Grey's Anatomy

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    • Grey's Anatomy

      da ich gesehn zabe, dass es schon einen scrubs thread gibt musste ich unbedingt auch einen GA-thread eröffnen.
      GA ist momentan meine lieblings serie ( OC 4th is coming^^)
      ich finde es gut weil es immer interisannt gibt und die dramatischen szenen passend, wenn auch manchmal etwas zu spannend gezeigt werden.

      jeder der GA nicht kennt, hier hab ich nen kink für neulinge^^.

      de.wikipedia.org/wiki/Grey%E2%…%93_Die_jungen_%C3%84rzte

      wer besser englisch kann findet da mehr infos.
      It’s rotating, the sand, rotating.
      If destiny is made of gears, and we are the sand in between that is torn apart, there’s nothing left to do but being powerless.
      I just want power. If I cannot protect by just extending my hand, I want a blade so I can reach in front of her.
      The power to crush destiny looks like a blade that is swung down.

      Thus the blade is swung down.
    • Ich kann mit der Serie nicht viel anfangen....
      Is wie Scrubs, nur nicht lustig^^ und was bleibt da übrig? Imo etwas Langweiliges...
      Naja, aber das ist eben wie bei allem Geschmacksache. Immerhin macht ORF mal einen ersten guten Schritt und strahlt das Ganze auch im Original aus, so wie Desperate Housewifes. Der nächste, und wichtigste Schritt wäre, dass jetzt mit guten Serien zu machen^^
    • Die Serie ist doch der absolute Kitsch, wie Sex in the City im Krankenhaus, "Sex in the Hospital" eben. Eine der Serien, zu der man von seiner Freundin gezwungen wird, sich diese anzuschauen. xD

      Und ich unterstreich mal, was Pandaman gesagt hat:

      Is wie Scrubs, nur nicht lustig^^


      (Wobei es dazu in einer Scrubs Folge sogar eine kleine Verarsche gab, die kam sogar letzten Samstag.)
    • Original von Fierce
      (Wobei es dazu in einer Scrubs Folge sogar eine kleine Verarsche gab, die kam sogar letzten Samstag.)


      Hehe.. genau, wollte ich auch posten :P
      Und JD hat ja auch recht, die Filmen die und Senden es dann X'D

      Aber mal im Ernst, als die erste Staffel anlief fand ich die Serie nicht schlecht, hab gedacht, dass könnte ganz interessant werden.. aber nach den ersten Folgen wurds imho lächerlich und was ich so nebenbei in den Sneak Previews auf Pro Sieben zwischendurch sehe, hat sich das auch nicht geändert.

      Wie kann diese shitty Serie zwei Golden Globes bekommen und Scrubs nicht einen X(
    • also geiler gehts ja nicht:

      youtube.com/watch?v=Pxytlg2iXSE

      und hier der scrubs ausschnitt.

      youtube.com/watch?v=f_xNKfnl-Go
      It’s rotating, the sand, rotating.
      If destiny is made of gears, and we are the sand in between that is torn apart, there’s nothing left to do but being powerless.
      I just want power. If I cannot protect by just extending my hand, I want a blade so I can reach in front of her.
      The power to crush destiny looks like a blade that is swung down.

      Thus the blade is swung down.
    • Eigentlich habe ich Grey's Anatomy nicht geguckt, weil ich so schnulzige Serien nicht mag, aber die ist OK, habe gefallen daran gefunden. Aber Desperate Housewives kann ich gar nicht ab, genau wie Sex and the City, auch wenn es mal witzig ist....
      "If you're going to doubt yourself, I'll leave you here... Never doubt yourself. Only let it make you stronger."

