Sanji

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    • @slr

      Ich denke nicht, dass deine Meinung nicht akzeptiert wird. Generell gibt es sehr viele kritische Stimmen, die Sanjis Verhalten bzw. Darstellung im WCI Arc skeptisch beäugen und auch Odas Gedanken bzw. Intentionen hinterfragen. Natürlich gehen nur die wenigsten so weit zu sagen, dass der Charakter Sanji dadurch "zerstört" wurde. Einmal, weil es eine sehr provokante und überspitzte Aussage ist, die doch dein subjektives Empfinden widerspiegelt; und weil der WCI Arc und damit die Figurenentwicklung, die Oda auf Zou begonnen und auf WCI fortgeführt hat, noch nicht abschlossen sind. Momentan lässt sich nur schwer abschätzen, wie Oda die Figur Sanji abschließen will und persönlich deutet für mich vieles auf einen typischen Phönix-aus-der-Asche-Moment hin, welcher die Szenen der jüngsten Kapitel noch überbieten wird. Daher verstehe ich auch nicht, wieso dieses Thema jetzt im vermeintlichen oder wahrscheinlichen Finale des Arcs neu aufgewärmt wurde. Wenn Sanji - rein theoretisch - einen fulminanten Sieg gegen Katakuri hinlegt, so würden sich bereits viele Kritikpunkte der Vergangenheit erübrigen. Sicher ist es immer eine Möglichkeit "abzuwarten", um einer Diskussion aus dem Weg zu gehen, jedoch würde ich dem an dieser Stelle zustimmen. Einfach, weil in den nächsten Kapitel vermutlich genau das geklärt wird, worüber hier abermals Feuer entfacht ist.

      Zum Thema Zou und Zorro wurde von dDave und Vexor eigentlich alles genannt, weshalb ich diesen erneuten Verweis auf Zorros Aussage hinlänglich finde. Zorro ist nicht in der Situation, um abzuschätzen, wieso sich Sanji wie verhalten hat. Es ist leicht für einen Zorro - der weder um sein eigenes Leben noch das Leben der Menschen, die ihm wichtig sind, fürchten muss - mit der moralischen Ehrenattitüde des Piratenkriegers über dem abtrünnigen Sanji zu thronen; zumal seine Worte meilenweit an der Realität vorbeischießen. Zorro urteilt an dieser Stelle vorschnell, da Sanji tat, was er tat, um die Bande zu beschützen. Über seine Darstellung auf WCI kann man berechtigterweise anders denken, aber auf Zou beweist sich Sanji noch als würdiger Anführer der Curly Hats und kapituliert vor der unüberwindbaren Bedrohung im Hintergrund, um die geschundenen Minks und die unterlegenden, überrumpelten Strohhüte nicht in Gefahr zu bringen.
      Vielleicht hätte Zorro an dieser Stelle anders gehandelt, hätte sich blindlings in den Kampf gestürzt und viele Leben in Gefahr gebracht, weil er felsenfest von der glücklichen Rettung durch Ruffy überzeugt wäre - aber wäre das die Lösung? Wohl kaum. Sanji hat sich selbst an dieser Stelle zurückgestellt, um das Leben seiner Kameraden zu schützen. Er ist in die Ungewissheit gesegelt, um seine Freunde in Sicherheit zu wissen.

      Zu Capone würde ich vermuten, dass jener nicht unbedingt vorhatte, Ruffy und die Strohhüte in seine Pläne miteinzubeziehen, zumal Ruffy selbst auch gar nicht anwesend war. Capones Plan basierte auf Vertrauen und Kontrolle; er musste genug von BMs Vertrauen und Respekt erwerben, um als Sicherheitsberater nicht nur an der Teeparty teilnehmen zu dürfen, sondern dieser auch noch vollbewaffnet mit all seinen Männern beiwohnen zu können. Dass der Plan ohne Ruffy & Co. noch hirnrissiger ist als ohnehin schon...daran dürfte ein Mann wie Capone, der bisher Problem einfach mit einem abgetrennten Schädel gelöst hat, nicht gedacht haben. Selbst im aktuellen Kapitel unterschätzt er die Kaiserin ja noch bzw. überschätzt seine eigenen Kräfte maßlos. Eine Allianz heißt auch Ruhm und Beute und Macht zu teilen, was Capone gewiss nicht im Sinn hat - auch wenn er ein ziemlich kranker Bastard mit Spaß am Töten ist. Wer einen Kaiser stürzen will, hat unweigerlich Ambitionen.
      Sanji einzukassieren und den verräterischen Pekoms auszuschalten sicherten Capone wertvolle Bonuspunkte und gewährten ihm jenen Vertrauensvorschuss, den er brauchte, um seine Rolle auf der Hochzeit spielen zu können. Wie gesagt: Natürlich wäre der Plan ohne Ruffy erst recht in die Hose gegangen, aber Capone ist nun keine Ausgeburt an Bescheidenheit. Nie gewesen. Dieser "Seitenwechsel" hat weniger mit Plot als mit Opportunismus zu tun. Capone hätte BM wohl auch alleine angegriffen, aber mit Ruffy & Co. als Unterstützung stehen die Chancen selbstredend besser - und danach könne er den Strohhut ja immer noch abmurksen. So zumindest seine Theorie.^^

      Man kann sich auch darüber streiten, ob Oda sich selbst kopiert. Tut er, ohne Frage. Und das nicht zu knapp. Die Situation ist ähnlich, aber gerade dank den Vinsmokes und Big Mum haben wir genügend Unterschiede, auch in Bezug auf die Handlung. Ich bin kein Fan davon, dass der erste Kaiser-Arc mit halber Bande und einer Rettungsaktion beginnt. Absolut nicht. Aber das ist eben auch der Punkt, der diesen Arc so besonders und spannend macht. Wenn dich Sanjis Geschichte nicht erreicht, dann ist das eben so. Niemand empfindet gleich und ob man sich nun mehr oder weniger, extrem bis gar nicht in Sanji hineinversetzen kann, hängt auch von der Persönlichkeit jedes einzelnen Lesers ab. Oda hat stilistisch viele Karten gespielt, um die Misere des Kochs greifbar zu machen und viele haben ihren Zweck rein objektiv erfüllt. Regen, nasse Zigaretten, Kindheitstraumata, die Spiegelung zwischen Sanji und seiner Mutter zu ihm und seinem Kapitän, denen er beide Essen bringt, usw.
      Das alles hinterlässt schon einen emotionalen Eindruck, von dem sich aber nicht jeder wird mitreißen lassen. Dennoch kann man Oda nicht vorwerfen, nur künstliche Dramatik erzeugt zu haben. Dramatik und Emotionen speisten sich schon aus Sanjis tragischer Lebensgeschichte, der Beziehung zu seiner Familie sowie der selbst erzwungenen Bindung zu Pudding und deren falschem Spiel. Ja, die Ausgangslage mag erzwungen wirken und ich bin gewiss niemand, der jede von Odas Entscheidungen in diesem Arc gutheißt; ich hätte auch vieles anders angefangen, bearbeitet und aufgelöst. Aber unterm Strich hat Oda Sanji als einfühlsamen und menschlichen Charakter dargestellt, der - das ist richtig - sich auch in seine Misere hat sinken lassen. Der, als er keinen Ausweg mehr sah, die Augen geschlossen hat und ins Wasser gewatet ist. Aber das macht ihn auch menschlich, denke ich. Er hat seine Freunde und sein geliebtes Leben aufgegeben, um deren Leben zu retten; dafür hat er sich ebenfalls naiv der einzigen Hoffnung hingegeben, die ihm blieb: Big Mums Aufrichtigkeit und Ehrgefühl. Klar, das ist eine schwachsinnige Illusion gewesen; aber die einzige, die ihm geblieben war.

      Insgesamt finde ich, dass man sich mit absoluten Aussagen wie "Sanji ist zu schlecht" oder "Der Charakter Sanji wurde zerstört" erst einmal zurückhalten sollte. Der Arc ist noch nicht zu Ende, die Figurenentwicklung noch nicht abgeschlossen und rein objektiv betrachtet ist in diesem Arc nichts geschehen, das einen seit 700 Kapiteln etablierten Charakter mal eben ruinieren kann. Ich für meinen Teil bin gespannt auf die Kämpfe und ob OH-Spezialist Sanji das angedeutete Duell gegen den OH-Spezialisten Katakuri tatsächlich bestreitet oder Oda andere Pläne hat.


