Metroid

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    • So, morgen erscheint ja Metroid: Other M in den USA und wir kommen dann bereits am Freitag in den Genuss dieses Spiels. Ob es zwar ein Genuss wird, wird sich noch zeigen, aber die meisten aktuellen Reviews hören sich ganz gut an und neueste Videos (zum Beispiel von den verschiedenen Gebieten des Flaschenschiffs) wissen zu gefallen. Ich habe jetzt drei Reviews gesehen und gelesen, Kotaku, Gametrailers und IGN, und die Wertungen fallen alle so um die 8.5 aus.

      Wo sich alle einig sind, ist die Grafik. Diese soll für Wii-Verhältnisse absolut beeindruckend sein, was bei den Zwischensequenzen von Team Ninja anfängt und nahtlos in die Spielsequenzen übergeht. Das wird natürlich auch dadurch ermöglicht, dass sich Samus meist auf festen 2D-Ebenen bewegt, halt ähnlich wie in den 2D-Klassikern, wodurch sich mehr Details produzieren lassen als in einer Welt mit frei beweglicher Kamera.

      Die Story soll sich wohl vor allem auf den Anfang und das Ende des Spiels konzentrieren. D.h. der Mittelpart wird im Großen und Ganzen klassisches Metroid Gameplay sein, wo Samus im Alleingang das Flaschenschiff erforscht und der Spieler sich auch auf gutes Backtracking einstellen darf. Das Weltendesign soll hier recht gut sein, reicht aber nicht an die Metroid Prime Trilogy ran und dessen Puzzledichte ran. Der Einstieg in das Spiel, wo man in die Story eingeführt wird, ist zudem natürlich extrem schleppend im Vergleich zum Rest des Spiels aufgrund von langweiligen Tutorials und Monologen von Samus. Das ist auch der Part, welchen man in der E3/GamesCon Demo anspielen konnte, wo die Previews auch noch bedeutend skeptischer ausgefallen sind als aktuell.

      Wo ich noch skeptisch bin, ist der neue "Concentration Move". Gegner werden im Gegensatz zu anderen Metroid Spiel keine Health und Ammo fallen lassen, anstatt dessen kann sich Samus selber regenerieren, indem man die Wiimote nach oben hält. Health lässt sich dabei nur regenerieren, wenn man nur noch wenig hat. Wenn man sich aber während eines heißen Bosskampfes wieder aufladen will, könnte das allerdings sehr problematisch werden, da man während des Concentration Moves ein offenes Ziel ist. Ich habe nicht direkt was gegen die Neuerung, was mich grundsätzlich stört, ist, dass wegen dieser Neuerung die Gegner eben keine Pickups mehr fallen lassen, das find ich schon doof.

      Was hauptsächlich in den Reviews bemängelt wird, ist die Steuerung, bzw. dass es keine Möglichkeit gibt mit Nunchuk zu spielen. Wenn man in die Egoperspektive wechselt, kann man sich nicht vom Platz bewegen (ähnlich wie in 3D Zeldas) und ist dabei auch wieder ein offenes Ziel. Der Wechsel zwischen beiden Spielweisen gestaltet sich aber nicht allzu komfortabel.

      Was natürlich auch kritisiert wird, ist die "Art und Weise", wie man Upgrades bekommt. Man besitzt bereits alle noch von Super Metroid, aber sie darf nur bestimmte Technologien nutzen, sobald ihr kommandierender Offizier Adam Malkovich das "Okay" gibt. Als Spieler kommt man sich hier sicherlich absolut verarscht vor, weil man oft an Hindernissen vorbeiläuft, die man problemlos passieren könnte, wenn einem das Spiel nicht vorschreiben würde, "nein, du darfst noch keine Super Missiles benutzen". Das nimmt natürlich auch dem Spieler ein Stück Freiheit weg, wer sagt denn, dass der Spieler hier mit Samus einer Meinung ist? Ich würde an ihrer Stelle auf den Typen scheißen und mit allen Mitteln, dir mir zur Verfügung stehen, alles wegbratzen, was mir in den Weg kommt. Besonders idiotisch wird es sogar, wenn Samus dadurch ihr Leben riskiert. So muss man erstmal eine Zeit lang durch Areale mit großer Hitze marschieren und dabei ordentlich Schaden nehmen, bevor der ach so tolle Adam Malkovich so gütig ist und dem Spieler erlaubt, den Varia Suit zu benutzen. Tolle Leistung! Auch fehlt natürlich so die Befriedigung und das Gefühl des Erfolgs, wenn man irgendwo ein neues Item entdeckt hat.

      Aber allerwenigstens scheint es noch die typischen Sammelitems wie Missile Packs zu geben, die meist sehr gut versteckt sind. Darüber bin ich ja froh.

      Naja, mal schauen. Meine aktuelle Prognose ist, dass sich das Spiel so in die Mitte einreihen wird. Es wird mit Sicherheit nicht an Super Metroid oder die Metroid Prime Trilogy ranreichen, aber es könnte durchaus die ganzen Handheld-Metroids (Metroid II, Fusion, Zero Mission, Hunters) und den NES-Klassiker übertreffen. Holen werde ich mir es aber und hier dann auch nochmal meine eigene Meinung wiedergeben.
    • Ja Freitag ist es endlich soweit! Das es nicht an Super Metroid oder an die Metroid Prime Trilogy ranreicht, denke ich auch. Aber ich finde das nicht weiter tragisch. Solange mich das Spiel gut unterhält, bin ich mehr als zufrieden.^^
      Was mir nur noch sorgen macht, ist die Steuerung. Ich habe bis heute nicht verstanden, warum die Entwickler den Nunchuk nicht eingebaut haben. Dann hätte man halt per Knopfdruck in die Ego-Ansicht wechseln können, was meiner Meinug nach einfacher und schneller von der Hand geht.
      Naja was solls, Freitag werde ich sehen wie die Steuerung geworden ist. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht! (was ich hoffe^^)

      Die Grafik gefällt mir für Wii-Verhältnisse, von dem bisher gesehenen, auch ganz gut.
      Auch die Umgebungen/Landschaften sehen sehr Ordentlich aus. Besonders hat es mir die Eislandschaft (Cryosphere) angetan.

      Aber am Wochenende werde ich das Spiel erstmal in ruhe zocken.
      Dann werde ich sehen, wie das Spiel geworden ist!
    • Metroid: Other M

      Nachdsem am Freitag Othe5r M bei mir eingetroffen ist hier meine Meinung zu dem Titel.

      Zuerst mal ein paar Allgemeine Worte. Ich bin doch sehr enteuscht von dem Spiel. Den einfluss von Team Ninja ist größer als ich dachte. Bis kurz vor Ende des Spiels hatte ich nicht das gefühl ein Metroid zu spielen.

      Positiv:

      Die Grafik: DIe Grafik von Other M ist einfach Klasse. Für einen Wii Titel sieht das Spiel fantastisch aus. Mann merkt dass man nicht immer eine HD Auflösung braucht um sowohl Spiel als auch Zwischensequenzen richtig gut aussehen zu lassen.

      Die Story: Diesmal hat ein Metroid Game ja eine durch Zwischenswquemnzen erzählte Story. Die Art und weise wie deise aufgebaut sind gefällt mir sehr gut. Aber ich die Geschichte bleibt mir etwas zu oberflächlich. Leider wurde die Möglichkeit zum Scannen von Terminals nicht eingebaut. Dadurch wurde eine Möglichkeit genommen die Hintergründe mehr zu vertiefen.

      Neutral:

      Der Schwierigkeitsgrad: Das Spiel ist vom Schwierigkeitsgrad recht hoch angelegt. Einige SAtellen habe ich erst nach dem 6. oder mehr anläufen gepackt. Problem war leider meistens die Steuerung nicht der Abschnitt selber. Desweiteren hat mich gestört das man keine Erklärung hatte wie mann einen Gegner besiegt. Selbst bei relativ einfachen gegnern bin ich deshalb oft gestorben. Alles in allem fand ich es aber gut das mann nicht so einfach ohne sich zu Konzentrieren überall vorran kam.

      Items: Mann beginnt mit der Grundausrüstung wie in allen Metroids. Nach und nach werden dien einzelnen Fähigkeiten Freigechaltet. Ich muss sagen das mir diese vorgehens weise bis zu einem gewissen teil einleuchtend war. Aber gerade gegen ende ist dieses System nicht mehr nachvolziehbar. Deswieteren siht man bei Siutupgrades keine veränderung mehr. Das einsammeln von zusätlichen Items hingegen ist scht gut gemacht. Einige Items sind gut versteckt.

      Negativ:

      Die Steuerung: Was sich die Entwickler dabei gedacht haben ist mir ein Rätsel. Der Wechsel zwischen 3. Person und 1. Person funktioniert zwar, aber wenn mann von allen sei6ten beschossen oder angegriffen wird und dann auf einen kleinen Punkt mit Raketen feuern muss. Dann endete das bei mir meistens mit dem Tod. Den Einsat von Missles auf die First Person sicht zu beschränken hat mich doch recht häufig zum fluchen gebracht.

      Die Spielzeit: Wie ich oben geschrieben hatte kamm bis kurz vorm ende kein Metroidfealing auf. Laut meiner Wii habe ich knapp 12 Stünden gebraucht um Other M einmal durchzuspielen. In dem Moment in dem das ganze angefangen hat Spaß zu machen war es auch schon wieder vorbei. Am schlimsten empfand ich die Liniarität mit der man durchs spiuel geht. Es gibt immer nur einen Weg denn man gehen kann. an alte Orte kommt mann erst am ende des Spiels wenn man seine Items komplett einsammelt. Schade eigentlich da hätte man mehr raausholen müssen.

