20th Century Boys / 21st Century Boys

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Einsatz von Cookies
    Beachten Sie zudem unsere Datenschutzerklärung: Pirateboard.net - Datenschutzerklärung

    • Inwiefern nicht fortgesetzt? Was meinst du damit? Dass etwa ein 20th nicht mehr fortgesetzt wird? Nach 21th wüsste ich beim besten Willen nicht, was es da noch fortzusetzen gäbe. Wenn du Urasawas Werk allgemein meinst, so kann ich dir nur Pluto extremst an Herz legen, kann imo auch besser werden als 20th.
      Und sonst, naja ich stimme dir schon größtenteils zu, gerade was die veschiedenen Zeitebenen angeht, das macht er schon klasse, ohne Frage. Mir fehlt einfach nur etwas das "geflasht" werden im Gegensatz zu Monster. Nur meine Meinung und höchst subjektiv, klare Sache. Ebenso jammen auf höchsten Niveau. Aber es würde mich mal interessieren, wie du Monster im Vergleich zu 20th siehst. Ich glaube ja, dass du es gelesen hast.
    • Kostja schrieb:

      Inwiefern nicht fortgesetzt? Was meinst du damit? Dass etwa ein 20th nicht mehr fortgesetzt wird? Nach 21st wüsste ich beim besten Willen nicht, was es da noch fortzusetzen gäbe. Wenn du Urasawas Werk allgemein meinst, so kann ich dir nur Pluto extremst an Herz legen, kann imo auch besser werden als 20th.


      Nun, im Grunde solltest du in diesen Spoiler nicht so viel (sprich: garnichts) hineininterpretieren, da es sich tatsächlich um reinen Nonsense handelt. Ich bezog es rein auf 20th bzw. 21st und wollte somit eigentlich nur ausdrücken, dass mir kein negativer Punkt an diesem Manga auffallen würde.

      Aber an Pluto werde ich mich bei Gelegenheit trotzdem setzen, schon deshalb, weil ich Urasawas Werk gerne weiterverfolgen will.

      Kostja schrieb:

      {...}
      Mir fehlt einfach nur etwas das "geflasht" werden im Gegensatz zu Monster. Nur meine Meinung und höchst subjektiv, klare Sache. Ebenso jammen auf höchsten Niveau. Aber es würde mich mal interessieren, wie du Monster im Vergleich zu 20th siehst. Ich glaube ja, dass du es gelesen hast.


      Nun, in diesem Punkt ist meine subjektive Meinung wohl absolut konträr zu deiner anzusiedeln. Natürlich bin ich ebenfalls von Monster begeistert, doch wie du weißt hat er mich nicht wirklich "geflasht", da ich mich - aus mir absolut unverständichen Gründen - gerade durch den Anfang geradezu "quälen" musste und erst danach eine Begeisterung entstehen konnte.

      Einen solchen "Hänger" hatte ich bei 20th nicht, weshalb mir dieses wohl insgesamt besser gefällt, wenn auch nur marginal. Alles in allem muss ich aber sagen, dass ich als recht unerfahrener Manga-Leser keinen wirklichen Vergleich zwischen Story- und Artwork ziehen kann. Doch rein aus dem subjektiven Gefühl hinaus finde ich 20th/21st überlegen.
    • Nun, da hier bis jetzt auch noch kein richtiges Stellungnahme zu 20th Century Boys abgegeben hab möchte ich es hier mit nun machen. Also, es gibt wohl nicht besonderst viele Mangas, die mehr Komplexität, Tiefgang und vor allem Spannung aufbaut als dieses Mangawerk. Urasawa verlang beim lesen von 20th vom Leser große Aufmerksamkeit, da Teilweise Handlungsstränge begonnen werden, die man zunächst gar nicht in die Haupthandlung einordnen kann oder es werden Andeutungen gemacht, auf die erst wesentlich später eingegangen wird. Wer unaufmerksam ist, kann da schon mal schnell den Faden verlieren, was wohl dazu führen kann das man den Manga mehrfach lesen muss um mitzukommen (so bei mir geschehen). Auch find ich gut, das Urasawa mit einführen von neuen Informationen und Personen die Theorien die einem im Kopf rumschwirren damit über den Haufen wirft, vor allem die Verlagerung der Handlung in die Zukunft ist eine gut Idee gewesen. Zum AW ist zusagen das es gut ist vor allem, der Wieder erkennungswert der Charaktere ist gut, was aber auch notwendig ist bei einer Handlung, die in drei Zeitabschnitten spielt. Mir gefielen zudem auch fotorealistischen Hintergründe, die manchmal zu sehen waren.