      Solid Snake
    • Ich habe Grey's Anatomy gerne geschaut :) Natürlich ist es kitsch und manchmal zu schön um wahr zu sein, aber man darf sich das ja mal vorstellen :)
      Ich mag Christina echt gerne, sie ist witzig und eigentlich ne echt gute Freundin.
      Vor allem die Dialoge, die Meredith haben mir am Ende einer Folge gut gefallen, sie trafen es einfach auf dem Punkt.
      Aber ich denke wer sowas guckt muss schon ein wenig gefühlsduselig sein :)
      Heutzutage schaue ich es nicht mehr, weil ich allgemein nicht mehr viel TV schaue und ich irgendwie das Interesse verloren hab.
    • Grey's Anatomy gehört eigentlich neben How I Met Your Mother, Scrubs, Two and a Half Men, Desperate Housewives und Fringe zu meinen "Stammserien" die ich regelmäßig schaue und bei denen ich auch auf dem amerikanischen Stand bin. GA scheint wohl eine der klischeehaftesten Serien zu sein, weshalb man als Mann/Junge immer gleich blöd angeschaut wird, wenn man zugibt, dass man es schaut. Klar, der Handlungsfaden zwischen Meredith und Derek ist definitiv sehr kitschig, aber lässt man diesen Handlungsstrang weg, bleibt eine tolle Serie, mit viel Humor, tollen und sehr schön gestalteten Charakteren und einer Menge Spannung.
      Spannung? Wer das Finale der sechsten Staffel gesehen hat, in der ein Amoklauf um Krankenhaus nachempfunden wurde, weiß was ich meine. Das war wirklich auf Thriller-Niveau mit einer Überprotion Blut, bei dem in dieser Serie eh nicht viel gespart wird. Außerdem schneidet GA immer wieder (ethisch) kritische Themen an, auch wenn sie wenig mit der Krankenhauskulisse zu tun haben: Z. B. besagte Amokläufe, Soldaten- und Kriegstraumata, Sterbehilfe, Homo-Ehen, Organspende, um nur ein paar davon zu nennen. Man lernt auch Fakten und Abläufe aus der Medizin, mit denen ich im Bio-Unterricht immer wieder punkten kann. ^^
      Die Schauspieler und die Charaktere sind einfach top, weswegen die Serie auch ständig Preise abräumt. So sind auch schon viele Schauspieler von GA "großgezogen" worden, wie zum Beispiel Katherine Heigl, die die Serie verließ, um sich mehr auf ihre Filmkarriere zu konzentrieren und mit Filmen wie "Kiss and Kill" zu punkten. Deswegen tue ich mir auch gerne die wenigen extrem schnulzigen Szenen an, da es sich meiner Meinung nach echt lohnt.

      Die Serie ist doch der absolute Kitsch, wie Sex in the City im Krankenhaus, "Sex in the Hospital" eben. Eine der Serien, zu der man von seiner Freundin gezwungen wird, sich diese anzuschauen. xD

      Und ich unterstreich mal, was Pandaman gesagt hat:
      Is wie Scrubs, nur nicht lustig^^


      Dann hast du wohl noch nie richtig GA angeschaut. ^^
      Es mag zwar weniger Pointen geben als bei Srubs oder HIMYM, dafür sind die bei GA meiner Meinung um einiges hochwertiger. Die Lacher die Christina und Bailey raushauen sind einfach klasse! Aber wie man bei uns auf'm Land so schön sagt: "Was d' Bauer net kennt, des frisst er au net"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Le Roux ()

    • Also vom Humor kann man sagen ist die Serie echt top. Natürlich ist eine Krankenhausserie wie Scrubs viel lustiger da sie ja auch klar den Bereich Comedy anvisiert aber GA hat auch seine großen Stellen. Der Witz ist allerdings nicht immer offentsichtlich sondern setzt halt voraus, dass man die einzelnen Charaktere und ihre Macken kennt. Auch als Mann ist die Serie nicht zu verachten da sie auch auf sehr hohem Niveau Emotionen rüberbringen kann.

      Wie auch bei Scrubs ist die Musikuntermalung immer erstklassig gewählt und wie bei meinem Vorredner kann auch ich nur sagen dieser Amoklauf war der Hammer und muss man gesehen haben. Spannung ohne Ende und man hat ständig diese wtf-momente! Also trotz klischehafte Haupthandlung eine der besten Arztserien wo gibt :thumbsup:

      "A Lannister always pays his debts - For everyone else there´s MasterCard"
    • So aus irgendeinem Grund (kann ihn mir zwar schon denken) ist dieser Thread total abgestorben und deswegen, da ja gerade vor einer Woche, das Staffelfinale von Staffel 8 lief, will ich mal eben meine Meinung zu der Serie zum Besten geben.

      TourianTourist schrieb:

      Die Serie ist doch der absolute Kitsch, wie Sex in the City im Krankenhaus, "Sex in the Hospital" eben. Eine der Serien, zu der man von seiner Freundin gezwungen wird, sich diese anzuschauen. xD
      Also Kitsch ja, aber kein schlechter. Ähnlich wie SATC, nicht mal im Ansatz. Eine Serie, zu der man von einer weiblichen Person (in meinem Fall die eigene Schwester) gezwungen wird, sich diese anzuschauen, joa kann man so stehen lassen. Aber im Gegensatz zu meiner Schwester, die irgendwann die Lust verlor, bin ich der Serie auch ohne Zwang treu geblieben.