      Fazit: Other M ist ein Spiel das mit seiner Grafik und Story glänzt. Rein vom Spiel her muss ich sagen ist Other M nicht so gut wie die Prime Trilogie und steht bei mir auch unter Fusion, in welchen man mehr Freiheiten hatte. Die Spielzeit mit ca 12h ist für so einen Titel schlicht und einfach zu kurz. Das ende der Story ist sehr bescheiden. Alles in allem für jeden Metroidfan eine ergänzung der Sammlung aber nicht mehr.
      Es gibt keine Zufälle in dieser Welt nur Fügungen
    • Seit Sonntag Nacht habe ich das Spiel zu 100% durch, so enttäuscht wie Lauta bin ich allerdings nicht, gerade zum Schluss hin hat es mir doch recht gut gefallen. Das Spiel ist sehr ähnlich zu Metroid Fusion und ich würde es mit diesem auf eine Stufe stellen, wenn nicht sogar einen Tick besser. An die Prime Trilogy oder Super Metroid kommt es aber nicht ran.

      Die Wii war ja eigentlich sehr gut bedient, was Metroid betrifft, durch die beiden Metroid Klassiker auf der Virtual Console und die grandiose Metroid Prime Trilogy bleibt eigentlich kein Auge trocken und wirklich nötig war ein neues Metroid-Spiel für die Wii eigentlich nicht. Das Besondere ist hier aber, dass im Gegensatz zur Prime Trilogy, welche ja von Retro gemacht wurde, Other M sich wesentlich mehr an die Metroid-Klassiker anschließt. Herr Sakamoto, welcher der Director von Metroid, Super Metroid, Fusion und Zero Mission, sowie auch der Autor des offiziellen Metroid Mangas war, setzt hier seine Vision fort und vertieft die urprüngliche Geschichte rund um Samus Aran. Ob seine Vision aber nun so toll war, ist allerdings die anderen Frage... aber dazu komm ich noch. Die zweite große Besonderheit ist, dass das Spiel von Nintendo in Zusammenarbeit mit Team Ninja entwickelt wurde, die für Ninja Gaiden oder die Dead or Alive Spiele bekannt sind. Und das merkt man auch, die Zwischensequenzen samt Samus sind einfach nur wunderschön anzusehen und das Kampfsystem hat sicherlich einige Einflüsse von Ninja Gaiden bekommen.

      Ich gehe im Folgenden auf alle Aspekte des Spiels einzeln ein. Das wird vermutlich ein sehr langer Beitrag, da ich mir vieles zum Spiel von der Seele rede, also schnappt euch besser einen Kaffee zum Lesen. Und einer muss ja mal den ganzen Spam kompensieren, den wir aktuell im PBCB schaffen. ^^ Wem die Details nicht interessieren, der springt zum Fazit.

      Mit Spoilern versuch ich mich zurück zu halten, aber es sind trotzdem einige enthalten!




      Boxart

      An der Stelle will ich direkt nochmal meine Enttäuschung über die Wahl des europäischen Covers zum Ausdruck bringen. Das japanische Cover ist so dermaßen geil gemacht, dass man das Spiel allein deswegen in seiner Sammlung haben will. Hier könnt ihr euch nochmal ein paar Bilder dazu anschauen, die DVD-Box ist von einem roten Slipcover umgeben, wo der Visor ausgeschnitten ist. Auf dem DVD-Cover ist dann jeweils die junge und die erwachsene Samus abgebildet und man kann das Slipcover je nach Wunsch über eine Seite drüber stülpen, so dass man Samus ihr Gesicht unter dem Visor sieht. Sehr geil gemacht, coole Idee. Warum kriegen wir nur dieses langweilige Cover im Star Trek / Star Wars Roman Look? Super Mario Galaxy 2 und die Metroid Prime Trilogy hatten auch Slipcover, kann also nicht so das große Problem sein. Imho einfach nur enttäuschend!

      Es gab im Übrigen auch wieder eine Vorbestellungsaktion, ich habe zwar nicht teilgenommen, es gab aber am Freitag noch ein paar der Vorbestellungsboxen für 50 Cent im Media Markt, da habe ich zugegriffen. Leider ist es dieselbe Box wie für das Spiel, darin war allerdings ein Other M Schlüsselanhänger enthalten. Nutzen werde ich den vermutlich, aber die 50 Cent haben nicht weh getan. ^^


      Grafik

      Die Ziwschensequenzen sind top. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Es ist Wahnsinn, was Team Ninja hier zum Teil abgeliefert hat. Und auch die Umgebungen sehen im Großen und Ganzen einfach klasse aus, wobei ich an der ein oder anderen Ecke schon das Gefühl hatte, dass die Wii da hätte mehr leisten können. Aber ingesamt ist es sicherlich eines der visuell besten Spiele für die Wii.


      Story

      Obwohl das Metroid Universum sicherlich das Nintendo Franchise mit der stimmigsten und durchdachtesten Story ist, war die Story in Metroid Spielen immer eher ein sekundäres Element. Erzählt wurde sie durch Intros, Gebrauchsanweisungen, Scans oder dem offiziellen Manga. Lediglich Metroid Fusion und der dritte Teil der Prime Trilogie haben mehr Ingame-Story geboten, aber auch nicht in dem Maße wie Other M. Die Story hier ist sicherlich ein Aspekt, welcher für die Macher sehr wichtig war, aber gleichzeitig auch eines der größten Schwächen im Spiel. Wenn man schon so viel Wert auf Story legt, sollte sie auch verdammt gut sein, das ist sie aber einfach nicht. Ursprünglich sollte das Spiel ja eine Brücke zwischen Super Metroid und Fusion schlagen und dabei einige Fragen beantworten, wie was mit Adam Malkovich passierte. Das tut es sicherlich, schafft aber auch einige offene Fragen und zerstört ein wenig die Story von Metroid Fusion. Das Problem ist, dass die Story nahezu dieselbe wie in Fusion ist, nur ohne das X und den SA-X. Wir haben eine Raumstation mit demselben Aufbau wie die B.S.L.-Station und derselben Art von Experimenten, nur dass hier zusätzlich noch jede Menge Lebensformen aus Super Metroid geklont wurden inklusive der großen Bosse, um für massig dumme Fanserviceportionen zu sorgen. Die Föderation machte also schon bereits in Other M Experimente mit Metroids und anderen bösen Lebensformen, um aus diesen Biowaffen herstellen. Es wird versucht, dies ein wenig abzumildern, indem gesagt wird, dass nur eine Splittergruppe in der Föderation dies unternommen hat und offiziell dies nicht gut geheißen wurde. Im Endeffekt macht aber dennoch der Schock in Metroid Fusion über dieselbe Erkenntnis null Sinn mehr, es müsste mehr eine Art "ach, schon wieder?"-Reaktion von Samus sein. In Fusion macht sie sich die Föderation ja auch deswegen zum Feind. In Other M waren die Experimente aber noch wesentlich schlimmer, da hier gegen Kälte resistente und damit nahezu unbezwingbare Metroids geschaffen wurden und fast ganz Zebes geklont wurde. Aber alles wird unter den Tisch gekehrt und gut ist? Na, ich weiß ja nicht... jedenfalls ist die Story dafür, dass das Spiel da so großen Wert drauf legt, schwer einfallslos.

      Gleichzeitig wird noch mehr von Samus Vergangenheit und ihrem Verhältnis zu Adam präsentiert, was sogar noch weiter über den Manga hinaus geht. Die Frage, ob sich der durchschnittliche Spieler auch wirklich dafür interessiert, ist allerdings eine andere. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele, die Other M spielen, vorher noch nie von Adam Malkovich gehört haben. Nicht jeder hat Fusion gespielt oder den Manga gelesen und wollte nun mehr über diesen Charakter erfahren. Auch kam Metroid bislang gut aus, ohne dass uns Samus nach jedem Ereignis ihre Gedanken und Gefühle offenbart. Jeder hatte sicherlich ein anderes Bild von Samus und die Fantasie wird hier natürlich zerstört. Und vieles passt einfach nicht in den Kram, zum Beispiel dass Samus bei der Begegnung mit Ridley erstmal einen halben Nervenzusammenbruch erleidet. Sie hat ihn bis dahin bereits mindestens viermal bekämpft und besiegt, aber ausgerechnet jetzt kriegt sie erstmal einen Schock, ihn wiederzusehen? Das Bild der coolen, unabhängigen Powerfrau ist mit diesem Spiel auf jeden Fall hin und gerade das ist natürlich etwas, was vielen Metroid-Fans gar nicht gefällt.

      Dann gab es noch ein paar offene Fragen im Spiel. Zum Beispiel, wer der "Deleter" war. Man kann als Spieler ein wenig Sherlock Holmes spielen und sich das ausrechnen, aber ich empfand das als einer der besten Plottwists im Spiel, der dann allerdings völlig im Sand verlaufen ist und keine Erwähnung mehr fand. Wenn Samus schon ständig den Spieler zulabert, hätten ein paar weitere Worte dazu die Kuh auch nicht mehr fett gemacht. Die nächste Frage ist, was der Titel "Other M" nun eigentlich zu bedeuten hatte? Das sollte ja eigentlich im Spiel aufgeklärt werden. Davon mal abgesehen, dass es ein Anagramm für "Mother" ist, gab es viele M's im Spiel. Melissa, Madeline, "MB", Metroids, etc... aber eine klare Antwort auf diese Frage gab es nicht.