      Doch obwohl ich soviel lob für 20th Century Boys übrig habe, ist er bei meinen Favs nicht so weit vorne, Warum? Das hat mit mehreren dingen zu tun, das wehre zum einen, die gegen ende leicht abfallende Story (ist mir so vorgekommen). Das mag aber auch vielleicht dran liegen, das ich ab Band 18 gespoilert habe und mir die Story auf Englisch gegeben hab, somit könnte ich dadurch vielleicht, die Storyline nicht mehr so gut nachvollziehen (das glaub ich aber eher nicht). Zum anderen find ich das Gefüge zwischen Gut und Böse bei 20th im vergleich zu Monster nicht ganz so gut. Ich weis, man sollte die beiden nicht miteinander vergleichen das weis ich ja, aber in dieser Hinsicht möge man es mir verzeihen. Und zwar spiel ich darauf an wie sich bei Monster Tenma(Gut) und Johann(Böse) einen so genialen Kampf auf allen ebenen geboten haben (da bekomm ich immer noch Gänsehaut), der einfach unerreicht ist und das ist mir bei 20th nicht so stark aufgefallen (nicht so intensiv). Und zu guter letzt was bei mir den dicksten – Punkt ausmacht ist, dazu ist aber zu sagen, das dieser Punkt absolut nur auf der Meinung beruht, wie ich Menschen einschätze oder wahrnehme und in Bezug dessen fand ich das Ende von Urasawa nicht konsequent genug. Das heißt, er hätte mit Band 22 aufhören sollen und ein offenes Ende so wie bei Monster in kauf nehmen, als 21th Century Boys raus zu bringen, das hätte mir besser gefallen. Wie gesagt das ist meine Meinung und diese wirt wohl nicht nachvollziehbar sein, aber so sehe ich das. Doch bleibt 20th Century Boys dadurch trotz allem ein genialer Manga von Naoki für mich, da diese Kritikpunkte marginal klein sind im vergleich zu seinen Stärken.
    • Ausführlicher 20th Century Boys Trailer

      Hier der Trailer zum ersten von drei kommenden 20th-Filmen:

      Imo sind die Charaktere ganz gut getroffen, aber zuviel will ich mir da jetzt auch nicht erwarten.

      „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

      Friedrich Wilhelm Nietzsche
    • In Manga- oder Videospielverfilmungen aus Japan kommen ja oft diese Trash Elemente vor, wie riesige Blutfontänen oder Gliedmaßen ausreißen und trotzdem weiterkämpfen. Zudem ist die schauspielerische Leistung oft (nicht immer) total übertrieben, immer in der Superlative, sodass man den Leuten am Ende gar nichts abgenommen hat.

      Aber der 20th Film, soweit man das aus dem Trailer beurteilen kann, scheint nicht so zu werden und das freut mich wirklich sehr. Da wird sicher mit reinspielen, dass 20th nunmal nur sehr wenig Fantasyelemente beinhaltet und wie ein Thriller präsentiert werden kann. Die Produktion sieht sehr aufwändig aus, kein Stück billige low budget Kulissen (was nochmal verdeutlicht, was für ein großes Tier Urasawa in Japan sein muss). Die Schauspieler passen gut, einige hab ich sogar auf Anhieb erkannt.

      Ich denke, wenn die das richtig machen, könnte das so eine Art Emanzipation des Manga im Westen darstellen. Dass Manga nicht immer nur aus großen Augen, Dämonen, Dragonballs, verrückten Frisuren und Tentakeln besteht. Dies ist ein Thriller. Er hätte auch in Buchform daherkommen können, doch er ist ein Manga - aber das ändert nichts daran, dass er ein Thriller ist.
      Urasawa präsentiert ja immer diese sehr dichten Storys, voller Spannung und sehr aufreibend. Wenn der Film/ die Filme in Japan Erfolg haben, könnte ich mir gut vorstellen, dass Hollywood auf den Stoff aufmerksam wird und ihn neudreht. Wie bei den Horrorfilmen, die vor einiger Zeit liefen, The Grudge oder so usw. (Dann werden sie ihn nach NY verlagern, alles in einen Film packen und vermutlich versauen, was es noch zu versauen gibt, aber das ist dann ein anderes Kapitel. Mann, ich hab schon die kleinen dicken Amis vor Augen, die Cola trinkend, in in ihrer glücklichen Nixonkindheit ihre kleine us-amerikanische Geheimbasis bauen. Süß.)
      Ein Klavier, ein Klavier!
    • Kann da Cailom eig. nur recht geben, wenn ich an solche Verfilmungn denke, kommt sofort ein Hauch (eher eine ein starker Wind) von Trash, aber der film wird -was man vom Trailer sagen kann sehr geil- Kenji passt super und auch Donkey hab ich auf seinen Begräbnissfoto sofort erkannt, fands nur schade, dass Kanna nicht zu sehen war.
      Hoffentlich floppt der Film nicht, dass er auch zu uns kommen kann und den weg für die geplannte Trilogie ebent.
      It’s rotating, the sand, rotating.
      If destiny is made of gears, and we are the sand in between that is torn apart, there’s nothing left to do but being powerless.
      I just want power. If I cannot protect by just extending my hand, I want a blade so I can reach in front of her.
      The power to crush destiny looks like a blade that is swung down.

