es mit einem Marinebericht einfügen auch um den Stil der Saga zu wahren. Ich glaube die Zeugenaussagen hätte ich mir sparen können, dann wäre es vielleicht besser geworden. Nichtsdesto trotz war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wo ich doch auch das sehr vor mit hergeschoben hab und erst drei Stunden vor Abgabe niederschrieb, dafür war das Ergebnis gut. Ich hoffe auch mein Vorgänger ist mit der Art des Textes zufrieden. Wer übrigens acht gegeben hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass der Schreiber des Berichtes kein geringerer ist, als Konteradmiral Viral, der Hauptwidersacher meines ersten Finaltextes letztes Jahr.


      Der Zusatztext als Ersatz " Das Lied am Feuer" . Die Vorhergänge zu diesem Text möchte ich größtenteils aussparen, aber erst am Abend vor Veröffentlichung wurde sehr spät klar, dass ein Text fehlt. Am nächsten Tag um 12 Uhr war Abgabe um 10 Uhr fing ich den Text an. Zugegeben er ist wirklich nicht gut geworden. Ein bisschen Mythologie und einen kleinen Konflikt zusammengeschustert und das wars. Viel wertvoller finde ich was von @-Bo- und @Zoot daraus gemacht werde, welche aus dem Geschuster eine gute Essenz hervorbrachten. Für mich war es ein kurzweiliges Vergnügen einfach noch einen Text ohne Druck zu schreiben, dass dieser gut werden soll.


      Soviel zu mir. Die Teilnahme hat mich gefreut und auch wenn ich gescheitert bin, was aufgrund der großen Töne die ich am Anfang noch gespuckt habe umso peinlicher ist, war es mir eine große Freude hier teilzunehmen und soviel gute Geschichten und Konkurrenz miterleben zu dürfen. Sorry @EH~ das mit der Gipfelrevanche wird wohl nix, aber dafür haben wir zwischendurch oft genug konkurriert.


      Ich ziehe mich als Teilnehmer in Demut zurück, auch wenn ich die nächste Runde absolut verdient hätte (so bescheiden) und werde euch weiterhin als Orga nerven und versuchen diese absolut unfähigen Fehler zu verhindern. Entschuldigung noch einmal dafür, auch mir hätte es auffallen müssen mit den Punkten, ich dachte nämlich sowieso es hätte nicht gereicht.


      Als letztes noch zusätzliche Props an die Sagas von @Vex @Zeo und auch @EH~. Ich glaube von euch kam man noch einiges erwarten, von allen anderen übrigen Teilnehmern natürlich auch. Weiterhin viel Erfolg!
    • Ich will ein paar Worte zu meiner Saga verlieren, da diese ja anscheinend ganz gut ankam.
      Ausgangslage für mich war, dass ich kaum Zeit zum schreiben hatte. Daher wollte ich eine Geschichte schreiben, die nicht viel Recherche und Planung notwendig macht. Da ist mir die Idee von Ulrich gekommen: Ein frustrierter Durchschnittstyp, der unzufrieden mit seinem Leben ist und einfach aus dem Alltag ausbrechen will. Ursprünglich geplant habe ich allerdings eine weitaus weniger humoristische Geschichte. Es sollte eher einen tragischen und bedrückten Unterton enthalten. Alles was Ulrich anfasst, sollte schief gehen. Seine Freunde sollten ihn nicht ernst nehmen. Bei der textlichen Gestaltung habe ich mich vom Roman "Berlin Alexanderplatz" inspirieren lassen, was den Einschub verschiedener Textarten anging.
      Nach meiner ersten Planung sollte Ulrich am Ende von Text 2 am Pier vergeblich auf seine Freunde warten bis er realisiert, dass niemand erscheint. Er allein gelassen wurde. Die herannahende Marine sollte er niederschießen. Die Konsequenzen wären ihm gleichgültig gewesen. Dies hätte allerdings die Möglichkeit einer Fortsetzung stärker eingegrenzt. Daher habe ich mich dazu entschieden, das Ende offen zu lassen und so dem nächsten Autoren die Wahl zu lassen, ob Ulrich die Reise mit seinen Freunden beginnt oder ob sie ihn im Stich lassen.
      Und so konnte ich einen wirklich tollen weiteren Text zu Ulrich und Co. lesen. Man hat gemerkt, dass @Baka sich intensiv mit meinen Texten auseinandergesetzt hat und ich habe so viel an diesem Text gefeiert. Die Beschreibung des grantigen Blicks der Chinchilla Katze, die Zeugenaussagen, das Ende. Ich fand es wirklich toll, musste lachen und finde die Geschichte wurde super rund zu Ende gebracht!

      So, jetzt zu meiner eigenen Fortsetzung zu den Texten des Fremden:
      @qoii, @Pendrag Ich mochte eure Saga. Sie hat ein super mysteriöses Setting aufgebaut. Leider wusste ich nicht so recht, wie ich das vernünftig weiterführen sollte. Da die ersten beiden Texte in der Bar spielten, wollte ich den dritten Teil ebenfalls dort ansiedeln. Ich habe versucht, den Text über die Dialoge ans Ende zu tragen. Ich habe mit dabei vorgenommen, viele Andeutungen einzustreuen, über einen Kampf oder ein Ereignis in der Vergangenheit, ohne besonders konkret zu werden. Der Leser sollte sich selber fragen, was dort passiert sein könnte, wieso die Revolutionäre so schlecht weg kommen. Ich habe versucht, so das Interesse an dem Hintergrund der Geschichte zu wecken. Ähnliches gilt zu dem Ende. Man sollte mit einem WTF-Gefühl aus dem Text herausgehen. Lange passiert Garnichts und im letzten Abschnitt haut der fremde Abstruse Aussagen raus und streckt den Mink mit Königshaki nieder. Ich bin bewusst erneut nicht sehr konkret gewesen, der Leser sollte für sich selber Gedanken machen, ob der Fremde jetzt aus einer mysteriösen Sekte stammt oder was auch immer ist.
      Im Großen und ganzen war mein Plan, durch das Stellen immer neuer Fragen und die Etablierung von Mysterien, ohne irgendwas aufzuklären, eine Spannung zu erzeugen, die mir Punkte bringt und die die Ursprungsautoren ebenfalls zufriedenstellt. Ähnlich wie in der Serie Lost, in der gefühlt jedes Rätsel mit zwei weiteren Rätseln beantwortet wird. Kam leider nicht ganz so gut an. Spaß hatte ich trotzdem dabei!
      IHR WOLLT ARBEIT ICH WILL SCHLAFEN
    • Hallo, Freunde.