    • Eine Gegenfrage Sanktoryuu


      Was würdest du in Sanjis Lage tun?
      Ich gebe dir zwei Optionen

      Du rettest deine Freunde vor den Tod(Big Moms Armee) oder du spekulierst mit den
      Leben deiner Freunde und setzt alles auf Big Mom die zuvor allerdings ihnen den Tod angedroht hat.
      PS, bei der Beantwortung der Frage, tue so als wärst du Sanji und kein X Beliebiger Leser wo du weißt das die Strohhüte auf jedenfall überleben werden.
      Es tut mir Leid aber das was Sanji getan hat, war russisch Roulette und nichts weiter.
      So etwas würde ich meinen Freunden ganz sicher nicht an tun.

      Die überzogene Härte von Sanji gegenüber seinen Kapitän war mir zu extrem.
      Seltsam nur das ich Sanji zum ersten mal in der neuen Welt so kämpfen gesehen habe.

      VORSICHT SUBJEKTIV : Es kam mir so vor als würde Sanji seine ganze Wut an Ruffy auslassen. Sein Knacks am Bein gegen Vergo, die Niederlage gegen Dofflamingo, die Demütigung von seine Familie, die Niederlage gegen seinen Vater und den Lose gegen Niji und die Zwangsheirat könnten der wahre Grund sein.
      Sonst kann ich mir seine unbändigen zornigen Tritte nicht erklären. Höchstens für seine Unfähigkeit.
      Auf jedenfall war das nicht normal wie Sanji auf Ruffy reagiert hat.


      Zum Thema Empathie bin ich etwas zwiegespalten.
      Wenn Ereignisse sich dermaßen falsch und künstlich anfühlen, dann kannst du darauf wetten das ich keine Empathie entwickele.
      Außer vielleicht künstliche Empathie aber keine richtige. Denn dafür sind diese Aktionen von Sanji einfach zu synthetisch und künstlich aufgebauscht.


      Auch wenn die Worte "Charackter Zerstört" einige für unnsig halten, finde ich es nicht falsch darüber zu diskutieren.

      Die Frage: Wie kann man Sanj wieder ins rechte Licht rücken?
      Auch wenn er Katakuri allejne besiegen sollte, wäre er für mich nicht rehabilitiert.
      Was ist dann denn für eine Aussage?
      Ich verprügel wem und dann ist alles vergessen? Das hat nicht mal bei Lysop geklappt.
      Da muss sich Oda etwas einfallen lassen um Sanji wieder neu in der Bande zu etablieren sonst bekomme ich immer einen Würgereiz wenn ich diesen Charakter(Sanji) ertragen muss.

      Das hört sch jetzt hart an was ich jetzt sage. Aber bitte verzeiht mir dafür.

      Für mich ist Sanji im warsten Sinne des Wortes gestorben. Ich als Mitglied würde mich nicht auf so einen verlassen wollen. Er mag zwar seine Gründe gehabt haben für sein Handeln aber trotzdem kann man die Ereignisse nicht ungeschehen machen.

      Von mir aus kann Sanji Big Mom oder den Kaiser von China besiegen und trotzdem kann man dadurch den Vertrauensbruch und der ernormen Gefahr die Sanji seine Crew ausgesetzt hat, nicht wiederherstellen.

      Für mich ist das Ereigniss noch schlimmer als das was Lysop getan hat. Lysop und Ruffy hatten eine Meinungsverschiedenheit und bei Lysop kommt auch eine persönliche Note hinzu. Er war schwach und fühlte sich immer von den anderen ausgegrenzt.
      Für das Schiff das er genauso behandelt hat wie ein "Mitglied der Bande" kämpfte er gegen Ruffy. Es war Quasi ein Kampf für einen Freund den sein Kapitän fallen gelassen hat.
      Sanjis Handlung allerdings sprengt und toppt bisher alles (auf die negative weise).

      @Bo
      Im Moment ist der Arc nicht vorbei. Das ist richtig. Aber trotzdem Frage ich mich wie man diesen Charakter halbwegs unter den Strohhüten erneut etablieren kann. Klar, Ruffy ist immer einer der jeden verzeiht aber so sieht bei den anderen nicht aus. Selbst Nami ist nicht so leicht gestrickt und vergibt alles was geschieht.
      Vielleicht irre ich mich und werde von Oda überrascht indem er zeigt wie Sanji seine Tat auf einer besonderen Art und Weise sühnt.
      Da muss auf jeden fall etwas geschehen!!!


      Zorro ist wohl der einzige der kapiert hat, das solche Momente ein irrsinn sind.
      Auch wenn einige Zorro kritiseren, er ist immer noch ein Mann der nie seine Freunde im stichgelassen hat. Natürlich sollte man erwähnen, das er sich gegen Crew-Abgänger anderes verhaltet. So war und ist er immer gewesen. (Siehe Nami, Robin und Lysop)
    • Ryuujin, is that you?

      Tsukuyomi schrieb:

      Da muss sich Oda etwas einfallen lassen um Sanji wieder neu in der Bande zu etablieren sonst bekomme ich immer einen Würgereiz wenn ich diesen Charakter(Sanji) ertragen muss.
      Ähm, nein. Muss er nicht. Denn die Rehabilitation hat längst stattgefunden. Zu sehen in Kapitel 856, wo es zur großen Aussprache zwischen Ruffy und Sanji kam. Der Kapitän hat ihm nicht mal verziehen, weil es für ihn schlichtweg nichts zu verzeihen gab. Er wusste schon bei ihrem "Kampf", dass Sanji von irgendwas geplagt wurde, dieser dies nur nicht verbalisieren konnte und jene Emotionen, jenen Zorn, stattdessen in seine Angriffe legte, womit er auch - keine Frage - über die Stränge schlug. Doch auch hier gilt es schlichtweg die Umstände zu bedenken: Sanji stand mit dem Rücken zur Wand, war vollkommen verzweifelt und wusste nicht, wie er aus dieser Situation wieder herauskommen sollte. Und ein Mensch, der verzweifelt ist, handelt nun mal nicht rational. Da bringt auch alles Vertrauen in deine Freunde nichts. Wenn man dich derartig an den Eiern gepackt hat, dann geht es für dich in erster Linie darum den Schaden zu begrenzen. Und dafür hat Sanji alles getan. Bis er letztlich an einem Punkt angelangt war, an dem ihm nichts mehr geblieben war, was dann wiederum zur Aussprache - und seiner Rehabilitation - geführt hat.

      Gilt im Übrigen auch für Nami. Sie mag bei ihrem "Kampf" zwar - auch zurecht - wütend auf Sanji gewesen sein, doch gerade das letzte Kapitel, als Sanji sie auffing und sie einander anlächelten, zeigt doch, dass dies längst der Vergangenheit angehört. Jeder weiß jetzt wieder, wo sie stehen und was ausschlaggebend für das suspekte Verhalten des Smutje war. Und damit ist die Sache für alle Anwesenden auch gegessen.

      Das bedeutet natürlich nicht, dass es zwischen Zorro und Sanji später nicht noch reichlich Gesprächsbedarf geben wird. Davon gehe ich auch aus, da Zorro das Verhalten des Smutje scharf kritisiert hat, dies jedoch auch tat, ohne dessen Beweggründe zu kennen. Insofern gilt es da für beide reinen Tisch zu machen, da diese ganze Situation sonst unausgesprochen bleiben würde, was der Dynamik innerhalb der SHB kaum dienlich sein dürfte. Wenn eine solch schwere Thematik wie ein Damoklesschwert über ihnen schwebt wäre es eigentlich bloß eine Frage der Zeit, bis der brodelnde Konflikt eskaliert.
    • @Tsukuyomi

      Was ich an Sanji's stelle tun würde?

      Diese Frage ist mehr als überflüssig, wenn du meinen Kommentar gelesen hast, müsstest du erkannt haben, dass ich Sanji's verhalten und Entscheidungen gut verstehen kann. Sie sind logisch gesehen einfach richtig und verständlich, mMn. Zumal es auch keine anderen Varianten gab.