      Zudem gab es ein Wiedersehen mit einer Menge an alten Feinden, da ja die Föderation es sich zum Spaß gemacht hat, ganz Zebes zu klonen. Ridley hatte ich jetzt schon gespoilert und hier fand ich es prinzipiell cool, dass wir seine Entwicklung sehen durften. Die anderen Obermotze will ich nicht verraten, es sei nur so viel gesagt, dass mich die Wahl des finalen Bosses und des geheimen Bosses am Ende des Epilogs sehr positiv überrascht hat, beide wurden auch spektakulär in Szene gesetzt, hat mir gut gefallen. Enttäuscht war ich lediglich von Melissa und wer sie in Wirklichkeit war, ich fand sie war so das typische Japano-Gruselblondchen aus Silent Hill, was zusammen mit der Hintergrundstory dann doch sehr abgedroschen wirkte. Enttäuschend war auch, dass ich als "TourianTourist" das namensgebende Tourian nicht besichtigen durfte. ^^

      Und am Ende ist die erzählte Story natürlich das, was das Spiel so linear macht. Und das ist generell nie gut. Womit wir beim entsprechenden Punkt angekommen wären...


      Weltenaufbau und Spielablauf

      Ich hatte ja bereits erwähnt, dass das Spiel sehr ähnlich zu Fusion ist, dies trifft nicht nur auf die Story zu, sondern auch auf das Weltendesign und die hohe Linearität. Das "Flaschenschiff" ist von der Idee und dem Aufbau her dasselbe wie die B.S.L.-Station in Fusion. Es gibt einen Hauptsektor mit einem großen Raum voller Fahrstühle, welche in die anderen Sektoren führen, die jeweils gewisse Umweltbedingungen simulieren. Der hauptsächliche Unterschied ist, dass es nur drei Sektoren gibt und nicht sechs. Diese zeichnen sich zudem durch enorme Einfallslosigkeit aus, da hier die typischen Jungle-, Eis und Lavawelten auf den Spieler warten, wie man sie in jedem zweiten Spiel hat.

      Das Spiel ist furchtbar linear, was sicherlich auch einer der größten Schwachpunkte ist. Meist werden sogar bereits besuchte Bereiche abgesperrt, so dass man nicht mal mehr die Gelegenheit hat, ein wenig Backtracking zu betreiben. Für mich ist Linearität grundsätzlich schlechtes Spieldesign, man sollte immer interessante Möglichkeiten haben und das Gefühl geliefert bekommen, dass man die Welt frei erforscht. Metroid ist natürlich aber kein Sandbox-Spiel und auch die besseren Metroids wie Super Metroid oder die Prime Trilogy sind zu gewissem Grade linear, da die Items meist in einer bestimmten Reihenfolge erspielt werden. Aber man hat nie das Gefühl, dass man auf einen Pfad gezwängt wird. Das Weltendesign ist dort einfach wesentlich cleverer und verschachtelter, auch ist es nie "anstrengend" von A nach B zu kommen, vom Gefühl der Weite her. Das ist in Other M nicht so, es eher gibt viele lange Tunnelpassagen, wo man schnell die Lust auf diese verliert. Am Schlimmsten fand ich hierbei Sektor 3 mit dem Turm und diesen riesigen Lavaraum, beim Backtracking gegen Ende des Spiels war es teilweise einfach mal elendig und mühseelig, dort zu einem gewissen Punkt auf der Welt zu kommen, wo noch ein Item versteckt ist.

      Um die Story zu erzählen, rennt Samus natürlich auch von einer geskripteten Sequenz in die Nächste. So einen Spielablauf erwarte ich von irgendeinem 08/15 Shooter, aber nicht von Metroid. Zumal man gerne mal in Situationen gesteckt wird, die für ein Metroid völlig untypisch sind.

      Was mir allerdings im Weltendesign gefallen hat, war der Holodeck-Effekt. Man befindet sich ständig in einer Raumstation, allerdings werden in den drei Sektoren riesige Außenareale simuliert und der Blick in die weite Landschaft mittels holographischer Wände erzeugt. Das ist nicht wirklich ein Holodeck wie in Star Trek, da die Pflanzen und alles echt sind und mehr oder weniger nur eine falsche "Skybox" generiert wird, um das Gefühl einer echten Landschaft zu erzeugen. Während dies niedlich anfängt mit einigen Junglelandschaften, warten in Sektor 2 und 3 teilweise gigantische Landstriche auf den Spieler, welche einem völlig vergessen lassen, dass man sich eigentlich in einer Raumstation befindet. Andeutungen darauf, dass es sich in Wahrheit um Holodecks handelt, gingen dann streckenweise sogar verloren. Aber zumindest bei einer Gelegenheit in einer Wüstenlandschaft mit riesigem Turm konnte man das Holodeck abschalten und hatte dann diesen gigantischen Raum mit Stahlwänden in Kilometerausmaßen vor sich. Das war einfach nur so ein erdrückendes Gefühl, also ich fand das bombastisch.


      Steuerung und Action

      Die Steuerung fand ich schlichtweg gut. Mir gefällt der Mix aus klassischem NES-Style Gameplay und dem Wechsel in die Egoperspektive, indem man auf den Bildschirm zeigt. Das funktioniert und die Steuerung fühlt sich supersmooth an, ich hab mich von der ersten Sekunde an wohl beim Zocken gefühlt. Viele beschweren sich ja, dass das Auto-Aim "billig" oder zu einfach wäre, aber in den 2D Metroids spammt man meist auch nur mit Spazer oder Wide Beam in eine Richtung alles voll und in den Prime Teilen gab es zudem das Lock-On, ohne dessen Hilfe das Spielen auch unmöglich wäre. Viel anders schätze ich es hier nicht ein, man muss immerhin noch in die richtige Richtung drücken und auch recht taktisch vorgehen. Das Auto-Aim bringt einem nicht weiter, die stärkeren Gegner sind meist sehr gefährlich und aggressiv, was wichtiger ist, ist das Ausweichen. Dazu gibt es "Sense Moves", wenn man im richtigen Moment auf das Steuerkreuz drückt, weicht Samus den Attacken gezielt aus. Das hat natürlich jetzt den Effekt, dass man anstatt zu laufen und zu springen, um gegnerischen Attacken auszuweichen, einfach nur "still" steht und auf das Steuerkreuz einspammt. Die Kunst ist aber mehr, dies mit Angriffen zu vereinbaren. Und gerade bei vielen starken Gegnern ist es meist recht schwierig, allen Attacken auszuweichen und selber noch gezielt anzugreifen. Auch wenn sich die Steuerung auf dem Papier recht billig anhört, so hat es mir doch eine Menge Spaß gemacht und man war an vielen Stellen gefordert.

      Die Egoperspektive, in welcher man am Fleck stehen bleibt, dient hauptsächlich dazu, die Umgebung zu untersuchen und Raketen abzuschießen. Letzteres geht nur in dieser und ich hatte ursprünglich die Angst, dass das Spiel mich in Situation versetzt, wo ich Raketen abfeuern muss, aber unter schwerem Beschuss stehe. Dies ist zum Glück nicht so, es gibt immer Momente, in denen man gezielt zuschlagen kann, auch wenn das Abwarten des richtigen Momentes bei einigen Bossgegnern wie Ridley ein wenig Geduld erforden kann, da muss man halt Ruhe bewahren. Aber insgesamt braucht man Raketen eher selten und notfalls kann man sogar die Ausweichmoves in der Egoperspektive ausführen, indem man mit der Wiimote schnell in eine Richtung schwenkt, falls man doch mal in der Egoperspektive beschossen wird. Das Scannen ist allerdings leider sehr plump ausgefallen. Scanbare Elemente sind nicht hervorgehoben und manchmal schwer zu erkennen und beim Scannen gibt es keine nennenswerten Informationen. Wenigstens die Namen der Gegner hätten mich schon interessiert.

      Was es auch gibt, sind diverse Finisher und Spezialattacken, welche Samus ausführt, wenn man mit geladenem Beam auf einen geschwächten Gegner zugeht oder wenn man auf einen Gegner drauf springt. Diese sehen zwar superstylish aus, aber ich empfand sie als eher unintuitiv. Meistens führt Samus diese aus, obwohl man das gar nicht wollte, und wenn man es mal wirklich gezielt machen will, passiert nichts. Das war für mich so das einzige Manko in der Steuerung und den Kämpfen.

      Im Großen und Ganzen fand ich die hybride Steuerung aber sehr gut und ich fände eine Nunchuk-Steuerung auch nicht als für nötig. Streng genommen wären die "Sense Moves" mit Analogstick sicherlich auch schwerer auszuführen.