      Ich will natürlich nicht behaupten, das diese Serie nicht eher auf ein weibliches Zielpublikum ausgerichtet ist, man schaue nur mal, auf die männlichen Mitglieder des Haupt-Cast: Patrick Dempsey, Eric Dane, Kevin McKidd, Jesse Williams... Also welcher Frau, schießt da das Östrogen, nicht direkt zwischen die Beine?

      Aber anders als jetzt bei SATC, dreht sich nicht alles in jeder Folge um die Suche nach der großen Liebe. Im Gegenteil, die Protagonistin (und eigentlich der Großteil der weiblichen Figuren) sind eher auf ihre Karrieren, als Chirugen fokussiert. Und dieser ganze Liebes-Schnulz-Fluff-Kram steht in weiten Teilen, doch eher hinten an.

      Nun denn, warum mag ich diese Serie so? Zum einen wegen der Musik, ich habe noch keine Serie oder Sitcom gesehen, in der die Musik, wirklich so extremst gut gepasst hat und das in wirklich jeder einzelnen Folge. Da geben sich wirklich namhafte Größen, aus so ziemlich allen Genres die Klinke in die Hand, von aktuellen Toptiteln bis hin zu wirklichen Evergreens ist alles dabei. Madonna, Adele, The Fray, Vampire Weekend, Snow Patrol, Katalyst, Opus Orange, Foster the People usw.

      Der zweite Grund ist, die wirklich herausragende Leistung einzelner Schauspieler, Katherine Heigl, die ja sonst in absolut miesen RomComs zu sehen ist, brilliert hier wirklich ungemein. Oder auch ein T.R. Knight oder eine Sandra Oh überzeugen wirklich, durch ein sehr hohes Maß an Authentizität.

      Auch toll finde ich den Humor, den anders als Beispielswiese in Scrubs, ist es kein alberne oder überzogener Humor, sonder eher ein unterschwelliger, schwarzer Humor, der meist in den Dialogen versteckt ist.

      Aber neben der Musik, sind wohl die Finale der einzelnen Staffeln, das absolute Highlight. Also der Amoklauf in Staffel 6, oder der Serientod von T.R. Knight am Ende von Staffel 5/ Anfang Staffel 6. Oder im jetzt jüngsten, der Flugzeugabsturz. Die sind sehr toll geschrieben und gespielt. Wobei mir diese McGyver-Einsätze, in der letzten Folge etwas sehr krass vorkamen.

      Nun denn, abschließen beliebt mir nicht mehr zu sagen, als das Grey's Anatomy eine tolle Serie ist, die für mich die absolute Spitze des High-Quality TV-Dramas darstellt und auch wenn die Hauptzielgruppe weiblich ist, durchaus auch für männliche Zuschauer interessant sein dürfte.
    • Ist die Luft raus?

      *Ächz* War ganz anstrengend den Thread hier im verstauben Keller zu finden und die Treppen hochzubuckeln, aber da ich in letzter Zeit gemerkt hab, dass es hier doch ein paar Grey's Anatomy-Schauer gibt, wollte ich doch mal etwas zu einer meiner Lieblingsserien schreiben ;)

      Es geht hierbei vor allem um eine Kritik, der aktuell in Deutschland und in den Staaten laufenden 10. Staffel, wobei für alle reinen Deutschlandschauer hier Spoiler-Gefahr besteht, denn ich beziehe mich auf den aktuellsten Stand.
      Jedoch sehe ich, dass die meisten, die ich hier getroffen haben und Grey's Anatomy ebenfalls schauen, ebenfalls auf den aktuellen Stand sind.

      Zu Beginn muss ich sagen, dass ich Grey's Anatomy trotz einiger Höhen und Tiefen immer gerne geschaut habe und immer noch gerne schaue, aber nach zehn Staffeln ist die Frage einfach berechtigt, ob der Serie die Luft ausgeht, oder ob man das Konzept über min. zwei weitere Staffeln tragen kann. In den zehn Jahren, die wir jetzt schon GA schauen, haben wir viel erlebt. Viele Charaktere kamen und gingen, wir hatten Bomben, Katastrophen, Überschwemmungen, Amokläufer, Flugzeugabstürze und gewaltige Stürme. Wir fingen als Seattle Grace an und sind über Seattle Grace-Mercy-West und dem Pegasus-Krankenhaus bei Grey-Sloan-Memorial-Klinik angekommen.

