Kräfteverhältnis der SHB zu anderen Piratenbanden

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    • Würde Ruffy jetzt alleine Kaido oder Big Mom besiegen, würde das doch das komplette bisherige Storytelling auf den Kopf stellen und den Manga zu etwas komplett anderen werden lassen. Es ging doch von jeher darum, durch die Herausforderungen, die sich der SHB in den WEg stellen zu wachsen. Immer wieder musste vor allem Ruffy über seine Grenzen hinausgehen und wurde dadurch stärker. Wenn er jetzt aber schon alleine einen Yonkou besiegt, dann gibt es praktisch kein Steigerungspotential mehr.
      Ruffy ist jetzt auf dem Level eines Yonkou-Kommandanten angekommen, der nächste Schritt ist logischerweise ein Kampf gegen einen Yonkou, aber ich gehe weder davon aus, dass er diesen Kampf alleine bestreiten wird, noch hoffe ich das, weil der Sprung zu schnell kommen würde und Ruffy kaum noch Steigerungspotential übrig lassen würde.

      Dahingehend bin ich auch gespannt, was mit Weevil passieren wird, da ein Sieg über einen Yonkou, selbst wenn dies im Team geschieht, einen möglichen Kampf gegen Weevil komisch erscheinen lassen würde. Bisher wurden die Herausforderungen immer größer und das wäre in diesem Fall nicht gegeben, aber mal sehen, vielleicht kämpft Ruffy ja gar nicht gegen Weevil.

      Aber um nochmal zum Hauptthema zurückzukommen: Ich hoffe, dass Kaido durch ein Team-Up besiegt wird und dass Ruffy danach Big Mom alleine besiegt. Dann wäre er auf Yonkou-Level angekommen und könnte Blackbeard auf Augenhöhe entgegentreten. Allerdings kann es auch ganz anders kommen. Denn obwohl Ruffy mehrfach beteuert hat Big Mom besiegen zu werden, könnte sie auch von jemandem wie Blackbeard gestürtzt werden, Stichwort Throne Wars.
      Jedenfalls verstehe ich persönlich das Problem an einem Team-Sieg gegen Kaido nicht. Es würde einfach dem bisherigen Storytelling Odas entsprechen, am meisten Sinn machen und Ruffy einen Schritt nach dem anderen machen lassen. Ein Einzel-Sieg wäre ein ganzes Stockwerk nach oben und würde meiner Meinung nach jetzt viel zu schnell kommen, vor allem auch wenn man sieht was Kaido mit Kid gemacht hat.
    • Es ist relativ sinnlos mittlerweile über das Thema mit mir zu diskutieren, weil ich weder an meiner Position etwas ändern werde noch ihr an eurer. Ich habe zu dem Thema alles Relevante geschrieben und gesagt und wir drehen uns im Kreis, da die Argumente immer die gleichen sein werden und die Positionen dennoch unveränderbar bleiben. Will jetzt nicht auf zig lange Beiträge en Detail eingehen, da es hier den Rahmen sprengen würde und ich den thread auch nicht zu einer Frage/Antwort-Stunde ausarten lassen möchte. Nur so viel: Ich bleibe dabei, dass

      1. Ruffy als Charakter dauerhaft Schaden nimmt, wenn er seinen großmäuligen Versprechungen und Ankündigungen ("Ich trete deinen Hintern über die Grandline", "Kaidos Kopf gehört mir" , "Ich werde alle Kaiser besiegen") keine signifikanten Taten folgen lässt. Und leider ist Ruffy drauf und dran ein solcher Aufschneider leider zu werden.

      2. Ich sehe den PK als höchstmöglichen Titel, den es in OP zu erringen gilt und dieser sollte nicht nur durch Glück, Dusel, Zufälle oder weil man am Schnellsten am Ziel war, erreicht werden. Sah Ruffy als Hauptfigur auf Zou im Übrigen nicht anders, da er sehr ablehnend auf Lysop reagierte als dieser einen quasi schnellen Weg zu Raftel vorschlug. So wie Oda über knapp 2 Jahrzehnte diesen Titel aufgebaut hat, sollte dieser - da er wohl mit einem historsich bedeutsamen auftrag verknüpft sein sollte - entsprechend dem Piraten verliehen werden, der von allen Kandidaten die größtmögliche Macht besitzt und damit meine ich beim besten Willen nicht die Macht der Freundschaft. Und ein PK, der nicht nachgewiesen hat, stärker als die vormals herrschende Instanz zu sein, ist kein starker PK, der es Wert ist, dieses Erbe anzutreten.