      Items

      Das ist sicherlich einer der Punkte, wo sich die meisten einig sind, dass dies einfach nur doof gehandhabt wurde. Samus verfügt von Anfang im Spiel über alle Items aus Super Metroid, nur schaltet sie diese unter dem Kommando von Adam Malkovich ab, bis er sie nach und nach freigibt, da sie ansonsten eine Gefahr für die anderen Soldaten und Überlebenden darstellen könnten. Das macht storytechnisch vermutlich mehr Sinn, als wenn Samus wieder durch mysteriöse Umstände oder Umfälle all ihre Items verliert, aber in vielen Fällen war diese Idee einfach nur schwachsinnig. Während ich bei den Powerbomben, die alles in der Umgebung vaporisieren, ja noch mitgehe, sind Items wie die verschiedenen Suits oder der Grapplebeam mal absolut völlig harmlos und es gab keinen Grund, diese überhaupt erst zu deaktivieren. Der Varia Suit war ein schönes Beispiel, war da Adam auf dem Klo oder einen Kaffee trinken, als Samus Ewigkeiten durch fiese Lavawelten stolziert ist? Der Befehl, den Suit zu aktivieren, hätte sofort bei den ersten Anzeichen von massiver Hitze gegeben werden müssen. Das schadet in meinen Augen vor allem auch dem Charakter Samus, da sie hier wie so ein treues Püppchen rüber kommt, welches dumm und stur darauf wartet, dass Adam die Authorisation gibt. Gerade so in Fällen wie beim Varia-Suit hätte sie Eigeninitiative zeigen müssen, alles andere ist unvernünftig und dumm. Wenigstens nachfragen schadet ja wohl nicht, "Erbitte Erlaubnis, Varia Suit zu aktivieren" oder so. Nur an einer Stelle zeigt sie Initiative und aktiviert mal eben ganz frech zum Spaß Space Jumps inklusive Screw Attack, wobei Letzteres wirklich für Umstehende gefährlich sein kann und nicht mal notwendig gewesen wäre. Ähhh, ja... Und um mal auf die Idee zu kommen, den Gravity Suit einzuschalten, bedarf es erst einer lebensbedrohlichen Situation. Ein anderes Beispiel sind die Beams, was sprach jetzt groß dagegen, diese alle zu verwenden? So muss man sich stundenlang durch das Spiel nur mit dem schwächeren Power Beam plus Ice Beam begnügen, welche die vielen stärkeren Gegner gerade mal ankratzen, während man sie genauso gut auch mit Wave und Plasma Beam hätte ordentlich wegbratzen und sich all die Mühe sparen können. Es ist natürlich klar, dass in einem Metroid der Spieler erst mal mit allen möglichen Hindernissen konfrontiert werden muss, da man sich umso mehr über das neue Item freut. Aber bei dem Prinzip wechselt die Reaktion beim Erhalten eines neuen Items von "yay, endlich hab ich das und das" auf "wurde auch verdammt nochmal auch Zeit, ihr verblödeten Vollidioten". Es ist ja nichts, was man erst findet, sondern was man die ganze Zeit über hat, aber einem wird verboten damit zu spielen. Der Spieler hat nicht volle Kontrolle über das, was er tut, und das ist generell schlecht. Doofes Prinzip, das hoffentlich nie wieder in ein Metroid Einzug findet.

      Nun zu den Items selber. Ich glaube, das ist das erste Metroid, welches so gut wie gar keine Neuerungen bietet. Man hat einfach die Items aus Super Metroid, zu denen sich noch zwei neue Items gesellen, von denen aber eines aus der Prime Trilogie stammt und das andere nicht wirklich revolutionär ist. Auch wurden nicht alle Items aus Super Metroid übernommen. Der Spazer fehlt, was Sinn macht, da dieser in Super Metroid inkompatibel mit dem Plasma Beam war. Dafür gibt es jetzt den neuen Diffusion Beam, der im Gegensatz zu Spazer oder Wide Beam nur nach dem Aufladen des Beams funktioniert. Sprich, kein Dauerstreufeuer in diesem Metroid. Die High Jump Boots fehlen auch, hätten aber meines Erachtens auch nicht gut ins Spiel gepasst, zumindest hätte sich dies wohl in den zahlreichen Kämpfen eher komisch angefühlt. Und was noch fehlt, ist der X-Ray Visor, was schade ist, da dieser sicherlich gut ins Spiel in die Egoperspektive gepasst hätte. Das hätte man auch optional machen können als Hilfe zum Suchen von Items, eigentlich also genau wie in Super Metroid damals. Charge Beam und Spring Ball stehen einem von Anfang an zur Verfügung, müssen also nicht freigeschalten werden, der Spring Ball wird auch gar nicht erst extra erwähnt. Super Missiles funktionieren nun genau wie in der Prime Trilogie, d.h. man lädt den Charge Beam auf und feuert dann fünf Raketen gleichzeitig ab, Super Missiles sind also kein eigenständiges Item. Power Bomben sind dies ebenfalls nicht mehr, müssen dafür aber aufgeladen werden und man muss eine Weile warten, bis man sie wieder einsetzen kann. Neu zum Super Metroid Arsenal gesellen sich die Seeker Missiles aus der Prime Trilogie, wo man beim Aufladen einer Super Missile mehrere Ziele gleichzeitg markieren und beschießen kann, was auch direkt aus in den Prime Teilen übernommen wurde. Ansonsten gibt es keine weiteren Zugänge, keine Ice Missiles, kein Spider Ball oder Boost Ball und auch keine Neuerungen. Eigentlich recht schade. Der Morph Ball wird zudem recht stiefmütterlich behandelt und das Raumschiff sieht man im Spiel auch nur beim Betreten und Verlassen der Raumstation, hat also auch keine besondere Rolle so wie zum Beispiel in Corruption. Ansonsten fand ich aber den Speed Booster hammer geil gemacht.


      Concentration

      Neu an Other M ist, dass Gegner keine Pick Ups wie Health oder Munition fallen lassen. Als Ausgleich gibt es den Concentration Move, wo man die Wiimote nach oben halten und A gedrückt lassen muss, um sich wieder aufzuladen. Im Falle der Missiles geht das sehr schnell und gut. Prinzipiell hat man eigentlich unendlich Raketen im Spiel, diese können einem einfach nicht ausgehen. Für mich als jemand, der den Drang verspürt, immer volle Munition haben zu müssen, war dies schon irgendwie ein willkommenes Feature. Ich empfinde es auch als Ausgleich dafür, dass es eh wesentlich schwieriger ist, Raketen zu benutzen, als in allen anderen Metroids, wo man einfach nur eine Taste dafür drücken muss. Was mir hingegen gar nicht gefallen hat, war dies nun für die Health. Das Problem ist, dass man sich zwischen den Speicherstationen einfach nicht mehr regenerieren kann, der Concentration Move lässt sich nur ausführen, wenn man kurz vor dem Tode steht und füllt maximal nur ein Drittel wieder auf. Auch ist er arschlangsam, was es in vielen Spielsituationen einfach unmöglich macht, diesen überhaupt auszuführen. Gerade im mittleren Part des Spiels, wo man noch nicht die stärkeren Beams hatte, aber die Gegner immer stärker wurden, war dies schon eine Pein. Sobald man einmal richtig Schaden genommen hat, ist man bis zum nächsten Speicherpunkt konstant "on the edge". Und meistens gelingt es einem nur ganz knapp, sich mit diesem Move zu heilen, nur damit man nach zwei Treffern wieder gleich fast tot ist. Klassische Health wäre mir durchaus lieber gewesen. Gegen Ende des Spiel legt sich das aber komplett, sobald man die besseren Beams und Screw Attack hat, kann einem fast nichts mehr aufhalten und ich habe den Move eigentlich gar nicht mehr anwenden müssen.


      Schwierigkeitsgrad

      Ich habe es gerade schon erwähnt, der Schwierigkeitsgrad ist recht durchwachsen und schwankt von kinderleicht bis hin zu "arrgh, ich hab keinen Bock mehr". Ich bin in dem Spiel sogar recht oft gestorben, zumindest öfter als in den Prime Spielen oder Super Metroid. Allerdings muss man hier nicht vom letzten Speicherpunkt aus spielen, sondern kann meist sofort die letzte Kampfsituation wiederholen. Das Problem allerdings ist dabei manchmal, dass die Health-Werte ebenfalls gespeichert werden. Wenn ich nur mit zwei Energiecontainern in einen harten Bosskampf gehe, sind meine Chancen generell eher schlecht und dann hilft nur Reset. Am meisten zu kämpfen hatte ich eigentlich im mittleren Teil des Spiels, beginnend ab dem ersten Kampf gegen Weltraumpiraten bis zu dem Punkt, wo man den Wave Beam bekommt, der viele Kämpfe dann bereits leichter gemacht hat. Aber in diesem mittleren Part hat das Spiel nach und nach immer stärkere Gegner nach einem geschmissen, auf die man gefühlte Stunden lang mit dem Ice Beam einballern konnte, bevor sie zu Boden gingen. In jedem neuen Raum wartete prinzipiell ein neuer Zwischenboss. Dieser Part von Other M lies für mich selbst Metroid Prime 2: Echoes, was gerne für seine seine vielen, ausdauernden Gegner kritisiert wird, glatt wie einen Spaziergang im Park aussehen. Zum Teil lag es bei mir aber auch daran, dass ich das mit den Sense Moves noch nicht zu hundert Prozent raushatte, bzw. lieber das klassische Ausweichen mittels Rennen und Springen bevorzugte, was in Other M eher weniger von Vorteil ist. Denn als im Epilogteil des Spiels man wieder mit sehr starken ausdauernden Gegnern konfrontiert wird (diese Powerbombentürkäfer), hat mir das Kämpfen eigentlich viel Spaß gemacht. Ich will das Spiel auch noch ein zweites Mal durchspielen, um den Schwierigkeitsgrad eventuell besser beurteilen zu können.

      Update: Wenn man mehr mit Sense- und Finishingmoves arbeitet, ist das Spiel bis auf ein, zwei Bosse eigentlich nicht allzu schwer.

      Was es aber noch zu bemängeln gab, sind Szenen, wo man einen Überraschungstod erleidet und die man prinzipiell nur überstehen kann, wenn man genau weiß, was auf einem zukommt. Wohl eine Spezialität von Team Ninja, die aber in Metroid-Spielen nichts verloren hat. Eigentlich sind diese selten und wirklich gravierend ist nur die eine, nämlich die hier:



      Wenn man einfach nach rechts läuft, frisst einem immer das Monster. Morphball hilft auch nichts. Um diese Szene zu überstehen, muss man tatsächlich stehen bleiben, um einen Sensemove auszuführen, was aber völlig unintuitiv ist. Ich bin dort ca. fünf mal gestorben, bis ich das gecheckt hatte. Und ich glaube, das war auch eher Zufall. :D Damit wären wir direkt beim Thema...