      Ich bin raus, schade, schade. Mag teilweise daran liegen, dass ich erst etwas spät gemerkt habe, dass ich meine Saga (die mit dem Himmelsdrachen und dem Fischjunkie) gar nicht selbst würde beenden können. Der zweite Text hing deshalb tatsächlich ein wenig in der Luft und ich verstehe, dass er nicht besonders gut abgeschnitten hat. Trotzdem hatte ich mich bemüht, ein paar subtile Hinweise darauf zu geben, was in Text 3 hätte passieren sollen. Leider hat der Autor, der die zugegeben undankbare Aufgabe hatte, an meine sinnlos anmutenden Texte anschließen zu müssen, das nicht erkannt… allerdings glaube ich auch nicht wirklich, dass das irgendwer getan hätte. Jedenfalls hab ich es nicht erwartet. ^^ Im Spoiler findet ihr daher einmal das, was ich mir ursprünglich für Text 3 ausgedacht hatte. Ausformuliert habe ich es dann aber nicht mehr.

      Spoiler anzeigen
      Der Himmelsdrache wacht auf und ist in bester Laune, ihm ist endlich eine Idee gekommen, wie er den Fischmenschen auf ihrer unzugänglichen Insel Schaden zufügen kann. Es bleibt eine Weile unklar, was genau ihm einfiel, der Text hätte sich aus der gewählten Ich-Perspektive erstmal damit beschäftigt, wie untypisch fröhlich sich der Mann fühlt, wie er sich selbst über seine gute Laune wundert und sich ihr entsprechend etwas unbeholfen zu verhalten versucht. Den Fischmenschen überkommt in seinem Rausch derweil eine unkontrollierbare Wut, er zerlegt alles und träumt davon, wie er den Menschen quält und letztlich tötet. Gleichzeitig sieht er aber realitätsgetreu die Vorgänge in der Wohnung und beobachtet, was der Himmelsdrache sich ausgedacht hat. Dessen Idee ist die Folgende: Er hat von der Geschichte mit Hody Jones Steroidmissbrauch gehört, nahm an, die Fischmenschen wären aufgrund ihrer Isolation grundsätzlich für alle möglichen Drogen empfänglich, und entschloss sich daher, die Fischmenscheninsel mit vergifteten und/oder sehr gefährlichen Drogen zu fluten. Der Fischmensch, dessen Rausch immer kranker wird, bekommt mit, was der Himmelsdrache sich wiederum formal als Ersuchen an irgendwelche Behörden notiert und merkt: Er ist Opfer einer solchen vergifteten Substanz geworden. Die Droge hat ihn an einen fremden Ort versetzt, aber auch in eine vergangene Zeit. Als er mitliest, dass der Himmelsdrache möglichst viele Fischmenschen auf diesem Weg töten wollte, wird zurück in die Gegenwart in dem Clubraum geschnitten, wo der junge Fischmensch als zuckendes Wrack verendet.


      Mein dritter Text musste dann an die Saga von blink anschließen und, naja, es hätte einfachere Aufgaben gegeben. Wäre interessant zu wissen, was er ursprünglich geplant hatte. Ich habe mich mangels Handlung jedenfalls darauf verlegt, Nolands Charakter zu erkunden und dem ganzen mit dem Schiffsschreiber als Stilmittel einen ansatzweise unterhaltsamen Anstrich zu verleihen. Diesen Twist, dass Noland respektive sein Berichterstatter sich entscheiden, die Langarmtypen zu schützen, fand ich charakteristisch passend, den Rezensenten hat er scheinbar auch gefallen. Trotzdem find ich es ärgerlich, dass mich diese undankbare Vorlage gewissermaßen ausgebremst hat. In den Kommentaren wurde das ja teilweise offen eingestanden… wie auch immer.

      Zuletzt bedanke ich mich erstens bei der Turnierorganisation, zweitens bei meinen Mitbewerbern, die ein beeindruckendes Niveau geliefert haben, und drittens bei allen Kommentatoren. Ich nehme mit, dass meine Texte stilistisch gut ankamen – und empfehle in dieser Hinsicht jedem die Lektüre von Michel Houellebecq -, inhaltlich aber mehr Stringenz gebrauchen können.
      Viel Erfolg allen Verbleibenden!
    • Dann auch mal von mir eine kurze Reflexion des bisherigen Turniers.

      Ursprünglich hatte ich mir die Lang-Menschen Gruppe gewünscht, da ich im Kopf schon eine nette Idee über einen Langarmmenschen hatte, welcher nichts im Leben erreicht und dann endlich die Chance sieht einer Person zu helfen, die etwas auf einem hohen Objekt (bspw. ein Baum) nicht erreichen kann. Gerade als er ihr helfen will, erscheint jedoch Ruffy und nutzt seinen Gummiarm um das Objekt zu holen. So wäre er dann noch weiter abgedriftet, weil ihm dieser letzte Funken genommen wurde.

      Mit der Fischmenschengruppe hatte ich dann eigentlich eines der schlimmeren Lose für mich gezogen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich schon ewig kein OP mehr verfolge und auch generell nicht soviel OP-Wissen besitze. Daher hieß es für mich erstmal das Wiki studieren und schauen was man so aus dem Volk rausholen kann. Da ich kein Fan davon bin OP-Charaktere als Protagonisten zu nehmen musste eine Neuerfindung her. Irgendwann kam mir dann die Idee mit Chilo und den Anfängen des Fischmenschenkarate.
      Ich habe mir auch garkeine richtige Saga überlegt, sondern eher von Text zu Text gelebt, was auch viel meiner mangelnden Zeit geschuldet war, da ich in dieser Phase des Turniers mitten in einem Umzug gesteckt habe.

      Überraschenderweise kamen meine Texte ganz gut an. Stilistisch/Handwerklich sicherlich von Mängeln behaftet und ich sehe mich auch in der kommenden Phase keine Punkte in der zweiten Kategorie gewinnen. Ich schreibe eigentlich nur zu meinen seltenen FT-Teilnahmen kreativ und die letzte dürfte auch schon wieder 5 Jahre her sein ^^.

      Ich hatte dementsprechend auch keine richtige Vorstellung über meinen Sagaabschluss, daher hat Nami. das schon gut gemacht. Ich hätte mir nur vielleicht nochmal einen abschließenden Konflikt mit der Bevölkerung gewünscht, in Zuge dessen Chilo endlich ihren Platz unter den Fischmenschen gefunden hätte. Mal sehen ich habe ja jetzt mit dem Crossover noch einige Möglichkeiten.

      Meine Fortsetzung zu Dillians Saga musste auch sehr gehetzt von mir geschrieben werden. Da ich mich wie gesagt kaum mit OP auskenne wollte ich schnellstmöglich von WCI weg und den Konflikt dort offen lassen und mich lieber wieder unbeleuchteten Aspekten widmen.

      Danke übrigens an @-Bo- deine Kritik ging echt runter wie Öl, das motiviert!