      3. Ich schreibe aus meiner Perspektive auf den Manga und wie ich die Story empfinde und nicht wie es generell empfunden wird oder werden sollte und dementsprechend schreibe ich meine eindrücke zum Manga und zum Storyverlauf, der mir - gelinde gesagt komplett gegen den Strich geht und mich tierisch ankotzt (um es blumig auszudrücken). Es steht jedem frei die Dinge anders zu sehen, sich auf Wano zu freuen, es abzufeiern wenn Ruffy mit 2-3 anderen Leuten im "Teamarbeit" (die als solches nun einmal nicht sehe) den ersten Yonkou zur Strecke bringt und dies dann feiern. Ich tue es halt nicht und warne schon jetzt mal vor, dass ich vermutlich einige ziemlich negative Dinge zum Arc-Verlauf schreiben werde, sollte es halt so eintreten. Ich bin allerdings der Ansicht, dass dies ebenso legitim ist wie überschwängliches Lob zu äußern. Jeder hegt halt gewisse Erwartungen an den Manga, die mal mehr oder weniger erfüllt werden. C'est la vie. Wohlmöglich ist der Manga auch tatsächlich nicht mehr mein Metier und ich stelle Erwartungen, die Oda nicht erfüllen wird. Man wird sehen.

      Sollte jemand Probleme mit meiner Position haben, so steht es demjenigen frei mich zu blocken und zu ignorieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Triple_D_Sixx ()

    • DElsner schrieb:

      Ich habe nie gesagt, dass Luffy die Handicaps benötigte. Trotzdem waren einige Gegner nicht in ihrer besten Form. Und jeden Gegner jetzt überheblich zu nennen ist auch nicht richtig. Wenn wir uns die ersten beiden Kämpfe gegen Crocodile anschauen hätten wohl viele ähnlich gehandelt. Beim ersten Mal wäre Luffy nie alleine da heraus gekommen und niemand hätte ihn gefunden (außer diejenigen die den Ort wussten hust Robin hust). Es konnte niemand wissen, dass er von Robin befreit wird, da sie ja kein wirklichen Grund dazu hatte. Beim zweiten Kampf war Luffy ebenfalls auch schon ,,tot" und wurde durch den Plot gerettet.Aber auch einige meiner genannten Handicaps waren bemerkbar, siehe Moria. Hätte er weiter trainiert (d.h. wäre er nicht auf seine ,,brillante" Idee gekommen andere Kämpfen zu lassen) und wäre er in seiner Topform hätte er die Schatten wahrscheinlich unter Kontrolle gehabt. Natürlich hatten viele Gegner selbst Schuld an den Handicaps, aber sie waren da und haben Luffy geholfen.
      Gut, dass mit benötigt habe ich etwas überinterpretiert. Trotzdem bleibe ich bei meiner Kernaussage, dass alle Gegner dachten, dass sie besser sind, als sie es tatsächlich waren.
      Beim ersten Kampf Ruffy vs. Crocodile gab Croco Ruffy, glaube ich, 3 Minuten um sich "auszutoben". Croco war sich so sicher, dass er gewinnt und dachte er könne sich mit Ruffy einen Spaß erlauben. Was hätte es gekostet zu warten und damit sicher zu sein, dass er Ruffy ein für alle mal aus dem Weg geräumt hätte? Oder er hätte Ruffy auch einfach ernst nehmen können und in direkt innerhalb weniger Sekunden auseinander nehmen. Wenn ich einen Gegner habe, wo ich glauben könnte, dass er mir noch Probleme macht, dann setze ich alles daran diese Risiko zu eliminieren. Ruffy hatte Croco schon in Rainbase genervt und er dachte, dass er ihn losgeworden ist. Schließlich saß er ja in einem Käfig aus Seestein, denn selbst Zorro nicht klein bekommen hat. Aber kurz danach kommt es eben zum ersten Kampf und Croco hat nichts aus den Ereignissen aus Rainbase, welche ja erst wenige Augenblicke davor waren, gelernt. Dort hätte er kurzen Prozess mit Ruffy machen können. Aber nein, er dachte ja sein Plan sei so gut, dass ein Scheitern nie passieren könnte. Klassischer Fall von Selbstüberschätzung.
      Auch das NICHT trainieren von Moria ist, nach meiner Definition, kein Handicap. Es ist einfach Faulheit oder Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten und Pläne. Egal wie viele Untergebenen ich habe, in diesem Fall durch Schatten belebte Zombies. Morias Idee an starke Schatten, durch Tricks, zu kommen ist einfach das beste Beispiel für seine Faulheit. Statt den Gegner seinen Schatten zu nehmen, nachdem er ihn im offenen Kampf besiegt hätte, hätte ihn deutlich weiter gebracht. Moria, hat nie damit gerechnet, dass ein starker Gegner, welchen er seinen Schatten geraubt hat zurück kommt und versucht seinen Schatten zurückzuholen. Er hielt seinen Plan, die ausgenockten Feinde nach dem Schattendiebstahl aufs Meer zurück zu schicken für perfekt. Dies ist einfach Selbstüberschätzung.