      Metroid Confusion

      In Other M gibt es einige Stellen, wo man einfach gar keinen Plan hat, was man nun eigentlich tun muss. Das steht im krassen Kontrast dazu, dass man sonst schnurgerade am Händchen durch das Spiel geführt wird. Meist sind dies komische Scansequenzen, wo Samus stehen bleibt, das Spiel in die Egoperspektive wechselt und man irgendwas scannen muss. Das Problem ist, man erkennt einfach nicht was. Im Gegensatz zu den Primes werden scanbare Objekte nicht hervorgehoben und man kann nur raten, was sich scannen lässt. Und das, was man scannen muss, sind meist unauffällige Kleinigkeiten. Dies wird eindrucksvoll zu Beginn des Spiels demonstriert, wo man das Zeichen der galaktischen Föderation auf dem anderen Schiff im Hangar scannen muss. Es wird einem nicht gesagt, was man scannen muss, und das Zeichen ist zudem schwer erkennbar. Es ist eine Pixeljagd und es ist nur pures Glück, wenn man ausversehen mit dem Cursor über das richtige Objekt streift. Man sitzt einfach da und fragt sich, was zum Teufel man tun muss. Der Höhepunkt war, als man irgendwelche grünen Blutflecke auf grünem Untergrund entdecken und scannen sollte. Zudem gab es nach dem Endboss eine solche Scansequenz während der finalen Storyeinlage. Das Problem war, ich wusste nicht mal, dass es eine Scansquenz war. Man war umringt von den stärksten normalen Gegnern im Spiel und Samus hielt eine Person schützend hinter sich. Ich dachte also an der Stelle, dass man die Gegner aus der festen Egoperspektive nun bekämpfen muss, was allerdings ein absolutes Ding der Unmöglichkeit war. Erst nachdem ich zich mal gestorben bin, war wie durch Zufall die Sequenz auf einmal beendet und ich konnte den Rest des Abspann "genießen". Ich musste erst im Internet nachschauen, um zu verstehen, dass man während dieser Sequenz eigentlich nur ein bestimmtes "Objekt" scannen musste und nicht die Gegner bekämpfen. Bei der ersten Phase des finalen Bosses war ich auch erst überfragt, was ich tun musste, dieser hat Gegner in den Raum geworfen und ich dachte erst, er tut dies dauerhaft und ich muss ihn irgendwie angreifen, was nicht ging. Dabei musste man nur alle diese kleineren Gegner vernichten, damit die zweite Phase des Kampfes los ging. Auch so ein Moment, wo ich erstmal völlig auf dem Schlauch stand. Und das waren nicht die einzigen Stellen im Spiel, wo ich mir einfach nur dachte, "hääääh?".


      Sounds, Musik, Voice Acting

      Klarer Kritikpunkt. Die normalen Soundeffekte sind zwar gut und stammen zum Teil sogar aus der Prime Trilogie, aber die Musik ist echt für die Tonne. Falls man das im Spiel überhaupt Musik nennen kann. Während die seltenen Remixes klassischer Metroid Melodien zwar gut sind, hat man als Hintergrundmusik in den ganzen Umgebungen nur irgendwelche Ambient Sounds. Alles wirkt still und unheimlich, man hat immer so diese angespannte Musikuntermalung, als sei irgendwas in der Luft, was in den Prime Spielen höchstens für dunkeldüstere Laboratorien mit Metroids hinter den Glaskontainern benutzt wird. Es war irgendein Komponist am Werk, der zum ersten Mal etwas für Videospiele gemacht hat und das hört man auch. Hier hat einfach der Pepp gefehlt und ein wenigstens paar Remixes der guten alten Brinstar oder Norfair Themes aus Super Metroid hätten den Spiel sicherlich gut getan, wenn schon das Zeug für ein paar neue Ohrwürmer scheinbar nicht drin ist. Hier hätte man Kenji Yamamoto ranlassen sollen, der auch den grandiosen Soundtrack der Prime Trilogie gemacht hat.

      Und das Voice Acting hört sich auch ungefähr so gut an wie die Musik. Es ist sehr selten, dass Nintendo eines ihrer Spiele volles Voice Acting spendiert und Samus gehörte bislang eher zu den stillen Protagonisten mit der Ausnahme von Fusion. Wenn es dann aber mal dazu kommt, dass in einem Nintendo Spiel der Protagonist spricht, dann sollte es aber auch so sein, dass die Dialoge und das Voice Acting Oscar-reif sind. Das Voice Acting in Other M war aber eher so 08/15, das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Es war schon zum Teil okay, aber bei Samus hat mir teilweise einfach die Kraft in der Stimme gefehlt, das klang manchmal einfach nur lustlos und schlaff. Zumindest in der englischen Version, mit den anderen Sprachversionen habe ich mich nicht beschäftigt. Auf jeden Fall sollte die Sprecherin es weiterhin vermeiden, vor den Aufnahmen Schlaftabletten einzuwerfen.


      Gefühl der Isolation

      Was ich als Kritik zum Spiel sehr oft lese, ist der Punkt, dass das Spiel einem nicht das Gefühl gibt, allein und isoliert in einer fremden Welt zu sein. Ich könnte dem kaum weniger zustimmen. Für mich ist es sogar das erste Mal, dass ich mich wirklich in einem Metroid-Spiel erdrückt gefühlt habe und dass die Welt eine insgesamt gruselige Stimmung auf mich hatte. Es gibt zwar mit den Soldaten ein paar andere Leute auf der Station, aber die werden nach und nach dezemiert und am Ende fühlt man sich wirklich allein gelassen. Der Rest ist eine Mischung aus Faktoren, die ich bereits angesprochen habe. Zum einem diese riesigen, künstlich angelegten Außenlandschaften innerhalb einer Raumstation, das hatte auf mich eine absolut erdrückende Wirkung, das kann ich schlecht beschreiben. Wenn man dies dann noch kombiniert mit der eher stilleren und leicht unheimlichen Hintergrundmusik (auch wenn diese eigentlich ein Kritikpunkt für mich ist), schon hatte man ständig das Gefühl, dass man von einer finsteren Bedrohung umgeben wird, was ja sogar der Fall ist. Während in anderen Metroids man sich fröhlich durch bunte Welten ballert, hatten die Welten in Other M auf mich so etwas unterschwellig Unheimliches, auch wenn dies vielleicht gar nicht mal so von den Entwicklern gewollt war.


      Sammelitems

      Hier glänzt das Spiel wirklich, da es massig Sammelitems gibt, insgesamt 100 Stück, so viel wie in noch keinem Metroid Spiel je zuvor. Davon 70 Missile Expansions, 5 Energy Tanks, 16 Energy Parts, 6 Accel Chargers und 3 E-Recovery Tanks. Missile Expansions erhöhen die Gesamtzahl der Raketen allerdings nicht um 5, sondern nur um 1 (das war ich glaube ich "Hard Mode" des Klassikers auch so, bin aber nicht sicher), also insgesamt kommt man auf 80 Raketen mit den 10, die man von Anfang an hat. Dadurch, dass man Raketen eh nur selten einsetzt und jederzeit wieder auffüllen kann, ist das aber nicht weiter tragisch. 80 sind mehr als genug. Neu sind die Energy Parts, die genau wie die Herzteile aus Zelda funktionieren. Sammelt man vier, bekommt man einen neuen Energiecontainer. Die Accel Chargers sind cool und sorgen dafür, dass man Charge Beam, Super Missiles, Power Bombs und den Hyper Run schneller aufladen kann. Ich weiß nicht, ob das auch für den Concentration Move zum Auffüllen von Health gilt, denn der war am Ende immer noch recht lahm. Aber für diesen gibt es die drei E-Recovery Tanks, die beim Concentration Move jeweils einen Energietank mehr hinzufügen, auch kann man sich bereits dann jeweils ehern aufladen. Kann man mit den Reserve-Tanks aus Super Metroid vergleichen, auch wenn diese hier wiederholt eingesetzt werden können.

      Der Grad, wie gut die Items versteckt sind, ist leider nicht allzu hoch. Wenn man alle Gegner in einem Raum besiegt, werden potentielle Items auf der Karte angezeigt, ähnlich wie in Super Metroid oder den GBA-Teilen. Am Ende des Spiels werden sogar die Positionen aller Items offenbart, d.h. es bleibt einem schon mal planloses Gesuche erspart. Ein paar Items sind aber selbst mit Karte schwer zu finden, da sie recht gut versteckt sind und man ganz schön kniffeln muss, aber leider nur ein paar. Irgendwelche komplexen und cleveren Morphballpuzzle wie in den Metroid Primes sucht man in Other M eher vergebens und die meisten Items sind leider nicht allzu gut versteckt. Es macht aber trotzdem Spaß, alles zu sammeln, ich liebe ja sowas immer in den Zelda und Metroid Spielen. ^^


      Epilog

      Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder so. Sobald man den finalen Boss besiegt und sich die Story zuende angeschaut hat, ist das Spiel noch nicht vorbei, sondern es gibt noch einen Epilogteil, der sich glatt als der beste Teil vom ganzen Spiel entpuppt. Die Föderation plant das Flaschenschiff zu zerstören und Samus will vorher noch etwas bergen, was ihr wichtig ist. Jedenfalls hat man aber hier erstmals die Gelegenheit, die komplette Raumstation frei zu erkunden und alle fehlenden Items zu sammeln. Es gibt sogar neue Bereiche, die man mittels der Powerbomben, die erst im Endkampf freigeschaltet wurden, öffnen kann. Dabei werden immer solch fiese Käfermonster geweckt, welche mit Abstand die schwersten normalen Gegner im Spiel sind und sich mit einem sehr geile Duelle liefern. Wer mit Sammeln fertig ist, kann sich dann dem Endpunkt nähern, wo es nochmal einen gigantischen und langen Korridor gibt, der nach und nach mit den stärksten normalen Gegnern aus dem Spiel gefüllt wird. Sehr geile Action. Und danach gibt es noch einen geheimen Endboss, der ein alter Bekannter aus den Klassikern ist, aus dem das Team vom Design wirklich ordentlich etwas rausgeholt hat. Sehr geiler Bosskampf. Und als ob das noch nicht gut genug wäre, gibt es zum Abschluss noch die traditionelle Evakuierungssequenz, allerdings im Zero Suit! Den Part in Zero Mission hatte ich eigentlich abgrundtief gehasst und es war das, was mir das Spiel völlig kaputt gemacht hatte, aber hier war es sehr fair und gut gemacht. Die Stunner-Pistole betäubt die Weltraumpiraten lange genug, man wird auch nicht überrannt und man hat genug Zeit, um es zum Raumschiff zu schaffen.