      Tsukuyomi schrieb:

      Du rettest deine Freunde vor den Tod(Big Moms Armee) oder du spekulierst mit den
      Leben deiner Freunde und setzt alles auf Big Mom die zuvor allerdings ihnen den Tod angedroht hat.
      Wenn Sanji sofort gegen BM rebelliert hätte - Freunde vor der Armee des Zorns retten - hätte er ein schön verpacktes Geschenk bekommen, der Inhalt hingegen wäre alles andere als schön. Sanji's Familie wäre umgebracht worden (Zeff und co.) und das ist doch genau das, was Sanji versucht hat zu verhindern oder irre ich mich da?
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      Und nochmal, wenn du meinen Kommentar gelesen hast, dann würdest du nicht schon wieder sowas schreiben.

      1. Sanji hat mehrmals versucht, Luffy und co. von WCI und seiner Angelegenheit fern zu halten, weil er nicht wollte das diese sich in Gefahr bringen und ihr Leben für ihn riskieren.
      2. Sanji kannte die Zorn Armee gar nicht...erst nachdem er Luffy verprügelt hat und in der Stadt eintraf, hat er diese zum ersten mal gesehen und von dieser gehört.
      3. Luffy blieb wegen seiner Sturheit an Ort und stelle stehen, selbst Nami sagte, dass sie sich wenigstens verstecken sollten. Wollte Luffy nicht. Das war Luffy's Entscheidung dort zu bleiben, dafür kannst du Sanji einfach nicht die Schuld geben.
      4. Was Sanji's Kampf gegen Luffy angeht, so kann man darüber diskutieren ob es richtig war oder nicht. Man muss hier aber eines bedenken. Dazu siehe nochmal Punkt 1, auch als er auf Luffy traf, so hat er mehrmals gesagt, dass diese von hier verschwinden sollen. Mit Worten erreicht man bei Luffy bekannter weise nicht viel, also griff er zu härteren Maßnahmen, damit Luffy endlich WCI verlässt. Er wollte um jeden preis erreichen, dass Luffy und co. von WCI verschwinden und somit nicht mehr in Lebensgefahr wären.
      Sanji musste seine Familie im East Blue beschützen und noch seine Crew, die ihm gefolgt ist, obwohl er klar gemacht hat, dass er es alleine regeln will.

      Er hat versucht 2 ''Fronten'' gleichzeitig zu beschützen - You can't blame Sanji for that!

      Wenn ich mir so deine Kommentare durch lese, habe ich das Gefühl, als wäre dir Sanji's Familie (Zeff und co.) sche*ß egal.
      Die SHB ist für Sanji wie eine Familie, aber Zeff ist es auch. Und wie ich oben schon geschrieben habe, hat Sanji nichts falsch gemacht. Auf der einen Seite musste er gehorchen, damit seine Familie nicht getötet wird und auf der anderen Seite, musste er seinen Sturkopf von Kapitän davon abhalten sich in Sachen einzumischen, die ihn das Leben gekostet hätten.

      Mann muss Sanji's Entscheidung nicht mögen, aber ihn als ''Zerstört'' oder ''Gestorben'' zu bezeichnen, ist dann doch eine Nummer zu viel.
      Ich habe alles gesagt, was es zu sagen gab. Wenn du es immer noch nicht so siehst, dann ist es einfach dein empfinden und daran kann man wohl selbst mit Argumenten nichts ändern.

      Mfg
    • Ich kann die Argumente einiger nicht verstehen. Sie hören sich für mich wie aus der Luft gegriffen an während ich über Fakten spreche die im Manga so geschehen sind.


      Thema Beispiele

      Lysop ist bisher ein Charakter der nie so reagiert hat wie Sanji.
      Auch wenn es für euch Makaber anhört,die Langnase hat das Schiff als einen Freund gesehen während sein Kapitän sein eigenes Schiff als etwas austauschbares gehalten hat.
      Für Lysop war es etwas schlimmes gewesen. Denn dieser Schiff gehörte nun mal sein Kapitän und dieser hat einfach so lapidar über das Schiff gesprochen.
      Deshalb war dieser Kampf auch nötig. Für Lysop war es ein Kampf für einen Freund den sein eigener Freund fallen gelassen hat als wäre es nur ein Holzstück gewesen.

      Nami und Robin lasse ich mal weg. Zu ihnen habe ich schon genug geschrieben.


      Kommen wir zu Sanji : Einen Charakter der über Jahre ein Mitglied der Bande war/ist

      Seine taten auf Zou waren durchaus logisch und so würde jeder normale reagieren.
      Aber auf Whole Cake Island ist er nicht mehr der Sanji den ich mal gekannt habe.
      Für mich ist er ein kleinkariertes naivies Kind der so tut als kenne er seinen eigenen Freund nicht.

      Deshalb werde ich ihn keine Empahtie zuweisen den dafür fühlen sich die Ereignisse zu künstlich an.

      Er schlägt wie ein wild gewordenes Kind auf seinen Kapitän ein und ihr rechtfertigt die Tat mit :
      Er keine andere Wahl.

      Es gab keinen logischen Grund für die Misshandlung gegenüber Ruffy. Weder hat sein Vater ihn dazu gezwungen noch hätte Ruffy, Sanji gefolgt. Er wäre wie auf Kokos oder Enies Lobby gewesen - auf seinen Freund gewartet -. Der Strohhüt ist kein Verfolger sondern wartet auf die Person auf der Insel wo sich der besagte Mensch auch aufhält.

      Nami musste gestehen das sie gerettet werden will und erst dann griff Ruffy an.
      Robin musste ihre wahren Gefühle offenbaren sonst hätte Ruffy auch gewartet.
      Deshalb waren diese Tritte gegen seinen wehrlosen Kapitän sinnlos.
      Ich schreibe die Attacken von Sanji als "Fanservice" ab.
      Mehr gibt es nicht zu sagen.


      Ihr könnt eure Meinung gerne haben aber lasst mir meine. SLR hat dazu schon einen wunderbaren Beitrag verfasst dem ich nur zustimmen kann.

      Jeder kann Sanji auf seine Art sehen und für mich ist dieser Charakter zerstört.
      Er ist nicht Sanji sondern ein Neuling der erneut seinen Kapitän kennenlernen muss.
      Solch einen Wandel will ich niemals und ich meine es so, NIEMALS bei Zorro erleben.


      Der Hate gegen Zorro finde ich trotzdem amüsant. Immerhin hat er eine ähnliche Sicht wie ich und einige andere User wie Slr usw.
      Zorro analysiert und hat nicht die Sicht des Zuschauers. Jeder Zug könnte der Tod der Strohhüte bedeuten. Zorro weiß nicht das er einer dieser Portagonisten ist, der niemals sterben wird. Er sorgt sich wie kein anderer um die Crew.
      Während andere Forumuser die Bande als "Kuscheltruppe" bezeichnet wo man einander lieb haben muss, sieht Zorro die Sache anders. Das ist noch immer eine Piratenbande und keine Serie von GzSZ.
      Deshalb ist Zorro für mich bisher der realstische Mann in der Bande und ihn sollte man nicht in eine Traumwelt schicken.
      Immer wird das Wort Bodenständig aufgegriffen.

      Ich bin noch immer der Meinung das beide sich ähneln, wenn man den Quatsch weglässt was auf Whole Cake Island geschah. Aber sonst waren sie sich immer ähnlich.
      Sanji stimmte sogar Zorro auf Water Seven zu, das Lysop sich entschuldigen muss.


      Apropo-...

      Ich bin gespannt ob Zorro von den Ereignissen erfährt und auch über den Angriff auf seinen wehrlosen Kapitän. Die Reaktion von Zorro würde ich noch gerne sehen wollen.

      Mehr gibt es auch nicht mehr zu sagen. Damit will ich mich verabschieden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tsukuyomi ()

    • Tsukuyomi schrieb:

      Lysop ist bisher ein Charakter der nie so reagiert hat wie Sanji.
      Lysop is auch nicht Sanji. Menschen reagieren anders, Menschen fühlen anders und Menschen haben verschiedenes erlebt. Das ist alles was ich zu diesem Zitat zu sagen habe.