      Thus the blade is swung down.
    • 20th Century Boys dt. Cover #20

      So, Band #20 ist erschienen, Cover gefällt mir außer ordentlich gut, schön, dass PM die Welt in den Hämdem des Freundes gelassen haben, farblich passt das imo auch sehr gut, feine Sache.

      Ach ja, hier mal das jp. Originialcover zum Vergleich:

      Ach ja btw. beim vierten Mal lesen von 20th Century Boys ist mir diese sehr geile Hommage Urasawa'a an Takehiko Inoue's Vagabond aufgefallen, imo richtig gut gelungen:

      „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

      Friedrich Wilhelm Nietzsche
    • Joar, kann da Ichigo nur zustimmen, das Cover gefällt mir auch sehr gut. Ich finde es zwar immer noch ziemlich schade, dass der Hintergrund weggefallen ist und im Endeffekt gefällt mir das japanische Cover immer noch besser, aber der Wegfall des Hintergrunds war ja einerseits zu erwarten und andererseits ist das deutsche Cover trotzdem sehr gut gelungen und die Aussage mit der Welt in den Händen ist immerhin erhalten geblieben.
      Masturbating Bums are bad for Business.
    • Band #21 dt. Cover + US-Cover

      Besser spät als nie poste ich mal das aktuelle Cover von 20th, farblich sicherlich gewagt, aber gut, farbenfroh war die Planet Manga-Version ja schon immer. Band #22 erscheint übrigens im Juli, wie es dann aber mit 21st Century Boys aussieht, ist weiterhin ungewiss, aber ich hoffe mal das Beste.

      Hier mal im Vergleich dazu die Cover der US-Version, erscheint bei VIZ, mE wirklich sehr schöne Cover, vorallem nicht ganz so funky, wie die deutschen Cover:
      Ach ja, habe ich ja ganz vergessen, der 20th Century Boys Live Action Film #1 ist mittlerweile mit Subs zu bekommen, darüberhinaus erscheint die DVD am 4. Mai auch hierzulande, jedoch nur mit der O-Tonspur, sowie Untertiteln, die Aufmachung ist jedoch sehr nett, und der Preis mE auch in Ordnung (21,99€).
      [amazon]B001L5JLT4[/amazon]

      „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

      Friedrich Wilhelm Nietzsche
    • "20th Century Boys"-Realfilm-Triologie bei Eye See Movies



      Auch wenn die deutsche Manga-Veröffentlichung des preisgekrönten Thrillers "20th Century Boys" bei Planet Manga weiterhin zu den Geheimtips gehört, schreckte das Eye See Movies, das Reafilm-Label von AV Visionen, nicht ab, sich an der Live-Action-Adaption der 22bändigen Reihe und seinem 2bändigen Sequel zu versuchen. Diese erzählt die mehr als 4700 umfassende Vorlage von Naoki Urasawa in drei Spielfilmen, von denen schon zwei in den japanischen Kinos zu sehen waren und wobei der abschließende Teil Ende des Jahres an den Start gehen wird.

      In Deutschland ist zunächst der erste Movie für Herbst 2009 als DVD-Veröffentlichung mit japanischem Originalton und deutschen Untertiteln geplant. Die anderen beiden sollen dann später folgen.