      Meine zugeloste Saga für das Crossover muss ich mir jetzt erstmal nochmals zu Gemüte führen. Mal sehen was man daraus machen kann, eine Idee habe ich bisher nicht. Freue mich aber so gut abgeschnitten zu haben trotz der starken Konkurrenz! Selbst wenn der nächste Text mein letzter werden sollte war es schon ein cooles Turnier.
      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'
    • Moxie schrieb:

      Mein dritter Text musste dann an die Saga von blink anschließen und, naja, es hätte einfachere Aufgaben gegeben. Wäre interessant zu wissen, was er ursprünglich geplant hatte.
      Kein Problem. Kurzfassung: Im-Sama möchte herausfinden, ob sich der Wille von Joyboy in Noland wiederfindet.
      Langfassung: Eine Theorie ist, dass Ruffy den Willen Joyboys (und den Willen von Roger) in sich trägt, indem er alle Rassen dieser Welt vereint, somit Diskriminierung abschafft und jedem die größtmögliche Freiheit bietet. Hier wäre er der freieste Mensch auf der Welt, das ist es, was er sich unter dem Piratenkönig vorstellt - was auch schon Roger betonte, der niemand war, der irgendetwas beherrschen wollte. Wir wissen, dass der Wille in One Piece nicht blutgebunden ist, und die Zeit überdauert, solange die Menschen nach Freiheit streben (s. Kapitel 100). Nun ist der Weltregierung dies ein Dorn im Auge, weswegen sie das D. als Problem sehen - und jeden, der diesen Willen in sich trägt. Wir wissen, dass Noland jemand in der Handlung war, der extrem aus dem Raster fällt - so besuchte er schon vor vierhundert Jahren das Paradies (Jaya) und auch die Neue Welt (Greenbit), zumal seine Stärke als außerordentlich dargestellt wurde. Vom Gesamtpaket her hätte er eine weitaus größere Rolle spielen können, als das, was wir bisher gesehen haben. Das als Vorlauf:

      Die Fünf Weisen schicken Noland auf eine Reise, um auszutesten, ob er derjenige ist, der die alte, verlorene Leidenschaft der Lang-Völker wecken kann. Alle kursiven Einschübe erzählen von der Vergangenheit, in der die Langvölker noch auf See waren, Joyboy begegneten und nach Freiheit strebten. Da dies vierhundert Jahre her ist, wissen die Lang-Völker heute nicht mehr, dass sie eine Nation von Seefahrern/Piraten waren, die Schätze in Chuis Keller sind, wie beschrieben, Reliquien aus vergangener Zeit (Holzbeine, Dreispitz) und sollen an die Piratenzeit erinnern. Das begründet auch den tief sitzenden Hass, den Chui auf die Weltregierung hat. So lässt er Nolands Schiff beschießen, welches im Auftrag und unter der Flagge der Regierung segelt.
      Im ersten Teil wird beschrieben, dass bereits die Kinder den Entdeckergeist in sich tragen, nur weiß keiner mehr, weshalb. Im ersten Teil wird beschrieben, dass Noland das Buch erhalten hat, das von der fernen Vergangenheit erzählt und in dem er mehr über Joyboy liest. Im zweiten Text wird beschrieben, dass dies Chuis Buch ist, in welchem auch dieser tagtäglich liest, ohne zu wissen, dass es kein Märchen ist, sondern Realität - und dass alle Lang-Völker einst zusammen mit Joyboy lebten und reisten. Die Klimax der Geschichte ist, dass Noland tatsächlich den Willen Joyboys in sich trägt, nur ist sich keiner dem bewusst. Alle Beteiligten wissen nur, dass da "etwas" ist.

      Da die Handlung nicht chronologisch verläuft, ist es dem dritten Teil möglich gewesen, beliebig in der Zeit zu springen und die Lücken auszunutzen, die der Leser selber zu schließen hatte. Meine Ideen waren beispielsweise: Noland hat in Teil eins das Buch, das als Geschenk bezeichnet wurde, während in Teil zwei weiter beschrieben wird, was es damit auf sich hat. Hier habe ich z.B. ausgespart, wie es ihm gegeben wurde.
      Auch war die Krankheit des Weisen nur vorgetäuscht, um Noland auf die Reise zu schicken, was ich mit einem Wort aufgelöst hatte: "Simulant". Hier bestand die Möglichkeit, die List der Weisen weiter auszuführen und die Konsequenzen ihres Planes offenzulegen - Noland zu diskreditieren. Hier hätte ich den Bogen zum Manga gespannt, da es arg auffällig war, Noland lediglich aufgrund einer Lüge hinzurichten. Als Erbfeind von Im-Sama wäre das nur ein Vorwand gewesen, um diese Gefahr zu eliminieren. Eine weitere Idee ist, die Saat für die künftige Feindschaft der Lang-Völker zu säen. Vor vierhundert Jahren lebten sie friedlich zusammen, wie vor achthundert Jahren, und heute sind sie untereinander verfeindet. In einer Fortsetzung hätten die Weisen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Einerseits einen wichtigen Feind auslöschen, auf der anderen Seite weitere Spaltung hervorrufen, um etwaige konkurrierende Macht im Keim zu ersticken.

      Was mich gefreut hat, war in den Kommentaren zu lesen, dass dies Stoff für eine längere Ausarbeitung sein könnte. Schade war, dass ich den Subtext nicht gut herüber bringen konnte - so ist es in meinen Augen traurig, dass das latente Potential, das eine Reinkarnation von Joyboy innehat, nicht ausgenutzt werden konnte - und keinerlei Bewusstsein dafür aufkeimte, was der Ruf nach Freiheit vor Jahrhunderten bedeutete. Potential, dem sich niemand so ganz bewusst wurde, womit die Weisen und Im-Sama gut daran tun, dieses Quäntchen Saat auszulöschen, ehe dies eine reelle Gefahr auslöst. Das war ein weiterer Punkt, der leider nicht herauskam: Dass Im-Sama hier seit mindestens vierhundert Jahren existiert und ein Grund genannt wird, weshalb er/sie sich an der Macht halten kann. Alles, was eine mögliche Gefahr darstellen könnte, wird erkannt und eliminiert.

      Froh darüber bin ich, dass ich dieses Jahr alle Teile zu Papier gebracht habe. Es ist schön, in den flow zu kommen. Danke @Zeo für das Kompliment. :D
    • Neu

      Zwar etwas verspätet, aber @Pendrag und ich wollten uns auch etwas zu unseren bisherigen Texten äußern, wobei wir aufgrund des Crossovers zumindest zu den >Fremden Texten< noch nicht zu viel verraten wollen. Auch wenn die Ereignisse durch @King X. Drake eine.... nennen wir es mal unerwartete Wendung genommen haben XD.
      Besonders gefreut hat uns, dass die Situationsbeschreibungen bei den Meisten sehr gut angekommen zu sein scheinen.
      Die Kritik, dass in unserem Text einiges, besonders in Bezug auf den Fremden, sehr offen geblieben ist, können wir nachvollziehen, allerdings gab es auch den einen oder anderen Hinweis, der anscheinend zu gut versteckt wurde.
      Beispielsweise hatten wir nicht geplant, dass die Revos gehasst werden und mit ihnen überhaupt keine Geschäfte durchgeführt werden.