      Die aktuelle Staffel hat das Leben aller Hauptcharaktere stark verändert. Christina und Owen sind endlich (vorübergehend :P) getrennt, Meredith und Derek haben ihr zweites Kind bekommen, Callie und Arizona haben sich getrennt, Alex hat endlich das Izzie-Traum überwunden und Jo gefunden, April ist verlobt und Jackson in Marcs Fußstapfen getreten. Dennoch ist die Staffel für mich einfach nicht rund und wartet mit Entwicklungen auf, die ich nicht verstehen kann oder gut heißen möchte.
      Die Dramen um die Beziehung zwischen Callie und Arizona, sowie der Streit zwischen Christina und Meredith möchte ich mal bewusst außen vor lassen. Ich weiß, dass gerade in US-Foren dies häufig kritisiert wird, aber für mich ist das einfach eine normale Entwicklung, die für mich okay ist.
      Dennoch wurden in der Staffel zwei Charaktere verunstaltet, die es einfach nicht verdient haben. Zum einem wäre da Bailey. Ihr Traum nach etlichen Folgen wieder herauszukramen und dann so maßlos aufzublasen erschien mir vollkommen unsinnig. Ebenfalls wurde sie so weichgespült, dass man die Ballie der ersten Folgen gar nicht mehr erkennt. Natürlich entwickeln sich Personen weiter, auch über einen Zeitraum von zehn Jahren, aber die taffe Bailey gibt es nicht mehr.
      Die andere Person ist Richard, dessen Depression nach seinem Unfall in meinen Augen vollkommen an den Haaren herbeigezogen war und ich sein Verhalten gegenüber Meredith vollkommen unangebracht war.

      Nach dem Midseason-Finale und der Auflösung letzter Woche gehen die verworrenen Entwicklungen weiter.
      Jackson und April sind endlich ein Paar und auch wenn ich verstehen kann, dass Jackson Stephanie loswerden wollte, ist mir die Wahl auf April schleierhaft. Ich muss einfach zugeben, dass ich sie absolut nicht ausstehen kann, aber jede Serie braucht wohl einen Charakter, den man hassen kann :D
      Immerhin stimmt die schauspielerische Chemie zwischen den beiden, was bei so manch anderer Paarbildung (bsp. Callie und Erica) nicht gestimmt hat.
      Meredith und Derek sind immer noch im Klinsch, wobei ich Meredith beim besten Willen nicht verstehen kann. Hallo? Dein Mann hat ein Jobangebot vom Weißen Haus und nicht von Toms Wurstbude bekommen. Eigentlich mag ich Meredith ja, aber die Entwicklungen in dieser Staffel, mitunter auch ihr Streit mit Christina, haben mir nicht so gefallen.
      Das Karussell mit Callie und Arizona dreht sich weiter, auch wenn ich befürchte, dass das ganze noch nicht überstanden ist. Dennoch ist es mir lieber, dass es so ist und nicht à la Christina und Owen zu einem Dauer On-Off mutiert, wobei das ja noch passieren kann ;)
      Tja Christina...Sharky werd ich ihr wohl nie verzeihen, aber ich genieße jeden Moment mir ihr, denn wenn sie weg ist, frage ich mich ernsthaft, wie es weitergehen soll. Sie war zusammen mit Alex und Meredith einfach die letzte der Kerntruppe, wobei diese drei sowieso schon immer meine Lieblinge waren.

      Zum Rest sag ich mal nichts. Das werde ich mir für die Zukunft aufsparen, wenn ich meinen Senf zu den Folgen abgebe. Dennoch hat sich der Eindruck verfestigt, dass die Staffel nicht so wirklich weiß wohin sie gehen will. Der letzte Twist, dass Liebesbeziehungen ab sofort verboten werden soll, ist so selbstironisch, dass es schon fast richtig lustig ist. Naja ich bin gespannt, aber ich werde der Serie wohl bis zum Ende treue bleiben.

      Geschrieben von einem Fan der ersten Stunde :thumbsup:
    • Leider muss ich dir zustimmen, Vexor. Was Grey's Anatomy betrifft, finde ich auch, dass man sich so langsam fragen muss, ob es nicht stilvoller wäre, die Serie langsam zu beenden. Ich hab die Serie lange Zeit sehr gerne gesehen, aber mittlerweile ertappe ich mich immer öfter dabei, dass sie mich etwas anödet. Viele Szenarien aus älteren Staffeln werden wiederholt und die Charaktere werden sich in meinen Augen immer gleicher. Das, was eine Bailey, einen Alex oder eine Christina früher ausgemacht hat, spürt man mittlerweile einfach nicht mehr.