      Quelle: animey.net/news/3224?sid=b0603967d8e2396c85b5a65ace1084d2

      Quelle 2: eye-see-movies.de/news.php?uid=10
    • Hab nun endlich mal den Film gesehen. Er kommt genauso langsam wie der Manga in Fahrt und ist zwar auch spannend, aber längst nicht so sehr, wie der Manga. Das liegt halt u.a. daran, dass er vieles wegstreichen muss, auch vieles wichtige (zB warum sieht der Roboter so aus, wie er aussieht). Und die Zeitsprünge, die im Manga schon konfus sein können, sind im Film noch schwerer verständlich, erst recht für jemanden, der den Manga ncht kennt.
      Allerdings ist es mit Manga im Hinterkopf dann doch ein bisschen als wenn man die Geschichte nochmal liest, nur dass es schneller geht. Interessant ist auch, da man ja nun weiß, wer Friend ist, auf Hinweise zu achten, ob Person X vorher schon aufgetaucht ist *hust*. Und man muss auch anerkennen, die Schauspieler sehen alle 1:1 aus wie die Figuren, man erkennt sofort, wer wer ist, zB Keroyon der Frosch oder Yoshitsune mit den großen Zähnen, der freche Kenji und Otcho. Selbst runter in die Nebenrollen, wie zB der fanatische Anhänger und Attentäter, auch der sieht ähnlich aus.
      Der Film muss auch recht aufwändig in der Produktion gewesen sein, hat sehr gute Effekte, wenn da was in die Luft gesprengt wird usw. Japaner schauspielern anders als Europäer oder Amis, wie die Mentalität und Sprachmelodie ja auch anders ist, daran muss man sich gewöhnen, aber sonst kann man nicht meckern. Aber nochmal, ich würde den FIlm echt nicht empfehlen als ersten Eindruck, da wird man eher abgeschreckt als heiß gemacht. Zuerst sollte man die Mangas lesen.
      Ein Klavier, ein Klavier!
    • PM-Cover #22

      Da ja mittlerweile der 22., und damit finale Band von 20th Century BOys erhältlich ist, hier mal das Cover, Kostenpunkt 11,95€. Richtig abgeschlossen wird 20th Century Boys dann mit den beiden 21st Century Boys Bänden #1+2. Diese werden dann wohl im kommenden Jahr bei PM erscheinen.
      Yay!


      „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

      Friedrich Wilhelm Nietzsche
    • So, nachdem dieser Thread vor einigen Wochen als Feature-Thread von CheenoJones vorgeschlagen wurde, bin ich auf diesen Manga aufmerksam geworden. Und ich muss ehrlich sagen: "Danke, Cheeno. Ohne dich wäre ich niemals auf diesen großartigen Manga gekommen."
      Ich werde hier mal meine ersten Eindrücke niederschreiben und ein kurzes Review geben.


      Der Autor:
      Der Name der hinter diesem Werk steckt, lautet: Naoki Urasawa. Dieser Name sollte eigentlich Mangakennern ein Begriff sein, denn er hat den Manga "Monster" gezeichnet und dafür auch diverse Auszeichnungen bekommen und sich einen Namen in der Mangaszene gemacht. Ein für mich typisches Merkmal seiner Werke sind die sehr gut durchdachten Handlungen. Dieser Mangaka überlasst wirklich nichts dem Zufall. Es scheint wirklich als ob er alles ins kleinste Detail geplant hat.

      Das Manga:
      Ich denke, es ist nicht nötig den Inhalt hier zusammen zu fassen. Zusammenfassungen gibts auf wikipedia genug und auch in den Posts vor mir müssten genug Informationen zur Story vorhanden sein. Ich versuche mehr auf den Stil und co ein zu gehen.
      Das AW ( = Artwork ) war für mich zuerst wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Es hat wirklich Zeit gebraucht bis ich bemerkt habe, dass das AW wirklich gut ist. Also war das AW nicht der Grund warum ich nach dem ersten Kapitel diesen Manga weiter gelesen habe. Eigentlich lag es nur an den Zusammenfassungen die ich gelesen habe. Im Manga springt man förmlich zwischen 3 Zeitgeschehen. Man hat das Jahr 1968/1969, das Jahr 1999/2000 und das Jahr 2013/2014. Diese "Methode" der Erzählung und des "Storytellings" hat einen sehr entscheidenen Vorteil. Man weiß von Anfang an, dass man jedes Kapitel aufmerksam lesen muss um am Ende alle Zusammenhänge zu erkennen. Und genau dieser Fakt hat mich gefesselt. Ich habe teilweise einige Kapitel oder Seiten 2-3 durchgelesen, weil ich das Gefühl hatte, hier passiert etwas sehr wichtiges. Und wenn man sich so penibel und genau vertieft, dann ist es wirklich unmöglich diesen Manga abzubrechen, denn man muss wissen wie es weiter geht.
      Urasawa hat also zumindest mich nicht mit dem AW sondern mit seiner Art die Story zu erzählen schon allein vom ersten Kapitel an gefesselt. Und das allein ist schon Grund genug diesen Manga zu lesen. Denn das AW überzeugt mit der Zeit wirklich und wer auf gut durchdachte und logische Geschichten steht, ist hier genau richtig. 20th Century Boys ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Action und AW nicht zwingend für einen guten Manga erforderlich ist. Wenn man von Anfang an von der Story gefesselt ist, dann ist dies völlig ausreichend einen Manga weiter zulesen. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Manga lesen konnte, denn ich sehe keine Minute die ich hiermit verbracht habe als verschwendete Zeit. Ich bin wirklich sehr begeistert und hoffe das auch weitere User sich einen Ruck geben und ihn zumindest anlesen. Denn diese Arbeit hat es aufjedenfall verdient gelesen zu werden.