      Aber Faulheit und Selbstüberschätzung ist kein Handicap. In keiner Welt. Ein Handicap wäre es, wenn ich in einen Boxkampf gehe, ich aber einen Arm weniger als mein Gegner habe. DAS ist ein Handicap.
    • Triple_D_Sixx schrieb:

      1. Ruffy als Charakter dauerhaft Schaden nimmt, wenn er seinen großmäuligen Versprechungen und Ankündigungen ("Ich trete deinen Hintern über die Grandline", "Kaidos Kopf gehört mir" , "Ich werde alle Kaiser besiegen") keine signifikanten Taten folgen lässt. Und leider ist Ruffy drauf und dran ein solcher Aufschneider leider zu werden.
      Das, was du hier aufführst, sind keineswegs großmäulige Versprechungen sondern große Träume. Ruffy möchte bereits seit seiner Kindheit Piratenkönig werden. Das heißt aber nicht , dass er bereits als Kind dafür stark genug ist. Die komplette Story ist doch so aufgebaut, dass sich die Strohüte doch eher unrealistische Ziele setzen, an denen sie wachsen können. Und genau dabei sind Niederlagen die besten Lehrmeister. Nach jedem Versprechen, dass Ruffy bisher nicht halten konnte, wurde er vie stärker und auch emotional reifer. Also hat es seinem Charakter auf keinem Fall geschadet.

      Triple_D_Sixx schrieb:

      2. Ich sehe den PK als höchstmöglichen Titel, den es in OP zu erringen gilt und dieser sollte nicht nur durch Glück, Dusel, Zufälle oder weil man am Schnellsten am Ziel war, erreicht werden.
      Alles andere würde auch keinen Sinn machen. Wenn Ruffy Piratenkönig wird, dann auch aus eigener Kraft. Das heißt aber nicht, dass er auf dem Weg des "stärker werdens" nicht doch Hilfe bekommen kann. (oder auch mal Glück haben kann)


      Triple_D_Sixx schrieb:

      Es steht jedem frei die Dinge anders zu sehen, sich auf Wano zu freuen, es abzufeiern wenn Ruffy mit 2-3 anderen Leuten im "Teamarbeit" (die als solches nun einmal nicht sehe) den ersten Yonkou zur Strecke bringt und dies dann feiern.
      Natürlich würde es viel besser sein, wenn sich Ruffys Crew und Allianzpartner um alles andere kümmern würden und Ruffy sich alleine mit Kaido beschäftigen könnte. Allerdings gibt es dort aktuell keine Möglichkeit, da Kaido und wahrscheinlich auch seine Katastrophen einfach zu stark sind. Und genau an dem Punkt sage ich, dass wir auf alle Fälle noch eine Trainingsphase der Strohüte benötigen. Sicherlich muss man das nicht als Timeskip verpacken. Allerdings würde man dennoch eine Zeitraffung dieses Trainings benötigen, sodass alle Strohüte auf einem Niveau sind, wo es wirklich realistisch wäre, eine Kaiserbande im "klassischen" 1 gegen 1 Schema zu bezwingen. Da es in der ganzen Strohut Allianz keinen gibt, der es auch nur ansatzweise mit Kaido aufnehmen kann, glaube ich auch nicht, dass der erste Kaiser so schnell fallen wird. Daher sehe ich eine komplette Niederlage, wie sie auch Kid erlitten hat, realistischer, als ein Gruppensieg gegen Kaido. Da One Piece an dieser Stelle allerdings nicht vorbei sein wird, muss Ruffy wieder einmal gerettet werden oder besser gesagt irgendwie glücklich sich der ganzen Sache entziehen.