      Für mich war der absolute Höhepunkt der Serie das Finale der sechsten Staffel: Der Amoklauf. Wir hatten davor zwar schon Bomben und gekenterte Fähren und danach Erbeben, Stürme und Flugzeugabstürze - aber die Schießerei bleibt für mich dramaturgisch einfach unübertroffen. Was da von den Writern abgeliefert wurde, war einfach der Wahnsinn. Ich weiß noch, als ich mir das angesehen hab, haben meine Hände noch eine Stunde danach gezittert, weil es so verdammt spannend und mitreißend gewesen war. Als am Ende dann alle Fäden auf Meredith zuliefen und sie beinahe hingerichtet wurde... Irre! Alle Charaktere hatten ihren Platz im Geschehen und keiner kam zu kurz.

      Die Szene mit George und Izzie am Ende der fünften Staffel war zwar auch extrem tragisch, überbietet den Amoklauf in meinen Augen allerdings nicht. Nach der sechsten Staffel versuchte man dann ständig an die Dramatik des Amoklaufs anzuknüpfen, mit dem Flugzeugabsturz und dem Sturm, was in meinen Augen allerdings unglaubwürdig war. Erstens wirkte es extrem konstruiert, zweitens war nach dem Amoklauf einfach nicht mehr viel Luft nach oben.

      Was mir auch nicht gefallen hat, war dass man dem Krankenhaus als Handlungsort immer mehr den Rücken zugekehrt hat. Was ich bei GA eigentlich immer mitunter am interessantesten gefunden habe, waren die medizinischen Fälle. Doch mit der achten und neunten Staffel wandte man sich zeitweise mehr den Prüfungen und den Gerichtsfällen zu. Das Krankenhaus musste gerettet werden und alles schlug einen etwas trockenen, bürokratischen Ton an. Das kann natürlich auch unterhaltsam sein - war es teilweise auch - aber für mich in dieser Serie eher Fehl am Platz.

      Außerdem zogen nach der achten Staffel drei sehr tragende Charaktere aus dem Cast: Lexie, Mark und Teddy. Für mich drei der tollsten Charaktere dieses Universums - ohne Lexies Unbeholfenheit und Marks konstante Geilheit fehlte einfach etwas. Ersetzt wurden sie durch fünf relativ klischeehafte neue Anfänger, ohne irgendwelche Tiefe oder Hintergrundgeschichte (abgesehen von Jo). Meiner Meinung hätte an der Stelle gerne ein neuer männlicher Charakter dazustoßen dürfen, der etwas frischen Wind mit sich gebracht hätte. Alex und Richard kennen wir mittlerweile schon in und auswendig, Owen müht sich immer noch mit denselbenwie vor drei Staffeln Problemen ab und Jackson finde ich einfach langweilig. Klar, wir bekamen Shane... Aber Shane ist eben Shane. :D

      Das Bailey so weichgespült wurde, ist nicht schön, selbiges bei Alex und Christina. Da Sandra Oh nach dieser Staffel ebenfalls die Serie verlassen will, sehe ich für Grey's Anatomy leider keine rosige Zukunft voraus. Die Rolle der Christina verliert sowieso immer mehr an Farbe, deswegen begrüße ich das, damit man sie beenden kann, bevor es wirklich peinlich wird. Peinlich finde ich auch die Trennung von Callie und Arizona. Ich meine, die beiden hatten von allen Paaren wohl am meisten Pech, beide verloren fast ihr Leben und ihr Kind, und jetzt gehen sie wegen einer dämlichen Affäre auseinander? Das riecht mir selbst für eine Drama-Serie zu sehr nach gekünsteltem Drama, mir gefällt das nicht. Auch die Reunion von Jackson und (der auch von mit verhassten) April finde ich furchtbar... Das einzige was ich in dieser Staffel wirklich interessant fand, war die Geschichte mit Alex' Vater, eine Gesichte die wirklich noch erzählt werden musste.

      Was auch noch wichtig ist, ist dass der Humor immer dünner wird. In den ersten Staffeln musste man einfach ständig losprusten, aktuell ist das eher die Ausnahme. Die letzte Szene, bei der ich wirklich lachen musste, war als April im Suff Arizonas Prothese anprobieren wollte. xD Solche Sprüche hab ich einfach vermisst.