      Zitat schrieb:

      "Nun, wenn dem so wäre, mein Freund, dann währt Ihr ein ganz schön schlechter Lügner. Denn wenn Ihr von der Revolution wäret, so wüsstet Ihr, dass wir mit ihnen auf diese Art und Weise keine Geschäfte machen!" Während er sprach wurde die Stimme von Cap immer dunkler und knurrender, welches sich auch auf seinem Gesicht widerspiegelte.
      Dies sollte ausdrücken, dass Geschäfte mit den Revos eben nicht auf >diese Art und Weise< abgeschlossen werden, sprich über diese Art der Kontaktaufnahme, was andere Wege aber nicht ausschließen sollte. Darauf das etwas mehr dahinter steckt, gab es nach dem Umzug von der Bar zum Tisch auch noch einen weiteren Hinweis. Mal schauen, wer den Hinweis in nächsten Kapitel wiederentdeckt.

      Aber diese Hinweise scheinen nicht deutlich genug gewesen zu sein, deswegen hat Balbo bei King auch eine viel wichtigere Rolle bekommen als wir ihm eigentlich zugedacht hatten. Aber diese Änderungen lassen sich dann doch erstaunlich gut, zusammen mit dem von der Orga ausgewählten Saga, in ein neues Kapitel verwandeln. :)

      Diese beiden Texte wurden hauptsächlich von @Pendrag geschrieben, wobei ich dann einige Anmerkungen, Ergänzungen und Änderungsvorschläge beigesteuert habe.

      Beim dritten Text haben wir dann die Rollen getauscht und zumindest für mich stand das Ende mit einem Einzug von Ingrimm nach Drachenheim von vornherein fest. Stellte sich also nur noch die Frage, wie der ganze Rest gefüllt werden sollte.
      Die Reihe der Elementbezüge in den Titeln wollte ich gerne fortgesetzten und da noch Luft und Erde blieben und die Walküren durch den Himmel reiten und für den letztendlichen Einzug nach Drachenheim/Walhalla unerlässlich sind, habe ich mich schließlich für den kleinen Kompromiss entschieden, statt Luft den Wind zu nehmen, wobei meine Intention angekommen zu sein scheint. :)
      Darüber kam mir dann auch die Idee, das Kommen der Walküren während der Schlacht mehr oder minder anzukündigen, indem Ingrimm immer mal wieder meint etwas zu hören, was schließlich in seine Todeserfahrung übergeht. Da dies alles mehr in seiner Wahrnehmung passiert habe ich diese Stellen kursiv geschrieben, besonders um am Ende den Übergang von der… nennen wir es mal Realität in die Totenwelt deutlich zum machen.

      Die Kritik, dass er sich für sein Alter und seine damit in Verbindung stehenden Gebrechen zu gut gegen seine vier Kontrahenten durchsetzen konnte, kann ich schon nachvollziehen. Allerdings hatte ich es zum einen so gelesen, dass seine Gegner zwar schon gute und starke Kämpfer sind, aber noch verhältnismäßig jung und deswegen etwas unterfahren, was Kämpfe uns angeht. Dies habe ich z.B. daraus gezogen, dass sie die Spur im Schnee aus dem zweiten Kapitel bei ihrer Suche zerstören. Also Erfahrung und Kampftechnik schlägt Kraft und Jungen, besonders wenn ein so starkes Rüstungshaki vorhanden ist.

      Weiterhin wollte ich mir gerne den Spaß erlauben und auf den, sicher von @Baka als Witz gemeinten, Gedanken von Hunki jemanden mit dem Hörerhelm aufzuspießen zurückgreifen und da dieser sicher auch nicht alleine durch den Wald rennen würde, waren es am Ende dann schon vier Gegner für Ingrimm.

      Außerdem spukte beim Schreiben die ganze Zeit über die >Graue Horde< von Terry Pratchett in meinem Hinterkopf herum. Eine Gruppe von Ü-80 Barbaren, mit Rheuma und allen anderen Problemen des Alters, die sich trotzdem durch die Armee eines an China angelehnten Reiches metzeln, da sie über die Jahre gelernt haben nicht da zu stehen, wo es gerade gefährlich ist bzw. ein Schwert trifft… oder zumindest so ähnlich, so ganz kann ich mich an die Begründung nicht mehr einrennen. ^^

      Der Angesprochenen passiviert von Sigi kann ich nur zustimmen, allerdings hatte ich keine Idee wie ich ihn gut in den Kampf einbauen kann, da er weder Kampferfahrung noch wirkliche Kontrolle über seine TF hat, weswegen er nicht mit Ingrimm Seite an Seite kämpfen konnte. Auch wollte ich nicht, dass einer der anderen Riesen vorher an Ingrimm vorbeikommt, da dies in meinen Augen eine zu große Schmälerung für Ingrimms letzten Kampf gewesen wäre. Eine Flucht von Sigi während des Kampfes konnte ich mir aber auch nicht gut vorstellen, da dann der weitere Kampf doch etwas sinnlos geworden wäre und da das Kapitel mit Ingrimms Einzug nach Drachenheim enden sollte, konnte ich Sigi danach auch keine aktive Rolle mehr geben. Sprich in meiner Planung oder wohl besser Sicht auf den Kampf, gab es für ihn schlicht keine Möglichkeit aktiver zu werden, auch wenn es von der Wortbegrenzung sicher möglich gewesen wäre.

      In diesem Zusammenhang bin ich auch etwas erstaunt, dass niemand das Auftauchen von „Fenris“ angesprochen hat. ;)

      Das ich mit Rechtschreibung und Grammatik etwas auf dem Kriegsfuß stehe und bei den Kleinigkeiten auch kein Programm helfen kann, müsste mittlerweile hier mehr oder weniger bekannt sein. ^^

      In diesem Sinne mal schauen, was ihr zu unserem nächsten Kapitel zu sagen habt ^.^
      :thumbsup: Nicht nur in One Piece die reine Wahrheit: :thumbsup:
      Pirates are evil?!!... ...The Marines are Justice?!!
      These labels have been passed around Heaven knows how many times...!!!
      Kids who have never known peace... ...and kids who have never known war... ...Their values are too different!!!
      Whoever stands at the top can define right and wrong as they see fit!!!
      Right now, we stand in neutral territory!!!
      "Justice will prevail"?!... ...Well, sure it will!
      Whoever prevails... ...is Justice!!!! (Doflamingo)

      So kann man es aber auch sehen
      "THERE IS NO JUSTICE, THERE IS ONLY ME!"
      Death, Discworld, Terry Pratchett

    • Neu

      Eigentlich wollte ich hier schon viel früher schreiben, aber die Woche war dann doch recht ausgelastet und wie üblich machen es die eigenen Vorstellungen, was man hier alles schreiben will nicht besser. Aber ehe dann Phase 3 schon startet (und um eine leichte Schreibblockade zu umgehen?!), will ich auch^^
      Vorneweg ein paar Kommentare zu den Beiträgen hier, das waren eventuell mal mehr geplante Kommentare, aber okay, so viel Zeit habe ich dann doch nicht xD

      Leonardho schrieb:

      Große Warnung. Ich schreibe hier viel zu viel. Sorry dafür ^^
      Ah nun, den Plan hatte ich auch ursprünglich, nur bezweifle ich, dass es in der Realität so ausführlich werden wird^^ Jedenfalls freue ich mich als Leser meist darüber, wenn ein Kommentar mehr Inhalt enthält!