      Die Charaktere:
      Hier auch ein großes Lob an Urasawa. Er hat es wirklich geschafft, jedem Charakter einen Platz zu geben und diese Charaktere auch konsequent in jeder Zeit ihre Auftritte zu geben. Also wer Shonen-Manga wie Naruto, One Piece und co liest weiß, dass es immer einen Protagonisten gibt der immer im Mittelpunkt steht, egal wie weit die Story momentan ist. Und man bemerkt auch sehr schnell, dass viele gute Charaktere oft in den Hintergrund rücken, weil sie einfach keine Protagonisten sind und für die Handlung selbst nebensächlich sind. Aber Urasawa hat, wie ich finde, alle Charaktere sehr gut in die Handlung eingebracht und auch jedem genug Screentime gegeben. Der Leser muss sich nicht nur mit dem Protagonisten Kenji oder seine Nichte Kanna rumschlagen. Urasawa beleuchtet auch sehr schön Nebencharaktere und lässt ihre Geschichte und Handlungen perfekt in die der Protagonisten einfließen. Die Charaktere wirken authentisch, vorallem durch ihre Erlebnisse. Eine Kanna die nach einigen Jahren einfach emotional abstumpft und ihren Leuten falsche Hoffnungen gibt, weil sie selbst keine mehr hat, wirkt einfach real. Also neben dem Storytelling punkten auch die Charaktere im Manga.


      Zusammenfassend kann man nur sagen: Lesen, lesen, lesen!
      Wer 20th Century Boys nicht gelesen hat, hat was verpasst.
      Wer 20th Century Boys nicht liest, obwohl, es ihm empfohlen wurde, hat was verpasst.
      Wem 20th Century Boys nicht empfohlen wurde, hat was verpasst.
    • Nach gut mindestens einem Jahr bin ich mit 20th Century Boys und 21st Century Boys endlich durch. Es hat also ziemlich lange gedauert, obwohl der Manga abgeschlossen ist. Ich will jetzt auch nicht um den heißen Brei reden, da hier schon das Meiste gesagt wurde.

      Die Story hatte am Anfang einen komische Wirkung auf mich, weil ich nicht wusste, wie der Mangaka die Story ernsthaftig rübebringen will. Dazu gefiehl mir auch das Charakterdesign überhaupt nicht. Bis auf Kanna gefiehl mir kein Charakter vom Aussehen her, aber so etwas hindert mich noch lange nicht vom weiterlesen. Nach den ersten Bändern erntete meine Geduld die ersten Früchte. In der Tat baute sich storymäßig eine gewisse Komplexität und Spannung auf. Jedoch hat das Durchlesen nicht umsonst solange gedauert. Ich weiß nicht wirklich woran es lag, aber es kamen mal Pausen von ein paar Tagen, dann Wochen und letztendlich 1-2 Monaten vor. Ich hatte einfach kein Bedürfnis weiterzulesen, was nicht unbedingt am Manga lag, sondern teilweise auch an mir. Wenn ich mich mal dazu gezwungen habe den Manga weiterzulesen, habe ich auch 1-3 Stunden am Stück gelesen und war auch mal mehr und mal weniger gefesselt.

      Deshalb kann ich nur jeden empfehlen den Manga in einen Stück durchzulesen und nicht größere Pausen, wie ich es gemacht habe, einzulegen. Es war schon etwas schwierig den Faden wieder aufzufangen, da ich nicht die vorigen Chapter noch einmal durchlesen wollte, aber der Lesespaß litt darunter nicht. Die Zeitsprünge fand ich recht gut und teilweise überraschend, aber für meinen Geschmack war das 1-2 Mal zu viel des guten.

      Die jeweiligen Enden fand ich ganz gut, also wurde der Manga gut abgeschlossen. Mein Fazit ist also sehr positiv. Wenn man auf komplexe Storys steht, wird man hier auf jeden Fall fündig, auch wenn das Charakterdesign meiner Meinung nicht gerade schön ist, aber man gewöhnt sich halt daran. Eine genaue Bewertung ist aufgrund meiner Pausen etwas schwierig, aber im groben würde ich den Manga eine (8.5 - 8.8/10) geben.

      Als Meisterwerk würde ich dieses Werk aber nicht bezeichen, weil meiner Meinung nach dazu das gewisse Etwas fehlt und weil man dazu mehr benötigt als eine komplexe und spannende Story. Wenn jemand das anders sieht, könnte ich das aber schon nachvollziehen. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kira ()

    • Als Info für alle Leser der deutschen Ausgabe des Manga 20th Century Boys (und damit dieser fantastische Manga wieder etwas Screentime auf der ersten Seite des Seinen Bereichs hat) möchte ich mitteilen, dass nun der erste der beiden Bände von 21st Century Boys erschienen ist. Hier mal das Cover, Kostenpunkt 12,95€.