      Ich glaube einfach, dass der Knackpunkt an der ganzen Geschichte, die Resultate des Timeskips sind. Viele Leser möchten nun endlich mal, dass Ruffy nach so langem Ofscreen Training auch mal seine Ansagen durchsetzt. Nun steuert Oda allerdings darauf zu, dass die 2 Jahre eben halt nicht alles sind, was Ruffy benötig. Das finde ich aber auch gar nicht schlimm. In Naruto war es auch nicht anders. Nach dem Timeskip dort war Naruto auch um Einiges stärker. Allerdings hat er auch immer weiter trainiert. So mustte er noch das Rasen Shuriken, das Senjutsu und auch die Kontrolle über Kurama erlernen. Das alles hat Naruto sllerdings als Charakter nicht geschadet, sondern hat ihn immer weiter gebracht. Und auch Naruto hat nur selten wirklich "alleine" gewonnen. Vor allem, weil seine Gegner ihn nicht töten, sondern meistens nur gefangen nehmen wollten (bis zum 4. Ninjakrieg), hatte er auch immer einen kleinen Vorteil. Dennoch hat er sein Ziel erreicht und ist einer der mächtigsten Charaktere im ganzen Naruto Universum geworden. Und dieser Weg steht Ruffy ebenso immer noch offen. Und ich bin der Meinung, dass eine potentielle Niederlage gegen Kaido, unseren Strohut noch weiter nach vorne bringen kann, als ein vorzeitiger Überraschungssieg.
    • Allgemein habe ich in den letzten Beiträgen öfter gelesen, dass Ruffy immer stärkere Gegner erhält, und dass es nach dem Sie über die Kaiser langweilig werden würde, da keine Leistungssteigerung mehr möglich ist.

      Erstens, Ruffys Gegner wurden nicht immer stärker je weiter die Story vorankam. Zwischendurch wurde öfters ein Schritt zurück gemacht, was die Antagonisten-Stärke angeht.

      Zweitens, müssen schwächere Gegner nicht automatisch langweiliger werden.

      Beispiele:
      • Nachdem Ruffy Enel besiegte war sein nächster Gegner Foxy ^^ Er ist mit Sicherheit ein klein wenig schwächer als Enel, um es milde auszudrücken. ;) Trotzdem hatte Ruffy gegen Foxy alle Hände voll zu tun um seine Spielchen während des DBF zu gewinnen, aber auch im End-Box-Kampf 1 vs. 1 gegen Foxy zu bestehen. Foxy hat halt Ruffys Naivität ausgenutzt und zusammen mit seinen fiesen Tricks musste Ruffy auch bei Foxy schon ziemlich in die Vollen gehen, um zu gewinnen.
      • Auch Hody Jones würde ich jetzt nicht wirklich stärker als beispielsweise Magellan einordnen. Generell würde ich Hody sehr weit unten ansetzen, was seine Stärke angeht. Trotzdem war Hody der erste Gegner für Ruffy in der NW und obwohl er deutlich unterlegen war, konnte auch er Ruffy ordentlich zusetzen, weil der Hauptkampf unter Wasser stattfand, was für TF Nutzer theoretisch einem Todesurteil gleicht, aber für einen Fischmenschen natürlich die perfekte Voraussetzung ist.
      Das waren natürlich keine Badass-Kämpfe, aber es geht im Endeffekt nicht darum, dass die Gegner stärker werden müssen, sondern das die Kämpfe komplizierter werden und Ruffy lernen muss, mit seinen Gegnern und den jeweiligen Gegebenheiten z.B. Kampf-Austragungsort, umgehen zu können.

      Deswegen halte ich ein abflachen des Mangas nach einem Alleinsieg über einen Kaiser für eine Frühverurteilung.