      -

      Im Grunde genommen stimme ich zu, dass Sanji nicht gut gehandelt hat. Es ist vollkommen richtig das Sanji Luffy hätte nicht so verprügeln sollen. Dass man dafür kein Mitgefühl hat, ist in Ordnung. Aber das man Sanji's Situation mit den anderen Strohhüten vergleicht, ist Quatsch. Sanji ist nicht Zoro, Sanji ist nicht Nami, Sanji ist nicht Robin usw. Er kann und sollte (!) überhaupt nicht so reagieren wie sie. Wenn Zoro leise und brav auf Luffy gewartet hätte, schön für ihn. Macht das Zoro jetzt zu einen besseren Menschen ? Macht das Sanji zu einen schlechteren Menschen ? Das einzige was wir hier herauslesen können, ist das Sanji emotional nicht stark genug war um so zu agieren, wie man es sonst von ihm gewöhnt ist. Das gibt ihm etwas Charackter Tiefe und Entwicklung. Ich möchte keine Karikatur sehen. Ich möchte keine Figur sehen der keine Schwächen hat und alles richtig macht. Um mal ein Beispiel zu nennen, es gab vor einiger Zeit ein Gespräch zwischen Jinbei und Nami. Jinbei entschuldigt sich bei Nami und Sanji's einzige Reaktion darauf ist, dass seine Entschuldigung nicht ausreicht. Nami zeigt Größe und erkennt das Jinbei nichts mit ihrem Leiden zu tun hat. Was sehen wir also ? Einen völligen idiotischen Sanji. Einen Sanji, den mal am liebsten eine Ohrfeigen möchte. Aber das ist okay so. Ich bin froh Sanji so reagiert hat. Es ist eine falsche Reaktion, aber es ist eine. Er zeigt Emotionen und steht nicht dumm da. Ob positiv oder negativ ist nicht relevant. Er hat Ecken und Kanten und das macht ihm menschlich. Da alle hier Zoro als das Paradebeispiel nehmen, gerade er wirkt dadurch sehr viel langweiliger. Zoro ist perfekt, macht gefühlt keine Fehler und scheint auch keine wirklichen Probleme zu haben. Versteht mich nicht falsch, ich finde Zoro trotzdem super, aber mir ist jeder andere Strohhut lieber. Jeder andere Strohhut zeigt Schwächen, machen Fehler und sind nicht perfekt. Bitte macht Fehler, bitte trefft Fehlentscheidungen, das ist mein voller Ernst.

      Ja Sanji hat Fehler gemacht und vielleicht kann man seine nicht Fehler rechtfertigen. Muss man aber auch nicht. Natürlich müssen jetzt die Kritiker nicht ihre Meinung ändern, trotzdem schadet es nicht beide Seiten der Medaille zu betrachten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Amazarashi ()

    • Ich für meinen Teil denke, dass, wenn man Sanji etwas vorwerfen kann, dann sind es ganz gewiss nicht die Dinge, die er getan hat, um seine Freunde (respektive seine Familie) zu schützen; sondern vielmehr die Dinge, die er nicht getan hat, um eine Lösung zu finden! Deshalb stört mich an dem Verlauf von Sanjis Story eigentlich auch nur ein Punkt immens: seine völlige Aufgabe!


      Um direkt den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die am liebsten wieder aufschreien würden, dass Sanji so handeln musste, da sowohl Jeff in Gefahr war als auch die Struhhutpiraten und natürlich sein eigenes Leben: All diese Argumente verstehe ich, weshalb ich eigangs auch erwähnt habe, dass ich dieses Verhalten keineswegs kritisiere, sondern vielmehr, dass Sanjis Willen innerhalb weniger Tage gebrochen worden ist. Ich verstehe auch, dass es aus narrativer Sicht wahrscheinlich nötig war, Sanjis Willen zu brechen, da die emotionale Fallhöhe so um einiges größer wird und der Charakter Sanji somit seinen symbolischen Tod widerfährt; Sanji findet sich in einer Situation wieder, die schlichtweg auswegslos erscheint, es ist der negative Tiefpunkt der Geschichte rund um Sanji und gleichzeitg für uns Leser ein Moment höchster Emotionalität unseren Koch so verzweifelt zu sehen. An diesem Punkt der Geschichte hätte ich mir aber einfach eine symbolische Widergeburt Sanjis gewünscht, die von ihm ganz alleine vollzogen wird, indem er im Moment größter Verzweifelung sich eventuell an seine Crew erinnert und an das, was sie bisher alles zusammen durchgestanden haben. Oder whatever. Jedenfalls hätte ich einfach gerne einen Sanji gesehen - und dies habe ich bereits in diesem Thread schon einmal erwähnt - der nach seinem persönlichen, emotionalen Tiefpunkt nicht gleich alles "wegwirft" und sich gefühlt direkt und bedingungslos seinem Schicksal ergibt und aufgibt, sondern einen Sanji der "kämpft" (im übertragenen Sinne); einen Sanji der seinem Ruf als Stratege gerecht wird und versucht die Zwickmühle, in der er steckt, zu analysieren und "Schlupflöcher" zu finden, auch wenn es keine geben sollte. Ich hätte einfach gerne innere Monologe von Sanji gesehen, wie er die Situation analysiert und etwas sagt wie in etwa: "Ich werde jetzt nicht aufgeben, ich werde eine Lösung finden, egal wie lange es dauert. Bis dahin spiele ich das Spiel mit und erhalte die Fassade aufrecht. Aber meine Loyalität gilt Ruffy und ich werde alles tun, um ihn zum König der Pritaten machen". Ich will eben einen Sanji sehen, der nach jedem noch so kleinen Strohhalm greift, um seiner Situation zu entfliehen, zu Ruffy zurückzukehren und einen entscheidenen Beitrag leistet, um Ruffy zum König der Piraten zu machen!



      Für mich hätte diese symbolische Widergeburt Sanjis aus eigener Kraft einfach aus dem Grund besser gefallen, da es nicht nur die Bindung Sanjis zu Ruffy und der Crew noch einmal deutlich hervorheben und unterstreichen würde, sondern ich hätte es auch als Symbol für die Entschlossenheit aller Strohhut-Mitglieder Ruffy zum König der Piraten zu machen gesehen und die tiefe Verbundenheit die innerhalb der Bande herrscht.

      Nichtsdestotrotz ist das Leben nunmal kein Wunschkonzert und es kommt immer anders als man es sich wünscht. Ich kann auch mit der momentanen Entwickung leben und sehe es keinesfalls so drastisch, dass der Charakter Sanji zerstört worden ist. Auch wenn ein kleiner fader Beigeschmack bleibt.



    • @Tsukuyomi,
      du sprichst von Fakten, argumentierst aber hauptsächlich mit deiner subjektiven Meinung...

      Der Beitrag von @dDave erklärt doch -gerade aus der Sicht von Sanji- sehr schön, warum er so gehandelt hat.
      Und nur weil du den Charakter Sanji jetzt plötzlich anders wahrnimmst, muss das objektiv betrachtet nicht der Wahrheit entsprechen.

      Was übrigens definitiv nicht der Wahrheit entspricht, ist das Ruffy die Flying Lamp als "etwas Austauschbares" empfunden hat.
      Er hat die Männer der Galeera Company regelrecht angeschrien, dass sie ihm unbedingt die Flying Lamp reparieren müssen. Koste es was es wolle! Und das sogar mehrfach! Ich glaube mich sogar daran erinnern zu können, mit dem Beisatz: "Sie ist wie ein Freund für uns" (aber hier bin ich mir nicht 100%ig sicher).
      Letztlich hat er einfach eingesehen, dass es für alle beteiligten -inklusive der Flying Lamp!- das Beste ist, wenn sich die Wege an dieser Stelle trennen.

      Genauso hatte Sanji entschieden, dass es für die Strohhüte (nicht mal für sich selbst!) das beste ist, wenn er sich von ihnen trennt. Denn nur so dachte er sie in Sicherheit zu wissen. Im Nachhinein betrachtet mag das teilweise unüberlegt erscheinen, aber wenn man mal die einzelnen Situationen durchgeht und das einzig und allein aus Sanjis Perspektive betrachtet, dann gab es halt jeweils nur sehr wenig Alternativen, die aber eben auch nicht hilfreich gewesen wären.