    • 20th Century Boys

      Der Autor:
      Da bereits einiges zum eigentlich Werk geagt wurde, möchte ich noch kurz etwas zum Autor sagen. Naoki Urasawa wird von vielen als Gott gefeiert – zurecht, wie ich finde! Das Storytelling dieses Mannes hat ein unglaubliches Niveau. Außerdem meistert Urasawa etwas, dass nur wenigen gelingt: Konstanz! Vielen Mangakas gelingt nur eine komerziell erfolgreiche Manga-Reihe. Andere wiederum ziehen ihren Manga mit allen Mitteln künstlich in die Länge (Bastard!!, Berserk, ...). Urasawa hingegen verlässt den sicheren Hafen und traut sicher immer wieder an neue Projekte herran – mit unfassbaren Erfolg (vor allem in den vergangenen Jahren). Er hat dreimal (!) den Shogakukan-Manga-Preis gewonnen für Yawara, Monster und 20th Century Boys. Auch den Kōdansha-Manga-Preis konnte er mit 20th Century Boys abräumen. Pluto erhielt außerdem den Osamu-Tezuka-Kulturpreis. Auch die Leser lieben seine Werke. Man muss nur einen flüchtigen Blick in die ANN-Bestenliste im Bereich "Manga" riskieren. Hier ist er gleich mit drei Werken in der Top-10 vertreten. Billy Bat ist außerdem in den Top 200 (von ca. 2500 Werken).

      Zum Werk selbst:
      Mit 20th Century Boys ist Urasawa ein weiterer absoluter Top-Titel gelungen. Sein Storytelling ist herausragend. Er vermischt, fast schon spielerisch, einzelne Zeitebenen ohne hierbei den Lesefluss zu stören. Außerdem wird jedem der vielfältigen Charaktere die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Alle bekommen eine Hintergrundgeschichte und werden perfekt in die Story eingebunden. Es wimmelt gradezu vor tollen Charakeren. Eigentlich wollte ich an dieser Stelle meine Lieblingscharaktere aus 20th CB aufzählen. Ehe ich mich versehen hatte, hatte ich bereits den halben Cast aufgezählt^^. Daher beschränke ich mich an dieser Stelle auf Kenji und Kanna, da mich das Verhältnis der beiden untereinander und ihre jeweilige Entwicklung sehr interessierte. Zwar etwas kitschig, aber doch rührend wie die kleine Kanna ihren Onkel Kenji bewundert. Ja, hinter der Fassade des Splatter-Fans steckt eine emotinale Seele^^. Sehr gut ist außerdem der Wiedererkennungswert seiner Charaktere. Naherzu jeden Charakter konnte man trotz Zeitsprüngen von teilweise mehreren Jahrzehnten ohne Probleme wiedererkennen. Dies ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Bei Anderen Manga-Reihen hatte ich kleinere Probleme mit dem wiedererkennen bzw. auseinanderhalten von Charakteren.

      Nachdem ich 20th Century Boys und Urasawa zu genüg mit Lob überschüttet habe, möchte ich noch einen kleinen Kritikpunkt anbringen. Ich hatte, rein subjektiv betrachtet, das Gefühl, dass dem Manga die großen Höhepunkte gefehlt haben. Der denkwürdigste Moment war für mich bereits das Comeback von Kenji als Yakubi Joe. Die Story verläuft war zwar auf sehr starkem und konstantem Niveau, den (extreme) Ausreißer nach oben hat es aber nicht wirklich gegeben. Ich denke, dass Urasawa an dieser Stelle seinem besonderen und genialen Erzählstil Tribut zollen musste. Im ersten Drittel des Mangas läuft alles auf den großen Höhepunkt zwischen "Kenjis Terroristen" und "Friend" bzw. seinem Robotor hinaus. Kurz vor dem großen Ereignis – welches später als Bloody New Year’s Eve bekannt sein sollte – entschließt sich Urasawa allerdings für einen Timeskip. Dadurch überspringt er einen der spannensten Momente im Manga. Der "Wow-Effekt", welcher für einen Manga durchaus wichtig sein kann, bleibt bei dieser Erzählart natürlich aus.
      Um Missverständnisse vorzubeugen, betone ich nocheinmal, dass ich den Timeskip an dieser Stelle für genial erachte. Auf diese Weise wird der Leser aufgefordert Stück für Stück einzelne Teile des Puzzels zusammenzusetzen. Im letzten Absatz wollte ich lediglich den – aus meiner subjetiven Sicht vorhandenen - Nachteil dieser Erzählart darstellen.