      Also, wer nach dem vermeintlichen Ende des Spiels aufhört zu zocken, der macht einen Fehler. Das Beste kommt in Other M nach dem Schluss.


      Extras

      Auch wichtig in Metroid sind immer die Extras zum Freischalten. Hier gibt es nichts Besonderes und wenn man das Spiel einmal zu 100% durch hat, hat man auch bereits alles freigeschalten. D.h. man muss nicht nochmal das Spiel in besserer Zeit durchspielen, den Hard Mode überstehen oder alles gescannt haben oder wie auch immer. Es gibt einen Theater-Modus, wo man sich das gesamte Spiel wie einen Film anschauen kann. Natürlich werden hier im Großen und Ganzen nur die Zwischensequenzen gezeigt, es gibt aber auch ein paar brückenschlagende Spielsequenzen, die zeigen, wie man es richtig macht. :D Während das sicherlich ein cooles Feature ist, ist das zu gewissem Grade natürlich aber auch ein Armutszeugnis. Je mehr ein Spiel einen Film ähnelt, desto mehr bedeutet das, dass der Spieler keine Freiheiten hat, und das ist einfach schlecht. Dass man sich das gesamte Spiel als Film anschauen kann, ist natürlich dann ein Schlag ins Gesicht für jemanden wie mich, der ein Gegner von solchen linear geskripteten Spielen ist, wie sie heute leider in Mode sind (God of War und dergleichen).

      Dann gibt es noch wieder eine Gallery gefüllt mit Artwork, die sicherlich recht interessant und nett anzusehen ist. Wie immer eben. Und es gibt noch einen "Hard Mode", der pure Verarsche ist. Der einzige Unterschied in diesem ist, dass alle Sammelitems entfernt wurden, d.h. es gibt keine zusätzlichen Energy Tanks, Missile Expansions, etc. Während die Raketen sicherlich kein Problem sind, ist so ein Run mit nur einem Energiecontainer aber extrem kritisch, später im Spiel darf man dann eigentlich gar nicht getroffen werden. Naja, gibt ja Leute, die auf sowas stehen, hier haben sie für so eine Aktion direkt eine Unterstützung. Aber insgesamt ist der Hard Mode ein Witz, weil er den Teil des Spiels wegnimmt, der eigentlich am meisten Spaß gemacht hat. Und es gibt auch nichts, was man sich damit freispielen kann, daher is es auch (zum Glück) nicht die Mühe wert.


      Game Breaking Bug

      Ein herber Kritikpunkt ist ein Bug, welcher verhindert, dass man weiterkommt. Nachdem man die Seeker Missiles erhalten hat, kommt man in einen Raum voller Sand, wo man sich mittels drei Haken für den Grapple Beam über einen Lavaabgrund schwingt. Wenn dahinter die Tür rot und zu ist, ist man am Arsch. Man kommt dort nicht mehr weg, es führt selbst mit Resetten kein Weg weiter und die einzige Option ist wieder von vorne zu beginnen. Bislang ist noch nicht bekannt, was diesen Bug auslöst, ich bin nur heilfroh, dass es mir nicht passiert ist. Weil ich hätte an der Stelle echt keinen Bock gehabt, wieder von vorne anzufangen. Hoffentlich gibt es dafür auch einen Patch (muss ja ein Fehler im Savegame sein).


      Spieldauer und Wiederspielwert

      Also, ich habe jetzt 15 Stunden gebraucht für die 100%, das ist schon mehr als die meisten, wobei ich aber auch Backtracking unternommen habe, wo es nur ging, und eben viel getrödelt habe. :D Die meisten brauchen wohl so 12 Stunden für die 100%. Die kurze Spieldauer wird zwar kritisiert, tut Lauta hier über mir ja auch, aber bislang waren Metroids nie sonderlich lang. Die 2D Metroids sind alle sogar noch kürzer, die sind alle darauf ausgelegt, dass man sie in wenigen Stunden durchspielen kann. Die Prime Teile geben etwas mehr her, aber auch meist nur so zwischen 15 und 20 Stunden. Insgesamt habe ich also nicht erwartet, dass mich das Spiel jetzt direkt 30 Stunden oder mehr beschäftigt.

      Durchspielen werde ich es auf jeden Fall auch noch ein zweites Mal, habe darauf sogar richtig Bock im Moment und werde das vielleicht nächste Woche dann auch tun. Allein auch um zu sehen, ob das mit dem hohen Schwierigkeitsgrad im mittleren Part einfach an mir lag, denn mittlerweile habe ich das Kämpfen doch wesentlich besser raus als zu dem Zeitpunkt.


      Fazit

      Nun, hier kam eine Menge Kritik zusammen und es sollte klar sein, dass sich das Spiel bei Weitem nicht mit den in meinen Augen besten Metroid Spielen, Super Metroid und die Metroid Prime Trilogy, messen kann. Dafür ist es zu linear, die hohe Wertlegung auf Story ging in die Hose, es herrscht in der Story und im Spieldesign eine generelle Einfallslosigkeit, das Voice Acting und die Musik sind 08/15 und die Idee mit dem Authorisieren von Items war dämlich. Was mir aber gut gefallen hat, war die Steuerung kombiniert mit der meiner Meinung nach gelungen Action, die vielen Sammelitems und der grandiose Epilogpart. Ich würde also das Spiel keinesfalls auf eine Stufe mit Metroid Prime Pinball oder Hunters stellen, das hat es imho nicht verdient. Für mich ist es ungefähr so gut wie die beiden Metroids für den GBA, welche für mich beide auch große Schnitzer hatten, aber dennoch okay waren. Ich vermute sogar, dass es mit Sicherheit noch einen weiteren Metroid Teil in diesem Stil geben wird, aber eher dann für den Nintendo 3DS, nicht für die Wii.

      Metroid Fans können meines Erachtens schon zugreifen, wer skeptisch ist, der leiht sich das Spiel aber besser erstmal aus. Wozu ich aber nochmal sagen will, dass der beste Part vom Spiel am Ende kommt! Wer neu in Metroid einsteigen will, dem rate ich aber dringend ab, es mit diesem Spiel zu tun. Ladet euch lieber Super Metroid für die Virtual Console runter oder kauft euch die Metroid Prime Trilogy zum selben Preis, in beiden Fällen habt ihr wesentlich mehr für euer Geld.
    • Metroid: Other M


      Ich habe das Spiel vor einiger Zeit durchgespielt und habe nebenbei mich mit Metroid auseinander gesetzt, dabei hauptsächlich Fusion und die sehr beliebten Prime Teile. Und da mein Bruder der größte Metroid-Experte ist, hatte ich mir dann auch zugetraut, den neuesten Teil der Metroid-Reihe 'anzutun'.

      Ich habe kein Metroid Prime erwartet, da es ein anderer Entwickler und der Name Prima nicht mehr vorhanen war; und wurde deswegen nicht unnötig enttäuscht. Im Gegenteil, ich wurde sogar angenehm überrascht.

      Die Handlung des Spieles gefiel mir sehr, obwohl sie ruhig mehr Fleisch auf den Knochen haben könnte. Der Abschnitt mit dem Beseitiger(Orig:"Deleter") wurde allgemein nur kurz aufgerissen, und ehrlich gesagt, fand ich das auch gut so. Es war nie ein Element gewesen, das den Spieler dazu zwang, die Wahrheit herauszufinden. Es diente einzig dazu, die Handlung an Spannung zuhelfen und sich mehr mit den einzelnen Charaktere zu beschäftigen.
      Die Handlung selbst hätte ruhig etwas mehr Zeit verdient gehabt. Zwar nicht unbedingt etwas in Richtung Metal Gear Solid, aber dennoch etwas mehr Hintergrund. Zum Beispiel habe ich Madeline Bergman nicht lange genug gekannt, um ihr zu vertrauen. Dennoch war die Wahrheit hinter ihr, dennoch eine Überraschung wert gewesen.
      Trotzdem hätte man ruhig etwas mehr Zeit mit den Charakteren verbringen können, um somit dem Spiel mehr Substanz zugeben bzw mehr Hintergründe. Aber das wäre aber zusehr vom eigentlichen Metroid Konzept gewesen. Da teilen sich schließlich die Geister.
      Die eiegntliche Story gefiel mir sehr. Trotz der Spielzeit von 10 bis 11 Stunden, war es genügend gewesen, um mir genügend positive Aspekte aufzuweisen.
      Die Beziehung zwischen Adam, General der Galaktischen Föderation und Ziehvater von Samus, und der Kopfgeldjägerin gefiel mir sehr. Nicht zustark aufgesetzt, das sogar ein Blinder es nicht übersehen könnte, aber dennoch spürbar. Vater-Kinder-Beziehungen mag ich ohnehin sehr. Und gefallen mir mittlerweile mehr als einfache Liebesbeziehungen, die manchmal schon sehr Klischeehaft mittlerweile präsentiert werden.