      Also eigene Meinung schön und gut, aber deswegen muss sie noch lange nicht richtig sein und sollte deshalb auch keinesfalls als Argument herangezogen werden ...
    • Deine Meinung ist aber auch nicht objektiv, bzw. wer sagt das deine Meinung bzw. die von dave richtig ist? Es ist eure Ansicht und genau so gut habe ich eine Ansicht und Tsukuyomi. Was ihr tut ist ganz einfach, ihr bekräftig eure Argumente mit dem magischen Wort Empathie, aber das heisst nicht, dass es Objektiv ist.

      Das Sanji nicht Nami ist, nicht Robin und nicht Lysop ist ist so nicht richtig. Er hat genau so reagiert wie die genannte, ergo sind sich diese Personen in der Hinsicht ziemlich ähnlich. Ich glaube viele stört eben dieses eine Muster. Es ist jetzt zun vierten Mal passiert. Erst muss man die Crew verlassen um dann anschließend noch enger mit der Crew verbunden zu sein. Wieso muss man erst dieses Schritt machen? Wieso wiederholt Oda ständig diesen Schritt? Hmm ich habe ein Problem und muss die Crew verlassen...Ist das jetzt Gang und Gäbe um einen Charakter Tiefe zu geben? Brauche ich das als Leser? Der andere Punkt vor was wollte er seine Crew schützen? Das ist an Dämlichkeit nicht zu überbietet. Er war es der BM Schiff nach Ruffys Kommando angegriffen hat. Dieses Argument zählt für mich nicht. Auch hat Capone ihm nicht gesagt das er ruhig bleiben soll und nichts weiter zu erzählen hat. Er hätte Nami informieren können.
      Außerdem kennt er Ruffy, er kann Ruffy nicht schützen. Ruffy ist dickköpfig und war bereit sein Leben für Ace zu opfern. Die ganzen Sachen sollten ihm nicht entgangen sein.
      Dann die ganze Entwicklung während dem Arc. Er hat sich tatsächlich in Pudding verguckt obwohl er die Wahrheit über sie kannte. Es sah sogar so aus als sei er zufrieden. Soll man darüber hinweg schauen nur weil Oda ihm am ende einen super Auftritt gibt? Erstmal durch den Kakao ziehen und dann einen Auftritt ala "Phoenix aus der Asche" geben und dann sind die meisten schon zufrieden? Nachdem Motto "Spielen wir eine scheiss Saison und holen anschließend einen super Spieler um die Fans zu beruhigen."

      Was ich mir gewünscht hätte war eine Charakterentwicklung und keinen zweiten Aarlong Parc. Nach 800 chapter sind wir quasi immer noch auf den Stand von 50 Chapter und jeder handelt eigensinnig sobald größere Gefaht entsteht.
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    • slr schrieb:

      Deine Meinung ist aber auch nicht objektiv, bzw. wer sagt das deine Meinung bzw. die von dave richtig ist? Es ist eure Ansicht und genau so gut habe ich eine Ansicht und Tsukuyomi. Was ihr tut ist ganz einfach, ihr bekräftig eure Argumente mit dem magischen Wort Empathie, aber das heisst nicht, dass es Objektiv ist.
      Der essentielle Unterschied ist aber, dass wir unsere Aussagen nicht als absolut objektiv darstellen oder die andere Seite zu diffamieren versuchen, indem wir ihre Aussagen mit dem Wort "subjektiv" auseinandernehmen.

      Das hat jetzt auch gar nichts speziell mit euch zu tun, sondern fällt mir bei vielen Personen bei diversen Unterhaltungen im Forum auf. Sobald man auf eine andere Meinung trifft, die sich nicht mit der eigenen deckt, wird sofort geschrieben: Das sind keine Fakten bzw. eure subjektive Meinung, während man sich manchmal selber - völlig irrational - auf eine ominöse Objektivität beruft.

      Sicher ist an dieser Stelle doch eigentlich nur eins: Keiner kann hier mit ner objektiven Meinung an das Thema rangehen, denn jeder hat einen ganz eigenen Erfahrungshorizont, einen völlig subjektiven Zugang zu den Charakteren, ihren Emotionen und generell dem psychologischen Grundgerüst um mit Entscheidungen umzugehen. Für Person A ist Sanjis Verhalten egoistisch, weil seine Maßstäbe und Erfahrungen anders gewichtet sind, als für Person B, der eben einen anderen Blickwinkel hat.
      Und so wie Sanjis Verhalten nicht aus einem rein objektiven Winkel heraus geschehen ist, so kann es auch unsere Betrachtung nicht sein. Man sollte generell mal akzeptieren, dass es hier auch für viele dieser ethischen Dilemmata keine objektive "richtige" Lösung gibt.
      Allerdings - und das ist dann die Kernaussage hier - habe ich oftmals das Gefühl, dass man die Objektivität von Meinungen nur solange anprangert, solange sie dem eigenen Standpunkt widerspricht. Und das kann man so halt nicht stehen lassen.

      Im Forum tut man ja nichts anderes, als seinen subjektiven Standpunkt zu verteidigen. Eine objektive Meinung kann es gar nicht geben, das widerspricht sich von der Grundidee her völlig. Wie standfest und begründet dann der subjektive Standpunkt ist und wie weit er sich dem utopischen Ideal der Objektivität annähert, ist ja gerade das spannende. Jedoch gehört auch die Diskussion über die persönliche Meinung dazu und ist auch Sinn und Zweck eines Forums.
      Wenn ich meine ungefilterte, subjektive Meinung einfach nur teilen möchte, dann wäre ein Format wie Twitter oder eines Blogs wohl angemessener. Aber in einem Forum muss man eben damit rechnen, dass die eigene Meinung auch einmal angegriffen wird. Davon lebt das Forum ja.
      Wozu sich sonst noch austauschen?
    • Irgendwo verstehe ich ja, wenn slr und Tsukuyomi damit unzufrieden sind, dass Sanji jetzt schon das 3./4. (?) Mitglied ist, das (temporär) aus der SHB ausgestiegen ist.

      Allerdings sehe ich es (bis auf den Fall von Nami, da das einfach noch zu Früh war), als das "ultimative Opfer" für ein Mitglied der SHB. Immerhin ist die Bande für jedes einzelne Mitglied wohl so etwas wie eine Familie - ein Ort, wo man sich geborgen fühlt.
      Im Fall von Sanji und Robin war/ist es so, dass diese Familie, dieser Rückzugsort, in Gefahr ist. Und das einzige was von Sanji/Robin getan werden kann, um das abzuwenden, ist, sich selbst zu opfern.
      Robin wäre bereit gewesen, ihr restliches Leben im Impel Down zu verrotten - Sanji hat sich dazu bereit erklärt, sein restliches Leben unglücklich bei BM, oder den Vinsmokes zu verbringen. Das alles nur, damit die SHB weiter bestehen kann.

      Ich denke (und das ist wirklich nur eine Vermutung meinerseits), dass das einfach ein wichtiges Kernthema für Oda in seinem Werk ist. Das selbstlose Handeln, um seinen Freunden zu helfen.

      Zu dem Punkt, warum Sanji mit Ruffy gekämpft hat:
      Für mich war das wirklich nur "Abschreckung", wobei er natürlich genau wusste, dass Ruffy nicht abhauen würde. Robin hat zur SHB auch gesagt, dass sie sie nicht verfolgen sollten und hat es erst akzeptiert, als die SHB schon auf dem Gerichtsgebäude der WR offen den Krieg erklärt hat.

      Also um es kurz zu machen:
      Ich verstehe Sanji und seine Handlungsweise schon - er steckt selbst zurück, um seine Freunde ausser Gefahr zu bringen, was meiner Meinung nach ein sehr vertretbarer und "ritterlicher" Zug von ihm ist!

      Greetz,
      EH
      A Disciple has no Privacy!