      Um Ruffy mehr auf ein angemessenes Level für einen zukünftigen Piratenkönig zu bringen, ist für mich weniger ein 1 vs. 1 Kampf gegen Kaido, als mehr eine gewisse Reife und weniger Naivität nötig.
      Denn mich stört es nicht, dass Ruffy BM nicht besiegen konnte, die Frau ist halt ein Monster, mich stört es aber richtig, dass Ruffy wegen seinen Dummheit bereits mehrfach gestorben wäre und nur durch Plot-Glück überleben konnte. Ich will keinen zukünftigen Piratenkönig sehen, der an einem giftigen Lila-Fisch stirbt und von Gegnern gerettet werden muss, oder der sich und seine Freunde in Gefahr bringt, weil er beispielsweise zu blöd ist um zu Checken, dass seine Freunde in den verführerischen Wäldern auf WCI nur Fake-Tiere sind.
      Das sind eigentlich meine größten Kritikpunkte. Ich will Ruffy ja nicht seiner Blödheit nehmen, und damit seinen Charakter von Grund auf ändern, aber ich muss immer an Zorros Worte zur Ruffy auf Punk Hazard denken, dass die NW sehr gefährlich ist, und Ruffy besser aufpassen muss!

      Ich halte es generell zu früh über einen möglichen Sieg gegen Kaido zu diskutieren. Wir wissen dafür einfach noch zu wenig über ihn, seine Fähigkeiten und seine Stärke. Gerade weil Oda Kaido so explizit als "stärkste Kreatur der Welt", unbesiegbar bla bla bla darstellt, halte ich es für möglich, dass uns da ein gewaltiger Plottwist ins Haus segeln könnte. Ob dieser nur Kaidos Stärke oder ihn selbst betrifft kann nicht abschätzen, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Gefallen an Big Mom vielleicht was damit zu tun haben kann.
      Lange Rede, kurzer Sinn... für mich hat Oda zu sehr Werbung für Kaidos Unsterblichkeit gemacht, als das er wirklich "einfach" nur super stark und kaum Tot zu kriegen ist.
      Da steckt mehr dahinter.
      science flies you to the moon, religion flies you into buildings.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cutty Framm ()

    • Ich sehe noch große Schwächen der Strohhüte im Vergleich zu den Big Boys. Auf der einen Seite ist es die reine Kampfkraft die ich ein wenig vermisse und zum anderen ist es die Souveränität dir mir akut fehlt.

      Fange ich mit der Souveränität mal an, da ich das etwas allgemeiner fassen kann. Bei der SHB fehlt mir ein wenig der Oh Shit Faktor. Seit dem sie in der Neuen Welt sind haben sie genau dort weiter gemacht wo sie aufgehört haben. Das ist auch soweit in Ordnung aber das sollte sie eigentlich auch rumsprechen. Flamingo hat es trotzdem nicht wirklich ernst genommen sondern gefühlt eher ein Spiel daraus gemacht. Egal wo Ruffy oder die restlichen Crewmitglieder auftauchen, versuchen sie entweder versteckt zu agieren oder sie werden 'müde' belächelt. Wenn ich überlege was für eine Panik aufgekommen ist als sich Shanks und Whitebeard getroffen haben oder kürzlich das Telefonat zwischen Big Mom und Kaido bekannt wurde, vermisse ich das ein wenig von der SHB. Sie haben mal wieder ein (oder vielleicht den gefährlichsten) Samurai ausgeschaltet. Ja gut, gab ne Kopfgelderhöhung. Die SHB greift Big Mom an und wird danach zum 5. Kaiser (von der Zeitung) ausgerufen. Ja gut, gab ne Kopfgelderhöhung. Die SHB taucht nun in Wano auf. Für mich ist da noch zu wenig Flair um die SHB gesamt zur Zeit. Es ist kein richtiges Bad Ass Feeling, was ich schade finde.






      Wie schon gesagt, auch Kampftechnisch sehe noch viele Nachteile der SHB.