      Was ich hingegen sehr ankreide, ist das allgemeine Design des Spieles. Das Design einiger Gegner, MBs, des Bottle Ships und besonders Ridleys gefielen mir kaum. Zum Teil fand ich sie einfach zu abstrakt und übertrieben.
      Auch die Musik fand ich etwas wenig. Zwar gibt es ein paar Lieder die ich mag, aber dennoch spielte der Aspekt musikalischer Untermalun nur ein geringer Teil, was ich außerordentlich schade empfand. Da hätte man wirklich mehr machen können.
      Das Aufrüst-System das man hingegen gemacht hat, also mit Adam, der Samus die Erlaubnis gab, gefiel mir hingegen sehr. Es war ein weiteres Element gewesen, um die Beziehung der Beiden darzustellen.

      Zudem habe ich auch das 'Geheime' Ende gesehen und fand es sehr schön. Nicht schön, war der dazu gegebene Endboss, und das in mehrer Hinsicht. Ihn so schwer zumachen, war alles andere als notwendig<_<'
      Was ich noch kritisieren könnte, das Samus zum Teil mir zuviel 'redete'-
      Es war nicht ihre Stimme selbst, die mich störte, denn die Stimme gefiel mir sehr, aber zuoft hat sie als Erzählstimme mir zustark mich auf etwas hingewiesen. Sie hat mich zuoft geführt, war ich eigentlich nicht sonderlich mag. Zum Beispiel wäre ich zufriedener vom 'normalen' Ende gewesen, wenn sie nicht unbedingt alles einem vorgesagt hätte^^'
      Einfach dem Spieler mit der Stille zu konfrontieren, wäre ein besseres Stilmittel gewesen, das Ende des Spieles zu präsentieren.

      +Grafik
      +Die Story
      +Bossgegner
      +Adam Malkovich x3
      +Allgemein die größere Anzahl von Charakteren; nicht zuviel und nicht zuwenig
      +Tolle Inszenierung
      +Levelstruktur
      +Vielfalt der Umgebungen

      -Design von Charaktere/Gegner
      -Musikalische Benachteiligung
      -Zuviele Gedankengänge Samus xD'
      -Schwierigkeitsgrad (einige Bösse und Gegner mussten nun wirklich nicht so heftig werden<_<')


      Fazit:
      Ein ebenfalls tolles Spiel und eine schöne Fortführung der alten Metroid-Spiele. Wenn es zu einem 'Metroid Other M 2' kommen sollte, dann würde ich mir dann wünschen, das man dann einige der Negativenaspekte(Musik/Design) des Vorgängers entgegen kommt, dann werde ich mich extrem drüber freuen^^
      8/10
      "Just because two characters of the same sex appear in the same story, it should not preclude the possibility of a romance between them. No, not everyone is queer, but the other side of that coin is that not everyone is straight."

      Bryan Konietzko(22.12.2014),
    • Da leider weiterhin kein neues Metroid Spiel am Horizont zu sehen ist *Finger für E3 kreuzt* hat mir die Nintendo Minute einen Grund gegeben diesen Thread aus seinem Winterschlaf zu holen.



      Ein interessante Frage und die Meinung der hiesigen Metroid Fans dazu würde mich interessieren.

      Erstmal sind natürlich beide Spiel genial und gehören insgesamt zu den besten Spielen aller Zeiten, aber für mich selbst gibt es nur eine Antwort. Metroid Prime. Einen großen Teil dazu trägt natürlich der Fakt bei, dass Metroid Prime mein erstes Metroid Spiel war. Der Moment, als man das erste Mal die Eiswüste von Phendrana betritt, hat dieses Spiel für mich als eines der Besen aller Zeiten zementiert. Die Musik und Umgebung dort erzeugen für mich einfach dieses unglaubliche Gefühl der Einsamkeit. Dazu wählt das Spiel eine Art des indirekten Storytellings, welches ich seit Dark Souls unglaublich zu schätzen gelernt habe. Anstatt dem Spieler alles durch Cut-Scenes und dergleichen aufzudrücken, gibt man ihm mit dem Scan-Visor ein Werkzeug in die Hand mit dem er selbst entdecken kann. Die Informationen, die man so erhält, erzeugen zusammen mit der Umgebung ein unglaublich starkes Gefühl. Talon 4 ist für mich ein der Welten in Video-Spielen mit der größten Immersion. Deshalb hat mich auch die Artefakt Suche am Schluss nur minimal gestört. Mir hat diese Welt einfach zu gut gefallen. + die Musik ist einfach zum Teil nur göttlich.





      Mit Metroid Prime hatte ich wirklich das Gefühl einen völlig fremden Planeten zu erkunden. Außerdem war Prime ein Parade Beispiel dafür, wie man eine etablierte Franchise von 2D in die Dritte Dimension bringt. Etwas das Nintendo mit Super Mario 64 und Ocarina of Time ebenfalls schon meisterhaft gelungen ist. Und als letzten Punkt, weshalb ich dieses Spiel liebe, möchte ich noch das 100% Ende anführen. Ich hatte damals von einem Bekannten gehört, dass Samus ihren Helm abnimmt, falls man 100% erreicht. Vom Internet hatte ich noch kaum Ahnung und so gab es nur eine Möglichkeit dieses Ende zu erblicken. Mit einem kurzen Blick auf meinen ersten 63% Speicher setzte ich mich also nochmal an das Spiel. Eine lange Woche (es war in den Sommerferien 2003) und eine verzweifelte Mutter, die sich wohl gefragt hat, ob ihr Sohn jemals wieder natürliches Licht sehen würde, hatte ich es geschafft. Und belohnt wurde ich mit der, bis heute, best aussehend sten Samus Aran. Selbst jetzt über 10 Jahre später kann ich dazu nur sagen, dass es es absolut wert wahr.

      Super Metroid konnte mich dagegen nie so in seinen Bann ziehen. Lieg vielleicht daran, dass ich keinen Super Nintendo besessen hab. Mein Nachbar hatte einen, aber wir haben eigentlich immer nur Donkey Kong: Country 1+2, Yoshis Island und Mario Kart gespielt. (2 der Spiele sind deshalb wohl auch in meiner ewigen Top 10 auf den vorderen Plätzen) Ich habe das Spiel erst auf der Nintendo Virtual Console nachholen können. Trotzdem bleibt es natürlich ebenfalls eines der besten Spiele aller Zeiten, daran kann man eigentlich nicht rütteln.

      Trotzdem ist Metroid Prime für mich das beste Metroid Spiel. Ich weiß, dass es Nostalgie ist, die hier den Ausschlag gibt, aber anders geht es nun einmal nicht. Objektiv müsste ich nämlich sagen, dass beide Spiele Meisterwerke sind und auf dem gleichen Level stehen.

      mfg
      Dillian
      ~dilliansthoughthub.blogspot.co.at~
    • Nun, es ist zumindest interessant, dass Nintendo so etwas jetzt veröffentlicht. Absolut alles, was Nintendo an die Öffentlichkeit bringt, wirklich jeder kleine Pixel, den wir zu sehen bekommen, und jeder noch so kleine Laut von Nintendos Mitarbeitern, den wir zu hören bekommen, jeder Tweet, jede Miiverse-Botschaft, wirklich alles hat einen gezielten Marketing-Hintergrund. Die "Debatte" von Nintendo Minute kann natürlich einfach darauf beruhen, dass man sich inzwischen beide Spiele für die Wii U herunterladen kann. Aber dass Metroid wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt, macht trotzdem die Hoffnung, dass wir auf der E3 endlich das nächste Metroid vorgestellt bekommen, vorzugsweise irgendetwas von Retro Studios auf der Wii U...

      Ich fand es ja schon sehr schade, dass nichts aus dem 2,5D-Metroid für den Nintendo 3DS geworden ist, was sich ja in Entwicklung befand. Denn trotz all der Schwächen, die Metroid: Other M hatte, fand ich es rein spielerisch insgesamt sehr gut (siehe auch mein Review weiter oben), wo mir ein Titel in demselben Format auf dem Nintendo 3DS wirklich gefallen hätte können. Besonders der Wechsel zwischen First- und 3rd Person hätte gut auf das System gepasst.


      Zu der Frage, was nun besser ist: Super Metroid oder Metroid Prime...? Das lässt sich irgendwo auch mit A Link to the Past und Ocarina of Time vergleichen. Beide Spiele haben die Reihe maßgeblich geprägt, einmal in 2D und einmal in 3D, wobei der 3D-Titel jeweils die 2D-Vorlage vom Super Nintendo in 3D grob umgesetzt, aber dabei auch seinen eigenen Stil gefunden hat. Aber beide Spiele sind vom Spielablauf und Spielgefühl her recht ähnlich, das eine halt eben in 2D und das andere in 3D. Und im Endeffekt geht es eher um die Frage, ob man lieber das 2D- oder das 3D-Gameplay bevorzugt, wo eben das jeweilige Spiel der beste Vertreter für das entsprechende Gameplay ist und einen guten Einstieg bildet. Kurzum: Super Metroid ist das beste 2D-Metroid und Metroid Prime das beste 3D-Metroid.

      Ich selber hatte ja mit Super Metroid angefangen und wurde durch das Spiel zum Fan der Reihe. Und später bot Metroid Prime dann eine wirklich imposante Erfahrung, die man mit Ocarina of Time gleichsetzen kann. Mein Lieblings-Metroid dürfte aber tatsächlich Metroid Prime 3: Corruption sein, einfach weil ich den Hypermode so unverschämt geil fand und die Umgebungen im Spiel auch wirklich grandios sind. Auch war es der erste Metroid-Titel mit der Wii-Steuerung, die ich wirklich gut fand.
    • Metroid Returned

      Ich blase mal die gigantische Staubschicht von diesem Thema, die sich in den letzten drei Jahren gebildet hat. Da der letzte Post von mir selber stammt, wollte ich dies eigentlich nicht tun und hatte gehofft, dass dies jemand anderes übernimmt, denn es gab ja durchaus die ein oder andere News in der Zwischenzeit. Aber na ja... am Ende muss man es halt doch selber machen. ^^

      Damals vor drei Jahren war Metroid-technisch auch komplett tote Hose, wo Other M der letzte offizielle Titel war und die Zukunft der Spielereihe eher düster ausgesehen hatte. Tatsächlich gab es dann zwar News auf der E3 2015, allerdings mit Metroid Prime: Federation Force nicht unbedingt etwas, was sich die Fans erhofft hatten, weshalb das Schweigen hier dann wohl weiterging. In der Zwischenzeit wurde aber auch Metroid Prime 4 angekündigt und Metroid: Samus Returns für den Nintendo 3DS veröffentlicht, wo ich vor einiger Zeit auch mal wieder den Startpost samt Umfrage aktualisiert habe.