      Leonardho schrieb:

      Ich will nur sagen, dass ich ein klares Konzept hatte und mit meiner Ausführung nach meinen Fähigkeiten recht zufrieden war. Auf jeden Fall habe ich einiges gelernt!
      Ich finde, so etwas ist doch auch sehr wichtig bzw. sollte auch der Hauptgrund für eine Teilnahme sein. Klar, die nächste Runde erreichen heißt noch mehr Gelegenheit zum Schreiben, aber nur versuchen sich so anzupassen, dass es hoffentlich gut ankommt, ohne es auch selbst so zu wollen finde ich eher zweifelhaft.

      Leonardho schrieb:

      Ich werde auf jeden Fall nicht damit aufhören, weiter Kommentare zu schreiben. Ich hoffe, das macht den Teilnehmern nichts aus, dass sie von jemanden kritisiert werden, der bereits rausgefallen ist :D Sonst pech gehabt ^^ Wahrscheinlich werd ich jetzt auch strenger werden, aber das wird sich noch zeigen, da das mehr Zeit in Anspruch nimmt.
      Ich hoffe doch! Kommentare sind immer gerne gesehen, auch kritische Kommentare können hilfreich sein (kriegt Flashbacks zu Bos Zerriss von unserer Saga xD). Ich versuche ja möglichst einen Fokus auf positive Aspekte zu legen, aber speziell jetzt sollte man auch durchaus mal sagen, wie man es findet^^

      Baka schrieb:

      Ich schließ mich gleich mal an, bevor ich mich selbst eingrabe. Also erstmal was für eine überaus inkompetente Orga, die so einen Fehler begeht, da bin ich froh kein Teil von zu sein!
      Aber Hand aufs Herz, ich habs auch nicht kapiert, dass wir mit den Punkten gepfuscht haben, dafür hat mich das Stechen gestern noch einige Nerven gekostet mit kurzer Euphorie und kurz danach folgender Frustration und phasenweiser Apathie, aber der Ausgang ist nur fair, macht was draus @Eldrail und @SodaCookie.
      Wie schon im Discord: passiert mal, ist ja nicht so, als wäre hier bei irgendjemandem eine böse Absicht dabei (jedenfalls kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen). Ich bin mir sicher, dass ich dich als Autor vermissen werde, aber leider werden es immer weniger Teilnehmer...
      Wir werden uns bemühen!

      Baka schrieb:

      Zugegeben er ist wirklich nicht gut geworden.
      Nun, ich mochte den Text, auch wenn es nur ein 2-Stunden-Text war.

      Moxie schrieb:

      Trotzdem find ich es ärgerlich, dass mich diese undankbare Vorlage gewissermaßen ausgebremst hat. In den Kommentaren wurde das ja teilweise offen eingestanden… wie auch immer.
      Eine Stimme hast du von mir jedenfalls trotzdem bekommen^^ Ich fand es ziemlich stark gelöst, selbst wenn es jetzt nicht der Vorstellung des Originalautors entsprach. In Bezug auf die unterschiedlichen Schwierigkeiten der Fortführungen ist es hier aber der falsche Platz, daher sage ich dazu nichtsd weiter.

      Moxie schrieb:

      Im Spoiler findet ihr daher einmal das, was ich mir ursprünglich für Text 3 ausgedacht hatte. Ausformuliert habe ich es dann aber nicht mehr.
      Ich hoffe mal, es wird dir keinen zu starken Schlag verpassen, wenn der Kanon jetzt das ist, was in Text 3 passiert ist^^

      Zeo schrieb:

      Freue mich aber so gut abgeschnitten zu haben trotz der starken Konkurrenz! Selbst wenn der nächste Text mein letzter werden sollte war es schon ein cooles Turnier.
      Dem kann ich mich anschließen!

      qoii schrieb:

      Außerdem spukte beim Schreiben die ganze Zeit über die >Graue Horde< von Terry Pratchett in meinem Hinterkopf herum.
      Zu viele Anleihen nehmen ist immer so eine Sache, aber Pratchett geht immer^^

      Noch kurz allgemein: die grundlegende Idee und das Konzept dess FFT haben mir sehr gefallen (selbst wenn es sich jetzt nicht um die ursprünglich mal gewünschte Gruppe handelte^^), da dieses Konzept einer nicht so eingeschränkten Saga eben schon viel Freiheit bietet und trotzdem gewisse Aspekte in den Fokus bringt, die man sonst wohl eher nicht so bekommen hätte. Das spiegelte sich dann auch entsprechend in den Texten wieder, die auch gerade deswegen zu gefallen wussten. Nach den Gruppierungen des letzten FFT eine abermals gelungene Umsetzung der Gruppenphase!

      Jetzt endlich mal zu unseren Texten! Grundsätzlich ist alles, was nicht in den Texten steht nicht wirklich Kanon (und bei uns gibt es jetzt auch nicht so viel, was an Geheimnissen bleibt), daher kann es auch getrost ignoriert werden im Zweifel. Beginnen wir vielleicht mit einem letzten Zitat^^

      qoii schrieb:

      Diese beiden Texte wurden hauptsächlich von @Pendrag geschrieben, wobei ich dann einige Anmerkungen, Ergänzungen und Änderungsvorschläge beigesteuert habe.

      Beim dritten Text haben wir dann die Rollen getauscht
      Im Prinzip ist eine Allianz von einem gewissen Vorteil, da 2 Personen mehr Ideen, Korrektur und eventuell Schreibzeit bedeutet. Andererseits heißt es auch mehr Abstimmung, widersprüchliche Meinungen und durchaus auch mal nicht zusammenpassende Stile, die irgendwie zusammengeführt werden müssen.
      Das Prinzip mit einem Hauptautor hatten wir auch mal anfänglich so: den ersten Text habe ich erstmal nach einer Brainstorming Sitzung aus den Ideen zusammengeschrieben und anschließend mit den kritischen Rückmeldungen vereinfacht bzw. optimiert.
      Der zweite Text kam von meinem Partner, nachdem ich die erste Fassung fürchterlich verhauen hatte, etwas ergänzt durch meine Anmerkungen. Das Ende war ein gewisser Kampf mit zu vielen Möglichkeiten, schließlich habe ich noch ein neues Ende verfasst, was dann in der finalen Version enthalten war.
      Der dritte Text folgte einem ähnlichen Prinzip: Ideensammlung, erste Fassung von meinem Partner, dann habe ich sozusagen die zweite Hälfte neu geschrieben mit gegenseitigen Verbesserungsvorschlägen.
      Dabei fragt man sich natürlich, ob solche gemixten Texte bzw. sozusagen unterschiedliche Autoren eigentlich auffallen. Es kann z.B. auch auffällig sein, dass mein Partner weniger ein Freund von dem ist, was gerne "Atmosphäre" genannt wird (obwohl ich da durchaus noch versucht habe etwas davon reinzubringen^^) und allgemein wegen seines Pen & Paper Backgrounds entsprechend eingefärbte Ideen bzw. Umsetzungen hat. Was die Ideen angeht, würde ich da schon eher die Mehrzahl ihm zuordnen und im Zweifel waren so ein paar weniger erfolgreiche Ideen meine^^