    • Also ich finde diese Debatte hier zwischen den Sanji-Kritiker und Sanji-Fans richtig süß. Obwohl niemand wirklich den Streitpunkt rafft, worum die Diskussion sich hier dreht und warum die Gegenseite so eine "andere Meinung" haben. Der Punkt ist, wenn wir mal auf der inhaltlichen Ebene bleiben, ist wie Sanji seine Entscheidungen von Zou bis zur Versöhnung mit Ruffy selber getroffen hat und warum nicht andersherum? Versucht mal bitte alle jeweils die andere Sichtweise zu verstehen, bevor wieder hier entweder Beleidigungen oder philosophisches Gebabbel fallen.

      Sanji-Kritiker: Er hat zweifelsohne nicht an die Stärke seines Kapitäns vertraut, sondern stattdessen auf ein freundschaftliches Verhältnis mit Big Mom gehofft (Kap.846) Denn Sanji war sich sicher,dass Big Mom und ihre Crew sowieso hier triumphieren würde. Anders ausgedrückt. Er hat es infrage gestellt,ob Ruffy hier wirklich eine Chance gegen Big Mom hat. Eine Warnung an seine Crew und diese hätten mit Sanji gegen Big Mom gekämpft und vielleicht gesiegt. Aber nein, diese Möglichkeit sah er nicht als Chance. Auf Zou hätte er mithilfe der Minks und der halben Crew Capone, eventuell auch Pekoms erledigen können und jegliche Information wäre zu Big Mom nicht durchgekommen, ob sich Sanji dort aufhält und ob er die Hochzeitseinladung angenommen hat. Ein Warten auf den Kapitän stand im Bereich des Möglichen. Auch auf Whole Cake Island setzte Sanji nicht seine Hoffnung in seinen Kapitän, obwohl dieser schon extra ihn besuchen gekommen ist, obwohl Ruffy,Nami und der Rest ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Wäre One Piece kein Shonen Manga und Ruffy nicht der Hauptprotagonist, so wäre Ruffy und Nami schon längst in Kapitel 846 von Big Moms Leuten umgebracht worden. Obendrauf hat Sanji erstmal überreagiert und seinen Kapitän vermöbelt. Man könnte behaupten, Namis Ohrfeige hat er verdient. So ein Umgang mit dem Kapitän ist in keinster Art und Weise rechtzufertigen. Warum musste ausgerechnet Sanji ihn verprügeln, obwohl eine einfach Ankündigung, aus der Strohutbande auszutreten, gereicht hätte? Das Leben seiner Freunde oder das Leben von Jeff und Hoffnung auf Big Moms Güte? Offenbar die zweite Wahl hat Sanji getroffen. In jeder Situation hätte er auf seinen Captain hoffen können, der Sanji aus dem Dilemma geholfen hätte, indem sie entweder Big Mom auf einen Kampf herausgefordert hätten oder nach East Blue gereist um Jeff zu beschützen. Aus der Perspektive des Autors kommt natürlich sowas nicht infrage. Aber inhaltlich betrachtet bestand so eine Möglichkeit.

      Sanji-Befürworter: Sanji wurde erpresst und wollte das Leben der Leute in Baratie nicht in Gefahr bringen genauso nicht das Leben seiner Freunde, indem er ihnen einen einfachen Abschiedsbrief hinterlässt und darauf hofft, Ruffy lässt ihn in Ruhe. Desweiteren wollte er die Dinge mit seiner Familie allemal klären. Und eine Hochzeit ist doch nichts Schlimmes. Auch wenn der Kapitän unter der Flagge Big Moms segeln würde, wäre es immer noch besser, als das Leben seiner Kameraden auf Spiel zu setzen. Nicht zu vergessen ist auch Puddings Aussehen und ihr verführendes Verhalten, das auch einen Faktor gespielt hat. Immerhin war Pudding Sanjis letzte Hoffnung gewesen in Kapitel 850, alles friedlich auszuhandeln. Wie sollte sich Sanji denn anders verhalten haben? Wenn man in einem Dilemma steckt, vor allem, wenn es um das Leben deiner Kameraden oder deines Vaters geht, ist es natürlich schwierig, sich für eine Seite zu entscheiden und deshalb ist Sanjis Entscheidung selbstverständlich , das man nach einem Kompromiss sucht und beide Seiten irgendwie retten möchte. Versetzt euch mal selbst in die Lage, euere geliebten Kinder oder eure restliche Familie zu retten. Für einen mitfühlsamen Menschen wie Sanji ist deshalb so ein Verhalten erklärbar. Auch die Ohrfeige von Nami war fies, denn sie hat schon auf Zou von Pekoms erfahren, dass Sanji erpresst wird. Ruffy hat Sanjis Situation gut verstanden, Nami hat überreagiert und hat Sanjis Umstände beiseite geschoben.

      Der Streitpunkt und die Sichtweise des Autors: Beide Seiten haben Recht, doch es gefällt niemanden, was der andere jeweils über Sanji denkt, ohne dabei zu raffen, wieso der Autor diese Richtung der Story gewählt hat und die Figur Sanji auch in der Lage wäre, anders zu handeln.
      Sanji hatte keinen Willen selbst über seine Lage zu entscheiden aufgrund des Dilemmas, doch er hätte Ruffy oder den anderen Kameraden von seiner Situation berichten können. Das stand nicht ihm im Weg. Denn Sanji weiß zu gut, dass Ruffy niemals ihn im Stich lassen würde und seine Entscheidung, sich mit einem Abschiedsbrief zu verabschieden, eigensinnig war. Eine eigensinnige Entscheidung des Charakters Sanji oder das verzweifelte Gespräch von Sanji mit seinen Kameraden blieb lediglich dem Autor überlassen. Sanji hätte auch anders handeln können und die Story wäre ganz anders abgelaufen. Wüsste Nami und die anderen von Sanjis Lage auf Zou, hätte sie ihn niemals einfach davon laufen lassen, sondern mit ihm etwas vereinbart (Rettung Jeffs, Krieg gegen Big Mom). Das wollte aber Oda nicht. Oder auf Whole Cake Island der Kampf mit Ruffy. Auch hier hätte Sanji in Tränen ausbrechen können, anstatt später in der Kutsche und die beiden würden schon ab dem Zeitpunkt zusammenkämpfen. Oda wollte den Zeitpunkt verschieben und deshalb ließ er Sanji eigensinnig handeln. In einem Dilemma zu stecken ist verständlich, es aber den anderen zu verschweigen und sie im Stich zu lassen, ist aber nicht gerechtfertigt. Auch nicht durch ein Dilemma. Nur um die Story Richtung Germa 66 und Big Mom zu lenken, musste Oda die Figur Sanji etwas anders schreiben. Nimmt es einfach so hin.
    • Nr. 3: Burning Yellow

      Ich möchte an dieser Stelle mal über Sanji's brennenden Fuß reden.

      (Beziehungsweise, seinem brennenden Körper. Wenn er sehr sauer wird, -siehe Gorilla in Strong World; oder Absalom - geht er in Flammen auf.)


      In Kapitel 869 haben wir einen großen Einblick in die Fähigkeiten seiner Geschwister.

      Denn sie werden hilfreich betitelt:

      • Sparking Red - Funkelndes Rot
      • Dengeki Blue - Stromschlag Blau
      • Poison Pink - Gift Rosa
      • Winch Green - Winde Grün


      Poison Pink z.B. hat auch ohne ihre Germa-Sailormoon-Rüstung Giftfähigkeiten.
      Und Sanji hat ein brennendes/glühendes Bein, wenn er will.

      Vor langer, langer Zeit dachte ich noch, als sich irgendwelche Charaktere in One Piece erschreckt haben weil Sanji BRENNT!!, dass es entweder was mit seinem Kippenrauchen zu tun hat, oder es einfach nur ein Stilmittel wäre, wie das Funkeln/Strahlen von Luffy, wenn er z.B. Franky's neue Waffen sieht und übelst gehyped ist.

      Nun gehe ich stark davon aus, dass Sanjis Körper "natürlich" in der Lage ist zu glühen bzw. brennen.
      Eventuell hat er selbst das auch schon immer irgendwie gewusst.
      Vielleicht hat er diese Fähigkeit sogar schon bei Ivankov weiterentwickelt?