      Fazit:
      Alles in allem ist Uraswa mit 20th Century Boys der nächste Geniestreich geglückt. Ein geniales Storytelling, hervorragend ausgearbeitete Charaktere und ein detailiertes Artwork machen diesen Manga zu einem absoluten Top Titel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nasenaffe ()

    • Wenn ich schon aus keinen vernünftigen Gründen heraus bis früh in den Morgen wach bleibe, kann ich auch glatt noch mal ein Review zu einem Manga schreiben, den ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen habe: 20th Century Boys, oh ja - immerhin habe ich mir auch extra für einen Haufen Geld die Bände von Planet Manga geholt, weil ich einfach finde, dass manche Manga nur in der Hand gelesen werden sollten. Und ich sollte recht behalten - jedenfalls wenn man daraus entnimmt, dass der Manga saugeil ist. Ich hatte vorher von Urasawa Pluto und teilweise Yawara! gelesen sowie Billy Bat bis zu einem gewissen Stand verfolgt (lese ich lieber im eigenen Tempo), MONSTER noch nicht (folgt aber aktuell!). Dementsprechend hatte ich natürlich große Erwartungen an den Meister der Spannung.

      Auf die Story muss ich hier selbstredend nicht mehr groß eingehen. Weltuntergangsszenarien sind keineswegs die Neuerfindung vom Rad, aber eines nach Vorbild von Kinderfantastereien zu gestalten, istdann doch wieder erfrischend. Hier komme ich auch gleich zu einem der Punkte, die den Manga so geil machen: die Zeitsprünge. Urasawa zeigt mit dieser Geschichte ja nicht nur, dass er erzähltechnisch viel auf dem kasten hat, er erinnert auch noch auf tolle Art und Weise an die guten, alten Zeiten - die 60er/70er, die er selbst erlebt hat. Da ich selbst jemand bin, der gerne mal "Damals war alles besser"-Parolen tönen lässt, kann ich diesem Aspekt sehr viel abgewinnen. Ich habe jeden Flashback genossen und es war auch immer schön zu sehen, wie die Charaktere, die sich im Manga an die alten Zeiten erinnerten, ebenfalls mit Freude an ihre Kindheit dachten.
      An dieser Stelle muss ich dann aber auch mal Urasawas Storytelling loben. Einfach erste Sahne, diese unscheinbaren und super-sanften Übergänge von einer Zeit in die andere - und das (abgesehen von Jahreszahlen) ganz ohne jegliche Hinweise, die es aber auch gar nicht braucht. Dass alles auch in eine funktionierende Story einzubauen, ist wiederum ein weiteres Kunststück. Immerhin haben wir hier drei bzw. vier Hauptstorylines: Kindheit, 1997-2000, 2015 und die Zeit unter dem Freund als Weltpräsidenten. Die Komplexität der Geschichte ist hier auch ein Grund, weshalb ich ungern genau auf sie eingehen möchte, weil doch zu viel passiert. Herausstellen kann man aber abgesehen vom Gesamtkonstrukt auch die einzelnen kleinen Handlungen innerhalb der 22 Bände. So wie beispielsweise den Werdegang eines Shoguns im Ausland, die Geschichte des ehemaligen Yakuza und späteren Priesters [Namen einfügen - ich merk mir sowas einfach nicht...] und viele weitere. Was schon auffällt, ist eines:

      Die Charaktere in diesem Manga sind eine Wucht! Sie leben mehrere Jahrzehnte Kultur und es gibt sie auch noch in einer beachtlichen Anzahl, da kann einem nur das Herz aufgehen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich gerade an keinen Charakter erinnern kann, den ich tatsächlich unnötig, schlecht oder dergleichen negativ befunden habe. Einzige Ausnahme dürfte diese Fotze sein, die 2015 in diesem Vergnügungspark gearbeitet hat. Wobei auch sie ein gut ausgearbeiteter Charakter ist und dem Leser auch ein Gesicht gibt, das man hassen kann. Das des Freundes sieht man ja nicht. xD Allerdings ist es zumindest bei mir nicht so, dass ich diesen nicht mag. Der Freund ist immerhin die mysteriöseste Figur des ganzen Mangas und überrascht immer wieder mit seinen Aktionen. Angetan hat es mir insbesondere Kanna, die ein wirklich geiler Charakter ist. Leider hat sie in den letzten Bänden eine Entwicklung zum Negativen vollzogen - denke ich zumindest -, aber im Großen und Ganzen ist sie schon einer meiner oder sogar der Fav-Chara aus 20th Century Boys. Aber auch die Kenjis, Shoguns, Priester, Freunde, rotznasigen Jungs etc.pp. sind absolut erinnernswert.