      Ruffy, Kapitän:
      Hat sich gut gesteigert und kann auch mit Kommandanten der Kaiser mithalten beziehungsweise übertreffen. Beim ersten echten Aufeinandertreffen mit Big Mom aber den kürzeren gezogen. Hat aber noch viel Steigerungspotenzial: Meistern des G4 / Awakening.
      Prognose: Ist bereit für die neue Welt, muss dennoch eine weitere Steigungsexplosion her um wirklich mitzuhalten. Aktuell bei einem 1vs1 gegen ein Kaiser hat er keine Chance.

      Zorro, ---:
      Ist gefühlt nicht mal ins Schwitzen bekommen bei seinen Gegnern. Ist gefühlt auf einem ähnlichen Level wie Ruffy und hat seine Kämpfe mit bravour gemeistert. Hat ebenfalls noch potenzial da er noch keinen All Out hatte.
      Prognose: Vielleicht wird Wano seine Meisterprüfung werden, wo er zum ersten Mal seit dem TS wirklich in Schwierigkeiten kommen könnte. Aber beim bisherigen Verlauf auch das machbar.


      Das sind aus meiner Sicht die beiden einzigen die man relativ einschätzen kann




      Jinbei, Steuermann:
      Vom hören sagen und aus der Erfahrung des GE solide und stark. Konnte Big Mom bei ihrem Spiel standhalten und verfügt über ein hervorragendes Fischmenschenkarate. Leider zu wenig gesehen um es ernsthaft einschätzen zu können aber er sollte es auch mit einem Kommandanten des Kaisers aufnehmen können.

      Brook, Musiker:
      Einer der wenigen die Überzeugen konnte. Auf der FMI ein leichtes Spiel gehabt. Und auf der WCI Stark aufgetreten. Vielleicht war es der Vorteil seiner TF aber es gehört trotzdem einiges dazu, die Schachsoldaten zu beziegen und Prometheus zu verletzen.

      Sanji, Koch:
      Rein kampftechnisch zu wenig gesehen um es beurteilen zu können. 9 Kämpfe insgesamt seit dem TS, 4 Solokämpfe, kein echte All Out bzw. echter Kampf. Vergo und Flamingo waren ein Schlagabtausch. Ruffy schon mit Kraft aber kein Maßstab. Jajji war überrumpelt. Aber in den wenigen Szenen konnte man sehen, das Sanji nichts verlernt hat. Aber ob das wirklich reicht für die Kommandaten eines Kaisers, wage ich zu bezweifeln.

      Frank, Schiffszimmermann:
      Glanzzeit auf Dress Rose gehabt. Starken Kampf gegen Senior Pink gehabt aber das ist schon wieder 5 Jahre her seit dem nichts mehr gesehen. Eben wie Sanji auch, zu wenig gesehen um es ernsthaft einschätzen zu können. Gefühlt aber zu wenig um mit den Big Boys mitzuhalten.

      Lysop, Schütze:
      Muss ich sagen, vom Kampfstil her der Charakter den ich am wenigsten leiden kann. Aber auch hier wie bei Franky, der letzte Kampf ist 5 Jahre her. Auf Dress Rosa sein OH erweckt aber das reicht in meinen Augen nicht. Hier fehlt die Standhaftigkeit und Durchsetzungsvermögen.

      Chopper, Arzt:
      Seit seinem Beitritt sehr wenig gesehen. Der letzte Solokampf 7 Jahre her. Auf der WCI zusammen mit Carrot wohl eher wegen dem Überraschungsmoment gewonnen. Ansonsten würde ich seine Monterform als Ordentlich einschätzen. Aber im Grunde genommen auch nicht wirklich einschätzbar.

      Nami, Navigatorin:
      War noch nie eine ernsthafte Kämpferin. Hatte auf der WCI als Support doch einige gute Szenen. Doch insgesamt reicht es eben nicht um ein ernsten Kampf zu gewinnen. Vielleicht hilft hier dieses Power Up ja auf Wano. Letzter Solokampf liegt 11 Jahre zurück.

      Robin, Archäologin:
      Wie Nami, kein ernsthafte Kämpferin. Aber durch ihre TF eine gute Technik um auch Gegner aus der Distanz auszuschalten. Bei ihr macht es im Endeffekt die Intelligenz anstatt rohe Kraft.