      Auf jedenfall kann ich mir vorstellen, dass er in diesem Arc endlich mal wieder All-Out geht.
      Und ich hoffe, dass dann noch mehr gezeigt/erklärt wird.

      Bin gespannt!
    • @loban Burning Yellow vor allem das burning passt wirklich wie die Faust aufs Auge, bei Sanji.
      Würde sich anstatt Yellow nicht Black mehr anbieten? Klar kann man die Namen seiner Geschwister von ihren jeweiligen Haarfarben ableiten, aber auch zu ihren Klamotten würde die Farbe passen.
      Außerdem hat Sanji doch schon den Spitznamen Schwarzfuß da kann man die Farbe doch einfach daher nehmen und seinen Spitznamen abändern. ;)
      Avengers
      Infinity War
    • loban schrieb:

      Poison Pink z.B. hat auch ohne ihre Germa-Sailormoon-Rüstung Giftfähigkeiten.
      Woher genau nimmst du diese Information? Auf der Sunny, als die Ruffy rettete, trug sie ihre Rüstung und beim Angriff auf Smoothie ebenso. Spontan fällt mir keine dritte Szene ein, wo Reiju ihre Fähigkeiten zur Schau gestellt hätte. Ich meine ja, sie trinkt das Gift, aber wir wissen auch nicht so wirklich wie die Raid-Suits funktionieren und ob diese wirklich wie eine äußere Hülle fungieren. Gut möglich, dass Reiju durch ihren Anzug ein permanentes Gegengift injiziert wird.
    • Also, dass Sanjis Diable Jambe jetzt tatsächlich eine Fähigkeit ist, die durch die Genmanipulation Judges ans einen Kindern entstanden ist, bezweifle ich. Nicht weil es unlogisch wäre oder so, sondern eher aus dem Grund, da diese Entwicklung der bisherigen Darstellung der Beziehung zwischen Sanji, der Germa und ihren Experimenten wieder ein wenig ad absurdum führen würde.

      Oda hat jetzt etliche Male - sogar in Form eines neuen Flashbacks - damit verbracht, uns einzutrichtern, dass Sanji ein "Fehlschlag" - also im Bezug der Experimente der Germa - war. Während seine Geschwister allesamt von der Genmanipulation profitierten, sei es nun allein physische Stärke oder andere Fähigkeiten und Fertigkeiten, wurde wiederholt betont, dass Sanji ein absoluter Fehlschlag in dieser Richtung wäre. Seine Werte würden keine Auffälligkeiten zeigen. Abgeschlossen wurde das noch durch das Gift, welches Sora trank, um die weiterführende Manipulation ihrer Kinder zu verhindern. Dies alles waren als konkrete Aspekte, die uns gezeigt haben, dass bei Sanji aus Sicht der Germa Hopfen und Malz verloren war.

      Aber auch, wenn wir die konkrete Inhaltsebene verlassen, würde ein Powerup Sanjis durch Germatechnologie die ganze Symbolkraft hinter der Beziehung Sanji-Germa zerstörten; denn das einzige wirkliche Problem, welches die Vinsmokes mit Sanji hatten, war, dass er zu schwach war. (Weiterführend vielleicht noch, dass er menschliche Emotionen wie Mitgefühl, etc. gezeigt hat).
      Sollte Sanji sich jetzt also doch zu einem Erfolg entpuppen, der durch die Methoden der Germa profitiert, würde das die Ganze bisherige Entwicklung und Darstellung irgendwie zerstören; denn dann wäre Sanji ja nicht aus eigener Stärke so geworden, wie er heute ist, sondern nur durch die grausamen Methoden der Germa. Eine Aussage, die ich mir beim besten Wille nicht vorstellen kann, da Oda bei so etwas eigentlich immer auf die eigene Willensstärke und den eisernen Willen pocht; insbesondere, wenn es um die eigenen Protagonisten geht.

      Wie kann man Sanjis Fähigkeiten nun tatsächlich erklären? Er selbst sagte ja mal, dass die Hitze durch extreme Reibung entstehen würde und so wie es die letzten 450 Kapitel niemanden so wirklich gestört hat. Ebenso hatte die Technik vor dem Timeskip sogar negative Auswirkungen, wenn ich das englische Wiki dazu mal zitieren darf: »This technique has been shown to have adverse effects, if Sanji uses it for too long or too frequently he could cause serious injury to his body.«
      Ebenso hat Oda sogar in einer SBS schon einmal beantwortet, warum Sanji nicht selbst an seinen Flammen verbrennt:»When asked why Sanji's Diable Jamble doesn't burn him as well in SBS, Oda claimed while Sanji's flames burn hot, his heart burns hotter.«

      Daher würde ich diese Fertigkeiten in der Kategorie der Shonenlogik dem zuordnen, unter denen auch Ivankovs Death Wink, Kumadoris/Luccis Biofeedback, oder auch vielleicht auch Ideos Explosionsangriffe zuzuordnen sind.

      Eine tatsächliche Rückführung auf die schlussendlich doch erfolgreichen Experimente der Germa fände ich irgendwie unpassend.
    • Vexor schrieb:

      This technique has been shown to have adverse effects, if Sanji uses it for too long or too frequently he could cause serious injury to his body.
      Ich weiß jetzt nicht woher die diese Information haben, denn ich hab das nirgendwo gesehen, dass DJ Sanji selbst geschadet hat.

      Als ich mich früher mit OP nicht wirklich beschäftigt habe und mir nur ab und zu folgen im TV angesehen habe - gab es eine szene die mich hat denken lassen, dass Sanji's DJ ihn nach längerem Einsatz selbst schadet/verbrennt. Das war nach Sanji's letztem tritt gegen den Pacifister auf SA, dort hat sich Sanji sein bein gehalten und ist dadurch zu boden gegangen. Was ich aber später raus fand, lag es daran, dass die Pacifister härter sind als eisen und Sanji sich dadurch verletzt hat.

      Kann es sein, dass die Wiki-''Leute'' es davon haben? Weil ich kann mich nicht erinnern, dass so etwas mal vorgekommen ist. Wobei man Wiki auch nicht als genaue Informationsquelle sehen sollte.

      Wie sollte DJ ihm auch erst später schaden und nicht sofort?

      Mfg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Santoryu1080 ()

    • Vexor schrieb:

      Also, dass Sanjis Diable Jambe jetzt tatsächlich eine Fähigkeit ist, die durch die Genmanipulation Judges ans einen Kindern entstanden ist, bezweifle ich. Nicht weil es unlogisch wäre oder so, sondern eher aus dem Grund, da diese Entwicklung der bisherigen Darstellung der Beziehung zwischen Sanji, der Germa und ihren Experimenten wieder ein wenig ad absurdum führen würde.
      An sich kann ich dich da verstehen. Ich finde auch, dass es um einiges besser wäre, wenn sein DJ nichts mit seiner Abstammung zu tun hat, trotzdem würde für mich der Effekt der Überlegenheit Sanjis, gegenüber seiner Familie, ausreichend Vorhanden sein, wenn doch.
      Ich meine es wäre schon ein großer Zufall, dass Sanji genau das selbe wie seine Brüder kann und auch so nutzt, es aber etwas komplett anderes ist. Seine Kraft kann doch einfach durch seine Mutter verzögert worden sein.
      Vielleicht ist es auch einfach eine Mischung aus beidem: Soweit ich weiß, mussten die Vinsmokes keinen speziellen Move machen, um ihre Fähigkeit einzusetzen. Was wäre, wenn das einfach an ihren Raid Suits liegt und dieser die nötigen "Reize" hinzufügt, ihr Körper aber einfach die nötige Struktur für eine solche Fähigkeit hat. Etwa so, wie bei Killua beim Training für seine neue Fähigkeit(falls jemand HunterxHunter gesehen hat). Er gibt sich einen kleinen Stromschlag, daraus entsteht dann ein immer größerer.
      Damit will ich sagen, Sanji benötigt als einziger keinen Raid Suit für diese Technik, da er einen anderen Weg gefunden hat, diesen Reiz auszulösen, nämlich die bloße Hitze aus seinen schnellen Umdrehungen. So wär seine Erklärung von damals noch richtig und es würde erklären, warum sein Körper keinen Schaden bekommt.