      Ich glaube, ich könnte ewig weiterschreiben; aber das hier soll nur eine Huldigung meinerseits an dieses Werk sein. Vielleicht guckt ja sogar der ein oder andere hier rein und fängt den Manga an, wer weiß. Jetzt muss ich mir nur noch mal die zwei Ausgaben von 21st Century Boys holen, ich will ja endlich wissen, wer nun den Freund ist. :D
    • Ich habe gerade die 20th Century Boys Live-Action Filme gesehen und muss zugeben, dass ich die Auflösung da nicht ganz verstanden habe. So weit ich mich erinnern kann war das im Manga so, dass es zwei "Tomodachi" gab, nachdem Fukube, der erste Tomodachi gestorben ist, kam ein anderer. Im Film war es dann aber so, dass es durchgängig einer war, und zwar der, der sich als Fukube ausgegeben hat. Aber man sah ihn doch tot auf dem Boden liegen, und zwar im dritten Film, als seine Identität enthüllt wurde! Er sollte definitiv tot sein, oder nicht? Andererseits war da auch eine andere Person die von der Szene weggegangen ist, eigentlich müsste das Tomodachi gewesen sein, also der angebliche Fukube - der in derselben Szene tot auf dem Boden lag.
      Ich bin verwirrt! Kann mir vielleicht jemand erklären wie Fukube das im Film überlebt hat bzw wer derjenige war der nach dem Sturz mit Fukube aufgestanden und davongegangen ist?
    • Ein Beitrag mehr im Seinen Bereich kann nie schaden, daher schreibe ich auch mal kurz meine Eindrücke zu Urasawas Meisterwerk 20th Century Boys nieder. Ich hatte die Tage einen regelrechten Urasawa Marathon hingelegt und Billy Bat, Pluto und 20th/21st CB in einem Rutsch gelesen (Monster kannte ich schon). Alle waren fantastisch, aber 20th CB war doch irgendwie etwas besonderes.

      Urasawa schafft es in diesem Manga eine unfassbare Spannung aufrechtzuerhalten die teilweise nicht auszuhalten ist. Er ist auch ein Meister des Cliffhangers und ich weiß nicht wie schwer es gewesen sein muss den Manga damals wöchentlich oder gar nur über Tankobon Releases zu verfolgen. Ich musste einfach permanent wissen wie es weitergeht. Das rätseln um die Identität von "Friend" war wirklich extrem unterhaltsam und nervenaufreibend. In der Tat gibt einem Urasawa dazu auch genügend Anhaltspunkte mit an die Hand, sodass man das Rätsel selbst entschlüsseln kann. So habe ich es auch getan und konnte die Identität entschlüsseln, zumindest die erste ;).
      Das machte für mich die ersten 2/3 des Manga noch cooler, da alles super durchstrukturiert aufgebaut war und es gipfelte dann für mich im genialen Flashback von Friend, der einem diesen Bösewicht perfekt näher gebracht und seine Motivation aufgezeigt hat.
      Hier hätte der Manga mehr oder weniger auch enden können, allerdings waren doch noch zu viele Fragen ungeklärt und es ging noch ein Drittel weiter.

      Das letzte Drittel, wozu ich auch 21st CB zähle, schwacht dann imo leider etwas ab. Dies hat für mich vor allem zwei Gründe. Ich wurde nicht mit dem Kenji des 21. Jahrhunderts warm. Er war für mich unsympathisch und undurchsichtig. Er war lange von der Bildfläche verschwunden und kehrt dann so eiskalt zurück? Irgendwie war seine Einführung für mich nicht mehr ganz so gelungen, vor allem nachdem man die vorherigen Bände so sehr mit den ganzen anderen Charakteren zusammengewachsen ist, eine Entwicklung die Kenji einfach verwehrt blieb.
      Der zweite Grund wäre der "neue" Friend. Am Ende ergibt zwar auch seine Identität und Motivation halbwegs Sinn, ist aber keineswegs mit der ersten Person vergleichbar. Es wirkt dann einfach etwas gestreckt und over the Top.

      Was aber eine ganz große Stärke des Manga war, sind die Zeitsprünge. Ein super Stilmittel um die Geschichte zu verknüpfen und Zusammenhänge zu erzeugen. Die Geschichte gewann dadurch auch extrem an Charme aber auch Komplexität.
      Insgesamt habe ich den Manga und seine Geschichte wirklich geliebt, auch wenn er gen Ende etwas schwächelt und würde ihn von den großen Urasawa Werken direkt hinter Monster einordnen. Wirklich ein must read mMn.
      'To protect the Sheep you gotta catch the wolf, and it takes a wolf to catch a wolf.'