      Die Saga von uns basierte auf der Idee, wirklich mehr die Rasse in den Vordergrund zu setzen. Dies sollte allerdings auch entsprechend kontrastiert werden durch den POV eines Menschen, der vor allem diese Unterschiede bemerkt. Deshalb diese Enklave an Langmenschen (und dort sind wirklich alle vertreten, der Jäger am Anfang ist als Langgliedmensch ein Vertreter der vierten Langrasse). Daraus resultieren dann entsprechende Szenen (die unnatürliche Treppe, die Überstärke in Form des Jägers, die Art, wie die Kinder spielen, dieser Einbruch in das Haus mit den Möbeln falscher Maße, die Hafenarbeiter mit ihren jeweiligen Stärken [und ursprünglich war auch mal eine Szene geplant mit einem Langhalsmenschen, der/die den Protagonisten aus dem Fenster entdeckt, weil sich der Hals soweit verbiegen kann]). Es sollte zeigen, woher die Furcht neben dem Anderssein auch resultieren kann, genauso aber auch, dass es eben normal für die Langmenschen ist und eigentlich auch gar kein Problem darstellt (außer einem Minderwertigkeitskomplex^^).
      Es war von vorneherein geplant, dass am Ende ein Konflikt mit den Sklavenjägern heraufbeschwört wird, jedoch sollte es keine weitere Festlegungn geben (so haben wir nicht einmal wirklich über unsere mögliche eigene Beendigung der Saga nachgedacht). Eventuell hätte man den Jäger nutzen können (zu dem wir zwar noch theoretischen Background hatten, aber das ist als Nicht-Kanon auch nicht notwendig), aber das musste natürlich nicht. Letztlich ging es natürlich schon um die Auflösung in Bezug auf den Schiffsjungen und @Dillian hat es schon ziemlich gut gemacht^^

      Die Fortführung von @Merry Lambs Saga war sicherlich eine Herausforderung, da wir zwar frühzeitig wussten, was wir alles machen wollten, nur erwiesen sich 1200 Wörter als ganz schön knapp für die ganzen Punkte, die wir haben wollten, um die Saga zusammenzuführen. Letztlich sind wir aber schon ziemlich zufrieden gewesen, da wir im Prinzip beide Vorgängertexte abschließen konnten und das empfanden wir als die höchste Priorität. Es freut uns natürlich noch besonders, dass wir da anscheinend auch beim Originalautor gut ankamen :)
      Figuren wie Jimbei sind naturgemäß eine größere Herausforderung, andererseits wollten wir uns auch nicht drücken, da wir sicher waren, dass er dabei sein musste. Genauso finde ich es nicht so leicht, einen Kampf gut zu schreiben, aber offenbar ist es ganz passabel geworden, abgesehen von meiner Abwandlung der Idee, dass Jimbei Sho'thul fortlockt und nur vertreibt zu Jimbei tötet den Seekönig. Nun ja, da spielten eine Menge Faktoren rein, die in mir den starken Wunsch weckten, dies so zu schreiben (z.B. der Wunsch gegen Odas Gigantismus entgegenzusetzen, dass dies nicht immer nützlich ist, mehr Konsequenz, Jimbei der so eine Gefahr eher nicht frei umherlaufen lassen wollte). Vielleicht hätte ich mich aber doch nicht so hinreißen lassen sollen^^

      Es hat bisher viel Spaß gemacht und ich hoffe, Phase 3 wird das Niveau hochhalten (und die Kommentare nicht ausbleiben)!
      "Well, let's begin"
      Meine FF: Erlebnisse eines Meisterdiebes (abgeschlossen)
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      Dann sollte ich auch endlich mal ^^

      Text 1: Boss

      Mit der Zulosung in die Fischmenschengruppe war ich durchaus zufrieden, meine erste Wahl wäre die Riesen gewesen, Minks wären auch in Ordnung, aber bei Lang-wasauchimmer-Menschen hätte ich mir glaube ich schwer getan.
      Da Jimbei eine meiner Lieblingsfiguren ist, war mir schnell klar das ich über ihn schreiben wollte und ich wollte eine Seite an ihm zeigen die noch unbekannt ist, einen jungen, stürmischen und durch die kürzlichen Begebenheiten eben auch zornigen Jimbei. Das dies für manche nicht funktionierte da es nicht der ihnen bekannte Jimbei zeigte, war mir klar, aber ich wollte eben auch einen anderen Jimbei zeigen, der eben noch nicht seinen ruhigen und ausgeglichenen Charakter hatte, dies wird in Odas Flashback auch so dargestellt wie ich finde, während Oda das aber schnell überspielt wollte ich dem ganzen Tiefe geben, zusätzlich kam natürlich noch mein eigener, eher martialischer Geschmack dazu, der vielleicht etwas zuviel war ^^

      Vex schrieb:

      Die Meisten werden ein festes Bild zu Jimbei im Kopf haben und das muss nun in den kommenden Texten bestätigt oder zumindest erweitert werden. Sicherlich nicht die einfachste Aufgabe, die sich der Autor hier ausgesucht hat.

      Leonardho schrieb:

      Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich finde, dass Jinbei gut getroffen wurde oder nicht.

      Eldrail schrieb:

      Was dessen Charakterisierung angeht habe ich gewisse Zweifel, maße mir da aber auch nicht an, so gut Bescheid zu wissen

      Ace666 schrieb:

      Leider hat es der Text nicht geschafft, dass ich ihm abkaufe, dass Jinbei so handeln und reden würde.