      Meine Stimme hat Samus Returns in jedem Fall, wo ich aktuell sogar soweit gehe und es als meine Nummer 1 in der Reihe einstufe. Hauptkritik ist eigentlich allein der lineare Ablauf von Areal zu Areal, aber das war auch schon in der GameBoy-Vorlage so und die einzelnen Areale für sich sind alle recht groß und offen. Ansonsten spielt sich Samus Returns einfach super. Es ist flott, es ist smooth und es hat alle klassischen Items bis auf den Speed Booster, den ich hier aber ehrlich nicht vermisst habe. Die Bosskämpfe sind klasse und fordernd und besonders wenn man das Spiel im "Fusion Mode" spielt, hat man eine gute Herausforderung. Ich hab's bereits dreimal komplett durchgeboxt und werde das sicher noch ein paar mal wiederholen.

      Von Super Metroid kann ich dasselbe leider nicht mehr behaupten, gerade im direkten Vergleich wirkt der Input an vielen Stellen einfach zu steif, besonders bei Wall Jumps oder beim Grapple Beam. Auch das Wechseln der Items ist fürchterlich umständlich, wo es dem Spiel sicher gut tun würde, wenn es als Nächstes ein derartiges Remake erhalten würde, am Besten auf der Nintendo Switch. Metroid 5 sollte natürlich auch irgendwann kommen, aber da gab es ja bereits weitere Teaser in Samus Returns.

      Überhaupt habe ich in den letzten zwei Jahren die gesamte Metroid-Reihe nochmal durchgespielt, wo ich aktuell bei Metroid Prime 3: Corruption angekommen bin als Abschluss. Und vor allem bei Super Metroid und Metroid Prime musste ich mir eingestehen, dass ich die Spiele doch stark aus der Nostalgie-Brille betrachtet habe und beide für mich an einigen Stellen nicht gut gealtert sind. Auf Super Metroid bin ich ja eben bereits eingegangen, während bei Metroid Prime mich vor allem das ständige Wechseln der Beams und Visoren sehr gestört hat, weil es einfach zu erzwungen wirkt. "Bitte wechseln sie für die lila Tür auf Ihren Wave Beam!" Das fand ich vor allem in Prime 3 dann doch wesentlich angenehmer, wo man das nicht hatte.

      Anyway, auch dadurch hat sich Samus Returns so weit nach oben geschoben, wobei ich bekanntlich auch jemand bin, der Other M rein spielerisch, also wenn man alles zur Story ausblendet, viel abgewinnen konnte, womit man sich ja in der Metroid-Community regelmäßig Buh-Rufe einfängt, meist von denjenigen, die es nie gespielt haben...

      Auch bei Federation Force muss ich sagen, dass es bei Weitem nicht so schlecht ist wie sein Ruf. Ich hatte das Spiel letztes Jahr zusammen mit @Herr der Zeiten durchgeboxt und wir hatten dabei viel Spaß und einige gute Herausforderungen gehabt. Rein spielerisch ist Federation Force wirklich gut, die Steuerung ist superb (wahrscheinlich die Beste in der Prime-Serie) und die 22 Missionen sind alle sehr abwechslungsreich. Wir konnten da über 50 Stunden reinstecken, um alles komplettieren, was wirklich ordentlich ist.

      Das Hauptproblem von Federation Force war sicher irgendwo, dass es einfach ein Multiplayer-Titel ist, nach dem niemand gefragt hatte, in einem Franchise, wo es seit vielen Jahren nichts Neues gab. Das musste ja schief gehen und das Timing hat dem Spiel wahrscheinlich mehr geschadet als alles andere. Furchtbar finde ich aber auch den Chibi-Stil... Während ich die Design-Entscheidung dahinter verstehen kann, hat es einfach nichts in Metroid verloren, was bislang einfach zu den ernsteren Nintendo-Franchises gehört hatte, was wiederum in Federation Force vollkommen vergewaltigt wurde. Im Spiel selber fällt das aber nur selten auf, eigentlich nur wenn man sein Cockpit verlässt und dann seinen Charakter sieht, was eigentlich nur in wenigen Missionen vorkommt oder in Blast Ball.

      Apropos, Blast Ball war richtig geil. Als da die kostenlose Standalone-Version rauskam, hab ich das gesuchtet, ebenfalls zusammen mit @Herr der Zeiten, auch wenn es leider keine Möglichkeit gab, mit Freunden zu spielen. Es ist so bisschen "Rocket League für Arme", wobei es streng genommen so etwas auch schon mit dem "Death Ball"-Mod in UT2003 und UT2004 gab, aber mir machte das Spielprinzip hier in der Metroid-Variante bislang am meisten Spaß. Mit den Blastern auf einen riesigen Ball zu ballern, hat einfach was. Sehr schönes Spiel, welches nur heute leider komplett tot ist. Aber vielleicht macht Nintendo ja so etwas nochmal mit Metroid Prime 4 auf der Switch...

      Apropos die Zweite, Metroid Prime 4 wurde letztes Jahr auf der E3 angekündigt und man darf hier absolut gespannt sein. Vielleicht sehen wir ja bereits erste Bilder in zwei Wochen auf der E3, was mich sehr freuen würde. Gerüchten zufolge wird es diesmal von Bandai Namco entwickelt und wer die ganzen Interviews mit dem Produzenten, Kensuke Tanabe, verfolgt hat, der weiß, dass das Spiel wohl wieder auf einen Planeten spielen wird, eventuell mit einer Zeitverschiebungs-Mechanik, und dass Sylux der Antagonist werden soll. Letzteres wurde auch nochmal durch das geheime Ende von Federation Force untermauert, was ich hier nicht unbedingt spoilern will. Lässt sich aber auf Youtube finden, wer es genauer wissen will.

      Also, es schaut durchaus wieder ganz gut aus für die Metroid-Reihe und ich freue mich auf weitere Neuigkeiten, eventuell auch auf ein paar Posts von anderen Metroid-Fans hier in der Community.
    • Na wenn der gute TT schon die Staubschicht entfernt, werde ich mich auch mal wieder zu einer meiner Leblings-Videospielreihe zu Wort melden.

      Ich warte auch schon sehnsüchtig auf den 12.Juni, und hoffe das wir endlich Gameplay-Material von Metroid Prime 4 sehen werden. Letztes Jahr gab es ja nur den kleinen Teaser, von daher bin ich guter Dinge das dieses Jahr das Spiel etwas mehr im Rampenlicht steht.
      Sobald dieses Spiel in den Läden steht, werde ich mir nämlich auch die Switch kaufen.
      Die Metroid Spielen waren schon im ein Must Buy für mich.

      Die Prime Trilogy befindet sich nämlich immer noch in der Top 3 meiner All Time Favourits.
      Sollte der vierte Teil genauso atmosphärisch und spielerisch werden, bin ich schon mehr als zu Frieden. Zwar wird der neue Teil nicht mehr von Retro Studios entwickelt, da allerdings der ehemalige Produzent mit an Bord ist, habe ich keine bedenken das sich all zu viel an der Prime Formel ändern wird. Aber wir werden es ja bald hoffentlich erfahren.
      Achja, bitte wieder ne stumme Samus,*hust ihr wisst was ich meine...the Baby..*hust

      Die andere Überraschung im letzten Jahr war natürlich die Ankündigung vom Metroid 2 Remake. Ein wunderbares und schickes 2D Metroid, sowohl spielerisch als auch fordernd. Auch Soundtrack war wieder top, mit alten und neuen Stücken. Die Kämpfe gegen die Metroids und den anderen Bossen haben mir auch sehr gefallen und spielten sich alle sehr flüssig.
      Spoiler anzeigen
      Der Geheime Boss Ridley am Ende,den es im Originalen ja nicht gegeben hat, war echt ne Überraschung und der Kampf hat es echt in sich gehabt. Gefallen haben mir auch die Bezüge zu der Prime Reihe und zu Metroid Fusion. Ein Mecha Ridley der sich langsam wieder regeneriert und in der Geheimsequenz all die Metallteile komplett verloren hat, die er in Super Metroid ja nicht mehr besitzt. Auch das auftauchen X , war echt klasse


      Nach Other M habe das Spiel mit Freude verschlungen.

      Sooo, der 12.Juni kann gar nicht schnell genug vor der Tür stehen. :D


      TourianTourist schrieb:


      Anyway, auch dadurch hat sich Samus Returns so weit nach oben geschoben, wobei ich bekanntlich auch jemand bin, der Other M rein spielerisch, also wenn man alles zur Story ausblendet, viel abgewinnen konnte, womit man sich ja in der Metroid-Community regelmäßig Buh-Rufe einfängt, meist von denjenigen, die es nie gespielt haben...
      Wäre dieser Wechsel in die Egoperspektive nicht gewesen, mit dem drehen der Fernbedienung, wäre es ein schönes flottes Kampfsystem gewesen. Aber das hat mich am meisten genervt und mir größten Teils den Spielspaß verdorben,aber vllt war ich auch einfach zu blöd xD
      Ja und über die Story brauchen wir nicht zu reden...^^