      Shonda Rhimes hat es leider geschafft, über die Jahre hinweg immer meine Lieblingscharaktere umzubringen, weswegen GA für mich persönlich über die Jahre hinweg einfach immer mehr den Reiz verloren hat. xD Trotzdem drück ich ihr die Daumen für einen guten Abschluss und rate ihr - um es etwas bildlich zu formulieren - so langsam die lebenserhaltenden Maßnahmen der Serie einzustellen.
    • [10x14] You've got to hide your love away

      Wie versprochen, werde ich mich wohl nach jeder Episode hier mal zu Wort melden und hoffe natürlich, dass sich mit euch ein paar Diskussionen ergeben :)

      Die Episode knüpft fast nahtlos an die Geschehnisse von letzter Woche an und zeigt dadurch doch recht schnell, dass die Ärzte des Grey-Sloan-Memorial-Hospitals nicht in der Lage sind einen Tag die Finger voneinander zu lassen^^
      Insgesamt sehe ich diesen Handlungsstrang etwas als selbstironische Aussage eher, denn wie jeder weiß, der die Serie verfolgt, lebt sie von den zwischenmenschlichen Beziehungen^^

      April und Jackson kämpfen weiterhin damit, ob sie ihre Kollegen und Freude jetzt in ihre heimliche Heirat einweihen sollen oder nicht. Die Überraschung durch Alex und Jo, sowie die schlussendliche Offenbarung kann niemand hinter den Ofen hervor locken.
      Anstatt die Frage zu stellen, die mir persönlich auf dem Herzen brennt, ob es nicht ein wenig "schlampig" von unserer wieder erweckten Jesus-Nicht-Mehr-So-Richtig-Jungfrau April ist, dass sie am selben Tag ihrer eigentlichen Hochzeit einen anderen Mann ehelicht.
      Die Freude der Kollegen scheint genauso aufrichtig zu sein, wie meine eigene über diese neue Beziehungsentwicklung.

      Ähnlich harmonisch geht es auch bei Callie und Arizona zu, die ihre Liebe mit Schmuck besiegeln müssen. Viel mehr als schaler Beigeschmack eines in meinen Augen kaum adäquat aufgearbeiteten Beziehungsproblems (Schuldzuweisung des Beins, Ehebruch, Affäre mit Leiah, ...) bleibt dennoch nicht. Ich fürchte, dass Calzona noch nicht fertig ist mit dieser Problematik und ich auf einen weiteren Knall gegen Ende der Staffel erwarte.

      Wenn wir von harmonischen Beziehungen sprechen könnte man auch Bailey und Warren erwähnen, die allerdings ihr Drama in dieser Staffel ja schon hinter sich haben. (Gott durch die lange Pause kommt es mir wie eine neue Staffel vor). An sich bin ich ganz froh, dass Warren jetzt ebenfalls am Krankenhaus ist, da er ein wenig Farbe (natürlich nicht rassistisch gemeint ;) ) in den Haufen von blutigen Anfängern bringt. Auch ergänzt er die männliche Riege, die mit Mr. Softie Derek, Richard und Owen mittlerweile recht dünn besetzt ist.

      Alex und Jo leiden (scheinbar als einziges Paar) an der neuen Politik des Krankenhauses, wobei ich sagen muss, dass ich es auch nicht verstehen kann, dass es so schwer sein soll am Arbeitsplatz mal nicht übereinander herzufallen, vor allem nicht in der Anfangszeit bis Gras über diese dämliche neue Ordnung gewachsen ist.
      Wir erfahren auch, dass Leiah und nicht Stephanie die Beschwerde eingereicht hat und ich frage mich, ob eine Beschwerde schon ausreicht, um ein radikales Umdenken der Firmenpoiltik hervorzubringen. Aber naja...das ganze wird sich sowieso nicht mehr lange hinziehen.
      Die Beziehung von Alex und Jo wird meines Erachtens auch nur gestärkt daraus hervorgehen. Ich befürchte aber viel mehr, dass sich Jo aus der Gruppe ausgrenzen wird, was wir ja schon recht deutlich gesehen haben. Leiah, Steph, Warren und sogar Shane werdeng erade zusammengeschweißt, während Jo außen vor bleibt. Wir werden sehen, ob das nur eine Momentaufnahme war oder sich zu einem Trend entwickeln könnte.

      Während Mer und Christina immerhin wieder ihre Freundschaft (neu) entdecken, zickt Meredith jetzt an einer anderen Stelle und lässt ihren beruflichen Frust an Derek ist. Stört mich jetzt weniger, da ich schon lange kein Fan mehr von McDreamy bin, aber ich hoffe, dass Meredith damit nicht ihre Sympathiepunkte verspielt, denn ein wenig unverständlich ist ihre Haltung schon. Immerhin scheint sie wie bei Christina doch noch die Kurve zu kriegen.