      Baka schrieb:

      Wenn man aber einen bekannten Charakter wählt denke ich muss man darauf achten, dass man den Wiedererkennungswert findet und davon hab ich leider wenig gesehen.
      Leider ist es mir laut den Kritiken nicht ganz gelungen, aber ich verstehe auch wieso, ich hatte viel experimentiert im ersten Text, die Boss Rufe waren dafür ein Beispiel, im Nachhinein sehe ich das diese nicht passend sind, allerdings hat mir das wiederaufgreifen im 3. Text gefallen. Ich habe durch die Kritiken aber viel mitgenommen und habe vor den ersten Text nocheinmal zu überarbeiten, mal sehen ob und wann ich dazu komme ^^

      Vex schrieb:

      Ansonsten weiß ich nicht gänzlich, was ich von dem Text halten soll, da ich ihn streckenweise sehr schwierig zum Lesen fand. Die erste Hälfte mit den häufigen Formatierungswechseln, deren Funktion und Wirkung sich mir nicht immer gänzlich erschlossen haben, nur um dann im zweiten Teil keinerlei Verwendung mehr zu finden, da dort der abgehackte Stil, der Hektik transportieren sollte, dann doch einem schildernden Erzählstil weicht. Grundsätzlich meine ich zu verstehen, was der Autor bezwecken wollte, aber es ist bei mir leider nicht angekommen. Der stilistische Bruch in der Mitte ist mir als Zäsur zu krass, die auch inhaltlich nicht wirklich unterfüttert wird.
      Vex hat die Problematik meiner Formatierung ganz gut erfasst und ich stimme im Nachhinein absolut zu.

      Vex schrieb:

      Nun wir haben also Jimbei und die Sonnen-Piraten, die einem Mann namens Kadhal auf der Spur sind, der für den Tod Fisher Tigers verantwortlich ist.
      Da ich mir nicht sicher bin ob das jedem bewusst war: Kadahl war ebenfalls keine ausgedachte Figur, er kommt im Manga zu Tigers Flashback vor, genau wie Strawberry, aber dieser sollte bekannter sein.

      Leonardho schrieb:

      Dem Leser wichtige Informationen vorzuenthalten und ihn für eine Weile darüber im Dunkeln zu lassen, was eigentlich genau passiert, kann schnell schief gehen, es kann aber auch eine starke Sogwirkung entfalten. Dem Autoren ist auf jeden Fall letzteres gelungen. Gut gemacht!
      Das war tatsächlich auch meine Absicht und es freut mich das dieser ASpekt funktioniert hat.

      Eldrail schrieb:

      Mir hat diese sich aufheizende Stimmung ganz gut gefallen,

      Callico schrieb:

      Der Angriff der Fischmenschen ist sehr gut geschildert worden, besonders, weil die Fischmenschen Gebrauch des Terrains gemacht haben.

      Baka schrieb:

      Er spannt Spannung und Atmosphäre auf und gibt der Geschichte den richtigen Kick in die Kampfhandlung hinein. Erinnert mich sehr an Schlachtenbeschreibungen aus Historienromanen, die mit teils einem ähnlichen Aufbau aufwarten.
      Und um hier auf die Stimmung und den Kampf einzugehen: Meine Inspiration für den Anfang war der fantastische Film Master & Commander mit Russel Crowe, auch lese ich tatsächlich sehr gern Historienromane und auch bin hier bin ich natürlich höchst erfreut gewesen das ich dies gut rüberbringen konnte. Natürlich war ein großer Einfluss auch Fluch der Karibik, aber dazu mehr bei Text 2.

      Vex schrieb:

      Bei der Auflösung am Ende würde es mich wirklich interessieren, ob der Autor auf die Kritik/Konkurrenz reagiert hat, um doch nicht Jimbei in Szene zu setzen oder ob das wirklich von vornherein so doppldeutig-irreführend angelegt war?
      Meine erste Idee war es die Geschichte rund um Jimbei weiterzuführen, aber ich erkannte durch die Kritiken, dass dies nicht der richtige Weg gewesen wäre, wer meine erste Fassung lesen möchte kann dies gern hier machen, auch befinden sich dort die Notizen zu einer anderen Ideen die euch bekannt vorkommen dürfte:

      Spoiler anzeigen

      Akt ll: Alte Bekannte
      "Wird immer noch ein neues Mitglied für die 7 Samurai der Meere gesucht?!"

      Bedächtig dachte Jinbei an seine letzten Worte an den Konteradmiral Strawberry, nachdem er Frieden mit dem Ableben von Fisher Tiger schließen konnte und der rote Schleier sich vor seinen Augen lüftete, konnte er seit längerer Zeit wieder klar denken.
      Der grundlose Rachedurst hatte die Vorurteile der Menschen nur bestätigt, Fisher Tiger war durch seine eigene Unvollkommenheit gestorben, er konnte es nicht ertragen durch das Blut eines Menschens gerettet zu werden.
      Schuld hatten nicht die Soldaten, waren sie doch nur Marionetten der Herrschenden, der Weltregierung. Geblendet vor Trauer und Wut hatte Jinbei die letzten Worte seines großen Bruders und Captains vergessen:
      "Hört mir zu ... ich habe das Leben so gelebt wie ich es wollte ... und alles was ich tat, schadete ... den Zielen die Königin Otohime erreichen wollte! Sie hat ... Recht.
      Natürlich möchte jeder Frieden!"
      Doch wie könnte er den Traum von Königin Otohime wahr werden lassen, da fiel ihm eine brisante Nachricht ein, die sie erst vor kurzem erreicht hatte:
      "Mitglied der 7 Samurai Ochoku der Salzige besiegt von Kaido dem aufsteigenden Drachen"
      Nachdem die Rocks Piraten besiegt waren, zerstreuten sich die Mitglieder aus der einstig gigantischen Flotte. Die prominenteren Offiziere die der Marine entkommen konnten, bildeten ihre eigenen Banden. Einer davon war Ochoku, doch anders als die anderen Überlebenden, biederte er sich der Weltregierung an und wurde dank seiner Stärke schnell einer der 7 Samurai der Meere. Er hatte jedoch die Ambitionen eines Piraten unterschätzt, Kaido, der nur für den Krieg lebte, widerte die Verbindung mit der Weltregierung an.
      So entschloss er sich seinen Ziehvater zu verraten und die Weltregierung verlor ihr neustes Mitglied der 7 Samurai.
      Als Mitglied der 7 Samurai wäre es Jinbei möglich die Reputation der Meeresbewohner zu stärken, gleichzeitig würde es ihren Einfluss auf die Weltpolitik unterstützen, und wenn es nur bedeuten würde, dass das Königreich Ryuuguu wieder an zukünftigen Reverien teilnehmen kann.
      Jinbei wusste auch bereits wie er sich den Platz als einer der 7 Samurai sichern konnte:
      Er wusste auch wo er ihn finden würde, ihre Spur war leicht zu folgen und es gab bereits Gerüchte über ihr neuestes Ziel.
      Sie kamen zu spät


      Fischmenschenpiraten-Kult, beten alte Gottheit an, greifen Inseln an und opfern Unschuldige an ihre Gottheiten - 315.000.000 Berry Kopfgeld auf Anführer Nine-Eyes, ein Neunaugen-Fischmensch, stets in einer schwarzen Kutte gekleidet, das halbe Gesicht unterhalb der Augen hinter einer Maske verborgen. Dahinter verbarg sich ein rundliches Maul gefüllt mit rasiermesserscharfen Zähnen