      Dadurch hätte ich auch keine Probleme mit seiner Genmutation, da ich denke, dass der wichtigste Faktor, bei den Vinsmokes eben der Raid Suit wäre. Ohne ihn Fehlt das Exoskelett und ihre charakterspezifische Fähigkeit. All das kann Sanji mit einem ganz normalen Anzug :D, eben durch Haki und das schnelle drehen seines Körpers.
      "Wubba lubba dub-dub!"


      -Rick Sanchez-
    • Grüßt euch,

      Vexor schrieb:

      (...) Ebenso hat Oda sogar in einer SBS schon einmal beantwortet, warum Sanji nicht selbst an seinen Flammen verbrennt:»When asked why Sanji's Diable Jamble doesn't burn him as well in SBS, Oda claimed while Sanji's flames burn hot, his heart burns hotter.«


      Daher würde ich diese Fertigkeiten in der Kategorie der Shonenlogik dem zuordnen, (...)

      Das würde ich grundsätzlich auch tun! Trotzdem kann ich auch jene verstehen, die ein Quäntchen Substanz dahinter finden möchten - zu dieser Gruppe gehöre ich ja zweitweilen auch. Vielleicht können denjenigen die folgenden Zeilen ein wenig Ernüchterung verschaffen.

      Zunächst einmal wissen wir nicht viel! Was wir eigentlich nur wissen ist, dass
      • Reiju / Poisen Pink Gift nicht nur verträgt ("Ruffy :* ") und bei Angriffen benutzen kann ("Smoothie <3"), sie liebt es auch geradezu, findet es gar köstlich! Da wir sie bisher nur in ihrem Raid-Suit diese Fähigkeit nutzen gesehen haben, ist es natürlich naheliegend anzunehmen, dass es nicht nur eine äußerliche Verwandlung ist. Ob sie durch ihren Anzug nun Gegengift injiziert bekommt oder ihr Anzug sich auch auf ihre Körperchemie direkt auswirkt, dessen Geheimnis muss erst noch gelüftet werden
        • Vermutung meinerseits: Die Tatsache, dass bei Reiju Gift so sehr hervorgehoben wurde lässt mich vermuten, dass ihr die Fähigkeit tatsächlich alleine gebührt! Damit meine ich, dass nicht der Raid-Suit dafür verantwortlich ist, sondern entweder eine TF oder ihre Gene! Denn sollte dies der Raid-Suit schaffen, wieso denn nicht alle anderen auch mit dieser Fähigkeit ausstatten bzw. alle mit allen Fähigkeiten ausstatten??! Bisher wird dies aber eben nur bei Reiju gelebt, sodass ich diesen eben diesen Schluss ziehe
      • auch die anderen Brüder gewisse "Elemente" beherrschen, zumindest erschien es mir so in gewissen Kampf-Panels und auch ihre Namen sprechen dafür, dass sie etwas eigenes beherrschen. Aber das habe ich gerade zugegeben nicht konkret auf dem Schirm
      • die Raid-Suits dem Träger Flgfähigkeiten verleihen
      • die Raid-Suits Hitze-unempfindlich sind
      • die Gene der Kids manipuliert wurden
        • eigentlich wehre ich mich schon lange diesen Vergleich abzutippen, aber bin ich der einzige, der unfreiwillig an eine Anlehnung an die X-Men denken muss?! Sollten die Kids tatsächlich davon Fähigkeiten davon getragen haben, wird dieser Vergleich wahrscheinlich unausweichlich sein. An dieser Stelle sollte man ihn aber mit einem breiten Schmunzler nicht allzu ernst nehmen
      • menschliche Emotionen nur rudimentär vorhanden sind bei den Geschwistern
      • ich bestimmt noch etwas vergessen habe...
      Nun zu Sanji. Was wäre wenn die Hitze die in ihm aufsteigt i~rgendwie doch mit der Germa in Verbindung steht!? Wenn auch nur Symbolisch. Denn ich will definitiv kein Update provozieren, dass es Sanjis Aufbau seither zerstört, aber vielleicht kann man die Quelle doch in seiner Abstammung bzw. Kindheit sehen. Oda hat gesagt, dass Sanjis Herz "brennt". Wenn es ums Herz geht muss ich automatisch an Emotionen denken, an Liebe und dergleichen. Dass Sanjs Emotionalität schon öfter positiv hervorgehoben wurde muss ich eigentlich nicht sagen, aber auf Grund dieser ist er ja schon des Öfteren in Flammen aufgegangen. Eine direkte Verbindung, Symbolisch oder nicht, ist demnach nicht unwahrscheinlich. Hinzu kommen dann die Erkenntnisse um die Germa und ihre "Stärke", die grundsätzlich von der Genmanipulaton herrührt, aber auch mit einer stark geminderten Emotionalität einhergeht. In diesem Kontrast, dem Sanji seit seiner frühesten Kindheit ausgesetzt war, könnte ich die Quelle seiner Kraft sehen. Sanji wächst in einem "kalten" Umfeld auf und wird dadurch umso "wärmer" - blöd gesagt.

      Es sei dahingestellt undoder jedem selbst überlassen, ob er Sanjis emotionale Seite als (Neben-)Produkt der Genmanipulation, als Konsequenz seiner Kindheit erachtet oder einfach als Symbolik hervorstechen sieht. Ich für meinen Teil nehme gerne Oda Aussage -und damit Letzteres- heran und verstehe es so, dass sein Herz auf Grund seiner Gefühle so heißt brennen kann und dass sich diese Power -rein zufällig- durch seine Füße entlädt, welche Ja seine Werkzeuge des Handelns darstellen.
      Witzig ist hierbei vielleicht noch, dass die Raid-Suits Hitzebeständig sind. Wenn wir wieder die Hitze als Symbol für Emotionen nehmen bedeutet das, dass die Germa-Kids vor eben jenen auch geschützt sind, ihnen also Gefühle nichts anhaben können - und somit auch Sanji, der mit seinem DJ förmlich ein Herz auf zwei Beinen ist :D

      Das ist meine aktuelle Meinung zu diesem Thema. Es sei noch gesagt, dass ich es eigentlich damals schon cool genug fand, dass er auf Grund von Reibung DJ erreicht... nunja^^
      dD.

      Yeah, der 1000. Beitrag in diesem Thread. Kann ich mir noch etwas wünsch? :'D
      Oda = Gott.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von dDave ()

    • @LordLuutz
      Niji konnte Elektrizität auch ohne seinen Anzug erzeugen, zusehen in Kapitel 840.

      Ich kann Vexor auch nur zustimmen, wieso der ganze FB und die mehrfache Erwähnung, dass Sanji ein ''Fehlschlag'' war? Alles um Sanji später die gleichen Fähigkeiten zugeben wie seine Geschwister? Selbst wenn Sanji ein Exoskelett, einen Germa Anzug und den ganzen anderen kram bekommen würde, wäre Sanji in den Augen seiner Familie immer noch ein Fehlschlag. Größtenteils wegen seiner Fähigkeit Emotionen zu zeigen. Das würde vom Story-telling einfach keinen Sinn machen.

      Ich weiß auch nicht, wieso es bei Sanji eine Gen-Manipulation sein muss, welche seine Feuer Fähigkeiten erklärt, aber bei z.b Ideo, dessen Schläge Explodieren und ihm selber nicht schaden, stört es niemanden?
      Auch hat Sanji's DJ früher nur die wenigsten/kaum jemanden gestört, bevor man die ganze Germa Geschichte mit ihren Gen-Manipulationen in die Story mit reinbrachte.
      Ich sage nicht, dass Sanji's Feuer Fähigkeiten nicht mit der vermeidlichen Gen-Manipulation erklärbar wären, dass wäre Sie natürlich, aber in einer Welt wie OP in der typen wie Ideo, Kinemon, Zorro (Asura, verdreifacht Zorro's Kopf und seine Arme, soll mir mal einer erklären wie das funktioniert), McGuy etc. rumlaufen, erscheint mir die Fähigkeit Feuer zu erzeugen, nicht wirklich als das ''unnormalste'' dort.

      Mfg