      Insgesamt holt sich die SHB also die Kraft unteranderem von den Verbündeten. Die meisten Kämpfe die ich gesehen habe, waren für mich insgesamt nicht überzeugend genug das ich sagen würde: Jo, Kaiser X knacken wir.
      Sie sind auf einem guten Wege aber es fehlt bei einigen Mehr und bei anderen Weniger um es wirklich bis dahin zu schaffen. Ich hoffe also darauf das nun nach und nach mehr Souveränität und Flair reinkommt. Und das mich die Kämpfe der restlichen Mitglieder auch anfangen mich zu überzeugen.

      Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Akkarin ()

    • Ich verstehe beide Seiten, einige wollen nicht, dass es zu schnell geht, dass Ruffy einen der Yonkou alleine besiegen kann. Ich verstehe nicht, warum 20 Jahre des Mangas nicht genug Zeit sind.
      Abgesehen davon sehe ich die Argumentation, dass Ruffy allmählich unglaubwürdiger würde, wenn er es denn nicht bald packt, weil er gefühlt 1000 Mal gesagt hat er würde Big Mom in den Arsch treten und er will jeden Kaiser besiegen, für viel ernstzunehmender. Ich weiss ja nicht, was sich manche hier vorstellen, aber wir sind bereits im Yonkou Arc., es muss hier geschehen, dass er einen besiegt und das Argument es würde den Manga komplett auf den Kopf stellen, ja, hoffentlich wird es so sein, denn ausser den Kaisern und den Admirälen bleibt doch sowieso nichts mehr, von unseren jetzigen Wissenständen aus, wen Ruffy zu besiegen hat.
      Ich persönlich will nicht mehr, dass der Weg Ruffys so oft einknickt, wie jetzt bei dem Big Mom Arc, wo er zuvor mehrmals gesagt hat er tritt ihr in den Arsch, aber er "lediglich" den ersten Kommandanten besiegt und von der Insel flieht. Für mich sind 20 Jahre auch nun wirklich genug Zeit gewesen um Ruffy endlich zu einem Big Player zu machen und ich will ganz bestimmt nicht nochmal 20 Jahre warten, bis die Geschichte zu Ende geht. Oda soll es allmählich zum Ende bringen, Maximal 10 Jahre müssten reichen um Ruffy zum absoluten Boss zu machen, in der Zeit muss sich Oda zwar kurz fassen, aber sie reicht bestimmt aus um Big Mom, Kaidou, Sakazuki und Blackbeard platt zu machen. Denn das wird er bei dem Tempo brauchen, das Storytelling mal beiseite. Wenn es noch langsamer gehen soll, dann brauch der Mann nochmal 20 Jahre und darauf habe ich echt keine Lust.
    • Also wobei ich dir zustimme ist, dass Ruffy nun in der Lage sein sollte einen Kaiser zu besiegen. Ob mit Hilfe oder ohne bleibt für mich noch offen, da man nichts über Kaidos tatsächliche Stärke oder Achillesferse weiß. Es ist ja nun mal der Kaiser Arc und da hoffe ich auch, dass zumindest ein Kaiser fallen wird. Selbst wenn Ruffy "nur" Big Mom besiegt und Kaido in einem Arc darauf, wäre mir das recht. Hauptsache Ruffy lässt nun zu seinen Sprüchen auch Taten folgen, da bin ich ganz bei dir.
      Wo ich dir hingegen widersprechen möchte, wäre die Dauer von One Piece. Denn da möchte ich keine Schnellschüsse erleben, dafür ist die Story mittlerweile zu sehr mit Handlungsbögen verstrickt. Da braucht es viel Zeit um alles befriedigend und nachvollziehbar aufzulösen, und ich denke das weiß Oda auch, deshalb werden die aktuellen Arcs ja auch immer länger. Das wird sich in Zukunft auch nicht ändern, im Gegenteil.

      Wenn man alleine die letzten neuen Infos aus der Reverie betrachtet, wird man sich wohl schon bewusst, dass wir noch sehr lange nicht am Ende sind. Es werden wahrscheinlich weniger Arcs kommen, dafür aber sehr lange mit viel Informationen und Abschließung offener Handlungsbögen.

      Wenn Oda sagt, die Story ist zu 80 % abgeschlossen, gibt uns das ja keine Info, wie lange er für die restlichen 20 % noch braucht. Im Endeffekt können diese 20 % nochmal 15 Jahre + dauern.
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