      Kommen wir damit zu zwei Punkten, die mich absolut gestört haben an der Folge. Bei der Wohnwagenszene dachte ich mir echt. Warum? Warum? Warum Shonda Rhimes lässt du uns schon wieder durch die Hölle, namens Christina und Owen, wandeln?
      Ich hab den Bildschirm angefleht, dass Owen Christina wegschickt, aber nein er muss ja mit ihr schlafen. Soviel so gut, aber dann hat er nicht mal die Eier, um es seiner Freundin zu sagen, sondern agiert vollkommen absurd.
      Seit drei Staffeln liegen sich Christna und Owen wegen einem Thema in den Haaren und zwar, dass sie keine Kinder will und er schon. Wir sind wegen dem Thema durch mehrere Trennungen durch und hatten es eigentlich schon (versöhnlich) an den Nagel gehängt. Doch jetzt erklärt er Emma, dass ihm genau diese Zukunft mit Haus, Hof und Kindern nicht passt? Was soll denn der Schwachsinn? Ich hoffe wirklich, dass er es nur gemacht hat, um Emma nicht weiter zu verletzen, denn jetzt Christina und Owen zusammenzubringen, obwohl Ohs Ausstieg bevorsteht, würde mir nicht gefallen. (Außer sie nimmt Owen mit...da wäre ich auch nicht so traurig)

      Naja Folge hat mir bis auf den Part eigentlich ganz gut gefallen. Mal schauen, wo uns der Weg noch hinführt, ein paar Folgen bleiben ja noch.

      Für alle, die sich nicht Spoilern lassen wollen, empfehle ich das folgende nicht zu lesen. Es betrifft die Rückkehr eines bekannten Charakters:
      Spoiler anzeigen

      Aber Isaiah Washington alias Preston Burke wird für einen Gastauftritt zurückkehren. Ich freue mich wirklich, da ich mir Burke als guten Grund vorstellen könnte, dass Oh die Serie verlässt ohne sterben zu müssen.
    • 10x14: You've got to hide your love away

      Vexor schrieb:

      Kommen wir damit zu zwei Punkten, die mich absolut gestört haben an der Folge. Bei der Wohnwagenszene dachte ich mir echt. Warum? Warum? Warum Shonda Rhimes lässt du uns schon wieder durch die Hölle, namens Christina und Owen, wandeln?
      Ich hab den Bildschirm angefleht, dass Owen Christina wegschickt, aber nein er muss ja mit ihr schlafen. Soviel so gut, aber dann hat er nicht mal die Eier, um es seiner Freundin zu sagen, sondern agiert vollkommen absurd.
      Seit drei Staffeln liegen sich Christna und Owen wegen einem Thema in den Haaren und zwar, dass sie keine Kinder will und er schon. Wir sind wegen dem Thema durch mehrere Trennungen durch und hatten es eigentlich schon (versöhnlich) an den Nagel gehängt. Doch jetzt erklärt er Emma, dass ihm genau diese Zukunft mit Haus, Hof und Kindern nicht passt? Was soll denn der Schwachsinn? Ich hoffe wirklich, dass er es nur gemacht hat, um Emma nicht weiter zu verletzen, denn jetzt Christina und Owen zusammenzubringen, obwohl Ohs Ausstieg bevorsteht, würde mir nicht gefallen. (Außer sie nimmt Owen mit...da wäre ich auch nicht so traurig)
      Ich muss sagen, diese ganze Geschichte zwischen Owen und Cristina kotzt mich einfach nur noch an. Erst lassen sie sich scheiden, machen aber weiterhin ständig rum. Dann ist es plötzlich doch endgültig aus und Cristina ermutig Owen sogar noch endlich mit anderen Frauen auszugehen. Owen findet Emma und Cristina vergnügt sich mit Shane. Und dann DAS jetzt? Ey, wie soll man das verstehen. Als Emma Owen darauf angesprochen hat, dass sie ja noch gar nicht über Kinder ect. gesprochen habe und im Voice Over irgendwas von die eigenen Ansprüche ändern gefaselt wurde, dachte ich ja Owen gibt Cristina endlich den endgültigen Korb, vor allem weil Sandra Oh ja auch aussteigt. Das er dann aber am Abend Emma einfach fallen lässt, hab ich überhaupt nicht verstanden. Owen lag Cristina ständig damit in den Ohren Kinder haben zu wollen, hat sie ständig wegen der Abtreibung drangsaliert und jetzt auf einmal will er keine Kinder mehr? Ja, ne bestimmt...