      Kadahl hörte nur die Geräusche des kampfes...-> Entführtung durch Kult


      Text 2: Gefangen


      Vex schrieb:

      Und ich musste echt zwei mal schauen, ob wir hier wirklich eine Fortsetzung zum Text Boss haben oder gar einen ganz anderen Autor, weil ich den zweiten Text doch sehr anders fand, was Schreibstil, Aufbau etc. angeht.
      Ja, ich habe leider keinen Ghostwriter engagiert :D ich musste mich erstmal wieder daran gewöhnen Texte zu schreiben ^^

      Nachdem ich also den Entschluss gefasst hatte die Geschichte anders fortzuführen war klar das ein Szenenwechsel auf Kadahl wohl genau das richtige wäre. Die Idee das Jimbei Samurai der 7 Meere werden wollte und wie er dies erreichen würde war mir bereits klar, allerdings änderte ich komplett den Ansatz, meine ursprüngliche Idee mit Ochoku, den es übrigens auch im Manga gibt ^^ musste weichen und meine 2. Idee mit dem Fischmenschenkult der natürlich an Cthulu angelehnt ist, nahm Form an. Da ich jetzt den Fokus auf Kadahl richtete und ich seine Entwicklung zeigen wollte, waren diese prädestiniert um wahre feindliche Fischmenschen zu zeigen um einen Kontrast zu den Sonenpiraten zu entwickeln.

      Hugo schrieb:

      Erinnert ein wenig an die Flying Dutchman aus Fluch der Karibik und den Kraken. Und ich finde es auch gut, dass die Fischmenschen hier auch mal wieder Antagonisten sind.

      Leonardho schrieb:

      Ich musste bei diesem Text auch sehr stark an Fluch der Karibik denken
      Der Angriff der Kultpiraten war natürlich absolut von Fluch der Karibik inspiriert, bloß weniger Disney und mehr Blut ^^
      Auch konnte ich so einen vollends eigenen Charakter, bzw. 3 einführen: Nine-Eyes der Neun-Augen Fischmensch, inspiriert von dem Kleinen Wassermann, wer es als Kind gehört hat sollte sich das gruselige Neunauge erinnern ^^ aber hier mal ein Foto eines echten Neun-Auges:


      Auf Grund der Wörteranzahl musste ich ein paar Ideen fallen lassen, er hätte noch eine besondere Fähigkeit auf Grund seiner "9" Augen gehabt. Und seine Lache: Shahahaha, ist übrigens Arlongs Lache, dich ich äußerst passen fand. Für seine beiden Handlanger war klar das Tentakel nicht fehlen durften und als kleineren Bösewicht wollte ich einen Anglerfisch. Ich musste deren Beschreibung leider auf ein Minimum beschränken, aber ich glaube sie haben auch so gut funktioniert da man sich bei ihnen relativ leicht etwas vorstellen konnte.

      Das Ende war dann natürlich recht ambitioniert, aber ich konnte in 1200 Wörtern unmöglich alles erzählen und so entschied ich mich das Finale im 3. Text meiner Konkurrenz zu überlassen.
      Und natürlich war es vorgesehen das Jimbei erscheint und die Lage rettet ^^ aber natürlich hätte es jeder sein können ^^

      Eldrail schrieb:

      Auch hier wird wieder ein sehr offenes Ende gewählt. Das finde ich auch etwas fragwürdig, da wirklich überhaupt kein Anhaltspunkt gegeben wird, wer jetzt als eventueller Retter eingreift.
      nicht wahr Eldrail ^^

      Monkey D. David schrieb:

      da dachte ich es geht bei jinbei weiter aber fehlanzeige ^^
      Sorry ^^

      Alles in allem war ich ziemlich zufrieden mit meinem Text, in die Gedankengänge der Charaktere einzudringen ist nicht ganz mein Stil, da ich es dem Leser überlassen möchte sich in die Charaktere hineinzufühlen. Mein Hauptaugenmerk war auch hier wieder die Atmosphäre und Stimmung und dies hat schönerweise wohl auch für die meisten wieder funktioniert.

      Ich bedanke mich auf jeden Fall für jede Kritik, auch wenn ich nicht immer übereinstimme, haben sie mir alle wirklich weitergeholfen mich mit Text 2 wesentlich zu verbessern.

      Das muss erstmal reichen, zu Text 3 schreibe ich später einen eigenen Beitrag.

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      Also ich möchte mich zu dieser Stunde eigentlich recht kurz fassen. Wollte erstmal nur paar Gedanken niederlassen.

      Erstmal Danke an das Orga-Team für die bisherige Verwaltung des FF! Ich hab ja ziemlich spontan mitgemacht und als ich gesehen habe, dass noch einer gebraucht wird dachte ich mir wieso nicht?
      Auch wenn ich was das schreiben angeht ziemlich unerfahren bin (seit der Schulzeit hab ich eigentlich nichts geschrieben) wollte ich den versuch nicht auslassen einfach mal einzusteigen. Also Danke das ihr das möglich gemacht habt, denn bis her hab ich auch echt viel gelernt und es hat auch echt Spaß gemacht.

      Zu den Texten: Bin ich der einzige, der mit der Wörtergrenze nicht klar gekommen ist? Generell hab ich eine Idee die ich dann ohne Pause in Text umsetze, das habe ich nun bei all meinen 4 Texten so gemacht. Beim ersten Text hab ich zunächst nicht auf die Wortgrenze geachtet und es waren schnell 1800 Wörter, obwohl nur 1200 erlaubt sind xD. Und das ist mir bei all meinen Texten passiert, wenn auch nicht ganz so extrem wie beim 1. Text. Ich musste also auf biegen und brechen die Wortgrenze einhalten und ich habe teilweise ganze Absätze streichen müssen. Ich entschied mich auch immer wieder kleine Wörter und Wortgruppen zu streichen die der Atmosphäre dienten, um die Story nicht einzuschränken bzw zu verändern. Ich denke das war ein Fehler bzw. hätte darauf achten müssen.

      @Zoot Deine Fortsetzung auf meine beiden Texte hat mir sehr gefallen! Die Sicht von einen Marine-Mink zu erzählen war abwechselnd und einen Marine-Mink finde ich irgendwie einfach nur cool ^^, weshalb Lawliet auch in meinem 4 Text eine Rolle spielt. Hab mich beim lesen des Textes jedoch sehr gewundert, das du Kira als Mann dargestellt hast. Kira hatte ich eigentlich als Frau kreiert. Aber das war definitiv meine Schuld, beim schreiben des ersten Textes habe ich unbemerkt das Wort "Sklavenkämpfer" (männlich) benutzt, und sonst keine weitere Anspielung auf Kiras Geschlecht gemacht. Hab mich nur gewundert, da 2 Feedbacks der Leser Kira auch als Frau angesehen hatten. Ich hoffe der Leser ist mir nicht böse das ich für Text 4 Kira wieder zur Frau operiert habe xD

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