      Der Rest der Episode war ganz okay, auch wenn ich diesen Konflikt mit der neue Anordnung bezüglich den Verhältnissen unter Kollegen schon arg schwachsinnig und konstruiert finde, was soll das auch bringen? Jetzt nach gute zehn Jahren in denen fast jeder mit jedem mal in der Kiste war... Außerdem sind ja eh fast alle irgendwie verheiratet und die ganzen neuen Anfänger sind alle so uninteressant, wen juckt es da ob die glücklich werden oder nicht?

      Die Geschichte mit Alex und Jo gefällt mir von Episode zu Episode immer weniger, ich sehe die beiden einfach nicht zusammen. Für mich ist und bleibt Izzie immer die Eine für Alex. Daher hoffe ich ja inständig dass Katherine Heigl (jetzt wo durch den Weggang von Oh ein Platz frei wird) wieder zurückkommt.

      Jackson und April fand ich von Anfang an einfach bescheuert. Es war so klar dass sich April für ihn anstatt für Matthew entscheidet, aber gut, April ist eh einer der nervigsten Charaktere überhaupt... daher wanye?

      Joa, ich hoffe irgendwie dass sich die Staffel noch fangen wird denn bisher ist es doch recht unterdurchschnittlich und öde.

      Le Roux schrieb:

      Die Szene mit George und Izzie am Ende der fünften Staffel war zwar auch extrem tragisch, überbietet den Amoklauf in meinen Augen allerdings nicht.

      Okay, der Amoklauf war schon sehr krass aber ich muss sagen das Ende von Staffel 5 und der Anfang von Staffel 6 als George gestorben und Izzie überlebt hat, fand ich persönlich viel trauriger. Was aber daran liegt, dass es beim Amoklauf nur unbedeutende Charaktere getroffen hat. Reed und Percy waren seit der Fusion eher unwichtige Randfiguren, Alex hat es ''nur'' leicht erwischt und Derek hätte von mir aus gerne verrecken können. Kein Charakter zu dem ich als Zuschauer irgendeine emotional Verbindung hatte, anders als eben im Fall von George und Izzie.

      Aber ich geb dir recht, der Amoklauf war das letzte wirklich große und dramatische Ereignis und Staffel-Finale. Der Flugzeugabsturz und die Folgen (also die Tode von Lexie und Mark, der Weggang von Teddy, der Kauf des Krankenhauses durch die Überlebenden des Absturzes) waren recht langweilig. Ebenso der Sturm Ende letzte Staffel.

      Langsam neigt sich das Konfliktpotential auch wirklich dem Ende zu, eigentlich fehlt jetzt nur noch ein Einsturz des Krankenhauses, oder einer aus dem Hauptcast wird ernsthaft krank, mehr sehe ich da für die Zukunft aber echt nicht.

      Zu der Sache mir Burke

      Vexor schrieb:

      Aber Isaiah Washington alias Preston Burke wird für einen Gastauftritt zurückkehren. Ich freue mich wirklich, da ich mir Burke als guten Grund vorstellen könnte, dass Oh die Serie verlässt ohne sterben zu müssen.
      Ich hoffe, hoffe, hoffe er kommt um sie mitzunehmen. Die beiden haben nie ein wirklichen Abschluss bekommen und für mich gehört die beiden einfach zusammen. Owen kann sich ja dann in Staffel 11 wieder mit Emma versöhnen oder wer weiß, vielleicht kommt ja dann Teddy zurück und dann ist für die beiden auch endlich die Bahn frei....
    • Ich schaue zwar auch noch jede Woche brav die neuste Folge und bin immer noch "Fan", aber auch ich muss sagen, dass so langsam aber sicher die Luft raus ist. Wir hatten jetzt schon alles drei- und vierfach durch und langsam nervt es mich.

      Warum können Callie und Arizona nicht mal eine Folge ohne Beziehungsprobleme glücklich sein? Warum geht es jetzt schon wieder bei Meredith und Derek mit den Problemen los? Meine Güte; so viel Drama erträgt ja keiner mehr.
      Dazu kommt, dass ich die neuen interns - bis auf Jo und Brooks, die ja leider nicht mehr ist - allesamt total bescheuert finde, vor allem Murphy. Ich mag auch nicht, dass der Fokus so viel auf ihnen liegt.

      Mit das einzig Gute an der Sendung ist momentan Cristina, auch wenn ich ihre Beziehungsprobleme nicht mehr hören kann. Aber wenn sie Grey's Anatomy verlässt, woher sollen dann die ganzen wunderbar sarkastischen Sprüche herkommen? :D
      Some people just need a high five. With a chair. In their face.